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Ein langer und schwerer Coilzug im Sandwich der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein fährt am 16 April 2026 in Neunkirchen-Struthütten auf der Freien Grunder Eisenbahn (KSW-Infrastruktur) in Richtung Neunkirchen-Salchendorf. Vorne die führende KSW 45 (98 80 0276 016-9 D-KSW) die MaK G 1204 BB. Am Zugschluss ist die nachschiebende KSW 42 (92 80 1277 902-3 D-KSW), eine Vossloh MaK G 1700 BB.
Armin Schwarz
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Ein langer und schwerer Coilzug im Sandwich der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein fährt am 16 April 2026 in Neunkirchen-Struthütten auf der Freien Grunder Eisenbahn (KSW-Infrastruktur) in Richtung Neunkirchen-Salchendorf. Vorne die führende KSW 45 (98 80 0276 016-9 D-KSW) die MaK G 1204 BB. Am Zugschluss ist die nachschiebende KSW 42 (92 80 1277 902-3 D-KSW), eine Vossloh MaK G 1700 BB.
Armin Schwarz
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Ein langer und schwerer Coilzug im Sandwich der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein fährt am 16 April 2026 in Neunkirchen-Struthütten auf der Freien Grunder Eisenbahn (KSW-Infrastruktur) in Richtung Neunkirchen-Salchendorf. Vorne die führende KSW 45 (98 80 0276 016-9 D-KSW) die MaK G 1204 BB. Hier am Zugschluss ist die nachschiebende KSW 42 (92 80 1277 902-3 D-KSW), eine Vossloh MaK G 1700 BB.
So kann der komplette Zug aber nicht an sein Ziel hinauf zum Pfannenberg fahren, denn er muss durch die Spitzkehre Pfannenberg. So muss der Zug in mehreren Abschnitten geteilt werden und eine Lok bringt die Coilwagen hinauf. Oben befindet sich die ehemalige Grube Pfannenberger Einigkeit, wo sich heute die Produktionshallen der EMW Stahl Service GmbH ein Geschäftsbereich der SCHÄFER WERKE Gruppe befinden.
Armin Schwarz
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Damals noch für die DB Fernverkehr AG fahrende, die 181 213-0 „Saar“ (91 80 6181 213-0 D-DB) ist am 17 Juni 2013 beim Hbf Koblenz angestellt.
Die Lok wurde 1974 bei Krupp in Essen unter der Fabriknummer 5279 gebaut, der elektrische Teil bei AEG unter der Fabriknummer 8850. Sie hat die Zulassung für Deutschland / Frankreich / Luxemburg. Im Jahr 2020 wurde sie an die Martin Schlünß Eisenbahnlogistik in Wankendorf verkauft. Aktuell ist sie als 91 80 6181 213-0 D-SEL im unterwegs, sie hat nun wieder ein Farbkleid in ozeanblau/beige. Bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2018 fuhren die Loks planmäßig den EN 452 / 453 (Paris–Moskau) im Abschnitt von Karlsruhe nach Strasbourg (F). Zuvor bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2014 die IC 130 bis IC 137 und IC 231 (Borkum, Norderney oder Ostfriesland) von der Nordsee über Köln und Koblenz nach Luxembourg (und retour), im Abschnitt von Luxembourg und Koblenz.
Die DB-Baureihe 181.2 sind Zweisystemlokomotiven (15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstromsystem) für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Luxemburg und Frankreich, von denen 1974 und 1975 insgesamt 25 Stück gebaut wurden. Ihre Entwicklung basiert auf den vier Vorserienloks E 310 001 bis 004 die von der Deutschen Bundesbahn ab 1966 speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg beschafft wurden. Nach 1968 wurden diese vier Prototypen im Baureihenschema der DB wegen technischer Unterschiede als Baureihe 181.0 und 181.1 eingereiht. Sie waren eine Weiterentwicklung der E 320 (BR 182).
Der markanteste äußere Unterschied zu den Vorserienloks besteht in den drei abnehmbaren Maschinenraumhauben, wobei die Lüftergitter zur Dachkante hochgezogen wurden. Durch die höheren Lüfter wurde es ermöglicht, dass die Luft nicht mehr durch den Maschinenraum, sondern direkt zu den Fahrmotoren geleitet werden konnte. Die Fahrmotoren waren indes vom gleichen Grundtyp, mit identischer Dauerleistung. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit einer höheren zulässigen Drehzahl der Elektromotoren von 150 km/h auf 160 km/h gesteigert.
Die Loks haben die Achsfolge Bo'Bo', somit besitzen sie zwei Drehgestelle mit insgesamt vier Fahrmotoren (6 polige Reihenschluß-Mischstrommotoren) und vier einzeln angetriebenen Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt mittels SIEMENS Gummiring-Kardanantrieb. Bei den Serienlokomotiven konnte die Firma Krupp auf Erfahrungen mit der DB-Baureihe 151 zurückgreifen, von der man die Lemniskatenlenker übernahm.
Die Loks sind mehrfachtraktions- und wendezugfähig, jedoch nicht mit den vorhandenen Steuerwagen einsetzbar. Grund dafür ist die bei den Steuerwagen fehlende Technik für die anderen Stromsysteme. Dies führt dazu, dass das Steuerkabel an zwei Polen nicht passt und somit einen Wendezugbetrieb unmöglich macht.
Unter Berücksichtigung der tiefer hängenden Oberleitung in Frankreich entschied man sich für einen Lokkasten mit niedriger Bauhöhe. Eine Besonderheit ist die asymmetrische Ausrüstung mit Fenstern und Lüftungsgittern. Eine Seite weist sieben Gitter auf, während bei der anderen statt der drei mittleren die gleiche Anzahl an Fenstern eingebaut wurde.
TECHNISCHE DATEN der BR 181.2:
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo’Bo’
Dienstgewicht: 84,0 t
Länge über Puffer: 17.940 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt)
Höhe: 3.612 mm
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz~ (Stromabnehmer 1, 1.950 mm) und 25 kV 50 Hz~ (Stromabnehmer 2, 1.450 mm)
Anzahl Fahrmotoren: 4 (á 825 kW)
Fahrstufenschalter: Stufenlose Zugkraftsteuerung über Thyristor-Stromrichter mit Phasenanschnittsteuerung sowie 5-stufiges Nocken-Feinschaltwerk für Feldschwächung
Antrieb: Gummiring Kardanantrieb
Dauerleistung: 3.300 kW (4.488 PS)
Anfahrzugkraft: 277 kN
Dauerzugkraft: 133 kN
Elektrische Wiederstandsbremse (Fahrdrahtanhängig): max. 120 kN
Elektrische Wiederstandsbremse (Batterie): max. 60 kN
Bremse: KE-GP-R + E mZ EP
Kleinster befahrbarer Kurvenradius: R 100 m
Armin Schwarz
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Deutschland / E-Loks / BR 181.2, Deutschland / Unternehmen / DB Fernverkehr AG
145 1400x933 Px, 16.04.2026
Die SNCF BB 26149 "Sybic" (91 87 0026 149-x F-SNCF) erreicht am 17 Juni 2013 mit einem TER 200 der TER Alsace (Elsass) von Basel über Straßburg und Metz den Ziel-Bahnhof Luxemburg.
Am 10. Dezember 2011 wurde der EuroCity Jean Monnet (295, 296), der die Strecke Brüssel – Luxemburg – Metz – Straßburg – Basel bediente eingestellt. Er wurde durch einen TER 200 (mit gleicher Zugnummer) ersetzt, der ausschließlich auf der Strecke Luxemburg – Metz – Straßburg – Basel verkehrte. TER 200 ist die Bezeichnung für bestimmte Regionalzüge des TER Grand Est-Netzes (ehemals TER Alsace). Die TER-200-Züge, die bis Nancy oder Metz und Luxemburg fuhren, wurden mit dem neuen Fahrplan vom 3. April 2016 eingestellt. Einige Züge auf der Strecke Straßburg – Nancy werden weiterhin mit TER-200-Zügen betrieben, tragen aber nicht mehr die Bezeichnung TER 200.
Diese Regionalexpresszüge (TERs), die mit Corail-Wagen betrieben werden, erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h, während die Höchstgeschwindigkeit von TERs auf herkömmlichen Strecken 160 km/h nicht übersteigt.
Armin Schwarz
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Frankreich / E-Loks / BB 26000 (Sybic), Luxemburg / Bahnhöfe / Luxemburg (Stad Lëtzebuerg), Frankreich / Züge / TER 200
146 1400x976 Px, 15.04.2026
Der SNCF TER200 Steuerwagen (TER200 Voitures-pilotes) 50 87 80-97 127-3 F-SNCF der Gattung B5 uxh am 17 Juni 2013 am Zugschluss von einem TER 200 der TER Alsace (Elsass) von Basel über Straßburg und Metz nach Luxemburg im Bahnhof Luxemburg (Stadt).
Dieser Wagen ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen, hat ein Eigengewicht von 45 t und bietet 45 Sitzplätze in der 2. Klasse.
Im Jahr 2008 wurden die TER200-Züge schrittweise mit Steuerwagen des Typs B5uxh ausgestattet, um die TER-200-Verbindungen mit Wendezugbetrieb zu ermöglichen (damit die Lokomotive nicht mehr umsetzen muss). Ziel war es, die Pünktlichkeit durch kürzere Rangierzeiten zu verbessern. Die von Alstom gelieferten Steuerwagen wurden aus älteren Gepäckwagen umgebaut. Sie wurden teilweise im Eisenbahnwerk Reichshoffen im Elsass gefertigt. Ein Führerstand wurde hinzugefügt; die Steuerwagen bieten die notwendigen Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, sowohl zum Einsteigen als auch für die Fahrt selbst. Außerdem bieten sie Platz für sechs Fahrräder. Die Wendezüge des Typs TER 200 wurden am 21. April 2008 in Betrieb genommen.
Die Umrüstung auf den Wendezugbetrieb erforderte den Einbau neuer Stromabnehmer des Typs AX von Faiveley für 25 kV 50 Hz an den Lokomotiven der Baureihe BB 26000, entwickelt von Faiveley. Das alte Modell verursachte aufgrund seines Luftwiderstands Probleme beim Schieben des Zuges.
Armin Schwarz
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Frankreich / Wagen / Steuerwagen, Frankreich / Züge / TER 200
117 1400x933 Px, 15.04.2026
Die 295 049-1 (98 80 3295 049-1 D-BEG) der BE - Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH, ex DB 295 049-1, ex DB 291 049-5, ist am 17 Juni 2013 beim Betriebswerk der trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH in Koblenz-Moselweiß abgestellt. Das Bild konnte ich einem Zug heraus machen.
Die V 90 wurde 1976 von Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal, Kirchen a.d. Sieg unter der Fabriknummer 14213 gebaut und als 291 049-5 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Die V90 war die vorletzte von Jung in Kirchen gebaute Lokmotive überhaupt. Im Jahr 2003 erfolgte der Umbau auf Funkfernsteuerung und die Umzeichnung in DB 295 049-1. Bei der DB Schenker Rail Deutschland AG war sie bis 2013 im Bestand, wurde aber am 04.11.2011 z-gestellt und am 07.03.2013 ausgemustert. Im März 2013 ging sie dann an die Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH.
Die Entwicklung der BR 291/295:
Im Jahre 1965 baute die MaK auf eigene Rechnung eine Serie von fünf Loks, die auf der V 90 basierten, jedoch statt des 12-Zylinder-V-Motors (MTU MB 12 V 652 TA 10) der V 90 einen hauseigenen 8-Zylinder-Reihenmotor mit Abgasturbolader vom Typ 8M 282 AKB erhielten. Dessen Leistung betrug abhängig von der eingestellten Drehzahl zwischen 1100 PS bei 930/min und 1400 PS bei 1100/min. Die Loks erhielten die Bezeichnung V 90 P. Der Hersteller erhoffte sich Aufträge von Privatbahnen und der Industrie, daher das „P“.
Die DB übernahm im August 1965 die V 90 P 03 und im letzten Quartal 1966 die beiden V 90 P 04 und V 90 P 05 als Mietloks zu Testzwecken. Deren Leistungen am Ablaufberg entsprachen so sehr den Anforderungen, dass eine Bestellung über hundert Maschinen erfolgte. Die DB erwarb die drei V 90 P im Juli 1972, nachdem sie sie bei der Umstellung auf Computernummern schon als Unterbaureihe 2919 eingereiht hatte.
Da sich die V 90 P aufgrund ihrer bundesbahntypischen Bordelektrik (110 V statt der bei NE-Bahnen üblichen 24 V), sowie ihrer konsequenten Auslegung für den schweren Rangierdienst nicht bei den Privatbahnen durchsetzen konnte, entwickelte MaK die V 90 P weiter zur MaK G 1600 BB, von welcher 16 Stück gebaut wurden.
Die Serienloks der BR 291 wurden von 1974 bis 1978 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Bei der MaK in Kiel wurden davon die 291 001 bis 040, sowie die 291 051 bis 100 gebaut. Die Maschinen 291 041 bis 050 kamen dagegen aus Kirchen a.d. Sieg von Jung, die zugleich die letzten von dieser Fabrik gebauten Loks waren.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanordnung: B'B'
Länge über Puffer: 14.320 mm
Breite: 3.100 mm
Drehzapfenabstand: 7.000 mm
Gesamtachsstand: 9.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Streckengang / 40 km/h Rangiergang
Dienstgewicht: 80 t
Anfahrzugkraft im Schnellgang:188 kN
Anfahrzugkraft im Langsamgang: 236 kN
Motorbauart: MaK 8-Zylinder- Viertakt-Diesel- Reihenmotor mit Abgasturbolader
Motortyp: 8M 282 AKB
Leistung: 1030 kW / 1400
Dauerleistung: 800 kW (1100 PS)
Nenndrehzahl: 950 U/min
Hubraum: 101 l (Bohrung Ø 240 mm x 280mm Hub)
Motorengewicht: 8.990kg
Getriebe und Leistungsübertragung:
Das hydraulische Getriebe von Voith hat zwei Wandlergänge. Ein mechanisches Nachschaltgetriebe ermöglicht die Wahl zwischen einem Schnell- und einem Langsamgang sowie den Wechsel der Fahrtrichtung. Um feinfühlige Langsamfahrten zu ermöglichen, hat das Getriebe eine stufenlos regelbare Wandlerteilfüllung. Die Leistungsübertragung auf die Achsgetriebe erfolgt dann über Gelenkwellen
Armin Schwarz
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Trier Hauptbahnhof am 17 Juni 2013: Als der RE 1 Koblenz RE 1 Koblenz – Trier – Saarbrücken, noch „Mosel-Saar-Express“ und nicht SÜWEX (Südwest-Express) hieß. Die 143 129-5 (91 80 6143 129-5 D-DB) der DB Regio Südwest mit dem RE 1 von Koblenz nach Saarbrücken beim Halt im Hauptbahnhof Trier.
Die Lok wurde 1986 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hans Beimler Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 18505 gebaut und als DR 243 129-4 an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in DR 143 129-5 und zum 01.01.1994 in DB 143 129-5. Ab dem 07.11.2018 war sie SSM Chemnitz (DB Stillstandsmanagement) abgestellt, am 11.02.2021 wurde sie bei Bender Rohstoff-Recycling e. K. in Leverkusen-Opladen zerlegt.
Armin Schwarz
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Trier Hauptbahnhof am 17 Juni 2013: Als der RE 1 Koblenz RE 1 Koblenz – Trier – Saarbrücken, noch „Mosel-Saar-Express“ und nicht SÜWEX (Südwest-Express) hieß. Die 143 129-5 (91 80 6143 129-5 D-DB) der DB Regio Südwest mit dem RE 1 von Koblenz nach Saarbrücken beim Halt im Hauptbahnhof Trier.
Die Lok wurde 1986 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hans Beimler Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 18505 gebaut und als DR 243 129-4 an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in DR 143 129-5 und zum 01.01.1994 in DB 143 129-5. Ab dem 07.11.2018 war sie SSM Chemnitz (DB Stillstandsmanagement) abgestellt, am 11.02.2021 wurde sie bei Bender Rohstoff-Recycling e. K. in Leverkusen-Opladen zerlegt.
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Der CFL-Trabbi 628 506 / 928 506 (95 82 0628 506-5 L-CFL / 95 82 0928 506-2 L-CFL) steht am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxemburg (Stadt).
Der Triebzug wurde 1994 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH in Salzgitter-Watenstedt unter den Fabriknummern VT628-145-1 bzw. VS628-145-2 gebaut und an die Deutsche Bahn AG, 1998 ging er an die CFL. Ein Triebzug kostete damals rund 2,75 Mio. DM.
Für hauptsächlich die Verbindung zwischen Luxemburg und Trier übernahm die CFL (Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois / Nationale Gesellschaft der Luxemburgischen Eisenbahnen) 1998 zwei Dieseltriebwagen der BR 628.4/928.4 von der Deutsche Bahn AG. Diese waren der VT 628 505/928 505 und der VT 628 506/928 506.Die Fahrzeuge waren zunächst in Minttürkis/Pastelltürkis/Lichtgrau, seit 2001 in roter Lackierung. Auch die Nummerierungen blieben bis zur Einführung der einheitlichen UIC-Kennzeichnung der Triebfahrzeuge (NVR-Nummer) im Jahr 2007. Im Jahr 2015 wurden beide Triebzüge an die CFL-Tochter die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll verkauft. Die Steuerwagen wurden von den Verbrennungstriebwagen getrennt und beide VT 628 505 und 628 506 zu einem vereinigt und hat so die doppelte Antriebsleistung mit der Achsfolge 2’B’+B’2’. So wurde aus der Doppel-Triebwagen zum 95 80 0628 506-7 D-NEG / 95 80 0629 505-8 D-NEG. Der Steuerwagen 928 505 wurde 2018 in Niebüll, der VS 928 506 steht seit September 2019 im Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe als Denkmal.
Der zweiteilige Diesel-Triebzug VT 628.4 (BR 628.4/928.4) ist eine Weiterentwicklung der 1. Bauserie (628.2), deren Entwicklungsarbeit von der Firma DUEWAG in Zusammenarbeit mit dem damaligen Bundesbahn-Zentralamt München durchgeführt wurde. Zwei Mehrzweckräume mit Stellplätzen für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und/oder Fahrräder an den jeweiligen Enden des Triebzuges, eine Toilettenanlage in Triebzugmitte, die zwangsbelüfteten Fahrgasträume gehören zur Grundausstattung des Triebzuges.
Die Traktionsleistung gelangt (vom Motor) zu einem hydraulischen Getriebe, welches über einen Wandler und eine Kupplung verfügt. Dieselmotor und Getriebe sind elastisch unter dem Rahmen aufgehängt. Über Gelenkwellen und Radsatzgetriebe werden jeweils die Achsen am Kurzkuppelende gelegene Drehgestell des Triebwagens angetrieben. Im hydraulischen Getriebe integriert ist ein im Stillstand pneumatisch schaltbares Wendegetriebe zum Fahrtrichtungswechsel.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: 2'B' + 2'2'
Gattungszeichen: BD (Triebwagen) / ABD (Steuerwagen)
Leistung: 485 kW (660 PS)
Motor: wassergekühlter MTU-Unterflur-Dieselmotoren MTU 12 V 183 TD 12
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Gesamtgewicht: 79,9 t
Länge über Puffer: 46.400 mm
Drehzapfenabstände: 15.100 mm / 7.700 mm / 15.100 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Fußbodenhöhe über SO: 1.210 mm
Trieb- und Laufraddurchmesser:770 mm (neu)
kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser: R 125 m
Sitzplätze: 12 (in der 1.Klasse) / 132 (in der 2. Klasse)
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Der CFL-Trabbi 628 506 / 928 506 (95 82 0628 506-5 L-CFL / 95 82 0928 506-2 L-CFL) steht am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxemburg (Stadt).
Der Triebzug wurde 1994 von LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH in Salzgitter-Watenstedt unter den Fabriknummern VT628-145-1 bzw. VS628-145-2 gebaut und an die Deutsche Bahn AG, 1998 ging er an die CFL. Ein Triebzug kostete damals rund 2,75 Mio. DM.
Für hauptsächlich die Verbindung zwischen Luxemburg und Trier übernahm die CFL (Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois / Nationale Gesellschaft der Luxemburgischen Eisenbahnen) 1998 zwei Dieseltriebwagen der BR 628.4/928.4 von der Deutsche Bahn AG. Diese waren der VT 628 505/928 505 und der VT 628 506/928 506.Die Fahrzeuge waren zunächst in Minttürkis/Pastelltürkis/Lichtgrau, seit 2001 in roter Lackierung. Auch die Nummerierungen blieben bis zur Einführung der einheitlichen UIC-Kennzeichnung der Triebfahrzeuge (NVR-Nummer) im Jahr 2007. Im Jahr 2015 wurden beide Triebzüge an die CFL-Tochter die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll verkauft. Die Steuerwagen wurden von den Verbrennungstriebwagen getrennt und beide VT 628 505 und 628 506 zu einem vereinigt und hat so die doppelte Antriebsleistung mit der Achsfolge 2’B’+B’2’. So wurde aus der Doppel-Triebwagen zum 95 80 0628 506-7 D-NEG / 95 80 0629 505-8 D-NEG. Der Steuerwagen 928 505 wurde 2018 in Niebüll, der VS 928 506 steht seit September 2019 im Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe als Denkmal.
Der zweiteilige Diesel-Triebzug VT 628.4 (BR 628.4/928.4) ist eine Weiterentwicklung der 1. Bauserie (628.2), deren Entwicklungsarbeit von der Firma DUEWAG in Zusammenarbeit mit dem damaligen Bundesbahn-Zentralamt München durchgeführt wurde. Zwei Mehrzweckräume mit Stellplätzen für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und/oder Fahrräder an den jeweiligen Enden des Triebzuges, eine Toilettenanlage in Triebzugmitte, die zwangsbelüfteten Fahrgasträume gehören zur Grundausstattung des Triebzuges.
Die Traktionsleistung gelangt (vom Motor) zu einem hydraulischen Getriebe, welches über einen Wandler und eine Kupplung verfügt. Dieselmotor und Getriebe sind elastisch unter dem Rahmen aufgehängt. Über Gelenkwellen und Radsatzgetriebe werden jeweils die Achsen am Kurzkuppelende gelegene Drehgestell des Triebwagens angetrieben. Im hydraulischen Getriebe integriert ist ein im Stillstand pneumatisch schaltbares Wendegetriebe zum Fahrtrichtungswechsel.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: 2'B' + 2'2'
Gattungszeichen: BD (Triebwagen) / ABD (Steuerwagen)
Leistung: 485 kW (660 PS)
Motor: wassergekühlter MTU-Unterflur-Dieselmotoren MTU 12 V 183 TD 12
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Gesamtgewicht: 79,9 t
Länge über Puffer: 46.400 mm
Drehzapfenabstände: 15.100 mm / 7.700 mm / 15.100 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Fußbodenhöhe über SO: 1.210 mm
Trieb- und Laufraddurchmesser:770 mm (neu)
kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser: R 125 m
Sitzplätze: 12 (in der 1.Klasse) / 132 (in der 2. Klasse)
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Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang).
Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein.
Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt.
So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“.
Technik
Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden.
Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen.
Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft
Type: HANOMAG L 321
Baujahr: 1900
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 8.150 mm
Achsabstand: 2.300 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm
Betriebsgewicht: 27,4 t
Indizierte Leistung: 250 PS
Anfahrzugkraft: 45 kN
Kesselüberdruck: 12 bar
Rostfläche: 0,88 m²
Verdampfungsheizfläche: 66 m²
Steuerungsart: Allan
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub)
Zylinderdurchmesser: 320 mm
Wasservorrat: 3,5m³
Kohlevorrat: 0,8t
Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
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Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.
Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.
Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.
Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.
TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.
Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.
Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.
Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.
TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange.
Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse.
Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.
Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.
TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1904
Hersteller: Usines Magheno in Mechelen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der dreiachsiger Abteilwagen der ersten Klasse mit Gepäckabteil AMTF 9190, ex SNCB/NMBS AD91900 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband hinter der Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange.
Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1921 von Usines Ragheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser 1ste Klasse Abteilwagen beherbergt 5 Abteile, ein Dienst- und ein Gepäckabteil, welche alle mit einem seitlich verlaufenden Gang verbunden sind. Aufbauend auf einem Metallrahmen besteht der Kasten ausschließlich aus Holz.
Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.
Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.
TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1921
Hersteller: Usines Ragheno in Mechelen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 30
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Während am 17 Juni 2013 links zwei TRAXX P140 AC1 der CFL Série 4000 (4013 und 4004) vor dem Lokschuppen stehen, steht rechts am Gleis 10 im Bahnhof Luxemburg (Stadt) die (1)26163 (91 87 0026 163-2 F-SNCF) der SNCF Voyages (ehemals SNCF Voyages France Europe bzw. SNCF VFE) mit einem EC. Die Lok ist eine Zweisystemlok der Serie BB 26000 die vom Alstom (ehem. Alsthom) gebaut wurde. Die BB 26000 ist unter dem Kunstnamen "Sybic" gut bekannt, dieses wurde aus synchrone für die Synchronmotoren und bicourant für die Zweisystemfähigkeit gebildet. Die 1 vor der 26 steht für den Einsatz im Fernverkehr (ex VFE).
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Gleich zweimal.... Die CFL 4014 steht mit DoSto´s als RB abfahrtbereit nach Wasserbillig am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxemburg (Gleis 9A).
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der TGV Réseau 540 (TGV 28080) steht am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxemburg, dieser wurde 1993 gebaut.
Die 1992 bis 1994 bei GEC Alsthom gebauten TGV Réseau wurden direkt von den (1988 bis 1992 gebauten) TGV Atlantique abgeleitet, und unterscheiden sich äußerlich vor allem an den auf acht reduzierten Mittelwagen, statt zehn.
Diese Züge sind unempfindlich gegen Druckwellen, im Gegensatz zu den TGV Atlantique, das heißt zum Beispiel man merkt keine Druckschwankungen am Eingang oder Ausgang eines Tunnels.
Die TGV Réseau der Serie 28000 haben zwei Stromsysteme (25 kV / 50 Hz und 1,5 kV Gleichstrom), die der Serie 38000 drei (zusätzlich 3,0 kV Gleichstrom). Von der Serie 28000 wurden 50 Triebzüge und von der Serie 38000 40 Treibzüge gebaut, wobei 10 Stück der Serie 38000 TGV Thalys PBA sind. Die Triebzüge bestehen aus je zwei Triebköpfen und acht Mittelwagen.
TECHNISCHE DATEN:
Länge: 200.000 mm
Breite: 2.900 mm
Leergewicht: 383.000 kg
Sitzplätze: 377 (120 in der 1. und 257 in der 2. Klasse)
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h (früher 300 km/h)
Leistung: 8.800 kW bei 25 kV 50 Hz / 3680 kW bei 1,5 kV bzw. 3 kV Gleichstrom
Achsfolge: Bo'Bo'+2' 2' 2' 2' 2' 2' 2' 2' 2'+Bo'Bo'
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Frankreich / TGV / TGV Réseau (Tz 501-554 (bi), Tz 4501-4551 (tri)), Luxemburg / Bahnhöfe / Luxemburg (Stad Lëtzebuerg)
183 1400x933 Px, 11.04.2026
Detailbild von einem der beiden Triebköpfe des TGV Réseau 540 (TGV 28080) am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxemburg.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Frankreich / TGV / TGV Réseau (Tz 501-554 (bi), Tz 4501-4551 (tri))
155 1400x933 Px, 11.04.2026
Detailbild von einem der beiden Triebköpfe des TGV Réseau 540 (TGV 28080) am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxemburg.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Frankreich / TGV / TGV Réseau (Tz 501-554 (bi), Tz 4501-4551 (tri))
151 1400x933 Px, 11.04.2026
SNCB/NMBS - I10 Reisezugwagen (Schnellzugwagen für den internationalen Verkehr) der ersten Klasse, 51 88 11-70 014-6 B-B, ex A11 – 11714, eingereiht im Zugverband eines IR von Luxembourg nach Liers, am 17 Juni 2013 im Bahnhof Luxembourg (Stadt). Der Wagen hat die RIC-Zulassungen für Frankreich, Deutschland, Österreich, die Niederlande, Italien, die Schweiz, Luxemburg, sowie natürlich Belgien (F, D, A, NL, I, CH, L, B).
Die Gattung I10 sind eine Serie von ursprünglich 95 Schnellzugwagen der Nationalen Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen (NMBS/SNCB), die in den Jahren 1987 und 1988 hergestellt wurden. Abgeleitet von den Eurofima-Wagen aus den 1970er Jahren entwickelte die NMBS/SNCB ab 1984 die neue I 10-Serie. Diese Wagen trugen viele Merkmale der Eurofima-Wagen, waren aber alle als Großraumwagen ausgeführt und besitzen einen einheitlichen Wagenkasten. Von den normalen Eurofima-Wagen unterscheiden sie sich vor allem durch die fehlende Schürze unter den seitlichen Längsträgern. Zwischen den Türen befinden sich jeweils elf 1.200 Millimeter breite Fenster plus die der WC´s auf einer Wagenseite. Davon wurden 15 Wagen als erster Klasse-Fahrzeuge und 45 Fahrzeuge mit der zweiten Wagenklasse ausgeführt. Da diese Wagen nicht klimatisiert sind, wurden die üblichen M4-Fenster mit Schiebeluke verwendet, wie sie für belgische Inlandswagen typisch sind. Die 35 Wagen der zweiten Klasse mit Klimaanlage B11 (HVAC) besitzen hingegen feststehende Fenster. Die 15 Erste-Klasse-Wagen des Typs A11t bieten 66 Sitzplätze, die 80 Zweite-Klasse-Wagen des Typs B11t haben 86 Sitzplätze.
Eingesetzt wurden die I 10-Wagen ursprünglich im internationalen Verkehr nach Italien, Deutschland und in die Schweiz. Nach der Einstellung der meisten internationalen Züge sind die Wagen heute nur noch im Interregio von Liers nach Luxemburg und in Verstärkerzügen zur Hauptverkehrszeit, oder wie hier im S41 dem euregioAIXpress nach Aachen zu finden.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (2´2´)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.560 mm
Drehgestelle: FIAT Y 0270 S t.34
Achsstand (gesamt): 21.560 mm
Wagenkastenbreite: 2825 mm
Höhe über SO: 4.050 mm
Eigengewicht: 41 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Sitzplätze: 66 in der 1. Klasse im Großraumabteil
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Belgien / Wagen / I 10
156 1400x961 Px, 11.04.2026
Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt.
Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten.
Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren.
Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut.
Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz.
Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen.
Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: John Cockerill (Belgien)
Baujahr: 1920
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 4.900 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Triebraddurchmesser: 700 mm
Eigengewicht: ca. 15 t
Dienstgewicht: 22 t
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Leistung: 68 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub)
Rostfläche: 1,0 m²
Wasservorrat: 2,6 m³
Kohlevorrat: 0,5 t
Kleinster befahrbarer Halbmesser: R 15 m
Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt.
Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten.
Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren.
Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut.
Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz.
Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen.
Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: John Cockerill (Belgien)
Baujahr: 1920
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 4.900 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Triebraddurchmesser: 700 mm
Eigengewicht: ca. 15 t
Dienstgewicht: 22 t
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Leistung: 68 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub)
Rostfläche: 1,0 m²
Wasservorrat: 2,6 m³
Kohlevorrat: 0,5 t
Kleinster befahrbarer Halbmesser: R 15 m
Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t
Armin Schwarz
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