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Abends um halb Zehn in Posen....

Straßenbahn Posen / Miejskie Przedsiębiorstwo Komunikacyjne w Poznaniu Sp. z o.o. (MPK Poznań Sp. z o.o.): Modertrans Moderus Beta MF 20 AC, MPK Triebwagen 449 (Baujahr 2016) als Linie 8 am 24.06.2017 an der der Haltestelle Most Teatralny in Poznań (Posen).

Die Modertrans Moderus Beta MF 20 AC sind dreiteilige Einrichtungs-Treibwagen mit 8 angetriebenen Achsen. Der Mittelteil ist als Sänfte ein gehangen, im diesen ist der Niederflurbereich. An der in Fahrtrichtung rechten Seite sind insgesamt 5 doppelflügelige Türen.


TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: MODERTRANS POZNAŃ Sp. z o.o.
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'+Bo'Bo'
Länge: 28.250 mm
Breite: 2.354 mm
Höhe: 3.350 mm
Eigengewicht: 40.650 kg
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Minimaler Wenderadius: 18 m
Fußbodenhöhe vom Eingangsbereich Mittelwagen: 300/350 mm
Fußbodenhöhe vom Eingangsbereich der Endwagen: 925 mm 
Niederfluranteil: ca. 25 %
Sitzplätze: 30 + 9 Klappsitze
Stehplätze: 177
Stromsystem: 600 V = Oberleitung
Abends um halb Zehn in Posen.... Straßenbahn Posen / Miejskie Przedsiębiorstwo Komunikacyjne w Poznaniu Sp. z o.o. (MPK Poznań Sp. z o.o.): Modertrans Moderus Beta MF 20 AC, MPK Triebwagen 449 (Baujahr 2016) als Linie 8 am 24.06.2017 an der der Haltestelle Most Teatralny in Poznań (Posen). Die Modertrans Moderus Beta MF 20 AC sind dreiteilige Einrichtungs-Treibwagen mit 8 angetriebenen Achsen. Der Mittelteil ist als Sänfte ein gehangen, im diesen ist der Niederflurbereich. An der in Fahrtrichtung rechten Seite sind insgesamt 5 doppelflügelige Türen. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: MODERTRANS POZNAŃ Sp. z o.o. Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo'+Bo'Bo' Länge: 28.250 mm Breite: 2.354 mm Höhe: 3.350 mm Eigengewicht: 40.650 kg Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Minimaler Wenderadius: 18 m Fußbodenhöhe vom Eingangsbereich Mittelwagen: 300/350 mm Fußbodenhöhe vom Eingangsbereich der Endwagen: 925 mm Niederfluranteil: ca. 25 % Sitzplätze: 30 + 9 Klappsitze Stehplätze: 177 Stromsystem: 600 V = Oberleitung
Armin Schwarz


Premiere in Berlin: Das ist die neue Straßenbahn für Chemnitz
Tschechische Hersteller Škoda Transportation a.s. aus Pilsen (Plzeň) präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018), mit dem Triebwagen CVAG 912, die Straßenbahn ForCity Classic Chemnitz (Typ Škoda 35T) für die Chemnitzer Verkehrs-AG

Am 14. Juni 2016 schloss die CVAG mit dem tschechischen Hersteller Škoda einen Vertrag zum Bau von 14 Niederflur-Straßenbahnwagen des Typs ForCity Classic, nach dem bereits im Jahr 2012 ein Probefahrzeug aus einer Lieferung für Prag getestet worden war. Die Lieferung der neuen Züge ist bis Sommer 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist zwischen 2020 und 2022 realistisch.

Die Straßenbahnen ForCity Classic Chemnitz sind fünfteilige 100% Niederflur-Fahrzeuge, die kompromisslos die europäischen Ansprüche an einen behindertengerechten Zugang erfüllen.Zur Herstellung des Wagenkastens wurde rostfreier Stahl verwendet. Die Gestelle liegen auf achsenfreien Radsätzen und alle Räder werden mit völlig abgefederten getriebelosen Traktionsmotoren angetrieben.

Mit einer Länge von 31,4 m und einer Breite von 2,65 m verfügt diese fünfgliedrige Zweirichtungs-Straßenbahn mit einer Spurweite von 1.435 mm über 64 Sitzplätze und weitere 135 Stehplätze (4 Personen/m2). Im Fahrgastraum befinden sich auch zwei große Mehrzweckräume für bis zu 4 Rollstühle oder Kinderwagen, oder 4-6 Fahrräder. Der Probebetrieb des ersten Fahrzeuges wird im Sommer 2018 beginnen, die ganze Flotte soll im Laufe des Jahres 2019 geliefert werden.

Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge: 31.390 mm
Breite: 2.650 mm
Höhe des Fahrzeuges über dem Stromabnehmer:  3.710 mm
Max. Geschwindigkeit: 60 km/h
Leistung:  560 kW
Stromsystem:  600 V DC / 750 V DC
Premiere in Berlin: Das ist die neue Straßenbahn für Chemnitz Tschechische Hersteller Škoda Transportation a.s. aus Pilsen (Plzeň) präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018), mit dem Triebwagen CVAG 912, die Straßenbahn ForCity Classic Chemnitz (Typ Škoda 35T) für die Chemnitzer Verkehrs-AG Am 14. Juni 2016 schloss die CVAG mit dem tschechischen Hersteller Škoda einen Vertrag zum Bau von 14 Niederflur-Straßenbahnwagen des Typs ForCity Classic, nach dem bereits im Jahr 2012 ein Probefahrzeug aus einer Lieferung für Prag getestet worden war. Die Lieferung der neuen Züge ist bis Sommer 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist zwischen 2020 und 2022 realistisch. Die Straßenbahnen ForCity Classic Chemnitz sind fünfteilige 100% Niederflur-Fahrzeuge, die kompromisslos die europäischen Ansprüche an einen behindertengerechten Zugang erfüllen.Zur Herstellung des Wagenkastens wurde rostfreier Stahl verwendet. Die Gestelle liegen auf achsenfreien Radsätzen und alle Räder werden mit völlig abgefederten getriebelosen Traktionsmotoren angetrieben. Mit einer Länge von 31,4 m und einer Breite von 2,65 m verfügt diese fünfgliedrige Zweirichtungs-Straßenbahn mit einer Spurweite von 1.435 mm über 64 Sitzplätze und weitere 135 Stehplätze (4 Personen/m2). Im Fahrgastraum befinden sich auch zwei große Mehrzweckräume für bis zu 4 Rollstühle oder Kinderwagen, oder 4-6 Fahrräder. Der Probebetrieb des ersten Fahrzeuges wird im Sommer 2018 beginnen, die ganze Flotte soll im Laufe des Jahres 2019 geliefert werden. Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge: 31.390 mm Breite: 2.650 mm Höhe des Fahrzeuges über dem Stromabnehmer: 3.710 mm Max. Geschwindigkeit: 60 km/h Leistung: 560 kW Stromsystem: 600 V DC / 750 V DC
Armin Schwarz


Premiere in Berlin: Das ist die neue Straßenbahn für Chemnitz
Tschechische Hersteller Škoda Transportation a.s. aus Pilsen (Plzeň) präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018), mit dem Triebwagen CVAG 912, die Straßenbahn ForCity Classic Chemnitz (Typ Škoda 35T) für die Chemnitzer Verkehrs-AG

Am 14. Juni 2016 schloss die CVAG mit dem tschechischen Hersteller Škoda einen Vertrag zum Bau von 14 Niederflur-Straßenbahnwagen des Typs ForCity Classic, nach dem bereits im Jahr 2012 ein Probefahrzeug aus einer Lieferung für Prag getestet worden war. Die Lieferung der neuen Züge ist bis Sommer 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist zwischen 2020 und 2022 realistisch.
Die Straßenbahnen ForCity Classic Chemnitz sind fünfteilige 100% Niederflur-Fahrzeuge, die kompromisslos die europäischen Ansprüche an einen behindertengerechten Zugang erfüllen.Zur Herstellung des Wagenkastens wurde rostfreier Stahl verwendet. Die Gestelle liegen auf achsenfreien Radsätzen und alle Räder werden mit völlig abgefederten getriebelosen Traktionsmotoren angetrieben.

Mit einer Länge von 31,4 m und einer Breite von 2,65 m verfügt diese fünfgliedrige Zweirichtungs-Straßenbahn mit einer Spurweite von 1.435 mm über 64 Sitzplätze und weitere 135 Stehplätze (4 Personen/m2). Im Fahrgastraum befinden sich auch zwei große Mehrzweckräume für bis zu 4 Rollstühle oder Kinderwagen, oder 4-6 Fahrräder. Der Probebetrieb des ersten Fahrzeuges wird im Sommer 2018 beginnen, die ganze Flotte soll im Laufe des Jahres 2019 geliefert werden.

Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge: 31.390 mm
Breite: 2.650 mm
Höhe des Fahrzeuges über dem Stromabnehmer:  3.710 mm
Max. Geschwindigkeit: 60 km/h
Leistung:  560 kW
Stromsystem:  600 V DC / 750 V DC
Premiere in Berlin: Das ist die neue Straßenbahn für Chemnitz Tschechische Hersteller Škoda Transportation a.s. aus Pilsen (Plzeň) präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018), mit dem Triebwagen CVAG 912, die Straßenbahn ForCity Classic Chemnitz (Typ Škoda 35T) für die Chemnitzer Verkehrs-AG Am 14. Juni 2016 schloss die CVAG mit dem tschechischen Hersteller Škoda einen Vertrag zum Bau von 14 Niederflur-Straßenbahnwagen des Typs ForCity Classic, nach dem bereits im Jahr 2012 ein Probefahrzeug aus einer Lieferung für Prag getestet worden war. Die Lieferung der neuen Züge ist bis Sommer 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist zwischen 2020 und 2022 realistisch. Die Straßenbahnen ForCity Classic Chemnitz sind fünfteilige 100% Niederflur-Fahrzeuge, die kompromisslos die europäischen Ansprüche an einen behindertengerechten Zugang erfüllen.Zur Herstellung des Wagenkastens wurde rostfreier Stahl verwendet. Die Gestelle liegen auf achsenfreien Radsätzen und alle Räder werden mit völlig abgefederten getriebelosen Traktionsmotoren angetrieben. Mit einer Länge von 31,4 m und einer Breite von 2,65 m verfügt diese fünfgliedrige Zweirichtungs-Straßenbahn mit einer Spurweite von 1.435 mm über 64 Sitzplätze und weitere 135 Stehplätze (4 Personen/m2). Im Fahrgastraum befinden sich auch zwei große Mehrzweckräume für bis zu 4 Rollstühle oder Kinderwagen, oder 4-6 Fahrräder. Der Probebetrieb des ersten Fahrzeuges wird im Sommer 2018 beginnen, die ganze Flotte soll im Laufe des Jahres 2019 geliefert werden. Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge: 31.390 mm Breite: 2.650 mm Höhe des Fahrzeuges über dem Stromabnehmer: 3.710 mm Max. Geschwindigkeit: 60 km/h Leistung: 560 kW Stromsystem: 600 V DC / 750 V DC
Armin Schwarz


Der VGF S-Wagen 252 ein Bombardier Flexity Classic NGT8-S der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH als am 18.06.2018 (0:42 Uhr) bei der Haltestelle Frankfurt am Main Hauptbahnhof.
Der VGF S-Wagen 252 ein Bombardier Flexity Classic NGT8-S der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH als am 18.06.2018 (0:42 Uhr) bei der Haltestelle Frankfurt am Main Hauptbahnhof.
Armin Schwarz


Der fünfteilige Siemens Combino Zweirichtung-Triebwagen ViP 405  Nordhausen  verläßt am 19.09.2018 als Linie 96 Potsdam Hauptbahnhof.

Der Combino wurde von Siemens Düsseldorf (ehemals Duewag AG) als Antwort auf den ständigen Preisdruck am Markt ab 1994 entwickelt. Ziel des innovativen Konzepts war die Umstellung von oft maßgeschneiderten Kleinserien zu einer wesentlich ökonomischeren industriellen Großserienfertigung. Das Fahrzeug wurde als Modulsystem aus standardisierten Baugruppen konzipiert und sollte so möglichst viele Einsatzmöglichkeiten abdecken.

Der Combino ist die erste Generation von niederflurigen Straßenbahnwagen in Potsdam. Insgesamt wurden von der Firma Siemens zwischen 1998 und 2001 16 Fahrzeuge geliefert. 

Die Geschichte dieses Fahrzeuges, welches seinen Anfang als Projekt “NF 100” nahm, reicht zurück bis in das Jahr 1994. Damals begannen Siemens Verkehrstechnik und die DÜWAG mit der Entwicklung eines neuen Niederflurkonzeptes. Durch die Verlegung der gesamten Elektrotechnik auf das Dach des Wagens konnten Komponenten wie Front-, Mittel- und Laufmodule zu 100% niederflurig ausgelegt werden. Das wirklich Neue an diesem Wagen waren jedoch die recht umfangreichen Kombinationsmöglichkeiten, die Dank der Modulbauweise umgesetzt werden konnten.

Die Combino laufen nicht auf Drehgestellen, sondern auf sogenannten Fahrwerken. Die Räder werden in Fahrwerksrahmen gelagert, die gegenüber den dazugehörenden Wagenkästen nicht ausdrehbar angeordnet sind. Zwischen die Laufwerksmodule sind mit Drehgelenken und durch Faltenbälge geschützt längere, laufwerkslose Wagenteile (»Sänften«) eingehängt. Die Räder sind Losräder ohne durchgehende Achswellen, sie werden seitenweise mit Längsmotoren angetrieben. Vorteil dieser Bauart ist der durchgehende Niederflur, der bequemes Einsteigen und Barrierefreiheit (für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen) im gesamten Wagen ermöglicht.

Der Combino ist in Aluminium -Leichtbauweise hergestellt, was sich später als nachteilig erwies. An den lediglich geschraubten Aluminium-Rahmen lösten sich Verbindungen, die bei einigen Wagen zu Haarrissen in den Verbindungen zwischen Dach und Seitenwand führten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte dass die Fahrzeug-Dächer einstürzen könnten oder die Beschädigungen an den Seitenwänden fortschreiten könnten, empfahl Siemens die Stilllegung aller Combinos ab einer Laufleistung von 120.000 Kilometern.

So musste Siemens infolge der Garantieansprüche die Wagen sanieren. So wurden alle 16 Potsdamer Combino´s zwischen 2005 und 2008 im Werk Krefeld saniert. Im Zuge der Sanierung wurden u.a. die Wagenstruktur entlastet und lokale Verstärkungsmaßnahmen vorgenommen. Die Fahrwerke erhielten eine zusätzliche Drehdämpfung  und die Wagenkästen wurden mit so genannten Schwenk-Wank-Lagern miteinander verbunden. Die Fahrzeuge erhielten dadurch ein Mehrgewicht von 800 bis 1000 Kilogramm. 

Eigentlich hatte die ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH) die Umstellung des gesamten Wagenparks auf die 48 Combinos bis zum Jahre 2008 geplant. Mit dem Desaster vom 12. März 2004 endete aber die Geschichte der Potsdamer Combinos, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Trotz allem haben immerhin 16 Fahrzeuge ihren Weg bis nach Potsdam gefunden, wo sie nach der Sanierung bis heute komplett im Einsatz stehen.  

Als eine der Ursachen wurde inzwischen erkannt, dass die Entwicklungsingenieure bei der Berechnung der Wagenkästen auf Berechnungsformeln für klassische Hochflurfahrzeuge zurückgegriffen hatten. Dabei hatten sie vergessen, dass durch die Multigelenkbauweise von Niederflurfahrzeugen, die überwiegend auf dem Dach untergebrachte elektrische Ausrüstung und die fehlende Wankmöglichkeit der Wagenteile gegeneinander erhebliche Kräfte auf die Gesamtkonstruktion einwirken. Diese wurden allgemein unterschätzt und deren Übertragung und Wirkung innerhalb der Wagenkästen falsch berechnet. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 	1.435 mm
Radsatzfolge:  Bo+2+Bo
Wagenkastenlänge: 30.520 mm
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Wagenkastenhöhe: 3.510 mm
Fahrwerkmittenabstand: 11.440 mm
Achsabstand im Fahrwerk: 1.800 mm
Einstiegshöhe: 300 mm
Sitzplätze: 69
Stehplätze (4 Pers./m²):  107
Motorleistung: 4 x 100 kW
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Leergewicht: 32 t
Der fünfteilige Siemens Combino Zweirichtung-Triebwagen ViP 405 "Nordhausen" verläßt am 19.09.2018 als Linie 96 Potsdam Hauptbahnhof. Der Combino wurde von Siemens Düsseldorf (ehemals Duewag AG) als Antwort auf den ständigen Preisdruck am Markt ab 1994 entwickelt. Ziel des innovativen Konzepts war die Umstellung von oft maßgeschneiderten Kleinserien zu einer wesentlich ökonomischeren industriellen Großserienfertigung. Das Fahrzeug wurde als Modulsystem aus standardisierten Baugruppen konzipiert und sollte so möglichst viele Einsatzmöglichkeiten abdecken. Der Combino ist die erste Generation von niederflurigen Straßenbahnwagen in Potsdam. Insgesamt wurden von der Firma Siemens zwischen 1998 und 2001 16 Fahrzeuge geliefert. Die Geschichte dieses Fahrzeuges, welches seinen Anfang als Projekt “NF 100” nahm, reicht zurück bis in das Jahr 1994. Damals begannen Siemens Verkehrstechnik und die DÜWAG mit der Entwicklung eines neuen Niederflurkonzeptes. Durch die Verlegung der gesamten Elektrotechnik auf das Dach des Wagens konnten Komponenten wie Front-, Mittel- und Laufmodule zu 100% niederflurig ausgelegt werden. Das wirklich Neue an diesem Wagen waren jedoch die recht umfangreichen Kombinationsmöglichkeiten, die Dank der Modulbauweise umgesetzt werden konnten. Die Combino laufen nicht auf Drehgestellen, sondern auf sogenannten Fahrwerken. Die Räder werden in Fahrwerksrahmen gelagert, die gegenüber den dazugehörenden Wagenkästen nicht ausdrehbar angeordnet sind. Zwischen die Laufwerksmodule sind mit Drehgelenken und durch Faltenbälge geschützt längere, laufwerkslose Wagenteile (»Sänften«) eingehängt. Die Räder sind Losräder ohne durchgehende Achswellen, sie werden seitenweise mit Längsmotoren angetrieben. Vorteil dieser Bauart ist der durchgehende Niederflur, der bequemes Einsteigen und Barrierefreiheit (für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen) im gesamten Wagen ermöglicht. Der Combino ist in Aluminium -Leichtbauweise hergestellt, was sich später als nachteilig erwies. An den lediglich geschraubten Aluminium-Rahmen lösten sich Verbindungen, die bei einigen Wagen zu Haarrissen in den Verbindungen zwischen Dach und Seitenwand führten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte dass die Fahrzeug-Dächer einstürzen könnten oder die Beschädigungen an den Seitenwänden fortschreiten könnten, empfahl Siemens die Stilllegung aller Combinos ab einer Laufleistung von 120.000 Kilometern. So musste Siemens infolge der Garantieansprüche die Wagen sanieren. So wurden alle 16 Potsdamer Combino´s zwischen 2005 und 2008 im Werk Krefeld saniert. Im Zuge der Sanierung wurden u.a. die Wagenstruktur entlastet und lokale Verstärkungsmaßnahmen vorgenommen. Die Fahrwerke erhielten eine zusätzliche Drehdämpfung und die Wagenkästen wurden mit so genannten Schwenk-Wank-Lagern miteinander verbunden. Die Fahrzeuge erhielten dadurch ein Mehrgewicht von 800 bis 1000 Kilogramm. Eigentlich hatte die ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH) die Umstellung des gesamten Wagenparks auf die 48 Combinos bis zum Jahre 2008 geplant. Mit dem Desaster vom 12. März 2004 endete aber die Geschichte der Potsdamer Combinos, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Trotz allem haben immerhin 16 Fahrzeuge ihren Weg bis nach Potsdam gefunden, wo sie nach der Sanierung bis heute komplett im Einsatz stehen. Als eine der Ursachen wurde inzwischen erkannt, dass die Entwicklungsingenieure bei der Berechnung der Wagenkästen auf Berechnungsformeln für klassische Hochflurfahrzeuge zurückgegriffen hatten. Dabei hatten sie vergessen, dass durch die Multigelenkbauweise von Niederflurfahrzeugen, die überwiegend auf dem Dach untergebrachte elektrische Ausrüstung und die fehlende Wankmöglichkeit der Wagenteile gegeneinander erhebliche Kräfte auf die Gesamtkonstruktion einwirken. Diese wurden allgemein unterschätzt und deren Übertragung und Wirkung innerhalb der Wagenkästen falsch berechnet. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Radsatzfolge: Bo+2+Bo Wagenkastenlänge: 30.520 mm Wagenkastenbreite: 2.300 mm Wagenkastenhöhe: 3.510 mm Fahrwerkmittenabstand: 11.440 mm Achsabstand im Fahrwerk: 1.800 mm Einstiegshöhe: 300 mm Sitzplätze: 69 Stehplätze (4 Pers./m²): 107 Motorleistung: 4 x 100 kW Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Leergewicht: 32 t
Armin Schwarz


Der fünfteilige Stadler Variobahn Einrichtung-Triebwagen ViP 421   Opole   (Potsdamer Partnerstadt  in Polen) fährt am 19.09.2018 als Linie 91 gerade an dem Marstall des Potsdamer Stadtschlosses, welches das Filmmuseum Potsdam beherbergt vorbei.

Die Variobahnen der Firma Stadler sind die neuesten Fahrzeuge im Potsdamer Wagenpark. Insgesamt wurden 18 Stück zwischen 2011 und 2014 für Potsdam gebaut. Bei der Potsdamer Variobahn handelt es sich um 5-teilige Einrichtungsfahrzeuge mit einem hundertprozentigen Niederfluranteil, wobei bis auf das Mittelmodul alle Teile mit einer zweiflügeligen Tür ausgestattet sind. Der Wagen bietet zwei große Mehrzweckabteile mit Platz für Rollstühle, Kinderwagen und jeweils einen Fahrkartenautomaten, der ebenfalls neu entwickelt worden ist. Der Fahrerplatz als auch der Fahrgastraum sind klimatisiert. Insgesamt bietet die Bahn 57 Fahrgästen sitzend Platz, 118 weitere Personen können stehend befördert werden.

Geschichte:
Eigentlich wollte ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH) bis zum Jahre 2008 gesamten Wagenpark der Potsdamer Straßenbahn auf Niederflurfahrzeuge des Typs Siemens Combino umgestellt haben. Zu diesem Zeitpunkt sollten 48 dieser Wagen auf Potsdams Gleisen verkehren. Nach der Auflösung des Vertrages mit Siemens aufgrund erheblicher Konstruktionsmängel an diesem Wagentyp, musste sich der Verkehrsbetrieb erneut mit der Ausschreibung neuer Straßenbahnwagen beschäftigen. Diese führte 2008 zu einem Kaufvertrag über 18 Fahrzeuge des Typs „Variobahn“ der Firma Stadler.

Das Konzept „Variobahn“ stammt aus dem Jahre 1993 (im selben Jahr begann auch die Entwicklung des Combino), als die Firma ABB Henschel dieses Fahrzeug für die Verkehrsbetriebe in Chemnitz entwickelte. Ähnliche Fahrzeuge, die sich im Design erheblich von der Potsdamer Variante vor allem durch ihre sehr breite Front unterscheiden, wurden zwischen 1998 und 2001 auch nach Mannheim, Ludwigshafen und Sydney geliefert.

Interessant ist auch die Liste der Hersteller des Fahrzeuges. Während der Prototyp noch von ABB Henschel entwickelt wurde, stellte die Serienwagen bereits die Firma Adtranz her, die 1996 aus ABB und der Verkehrstechniksparte von Daimler Benz hervorgegangen war. Diese Firma wurde wiederum 2001 an Bombardier verkauft. Bombardier durfte allerdings aus kartellrechtlichen Gründen die Variobahn nicht selbst produzieren und gab die Lizenz an Stadler Pankow weiter. Hier wird die Variobahn seit 2001 mit neuem Design produziert und auch weiterentwickelt.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 	1.435 mm
Radsatzfolge:  Bo'+2'+Bo'
Wagenkastenlänge: 29.972 mm
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Wagenkastenhöhe: 3.400 mm
Fahrwerkmittenabstand: 11.440 mm
Achsabstand im Fahrwerk: 1.800 mm
Einstiegshöhe: 300 mm
Sitzplätze: 57
Stehplätze (4 Pers./m²):  118
Motorleistung: 8 x 45 kW
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Fahrdrahtspannung : 600 V
Leergewicht: 37.760 kg
Der fünfteilige Stadler Variobahn Einrichtung-Triebwagen ViP 421 " Opole" (Potsdamer Partnerstadt in Polen) fährt am 19.09.2018 als Linie 91 gerade an dem Marstall des Potsdamer Stadtschlosses, welches das Filmmuseum Potsdam beherbergt vorbei. Die Variobahnen der Firma Stadler sind die neuesten Fahrzeuge im Potsdamer Wagenpark. Insgesamt wurden 18 Stück zwischen 2011 und 2014 für Potsdam gebaut. Bei der Potsdamer Variobahn handelt es sich um 5-teilige Einrichtungsfahrzeuge mit einem hundertprozentigen Niederfluranteil, wobei bis auf das Mittelmodul alle Teile mit einer zweiflügeligen Tür ausgestattet sind. Der Wagen bietet zwei große Mehrzweckabteile mit Platz für Rollstühle, Kinderwagen und jeweils einen Fahrkartenautomaten, der ebenfalls neu entwickelt worden ist. Der Fahrerplatz als auch der Fahrgastraum sind klimatisiert. Insgesamt bietet die Bahn 57 Fahrgästen sitzend Platz, 118 weitere Personen können stehend befördert werden. Geschichte: Eigentlich wollte ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH) bis zum Jahre 2008 gesamten Wagenpark der Potsdamer Straßenbahn auf Niederflurfahrzeuge des Typs Siemens Combino umgestellt haben. Zu diesem Zeitpunkt sollten 48 dieser Wagen auf Potsdams Gleisen verkehren. Nach der Auflösung des Vertrages mit Siemens aufgrund erheblicher Konstruktionsmängel an diesem Wagentyp, musste sich der Verkehrsbetrieb erneut mit der Ausschreibung neuer Straßenbahnwagen beschäftigen. Diese führte 2008 zu einem Kaufvertrag über 18 Fahrzeuge des Typs „Variobahn“ der Firma Stadler. Das Konzept „Variobahn“ stammt aus dem Jahre 1993 (im selben Jahr begann auch die Entwicklung des Combino), als die Firma ABB Henschel dieses Fahrzeug für die Verkehrsbetriebe in Chemnitz entwickelte. Ähnliche Fahrzeuge, die sich im Design erheblich von der Potsdamer Variante vor allem durch ihre sehr breite Front unterscheiden, wurden zwischen 1998 und 2001 auch nach Mannheim, Ludwigshafen und Sydney geliefert. Interessant ist auch die Liste der Hersteller des Fahrzeuges. Während der Prototyp noch von ABB Henschel entwickelt wurde, stellte die Serienwagen bereits die Firma Adtranz her, die 1996 aus ABB und der Verkehrstechniksparte von Daimler Benz hervorgegangen war. Diese Firma wurde wiederum 2001 an Bombardier verkauft. Bombardier durfte allerdings aus kartellrechtlichen Gründen die Variobahn nicht selbst produzieren und gab die Lizenz an Stadler Pankow weiter. Hier wird die Variobahn seit 2001 mit neuem Design produziert und auch weiterentwickelt. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Radsatzfolge: Bo'+2'+Bo' Wagenkastenlänge: 29.972 mm Wagenkastenbreite: 2.300 mm Wagenkastenhöhe: 3.400 mm Fahrwerkmittenabstand: 11.440 mm Achsabstand im Fahrwerk: 1.800 mm Einstiegshöhe: 300 mm Sitzplätze: 57 Stehplätze (4 Pers./m²): 118 Motorleistung: 8 x 45 kW Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Fahrdrahtspannung : 600 V Leergewicht: 37.760 kg
Armin Schwarz


Der Triebwagen 177 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), am 19.09.2018, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, hier in der Ritterstraße kurz vor der Jahrtausendbrücke.

Die Straßenbahn Brandenburg an der Havel verkehrt seit dem 1. April 1911 elektrisch in der Stadt Brandenburg an der Havel. Derzeit existieren drei Linien, das Netz ist meterspurig, Stromsystem 600 V DC und hat eine Streckenlänge von 17,65 Kilometern. Betreiberin ist die im städtischen Besitz befindliche Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH.
Der Triebwagen 177 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), am 19.09.2018, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, hier in der Ritterstraße kurz vor der Jahrtausendbrücke. Die Straßenbahn Brandenburg an der Havel verkehrt seit dem 1. April 1911 elektrisch in der Stadt Brandenburg an der Havel. Derzeit existieren drei Linien, das Netz ist meterspurig, Stromsystem 600 V DC und hat eine Streckenlänge von 17,65 Kilometern. Betreiberin ist die im städtischen Besitz befindliche Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH.
Armin Schwarz


Straßenbahn Amsterdam:
Zwei gekuppelte fünfteilige ER- Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Siemens Combino Advanced, TW 2093 und ein weiterer der Amsterdamer Verkehrsbetriebe GVB am 31.03.2018 als Linie 1 Nähe Amsterdam Centraal. 

Ende 2001 begann die Auslieferung der Großserie von 156 Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs Combino von Siemens. Auch hier führte die Combino-Krise ab März 2004 zu umfangreichen Einschnitten, in der Folge musste alle Fahrzeuge aufwändig saniert werden. Dies geschah bis August 2008.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo+2+Bo
Baujahre:	2002 - 2004
Länge: 29.200 mm
Breite: 2.400 mm
Drehgestellmittenabstand: 11.440 / 9.810 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht:  34.900 kg
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Leistung: 4 x 120 kW 
Stromsystem: 	600 V DC
Einstiegshöhe: 	300 mm
Sitzplätze: 	60
Stehplätze: 107
Straßenbahn Amsterdam: Zwei gekuppelte fünfteilige ER- Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Siemens Combino Advanced, TW 2093 und ein weiterer der Amsterdamer Verkehrsbetriebe GVB am 31.03.2018 als Linie 1 Nähe Amsterdam Centraal. Ende 2001 begann die Auslieferung der Großserie von 156 Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs Combino von Siemens. Auch hier führte die Combino-Krise ab März 2004 zu umfangreichen Einschnitten, in der Folge musste alle Fahrzeuge aufwändig saniert werden. Dies geschah bis August 2008. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsfolge: Bo+2+Bo Baujahre: 2002 - 2004 Länge: 29.200 mm Breite: 2.400 mm Drehgestellmittenabstand: 11.440 / 9.810 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Eigengewicht: 34.900 kg Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Leistung: 4 x 120 kW Stromsystem: 600 V DC Einstiegshöhe: 300 mm Sitzplätze: 60 Stehplätze: 107
Armin Schwarz


Straßenbahn Amsterdam:
Der Triebwagen GVB 913, ein Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ 11 G, des belgischen Herstellers BN (La Brugeoise et Nivelles, heute Bombardier), am 31.03.2018 als Linie 6 Nähe Bahnhof Amsterdam Centraal. Bei diesen Triebwagen ist der Mittelteil als Niederflurteil ausgeführt.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo'+Bo'+Bo'+Bo'
Baujahre:	1989-1991
Länge: 25.890 mm
Breite: 2.350 mm
Eigengewicht: 34,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Leistung: 8 x 38,5 kW = 308 kW
Fußbodenhöhe:	885 mm (Hochflur) / 215 mm (Niederflur)
Sitzplätze: 	52
Stehplätze: 98

Die Straßenbahn Amsterdam ist ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs der niederländischen Hauptstadt. Sie wird betrieben durch das Verkehrsunternehmen GVB (bis 2002 Gemeentevervoerbedrijf, deutsch: „Städtischer Verkehrsbetrieb“), das auch die Metro und das Stadtbusnetz sowie die Fährlinien betreibt.

Die Spurweite der Straßenbahn beträgt 1.435 mm (Normalspur) und die Oberleitungsspannung 600 Volt. An fast allen Endstationen befinden sich geeignete Wendestellen, sodass mit Einrichtungsfahrzeugen gefahren werden kann. Einzige Ausnahme ist Amstelveen Binnenhof, die Endstation der Linie 5, deswegen fahren hier Zweirichtungsfahrzeuge
Straßenbahn Amsterdam: Der Triebwagen GVB 913, ein Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ 11 G, des belgischen Herstellers BN (La Brugeoise et Nivelles, heute Bombardier), am 31.03.2018 als Linie 6 Nähe Bahnhof Amsterdam Centraal. Bei diesen Triebwagen ist der Mittelteil als Niederflurteil ausgeführt. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsfolge: Bo'+Bo'+Bo'+Bo' Baujahre: 1989-1991 Länge: 25.890 mm Breite: 2.350 mm Eigengewicht: 34,0 t Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Leistung: 8 x 38,5 kW = 308 kW Fußbodenhöhe: 885 mm (Hochflur) / 215 mm (Niederflur) Sitzplätze: 52 Stehplätze: 98 Die Straßenbahn Amsterdam ist ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs der niederländischen Hauptstadt. Sie wird betrieben durch das Verkehrsunternehmen GVB (bis 2002 Gemeentevervoerbedrijf, deutsch: „Städtischer Verkehrsbetrieb“), das auch die Metro und das Stadtbusnetz sowie die Fährlinien betreibt. Die Spurweite der Straßenbahn beträgt 1.435 mm (Normalspur) und die Oberleitungsspannung 600 Volt. An fast allen Endstationen befinden sich geeignete Wendestellen, sodass mit Einrichtungsfahrzeugen gefahren werden kann. Einzige Ausnahme ist Amstelveen Binnenhof, die Endstation der Linie 5, deswegen fahren hier Zweirichtungsfahrzeuge
Armin Schwarz

Kranzug der Vanomag AG, bestehend aus dem Schutzwagen (Gattung Res 072-6) 31 85 3936 019-4 CH-ORME, dem 100 t GOTTWALD Gleisbauschienenkran GS 80.08 T (Kran V), 99 85 9219 025-5 CH-VMG VTmaass, ex VTmaass 80 85 95 81 404-3 und dem Gegengewichtwagen (Gattung Res) 37 80 3940 044-5 D-ORME, im Zugverband am 18.05.2018 beim Signalhalt im Bahnhof Yverdon-les-Bains.
Kranzug der Vanomag AG, bestehend aus dem Schutzwagen (Gattung Res 072-6) 31 85 3936 019-4 CH-ORME, dem 100 t GOTTWALD Gleisbauschienenkran GS 80.08 T (Kran V), 99 85 9219 025-5 CH-VMG VTmaass, ex VTmaass 80 85 95 81 404-3 und dem Gegengewichtwagen (Gattung Res) 37 80 3940 044-5 D-ORME, im Zugverband am 18.05.2018 beim Signalhalt im Bahnhof Yverdon-les-Bains.
Armin Schwarz


Der MVG-Straßenbahntriebwagen 2303 des Typs S 1.4 (ein fünfteiliger, sechsachsiger Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Stadler Variobahn) am 16.06.2018 als Linie19 in der Bayerstraße (München).

Der Einrichtungstriebwagen wurde 2009 von Stadler Pankow (Berlin) gebaut. Im Jahr 2010 wurde er zusätzlich mit Stromspeicher (Supercabs) ausgerüstet. Mit dem Speicher soll es möglich sein, eine Distanz von 900 bis 1000 m ohne Oberleitung zurückzulegen. Dies soll den Bau der Nordtangente durch den Englischen Garten ohne Installation einer Oberleitung ermöglichen.

Die Stadler VARIOBAHN ist die 15.Triebwagen-Generation der Münchner Straßenbahn sie wird als Baureihe S bezeichnet. Die Fahrzeuge wurden von Stadler Rail in Berlin gebaut und werden von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) betrieben. Die fünfgliedrigen Gelenkwagen haben eine Länge von 33,94m. 

Insgesamt wurden 14 Straßenbahnen zwischen 2008 und 2011 hergestellt, 4 Triebwagen (TW 2301 bis 2304) werden als S 1.4 und 10 Triebwagen (TW 2311 bis 2320) werden als S 1.5 geführt. Die Fahrzeuge sind jeweils für 221 Fahrgäste ausgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60km/h. Wegen Fahrwerksproblemen kurz nach der Auslieferung, welche nun behoben sind, kaufte man keine weiteren Variobahnwagen, Stattdessen bestellte die MVG Fahrzeuge des Typs Siemens Avenio, die als BaureiheT eingegliedert wurden.

TECHNISCHE DATEN:
Bauart: Fünfteiliges Multigelenkfahrzeug
Inbetriebnahme: 	2009 – 2012
Anzahl: 14 (4 S1.4 und 10 S 1.5)
Stromsystem: 750 Volt Gleichspannung
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo'+2'+Bo'
Länge:  33.940 mm
Höhe: 3.580 mm
Breite: 2.300 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1,80 m
Raddurchmesser: 650 mm
Kleinster bef. Halbmesser: 	14,5 m
Leergewicht: 40,0 t
Antrieb Bauart: 8 Radnabenmotoren (getriebelos)
Leistung: 45 kW pro Fahrmotor = 360 kW
Höchstgeschwindigkeit:  60 km/h
Stundenleistung: 	360 kW
Bremsen: elektrische Bremse (generatorische Bremse mit Energierückspeisung), Federspeicherbremse     
Sitzplätze: 	75
Stehplätze: 146
Fußbodenhöhe: 	300 mm (Einstiegshöhe) / 350–360 mm (Bodenhöhe)
Niederfluranteil: 	100 %
Türen: 6 zweiflüglige Schwenkschiebetüren
Der MVG-Straßenbahntriebwagen 2303 des Typs S 1.4 (ein fünfteiliger, sechsachsiger Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Stadler Variobahn) am 16.06.2018 als Linie19 in der Bayerstraße (München). Der Einrichtungstriebwagen wurde 2009 von Stadler Pankow (Berlin) gebaut. Im Jahr 2010 wurde er zusätzlich mit Stromspeicher (Supercabs) ausgerüstet. Mit dem Speicher soll es möglich sein, eine Distanz von 900 bis 1000 m ohne Oberleitung zurückzulegen. Dies soll den Bau der Nordtangente durch den Englischen Garten ohne Installation einer Oberleitung ermöglichen. Die Stadler VARIOBAHN ist die 15.Triebwagen-Generation der Münchner Straßenbahn sie wird als Baureihe S bezeichnet. Die Fahrzeuge wurden von Stadler Rail in Berlin gebaut und werden von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) betrieben. Die fünfgliedrigen Gelenkwagen haben eine Länge von 33,94m. Insgesamt wurden 14 Straßenbahnen zwischen 2008 und 2011 hergestellt, 4 Triebwagen (TW 2301 bis 2304) werden als S 1.4 und 10 Triebwagen (TW 2311 bis 2320) werden als S 1.5 geführt. Die Fahrzeuge sind jeweils für 221 Fahrgäste ausgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60km/h. Wegen Fahrwerksproblemen kurz nach der Auslieferung, welche nun behoben sind, kaufte man keine weiteren Variobahnwagen, Stattdessen bestellte die MVG Fahrzeuge des Typs Siemens Avenio, die als BaureiheT eingegliedert wurden. TECHNISCHE DATEN: Bauart: Fünfteiliges Multigelenkfahrzeug Inbetriebnahme: 2009 – 2012 Anzahl: 14 (4 S1.4 und 10 S 1.5) Stromsystem: 750 Volt Gleichspannung Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo'+2'+Bo' Länge: 33.940 mm Höhe: 3.580 mm Breite: 2.300 mm Achsabstand im Drehgestell: 1,80 m Raddurchmesser: 650 mm Kleinster bef. Halbmesser: 14,5 m Leergewicht: 40,0 t Antrieb Bauart: 8 Radnabenmotoren (getriebelos) Leistung: 45 kW pro Fahrmotor = 360 kW Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Stundenleistung: 360 kW Bremsen: elektrische Bremse (generatorische Bremse mit Energierückspeisung), Federspeicherbremse Sitzplätze: 75 Stehplätze: 146 Fußbodenhöhe: 300 mm (Einstiegshöhe) / 350–360 mm (Bodenhöhe) Niederfluranteil: 100 % Türen: 6 zweiflüglige Schwenkschiebetüren
Armin Schwarz


Triebwagen 378 vom Typ DUEWAG  „Verbandstriebwagen T2“ der Rheinischen Bahngesellschaft AG (heute Rheinbahn AG) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums (am 16.06.2018) in München (Theresienhöhe).

Der zweiachsige Triebwagen vom Typ „Verbandswagen“ wurde 1950 in einer Serie von 30 Stück bei der Düsseldorfer Wagenbau  Gesellschaft (DÜWAG) für die Rheinische Bahngesellschaft AG gebaut. Die Initiative für den Bau des Zweirichtungsfahrzeuges in Einheitsbauweise ging vom „Verband öffentlicher Verkehrsbetriebe“ aus. Er gab dem Fahrzeug seinen Namen.

Die Konstruktion dieses Triebwagens geht auf die Entwicklung eines modernen Straßenbahnwagens in der Mitte der 1930er Jahre zurück. Hauptmerkmale waren ein Wagenkasten aus Ganzstahlbauweise, ein geschweißtes Fahrgestell und ein niedriger Fußboden. Dieser „Niederflurwagen“ konnte sich in der Zeit des 2. Weltkrieges nicht weiter entwickeln. Stattdessen baute man während des Krieges mit einfachen Materialien, aber modernen Merkmalen wie großen einteiligen Fenstern oder einem Sitz für den Fahrer den sogenannten „Kriegsstraßenbahnwagen“. Nach dem Krieg nutze die Rheinbahn die Gestelle zerstörter Wagen des „Niederflurtyps“, um auf ihnen neue Wagen aufzubauen. Dieser „Aufbauwagen“ vereinte die modernen Elemente des „Kriegsstraßenbahnwagens“ mit dem Gestell des „Niederflurwagens“ und wirkte durch die tief heruntergezogenen Seiten, die das Fahrwerk verdeckten deutlich moderner.

Der neu gebaute Wagen des „Verbandstyps“ der Rheinbahn entsprach bis auf wenige Änderungen fast vollständig seinem Vorläufer und ist das letzte zweiachsige Straßenbahn-Fahrzeug, das in Deutschland gebaut wurde. Die Rheinbahn beschaffte 30 Triebwagen und 64 Beiwagen des Verbands- bzw. Aufbau-Typs. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge; 10.500 mm
Leergewicht: 18.900 kg
Leistung: 2 x 75 kW
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Stromsystem: 600 V DC (Oberleitung)
Sitzplätze: 	22
Stehplätze: 46
Triebwagen 378 vom Typ DUEWAG „Verbandstriebwagen T2“ der Rheinischen Bahngesellschaft AG (heute Rheinbahn AG) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums (am 16.06.2018) in München (Theresienhöhe). Der zweiachsige Triebwagen vom Typ „Verbandswagen“ wurde 1950 in einer Serie von 30 Stück bei der Düsseldorfer Wagenbau Gesellschaft (DÜWAG) für die Rheinische Bahngesellschaft AG gebaut. Die Initiative für den Bau des Zweirichtungsfahrzeuges in Einheitsbauweise ging vom „Verband öffentlicher Verkehrsbetriebe“ aus. Er gab dem Fahrzeug seinen Namen. Die Konstruktion dieses Triebwagens geht auf die Entwicklung eines modernen Straßenbahnwagens in der Mitte der 1930er Jahre zurück. Hauptmerkmale waren ein Wagenkasten aus Ganzstahlbauweise, ein geschweißtes Fahrgestell und ein niedriger Fußboden. Dieser „Niederflurwagen“ konnte sich in der Zeit des 2. Weltkrieges nicht weiter entwickeln. Stattdessen baute man während des Krieges mit einfachen Materialien, aber modernen Merkmalen wie großen einteiligen Fenstern oder einem Sitz für den Fahrer den sogenannten „Kriegsstraßenbahnwagen“. Nach dem Krieg nutze die Rheinbahn die Gestelle zerstörter Wagen des „Niederflurtyps“, um auf ihnen neue Wagen aufzubauen. Dieser „Aufbauwagen“ vereinte die modernen Elemente des „Kriegsstraßenbahnwagens“ mit dem Gestell des „Niederflurwagens“ und wirkte durch die tief heruntergezogenen Seiten, die das Fahrwerk verdeckten deutlich moderner. Der neu gebaute Wagen des „Verbandstyps“ der Rheinbahn entsprach bis auf wenige Änderungen fast vollständig seinem Vorläufer und ist das letzte zweiachsige Straßenbahn-Fahrzeug, das in Deutschland gebaut wurde. Die Rheinbahn beschaffte 30 Triebwagen und 64 Beiwagen des Verbands- bzw. Aufbau-Typs. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Länge; 10.500 mm Leergewicht: 18.900 kg Leistung: 2 x 75 kW Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Stromsystem: 600 V DC (Oberleitung) Sitzplätze: 22 Stehplätze: 46
Armin Schwarz


Arbeitswagen A80, ex Straßenbahn-Triebwagen 801 der Nürnberg-Fürther Straßenbahn (nach Einstellung des Fürther Netzes 1981 heute Straßenbahn Nürnberg) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums (am 16.06.2018) in München (Theresienhöhe).

Der Zwei-Richtungs-Wagen wurde 1926 von MAN und Siemens gebaut und  gehört zu einer Serie von 100 Fahrzeugen, die zwischen 1925 und 1929 in Nürnberg in Betrieb genommen wurden. Diese Baureihe (700/800) bildete lange Zeit das Rückgrat der Nürnberg-Fürther Straßenbahn und war die größte einheitliche Triebwagenbaureihe, die je in Nürnberg in Betrieb genommen wurde.

Das Fahrzeug ist noch in Holzbauweise gefertigt worden. Das bedeutet, dass die tragenden Teile des Wagenkastens aus Eichenholz bestehen. Die anderen Bauteile baute man hingegen bereits sehr fortschrittlich. So wurde die Triebwagen-Serie erstmals mit einem Tonnendach ausgestattet. In den 1930er Jahren ist der Wagen mit einer so genannten Nutzbremse ausgestattet worden. Mit ihrer Hilfe konnte der Energieverbrauch gesenkt werden, da die beim Bremsen frei gewordene Energie wieder ins Stromnetz eingespeist wurde. Diese Technik gehört heute zum internationalen Standard. Nach seiner Auslieferung kam der Wagen auf den Hauptlinien 1 und 21 zum Einsatz. Je nach Fahrgastandrang konnte er mit bis zu zwei Anhängern bestückt werden. Am 15. Dezember 1963 wurde der Triebwagen 801 als Arbeitswagen umfunktioniert. Diesem Umstand hat er auch die Nummerierung A80 zu verdanken. Am 31. Juli 1975 war auch der Einsatz im Gleisbau beendet und das Fahrzeug wurde ausgemustert.

Technische Daten
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: B
Länge: 10.040 mm
Leistung: 2 x 40 kW / 2 x 50 kW (nach Umbau)
Leergewicht: 12.000 kg
Sitzplätze: 	18 (längs)
Stehplätze:  39
Die unterschiedliche Baureihenbezeichnung resultiert aus den eingesetzten Motoren: Die Wagen 751–780 besaßen Gleitlagermotoren, in den Wagen 801–870 fanden rollengelagerte Motoren Verwendung.
Arbeitswagen A80, ex Straßenbahn-Triebwagen 801 der Nürnberg-Fürther Straßenbahn (nach Einstellung des Fürther Netzes 1981 heute Straßenbahn Nürnberg) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums (am 16.06.2018) in München (Theresienhöhe). Der Zwei-Richtungs-Wagen wurde 1926 von MAN und Siemens gebaut und gehört zu einer Serie von 100 Fahrzeugen, die zwischen 1925 und 1929 in Nürnberg in Betrieb genommen wurden. Diese Baureihe (700/800) bildete lange Zeit das Rückgrat der Nürnberg-Fürther Straßenbahn und war die größte einheitliche Triebwagenbaureihe, die je in Nürnberg in Betrieb genommen wurde. Das Fahrzeug ist noch in Holzbauweise gefertigt worden. Das bedeutet, dass die tragenden Teile des Wagenkastens aus Eichenholz bestehen. Die anderen Bauteile baute man hingegen bereits sehr fortschrittlich. So wurde die Triebwagen-Serie erstmals mit einem Tonnendach ausgestattet. In den 1930er Jahren ist der Wagen mit einer so genannten Nutzbremse ausgestattet worden. Mit ihrer Hilfe konnte der Energieverbrauch gesenkt werden, da die beim Bremsen frei gewordene Energie wieder ins Stromnetz eingespeist wurde. Diese Technik gehört heute zum internationalen Standard. Nach seiner Auslieferung kam der Wagen auf den Hauptlinien 1 und 21 zum Einsatz. Je nach Fahrgastandrang konnte er mit bis zu zwei Anhängern bestückt werden. Am 15. Dezember 1963 wurde der Triebwagen 801 als Arbeitswagen umfunktioniert. Diesem Umstand hat er auch die Nummerierung A80 zu verdanken. Am 31. Juli 1975 war auch der Einsatz im Gleisbau beendet und das Fahrzeug wurde ausgemustert. Technische Daten Spurweite: 1.435 mm Achsformel: B Länge: 10.040 mm Leistung: 2 x 40 kW / 2 x 50 kW (nach Umbau) Leergewicht: 12.000 kg Sitzplätze: 18 (längs) Stehplätze: 39 Die unterschiedliche Baureihenbezeichnung resultiert aus den eingesetzten Motoren: Die Wagen 751–780 besaßen Gleitlagermotoren, in den Wagen 801–870 fanden rollengelagerte Motoren Verwendung.
Armin Schwarz


Der MVG Tw 2804 der Baureihe T 1.6 (ein viergliedriger, achtachsiger Gelenkwagen vom Typ Siemens Avenio) am 16.06.2018 als Linie19 nach Berg am Laim Bahnhof  in der Bayerstraße (München).
Der MVG Tw 2804 der Baureihe T 1.6 (ein viergliedriger, achtachsiger Gelenkwagen vom Typ Siemens Avenio) am 16.06.2018 als Linie19 nach Berg am Laim Bahnhof in der Bayerstraße (München).
Armin Schwarz

Zweiachsiger Kesselwagen 23 80 7460 619-1 D-GATXD der Gattung Zs (Ladegut laut Gafahrguttafel: Ethanol) am 29.09.2018 bei einer Zugdurchfahrt in Leutesdorf (Rhein).Herdorf.

TECHNISCHE DATEN (gem. Anschriften) :
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 10.240 mm
Achsabstand: 6.000 mm
Eigengewicht: 13.150 kg
Tankinhalt: 35.200 l 
Max. Ladegewicht: 26,8 t (ab Streckenklasse C)
Zul. Radsatzlast: 20,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Verwendungsfähigkeit: RIV

Tankcode:  L4BH
L= Tank für Stoffe in flüssigem Zustand (flüssige Stoffe oder feste Stoffe, die in geschmolzenem Zustand zur Beförderung aufgegeben werden)
4= zutreffender Mindestprüfdruck in bar
B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren 
H = luftdicht verschlossener Tank
Betriebsdruck: 3,0 bar
Zweiachsiger Kesselwagen 23 80 7460 619-1 D-GATXD der Gattung Zs (Ladegut laut Gafahrguttafel: Ethanol) am 29.09.2018 bei einer Zugdurchfahrt in Leutesdorf (Rhein).Herdorf. TECHNISCHE DATEN (gem. Anschriften) : Spurweite: 1.435 mm Achsanzahl: 2 Länge über Puffer: 10.240 mm Achsabstand: 6.000 mm Eigengewicht: 13.150 kg Tankinhalt: 35.200 l Max. Ladegewicht: 26,8 t (ab Streckenklasse C) Zul. Radsatzlast: 20,0 t Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Verwendungsfähigkeit: RIV Tankcode: L4BH L= Tank für Stoffe in flüssigem Zustand (flüssige Stoffe oder feste Stoffe, die in geschmolzenem Zustand zur Beförderung aufgegeben werden) 4= zutreffender Mindestprüfdruck in bar B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren H = luftdicht verschlossener Tank Betriebsdruck: 3,0 bar
Armin Schwarz

4-achsiger Drehgestellflachwagen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), 80 80 3948 003-9 D-HGUI, Gattung Res, hier als Schutzwagen zum KIROW 50t-Gleisbauschienenkran KRC 400 T, abgestellt am 08.12.2018 in Kreuztal.

TECHNISCHE DATEN: 
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer:  19.900 mm
Drehzapfenabstand:  14.860 mm
Achsabstand im Drehgestell:  1.800 mm
Ladebreite: 2.640 mm
Länge der Ladefläche: 18.660 mm
Ladefläche: 50,5 m²
Höchstgeschwindigkeit:  beladen 100 km/h / leer 120 km/h
Eigengewicht:  22.900 kg
Maximale Ladegewicht:  57 t (ab Streckenklasse C)
Kleinster bef. Gleisbogenradius:  75 m
Bremse: KE-GP
Intern. Verwendungsfähigkeit:  RIV
4-achsiger Drehgestellflachwagen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), 80 80 3948 003-9 D-HGUI, Gattung Res, hier als Schutzwagen zum KIROW 50t-Gleisbauschienenkran KRC 400 T, abgestellt am 08.12.2018 in Kreuztal. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 19.900 mm Drehzapfenabstand: 14.860 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Ladebreite: 2.640 mm Länge der Ladefläche: 18.660 mm Ladefläche: 50,5 m² Höchstgeschwindigkeit: beladen 100 km/h / leer 120 km/h Eigengewicht: 22.900 kg Maximale Ladegewicht: 57 t (ab Streckenklasse C) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE-GP Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

Drehgestellflachwagen mit sechs Radsätzen, mit Lademulden für Coiltransporte (Blechrollen) der Gattung Sahmms-t 710, Nummer 31 80 4871 341-2 RIV D-DB der DB Cargo Deutschland AG, am 08.12.2018 bei einer Zugfahrt in Kreuztal.

Auf den eigentlichen Drehgestell-Flachwagen ist ein Ladegestell aufgesetzt, im dem sich 7 Lademulden für Coils befinden. Bei Bedarf kann das Ladegestell abgehoben werden und der Wagen kann so für andere Güter verwendet werden.

Technische Daten:
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 16.400 mm
Drehzapfenabstand: 8.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 (2 × 1.700) mm
Gesamter Radsatzstand: 11.800 mm
Ladelänge: 15.000 mm
Ladebreite in den Mulden (Sahmms-t): 2.450 mm
max Coil-Ø: 2.200 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 84,5 t (Streckenklasse CE oder höher)
Eigengewicht: 35.200 kg
Achslast: 20 t
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 80 m
Bauart der Bremse: KE-GP
Handbremse: Fbr
Drehgestellflachwagen mit sechs Radsätzen, mit Lademulden für Coiltransporte (Blechrollen) der Gattung Sahmms-t 710, Nummer 31 80 4871 341-2 RIV D-DB der DB Cargo Deutschland AG, am 08.12.2018 bei einer Zugfahrt in Kreuztal. Auf den eigentlichen Drehgestell-Flachwagen ist ein Ladegestell aufgesetzt, im dem sich 7 Lademulden für Coils befinden. Bei Bedarf kann das Ladegestell abgehoben werden und der Wagen kann so für andere Güter verwendet werden. Technische Daten: Spurweite: 1.435 mm Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen Länge über Puffer: 16.400 mm Drehzapfenabstand: 8.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 (2 × 1.700) mm Gesamter Radsatzstand: 11.800 mm Ladelänge: 15.000 mm Ladebreite in den Mulden (Sahmms-t): 2.450 mm max Coil-Ø: 2.200 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer) Maximales Ladegewicht: 84,5 t (Streckenklasse CE oder höher) Eigengewicht: 35.200 kg Achslast: 20 t Kleinster bef. Gleisbogenradius: 80 m Bauart der Bremse: KE-GP Handbremse: Fbr
Armin Schwarz


Der Triebwagen 642 vom Typ F 2.10 der Städtischen Straßenbahnen München (heute Münchner Verkehrsgesellschaft - MVG) (am 16.06.2018) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München (Theresienhöhe).

Der Straßenbahn-Triebwagen 642 vom Typ F wurde 1930 in einer Serie von 40 Wagen von der Firma Hannoverische Waggonbau gebaut.

Der Ausbau des Münchener Trambahnnetzes machte Ende der 1920er Jahre eine erneute Ergänzung des Fuhrparks notwendig. Ähnlich wie die Vorgängerserie, die E-Wagen, zeichneten sich die F-Wagen durch große, geschlossene Plattformen und Maximum-Drehgestelle aus. Im Gegensatz zum Vorläufer – die Typenbezeichnung wurde fortlaufend nach dem Alphabet vorgenommen - waren die F-Wagen bei den Münchenern besonders beliebt, weil sie wieder die klassische weiß-blaue Lackierung trugen.

Die F-Wagen waren die letzten vor dem Krieg gelieferten Münchener Trambahnwagen. Während des Krieges wurden 17 von ihnen zerstört und ein Teil in anderer Form wieder aufgebaut. Die erhalten gebliebenen Wagen wurden 1943 zum Einrichtungsbetrieb umgebaut und erhielten in den 1950er Jahren notwendige Sicherheitseinrichtungen wie zum Beispiel Schienenbremsen. Zeitgleich wurden sie nach der Auslieferung der ersten Großraumzüge nur noch auf Neben- und Verstärkungslinien eingesetzt. Seinen letzten Einsatz im Liniendienst hatte der Triebwagen 642 am 26. Mai 1972. Zu den Olympischen Spielen diente er noch als Betriebsreserve und beim 100-jährigen Jubiläum der Münchener Trambahn 1976 nahm er an der Fahrzeug-Parade teil.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1930
Hersteller: Hawa, Hannover
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Leistung: 2 x 40 kW ( 2 x 55 PS)
Eigengewicht : 15.000 kg
Länge: 10.600  mm
Stehplätze:  46
Sitzplätze: 28
Anordnung der Sitzplätze:  längs (nach Umbau)
Stromsystem : 750 Volt DC (=)
Der Triebwagen 642 vom Typ F 2.10 der Städtischen Straßenbahnen München (heute Münchner Verkehrsgesellschaft - MVG) (am 16.06.2018) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München (Theresienhöhe). Der Straßenbahn-Triebwagen 642 vom Typ F wurde 1930 in einer Serie von 40 Wagen von der Firma Hannoverische Waggonbau gebaut. Der Ausbau des Münchener Trambahnnetzes machte Ende der 1920er Jahre eine erneute Ergänzung des Fuhrparks notwendig. Ähnlich wie die Vorgängerserie, die E-Wagen, zeichneten sich die F-Wagen durch große, geschlossene Plattformen und Maximum-Drehgestelle aus. Im Gegensatz zum Vorläufer – die Typenbezeichnung wurde fortlaufend nach dem Alphabet vorgenommen - waren die F-Wagen bei den Münchenern besonders beliebt, weil sie wieder die klassische weiß-blaue Lackierung trugen. Die F-Wagen waren die letzten vor dem Krieg gelieferten Münchener Trambahnwagen. Während des Krieges wurden 17 von ihnen zerstört und ein Teil in anderer Form wieder aufgebaut. Die erhalten gebliebenen Wagen wurden 1943 zum Einrichtungsbetrieb umgebaut und erhielten in den 1950er Jahren notwendige Sicherheitseinrichtungen wie zum Beispiel Schienenbremsen. Zeitgleich wurden sie nach der Auslieferung der ersten Großraumzüge nur noch auf Neben- und Verstärkungslinien eingesetzt. Seinen letzten Einsatz im Liniendienst hatte der Triebwagen 642 am 26. Mai 1972. Zu den Olympischen Spielen diente er noch als Betriebsreserve und beim 100-jährigen Jubiläum der Münchener Trambahn 1976 nahm er an der Fahrzeug-Parade teil. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1930 Hersteller: Hawa, Hannover Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Leistung: 2 x 40 kW ( 2 x 55 PS) Eigengewicht : 15.000 kg Länge: 10.600 mm Stehplätze: 46 Sitzplätze: 28 Anordnung der Sitzplätze: längs (nach Umbau) Stromsystem : 750 Volt DC (=)
Armin Schwarz

Die VBZ Tram 2000 (Be 4/6) Nr. 2050 fährt am 07.06.2015 vom Bahnhof Zürich Stadelhofen, als Linie 15 (Klusplatz), gerade die Kreuzbühlstrasse hinauf.
Die VBZ Tram 2000 (Be 4/6) Nr. 2050 fährt am 07.06.2015 vom Bahnhof Zürich Stadelhofen, als Linie 15 (Klusplatz), gerade die Kreuzbühlstrasse hinauf.
Armin Schwarz


Die Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen verkehrt seit dem Jahr 1894 in Bochum und seit 1895 in Gelsenkirchen. Das Straßenbahnnetz reicht auch in die Nachbarstädte Hattingen, Herne und Witten. Betrieben wird die Straßenbahn von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), sie gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) an. Von Beginn an verkehrte die Straßenbahn elektrisch. 

Durch die neu eröffnete U-Stadtbahn sollte die Straßenbahn im Laufe der Jahre stillgelegt werden. Letztlich wurden jedoch nur zwei meterspurige Strecken durch je eine normalspurige Stadtbahn ersetzt, nämlich die 101 in Gelsenkirchen-Horst durch die U 11 sowie die 305 von Bochum-Querenburg nach Herne durch die U 35. Die anderen Tunnelbauten werden auf Dauer von den Straßenbahnlinien genutzt. An den Endhaltestellen wird in der Regel in einem Stumpfgleis die Fahrtrichtung geändert; lediglich vor dem Wanne-Eickeler Hbf (Linie 306) existiert eine Wendeschleife.

Im Jahr 2017 verkehren auf einem Streckennetz von 86,2 Kilometern Länge sechs Linien. Dabei verlaufen 11,7 Kilometer durch Tunnelstrecken in Bochum und Gelsenkirchen. Die Spurweite ist 1.000 mm (Meterspur), das Stromsystem 600 (750) Volt DC Oberleitung.

Hier im Bild:
Der 1977 gebaute Triebwagen 326 ein DUEWAG Stadtbahnwagen Typ M6S der BOGESTRA (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) fährt am 25.12.2018 von Witten als Linie 310 in Richtung Bochum.

Der Stadtbahnwagen Typ M wurde 1975 gemeinsam von den Verkehrsbetrieben in Essen, Mülheim an der Ruhr, Bochum und Bielefeld in Zusammenarbeit mit der DUEWAG entwickelt. Dieser neu entwickelte Zweirichtungswagen in Meterspurausführung sollte bei einer Breite von 2,30 Meter auf Straßenbahnstrecken, aber im Vorlauf auch auf Stadtbahn- und Tunnelstrecken fahren.

Der Stadtbahnwagen Typ M ist Nachfolger des 1969 vorgestellten Typs Mannheim und wurde als sechs- und achtachsiger Gelenkwagen in Zweirichtungsausführung konzipiert. 

Die ersten Serien waren noch mit einer Schützensteuerung ausgerüstet (Typen M 6 S und M 8 S). Ab 1978 wurde eine Chopper-Steuerung eingebaut, diese Wagen sind am Index „C“ hinter der Typenbezeichnung zu erkennen. Seit Mitte der 1980er Jahre wurden auch Fahrzeuge mit Drehstromantrieb gefertigt, diese tragen ein „D“ in der Fahrzeugkennung. Eine letzte Serie der M-Wagen wurde Mitte der 1990er Jahre für die Stadtbahn Bielefeld gefertigt.

Die Erstlieferung umfasste sechs Wagen für Mülheim (M 8), 20 Wagen für Essen (M 8), 33 Wagen für Bochum/Gelsenkirchen (M 6) und vier Wagen für Bielefeld (M 8). 1978 folgte eine normalspurige Serie als Typ N 8 für Dortmund mit zunächst 20 Exemplaren in achtachsiger Ausführung.

In den folgenden Jahren wurden die Bestände in den Ruhrgebietstädten aufgestockt. Weitere Städte, die den M- beziehungsweise N-Wagen bestellten, waren Krefeld (20 M 8), Nürnberg (zwölf N6S, ab 1992 Umbau zu N 8 S-NF), Heidelberg (acht M 8), Augsburg (zwölf M 8), Mainz (zehn M 8, davon vier aus Bielefeld) und Kassel (22 N 8).

Mittlerweile wurden zahlreiche M/N-Wagen durch Niederflurwagen diverser Typen abgelöst, jedoch sind vor allem im Ruhrgebiet noch weiterhin zahlreiche Vertreter dieser Bauart unterwegs.

TECHNISCHE DATEN (M6S):
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: B' 2' B'
Gesamtlänge: 20.440 mm 
Wagenkastenbreite : 2.300 mm
Sitzplätze: 36
Stehplätze: 65 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 	600 V DC Oberleitung
Leistung: 2 x 150 kW
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Fußbodenhöhe: 880 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 681 mm (neu) / 590 (abgenutzt)
Eigengewicht: 29.000 kg
Anzahl und Art der Fahrmotoren: 2 längsliegende DC Reihenschlussmotore
Die Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen verkehrt seit dem Jahr 1894 in Bochum und seit 1895 in Gelsenkirchen. Das Straßenbahnnetz reicht auch in die Nachbarstädte Hattingen, Herne und Witten. Betrieben wird die Straßenbahn von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), sie gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) an. Von Beginn an verkehrte die Straßenbahn elektrisch. Durch die neu eröffnete U-Stadtbahn sollte die Straßenbahn im Laufe der Jahre stillgelegt werden. Letztlich wurden jedoch nur zwei meterspurige Strecken durch je eine normalspurige Stadtbahn ersetzt, nämlich die 101 in Gelsenkirchen-Horst durch die U 11 sowie die 305 von Bochum-Querenburg nach Herne durch die U 35. Die anderen Tunnelbauten werden auf Dauer von den Straßenbahnlinien genutzt. An den Endhaltestellen wird in der Regel in einem Stumpfgleis die Fahrtrichtung geändert; lediglich vor dem Wanne-Eickeler Hbf (Linie 306) existiert eine Wendeschleife. Im Jahr 2017 verkehren auf einem Streckennetz von 86,2 Kilometern Länge sechs Linien. Dabei verlaufen 11,7 Kilometer durch Tunnelstrecken in Bochum und Gelsenkirchen. Die Spurweite ist 1.000 mm (Meterspur), das Stromsystem 600 (750) Volt DC Oberleitung. Hier im Bild: Der 1977 gebaute Triebwagen 326 ein DUEWAG Stadtbahnwagen Typ M6S der BOGESTRA (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) fährt am 25.12.2018 von Witten als Linie 310 in Richtung Bochum. Der Stadtbahnwagen Typ M wurde 1975 gemeinsam von den Verkehrsbetrieben in Essen, Mülheim an der Ruhr, Bochum und Bielefeld in Zusammenarbeit mit der DUEWAG entwickelt. Dieser neu entwickelte Zweirichtungswagen in Meterspurausführung sollte bei einer Breite von 2,30 Meter auf Straßenbahnstrecken, aber im Vorlauf auch auf Stadtbahn- und Tunnelstrecken fahren. Der Stadtbahnwagen Typ M ist Nachfolger des 1969 vorgestellten Typs Mannheim und wurde als sechs- und achtachsiger Gelenkwagen in Zweirichtungsausführung konzipiert. Die ersten Serien waren noch mit einer Schützensteuerung ausgerüstet (Typen M 6 S und M 8 S). Ab 1978 wurde eine Chopper-Steuerung eingebaut, diese Wagen sind am Index „C“ hinter der Typenbezeichnung zu erkennen. Seit Mitte der 1980er Jahre wurden auch Fahrzeuge mit Drehstromantrieb gefertigt, diese tragen ein „D“ in der Fahrzeugkennung. Eine letzte Serie der M-Wagen wurde Mitte der 1990er Jahre für die Stadtbahn Bielefeld gefertigt. Die Erstlieferung umfasste sechs Wagen für Mülheim (M 8), 20 Wagen für Essen (M 8), 33 Wagen für Bochum/Gelsenkirchen (M 6) und vier Wagen für Bielefeld (M 8). 1978 folgte eine normalspurige Serie als Typ N 8 für Dortmund mit zunächst 20 Exemplaren in achtachsiger Ausführung. In den folgenden Jahren wurden die Bestände in den Ruhrgebietstädten aufgestockt. Weitere Städte, die den M- beziehungsweise N-Wagen bestellten, waren Krefeld (20 M 8), Nürnberg (zwölf N6S, ab 1992 Umbau zu N 8 S-NF), Heidelberg (acht M 8), Augsburg (zwölf M 8), Mainz (zehn M 8, davon vier aus Bielefeld) und Kassel (22 N 8). Mittlerweile wurden zahlreiche M/N-Wagen durch Niederflurwagen diverser Typen abgelöst, jedoch sind vor allem im Ruhrgebiet noch weiterhin zahlreiche Vertreter dieser Bauart unterwegs. TECHNISCHE DATEN (M6S): Spurweite: 1.000 mm Achsfolge: B' 2' B' Gesamtlänge: 20.440 mm Wagenkastenbreite : 2.300 mm Sitzplätze: 36 Stehplätze: 65 (4 Pers/m²) Netzspannung: 600 V DC Oberleitung Leistung: 2 x 150 kW Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Fußbodenhöhe: 880 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 681 mm (neu) / 590 (abgenutzt) Eigengewicht: 29.000 kg Anzahl und Art der Fahrmotoren: 2 längsliegende DC Reihenschlussmotore
Armin Schwarz


Der Triebwagen 177 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), steht am 18.09.2018 als Linie 2 beim Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.
Der Triebwagen 177 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), steht am 18.09.2018 als Linie 2 beim Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.
Armin Schwarz


Straßenbahn Amsterdam:
Der Triebwagen GVB 903, ein Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ 11 G, des belgischen Herstellers BN (La Brugeoise et Nivelles, heute Bombardier), am 31.03.2018 als Linie 6 Nähe Bahnhof Amsterdam Centraal. 

Bei diesen Triebwagen ist der Mittelteil als Niederflurteil ausgeführt.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo'+Bo'+Bo'+Bo'
Baujahre:	1989-1991
Länge: 25.890 mm
Breite: 2.350 mm
Eigengewicht: 34,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Leistung: 8 x 38,5 kW = 308 kW
Fußbodenhöhe:	885 mm (Hochflur) / 215 mm (Niederflur)
Sitzplätze: 	52
Stehplätze: 98
Straßenbahn Amsterdam: Der Triebwagen GVB 903, ein Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ 11 G, des belgischen Herstellers BN (La Brugeoise et Nivelles, heute Bombardier), am 31.03.2018 als Linie 6 Nähe Bahnhof Amsterdam Centraal. Bei diesen Triebwagen ist der Mittelteil als Niederflurteil ausgeführt. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsfolge: Bo'+Bo'+Bo'+Bo' Baujahre: 1989-1991 Länge: 25.890 mm Breite: 2.350 mm Eigengewicht: 34,0 t Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Leistung: 8 x 38,5 kW = 308 kW Fußbodenhöhe: 885 mm (Hochflur) / 215 mm (Niederflur) Sitzplätze: 52 Stehplätze: 98
Armin Schwarz

2-achsiger großräumiger Schiebewandwagen 21 80 247 4 463-1D-DB der Gattung Hbillns 303 (ex Hbikks-tt 303) der DB Cargo am 14.04.2018 im Zugverband bei der Durchfahrt im Bahnhof Friedberg (Hessen).

Die als Hbikks-tt 303 beschafften Wagen sind eine  Light-Version  der Hbis-tt 302. Von den Wagen wurden 1981 bei der Waggonfabrik Uerdingen und der WU Siegen 1.099  Stück in Auftrag gegebenen. Alle Wagen sind mit sechs verriegelbaren Trennwänden ausgestattet.

Dieser großräumige Wagen ist mit Schiebewänden ausgerüstet, die von einer Person bewegt werden können. Im geöffneten Zustand ist der Zugang zur gesamten Ladefläche von beiden Seiten möglich.

Be- und Entladen mit Gabelstaplern ist damit sowohl von einer Rampe als auch von ebener Erde möglich. Dieser Wagen ist für eine schonende Beförderung hochempfindlicher Güter verschiedener Art mit der Transportschutzeinrichtung  Verriegelbare Trennwände  ausgestattet. Die verriegelbaren Trennwände rasten in Lochleisten in Fußboden und am Obergurt des Wagens ein.

Technische Daten:
Hersteller:  Waggonfabrik Uerdingen oder WU Siegen
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Puffer: 14.220 mm
Achsabstand: 9.000 mm
Ladelänge: 12.776 mm / 12.198 mm (mit Trennwänden)  
Schiebewand-Öffnung (B × H): 6.318 mm× 2.200 mm
Ladefläche: 34,1 m²
Laderaum: 76,7 m³
Fußbodenhöhe von SOK:  1.200 mm
Min. befahrbarer Kurvenradius:  R= 35 m
Eigengewicht: 14.900 kg
Max. Ladegewicht: 29 t (ab Streckenklasse D)
Maximale Radsatzlast: 22,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 Km/h (leer)
Bauart der Bremse: KE-GP
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
2-achsiger großräumiger Schiebewandwagen 21 80 247 4 463-1D-DB der Gattung Hbillns 303 (ex Hbikks-tt 303) der DB Cargo am 14.04.2018 im Zugverband bei der Durchfahrt im Bahnhof Friedberg (Hessen). Die als Hbikks-tt 303 beschafften Wagen sind eine "Light-Version" der Hbis-tt 302. Von den Wagen wurden 1981 bei der Waggonfabrik Uerdingen und der WU Siegen 1.099 Stück in Auftrag gegebenen. Alle Wagen sind mit sechs verriegelbaren Trennwänden ausgestattet. Dieser großräumige Wagen ist mit Schiebewänden ausgerüstet, die von einer Person bewegt werden können. Im geöffneten Zustand ist der Zugang zur gesamten Ladefläche von beiden Seiten möglich. Be- und Entladen mit Gabelstaplern ist damit sowohl von einer Rampe als auch von ebener Erde möglich. Dieser Wagen ist für eine schonende Beförderung hochempfindlicher Güter verschiedener Art mit der Transportschutzeinrichtung "Verriegelbare Trennwände" ausgestattet. Die verriegelbaren Trennwände rasten in Lochleisten in Fußboden und am Obergurt des Wagens ein. Technische Daten: Hersteller: Waggonfabrik Uerdingen oder WU Siegen Spurweite: 1.435 mm Anzahl der Achsen: 2 Länge über Puffer: 14.220 mm Achsabstand: 9.000 mm Ladelänge: 12.776 mm / 12.198 mm (mit Trennwänden) Schiebewand-Öffnung (B × H): 6.318 mm× 2.200 mm Ladefläche: 34,1 m² Laderaum: 76,7 m³ Fußbodenhöhe von SOK: 1.200 mm Min. befahrbarer Kurvenradius: R= 35 m Eigengewicht: 14.900 kg Max. Ladegewicht: 29 t (ab Streckenklasse D) Maximale Radsatzlast: 22,5 t Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 Km/h (leer) Bauart der Bremse: KE-GP Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4676 137-7 D-DB, der Gattung Shimmns-ttu 708.4, der DB Cargo am 14.04.2018 im Zugverband bei der Durchfahrt im Bahnhof Friedberg (Hessen).

Man scheint in großen Schritten die alten Teleskophaubenwagen zu Planenwagen umzubauen.

Diese Wagen sind speziell für den Transport witterungsempfindlicher Blechrollen (Coils) bestimmt. Er besitzt feste Stirnwände, 5 fest im Untergestell eingebaute Lademulden. Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planenverdeck lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird.Hierdurch ist eine einfache Beladung des Wagens sowohl von oben als auch von der Seite aus möglich. 

Die Wagen der Bauart Shimmns 708 sind mit 12 verstellbaren Festlegearmen ausgerüstet, die in fest auf den Muldenkappen angeordneten kammartig ausgeführten Halterungen gelagert sind. Die Festlegearme und ihre Anordnung ergeben einen wirksamen Schutz gegen unzulässiges seitliches Verschieben der Coils.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer: 12.040 mm
Länge der Ladefläche: 10.800 mm
Drehzapfenabstand: 7.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 24.000 kg
Höchstgeschwindigkeit:  100  km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 66,0 t (Streckenklasse D4)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Bauart der Bremse: KE-GP
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4676 137-7 D-DB, der Gattung Shimmns-ttu 708.4, der DB Cargo am 14.04.2018 im Zugverband bei der Durchfahrt im Bahnhof Friedberg (Hessen). Man scheint in großen Schritten die alten Teleskophaubenwagen zu Planenwagen umzubauen. Diese Wagen sind speziell für den Transport witterungsempfindlicher Blechrollen (Coils) bestimmt. Er besitzt feste Stirnwände, 5 fest im Untergestell eingebaute Lademulden. Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planenverdeck lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird.Hierdurch ist eine einfache Beladung des Wagens sowohl von oben als auch von der Seite aus möglich. Die Wagen der Bauart Shimmns 708 sind mit 12 verstellbaren Festlegearmen ausgerüstet, die in fest auf den Muldenkappen angeordneten kammartig ausgeführten Halterungen gelagert sind. Die Festlegearme und ihre Anordnung ergeben einen wirksamen Schutz gegen unzulässiges seitliches Verschieben der Coils. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle) Länge über Puffer: 12.040 mm Länge der Ladefläche: 10.800 mm Drehzapfenabstand: 7.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Eigengewicht: 24.000 kg Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Maximales Ladegewicht: 66,0 t (Streckenklasse D4) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m Bauart der Bremse: KE-GP Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

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