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Nederlands Spoorwegmuseum, Utrecht (Het, SpM, ex NSM) Fotos

219 Bilder
Am 1 Augustus 2026 macht Mat'24  Blokkendoos BD 9107 nach mehr als zehn Jahre Stillstand erfolgreich ein Probefahrt zwischen Utrecht, Amersfoort und Apeldoorn, wobei Amersfoort<=>Apeldoorn zweifach gefahren wird. Hier verlasst die ins Besitz der NSM fahrender 9107 Amersfoort für die 2.Fahrt nach Apeldoorn.
Am 1 Augustus 2026 macht Mat'24 Blokkendoos BD 9107 nach mehr als zehn Jahre Stillstand erfolgreich ein Probefahrt zwischen Utrecht, Amersfoort und Apeldoorn, wobei Amersfoort<=>Apeldoorn zweifach gefahren wird. Hier verlasst die ins Besitz der NSM fahrender 9107 Amersfoort für die 2.Fahrt nach Apeldoorn.
Leon Schrijvers

Mat'24  Blokkendoos 9107 des Niederlandisches Staatseisenbahnmuseums NSM Utrecht steht während der grosse testfahrt am 1 Auguastus 2026 in Amersfoort nach den 1.Fahrt zwischen Amersfoort und Apeldoorn. Der testfahrt geschah perfekt und seitdem wird dieser Blokkendoos für Sonderfahrten in die Niederlande eingesetzt.
Mat'24 Blokkendoos 9107 des Niederlandisches Staatseisenbahnmuseums NSM Utrecht steht während der grosse testfahrt am 1 Auguastus 2026 in Amersfoort nach den 1.Fahrt zwischen Amersfoort und Apeldoorn. Der testfahrt geschah perfekt und seitdem wird dieser Blokkendoos für Sonderfahrten in die Niederlande eingesetzt.
Leon Schrijvers

Am 31 Mai 2026 trafen sich die drei letzte betriebsfähige Elektrotriebzüge der Reihe PLan V Viktor/Mat'64 in Amersfoort für das 60.Jahresjubiläum dieses Typs. Die gelbe 876 des NSM war aus Utrecht gekommen mit Werbung auf die blaue digonale Bände -wie es bis 1990 auf diese Triebzüge üblig war.
Am 31 Mai 2026 trafen sich die drei letzte betriebsfähige Elektrotriebzüge der Reihe PLan V Viktor/Mat'64 in Amersfoort für das 60.Jahresjubiläum dieses Typs. Die gelbe 876 des NSM war aus Utrecht gekommen mit Werbung auf die blaue digonale Bände -wie es bis 1990 auf diese Triebzüge üblig war.
Leon Schrijvers

Am 31 Mai 2026 trafen sich die drei letzte betriebsfähige Elektrotriebzüge der Reihe PLan V Viktor/Mat'64 in Amersfoort für das 60.Jahresjubiläum dieses Typs. Die gelbe 876 des NSM war aus Utrecht gekommen mit Werbung auf die blaue digonale Bände -wie es bis 1990 auf diese Triebzüge üblig war.
Am 31 Mai 2026 trafen sich die drei letzte betriebsfähige Elektrotriebzüge der Reihe PLan V Viktor/Mat'64 in Amersfoort für das 60.Jahresjubiläum dieses Typs. Die gelbe 876 des NSM war aus Utrecht gekommen mit Werbung auf die blaue digonale Bände -wie es bis 1990 auf diese Triebzüge üblig war.
Leon Schrijvers

Auf Probefahrt treft NSM Blokkendoos 9107 am 1 Augustus 2026 in Apeldoorn ein.
Testfahrt für NSMs Blokkendoos BD 9107 am 1 Augustus 2026: hier verlasst der neu aufgearbeiteter Triebzug gerade Amersfoort für den 2.Fahrt nach Apeldoorn.
Testfahrt für NSMs Blokkendoos BD 9107 am 1 Augustus 2026: hier verlasst der neu aufgearbeiteter Triebzug gerade Amersfoort für den 2.Fahrt nach Apeldoorn.
Leon Schrijvers

Am 1 Augustus 2026 macht Blokkendoos BD 9107 nach 15 Jahre Stillstand ein Probefahrt von Utrecht-Maliebaan nach Apeldoorn über Amersfoort. Der Probefahrt ist erfolgsreich und der Mat'24 des NSMs steht hier in Apeldoorn.
Am 1 Augustus 2026 macht Blokkendoos BD 9107 nach 15 Jahre Stillstand ein Probefahrt von Utrecht-Maliebaan nach Apeldoorn über Amersfoort. Der Probefahrt ist erfolgsreich und der Mat'24 des NSMs steht hier in Apeldoorn.
Leon Schrijvers

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ:Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer:19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:	Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:	Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer:	ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer: 19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:	Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:	Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer:	ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:	2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer: 19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv).

Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname  Staubsauger  verwendet wurde. 

Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten.

Der Steuerwagen C 8104:
Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt.

Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette.

Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert.

Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces.

Abkürzungen:
C = 3. Klasse
e = elektrischer Zwischenwagen
m = Triebwagen
s = ausgestattet mit Steuerstand
v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang
z = ohne Toilette

Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt.

Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1928
Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104)
Historischen Nummer:	ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Gewicht: 39 t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Betriebsfähigkeit: ja
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv). Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname "Staubsauger" verwendet wurde. Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten. Der Steuerwagen C 8104: Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt. Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette. Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert. Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces. Abkürzungen: C = 3. Klasse e = elektrischer Zwischenwagen m = Triebwagen s = ausgestattet mit Steuerstand v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang z = ohne Toilette Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt. Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1928 Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104) Historischen Nummer: ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104 Spurweite:1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Gewicht: 39 t Länge über die Puffer:19.800 mm Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Betriebsfähigkeit: ja
Armin Schwarz

Der zweiachsige Pferdebahnwagen STM 16 der Pferdebahn Utrecht - De Bilt – Zeist der ehemaligen STM - Stichtsche Tramway-Maatschappij, ab 1901 NBM - Nederlandsche Buurtspoorweg-Maatschappij, am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht - Maliebaan im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Ein Eisenbahnmuseum das wahrhaft zum Verweilen einlädt, leider fehlte uns dieses Mal die Zeit dafür.

Der Wagen wurde 1891 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die damalige STM - Stichtsche Tramway-Maatschappij geliefert.

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verkehrten in der Stadt und Provinz Utrecht bereits Straßenbahnen der ersten Generation. So u.a. von 1879 bis 1949 eine Überlandstraßenbahn Utrecht - De Bilt – Zeist, betrieben zunächst durch die STM Stichtsche Tramway-Maatschappij, übernommen im Jahr 1901 durch die Nederlandsche Buurtspoorweg-Maatschappij. Diese war bis 1909 eine Pferdebahn beförderte Fahrgäste vom Utrechter Hauptbahnhof durch die Voorstraat und Biltstraat in das schicke Städtchen Zeist. Ab 1909 wurde sie eine elektrische Überlandstraßenbahn. So wurde dieser Anhänger ab 1909 meist im Sommer von der elektrischen Straßenbahn gezogen. Die Überlandstraßenbahn war teilweise auch für die Schließung des Bahnhofs Maliebaan, dem heutigen Eisenbahnmuseum, verantwortlich. Viele Fahrgäste aus Richtung Hilversum wählten zum Ein- und Aussteigen die Haltestelle Biltstraat. Von dort aus bot diese Bahn eine bessere Verbindung ins Stadtzentrum von Utrecht, sodass es keinen Grund mehr gab, weiter zum Bahnhof Maliebaan zu fahren.

Die STM 16 ist das älteste noch erhaltene Beispiel einer wichtigen Phase in der Geschichte des niederländischen Schienenverkehrs, der Überland-Pferdebahnlinien. Der zweiachsige Wagen/Anhänger war bis 1946 in Betrieb.

Quellen: Het Spoorwegmuseum und nmld.nl
Stand/Überarbeitung: September 2025
Der zweiachsige Pferdebahnwagen STM 16 der Pferdebahn Utrecht - De Bilt – Zeist der ehemaligen STM - Stichtsche Tramway-Maatschappij, ab 1901 NBM - Nederlandsche Buurtspoorweg-Maatschappij, am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht - Maliebaan im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Ein Eisenbahnmuseum das wahrhaft zum Verweilen einlädt, leider fehlte uns dieses Mal die Zeit dafür. Der Wagen wurde 1891 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die damalige STM - Stichtsche Tramway-Maatschappij geliefert. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verkehrten in der Stadt und Provinz Utrecht bereits Straßenbahnen der ersten Generation. So u.a. von 1879 bis 1949 eine Überlandstraßenbahn Utrecht - De Bilt – Zeist, betrieben zunächst durch die STM Stichtsche Tramway-Maatschappij, übernommen im Jahr 1901 durch die Nederlandsche Buurtspoorweg-Maatschappij. Diese war bis 1909 eine Pferdebahn beförderte Fahrgäste vom Utrechter Hauptbahnhof durch die Voorstraat und Biltstraat in das schicke Städtchen Zeist. Ab 1909 wurde sie eine elektrische Überlandstraßenbahn. So wurde dieser Anhänger ab 1909 meist im Sommer von der elektrischen Straßenbahn gezogen. Die Überlandstraßenbahn war teilweise auch für die Schließung des Bahnhofs Maliebaan, dem heutigen Eisenbahnmuseum, verantwortlich. Viele Fahrgäste aus Richtung Hilversum wählten zum Ein- und Aussteigen die Haltestelle Biltstraat. Von dort aus bot diese Bahn eine bessere Verbindung ins Stadtzentrum von Utrecht, sodass es keinen Grund mehr gab, weiter zum Bahnhof Maliebaan zu fahren. Die STM 16 ist das älteste noch erhaltene Beispiel einer wichtigen Phase in der Geschichte des niederländischen Schienenverkehrs, der Überland-Pferdebahnlinien. Der zweiachsige Wagen/Anhänger war bis 1946 in Betrieb. Quellen: Het Spoorwegmuseum und nmld.nl Stand/Überarbeitung: September 2025
Armin Schwarz

Am 31 Mai 2026 gab es in Amersfoort der Reunie der Plan V Triebzüge und es gab gleich drei Variante -alle drei noch aktive Plan V: die rote von De Karel mit Nummer 466, die gelbe vons Niederländisches Eisenbahnmuseum NSM mit Nummer 867 und die blau-weisse 904 von Keolis. Die Triebzüge wurden in verschiedene Ordnungen ausgestellt. Hier steht NSM 876 in Amersfoort.
Am 31 Mai 2026 gab es in Amersfoort der Reunie der Plan V Triebzüge und es gab gleich drei Variante -alle drei noch aktive Plan V: die rote von De Karel mit Nummer 466, die gelbe vons Niederländisches Eisenbahnmuseum NSM mit Nummer 867 und die blau-weisse 904 von Keolis. Die Triebzüge wurden in verschiedene Ordnungen ausgestellt. Hier steht NSM 876 in Amersfoort.
Leon Schrijvers

Am 1 Augustus 1995 war Hoogovens/Corus 988 noch Teil der Kollektion des Niederlandisches Staatseisenbahnh Museums in UTrecht.
Am 1 Augustus 1995 war Hoogovens/Corus 988 noch Teil der Kollektion des Niederlandisches Staatseisenbahnh Museums in UTrecht.
Leon Schrijvers

Der Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df, ex Personenwagen 3. Klasse mit Küche und Gepäckabteil CKD 6910, ein Wagen vom Typ Plan E, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Wagen wurde 1955 von Beijnes (Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und als CKD 6910 an die NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländische Eisenbahnen) geliefert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse, so wurde er zum BKD 6910. Im Jahr 1962 wurde er zum Speisewagen RDz 6960 umgebaut, die vier Abteile wurden durch einen Speiseraum ersetzt, auch die Küche wurde vergrößert. Äußerlich waren die Wagen durch den Schriftzug „RESTAURATIE“ (Restaurierung) erkennbar. Der Gepäckraum blieb, er war 7,8 Meter lang und hat eine Tragfähigkeit von 1,5 t. Am Ende des Wagens befand sich außerdem ein Abteil für den Schaffner. Ab 1969 wurde der Wagen zum RD 50 84 87-37 212-2 nummeriert. 1987 wurde der Wagen dann zum Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df in Haarlem umgebaut.

Aufgrund des starken Fahrradverkehrs zwischen dem Süden und der Küste im Sommer setzten die Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Mai 1983 vier umgebaute Plan-L-Postwagen für den Fahrradtransport ein. Die ICR-BKD-Wagen reichten nicht aus, um alle Fahrräder zu transportieren. Im Frühjahr 1987 wurden vier ausgemusterte RD-Plan-E-Wagen als Fahrradwagen eingesetzt. Sie wurden in der Haarlemer Werkstatt zu Fahrradwagen umgebaut. 

Nach seiner Außerdienststellung im September 2004 als Df 92-37 007 wurde der Wagen in Maastricht eingelagert und im Mai 2005 ging der Wagen ins Eisenbahnmuseum. 

Der NS CKD 6910 gehört zur Baureihe Plan E, die 1955 in Betrieb genommen wurde. Er ersetzte die letzten Holzwagen, die in den 1950er Jahren ausgemustert wurden. Die Wagen wurden nur im Inlandsverkehr eingesetzt. Die Buchstaben CKD stehen für 3. Klasse (C) mit Küche (K) und Gepäckabteil (D). Die Züge waren blau (Berliner Blau) mit sandgelben Streifen lackiert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse. Der Plan E war für sein schlechtes Fahrverhalten bekannt. Die meisten Wagen wurden 1988 ausgemustert. Einige Wagen des Plan E blieben im Einsatz und wurden umfunktioniert, unter anderem für den Fahrradtransport. Diese Wagen erhielten die Typennummer Df, wobei das „f“ für „Bicycle“ steht.

TECHNISCHE DATEN:
Typ: Plan E
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'2'
Länge über Puffer: 23.050 mm
Drehzapfenabstand: 16.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.750 mm
Leergewicht: 46 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h

Plan E (Baureihe) ist eine Serie von 196 Stahlwagen für Fernzüge, die die Niederländische Eisenbahn (NS) 1954 bei Werkspoor und Beijnes bestellte, um Holzwagen im Inlandsverkehr zu ersetzen.

Diese Serie bestand aus:
46 Wagen zweiter Klasse: B 6501–6546
114 Wagen dritter Klasse: C 6601–6714
26 Wagen dritter Klasse mit Bordküche und Gepäckabteil: CKD 6901–6926
10 Postwagen: P 7921–7930
Der Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df, ex Personenwagen 3. Klasse mit Küche und Gepäckabteil CKD 6910, ein Wagen vom Typ Plan E, am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Wagen wurde 1955 von Beijnes (Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und als CKD 6910 an die NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländische Eisenbahnen) geliefert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse, so wurde er zum BKD 6910. Im Jahr 1962 wurde er zum Speisewagen RDz 6960 umgebaut, die vier Abteile wurden durch einen Speiseraum ersetzt, auch die Küche wurde vergrößert. Äußerlich waren die Wagen durch den Schriftzug „RESTAURATIE“ (Restaurierung) erkennbar. Der Gepäckraum blieb, er war 7,8 Meter lang und hat eine Tragfähigkeit von 1,5 t. Am Ende des Wagens befand sich außerdem ein Abteil für den Schaffner. Ab 1969 wurde der Wagen zum RD 50 84 87-37 212-2 nummeriert. 1987 wurde der Wagen dann zum Gepäckwagen mit Fahrradanteil NL-NS 50 84 92-37 007-9 der Gattung Df in Haarlem umgebaut. Aufgrund des starken Fahrradverkehrs zwischen dem Süden und der Küste im Sommer setzten die Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Mai 1983 vier umgebaute Plan-L-Postwagen für den Fahrradtransport ein. Die ICR-BKD-Wagen reichten nicht aus, um alle Fahrräder zu transportieren. Im Frühjahr 1987 wurden vier ausgemusterte RD-Plan-E-Wagen als Fahrradwagen eingesetzt. Sie wurden in der Haarlemer Werkstatt zu Fahrradwagen umgebaut. Nach seiner Außerdienststellung im September 2004 als Df 92-37 007 wurde der Wagen in Maastricht eingelagert und im Mai 2005 ging der Wagen ins Eisenbahnmuseum. Der NS CKD 6910 gehört zur Baureihe Plan E, die 1955 in Betrieb genommen wurde. Er ersetzte die letzten Holzwagen, die in den 1950er Jahren ausgemustert wurden. Die Wagen wurden nur im Inlandsverkehr eingesetzt. Die Buchstaben CKD stehen für 3. Klasse (C) mit Küche (K) und Gepäckabteil (D). Die Züge waren blau (Berliner Blau) mit sandgelben Streifen lackiert. 1956 wurden alle NS-Wagen umklassifiziert; aus der 2. Klasse wurde die 1. Klasse und aus der 3. Klasse die 2. Klasse. Der Plan E war für sein schlechtes Fahrverhalten bekannt. Die meisten Wagen wurden 1988 ausgemustert. Einige Wagen des Plan E blieben im Einsatz und wurden umfunktioniert, unter anderem für den Fahrradtransport. Diese Wagen erhielten die Typennummer Df, wobei das „f“ für „Bicycle“ steht. TECHNISCHE DATEN: Typ: Plan E Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 23.050 mm Drehzapfenabstand: 16.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.750 mm Leergewicht: 46 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Plan E (Baureihe) ist eine Serie von 196 Stahlwagen für Fernzüge, die die Niederländische Eisenbahn (NS) 1954 bei Werkspoor und Beijnes bestellte, um Holzwagen im Inlandsverkehr zu ersetzen. Diese Serie bestand aus: 46 Wagen zweiter Klasse: B 6501–6546 114 Wagen dritter Klasse: C 6601–6714 26 Wagen dritter Klasse mit Bordküche und Gepäckabteil: CKD 6901–6926 10 Postwagen: P 7921–7930
Armin Schwarz

Am 30 Mai 2019 schiebt Mp 3031 der 3029 durch Arnhem für ein Fitnessfahrt nach Blerick.
Am 30 Mai 2019 schiebt Mp 3031 der 3029 durch Arnhem für ein Fitnessfahrt nach Blerick.
Leon Schrijvers

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt.

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. 

An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück.

Die Plan D Wagen:
Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. 

Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. 

Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“.

Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen.

Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten.

Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden.

Folgende Serien wurden gebaut:
20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse
40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse
10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23)

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1950/51
Hersteller: Werkspoor oder Beijnes
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Achsfolge: 2'2'
Länge über Puffer: 22.650 mm
Drehzapfenabstand: 15.650
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Leergewicht: 47 t (RD 48 t)
Sitzplätze: s.o.

Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 24. Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt. Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück. Die Plan D Wagen: Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“. Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen. Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten. Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden. Folgende Serien wurden gebaut: 20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse 40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse 10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23) TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1950/51 Hersteller: Werkspoor oder Beijnes Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 22.650 mm Drehzapfenabstand: 15.650 Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Leergewicht: 47 t (RD 48 t) Sitzplätze: s.o. Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Armin Schwarz

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.

Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt.

Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. 

An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück.

Die Plan D Wagen:
Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. 

Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. 

Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“.

Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen.

Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten.

Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden.

Folgende Serien wurden gebaut:
20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse
40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse
10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23)

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1950/51
Hersteller: Werkspoor oder Beijnes
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Achsfolge: 2'2'
Länge über Puffer: 22.650 mm
Drehzapfenabstand: 15.650
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Leergewicht: 47 t (RD 48 t)
Sitzplätze: s.o.

Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen vom Typ Plan D – NS RD 7659 am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Der Halbgepäck-/Halbspeisewagen wurde 1951 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem gebaut und an die NS (Niederländische Eisenbahn) geliefert. Dieser Wagen wurde als RD 7659 und später ab 1966 als 51 84 87-40 111-0 geführt. Der kombinierte Speise- und Gepäckwagen war 1951 eine Neuheit bei der NS. Die Wagentypen (Gattung) wurden kombiniert, da sowohl die einzelnen Speisewagen als auch die Gepäckwagen über erhebliche Kapazitätsüberschüsse verfügten. Aus betrieblicher Sicht war eine Kombination wirtschaftlicher. Die Serie dieser Plan D Wagen der Gattung WRD bestand aus 10 Stück (RD 7651-7660). Die NS setzte den kombinierten Wagen auch im internationalen Verkehr ein. An Bord befanden sich eine Bar und eine Kombüse. Die Kombüse enthielt einen Kohleofen, einen Kühlschrank, eine Spüle und Stauraum. Der Speiseraum bot Platz für 15 Passagiere. Der Wagen verfügte außerdem über ein Schaffnerabteil, eine Telefonzelle (Telefon war nie installiert) und einen Informationspoint (wo ebenfalls nie einer saß). 1954 wurde der Speiseraum auf 23 Sitzplätze erweitert. Dies ging auf Kosten der Bar und des Informationabteils. Die Telefonzelle blieb als leerer, abgeschlossener Raum bestehen. Im anderen Teil des Wagens befand sich ein großes, abschließbares Gepäckabteil. Der Waggon wurde speziell für die Ausstellung 'Tosti’s, Truffels en Treinen' im Juni 2020 wunderschön restauriert und erhielt dank von Spenden der BankGiro Lottery, der Stichting Goede Doelen Nh1816 (Nh1816 Charity Foundation) und des Vereins der Freunde des Eisenbahnmuseums seine ursprüngliche türkise Farbe zurück. Die Plan D Wagen: Plan D ist die Typenbezeichnung für eine Reihe von Reisezugwagen (D-Zug-Wagen) die zwischen 1950 und 1951 von den beiden Herstellern Werkspoor oder Beijnes gebaut wurden. Diese Wagen waren von 1950 bis 1987 bei den Niederländischen Eisenbahnen (NS) im Einsatz. Die NS beschloss 1949, ihren stark dezimierten Fuhrpark um siebzig D-Zugwagen zu ergänzen, die die Typenbezeichnung Plan D erhielten. Die Bestellung an Werkspoor und Beijnes umfasste zwanzig Wagen der ersten und zweiten Klasse (AB), vierzig Wagen der dritten Klasse (C) und zehn Wagen mit Speise- und Gepäckabteilen (RD), somit insgesamt 70 Wagen. Die Wagenkastenkonstruktion entsprach weitgehend den der Rundkopfwagen die zwischen 1935-1939 gebaut worden waren. Die Böden, die zuvor aus Holz bestanden, bestanden nun aus geripptem Blech mit Korkfüllung. Durch die Verwendung dieses gerippten Materials konnten verschiedene Querkonstruktionen entfallen. Auch die Drehgestelle waren anders konstruiert und orientierten sich an der Vorkriegsbauart „IT“, heute Bauart „S“. Das Erscheinungsbild der Wagen veränderte sich durch zusätzliche Dachrinnen und elektrische Schlusslichter. Die zuvor verwendeten Schlusslichteisen blieben aufgrund ihres internationalen Einsatzes erhalten. Die Wagen hatten zudem ein Abteil weniger als die alten Rundkopfwagen. Die Wagen wurden ab 1950 in der damals neuen türkisfarbenen Lackierung in Betrieb genommen. Gezogen von den ebenfalls neuen und in gleicher Farbe gelieferten Elektrolokomotiven der Baureihen 1100, 1200 und 1300 wurden sie für Schnellzüge eingesetzt. Nach einigen Jahren wurde das auffällige Türkis durch Berliner Blau ersetzt, das sie bis zuletzt behielten. Mit Ausnahme der RDs wurden diese Wagen zwischen 1974 und 1978 ausgemustert. Aufgrund des gestiegenen Kapazitätsbedarfs auf der Strecke Amsterdam–Brüssel Anfang der 1970er Jahre wurden acht RDs nach einem erfolgreichen Probebetrieb 1974 zu Steuerwagen für Benelux-Züge im Wendezugbetrieb umgebaut. Diese Wagen dienten in dieser Funktion bis 1987, als sie durch neu gebaute Wagen in gelb-roter Lackierung nach dem ICR-Design ersetzt wurden. Folgende Serien wurden gebaut: 20 Stück Serie AB 7701-7720 – mit 12 Sitzplätze in der 1. und 36 in der 2. Klasse 40 Stück Serie C 7801-7840 - mit 72 Sitzplätze in der 3. Klasse 10 Stück Serie RD 7651-7660 – mit 15 Sitzplätze im Restaurant (später 23) TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1950/51 Hersteller: Werkspoor oder Beijnes Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Achsfolge: 2'2' Länge über Puffer: 22.650 mm Drehzapfenabstand: 15.650 Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Leergewicht: 47 t (RD 48 t) Sitzplätze: s.o. Quellen: martijnhaman.nl, Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften, Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Armin Schwarz

Die dreiachsige dieselelektrische Lokomotive WD 70269, später NS 508, am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. 

WD 70269 wurde 1944 vom britischen Versorgungsministerium beim Depot der London-Midland and Scottish Railway (LMS) in Derby bestellt, gebaut und geliefert. Bei diesen Rangierlokomotiven handelt es sich um einen englischen Einheitstyp (British Rail Class 11), die 1944 in großer Stückzahl mit der Befreiungsarmee auf das europäische Festland gelangten. Die Lokomotive 508 erhielt im April 2013 ihre ursprüngliche schwarze Lackierung und die Nummer WD 70269 zurück.

Die NS-Lokomotiven der Serien 500, 600 und 700 sind dieselelektrische Lokomotiven, die zwischen 1946 und 1998 bei den Niederländischen Eisenbahnen im Einsatz waren. Lokomotiven dieses Typs werden als Bakkie oder Hippel bezeichnet.

Mit der Ankunft der englischen Armeen in den Niederlanden am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen auch englische Lokomotiven des War Department (WD) an. Dazu gehörten dreiachsige Diesellokomotiven eines Typs, der in den 1930er Jahren für die London Midland and Scottish Railway (LMS) entwickelt worden war. Nach dem Krieg wurden mehrere Maschinen von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen) übernommen. Nach mehreren Austauschen verblieben schließlich zehn Ex-WD-Lokomotiven bei der NS, die 1946 die Nummern 501–510 trugen. Sie wurden für Rangierarbeiten auf großen Bahnhöfen wie Utrecht und Zwolle sowie ab 1947 Rotterdam Feijenoord eingesetzt.

Da die zehn englischen Gebrauchtlokomotiven gut ankamen, wurden weitere bestellt. Ab 1949 kamen 10 dazu (NS 511 – 520) und ab 1953 noch einmal 25 wie die Vorgänger nur mit Lokomotivbremse (NS 521 – 545) und nochmals 65 mit Zugbremse (NS 601 – 665). Diese hundert Lokomotiven stammten aus dem Werk der English Electric Company (EEC) in London, wurden aber neu geliefert. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h waren sie zwar nur für den Rangierdienst geeignet, konnten aber gerade auf den großen Rangierbahnhöfen enorme Leistungen erbringen.

Ab 1971 wurden diese ältesten Lokomotiven außer Dienst gestellt. Lok 508 wurde der NSM 1975 als Vertreter der ersten „Bakkies“ in den Niederlanden gespendet. 

TECHNISCHE DATEN:
Antriebsart: Diesel-elektrisch
Hersteller: London-Midland and Scottish Railway (LMS), Derby (UK)
Baujahr: 1944
Anzahl: 10 (NS 501 - 510)
Spurweite: 1.435 mm (Normallspur)
Achsfolge:	C mit Kuppelstangen (engl. 0-6-0 DE)
Länge über Puffer: 8.880 mm
Breite: 2.565 mm
Höhe: 3.797 mm
Ges. Achsabstand: 3.505 mm
Treibraddurchmesser: 1.232 mm (neu)
Eigengewicht: 47,4 t
Antrieb: 
Dieselmotor: wassergekühlter langsam laufender 4-Takt 6-Zylinder-Reihendieselmotor vom Typ Englisch Electric 6KT 
Motorhubraum: 92,73 Liter (Bohrung Ø 254 x Hub 305 mm)
Motordauerleistung: 355 PS (262 kW) bei 680 U/min 
Hauptgenerator: Englisch Electric Typ EE 801/1 B (430 V DC) mit einer Leistung von 190 kW bei 680 U/min 
Fahrmotoren: 2 Stück Englisch Electric Typ EE 506 A mit einer Dauerleistung von je PS (82 kW)
Übersetzungsverhältnis: (16:79) x (16 :70) = 1:21,6
Leistung: 230 PS (164 kW)
Anfahrzugkraft: 157 kN
Dauerzugkraft: 48 kN bei 14,2 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h (20 mph)
Tankinhalt: 3.000 l
Bremskraft: 321 kN
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Die dreiachsige dieselelektrische Lokomotive WD 70269, später NS 508, am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. WD 70269 wurde 1944 vom britischen Versorgungsministerium beim Depot der London-Midland and Scottish Railway (LMS) in Derby bestellt, gebaut und geliefert. Bei diesen Rangierlokomotiven handelt es sich um einen englischen Einheitstyp (British Rail Class 11), die 1944 in großer Stückzahl mit der Befreiungsarmee auf das europäische Festland gelangten. Die Lokomotive 508 erhielt im April 2013 ihre ursprüngliche schwarze Lackierung und die Nummer WD 70269 zurück. Die NS-Lokomotiven der Serien 500, 600 und 700 sind dieselelektrische Lokomotiven, die zwischen 1946 und 1998 bei den Niederländischen Eisenbahnen im Einsatz waren. Lokomotiven dieses Typs werden als Bakkie oder Hippel bezeichnet. Mit der Ankunft der englischen Armeen in den Niederlanden am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen auch englische Lokomotiven des War Department (WD) an. Dazu gehörten dreiachsige Diesellokomotiven eines Typs, der in den 1930er Jahren für die London Midland and Scottish Railway (LMS) entwickelt worden war. Nach dem Krieg wurden mehrere Maschinen von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen) übernommen. Nach mehreren Austauschen verblieben schließlich zehn Ex-WD-Lokomotiven bei der NS, die 1946 die Nummern 501–510 trugen. Sie wurden für Rangierarbeiten auf großen Bahnhöfen wie Utrecht und Zwolle sowie ab 1947 Rotterdam Feijenoord eingesetzt. Da die zehn englischen Gebrauchtlokomotiven gut ankamen, wurden weitere bestellt. Ab 1949 kamen 10 dazu (NS 511 – 520) und ab 1953 noch einmal 25 wie die Vorgänger nur mit Lokomotivbremse (NS 521 – 545) und nochmals 65 mit Zugbremse (NS 601 – 665). Diese hundert Lokomotiven stammten aus dem Werk der English Electric Company (EEC) in London, wurden aber neu geliefert. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h waren sie zwar nur für den Rangierdienst geeignet, konnten aber gerade auf den großen Rangierbahnhöfen enorme Leistungen erbringen. Ab 1971 wurden diese ältesten Lokomotiven außer Dienst gestellt. Lok 508 wurde der NSM 1975 als Vertreter der ersten „Bakkies“ in den Niederlanden gespendet. TECHNISCHE DATEN: Antriebsart: Diesel-elektrisch Hersteller: London-Midland and Scottish Railway (LMS), Derby (UK) Baujahr: 1944 Anzahl: 10 (NS 501 - 510) Spurweite: 1.435 mm (Normallspur) Achsfolge: C mit Kuppelstangen (engl. 0-6-0 DE) Länge über Puffer: 8.880 mm Breite: 2.565 mm Höhe: 3.797 mm Ges. Achsabstand: 3.505 mm Treibraddurchmesser: 1.232 mm (neu) Eigengewicht: 47,4 t Antrieb: Dieselmotor: wassergekühlter langsam laufender 4-Takt 6-Zylinder-Reihendieselmotor vom Typ Englisch Electric 6KT Motorhubraum: 92,73 Liter (Bohrung Ø 254 x Hub 305 mm) Motordauerleistung: 355 PS (262 kW) bei 680 U/min Hauptgenerator: Englisch Electric Typ EE 801/1 B (430 V DC) mit einer Leistung von 190 kW bei 680 U/min Fahrmotoren: 2 Stück Englisch Electric Typ EE 506 A mit einer Dauerleistung von je PS (82 kW) Übersetzungsverhältnis: (16:79) x (16 :70) = 1:21,6 Leistung: 230 PS (164 kW) Anfahrzugkraft: 157 kN Dauerzugkraft: 48 kN bei 14,2 km/h Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h (20 mph) Tankinhalt: 3.000 l Bremskraft: 321 kN Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Armin Schwarz

Die dreiachsige dieselelektrische Lokomotive WD 70269, später NS 508, am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. 

WD 70269 wurde 1944 vom britischen Versorgungsministerium beim Depot der London-Midland and Scottish Railway (LMS) in Derby bestellt, gebaut und geliefert. Bei diesen Rangierlokomotiven handelt es sich um einen englischen Einheitstyp (British Rail Class 11), die 1944 in großer Stückzahl mit der Befreiungsarmee auf das europäische Festland gelangten. Die Lokomotive 508 erhielt im April 2013 ihre ursprüngliche schwarze Lackierung und die Nummer WD 70269 zurück.

Die NS-Lokomotiven der Serien 500, 600 und 700 sind dieselelektrische Lokomotiven, die zwischen 1946 und 1998 bei den Niederländischen Eisenbahnen im Einsatz waren. Lokomotiven dieses Typs werden als Bakkie oder Hippel bezeichnet.

Mit der Ankunft der englischen Armeen in den Niederlanden am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen auch englische Lokomotiven des War Department (WD) an. Dazu gehörten dreiachsige Diesellokomotiven eines Typs, der in den 1930er Jahren für die London Midland and Scottish Railway (LMS) entwickelt worden war. Nach dem Krieg wurden mehrere Maschinen von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen) übernommen. Nach mehreren Austauschen verblieben schließlich zehn Ex-WD-Lokomotiven bei der NS, die 1946 die Nummern 501–510 trugen. Sie wurden für Rangierarbeiten auf großen Bahnhöfen wie Utrecht und Zwolle sowie ab 1947 Rotterdam Feijenoord eingesetzt.

Da die zehn englischen Gebrauchtlokomotiven gut ankamen, wurden weitere bestellt. Ab 1949 kamen 10 dazu (NS 511 – 520) und ab 1953 noch einmal 25 wie die Vorgänger nur mit Lokomotivbremse (NS 521 – 545) und nochmals 65 mit Zugbremse (NS 601 – 665). Diese hundert Lokomotiven stammten aus dem Werk der English Electric Company (EEC) in London, wurden aber neu geliefert. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h waren sie zwar nur für den Rangierdienst geeignet, konnten aber gerade auf den großen Rangierbahnhöfen enorme Leistungen erbringen.

Ab 1971 wurden diese ältesten Lokomotiven außer Dienst gestellt. Lok 508 wurde der NSM 1975 als Vertreter der ersten „Bakkies“ in den Niederlanden gespendet. 

TECHNISCHE DATEN:
Antriebsart: Diesel-elektrisch
Hersteller: London-Midland and Scottish Railway (LMS), Derby (UK)
Baujahr: 1944
Anzahl: 10 (NS 501 - 510)
Spurweite: 1.435 mm (Normallspur)
Achsfolge:	C mit Kuppelstangen (engl. 0-6-0 DE)
Länge über Puffer: 8.880 mm
Breite: 2.565 mm
Höhe: 3.797 mm
Ges. Achsabstand: 3.505 mm
Treibraddurchmesser: 1.232 mm (neu)
Eigengewicht: 47,4 t
Antrieb: 
Dieselmotor: wassergekühlter langsam laufender 4-Takt 6-Zylinder-Reihendieselmotor vom Typ Englisch Electric 6KT 
Motorhubraum: 92,73 Liter (Bohrung Ø 254 x Hub 305 mm)
Motordauerleistung: 355 PS (262 kW) bei 680 U/min 
Hauptgenerator: Englisch Electric Typ EE 801/1 B (430 V DC) mit einer Leistung von 190 kW bei 680 U/min 
Fahrmotoren: 2 Stück Englisch Electric Typ EE 506 A mit einer Dauerleistung von je PS (82 kW)
Übersetzungsverhältnis: (16:79) x (16 :70) = 1:21,6
Leistung: 230 PS (164 kW)
Anfahrzugkraft: 157 kN
Dauerzugkraft: 48 kN bei 14,2 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h (20 mph)
Tankinhalt:	3.000 l
Bremskraft: 321 kN
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Die dreiachsige dieselelektrische Lokomotive WD 70269, später NS 508, am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. WD 70269 wurde 1944 vom britischen Versorgungsministerium beim Depot der London-Midland and Scottish Railway (LMS) in Derby bestellt, gebaut und geliefert. Bei diesen Rangierlokomotiven handelt es sich um einen englischen Einheitstyp (British Rail Class 11), die 1944 in großer Stückzahl mit der Befreiungsarmee auf das europäische Festland gelangten. Die Lokomotive 508 erhielt im April 2013 ihre ursprüngliche schwarze Lackierung und die Nummer WD 70269 zurück. Die NS-Lokomotiven der Serien 500, 600 und 700 sind dieselelektrische Lokomotiven, die zwischen 1946 und 1998 bei den Niederländischen Eisenbahnen im Einsatz waren. Lokomotiven dieses Typs werden als Bakkie oder Hippel bezeichnet. Mit der Ankunft der englischen Armeen in den Niederlanden am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen auch englische Lokomotiven des War Department (WD) an. Dazu gehörten dreiachsige Diesellokomotiven eines Typs, der in den 1930er Jahren für die London Midland and Scottish Railway (LMS) entwickelt worden war. Nach dem Krieg wurden mehrere Maschinen von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen) übernommen. Nach mehreren Austauschen verblieben schließlich zehn Ex-WD-Lokomotiven bei der NS, die 1946 die Nummern 501–510 trugen. Sie wurden für Rangierarbeiten auf großen Bahnhöfen wie Utrecht und Zwolle sowie ab 1947 Rotterdam Feijenoord eingesetzt. Da die zehn englischen Gebrauchtlokomotiven gut ankamen, wurden weitere bestellt. Ab 1949 kamen 10 dazu (NS 511 – 520) und ab 1953 noch einmal 25 wie die Vorgänger nur mit Lokomotivbremse (NS 521 – 545) und nochmals 65 mit Zugbremse (NS 601 – 665). Diese hundert Lokomotiven stammten aus dem Werk der English Electric Company (EEC) in London, wurden aber neu geliefert. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h waren sie zwar nur für den Rangierdienst geeignet, konnten aber gerade auf den großen Rangierbahnhöfen enorme Leistungen erbringen. Ab 1971 wurden diese ältesten Lokomotiven außer Dienst gestellt. Lok 508 wurde der NSM 1975 als Vertreter der ersten „Bakkies“ in den Niederlanden gespendet. TECHNISCHE DATEN: Antriebsart: Diesel-elektrisch Hersteller: London-Midland and Scottish Railway (LMS), Derby (UK) Baujahr: 1944 Anzahl: 10 (NS 501 - 510) Spurweite: 1.435 mm (Normallspur) Achsfolge: C mit Kuppelstangen (engl. 0-6-0 DE) Länge über Puffer: 8.880 mm Breite: 2.565 mm Höhe: 3.797 mm Ges. Achsabstand: 3.505 mm Treibraddurchmesser: 1.232 mm (neu) Eigengewicht: 47,4 t Antrieb: Dieselmotor: wassergekühlter langsam laufender 4-Takt 6-Zylinder-Reihendieselmotor vom Typ Englisch Electric 6KT Motorhubraum: 92,73 Liter (Bohrung Ø 254 x Hub 305 mm) Motordauerleistung: 355 PS (262 kW) bei 680 U/min Hauptgenerator: Englisch Electric Typ EE 801/1 B (430 V DC) mit einer Leistung von 190 kW bei 680 U/min Fahrmotoren: 2 Stück Englisch Electric Typ EE 506 A mit einer Dauerleistung von je PS (82 kW) Übersetzungsverhältnis: (16:79) x (16 :70) = 1:21,6 Leistung: 230 PS (164 kW) Anfahrzugkraft: 157 kN Dauerzugkraft: 48 kN bei 14,2 km/h Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h (20 mph) Tankinhalt: 3.000 l Bremskraft: 321 kN Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Armin Schwarz

Die 1865 gebaute 1B Dampflokomotive SS 13 „de Bril“ (die Brille), ab 1921 NS 705 (NS-Baureihe 700), am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im Bahnhof Maliebaan. Ein sehr schönes Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Übrigens Het vor Spoorwegmuseum heißt einfach „Das“, so heißt übersetzt das Museum einfach „Das Eisenbahnmuseum“.

Die Dampflok wurde 1865 von Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB) unter der Fabriknummer 533 gebaut und an die damalige SS - Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (deutsch: Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen) geliefert. Ab 1921, nach der Zusammenlegung des Rollmaterials der SS und der NRS, wurde die Lok zur NS 705. Die Lokomotive SS 13 (NS 705) wurde 1932 im Alter von 67 Jahren ausgemustert und vor dem Eisenbahnmuseum abgestellt. Es handelt sich um die älteste noch erhaltene Dampflokomotive der Niederlande. Sie ist (im Jahr 2025) 160 Jahre alt! Der dreiachsige Tender stammt von der SS 8 und wurde 1863 gebaut. Die Lokomotive SS 8 (deren Tender heute zur SS 13 gehört) wurde 1868 durch eine Kesselexplosion in Harlingen schwer beschädigt, woraufhin der (unbeschädigte) Tender zur SS 13 kam. Der Tender trägt übrigens noch immer seine ursprüngliche Nummer SS 8 auf der Rückseite. Ursprünglich hatte diese Lokomotive einen zweiachsigen Tender. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie von den zurückweichenden Deutschen Truppen in Maastricht (wo sich damals das EM befand) schwer beschädigt. Im Jahr 1951 wurde sie schließlich von der Hauptwerkstatt in Tilburg in ihren Originalzustand zurückversetzt und anschließend ins Eisenbahnmuseum gebracht. Die Lokomotive erhielt im Jahr 2000 mit einem neuen Kessel, ist aber nicht betriebsbereit.

Die NS 700-Serie war eine Serie von 75 Dampflokomotiven der Niederländischen Eisenbahnen (NS), die zwischen 1865 bis 1873, an ihre Vorgängergesellschaften, Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (SS, „Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen“) und der Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij (NBDS „Nord-Brabantisch-Deutsche Eisenbahngesellschaft“) geliefert wurden. 

Für den Betrieb der neuen Eisenbahnstrecken Arnheim – Deventer, Zutphen – Glanerbrug, Maastricht – Venlo und Almelo – Hengelo im Jahr 1865 benötigte die SS neue Lokomotiven. Eine große Anzahl von Lokomotiven auf Basis der SS 5-8 wurden bei den Werken von Beyer, Peacock and Company in Manchester bestellt und zwischen 1865 und 1869 als SS 9-16 und SS 21-78 ausgeliefert. Die Maschinen waren damals die leistungsstärksten und schnellsten Lokomotiven auf den niederländischen Eisenbahnen. Die übersprungenen Nummern SS 17–20 wurden durch die 1865 gelieferten Güterzugdampflokomotiven (spätere Baureihe NS 2900) übernommen. Kessel und Zylinder waren die gleichen wie bei der SS 5-8-Serie. Die Antriebsräder waren kleiner und der maximale Dampfdruck wurde auf 8,3 kg/cm² erhöht, was die Zugkraft erhöhte. Die SS 9-16 wurden mit einem zweiachsigen Tender ausgeliefert, andere Lokomotiven waren mit einem dreiachsigen Tender ausgestattet. Im Jahr 1884 wurde bei vier Lokomotiven der Baureihe SS 9–16 der zweiachsige Tender gegen einen dreiachsigen Tender der eingestellten Baureihe SS 5–8 ausgetauscht. Anfangs waren die Lokomotiven nicht mit einem Lokführerstand ausgestattet. Heizer und Lokführer waren vor Witterungseinflüssen lediglich durch eine Schutzbrille (der Brillenplatte), einer Stahlplatte mit 2 runden Fenstern über der Feuertür geschützt. Dieser Brillenplatten verdankt die Lok auch ihren Spitznamen „De Bril“ „Die Brille“. Diese Brillenplatten sorgte nur für etwas Schutz vor dem Fahrtwind und Witterungseinflüssen für den Lokführer und Heizer, deren Arbeitsplatz ist mit Absicht nicht allzu bequem. Die SS befürchtet, dass die Männer während der Fahrt einschlafen könnten. In den 1880er Jahren wurde die Serie mit dem Bremssystem von Westinghouse ausgestattet, außerdem erhielten sie ein Dach über dem Führerstand, später sogar einem geschlossenen Führerstand.

Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die Lok zur NS 705 nummeriert.

TECHNISCHE DATEN:
NS-Serie: 700
Hersteller: Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB)
Gebaute Anzahl: 75
Typ: Schnellzuglokomotive
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 	1 B (engl. 2-4-0), gekuppelt mit dreiachsigem Tender
Länge über Puffer: 13.637 mm 
Treibraddurchmesser: 1.700 mm (neu) 
Laufraddurchmesser (Lok und Tender): 1.067 mm (neu)
Gewicht: 49,3 t (28,8 t Lok und 20,5 t Tender)
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Rostfläche: 1,38 m²
Gesamtheizfläche: 80 m²
Kesselüberdruck: 8,3 kg/cm² 
Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 508 mm Hub)
Steuerung: Allan
Anhängelast: 2.864 kg
Wasservorrat: 6,6 m³ 
Kohlevorrat: 3,5 t

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Wikipedia (NL)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Die 1865 gebaute 1B Dampflokomotive SS 13 „de Bril“ (die Brille), ab 1921 NS 705 (NS-Baureihe 700), am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im Bahnhof Maliebaan. Ein sehr schönes Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Übrigens Het vor Spoorwegmuseum heißt einfach „Das“, so heißt übersetzt das Museum einfach „Das Eisenbahnmuseum“. Die Dampflok wurde 1865 von Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB) unter der Fabriknummer 533 gebaut und an die damalige SS - Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (deutsch: Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen) geliefert. Ab 1921, nach der Zusammenlegung des Rollmaterials der SS und der NRS, wurde die Lok zur NS 705. Die Lokomotive SS 13 (NS 705) wurde 1932 im Alter von 67 Jahren ausgemustert und vor dem Eisenbahnmuseum abgestellt. Es handelt sich um die älteste noch erhaltene Dampflokomotive der Niederlande. Sie ist (im Jahr 2025) 160 Jahre alt! Der dreiachsige Tender stammt von der SS 8 und wurde 1863 gebaut. Die Lokomotive SS 8 (deren Tender heute zur SS 13 gehört) wurde 1868 durch eine Kesselexplosion in Harlingen schwer beschädigt, woraufhin der (unbeschädigte) Tender zur SS 13 kam. Der Tender trägt übrigens noch immer seine ursprüngliche Nummer SS 8 auf der Rückseite. Ursprünglich hatte diese Lokomotive einen zweiachsigen Tender. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie von den zurückweichenden Deutschen Truppen in Maastricht (wo sich damals das EM befand) schwer beschädigt. Im Jahr 1951 wurde sie schließlich von der Hauptwerkstatt in Tilburg in ihren Originalzustand zurückversetzt und anschließend ins Eisenbahnmuseum gebracht. Die Lokomotive erhielt im Jahr 2000 mit einem neuen Kessel, ist aber nicht betriebsbereit. Die NS 700-Serie war eine Serie von 75 Dampflokomotiven der Niederländischen Eisenbahnen (NS), die zwischen 1865 bis 1873, an ihre Vorgängergesellschaften, Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (SS, „Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen“) und der Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij (NBDS „Nord-Brabantisch-Deutsche Eisenbahngesellschaft“) geliefert wurden. Für den Betrieb der neuen Eisenbahnstrecken Arnheim – Deventer, Zutphen – Glanerbrug, Maastricht – Venlo und Almelo – Hengelo im Jahr 1865 benötigte die SS neue Lokomotiven. Eine große Anzahl von Lokomotiven auf Basis der SS 5-8 wurden bei den Werken von Beyer, Peacock and Company in Manchester bestellt und zwischen 1865 und 1869 als SS 9-16 und SS 21-78 ausgeliefert. Die Maschinen waren damals die leistungsstärksten und schnellsten Lokomotiven auf den niederländischen Eisenbahnen. Die übersprungenen Nummern SS 17–20 wurden durch die 1865 gelieferten Güterzugdampflokomotiven (spätere Baureihe NS 2900) übernommen. Kessel und Zylinder waren die gleichen wie bei der SS 5-8-Serie. Die Antriebsräder waren kleiner und der maximale Dampfdruck wurde auf 8,3 kg/cm² erhöht, was die Zugkraft erhöhte. Die SS 9-16 wurden mit einem zweiachsigen Tender ausgeliefert, andere Lokomotiven waren mit einem dreiachsigen Tender ausgestattet. Im Jahr 1884 wurde bei vier Lokomotiven der Baureihe SS 9–16 der zweiachsige Tender gegen einen dreiachsigen Tender der eingestellten Baureihe SS 5–8 ausgetauscht. Anfangs waren die Lokomotiven nicht mit einem Lokführerstand ausgestattet. Heizer und Lokführer waren vor Witterungseinflüssen lediglich durch eine Schutzbrille (der Brillenplatte), einer Stahlplatte mit 2 runden Fenstern über der Feuertür geschützt. Dieser Brillenplatten verdankt die Lok auch ihren Spitznamen „De Bril“ „Die Brille“. Diese Brillenplatten sorgte nur für etwas Schutz vor dem Fahrtwind und Witterungseinflüssen für den Lokführer und Heizer, deren Arbeitsplatz ist mit Absicht nicht allzu bequem. Die SS befürchtet, dass die Männer während der Fahrt einschlafen könnten. In den 1880er Jahren wurde die Serie mit dem Bremssystem von Westinghouse ausgestattet, außerdem erhielten sie ein Dach über dem Führerstand, später sogar einem geschlossenen Führerstand. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die Lok zur NS 705 nummeriert. TECHNISCHE DATEN: NS-Serie: 700 Hersteller: Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB) Gebaute Anzahl: 75 Typ: Schnellzuglokomotive Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 1 B (engl. 2-4-0), gekuppelt mit dreiachsigem Tender Länge über Puffer: 13.637 mm Treibraddurchmesser: 1.700 mm (neu) Laufraddurchmesser (Lok und Tender): 1.067 mm (neu) Gewicht: 49,3 t (28,8 t Lok und 20,5 t Tender) Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Rostfläche: 1,38 m² Gesamtheizfläche: 80 m² Kesselüberdruck: 8,3 kg/cm² Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 508 mm Hub) Steuerung: Allan Anhängelast: 2.864 kg Wasservorrat: 6,6 m³ Kohlevorrat: 3,5 t Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Wikipedia (NL) Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Armin Schwarz

Die 1865 gebaute 1B Dampflokomotive SS 13 „de Bril“ (die Brille), ab 1921 NS 705 (NS-Baureihe 700), am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im Bahnhof Maliebaan. Ein sehr schönes Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Übrigens Het vor Spoorwegmuseum heißt einfach „Das“, so heißt übersetzt das Museum einfach „Das Eisenbahnmuseum“.

Die Dampflok wurde 1865 von Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB) unter der Fabriknummer 533 gebaut und an die damalige SS - Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (deutsch: Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen) geliefert. Ab 1921, nach der Zusammenlegung des Rollmaterials der SS und der NRS, wurde die Lok zur NS 705. Die Lokomotive SS 13 (NS 705) wurde 1932 im Alter von 67 Jahren ausgemustert und vor dem Eisenbahnmuseum abgestellt. Es handelt sich um die älteste noch erhaltene Dampflokomotive der Niederlande. Sie ist (im Jahr 2025) 160 Jahre alt! Der dreiachsige Tender stammt von der SS 8 und wurde 1863 gebaut. Die Lokomotive SS 8 (deren Tender heute zur SS 13 gehört) wurde 1868 durch eine Kesselexplosion in Harlingen schwer beschädigt, woraufhin der (unbeschädigte) Tender zur SS 13 kam. Der Tender trägt übrigens noch immer seine ursprüngliche Nummer SS 8 auf der Rückseite. Ursprünglich hatte diese Lokomotive einen zweiachsigen Tender. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie von den zurückweichenden Deutschen Truppen in Maastricht (wo sich damals das EM befand) schwer beschädigt. Im Jahr 1951 wurde sie schließlich von der Hauptwerkstatt in Tilburg in ihren Originalzustand zurückversetzt und anschließend ins Eisenbahnmuseum gebracht. Die Lokomotive erhielt im Jahr 2000 mit einem neuen Kessel, ist aber nicht betriebsbereit.

Die NS 700-Serie war eine Serie von 75 Dampflokomotiven der Niederländischen Eisenbahnen (NS), die zwischen 1865 bis 1873, an ihre Vorgängergesellschaften, Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (SS, „Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen“) und der Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij (NBDS „Nord-Brabantisch-Deutsche Eisenbahngesellschaft“) geliefert wurden. 

Für den Betrieb der neuen Eisenbahnstrecken Arnheim – Deventer, Zutphen – Glanerbrug, Maastricht – Venlo und Almelo – Hengelo im Jahr 1865 benötigte die SS neue Lokomotiven. Eine große Anzahl von Lokomotiven auf Basis der SS 5-8 wurden bei den Werken von Beyer, Peacock and Company in Manchester bestellt und zwischen 1865 und 1869 als SS 9-16 und SS 21-78 ausgeliefert. Die Maschinen waren damals die leistungsstärksten und schnellsten Lokomotiven auf den niederländischen Eisenbahnen. Die übersprungenen Nummern SS 17–20 wurden durch die 1865 gelieferten Güterzugdampflokomotiven (spätere Baureihe NS 2900) übernommen. Kessel und Zylinder waren die gleichen wie bei der SS 5-8-Serie. Die Antriebsräder waren kleiner und der maximale Dampfdruck wurde auf 8,3 kg/cm² erhöht, was die Zugkraft erhöhte. Die SS 9-16 wurden mit einem zweiachsigen Tender ausgeliefert, andere Lokomotiven waren mit einem dreiachsigen Tender ausgestattet. Im Jahr 1884 wurde bei vier Lokomotiven der Baureihe SS 9–16 der zweiachsige Tender gegen einen dreiachsigen Tender der eingestellten Baureihe SS 5–8 ausgetauscht. Anfangs waren die Lokomotiven nicht mit einem Lokführerstand ausgestattet. Heizer und Lokführer waren vor Witterungseinflüssen lediglich durch eine Schutzbrille (der Brillenplatte), einer Stahlplatte mit 2 runden Fenstern über der Feuertür geschützt. Dieser Brillenplatten verdankt die Lok auch ihren Spitznamen „De Bril“ „Die Brille“. Diese Brillenplatten sorgte nur für etwas Schutz vor dem Fahrtwind und Witterungseinflüssen für den Lokführer und Heizer, deren Arbeitsplatz ist mit Absicht nicht allzu bequem. Die SS befürchtet, dass die Männer während der Fahrt einschlafen könnten. In den 1880er Jahren wurde die Serie mit dem Bremssystem von Westinghouse ausgestattet, außerdem erhielten sie ein Dach über dem Führerstand, später sogar einem geschlossenen Führerstand.

Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die Lok zur NS 705 nummeriert.

TECHNISCHE DATEN:
NS-Serie: 700
Hersteller: Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB)
Gebaute Anzahl: 75
Typ: Schnellzuglokomotive
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 	1 B (engl. 2-4-0), gekuppelt mit dreiachsigem Tender
Länge über Puffer: 13.637 mm 
Treibraddurchmesser: 1.700 mm (neu) 
Laufraddurchmesser (Lok und Tender): 1.067 mm (neu)
Gewicht: 49,3 t (28,8 t Lok und 20,5 t Tender)
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Rostfläche: 1,38 m²
Gesamtheizfläche: 80 m²
Kesselüberdruck: 8,3 kg/cm² 
Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 508 mm Hub)
Steuerung: Allan
Anhängelast: 2.864 kg
Wasservorrat: 6,6 m³ 
Kohlevorrat: 3,5 t

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Wikipedia (NL)
Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Die 1865 gebaute 1B Dampflokomotive SS 13 „de Bril“ (die Brille), ab 1921 NS 705 (NS-Baureihe 700), am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im Bahnhof Maliebaan. Ein sehr schönes Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Übrigens Het vor Spoorwegmuseum heißt einfach „Das“, so heißt übersetzt das Museum einfach „Das Eisenbahnmuseum“. Die Dampflok wurde 1865 von Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB) unter der Fabriknummer 533 gebaut und an die damalige SS - Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (deutsch: Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen) geliefert. Ab 1921, nach der Zusammenlegung des Rollmaterials der SS und der NRS, wurde die Lok zur NS 705. Die Lokomotive SS 13 (NS 705) wurde 1932 im Alter von 67 Jahren ausgemustert und vor dem Eisenbahnmuseum abgestellt. Es handelt sich um die älteste noch erhaltene Dampflokomotive der Niederlande. Sie ist (im Jahr 2025) 160 Jahre alt! Der dreiachsige Tender stammt von der SS 8 und wurde 1863 gebaut. Die Lokomotive SS 8 (deren Tender heute zur SS 13 gehört) wurde 1868 durch eine Kesselexplosion in Harlingen schwer beschädigt, woraufhin der (unbeschädigte) Tender zur SS 13 kam. Der Tender trägt übrigens noch immer seine ursprüngliche Nummer SS 8 auf der Rückseite. Ursprünglich hatte diese Lokomotive einen zweiachsigen Tender. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie von den zurückweichenden Deutschen Truppen in Maastricht (wo sich damals das EM befand) schwer beschädigt. Im Jahr 1951 wurde sie schließlich von der Hauptwerkstatt in Tilburg in ihren Originalzustand zurückversetzt und anschließend ins Eisenbahnmuseum gebracht. Die Lokomotive erhielt im Jahr 2000 mit einem neuen Kessel, ist aber nicht betriebsbereit. Die NS 700-Serie war eine Serie von 75 Dampflokomotiven der Niederländischen Eisenbahnen (NS), die zwischen 1865 bis 1873, an ihre Vorgängergesellschaften, Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen (SS, „Gesellschaft zum Betrieb von Staatseisenbahnen“) und der Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij (NBDS „Nord-Brabantisch-Deutsche Eisenbahngesellschaft“) geliefert wurden. Für den Betrieb der neuen Eisenbahnstrecken Arnheim – Deventer, Zutphen – Glanerbrug, Maastricht – Venlo und Almelo – Hengelo im Jahr 1865 benötigte die SS neue Lokomotiven. Eine große Anzahl von Lokomotiven auf Basis der SS 5-8 wurden bei den Werken von Beyer, Peacock and Company in Manchester bestellt und zwischen 1865 und 1869 als SS 9-16 und SS 21-78 ausgeliefert. Die Maschinen waren damals die leistungsstärksten und schnellsten Lokomotiven auf den niederländischen Eisenbahnen. Die übersprungenen Nummern SS 17–20 wurden durch die 1865 gelieferten Güterzugdampflokomotiven (spätere Baureihe NS 2900) übernommen. Kessel und Zylinder waren die gleichen wie bei der SS 5-8-Serie. Die Antriebsräder waren kleiner und der maximale Dampfdruck wurde auf 8,3 kg/cm² erhöht, was die Zugkraft erhöhte. Die SS 9-16 wurden mit einem zweiachsigen Tender ausgeliefert, andere Lokomotiven waren mit einem dreiachsigen Tender ausgestattet. Im Jahr 1884 wurde bei vier Lokomotiven der Baureihe SS 9–16 der zweiachsige Tender gegen einen dreiachsigen Tender der eingestellten Baureihe SS 5–8 ausgetauscht. Anfangs waren die Lokomotiven nicht mit einem Lokführerstand ausgestattet. Heizer und Lokführer waren vor Witterungseinflüssen lediglich durch eine Schutzbrille (der Brillenplatte), einer Stahlplatte mit 2 runden Fenstern über der Feuertür geschützt. Dieser Brillenplatten verdankt die Lok auch ihren Spitznamen „De Bril“ „Die Brille“. Diese Brillenplatten sorgte nur für etwas Schutz vor dem Fahrtwind und Witterungseinflüssen für den Lokführer und Heizer, deren Arbeitsplatz ist mit Absicht nicht allzu bequem. Die SS befürchtet, dass die Männer während der Fahrt einschlafen könnten. In den 1880er Jahren wurde die Serie mit dem Bremssystem von Westinghouse ausgestattet, außerdem erhielten sie ein Dach über dem Führerstand, später sogar einem geschlossenen Führerstand. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die Lok zur NS 705 nummeriert. TECHNISCHE DATEN: NS-Serie: 700 Hersteller: Beyer Peacock & Co. Ltd. in Manchester (GB) Gebaute Anzahl: 75 Typ: Schnellzuglokomotive Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 1 B (engl. 2-4-0), gekuppelt mit dreiachsigem Tender Länge über Puffer: 13.637 mm Treibraddurchmesser: 1.700 mm (neu) Laufraddurchmesser (Lok und Tender): 1.067 mm (neu) Gewicht: 49,3 t (28,8 t Lok und 20,5 t Tender) Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Rostfläche: 1,38 m² Gesamtheizfläche: 80 m² Kesselüberdruck: 8,3 kg/cm² Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 508 mm Hub) Steuerung: Allan Anhängelast: 2.864 kg Wasservorrat: 6,6 m³ Kohlevorrat: 3,5 t Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Wikipedia (NL) Stand/Überarbeitung: Oktober 2025
Armin Schwarz