Der BVB Be 6/8 313, ein siebenteiliger Siemens Combino der Basler Verkehrs-Betriebe als Linie 8, windet sich am 28.12.2017 in Weil am Rhein durch die Wendeschleife. Armin Schwarz
Der Triebwagen 204 der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG), als Linie 52 nach Bretzenheim, Bahnstraße, am 08.04.2018 auf der Alicenstraße beim Mainzer Hauptbahnhof. Der Triebwagen ist ein dreiteiliger Niederflur-Kurzgelenkwagen vom Typ Adtranz GT6M-ZR (Gelenk-Triebwagen mit 6 Achsen für Meterspur als Zweirichtungsfahrzeug).
1996 begann auch in Mainz das Zeitalter der Niederflurtechnik. Wie eine Reihe anderer Betriebe auch orderte Mainz insgesamt 16 Fahrzeuge von Adtranz mit einem Niederfluranteil von 100%. Die Zweirichtungstriebwagen versehen seither zuverlässig ihren Dienst.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Adtranz Werk Hennigsdorf
Baujahre: 1996
Fahrzeuganzahl: 16
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: (1A)+(1A)+(A1)
Eigengewicht: 31.500 kg
Fahrzeuglänge: 26.800 mm
Fahrzeugbreite: 2.300 mm
Höhe (über Dachgeräten): 2.930 mm
Drehgestellmittenabstand: 8.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.850 mm
Einstiegshöhe: 300 mm
Fußbodenhöhe (100 % NF): 350 mm
Außentüren: 4 pro Seite
Raddurchmesser: 662 (neu) / 560 mm (abgenutzt)
Motoren: Drei Drehstrom-Asynchron-Fahrmotoren BAZu 3650/4.5
Fahrdrahtspannung: 600 / 750 V DC
Leistung: 3 × 100 kW = 300 KW
Max. Geschwindigkeit: 70 km/h
Sitzplätze : 46 (inkl. Klappsitze)
Stehplätze (4 Pers./m²): 97
Min. Kurvenradius 17,5 m
Armin Schwarz
Der Triebwagen 232 der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG), als Linie 51 zum Lerchenberg, am 08.04.2018 vor dem Mainzer Hauptbahnhof. Der Triebwagen ist ein fünfteiliger Niederflur-Straßenbahn-Triebwagen in Multigelenk-Ausführung mit zwei schwebenden Mittelteilen (Zwei Wagenteile (Sänften), vom Typ Stadler Variobahn.
Die ursprüngliche Entwicklung der Variobahn (auch Variotram) geht auf ABB Henschel zurück, die 1996 in Adtranz aufging und 2001 mit Bombardier Transportation fusionierte.
Im Jahr 2000 sollte das moderne Montagewerk in Pankow nach nur vier Jahren Betriebszeit geschlossen werden. Um den Standort und das vorhandene Know-how zu erhalten, wurde ein Joint Venture zwischen Adtranz und Stadler gegründet, welches im Rahmen der Übernahme von Adtranz durch Bombardier 2001 wieder aufgelöst wurde. Stadler Rail übernahm das Werk zu 100 %. Mit dieser Übernahme wurden einige Lizenzvereinbarungen getroffen. Diese betrafen auch die Variobahn.
Seit 2001 wird die Variobahn von der Stadler Pankow GmbH konstruiert, entwickelt und gebaut. Die Vermarktung des erfolgreichen Straßenbahn-Fahrzeugtyps liegt allein bei Stadler. Der Erfolg der Variobahn stellte sich 2005 ein. Die ersten Aufträge aus den Städten Bochum, Nürnberg und München füllten die Auftragsbücher. Graz, Mainz und Potsdam folgten.
Die Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH hatte im Juli 2009 und im April 2014 für den Betrieb im Stadtgebiet von Mainz insgesamt 19 Straßenbahnen des Typs Variobahn bestellt. Die ersten Fahrzeuge werden seit Dezember 2011 im Fahrgastbetrieb eingesetzt.
Die Variobahnen für Mainz verfügen über einen Niederfluranteil von 100% mit einem Fußbodenniveau von 350 mm über SOK. Durch die Wagenbreite von 2,30 Meter wirkt der helle Fahrgastbereich großzügig. Die Spurweite der Einrichtungsfahrzeuge beträgt 1.000 Millimeter. Die Variobahn ist eine moderne und modular aufgebaute Straßenbahn mit klaren Schnittstellen und einem hohen Maß an Flexibilität bezüglich der Länge, der Breite, der Spurweite sowie der Fahrdrahtspannung. Der Antrieb erfolgt getriebelos mittels wassergekühlten Radnaben-Asynchronmotoren.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Stadler Pankow GmbH
Baujahre: 2011 bis 2012 die Tw 217 bis 225 (1.Lieferserie); 2015 bis 2016 die Tw 227 bis 236 (2. Lieferserie)
Fahrzeuganzahl: 19
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: Bo'+2'+Bo' (Wobei keine durchgängige Achsen vorhanden sind)
Eigengewicht: 38.400 kg
Fahrzeuglänge: 30.068 mm
Fahrzeugbreite: 2.300 mm
Höhe (über Dachgeräten): 3.400 mm
Einstiegshöhe: 300 mm
Fußbodenhöhe (100 % NF): 350 mm
Außentüren: 4
Raddurchmesser: 650 (neu) / 570 mm (abgenutzt)
Trieb- /Laufräder: 8 / 4
Fahrdrahtspannung: 600 V DC
Leistung: 8 × 45 kW = 360 KW
Max. Geschwindigkeit: 70 km/h
Sitzplätze :73 (inkl. Klappsitze)
Stehplätze (4 Pers./m²): 112
Min. Kurvenradius 17 m
Armin Schwarz
Sechsachsiger Gelenkwagen (Containertragwageneinheit 80´), für den Transport von Großcontainern und Wechselbehältern, der Gattung Sggrs 716 (31 80 4850 122-1 D-DB) am 14.04.2018 im Zugverband bei der Durchfahrt im Bahnhof Friedberg (Hessen).
Bei diesem Wagen handelt es sich um einen ursprünglichen 104-Fuß-Wagen der Bauart Sggmrs 715, welcher ursprünglich für kontinentale Wechselbrückenverkehre beschafft wurde. Aufgrund Veränderung der Ladebehälterstruktur im Containerverkehr, wurden 96 dieser Wagen 2017 in diese Wagen der Bauart Sggrs 716 umgebaut. Der Umbau umfasste hauptsächlich die Kürzung des Wagens von 104 auf 80 Fuß, die Erhöhung der Aufstandshöhe, die Umkonstruktion der seitlichen Abstützung im Bereich der Gelenke sowie den Bremsumbau von Grauguss- (GG) auf innovative lärmarme Kunststoff-Bremssohlen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Durchschnittl. Eigengewicht: 28,2 t
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 104 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (leer 120 km/h)
Länge über Puffer: 26.780 mm
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Bremse: 2 x KE-GP-A (K)
Bremssohle: Cosid 810
Feststellbremse: Nein
Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Der Triebwagen 9472 der SWB (Stadtwerke Bonn Verkehrs GmbH) erreicht am 20.04.2018 kurz die Haltestelle Beuel Bahnhof, als Linie 62 nach Oberkassel. Der Zweirichtungs-Triebwagen ist ein 1994 gebauter DUEWAG-Niederflurwagen vom Typ MGT6D Bauart NGT6 (6xGlNfTwZR), von der SWB als Typ R1.1 bezeichnet.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Bauart: 6xGlNfTwZR
Achsfolge: Bo'+1'1'+Bo'
Gesamtlänge: 28.570 mm
Wagenkastenbreite : 2.400 mm
Niederfluranteil: ca. 65 %
Sitzplätze: 72
Stehplätze: 97(4 Pers/m²)
Netzspannung: 750 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 105 kW
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Armin Schwarz
Straßenbahn Warschau (Tramwaje Warszawskie): Der Triebwagen 3011, ein dreiteiliger Gelenkwagen vom Typ ALSTOM Konstal 116Na/1 hat am 26.06.2017 gerade die Station Ratusz Arsenał verlassen und fährt als Linie 15 weiter in Richtung Aleja Krakowska. Im Hintergrund Mostowski-Palast (Polnisch: Pałac Mostowskich).
In den 1990er Jahren wurde klar, dass die Zukunft den Niederflurstraßenbahnen gehören würde. Aus diesem Grund hat Chorzów Konstal 1995 einen zweiteiligen Gelenktriebwagen vom Typ 112N als Prototyp für Warschau (Nr. 3001) gebaut. Dies war der erste polnische Straßenbahn-Triebwagen mit teilweise abgesenktem Boden (24 Prozent Niederfluranteil).
In der Zwischenzeit (1997) wurde Konstal von dem französischen Konzern ALSTOM gekauft, was Weiteentwicklungen nicht verhinderte. Auf dem zweiteiligen Gelenktriebwagen 112N folgte dann 1998 dreiteilige Gelenktriebwagen ALSTOM Konstal 116N als Prototyp für Warschau (Nr. 3002). Durch das Einfügen eines Mittelteils wurde der Niederfluranteil auf 63 Prozent gesteigert.
Bald schlossen sich ihm zwei Triebwagen, nun Typ 116Na an (Nr. 3003 und Nr. 3004). Ihr Aussehen ist identisch, aber die elektrischer Anlage eine Andere, (Gleichstrom im 116N gegen Wechselstrom im 116Na).
Von 1999 bis 2000 wurden dann insgesamt 26 Triebwagen vom Typ ALSTOM Konstal 116Na/1 für die Straßenbahn Warschau (Nr. 3005 bis 3030) gebaut und geliefert. Die unterscheiden sich optisch von den Vorgängern durch schiefe Stirnflächen, einen reduzierten Höhenunterschied der Fensterlinien und neue Außenspiegel. Ihre Form hat ihnen den Spitznamen "U-Boot" eingebracht.
TECHNISCHE DATEN (Konstal 116Na/1):
Anzahl: 26
Baujahre: 1999 bis 2000
Achsformel: Bo'+2+Bo'
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge: 24.050 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Breite: 2.350 mm
Höhe: 3.360
Eigengewicht: 29.000 kg
Betriebsart: Einrichtungsfahrzeug
Leistung: 4 x 50 kW (200 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Stromsystem: 600 V DC
Sitzplätze: 40
Türen: vier Doppelflügeltüren
Armin Schwarz
Straßenbahn Warschau (Tramwaje Warszawskie): Der Triebwagen 3258, ein fünfteiliger, zu 100 % niederfluriger Straßenbahn-Gelenktriebwagen vom Typ PESA Swing (Pesa 120Na), am 25.06.2017 bei der Station Centrum.
Der Pesa Swing ist ein fünfteiliger Straßenbahn-Gelenktriebwagen des Herstellers PESA aus Bydgoszcz, Polen. Er entstand als Weiterentwicklung der bereits in Warschau eingesetzten Type 120N. Die ersten Swing wurden an die Straßenbahn Warschau ausgeliefert und erhielten die Bezeichnung 120Na, seitdem wurden weitere Swing in unterschiedlichen Varianten an Straßenbahnbetriebe in Polen und anderen osteuropäischen Ländern ausgeliefert.
Der Pesa Swing ist ein fünfteiliger Gelenktriebwagen mit einem Niederfluranteil von 100 %. Dabei verfügen lediglich die Sektionen 1, 3 und 5 über Drehgestelle, von deren lediglich die äußeren (Sektionen 1 und 5) angetrieben sind. Die Sektionen 2 und 4 sind schwebend ausgeführt und stützen sich über die Gelenke auf die benachbarten Sektionen ab. Sechs Außenschwingtüren (je eine Einfachtür in Sektion 1 und 5, je zwei Doppeltüren in Sektion 2 und 4) garantieren einen schnellen Fahrgastwechsel.
Gegenüber der Vorgängertype 120N erhielten die 120Na eine anders designte, etwas bullig wirkende Frontpartie. Auffällig ist der deutlich niedrigere Sitzplatzanteil (40 + 4 Notsitze statt 63 beim 120N).
TECHNISCHE DATEN:
Achsformel: Bo'0'2'0'Bo'
Länge: 30.120 mm
Höhe: 3.400 mm
Breite: 2.350 mm
Drehzapfenabstand: 11.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Stundenleistung: 4×105 kW = 420 kW
Motorentyp: Asynchronmotoren
Stromübertragung: Oberleitung,
Einholm-Stromabnehmer
Betriebsart: Einrichtungsfahrzeug
Sitzplätze: 40+4
Stehplätze: 161
Fußbodenhöhe: 350 mm über SOK
Niederfluranteil: 100 %
Armin Schwarz
Niederbordwagen für Schotter und Sand, 43 84 NL-RP 3428 078-2, der Gattung Klmos 702, der Vermietungsfirma Railpro (voestalpine Railpro BV), am 12.05.2018 in Kreuztal.
Der Klmos 702 ist ein zweiachsiger Flachwagen mit festen Seitenwänden, abnehmbaren Stirnwänden und einem Stahlboden. Ursprünglich wurde er für die Niederländischen Eisenbahnen gebaut. Die Güterwagen der Gattung Klmos werden vor allem für den Transport von Schotter, Sand und verunreinigtem Ballastmaterial verwendet. Es gibt zwei Klassen der Gattung Klmos, Klasse 1 (43 84 3428 000-6 bis 259-8), kann mit maximal 25,4 Tonnen beladen werden während Klasse 2 (48 84 3428 351-3 bis 550-0) eine maximale Lademasse von 24 Tonnen aufweist, auch die Achsabstände sind unterschiedlich.
TECHNISCHE DATEN des Wagens:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 2
Achsabstand: 8.000 mm
Länge über Puffer: 11.740 mm
Länge der Ladeflächen: 10.300 mm
Breite der Ladefläche: 2.830 mm
Ladefläche: 29,3 m²
Eigengewicht: 11.900 kg
max. Zuladung: 25.400 kg (ab Streckenklasse C)
Bremse: O-GP
Armin Schwarz
2-achsiger offener Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung (Schotterwagen) 23 84 NL-RP 6437 638-9 der Gattung Fccpps der voestalpine Railpro B.V (NL) abgestellt am 12.05.2018 in Kreuztal
Diese Wagen wurden ab 1962 von Talbot in Aachen für die NS als Fcs oder als Tds gebaut. Ab 1982 wurden die Wagen von den Firmen Jansen und WBA (NL) zu Fccpps umgebaut. Die Firma "Railpro" mietete diese Wagen ab 1995 an bzw. kaufte sie 2002 von der NS und ließ sie aufarbeiten, dabei erhielten sie einen blauen Neuanstrich und den Schriftzug railpro. Seit 2002 gehört Railpro zur der österreichischen Voestalpine Gruppe.
Technische Daten:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Puffer: 9.640 mm
Achsabstand: 6.000 mm
Eigengewicht: 10.300 kg
Ladevolumen: 22 m³
Max. Ladegewicht: 28.200 kg (ab Streckenklasse C)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) 120 km/h (leer)
Bauart der Bremse: O-GP
Handbremse: keine Armin Schwarz
Nun kenne ich mich etwas besser in Lausanne aus und wir müssen nicht mehr den Berg hinauf laufen;-).....
Der Triebwagen 250 der Métro Lausanne bzw. U-Bahn Lausanne (Linie m2) fährt am 21.05.2018 nach Lausanne-Ouchy hinab, hier kurz vor der Station Délices (408 m). Allein der Höhenunterschied zwischen den Endstationen Ouchy (unten am See gelegen) und dem SBB Bahnhof Lausanne beträgt 79 m.
Die U-Bahn Lausanne (m2) ist eine 5,9 km lange U-Bahn-Linie in Lausanne, welche von Ouchy (373 m) am Ufer des Genfersees über den Bahnhof Lausanne und das Stadtzentrum nach Epalinges-Croisettes (711 m) führt. Sie weist den größten Höhenunterschied aller U-Bahnen der Welt auf, obwohl einige Streckenabschnitte (wie hier) offen verlaufen. Die 2008 eröffnete Linie entstand aus dem Umbau der Zahnradbahn Lausanne–Ouchy. Zusammen mit der Stadtbahn Lausanne (Linie m1) werden die beiden Linien als Métro Lausanne bezeichnet. Sie ist die erste und einzige U-Bahn in der Schweiz. Betreiber beider Linien ist die Transports publics de la région lausannoise, abgekürzt TL (zu Deutsch: Öffentlicher Verkehr der Region Lausanne).
Die U-Bahn-Strecke ist 5,9 Kilometer lang und umfaßt 14 Stationen, wovon vier bereits bestanden. Es gibt vier Tunnelabschnitte, die eine Gesamtlänge von 5,3 Kilometern aufweisen. 600 m der Strecke verlaufen außerhalb von Tunneln. Der Höhenunterschied zwischen den Endstationen Ouchy (unten am See gelegen) und dem am Hügel gebauten Vorort Croisettes beträgt 336 Meter, wobei die durchschnittliche Steigung 5,7 %, die Maximalsteigung 12 % beträgt. Die Linie m2 weist damit den größten Höhenunterschied aller U-Bahnen der Welt auf, sie ist auch die steilste Adhäsions-U-Bahn sowie die weltweit dritt steilste U-Bahn – nach der Karmelit in Haifa (eine pneubereifte Standseilbahn mit 30 % Steigung) und der Métro C in Lyon (eine Zahnradbahn mit bis zu 17 % Steigung).
Strecke:
Die bereits bestehende Strecke der Zahnradbahn beginnt in Ouchy am Ufer des Genfersees, wobei das unterste Teilstück, das zuvor in einem Einschnitt verlief, in den Untergrund verlegt wurde. Die bestehende Station Montriond ersetzte man durch die Stationen Délices und Grancy. Oberhalb von Grancy beginnt der zweite Tunnel, der den Hauptbahnhof unterquert und zur bisherigen Endstation Flon führt. Dort besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahn m1 nach Renens und zur Chemin de fer Lausanne-Echallens-Bercher (LEB).
Oberhalb der Station Flon beginnt der Neubauabschnitt. Hinter der Station Riponne endet der zweite Tunnel, da die Strecke auf einer Brücke ein tief eingeschnittenes Tal im Stadtzentrum überquert. Der dritte Tunnel endet kurz vor La Sallaz. Nördlich dieser Station folgt der vierte Tunnel bis zur Endstation. Da die Station Vennes direkt an der Autobahn A9 liegt, entstand dort ein großer Park-and-ride-Platz. Vennes ist auch Standort des Depots und der Betriebswerkstatt. Die Strecke endet in Croisettes am Ortsrand von Epalinges.
Leider sind wir nicht die ganz Strecke gefahren, aber so haben wir einen Grund für einen weiteren Besuch von Lausanne.
Betrieb:
Beim Betrieb der U-Bahn wird auf französische Technik von Alstom gesetzt. Die 15 zweiteiligen Einheiten sind jeweils 30,68 m lang, 2,45 m breit und 3,47 m hoch, sie können maximal 351 Fahrgäste aufnehmen. Die erste Einheit wurde am 2. September 2006 nach Lausanne geliefert, die übrigen folgten im Abstand von zwei Monaten.
Die Linie m2 wird führerlos und vollautomatisch befahren, die Bahnsteige besitzen Türen, die gleichzeitig mit den auf gleicher Höhe befindlichen Fahrzeugtüren geöffnet und geschlossen werden. Das Prinzip von Fahrbahn und Führung wurde von der Pariser Métro übernommen. Auch die von Alstom gefertigten Fahrzeuge entsprechen weitestgehend der Pariser Pneumetro Typ MP89 CA. Allerdings bestehen Lausanner Einheiten lediglich aus zwei Wagenkästen, sie werden als Be 8/8 TL (Triebwagen TL 241 bis 258) geführt. Wie auf einigen Linien der Pariser Metro, sind die Drehgestelle mit gummibereiften Rädern ausgestattet. Damit ersparte man sich die Montage einer Zahnstange im Gleis. Die Bergfahrt für die gesamte Strecke dauert 21 und die Talfahrt 18 Minuten. Die Zufuhr der Elektrizität erfolgt über die als Stromschienen mitbenutzten seitlichen Führungsschienen.
Spezifikationen der Alstom Be 8/8 TL (Triebwagen TL 241 bis 258)
Die Züge haben vier Drehgestelle mit je zwei Achsen. Jedes Drehgestell hat seinen eigenen Motor mit einer Leistung von 314 kW, was eine Gesamtleistung von 1.256 kW ergibt. Sie werden bei einer Spannung von 750 V Gleichstrom durch eine dritte Schiene mit Strom versorgt und können eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erreichen. Der Drehzapfenabstand zwischen den äußeren und inneren Drehgestellen ist 10 m und der Drehzapfenabstand zwischen den inneren Drehgestellen ist 4,88 m.
Jeder Zug hat 36 Sitze und 20 Klappsitze. Diese Züge fahren automatisch (fahrerlos). Für Manövriervorgänge z.B. im Depot steht manuelles Bedienfeld für zur Verfügung.
TECHNISCHE DATEN der Be 8/8 TL:
Hersteller: Alstom
Baujahr: 2006
Anzahl: 15 (Triebwagen Nr. 241 bis 258)
Fahrzeugtyp: Bi-directional
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Gummi bereift
Achsfolge: Bo'Bo' + Bo'Bo'
Länge über Alles: 30.680 mm (2x 15.340 mm)
Breite: 2.450 mm
Höhe: 3.473 mm
Gewicht: 57,3 t
Anzahl der Türen: 6 (je Seite)
Einstiegshöhe: 1.905 mm
Fußbodenhöhe: 1.130 mm
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Leistung: 4 x 314 kW = 1.256 kW
Stromsystem: 750 V DC (Gleichstrom über Stromschiene)
Kleister befahrbarer Gleisbogen: 40 m
Maximalsteigung: 12 %
Quellen: Wikipedia (deutsch und französisch), sowie Alstom
Armin Schwarz
Abends vor dem Bahnhof Basel SBB, da vergeht die Zeit im Fluge, wenn man auf seinen Zug wartet....
Ein BLT Stadler Tango Be 6/10 am 21.05.2018, als Linie 10 - Rodersdorf Station, kurz vor der Haltestelle Basel Bahnhof SBB. Armin Schwarz
Berner Tramway-Gesellschaft AG, Dampftram Bern.
BERNMOBIL
Strassen und Umgebung haben sich zwar im Laufe der Zeit sehr stark verändert.
Das Dampftram hingegen rattert noch wie im Jahre 1894 durch die Gassen der Stadt Bern.
G 3/3 12, 1894 und C4 31 beim Hirschengraben auf Sonderfahrt im Juni 1994.
Die Lok stand bis im Jahre 1902 im regulären Dienst. Der Anhänger schaffte es bis in das Jahr 1959.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
RBS Regionalverkehr Bern Solothurn.
BERNMOBIL.
"MIT ÄM BLAUE BÄHNLI NACH WORB"
Be 4/10 82 der Tramlinie 6 auf der Fahrt von Worb-Dorf nach Fischermätteli am 15. Juni 2018.
Diese Aufnahme entstand beim Passieren der Tramhaltestelle Zytglogge in Bern.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL.
Die drei in der Stadt Bern verkehrenden Strassenbahntypen:
Der Stolz der Berner Strassen Flotte ist das Siemens Combino Tram XL aus dem Jahre 2009.
Fotografiert wurde es bei einem Zwischenhalt auf dem Kornhausplatz, wo immer viele Stadtbesucher ein- und aussteigen am 15. Juni 2018.
Foto: Walter Ruetsch
Walter Ruetsch
BERNMOBIL.
Die drei in der Stadt Bern verkehrenden Strassenbahntypen:
Das Siemens Combino Tram VL aus dem Jahre 2002 steht auch noch in einer kürzeren Version im Einsatz.
Einfahrt in die Station Zytglogge am 15. Juni 2018.
Foto: Walter Ruetsch
Walter Ruetsch
BERNMOBIL.
Die drei in der Stadt Bern verkehrenden Strassenbahntypen:
Das älteste Tram, das Vevey Tram stammt aus dem Jahre 1989.
Die beiden Ansichten des Vevey-Trams anlässlich einer Zugskreuzung mit den Be 4/6 735/740 verewigt am 15. Juni 2018 bei der Haltestelle Zytglogge.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL.
Die drei in der Stadt Bern verkehrenden Strassenbahntypen:
Das älteste Tram, das Vevey Tram stammt aus dem Jahre 1989.
Verewigt kurz nach der Haltestelle Ostring am 15. Juni 2018.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL historique.
Die ersten öffentlichen Fahrten von BERNMOBIL historique fanden am 24. Juni 2018 statt.
Für die voll ausgebuchten Sonderfahrten standen folgende Fahrzeuge im Einsatz:
Be 8/8 (Nr. 719, Baujahr 1973)
Be 4/4 (Nr. 107, Baujahr 1947)
Dampftram (Nr. 12, Baujahr 1894)
Saurer-Autobus (Nr. 5, Baujahr 1924)
FBW Autobus (Nr. 157, Baujahr 1965)
20 Oldtimer auf Schiene und Strasse
Die Sammlung der Stiftung BERNMOBIL historique umfasst insgesamt 20 Fahrzeuge: 10 Schienenfahrzeuge, 8 Autobusse sowie 2 Trolleybusse, darunter neben dem Dampftram auch das beliebte Waggon-Restaurant oder das Fondue-Tram. Sie dokumentieren alle wichtigen Epochen und Fahrzeugtypen des Nahverkehrs in der Stadt und Agglomeration Bern. Die Stiftung bündelt das Wissen wie auch die finanziellen und personellen Ressourcen, um die nostalgischen Fahrzeuge unterhalten und betreiben zu können. Die Form der Stiftung bietet Gewähr dafür, dass die Fahrzeuge langfristig als historisches Erbe der Stadt Bern erhalten bleiben.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL historique.
Die ersten öffentlichen Fahrten von BERNMOBIL historique fanden am 24. Juni 2018 statt.
Für die voll ausgebuchten Sonderfahrten standen folgende Fahrzeuge im Einsatz:
Be 8/8 (Nr. 719, Baujahr 1973)
Be 4/4 (Nr. 107, Baujahr 1947)
Dampftram (Nr. 12, Baujahr 1894)
Saurer-Autobus (Nr. 5, Baujahr 1924)
FBW Autobus (Nr. 157, Baujahr 1965)
20 Oldtimer auf Schiene und Strasse
Die Sammlung der Stiftung BERNMOBIL historique umfasst insgesamt 20 Fahrzeuge: 10 Schienenfahrzeuge, 8 Autobusse sowie 2 Trolleybusse, darunter neben dem Dampftram auch das beliebte Waggon-Restaurant oder das Fondue-Tram. Sie dokumentieren alle wichtigen Epochen und Fahrzeugtypen des Nahverkehrs in der Stadt und Agglomeration Bern. Die Stiftung bündelt das Wissen wie auch die finanziellen und personellen Ressourcen, um die nostalgischen Fahrzeuge unterhalten und betreiben zu können. Die Form der Stiftung bietet Gewähr dafür, dass die Fahrzeuge langfristig als historisches Erbe der Stadt Bern erhalten bleiben.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
BERNMOBIL historique.
Die ersten öffentlichen Fahrten von BERNMOBIL historique fanden am 24. Juni 2018 statt.
Für die voll ausgebuchten Sonderfahrten standen folgende Fahrzeuge im Einsatz:
Be 8/8 (Nr. 719, Baujahr 1973)
Be 4/4 (Nr. 107, Baujahr 1947)
Dampftram (Nr. 12, Baujahr 1894)
Saurer-Autobus (Nr. 5, Baujahr 1924)
FBW Autobus (Nr. 157, Baujahr 1965)
20 Oldtimer auf Schiene und Strasse
Die Sammlung der Stiftung BERNMOBIL historique umfasst insgesamt 20 Fahrzeuge: 10 Schienenfahrzeuge, 8 Autobusse sowie 2 Trolleybusse, darunter neben dem Dampftram auch das beliebte Waggon-Restaurant oder das Fondue-Tram. Sie dokumentieren alle wichtigen Epochen und Fahrzeugtypen des Nahverkehrs in der Stadt und Agglomeration Bern. Die Stiftung bündelt das Wissen wie auch die finanziellen und personellen Ressourcen, um die nostalgischen Fahrzeuge unterhalten und betreiben zu können. Die Form der Stiftung bietet Gewähr dafür, dass die Fahrzeuge langfristig als historisches Erbe der Stadt Bern erhalten bleiben.
Foto: Walter Ruetsch Walter Ruetsch
. Hochsommer in Luxemburg - Ein LUXTRAM S.A. Straßenbahnwagen setzt am 06.07.2018 an der provisorischen Endhaltestelle Rout Bréck-Pafendall in Luxembourg-Kirchberg um. (Jeanny) Hans und Jeanny De Rond
Zwei gekuppelte Triebwagen 9375 und 937x der SSB (Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises) haben am 14.07.2018 die Endstation Bad Honnef erreicht und stehen nun wieder als Linie 66 nach Siegburg Bf über Bonn Hbf (Telekom Express) zur Abfahrt bereit.
Bei den Gelenk-Fahrzeugen handelt es sich um Stadtbahnwagen Typ B der dritten Generation (fünfte Serie) von der Düsseldorfer Waggonfabrik DUEWAG, mit Typbezeichnung DUEWAG B100C /6. Die Typbezeichnung bedeutet B-Wagen; Höchstgeschwindigkeit 100 km/h; Gleichstrommotor mit Chopper-Steuerung; Sechsachser
TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1993
Spurweite: 1.435 mm
Bauart: 6xGlTwZR
Achsfolge: Bo'+1'1'+Bo'
Gesamtlänge: 28.000 mm
Wagenkastenbreite : 2.650 mm
Eigengewicht: 39.400 kg
Dienstgewicht: 56.885 kg
Leistung: 2 x 235 kW = 470 kW
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Netzspannung: 750 V DC Oberleitung
Niederfluranteil: 0 %
Sitzplätze: 72
Stehplätze: 111(4 Pers/m²)
Fußbodenhöhe: 1.000 mm
Wer heute mit der Bonner Stadtbahnlinie 66, dem "Telekom-Express", zwischen Bad Honnef, Bonn und Siegburg unterwegs ist, wird kaum noch wissen, dass es sich um eine ehemalige elektrische Kleinbahn handelt, die mit dem ellenlangen Namen "Elektrische Bahnen der Kreise Bonn-Stadt, Bonn-Land und des Siegkreises SSB" unter Beteiligung der genannten Gebietskörperschaften gegründet wurde, um sowohl den Siebengebirgsraum als auch die Kreisstadt Siegburg mit Bonn zu verbinden. Die Abkürzung "SSB" bedeutet übrigens "Siegburger und Siebengebirgsbahn". Die gesamte Betriebsführung obliegt seit 2004 jedoch der SWB Bus und Bahn (Tochter der Bonner Stadtwerke).
Armin Schwarz
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