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B-C (Blonay-Chamby) Fotos

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Genau heute vor 57 Jahren fuhr die G 2x 2/2 105 bei der Zell Todtnau Bahn zum letzten Mal. Welch Glück, konnte die Lok erhalten werden und so erfreut sie auch heute noch jung und alt. 
Die G 2x 2/2 105 rangiert in Blonay

9. Mai 2021
Genau heute vor 57 Jahren fuhr die G 2x 2/2 105 bei der Zell Todtnau Bahn zum letzten Mal. Welch Glück, konnte die Lok erhalten werden und so erfreut sie auch heute noch jung und alt. Die G 2x 2/2 105 rangiert in Blonay 9. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Wie schon im letzten Jahr fällt aus diese Jahr dem Strassenbahnwagen Ce 2/3 N° 28 die Ehre zu die Saison zu eröffnen, doch dieses Jahr verkehrt der hier als Leerfahrt in Blonay eintreffende Ce 2/3 N° 28 nicht mehr als Dienstzug nach sondern als 10:10 Reisezug nach Chamby und Chaulin zurück. Endlich, nach 187 Tagen ist Winterpause vorbei und die 53. Blonay-Chamby Bahn Saison beginnt. 

Blonay, den 1. Mai 2021
Wie schon im letzten Jahr fällt aus diese Jahr dem Strassenbahnwagen Ce 2/3 N° 28 die Ehre zu die Saison zu eröffnen, doch dieses Jahr verkehrt der hier als Leerfahrt in Blonay eintreffende Ce 2/3 N° 28 nicht mehr als Dienstzug nach sondern als 10:10 Reisezug nach Chamby und Chaulin zurück. Endlich, nach 187 Tagen ist Winterpause vorbei und die 53. Blonay-Chamby Bahn Saison beginnt. Blonay, den 1. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Der Bernina Bahn ABe 4/4 35 der Blonay Chamby bahn hat vom Museumsbahnhof Chaulin kommend die Strecke Chamby - Blonay erreicht und fährt nun nach dem Fahrtrichtungswechsel nach Blonay. 1. Mai 2021
Der Bernina Bahn ABe 4/4 35 der Blonay Chamby bahn hat vom Museumsbahnhof Chaulin kommend die Strecke Chamby - Blonay erreicht und fährt nun nach dem Fahrtrichtungswechsel nach Blonay. 1. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Der Bernina Bahn ABe 4/4 35 der Blonay-Chamby Bahn kehrt kehrt von seiner ersten Fahrplanmässigen Fahrt nach Chaulin zurück und verlässt die Stecke Chamby-Blonay um bei dieser recht besonderen Wetterstimmung in den Museumsbahnhof zu fahren. 1. Mai 2021
Der Bernina Bahn ABe 4/4 35 der Blonay-Chamby Bahn kehrt kehrt von seiner ersten Fahrplanmässigen Fahrt nach Chaulin zurück und verlässt die Stecke Chamby-Blonay um bei dieser recht besonderen Wetterstimmung in den Museumsbahnhof zu fahren. 1. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Faszination Dampf: Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 105 rangiert in Blonay.

1. Mai 2021
Faszination Dampf: Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 105 rangiert in Blonay. 1. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Faszination Dampf: Trotz wenig einladendem Wetter gab es doch erfreulich viel Zulauf wobei besonders viele Kinder und Jugendliche die digitallose Musemsbahn bestaunten. 

Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 105 wertet in Blonay auf die Abfahrt.

1. Mai 2021
Faszination Dampf: Trotz wenig einladendem Wetter gab es doch erfreulich viel Zulauf wobei besonders viele Kinder und Jugendliche die digitallose Musemsbahn bestaunten. Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 105 wertet in Blonay auf die Abfahrt. 1. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 105 verlässt mit ihrem Dampfzug nach Chaulin den Bahnhof von Blonay und die Fahrt war heute Wetterbedingt ein ganz besonders Erlebnis: Dampf und Rauch später auch Nebel hüllen den Zug auf der Fahrt nach Chaulin ein, die aussen von Regentropfen bedeckten Fenster laufen an, so dass nur Bruchstückweise die vorbeiziehende Landschaft wahrgenommen wird, um so mehr verzaubert die angedeutete Ambiente die Fahrt in ein gediegenes schon fast mystisches Erlebnis. Von Schienenstoss zu Schienenstoss scheint man in eine längst vergangen Zeit einzutauchen und erlebt einen wahren Genussmoment der ganz besonderen Art.

1. Mai 2021
Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 105 verlässt mit ihrem Dampfzug nach Chaulin den Bahnhof von Blonay und die Fahrt war heute Wetterbedingt ein ganz besonders Erlebnis: Dampf und Rauch später auch Nebel hüllen den Zug auf der Fahrt nach Chaulin ein, die aussen von Regentropfen bedeckten Fenster laufen an, so dass nur Bruchstückweise die vorbeiziehende Landschaft wahrgenommen wird, um so mehr verzaubert die angedeutete Ambiente die Fahrt in ein gediegenes schon fast mystisches Erlebnis. Von Schienenstoss zu Schienenstoss scheint man in eine längst vergangen Zeit einzutauchen und erlebt einen wahren Genussmoment der ganz besonderen Art. 1. Mai 2021
Stefan Wohlfahrt

Chemins de fer électriques Veveysans (CEV).
Alltäglicher Bahnbetrieb in Blonay im Mai 1986.
Erkennbar sind: CEV Te 2/2 82, CEV BDe 4/4 105, CEV BDe 4/4 103 sowie der BC Be 2/2 125, ehemals CGTE (MC).
Foto: Walter Ruetsch
Chemins de fer électriques Veveysans (CEV). Alltäglicher Bahnbetrieb in Blonay im Mai 1986. Erkennbar sind: CEV Te 2/2 82, CEV BDe 4/4 105, CEV BDe 4/4 103 sowie der BC Be 2/2 125, ehemals CGTE (MC). Foto: Walter Ruetsch
Walter Ruetsch

Die letzte Saison der Blonay Chamby Bahn verabschiedet sich mit viel Dampf - nun freue ich mich auf die bald startende 53 Saison...

Die G 2/2  Rimini  verlässt mit dem A-L Steuerwagen Chamby in Richtung Chaulin. 

24. Okt. 2020
Die letzte Saison der Blonay Chamby Bahn verabschiedet sich mit viel Dampf - nun freue ich mich auf die bald startende 53 Saison... Die G 2/2 "Rimini" verlässt mit dem A-L Steuerwagen Chamby in Richtung Chaulin. 24. Okt. 2020
Stefan Wohlfahrt

Die letzte Saison der Blonay Chamby Bahn verabschiedet sich mit viel Dampf - nun freue ich mich auf die bald startende 53 Saison... 

Die G 3/3 N° 5 dampft in Chaulin zu ihrem Zug. 

24. Okt. 2020
Die letzte Saison der Blonay Chamby Bahn verabschiedet sich mit viel Dampf - nun freue ich mich auf die bald startende 53 Saison... Die G 3/3 N° 5 dampft in Chaulin zu ihrem Zug. 24. Okt. 2020
Stefan Wohlfahrt

Nicht mal mehr eine Woche und dann dampft es wieder bei der Blonay-Chamby Bahn: Am 1. Mai wird die 52. Saison eröffnet. Zudem bereichern wie jede Jahr etliche elektrische Fahrzeuge das Betriebsgeschehen. Im Bild die G 2 2x2 105 im  BW  von Chaulin.

24. Okt. 2020

In diesem Jahr feiert die Lok ihr 100 Betriebsjubiläum; zwar wurde sie nach alten Plänen eilig noch im Jahre 1918, im August als HK95 an die Heeresfeldbahn ausgeliefert, doch war der Krieg schon aus und die Lok überflüssig. Erst im Juni 1921 wurde unter der Nummer 28 auf er Strecke Haspe - Voerde - Breckfeld eingesetzt, und kam 1928, nach Elektrifizierung der Strecke zur Zell - Todtnau Bahn mit der Nummer 105. 1967 musste Lok im Schwarzwald noch bie der Demontage ihrer Strecke mithelfen, kam aber dann via Eurovapor zur Blonay-Chamby Bahn, wo sie nun alljährlich seit über fünfzig Jahren die Besucher erfreut, und nicht darauf hindeute, zu welchem unrühmlichen Zweck sie gebaut worden war. (Quelle B-C)
Nicht mal mehr eine Woche und dann dampft es wieder bei der Blonay-Chamby Bahn: Am 1. Mai wird die 52. Saison eröffnet. Zudem bereichern wie jede Jahr etliche elektrische Fahrzeuge das Betriebsgeschehen. Im Bild die G 2 2x2 105 im "BW" von Chaulin. 24. Okt. 2020 In diesem Jahr feiert die Lok ihr 100 Betriebsjubiläum; zwar wurde sie nach alten Plänen eilig noch im Jahre 1918, im August als HK95 an die Heeresfeldbahn ausgeliefert, doch war der Krieg schon aus und die Lok überflüssig. Erst im Juni 1921 wurde unter der Nummer 28 auf er Strecke Haspe - Voerde - Breckfeld eingesetzt, und kam 1928, nach Elektrifizierung der Strecke zur Zell - Todtnau Bahn mit der Nummer 105. 1967 musste Lok im Schwarzwald noch bie der Demontage ihrer Strecke mithelfen, kam aber dann via Eurovapor zur Blonay-Chamby Bahn, wo sie nun alljährlich seit über fünfzig Jahren die Besucher erfreut, und nicht darauf hindeute, zu welchem unrühmlichen Zweck sie gebaut worden war. (Quelle B-C)
Stefan Wohlfahrt

50 Jahre Blonay Chamby - MEGA BERNINA FESTIVAL: Zu meiner grossen Freude besuchte die  die schöne Bernina Bahn RhB Ge 4/4 182 zum fünfzig jährigen Jubiläum die Blonay Chamby Bahn und absolvierte etliche Fahrten. 

Im Bild der erste  offizielle  Zug zum Auftakt des MEGA BERNINA FESTIVAL. 
In Folge des Umbaus der Station von St- Légier Gare und der dadurch fehlenden Möglichkeit zur dortigen Zugskreuzung fuhr der traditionelle Riviera Belle Epoque Express am Samstag von Chaulin nach Montreux statt nach Vevey. Da am Sonntag auf der CEV nur der Stundentakt angeboten wurde, konnte der Riviera Belle Epoque Express hingegen die traditionelle Route nach Vevey bedienen. Hier wartet der Riviera Belle Epoque Express am Samstag mit der Bernina Bahn RhB Ge 4/4 182 und der Blonay-Chamby Bernina Bahn Rhb ABe 4/4 I 35 in Chamby auf die Weiterfahrt nach Montreux bei Châtelard VD.

8. September 2018
50 Jahre Blonay Chamby - MEGA BERNINA FESTIVAL: Zu meiner grossen Freude besuchte die die schöne Bernina Bahn RhB Ge 4/4 182 zum fünfzig jährigen Jubiläum die Blonay Chamby Bahn und absolvierte etliche Fahrten. Im Bild der erste "offizielle" Zug zum Auftakt des MEGA BERNINA FESTIVAL. In Folge des Umbaus der Station von St- Légier Gare und der dadurch fehlenden Möglichkeit zur dortigen Zugskreuzung fuhr der traditionelle Riviera Belle Epoque Express am Samstag von Chaulin nach Montreux statt nach Vevey. Da am Sonntag auf der CEV nur der Stundentakt angeboten wurde, konnte der Riviera Belle Epoque Express hingegen die traditionelle Route nach Vevey bedienen. Hier wartet der Riviera Belle Epoque Express am Samstag mit der Bernina Bahn RhB Ge 4/4 182 und der Blonay-Chamby Bernina Bahn Rhb ABe 4/4 I 35 in Chamby auf die Weiterfahrt nach Montreux bei Châtelard VD. 8. September 2018
Stefan Wohlfahrt

50 Jahre Blonay Chamby - MEGA BERNINA FESTIVAL: Zu meiner grossen Freude besuchte die schöne Bernina Bahn RhB Ge 4/4 182 zum fünfzig jährigen Jubiläum die Blonay Chamby Bahn und absolvierte etliche Fahrten. Im Bild erreicht die Bernina Bahn Rhb Ge 4/4 182 mit einem Reisezg von Blonay kommend den Bahnhof von Chamby. 

8. September 2018
50 Jahre Blonay Chamby - MEGA BERNINA FESTIVAL: Zu meiner grossen Freude besuchte die schöne Bernina Bahn RhB Ge 4/4 182 zum fünfzig jährigen Jubiläum die Blonay Chamby Bahn und absolvierte etliche Fahrten. Im Bild erreicht die Bernina Bahn Rhb Ge 4/4 182 mit einem Reisezg von Blonay kommend den Bahnhof von Chamby. 8. September 2018
Stefan Wohlfahrt

Die Blonay Chamby G 3/3 N° 5 (ex LEB) erreicht mit ihrem Dampfzug Chamby.

24. Okt. 2020
Die Blonay Chamby G 3/3 N° 5 (ex LEB) erreicht mit ihrem Dampfzug Chamby. 24. Okt. 2020
Stefan Wohlfahrt

Die RhB Ge 2/2 161 und die (leider nur teilweise sichtbare) RhB Ge 4/4 182 erreichen als Gastloks des Blonay-Chamby Bernina Festivals den Bahnhof von Chamby. 

8. Sept. 2018
Die RhB Ge 2/2 161 und die (leider nur teilweise sichtbare) RhB Ge 4/4 182 erreichen als Gastloks des Blonay-Chamby Bernina Festivals den Bahnhof von Chamby. 8. Sept. 2018
Stefan Wohlfahrt

 LA DER 2020 du Blonay-Chamby  / Saison Abschluss der Blonay-Chamby Bahn: Mit einem verstärkten Fahrplan und viel Dampf wird vor dem  Winterschlaf  (bzw. Arbeit im Dépôt Chaulin) nochmals viel Betrieb gemacht. Vor dem herbstlichen Hintergrund bei der Ausfahrt in Blonay, fährt die BOB HGe 3/3 (Baujahr 1926) mit dem BOB  Kaiserwagen  C3 N° 6 (Baujahr 1901) und dem NStCM C4 N° 7 (Baujahr 1910) an der Hippschen Wendescheibe vorbei in Richtung Chamby.

24. Okt. 2020
"LA DER 2020 du Blonay-Chamby" / Saison Abschluss der Blonay-Chamby Bahn: Mit einem verstärkten Fahrplan und viel Dampf wird vor dem "Winterschlaf" (bzw. Arbeit im Dépôt Chaulin) nochmals viel Betrieb gemacht. Vor dem herbstlichen Hintergrund bei der Ausfahrt in Blonay, fährt die BOB HGe 3/3 (Baujahr 1926) mit dem BOB "Kaiserwagen" C3 N° 6 (Baujahr 1901) und dem NStCM C4 N° 7 (Baujahr 1910) an der Hippschen Wendescheibe vorbei in Richtung Chamby. 24. Okt. 2020
Stefan Wohlfahrt

 LA DER 2020 du Blonay-Chamby  / Saison Abschluss der Blonay-Chamby Bahn: Mit einem verstärkten Fahrplan und viel Dampf wird vor dem  Winterschlaf  nochmals viel Betrieb gemacht. Im Bild die + GF + Ge 4/4 75 (Baujahr 1913) mit einem Personenzug nach Blonay auf dem Baye de Clarens Viadukt.

24. Okt. 2020
"LA DER 2020 du Blonay-Chamby" / Saison Abschluss der Blonay-Chamby Bahn: Mit einem verstärkten Fahrplan und viel Dampf wird vor dem "Winterschlaf" nochmals viel Betrieb gemacht. Im Bild die + GF + Ge 4/4 75 (Baujahr 1913) mit einem Personenzug nach Blonay auf dem Baye de Clarens Viadukt. 24. Okt. 2020
Stefan Wohlfahrt

 LA DER 2020 du Blonay-Chamby  / Saison Abschluss der Blonay-Chamby Bahn: Mit einem verstärkten Fahrplan und viel Dampf wird vor dem  Winterschlaf  (bzw. Arbeit im Dépôt Chaulin) nochmals viel Betrieb gemacht. Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 N° 105 fährt mit ihrem Personenzug über den Baye de Clarens Viadukt. Besonders gefiel mit neben dem bunten Herbstwald der vor einem schattigen Hintergrund herausstechende grüne Nadelbaum im rechten Bildteil. 24. Oktober 2020
"LA DER 2020 du Blonay-Chamby" / Saison Abschluss der Blonay-Chamby Bahn: Mit einem verstärkten Fahrplan und viel Dampf wird vor dem "Winterschlaf" (bzw. Arbeit im Dépôt Chaulin) nochmals viel Betrieb gemacht. Die Blonay-Chamby G 2x 2/2 N° 105 fährt mit ihrem Personenzug über den Baye de Clarens Viadukt. Besonders gefiel mit neben dem bunten Herbstwald der vor einem schattigen Hintergrund herausstechende grüne Nadelbaum im rechten Bildteil. 24. Oktober 2020
Stefan Wohlfahrt


Die ehemalige Dampflokomotive RbB G 3/3 Nr. 1  Le Doubs  der Museumsbahn Blonay-Chamby, hier am 27.05.2012 in der Halle der (BC) in Chaulin.

Die Lok wurde 1890 von SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) unter der Fabriknummer 618 gebaut und an die kleine Bahngesellschaft Régional des Brenets geliefert. Am Fabrikschild steht auch der französische Name der SLM „Societe Suisse pour la construction de locomotives et de la Machines“

Das Ende des 19. Jahrhunderts war das goldene Zeitalter der dampfenden Lokalbahnen. So wurde am 1. September 1890 von der Chemin de fer Régional des Brenets (RdB) die meterspurige ca. 4 km lange Bahnstrecke von Le Locle (beginnt neben dem Normalspurigen der SBB) nach Les Brenets eingeweiht, um vor allem Touristen die in die kleine Gemeinde zu bringen. Les Brenets ist ein beliebtes Ausflugsziel dank seiner schönen Lage, dem Lac des Brenets und dem am Doubs unterhalb des Sees liegenden 27 m hohen Wasserfall Saut du Doubs. 

Drei kleine Lokomotiven teilen sich den Betrieb, die 1  Le Doubs , 2  Père Frédéric  und 3  Les Brenets. Das weitere Rollmaterial bestand aus 8 Personenwagen und 2 Güterwagen.

Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage wurde auf Basis des Privatbahnhilfegesetzes von 1939 die Fusion mit der ebenfalls meterspurigen Ponts–Sagne–Chaux-de-Fonds-Bahn (PSC) in die Wege geleitet, obwohl keine Gleisverbindung zu dieser besteht. Umgesetzt wurde die Fusion 1947, woraus die Chemins de fer des Montagnes Neuchâteloises (CMN) entstand. Unter der CMN wurde die Bahnstrecke Le Locle–Les Brenets modernisiert und der elektrische Betrieb unter 1500 Volt Gleichstrom mit neuem Rollmaterial am 1. Juli 1950 aufgenommen. Seit 1999 wird die isolierte Bahnlinie von der Transports Publics Neuchâtelois (TransN) betrieben.

Nach der Elektrifizierung im Jahr 1950 wurden die Lokomotive 1 sowie die Wagen AB 2 und BD 21 an die SBB zur Aufnahme in die Sammlung des Luzerner Museums gespendet. Da Platz fehlte, wurde das Rollmaterial in Vallorbe abgestellt und 1973 an die Blonay-Chamby ausgeliehen. 1976 gingen die Lokomotive und Wagen in den Besitz der BC über. 

Überraschenderweise wurde bei der Elektrifizierung der Strecke 1950 keine Dampflokomotive abgerissen, und alle drei Maschinen haben bis heute überlebt. Die G 3/3 2  Le Père Frédéric  steht als Denkmal überdacht in Les Brenets.

TECHNUISCHE DATEN:
Baujahr: 1890
Hersteller: SLM  (Fabrik-Nr. 618)
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: C
Länge über Puffer: 5.210mm
Achsabstand: 1.800 mm (2 x 900mm)
Dienstgewicht: 16 t
Anzahl der Zylinder: 2
Zylindergröße: Ø 240 mm x 350 mm Kolbenhub
Treibraddurchmesser: 750 mm
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Kesselüberdruck: 12 bar
Kohlevorrat: 0,5 t
Wasservorrat: 1,8 m³
Die ehemalige Dampflokomotive RbB G 3/3 Nr. 1 "Le Doubs" der Museumsbahn Blonay-Chamby, hier am 27.05.2012 in der Halle der (BC) in Chaulin. Die Lok wurde 1890 von SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) unter der Fabriknummer 618 gebaut und an die kleine Bahngesellschaft Régional des Brenets geliefert. Am Fabrikschild steht auch der französische Name der SLM „Societe Suisse pour la construction de locomotives et de la Machines“ Das Ende des 19. Jahrhunderts war das goldene Zeitalter der dampfenden Lokalbahnen. So wurde am 1. September 1890 von der Chemin de fer Régional des Brenets (RdB) die meterspurige ca. 4 km lange Bahnstrecke von Le Locle (beginnt neben dem Normalspurigen der SBB) nach Les Brenets eingeweiht, um vor allem Touristen die in die kleine Gemeinde zu bringen. Les Brenets ist ein beliebtes Ausflugsziel dank seiner schönen Lage, dem Lac des Brenets und dem am Doubs unterhalb des Sees liegenden 27 m hohen Wasserfall Saut du Doubs. Drei kleine Lokomotiven teilen sich den Betrieb, die 1 "Le Doubs", 2 "Père Frédéric" und 3 "Les Brenets. Das weitere Rollmaterial bestand aus 8 Personenwagen und 2 Güterwagen. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage wurde auf Basis des Privatbahnhilfegesetzes von 1939 die Fusion mit der ebenfalls meterspurigen Ponts–Sagne–Chaux-de-Fonds-Bahn (PSC) in die Wege geleitet, obwohl keine Gleisverbindung zu dieser besteht. Umgesetzt wurde die Fusion 1947, woraus die Chemins de fer des Montagnes Neuchâteloises (CMN) entstand. Unter der CMN wurde die Bahnstrecke Le Locle–Les Brenets modernisiert und der elektrische Betrieb unter 1500 Volt Gleichstrom mit neuem Rollmaterial am 1. Juli 1950 aufgenommen. Seit 1999 wird die isolierte Bahnlinie von der Transports Publics Neuchâtelois (TransN) betrieben. Nach der Elektrifizierung im Jahr 1950 wurden die Lokomotive 1 sowie die Wagen AB 2 und BD 21 an die SBB zur Aufnahme in die Sammlung des Luzerner Museums gespendet. Da Platz fehlte, wurde das Rollmaterial in Vallorbe abgestellt und 1973 an die Blonay-Chamby ausgeliehen. 1976 gingen die Lokomotive und Wagen in den Besitz der BC über. Überraschenderweise wurde bei der Elektrifizierung der Strecke 1950 keine Dampflokomotive abgerissen, und alle drei Maschinen haben bis heute überlebt. Die G 3/3 2 "Le Père Frédéric" steht als Denkmal überdacht in Les Brenets. TECHNUISCHE DATEN: Baujahr: 1890 Hersteller: SLM (Fabrik-Nr. 618) Spurweite: 1.000 mm Achsformel: C Länge über Puffer: 5.210mm Achsabstand: 1.800 mm (2 x 900mm) Dienstgewicht: 16 t Anzahl der Zylinder: 2 Zylindergröße: Ø 240 mm x 350 mm Kolbenhub Treibraddurchmesser: 750 mm Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h Kesselüberdruck: 12 bar Kohlevorrat: 0,5 t Wasservorrat: 1,8 m³
Armin Schwarz


SBB Brünigbahn-Romatik:
Zwei Schwestern nebeneinander die beiden ex SBB Brünigbahn Dampfloks G3/4 208 und G3/4 209, auch wenn es aussieht wie noch in den 1960er Jahren auf den Talstrecken am Brünig, so war es doch am 18.05.2018 in Blonay beim MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby.
SBB Brünigbahn-Romatik: Zwei Schwestern nebeneinander die beiden ex SBB Brünigbahn Dampfloks G3/4 208 und G3/4 209, auch wenn es aussieht wie noch in den 1960er Jahren auf den Talstrecken am Brünig, so war es doch am 18.05.2018 in Blonay beim MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby.
Armin Schwarz


Der vierachsige Werkstattwagen K 101 (ehem. gedeckter Güterwagen) der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex MOB X 21, ex MOB K 101, am 19.05.2018 abgestellt in Blonay.

Der ursprüngliche Wagen wurde 1901 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall für die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn) gebaut. Die MOB nahm 1901 und 1903 insgesamt je vier offene und gedeckte vierachsige Güterwagen in Betrieb. Ab ging man aber auf Zweiachser über, da diese bei gleicher Wagenlänge zwei Tonnen leichter waren.
	
Die 1964 lief der Wagen als gedeckter Güterwagen K 101, dann erfolgte durch die MOB ein Umbau zum Werkstattwagen X 101 bzw. zum Transportwagen für Krampmaschine (Klein-Stoppmaschine). Die Maschine konnte über ein mobiles Rampengleis ein- und ausgeladen werden. Dafür erhielt der Wagen neben den beidseitigen Schiebetüren, eine zweiflüglige Stirnwandtüre (an Seite ohne Plattform). In den Wintern kam Wagen wie auch der K 103 mit einem angehangen Schneepflug zum Einsatz. Im Jahr 1985 erfolgte die Umzeichnung in X 21. Die Museumsbahn Blonay- Chamby konnte den Wagen 2013 übernehmen.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1901
Hersteller: SIG
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (Achsfolge 2'2')
Länge über Puffer: 7.670 mm
Breite: 2.700 mm
Drehzapfenabstand: 3.800 mm
Achsabstand im Drehgesell: 1.200 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Eigengewicht: 9.520 kg
Nutzlast: 10.000 kg
Ladefläche: 14,0 m²
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Achslager : Gleitlager
Bremsen: Vakuumbremse, Handbremse
Der vierachsige Werkstattwagen K 101 (ehem. gedeckter Güterwagen) der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex MOB X 21, ex MOB K 101, am 19.05.2018 abgestellt in Blonay. Der ursprüngliche Wagen wurde 1901 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall für die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn) gebaut. Die MOB nahm 1901 und 1903 insgesamt je vier offene und gedeckte vierachsige Güterwagen in Betrieb. Ab ging man aber auf Zweiachser über, da diese bei gleicher Wagenlänge zwei Tonnen leichter waren. Die 1964 lief der Wagen als gedeckter Güterwagen K 101, dann erfolgte durch die MOB ein Umbau zum Werkstattwagen X 101 bzw. zum Transportwagen für Krampmaschine (Klein-Stoppmaschine). Die Maschine konnte über ein mobiles Rampengleis ein- und ausgeladen werden. Dafür erhielt der Wagen neben den beidseitigen Schiebetüren, eine zweiflüglige Stirnwandtüre (an Seite ohne Plattform). In den Wintern kam Wagen wie auch der K 103 mit einem angehangen Schneepflug zum Einsatz. Im Jahr 1985 erfolgte die Umzeichnung in X 21. Die Museumsbahn Blonay- Chamby konnte den Wagen 2013 übernehmen. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1901 Hersteller: SIG Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 (Achsfolge 2'2') Länge über Puffer: 7.670 mm Breite: 2.700 mm Drehzapfenabstand: 3.800 mm Achsabstand im Drehgesell: 1.200 mm Laufraddurchmesser: 750 mm (neu) Eigengewicht: 9.520 kg Nutzlast: 10.000 kg Ladefläche: 14,0 m² Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h Achslager : Gleitlager Bremsen: Vakuumbremse, Handbremse
Armin Schwarz


50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby:
Die schöne ex SBB Brünigbahn Tal-Dampflok G3/4 208 der Ballenberg Dampfbahn fährt am 19.05.2018 mit einem Zug von Blonay nach Chaulin (Depot der Museumsbahn Blonay–Chamby) hinauf.

Die G3/4 208 wurde 1913, als letzte der Serie von 8 Stück (201 bis 208), von der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 2403 gebaut und an die SBB Brünig Bahn für die Tallinien (Flachstrecke) zwischen Interlaken-Meiringen und Luzern– Giswil geliefert. Nach der Ausrangierung 1965 wurde sie an den Verein Freunde der Dampflok (ab 1974 Ballenberg Dampfbahn) verkauft. Beim Brand der Remise in Interlaken am 16. November 2013 wurde die Lok schwer beschädigt.

Die Dampflokomotiven G 3/4 der Serie 201–208, der Bauart Mogul mit der Spurweite von 1.000 mm, wurden von 1905 bis 1913 von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf der Brünigbahn, ihrer einzigen schmalspurigen Bahnlinie, eingesetzt. Die Tenderlokomotiven waren teilweise bis 1965 in Betrieb. Die Lokomotiven sollten die aus der Eröffnungszeit stammenden dreiachsigen JBL G 3/3 unterstützen, die bis dahin alleine den Zugsverkehr auf den Talstrecken der Brünigbahn geleistet hatten. Mit der Lieferung dieser letzten baugleichen Maschine, ersetzten die G 3/4 die inzwischen überholten G 3/3 Dampflokomotiven aus der Gründungszeit endgültig. Bis zur Elektrifizierung der Brüniglinie 1941–1942 bildeten die G 3/4 Dampflokomotiven das Rückgrat auf den Flachstrecken. Um Wasser und Kohle zu sparen, wurden Mitte der 1920er Jahre Lok 201 bis 207 auf Heißdampf umgebaut, während die Lok 208 bereits ab Werk als Heißdampf-Lok geführt worden war.

Ein Jahr nach Abschluss der Elektrifikation wurde die Nummer 202 ausrangiert und abgebrochen. Die 1947 ausrangierten Lokomotiven Nr. 203–205 wurden zusammen mit zwei Bergmaschinen des Typs HG 3/3 an die Thessalische Eisenbahnen in Griechenland abgetreten. Die Lok 203 wurde 2007 das letzte Mal in Volos in schrottreifem Zustand gesichtet. Die Lok 201 wurde 1947 zerlegt. Ebenfalls dem Schneidbrenner zum Opfer fielen die Loks 206 (1957) und 207 (1965). Durch den Umstand, dass ein paar Eisenbahnenthusiasten im Jahr 1965 den Erhalt zweier SBB Schmalspurdampflokomotiven forderten, wurde die Lok 208 nicht abgebrochen. Zusammen mit den Bergmaschine HG 3/3 1067 und 1068 wurde sie aufgearbeitet und steht seither wieder unter Dampf bei der Ballenberg.

Konstruktion der G 3/4 der SBB Brünigbahn:
Gegenüber den alten dreiachsigen Dampflokomotiven wurde ein Bisselgestell in Fahrtrichtung vorne angebracht. Es trug zu einem ruhigen Fahrverhalten der Lok bei. Die beiden Zylinder waren waagrecht außen am Rahmen, zwischen der Lauf- und ersten Kuppelachse angebracht. Die Triebstange treibt die mittlere Achse an, welche über Kuppelstangen die beiden anderen Achsen antreibt.

Der Kessel liegt auf einer Höhe von 1.900 mm über Schienenoberkante auf. Auf ihm befinden sich sowohl ein Sanddom wie ein Dampfdom mit innen liegenden Einströmrohren. Auf dem Dampfdom befinden sich zwei Pop-Sicherheitsventile. Der Sand wurde mit einem Druckluftsandstreuer der Bauart Leach, vor der Triebachse auf die Schienen gebracht.

Mit diesen Lokomotiven konnte in der Schweiz die Höchstgeschwindigkeit für schmalspurige Dampflokomotiven erstmalig erhöht werden. 1930 stieg sie von 45 auf 55 km/h und 1936 schließlich auf 60 km/h an.

TECHNISCHE DATEN (der G 3/4 208):
Hersteller: SLM
Baujahr: 1913 
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: 1'C
Länge über Puffer: 8.530 mm
Fester Radstand: 2.900 mm
Gesamtradstand: 4.900 mm
Dienstgewicht: 32,3 t (208)
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h)
Treibraddurchmesser: 1.050 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 340 mm
Kolbenhub: 500 mm
Kesselüberdruck: 12 bar
Wasservorrat: 3,5 m³
Kohlevorrat: 0,8 t
Bremse: Westinghouse-Differenzialbremse
Kupplungstyp: +GF+ (bis 1941 Zentralkupplung Typ Brünig)
50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Die schöne ex SBB Brünigbahn Tal-Dampflok G3/4 208 der Ballenberg Dampfbahn fährt am 19.05.2018 mit einem Zug von Blonay nach Chaulin (Depot der Museumsbahn Blonay–Chamby) hinauf. Die G3/4 208 wurde 1913, als letzte der Serie von 8 Stück (201 bis 208), von der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 2403 gebaut und an die SBB Brünig Bahn für die Tallinien (Flachstrecke) zwischen Interlaken-Meiringen und Luzern– Giswil geliefert. Nach der Ausrangierung 1965 wurde sie an den Verein Freunde der Dampflok (ab 1974 Ballenberg Dampfbahn) verkauft. Beim Brand der Remise in Interlaken am 16. November 2013 wurde die Lok schwer beschädigt. Die Dampflokomotiven G 3/4 der Serie 201–208, der Bauart Mogul mit der Spurweite von 1.000 mm, wurden von 1905 bis 1913 von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf der Brünigbahn, ihrer einzigen schmalspurigen Bahnlinie, eingesetzt. Die Tenderlokomotiven waren teilweise bis 1965 in Betrieb. Die Lokomotiven sollten die aus der Eröffnungszeit stammenden dreiachsigen JBL G 3/3 unterstützen, die bis dahin alleine den Zugsverkehr auf den Talstrecken der Brünigbahn geleistet hatten. Mit der Lieferung dieser letzten baugleichen Maschine, ersetzten die G 3/4 die inzwischen überholten G 3/3 Dampflokomotiven aus der Gründungszeit endgültig. Bis zur Elektrifizierung der Brüniglinie 1941–1942 bildeten die G 3/4 Dampflokomotiven das Rückgrat auf den Flachstrecken. Um Wasser und Kohle zu sparen, wurden Mitte der 1920er Jahre Lok 201 bis 207 auf Heißdampf umgebaut, während die Lok 208 bereits ab Werk als Heißdampf-Lok geführt worden war. Ein Jahr nach Abschluss der Elektrifikation wurde die Nummer 202 ausrangiert und abgebrochen. Die 1947 ausrangierten Lokomotiven Nr. 203–205 wurden zusammen mit zwei Bergmaschinen des Typs HG 3/3 an die Thessalische Eisenbahnen in Griechenland abgetreten. Die Lok 203 wurde 2007 das letzte Mal in Volos in schrottreifem Zustand gesichtet. Die Lok 201 wurde 1947 zerlegt. Ebenfalls dem Schneidbrenner zum Opfer fielen die Loks 206 (1957) und 207 (1965). Durch den Umstand, dass ein paar Eisenbahnenthusiasten im Jahr 1965 den Erhalt zweier SBB Schmalspurdampflokomotiven forderten, wurde die Lok 208 nicht abgebrochen. Zusammen mit den Bergmaschine HG 3/3 1067 und 1068 wurde sie aufgearbeitet und steht seither wieder unter Dampf bei der Ballenberg. Konstruktion der G 3/4 der SBB Brünigbahn: Gegenüber den alten dreiachsigen Dampflokomotiven wurde ein Bisselgestell in Fahrtrichtung vorne angebracht. Es trug zu einem ruhigen Fahrverhalten der Lok bei. Die beiden Zylinder waren waagrecht außen am Rahmen, zwischen der Lauf- und ersten Kuppelachse angebracht. Die Triebstange treibt die mittlere Achse an, welche über Kuppelstangen die beiden anderen Achsen antreibt. Der Kessel liegt auf einer Höhe von 1.900 mm über Schienenoberkante auf. Auf ihm befinden sich sowohl ein Sanddom wie ein Dampfdom mit innen liegenden Einströmrohren. Auf dem Dampfdom befinden sich zwei Pop-Sicherheitsventile. Der Sand wurde mit einem Druckluftsandstreuer der Bauart Leach, vor der Triebachse auf die Schienen gebracht. Mit diesen Lokomotiven konnte in der Schweiz die Höchstgeschwindigkeit für schmalspurige Dampflokomotiven erstmalig erhöht werden. 1930 stieg sie von 45 auf 55 km/h und 1936 schließlich auf 60 km/h an. TECHNISCHE DATEN (der G 3/4 208): Hersteller: SLM Baujahr: 1913 Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsformel: 1'C Länge über Puffer: 8.530 mm Fester Radstand: 2.900 mm Gesamtradstand: 4.900 mm Dienstgewicht: 32,3 t (208) Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h) Treibraddurchmesser: 1.050 mm Zylinderanzahl: 2 Zylinderdurchmesser: 340 mm Kolbenhub: 500 mm Kesselüberdruck: 12 bar Wasservorrat: 3,5 m³ Kohlevorrat: 0,8 t Bremse: Westinghouse-Differenzialbremse Kupplungstyp: +GF+ (bis 1941 Zentralkupplung Typ Brünig)
Armin Schwarz


Ein Original auf der Strecke Blonay-Chamby....
Fast 120 Jahre auf seiner Heimstrecke, die Strecke war immer seine Heimat. Der zweiachsige ex CEV 2./3. Klasse Groß-Plattformraumwagen BC2 21 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex CEV BC2 21, am 19.05.2018 im Zugverband in Blonay.

Der Wagen wurde 1902 von der SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren) für die Chemins de fer électriques Veveysans (CEV) gebaut und als CEV BC2 21 geliefert. Im Jahr 1971 ging der Wagen an die Museumsbahn Blonay-Chamby.

Die Chemins de fer électriques Veveysans (CEV) waren eine Schweizer Schmalspurbahngesellschaft, deren Nachfolgegesellschaft die heutige Transports Montreux–Vevey–Riviera (MVR) ist. Sie war (bzw. die MVR ist) der Betreiber der Vevey–Saint-Légier–Blonay–Les Pléiades sowie der Bahnstrecke Blonay–Chamby. Während die Bahnstrecke Vevey–Les Pléiades ganzjährig fahrplanmäßig betrieben wird, dient die Bahnstrecke Blonay–Chamby heute nur in der Sommersaison verkehrenden Zügen der Museumsbahn Blonay–Chamby, sowie gelegentlichen Betriebsfahrten.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1902
Hersteller: SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren)
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 10.200 mm
Länge Wagenkasten: 9.200 mm (mit Plattformen)
Achsabstand: 5.000 mm
Breite: 2.700 mm
Eigengewicht: 8,6 t
Sitzplätze: 40
Ein Original auf der Strecke Blonay-Chamby.... Fast 120 Jahre auf seiner Heimstrecke, die Strecke war immer seine Heimat. Der zweiachsige ex CEV 2./3. Klasse Groß-Plattformraumwagen BC2 21 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex CEV BC2 21, am 19.05.2018 im Zugverband in Blonay. Der Wagen wurde 1902 von der SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren) für die Chemins de fer électriques Veveysans (CEV) gebaut und als CEV BC2 21 geliefert. Im Jahr 1971 ging der Wagen an die Museumsbahn Blonay-Chamby. Die Chemins de fer électriques Veveysans (CEV) waren eine Schweizer Schmalspurbahngesellschaft, deren Nachfolgegesellschaft die heutige Transports Montreux–Vevey–Riviera (MVR) ist. Sie war (bzw. die MVR ist) der Betreiber der Vevey–Saint-Légier–Blonay–Les Pléiades sowie der Bahnstrecke Blonay–Chamby. Während die Bahnstrecke Vevey–Les Pléiades ganzjährig fahrplanmäßig betrieben wird, dient die Bahnstrecke Blonay–Chamby heute nur in der Sommersaison verkehrenden Zügen der Museumsbahn Blonay–Chamby, sowie gelegentlichen Betriebsfahrten. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1902 Hersteller: SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren) Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 2 Länge über Puffer: 10.200 mm Länge Wagenkasten: 9.200 mm (mit Plattformen) Achsabstand: 5.000 mm Breite: 2.700 mm Eigengewicht: 8,6 t Sitzplätze: 40
Armin Schwarz


Der zweiachsige 2.Klasse Großraumwagen B 5, ex LEB C 20, ex MC B 5, am 19.05.2018 in der Wagenhalle der Museumsbahn Blonay-Chamby. 

Geschichte:
Dieser kleine Wagen hat schon eine ganz besondere Geschichte, denn er wurde 1868 für eine provisorische Bahn gebaut die nur 3 Jahre bestand (die erste Mont-Cenis Bahn). Diese provisorische 79,2 km lange Bahnstrecke, führte über den 2.081 Meter hohen Mont Cenis-Pass. Sie wurde während der Arbeiten am Mont-Cenis-Tunnel von der privaten Ferrovia del Moncenisio gebaut. Von 1868 bis zur Eröffnung des Mont-Cenis-Tunnels (auch Fréjus-Tunnel) im September 1871 verkehrte die Bahn mit der Spurweite von 1.100 mm zwischen Susa (Savoyen, Frankreich) und Modane (Piemont, Italien). Sie hatte eine maximale Steigung von 88 Promille, die mit einer Mittelschiene nach dem System Fell zur Erhöhung der Rad-Schiene-Reibung bewältigt wurde. Mit der Eröffnung des Tunnels wurde die Strecke stillgelegt. Teile der Trasse sowie dieser Personenwagen sind noch erhalten. Die privaten Investoren hatten auf eine längere Bauzeit des Tunnels und damit eine längere Betriebszeit der Strecke spekuliert.

Nach der Stilllegung der Strecke wurde eine große Menge an fast neuer Ausrüstung 1871-72 an die im Bau befindliche Lausanne-Echallens-Bercher-Bahn (LEB) verkauft. Die LEB freute sich zunächst über diese Akquisition zu einem niedrigen Preis. Bis anschließend die Enttäuschung einsetzte, denn die Qualität war eigentlich mangelhaft. Die Lokomotiven waren praktisch unbrauchbar, die Schienen waren aus Gusseisen und nicht aus Stahl. Daher zu weich und nutzten sich sehr schnell ab.

Das überlebende Wagen, der B 5, gehört zu einer Serie von fünf Wagen (B 1-5), die 1867-68 gebaut wurden. 1893 wurde er in LEB B 20 um nummeriert. Im Jahre 1914 führte der LEB die 3. Klasse ein und der Wagen wurde zum C 20. Doch bereits 3 Jahre später wurde er in einen Flachwagen für den Transport von Milch zum LEB G 79 umgewandelt. Der Wagenkasten wurde als Gartenhütte an eine Privatperson in Saint-Cierges verkauft. 1981 wurde der Wagenkasten auf Initiative des Direktors der LEB, geborgen und auf das Fahrgestell des Flachwagens G 502, ebenfalls von der Mont-Cenis, gesetzt. Der Achsradstand wird bei dieser Gelegenheit vergrößert, um den Fahrgastkomfort etwas zu verbessern. Seit diesem Datum wurde dieser Wagen in LEB-Dampfzügen eingesetzt. 2016 wollte sich die LEB von dem Wagen trennen und verkaufte ihn an die an Blonay-Chamby, wo er sofort einer kompletten Überholung unterzogen wurde. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet ihn so gut wie möglich wieder in den Anfangszustand Lausanne-Echallens-Bahn zurück zu versetzen.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1868
Hersteller: Chevallier & Cheilus, Paris
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 5.100 mm
Länge Wagenkasten: 4.400 mm (mit Plattform)
Achsabstand: 1.800 mm
Eigengewicht: 4 t
Sitzplätze: 14
Der zweiachsige 2.Klasse Großraumwagen B 5, ex LEB C 20, ex MC B 5, am 19.05.2018 in der Wagenhalle der Museumsbahn Blonay-Chamby. Geschichte: Dieser kleine Wagen hat schon eine ganz besondere Geschichte, denn er wurde 1868 für eine provisorische Bahn gebaut die nur 3 Jahre bestand (die erste Mont-Cenis Bahn). Diese provisorische 79,2 km lange Bahnstrecke, führte über den 2.081 Meter hohen Mont Cenis-Pass. Sie wurde während der Arbeiten am Mont-Cenis-Tunnel von der privaten Ferrovia del Moncenisio gebaut. Von 1868 bis zur Eröffnung des Mont-Cenis-Tunnels (auch Fréjus-Tunnel) im September 1871 verkehrte die Bahn mit der Spurweite von 1.100 mm zwischen Susa (Savoyen, Frankreich) und Modane (Piemont, Italien). Sie hatte eine maximale Steigung von 88 Promille, die mit einer Mittelschiene nach dem System Fell zur Erhöhung der Rad-Schiene-Reibung bewältigt wurde. Mit der Eröffnung des Tunnels wurde die Strecke stillgelegt. Teile der Trasse sowie dieser Personenwagen sind noch erhalten. Die privaten Investoren hatten auf eine längere Bauzeit des Tunnels und damit eine längere Betriebszeit der Strecke spekuliert. Nach der Stilllegung der Strecke wurde eine große Menge an fast neuer Ausrüstung 1871-72 an die im Bau befindliche Lausanne-Echallens-Bercher-Bahn (LEB) verkauft. Die LEB freute sich zunächst über diese Akquisition zu einem niedrigen Preis. Bis anschließend die Enttäuschung einsetzte, denn die Qualität war eigentlich mangelhaft. Die Lokomotiven waren praktisch unbrauchbar, die Schienen waren aus Gusseisen und nicht aus Stahl. Daher zu weich und nutzten sich sehr schnell ab. Das überlebende Wagen, der B 5, gehört zu einer Serie von fünf Wagen (B 1-5), die 1867-68 gebaut wurden. 1893 wurde er in LEB B 20 um nummeriert. Im Jahre 1914 führte der LEB die 3. Klasse ein und der Wagen wurde zum C 20. Doch bereits 3 Jahre später wurde er in einen Flachwagen für den Transport von Milch zum LEB G 79 umgewandelt. Der Wagenkasten wurde als Gartenhütte an eine Privatperson in Saint-Cierges verkauft. 1981 wurde der Wagenkasten auf Initiative des Direktors der LEB, geborgen und auf das Fahrgestell des Flachwagens G 502, ebenfalls von der Mont-Cenis, gesetzt. Der Achsradstand wird bei dieser Gelegenheit vergrößert, um den Fahrgastkomfort etwas zu verbessern. Seit diesem Datum wurde dieser Wagen in LEB-Dampfzügen eingesetzt. 2016 wollte sich die LEB von dem Wagen trennen und verkaufte ihn an die an Blonay-Chamby, wo er sofort einer kompletten Überholung unterzogen wurde. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet ihn so gut wie möglich wieder in den Anfangszustand Lausanne-Echallens-Bahn zurück zu versetzen. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1868 Hersteller: Chevallier & Cheilus, Paris Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 2 Länge über Puffer: 5.100 mm Länge Wagenkasten: 4.400 mm (mit Plattform) Achsabstand: 1.800 mm Eigengewicht: 4 t Sitzplätze: 14
Armin Schwarz

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