Der VT 280 (95 80 0648 020-5 D-HEB / 95 80 0648 520-4 D-HEB) ein LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 02.06.2014 von Dutenhofen weiter in Richtung Gießen. Er fährt als RB 25 / RB 35 die Verbindung Limburg/Lahn - Wetzlar - Gießen - Fulda, (bis Gießen als RB 25 "Lahntalbahn", dann weiter als RB 35 "Vogelsbergbahn" bis Fulda), der nächste Halt ist Gießen.
Der LINT 41 wurde 2011 bei Alstom gebaut. Armin Schwarz
Die 261 051-7 der DB Schenker Rail kommt am 02.06.2014 als Lz (solo) aus Wetzlar rauscht in Richtung Dillenburg, hier kurz vor Dillenburg beim Bü km 127,660.
Die Voith Gravita 10 BB wurde 2011 unter der L04-10102 gebaut und hat die kompl. NVR-Nummer 92 80 1261 051-7 D-DB und die EBA-Nummer EBA 08K03K 051.
Armin Schwarz
Hier habe ich mal was anderes ausprobiert, eigentlich das gleiche Bild, wie zu Vor, nur etwas anders zugeschnitten und bearbeitet....
Die 261 051-7 der DB Schenker Rail kommt am 02.06.2014 als Lz (solo) aus Wetzlar rauscht in Richtung Dillenburg, hier kurz vor Dillenburg beim Bü km 127,660.
Die Voith Gravita 10 BB wurde 2011 unter der L04-10102 gebaut und hat die kompl. NVR-Nummer 92 80 1261 051-7 D-DB und die EBA-Nummer EBA 08K03K 051.
Armin Schwarz
Die einzig erhaltene Tenderlokomotive Pfälzische T 5, ex Pfalzbahn T5 Nr. 307, ex DR 94 002, ex EBV Nr. 3 "Carl Alexander", am 31.05.2014 im DGEG Eisenbahnmuseum Neustadt/Weinstraße (Pfalzbahn - Museum).
Die Pfälzische T 5 wurde 1907 bei Krauss & Comp. in München-Allach unter der Fabriknummer 5779 gebaut und an die Pfalzbahn als Nr. 307 geliefert, die Lokomotive wurde 1925 von der Deutschen Reichsbahn als 94 002 eingeordnet. Da ihre Leistungsdaten schlechter waren als die der Anderen fünffach gekuppelten Länderbahnlokomotiven wurden sie bereits 1926 ausgemustert und verkaufte sie 1927 an den Eschweiler Bergwerks-Verein (EBV), der sie auf der Steinkohlenzeche Carl Alexander in Baesweiler bis 1976, als EBV Nr. 3 "Carl Alexander", einsetzte. Die DGEG erwarb die Lok und richtete sie wieder her, die Farbgebung entspricht der Zeit vor 1920.
Diese Lok blieb als einzige, von den vier gebauten, Pfälzischen T 5 erhalten.
Die Maschinen wurden speziell für den Einsatz vor schweren Kohlezügen auf der Steilrampe zwischen Pirmasens und Biebermühle von der Pfalzbahn beschafft. Es handelte sich dabei um den letzten Tenderlokomotiventyp welcher eigenständig von den Pfälzischen Eisenbahnen entwickelt wurde. Sie erreichten in der Ebene eine Geschwindigkeit von 40 km/h mit 1.510 t Wagenzugmasse. Auf einer Steigung von zwei Promille konnten sie noch 200 t mit 30 km/h befördern. Damit waren sie leistungsschwächer als die zeitgenössischen laufradsatzlosen Fünfkuppler der Bahnen Preußens, Sachsens oder Württembergs.
Die Lokomotiven verfügten über einen genieteten Blechrahmen, der Wasserkasten war zwischen dem Kessel und dem Rahmen angeordnet.
Der zweite und vierte Kuppelradsatz waren fest im Rahmen gelagert, die übrigen Radsätze führte man seitlich verschiebbar nach dem Gölsdorf-Prinzip aus.
Das Zweizylinder-Nassdampftriebwerk mit einfacher Dampfdehnung trieb den vierten Kuppelradsatz an.
Als Bremse kam gemäß pfälzischen Vorgaben eine Druckluftbremse der Bauart Schleiffer zum Einsatz welche beidseitig auf die zweite und dritte Kuppelachse wirkte. Zusätzlich gab es noch eine Extersche Handbremse.
TECHNISCHE DATEN:
Bauart: E n2t
Gattung: Gt 55.14 (5 von 5 Achsen angetrieben / 14 t Achslast)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 12.020 mm
Dienstgewicht: 72,0 t
Radsatzfahrmasse: 14,4 t
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Treibraddurchmesser: 1.180 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 560 mm
Kolbenhub: 560 mm
Kesselüberdruck: 13 bar
Wasservorrat: 6 m³
Kohle: 2,5 t Armin Schwarz
5.000 Bilder haben wir nun schon auf Hellertal.Startbilder zusammen getragen, da will ich diese Schönheit zeigen......
Die Schnellzug-Dampflokomotive 01 202 (90 85 0001 202-0 CH-VPAC) vom Verein Pacific 01 202, ex DB 001 202-1, ex DB 01 202, ....
Hier fährt sie am 31.05.2014 mit ihren Personenzug beim Dampfspektakel 2014 gleich in den Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße ein.
Meinen herzlichen Dank nochmals allen Mitwirkenden und Besuchern. Armin Schwarz
Die 64 006 (ex DB 064 006-0) schaut aus dem Lokschuppen heraus...
Am30.05.2014 im Eisenbahnmuseum Neustadt an der Weinstraße (Pfalzbahn - Museum).
Die die Baureihe 64 ist eine Einheits-Personenzugtenderlokomotive der Achsfolge 1'C1' mit niedriger Achslast. Von vorne bis zum Führerhaus hat die BR 64 sehr große Ähnlichkeit mit der BR 24, das kommt aber auch nicht von ungefähr, denn viele Teile des Triebwerkes und der Kessel wurden von der Baureihe 24 übernommen.
Die hier zusehende Lok 64 006 wurde 1928 von der Lokomotivfabrik Borsig in Berlin) unter der Fabriknummer 11962 gebaut und an die DRG geliefert. Nach dem Krieg blieb sie im Westen und kam zu Deutschen Bundesbahn als DB 64 006, in Jahr 1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 064 006-0, so war sie bis 1972 im Einsatz und wurde 1973 bei der DB ausgemustert und ging Privateigentum nach Elmstein bis sie 2001 von der DGEG - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte übernommen wurde.
Armin Schwarz
Die Die V100 2299 (92 80 1212 229-9 D-VEB), ex DB 212 299-2, der VEB (Vulkan-Eifel-Bahn) ist am 31.05.2014 im DGEG Eisenbahnmuseum Neustadt/Weinstraße (Pfalzbahn - Museum), beim Dampfspektakel 2014, abgestellt.
Die V 100.20 wurde 1965 bei MaK unter der Fabriknummer 1000346 als V 100 2299 für die DB gebaut. 1968 wurde sie 212 299-2 umbezeichnet, die Ausmusterung bei der DB erfolgte 2002., über ALS, Stendal ging sie dann an die VEB die sie wieder in V 100 2299 um bezeichnete, wobei sie die NVR-Nummer 92 80 1212 299-2 D-VEB trägt. Die Leistung der Lok beträgt 993 kW / 1.350 PS, die Höchstgeschwindigkeit 100 km/h.
Nachdem man eine der Vorserienloks der V100.10 probeweise mit einem 1350 PS starken Motor versehen hatte und diese sich im Betrieb bewährte, wurde zunächst eine Serie von 20 Lokomotiven bestellt, die bis auf den stärkeren Motor der Serie der V100.10 entsprachen.
Bei der ab 1963 gelieferten Serien wurde dann der Rahmen um 200 mm verlängert und der Lüfter wurde nun nach vorne von senkrecht stehenden Lamellen bedeckt.
Gebaut wurden die Loks zum überwiegenden Teil bei MaK, aber auch Deutz (70), Henschel (58) und Jung (37) kamen zum Zuge. Eng verwandt mit der V100.20 sind auch die Steilstreckenloks der späteren Baureihe 213.
Als Motor verwendete man ein 12-Zylinder-V-Dieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 835 Ab (MB 12 V 652 TA/TZ) mit einem Gesamthubraum von 78,25 Liter der durch einen BBC VTR 250-Abgasturbolader aufgeladen wird, und so eine Leistung von 1350 PS (994 kW) abgibt. Der Dieselmotor incl. Regler wiegt ca. 4.500 kg.
Durch die hohe Motorleistung musste Voith ein neues Strömungsgetriebe für die V 100 entwickeln. Das Ergebnis war das L 216 rs, das in dreistufiger Bauart mit zwei Wandlern und einer hydraulischen Kupplung ausgeführt ist. Das L 216 rs-Getriebe war auf eine Getriebeeingangsleistung von 953 kW (1.300 PS) ausgelegt, was wegen der Verluste vor dem Getriebeeingang auch für einen 990 kW (1.350 PS)-Motor ausreichte. Durch Wirkungsgradverluste im Getriebe liegen die Getriebeausgangsleistungen bei der V 100.20 bei 790 kW (1.075 PS).
Das L 216 rs besteht aus einem Anfahrwandler als ersten, einem Marschwandler als zweiten und einer hydraulischen Kupplung als dritten Gang. Die hydraulische Kupplung setzte man wegen ihres um ca. 6 % besseren Wirkungsgrades ein. Sie dient nur für Beharrungsfahrten bei hohen Geschwindigkeiten; in der Beschleunigungsphase sind die beiden Wandler gefordert.
Die Umschaltung zwischen Langsam- und Schnellgang bzw. Rangier- und Streckengang (Stufenschaltung) erfolgt über zwei Zahnradpaare zwischen der Vorgelegewelle und der darauf folgenden Abtriebswelle. Je ein Zahnradpaar bilden die Übersetzung für Langsam- und Schnellgang. Die Umschaltung erfolgt über einen Handschalthebel und ein mechanisches Gestänge im Stand. Das Strömungsgetriebe wiegt incl. Ölfüllung ca. 4.665 kg.
Für die Stromversorgung im Stand hat die Lok einen Hilfsdieselmotor, mit einer sensationell niedrigen Leistung. Der Hilfsdieselmotor vom Typ AKD 412 Z der Motorenwerke Mannheim (MWM), sitzt im vorderen Vorbau zwischen Hauptdieselmotor und Kühler. Mit einem Hubraum von 2,08 l und einem Gewicht von ca. 580 kg leistet der luftgekühlte Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor satte 16,2 kW und hat eine Nenndrehzahl von 1.800 U/min. Er treibt einen Gleichstromgenerator GZ 164-24 der Fa. Still an, der bei einer Betriebsspannung von 120 V volle 11 kW leistet.
Technische Daten:
Spurweite: 1435 mm
Achsfolge: B´B´
Länge über Puffer: 12.300 mm
Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Drehgestellachsstand: 2.200 mm
größte Breite: 3.115 mm
größte Höhe über Schienenoberkante: 4.275 mm
Raddurchmesser: 950 mm (neu)
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 100 m
Dienstgewicht: 63 t
Motor: Daimler-Benz MB 835 Ab, ein 12-Zylinder-V-Dieselmotor mit Abgasturbolader
Motorleistung: 1.350 PS (994 kW) mit max. 1.500 1/min
Getriebe: Voith L216rs
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kraftstoffvorrat: 2.270 l
Armin Schwarz
Die 212 376-8 der Aggerbahn (Andreas Voll e.K., Wiehl), ex DB V 100 2376, ex DB 212 376-8, fährt am 16.08.2014 einen Schotterzug von Kreuztal in Richtung Ferndorf los. Armin Schwarz
Die neuste Technologie an Gleismesszügen....
Plasser & Theurer präsentierte am Freigelände auf der Inno Trans 2014 in Berlin (hier 26.09.2014) den Gleismesstriebzug (GMTZ) 725 101 (99 80 9 160 003-6 D-DB) / 726 102 (99 80 9 560 001-6 D-DB) der DB Netz AG.
Der zweiteilige GMTZ ist universell, landesweit einsetzbar, selbst in engen Lichtraumprofilen wie z.B. bei den S-Bahnen Berlin bzw. Hamburg und dies trotz der geforderten Kabinenhöhe von zwei Metern. Es dient zur Gleisgeometriemessung, Schellendiagnose und Lichtraumprofilmessung. Ein ähnlicher Zug ist auch als Schienenprüfzug im Bau.
Der Gleismesstriebzug wurde 2014 Plasser & Theurer unter den Fabriknummer 6001 (GMTZ-STW) und 6046 (GMTZ-ATW) gebaut.
Einige Kenndaten laut Herstellerangaben:
• Fertigungsqualität auf höchstem Niveau.
• Neue standardisierte Fahrzeuge für die DB Netz AG, Steuer- und Triebwagen im modularen Aufbau.
• Zusätzlich Steilstrecken tauglich bis zu 55 Promille Steigung.
• Geeignet für Lichtraumprofil UIC 505-1 G1, sowie für die S-Bahn Berlin und Hamburg.
• Auslegung für Begegnungsgeschwindigkeiten von 440 km/h.
• Spezielle Ausführung grundlegender Elemente, wie Außentüren, Fenster und Kabinenhaut.
• LED-Scheinwerfer in multifunktionaler Ausführung.
• Fahrzeug-Umfeld-Beleuchtung in LED-Technologie
• 230/400 V Stromversorgung durch Generatoren, Einspeisung von 1000 V im Bahnhof oder über eine Lokomotive möglich.
• Gesicherter Aufstieg auf das Kabinendach, Wartungsstege mit Absturzsicherung.
• Triebwagen mit elastisch gelagerter einteiliger Kabine, optimal Schall- und Schwingungsentkoppelung von der Antriebseinheit.
• Hydrodynamischer Fahrantrieb auf alle Achsen des Treibwagens, automatische Achsabschaltung im Schleppbetrieb.
• Bremssteuerung mit Blending. Bei Bedarf automatische Unterstützung der Retarderbremse durch die Druckluftbremse.
• Neuartige verschleißfreie Bremse. Unterstützung der Retarderbremse durch eine hydrostatische Bremse in der Steilstrecke.
• Luftgefederte Drehgestelle auf dem Steuerwagen, vom Rahmen entkoppelt für besten Fahrkomfort.
Technische Daten (gem. Aufschriften am Fahrzeug):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B’B’ – 2´2´
Länge über Alles: 46.000 mm (2 x 23.000 mm)
Drehzapfenanstand: 2 x 15.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Trieb- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Eigengewicht Antriebswagen (ATW): 80 t
Eigengewicht Steuerwagen (STW): 58 t
Zul. Anhängelast ATW: 60 t (STW -)
Zur Mitfahrt zugel. Personen: im ATW 4 / im STW 9 (somit ges. 13)
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Zul. Streckenklasse: C2 oder höher (ATW) (A oder höher für STW)
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 150 m
Steilstreckenzulassung bis 55 ‰ auf Strecken der DB Netz AG
Bremse: KB C-KE-PR-H mZ (D)
FAHRANTRIEB (ATW):
Dieselmotor: 2 Stück wassergekühlter V8-Zylinder Motor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung vom Typ DEUTZ TCD16.0/V8
Motorleistung: 2 x 480 kW (652 PS) bei 1.900 U/min
Motorhubraum: 2 x 15,9 Liter (Bohrung/Hub 132 mm/145 mm)
Getriebe:2 Stück VOITH hydrodynamisches Turbogetriebe vom Typ T212BRE+HA/MISS mit automatischer Achsabschaltung
Hydrodynamischer Fahrantrieb auf alle Achsen des Treibwagens, einzelnen Achsgetriebe sind untereinander über Gelenkwellen verbunden.
Armin Schwarz
Frontaufnahme vom Gleismesstriebzug (GMTZ) hier Steuerwagen 726 101 (GMTZ-STW) am 26.09.2014 der DB Netz AG auf der Inno Trans 2014 in Berlin.
Wofür an dieser Front dieser sehr stabilen Vierkantrohrrahmen hat ist mir z.Z. unbekannt.
Armin Schwarz
Da es leicht am Regnen war, hatte ich freies Schussfeld....
Der Gleismesszug 725 002-0 / 726 002-9 der DB Netz Instandhaltung ist am 16.08.2014 im Südwestfälischen Eisenbahnmuseum in Siegen ausgestellt, hier war am 16./17. Aug. 2014 das bekannte Lokschuppenfest.
Spenderfahrzeug von 725 002-0 war der DB 798 676-3, ex DB VT98 9676, diese wurde 1959 von der Waggonfabrik Uerdingen unter der Fabriknummer 66557, und 1974 in dieses Fahrzeug umgebaut.
Der 726 002-9 wurde 1974 bei MBB in Donauwörth unter der Fabriknummer 09 27 gebaut.
Die Kontrolle der Fahrwege erfolgte noch bis in die DB Zeit durch den Streckenläufer. Ab 1950 wurde Ultraschall zur Prüfung der Gleise eingesetzt. In den 1970er Jahren war der Bestand an Gleismesswagen bei der Deutschen Bundesbahn gering, außerdem war die Höchstgeschwindigkeit der eingesetzten Fahrzeuge zu niedrig. Im Jahre 1974 entwickelte daher das Bundesbahn-Zentralamt München einen neuartigen zweiteiligen Gleismesstriebzug (GMTZ) auf Basis der BR 798 und des TVT 701. So wurden fünf VT der BR 789 (798 804, 674, 779, 674 und 799) im AW Kassel zu den Fahrzeugen 725 001 bis 005 umgebaut. Diese Fahrzeuge dienen als Antriebs- und Mannschaftswagen, sowie zur Energieversorgung.
Die Messergebnisse werden mittels der motorlosen, bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm in Donauwörth, neu gebauten und mit Messtechnik von der Schweizer Firma Matisa ausgerüsteten, Messwagen 726 001 bis 005 erzielt. Die Messzüge werden im gesamten Bereich der DB eingesetzt, aber auch für die CFL in Luxemburg ist der DB-Messzug im Einsatz. Die Züge gehören mittlerweile zum Geschäftsbereich DB Netz Instandhaltung und sind in Minden beheimatet.
Der Motortriebwagen BR 725:
Der Triebwagen Baureihe entspricht im Aufbau des Wagenkastens dem Uerdinger Schienenbus BR 798. Unverändert beibehalten wurde das Untergestell mit Luftfederung, der Antrieb mit Motor, Getriebe und Kühlanlage, die Radsätze, die Bremse und die elektrische Ausrüstung. Für den Antrieb hat er seine zwei Fahrmotoren des Typs Büssing U10 behalten. Diese 9,8 Liter Sechszylinder-Unterflur-Dieselreihenmotoren mit 150 PS (110 kW) Leistung übertragen ihr Drehmoment über eine hydraulische Kupplung und ein elektromechanisches Schaltgetriebe jeweils auf die entfernt liegende Achse, über eine Gelenkwelle auf das Radsatzwendegetriebe.
Auf beiden Seiten der Motorwagen der Baureihe 725 wurden drei Fenster entfernt und der Geräuschpegel im Innenraum vermindert, darüber hinaus wurde ein Führerstand entfernt. Im Innenraum stehen zwei Schlafabteile, ein Waschraum sowie ein Aufenthaltsraum mit Kochstelle und Kühlschrank zur Verfügung. Auf dem Dach wurde ein 200 Litern Wassertank installiert. Der Innenraum beherbergt auch einen Maschinenraum, der ein Diesel-Stromaggregat (Hatz 1-Zylinder-Dieselmotor mit Bosch - Generator 5 kVA) aufnimmt, um die Messgeräte des Messwagens mit Strom zu versorgen.
Für die Heizung wird die Wärme des Motorkühlwassers ausgenutzt. Bei Motorstillstand wird der Wärmebedarf durch ein ölgefeuertes Heizgerät, das auch das Motorkühlwasser vorwärmt bzw. warm hält, gedeckt.
Technische Daten der BR 725:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: A A
Länge über Puffer/Kupplung: 13.950 mm
Breite: 3.000 mm
Achsabstand: 6.000 mm
Treibraddurchmesser: 900 mm (neu) / 850 mm (abgenutzt)
Eigengewicht: 23 t
Nutzlast: 1,5 t
Zul. Anhängelast: 20 t
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 10
Leistung: 150 PS (110 kW)
Max. Drehzahl: 1.900 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Fortsetzung, nachfolgendes Bild....
Armin Schwarz
Von der anderen Seite und Fortsetzung der Beschreibung (siehe Vorgönger Bild)...
Der Gleismesszug 725 002-0 / 726 002-9 der DB Netz Instandhaltung ist am 16.08.2014 im Südwestfälischen Eisenbahnmuseum in Siegen ausgestellt.
Der Messwagen BR 726:
Dieser entspricht in der Grundkonstruktion der Ausführung des Regelturmtriebwagens BR 701. Auf geringer Verwindung und Durchbiegung ist durch Längs- und Querträger mit entsprechenden Widerstandsmomenten besonderer Wert gelegt worden.
Der Gleismesswagen besteht aus dem Messraum und einem Führerstand. In der Mitte des Messraumes befindet sich der Messtisch, an dem die Auswertung der Messergebnisse erfolgt. Eine Werkbank ermöglicht der Bedienungsmannschaft kleinere Reparaturen. Die Stromversorgung der Messeinrichtung erfolgt durch ein 220/380 V-Dieselstromaggregat, das im Triebwagen untergebracht ist. Zur Verständigung mit dem Zugführer im Triebwagen ist eine Wechselsprechanlage vorhanden.
Die Messwagen verfügen über eine spezielle Federung, um den Wagen unabhängig von seiner Beladung und dem Verlauf des Fahrwegs stets waagerecht und in konstanter Höhe über der Schienenoberkante zu halten. Dies ist notwendig, um eine ausreichende Genauigkeit der Messergebnisse sicherzustellen.
Die Messung geschieht mechanisch, mittel unter dem Wagenkasten angebrachten absenkbaren Achsen. Diese registrieren die Gleisparameter, um sie dann auf dem Messtisch anzuzeigen. Diese mechanische Messtechnik gilt inzwischen als überholt, da digitale Messeinrichtungen mittels Ultraschallprüfung oder Lasertechnik eine höhere Genauigkeit erreichen. Zudem können diese bei höheren Geschwindigkeiten betrieben werden, während die Messgeschwindigkeit der Baureihe 725/726 auf 80 km/h begrenzt ist.
Technische Daten der BR 726:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Laufachsen: 2
Länge über Puffer/Kupplung: 13.400 mm
Breite: 3.000 mm
Achsabstand: 6.000 mm
Laufraddurchmesser: 850 mm
Eigengewicht: 18 t
Nutzlast: 1,0 t
Zul. Anhängelast: -
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 15
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Die Wagen (BR 725 mit BR 726) sind miteinander durch Scharfenbergkupplungen verbunden, an den anderen Enden der Fahrgestelle sind normale Seitenpuffer und Schraubenkupplungen angebracht.
Der Messzug ist auch für Steilstrecken der DB zugelassen, bei der Talfahrt beträgt dann die zulässige Höchstgeschwindigkeit 25 km/h.
Armin Schwarz
Detail Bild von 726 002-9 der DB Netz Instandhaltung am 16.08.2014 im Südwestfälischem Eisenbahnmuseum in Siegen, gut zu sehen die angehobene Messachse, Armin Schwarz
Die "Herkules" 223 156-1 (92 80 1223 156-1 D-EGOO) der Enercon bzw. e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH in Aurich steht am 16.08.2014 im Siegener Lokschuppen, hier hatte das Südwestfälisches Eisenbahnmuseum das bekannte Lokschuppenfest.
Die Siemens ER 20 (Eurorunner) wurde 2011 unter der Fabriknummer 21681 gebaut. Armin Schwarz
In einem etwas neuen Outfit (rote Türen) und mit neuer Fahrzeugbezeichnung....
Der ET 232104 "Hagen", ex ET 23004 (94 80 0427 103-7 D-ABRN / 94 80 0827 103-3 D-ABRN / 94 80 0427 603-6 D-ABRN) der Abellio Rail NRW GmbH (ein 3-teiliger Stadler Flirt EMU 3bzw. BR 0427), als RE 16 "Ruhr-Sieg-Express" (Siegen - Kreuztal - Finnentrop - Hagen - Essen), am 12.08.2014 kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Kreuztal. Er fährt hier gerade man Reiter-Stellwerk Kreuztal Fahrdienstleiter (Kf) vorbei.
Zuvor hatte der FLIRT silberne Türen, nun mit den roten Türen gefällt er mir persönlich noch besser. Armin Schwarz
Ein Alstom Coradia LINT 27 (Dieseltriebwagen der BR 640) der DreiLänderBahn fährt am 12.08.2014 als RB 95 "Sieg-Dill-Bahn" (Dillenburg-Siegen-Au/Sieg) über den Rudersdorfer Viadukt in Richtung Siegen, nächster Halt ist Siegen Hbf.
Ab dem Fahrplanwechsel Dezember 2014 wird diese Linie (RB 95) nur noch zwischen Siegen und Dillenburg verkehren. Bedingt durch die Änderungen das Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg, welches hier dann durch die HLB gefahren wird. Dann gibt es die Verbindungen: RB 28 Limburg – Altenkirchen – Au – Betzdorf – Siegen und RB 93 Bad Berleburg – Erndtebrück – Siegen – Betzdorf, so muss man dann in Siegen umsteigen. Aber der Schienennahverkehr ist dann auch sehr erweitert, denn es wird im 1/2-Stunden-Takt gefahren und nicht wie jetzt im Stunden-Takt.
Armin Schwarz
Auch hierzulande sind Bahn-Kuh-Bilder möglich....
Ein 5-teiliger Flirt der HLB (Hessischen Landesbahn) als RE 99 (RE 40) Main-Sieg-Express (Siegen - Gießen) hier Umlauf HLB24965, fährt am 12.08.2014 über den Rudersdorfer Viadukt in Richtung Gießen.
Der Rudersdorfer Viadukt wurde zwischen 1914 und 1915 gebaut, und gehört zu den Ingenieur-Großbauwerken der Dillstrecke (KBS 445).
Armin Schwarz
Die 185 044-5 (91 80 6185 044-5 D-DB) der DB Schenker Rail Deutschland AG macht sich am 12.08.2014 im Kreuztaler Abstellbereich Bereit.
Die TRAXX F140 AC wurde 2001 bei Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 33443 gebaut. Armin Schwarz
Ein kurzer Güterzug....
Die Lok 41 (98 80 0272 008-0 D-KSW), eine MaK DE 1002, der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW) fährt am 12.08.2014 mit einem 6-achsigem Teleskophaubenwagen der Gattung Sahimms-u 900, auf Gleis 3 unter dem Reiterstellwerk Kreuztal Nord (Kn) hindurch, bzw. durch den Bahnhof Kreuztal in Richtung Rangierbahnhof.
Hinweis: Aufgenommen von öffentlicher Straße (Zuschnitt aus Teleaufnahme). Armin Schwarz
Erwischt....
Der ET 232109 "Kreis Siegen-Wittgenstein", ex ET 23009, ein 3-teiliger Stadler Flirt der Abellio Rail NRW erreicht, als RB 91 "Ruhr-Sieg-Bahn" Hagen - Finnentrop - Kreuztal - Siegen, den Bahnhof Kreuztal. Hier kurz vor dem Reiterstellwerk Kreuztal Nord (Kn), welches sich direkt vor den Bahnsteigen befindet.
Hinweis: Aufgenommen von öffentlicher Straße (Zuschnitt aus Teleaufnahme).
Armin Schwarz
Drehgestellflachwagen für Coiltransporte mit sechs Radsätzen, verschiebbaren Teleskophauben und Lademulden für Coiltransporte der Gattung Sahimms-u 900 (31 80 4876 684-0 D-DB), der DB Schenker Rail, abgestellt am 12.08.2014 in Kreuztal.
Die Wagenabdeckung besteht aus vier verschiebbaren Stahl-Teleskophauben, die sich einseitig oder zu beiden Wagen enden hin soweit übereinander schieben lassen, dass jeweils 40% der gesamten Ladelänge freigelegt sind.
Technische Daten:
Gattungszeichen mit Bauartnummer: Sahimms-u 900
Ladebreite in den Mulden: 2.400 mm
max. Durchmesser der Coils: 2.700 mm
Wagenhöhe: 4.148 mm
Anzahl der Radsätze: 6 (in zwei Drehgestellen)
Drehzapfenabstand: 8.000 mm
Achsabstände in den Drehgestellen: 1.700 mm
Länge über Puffer: 15.000 mm
Eigengewicht: 32.660 kg
max. Tragfähigkeit: 98,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m Armin Schwarz
Auf der InnoTrans 2014 in Berlin wurde auch die neue Britische Klasse 700 /Thameslink (British Rail Class 700) von Siemens Rail Systems, auf dem Freigelände vorgestellt (26.09.2014).
Die Britische Klasse 700 ist eine im Bau befindliche Baureihe elektrischer Nahverkehrstriebzüge aus dem von Siemens Rail Systems entwickelten Fahrzeugkonzept Desiro City. Sie sollen ab 2016 den Fahrgastbetrieb auf der Thameslink-Strecke aufnehmen. Die Thameslink-Strecke ist eine Nord-Süd-Verbindung in England, zwischen den Städten Bedford über London nach Brighton. Dabei wird der nördliche Abschnitt mit 25 kV Wechselstrom an Oberleitungen, und der südliche Abschnitt mit 750 V Gleichstrom an Stromschienen betrieben, für beide Systeme sind die Züge einsetzbar.
Die Modernisierung der Thameslink-Strecke wurde 2008 beschlossen. Im 2013 kam es zur Vertragsunterzeichnung von 55 zwölf- und 60 achtteiligen Triebzügen des neu entwickelten Typs Desiro City. Der Auftragswert des Rollmaterials beträgt rund 1,8 Milliarden Euro (1,6 Milliarden Pfund). Deren Fertigung findet im Siemens-Werk in Krefeld-Uerdingen statt.
Der Siemens verfolgt wie beim ICx ein Motorwagenkonzept, so dass alle Traktionskomponenten in einem Wagen integriert sind, nicht über mehrere verteilt. Pro Motorwagen werden bei der 700er-Klasse 825 kW Energie in Bewegung umgesetzt. Dass ergibt sich aus der angegebenen Gesamtleistung von 3,3 MW (8-Teiler) bzw. 5 MW (12-Teiler).
Laut Herstellerangaben sollen diese Triebzuge bis zu 50 % Energie gegenüber bestehenden Fahrzeugen einsparen.
Technische Daten der 8-Wagen-Konfiguration (Cass 700.0):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Bestellte Züge: 60 Stück
Achsfolge: Bo‘Bo‘+2‘2‘+Bo‘Bo‘+2‘2‘+2‘2‘+Bo‘Bo‘+2‘2‘+Bo‘Bo‘
Nennlänge je Wagen: 20 m
Länge über Kupplung: 162.000 mm
Breite: 2.800 mm
Fußbodenhöhe: 1.100 mm
Triebraddurchmesser: 820 mm (neu) 760 mm (abgenutzt)
Eigengewicht: 278 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (100 mph)
Stundenleistung: 3.300 kW
Stromsysteme:
Über Oberleitung: 25 KV AC/50 Hz AC
Über 3. Schiene (Stromschiene) 750 V DC
Abweichende Technische Daten der 12-Wagen-Konfiguration (Cass 700.1):
Bestellte Züge: 55 Stück
Achsfolge: Bo‘Bo‘+2‘2‘+Bo‘Bo‘+Bo‘Bo‘+2‘2‘+ 2‘2‘+2‘2‘+2‘2‘+Bo‘Bo‘+Bo‘Bo‘+ 2‘2‘ +Bo‘Bo‘
Länge über Kupplung: 242.600 mm
Eigengewicht: 410 t
Stundenleistung: 5.000 kW Armin Schwarz
Detail - Antribesdrehgestell von dem Class 700 (Siemens Desiro City / Thameslink) der auf der InnoTrans 2014 in Berlin ausgestellt wurde (26.09.2014). Armin Schwarz
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