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Bilder von Armin Schwarz

15991 Bilder
Zwei sechsachsige Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4876 521-4 D-DB und 31 80 4876 708-7 D-DB, der Gattung Sahimms-tu 902, der DB Cargo am 13.04.2019 im Zugverband bei der Durchfahrt in Mudersbach/Sieg.

Der Wagen ist für die Beförderung von schweren witterungsempfindlichen Blechrollen bestimmt. Dieser Spezialwagen besitzt Stirnwände und sieben fest im Untergestell eingebaute Mulden. Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planendach lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird. Zwischen den Spriegeln sind Hilfsspriegel so angeordnet, dass ein Einfallen der Plane beim Zusammenschieben um die Hälfte vermindert wird, um den notwendigen Freiraum für größere Coildurchmesser zu gewährleisten. Der Wagen darf nur mit geschlossenem und verriegeltem Planendach verkehren.

Der Kennbuchstabe „tu“ bedeutet:  Mit  besonderer  Festlegeeinrichtung  zum  Sichern  gebündelter Schmalbandcoils  und  Auskleidung  der  Mulden  mit  gewebeverstärkten Gummimatten.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 6 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer: 15.000 mm
Länge der Ladefläche: 13.760 mm
Drehzapfenabstand: 8.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2 x 1.700 mm
Eigengewicht: 32.300 kg
Höchstgeschwindigkeit:  100  km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Zuladung bei Lastgrenze S: 72,5 t (ab Streckenklasse D3) 
Max. Zuladung Streckenklasse CE bei max.100 km/h:  87,5 t 
Max. Tragfähigkeit des Wagens: 99,5 t
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Zwei sechsachsige Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4876 521-4 D-DB und 31 80 4876 708-7 D-DB, der Gattung Sahimms-tu 902, der DB Cargo am 13.04.2019 im Zugverband bei der Durchfahrt in Mudersbach/Sieg. Der Wagen ist für die Beförderung von schweren witterungsempfindlichen Blechrollen bestimmt. Dieser Spezialwagen besitzt Stirnwände und sieben fest im Untergestell eingebaute Mulden. Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planendach lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird. Zwischen den Spriegeln sind Hilfsspriegel so angeordnet, dass ein Einfallen der Plane beim Zusammenschieben um die Hälfte vermindert wird, um den notwendigen Freiraum für größere Coildurchmesser zu gewährleisten. Der Wagen darf nur mit geschlossenem und verriegeltem Planendach verkehren. Der Kennbuchstabe „tu“ bedeutet: Mit besonderer Festlegeeinrichtung zum Sichern gebündelter Schmalbandcoils und Auskleidung der Mulden mit gewebeverstärkten Gummimatten. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsanzahl: 6 (in 2 Drehgestelle) Länge über Puffer: 15.000 mm Länge der Ladefläche: 13.760 mm Drehzapfenabstand: 8.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2 x 1.700 mm Eigengewicht: 32.300 kg Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Zuladung bei Lastgrenze S: 72,5 t (ab Streckenklasse D3) Max. Zuladung Streckenklasse CE bei max.100 km/h: 87,5 t Max. Tragfähigkeit des Wagens: 99,5 t Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m Bauart der Bremse: KE-GP Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

Sechsachsiger Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000e in Gelenkbauart) der Gattung Sdggmrss (37 80 4956 074-1 D-KOMBI) der Kombiverkehr GmbH und Co. KG am 06.04.2019 abgestellt in Kreuztal.

Der Wagen wurde 2013 Ferriere Cattaneo SA (Giubiasco, Schweiz) unter der Fabriknummer 154 gebaut.

Diese Güterwagen sind zum Transport von kranmanipulierbaren Sattelaufliegern und genormten Wechselbehältern / Containern an allen europäischen Eisenbahnstrecken mit Normalspurweite bestimmt, auch bekannt als intermodaler Verkehr.

Technische Daten
Spurweite: 1.435 mm
Eigengewicht: 34.300 kg
Max. Zuladung: S / SS 85 t für Streckenklasse C; S 100 t / SS 85 t für Streckenklasse D
Max. Radsatzlast S/SS: 	22,5 t / 20 t
Max. Geschwindigkeit bei Radsatzlast 20 t / 22,5 t: 120/100 km/h
Länge über Puffer:	34.200 mm
Drehzapfenabstand: 2 x 14.200 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Ladelänge: 2 x 16.185 mm
Nutzbare Länge des Raums zwischen den Schutzträger: 10.490 mm
Raumbreite zwischen Längsträgern: min. 2.700 mm
Sechsachsiger Gelenk-Taschenwagen (Doppeltaschenwagen Typ T3000e in Gelenkbauart) der Gattung Sdggmrss (37 80 4956 074-1 D-KOMBI) der Kombiverkehr GmbH und Co. KG am 06.04.2019 abgestellt in Kreuztal. Der Wagen wurde 2013 Ferriere Cattaneo SA (Giubiasco, Schweiz) unter der Fabriknummer 154 gebaut. Diese Güterwagen sind zum Transport von kranmanipulierbaren Sattelaufliegern und genormten Wechselbehältern / Containern an allen europäischen Eisenbahnstrecken mit Normalspurweite bestimmt, auch bekannt als intermodaler Verkehr. Technische Daten Spurweite: 1.435 mm Eigengewicht: 34.300 kg Max. Zuladung: S / SS 85 t für Streckenklasse C; S 100 t / SS 85 t für Streckenklasse D Max. Radsatzlast S/SS: 22,5 t / 20 t Max. Geschwindigkeit bei Radsatzlast 20 t / 22,5 t: 120/100 km/h Länge über Puffer: 34.200 mm Drehzapfenabstand: 2 x 14.200 mm Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm Ladelänge: 2 x 16.185 mm Nutzbare Länge des Raums zwischen den Schutzträger: 10.490 mm Raumbreite zwischen Längsträgern: min. 2.700 mm
Armin Schwarz


Früh morgens in Betzdorf geht bereits ein Güterzug auf die Hellertalbahn..... 
Die WLE 53  Kreis Soest  (92 80 1275 505-6 D-WLE) eine MaK G 1206 der WLE - Westfälische Landes-Eisenbahn, fährt am 19.03.2019 von Betzdorf/Sieg nun auf die Hellertalbahn, hier geht es über Herdorf nun nach Burbach-Holzhausen zur Salzgitter Mannesmann Precision GmbH. Am Haken hat die MaK G 1206 Schwerlastwagen beladen mit nahtlosen Luppen (Rohrrohlinge). In Holzhausen werden die Luppen dann weiter zu Präzisionsstahlrohre oder Profilstahlrohre kaltgezogenen bzw. gewalzt.
Früh morgens in Betzdorf geht bereits ein Güterzug auf die Hellertalbahn..... Die WLE 53 "Kreis Soest" (92 80 1275 505-6 D-WLE) eine MaK G 1206 der WLE - Westfälische Landes-Eisenbahn, fährt am 19.03.2019 von Betzdorf/Sieg nun auf die Hellertalbahn, hier geht es über Herdorf nun nach Burbach-Holzhausen zur Salzgitter Mannesmann Precision GmbH. Am Haken hat die MaK G 1206 Schwerlastwagen beladen mit nahtlosen Luppen (Rohrrohlinge). In Holzhausen werden die Luppen dann weiter zu Präzisionsstahlrohre oder Profilstahlrohre kaltgezogenen bzw. gewalzt.
Armin Schwarz


Die Plasser & Theurer Universal-Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S (Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-JH 99 80 9124 020-5) und die Schnell-Schotterplaniermaschine SSP 110 SW (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 97 16 40 516 18-5) der Joseph Hubert GmbH & Co. KG (Nürnberg) sind am 07.04.2019 im Bahnhof Niederschelden abgestellt.

Die Stopf- und Richtmaschinen Unimat 09-4x4/4S wurde 2014 von Plasser & Theurer unter der Fabriknummer 6094 gebaut.

Die Universalstopfmaschine Unimat 09-4x4/4S für Gleise und Weichen verfügt über vier unabhängig voneinander arbeitende Stopfaggregate mit insgesamt 16 Stopfpickeln. Bei der Gleisdurcharbeitung ist kontinuierliches Fahren und zyklisches Stopfen bis weit in den Weichenbereich hinein möglich.

Hervorragende Stopfleistung durch kontinuierliche Arbeitsweise sowie vielfach bewährte Komponenten, wie z.B. das Universal-Stopfaggregat, 4-Strang-Stopfung und 3-Strang-Hebung für Gleisen und Weichen, zeichnen den neuen Unimat 09-4x4/4S aus. Die bewährte Einschwellen-Stopftechnik ist hier in eine neue Maschine integriert. Geringere Achslasten ermöglichen einen größeren Einsatzradius. 

Die Universal-Stopfmaschine erreicht mit der vollständigen Unterstopfung einer Weiche eine nachhaltige Lagestabilität. Dafür entwickelte Plasser & Theurer eine Reihe von Technologien: einerseits seitenverschiebbare und drehbare Stopfaggregate sowie einzeln schwenkbare Stopfpickel und andererseits Hebe- und Richtaggregate wie auch Hebehaken für sicheres Anheben. All das ermöglicht eine vollständige und sichere Weichenbearbeitung dank der einfachen Verstellbarkeit der vielen Einstellmöglichkeiten.

Technische Daten Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S:
Spurweite: 1.435 mm
Achszahl:  8
Länge über Puffer:  33.440 mm
Drehzapfenabstände: 10.000 mm / 4.540 mm / 11.250 mm
Achsabstände in den Drehgestellen: 1.800 mm
Breite:  3.000 mm
Höhe zur Schienenoberkant: 3.743 mm
Eigengewicht:  136 t
Raddurchmesser:  920 mm
Motorleistung:  597 kW
Höchstgeschwindigkeit bei Eigenfahrt:  100 km/h
zul. Geschwindigkeit geschleppt: 100 km/h
Zugel. für Streckenklasse : C2 oder höher
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 5
zul. Anhängelast: 50 t (bis 40 ‰, bei Steilstreckenfahrt 0 t)
Maximale Steigung:  55 ‰ 
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 120 m
Die Plasser & Theurer Universal-Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S (Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-JH 99 80 9124 020-5) und die Schnell-Schotterplaniermaschine SSP 110 SW (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 97 16 40 516 18-5) der Joseph Hubert GmbH & Co. KG (Nürnberg) sind am 07.04.2019 im Bahnhof Niederschelden abgestellt. Die Stopf- und Richtmaschinen Unimat 09-4x4/4S wurde 2014 von Plasser & Theurer unter der Fabriknummer 6094 gebaut. Die Universalstopfmaschine Unimat 09-4x4/4S für Gleise und Weichen verfügt über vier unabhängig voneinander arbeitende Stopfaggregate mit insgesamt 16 Stopfpickeln. Bei der Gleisdurcharbeitung ist kontinuierliches Fahren und zyklisches Stopfen bis weit in den Weichenbereich hinein möglich. Hervorragende Stopfleistung durch kontinuierliche Arbeitsweise sowie vielfach bewährte Komponenten, wie z.B. das Universal-Stopfaggregat, 4-Strang-Stopfung und 3-Strang-Hebung für Gleisen und Weichen, zeichnen den neuen Unimat 09-4x4/4S aus. Die bewährte Einschwellen-Stopftechnik ist hier in eine neue Maschine integriert. Geringere Achslasten ermöglichen einen größeren Einsatzradius. Die Universal-Stopfmaschine erreicht mit der vollständigen Unterstopfung einer Weiche eine nachhaltige Lagestabilität. Dafür entwickelte Plasser & Theurer eine Reihe von Technologien: einerseits seitenverschiebbare und drehbare Stopfaggregate sowie einzeln schwenkbare Stopfpickel und andererseits Hebe- und Richtaggregate wie auch Hebehaken für sicheres Anheben. All das ermöglicht eine vollständige und sichere Weichenbearbeitung dank der einfachen Verstellbarkeit der vielen Einstellmöglichkeiten. Technische Daten Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S: Spurweite: 1.435 mm Achszahl: 8 Länge über Puffer: 33.440 mm Drehzapfenabstände: 10.000 mm / 4.540 mm / 11.250 mm Achsabstände in den Drehgestellen: 1.800 mm Breite: 3.000 mm Höhe zur Schienenoberkant: 3.743 mm Eigengewicht: 136 t Raddurchmesser: 920 mm Motorleistung: 597 kW Höchstgeschwindigkeit bei Eigenfahrt: 100 km/h zul. Geschwindigkeit geschleppt: 100 km/h Zugel. für Streckenklasse : C2 oder höher Zur Mitfahrt zugel. Personen: 5 zul. Anhängelast: 50 t (bis 40 ‰, bei Steilstreckenfahrt 0 t) Maximale Steigung: 55 ‰ Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 120 m
Armin Schwarz


Zurzeit habe ich wenig Fotoglück....
Eigentlich konnte am 07.04.2019 der RE 9 (zwei gekuppelte vierteilige Bombardier Talent 2) längst vom Bahnhof Brachbach weiter in Richtung Siegen Hbf gefahren sein. So wäre er hier schon weiter um die Kurve gewesen, als die Railpool 185 696-2  Marie-Chanthou  (91 80 6185 696-2 D-Rpool) mit einem Autotransportzug in Richtung Köln durchfuhr. 
So konnte ich noch dieses Bild machen, bevor mir der Hamster den Güterzug zufuhr, der auch noch der einzige am Sonntag war.
Zurzeit habe ich wenig Fotoglück.... Eigentlich konnte am 07.04.2019 der RE 9 (zwei gekuppelte vierteilige Bombardier Talent 2) längst vom Bahnhof Brachbach weiter in Richtung Siegen Hbf gefahren sein. So wäre er hier schon weiter um die Kurve gewesen, als die Railpool 185 696-2 "Marie-Chanthou" (91 80 6185 696-2 D-Rpool) mit einem Autotransportzug in Richtung Köln durchfuhr. So konnte ich noch dieses Bild machen, bevor mir der Hamster den Güterzug zufuhr, der auch noch der einzige am Sonntag war.
Armin Schwarz

DB 741 131 ein Gleisarbeitsfahrzeug GAF 100 R (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 97 17 50 011 18-3) mit Gleiskraftwagenanhänger H27 (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 35.1.081) beide von der DB Netz AG, abgestellt am 06.04.2019 in Kreuztal.

Das GAF 100 R wurde 1996 von GBM (Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH) unter der Fabriknummer  52.1.124 gebaut, es hat die EBA Nummer EBA 96 P01 N023

Das Gleisarbeitsfahrzeuge  GAF 100 R ist ein Nebenfahrzeug das von der Firma GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH gebaut wurde. Mit ihm können Personen (zur Mitfahrt sind 6 Personen zugelassen), Material und Ausrüstungen befördert werden können.  Zudem hat es einen Palfinger PK 9001 Kran.

Der Antrieb des zweiachsigen Fahrzeuges erfolgt von einem 6 Zylinder, wassergekühlten MAM D 0826 LOH 07 Dieselmotor mit 169 kW (230 PS) Leistung über Lastschaltwendegetriebe auf die Radsatzgetriebe.


Technische Daten GAF:
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 9.100 mm
Achsabstand: 4.800 mm
Treibraddurchmesser: 750 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Eigengewicht: 16 t
Zul. Anhängelast: 40 t / (80 t mit Regelzugeinrichtung Hg 60 km/h)
Nutzlast : 5,0 t
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6
Der Antrieb des zweiachsigen Fahrzeuges erfolgt von einem 6 Zylinder, wassergekühlten MAN D 0826 LOH 07 Dieselmotor mit 169 kW (230 PS) Leistung über Lastschaltwendegetriebe auf die Radsatzgetriebe.

Technische Daten Gleiskraftwagenanhänger: 
Achsanzahl: 2
Achsabstand: 6.000 mm
Länge über Puffer: 9.750 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (vorgestellt 80 km/h)
Eigengewicht: 9 t
Zul. Anhängelast: 40 t
Nutzlast : 25,0 t
DB 741 131 ein Gleisarbeitsfahrzeug GAF 100 R (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 97 17 50 011 18-3) mit Gleiskraftwagenanhänger H27 (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 35.1.081) beide von der DB Netz AG, abgestellt am 06.04.2019 in Kreuztal. Das GAF 100 R wurde 1996 von GBM (Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH) unter der Fabriknummer 52.1.124 gebaut, es hat die EBA Nummer EBA 96 P01 N023 Das Gleisarbeitsfahrzeuge GAF 100 R ist ein Nebenfahrzeug das von der Firma GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH gebaut wurde. Mit ihm können Personen (zur Mitfahrt sind 6 Personen zugelassen), Material und Ausrüstungen befördert werden können. Zudem hat es einen Palfinger PK 9001 Kran. Der Antrieb des zweiachsigen Fahrzeuges erfolgt von einem 6 Zylinder, wassergekühlten MAM D 0826 LOH 07 Dieselmotor mit 169 kW (230 PS) Leistung über Lastschaltwendegetriebe auf die Radsatzgetriebe. Technische Daten GAF: Achsfolge: B Länge über Puffer: 9.100 mm Achsabstand: 4.800 mm Treibraddurchmesser: 750 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Eigengewicht: 16 t Zul. Anhängelast: 40 t / (80 t mit Regelzugeinrichtung Hg 60 km/h) Nutzlast : 5,0 t Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6 Der Antrieb des zweiachsigen Fahrzeuges erfolgt von einem 6 Zylinder, wassergekühlten MAN D 0826 LOH 07 Dieselmotor mit 169 kW (230 PS) Leistung über Lastschaltwendegetriebe auf die Radsatzgetriebe. Technische Daten Gleiskraftwagenanhänger: Achsanzahl: 2 Achsabstand: 6.000 mm Länge über Puffer: 9.750 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (vorgestellt 80 km/h) Eigengewicht: 9 t Zul. Anhängelast: 40 t Nutzlast : 25,0 t
Armin Schwarz


Die an Snälltåget  (ein Unternehmen Transdev Sverige AB) vermietete Siemens Vectron AC 193 288-8 (91 80 6193 288-8 D-ELOC) der ELL - European Locomotive Leasing, verlässt am Abend des 20.03.2019 mit einem Snälltåget  Nachtzug Stockholm Central. Snälltåget betreibt u.a. den ”Berlin Night Express” (Berlin- Malmö-Stockholm).

Die Siemens Vectron AC wurde 2018 von Siemens Mobilitiy in München unter der Fabriknummer 22256 gebaut. Sie hat die Zulassung für Schweden und Norwegen.
Die an Snälltåget (ein Unternehmen Transdev Sverige AB) vermietete Siemens Vectron AC 193 288-8 (91 80 6193 288-8 D-ELOC) der ELL - European Locomotive Leasing, verlässt am Abend des 20.03.2019 mit einem Snälltåget Nachtzug Stockholm Central. Snälltåget betreibt u.a. den ”Berlin Night Express” (Berlin- Malmö-Stockholm). Die Siemens Vectron AC wurde 2018 von Siemens Mobilitiy in München unter der Fabriknummer 22256 gebaut. Sie hat die Zulassung für Schweden und Norwegen.
Armin Schwarz


Die TÅGAB Rc3 1062 (91 74 1031 062-2), TÅGAB steht für Tågåkeriet i Bergslagen AB, hat am 20.03.2019 mit einem Personenzug Stockholm Central erreicht.

Die Baureihe SJ Rc ist eine für die schwedische Staatsbahnen Statens Järnvägar (SJ) von ASEA zwischen 1967 und 1988 gebaute Elektrolokomotive. ASEA (Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget) war ein schwedisches Elektrotechnikunternehmen, 1988 legte der Konzern sein Geschäft mit der Schweizer BBC (Brown, Boveri & Cie) zur Asea Brown Boveri (ABB) mit Hauptsitz in Zürich zusammen.

Die Rc Lokomotiven waren die ersten thyristorgesteuerten Serien-E-Loks in Schweden. Mit 366 in verschiedenen Varianten (Rc1 bis Rc7, sowie Rm) hergestellten Exemplaren ist die Baureihe die in Schweden am meisten verbreitete Lokbaureihe. Der Vorgänger der Rc-Lokomotiven war eine umgebaute RB-Prototyplok. Vorteil der thyristorgesteuerten E-Loks ist der Einsatz von Gleichstrommotoren mit Stufenschalter und Diodengleichrichter, anstelle von Wechselstrommotoren. Ein Problem bei thyristorgesteuerten Rc-Lokomotiven besteht darin, dass sie starke Störungen im Fahrdrahtnetz verursachen.

Der Lokkasten ist eine geschweißte, selbsttragende Konstruktion. Die Seitenwände sind mit Sicken verstärkt, die durch vier runde Bullaugen und eine Türe unterbrochen werden, zur Dachkante hin sind die Lüftergitter angebracht. Im Maschinenraum befinden sich mittig das Thyristor- und Transformatorgerät – beiderseits von Baugruppenschränken für Antrieb und Elektronik umgeben. Als Antrieb wird ein ASEA-Antrieb, bei Rc1 bis 4 vom Typ LJH 108, verwendet. Der Kasten ruht auf einer geschweißten Stahlblechkonstruktion, die an den Fronten die Zug- und Stoßvorrichtung aufnimmt. Rahmen und Lokkasten ruhen auf einem Wiegebalken, der auf vier Schraubenfedern und auf je zwei zweiachsigen Drehgestellen liegt. Die Zugkraftübertragung erfolgt über zwischen Drehgestellen und Wiegebalken befindliche, diagonal angeordnete, Streben auf den Brückenrahmen.
Grundsätzlich können bis zu drei Rc-Loks (einschließlich der aus ihnen abgeleiteten Type Rm und El 16) über eine Vielfachsteuerung miteinander verbunden und von einem Führerstand aus bedient werden.

Die Varianten der Rc-Reihe:
        Baujahr       Stück   Gewicht     V-max        Zugkraft
Rc1 1967–1968      20       80,0 t     135 km/h      275 kN
Rc2 1969–1975    100       76,8 t     135 km/h      275 kN
Rc3 1970–1971      10       76,8 t     160 km/h      235 kN
Rc4 1975–1982    130       78,0 t     135 km/h      290 kN
Rc5 1982–1986      60       78,0 t     135 km/h      290 kN
Rc6 1985–1988      40       78,0 t     160 km/h      250 kN
Rm      1977              6       90,0 t     100 km/h      314 kN

Die Loks Rc6 1421 und 1422 erhielten zudem eine geänderte Getriebeübersetzung für Geschwindigkeiten bis 180 km/h und deshalb die Bezeichnung Rc7. Allerdings erwies es sich als zu kostspielig, die Reisezugwagen für die erhöhte Geschwindigkeit mit Magnetschienenbremsen und anderen Details auszurüsten. Daher wurden die Rc7 1421 (2004) und 1422 (2003) wieder zu Rc6 zurückgebaut, behielten jedoch ihren dunkelblauen Anstrich.


TECHNISCHE DATEN der Rc3:
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Kupplung: 15.520 mm
Drehzapfenabstand: 7.700 mm
Treibraddurchmesser: 	1.300 mm 
Gewicht: 76,8 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Leistung: 3.600 kW
Anfahrzugkraft: 235 kN
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz ~
Die TÅGAB Rc3 1062 (91 74 1031 062-2), TÅGAB steht für Tågåkeriet i Bergslagen AB, hat am 20.03.2019 mit einem Personenzug Stockholm Central erreicht. Die Baureihe SJ Rc ist eine für die schwedische Staatsbahnen Statens Järnvägar (SJ) von ASEA zwischen 1967 und 1988 gebaute Elektrolokomotive. ASEA (Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget) war ein schwedisches Elektrotechnikunternehmen, 1988 legte der Konzern sein Geschäft mit der Schweizer BBC (Brown, Boveri & Cie) zur Asea Brown Boveri (ABB) mit Hauptsitz in Zürich zusammen. Die Rc Lokomotiven waren die ersten thyristorgesteuerten Serien-E-Loks in Schweden. Mit 366 in verschiedenen Varianten (Rc1 bis Rc7, sowie Rm) hergestellten Exemplaren ist die Baureihe die in Schweden am meisten verbreitete Lokbaureihe. Der Vorgänger der Rc-Lokomotiven war eine umgebaute RB-Prototyplok. Vorteil der thyristorgesteuerten E-Loks ist der Einsatz von Gleichstrommotoren mit Stufenschalter und Diodengleichrichter, anstelle von Wechselstrommotoren. Ein Problem bei thyristorgesteuerten Rc-Lokomotiven besteht darin, dass sie starke Störungen im Fahrdrahtnetz verursachen. Der Lokkasten ist eine geschweißte, selbsttragende Konstruktion. Die Seitenwände sind mit Sicken verstärkt, die durch vier runde Bullaugen und eine Türe unterbrochen werden, zur Dachkante hin sind die Lüftergitter angebracht. Im Maschinenraum befinden sich mittig das Thyristor- und Transformatorgerät – beiderseits von Baugruppenschränken für Antrieb und Elektronik umgeben. Als Antrieb wird ein ASEA-Antrieb, bei Rc1 bis 4 vom Typ LJH 108, verwendet. Der Kasten ruht auf einer geschweißten Stahlblechkonstruktion, die an den Fronten die Zug- und Stoßvorrichtung aufnimmt. Rahmen und Lokkasten ruhen auf einem Wiegebalken, der auf vier Schraubenfedern und auf je zwei zweiachsigen Drehgestellen liegt. Die Zugkraftübertragung erfolgt über zwischen Drehgestellen und Wiegebalken befindliche, diagonal angeordnete, Streben auf den Brückenrahmen. Grundsätzlich können bis zu drei Rc-Loks (einschließlich der aus ihnen abgeleiteten Type Rm und El 16) über eine Vielfachsteuerung miteinander verbunden und von einem Führerstand aus bedient werden. Die Varianten der Rc-Reihe: Baujahr Stück Gewicht V-max Zugkraft Rc1 1967–1968 20 80,0 t 135 km/h 275 kN Rc2 1969–1975 100 76,8 t 135 km/h 275 kN Rc3 1970–1971 10 76,8 t 160 km/h 235 kN Rc4 1975–1982 130 78,0 t 135 km/h 290 kN Rc5 1982–1986 60 78,0 t 135 km/h 290 kN Rc6 1985–1988 40 78,0 t 160 km/h 250 kN Rm 1977 6 90,0 t 100 km/h 314 kN Die Loks Rc6 1421 und 1422 erhielten zudem eine geänderte Getriebeübersetzung für Geschwindigkeiten bis 180 km/h und deshalb die Bezeichnung Rc7. Allerdings erwies es sich als zu kostspielig, die Reisezugwagen für die erhöhte Geschwindigkeit mit Magnetschienenbremsen und anderen Details auszurüsten. Daher wurden die Rc7 1421 (2004) und 1422 (2003) wieder zu Rc6 zurückgebaut, behielten jedoch ihren dunkelblauen Anstrich. TECHNISCHE DATEN der Rc3: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo' Länge über Kupplung: 15.520 mm Drehzapfenabstand: 7.700 mm Treibraddurchmesser: 1.300 mm Gewicht: 76,8 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Leistung: 3.600 kW Anfahrzugkraft: 235 kN Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz ~
Armin Schwarz


Der SJ X55 3357 (S-SJ 94 74 455 3357), ein vierteiliger Bombardier REGINA Intercity X55 auch als SJ 3000 bekannt, hat am 22.03.2019 als SJ Snabbtåg 489 (SJ Schnellzug 489) von Göteborg den Zielbahnhof Malmö Central, auf Gleis 7 im schönen oberirdischen Bereich, erreicht.

Die Schwedischen Staatsbahnen bestellten 20 vierteilige, normalspurige elektrische Triebzüge vom Typ Bombardier REGINA Intercity X55 (auch als SJ 3000 bekannt)  für den Intercityverkehr (in Schweden als Snabbtåg geführt), die ab 2010 ausgeliefert wurden. Die Triebzüge sind eine Variante der als zwei- und dreiteiligen gebauten X50 bis X54 Züge die im schwedischen Regionalverkehr eingesetzt werden. Die REGINA sind mit dem schwedischen Fahrzeugumgrenzungsprofil kompatibel, jedoch nicht mit dem in Deutschland und Dänemark.

Entgegen früheren Angaben, die eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h vorsahen, sind die Triebzüge nur für 200 km/h ausgelegt worden. Die Triebzüge sollen sich durch eine besonders hohe Energieeffizienz auszeichnen, so dass der Verbrauch etwa ein Fünftel unter dem des SJ X2 liegen.

Eine X 55 Garnitur besteht aus einem Motorwagen X55A (Nummer) 33xx, einem angetriebenen Mittelwagen X55M (Nummer 35xx), einen antriebslosen Zwischenwagen mit Bistro-Abteilung URB55 (Nummer 29xx) und einem Motorwagen X55B (Nummer 37xx).

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Bombardier, Werk Hennigsdorf
Gebaut: 20 (Option für weitere 20) 
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'+ Bo'Bo'+'2'2+Bo'Bo'
Länge über Kupplung: 107.100 mm
Leergewicht: 226,916 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Leistung: 3.180 kW
Anfahrzugkraft: 143 kN
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz ~
Sitzplätze: 	245 (62 in der 1. Klasse und 183 in der 2. Klasse)
Der SJ X55 3357 (S-SJ 94 74 455 3357), ein vierteiliger Bombardier REGINA Intercity X55 auch als SJ 3000 bekannt, hat am 22.03.2019 als SJ Snabbtåg 489 (SJ Schnellzug 489) von Göteborg den Zielbahnhof Malmö Central, auf Gleis 7 im schönen oberirdischen Bereich, erreicht. Die Schwedischen Staatsbahnen bestellten 20 vierteilige, normalspurige elektrische Triebzüge vom Typ Bombardier REGINA Intercity X55 (auch als SJ 3000 bekannt) für den Intercityverkehr (in Schweden als Snabbtåg geführt), die ab 2010 ausgeliefert wurden. Die Triebzüge sind eine Variante der als zwei- und dreiteiligen gebauten X50 bis X54 Züge die im schwedischen Regionalverkehr eingesetzt werden. Die REGINA sind mit dem schwedischen Fahrzeugumgrenzungsprofil kompatibel, jedoch nicht mit dem in Deutschland und Dänemark. Entgegen früheren Angaben, die eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h vorsahen, sind die Triebzüge nur für 200 km/h ausgelegt worden. Die Triebzüge sollen sich durch eine besonders hohe Energieeffizienz auszeichnen, so dass der Verbrauch etwa ein Fünftel unter dem des SJ X2 liegen. Eine X 55 Garnitur besteht aus einem Motorwagen X55A (Nummer) 33xx, einem angetriebenen Mittelwagen X55M (Nummer 35xx), einen antriebslosen Zwischenwagen mit Bistro-Abteilung URB55 (Nummer 29xx) und einem Motorwagen X55B (Nummer 37xx). TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Bombardier, Werk Hennigsdorf Gebaut: 20 (Option für weitere 20) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo'+ Bo'Bo'+'2'2+Bo'Bo' Länge über Kupplung: 107.100 mm Leergewicht: 226,916 t Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Leistung: 3.180 kW Anfahrzugkraft: 143 kN Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz ~ Sitzplätze: 245 (62 in der 1. Klasse und 183 in der 2. Klasse)
Armin Schwarz

Schweden / Triebzüge / X55 / SJ 3000 (Bombardier Regina), Schweden und Dänemark 2019

498 1200x824 Px, 01.04.2019


Nach Problemen mit dem Zug, dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln – Aachen im Bahnhof Brachbach/Sieg, rangiert die 
146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW im Bahnhof und setzt sich später vor den Steuerwagen.


Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33813 gebaut.
Nach Problemen mit dem Zug, dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln – Aachen im Bahnhof Brachbach/Sieg, rangiert die 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW im Bahnhof und setzt sich später vor den Steuerwagen. Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33813 gebaut.
Armin Schwarz

Deutschland / E-Loks / BR 146.0 (TRAXX P160 AC1)

682 1200x805 Px, 31.03.2019


Bahnhof Brachbach/Sieg am 30.03.2019 (von oben nach unten):

Geschoben von der 146 006-2 erreicht der RE 9 (Siegen – Köln - Aachen) Steuerwagenvoraus den Bahnhof;

Nur am Zug war irgendein Problem, immer wieder wurde die Lok herunter und wieder hochgefahren, nach einer ½ Stunde mussten die Passagiere den Zug verlassen;

Gleichdrauf fuhr der HLB VT 254, ein LINT 48, als RB 90 nach Westerburg ein, ob der Tf ahnte wie voll sein Triebwagen nun wurde. Denn fast alle  Passagiere des RE 9 fuhren (wohl als Ölsardinen), in Richtung Betzdorf, mit.
Bahnhof Brachbach/Sieg am 30.03.2019 (von oben nach unten): Geschoben von der 146 006-2 erreicht der RE 9 (Siegen – Köln - Aachen) Steuerwagenvoraus den Bahnhof; Nur am Zug war irgendein Problem, immer wieder wurde die Lok herunter und wieder hochgefahren, nach einer ½ Stunde mussten die Passagiere den Zug verlassen; Gleichdrauf fuhr der HLB VT 254, ein LINT 48, als RB 90 nach Westerburg ein, ob der Tf ahnte wie voll sein Triebwagen nun wurde. Denn fast alle Passagiere des RE 9 fuhren (wohl als Ölsardinen), in Richtung Betzdorf, mit.
Armin Schwarz


Zwei gekuppelte ET 425 erreichen am 23.03.2019, als RE 8 Rhein-Erft-Express (Mönchengladbach - Köln - Koblenz), den Hauptbahnhof Köln.
Zwei gekuppelte ET 425 erreichen am 23.03.2019, als RE 8 Rhein-Erft-Express (Mönchengladbach - Köln - Koblenz), den Hauptbahnhof Köln.
Armin Schwarz


Die Svensk Tågkraft AB (STAB) TMX 1042, ex DSB MX 1042, eine NOHAB  AA16, steht am 22.03.2019 in Nässjö (Schweden). Die Aufnahme konnte ich aus einem fahrenden Zug machen.

Die NoHAB Rundnase wurde 1962 von der schwedischen Lokfabrik Nydqvist och Holm AB (NoHAB) unter der Fabriknummer 2482 gebaut und als MX 1042 an die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) geliefert. Seit 1994 ist sie wieder in ihren Entstehungsland Schweden. 
Lebenslauf:
1962 bis 1994: DSB
1994 bis 1997: BSX
1997 bis 2000: BSM
2000 bis 2004: BK-Tåg
2004 bis 2008: STT
2008 bis heute: Tågkraft

Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung in Europa war der schwedische Maschinen- und Lokbauer „Nydqvist och Holm AB“ (NoHAB) in Trollhättan, der 1949 die Lizenzen zum Bau von EMD-Dieselloks erhielt. Dieser überarbeitete die Konstruktion einer an die australische Victoria Railways gelieferten Lok, wobei das engere UIC-Umgrenzungsprofil eine wesentliche Rolle spielte. Besonders das niedrige Lichtraumprofil der SNCF in Frankreich war dabei maßgeblich. Tatsächlich wurde die AA16 vor Schnellzügen und TEE-Zügen zwischen Brüssel und Paris eingesetzt.

Als erste Staatsbahn beschaffte die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) Lokomotiven von NOHAB. Die ersten vier dieselelektrischen Loks wurden bereits 1952 bestellt, obwohl die Loks nur auf dem Papier existierten. Im Frühjahr 1954 erfolgte die Auslieferung von NOHAB als MY 1101 bis 1104. Die Beschaffung von Loks aus Übersee war heftig umstritten und so wurde der DSB-Haus-und-Hof-Lieferant Frichs aus Aarhus in die Lieferung mit einbezogen. Frichs lieferte die Lokkästen und Drehgestelle ab MY 1102 NOHAB zu. Die Loks der ersten Kleinserie erhielten den 16-Zylinder-Motor Typ GM 16-567 B, der nur eine Leistung von 1.700 PS hatte. Die MY 1101 wurde als erste NOHAB-Rundnase überhaupt am 07.02.1954 an die DSB ausgeliefert.

Die DSB Baureihe MY mit ca. 17 Tonnen Achslast konnten aber nicht auf den dänischen Nebenbahnen eingesetzt werden. Aus diesem Grund beschaffte ab 1960 die DSB 45 Loks als Baureihe MX. Diese MX-Loks bekamen 12-Zylinder-Motoren. Die erste Serie bekam den Motortyp GM 12-567 C mit 1.425 PS und die zweite den Typ GM 12-567 D1 mit 1.445 PS. Mit einem Dienstgewicht von nur noch 89 Tonnen und einer Achslast von 16 Tonnen konnten die MX auf allen DSB-Strecken eingesetzt werden.

Bei dem (General Motors) GM-Dieselmotor handelte es sich um den V12-Zylinder-Zweitakt-Dieselmotor mit Roots-Lader, ab MX 1021, vom Typ GM 12-567 D1. Dieser hat wie allen EMD 567-Motore einen Zylinderdurchmesser von 8 1/2 Zoll (216 mm) und ein Hub von 10 Zoll (254 mm), was zu einem Hubraum von 567 Kubikzoll pro Zylinder, entsprechend 9.292 cm³, führte. Aus diesem Wert leitet sich die Bezeichnung der Baureihe ab. Mit 835 U/min und einer Verdichtung von 20:1 hat der Motor eine Leistung von 1.064 kW (1.445 PS)

Die Idee, ein 2-Takt-Diesel zu verwenden war theoretisch gut, denn ein 2-Takter erbringt (rechnerisch) bei gleichem Hubraum die doppelte Leistung eines 4-Takt-Motors, hat also große Gewichtsvorteile und braucht weniger Platz. - In der Praxis ist dies jedoch relativ. Bauteile müssen stärker dimensioniert werden, die großen Gebläse (meist Rootsgebläse) und deren Antrieb sind schwer und brauchen einigen Platz. Zudem nutzt der 2-Takt-Motor den Kraftstoff schlechter aus, er  säuft .  Außerdem ist ein 2-Takt-Diesel sehr laut, fast kreischend, daher auch der typische Sound dieser Lokomotiven.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl: 45 (für DSB)
Hersteller: NOHAB / GM 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: (Ao1Ao)' (Ao1Ao)' 	
Länge über Puffer : 18.900 mm 	
Höhe: 4.295 mm
Breite: 3.080 mm
Drehzapfenabstand: 10.300 mm
Achsabstand im Drehgestell:  3.400 mm
Treibraddurchmesser: 1.015 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm
Dienstgewicht: 89 t 	
Achslast: 16 t
Motor: GM type 567D1, 12-Zylinder, Zweitakt-Dieselmotor
Hubraum: 111,50 Liter
Leistung: 1.064 kW (1.445 PS) bei 835 U/min
Tankinhalt:  2.800 l
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 4 Fahrmotoren)	
Höchstgeschwindigkeit : 120 km/h 	
Kupplungstyp:  Schraubenkupplung
Die Svensk Tågkraft AB (STAB) TMX 1042, ex DSB MX 1042, eine NOHAB AA16, steht am 22.03.2019 in Nässjö (Schweden). Die Aufnahme konnte ich aus einem fahrenden Zug machen. Die NoHAB Rundnase wurde 1962 von der schwedischen Lokfabrik Nydqvist och Holm AB (NoHAB) unter der Fabriknummer 2482 gebaut und als MX 1042 an die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) geliefert. Seit 1994 ist sie wieder in ihren Entstehungsland Schweden. Lebenslauf: 1962 bis 1994: DSB 1994 bis 1997: BSX 1997 bis 2000: BSM 2000 bis 2004: BK-Tåg 2004 bis 2008: STT 2008 bis heute: Tågkraft Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung in Europa war der schwedische Maschinen- und Lokbauer „Nydqvist och Holm AB“ (NoHAB) in Trollhättan, der 1949 die Lizenzen zum Bau von EMD-Dieselloks erhielt. Dieser überarbeitete die Konstruktion einer an die australische Victoria Railways gelieferten Lok, wobei das engere UIC-Umgrenzungsprofil eine wesentliche Rolle spielte. Besonders das niedrige Lichtraumprofil der SNCF in Frankreich war dabei maßgeblich. Tatsächlich wurde die AA16 vor Schnellzügen und TEE-Zügen zwischen Brüssel und Paris eingesetzt. Als erste Staatsbahn beschaffte die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) Lokomotiven von NOHAB. Die ersten vier dieselelektrischen Loks wurden bereits 1952 bestellt, obwohl die Loks nur auf dem Papier existierten. Im Frühjahr 1954 erfolgte die Auslieferung von NOHAB als MY 1101 bis 1104. Die Beschaffung von Loks aus Übersee war heftig umstritten und so wurde der DSB-Haus-und-Hof-Lieferant Frichs aus Aarhus in die Lieferung mit einbezogen. Frichs lieferte die Lokkästen und Drehgestelle ab MY 1102 NOHAB zu. Die Loks der ersten Kleinserie erhielten den 16-Zylinder-Motor Typ GM 16-567 B, der nur eine Leistung von 1.700 PS hatte. Die MY 1101 wurde als erste NOHAB-Rundnase überhaupt am 07.02.1954 an die DSB ausgeliefert. Die DSB Baureihe MY mit ca. 17 Tonnen Achslast konnten aber nicht auf den dänischen Nebenbahnen eingesetzt werden. Aus diesem Grund beschaffte ab 1960 die DSB 45 Loks als Baureihe MX. Diese MX-Loks bekamen 12-Zylinder-Motoren. Die erste Serie bekam den Motortyp GM 12-567 C mit 1.425 PS und die zweite den Typ GM 12-567 D1 mit 1.445 PS. Mit einem Dienstgewicht von nur noch 89 Tonnen und einer Achslast von 16 Tonnen konnten die MX auf allen DSB-Strecken eingesetzt werden. Bei dem (General Motors) GM-Dieselmotor handelte es sich um den V12-Zylinder-Zweitakt-Dieselmotor mit Roots-Lader, ab MX 1021, vom Typ GM 12-567 D1. Dieser hat wie allen EMD 567-Motore einen Zylinderdurchmesser von 8 1/2 Zoll (216 mm) und ein Hub von 10 Zoll (254 mm), was zu einem Hubraum von 567 Kubikzoll pro Zylinder, entsprechend 9.292 cm³, führte. Aus diesem Wert leitet sich die Bezeichnung der Baureihe ab. Mit 835 U/min und einer Verdichtung von 20:1 hat der Motor eine Leistung von 1.064 kW (1.445 PS) Die Idee, ein 2-Takt-Diesel zu verwenden war theoretisch gut, denn ein 2-Takter erbringt (rechnerisch) bei gleichem Hubraum die doppelte Leistung eines 4-Takt-Motors, hat also große Gewichtsvorteile und braucht weniger Platz. - In der Praxis ist dies jedoch relativ. Bauteile müssen stärker dimensioniert werden, die großen Gebläse (meist Rootsgebläse) und deren Antrieb sind schwer und brauchen einigen Platz. Zudem nutzt der 2-Takt-Motor den Kraftstoff schlechter aus, er "säuft". Außerdem ist ein 2-Takt-Diesel sehr laut, fast kreischend, daher auch der typische Sound dieser Lokomotiven. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 45 (für DSB) Hersteller: NOHAB / GM Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: (Ao1Ao)' (Ao1Ao)' Länge über Puffer : 18.900 mm Höhe: 4.295 mm Breite: 3.080 mm Drehzapfenabstand: 10.300 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm Treibraddurchmesser: 1.015 mm Laufraddurchmesser: 950 mm Dienstgewicht: 89 t Achslast: 16 t Motor: GM type 567D1, 12-Zylinder, Zweitakt-Dieselmotor Hubraum: 111,50 Liter Leistung: 1.064 kW (1.445 PS) bei 835 U/min Tankinhalt: 2.800 l Anzahl der Fahrmotoren: 4 Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 4 Fahrmotoren) Höchstgeschwindigkeit : 120 km/h Kupplungstyp: Schraubenkupplung
Armin Schwarz

Schweden / Dieselloks / TMX, ex DSB MX (NoHAB AA16), Dänemark / Dieselloks / MX (NoHAB AA16), Schweden und Dänemark 2019

472 1200x816 Px, 28.03.2019


Die TMZ 1404 der Peterson Rail AB (92 74 001 1404-3), ex DSB MZ 1404, eine NOHAB  dieselelektrische Lokomotive, steht am 20.03.2019 in Nässjö (Schweden). Die Aufnahme konnte ich aus einem fahrenden Zug machen.

Die Lok wurde 1968 von der schwedischen Lokfabrik Nydqvist och Holm AB (NoHAB) in Trollhättan unter der Fabriknummer 2705 gebaut und als MZ 1404 an die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) geliefert. Der Lokkasten ist von dänischen Firma Frichs in Aarhus und die elektrischen Fahrmotoren kamen von Thrige Titan in Odense.  Seit 2004 ist sie in Schweden. 

Die Baureihe DSB MZ waren 61 dieselelektrische Lokomotiven, die an Danske Statsbaner (deutsch Dänische Staatsbahnen) in vier Bauserien geliefert wurden. Diese Bauserien wurden von 1967 bis 1978 mit den Nummern MZ 1401–1461 von der schwedischen Firma Nydqvist och Holm in Trollhättan unter Lizenz von General Motors Electro-Motive Division (EMD) hergestellt.

Die Beschaffung der ersten Bauserie der MZ erfolgte, um eine steigende Nachfrage nach leistungsfähigeren Lokomotiven gerecht zu werden, weil die Zuggewichte in den späten 1960er Jahren zunahmen. Der Prototyp, die MZ 1401, wurde ein Jahr lang getestet, bevor die Serienlieferung begann.

Die beiden ersten Serien, 10 MZ (I) und 16 MZ (II) sind Universallokomotiven, die den 16-Zylinder-GM- Zweitakt-Dieselmotor 16-645E3 mit 2.426kW (3.300 PS) Leistung erhielten. Lokomotiven erreichten eine maximale Geschwindigkeit von 143 km/h. Im Gegensatz zu den beiden ersten Serien erhielt die Lokomotiven der dritten und vierten Bauserie 20 MZ (III) und 15 MZ (IV) den 20-Zylinder-GM- Zweitakt-Dieselmotor 20-645E3 mit 2.867 kW (3.900 PS) Leistung. Damit waren die Lokomotiven leistungsmäßig für den Einbau der elektrischen Zugheizung vorbereitet. Lokomotiven erreichten nun eine maximale Geschwindigkeit von 165 km/h.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl: 61 (für DSB)
Hersteller: NOHAB 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Co'Co'	
Länge über Puffer : 20.800 mm (MZ I + II) / 21.000 mm (MZ III + IV)
Höhe: 4.200 mm
Breite: 3.060 mm
Drehzapfenabstand: 12.400 mm
Achsabstand im Drehgestell:  2 x 2.000 mm
Treibraddurchmesser: 1.015 mm
Dienstgewicht: 116,5 t (MZ I und II), 125 t (MZ III) und 123 t (MZ IV)
Motor (MZ I und II): GM type 16-645E3 
Motor (MZ III und IV): GM type 20-645E3
Leistung: 2.426kW / 3.300 PS (MZ I und II), 2.867 kW / 3.900 PS (MZ III und IV)
Anfahrzugkraft: 390 kN
Anzahl der Fahrmotoren: 6
Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 6 Fahrmotoren)	
Höchstgeschwindigkeit : 143 km/h (MZ I und II), 165 km/h (MZ III und IV):	
Kupplungstyp:  Schraubenkupplung
Die TMZ 1404 der Peterson Rail AB (92 74 001 1404-3), ex DSB MZ 1404, eine NOHAB dieselelektrische Lokomotive, steht am 20.03.2019 in Nässjö (Schweden). Die Aufnahme konnte ich aus einem fahrenden Zug machen. Die Lok wurde 1968 von der schwedischen Lokfabrik Nydqvist och Holm AB (NoHAB) in Trollhättan unter der Fabriknummer 2705 gebaut und als MZ 1404 an die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) geliefert. Der Lokkasten ist von dänischen Firma Frichs in Aarhus und die elektrischen Fahrmotoren kamen von Thrige Titan in Odense. Seit 2004 ist sie in Schweden. Die Baureihe DSB MZ waren 61 dieselelektrische Lokomotiven, die an Danske Statsbaner (deutsch Dänische Staatsbahnen) in vier Bauserien geliefert wurden. Diese Bauserien wurden von 1967 bis 1978 mit den Nummern MZ 1401–1461 von der schwedischen Firma Nydqvist och Holm in Trollhättan unter Lizenz von General Motors Electro-Motive Division (EMD) hergestellt. Die Beschaffung der ersten Bauserie der MZ erfolgte, um eine steigende Nachfrage nach leistungsfähigeren Lokomotiven gerecht zu werden, weil die Zuggewichte in den späten 1960er Jahren zunahmen. Der Prototyp, die MZ 1401, wurde ein Jahr lang getestet, bevor die Serienlieferung begann. Die beiden ersten Serien, 10 MZ (I) und 16 MZ (II) sind Universallokomotiven, die den 16-Zylinder-GM- Zweitakt-Dieselmotor 16-645E3 mit 2.426kW (3.300 PS) Leistung erhielten. Lokomotiven erreichten eine maximale Geschwindigkeit von 143 km/h. Im Gegensatz zu den beiden ersten Serien erhielt die Lokomotiven der dritten und vierten Bauserie 20 MZ (III) und 15 MZ (IV) den 20-Zylinder-GM- Zweitakt-Dieselmotor 20-645E3 mit 2.867 kW (3.900 PS) Leistung. Damit waren die Lokomotiven leistungsmäßig für den Einbau der elektrischen Zugheizung vorbereitet. Lokomotiven erreichten nun eine maximale Geschwindigkeit von 165 km/h. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 61 (für DSB) Hersteller: NOHAB Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Co'Co' Länge über Puffer : 20.800 mm (MZ I + II) / 21.000 mm (MZ III + IV) Höhe: 4.200 mm Breite: 3.060 mm Drehzapfenabstand: 12.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2 x 2.000 mm Treibraddurchmesser: 1.015 mm Dienstgewicht: 116,5 t (MZ I und II), 125 t (MZ III) und 123 t (MZ IV) Motor (MZ I und II): GM type 16-645E3 Motor (MZ III und IV): GM type 20-645E3 Leistung: 2.426kW / 3.300 PS (MZ I und II), 2.867 kW / 3.900 PS (MZ III und IV) Anfahrzugkraft: 390 kN Anzahl der Fahrmotoren: 6 Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 6 Fahrmotoren) Höchstgeschwindigkeit : 143 km/h (MZ I und II), 165 km/h (MZ III und IV): Kupplungstyp: Schraubenkupplung
Armin Schwarz

Dänemark / Dieselloks / MZ (NoHAB), Schweden / Dieselloks / TMZ, ex DSB MZ (NoHAB), Schweden und Dänemark 2019

520  4 1200x800 Px, 27.03.2019


Der sechsteilige X2K 2033 (S-SJ 93 74 302 2033-8) der SJ (Statens Järnvägar AB, ehemaligen schwedische Staatsbahnen, steht am 20.03.2019 auf Gleis 26 im Hauptbahnhof Kopenhagen (dän. Københavns Hovedbanegård), als X2 542 nach Stockholm Central zur Abfahrt bereit.

Die Baureihe SJ X2 sind Hochgeschwindigkeitszüge der schwedischen Staatsbahngesellschaft SJ AB. Sie sind allgemein unter dem Markennamen X2000 bekannt. Verbindungen mit diesen Zügen werden in Schweden an den Bahnhofs-Anzeigen als Snabbtåg (deutsch Schnellzug) geführt. Ein Zug besteht aus einem Triebkopf, vier bis fünf Mittelwagen und einem Steuerwagen. In einem der Mittelwagen befindet sich ein Zugrestaurant. Die Vielfachsteuerung ermöglicht, zwei Einheiten zu kuppeln. Damit entsteht ein Zug mit elf Wagen und zwei Triebköpfen. 

Durch die im Vergleich zu Mitteleuropa gänzlich andere Bevölkerungsstruktur in Schweden bot es sich nicht an, teure Hochgeschwindigkeitsstrecken zu bauen. Die hügelige und bergige Landschaft Schwedens verteuerte Neubaustrecken noch zusätzlich.

Daher entschieden sich die Schwedischen Staatsbahnen (SJ) für einen Triebzug der Baureihe X2 mit Neigetechnik, mit dem bestehende Strecken schneller befahren werden können. Die Bezeichnung X2000 wurde als Produktname des Hochgeschwindigkeitsverkehrs gewählt. Wobei an den Bahnhofs-Anzeigen sucht man vergeblich an dieser Bezeichnung, sondern sie werden als Snabbtåg (deutsch Schnellzug) angezeigt.

Die Züge sind vollklimatisiert. Die vorgesehene fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit lag bei 200 km/h, die Züge waren technisch für 210 km/h ausgelegt. Zehn der zwanzig Einheiten waren für die Strecke Stockholm–Göteborg bestimmt, weitere Garnituren sollten auf den Strecken Stockholm–Malmö und Stockholm–Östergötland eingesetzt werden. Die Züge wurden im Werk Västerås der ABB zu einem Stückpreis von 100 Millionen Schwedischen Kronen gebaut; die Entwicklung der Züge hatte bis 1989 zwei Milliarden Kronen gekostet.

Jeder Triebkopf besitzt vier Drehstrom-Asynchronmotoren. Die Steuerung erfolgt mittels GTO-Thyristoren mit einer Frequenz zwischen 0 und 120 Hz. Die maximale Achslast liegt bei 18,5 Tonnen.

Die Neigetechnik wird richtungsabhängig von einem Beschleunigungsmesser im führenden Fahrzeug gesteuert. Der Neigungswinkel ist abhängig von Geschwindigkeit und Bogenradius, er wird in jedem Wagen an den Drehgestellen gemessen und hydraulisch eingestellt. Die Neigung liegt bei maximal 6,5 Grad, die Neigungsänderung bei höchstens vier Grad pro Sekunde. Bei Geschwindigkeiten unter 70km/h ist die Neigetechnik nicht aktiv. Die Technik wird so eingeschränkt, dass ein Reisender auf einem Eckplatz des Wagens nie 30 cm höher oder tiefer als ein anderer im selben Wagen sitzt. Die Triebköpfe selbst verfügen über keine Neigetechnik. Ein besonderer Lokführersitz mit verstärktem Seitenhalt gleicht die erhöhte Seitenbeschleunigung aus.

Eine Besonderheit der Züge ist die radiale Einstellbarkeit der einzelnen Achsen in jedem Drehgestell. Auf den bogenreichen Strecken Schwedens kann sich so jede Achse einzeln der Strecke anpassen. Dadurch reduziert sich die Reibung erheblich, was zu Einsparungen beim Energieverbrauch und geringerem Materialverschleiß führt.

In den Jahren 2000 bis 2001 wurden die Züge X2 2031–2034 und 2036–2043 für den Betrieb in Dänemark umgerüstet, damit der Einsatz auf der Öresundverbindung möglich wurde. Neben dem Einbau der dänischen Zugbeeinflussungseinrichtung beinhaltete dies die Umrüstung der Triebköpfe für den Zweifrequenzbetrieb, da die dänischen Fernstrecken abweichend mit 25kV bei 50Hz elektrifiziert sind. Die Baureihenbezeichnung dieser Triebköpfe änderte sich auf X2K.

Der Zug hat spürbare Auswirkungen auf die SJ und den schwedischen Schienenverkehr hinterlassen. Steigende Passagierzahlen, verbunden mit sinkenden Betriebsausgaben bei gleichzeitig beschleunigten und effizienteren Einsätzen halfen den SJ, profitabel zu werden.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ABB (Västerås), Kalmar Verkstad (Kalmar)
Baujahre: 1989 bis 1998
Gebaute Garnituren: 43
Spurweite: 	1435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo' (Triebkopf)
Länge über Kupplung: 140m (fünfteilig) / 165m (sechsteilig)
Leergewicht: 344 t (fünfteilig) / 391 t (sechsteilig)
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Dauerleistung: 3.260kW
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC (Baureihe X2K zusätzlich 25kV/50Hz AC für den Verkehr nach Dänemark)
Sitzplätze: 	263 (fünfteilig) / 311 (sechsteilig)
Der sechsteilige X2K 2033 (S-SJ 93 74 302 2033-8) der SJ (Statens Järnvägar AB, ehemaligen schwedische Staatsbahnen, steht am 20.03.2019 auf Gleis 26 im Hauptbahnhof Kopenhagen (dän. Københavns Hovedbanegård), als X2 542 nach Stockholm Central zur Abfahrt bereit. Die Baureihe SJ X2 sind Hochgeschwindigkeitszüge der schwedischen Staatsbahngesellschaft SJ AB. Sie sind allgemein unter dem Markennamen X2000 bekannt. Verbindungen mit diesen Zügen werden in Schweden an den Bahnhofs-Anzeigen als Snabbtåg (deutsch Schnellzug) geführt. Ein Zug besteht aus einem Triebkopf, vier bis fünf Mittelwagen und einem Steuerwagen. In einem der Mittelwagen befindet sich ein Zugrestaurant. Die Vielfachsteuerung ermöglicht, zwei Einheiten zu kuppeln. Damit entsteht ein Zug mit elf Wagen und zwei Triebköpfen. Durch die im Vergleich zu Mitteleuropa gänzlich andere Bevölkerungsstruktur in Schweden bot es sich nicht an, teure Hochgeschwindigkeitsstrecken zu bauen. Die hügelige und bergige Landschaft Schwedens verteuerte Neubaustrecken noch zusätzlich. Daher entschieden sich die Schwedischen Staatsbahnen (SJ) für einen Triebzug der Baureihe X2 mit Neigetechnik, mit dem bestehende Strecken schneller befahren werden können. Die Bezeichnung X2000 wurde als Produktname des Hochgeschwindigkeitsverkehrs gewählt. Wobei an den Bahnhofs-Anzeigen sucht man vergeblich an dieser Bezeichnung, sondern sie werden als Snabbtåg (deutsch Schnellzug) angezeigt. Die Züge sind vollklimatisiert. Die vorgesehene fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit lag bei 200 km/h, die Züge waren technisch für 210 km/h ausgelegt. Zehn der zwanzig Einheiten waren für die Strecke Stockholm–Göteborg bestimmt, weitere Garnituren sollten auf den Strecken Stockholm–Malmö und Stockholm–Östergötland eingesetzt werden. Die Züge wurden im Werk Västerås der ABB zu einem Stückpreis von 100 Millionen Schwedischen Kronen gebaut; die Entwicklung der Züge hatte bis 1989 zwei Milliarden Kronen gekostet. Jeder Triebkopf besitzt vier Drehstrom-Asynchronmotoren. Die Steuerung erfolgt mittels GTO-Thyristoren mit einer Frequenz zwischen 0 und 120 Hz. Die maximale Achslast liegt bei 18,5 Tonnen. Die Neigetechnik wird richtungsabhängig von einem Beschleunigungsmesser im führenden Fahrzeug gesteuert. Der Neigungswinkel ist abhängig von Geschwindigkeit und Bogenradius, er wird in jedem Wagen an den Drehgestellen gemessen und hydraulisch eingestellt. Die Neigung liegt bei maximal 6,5 Grad, die Neigungsänderung bei höchstens vier Grad pro Sekunde. Bei Geschwindigkeiten unter 70km/h ist die Neigetechnik nicht aktiv. Die Technik wird so eingeschränkt, dass ein Reisender auf einem Eckplatz des Wagens nie 30 cm höher oder tiefer als ein anderer im selben Wagen sitzt. Die Triebköpfe selbst verfügen über keine Neigetechnik. Ein besonderer Lokführersitz mit verstärktem Seitenhalt gleicht die erhöhte Seitenbeschleunigung aus. Eine Besonderheit der Züge ist die radiale Einstellbarkeit der einzelnen Achsen in jedem Drehgestell. Auf den bogenreichen Strecken Schwedens kann sich so jede Achse einzeln der Strecke anpassen. Dadurch reduziert sich die Reibung erheblich, was zu Einsparungen beim Energieverbrauch und geringerem Materialverschleiß führt. In den Jahren 2000 bis 2001 wurden die Züge X2 2031–2034 und 2036–2043 für den Betrieb in Dänemark umgerüstet, damit der Einsatz auf der Öresundverbindung möglich wurde. Neben dem Einbau der dänischen Zugbeeinflussungseinrichtung beinhaltete dies die Umrüstung der Triebköpfe für den Zweifrequenzbetrieb, da die dänischen Fernstrecken abweichend mit 25kV bei 50Hz elektrifiziert sind. Die Baureihenbezeichnung dieser Triebköpfe änderte sich auf X2K. Der Zug hat spürbare Auswirkungen auf die SJ und den schwedischen Schienenverkehr hinterlassen. Steigende Passagierzahlen, verbunden mit sinkenden Betriebsausgaben bei gleichzeitig beschleunigten und effizienteren Einsätzen halfen den SJ, profitabel zu werden. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: ABB (Västerås), Kalmar Verkstad (Kalmar) Baujahre: 1989 bis 1998 Gebaute Garnituren: 43 Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo' (Triebkopf) Länge über Kupplung: 140m (fünfteilig) / 165m (sechsteilig) Leergewicht: 344 t (fünfteilig) / 391 t (sechsteilig) Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Dauerleistung: 3.260kW Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC (Baureihe X2K zusätzlich 25kV/50Hz AC für den Verkehr nach Dänemark) Sitzplätze: 263 (fünfteilig) / 311 (sechsteilig)
Armin Schwarz

Schweden / Triebzüge / X 2 / X2K (X2000 - Snabbtåg), Schweden und Dänemark 2019

635 1200x823 Px, 26.03.2019


Innenraum Wagen 4 von dem SJ X2K 2033 am 20.03.2019 in Kopenhagen. Allgemein sind die SJ X2 auch unter dem Markennamen X2000 bekannt. Aufgrund des vergleichsweise großzügigen schwedischen Lichtraumprofils nicht weiter erwogen, sind über den Sitzreihen recht großzügige Gepäckablagen vorhanden.

Verbindungen mit diesen Zügen werden in Schweden an den Bf.-Anzeigen als Snabbtåg (deutsch Schnellzug) geführt.
Innenraum Wagen 4 von dem SJ X2K 2033 am 20.03.2019 in Kopenhagen. Allgemein sind die SJ X2 auch unter dem Markennamen X2000 bekannt. Aufgrund des vergleichsweise großzügigen schwedischen Lichtraumprofils nicht weiter erwogen, sind über den Sitzreihen recht großzügige Gepäckablagen vorhanden. Verbindungen mit diesen Zügen werden in Schweden an den Bf.-Anzeigen als Snabbtåg (deutsch Schnellzug) geführt.
Armin Schwarz

Schweden / Triebzüge / X 2 / X2K (X2000 - Snabbtåg), Schweden und Dänemark 2019

612 1200x844 Px, 26.03.2019


Nordansicht vom Hauptbahnhof Kopenhagen (dän. Københavns Hovedbanegård) am 20.03.2019.

Københavns Hovedbanegård, abgekürzt København H, ist der Hauptbahnhof von Kopenhagen und wichtigste Fernbahnhof im Streckennetz der Dänischen Staatsbahnen. Er entstand nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Wenck und wurde am 1. Dezember 1911 in Betrieb genommen. 

Der heutige Hauptbahnhof hatte zwei Vorgänger-Bahnhöfe an gleicher Stelle. Der erste Bau wurde 1847 errichtet, wobei die Bahnsteiggleise quer zu der heutigen Ausrichtung verliefen. Der zweite Bahnhof wurde als Ersatz für den zu klein gewordenen ersten Bahnhof 1864 eröffnet. Der jetzige Bahnhof war zunächst (wie seine Vorgänger) als reiner Kopfbahnhof angelegt, am 30. November 1911 von König Christian X eingeweiht und am folgenden Tag in Betrieb genommen.

Der heutige Bahnhof befindet sich im Südwesten der Innenstadt im Bereich ehemaliger Wallanlagen am Übergang zum Viertel Vesterbro. Auf der östlichen Seite schließt sich unmittelbar der innerstädtische Vergnügungspark Tivoli an. Gegenüber dem Hauptportal, an der Vesterbrogade, steht die 1797 errichtete Freiheitssäule, die an die Aufhebung der Leibeigenschaft in Dänemark erinnert.

Das Empfangsgebäude des jetzigen Durchgangsbahnhofes befindet sich wie schon zu Beginn nördlich quer zu den Gleisen, die beim heutigen Stand unter dem erhöhten Bahnhofsvorplatz und durch einen Tunnel hindurch in Richtung Norden bzw. Helsingør weitergeführt werden. Dadurch entsteht im Stadtbild weiterhin der Eindruck eines Kopfbahnhofes. Die Tunnelstrecke wird neben den Zügen nach Nord-Seeland auch vom S-tog-System befahren. Die wichtigsten Fernverkehrsstrecken (Öresundverbindung, Vestbanen nach Fredericia, Vogelfluglinie) erreichen den Hauptbahnhof jedoch von Süden. Der Bahnhof hat 13 Bahnsteiggleise, von denen die Gleise 1 bis 8 und 26 für den Regional- und Fernverkehr genutzt werden, die Gleise 9 bis 12 von der S-Bahn Kopenhagen (S-tog).
Nordansicht vom Hauptbahnhof Kopenhagen (dän. Københavns Hovedbanegård) am 20.03.2019. Københavns Hovedbanegård, abgekürzt København H, ist der Hauptbahnhof von Kopenhagen und wichtigste Fernbahnhof im Streckennetz der Dänischen Staatsbahnen. Er entstand nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Wenck und wurde am 1. Dezember 1911 in Betrieb genommen. Der heutige Hauptbahnhof hatte zwei Vorgänger-Bahnhöfe an gleicher Stelle. Der erste Bau wurde 1847 errichtet, wobei die Bahnsteiggleise quer zu der heutigen Ausrichtung verliefen. Der zweite Bahnhof wurde als Ersatz für den zu klein gewordenen ersten Bahnhof 1864 eröffnet. Der jetzige Bahnhof war zunächst (wie seine Vorgänger) als reiner Kopfbahnhof angelegt, am 30. November 1911 von König Christian X eingeweiht und am folgenden Tag in Betrieb genommen. Der heutige Bahnhof befindet sich im Südwesten der Innenstadt im Bereich ehemaliger Wallanlagen am Übergang zum Viertel Vesterbro. Auf der östlichen Seite schließt sich unmittelbar der innerstädtische Vergnügungspark Tivoli an. Gegenüber dem Hauptportal, an der Vesterbrogade, steht die 1797 errichtete Freiheitssäule, die an die Aufhebung der Leibeigenschaft in Dänemark erinnert. Das Empfangsgebäude des jetzigen Durchgangsbahnhofes befindet sich wie schon zu Beginn nördlich quer zu den Gleisen, die beim heutigen Stand unter dem erhöhten Bahnhofsvorplatz und durch einen Tunnel hindurch in Richtung Norden bzw. Helsingør weitergeführt werden. Dadurch entsteht im Stadtbild weiterhin der Eindruck eines Kopfbahnhofes. Die Tunnelstrecke wird neben den Zügen nach Nord-Seeland auch vom S-tog-System befahren. Die wichtigsten Fernverkehrsstrecken (Öresundverbindung, Vestbanen nach Fredericia, Vogelfluglinie) erreichen den Hauptbahnhof jedoch von Süden. Der Bahnhof hat 13 Bahnsteiggleise, von denen die Gleise 1 bis 8 und 26 für den Regional- und Fernverkehr genutzt werden, die Gleise 9 bis 12 von der S-Bahn Kopenhagen (S-tog).
Armin Schwarz

Dänemark / Bahnhöfe / Kopenhagen Hbf (Københavns Hovedbanegård)., Schweden und Dänemark 2019

839 1200x800 Px, 26.03.2019


Ostansicht vom Hauptbahnhof Kopenhagen (dän. Københavns Hovedbanegård) am 20.03.2019.
Ostansicht vom Hauptbahnhof Kopenhagen (dän. Københavns Hovedbanegård) am 20.03.2019.
Armin Schwarz

Dänemark / Bahnhöfe / Kopenhagen Hbf (Københavns Hovedbanegård)., Schweden und Dänemark 2019

643 1200x800 Px, 26.03.2019


Die DSB Gumminase bzw. DSB IR4 – ER2136, FR 2336, FR 2236 und ER 2036, steht am 20.03.2019 abfahrtbereit im Hauptbahnhof Kopenhagen (Københavns Hovedbanegård).

Die DSB-Baureihe ER (in Dänemark als IR4 bezeichnet) sind vom Hersteller ABB Scandia gebaute vierteilige Elektrotriebzüge für die Danske Statsbaner (DSB). Sie wurden konzeptionell aus dem Dieseltriebzug der Baureihe MF weiterentwickelt. 

Ein Triebzug besteht aus vier Wageneinheiten: ein Motorwagen ER (2001–2044) mit Stromabnehmer, zwei Mittelwagen FR (2201–2244 und 2301–2344) sowie ein weiterer Motorwagen ER (2101–2144) ohne Stromabnehmer. Sie läuft auf insgesamt fünf Drehgestellen (davon drei Jakobs-Drehgestelle) mit der Achsfolge Bo’2’2’2’Bo’ und wird von vier Elektromotoren mit je 420 kW angetrieben.

Die Einheiten der Baureihe ER können mit den dreiteiligen Dieseltriebzügen der Baureihe MF vielfachgesteuert im Verband gefahren werden. Die Besonderheit beider Baureihen ist ein wegklappbarer Führerstand, der zu einem Durchgang umfunktioniert werden kann. Auf diese Weise lassen sich maximal fünf ER- bzw. MF-Einheiten zu einem durchgängigen Zug kombinieren. Das Verbinden mehrerer Einheiten erfolgt über automatische Scharfenbergkupplungen. Der Wagenübergang ist dank des Gummiwulstes zugluftdicht. Die Triebzüge sind mit dem Zugbeeinflussungssystem ATC für Dänemark ausgestattet.

Die Elektrotriebzüge wurden ursprünglich für den regionalen Verkehr auf den elektrifizierten Strecken im Raum Kopenhagen entwickelt und wurden daher gegenüber der für den Fernverkehr entworfenen Diesel-Baureihe MF einfacher ausgestattet. Später wurde das Einsatzgebiet jedoch um die elektrifizierte Fernstrecke Kopenhagen–Odense–Fredericia–Sønderborg erweitert und die Innenausstattung auf das Niveau der Baureihe MF aufgewertet.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl: 44 Stück
Hersteller: ABB Scandia
Baujahre: 1993–1997
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo’2’2’2’Bo’
Länge über Kupplung: 76.530 mm (20.530 / 17.730 / 17.730 / 20.530 mm)
Breite: 3.100 mm
Höhe: 3.850 mm
Dienstgewicht: 133 t
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Leistung: 1.680 kW (4 x 420 kW)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 24 (1. Klasse), 183 (2. Klasse)
Klappsitze: 20
Fußbodenhöhe: 1.300 mm
Die DSB Gumminase bzw. DSB IR4 – ER2136, FR 2336, FR 2236 und ER 2036, steht am 20.03.2019 abfahrtbereit im Hauptbahnhof Kopenhagen (Københavns Hovedbanegård). Die DSB-Baureihe ER (in Dänemark als IR4 bezeichnet) sind vom Hersteller ABB Scandia gebaute vierteilige Elektrotriebzüge für die Danske Statsbaner (DSB). Sie wurden konzeptionell aus dem Dieseltriebzug der Baureihe MF weiterentwickelt. Ein Triebzug besteht aus vier Wageneinheiten: ein Motorwagen ER (2001–2044) mit Stromabnehmer, zwei Mittelwagen FR (2201–2244 und 2301–2344) sowie ein weiterer Motorwagen ER (2101–2144) ohne Stromabnehmer. Sie läuft auf insgesamt fünf Drehgestellen (davon drei Jakobs-Drehgestelle) mit der Achsfolge Bo’2’2’2’Bo’ und wird von vier Elektromotoren mit je 420 kW angetrieben. Die Einheiten der Baureihe ER können mit den dreiteiligen Dieseltriebzügen der Baureihe MF vielfachgesteuert im Verband gefahren werden. Die Besonderheit beider Baureihen ist ein wegklappbarer Führerstand, der zu einem Durchgang umfunktioniert werden kann. Auf diese Weise lassen sich maximal fünf ER- bzw. MF-Einheiten zu einem durchgängigen Zug kombinieren. Das Verbinden mehrerer Einheiten erfolgt über automatische Scharfenbergkupplungen. Der Wagenübergang ist dank des Gummiwulstes zugluftdicht. Die Triebzüge sind mit dem Zugbeeinflussungssystem ATC für Dänemark ausgestattet. Die Elektrotriebzüge wurden ursprünglich für den regionalen Verkehr auf den elektrifizierten Strecken im Raum Kopenhagen entwickelt und wurden daher gegenüber der für den Fernverkehr entworfenen Diesel-Baureihe MF einfacher ausgestattet. Später wurde das Einsatzgebiet jedoch um die elektrifizierte Fernstrecke Kopenhagen–Odense–Fredericia–Sønderborg erweitert und die Innenausstattung auf das Niveau der Baureihe MF aufgewertet. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 44 Stück Hersteller: ABB Scandia Baujahre: 1993–1997 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo’2’2’2’Bo’ Länge über Kupplung: 76.530 mm (20.530 / 17.730 / 17.730 / 20.530 mm) Breite: 3.100 mm Höhe: 3.850 mm Dienstgewicht: 133 t Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h Leistung: 1.680 kW (4 x 420 kW) Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~ Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Sitzplätze: 24 (1. Klasse), 183 (2. Klasse) Klappsitze: 20 Fußbodenhöhe: 1.300 mm
Armin Schwarz


Der DSB SA 8122 (S-Tog), ein achtteiliger S-Bahn-Triebzug der 4. Generation, erreicht am 20.03.2019 als Linie E den Hauptbahnhof Kopenhagen (Københavns Hovedbanegård).

Die DSB-Baureihe SA sind von Alstom LHB & Siemens gebaute achtteilige Elektrotriebzüge der Danske Statsbaner (DSB) für den S-Bahnverkehr (S-tog) im Großraum der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Ein Triebzug besteht aus acht Wageneinheiten in der Konfiguration SA 81xx – SB 83xx – SC 86xx – SD 88xx + SD 98xx – SC 96xx – SB 93xx – SA 91xx. Die SA sind Motorwagen mit Führerstand, SB sind Motorwagen mit Stromabnehmer, SC sind antriebslose Mittelwagen und SD sind Motorwagen mit Übergang.

Die einzelnen Wagen eines Triebzuges verfügen über einachsige, Drehgestelle mit hydraulischen Bremsen. Das erste, vierte, fünfte und achte Wagenteil haben jeweils 2 Achsen (bzw. Drehgestelle), die übrigen jeweils nur eine. Die Züge fahren mit 1.650 V Gleichstrom, aber ein Triebzug verfügt wie die dritte Generation über S-Bahn-Wechselstrommotoren von DSB. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h und die Züge können bis zu 1,3 m / s² beschleunigen. Der Triebzug hat Scharfenberg-Kupplungen. Ein Gesamtzug mit acht Waggons ist 83,78 m lang und 3,52 m breit.

Im Gegensatz zu den früheren S-Bahn Zügen hat dieser S-Bahn-Zug Durchgang und freie Sicht zwischen den Wagen während der gesamten Zuglänge. Durch die kurzen Wagen, aus denen der Zug besteht, wurde eine bessere Möglichkeit gegeben das Querschnittsprofil des Zugs zu nutzen.

Der gesamte Zug wird videoüberwacht, um Vandalismus zu begrenzen und die Sicherheit der Passagiere und des Personals zu erhöhen. Die Züge beschleunigen schnell und leise und werden allgemein als sehr komfortable und helle Züge erlebt. 

Die Züge der vierten Generation sind energieeffizienter als die Vorgänger, da sie mit den sogenannten regenerativen Bremsen ausgestattet sind. Dies bedeutet, dass der Zug elektrisch bremsen kann, wobei die erzeugte Energie entweder vom Zug selbst verbraucht wird oder an die Oberleitung zur Verwendung durch andere Züge geleitet wird. Wenn der Zug keine regenerativen Bremsen hätte, würde dies bedeuten, dass ca. 40% mehr Strom verbrauchen würde. Das Antriebsstromsystem der S-Bahn wurde jedoch nicht für regeneratives Bremsen erweitert, daher wird die überschüssige Energie in einem Bremswiderstand auf dem Dach abgeben. Es wird in erster Linie die elektrische Bremse verwendet, aber der Zug hat natürlich auch mechanische Bremsen.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl: 105 Stück
Hersteller: 	Alstom Transport Deutschland GmbH in Salzgitter (vormals Alstom LHB) & Siemens AG
Baujahre: 	1996–2007
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: A’ A’ A’ 1A’ + A’ 1A’ A’ A’
Länge über Kupplung: 83.780 mm.
Breite: 3.600 mm
Höhe: 4.300 mm
Leergewicht: 123,8 t
Dienstgewicht: 195 t
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Leistung: 1.720 kW (8 x 215 kW)
Max. elektrische Bremsleistung: 2.950 kW
Max. Beschleunigung: 1,3 m / s²
Max. elektr. Bremsverzögerung: 1,2 m / s²
Stromsystem: 1.650 V DC (Gleichstrom)
Antriebsmotoren: 8 Drehstrom-Asynchron-Motore
Kupplungstyp: 	Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 	312
Der DSB SA 8122 (S-Tog), ein achtteiliger S-Bahn-Triebzug der 4. Generation, erreicht am 20.03.2019 als Linie E den Hauptbahnhof Kopenhagen (Københavns Hovedbanegård). Die DSB-Baureihe SA sind von Alstom LHB & Siemens gebaute achtteilige Elektrotriebzüge der Danske Statsbaner (DSB) für den S-Bahnverkehr (S-tog) im Großraum der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Ein Triebzug besteht aus acht Wageneinheiten in der Konfiguration SA 81xx – SB 83xx – SC 86xx – SD 88xx + SD 98xx – SC 96xx – SB 93xx – SA 91xx. Die SA sind Motorwagen mit Führerstand, SB sind Motorwagen mit Stromabnehmer, SC sind antriebslose Mittelwagen und SD sind Motorwagen mit Übergang. Die einzelnen Wagen eines Triebzuges verfügen über einachsige, Drehgestelle mit hydraulischen Bremsen. Das erste, vierte, fünfte und achte Wagenteil haben jeweils 2 Achsen (bzw. Drehgestelle), die übrigen jeweils nur eine. Die Züge fahren mit 1.650 V Gleichstrom, aber ein Triebzug verfügt wie die dritte Generation über S-Bahn-Wechselstrommotoren von DSB. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h und die Züge können bis zu 1,3 m / s² beschleunigen. Der Triebzug hat Scharfenberg-Kupplungen. Ein Gesamtzug mit acht Waggons ist 83,78 m lang und 3,52 m breit. Im Gegensatz zu den früheren S-Bahn Zügen hat dieser S-Bahn-Zug Durchgang und freie Sicht zwischen den Wagen während der gesamten Zuglänge. Durch die kurzen Wagen, aus denen der Zug besteht, wurde eine bessere Möglichkeit gegeben das Querschnittsprofil des Zugs zu nutzen. Der gesamte Zug wird videoüberwacht, um Vandalismus zu begrenzen und die Sicherheit der Passagiere und des Personals zu erhöhen. Die Züge beschleunigen schnell und leise und werden allgemein als sehr komfortable und helle Züge erlebt. Die Züge der vierten Generation sind energieeffizienter als die Vorgänger, da sie mit den sogenannten regenerativen Bremsen ausgestattet sind. Dies bedeutet, dass der Zug elektrisch bremsen kann, wobei die erzeugte Energie entweder vom Zug selbst verbraucht wird oder an die Oberleitung zur Verwendung durch andere Züge geleitet wird. Wenn der Zug keine regenerativen Bremsen hätte, würde dies bedeuten, dass ca. 40% mehr Strom verbrauchen würde. Das Antriebsstromsystem der S-Bahn wurde jedoch nicht für regeneratives Bremsen erweitert, daher wird die überschüssige Energie in einem Bremswiderstand auf dem Dach abgeben. Es wird in erster Linie die elektrische Bremse verwendet, aber der Zug hat natürlich auch mechanische Bremsen. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 105 Stück Hersteller: Alstom Transport Deutschland GmbH in Salzgitter (vormals Alstom LHB) & Siemens AG Baujahre: 1996–2007 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: A’ A’ A’ 1A’ + A’ 1A’ A’ A’ Länge über Kupplung: 83.780 mm. Breite: 3.600 mm Höhe: 4.300 mm Leergewicht: 123,8 t Dienstgewicht: 195 t Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Leistung: 1.720 kW (8 x 215 kW) Max. elektrische Bremsleistung: 2.950 kW Max. Beschleunigung: 1,3 m / s² Max. elektr. Bremsverzögerung: 1,2 m / s² Stromsystem: 1.650 V DC (Gleichstrom) Antriebsmotoren: 8 Drehstrom-Asynchron-Motore Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Sitzplätze: 312
Armin Schwarz


Der Skånetrafiken X 61 081 „Elin Wägner“ (94 744 610 081-2 S-Skåne), ein vierteiliger Elektrotriebzug vom Typ Alstom Coradia Nordic, erreicht am 22.03.2019 den schönen oberirdischen Bereich von Malmö Central. 
 
Er fährt als Pågatågen die Linie 4b (Kristianstad C - Hässleholm C - Malmö C – Hyllie). Pågatågen ist eine Regionalbahn im südschwedischen Schonen (schwedisch Skåne). Der Pågatåg wird durch das Eisenbahnunternehmen Arriva Tåg AB im Auftrag von Region Skåne und Skånetrafiken betrieben.

Der X61 ist ein vierteiliger, normalspurige elektrische Triebwagenzug vom Typ Alstom Coradia Nordic der seit 2009 von der Alstom Transport Deutschland GmbH in Salzgitter (vormals Alstom LHB) gebaut wird. Die Triebzüge Alstom Coradia Nordic gehören zur Fahrzeugfamilie modularer, vollständig niederfluriger Nahverkehrs-Gliedertriebzüge Alstom Coradia LIREX. Aus dem Konzept ist durch Fortentwicklung eine Familie von vollständig niederflurigen Triebzügen mit konventionellen Enddrehgestellen und Jakobs-Drehgestellen zwischen den Mittelwagen entstanden. Dabei wurde zuerst die für den Betrieb in nordischen Ländern geeignete Unterfamilie Coradia Nordic entwickelt und später daraus die Unterfamilie Coradia Continental für den Eisenbahn-Betrieb in Mitteleuropa abgeleitet.

Nachdem die ersten Fahrzeuge als X60 bei SL (AB Storstockholms Lokaltrafik) in Betrieb waren, wurden weitere, ähnliche Fahrzeuge von anderen Eisenbahngesellschaften in Schweden bestellt. Bei diesen Aufträgen handelt es sich um kürzere, vierteilige Versionen, die als X61 und X62 bezeichnet werden.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 	1435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'(Bo')(2')(Bo')Bo'
Länge über Kupplung: 74.300 mm
Breite: 3.258 mm
Höhe: 4.280 mm
Dienstgewicht: 160 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Leistung: 2.000 kW
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Sitzplätze: 	234
Der Skånetrafiken X 61 081 „Elin Wägner“ (94 744 610 081-2 S-Skåne), ein vierteiliger Elektrotriebzug vom Typ Alstom Coradia Nordic, erreicht am 22.03.2019 den schönen oberirdischen Bereich von Malmö Central. Er fährt als Pågatågen die Linie 4b (Kristianstad C - Hässleholm C - Malmö C – Hyllie). Pågatågen ist eine Regionalbahn im südschwedischen Schonen (schwedisch Skåne). Der Pågatåg wird durch das Eisenbahnunternehmen Arriva Tåg AB im Auftrag von Region Skåne und Skånetrafiken betrieben. Der X61 ist ein vierteiliger, normalspurige elektrische Triebwagenzug vom Typ Alstom Coradia Nordic der seit 2009 von der Alstom Transport Deutschland GmbH in Salzgitter (vormals Alstom LHB) gebaut wird. Die Triebzüge Alstom Coradia Nordic gehören zur Fahrzeugfamilie modularer, vollständig niederfluriger Nahverkehrs-Gliedertriebzüge Alstom Coradia LIREX. Aus dem Konzept ist durch Fortentwicklung eine Familie von vollständig niederflurigen Triebzügen mit konventionellen Enddrehgestellen und Jakobs-Drehgestellen zwischen den Mittelwagen entstanden. Dabei wurde zuerst die für den Betrieb in nordischen Ländern geeignete Unterfamilie Coradia Nordic entwickelt und später daraus die Unterfamilie Coradia Continental für den Eisenbahn-Betrieb in Mitteleuropa abgeleitet. Nachdem die ersten Fahrzeuge als X60 bei SL (AB Storstockholms Lokaltrafik) in Betrieb waren, wurden weitere, ähnliche Fahrzeuge von anderen Eisenbahngesellschaften in Schweden bestellt. Bei diesen Aufträgen handelt es sich um kürzere, vierteilige Versionen, die als X61 und X62 bezeichnet werden. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'(Bo')(2')(Bo')Bo' Länge über Kupplung: 74.300 mm Breite: 3.258 mm Höhe: 4.280 mm Dienstgewicht: 160 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Leistung: 2.000 kW Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~ Sitzplätze: 234
Armin Schwarz

Der Arlanda Express Triebzug 2, ein Alstom Coradia X3, steht am 21.03.2019 auf Gleis 1 in Stockholm Central zur Abfahrt nach dem Flughafen Stockholm/Arlanda bereit.

Der vierteilige, normalspurige elektrische Triebwagenzug vom Typ X3 wird von der schwedischen Gesellschaft Arlanda Express für den direkten Verkehr zwischen Stockholm C und Flughafen Stockholm/Arlanda verwendet.

Von Alstom wurden sieben dieser klimatisierten Züge in Birmingham gebaut und 1998/99 geliefert. Der X3 gehört zur Obergruppe der Coradia-Triebwagen und kann Geschwindigkeiten bis 205 km/h erreichen. Die Züge sind weiß und gelb lackiert. Die Triebwagen nutzen das gleiche Stromsystem, wie es im gesamten schwedischen Eisenbahnnetz vorhanden ist.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'+2'2'+'2'2+Bo'Bo'
Länge über Kupplung: 93.084 mm
Dienstgewicht: 187 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Leistung: 2.240 kW
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz ~
Sitzplätze: 228

Arlanda Express ist eine schwedische Bahnverbindung, die mit dem 200 km/h schnellen Elektrotriebzug X3 seit 1999 den Stockholmer Hauptbahnhof mit dem Flughafen Stockholm/Arlanda verbindet. Die Züge bewältigen die Strecke in 20 Minuten. Am Flughafen bedienen sie die Stationen Arlanda Södra und Arlanda Norra. Die Züge verkehren bis auf wenige Ausnahmen in den Tagesrandzeiten alle 15 Minuten, im Berufsverkehr etwa alle zehn Minuten.

In Arlanda und im Hauptbahnhof von Stockholm am Gleis 1 und 2 haben die Züge gesonderte Bahnsteige. Dort ist ein direkter stufenloser Übergang vom Zug zum Bahnsteig möglich. Jeder Wagen verfügt über zwei Türen und an jeder Tür sind Gepäckablagen vorhanden. Der gesamte Zug besitzt 190 Sitzplätze. In einem der Wagen sind gesonderte Plätze für Rollstuhlfahrer sowie ein WC vorhanden.
Der Arlanda Express Triebzug 2, ein Alstom Coradia X3, steht am 21.03.2019 auf Gleis 1 in Stockholm Central zur Abfahrt nach dem Flughafen Stockholm/Arlanda bereit. Der vierteilige, normalspurige elektrische Triebwagenzug vom Typ X3 wird von der schwedischen Gesellschaft Arlanda Express für den direkten Verkehr zwischen Stockholm C und Flughafen Stockholm/Arlanda verwendet. Von Alstom wurden sieben dieser klimatisierten Züge in Birmingham gebaut und 1998/99 geliefert. Der X3 gehört zur Obergruppe der Coradia-Triebwagen und kann Geschwindigkeiten bis 205 km/h erreichen. Die Züge sind weiß und gelb lackiert. Die Triebwagen nutzen das gleiche Stromsystem, wie es im gesamten schwedischen Eisenbahnnetz vorhanden ist. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo'+2'2'+'2'2+Bo'Bo' Länge über Kupplung: 93.084 mm Dienstgewicht: 187 t Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Leistung: 2.240 kW Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz ~ Sitzplätze: 228 Arlanda Express ist eine schwedische Bahnverbindung, die mit dem 200 km/h schnellen Elektrotriebzug X3 seit 1999 den Stockholmer Hauptbahnhof mit dem Flughafen Stockholm/Arlanda verbindet. Die Züge bewältigen die Strecke in 20 Minuten. Am Flughafen bedienen sie die Stationen Arlanda Södra und Arlanda Norra. Die Züge verkehren bis auf wenige Ausnahmen in den Tagesrandzeiten alle 15 Minuten, im Berufsverkehr etwa alle zehn Minuten. In Arlanda und im Hauptbahnhof von Stockholm am Gleis 1 und 2 haben die Züge gesonderte Bahnsteige. Dort ist ein direkter stufenloser Übergang vom Zug zum Bahnsteig möglich. Jeder Wagen verfügt über zwei Türen und an jeder Tür sind Gepäckablagen vorhanden. Der gesamte Zug besitzt 190 Sitzplätze. In einem der Wagen sind gesonderte Plätze für Rollstuhlfahrer sowie ein WC vorhanden.
Armin Schwarz


Die an die DB Cargo vermietete 151 082-5 (91 80 6151 082-5 D-Rpool) der Railpool GmbH fährt am 18.03.2019 vom RBf Kreuztal in Richtung Hagen.
Die an die DB Cargo vermietete 151 082-5 (91 80 6151 082-5 D-Rpool) der Railpool GmbH fährt am 18.03.2019 vom RBf Kreuztal in Richtung Hagen.
Armin Schwarz


Der Klv 50-8491– Kraftrottenzugwagen (der seltenen Bauart 502 mit Behelfsladekran) der Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE), ex DB Klv 50-8491, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Der Gleis-Kraftrottenzugwagen mit Behelfsladekran Klv 50 (BA 502) wurde 1959 von der Sollinger Hütte GmbH in Uslar der Fabriknummer  K 1060 (Herstellertyp Rz 75), ursprünglich BA 501 (ohne Kran), gebaut und als Klv 50-849 an die DB geliefert.    
Weiterer Lebenslauf:
1965 Umbau durch Betriebswerk Friedberg (Hessen) in BA 502 (mit Behelfskran)
1970 Ausmusterung  bei der DB
1977 an Städtisches Tiefbauamt Freiburg i. Br., Nr. 350
2000 	an EBN - Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz
2010 	 Einstellung bei ELS - Eisenbahn-Logistik und Service GmbH als 50 849

Als Weiterentwicklung der 1953 gebauten Rottenkraftwagen der Baureihen Klv 40 (ohne Ladekran) und Klv 41 (mit Ladekran) wurde ab 1955 der Klv 50 bei der Deutschen Bundesbahn (DB) eingeführt. Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor.

Trotz der stetigen Auslieferung von Neubaufahrzeugen bestand zu Anfang der 1960er Jahre noch bei vielen DB-Dienststellen akuter Mangel an Bahndienstfahrzeugen mit Ladekran. Um ihren eigenen Bedarf mit einfachen Mitteln zu lindern baute 1963 die Signalmeisterei Frankfurt (Main) auf ihren Rottenkraftwagen Klv 40-8019 einen mechanischen Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 auf.
Der Behelfskran soll, wie sein Name schon sagt, ein Behelf und kein vollwertiger Ersatz für den hydraulischen Ladekran sein. Dennoch lassen sich damit viele Arbeiten erledigen, die sonst einen weit größeren Aufwand erfordern: Signalmasten bis 8 m Länge können mit ihm aufgestellt bzw. umgelegt, oder ca. 600 kg schwere Propanfässer für die Weichenheizungen ausgewechselt werden.
Der Behelfskran der Signalmeisterei Frankfurt (Main) fand so großes Interesse, daß 1965 für jede Bundesbahndirektion probeweise ein Klv 50 mit diesem Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 aufgerüstet werden sollte. Diese umgebauten Klv 50 behielten ihre alte Betriebsnummer, jedoch änderte sich ihre Bauart (BA) von 501 in 502.
Eine weitere Ausrüstung von Klv 50 mit Behelfskranen unterblieb aber, vielleicht auch weil der Bedarf mit den 1964 bis 1967 nachträglich in den Ausbesserungswerken Bremen und Karlsruhe mit hydraulischen Atlas-Ladekränen AK 1400 DB oder AK 3001 DB ausgestatteten Klv 50 gedeckt war. Anders als die mit Behelfskran ausgestatteten Klv 50 wurden diese umgebauten Fahrzeuge in Klv 51 mit neuer Ordnungsnummer umgezeichnet.
Von den umgebauten Klv 50 der Bauart 502 waren mit Stand vom 31.12.1974 noch 8 Stück bei der DB aufgelistet. Heute ist dieser  Klv 50-8491 der einzige erhaltene dieser seltenen Bauart 502.

Der Gleis-Kraftrottenzugwagen ist besonders geeignet zum Befördern von Schienen, Weichenteilen, Kleineisenzeug, Schotter, Schwellen, von Arbeitsmannschaften und zum Ziehen von Anhängewagen. Seine hohe Geschwindigkeit und große Zugkraft machen ihn bei Gleisbauarbeiten zu einem zeit- und kostensparenden Hilfsmittel.
Der aufgesetzte, motorisch angetriebene Kran erleichtert das Auf- und Abladen größerer Lasten.

Fahrzeugbeschreibung
Der aus Formstählen zusammengeschweißte Fahrzeugrahmen stützt sich über Blattfedern auf die Achslagergehäuse der in Rollenlagern laufenden Treibradsätze. lm Fahrzeugrahmen ist der luftgekühlte Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor elastisch gelagert und mit einer zu öffnenden Stahlblechhaube abgedeckt. Die Motorleistung wird über eine Einscheibentrockenkupplung und ein Viergang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang, die beide mit dem Motor zusammengebaut sind, weiter mit Gelenkwellen über ein Wendegetriebe und die Kegelräder-Achsgetriebe auf die beiden Treibradsätze übertragen.

Die Bremsanlage ist wie in Kraftwagen ausgeführt. Die Fußbremse ist eine Öldruckbremse, die auf vier an den Achsrohren angebauten Innenbackbremsen wirkt. Die feststellbare Handbremse wirkt nur auf die Räder einer Achse. Für die Speisung der Anhänger-Bremsanlage und einer Druckluft-Signalanlage ist ein Luftkompressor eingebaut. Das Auslösen der Anhänger-Bremsanlage wird durch ein mit der fußbetätigten hydraulischen Bremsanlage des Zugfahrzeuges gekoppeltes Luftventil bewirkt.

In dem als Stahlblech gefertigten Fahrerhaus sitzt der Fahrer quer zur Fahrtrichtung, braucht also bei Fahrtrichtungsänderung seinen Platz nicht wechseln. Er hat infolge der hohen Lage des Sitzes freie ungehinderte Sicht auf die Strecke, auch über die Wagenplane hinweg.

An den Stirnseiten des Fahrzeugrahmens sind dreifach unterteilte Schienen-Auflaufrollen, die durch Exzenterwellen hoch- oder tiefgestellt werden können, sowie selbsttätige Anhänger-Kupplungen angebracht. Vorhanden sind außerdem Aufstiegstritte, Bahnräumer und Fangbügel unter den Gelenkwellen. Die Plattform ist holzbelegt. Die Bordwände können in die am Fahrzeugrahmen angebrachten Rungentaschen eingesteckt werden. Mit den Stirnbordwänden lassen sich die Seitenbordwände verlängern. In die Plattform sind zwei allseits geschlossene Unterkästen eingebaut, deren Deckel bei Personenbeförderung als Sitzlehnen eingesteckt werden können. Die Wagenplane lässt sich zusammen mit den zerlegbaren Stahlrohrspriegeln in den Unterkästen ohne Behinderung der Fußfreiheit der sitzenden Arbeitsmannschaft unterbringen

TECHNISCHE DATEN des hier gezeigten Klv 50-8491:
DB-Bauart (BA):  502
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge über Puffer: 6.370 mm
Achsabstand: 3.750 mm
Breite:  2.600 mm
Eigengewicht: 5.500 kg
Nutzlast: 8.000 kg
Höchstgeschwindigkeit : 50 km/h
zulässige Anhängelast:  40 t bis 7 ‰
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 2
Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor, Typ KHD F4L 514
Hubraum:  5.322 ccm
Leistung:   53 kW (72 PS)
Schaltgetriebe:  ZF Kb 40 D, 4-Gang
Wendegetriebe:  Prometheus VWG 1-150
Bremse:  Trommelbremse, an allen 4 Rädern
Betriebsbremse:  Fußbremse, hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend
Feststellbremse:  Handhebel, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend
Tankinhalt:  100 l
Ladekran:  mechanischer Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775, Tragfähigkeit 750 kg und 1,5 m Ausladung.
Der Klv 50-8491– Kraftrottenzugwagen (der seltenen Bauart 502 mit Behelfsladekran) der Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE), ex DB Klv 50-8491, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Der Gleis-Kraftrottenzugwagen mit Behelfsladekran Klv 50 (BA 502) wurde 1959 von der Sollinger Hütte GmbH in Uslar der Fabriknummer K 1060 (Herstellertyp Rz 75), ursprünglich BA 501 (ohne Kran), gebaut und als Klv 50-849 an die DB geliefert. Weiterer Lebenslauf: 1965 Umbau durch Betriebswerk Friedberg (Hessen) in BA 502 (mit Behelfskran) 1970 Ausmusterung bei der DB 1977 an Städtisches Tiefbauamt Freiburg i. Br., Nr. 350 2000 an EBN - Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz 2010 Einstellung bei ELS - Eisenbahn-Logistik und Service GmbH als 50 849 Als Weiterentwicklung der 1953 gebauten Rottenkraftwagen der Baureihen Klv 40 (ohne Ladekran) und Klv 41 (mit Ladekran) wurde ab 1955 der Klv 50 bei der Deutschen Bundesbahn (DB) eingeführt. Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor. Trotz der stetigen Auslieferung von Neubaufahrzeugen bestand zu Anfang der 1960er Jahre noch bei vielen DB-Dienststellen akuter Mangel an Bahndienstfahrzeugen mit Ladekran. Um ihren eigenen Bedarf mit einfachen Mitteln zu lindern baute 1963 die Signalmeisterei Frankfurt (Main) auf ihren Rottenkraftwagen Klv 40-8019 einen mechanischen Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 auf. Der Behelfskran soll, wie sein Name schon sagt, ein Behelf und kein vollwertiger Ersatz für den hydraulischen Ladekran sein. Dennoch lassen sich damit viele Arbeiten erledigen, die sonst einen weit größeren Aufwand erfordern: Signalmasten bis 8 m Länge können mit ihm aufgestellt bzw. umgelegt, oder ca. 600 kg schwere Propanfässer für die Weichenheizungen ausgewechselt werden. Der Behelfskran der Signalmeisterei Frankfurt (Main) fand so großes Interesse, daß 1965 für jede Bundesbahndirektion probeweise ein Klv 50 mit diesem Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 aufgerüstet werden sollte. Diese umgebauten Klv 50 behielten ihre alte Betriebsnummer, jedoch änderte sich ihre Bauart (BA) von 501 in 502. Eine weitere Ausrüstung von Klv 50 mit Behelfskranen unterblieb aber, vielleicht auch weil der Bedarf mit den 1964 bis 1967 nachträglich in den Ausbesserungswerken Bremen und Karlsruhe mit hydraulischen Atlas-Ladekränen AK 1400 DB oder AK 3001 DB ausgestatteten Klv 50 gedeckt war. Anders als die mit Behelfskran ausgestatteten Klv 50 wurden diese umgebauten Fahrzeuge in Klv 51 mit neuer Ordnungsnummer umgezeichnet. Von den umgebauten Klv 50 der Bauart 502 waren mit Stand vom 31.12.1974 noch 8 Stück bei der DB aufgelistet. Heute ist dieser Klv 50-8491 der einzige erhaltene dieser seltenen Bauart 502. Der Gleis-Kraftrottenzugwagen ist besonders geeignet zum Befördern von Schienen, Weichenteilen, Kleineisenzeug, Schotter, Schwellen, von Arbeitsmannschaften und zum Ziehen von Anhängewagen. Seine hohe Geschwindigkeit und große Zugkraft machen ihn bei Gleisbauarbeiten zu einem zeit- und kostensparenden Hilfsmittel. Der aufgesetzte, motorisch angetriebene Kran erleichtert das Auf- und Abladen größerer Lasten. Fahrzeugbeschreibung Der aus Formstählen zusammengeschweißte Fahrzeugrahmen stützt sich über Blattfedern auf die Achslagergehäuse der in Rollenlagern laufenden Treibradsätze. lm Fahrzeugrahmen ist der luftgekühlte Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor elastisch gelagert und mit einer zu öffnenden Stahlblechhaube abgedeckt. Die Motorleistung wird über eine Einscheibentrockenkupplung und ein Viergang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang, die beide mit dem Motor zusammengebaut sind, weiter mit Gelenkwellen über ein Wendegetriebe und die Kegelräder-Achsgetriebe auf die beiden Treibradsätze übertragen. Die Bremsanlage ist wie in Kraftwagen ausgeführt. Die Fußbremse ist eine Öldruckbremse, die auf vier an den Achsrohren angebauten Innenbackbremsen wirkt. Die feststellbare Handbremse wirkt nur auf die Räder einer Achse. Für die Speisung der Anhänger-Bremsanlage und einer Druckluft-Signalanlage ist ein Luftkompressor eingebaut. Das Auslösen der Anhänger-Bremsanlage wird durch ein mit der fußbetätigten hydraulischen Bremsanlage des Zugfahrzeuges gekoppeltes Luftventil bewirkt. In dem als Stahlblech gefertigten Fahrerhaus sitzt der Fahrer quer zur Fahrtrichtung, braucht also bei Fahrtrichtungsänderung seinen Platz nicht wechseln. Er hat infolge der hohen Lage des Sitzes freie ungehinderte Sicht auf die Strecke, auch über die Wagenplane hinweg. An den Stirnseiten des Fahrzeugrahmens sind dreifach unterteilte Schienen-Auflaufrollen, die durch Exzenterwellen hoch- oder tiefgestellt werden können, sowie selbsttätige Anhänger-Kupplungen angebracht. Vorhanden sind außerdem Aufstiegstritte, Bahnräumer und Fangbügel unter den Gelenkwellen. Die Plattform ist holzbelegt. Die Bordwände können in die am Fahrzeugrahmen angebrachten Rungentaschen eingesteckt werden. Mit den Stirnbordwänden lassen sich die Seitenbordwände verlängern. In die Plattform sind zwei allseits geschlossene Unterkästen eingebaut, deren Deckel bei Personenbeförderung als Sitzlehnen eingesteckt werden können. Die Wagenplane lässt sich zusammen mit den zerlegbaren Stahlrohrspriegeln in den Unterkästen ohne Behinderung der Fußfreiheit der sitzenden Arbeitsmannschaft unterbringen TECHNISCHE DATEN des hier gezeigten Klv 50-8491: DB-Bauart (BA): 502 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Länge über Puffer: 6.370 mm Achsabstand: 3.750 mm Breite: 2.600 mm Eigengewicht: 5.500 kg Nutzlast: 8.000 kg Höchstgeschwindigkeit : 50 km/h zulässige Anhängelast: 40 t bis 7 ‰ Zur Mitfahrt zugel. Personen: 2 Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor, Typ KHD F4L 514 Hubraum: 5.322 ccm Leistung: 53 kW (72 PS) Schaltgetriebe: ZF Kb 40 D, 4-Gang Wendegetriebe: Prometheus VWG 1-150 Bremse: Trommelbremse, an allen 4 Rädern Betriebsbremse: Fußbremse, hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend Feststellbremse: Handhebel, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend Tankinhalt: 100 l Ladekran: mechanischer Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775, Tragfähigkeit 750 kg und 1,5 m Ausladung.
Armin Schwarz