Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.
Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut.
Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.
Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.
Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555.
Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“.
Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer: 19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026 Armin Schwarz
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.
Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut.
Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.
Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.
Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555.
Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“.
Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer: 19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026 Armin Schwarz
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv).
Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname "Staubsauger" verwendet wurde.
Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten.
Der Steuerwagen C 8104:
Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt.
Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette.
Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert.
Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces.
Abkürzungen:
C = 3. Klasse
e = elektrischer Zwischenwagen
m = Triebwagen
s = ausgestattet mit Steuerstand
v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang
z = ohne Toilette
Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt.
Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1928
Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104)
Historischen Nummer: ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Gewicht: 39 t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Betriebsfähigkeit: ja Armin Schwarz
Der zweiachsige Pferdebahnwagen STM 16 der Pferdebahn Utrecht - De Bilt – Zeist der ehemaligen STM - Stichtsche Tramway-Maatschappij, ab 1901 NBM - Nederlandsche Buurtspoorweg-Maatschappij, am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht - Maliebaan im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Ein Eisenbahnmuseum das wahrhaft zum Verweilen einlädt, leider fehlte uns dieses Mal die Zeit dafür.
Der Wagen wurde 1891 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die damalige STM - Stichtsche Tramway-Maatschappij geliefert.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verkehrten in der Stadt und Provinz Utrecht bereits Straßenbahnen der ersten Generation. So u.a. von 1879 bis 1949 eine Überlandstraßenbahn Utrecht - De Bilt – Zeist, betrieben zunächst durch die STM Stichtsche Tramway-Maatschappij, übernommen im Jahr 1901 durch die Nederlandsche Buurtspoorweg-Maatschappij. Diese war bis 1909 eine Pferdebahn beförderte Fahrgäste vom Utrechter Hauptbahnhof durch die Voorstraat und Biltstraat in das schicke Städtchen Zeist. Ab 1909 wurde sie eine elektrische Überlandstraßenbahn. So wurde dieser Anhänger ab 1909 meist im Sommer von der elektrischen Straßenbahn gezogen. Die Überlandstraßenbahn war teilweise auch für die Schließung des Bahnhofs Maliebaan, dem heutigen Eisenbahnmuseum, verantwortlich. Viele Fahrgäste aus Richtung Hilversum wählten zum Ein- und Aussteigen die Haltestelle Biltstraat. Von dort aus bot diese Bahn eine bessere Verbindung ins Stadtzentrum von Utrecht, sodass es keinen Grund mehr gab, weiter zum Bahnhof Maliebaan zu fahren.
Die STM 16 ist das älteste noch erhaltene Beispiel einer wichtigen Phase in der Geschichte des niederländischen Schienenverkehrs, der Überland-Pferdebahnlinien. Der zweiachsige Wagen/Anhänger war bis 1946 in Betrieb.
Quellen: Het Spoorwegmuseum und nmld.nl
Stand/Überarbeitung: September 2025 Armin Schwarz
Die an die RTB Cargo vermietete Siemens Vectron MS - 6193 945-3 (91 80 6193 945-3 D-ELOC) der ELL - European Locomotive Leasing (Wien) fährt am 06 Juli 2026 mit einem langen gedeckten Güterzug (Schiebewandwagen der Gattung Habbiins) durch den Bahnhof Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln.
Die SIEMENS Vectron MS - 6.4 MW wurde 2022 von Siemens in München-Allach unter der Fabriknummer 22989 gebaut. Sie ist in der Variante A10-7i ausgeführt und hat so die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Niederlande und Rumänien (D / A / PL / CZ / SK / H / NL und RO).
So besitzt die Variante MS A10 folgende Zugsicherungssysteme: ETCS BaseLine 3, sowie für Deutschland (PZB90 / LZB80 (CIR-ELKE I)), für Österreich (ETCS Level 1 mit Euroloop, ETCS Level 2, PZB90 / LZB80), für Polen (SHP), für Tschechien und die Slowakei (LS (Mirel)), für Ungarn (ETCS Level 1, EVM (Mirel)) für die Niederlande (ETCS Level 1, ETCS Level 2, ATB-EGvV) und für Rumänien (PZB90). Armin Schwarz
Die an die RTB Cargo vermietete Siemens Vectron MS - 6193 945-3 (91 80 6193 945-3 D-ELOC) der ELL - European Locomotive Leasing (Wien) fährt am 06 Juli 2026 mit einem langen gedeckten Güterzug (Schiebewandwagen der Gattung Habbiins) durch den Bahnhof Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln.
Die SIEMENS Vectron MS - 6.4 MW wurde 2022 von Siemens in München-Allach unter der Fabriknummer 22989 gebaut. Sie ist in der Variante A10-7i ausgeführt und hat so die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Niederlande und Rumänien (D / A / PL / CZ / SK / H / NL und RO).
So besitzt die Variante MS A10 folgende Zugsicherungssysteme: ETCS BaseLine 3, sowie für Deutschland (PZB90 / LZB80 (CIR-ELKE I)), für Österreich (ETCS Level 1 mit Euroloop, ETCS Level 2, PZB90 / LZB80), für Polen (SHP), für Tschechien und die Slowakei (LS (Mirel)), für Ungarn (ETCS Level 1, EVM (Mirel)) für die Niederlande (ETCS Level 1, ETCS Level 2, ATB-EGvV) und für Rumänien (PZB90). Armin Schwarz
Auf der Siegstrecke nicht alltäglich, der ICE 2, Tz 222 „Eberswalde“ fährt geführt von dem Triebkopf 402 022-8, als Leerzug vermutlich auf Überführungsfahrt, am 05 Juli 2026 durch Scheuerfeld/Sieg in Richtung Siegen.
Die ICE 2, die zweite Generation von Hochgeschwindigkeitszügen in Deutschland wurde 1996 in Betrieb genommen. Im Gegensatz zum ICE 1 ist der ICE 2 auf sechs Mittelwagen, einen Steuerwagen und einen Triebkopf begrenzt.
Ein Zug besteht aus:
• Triebkopf der BR 402
• 1. Klasse-Wagen Apmz der BR 805.3 als Wagen 27 oder 37
• 1. Klasse-Wagen Apmz der BR 805.0 als Wagen 26 oder 36
• Bordrestaurant WRmbsz der BR 807.0 als Wagen 25 oder 35
• 2. Klasse-Servicewagen Bpmbz der BR 806.0 als Wagen 24 / 34
• 2.Klasse-Wagen Bpmz der BR 806.3 als Wagen 23 oder 33
• 2.Klasse-Wagen Bpmz der BR 806.6 als Wagen 22 oder 32
• 2. Klasse-Steuerwagen Bpmzf der BR 808.0 als Wagen 21 / 31
Dieses Zugkonzept erlaubt die Kupplung zweier Züge zu einem Doppelzug.
Beim ICE 2 wurde das Konzept der Doppeltraktion verfolgt:
Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz - als Doppeltraktion auf nachfragestarken Verbindungen und mit halber Platzkapazität auf Strecken mit weniger Fahrgastaufkommen. Das Einsatzkonzept des ICE 2 berücksichtigt daneben ein "Flügeln" beider Zugteile zu verschiedenen Reisezielen und damit mehr umsteigefreie Direktverbindungen. So legen beispielsweise zwei ICE 2 die Strecke von Berlin bis Hamm/Westf. als Doppelzug zurück und teilen sich dort in zwei getrennte Zugfahrten in Richtung Essen/Düsseldorf beziehungsweise Hagen/Wuppertal.
Charakteristisch für den ICE 2 sind die Bugklappen an Triebkopf und Steuerwagen. Sie verbergen die Kupplung, um den Luftwiderstand beim Hochgeschwindigkeitsbetrieb mit bis zu 280 Stundenkilometer zu minimieren. Alle ICE 2-Züge erhielten ab 2011 eine umfassende Modernisierung, im Zuge derer unter anderem das Fahrgastinformationssystem auf insgesamt sechs Monitore pro Wagen erweitert und Haltegriffe an den neuen Sitzen angebracht wurden.
TECHNISCHE DATEN:
Betriebsaufnahme: 1996
Anzahl der Züge: 44
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel (Triebkopf): Bo’Bo’
Länge über Kupplung (Triebkopf): 20.560 mm (Triebkopf)
Zuglänge: 205,36 Meter (Triebkopf, 6 Mittelwagen und Steuerwagen)
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm (Triebkopf) / 2.500 mm (Wagen)
Leergewicht: 77,5 t (Triebkopf) und 412 t (7-Wagen einschl. Steuerwagen)
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Dauerleistung: 4.800 kW
Anfahrzugkraft: 200 kN
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Kardangelenk
Bremse: KE R+E
Zugbeeinflussung: Sifa, LZB 80/16 mit PZB 90
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 368 (vor Redesign) / 381 (nach Redesign), davon 106 in der 1. Klasse und 275 in der 2. Klasse
Fußbodenhöhe: 1.226 mm über SO Armin Schwarz
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück.
Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut. Armin Schwarz
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück.
Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut.
Technik und Geschichte:
Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt.
Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81.
Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte.
Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.750 mm
Höhe: 4.489 mm
Breite: 3.130 mm
Drehzapfenabstand: 7.900 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm
Dienstgewicht: 83,0 t
Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW
Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW
Dienstgewicht: 83 t
Anfahrzugkraft: 274 kN
Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Armin Schwarz
Die 111 049-3 (91 80 6111 049-3 D-GfF) der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) fährt am 02 Juli 2026 mit einem Leerzug, bestehend aus zwei ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabtei (Gattung Bimdz), durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Nochmals einen lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück.
Die Lok wurde 1975 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31895 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In der Lackierung gelb/weiß (wie hier) fuhr die Lok 1990 und 1991 als Lufthansa-Airport-Express die LHA-Verbindung Stuttgart–Frankfurt Flughafen. Ich finde diese Farbgestaltung steht der Lok sehr gut.
Technik und Geschichte:
Die DB Baureihe 111 war die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt.
Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnte sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen, die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81.
Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerks in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte.
Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, ca. 60 Stück (Stand 2026) sind noch im Bestand der DB.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.750 mm
Höhe: 4.489 mm
Breite: 3.130 mm
Drehzapfenabstand: 7.900 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm
Dienstgewicht: 83,0 t
Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW
Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW
Dienstgewicht: 83 t
Anfahrzugkraft: 274 kN
Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Armin Schwarz
Der ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabteil, D-GfF 51 80 84-90 702-2 der Gattung Bimdz 268.9, der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) am 02 Juli 2026 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg). Hier auch wieder in der ehemaligen Farbgestaltung der InterRegio-Wagen, Fensterband fernblau (RAL 5023) ergänzt um einen 26 Zentimeter breiten Zierstreifen in pastellblau (RAL 5024).
Der UIC-X-Wagen wurde 1972 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt (heute ALSTOM Transport Deutschland GmbH) gebaut und als 51 80 22-70 249-3 der Gattung Bm 234 an die Deutsch Bundesbahn geliefert.
Bereits Mitte der 1980er Jahre plante die DB eine Neuordnung ihrer Schnellzüge, die bis dahin alle nach individuellen Fahrplänen fuhren. Eine Kategorie unterhalb der Intercitys sollte ein betriebenes Netz aus überregionalen InterRegio´s die bisherigen Schnellzüge ersetzen. Dabei sollte überwiegend das bisherige Wagenmaterial eingesetzt werden, welches aber einem weitgehenden Umbau zu unterziehen war, die neue Wagengattung „-im“ war geboren.
Ab 1987 wurden bei PFA Weiden (Partner für Fahrzeugausstattung GmbH) Schnellzugwagen der Spenderbauarten Am203, ABm225 und Bm234/Bm235 in die Bauarten Aim260 bzw. Aimz261 (155 Wagen erster Klasse), ARkimbz262 (155 Wagen erster Klasse mit Bistroabteil), Bim263 bzw. Bimz264 (563 Wagen zweiter Klasse) und Bimdz268 (132 Wagen zweiter Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut. So wurde Dieser Wagen 1992 bei PFA Weiden zum Bimdz 268 (InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut.
Anfang der 2000er Jahre verkaufte die Deutsche Bahn 150 Wagen an die NS - Nederlandse Spoorwegen. Für den dortigen Einsatz wurden die Wagen bei PFA Weiden in den Jahren 2001 und 2002 modernisiert. Im Jahr 2009 endete der Einsatz der ICK-Wagen. So ging dieser Wagen wieder nach Deutschland, er wurde an die BahnTouristikExpress, (56 80 84-90 702-7 D-BTEX Bimdz 268.9) verkauft.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite: 2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm (neu) / 900 mm (abgefahren)
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 366
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Layout: vier Abteile zweiter Klasse mit je 5 Sitzen, drei Bereiche mit zusammen 35 Sitzen und 6 Klappsitzen und ein Mehrzweckbereich mit 5 Klappsitzen und Platz für Fahrräder oder Sperrgepäck
Toiletten: 1 (geschlossenes System)
Zulassung: RIC, gemäß besonderer Vereinbarung
Bremse: pneumatische Scheibenbremse mit Magnetschienenbremse KE-GPR-Mg (D) Armin Schwarz
Der ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Mehrzweckabteil, D-GfF 51 80 84-90 702-2 der Gattung Bimdz 268.9, der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) am 02 Juli 2026 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg). Hier auch wieder in der ehemaligen Farbgestaltung der InterRegio-Wagen, Fensterband fernblau (RAL 5023) ergänzt um einen 26 Zentimeter breiten Zierstreifen in pastellblau (RAL 5024).
Der UIC-X-Wagen wurde 1972 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt (heute ALSTOM Transport Deutschland GmbH) gebaut und als 51 80 22-70 249-3 der Gattung Bm 234 an die Deutsch Bundesbahn geliefert.
Bereits Mitte der 1980er Jahre plante die DB eine Neuordnung ihrer Schnellzüge, die bis dahin alle nach individuellen Fahrplänen fuhren. Eine Kategorie unterhalb der Intercitys sollte ein betriebenes Netz aus überregionalen InterRegio´s die bisherigen Schnellzüge ersetzen. Dabei sollte überwiegend das bisherige Wagenmaterial eingesetzt werden, welches aber einem weitgehenden Umbau zu unterziehen war, die neue Wagengattung „-im“ war geboren.
Ab 1987 wurden bei PFA Weiden (Partner für Fahrzeugausstattung GmbH) Schnellzugwagen der Spenderbauarten Am203, ABm225 und Bm234/Bm235 in die Bauarten Aim260 bzw. Aimz261 (155 Wagen erster Klasse), ARkimbz262 (155 Wagen erster Klasse mit Bistroabteil), Bim263 bzw. Bimz264 (563 Wagen zweiter Klasse) und Bimdz268 (132 Wagen zweiter Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut. So wurde Dieser Wagen 1992 bei PFA Weiden zum Bimdz 268 (InterRegio-Wagen der 2. Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut.
Anfang der 2000er Jahre verkaufte die Deutsche Bahn 150 Wagen an die NS - Nederlandse Spoorwegen. Für den dortigen Einsatz wurden die Wagen bei PFA Weiden in den Jahren 2001 und 2002 modernisiert. Im Jahr 2009 endete der Einsatz der ICK-Wagen. So ging dieser Wagen wieder nach Deutschland, er wurde an die BahnTouristikExpress, (56 80 84-90 702-7 D-BTEX Bimdz 268.9) verkauft.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite: 2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm (neu) / 900 mm (abgefahren)
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 366
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Layout: vier Abteile zweiter Klasse mit je 5 Sitzen, drei Bereiche mit zusammen 35 Sitzen und 6 Klappsitzen und ein Mehrzweckbereich mit 5 Klappsitzen und Platz für Fahrräder oder Sperrgepäck
Toiletten: 1 (geschlossenes System)
Zulassung: RIC, gemäß besonderer Vereinbarung
Bremse: pneumatische Scheibenbremse mit Magnetschienenbremse KE-GPR-Mg (D) Armin Schwarz
Der ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse, D-GfF 51 80 22-91 711-7 der Gattung Bimz 264.9, der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) am 02 Juli 2026 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg). Hier auch wieder in der ehemaligen Farbgestaltung der InterRegio-Wagen, Fensterband fernblau (RAL 5023) ergänzt um einen 26 Zentimeter breiten Zierstreifen in pastellblau (RAL 5024).
Der UIC-X-Wagen wurde 1970 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt (heute ALSTOM Transport Deutschland GmbH) gebaut und als 51 80 22-70 161-0 der Gattung Bm 234 an die Deutsch Bundesbahn geliefert.
Bereits Mitte der 1980er Jahre plante die DB eine Neuordnung ihrer Schnellzüge, die bis dahin alle nach individuellen Fahrplänen fuhren. Eine Kategorie unterhalb der Intercitys sollte ein betriebenes Netz aus überregionalen InterRegio´s die bisherigen Schnellzüge ersetzen. Dabei sollte überwiegend das bisherige Wagenmaterial eingesetzt werden, welches aber einem weitgehenden Umbau zu unterziehen war, die neue Wagengattung „-im“ war geboren.
Ab 1987 wurden bei PFA Weiden (Partner für Fahrzeugausstattung GmbH) Schnellzugwagen der Spenderbauarten Am203, ABm225 und Bm234/Bm235 in die Bauarten Aim260 bzw. Aimz261 (155 Wagen erster Klasse), ARkimbz262 (155 Wagen erster Klasse mit Bistroabteil), Bim263 bzw. Bimz264 (563 Wagen zweiter Klasse) und Bimdz268 (132 Wagen zweiter Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut. So wurde Dieser Wagen 1991 bei PFA Weiden zum Bimz 264(InterRegio-Wagen der 2. Klasse) umgebaut.
Anfang der 2000er Jahre verkaufte die Deutsche Bahn 150 Wagen an die NS - Nederlandse Spoorwegen. Für den dortigen Einsatz wurden die Wagen bei PFA Weiden in den Jahren 2001 und 2002 modernisiert. Im Jahr 2009 endete der Einsatz der ICK-Wagen. So ging dieser Wagen wieder nach Deutschland, er wurde an die HEROS (51 80 22-91 711-7 D-HEROS Bimz 264.9) verkauft.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite: 2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm (neu) / 900 mm (abgefahren)
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 366
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Sitzplatze: 60 (in der 2. Klasse)
Layout: fünf Abteile mit je 5 Sitzen und drei Bereiche mit zusammen 35 Sitzen und 6 Klappsitzen
Toiletten: 2 (geschlossenes System)
Zulassung: RIC, gemäß besonderer Vereinbarung
Bremse: pneumatische Scheibenbremse mit Magnetschienenbremse KE-GPR-Mg (D) Armin Schwarz
Der ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse, D-GfF 51 80 22-91 711-7 der Gattung Bimz 264.9, der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) am 02 Juli 2026 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg). Hier auch wieder in der ehemaligen Farbgestaltung der InterRegio-Wagen, Fensterband fernblau (RAL 5023) ergänzt um einen 26 Zentimeter breiten Zierstreifen in pastellblau (RAL 5024).
Der UIC-X-Wagen wurde 1970 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt (heute ALSTOM Transport Deutschland GmbH) gebaut und als 51 80 22-70 161-0 der Gattung Bm 234 an die Deutsch Bundesbahn geliefert.
Bereits Mitte der 1980er Jahre plante die DB eine Neuordnung ihrer Schnellzüge, die bis dahin alle nach individuellen Fahrplänen fuhren. Eine Kategorie unterhalb der Intercitys sollte ein betriebenes Netz aus überregionalen InterRegio´s die bisherigen Schnellzüge ersetzen. Dabei sollte überwiegend das bisherige Wagenmaterial eingesetzt werden, welches aber einem weitgehenden Umbau zu unterziehen war, die neue Wagengattung „-im“ war geboren.
Ab 1987 wurden bei PFA Weiden (Partner für Fahrzeugausstattung GmbH) Schnellzugwagen der Spenderbauarten Am203, ABm225 und Bm234/Bm235 in die Bauarten Aim260 bzw. Aimz261 (155 Wagen erster Klasse), ARkimbz262 (155 Wagen erster Klasse mit Bistroabteil), Bim263 bzw. Bimz264 (563 Wagen zweiter Klasse) und Bimdz268 (132 Wagen zweiter Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut. So wurde Dieser Wagen 1991 bei PFA Weiden zum Bimz 264(InterRegio-Wagen der 2. Klasse) umgebaut.
Anfang der 2000er Jahre verkaufte die Deutsche Bahn 150 Wagen an die NS - Nederlandse Spoorwegen. Für den dortigen Einsatz wurden die Wagen bei PFA Weiden in den Jahren 2001 und 2002 modernisiert. Im Jahr 2009 endete der Einsatz der ICK-Wagen. So ging dieser Wagen wieder nach Deutschland, er wurde an die HEROS (51 80 22-91 711-7 D-HEROS Bimz 264.9) verkauft.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite: 2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm (neu) / 900 mm (abgefahren)
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 366
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Sitzplatze: 60 (in der 2. Klasse)
Layout: fünf Abteile mit je 5 Sitzen und drei Bereiche mit zusammen 35 Sitzen und 6 Klappsitzen
Toiletten: 2 (geschlossenes System)
Zulassung: RIC, gemäß besonderer Vereinbarung
Bremse: pneumatische Scheibenbremse mit Magnetschienenbremse KE-GPR-Mg (D) Armin Schwarz
Der ex InterRegio-Wagen der 2. Klasse, D-GfF 51 80 22-91 711-7 der Gattung Bimz 264.9, der GfF - Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH (Crailsheim) am 02 Juli 2026 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg). Hier auch wieder in der ehemaligen Farbgestaltung der InterRegio-Wagen, Fensterband fernblau (RAL 5023) ergänzt um einen 26 Zentimeter breiten Zierstreifen in pastellblau (RAL 5024).
Der UIC-X-Wagen wurde 1970 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt (heute ALSTOM Transport Deutschland GmbH) gebaut und als 51 80 22-70 161-0 der Gattung Bm 234 an die Deutsch Bundesbahn geliefert.
Bereits Mitte der 1980er Jahre plante die DB eine Neuordnung ihrer Schnellzüge, die bis dahin alle nach individuellen Fahrplänen fuhren. Eine Kategorie unterhalb der Intercitys sollte ein betriebenes Netz aus überregionalen InterRegio´s die bisherigen Schnellzüge ersetzen. Dabei sollte überwiegend das bisherige Wagenmaterial eingesetzt werden, welches aber einem weitgehenden Umbau zu unterziehen war, die neue Wagengattung „-im“ war geboren.
Ab 1987 wurden bei PFA Weiden (Partner für Fahrzeugausstattung GmbH) Schnellzugwagen der Spenderbauarten Am203, ABm225 und Bm234/Bm235 in die Bauarten Aim260 bzw. Aimz261 (155 Wagen erster Klasse), ARkimbz262 (155 Wagen erster Klasse mit Bistroabteil), Bim263 bzw. Bimz264 (563 Wagen zweiter Klasse) und Bimdz268 (132 Wagen zweiter Klasse mit Fahrradabteil) umgebaut. So wurde Dieser Wagen 1991 bei PFA Weiden zum Bimz 264(InterRegio-Wagen der 2. Klasse) umgebaut.
Anfang der 2000er Jahre verkaufte die Deutsche Bahn 150 Wagen an die NS - Nederlandse Spoorwegen. Für den dortigen Einsatz wurden die Wagen bei PFA Weiden in den Jahren 2001 und 2002 modernisiert. Im Jahr 2009 endete der Einsatz der ICK-Wagen. So ging dieser Wagen wieder nach Deutschland, er wurde an die HEROS (51 80 22-91 711-7 D-HEROS Bimz 264.9) verkauft.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite: 2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm (neu) / 900 mm (abgefahren)
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 366
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Sitzplatze: 60 (in der 2. Klasse)
Layout: fünf Abteile mit je 5 Sitzen und drei Bereiche mit zusammen 35 Sitzen und 6 Klappsitzen
Toiletten: 2 (geschlossenes System)
Zulassung: RIC, gemäß besonderer Vereinbarung
Bremse: pneumatische Scheibenbremse mit Magnetschienenbremse KE-GPR-Mg (D) Armin Schwarz
Zwei gekuppelte LINT (ein LINT 27 und ein LINT 41, somit wohl ein LINT 68 der HLB (Hessische Landesbahn) fahren am 11 Juni 2026, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Siegen - Betzdorf - Au - Altenkirchen - Westerburg), und erreichen bald den Bahnhof Kirchen/Sieg. Vorne der führende VT 208 (95 80 0640 108-6 D-HLB) ein Alstom Coradia LINT 27 und hinten der VT 253 (95 80 0648 153-4 D-HEB / 95 80 0648 653-3 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41. Armin Schwarz
Zwei gekuppelte LINT (ein LINT 27 und ein LINT 41, somit wohl ein LINT 68 der HLB (Hessische Landesbahn) fahren am 11 Juni 2026, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Siegen - Betzdorf - Au - Altenkirchen - Westerburg), und erreichen bald den Bahnhof Kirchen/Sieg. Vorne der führende VT 208 (95 80 0640 108-6 D-HLB) ein Alstom Coradia LINT 27 und hinten der VT 253 (95 80 0648 153-4 D-HEB / 95 80 0648 653-3 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41. Armin Schwarz
Die Siemens Vectron AC - 193 966 "Ida" (91 80 6193 966-9 D-FOX) der ungarischen FOXrail Zrt. (Budapest) fährt am 11 Juni 2026, mit einem KLV-Zug (ein LKW Walter Ganzzug), durch Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Die Siemens Vectron AC der Variante B14 wurde 2022 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 23005 gebaut und an die FOX rail geliefert. In der Variante AC B14 hat sie die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Bulgarien (D / A / H / CZ / SK / RO / BG).
Armin Schwarz
Die Siemens Vectron AC - 193 966 "Ida" (91 80 6193 966-9 D-FOX) der ungarischen FOXrail Zrt. (Budapest) fährt am 11 Juni 2026, mit einem KLV-Zug (ein LKW Walter Ganzzug), durch Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Die Siemens Vectron AC der Variante B14 wurde 2022 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 23005 gebaut und an die FOX rail geliefert. In der Variante AC B14 hat sie die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Bulgarien (D / A / H / CZ / SK / RO / BG).
Armin Schwarz
Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo vermietete Railpool 186 426-3 (91 80 6186 426-3 D-Rpool) fährt am 11 Juni 2026, mit einem sehr langen Doppelstock- Autotransportzug der ARS Altmann AG (mit Wagen der Gattung Hccrrs), durch Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 MS2E wurde 2015 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35188 gebaut und an die Railpool ausgeliefert. Die Multisystemlokomotive hat die Zulassungen bzw. besitzt die Länderpakete für Deutschland, Österreich, Belgien und die Niederland (D/A/B/NL). Armin Schwarz
Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo vermietete Railpool 186 426-3 (91 80 6186 426-3 D-Rpool) fährt am 11 Juni 2026, mit einem sehr langen Doppelstock- Autotransportzug der ARS Altmann AG (mit Wagen der Gattung Hccrrs), durch Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 MS2E wurde 2015 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35188 gebaut und an die Railpool ausgeliefert. Die Multisystemlokomotive hat die Zulassungen bzw. besitzt die Länderpakete für Deutschland, Österreich, Belgien und die Niederland (D/A/B/NL). Armin Schwarz
Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo vermietete Railpool 186 426-3 (91 80 6186 426-3 D-Rpool) fährt am 11 Juni 2026, mit einem sehr langen Doppelstock- Autotransportzug der ARS Altmann AG (mit Wagen der Gattung Hccrrs), durch Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 MS2E wurde 2015 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35188 gebaut und an die Railpool ausgeliefert. Die Multisystemlokomotive hat die Zulassungen bzw. besitzt die Länderpakete für Deutschland, Österreich, Belgien und die Niederland (D/A/B/NL). Armin Schwarz
Die weiße an die dispo-Tf Rail GmbH (Berlin) vermietete SIEMENS Vectron Dual Mode 248 075 (90 80 2248 075-4 D-NRAIL) der RRL - RIVE Rail Leasing Limited (Dublin) eingestellt bei Northrail GmbH fährt am 29 Juni 2026 mit einem Kesselwagenzug durch Rudersdorf/Kreis Siegen in Richtung Gießen.
Die SIEMENS Vectron DM wurde 2023 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23423 gebaut.
Die Hybridlok (Vectron Dual Mode) kann die Antriebsenergie aus der Fahrleitung beziehen (2.400 kW Leistungen am Rad), oder mittels eines MTU 16V 4000 R84 V16-Zylinder-Dieselmotors (2.400 kW Motorleistung, 2.000 kW Leistungen am Rad) erzeugen.
Armin Schwarz
5 m CHIEFTAIN Gleisbauanhänger CT-520, Schienengebundenes Gerät Registrier-Nr. 9783 198, mit Schottermulden (liegt hier separat) der Altun Gleis- und Tiefbau GmbH (Duisburg) am 29 Juni abgestellt neben den Gleis in Rudersdorf (Kreis Siegen).
Der Wagen kann mit Schottermulden oder anderen Aufbauten durch ISO-Twistlocks genutzt werden. Für den Material- und Werkzeugtransport sind diverse Zurrpunkte vorhanden.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Chieftain Trailers Ltd, Dungannon (Nordirland)
Baujahr: k.A.
Fabriknummer: k.A.
Achsanzahl: 2
Raddurchmesser: 650 mm (neu)
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Kupplung: 5.500 mm
Breite: 2.540 mm
Achsstand: 4.000 mm
Eigengewicht: 3.100 kg (ohne Mulde)
Nutzlast: 20.900 kg
Höchstgeschwindigkeit (Hg): 20 km/h (in Kreuzungen und Weichen 10 km/h)
Bremse: Automatische Federspeicherbremse
Anmerkung: Der Wagen darf nur im gesperrten Gleis o. im Baugleis verwendet werden.
Übrigens: Chieftain bedeutet zu Deutsch „Häuptling“.
Armin Schwarz
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