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Plasser & Theurer Dynamischer Gleisstabilisator DGS 62 N, H- MÁV 99 55 9126 001-4, für die MÁV Magyar Államvasutak (Ungarische Staatsbahnen), präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).

(ID 567441)




Plasser & Theurer Dynamischer Gleisstabilisator DGS 62 N, H- MÁV 99 55 9126 001-4, für die MÁV Magyar Államvasutak (Ungarische Staatsbahnen), präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).

Die Wirkungsweise:
Bei der Durcharbeitung mit der Stopfmaschine wird das Gleis nivelliert, gehoben, gerichtet und unterstopft. Dabei wird der Schotter unter den Schwellen im Bereich der Stopfzonen verdichtet.

Die anschließende dynamische Stabilisation sorgt für ein homogenes Schottergefüge. Die dabei in den Schotter geleitete Vibration in Verbindung mit der statischen Auflast bewirkt, dass sich die Schotterkörner formbündig enger aneinander schlichten. Eine kräftefreie Neuordnung der Schottersteine ist die Folge. Die Anzahl der Hohlräume verringert sich, die Schottersteine weisen anstelle von einzelnen Berührungspunkten eine größere Zahl von Berührungsflächen und Berührungskanten auf. Auch zwischen Schwellen und Schottersteinen steigt die Summe der Berührungsflächen stark an.

Die dabei erzielte Homogenisierung des Schotterbettes erhöht die Nachhaltigkeit der Gleisinstandhaltung. Die insgesamt größere Reibungsfläche zwischen Schwellen und Schotter ergibt einen größeren Querverschiebewiderstand sowohl für das belastete als auch für das unbelastete Gleis. Im Gegensatz zu anderen, herkömmlichen Methoden der Schotterbehandlung erfolgt eine räumliche Verdichtung mit einer vollkommen veränderten Schotterstruktur. Für die Schwelle wird unter Beibehaltung oder sogar Verbesserung der einwandfreien Gleisgeometrie ein neues Auflager geschaffen, breitere Zonen des Schotterbettes übernehmen die Übertragung der Kräfte. Auch der Längsverschiebewiderstand steigt.

Während der Arbeit kann der dynamische Querverschiebewiderstand ohne zusätzlichen Arbeitsschritt gemessen und aufgezeichnet werden. Das gleiche gilt für alle weiteren für die Sicherheit wesentlichem Parameter der Gleisgeometrie.                          

Das Prinzip:
Das Gleis wird mittels des Dynamischen Gleisstabilisators in waagrechte Schwingungen versetzt und gleichzeitig mit einer vertikalen statischen Auflast beaufschlagt. Die dadurch bewirkte Neuordnung der Schottersteine hat zur Folge, dass das Gleis abgesenkt und in das Schotterbett eingerieben wird

TECHNISCHE DATEN der  DGS 62 N:
Hersteller:  Plasser & Theurer
Baujahr:  2017
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo'2 '
Eigengewicht: 69.000 kg
Länge über Puffer: 18.540 mm
Drehzapfenabstand: 12.300 mm
Höhe: 4.015  mm
Breite: 2.940  mm
Motor: Deutz BF 8 M 2015 C, aktiver  Rußpartikelfilter
Leistung: 370  kW
max. Geschwindigkeit in Eigenfahrt: 100 km/h
max. Geschwindigkeit in Schleppfahrt: 100 km/h
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 100 m
Ausrüstung: 2 Stück Stabilisationsaggregate, Frequenz 0 – 42 Hz verstellbar, Empfohlene Arbeitsfrequenz 30 – 35 Hz
Arbeitsgeschwindigkeit nach RiL:  max. 2.000 m/h


Plasser & Theurer Dynamischer Gleisstabilisator DGS 62 N, H- MÁV 99 55 9126 001-4, für die MÁV Magyar Államvasutak (Ungarische Staatsbahnen), präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).

Die Wirkungsweise:
Bei der Durcharbeitung mit der Stopfmaschine wird das Gleis nivelliert, gehoben, gerichtet und unterstopft. Dabei wird der Schotter unter den Schwellen im Bereich der Stopfzonen verdichtet.

Die anschließende dynamische Stabilisation sorgt für ein homogenes Schottergefüge. Die dabei in den Schotter geleitete Vibration in Verbindung mit der statischen Auflast bewirkt, dass sich die Schotterkörner formbündig enger aneinander schlichten. Eine kräftefreie Neuordnung der Schottersteine ist die Folge. Die Anzahl der Hohlräume verringert sich, die Schottersteine weisen anstelle von einzelnen Berührungspunkten eine größere Zahl von Berührungsflächen und Berührungskanten auf. Auch zwischen Schwellen und Schottersteinen steigt die Summe der Berührungsflächen stark an.

Die dabei erzielte Homogenisierung des Schotterbettes erhöht die Nachhaltigkeit der Gleisinstandhaltung. Die insgesamt größere Reibungsfläche zwischen Schwellen und Schotter ergibt einen größeren Querverschiebewiderstand sowohl für das belastete als auch für das unbelastete Gleis. Im Gegensatz zu anderen, herkömmlichen Methoden der Schotterbehandlung erfolgt eine räumliche Verdichtung mit einer vollkommen veränderten Schotterstruktur. Für die Schwelle wird unter Beibehaltung oder sogar Verbesserung der einwandfreien Gleisgeometrie ein neues Auflager geschaffen, breitere Zonen des Schotterbettes übernehmen die Übertragung der Kräfte. Auch der Längsverschiebewiderstand steigt.

Während der Arbeit kann der dynamische Querverschiebewiderstand ohne zusätzlichen Arbeitsschritt gemessen und aufgezeichnet werden. Das gleiche gilt für alle weiteren für die Sicherheit wesentlichem Parameter der Gleisgeometrie.

Das Prinzip:
Das Gleis wird mittels des Dynamischen Gleisstabilisators in waagrechte Schwingungen versetzt und gleichzeitig mit einer vertikalen statischen Auflast beaufschlagt. Die dadurch bewirkte Neuordnung der Schottersteine hat zur Folge, dass das Gleis abgesenkt und in das Schotterbett eingerieben wird

TECHNISCHE DATEN der DGS 62 N:
Hersteller: Plasser & Theurer
Baujahr: 2017
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo'2 '
Eigengewicht: 69.000 kg
Länge über Puffer: 18.540 mm
Drehzapfenabstand: 12.300 mm
Höhe: 4.015 mm
Breite: 2.940 mm
Motor: Deutz BF 8 M 2015 C, aktiver Rußpartikelfilter
Leistung: 370 kW
max. Geschwindigkeit in Eigenfahrt: 100 km/h
max. Geschwindigkeit in Schleppfahrt: 100 km/h
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 100 m
Ausrüstung: 2 Stück Stabilisationsaggregate, Frequenz 0 – 42 Hz verstellbar, Empfohlene Arbeitsfrequenz 30 – 35 Hz
Arbeitsgeschwindigkeit nach RiL: max. 2.000 m/h

Armin Schwarz 22.07.2017, 276 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2017:06:01 11:35:43, Belichtungsdauer: 0.008 s (1/125) (1/125), Blende: f/10.0, ISO100, Brennweite: 24.00 (24/1)

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SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0  Ambri-Piotta , eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert  der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017).

Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein.
Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet.

Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923).
Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden.

Technische Merkmale:
Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt.
Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden.

Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren:
Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden
Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH
Transformator und Stromrichter:	ABB
Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal
Powerpack: MTU Friedrichshafen
Endmontage: Talbot-Services Aachen

TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:  Bo'Bo'
Länge über Puffer: 22.000 mm
Breite: 2.900 mm
Höhe: 4.443 mm
Drehzapfenabstand: 1.4560 mm
Achsabstand  im Drehgestell: 2.000 mm
Triebraddurchmesser : 920 mm (neu)
Eigengewicht: 80 t
Nutzlast: max. 5 t
Leistung unter Fahrdraht:  max. 1.500 kW
Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW
Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L
Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS)
Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW
Anfahrzugkraft: 150 kN
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Profil: EBV 01
SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0 "Ambri-Piotta", eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017). Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb. Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein. Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet. Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923). Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden. Technische Merkmale: Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt. Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden. Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren: Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH Transformator und Stromrichter: ABB Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal Powerpack: MTU Friedrichshafen Endmontage: Talbot-Services Aachen TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 22.000 mm Breite: 2.900 mm Höhe: 4.443 mm Drehzapfenabstand: 1.4560 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Triebraddurchmesser : 920 mm (neu) Eigengewicht: 80 t Nutzlast: max. 5 t Leistung unter Fahrdraht: max. 1.500 kW Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS) Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW Anfahrzugkraft: 150 kN Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Profil: EBV 01
Armin Schwarz


SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0  Ambri-Piotta , eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert  der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017).

Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein.
Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet.

Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923).
Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden.

Technische Merkmale:
Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt.
Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden.

Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren:
Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden
Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH
Transformator und Stromrichter:	ABB
Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal
Powerpack: MTU Friedrichshafen
Endmontage: Talbot-Services Aachen

TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:  Bo'Bo'
Länge über Puffer: 22.000 mm
Breite: 2.900 mm
Höhe: 4.443 mm
Drehzapfenabstand: 1.4560 mm
Achsabstand  im Drehgestell: 2.000 mm
Triebraddurchmesser : 920 mm (neu)
Eigengewicht: 80 t
Nutzlast: max. 5 t
Leistung unter Fahrdraht:  max. 1.500 kW
Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW
Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L
Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS)
Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW
Anfahrzugkraft: 150 kN
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Profil: EBV 01
SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0 "Ambri-Piotta", eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017). Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb. Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein. Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet. Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923). Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden. Technische Merkmale: Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt. Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden. Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren: Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH Transformator und Stromrichter: ABB Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal Powerpack: MTU Friedrichshafen Endmontage: Talbot-Services Aachen TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 22.000 mm Breite: 2.900 mm Höhe: 4.443 mm Drehzapfenabstand: 1.4560 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Triebraddurchmesser : 920 mm (neu) Eigengewicht: 80 t Nutzlast: max. 5 t Leistung unter Fahrdraht: max. 1.500 kW Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS) Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW Anfahrzugkraft: 150 kN Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Profil: EBV 01
Armin Schwarz


Plasser & Theurer  Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).
 
Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind:
Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen;
seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken;
äußerst einfache Bedienung;
und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren.

Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften):
Spurweite: 1.435 mm
Länge: 12.000 mm
Achsabstand: 7.450 mm
Eigengewicht: 32 t
Motorleistung: 397 kW
Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße)
Achsanzahl: 3
Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Plasser & Theurer Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017). Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind: Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen; seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken; äußerst einfache Bedienung; und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren. Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften): Spurweite: 1.435 mm Länge: 12.000 mm Achsabstand: 7.450 mm Eigengewicht: 32 t Motorleistung: 397 kW Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße) Achsanzahl: 3 Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Armin Schwarz


Plasser & Theurer  Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).
 
Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind:
Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen;
seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken;
äußerst einfache Bedienung;
und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren.

Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften):
Spurweite: 1.435 mm
Länge: 12.000 mm
Achsabstand: 7.450 mm
Eigengewicht: 32 t
Motorleistung: 397 kW
Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße)
Achsanzahl: 3
Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Plasser & Theurer Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017). Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind: Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen; seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken; äußerst einfache Bedienung; und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren. Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften): Spurweite: 1.435 mm Länge: 12.000 mm Achsabstand: 7.450 mm Eigengewicht: 32 t Motorleistung: 397 kW Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße) Achsanzahl: 3 Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Armin Schwarz






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