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Die 218 485-1 (92 80 1218 485-1 D-AIX) der AIXrail GmbH mit einem mit Altschotter beladenen Flachwagenzug am 04.11.2020 in Herdorf.
Die V 164 wurde 1978 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 19800 gebaut und an die DB geliefert, 2018 wurde sie bei der DB ausgemustert und an die AIXrail GmbH in Aachen verkauft.
Die Lok hat die Zulassungen für D, A, CH, F, DK und SC.
Armin Schwarz
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Deutschland / Dieselloks / BR 218 (V 164), Deutschland / Unternehmen / AIXrail GmbH , Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020
644 1200x840 Px, 04.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Das Thermit-Schweißverfahren:
Das lückenlos verschweißte Gleis ist der Schlüssel zu effizienter schienengebundener Mobilität und der Garant für nachhaltigen, sicheren und komfortablen Schienenverkehr. 1895 ist es Hans Goldschmidt gelungen, die Reduktion von Metalloxiden mit Aluminiumpulver technisch verwendbar zu machen. Eine technische Revolution, die kurz darauf als Schweißtechnologie Eingang in die Bahnindustrie fand und damit Grundlage ist für eine sichere, komfortable und effiziente schienengebundene Mobilität. Die Deutsche Reichsbahn führte bereit 1928 das Thermit-Schweißen als Regelschweißverfahren ein. Bald folgten fast alle Eisenbahngesellschaften der Welt.
Denn damals wie heute gilt: Auf keinem Verkehrsweg werden Menschen und Güter zuverlässiger, komfortabler, wirtschaftlicher und ökologischer bewegt als auf der Schiene.
Fe²0³ + 2 Al ergibt 2 Fe + Al³0³ + Wärme
Thermit ist ein Gemisch aus Aluminium-Granulat und Metalloxid, das nach einer Initialzündung stark exotherm reagiert. Ein wesentlicher Bestandteil des Schweißprozesses ist die aluminothermische Reaktion. Hierfür wird die THERMIT-Schweißportion mit einem Anzünder entzündet. Es folgt eine chemische Reaktion, bei der Eisenoxid zusammen mit Aluminium unter starker Freisetzung von Reaktionswärme (ca. 3.000 °C) zu Eisen und Aluminiumoxid reagiert. Bei dieser Reaktion entsteht flüssiger Stahl, welcher genutzt wird, um Schienenenden miteinander zu verbinden. Diese enorme Hitzeentwicklung bewirkt eine schnelle, selbstständige Ausbreitung der Reaktion über das gesamte Gemisch.
Eigentlich entsteht flüssiges, reines Eisen. Für die Schienenverbindung wäre dieses Thermit-Eisen jedoch noch zu weich. Daher werden den Thermit-Portionen stahlbildende Legierungszusätze zu gegeben und so stellen sich die richtigen Eigenschaften ein.
Die PROZESSSCHRITTE DER THERMIT®-SCHWEISSUNG
1. Lücke herstellen:
Zwischen den beiden zu verschweißenden Schienenenden wird die Lücke eingestellt.
2. Ausrichtung:
Die Schienenenden werden so ausgerichtet, dass nach Bearbeitung der Schweißung die geometrischen Toleranzen eingehalten werden können.
3. Gießform montieren:
An der Schweißlücke werden Gießformen angesetzt und abgedichtet.
4. Vorwärmen:
Die Gießformen und das Abdichtmedium werden mittels Vorwärmbrenner getrocknet, die Schienenenden werden gleichzeitig vorgewärmt.
5. Thermit-Reaktion:
Die Thermit-Reaktion wird im Reaktionstiegel gestartet.
6. Einguss:
Der flüssige Thermit-Stahl läuft in die Gießformen. Beide Schienenenden werden durch den zwischengegossenen Thermit-Stahl angeschmolzen und miteinander verschweißt.
7. Abarbeitung:
Nachdem der Thermit-Stahl erstarrt ist, werden Schweißgutüberstände abgearbeitet, meist mittels Hydraulischem Abschergerät.
8. Feinschliff:
Nach der Abkühlung der Thermit-Schweißung erfolgt der Feinschliff.
Armin Schwarz
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
659 839x1200 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 1 - Die Gießform (Formhalteblech und Form) ist montiert und abgedichtet. Rechts und links am Formhalteblech sind die Schlackenschalen angehangen.
Armin Schwarz
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
532 1200x934 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 2 - Die Gießformen und das Abdichtmedium werden mittels Vorwärmbrenner getrocknet, die Schienenenden werden gleichzeitig vorgewärmt.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
547 1200x835 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 3 – Der Reaktionstiegel ist auf die Form aufgesetzt und mit einem Anzünder entzündet, so startet nun die ThermitReaktion. Gleichzeitig wird nun der nebenliegende Schweißstoß vorgewärmt.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
588 859x1200 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 4 – Ca. 30 Sekunden nach der Initialzündung des Reaktionstiegels läuft der der flüssige Stahl in die Form ab.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
565 1200x1170 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 5 – Nachdem die Form gefüllt ist, läuft der flüssige Rest (Stahl, Aluminiumoxid und Schlacke) in die seitlichen Schlackenschalen ab.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
579 1178x1200 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 6 – Der leere Reaktionstiegel wurde abgehoben und die Formhaltebleche entfernt. Nach ca. 4 bis 5 Minuten wird der obere Bereich der Form abgeschlagen.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
567 1200x1152 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 7 – Nachdem der ThermitStahl erstarrt ist, werden die Schweißgutüberstände mittels Hydraulischem Abschergerät abgearbeitet.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
592 1200x1011 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 8 – Nachdem der ThermitStahl erstarrt ist, werden die Schweißgutüberstände mittels Hydraulischem Abschergerät abgearbeitet.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
539 1200x849 Px, 03.11.2020
Thermitschweißen am 31.10.2020 an der Hellertalbahn (KBS 462 / DB-Streckennummer 2651) hier Gleis 1 vom Bahnhof Herdorf.
Bild 9 – Die Schweißung ist soweit fertiggestellt, die unteren Reste werden noch abgearbeitet und dann erfolgt der Feinschliff.
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Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020, _Allgemeine Bahntechnik (Global) / Schienenstöße / Thermitschweißen
534 1200x963 Px, 03.11.2020
Blick von der Brücke Wolfsweg („Achenbachs Brücke“) auf den Bahnhof Herdorf am 02.11.2020. Am Sonntag den 01.11.2020 war auf der Baustelle Ruhetag, der Oberbau von Gleis 4 wurde heute Morgen demontiert, nun hat der Aushub vom Schotterbett begonnen. Auf Gleis 2 steht die Vossloh G 12 „Karl August“ 92 80 4120 001-7 D-KAF der KAF Falkenhahn Bau AG mit einem zwei Seiten Kippwagenzug (Kippwagen MK 45 DH „LW-Kipper“, der Gattung Rlps), der mit dem Aushub (Altschotter) beladen wird.
Der Altschotter wird später zum Recycling nach Bochum gefahren.
Armin Schwarz
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Deutschland / Strecken / KBS 462 (Hellertalbahn), Deutschland / Bahnhöfe / Herdorf, Deutschland / _Gleisbaustellen / KBS 462_2020
806 1200x800 Px, 02.11.2020
Die Vossloh G 12 – 4120 001-7 „Karl August“ (92 80 4120 001-7 D-KAF) der KAF Falkenhahn Bau AG (Kreuztal) steht am 02.11.2020 mit einem Kippwagenzug (Kippwagen MK 45 DH „LW-Kipper“, der Gattung Rlps) auf Gleis 2 im Bahnhof Herdorf. Der Zug wird von einem ZW-Bagger mit dem Aushub (Altschotter) von Gleis 4 beladen. Der Altschotter wird später zum Recycling nach Bochum abgefahren.
Rechs das Stellwerk Herdorf Fahrdienstleiter (Hf).
Übrigens, die Lok trägt den Namen des Firmengründers Karl August Falkenhahn, der die Baufirma 1919 in Kreuztal gründete.
Armin Schwarz
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Blick auf den Bahnhof Herdorf am 02.11.2020. Am Sonntag den 01.11.2020 war auf der Baustelle Ruhetag, heute wird wieder gearbeitet, der Oberbau von Gleis 4 wurde heute Morgen demontiert, nun hat der Aushub vom Schotterbett begonnen. Auf Gleis 2 steht die Vossloh G 12 „Karl August“ 92 80 4120 001-7 D-KAF der KAF Falkenhahn Bau AG mit einem Kippwagenzug (Kippwagen MK 45 DH „LW-Kipper“, der Gattung Rlps), der mit dem Aushub (Altschotter) beladen wird. Der Altschotter wird später zum Recycling nach Bochum abgefahren.
Übrigens, die Lok trägt den Namen des Firmengründers Karl August Falkenhahn, der die Baufirma 1919 in Kreuztal gründete.
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Blick auf den Bahnhof Herdorf am 02.11.2020. Am Sonntag den 01.11.2020 war auf der Baustelle Ruhetag, heute wird wieder gearbeitet, der Oberbau von Gleis 4 wurde heute Morgen demontiert, nun hat der Aushub vom Schotterbett begonnen. Auf Gleis 2 steht die Vossloh G 12 „Karl August“ 92 80 4120 001-7 D-KAF der KAF Falkenhahn Bau AG mit einem Kippwagenzug (Kippwagen MK 45 DH „LW-Kipper“, der Gattung Rlps), der mit dem Aushub (Altschotter) beladen wird. Der Altschotter wird später zum Recycling nach Bochum abgefahren.
Übrigens, die Lok trägt den Namen des Firmengründers Karl August Falkenhahn, der die Baufirma 1919 in Kreuztal gründete.
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Die KSW 42 (92 80 1277 902-3 D-KSW), eine Vossloh MaK G 1700 BB der KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein, verlässt am 02.11.2020 mit einem Coilzug die Betriebsstätte Herdorf (Freien Grunder Eisenbahn - NE 447) und fährt nun in Richtung Neunkirchen-Salchendorf.
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Die 203 111-0 ist am 20.07.2013 in Ehringshausen (Lahn-Dill-Kreis) abgestellt, ob die Eisenbahnbetriebsgesellschaft Mittelrhein (EBM Cargo, Gummersbach) hier Mieter oder mittlerweile Eigentümer ist, ist mir nicht ganz klar, denn sie trägt hier die NVR-Nummer 92 80 1203 111-0 D-ALS (ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal).
Die V 100.1 wurde 1974 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“, Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 14078 gebaut und als 110 651-7 an die DR ausgeliefert. 1985 erfolgte der Umbau in 112 651-5, die Umzeichnung in 202 651-6 erfolgte 1992, die Ausmusterung bei der DB erfolgte 2000. Im Jahre 2002 erfolgte durch ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal der Umbau gemäß Umbaukonzept "BR 203.1" in die heutige 203 111-0, die Inbetriebnahme war im Jahr 2005.
Die EBA-Nummer ist EBA 01C23K 111
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Die 203 111-0 ist am 20.07.2013 in Ehringshausen (Lahn-Dill-Kreis) abgestellt, ob die Eisenbahnbetriebsgesellschaft Mittelrhein (EBM Cargo, Gummersbach) hier Mieter oder mittlerweile Eigentümer ist, ist mir nicht ganz klar, denn sie trägt hier die NVR-Nummer 92 80 1203 111-0 D-ALS (ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal).
Die V 100.1 wurde 1974 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“, Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 14078 gebaut und als 110 651-7 an die DR ausgeliefert. 1985 erfolgte der Umbau in 112 651-5, die Umzeichnung in 202 651-6 erfolgte 1992, die Ausmusterung bei der DB erfolgte 2000. Im Jahre 2002 erfolgte durch ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal der Umbau gemäß Umbaukonzept "BR 203.1" in die heutige 203 111-0, die Inbetriebnahme war im Jahr 2005.
Die EBA-Nummer ist EBA 01C23K 111
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Plasser & Theurer Materialförder- und Siloeinheit MFS 250 (H.F. Wiebe Bezeichnung Bunker-Schüttgut-Wagen BSW 11000), Schweres Nebenfahrzeug-Nr.99 80 9552 063-6 D-GBM (ex 97 19 17 503 57-7), EBA-Nr. EBA 02 C 02B002, der GBM Wiebe Gleisbaumaschinen GmbH, am 20.07.2013 in Katzenfurt (Lahn-Dill-Kreis) an der KBS 445 "Dillstrecke".
Die MFS 250 wurde bei Plasser & Theurer 2004 unter der Fabriknummer 4327 gebaut.
Die Material-Förder- und Siloeinheit MFS 250 dient zum Transport von Schotter oder des Abraums im Rahmen der Schotterbettreinigung oder Untergrundsanierung. Eine Aufnahmekapazität von 110 m³ pro MFS 250-Einheit und eine Förderleistung von bis zu 1.000 m³/h kommen den hohen Materialmengen, die bei diesen Arbeiten anfallen, entgegen. Hauptvorteil des MFS 250 ist, wie schon bei den anderen bewährten Modellen der MFS-Serie, der kontinuierliche Förder-, Speicher- und Entladevorgang.
Der MFS 250 ist als offener Bordwagen in Gelenkbauweise mit vier dreiachsigen Drehgestellen gestaltet und in Regelfahrzeugbauart ausgeführt. Die beiden mittleren Drehgestelle sind mit einem Rahmen verbunden auf dem sich über ein Gelenk der vordere und hintere Siloteil des MFS 250 abstützt. Die Förderbänder werden hydraulisch angetrieben, die Energie dazu liefert ein Dieselmotor der sich unterhalb des hinteren Fahrzeugrahmens befindet.
Der Boden des MFS 250 besteht aus zwei 1.920 mm breiten Förderbändern. Die hintere Stirnseite des Silos ist geschlossen. Am vorderen Ende des Wagens ist ein nach links oder rechts schwenkbares Förderband angeordnet, welches zum Entladen bzw. zur Weitergabe des Transportgutes dient.
Das Entladeband ist nach beiden Seiten ausschwenkbar. Dadurch kann das Material auf bereitgestellte Bahnwagen, Behältertransportwagen, LKW oder auf Halden gefördert werden. Sämtliche Einheiten des Abraumzuges können bei ausschließlicher Verwendung von MFS 250 durch Ausschwenken der Entladebänder gleichzeitig entleert werden. Eine Sicherheitseinrichtung erkennt rechtzeitig ein mögliches Kippen des Fahrzeugs, schaltet das Förderband ab und schwenkt es ein.
ARBEITSWEISE:
Die Bunker-Schüttgut-Wagen können unter spannungsführender Fahrleitung eingesetzt werden.
Die BSW-11000 können mit MFS-38, MFS-40, MFS-100, BSW-2000 und BSW-6000 gekoppelt werden.
Der Boden des BSW ist als steuerbares Speicherbodenband mit einer Förderbreite von 1.920 mm ausgebildet. An einem Wagenende ist ein Übergabeband mit ebenfalls 1.920 mm Förderbreite angeordnet, in der Ausführung als Durchförderwagen nicht seitlich schwenkbar, als Entladewagen beidseitig 45 Grad schwenkbar mit einer maximalen Ausschwenkweite von 4.400 mm ab Gleismitte.
Mit diesen Schwenkbändern können Flachwagen im Nachbargleis bis 4,5 m Gleisabstand mittig beladen werden.
Die BSW können als Silowagen mit 110 m³ oder 140 t bei Streckenklassen D4, oder als Durchförderwagen 800 m³/h verwendet werden.
Die Förderbänder sind in folgenden Geschwindigkeiten stufenlos regelbar:
Siloband: 1. Gang (Speichern) 0 - 0,028 m/s / 2. Gang (Durchfördern) 0 - 0,140 m/s
Übergabeband: 0 - 1,000 m/s
Die Abwurfhöhe beträgt max. 3.950 mm über SOK.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 12 (in 4 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 38.000 mm
Drehzapfenabstand: 11.700 / 8.000 / 11.700 mm
Achsabstände in den Drehgestellen: jeweils 2 x 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 850 mm (neu)
Siloinhalt: 110 m³
Förderleistung max.: 800 - 1000 m³/h (materialabhängig)
Entladezeit: ca. 7 min.
Kraftversorgung: wassergekühlter 6-Zylinder Deutz-Dieselmotor mit Ladeluftkühlung, Typ BF 6M 1013 C
Hubraum: 7,14 l
Motorleistung: 170 kW bei 2.300 U/min
Kleinster fahrbarer Radius: 120 m
Länge inkl. Förderband, ca.: 41.700 mm
Breite (max. bei Überstellfahrt) 3.100 mm
Höhe über SOK 4.190 mm
Eigengewicht, ca.: 114,6 t
Max. Ladegewicht: 136 t (Streckenklasse CE und D4)
Max. Gesamtgewicht bei Überstellfahrt für Streckenklasse CE und D4: 252 t
Max. Geschwindigkeit gezogen: 100 km/h
Armin Schwarz
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Plasser & Theurer Materialförder- und Siloeinheiten MFS 250 (H.F. Wiebe Bezeichnung Bunker-Schüttgut-Wagen BSW 11000) der GBM Wiebe Gleisbaumaschinen GmbH, am 20.07.2013 in Katzenfurt (Lahn-Dill-Kreis) an der KBS 445 "Dillstrecke". Im Vordergrund der BSW 11000 Schweres Nebenfahrzeug-Nr. 99 80 9552 063-6 D-GBM (ex 97 19 17 503 57-7).
Armin Schwarz
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Detailbild der Plasser & Theurer Materialförder- und Siloeinheit MFS 250 (H.F. Wiebe Bezeichnung Bunker-Schüttgut-Wagen BSW 11000) 99 80 9552 063-6 D-GBM (ex 97 19 17 503 57-7), EBA-Nr. EBA 02 C 02B002, der GBM Wiebe Gleisbaumaschinen GmbH, am 20.07.2013 in Katzenfurt (Lahn-Dill-Kreis) an der KBS 445 "Dillstrecke".
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Vierachsiger Drehgestell-Baustofftransportwagen 251 (der Gattung Smps), 33 80 4731 053-1 D-ERAIL der eurailpool GmbH als, Schutzwagen zu Materialförder- und Siloeinheit MFS 100, am 20.10.2020 im Hp Altenseelbach der Hellertalbahn (KBS 462).
Der Wagen wurde 1975 von der Waggonfabrik Talbot in Aachen unter der Fabriknummer 136316 gebaut. Vormals war er bei der ex 84 80 473 1 053, DB 80 80 976 6 286, 80 80 976 6 839
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Smps
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 18.900 mm
Drehzapfenabstand: 13.400 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Ladelänge: 17.100 mm
Eigengewicht: 27.600 kg
Zuladung bei Lastgrenze S: 52,0 t (ab Streckenklasse C)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: R 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP (IB116)
Verwendungsfähigkeit: RIV
Besonderheit: Das Fahrzeug darf nur mit Kübel oder als Gewichtsausgleich mit Betonplatten transportiert werden.
Armin Schwarz
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Bahnhof Herdorf den 30.10.2020:
Während rechts das Gleis 1 gerade im 1.Durchgang gestopft wird, hat die KSW 46 (92 80 1277 807-4 D-KSW), eine Vossloh G 1700-2 BB der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein, mit einem Coilzug den Bf. Herdorf erreicht und fährt über das Gleis 2 zum Rbf der KSW.
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Die KSW 46 (92 80 1277 807-4 D-KSW), eine Vossloh G 1700-2 BB der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein, hat am 30.10.2020 mit einem Coilzug den Bf. Herdorf erreicht und fährt über das Gleis 2 zum Rbf der KSW.
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