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Die WD 73755 „Longmoor“, spätere NS 5085 (NS-Baureihe 5000), eine Dampflokomotive vom Typ WD Austerität 2-10-0 / LMR 600 Gordon, gekuppelt mit einem vierachsigen Tender, am 29

(ID 896751)


Die WD 73755 „Longmoor“, spätere NS 5085 (NS-Baureihe 5000), eine Dampflokomotive vom Typ WD Austerität 2-10-0 / LMR 600 Gordon, gekuppelt mit einem vierachsigen Tender, am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.  

Die 73755 wurde 1945 unter der NBL-Fabriknummer 25601 gebaut und als WD 3755 an die British War Department (WD) fürs Longmoor Military Railway Corps geliefert, später sie in WD 73755 umgezeichnet. Sie eine von 150 WD-Austerität 2-10-0, die alle von der North British Locomotive Company in Glasgow (GB) gebaut wurden. Sie war die 1000te britische Dampflokomotive, die zur Unterstützung der britischen Armee aufs europäische Festland nach Frankreich verschifft wurde. Nach ihren ereignisreichen Reisen mit den Alliierten wurden 60 Lokomotiven von der NS 1946 geleast. Weitere 43 kamen im Juni hinzu. 1947 gingen sie in den Besitz der NS über, die die Lokomotive übernahm, die diese als Baureihe/Serie 5000 einreihte (NS 5001 bis 5103). So wurde aus dieser die NS 5085. Die letzten Lokomotiven dieser Baureihe wurden 1952 außer Dienst gestellt.

Die NS 5000 war eine Reihe von Dampflokomotiven der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG), die vom British War Department (WD) übernommen wurden. Sie hatten den Spitznamen „Grote Jeep“ (Großer Jeep).

Die Lokomotiven mit der Radanordnung 1'E (2-10-0) wurden zwischen 1943 und 1945 von der North British Locomotive Company in Glasgow für das britische Kriegsministerium gebaut, um Waren zur britischen Armee während des Krieges gegen Nazi-Deutschland im westeuropäischen Festland zu transportieren. 

Die britische Armee gründete ein separates Eisenbahnkorps, das Longmoor Military Railway Corps. Dieses Regiment war für den Betrieb von Militärzügen in befreiten Gebieten verantwortlich. Während des Zweiten Weltkriegs gab das britische Kriegsministerium eine große Anzahl dieser Lokomotiven in Auftrag, die die Invasionsarmee begleiteten. Zwei Serien wurden von der North British Locomotive Company gebaut. Die erste Lieferung von 100 Lokomotiven wurde 1943/1944 eingeführt, die zweite Lieferung von 50 Lokomotiven 1945. Ihre WD-Nummern waren 3650–3749 (später 73650–73749) und 73750–73799. Zunächst wurden sie in England eingesetzt, waren aber aufgrund ihrer Länge weniger geeignet. Die meisten wurden erst nach dem D-Day bei der britischen Armee in Frankreich in Dienst gestellt. Nach dem Krieg war der Großteil der Loks in den Niederlanden.

Die Loks mit der geringen Achslast von 13,7 Tonnen machte sie sehr geeignet für den Betrieb auf provisorischen oder reparierten Bahnstrecken. Während der britischen Besatzung wurden mehrere Lokomotiven in Gebieten südlich der Niederlande eingesetzt. Um den Oktober 1945 wurden die Loks außer Betrieb genommen und eingelagert.

Um den Eisenbahnverkehr nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 in Gang zu bringen, wurde die Klasse anstelle von niederländischen heimischen Dampfloks eingesetzt, die während des Krieges zerstört oder beschädigt wurden. Anfang 1946 wurde beschlossen, dass die NS etwa sechzig Lokomotiven als NS 5001-5060 für den Zugdienst anschaffen würde. Später wurde diese Zahl um weitere 43 Lokomotiven ergänzt, so dass die Baureihe NS 5001-5103 entstand.

Die NS senkte den Dampfdruck bald von 15,8 kg/cm² 225 psi auf 12 kg/cm² (170 psi) und machte die Schornsteine länger, um den Rauch aus dem Sichtfeld des Lokführers zu bringen. Zudem wurde das Führerhaus umgebaut und eine verbesserte Tenderkupplung angebaut. Diese Lokomotiven wurden bereits zwischen 1948 und 1952 wieder aus dem Dienst genommen. Die NS setzte schon früh auf Diesel- und Elektroantrieb. Da wurden für die Deutsche Bundesbahn noch neue Dampfloks gebaut, die letzte 1959 mit der bei Jung (Jungenthal) mit der Fabriknummer 13113 die 23 105. 

An die 1.000th gebaute Lokomotive, die nach Kontinentaleuropa verschifft wurde, wird erinnert. Diese Lokomotive mit dem Namen  Longmoor   wurde im Niederländischen Eisenbahnmuseum in Utrecht erhalten und in die Kriegsabteilung mit der Nummer WD 73755 zurückversetzt. Als Werbung erhielt sie den Namen Longmoor.

Das Longmoor Military Railway Corps wurde 1968 aufgelöst.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: North British Locomotive Company, Glasgow (GB)
Anzahl bei der NS:103
Nummerierung: NS 5001-5103
Außer Dienststellung:  1948-1952
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 1'E (engl. 2-10-0) 
Länge über Puffer: 20.580 mm (Lok 12.600 mm + Tender 7.980 mm)
Treibraddurchmesser: 1.435 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 838 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h (40 mph)
Gesamtheizfläche: 215,3 m²
max. Dampfdruck: 15,8 kg/cm² (225 psi) später 12 kg/cm² (170 psi)
Anzahl der Zylinder: 2 außenliegend (Ø 457 mm x 660 mm Hub)
Steuerung: Walschaerts (entspr. Heusinger)
Dienstgewicht: Lok 79,6 und Tender 56,4 t = 136 t
Anfahrzugkraft: 152,20 kN, später mit 12 bar Dampfdruck 95.12 kN
Wasservorrat: 22,7 m³
Kohlevorrat: 9,1 t

Quellen: Het Spoorwegmuseum, nmld.nl und Wikipedia (NL und GB)
Stand/Überarbeitung: September 2025

Die WD 73755 „Longmoor“, spätere NS 5085 (NS-Baureihe 5000), eine Dampflokomotive vom Typ WD Austerität 2-10-0 / LMR 600 Gordon, gekuppelt mit einem vierachsigen Tender, am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Die 73755 wurde 1945 unter der NBL-Fabriknummer 25601 gebaut und als WD 3755 an die British War Department (WD) fürs Longmoor Military Railway Corps geliefert, später sie in WD 73755 umgezeichnet. Sie eine von 150 WD-Austerität 2-10-0, die alle von der North British Locomotive Company in Glasgow (GB) gebaut wurden. Sie war die 1000te britische Dampflokomotive, die zur Unterstützung der britischen Armee aufs europäische Festland nach Frankreich verschifft wurde. Nach ihren ereignisreichen Reisen mit den Alliierten wurden 60 Lokomotiven von der NS 1946 geleast. Weitere 43 kamen im Juni hinzu. 1947 gingen sie in den Besitz der NS über, die die Lokomotive übernahm, die diese als Baureihe/Serie 5000 einreihte (NS 5001 bis 5103). So wurde aus dieser die NS 5085. Die letzten Lokomotiven dieser Baureihe wurden 1952 außer Dienst gestellt.

Die NS 5000 war eine Reihe von Dampflokomotiven der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG), die vom British War Department (WD) übernommen wurden. Sie hatten den Spitznamen „Grote Jeep“ (Großer Jeep).

Die Lokomotiven mit der Radanordnung 1'E (2-10-0) wurden zwischen 1943 und 1945 von der North British Locomotive Company in Glasgow für das britische Kriegsministerium gebaut, um Waren zur britischen Armee während des Krieges gegen Nazi-Deutschland im westeuropäischen Festland zu transportieren.

Die britische Armee gründete ein separates Eisenbahnkorps, das Longmoor Military Railway Corps. Dieses Regiment war für den Betrieb von Militärzügen in befreiten Gebieten verantwortlich. Während des Zweiten Weltkriegs gab das britische Kriegsministerium eine große Anzahl dieser Lokomotiven in Auftrag, die die Invasionsarmee begleiteten. Zwei Serien wurden von der North British Locomotive Company gebaut. Die erste Lieferung von 100 Lokomotiven wurde 1943/1944 eingeführt, die zweite Lieferung von 50 Lokomotiven 1945. Ihre WD-Nummern waren 3650–3749 (später 73650–73749) und 73750–73799. Zunächst wurden sie in England eingesetzt, waren aber aufgrund ihrer Länge weniger geeignet. Die meisten wurden erst nach dem D-Day bei der britischen Armee in Frankreich in Dienst gestellt. Nach dem Krieg war der Großteil der Loks in den Niederlanden.

Die Loks mit der geringen Achslast von 13,7 Tonnen machte sie sehr geeignet für den Betrieb auf provisorischen oder reparierten Bahnstrecken. Während der britischen Besatzung wurden mehrere Lokomotiven in Gebieten südlich der Niederlande eingesetzt. Um den Oktober 1945 wurden die Loks außer Betrieb genommen und eingelagert.

Um den Eisenbahnverkehr nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 in Gang zu bringen, wurde die Klasse anstelle von niederländischen heimischen Dampfloks eingesetzt, die während des Krieges zerstört oder beschädigt wurden. Anfang 1946 wurde beschlossen, dass die NS etwa sechzig Lokomotiven als NS 5001-5060 für den Zugdienst anschaffen würde. Später wurde diese Zahl um weitere 43 Lokomotiven ergänzt, so dass die Baureihe NS 5001-5103 entstand.

Die NS senkte den Dampfdruck bald von 15,8 kg/cm² 225 psi auf 12 kg/cm² (170 psi) und machte die Schornsteine länger, um den Rauch aus dem Sichtfeld des Lokführers zu bringen. Zudem wurde das Führerhaus umgebaut und eine verbesserte Tenderkupplung angebaut. Diese Lokomotiven wurden bereits zwischen 1948 und 1952 wieder aus dem Dienst genommen. Die NS setzte schon früh auf Diesel- und Elektroantrieb. Da wurden für die Deutsche Bundesbahn noch neue Dampfloks gebaut, die letzte 1959 mit der bei Jung (Jungenthal) mit der Fabriknummer 13113 die 23 105.

An die 1.000th gebaute Lokomotive, die nach Kontinentaleuropa verschifft wurde, wird erinnert. Diese Lokomotive mit dem Namen "Longmoor " wurde im Niederländischen Eisenbahnmuseum in Utrecht erhalten und in die Kriegsabteilung mit der Nummer WD 73755 zurückversetzt. Als Werbung erhielt sie den Namen Longmoor.

Das Longmoor Military Railway Corps wurde 1968 aufgelöst.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: North British Locomotive Company, Glasgow (GB)
Anzahl bei der NS:103
Nummerierung: NS 5001-5103
Außer Dienststellung: 1948-1952
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 1'E (engl. 2-10-0)
Länge über Puffer: 20.580 mm (Lok 12.600 mm + Tender 7.980 mm)
Treibraddurchmesser: 1.435 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 838 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h (40 mph)
Gesamtheizfläche: 215,3 m²
max. Dampfdruck: 15,8 kg/cm² (225 psi) später 12 kg/cm² (170 psi)
Anzahl der Zylinder: 2 außenliegend (Ø 457 mm x 660 mm Hub)
Steuerung: Walschaerts (entspr. Heusinger)
Dienstgewicht: Lok 79,6 und Tender 56,4 t = 136 t
Anfahrzugkraft: 152,20 kN, später mit 12 bar Dampfdruck 95.12 kN
Wasservorrat: 22,7 m³
Kohlevorrat: 9,1 t

Quellen: Het Spoorwegmuseum, nmld.nl und Wikipedia (NL und GB)
Stand/Überarbeitung: September 2025

Armin Schwarz 27.09.2025, 401 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/80, Blende: 4/1, ISO8000, Brennweite: 26/1

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Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ:Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer:19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:	Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:	Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer:	ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer: 19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:	Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:	Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer:	ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:	2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer: 19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv).

Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname  Staubsauger  verwendet wurde. 

Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten.

Der Steuerwagen C 8104:
Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt.

Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette.

Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert.

Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces.

Abkürzungen:
C = 3. Klasse
e = elektrischer Zwischenwagen
m = Triebwagen
s = ausgestattet mit Steuerstand
v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang
z = ohne Toilette

Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt.

Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1928
Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104)
Historischen Nummer:	ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Gewicht: 39 t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Betriebsfähigkeit: ja
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv). Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname "Staubsauger" verwendet wurde. Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten. Der Steuerwagen C 8104: Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt. Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette. Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert. Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces. Abkürzungen: C = 3. Klasse e = elektrischer Zwischenwagen m = Triebwagen s = ausgestattet mit Steuerstand v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang z = ohne Toilette Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt. Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1928 Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104) Historischen Nummer: ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104 Spurweite:1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Gewicht: 39 t Länge über die Puffer:19.800 mm Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Betriebsfähigkeit: ja
Armin Schwarz