Der TGV Euroduplex / RGV 2N (2N2) Rame 803 (Triebzug 803) fährt am 26 März 2015 als TGV 9756 / 9757 (Genf - Marseille - Niza) durch den Bahnhof Marseille-Blancarde in Richtung Niza.
Vorne der TK TGV 310205 mit der UIC 90 87 0310 205-4 F-SNCF und am Zugende der TK 310206 mit der UIC 90 87 0310 206-2 F-SNCF, zwei Triebköpfen der Bauart RGV-POS der Variante 3UH 310200 (801 à 810).
Dieser Triebzug ist einer von 10 die in der Variante 2N2 3UH - 310200 (801 à 810) als Zweisystem-Triebzug (25 kV~, 50 Hz und1,5 kV=) ausgeführt, er hat zudem spanische Zugbeeinflussungssystem ASFA und hat so die Zulassungen für Frankreich und Spanien. Die Züge der Variante 3UH und 3UF sind für 15 kV, 16,7 Hz AC vorverdrahtet, sodass sie später auch im deutschen und schweizerischen Schienennetz eingesetzt werden können.
Eine Komposition besteht aus zwei Triebköpfen der Bauart „TGV POS“ (RGV-POS) und acht Doppelstock-Mittelwagen. Bei der Mittelwageneinheit ruhen die Endwagen am Ende je auf einem konventionellen Laufdrehgestell, die Wagenübergänge der einzelnen Wagen liegen dann auf Jakobsdrehgestellen auf. Die Wagenzüge werden mit Schraubenkupplung und Seitenpuffern mit den Triebköpfen gekuppelt. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Beim Bau wurden statt Stahl Aluminium und Verbundwerkstoffe eingesetzt.
TECHNISCHE DATEN:
Baureihenbezeichnung: SNCF TGV 2N2 (Rame/Tz 801 bis 810)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo 'Bo' + 2'(2')(2')(2')(2')(2')(2')(2')2' + Bo' Bo'
Anzahl der Achsen: 26 (8 davon angetrieben)
Länge des Zuges: 200,19 m
Breite: 2.904 mm
Höhe: 4.318 mm
Leergewicht: 385,0 t
Antrieb: 8 Drehstrom-Synchronmotoren, Alstom Typ 6 FHA 3657
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h
Dauerleistung: 9.280 kW unter 25 kV AC / 3.680 kW unter 1,5 kV DC
Anfahrzugkraft: 220 kN
Stromsysteme: 25.000 V, 50 Hz AC (~) und 1.500 V DC (=)
Armin Schwarz
Der TGV Euroduplex / RGV 2N (2N2) Rame 803 (Triebzug 803) fährt am 26 März 2015 als TGV 9756 / 9757 (Genf - Marseille - Niza) durch den Bahnhof Marseille-Blancarde in Richtung Niza.
Vorne der TK TGV 310205 mit der UIC 90 87 0310 205-4 F-SNCF und am Zugende der TK 310206 mit der UIC 90 87 0310 206-2 F-SNCF, zwei Triebköpfen der Bauart RGV-POS der Variante 3UH 310200 (801 à 810).
Dieser Triebzug ist einer von 10 die in der Variante 2N2 3UH - 310200 (801 à 810) als Zweisystem-Triebzug (25 kV~, 50 Hz und1,5 kV=) ausgeführt, er hat zudem spanische Zugbeeinflussungssystem ASFA und hat so die Zulassungen für Frankreich und Spanien. Die Züge der Variante 3UH und 3UF sind für 15 kV, 16,7 Hz AC vorverdrahtet, sodass sie später auch im deutschen und schweizerischen Schienennetz eingesetzt werden können.
Eine Komposition besteht aus zwei Triebköpfen der Bauart „TGV POS“ (RGV-POS) und acht Doppelstock-Mittelwagen. Bei der Mittelwageneinheit ruhen die Endwagen am Ende je auf einem konventionellen Laufdrehgestell, die Wagenübergänge der einzelnen Wagen liegen dann auf Jakobsdrehgestellen auf. Die Wagenzüge werden mit Schraubenkupplung und Seitenpuffern mit den Triebköpfen gekuppelt. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Beim Bau wurden statt Stahl Aluminium und Verbundwerkstoffe eingesetzt.
TECHNISCHE DATEN:
Baureihenbezeichnung: SNCF TGV 2N2 (Rame/Tz 801 bis 810)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo 'Bo' + 2'(2')(2')(2')(2')(2')(2')(2')2' + Bo' Bo'
Anzahl der Achsen: 26 (8 davon angetrieben)
Länge des Zuges: 200,19 m
Breite: 2.904 mm
Höhe: 4.318 mm
Leergewicht: 385,0 t
Antrieb: 8 Drehstrom-Synchronmotoren, Alstom Typ 6 FHA 3657
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h
Dauerleistung: 9.280 kW unter 25 kV AC / 3.680 kW unter 1,5 kV DC
Anfahrzugkraft: 220 kN
Stromsysteme: 25.000 V, 50 Hz AC (~) und 1.500 V DC (=)
Armin Schwarz
Die SNCF BB 22312 "Antibes / Juan-les-Pins" (BB 5 22312R bzw. UIC: F-SNCF 91 87 0022 312-) hat am 25 März.2015 mit einem TER Regionalzug den Bahnhof Marseille-Saint-Charles erreicht. Es regnete Bindfäden.
An Hand der ersten Ziffer vor der Loknummer (5), kann man die die Zugehörigkeit zum Geschäftsbereich der SNCF erkennen, die "5" steht für TER (Regionalverkehr).
Mit der Aufgliederung der SNCF in verschiedene Geschäftsbereiche wurde der Bestand an Loks zum 1. Januar 1999 aufgeteilt, die Zugehörigkeit kann man an der ersten Ziffer erkennen:
1 = VFE (Fernverkehr),
2 = CIC (überregionaler Personenverkehr),
4 = Fret (Güterverkehr) und
5 = TER (Regionalverkehr).
Das "R" hinter der Loknummer zeigt dass diese Lok Wendezugtauglich ist. Ab 2006 wurden einige BB 22200 mit Wendezugsteuerungen versehen, zur Kennzeichnung, wurde wie bei dieser, der Loknummer das "R" (R = réversible) nachgesetzt.
Die Lok BB 22312 trägt das Wappen der französischen Stadt Antibes / Juan-les-Pins, diese liegt an der Eisenbahnstrecke von Marseille nach Monaco (zwischen Cannes und Nizza) an der Côte d’Azu. Juan-les-Pins ist ein Seebad an der Côte d’Azur. Der Ort gehört zur Gemeinde Antibes und liegt im Département Alpes-Maritimes in der Région Provence-Alpes-Côte.
Die BB 22200 ist eine Zweisystemlokomotive für den Einsatz sowohl auf dem mit 1,5 kV elektrifizierten Gleichstromnetz der SNCF als auch auf dem mit 25 kV 50 Hz elektrifizierten Wechselstromnetz. In den Jahren 1976 bis 1986 wurden von Alsthom in sechs Bauserien insgesamt 205 Lokomotiven gebaut.
In den 1970er-Jahren benötigte die SNCF neue Mehrsystemlokomotiven, um unter beiden Stromsystemen ohne Lokwechsel fahren zu können. Aus der ab 1971 gelieferten Baureihe BB 15000 und der ab 1976 gebauten Gleichstrombaureihe BB 7200 wurde die BB 22200 als Mehrsystemvariante entwickelt. Die Baureihenbezeichnung bildet die Summe aus denen der beiden Schwesterbauarten.
TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Stückzahl: 205
Hersteller: Alstom
Baujahre: 1976–1986
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B'B'
Länge über Puffer: 17.480 mm
Drehzapfenabstand: 9.694 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Triebraddurchmesser (neu): 1.250 mm
Dienstgewicht: 90 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (wenige umgebaute 200 km/h)
Dauerleistung: 4.140 kW (bei 25 kV 50 Hz) / 4.040 kW (bei 1,5 kV CC)
Stromsystem: 25 kV/50 Hz AC, 1,5 kV DC
Anzahl der Fahrmotoren: 2 (TAB 674)
Armin Schwarz
Der vierteilige BGC-Triebzug (AGC - autorail à grande capacité) der SNCF TER Provence-Alpes-Côte d'Azur (TER Zou !), B 81785 - B 81786 steht am 25 März 2015 im Bahnhof Marseille-Saint-Charles zur Abfahrt nach Aix-en-Provence bereit.
Die SNCF-Baureihe B 81500 Zweikraftversion des autorail à grande capacité (AGC) des Herstellers Bombardier, sie können sowohl mit Dieselantrieb als auch elektrisch unter 1,5 kV Gleichspannung fahren. Den B 81500 gibt es als dreiteiligen und vierteiligen Zug. Ein Triebzug jeweils zwei angetriebene Enddrehgestelle, die dazwischen liegenden Drehgestelle sind Jakobs-Drehgestelle.
Der Autorail Grande Capacité kurz AGC (deutsch: „Triebwagen mit großer Kapazität“) ist ein Triebzug der von Bombardier in Crespin für die SNCF gebaut wurde. Diesen Zug gibt es als Diesel-, Elektrische- und Hybridvariante, die verschiedene Baureihen des AGC sind:
• die X 76500: Dieselversion, auch als XGC bezeichnet.
• die Z 27500: Elektrische Zweistrom-Version für 1500 V Gleichstrom und 25 kV 50 Hz Wechselstrom, diese Züge werden auch ZGC bezeichnet.
• die B 81500 (wie hier gezeigt): Zweikraftvariante bzw. Hybridvariante mit Dieselantrieb (diesel-elektrisch) und elektrische Version für 1500 V Gleichspannung, auch BGC bezeichnet.
• die B 82500: Hybridvariante und Zweistrom-Version, mit Dieselantrieb (diesel-elektrisch) und elektrische Version für 1500 V Gleichspannung sowie 25 kV 50 Hz Wechselstrom, werden auch BBGC oder BiBi bezeichnet.
Beschreibung:
Im Jahr 2002 gewann Bombardier die Ausschreibung für die autorail à grande capacité, welche die bisherigen lokbespannten TER ablösen. Diese Triebzugserie ist die bisher größte Einzelbestellung in der Geschichte der SNCF (Société nationale des chemins de fer français / deutsch ‚Nationale Gesellschaft der französischen Eisenbahnen‘). Nur die folgenden neuen Züge des Typs Régiolis und Bombardier Régio2N wurden in noch größerer Stückzahl bestellt (Auslieferung ab 2013). Die »Autorail à grande capacité« wurden in drei weiteren Versionen beschafft: als Zweisystemfahrzeuge Z 27500 für 1,5 kV Gleich- und 25 kV Wechselspannung bei 50 Hz (ZGC), als Dieseltriebwagen X 76500 (XGC) und als Zweikraft- und Zweisystemausführung B 82500 für 1,5 kV Gleich- und 25 kV Wechselspannung mit zusätzlichem Dieselantrieb (BBGC/BiBi).
Die B 81500 wurden drei- und vierteilig beschafft. Bei der SNCF sind 59 vier- und 126 dreiteilige Züge im Einsatz. Die B 81500 sind auf elektrifizierten und auf nichtelektrifizierten Strecken einsetzbar, wobei Fahrleitungsbetrieb nur unter 1,5 kV Gleichspannung möglich ist. Die sehr ähnlichen Fahrzeuge der Baureihe B 82500, können auch im mit Wechselspannung von 25 kV bei 50 Hz elektrifizierten Netz elektrisch fahren. Die Gleichspannungszweikraftwagen wurden durch die Regionen Aquitanien, Burgund, Centre-Val de Loire, Languedoc-Roussillon, Limousin, Midi-Pyrénées, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Poitou-Charentes und Rhône-Alpes für den Einsatz als TER bestellt. In diesen Regionen sind bislang nur die Hochgeschwindigkeitsstrecken mit 25 kV elektrifiziert, was die Wechselspannungsausrüstung entbehrlich macht.
TECHNISCHE DATEN der Baureihe B 81500 / BGC - AGC:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gebaute Stückzahl: 185 (59 vierteilige und 126 dreiteilige Züge)
Hersteller: Bombardier Transportation
Baujahre: 2004 – 2010 (dieser 2010)
Achsformel: Bo'2'2'2'Bo' (Dreiteiler Bo'2'2'Bo')
Länge über Kupplung: 72.800 mm (Dreiteiler 57.400 mm)
Höhe: 4.020 mm
Breite: 2.950 mm
Wagenkastenlängen: 21.000 mm (Endwagen) / 16.400 mm (Mittelwagen)
Drehzapfenabstände: 16.400 / 15.400 / 15.400 / 16.400 mm (Vierteiler)
Achsabstand in den Trieb-Drehgestellen: 2.300 m
Achsabstand in den Lauf-Drehgestellen: 2.800 m
Leergewicht: 163,2 t (Dreiteiler 134,9 t)
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Traktionsleistung im Dieselbetrieb: 1.248 kW (diesel-elektrisch)
Traktionsleistung elektrisch unter Oberleitung (1,5 kV): 1.900 kW
Dieselmotoren (diese trieben je einen Generator an):
2 Stück MAN V 12-Zylinder wassergekühlter Viertakt-Dieselmotor mit Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung vom Typ MAN D2842 LE 606
Daten eines Motors:
Hubraum: 21,93 Liter / 21.930 cm³ (Bohrung Ø 128 mm x 142 mm Hub)
Leistung: 662 kW (900 PS)
Maximales Drehmoment: 3.300 Nm
Drehzahl: 2.100 U/min
Tankinhalt: 2 × 1500 l
Leistungsübertragung: elektrisch / diesel-elektrisch
Anzahl der Fahrmotoren: 4 Asynchronmotoren
Stromsystem: 1,5 kV DC (Gleichstrom aus Oberleitung
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 174 und 26 Klappsitze (133 und 20 Klappsitze beim Dreiteiler)
Armin Schwarz
Der SNCF TGV Duplex (1. Generation) Zweisystem-Triebzug, Rame 290 (Triebzug 290), bestehend aus hier vorne dem Triebwagen TGV 29109, 8 Doppelstock-Mittelwagen und dem TGV 29180, am 25 März 2015 im Bahnhof Marseille-Saint-Charles.
Der TGV Duplex ist eine doppelstöckige Bauart der französischen Hochgeschwindigkeitszüge TGV. Sie wurde entwickelt, um höhere Kapazitäten auf überlasteten Hochgeschwindigkeitsstrecken anbieten zu können. Ein Zugverband wird aus zwei Triebköpfen und acht doppelstöckigen Mittelwagen gebildet. Bei der Mittelwageneinheit ruhen die Endwagen am Ende je auf einem konventionellen Laufdrehgestell, die Wagenübergänge der einzelnen Wagen liegen dann auf Jakobsdrehgestellen auf. Die Wagenzüge werden mit Schraubenkupplung und Seitenpuffern mit den Triebköpfen gekuppelt. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Beim Bau wurden statt Stahl Aluminium und Verbundwerkstoffe eingesetzt.
Mit den Duplex begann die dritte Generation der französischen Hochgeschwindigkeitszüge. Mit den zwei Sitzebenen und einer Kapazität von 510 Sitzplätzen pro Zug bietet ein Duplex die höchste Sitzplatzkapazität aller TGV-Triebzüge. Bei den Zügen von Ouigo, die nur Sitzplätze der zweiten Klasse bieten, sind 634 Sitzplätze verfügbar. Die Duplex-Triebzüge erbringen inzwischen die größte Beförderungsleistung im TGV-System. Ab 2019 trugen die TGV Réseau Duplex-Züge die Carmillon-Lackierung als TGV inOui.
Dieser Triebzug ist als Zweisystem-Triebzug für 1,5 kV Gleich- und 25 kV Wechselspannung mit 50 Hz ausgelegt.
TECHNISCHE DATEN:
Baureihenbezeichnung: TGV Duplex (1. Generation), Serie 29000
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo'Bo'+2'2'2'2'2'2'2'2'2'+Bo'Bo'
Anzahl der Achsen: 26 (8 davon angetrieben)
Länge des Zuges: 200,19 m
Leergewicht: 380,0 t
Achslast: 17 t
Leistung bei 1,5 kV DC: 3.680 kW
Leistung bei 25 kV 50 Hz AC: 8.800 kW (ca. 12.000 PS)
Antrieb: 8 dreiphasige luftgekühlte Synchronmotoren vom Typ SM 47, á 1.100 kW (1.460 kg, 1.240 V)
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h
Stromsysteme: 25 kV / 50 Hz AC und 1,5 kV DC (Gleichstrom)
Zugleitsysteme: TVM 430 / KVB / Crocodile
Sitzplätze: 516 (184 in der 1. und 332 in der 2. Klasse)
Armin Schwarz
Die an die SBB Cargo International AG vermietete Siemens Vectron MS – 6193 047 (91 80 6193 047-8 D-DISPO) der Beacon Rail Capital Europe GmbH (München) fährt am 21 November 2025 durch Kirchen/Sieg in Richtung Siegen. Leider war wegen der tiefstehenden Sonne kein Bild in der anderen Richtung möglich.
Die Siemens Vectron MS wurde in der Variante A39 wurde 2025 von Siemens in München-Allach unter der Fabriknummer 23869 gebaut. Nach der Farbe der Lok zu urteilen war die Lok vermutlich für einen anderen Schweizer Kunden bzw. Mieter vorgesehen.
Diese Vectron Lokomotive ist als MS – Lokomotive (Mehrsystemlok) mit 6.400 kW Leistung und 160 km/h Höchstgeschwindigkeit konzipiert. Hier in der Version MS A39 hat sie die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande und Belgien (D/A/CH/I/NL/B). Die SIEMENS Vectron MS der Version A 39 besitzt die Zugsicherungssysteme ETCS BaseLine 3, sowie
für Deutschland (PZB90 / LZB80 (CIR-ELKE I)),
für Österreich (ETCS Level 1 mit Euroloop, ETCS Level 2, PZB90 / LZB80),
für die Schweiz (ETCS Level 2, ZUB262ct, INTEGRA)
für Italien (SCMT)
für die Niederlande (ETCS Level 1, ETCS Level 2, ATB-EGvV)
und für Belgien (ETCS L1, ETCS L2, TBL1+) Armin Schwarz
Die an die LINEAS Group NV/SA vermietete 186 258-0 (91 80 6186 258-0 D-Rpool) fährt am 21 November 2025 mit einem Coilzug durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Siegen.
Die Bombardier TRAXX F140 MS(2E) wurde 2017 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35408 gebaut und an die Railpool ausgeliefert. Die Multisystemlokomotive hat die Zulassungen bzw. besitzt die Länderpakete für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien und die Niederland (D/A/CH/I/B/NL). Armin Schwarz
Die an die LINEAS Group NV/SA vermietete 186 258-0 (91 80 6186 258-0 D-Rpool) fährt am 21 November 2025 mit einem Coilzug durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Siegen.
Die Bombardier TRAXX F140 MS(2E) wurde 2017 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35408 gebaut und an die Railpool ausgeliefert. Die Multisystemlokomotive hat die Zulassungen bzw. besitzt die Länderpakete für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien und die Niederland (D/A/CH/I/B/NL). Armin Schwarz
Die 187 148-2 (91 80 6187 148-2 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 13 November 2025 mit einem Coilzug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln. Im Vordergrund der Rbf, hier werden Gleise erneuert.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2016 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35239 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland. Armin Schwarz
Die 187 148-2 (91 80 6187 148-2 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 13 November 2025 mit einem Coilzug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln. Im Vordergrund der Rbf, hier werden Gleise erneuert.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2016 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35239 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland. Armin Schwarz
6-achsige Drehgestell-Flachwagen mit aufgesetzten Lademulden für Coils (Blechrollen), hier im Vordergrund 31 80 4871 100-2 D-DB, der Gattung Sahmms-t 710, der DB Cargo Deutschland AG, am 21 November 2025 im Zugverband bei der Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg, hier beladen mit 3 Warmband-Coils.
Auf den eigentlichen Drehgestell-Flachwagen (Schwerlastwagen) ist ein Ladegestell aufgesetzt, im dem sich 7 Lademulden für Coils befinden. Bei Bedarf kann das Ladegestell abgehoben werden und der Wagen kann so für andere Güter verwendet werden, dann würde der Wagen zur Gattung Samms 710. Früher wurden diese Wagen als Ssylms bzw. Sas 710 bezeichnet.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 16.400 mm
Drehzapfenabstand: 8.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm (2 × 1.700 mm)
Gesamter Radsatzstand: 11.800 mm
Ladelänge: 15.000 mm
Ladebreite in den Mulden (Sahmms-t): 2.450 mm
Max. Coil-Ø: 2.200 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht (RIV): 69,5 t ab Streckenklasse D (RIV)
Maximales Ladegewicht auf DB Netz: 84,5 t ab Streckenklasse CE
Eigengewicht: 35.240 kg
Achslast: 20 t
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 80 m
Bauart der Bremse: KE-GP (LL)
Bremssohle: IB 116
Handbremse: Ja (Fbr)
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV Armin Schwarz
Vierachsiger offener Drehgestell-Güterwagen (Hochbordwagen) 31 80 5377 910-0 D-AAEC, der Gattung Eanos-x 055, der VTG Schweiz GmbH (ex Ahaus Alstätter Eisenbahn Cargo AG) am 21 November 2025 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg.
Die Bedeutung der Gattung Eanos-x 055:
E = Offener Güterwagen der Regelbauart, seitenkippbar, mit flachem Boden
a = mit vier Radsätzen
n = mit vier Radsätzen höchste Lastgrenze über 60 t
o = nicht stirnkippbar
s = lauffähig bis 100 km/h (beladen, gemäß Lastgrenzraster)
Diese Eanos sind offene Drehgestellgüterwagen mit einem großen Laderaum, hohen Lastgrenzen und mit durchgehendem Obergurt, zwei doppelflügeligen Türen (1.800 x 1.800 mm) auf jeder Seite und Stahlfußboden ausgestattet.
Sie sind geeignet für die Beförderung vieler unterschiedlichster Güter sowohl in loser Schüttung (Schrott, Kohle, Erze, Steine und Erden) als auch in Stücken (Container, Schwarzbandcoils (Warmband-Coils), Rundholz oder Stahlhalbzeuge (Stabeisen/Brammen)). Außen an den Wagen angebrachte Ringe ermöglichen die sichere Befestigung von Netzen/Wagendecken zum Schutz nässeempfindlicher Güter und vor Windabtrag. Zur Sicherung von leichtem, losem Schrott sind unterhalb der Obergurte Haken zur Befestigung von Drahtabdeckungen angebracht. Dieser Ea-Wagen ist speziell für die großen Belastungen im Schrottverkehr mit verstärkten Wänden und Fußböden sowie Schutzeinrichtungen an den Bedienelementen ausgerüstet worden.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 15.740 mm
Drehzapfenabstand: 10.700 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestell-Bauart: Y 25 Lss
Ladelänge: 14.500 mm
Ladebreite: 2.720 mm
Ladehöhe: 2.100 mm
Ladefläche: 39,4 m²
Laderaum: 82,5 m³
Türöffnung/Längsseite: 2 Stück 1.800 × 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht ab Streckenklasse D: 65,0 t
Maximales Ladegewicht ab Streckenklasse CE: 59,0 t (auf DB Netz)
Eigengewicht: 24.450 kg
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 35 m
Bremse: KE-GP-A
Handbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Die KSW 42 bzw. 277 902-3 (92 80 1277 902-3 D-KSW) der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) fährt am 14 November 2025, mit ihrem täglichen Übergabegüterzug (leere Coilwagen) von Herdorf in Richtung Betzdorf. Nach dem Umsetzen (Richtungswechsel) in Betzdorf geht es dann über Siegen nach Kreuztal. Armin Schwarz
Die KSW 42 bzw. 277 902-3 (92 80 1277 902-3 D-KSW) der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) fährt am 14 November 2025, mit ihrem täglichen Übergabegüterzug (leere Coilwagen) von Herdorf in Richtung Betzdorf. Hier auf der Hellerbrücke zwischen Herdorf und Sassenroth.
Nach dem Umsetzen (Richtungswechsel) in Betzdorf geht es dann über Siegen nach Kreuztal. Armin Schwarz
Die KSW 42 bzw. 277 902-3 (92 80 1277 902-3 D-KSW) der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) fährt am 14 November 2025, mit ihrem täglichen Übergabegüterzug (leere Coilwagen) von Herdorf in Richtung Betzdorf, hier zwischen Herdorf und Sassenroth. Nach dem Umsetzen (Richtungswechsel) in Betzdorf geht es dann über Siegen nach Kreuztal. Armin Schwarz
Nun fährt die KSW 42 bzw. 277 902-3 (92 80 1277 902-3 D-KSW) der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) am 14 November 2025 mit dem Übergabegüterzug (leere Coilwagen), von Herdorf via Betzdorf und Siegen nach Kreuztal, durch Kirchen/Sieg. Armin Schwarz
Der RE 9 - Rhein Sieg Express (RSX) Siegen - Köln – Aachen, geschoben von der 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW, am 14 November 2025 beim Halt im Bahnhof Kirchen/Sieg. Armin Schwarz
Geschoben von der 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW verlässt der RE 9 - Rhein Sieg Express (RSX) Siegen - Köln – Aachen nun Steuerwagen voraus den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter Richtung Betzdorf. Armin Schwarz
Die 146 004-7 (91 80 6146 004-7 D-DB) der DB Regio NRW erreicht am 14 November 2025, mit dem RE 9 (RSX - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, den Bahnhof Kirchen/Sieg.
Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von Adtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33811 gebaut. Armin Schwarz
Der VT 503 (95 80 1648 103-7 D-HEB / 95 80 1648 603-6 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation, der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), fährt am 14 November 2025 von Kirchen/Sieg, hier beim Bü km 121,192, als RB 93 "Rothaarbahn" von Aue-Wingeshausen über Kreuztal und Siegen nach Betzdorf. Nächster Halt ist dann der Zielbahnhof Betzdorf/Sieg.
Der LINT 41 wurde 2015 von der ALSTOM Transport Deutschland GmbH (vormals LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt unter der Fabriknummer D041418-003 gebaut und im Juli 2015 an die HLB Standort Siegen ausgeliefert. Armin Schwarz
Der ET 123 „Laudach“, ein fünfteiliger STADLER Meterspur-Zweirichtungs-Multigelenk-Stadtbahnwagen in Niederflur-Bauweise vom Typ Tramlink V3 der neuesten Generation (Tramlink 2.0) der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H., steht am 04 April 2025, als Linie 161 „Traunseetram“ zum Bahnhof Gmunden, in der neue überdachte Bahnsteighalle vom Bahnhofs Gmunden-Engelhof zur Abfahrt bereit. Der Bahnhofs Gmunden-Engelhof ist der älteste noch in Funktion stehende Bahnhof Kontinentaleuropas.
Der ET 123 wurde 2016 von Stadler Rail Valencia (zuvor Vossloh España) gebaut und geliefert. Armin Schwarz
Der zweiachsige historische Normalspur 3 Klasse Elektrotriebwagen ET 24.101, ex ET 24.001, der Lokalbahn Lambach – Vorchdorf-Eggenberg (der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H.) steht am 04 April 2025 vor der Remise der Stern & Hafferl beim Bahnhof Vorchdorf-Eggenberg. Nach der Nummerierung „24“ war dieser Triebwagen ursprünglich der bis 2009 stillgelegten Lokalbahn Lambach–Haag am Hausruck zugeordnet.
Den prächtig restaurierten Triebwagen lieferte 1931 die Grazer Waggonfabrik und Siemens-Schuckert Wien gemeinsam mit einem zweiten typengleichen Triebwagen anlässlich der Elektrifizierung der Vorchdorferbahn. Die beiden einfachen aber durchaus zweckmäßig gehaltenen Triebwagen gab es zum Preis von je ÖS 77.500.- (nach heutigem Geldwert ca. Euro 300.000.-).
Der Wagenkasten besteht aus Eichenholz mit großen Fenstern und Blechverkleidung. Die Innenausstattung wurde durch Verwendung verschiedener Hölzer ansprechend gestaltet. Die Dachdeckung besteht aus imprägnierter Segelleinwand. Die Triebwagen verfügen über einen Fassungsraum von 46 Sitz- und 18 Stehplätzen. Das Dienstgewicht beträgt 17,3 Tonnen. Der Wagen hat eine Länge über Puffer von 11,00 m und einen Radstand von 5,5 m. Die elektrische Ausrüstung besteht aus 2 Gleichstrommotoren á 53 kW, gesteuert über 2 Fahrschalter mit jeweils 12 Fahr- und 7 Bremsstufen. Von der elektrischen Bremse unabhängig, ist eine selbsttätige Vacuum Bremse eingebaut, welche, wie auch die Handspindelbremse auf das gleiche Bremsgestänge wirkt. Heizung und Beleuchtung erfolgen elektrisch, für die 1930 er Jahre bei Lokalbahnen oft noch ein unbekannter Luxus. Vom Triebwagen können auch allfällige Personen – oder Dienstwagen mit Licht- und Heizstrom versorgt werden. Als Stromabnehmer dient ein Scherenbügel vom Typ SBS 15, ursprünglich mit sogenannter Fischerpalette (ein Stahlblech Pressstück mit Rillen in welches Schmiermittel eingefüllt wurde) ausgestattet. Nach 1946 erfolgte, nicht zuletzt um Störungen des Rundfunks und des zunehmenden Funkverkehrs zu vermeiden, die Umstellung auf Grafit Schleifstücke. Als Signalmittel dient ein Horn welches über die Abluft der Vacuum Pumpe gespeist wird und ein, einem Rind nicht unähnliches Gebrüll abgibt. Das führte auch zum Spitznahmen „Braune Kuah“. Geliefert wurden beide Triebwagen in elegantem, aber dunklen Braun mit vornehmer Schattenschrift für den Eigentümer und die Fahrzeugnummer versehen. Die behördliche Abnahme beider Triebwagen erfolgte am 21. Dezember 1931. Die ursprüngliche Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h konnte ab 1933 auf 40 km/h angehoben werden. Gleichzeitig mit dem Einbau einer Sicherheitsfahrschaltung (Sifa) für den Einmannbetrieb wurde auch die zulässige Fahrzeughöchstgeschwindigkeit auf 50 km/h erhöht. Äußerlich kaum zu unterscheiden, folgten 1932/3 zwei ähnliche Triebwagen für die Lokalbahn Lambach – Haag am Hausruck.
Der Triebwagen 24.101 erhielt 1939 eine weinrot/beige Lackierung analog den Triebwagen der Deutsche Reichsbahn. Ab den späten 1950er Jahren präsentierte sich der Triebwagen in der klassischen Stern&Hafferl Lackierung dieser Epoche, in braun-ockergelb.
Durch verschiedenste Umbauten bzw. auch Ausmusterungen der Triebwagenfamilie befand sich Mitte der 1980er Jahre nur mehr der Triebwagen ET 24.101 in einem weitgehend originalen, aber schäbigen Zustand. Der Triebwagen wurde 1985/86 in der Hauptwerkstätte Vorchdorf vorbildlich restauriert und erfreut seither Jung und Alt bei seinen Ausfahrten. Armin Schwarz
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren.
Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.