Der ST 14 (Straßenbahn-Triebwagen 14) - 0789 "Troyes" (französische Partnerstadt von Darmstadt) der Straßenbahn Darmstadt (HEAG) mit einem niederflurigen Beiwagen des Typs SB9, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, erreicht am 28.04.2013 die Haltestelle Kranichstein Bahnhof.
ST14 (Straßenbahn-Triebwagen 14) ist Serie von Straßenbahntriebwagen der Darmstädter Straßenbahn. Insgesamt besitzt die HEAG mobilo 18 Triebwagen dieses Typs, mit den Betriebsnummern 0775–0792. Mit der Indienststellung der ST14 wurden die Hochflur-Triebwagen der Serien ST10 und ST11 außer Dienst gestellt. Die Serie ist nach dem ST13 der zweite Niederflur-Straßenbahntyp in Darmstadt. Alle Fahrzeuge sind Einrichtungsfahrzeuge. Identische Fahrzeuge verkehren bei der Straßenbahn Gera, als NGT8G sowie bei der Straßenbahn Braunschweig als NGT8D.
Ein Triebwagen ist 28 Meter lang und besteht aus drei Fahrzeugmodulen, wobei sich unter dem ersten und dem letzten jeweils ein zweiachsiges Triebdrehgestell und unter dem zweiten zwei doppelachsige Kleinradlaufdrehgestelle befinden. Die Gesamtantriebsleistung beträgt 4×95kW, die Motoren sind wassergekühlt. Alle drei Fahrzeugmodule besitzen eine Doppelaußenschwenkschiebetür und der erste und letzte Wagen am vorderen und am hinteren Ende je eine Einzelaußenschwenkschiebetür. Im ersten und letzten Fahrzeugmodul sind die Fußböden am Ende erhöht, da dort die Fahrzeugmotoren untergebracht worden sind.
TECHNISCHE DATEN (ST14):
Hersteller: Alstom, Vossloh Kiepe, Bombardier Transportation
Baujahr: 2007
Anzahl: 18
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: Bo'+2'2'+Bo' (2 Trieb- und 2 Niederflurlaufdrehgestelle)
Stromsystem: 600 Volt DC Oberleitung
Länge: 27.728 mm
Breite: 2.400 mm
Höhe: 3.485 mm
Leergewicht: 34t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Installierte Leistung: 4 × 95 kW
Betriebsart: Einrichtungs-Triebfahrzeug
Sitzplätze: 74
Stehplätze: 95
TECHNISCHE DATEN (Beiwagen SB 9):
Hersteller: LHB / Adtranz
Baujahr: 1994
Anzahl: 30
Länge: 14.720 mm
Breite: 2.400 mm
Höhe: 3.400 mm
Leergewicht: 12.8 t
Sitzplätze: 42
Stehplätze: 48
Armin Schwarz
Der ST 2 (Straßenbahn-Triebwagen) – 49 der Straßenbahn Darmstadt (HEAG) im Straßenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein am 28.04.2013. Das nicht betriebsfähige Museumsfahrzeug wurde 1913 von Gastell in Mainz gebaut, die Elektrik ist von Siemens.
Technische Daten:
Spurweite 1.000 mm (Meterspur)
Stromsystem 600 Volt DC Oberleitung (ursprünglich 600V/1200V)
Eigengewicht: 16,5 t
Gesamtlänge: 11.100 mm
Breite: 2.100 mm
Stundenleistung: 2 x 37 kW
Sitzplätze: 22
Stehplätze: 33
Armin Schwarz
VBZ: Märlitram Zürich, 6. Dezember 2017.
Auch dieses Jahr war in Zürich, Basel und Bern das beliebte vom St. Nikolaus chauffierte Märlitram unterwegs.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
VBZ: Märlitram Zürich, 6. Dezember 2017.
Auch dieses Jahr war in Zürich, Basel und Bern das beliebte vom St. Nikolaus chauffierte Märlitram unterwegs.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BVB: Märlitram Basel 9. Dezember 2017.
Auch dieses Jahr war in Zürich, Basel und Bern das beliebte vom St. Nikolaus chauffierte Märlitram unterwegs.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BVB: Märlitram Basel 9. Dezember 2017.
Auch dieses Jahr war in Zürich, Basel und Bern das beliebte vom St. Nikolaus chauffierte Märlitram unterwegs.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL: Märlitram Bern 16. Dezember 2017.
Auch dieses Jahr war in Zürich, Basel und Bern das beliebte vom St. Nikolaus chauffierte Märlitram unterwegs.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL: Märlitram Bern 16. Dezember 2017.
Auch dieses Jahr war in Zürich, Basel und Bern das beliebte vom St. Nikolaus chauffierte Märlitram unterwegs.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
Der BLT (Baselland Transport AG) Triebwagen Be 4/8 251 gekuppelt mit Be 4/6 231 fährt am 29.12.2017, als Linie 17 (Ettingen Bahnhof – Schifflände), über die Mittlere Brücke in Basel.
Dieser Generation von Motorwagen Be 4/6 und 4/8 201-266 wurde zwischen 1978-1981 von der Schindler Waggon AG in Pratteln (elektrische Ausrüstung von Siemens), eigentlich alle als zweiteilige Sechsachser gebaut, und wurden teilweise zwischen 1987–1999 zu Achtachsern mit einem niederflurigem Mittelteil und einem Laufdrehgestell, zum Be 4/8 erweitert. Die Be 4/6 laufen nur noch als geführte Triebwagen.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Schindler Waggon AG, Pratteln
Elektrische Ausrüstung: Siemens
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: B'2'B' (Be 4/6) / B'2'2'B' (Be 4/8)
Länge über Kupplung:19.970 mm (Be4/6) / 26.170 mm (Be4/8)
Breite: 2.200 mm
Höhe: 3.300 mm
Achsabstand im Triebdrehgestell: 1.750 mm
Achsabstand im Laufdrehgestell: 1.700 mm
Eigenewicht: 25.400 kg / 32.100 kg
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Motoren:2 Siemens Typ 1KB 2021-7MC02 mit je 150 kW Leistung
Armin Schwarz
Zwei gekuppelte hochflur Stadtbahnwagen vom Typ DUEWAG B80S der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG), als Linie 5 zum Heumarkt an der U-Bahn Station Dom/Hauptbahnhof. Vorne ist es der KVB 2031 der im Januar 1977 geliefert und damit das älteste Linienfahrzeug der Kölner Verkehrs-Betriebe AG.
Der Stadtbahnwagen B (kurz B-Wagen) ist ein normalspuriges Hochflur-Stadtbahn-Fahrzeug, von dem zwischen 1973 und 1999 insgesamt knapp 470 Exemplare hergestellt wurden, die auf verschiedenen Stadtbahn-Netzen in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz kommen.
Entwickelt wurde das Gelenk-Fahrzeug von der Düsseldorfer Waggonfabrik DUEWAG, die auch den größten Teil baute. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um 2,65 Meter breite und 28 Meter lange zweiteilige Fahrzeuge auf drei Drehgestellen mit insgesamt sechs Achsen.
Es gibt verschiedene Typen von B-Wagen, hierzu die Legende (nach dem B):
80 = Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
100 = Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
C = Gleichstrommotor mit Chopper-Steuerung
D = Drehstrommotor
S = Gleichstrommotor mit Schaltwerksteuerung
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B'2'B'
Länge über Kupplung: 28.000 mm
Breite: 2.650 mm
Leermasse: 39,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h (B100S =100 km/h)
Stundenleistung: 2× 235 kW = 470 kW
Sitzplätze: 72
Stehplätze: 111
Fußbodenhöhe: 1.000 mm
Armin Schwarz
Bis zum 9. Dezember 2017 war hier Ende, zuvor bis 30. Juli 2017 sogar an der Haltestelle Burgfelden Grenze (heute Waldighoferstrasse), die Station Burgfelderhof (am Zollhaus Basel Burgfelderstraße), hier am 29.12.2017. Hier durchfährt der Be 6/8 BVB-Triebwagen 5009 ein siebenteiliger Bombardier FLEXITY 2 – Flexity Basel die neue Wendeschlaufe, um wieder als Line 3 in Richtung Birsfelden Hard zu fahren. Für die Weiterführung der Tramlinie musste auch das Dach der der Zollstation neu erbaut werden.
Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017, verkehrt die Linie 3 aber auch bis zum Bahnhof von Saint-Louis in Frankreich. Dafür gehen Gleise auch nach rechts weg. Mit Eröffnung der Verlängerung der Tramlinie 3 nach Saint-Louis ist die BVB das einzige Verkehrsunternehmen weltweit, welches mit Tramlinien drei verschiedene Länder verbindet. Sie ist so die einzige trinationale Straßenbahn der Welt.
Eine weitere Verlängerung bis zum EuroAirport (Flughafen Basel-Mülhausen) ist geplant, erste Gleise für die zukünftig geplante nördliche Weiterführung in Richtung EuroAirport sind bereits verlegt und führen am neuen PR-Parkhaus entlang.
Die Linie 3 befährt als einzige Tramlinie den Kohlenberg, der eine Steigung von bis zu 7,99 % aufweist. Gemäß Eisenbahnverordnung sind bei Neubaustrecken 4 %, unter besonderen Bedingungen maximal 7 % Steigung erlaubt, so dürfen nur stark motorisierte Tramzüge auf dieser Strecke verkehren.
Mit einer Tageskarte „TicketTriRegio mini“ für 9,10 Euro bzw. 10,50 CHF/Person kann man so den ganzen Tag grenzenlos drei Länder bereisen. Armin Schwarz
Das historische Museumsfahrzeug, Baujahr 1920, der Motorwagen Be 2/2 156 "zum Sod", ex BVB Rangierwagen Xe 2/2 2018, ex (Basler Strassen-Bahnen) BStB Be 2/2 156 erreicht am 29.12.2017 den Barfüsserplatz (Basel).
Von diesen Wagen wurden 24 Stück (Nr.149 bis 172) zwischen 1919 und 1921 in zwei Serien von der Schweizerische Waggonfabrik Schlieren AB (SWS) gebaut und geliefert, wobei die elektrische Ausrüstung von der Brown Boveri in Baden (BBC) zugeliefert wurde. Die Wagen waren weitgehend baugleich mit der Vorgängerserie aus dem Jahre 1914, aber 10cm breiter und 5 cm länger. Die Motorwagen hatten wie ihre Vorgängerserie Magnetschienenbremsen sowie Quersitze mit umklappbaren Rückenlehnen. Die Wagen wurden im Laufe der Jahre kontinuierlich modernisiert. Alle Wagen erhielten um 1950 Brosekästen und halbautomatische Kupplungen.
Bis 1966 war die Serie vollzählig im Fahrplanverkehr eingesetzt. Die Wagen fuhren vorwiegend auf den Bruderholzlinien (5, 15, 16, 26), zuletzt auf den Linien 2 und 7. Die Wagen standen alle mehr als 50 Jahre lang im Einsatz!
Dieses Historische Museumsfahrzeug wurde 2010 durch die BVB-Werkstätte ins „Flair der Fünfziger“ zurückgebaut und restauriert. Der Wagen diente zuletzt (zwischen 1972 und 2009) der BVB als Dienstwagen.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Schweiz. Waggonfabrik Schlieren (SWS)
elektrische Ausrüstung: Brown Boveri, Baden (BBC)
Inbetriebnahme 1920
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: A'A'
Länge Kupplung: 9.480 mm
Breite: 2.200 mm
Höhe: 3.800 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Treibraddurchmesser : 810 mm
Gewicht: 13.600 Kg (ursprünglich ca. 13 t)
Sitz- / Stehplätze: 16 / 43
Höchstgeschwindigkeit: 30 Km/h
Motoren: 2 BBC GTM 3a à 53 PS, ab ca. 1929 zwei GTM 3i à 66 PS und ca. 1932 bis heute 2 GTM 132 à 74 PS
Bremsen: elektrische Widerstandsbremse; Zweikammer Druckluftbremse System Westinghouse; Handbremse (Kurbeln/Kettenzüge); Magnetschienenbremse; Einrichtungen für Anhänger-Solenoidbremsen sowie Sandstreuvorrichtungen Armin Schwarz
Der BVB Be 6/8 313, ein siebenteiliger Siemens Combino der Basler Verkehrs-Betriebe als Linie 8, windet sich am 28.12.2017 in Weil am Rhein durch die Wendeschleife. Armin Schwarz
Ein Längsblick über den sechsachsigen Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000es in Gelenkbauart ) der Gattung Sdggmrss (33 85 4992 447-4 CH-HUPAC) am 29.12.2017 im Bahnhof Weil am Rhein hinweg. Armin Schwarz
Detailbild von dem sechsachsigen Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000es in Gelenkbauart ) der Gattung Sdggmrss (33 85 4992 447-4 CH-HUPAC) am 29.12.2017 im Bahnhof Weil am Rhein.
Hier sieht man auch gut den höhenverstellbaren Stützbock (Sattelauflage). Armin Schwarz
Detailbild des Gelenks von dem sechsachsigen Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000es in Gelenkbauart ) der Gattung Sdggmrss (33 85 4992 447-4 CH-HUPAC) am 29.12.2017 im Bahnhof Weil am Rhein. Armin Schwarz
Detailbild von dem sechsachsigen Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000es in Gelenkbauart ) der Gattung Sdggmrss (33 85 4992 447-4 CH-HUPAC) am 29.12.2017 im Bahnhof Weil am Rhein.
Hier sieht man auch gut den höhenverstellbaren Stützbock (Sattelauflage). Armin Schwarz
Sechsachsiger Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000es in Gelenkbauart ) der Gattung Sdggmrss (33 85 4992 447-4 CH-HUPAC) am 29.12.2017 im Bahnhof Weil am Rhein.
Der Wagen wurde 2017 von Tatravagónka a.s. Poprad (Slowakei) und Ferriere Cattaneo (Schweiz), wohl Lizenzgeber, unter der Fabriknummer 845.
Diese Güterwagen sind zum Transport von kranmanipulierbaren Sattelaufliegern und genormten Wechselbehältern / Containern an allen europäischen Eisenbahnstrecken mit Normalspurweite bestimmt.
Technische Daten
Spurweite: 1.435 mm
Eigengewicht: 35 t
Gewicht des beladenen Wagens: S/SS 135 / 120 t
Max. Radsatzlast S/SS: 22,5 t / 20 t
Max. Ladegewicht S/SS: 100 t / 85 t
Max. Geschwindigkeit bei Radsatzlast 20 t/22,5 t: 120/100 km/h
Länge über Puffer: 34.200 mm
Drehzapfenabstand: 2 x 14.200 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Ladelänge: 2 x 16.185 mm
Nutzbare Länge des Raums zwischen den Schutzträger: 10.490 mm
Raumbreite zwischen Längsträgern: min. 2 700 mm
Drehgestelltyp: 1 x Y25Ls(s)i1f und 2 x Y25Lssi1-K (niedrige Bauart)
Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt)
Stützbock höhenverstellbar (Maße über der Ladeebene der Tasche):
untere Stellung: 880 mm
mittlere Stellung: 980 mm
obere Stellung: 1.130 mm Armin Schwarz
. Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, der Gattung RES, DB Nr. 3940 057-7 / 80 D-ORME; Heimatbahnhof: Winterswick, stand am 08.01.2017 im Bahnhofsbereich von Petange (L) abgestellt. Technische Daten: 4 Achsen; LüP 19,90 m; Drehzapfenabstand: 14,86 m; Eigengewicht 25 t; Streckenklasse A, B, C; zugelassen bis Vmax 100 km/h. (Hans) Hans und Jeanny De Rond
. Vierachsiger Tankwagen der Gattung Zacs mit der Nr. 34 Riv 87F-ERSA 7868 011-9 von Ermewa, zum Transport für leicht entzündbare Flüssige Stoffe, Gefahrenzahl 336, UN-Nr 1184 Ethylendichlorid. Aufgenommen am 08.01.2018 in Rodange. (Hans) Hans und Jeanny De Rond
Vierachsiger-Drehgestell Kesselwagen, der Gattung Zas, des bulgarischen Unternehmens Bulmarket DM Ltd., registriert als RIV 33 52 7962 627-9 BG-BMCM, am 08.06.2012 bei einer Bahnhofsdurchfahrt in Betzdorf (Sieg). Armin Schwarz
2-achsiger Kesselwagen 40 80 7012 073-3 D-EFSK, der Gattung Z, für Kesselspeisewasser, der Eisenbahnfreunde Treysa e.V, hier am 03.02.2018 im Zugverband im Bahnhof Hachenburg.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 8.500 mm
Achsabstand: 4.500 mm
Eigengewicht: 11.190 kg
Tankinhalt: 14.800 l
Max. Ladegewicht: 28,8 t (ab Streckenklasse C)
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h (beladen) / 100 km/h (leer)
Armin Schwarz
Straßenbahn Posen / Miejskie Przedsiębiorstwo Komunikacyjne w Poznaniu Sp. z o.o. (MPK Poznań Sp. z o.o.):
Als Hochzeitstram ist am 24.06.2017 der historische Konstal 4Nj Triebwagen MPK 602 mit den beiden Beiwagen MPK 456 (Typ Konstal ND) und MPK 436 in Posen unterwegs, hier bei der Station Rondo Kaponiera (bis 1992 Rondo Mikołaja Kopernika).
Der Konstal 4N ist ein vom polnischen Hersteller Konstal in Chorzów und Świdnica zwischen 1956 und 1962 produzierter Straßenbahnwagen. Diese Wagen sind noch eine Weiterentwicklung aus dem deutschen Kriegsstraßenbahnwagen (KSW).
TECHNISCHE DATEN (Konstal 4Nj):
Länge: 10.400 mm
Höhe: 3.300 mm
Breite: 2.160 mm
Raddurchmesser: 800 mm
Eigengewicht: 14.000 kg
Anzahl der Fahrmotoren: 2
Leistung: 2 x 60 kW
Sitzplätze: 16
Stehplätze: 76 Armin Schwarz
Straßenbahn Warschau (Tramwaje Warszawskie): Vor dem Warschauer Zentralbahnhof (Warszawa Centralna) fahren am 27.06.2017 zwei modernisierte Konstal 105Ni (ex Konstal 105Na) in Doppeltraktion, als Linie 24. Es sind die Triebwagen 2016 und 2017 der Tramwaje Warszawskie.
Der ursprünglicher Typ der beiden Triebwagen ist der Konstal 105Na, er ist ein polnischer Straßenbahn-Triebwagen in Großraumbauweise. Er verkehrt bei vielen polnischen Straßenbahnbetrieben. Der Triebwagen wurde für die Spurweiten 1.435 mm gebaut. Es gibt auch eine Variante in 1.000 mm Spurweite, dieser wird er als Konstal 805Na bezeichnet.
Der 105Na ist der bekannteste polnische Straßenbahn-Triebwagen. Von 1974 bis 1994 wurde der 105Na serienmäßig von Konstal (heute Alstom Konstal S. A.) in Chorzów hergestellt. Die erste Serie der Baureihe hatte die Bezeichnung 105N. Diese nächsten Serien wurden modifiziert, dabei wurde die Elektrik neu angeordnet und der Führerstand samt Steuerkonsole verbessert. So bekam der 105N den heutigen Namen 105Na.
Ursprünglich hatte der 105Na kleine Scheiben über den Eingängen und rund um den Führerstand. Diese kleinen Scheiben wurden letztendlich komplett entfernt. Gründe dafür waren u. a. der Sicherheitsaspekt und dass die kleinen Scheiben als überflüssig galten. Im Laufe der Zeit wurden auch kleine Modernisierungen durch die einzelnen Stadtbetriebe durchgeführt, die später auch in der Produktion übernommen wurden. Es gab nebenbei viele Projekte und Prototypen bezüglich des 105Na, von diesen jedoch die meisten nie durchgeführt oder nur in kleiner Stückzahl produziert wurden. Der 105Na wurde in einer Stückzahl von 1.443 Stück (davon über 500 Stück für Warschau) produziert und die Meterspur-Version 805Na in einer Stückzahl von 691 Stück. Am 805Na wurden dieselben Veränderungen durchgeführt wie beim 105Na. Die beiden Straßenbahn-Triebwagen unterscheiden sich nur durch das Fahrgestell voneinander.
Die Steuerung erfolgt durch zwei Pedale unter der Steuerkonsole. Während das rechte Pedal für die Beschleunigung sorgt, ist das linke für das Bremsen zuständig. Neben den zwei Steuerpedalen befindet sich zudem ein weiteres Pedal, die Notbremse. Das Betätigen der Notbremse aktiviert die Trommelbremsen, Arbeitsbremsen und das äußere Läutsignal. Bei manchen modernisierten 105Na-Bahnen wurde die Steuerung von der Pedal- auf Handsteuerung umgerüstet (105Nk2000, 805NM) und das Notbremspedal wurde nicht entfernt.
Die einzelnen Stadtbetriebe modernisierten und modernisieren den 105Na ständig. So werden zum Beispiel neue Türen, Führerstände, Steuerungen, äußere Veränderungen, Betriebsarten, Motorentypen oder die Innenraumausstattung verbessert und modernisiert. Im Endeffekt erhalten die Betriebe moderne Straßenbahnen in alter Konstruktion. Es gibt nebenbei Ausrüstungsfirmen, die sich auf eine Modernisierung des 105Na spezialisiert haben. Hier in der Modernisierungsvariante 105Ni wurden erstmals IGBT-Transistoren und neue Gleichstrom-Motoren vom Typ LTd-220 verbaut. In dieser Variante wurden 28 Triebwagen in Warschau umgerüstet.
TECHNISCHE DATEN (Konstal 105Ni Warschau):
Anzahl: 28
Umbaujahre: ab 2012
Achsformel: Bo’Bo’
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge: 13.500 mm
Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Drehgestellt: 2NNf
Breite: 2.400 mm
Höhe: 3.060
Eigengewicht: 17,5 t
Betriebsart: Einrichtungsfahrzeug (Hochflur)
Motoren: 4 DC-Motoren vom Typ LTd-220
Leistung: 4 x 41,5 kW (166 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Stromsystem: 600 V DC
Sitzplätze: 18
Stehplätze: 107
Fußbodenhöhe: 910 mm
Armin Schwarz
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