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Zwei gekuppelte dreiteilige Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier Flexity Swift der KVB Serie K 4500 der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) haben am 08.03.2015 als Linie

(ID 482647)



Zwei gekuppelte dreiteilige Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier Flexity Swift der KVB Serie K 4500  der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) haben am 08.03.2015 als Linie 1 (nach Weiden West) gerade die Station Heumarkt verlassen, vorne der Triebwagen 4539.

Der Bombardie Flexity Swift ist eine Familie von Stadtbahnwagen des Herstellers Bombardier Transportation, die erstmals 1995 durch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) eingesetzt wurde. Heute werden die Fahrzeuge von mehreren Verkehrsbetrieben in Europa und den USA eingesetzt. Dazu gehören u. a. Bonn, Frankfurt am Main, Istanbul, Köln, London-Croydon, Minneapolis, Rotterdam, Stockholm und Manchester. Die Fahrzeuge sind sowohl in einer Niederflur- als auch einer Hochflur-Version lieferbar. In Deutschland sind sie hauptsächlich unter den Typbezeichnungen der KVB (K4000, K4500, K5000) oder der VGF (U5) bekannt.

Das Fahrzeugkonzept des K4500 baut auf dem Konzept des modernen hochflurigen Stadtbahnwagens K5000 unter besonderer Berücksichtigung und Nutzung einer großen Anzahl von bereits bei der KVB zum Einsatz kommenden Teilen, Modulen und Systemen auf. Er ähnelt sehr Typ K4000 ist aber technisch näher mit dem K5000 verwand. In den Jahren 2005 bis 2007 wurden insgesamt 69 dieser Fahrzeuge an die KVB geliefert, wobei die elektrische Ausrüstung von Vossloh Kiepe ist.  Grund dieser Umwandlung einer Bestellung für K5000-Fahrzeuge war eine Entscheidung der Kölner Stadtverordneten, einen Teil des Stadtbahnnetzes komplett für den Einsatz von Niederflurfahrzeugen herzurichten.

Jedes Fahrzeug ist mit zwei direkt an der Netzspannung betriebenen IGBT-Traktionsumrichtern ausgestattet. Diese speisen je zwei wartungsarme, voll abgefederte Drehstrom-Asynchronmotoren. Zur redundanten Versorgung des Bordnetzes sind zwei IGBT-Bordnetzumrichter vorhanden. Die Klima- und Temperierungsanlagen werden von zwei separaten IGBT-Hilfsbetriebeumrichtern versorgt.
Jeweils ein Traktionsumrichter, ein Bordnetzumrichter und ein Hilfsbetriebeumrichter sind in einem Dachgerätegehäuse gut zugänglich auf dem Dach installiert. Über den Zugbus können beliebig gemischte Zugverbände zwischen K4000 und K4500 Stadtbahnwagen von bis zu vier Fahrzeugen gesteuert werden.

TECHNISCHE DATEN der  K 4500:
Bauart: 6-achsiger Niederflurgelenktriebwagen für Zweirichtungsbetrieb
Typ: K4500
Spurweite:	1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo‘+2‘+Bo‘
Fahrzeuglänge über Kupplung:  29.020 mm
Wagenkastenlänge: 28.540 mm
Wagenkastenbreite: 2.650 mm
Wagenkastenhöhe über SOK: 3.644 mm
Fahrwerks-Mittenabstand: 10.505 mm
Raddurchmesser: 660 mm (neu) / 580 mm (abgenutzt)
Leergewicht:  39.400 kg
Sitzplätze: 58
Stehplätze (4 Personen/m²): 125
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Nennleistung: 4 x 120 kW (480 kW) 
Motor: 4 Stück querliegender, eigenbelüfteter Drehstrom-Asynchronmotor, voll abgefedert, vom Typ 1MLU 3441K/4
Stromsystem: 750 V DC (=) über Oberleitung
Minimaler horizontaler Kurvenradius: 20 m
Maximal befahrbare Steigung : 60‰
Niederfluranteil: 	72%

Quellen: Bombardier, Vossloh Kiepe und Wikipedia


Zwei gekuppelte dreiteilige Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier Flexity Swift der KVB Serie K 4500 der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) haben am 08.03.2015 als Linie 1 (nach Weiden West) gerade die Station Heumarkt verlassen, vorne der Triebwagen 4539.

Der Bombardie Flexity Swift ist eine Familie von Stadtbahnwagen des Herstellers Bombardier Transportation, die erstmals 1995 durch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) eingesetzt wurde. Heute werden die Fahrzeuge von mehreren Verkehrsbetrieben in Europa und den USA eingesetzt. Dazu gehören u. a. Bonn, Frankfurt am Main, Istanbul, Köln, London-Croydon, Minneapolis, Rotterdam, Stockholm und Manchester. Die Fahrzeuge sind sowohl in einer Niederflur- als auch einer Hochflur-Version lieferbar. In Deutschland sind sie hauptsächlich unter den Typbezeichnungen der KVB (K4000, K4500, K5000) oder der VGF (U5) bekannt.

Das Fahrzeugkonzept des K4500 baut auf dem Konzept des modernen hochflurigen Stadtbahnwagens K5000 unter besonderer Berücksichtigung und Nutzung einer großen Anzahl von bereits bei der KVB zum Einsatz kommenden Teilen, Modulen und Systemen auf. Er ähnelt sehr Typ K4000 ist aber technisch näher mit dem K5000 verwand. In den Jahren 2005 bis 2007 wurden insgesamt 69 dieser Fahrzeuge an die KVB geliefert, wobei die elektrische Ausrüstung von Vossloh Kiepe ist. Grund dieser Umwandlung einer Bestellung für K5000-Fahrzeuge war eine Entscheidung der Kölner Stadtverordneten, einen Teil des Stadtbahnnetzes komplett für den Einsatz von Niederflurfahrzeugen herzurichten.

Jedes Fahrzeug ist mit zwei direkt an der Netzspannung betriebenen IGBT-Traktionsumrichtern ausgestattet. Diese speisen je zwei wartungsarme, voll abgefederte Drehstrom-Asynchronmotoren. Zur redundanten Versorgung des Bordnetzes sind zwei IGBT-Bordnetzumrichter vorhanden. Die Klima- und Temperierungsanlagen werden von zwei separaten IGBT-Hilfsbetriebeumrichtern versorgt.
Jeweils ein Traktionsumrichter, ein Bordnetzumrichter und ein Hilfsbetriebeumrichter sind in einem Dachgerätegehäuse gut zugänglich auf dem Dach installiert. Über den Zugbus können beliebig gemischte Zugverbände zwischen K4000 und K4500 Stadtbahnwagen von bis zu vier Fahrzeugen gesteuert werden.

TECHNISCHE DATEN der K 4500:
Bauart: 6-achsiger Niederflurgelenktriebwagen für Zweirichtungsbetrieb
Typ: K4500
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo‘+2‘+Bo‘
Fahrzeuglänge über Kupplung: 29.020 mm
Wagenkastenlänge: 28.540 mm
Wagenkastenbreite: 2.650 mm
Wagenkastenhöhe über SOK: 3.644 mm
Fahrwerks-Mittenabstand: 10.505 mm
Raddurchmesser: 660 mm (neu) / 580 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 39.400 kg
Sitzplätze: 58
Stehplätze (4 Personen/m²): 125
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Nennleistung: 4 x 120 kW (480 kW)
Motor: 4 Stück querliegender, eigenbelüfteter Drehstrom-Asynchronmotor, voll abgefedert, vom Typ 1MLU 3441K/4
Stromsystem: 750 V DC (=) über Oberleitung
Minimaler horizontaler Kurvenradius: 20 m
Maximal befahrbare Steigung : 60‰
Niederfluranteil: 72%

Quellen: Bombardier, Vossloh Kiepe und Wikipedia

Armin Schwarz 26.02.2016, 1140 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 0.002 s (1/500) (1/500), Blende: f/14.0, ISO320, Brennweite: 40.00 (40/1)

2 Kommentare, Alle Kommentare
Hans-Gerd Seeliger 28.2.2016 13:57

Hallo Armin,
schönes Bild von meiner "Heimatstraßenbahngesellschaft", allerdings benutze ich für die Heimfahrt die Linie 7. Wenn dann die Baustellen rund um den Heumarkt beendet sein werden -in Köln weiß man ja nie wann das sein wird- wird man dann Bilder mit noch schönerem Hintergrund machen können. Beeindruckend wie so oft hier, die technisch sehr interessante Bildunterschrift.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 28.2.2016 20:18

Hallo Hans-Gerd,
besten Dank für Deinen lobenden Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe. Es freut mich zudem sehr dass Dir das Bild und der Text gefällt.
Ich habe auch noch die Linie 7 im Angebot (Bild folgt noch bei Gelegenheit), mit dem Ziel Frechen, dies ist wohl leider die Gegenrichtung;-)
Liebe Grüße
Armin

Blick aus der S-Bahn (S19) auf die Haltestelle Weiden West der Stadtbahn Köln der Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (KVB) am 12 August 2026, hier stehen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4000. 

Der K4000 des Herstellers Bombardier wurde als niederfluriger, zweiteiliger und sechsachsiger Zweirichtungs-Stadtbahnwagen für die Kölner Verkehrs-Betriebe entwickelt. Sie gehören zur Stadtbahnwagen Familie „Flexity Swift“ des Herstellers Bombardier Transportation,

Bei der Konzeption des K4000 wurden besonders die Kriterien für Stadtbahnen berücksichtigt. Das zeigt sich am deutlichsten am Wagenkasten. Er ist 2,65 Meter breit und damit um ca. 25 Zentimeter breiter als der Wagenkasten bei herkömmlichen Niederflurstraßenbahnen. Der Niederfluranteil beträgt etwa 70 Prozent (Mittelteil und Einstiegsbereiche). Der K4000 ist als Zweirichtungsfahrzeug mit vier Türen pro Fahrzeugseite ausgelegt. Er kommt meist in Doppeltraktion zum Einsatz.

Haltestelle Weiden West
Am 16. Juni 2002 wurde ein 1956 stillgelegte Streckenabschnitt im Kölner Westen wiedereröffnet, indem Linie 1 von ihrem Endpunkt Junkersdorf entlang der Aachener Straße zur Haltestelle Schulstraße (heute Weiden Römergrab) in Köln-Weiden verlängert wurde. Die alte über Junkersdorf hinausführende Straßenbahnstrecke hatte im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Lövenich nahe dem dortigen Bahnhof der Deutschen Bahn geendet.

Ein besonderes Problem ergab sich beim Wiederaufbau des Streckenabschnitts, der an der damaligen Zentrale des Fernsehsenders RTL vorbeiführte: Um Störungen des Sendebetriebs durch Erschütterungen zu vermeiden, mussten die Schienen auf einem aufwendigen Masse-Feder-System montiert werden.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde dann die Linie 1 von Schulstraße zum neu gebauten S-Bahn-Haltepunkt Weiden West verlängert. An ihrem neuen Endpunkt trifft die Linie 1 rechtwinklig auf die Schnellfahrstrecke Köln–Aachen, auf der die Linien S 12 und S 19 insbesondere in westlicher Richtung neue Anschlussbeziehungen schufen. Sinn dieser Maßnahme war es, das RheinEnergieStadion aus beiden Richtungen mit der Stadtbahn erreichbar zu machen.
Blick aus der S-Bahn (S19) auf die Haltestelle Weiden West der Stadtbahn Köln der Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (KVB) am 12 August 2026, hier stehen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4000. Der K4000 des Herstellers Bombardier wurde als niederfluriger, zweiteiliger und sechsachsiger Zweirichtungs-Stadtbahnwagen für die Kölner Verkehrs-Betriebe entwickelt. Sie gehören zur Stadtbahnwagen Familie „Flexity Swift“ des Herstellers Bombardier Transportation, Bei der Konzeption des K4000 wurden besonders die Kriterien für Stadtbahnen berücksichtigt. Das zeigt sich am deutlichsten am Wagenkasten. Er ist 2,65 Meter breit und damit um ca. 25 Zentimeter breiter als der Wagenkasten bei herkömmlichen Niederflurstraßenbahnen. Der Niederfluranteil beträgt etwa 70 Prozent (Mittelteil und Einstiegsbereiche). Der K4000 ist als Zweirichtungsfahrzeug mit vier Türen pro Fahrzeugseite ausgelegt. Er kommt meist in Doppeltraktion zum Einsatz. Haltestelle Weiden West Am 16. Juni 2002 wurde ein 1956 stillgelegte Streckenabschnitt im Kölner Westen wiedereröffnet, indem Linie 1 von ihrem Endpunkt Junkersdorf entlang der Aachener Straße zur Haltestelle Schulstraße (heute Weiden Römergrab) in Köln-Weiden verlängert wurde. Die alte über Junkersdorf hinausführende Straßenbahnstrecke hatte im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Lövenich nahe dem dortigen Bahnhof der Deutschen Bahn geendet. Ein besonderes Problem ergab sich beim Wiederaufbau des Streckenabschnitts, der an der damaligen Zentrale des Fernsehsenders RTL vorbeiführte: Um Störungen des Sendebetriebs durch Erschütterungen zu vermeiden, mussten die Schienen auf einem aufwendigen Masse-Feder-System montiert werden. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde dann die Linie 1 von Schulstraße zum neu gebauten S-Bahn-Haltepunkt Weiden West verlängert. An ihrem neuen Endpunkt trifft die Linie 1 rechtwinklig auf die Schnellfahrstrecke Köln–Aachen, auf der die Linien S 12 und S 19 insbesondere in westlicher Richtung neue Anschlussbeziehungen schufen. Sinn dieser Maßnahme war es, das RheinEnergieStadion aus beiden Richtungen mit der Stadtbahn erreichbar zu machen.
Armin Schwarz

Blick aus der S-Bahn (S19) auf die Haltestelle Weiden West der Stadtbahn Köln der Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (KVB) am 12 August 2026, hier stehen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4000 und hinten kommen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4500.
Blick aus der S-Bahn (S19) auf die Haltestelle Weiden West der Stadtbahn Köln der Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (KVB) am 12 August 2026, hier stehen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4000 und hinten kommen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4500.
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte zweiteilige Hochflur-Stadtbahnwagen (vorne TW 2323 und ein weiterer) vom Typ DUEWAG B 80 D, der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) fahren am 01.06.2019 als Linie 18 Barbarossaplatz (Köln) weiter in Richtung Bonn Hbf.
Zwei gekuppelte zweiteilige Hochflur-Stadtbahnwagen (vorne TW 2323 und ein weiterer) vom Typ DUEWAG B 80 D, der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) fahren am 01.06.2019 als Linie 18 Barbarossaplatz (Köln) weiter in Richtung Bonn Hbf.
Armin Schwarz


Zwei gekuppelte Hochflur-Stadtbahnwagen K5000 der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG), vom Typ  Bombardier Flexity Swift (6xGlTwZR), am 21.04.2019 als Linie 18 nach Buchheim in Köln beim Barbarossaplatz. Das Führungsfahrzeug ist Tw KVB 5128.

Die KVB K5000 sind zweiteilige, sechsachsige, hochflurige Stadtbahn -Zweirichtungs-Gelenktriebwagen die von Bombardier Transportation, Werk Aachen (ehem. Talbot) gebaut wurden. Der K5000 ist die Hochflur-Variante des Bombardier Flexity Swift. Ursprünglich wollten die KVB den neuen Siemens-Typ „CitySprinter“ beschaffen. Jedoch wurde nach dem schweren Unfall des Prototyps am 23. August 1999 ein neuer Auftrag an Bombardier vergeben. Allerdings entschieden sich die KVB kurzfristig, die 59 Bombardier-Fahrzeuge als 5101–5159 einzureihen, da man die Nummer 5001, die der verunglückte CitySprinter-Prototyp getragen hatte, nicht neu vergeben wollte. Eine Option über 69 weitere Einheiten wurde in eine Bestellung für die Niederflur-Variante K4500 umgewandelt, da mittlerweile die Umstellung der Linien 6, 12 und 15 auf Niederflur beschlossen worden war. 

Die Stadtwerke Bonn (SWB) beschafften 2003 15 baugleiche Fahrzeuge, die mit Rücksicht auf die damals geplante Fusion mit der KVB als 0360–0374 eingereiht wurden.
Im November 2010 nahm die KVB die ersten Fahrzeuge des Typs K5200, einer zweiten Generation von Hochflur-Flexitys, in Betrieb. Die 15 bestellten Fahrzeuge unterscheiden sich nur geringfügig vom K5100 und wurden bis 2011 ausgeliefert.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Bombardier Transportation, Werk Aachen (ex Talbot)
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  Bo'2'Bo'
Länge über Kupplung:  29.500 mm
Breite:  2.650 mm
Leergewicht:  36,5  t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h 
Stundenleistung:  4× 120 kW = 480 kW
Antriebe: 4 Drehstrom-Asynchronmotoren 
Sitzplätze:  62
Stehplätze: 124
Fußbodenhöhen:  980 mm 
Niederfluranteil: 0%
Netzspannung: 750 V DC
Zwei gekuppelte Hochflur-Stadtbahnwagen K5000 der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG), vom Typ Bombardier Flexity Swift (6xGlTwZR), am 21.04.2019 als Linie 18 nach Buchheim in Köln beim Barbarossaplatz. Das Führungsfahrzeug ist Tw KVB 5128. Die KVB K5000 sind zweiteilige, sechsachsige, hochflurige Stadtbahn -Zweirichtungs-Gelenktriebwagen die von Bombardier Transportation, Werk Aachen (ehem. Talbot) gebaut wurden. Der K5000 ist die Hochflur-Variante des Bombardier Flexity Swift. Ursprünglich wollten die KVB den neuen Siemens-Typ „CitySprinter“ beschaffen. Jedoch wurde nach dem schweren Unfall des Prototyps am 23. August 1999 ein neuer Auftrag an Bombardier vergeben. Allerdings entschieden sich die KVB kurzfristig, die 59 Bombardier-Fahrzeuge als 5101–5159 einzureihen, da man die Nummer 5001, die der verunglückte CitySprinter-Prototyp getragen hatte, nicht neu vergeben wollte. Eine Option über 69 weitere Einheiten wurde in eine Bestellung für die Niederflur-Variante K4500 umgewandelt, da mittlerweile die Umstellung der Linien 6, 12 und 15 auf Niederflur beschlossen worden war. Die Stadtwerke Bonn (SWB) beschafften 2003 15 baugleiche Fahrzeuge, die mit Rücksicht auf die damals geplante Fusion mit der KVB als 0360–0374 eingereiht wurden. Im November 2010 nahm die KVB die ersten Fahrzeuge des Typs K5200, einer zweiten Generation von Hochflur-Flexitys, in Betrieb. Die 15 bestellten Fahrzeuge unterscheiden sich nur geringfügig vom K5100 und wurden bis 2011 ausgeliefert. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Bombardier Transportation, Werk Aachen (ex Talbot) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'2'Bo' Länge über Kupplung: 29.500 mm Breite: 2.650 mm Leergewicht: 36,5 t Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Stundenleistung: 4× 120 kW = 480 kW Antriebe: 4 Drehstrom-Asynchronmotoren Sitzplätze: 62 Stehplätze: 124 Fußbodenhöhen: 980 mm Niederfluranteil: 0% Netzspannung: 750 V DC
Armin Schwarz