Die beiden „Zamračenás“ (Finstergesichter) 749.162-4 und 749.181-4 (CZ – IDSC 92 54 2 749 162-4 und CZ – IDSC 92 54 2 749 181-4) der IDS Cargo a.s. (Olomouc / Olmütz) sind am 24.11.2022 beim Bahnhof Domažlice (Taus) abgestellt.
Die 749 162-4 wurde 1969 von ČKD Praha (Českomoravská-Kolben-Daněk, Prag) unter der Fabriknummer 7359 gebaut und als ČSD T 478.1162 an die Československé státní dráhy (Tschechoslowakischen Staatsbahnen) geliefert, 1988 erfolgte die Umzeichnung in ČSD 751 162-9, nach der Auflösung der Tschechoslowakei zum 31. Dezember 1992, blieb sie in Tschechien und wurde zum 01.01.1993 zur ČD751 162-9, im Jahr 1994 wurde sie zur ČD 749 162-4 umgebaut und im Mai 2012 wurde sie an die IDS Cargo a.s. in Olomouc (Olmütz) verkauft.
Die 749 181-4 wurde 1970 von ČKD Praha unter der Fabriknummer 7673 gebaut und als ČSD T 478.1181 geliefert, ab 1988 ČSD 751 181-9, ab 1993 ČD 751 181-9, im Jahr 1995 umbau zur ČD 749 181-4, im Mai 2012 Verkauf an IDS Cargo .
Die Lokomotiven der Baureihe 749 sind Diesellokomotiven mit elektrischer Kraftübertragung, die durch Rekonstruktion/ Modernisierung aus der ČD Baureihen 751 und 752 (ex ČSD-Baureihe T478.1 und .2) entstanden ist. Zwischen 1992 und 1996 wund insgesamt 60 Lokomotiven umgebaut. Kernstück des Umbaus der Loks war der Einbau einer elektrischen Zugheizung (Heizgenerator TA415), anstelle des Dampferzeugers PG 500, damit diese Lokomotiven weiterhin im Personenverkehr eingesetzt werden konnten.
Nach dem Ende des Übergangs von der Dampf- zur Motortraktion in den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts beschloss die ČSD, die bis dahin übliche Beheizung von Personenkraftwagen mit Dampfheizung zu beenden. Von einer Motorlokomotive gezogene Züge sollten nur elektrisch beheizt werden. Die Dampfheizung der Eisenbahn war (damals) schon technisch anspruchsvoll, vor allem was die Wartung anbelangte. Auch der Dieselverbrauch, der allgegenwärtige austretende Dampf und die Notwendigkeit Wasser nachzufüllen waren unbefriedigend. Kernstück des Umbaus von Lokomotiven der Baureihe 751 (T478.1) war der Ersatz des Dampferzeugers PG 500 durch einen Heizgenerator TA415, damit diese Lokomotiven weiterhin im Personenverkehr eingesetzt werden konnten. Maschinen der Baureihe 752 (T478.2), die für den Güterverkehr bestimmt waren, hatten anstelle eines Generators ein Vorschaltgerät eingebaut. Außerdem wurde sie durch eine moderne Elektroheizung ersetzt. Früher ab 1991 wurden jüngere " Brejlovec" (Taucherbrillen) der ursprünglichen BR 753 (ČSD T478.3) auf ähnliche Weise auf die BR 750 umgebaut.
Die Umrüstung der Lokomotiven der Baureihen 751 und 752 auf elektrische Beheizung der Zuggarnituren erfolgte nur bei den ČD. In der Slowakei wurden Umbauten dieser Baureihen nicht vorgenommen, da die jüngeren und leistungsstärkeren Maschinen 750 und 754 für die Personenbeförderung ausreichten.
Im Jahr 2022 besitzt das staatliche Verkehrsunternehmen ČD insgesamt acht Lokomotiven. Seit 2011 wurden zudem einige stillgelegte 749er Lokomotiven an private Transportunternehmen verkauft. Die überwiegende Mehrheit von ihnen wurde umfangreichen Hauptreparaturen unterzogen und wird entweder als historische Fahrzeuge oder für den Transport verschiedener (hauptsächlich Güter-) Züge im gesamten Gebiet der Tschechischen Republik eingesetzt. Zu diesen gehören auch diese 749.162-4 und 749.181-4 der IDS Cargo a.s. (Olomouc / Olmütz).
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ČKD Praha (Prag)
Umbau durch: ČD und ŽOS
Anzahl der Umbauten: 60
Baujahre/Umbaujahre: 1966 bis1971/ 1992 bis 1995
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo' Bo'
Länge über Puffer: 16.500 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
Maximale Breite: 2.940 mm
Maximale Höhe: 4.103 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu) / 920 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 75 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Installierte Leistung: 1.104 kW (1.500 PS)
Leistung am Rad: 4 x 245 kW = 980 kW
Anfahrzugkraft: 180 kN
Dauerzugkraft: 120 kN
Dieselmotor: Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung vom Typ ČKD K 6 S 310 DR
Fahrmotor : 4 Stück vom Typ TE 005 mit 245 kW Leistung
Leistungsübertragung: elektrisch
Quellen: Wikipedia, atlaslokomotiv.net
Beschreibung der ursprünglichen Baureihe 751/752 siehe
http://hellertal.startbilder.de/bild/slowenien~unternehmen~ssk-cargo/799903/wir-erreichen-am-24112022-mit-dem.html
Armin Schwarz
Die beiden „Zamračenás“ (Finstergesichter) 749.162-4 und 749.181-4 (CZ – IDSC 92 54 2 749 162-4 und CZ – IDSC 92 54 2 749 181-4) der IDS Cargo a.s. (Olomouc / Olmütz) sind am 24.11.2022 beim Bahnhof Domažlice (Taus) abgestellt.
Die 749 162-4 wurde 1969 von ČKD Praha (Českomoravská-Kolben-Daněk, Prag) unter der Fabriknummer 7359 gebaut und als ČSD T 478.1162 an die Československé státní dráhy (Tschechoslowakischen Staatsbahnen) geliefert, 1988 erfolgte die Umzeichnung in ČSD 751 162-9, nach der Auflösung der Tschechoslowakei zum 31. Dezember 1992, blieb sie in Tschechien und wurde zum 01.01.1993 zur ČD751 162-9, im Jahr 1994 wurde sie zur ČD 749 162-4 umgebaut und im Mai 2012 wurde sie an die IDS Cargo a.s. in Olomouc (Olmütz) verkauft.
Die 749 181-4 wurde 1970 von ČKD Praha unter der Fabriknummer 7673 gebaut und als ČSD T 478.1181 geliefert, ab 1988 ČSD 751 181-9, ab 1993 ČD 751 181-9, im Jahr 1995 umbau zur ČD 749 181-4, im Mai 2012 Verkauf an IDS Cargo .
Die Lokomotiven der Baureihe 749 sind Diesellokomotiven mit elektrischer Kraftübertragung, die durch Rekonstruktion/ Modernisierung aus der ČD Baureihen 751 und 752 (ex ČSD-Baureihe T478.1 und .2) entstanden ist. Zwischen 1992 und 1996 wund insgesamt 60 Lokomotiven umgebaut. Kernstück des Umbaus der Loks war der Einbau einer elektrischen Zugheizung (Heizgenerator TA415), anstelle des Dampferzeugers PG 500, damit diese Lokomotiven weiterhin im Personenverkehr eingesetzt werden konnten.
Nach dem Ende des Übergangs von der Dampf- zur Motortraktion in den frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts beschloss die ČSD, die bis dahin übliche Beheizung von Personenkraftwagen mit Dampfheizung zu beenden. Von einer Motorlokomotive gezogene Züge sollten nur elektrisch beheizt werden. Die Dampfheizung der Eisenbahn war (damals) schon technisch anspruchsvoll, vor allem was die Wartung anbelangte. Auch der Dieselverbrauch, der allgegenwärtige austretende Dampf und die Notwendigkeit Wasser nachzufüllen waren unbefriedigend. Kernstück des Umbaus von Lokomotiven der Baureihe 751 (T478.1) war der Ersatz des Dampferzeugers PG 500 durch einen Heizgenerator TA415, damit diese Lokomotiven weiterhin im Personenverkehr eingesetzt werden konnten. Maschinen der Baureihe 752 (T478.2), die für den Güterverkehr bestimmt waren, hatten anstelle eines Generators ein Vorschaltgerät eingebaut. Außerdem wurde sie durch eine moderne Elektroheizung ersetzt. Früher ab 1991 wurden jüngere " Brejlovec" (Taucherbrillen) der ursprünglichen BR 753 (ČSD T478.3) auf ähnliche Weise auf die BR 750 umgebaut.
Die Umrüstung der Lokomotiven der Baureihen 751 und 752 auf elektrische Beheizung der Zuggarnituren erfolgte nur bei den ČD. In der Slowakei wurden Umbauten dieser Baureihen nicht vorgenommen, da die jüngeren und leistungsstärkeren Maschinen 750 und 754 für die Personenbeförderung ausreichten.
Im Jahr 2022 besitzt das staatliche Verkehrsunternehmen ČD insgesamt acht Lokomotiven. Seit 2011 wurden zudem einige stillgelegte 749er Lokomotiven an private Transportunternehmen verkauft. Die überwiegende Mehrheit von ihnen wurde umfangreichen Hauptreparaturen unterzogen und wird entweder als historische Fahrzeuge oder für den Transport verschiedener (hauptsächlich Güter-) Züge im gesamten Gebiet der Tschechischen Republik eingesetzt. Zu diesen gehören auch diese 749.162-4 und 749.181-4 der IDS Cargo a.s. (Olomouc / Olmütz).
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ČKD Praha (Prag)
Umbau durch: ČD und ŽOS
Anzahl der Umbauten: 60
Baujahre/Umbaujahre: 1966 bis1971/ 1992 bis 1995
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo' Bo'
Länge über Puffer: 16.500 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
Maximale Breite: 2.940 mm
Maximale Höhe: 4.103 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu) / 920 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 75 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Installierte Leistung: 1.104 kW (1.500 PS)
Leistung am Rad: 4 x 245 kW = 980 kW
Anfahrzugkraft: 180 kN
Dauerzugkraft: 120 kN
Dieselmotor: Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung vom Typ ČKD K 6 S 310 DR
Fahrmotor : 4 Stück vom Typ TE 005 mit 245 kW Leistung
Leistungsübertragung: elektrisch
Quellen: Wikipedia, atlaslokomotiv.net
Beschreibung der ursprünglichen Baureihe 751/752 siehe
http://hellertal.startbilder.de/bild/slowenien~unternehmen~ssk-cargo/799903/wir-erreichen-am-24112022-mit-dem.html
Armin Schwarz
Die zur „RegioMouse“ modernisierte “Chcípák” (Brotbüchse), der zweiachsige Dieseltriebwagen ČD 810 594-2 (CZ-ČD 95 54 5 810 594-2), ex ČSD M 152.0594, steht am 24.11.2022 als Regionalbahn im Bahnhof Domažlice (Taus) zur Abfahrt bereit.
Der Dieseltriebwagen wurde 1982 von Vagónka Studénka für die damalige ČSD Československé státní dráhy (Tschechoslowakischen Staatsbahnen gebaut. Das Upgrade zur ČD Regio Mous erfolgte 2019.
Armin Schwarz
Vierachsiger offener Drehgestell-Güterwagen 31 54 5380 375-3 CZ- ČDC, der Gattung Eanos 9-152.0, der ČD Cargo abgestellt am 24.11.2022 beim Bahnhof Domažlice (Taus).
Der Wagen besitzt je Seite eine nur kleine Türe, die eigentlich lediglich der Begehung dient, da die Wagen fast ausschließlich durch Kippen oder mittels Krane (Magnet oder Greifer) entladen werden. Er dient vorzugsweise dem Transport von witterungsunempfindlichen Schütt- und Stückgütern (wie Kohle, Briketts, Schrott, Erze, Steine und Erden). Das Untergestell ist eine Schweißkonstruktion aus Walzprofilen in den Materialgüten St 37 und St 52 und ist Rahmenbauweise ausgeführt. Der Fußboden besteht aus 6 mm dicken Blechen. Der Güterwagen ist für die Entladung über eine Seitenkippanlage geeignet.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 15.740 mm
Drehzapfenabstand: 10.700 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm
Ladelänge: 14.400 mm
Ladefläche: 39,4 m²
Laderaum: 82,5 m³
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Max .Ladegewicht: 58,1 t ab Streckenklasse C, 68,1 t ab Streckenklasse D
Eigengewicht: 21.900 kg
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 35 m
Bremse: KE-GR-A (K)
Bremssohle: C 810
Handbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GE
Armin Schwarz
Wir erreichen am 24.11.2022 mit dem alex EC 360 / Ex 6 (Praha – München) nun den Bahnhof Domažlice (Taus), wo gerade rechts die ZSSK Cargo 751 173-6 rangiert.
Die Baureihe 751, ex ČSD-Baureihe T 478.1, ist eine dieselelektrische Universallokomotive der ehemaligen Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD). Die Lokomotiven prägten ab den 1960er Jahren den Streckendienst auf nichtelektrifizierten Strecken der ČSD und galten auf Grund ihrer Zuverlässigkeit als eine der erfolgreichsten Diesellokomotiven in der ehemaligen Tschechoslowakei. Unter Eisenbahnfreunden erfreuten sich die Maschinen, die auf Grund ihres markanten Äußeren den Spitznamen Bardotka (abgeleitet von Brigitte Bardot) oder Zamračená (Finstergesicht) erhielten. Zwischen 1966 und 1977 wurden von ČKD Praha 230 Loks als T 478.1 und 82 Loks als T 478.2 gebaut.
Die Grundlage für die Lokomotive bildete der Anfang der 1960er Jahre erstellte komplexe Aufgabenplan zur Motorisierung der Eisenbahn. Zu der Zeit waren bereits konstruktiv gut gelungene Motorlokomotiven bei den ČSD im Einsatz, die jedoch entweder zu leistungsschwach (ČSD-Baureihe T 435.0) oder nur eingeschränkt im Streckendienst verwendet werden konnten (ČSD-Baureihe T 679.0). Speziell für die kurvenreichen Strecken in Böhmen wurden vierachsige Lokomotiven mit höchstens 18 t Achslast benötigt. Die Entwicklung der ЧМЭ3 für die UdSSR brachte als Antriebsmotor den neuen 1.350 PS bzw. 1.500 PS leistenden Dieselmotor K 6 S 310 DR mit Aufladung hervor, der für den Einsatzzweck geeignet war. Da zur selben Zeit einige Erprobungsmuster mit Strömungsgetriebe entstanden, die sich nicht bewährten, wurde bei der neuen Streckenlokomotive auf dieselelektrische gewählt.
Technische Beschreibung:
Die Baureihe 851 ex ČSD-Baureihe T 478.1 sind vierachsige Lokomotiven mit dieselelektrischer Kraftübertragung und Einzelachsantrieb aller Achsen, die Nennleistung des Dieselmotors beträgt 1.104 kW (1.500 PS). Damit ist die Lokomotive für die Beförderung von Personen- und Güterzügen bis 100 km/h vorgesehen.
Der Lokkasten ist eine Fachwerkkonstruktion. Die Führerstände bestehen aus Glasfaserlaminat mit einer Stahlgerippe Versteifung. Das Dach des Lokkastens besteht aus Stahlblech, es ist zweiteilig, abnehmbar und mit speziellen Wartungsklappen versehen. Der geschweißte Hauptrahmen wurde durch Stahlprofile verstärkt. Im unteren Teil des Rahmens befinden sich Drehzapfen für die Verbindung mit den Drehgestellen. Das Fahrwerk besteht aus zwei zweiachsigen Drehgestellen mit Rahmen in Form von einem H. Im Querträger ist eine Öffnung für den Drehzapfen vorhanden. Die Treibradsätze sind seitlich über abgefederten, mit Reibungsdämpfern versehenen Schwenkarm eingehängt. Der Fahrmotor vom Typ TE 005 ist über einen Tatzlager-Antrieb mit der Antriebsachse und dem Drehgestell verbunden. Zwischen Motor und Antriebsrad besteht das Übersetzungsverhältnis 16:77. Im oberen Teil des Drehgestellrahmens sind die Bremszylinder mit Gestänge und Luftleitungen untergebracht. Alle Räder werden beidseitig abgebremst. Seitlich am Rahmen der Drehgestelle sind Stützen mit Kugelzapfen für die Aufhängung des Lokomotivkastens angebracht.
Die Maschinenraumaufteilung entspricht den konstruktiven Gewohnheiten von ČKD. Hinter dem Führerstand I ist der elektrische Hauptverteiler angeordnet. Dahinter ist der Heizkessel platziert, an ihm vorbei führen Gänge zum Führerstand II und zu der anderen Maschinenraumseite. Beide Führerstände sind gleich gestaltet, rechts ist der Führertisch mit Fahrschalter, Führerbremsventil sowie Schalt- und Kontrollelementen platziert. Der gekoppelte Maschinensatz Kompressor-Hauptgenerator - Dieselmotor - Getriebe für die Hilfsantriebe liegt in der Längsachse der Lokomotive. Die Seitenteile des Daches enthalten Luftansaugsiebe für Motor, Kompressor, Eigenbelüftung des Generators sowie die Kühlung der Fahrmotoren. Unter dem Dach, mittig im Maschinenraum sind die Auspuffrohre des Dieselmotors angeordnet. Im hinteren Teil des Maschinenraumes sind beidseitig Kühlschächte mit in oberen Bereichen hydrostatisch angetriebenen Lüfterschaufelrädern angeordnet. Zwischen den Kühlerblöcken befindet sich die Tür zu dem Führerstand II.
Als Antriebselement dient der stehend angeordnete langsam laufender (775 U/min) Sechszylinder-Viertaktdieselmotor vom Typ K 6 S 310 DR, der mit Mitteldruckaufladung betrieben wird. Der Zylinderdurchmesser ist 310 mm, der Kolbenhub 360 mm, das ergibt einen Hubraum von 163 l. Bei 775/min beträgt seine Nennleistung 1.104 kW (1.500 PS). Das zweiteilige Motorgehäuse besteht aus Stahlguss und Stahlblechen. Der untere Teil dient als Ölwanne, der obere als Kühlblock und Halterung für die Zylinderlaufbuchsen. Im oberen Seitenteil ist die Nockenwelle für die Stoßstangen angeordnet. Sechs einzelne Zylinderköpfe schließen den Motorblock nach oben ab. Der Regler für die Motorsteuerung ist über eine Zahnstange gelenkig mit den einzelnen, an der Seite des Motorgehäuses platzierten Einspritzpumpen verbunden. Auf der anderen Gehäuseseite des Motors sind der Ölkühler und das Auspuffsammelrohr angeordnet, letzteres führt zu dem Turbolader PDH 50 ZV, der sich gemeinsam mit dem Ladeluft-Zwischenkühler am hinteren Motorende befindet. Die Kurbelwelle ist aus einem Teil geschmiedet, sie hat sechs jeweils um 120° versetzte Kurbelkröpfungen und ist in Gleitlagern gelagert. Diese haben Stahlpfannen, die mit Bleibronze mit zu legiertem Silber und Zinn ausgegossen sind.
Die vom Dieselmotor abgegebene Primärleistung wird an den Hauptgenerator D 802 C abgegeben, der 980 kW Strom für die elektrischen Fahrmotoren liefert. Der Generator ist eine zehnpolige, eigenbelüftete und fremderregte Gleichstrommaschine. Das freie Wellenende des Generators trägt eine Riemenscheibe, von dieser wird die Erregermaschine angetrieben. Diese liefert Strom für die Fremderregung des Hauptgenerators und das Laden der Akkumulatoren. Die vom Generator gespeisten Fahrmotoren sind vierpolige Reihenschlussmaschinen mit je 245 kW Leistung. Beide Fahrmotoren im Drehgestell sind in Reihe geschaltet, beide Drehgestellgruppen zueinander parallel. Die Lokomotive ist mit einer Mehrfachsteuerung ausgerüstet; von einem Führerstand aus können jeweils zwei Maschinen der Reihe T 478.1 oder T 478.2 in beliebiger Reihung gesteuert werden.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ČKD Praha (Prag)
Anzahl: 230 als T 478.1 und 82 als T 478.2
Baujahre: 1966–1971 (Prototypen 1964)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo' Bo'
Länge über Puffer: 16.500 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
Maximale Breite: 2.940 mm
Maximale Höhe: 4.103 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu) / 920 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 75 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Installierte Leistung: 1.104 kW (1.500 PS)
Leistung am Rad: 4 x 245 kW = 980 kW
Anfahrzugkraft: 180 kN
Dauerzugkraft: 120 kN
Dieselmotor: Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung vom Typ ČKD K 6 S 310 DR
Fahrmotor : 4 Stück vom Typ TE 005 mit 245 kW Leistung
Leistungsübertragung: elektrisch
Quellen: Wikipedia, atlaslokomotiv.net
Armin Schwarz
Die an die DB Cargo vermietete MRCE Dispolok 187 108-6 (91 80 6187 108-6 D-DISPO) fährt am 11.01.2023 mit einem Kesselwagenzug (laut Gefahrgutnummer 33/1114 mit Benzol) durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2015 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35227 gebaut. Sie war ursprünglich in DB verkehrsrot und von Bombardier als Vorführ- und Mietlok als 91 80 6187 108-6 D-BTK an die DB Cargo vermietet, von 2017 bis 2021 als 91 80 6187 108-6 D-DB eingestellt, wurde sie 2021 an die Mitsui Rail Capital Europe GmbH (MRCE Dispolok) in München verkauft und erhielt die Neulackierung in MRCE schwarz, ist aber weiterhin an die DB Cargo vermietet. Die TRAXX F140 AC3 in der Varianten BR 187.1 hat keine Last-Mile-Einrichtung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140km/h, sie hat die Zulassung nur für Deutschland. Die Lokomotiven können in gemischter Mehrfachtraktion mit BR185 und BR186 eingesetzt werden.
Armin Schwarz
Vierachsiger 73 m³ Drehgestell-Kesselwagen, 33 56 7933 038-2 SK-RTIW, der Gattung Zacens, der RTI Railtrans Wagon s.r.o. am 11.01.2023 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Betzdorf (Sieg).
Das Ladegut (laut Gefahrgutnummer 33/1114) ist hier Benzol, eine flüssige organische Verbindung mit einem charakteristischen aromatischen Geruch. Die Verbindung ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff und mischbar mit fast allen organischen Solventien, jedoch kaum mit Wasser. Benzol wird zur Herstellung wichtiger Industriechemikalien wie zum Beispiel Cyclohexan, Ethylbenzol und Nitrobenzol verwendet. Im Motorenbenzin sind in Deutschland und der EU nach EN 228 nur noch maximal ein Prozent erlaubt. Als Lösungsmittel wird Benzol nicht mehr verwendet, da es krebserregend ist.
Die Bedeutung der Gattungs- und Kennbuchstaben (hier Zacens):
Z - Kesselwagen für den Transport von flüssigen oder gasförmigen Erzeugnissen
a - mit vier Radsätzen
c - mit Entladung unter Druck
e - mit Heizeinrichtung
n - mit vier Radsätzen höchste Lastgrenze über 60 t
s - Höchstgeschwindigkeit 100 km/h (beladen)
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Zacens
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer : 15.040 mm
Drehzapfenabstand: 10.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Drehgestelltyp: Y25 Ls1-K (BA 314)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h / 120 km/h (leer)
Eigengewicht: 25.140 kg
Nutzlast: 54,8 t ab Streckenklasse C / 64,8 ab Streckenklasse D
Gesamtvolumen: 73.141 Liter (73 m³)
Max. Betriebsdruck: 3,0 bar
Tankcode: L 4 BH
L= Tank für Stoffe in flüssigem Zustand (flüssige Stoffe oder feste Stoffe, die in geschmolzenem Zustand zur Beförderung aufgegeben werden)
4= zutreffender Mindestprüfdruck in bar
B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren
H = luftdicht verschlossener Tank
Bremse: KE-GP-A (K)
Bremssohle: C810
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GE Armin Schwarz
Vierachsiger 80 m³ Drehgestell-Kesselwagen, 37 80 7834 260-7 D-VTG, der Gattung Zacens (VTG-Bezeichnung M18.080D), der Waggonvermietungsfirma VTG AG (Hamburg) am 11.01.2023 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Betzdorf (Sieg). Die VTG ist Europas größter privater Waggonvermieter.
Das Ladegut (laut Gefahrgutnummer 33/1114) ist hier Benzol, eine flüssige organische Verbindung mit einem charakteristischen aromatischen Geruch. Die Verbindung ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff und mischbar mit fast allen organischen Solventien, jedoch kaum mit Wasser. Benzol wird zur Herstellung wichtiger Industriechemikalien wie zum Beispiel Cyclohexan, Ethylbenzol und Nitrobenzol verwendet. Im Motorenbenzin sind in Deutschland und der EU nach EN 228 nur noch maximal ein Prozent erlaubt. Als Lösungsmittel wird Benzol nicht mehr verwendet, da es krebserregend ist.
Die Bedeutung der Gattungs- und Kennbuchstaben (hier Zacens):
Z - Kesselwagen für den Transport von flüssigen oder gasförmigen Erzeugnissen
a - mit vier Radsätzen
c - mit Entladung unter Druck
e - mit Heizeinrichtung
n - mit vier Radsätzen höchste Lastgrenze über 60 t
s - Höchstgeschwindigkeit 100 km/h (beladen)
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Zacens
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer : 16.240 mm
Drehzapfenabstand: 11.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h / 120 km/h (leer)
Eigengewicht: 26.300 kg
Nutzlast: 55,7 t ab Streckenklasse C / 63,7 ab Streckenklasse D
Gesamtvolumen: 80.200 Liter (80 m³)
Max. Betriebsdruck: 3,0 bar
Tankcode: L 4 BH
L= Tank für Stoffe in flüssigem Zustand (flüssige Stoffe oder feste Stoffe, die in geschmolzenem Zustand zur Beförderung aufgegeben werden)
4= zutreffender Mindestprüfdruck in bar
B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren
H = luftdicht verschlossener Tank
Heizung: 6-strängig, außenliegend, 8 m³n Betriebsdruck 12,0 bar
Isolierung; Mineralwollfilz, 100 mm, Isolierabdeckung aus Edelstahl
Restmengenentleerung: Tankneigung von 1° und Sumpfmulde
Bremse: KE-GP-A (K)
Bremssohle: C810
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GE
Armin Schwarz
Die an die DB Cargo vermietete MRCE Dispolok 187 108-6 (91 80 6187 108-6 D-DISPO) fährt am 11.01.2023 mit einem Kesselwagenzug (laut Gefahrgutnummer 33/1114 mit Benzol) durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln. Armin Schwarz
Während der VT 205 Abp (95 80 0640 105-2 D-HEB), in Alstom Coradia LINT 27 der HLB (Hessische Landesbahn) am 11.01.2023, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Siegen - Betzdorf/Sieg - Au/Sieg - Altenkirchen – Westerburg – Limburg/Lahn) den Bahnhof Betzdorf (Sieg) verlässt, erreicht hinten der VT 262 (95 80 0648 162-5 D-HEB / 95 80 0648 662-4 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" der Gegenrichtung den Bahnhof. Armin Schwarz
In Doppeltraktion fahren die von der DB Cargo an die RBH Logistics GmbH vermieteten 145 070-9 / RBH 229 (91 80 6145 070-9 D-DB) und die 145 055-0 / RBH 234 (91 80 6145 055-0 D-DB) am 11.01.2023 mit einem Kohlenzug (vierachsige offene Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem der Gattung Falns) in dem Rbf Betzdorf (Sieg). Die Einfahrt in den Rbf war nötig um einen schnelleren Güterzug sowie den RE 9 Überholfahrten zu ermöglichen (durch zulassen).
Die beiden TRAXX F140 AC wurde 2000 von ADtranz (ABB Daimler-Benz Transportation GmbH) in Kassel unter Fabriknummern 33397 (145 070-9) und 33378 (145 055-0) gebaut und an die DB Cargo AG geliefert. Seit 2016 sind beide an die DB Cargo AG Tochter RBH Logistics GmbH in Gladbeck vermietet und sind auch als diese lackiert.
Die RBH ist die Nachfolgegesellschaft von Werks-, Zechen- und Hafenbahnen im Raum der Bergwerksdirektion Recklinghausen. Durch die verschiedenen Firmenzusammenschlüsse und -aufteilungen ergab sich seit 1913 eine wechselvolle Geschichte. Das heute als Teil des Firmennamens genutzte Akronym RBH stand einige Jahre für die RAG-Bahn- und Hafenbetriebe und wurde beim Verkauf von dieser an die Railion Deutschland im Jahr 2005 beibehalten. Nach damaliger Angabe des neuen Eigentümers stehen die Buchstaben R, B und H nun für die Kernkompetenzen des Unternehmens: Eisenbahnverkehr (Rail), Binnenschifffahrt (Barge) und Hafenumschlag (Harbour). Armin Schwarz
Vierachsige offene Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem der Gattung Falns 181der DB Cargo AG am 11.01.2023 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Betzdorf (Sieg). Vorne 81 80 663 3 008-0 D-DB und dahinter 81 80 663 3 026-2 D-DB.
Ab 2010 wurden 100 dieser Schüttgutwagen bei der ehemaligen Firma Romvag sa in Caracal/Rumänien (heute ARI - Astra Rail Industries, seit 2016 Tochter der Greenbrier) gebaut und an die DB Schenker geliefert.
Bei den Wagen ist die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich.
Diese Wagen sind weitgehend aus S355J2 (St 52-3) hergestellt. Bei Materialdicken unter 6 mm ist ein Cu-Zusatz berücksichtigt. Der Wagenkasten ist in Mischbauweise hergestellt. Ausführung des Wagenkastens (der mit dem Ladegut in Berührung kommende Bereich) einschließlich der Klappenbleche, sowie für die untere Abdichtung der Klappen die metallische Dichtleiste ist aus nichtrostendem Cr-Ni-Stahl X2CrNi12 (Werkstoff-Nr. 1.4003). Um das Anbacken von Ladegutresten zu vermeiden, sind Ecken im Laderaum vermieden worden. Es sind entsprechende Ausrundungen bzw. Eckbleche eingebaut. Der Wagenkasten ist für eine Radsatzlast 23,5 t ausgelegt.
Der Wagen ist mit einer energieautarken Speicherhydraulik (B&S) mit übergeordneter Sicherheitsstufe ausgerüstet, welche aus folgenden Hauptbauteilen besteht: Radsatzpumpe, Ölbehälter mit Ventilen, Kolbenspeicher, ein Betätigungszylinder und ein Verriegelungszylinder. Die Radsatzpumpe fördert Drucköl zum Kolbenspeicher (27 ltr.) Beim Erreichen des max. Betriebsdruckes von ca. 220 bar wird die Pumpe auf drucklosen Umlauf geschaltet. Wird die Hydraulikanlage z. B. über die Schaltwelle geschaltet, fließt Drucköl über das Steuerventil zum/durch den Verriegelungszylinder zum Betätigungszylinder. Die Klappen werden geöffnet bzw. geschlossen. (3,0 x auf–zu). Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig geöffnet und geschlossen. Die Betätigung kann mit einem Vierkantschlüssel vom Bunkersteg aus geschehen oder von der Bühne des Wagens aus über Hebel, die an der Stirnwand des Wagens angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand hat der Verschluss eine Übertotpunktstellung sowie zusätzlich eine mechanische Verriegelung. Diese Verriegelung (Entriegelung) wird über einen gedämpften Hydraulikzylinder und eine Rückholfeder betätigt. An diese Verriegelung ist eine Anzeige gekoppelt, die über ein Gestänge gelbe Signalscheiben betätigt. Diese zeigen im eingeschwenkten Zustand die ordnungsgemäße Verriegelung an.
TECHNISCHE DATEN der Falns 181:
Hersteller/Baujahr: Romvag sa in Caracal (Rumänien) / ab 2010
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 12.540 mm
Drehzapfenabstand: 7.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laderaum: 86,5 m³
Max. Eigengewicht: 24.000 kg (hier 23.8 und 23,48 t)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Max. Ladegewichte: 56 t ab Streckenklasse C 2 / 66 t ab D 3
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE- GP-A (K)
Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810
Handbremse: teilweise
Intern. Verwendungsfähigkeit: G 2
Armin Schwarz
In Doppeltraktion schlänget die an die RBH Logistics GmbH vermieteten 145 070-9 und 145 055-0 am 11.01.2023 einem langen Kohlenzug, bestehend aus vierachsigen offenen Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem der Gattung Falns, in den Rbf Betzdorf (Sieg). Die Einfahrt in den Rbf war nötig um einen schnelleren Güterzug sowie den RE 9 Überholfahrten zu ermöglichen (durch zulassen). Armin Schwarz
Die 212 055-8 (92 80 1212 055-8 D-JH) der JH - Joseph Hubert Bauunternehmung GmbH & Co. KG (Nürnberg) fährt am 11.01.2023 mit einem Langschienen Zug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln. Der Zug bestand aus Drehgestell-Flachwagen, mit Seiten-, Stirnwandklappen und Rungen, der Gattung Res 687, beladen mit Langschienen.
Die V 100.20 wurde 1963 von MaK in Kiel unter der Fabriknummer 1000191gebaut und als DB V 100 2055 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 212 055-8, im Februar 2006 erfolgte die Ausmusterung bei der Railion Deutschland AG (heute wieder DB Cargo) und sie ging nach Ungarn an die LCH - Logistic Center Hungaria Kft. In Győr. Im Jahr 2012 ging sie zurück nach Deutschland an die ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal, 2015 an Redler-Service und seit 2019 ist sie nun bei der Joseph Hubert Bauunternehmung.
Armin Schwarz
Die 212 055-8 (92 80 1212 055-8 D-JH) der JH - Joseph Hubert Bauunternehmung GmbH & Co. KG (Nürnberg) fährt am 11.01.2023 mit einem Langschienen Zug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln. Der Zug bestand aus Drehgestell-Flachwagen, mit Seiten-, Stirnwandklappen und Rungen, der Gattung Res 687, beladen mit Langschienen.
Die V 100.20 wurde 1963 von MaK in Kiel unter der Fabriknummer 1000191gebaut und als DB V 100 2055 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 212 055-8, im Februar 2006 erfolgte die Ausmusterung bei der Railion Deutschland AG (heute wieder DB Cargo) und sie ging nach Ungarn an die LCH - Logistic Center Hungaria Kft. In Győr. Im Jahr 2012 ging sie zurück nach Deutschland an die ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal, 2015 an Redler-Service und seit 2019 ist sie nun bei der Joseph Hubert Bauunternehmung.
Armin Schwarz
Die 742 441-9 (CZ- ČDC 92 54 2 742 441-9) der ČD Cargo steht am 24.11.2022 bei der Diesel-Tankstelle beim Bahnhof Domažlice (Taus).
Hinten leider ein sehr trauriges Kapitel der Böhmischen Westbahn, die sehr zerstörte alex 223 066-2 "Herkules" (92 80 1223 066-2 D-DLB)....
Am Mittwochmorgen des 04.08.2021 gegen 7.40 Uhr kommt der Frühzug aus München im Grenzort Furth im Wald an. Das Personal der tschechischen Bahn České Drahy (ČD) löst die deutschen Kollegen für die Weiterfahrt nach Prag ab, alles wie gewohnt. Einige Minuten nachdem der Alex-Express die bayerisch-böhmische Grenze überquert hat, passiert das Unglück. Der alex-Zug kollidiert auf dem eingleisigen Streckenabschnitt frontal mit einer tschechischen Regionalbahn (einem „RegioShark“ der ČD BR 844 bei dem Dorf Milavce. Drei Menschen sterben, zehn Menschen erlitten schweren bis lebensgefährlichen und mehr als 30 Personen erlitten leichtere Verletzungen wie Schürfwunden und Prellungen.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Expresszug München-Prag zunächst ein Langsamfahrt- und dann ein Haltesignal missachtet. Er ist dann auf der eingleisigen Strecke mit dem entgegenkommenden Triebwagenzug („RegioShark“) kollidiert, der auf dem Weg von Plzeň (Pilsen) nach Domazlice (Taus) an der deutschen Grenze war. Die offiziellen Ermittlungen zur Unfallursache dürften Monate in Anspruch nehmen. Auch ein technischer Defekt wird nicht ausgeschlossen, hieß es.
Leider kommt es auf tschechischen Eisenbahnstrecken kommt es immer wieder zu Unfällen. Die Sicherungstechnik gilt vielerorts als veraltet. Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit Niederbindeeinrichtungen, festen Rungenpaaren und niedrigen Stirnborden die mit je zwei kurzen Fallrungen gesichert werden, 31 56 4720 401-7 SK-ZSSKC, der Gattung Sps, der slowakischen ZSSK Cargo, abgestellt am 24.11.2022 beim Bahnhof Domažlice (Taus). Armin Schwarz
Der am 23. Dezember 2022 von einem Felssturz-/Erdrutsch bei Herdorf (beim Hp Königsstollen) havarierte Diesel-Triebwagen VT 507 (95 80 1648 107-8 D-HEB / 95 80 1648 607-7 D-HEB), ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation, der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) wurde noch am 28.12.2022 nach Betzdorf (Sieg) geschleppt und stand an dem Tage noch da.
Im neuen Jahr war er dort nicht mehr zu sehen und ist wohl auch schonwieder instandgesetzt.
Nur bei der DB Netz AG dauert es wohl sehr lange bis man ein paar Brocken vom Gleis räumt und die Strecke provisorisch sichern kann. Der Streckenabschnitt ist bis vsl. Ende Januar 2023 gesperrt. So treibt man noch mehr Güterverkehr auf die Straße, die täglichen 1.000 bis 2.000 t Stahl-Coil müssen so nun über die Straße transportiert werden. Was für ein armes Bahnland Deutschland. Klar ist das eine Hangsicherung mit Stahl-Netzen nicht mal eben gemacht ist, aber die wenige Meter Gleis entlang des Hanges lassen sich provisorisch schnell sichern. Auch das Räumen des Gleisbettes dürfte kein Problem darstellen. Wo ein Wille da ist auch ein Weg.
Armin Schwarz
Hier sieht am wo er getroffen wurde, dieses Drehgestell wurde von den Schienen drückt und war entgleist....
Der am 23. Dezember 2022 von einem Felssturz-/Erdrutsch bei Herdorf (beim Hp Königsstollen) havarierte Diesel-Triebwagen VT 507 (95 80 1648 107-8 D-HEB / 95 80 1648 607-7 D-HEB), ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation, der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) wurde noch am 28.12.2022 nach Betzdorf (Sieg) geschleppt und stand an dem Tage noch da.
Armin Schwarz
Bei Plzeň Ji¸ní předměstí fährt am 24.11.2022 über die Bahnstrecke Cheb – Plzeň der S´DC Schienenprüfzug (DJ NTD – Diagnostika Kolejnic / Diagnosezug mit Ultraschall- und Wirbelstromprüftechnik) S´DC 162 002-8 / 362 003-4 / 362 004-2 (CZ- SZCZ 99 54 9 162 002-8 / CZ- SZCZ 99 54 9 362 003-4 / CZ- SZCZ 99 54 9 362 004-2) der Správa ¸eleznic (S´CZ), in Richtung Pilsen. (Aufnahme aus einem alex-Zug)
Der Schienenprüfzug wurde 2017 von der Firma NDCon Logic in Zusammenarbeit mit den Firmen MAV KFV (Budapest), Tvema (Moskau), PLR (Magdeburg) und CZ Loko (Česká Třebová) gebaut.Er dient zur Erkennung von inneren Fehlern an Schienen, die durch Ultraschall- und Wirbelstromprüftechnik erkannt werde.
Der Zur ist dreiteilig und besteht aus;
Dem vierachsigen Motorwagen 162 002-8, dieser ist ein umgebauter und komplett modernisierter Verbrennungstriebwagen mit hydraulischer Kraftübertragung der ČD Baureihe 851 (ex ČSD-Baureihe M 286.1), hier am Zugschluss. Diese VT mit der Achsfolge 2' B' der ČSD-Baureihe M 286.1 später ČD 851wurden 1967–1968 von Vagónka Tatra Studénka und haben eine etwas höherer Leistung (588 kW) als die BR 850. Die Leistung kommt von einem 12-Zylinder-V-Motor vom Typ ČKD KS 12 V 170 DR, die Leitungsübertragung geschieht über eine elastische Kupplung und eine Gelenkwelle mit dem hydrodynamischen Getriebe H 750 M mit drei Wandlern verbunden.
Dem Mittelwagen/Messwagen 362 003-4 einem umgebauten vierachsigen 24.500 mm langen ehemaligen ČSD Post w-Wagen (Y-Wagen). In ihm sind Messgeräte, der Messraum und Räume für Nebenaggregate (Diesel-Stromaggregat), Betriebswassertanks (8 x 1.000 Liter mit technologischem Wasser), ein Lager sowie eine Werkstatt.
Und dem Steuerwagen, dieser wurde auch aus einem vierachsigen ČSD Post w-Wagen umgebaut und bekam an der Wagenfront einen Führerstand. In ihm ist ein Wohn-/Schlafbereich mit 3 Einzelbettabteilen, Sanitäranlagen mit geschlossenem System, ein Essbereich und einem Besprechungsraum, sowie 4 x 1.000 Liter Betriebswassertanks (mit technologischen Wasser).
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 12 (3 x 4)
Länge über Puffer: 73.800 mm (VT 24.790 mm / 2 x 24.500 mm)
Breite: 2.880 mm
Gesamtgewicht: 150.360 kg
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
Max. Geschwindigkeit bei Messfahrt: 70 km/h
Vorrat technologisches Wasser (als Koppelmittel für Prüfung): 12.000 l
Messleistung mit einem Wasservorrat: ca. 200 km
Quellen: Správa ¸eleznic, Wikipedia
Armin Schwarz
Wir erreichen am 24.11.2022 mit dem EC 360 / Ex 6 (Praha – Plzeň - Furth i.W. - Schwandorf – Regensburg – München) nun den Bahnhof Doma¸lice (Taus) an der „Böhmische Westbahn“ Bahnstrecke Plzeň–Furth im Wald (S´DC 180), während rechts die ZSSK Cargo 751 173-6 als Lz über die Bahnstrecke Janovice nad Úhlavou–Doma¸lice (S´DC 185) ankommt.
Die Kursbuchstrecke S´DC 185 von Janovice nad Úhlavou nach Doma¸lice (deutsch Janowitz an der Angel – Taus) ist Teil der ehemaligen Böhmisch-Mährische Transversalbahn der ehemaligen k.k. österreichischen Staatsbahn (kkStB), sie verlief von der damaligen ungarischen Grenze am Vlarapass bei Uherské Hradi¨tě (Hradisch) nach Doma¸lice (Taus) und hatte dort Anschluss an bayerische Strecken.
Die ZSSK Cargo 751 173-6, ex ČSD-Baureihe T 478.1, ist eine dieselelektrische Universallokomotive der ehemaligen Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD). Die Lokomotiven prägten ab den 1960er Jahren den Streckendienst auf nichtelektrifizierten Strecken der ČSD und galten auf Grund ihrer Zuverlässigkeit als eine der erfolgreichsten Diesellokomotiven in der ehemaligen Tschechoslowakei. Unter Eisenbahnfreunden erfreuten sich die Maschinen, die auf Grund ihres markanten Äußeren den Spitznamen Bardotka (abgeleitet von Brigitte Bardot) oder Zamračená (Finstergesicht) erhielten. Zwischen 1966 und 1977 wurden von ČKD Praha 230 Loks als T 478.1 und 82 Loks als T 478.2 gebaut.
Armin Schwarz
Wir fahren am 24.11.2022 mit dem EC 360 / Ex 6 (Praha – Plzeň - Furth i.W. - Schwandorf – Regensburg – München) auf der „Böhmische Westbahn“ Bahnstrecke Plzeň–Furth im Wald (S´DC 180) durch den Bahnhof Nýřany (Nürschan). Hier steht gerade der „RegioShark“ ČD 844 012-5 (CZ- ČD 95 54 5 844 012-5), ein Dieseltriebzug vom Typ PESA LINK II, als Regionalzug nach Plzeň (Pilsen). Armin Schwarz
Der Bahnhof Holý¨ov (Holleischen) an der „Böhmische Westbahn“ Bahnstrecke Plzeň–Furth im Wald (S´DC 180), hier am 24.11.2022 aus dem EC 360 / Ex 6. Armin Schwarz
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