hellertal.startbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden  | Eigene Seite eröffnen 
Forum   Impressum

8519 Bilder
<<  vorherige Seite  325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 nächste Seite  >>
Gleich zweimal die 332 901-8 der RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), ex RAR V 240.01 „Kamila“, ex DB 332 901-8, ex DB Köf 11 063, ist am 26 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt.

Die Köf 11 063 wurde 1964 von Lokomotiv- und Maschinenfabrik Gmeinder & Co. in Mosbach unter der Fabriknummer 5304 gebaut und als Köf 11 063 an die Deutsche Bundesbahn geliefert, zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 332 901-8. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1999, im Jahre 2003 ging sie dann an die RAR (Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG) in Ellwangen dort wurde sie als V 240.01 „Kamila“ bezeichnet. 2005 kam sie dann zur RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) in Linz, diese ist eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), dort wird sie nun wieder als 332 901-8 bezeichnet. Die Lok hat seit 2007 die NVR-Nummer 98 80 3332 901-8 D-EVG.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 7.830 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t 
Dieselkraftstoff: 300 l
Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A
Leistung:  177 kW (240 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h 
Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Gleich zweimal die 332 901-8 der RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), ex RAR V 240.01 „Kamila“, ex DB 332 901-8, ex DB Köf 11 063, ist am 26 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt. Die Köf 11 063 wurde 1964 von Lokomotiv- und Maschinenfabrik Gmeinder & Co. in Mosbach unter der Fabriknummer 5304 gebaut und als Köf 11 063 an die Deutsche Bundesbahn geliefert, zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 332 901-8. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1999, im Jahre 2003 ging sie dann an die RAR (Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG) in Ellwangen dort wurde sie als V 240.01 „Kamila“ bezeichnet. 2005 kam sie dann zur RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) in Linz, diese ist eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), dort wird sie nun wieder als 332 901-8 bezeichnet. Die Lok hat seit 2007 die NVR-Nummer 98 80 3332 901-8 D-EVG. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 7.830 mm Achsabstand: 2.800 mm Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t Dieselkraftstoff: 300 l Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A Leistung: 177 kW (240 PS) Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Armin Schwarz

Gleich zweimal die 332 901-8 der RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), ex RAR V 240.01 „Kamila“, ex DB 332 901-8, ex DB Köf 11 063, ist am 26 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt.

Die Köf 11 063 wurde 1964 von Lokomotiv- und Maschinenfabrik Gmeinder & Co. in Mosbach unter der Fabriknummer 5304 gebaut und als Köf 11 063 an die Deutsche Bundesbahn geliefert, zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 332 901-8. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1999, im Jahre 2003 ging sie dann an die RAR (Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG) in Ellwangen dort wurde sie als V 240.01 „Kamila“ bezeichnet. 2005 kam sie dann zur RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) in Linz, diese ist eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), dort wird sie nun wieder als 332 901-8 bezeichnet. Die Lok hat seit 2007 die NVR-Nummer 98 80 3332 901-8 D-EVG.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 7.830 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t 
Dieselkraftstoff: 300 l
Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A
Leistung:  177 kW (240 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h 
Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Gleich zweimal die 332 901-8 der RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), ex RAR V 240.01 „Kamila“, ex DB 332 901-8, ex DB Köf 11 063, ist am 26 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt. Die Köf 11 063 wurde 1964 von Lokomotiv- und Maschinenfabrik Gmeinder & Co. in Mosbach unter der Fabriknummer 5304 gebaut und als Köf 11 063 an die Deutsche Bundesbahn geliefert, zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 332 901-8. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1999, im Jahre 2003 ging sie dann an die RAR (Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG) in Ellwangen dort wurde sie als V 240.01 „Kamila“ bezeichnet. 2005 kam sie dann zur RE (Rheinische Eisenbahn GmbH) in Linz, diese ist eine Tochtergesellschaft der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG), dort wird sie nun wieder als 332 901-8 bezeichnet. Die Lok hat seit 2007 die NVR-Nummer 98 80 3332 901-8 D-EVG. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 7.830 mm Achsabstand: 2.800 mm Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t Dieselkraftstoff: 300 l Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A Leistung: 177 kW (240 PS) Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Armin Schwarz

Der Liebherr A 900 C ZW Li / 1031 Zweiwegebagger mit Vier-Punkt-Abstützung, der Hering Bau GmbH und Co. KG aus Burbach-Holzhausen (interne Nr. 51), Kleinwagen-Nr. D-HGUI 99 80 9903 138-2, abgestellt am 26 Dezember 2024 auf dem ehem. Kleinbahnhof der Westerwaldbahn (WEBA) in Scheuerfeld/Sieg.

Der Zweiwegebagger hat ein Eigengewicht von 22,5 t, eine Anhängelast von 120 t und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h (in Weichen und Kreuzungen beschränkt auf 10 km/h), er hat eine Kfz -Bremse und eine Waggonbremsanlage.
Der Liebherr A 900 C ZW Li / 1031 Zweiwegebagger mit Vier-Punkt-Abstützung, der Hering Bau GmbH und Co. KG aus Burbach-Holzhausen (interne Nr. 51), Kleinwagen-Nr. D-HGUI 99 80 9903 138-2, abgestellt am 26 Dezember 2024 auf dem ehem. Kleinbahnhof der Westerwaldbahn (WEBA) in Scheuerfeld/Sieg. Der Zweiwegebagger hat ein Eigengewicht von 22,5 t, eine Anhängelast von 120 t und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h (in Weichen und Kreuzungen beschränkt auf 10 km/h), er hat eine Kfz -Bremse und eine Waggonbremsanlage.
Armin Schwarz

Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden und Drehrungen, 80 80 3948 002-1 D-HGUI, der Gattung Res (ein Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), abgestellt am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Ladebreite: 2.640 mm
Länge der Ladefläche: 18.660 mm
Ladefläche: 50,5 m²
Höchstgeschwindigkeit: beladen 100 km/h / leer 120 km/h
Eigengewicht: 22.390 kg
Maximale Ladegewicht: 57,6 t (ab Streckenklasse C)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE-GP
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden und Drehrungen, 80 80 3948 002-1 D-HGUI, der Gattung Res (ein Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), abgestellt am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 19.900 mm Drehzapfenabstand: 14.860 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Ladebreite: 2.640 mm Länge der Ladefläche: 18.660 mm Ladefläche: 50,5 m² Höchstgeschwindigkeit: beladen 100 km/h / leer 120 km/h Eigengewicht: 22.390 kg Maximale Ladegewicht: 57,6 t (ab Streckenklasse C) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE-GP
Armin Schwarz

Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden, 33 80 3936 002-3 D-HGUI, der Gattung Res, (ein Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), abgestellt am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Länge der Ladefläche: 18.500 mm
Ladefläche: 48 m²
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Eigengewicht: 24.030 kg
Maximale Ladegewicht: 55,9 t (ab Streckenklasse C)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE-GP
Int. Verwendungsfähigkeit: RIV
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden, 33 80 3936 002-3 D-HGUI, der Gattung Res, (ein Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), abgestellt am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 19.900 mm Drehzapfenabstand: 14.860 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Länge der Ladefläche: 18.500 mm Ladefläche: 48 m² Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Eigengewicht: 24.030 kg Maximale Ladegewicht: 55,9 t (ab Streckenklasse C) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE-GP Int. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

Die beiden vierachsigen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, 33 80 3936 002-3 D-HGUI und 80 80 3948 002-1 D-HGUI, beide der Gattung Res (Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), sind am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt.

Hier im Vordergrund der vierachsige Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden und Drehrungen, 80 80 3948 002-1 D-HGUI.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Ladebreite: 2.640 mm
Länge der Ladefläche: 18.660 mm
Ladefläche: 50,5 m²
Höchstgeschwindigkeit: beladen 100 km/h / leer 120 km/h
Eigengewicht: 22.390 kg
Maximale Ladegewicht: 57,6 t (ab Streckenklasse C)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE-GP
Die beiden vierachsigen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, 33 80 3936 002-3 D-HGUI und 80 80 3948 002-1 D-HGUI, beide der Gattung Res (Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), sind am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt. Hier im Vordergrund der vierachsige Drehgestell-Flachwagen mit klappbaren Seitenborden und Drehrungen, 80 80 3948 002-1 D-HGUI. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 19.900 mm Drehzapfenabstand: 14.860 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Ladebreite: 2.640 mm Länge der Ladefläche: 18.660 mm Ladefläche: 50,5 m² Höchstgeschwindigkeit: beladen 100 km/h / leer 120 km/h Eigengewicht: 22.390 kg Maximale Ladegewicht: 57,6 t (ab Streckenklasse C) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE-GP
Armin Schwarz

Die beiden vierachsigen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, 33 80 3936 002-3 D-HGUI und 80 80 3948 002-1 D-HGUI, beide der Gattung Res (Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), sind am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt.
Die beiden vierachsigen mit klappbaren Seitenborden und Rungen, 33 80 3936 002-3 D-HGUI und 80 80 3948 002-1 D-HGUI, beide der Gattung Res (Schutzwagen zu einem Gleisbauschienenkran), der Hering Bahnbau GmbH (Burbach), sind am 25 Dezember 2024 in Scheuerfeld/Sieg abgestellt.
Armin Schwarz

Der VT 260 (95 80 0648 160-9 D-HEB / 95 80 0648 660-8 D-HEB), ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), erreicht am 30 Dezember 2024 (10:10 Uhr), als RB 96 „Hellertalbahn“ (Neunkirchen/Kr Siegen – Herdorf – Betzdorf/Sieg), den Bahnhof Herdorf. Mit ihm begann unser Jahresabschlussfahrt nach Bonn-Beuel und Köln. 

Der Alstom Coradia LINT 41 wurde 2004 von der ALSTOM Transport Deutschland GmbH (vormals LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt unter der Fabriknummer 1188-010 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB, die Hessische Landesbahn hatte 74,9% der Gesellschaftsanteile.
Der VT 260 (95 80 0648 160-9 D-HEB / 95 80 0648 660-8 D-HEB), ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), erreicht am 30 Dezember 2024 (10:10 Uhr), als RB 96 „Hellertalbahn“ (Neunkirchen/Kr Siegen – Herdorf – Betzdorf/Sieg), den Bahnhof Herdorf. Mit ihm begann unser Jahresabschlussfahrt nach Bonn-Beuel und Köln. Der Alstom Coradia LINT 41 wurde 2004 von der ALSTOM Transport Deutschland GmbH (vormals LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH) in Salzgitter-Watenstedt unter der Fabriknummer 1188-010 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB, die Hessische Landesbahn hatte 74,9% der Gesellschaftsanteile.
Armin Schwarz

VT 128 der STB - Süd-Thüringen-Bahn GmbH, ein  ein Stadler Regio-Shuttle RS1 (95 80 0650 528-2 D-STB) steht am 24 August 2013 im Hbf Eisennach, als RB nach Neuhaus am Rennweg, zur Abfahrt bereit.
VT 128 der STB - Süd-Thüringen-Bahn GmbH, ein ein Stadler Regio-Shuttle RS1 (95 80 0650 528-2 D-STB) steht am 24 August 2013 im Hbf Eisennach, als RB nach Neuhaus am Rennweg, zur Abfahrt bereit.
Armin Schwarz

Die MRCE Dispolok ES 64 U2-001 182 501-7 (91 80 6182 501-7 D-DISPO) als Schublok von einem Nahverkehrszug nach Halle/Saale im Bahnhof Eisennach am 24 August 2013.

Die Lok wurde 2001 unter Fabriknummer  20557 gebaut, sie trägt die NVR-Nummer 91 80 6182 501-7 D-DISPO und die EBA 00M09B 001.

Die elektrische Zweisystemlokomotive aus der Euro-Sprinter-Familie zweiter Generation nutzt beide in Europa üblichen Wechselstromsysteme und ist derzeit eine der modernsten und leistungsstärksten Lokomotiven für den europäischen Personen- und Güterverkehr. Speziell die als Bosporus-Sprinter ausgelegte Variante der ES 64 U2 ist eine echte Bereicherung im europäischen Schienenverkehr und ermöglicht eine durchgängige Fahrt von Hamburg bis an die türkische Grenze – ohne Wechsel der Lokomotive.
Zulassungen für folgende Länder sind erteilt:  Deutschland, Österreich, Schweiz, Ungarn, Rumänien, Bulgarien

Die Hersteller-Bezeichnung ES64 ist die Abkürzung von EuroSprinter zusammen mit den ersten beiden Ziffern der Nennleistung (6400 kW). Die Bezeichnung U steht für Universallok.

Technische Daten:
Achsfolge:  Bo`Bo`
Spurweite:  1.435 mm
Länge über Puffer:  19.280 mm
Drehzapfenabstand: 9.900 mm
Breite: 3.000 mm
Raddurchmesser (neu):  1.150 mm
Gewicht: 86 t
Spannungssysteme:  15 kV, 16,7 Hz und 25 kV, 50 Hz
Dauerleistung:  6.400 kW
Höchstgeschwindigkeit:  230 km/h
Anfahrzugskraft:  300 kN

Quelle: Mitsui Rail Capital Europe GmbH
Die MRCE Dispolok ES 64 U2-001 182 501-7 (91 80 6182 501-7 D-DISPO) als Schublok von einem Nahverkehrszug nach Halle/Saale im Bahnhof Eisennach am 24 August 2013. Die Lok wurde 2001 unter Fabriknummer 20557 gebaut, sie trägt die NVR-Nummer 91 80 6182 501-7 D-DISPO und die EBA 00M09B 001. Die elektrische Zweisystemlokomotive aus der Euro-Sprinter-Familie zweiter Generation nutzt beide in Europa üblichen Wechselstromsysteme und ist derzeit eine der modernsten und leistungsstärksten Lokomotiven für den europäischen Personen- und Güterverkehr. Speziell die als Bosporus-Sprinter ausgelegte Variante der ES 64 U2 ist eine echte Bereicherung im europäischen Schienenverkehr und ermöglicht eine durchgängige Fahrt von Hamburg bis an die türkische Grenze – ohne Wechsel der Lokomotive. Zulassungen für folgende Länder sind erteilt: Deutschland, Österreich, Schweiz, Ungarn, Rumänien, Bulgarien Die Hersteller-Bezeichnung ES64 ist die Abkürzung von EuroSprinter zusammen mit den ersten beiden Ziffern der Nennleistung (6400 kW). Die Bezeichnung U steht für Universallok. Technische Daten: Achsfolge: Bo`Bo` Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 19.280 mm Drehzapfenabstand: 9.900 mm Breite: 3.000 mm Raddurchmesser (neu): 1.150 mm Gewicht: 86 t Spannungssysteme: 15 kV, 16,7 Hz und 25 kV, 50 Hz Dauerleistung: 6.400 kW Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h Anfahrzugskraft: 300 kN Quelle: Mitsui Rail Capital Europe GmbH
Armin Schwarz

Die 99 715 der GbR (Leihgabe an die Preßnitztalbahn, heute wieder als 99 1715-4 geführt, eine Sächsische VI K (Baureihe 99.67–71) steht am 24 August 2013 im Dampflokwerk Meiningen. Die Aufnahme entstand auf einer offiziellen Führung.

Die Lok 99 1715-4 ist eine Lokomotive der Sächsischen Gattung VI K. Sie ist als eine von nur noch 4 existierenden Maschinen dieser Gattung wichtiger Zeitzeuge der sächsischen Schmalspurbahngeschichte. Beinahe hätte die Lok 99 715 das gleiche Schicksal wie ihre 58 Schwesterlokomotiven ereilten. Sieben Eisenbahnfreunde aus dem Raum Dresden und Freital hatten zur Rettung der Lok 99 1715-4 die Gesellschaft  GbR 99 715 Wilsdruff  gegründet und die Lokomotive im Jahr 1991 mit Hilfe des VSE und der SEG von der DR gekauft. 
Die Lok wurde aufgearbeitet und konnte am 17.04.2003 ihre erfolgreiche Probefahrt zwischen Dippoldiswalde und Seifersdorf erleben. Damit konnte die Gesellschaft  GbR 99 715 Wilsdruff  ihr Ziel, die Lokomotive nach mehr als dreißig Jahren auf Abstellgleisen wieder auf sächsischen Schmalspurstrecken einzusetzen, verwirklichen. 

Gebaut wurde die Lok 1927 von der Sächsische Maschinenfabrik AG in Chemnitz (vormals R. Hartmann AG) unter der Fabriknummer 4672. Im Jahr 1963 bekam sie im RAW Cottbus einen Neubaukessel für 99 715 unter der Fabriknummer 9. Im Jahr 1973 fand die Außerbetriebsetzung bei der DR statt, bis Januar 1992 stand die Lok in Radebeul-Ost, wo sie über viele Jahre von Mitgliedern der DMV-Arbeitsgemeinschaft bzw. der Traditionsbahn Radebeul e.V. gepflegt wurde. Vom Juli 1992 bis 1994 war sie in Wilsdruff als Denkmal. Von 1994 bis zum 26.November 1999 war die Lok im Lokschuppen in Nossen abgestellt. Nach erfolgreicher Hauptuntersuchung im DLW Meiningen erfolgte 2003 dann die Wiederinbetriebsetzung durch die GbR 99 715.

Bezeichnungen und Eigentümer:
1927-1949: 99 715 (DRB)
1949-1970: 99 715 (DR)
1970-1991: 99 1715-4 (DR)
1991-1992: 99 715 (VSE - Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.)
1992-2004: 99 715 (GbR 99 715)
seit 2004: 99 715 (GbR 99 715, Leihgabe an Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V.)

Als Gattung VI K (sprich: sechs Ka) bezeichneten die Sächsischen Staatseisenbahnen fünffach gekuppelte Schmalspurdampflokomotiven mit der Spurweite 750 mm. Die Deutsche Reichsbahn (DR) ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 99.64–65 ein und beschaffte in den Jahren 1923 bis 1927 mehrere Nachbauserien, die innerhalb der Baureihe 99.67–71 eingeordnet wurden. Insgesamt waren 62 Exemplare dieser Gattung gebaut worden, von denen auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch 26 bei der DR in Sachsen, 13 bei der DB und zwei in Österreich im Einsatz waren. Fünf weitere Loks kamen in anderen Ländern zum Einsatz. Insgesamt waren nach dem Zweiten Weltkrieg noch 46 Loks vorhanden. 

Technische Merkmale:
Die VI K waren fünffach gekuppelte Heißdampflokomotiven. Der erste, dritte und fünfte Radsatz der Lok war zu den Seiten hin beweglich gelagert (Gölsdorf-Achse), wobei zur Führung der ersten und fünften Achse eine Rückstellvorrichtung eingebaut wurde. Diese besteht aus einer auf der Radsatzwelle mittig befestigten Stahlscheibe, welche durch federbelastete Druckstücke zentriert wird. Durch diese Konstruktion konnten Gleisbögen bis zu einem Halbmesser von 50 m durchfahren werden. Treibachse war ursprünglich die vierte Achse, bei den bei der DR erneuerten Lokomotiven diente die dritte Achse als Treibachse. Die Lokomotiven hatten Schmidt’sche Rauchrohrüberhitzer. Als Bremsen waren eine Saugluftbremse Bauart Körting, die Seilhaspel für die Heberleinbremse und bei den neu gebauten Lokomotiven auch eine Druckluftbremse Bauart Knorr als Zusatzbremse vorhanden. Die württembergischen Lokomotiven hatten nur eine Druckluftbremse der Bauart Knorr.

Ursprungsbauart:
Die Lokomotiven waren ursprünglich für die Heeresverwaltung entwickelt worden. 15 Stück wurden von Henschel & Sohn in Cassel (heute Kassel geschr.) gebaut. Sie sollten auf polnischen Schmalspurstrecken zum Einsatz kommen. Durch den Friedensvertrag von Brest-Litowsk kam ein Einsatz im Osten nicht mehr zustande. Im Jahr 1919 kauften die Sächsischen Staatseisenbahnen alle Maschinen der Serie für ihre Schmalspurstrecken auf. Sie erhielten die sächsischen Bahnnummern 210 bis 224. Die Deutsche Reichsbahn übernahm alle 15 Loks mit den Nummern 99 641 bis 99 655.

Die Maschinen mit den Nummern 99 650 und 99 651 kamen Ende des Jahres 1928 zur Reichsbahndirektion Stuttgart, welche sie beim Lokbahnhof Ochsenhausen, der dem Bw Aulendorf unterstellt war, einsetzte. Beide Loks waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs am 31. Mai 1964 die Stammfahrzeuge der württembergischen Schmalspurbahn Biberach – Warthausen – Ochsenhausen. Anschließend kamen sie zur Bottwartalbahn.

Die zwei Loks (99 643 und 99 647) kamen im Juli 1944 aus Sachsen nach Österreich, erstere sofort zu den Waldviertler Schmalspurbahnen, 99 647 zunächst zur Vellachtalbahn in Kärnten. Von Österreich gelangten sie im Dezember 1948 als Reparationsleistung in die Sowjetunion.Die 99 649 ging bereits im Zweiten Weltkrieg verloren, die 99 641, 645 und 652 mussten nach 1945 auch an die Sowjetunion abgegeben werden.

Die letzten beiden Exemplare bei der Deutschen Bundesbahn, die Fahrzeuge der Bottwartalbahn, wurden am 31. Juli und am 29. September 1969 ausgemustert. Letztere, die Nummer 99 651, wurde anschließend in Steinheim an der Murr als Denkmal aufgestellt. Sie war die einzige Schmalspurdampflokomotive der Deutschen Bundesbahn, die noch eine EDV-Betriebsnummer erhalten hatte.


Nachbaulokomotiven der Deutschen Reichsbahn (DR):
Die Loks der Baureihe 99.67–71 der Deutschen Reichsbahn waren Nachbauten der sächsischen Gattung VI K, die in den Jahren 1923 bis 1927 gebaut wurden. Sie trugen die Betriebsnummern 99 671 bis 99 717. Gebaut wurden die 47 Lokomotiven von Henschel & Sohn (13 Lokomotiven), der Sächsischen Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann AG in Chemnitz (22 Loks) und der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (12 Loks).

Eine Reihe dieser Lokomotiven wurde auch in Württemberg bei der Bottwartalbahn und der Zabergäubahn eingesetzt: Die 99 679 bis 99 683 wurden gleich nach Württemberg geliefert, später wurden noch 99 671, 672, 698, 701, 704 und 716 aus Sachsen nach Württemberg umgesetzt. Die meisten dieser Maschinen waren bis etwa 1965 bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz, 1967 wurde als letzte die 99 704 ausgemustert.

Bis auf wenige Details unterschieden sich die Nachbauten kaum von ihren nachgerüsteten Vorgängern. Äußerlich waren die Nachbaulokomotiven vor allem an der weniger abgerundeten Verkleidung des Dampfdoms zu erkennen.

1927 baute die Maschinenfabrik Esslingen vier meterspurige Lokomotiven dieses Typs nach, welche als Baureihe 99.19 bei der Deutschen Reichsbahn eingeordnet wurden.

In den 1960er Jahren unterzog die Deutsche Reichsbahn (DR) die sieben Lokomotiven 99 673, 678, 685, 692, 703, 713 und 715 einer Generalreparatur (GR). Dabei kamen neue Kessel in Schweißkonstruktion zum Einbau. Teilweise erhielten sie auch neue Wasser- und Kohlenkästen.

1970 erhielten die im Reichsbahnbetriebsbestand verbliebenen Lokomotiven eine neue Nummer, indem eine 1 vor die Ordnungsnummer gestellt wurde, die eine mit Bindestrich angefügte EDV-Kontrollziffer abschloss.

Heute sin noch 4 Loks erhalten geblieben, es sind:
•	99 651 der Öchsle Schmalspurbahn e. V., Baujahr 1918 von Henschel unter Fabriknummer 16132, nicht betriebsfähig, soll rollfähig gemacht werden.
•	99 713 der SDG im Einsatz bei Lößnitzgrundbahn, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4670, betriebsfähig.
•	99 715 der GbR 99 715, Leihgabe an Preßnitztalbahn Jöhstadt, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, betriebsfähig.
•	99716 der Öchsle Bahn AG, Warthausen, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, z.Z. nicht betriebsfähig, aber in Hauptuntersuchung.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Henschel, Sächsische Maschinenfabrik, Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe
Gebaut: 15 (1918-19), 47 (1923–27)
Bauart:  E h2
Gattung:  K 55.9
Spurweite:  750 mm
Länge über Kupplung: 8.990 mm (BR 99.64–65: 8.680 mm)
Höhe:  3.550 mm
Breite: 2.400 mm
Gesamtradstand:  3.720 mm (später teilw. Nach DR-Umbau 4.000 mm)
Kleinster befahrbarer Radius:  50m
Leergewicht:  32,50 t (BR 99.64–65: 30,4 t)
Dienstgewicht:  42,25 t (BR 99.64–65: 40,4 t)
Höchstgeschwindigkeit:  30 km/h
Indizierte Leistung:  480 PSi, 
Anfahrzugkraft: 76,20 kN
Steuerungsart: Heusinger
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 430 mm
Kolbenhub: 400 mm
Kesselüberdruck: 14 bar
Wasservorrat: 4,5 m³ 
Brennstoffvorrat: 2,5 t Kohle
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Die 99 715 der GbR (Leihgabe an die Preßnitztalbahn, heute wieder als 99 1715-4 geführt, eine Sächsische VI K (Baureihe 99.67–71) steht am 24 August 2013 im Dampflokwerk Meiningen. Die Aufnahme entstand auf einer offiziellen Führung. Die Lok 99 1715-4 ist eine Lokomotive der Sächsischen Gattung VI K. Sie ist als eine von nur noch 4 existierenden Maschinen dieser Gattung wichtiger Zeitzeuge der sächsischen Schmalspurbahngeschichte. Beinahe hätte die Lok 99 715 das gleiche Schicksal wie ihre 58 Schwesterlokomotiven ereilten. Sieben Eisenbahnfreunde aus dem Raum Dresden und Freital hatten zur Rettung der Lok 99 1715-4 die Gesellschaft "GbR 99 715 Wilsdruff" gegründet und die Lokomotive im Jahr 1991 mit Hilfe des VSE und der SEG von der DR gekauft. Die Lok wurde aufgearbeitet und konnte am 17.04.2003 ihre erfolgreiche Probefahrt zwischen Dippoldiswalde und Seifersdorf erleben. Damit konnte die Gesellschaft "GbR 99 715 Wilsdruff" ihr Ziel, die Lokomotive nach mehr als dreißig Jahren auf Abstellgleisen wieder auf sächsischen Schmalspurstrecken einzusetzen, verwirklichen. Gebaut wurde die Lok 1927 von der Sächsische Maschinenfabrik AG in Chemnitz (vormals R. Hartmann AG) unter der Fabriknummer 4672. Im Jahr 1963 bekam sie im RAW Cottbus einen Neubaukessel für 99 715 unter der Fabriknummer 9. Im Jahr 1973 fand die Außerbetriebsetzung bei der DR statt, bis Januar 1992 stand die Lok in Radebeul-Ost, wo sie über viele Jahre von Mitgliedern der DMV-Arbeitsgemeinschaft bzw. der Traditionsbahn Radebeul e.V. gepflegt wurde. Vom Juli 1992 bis 1994 war sie in Wilsdruff als Denkmal. Von 1994 bis zum 26.November 1999 war die Lok im Lokschuppen in Nossen abgestellt. Nach erfolgreicher Hauptuntersuchung im DLW Meiningen erfolgte 2003 dann die Wiederinbetriebsetzung durch die GbR 99 715. Bezeichnungen und Eigentümer: 1927-1949: 99 715 (DRB) 1949-1970: 99 715 (DR) 1970-1991: 99 1715-4 (DR) 1991-1992: 99 715 (VSE - Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.) 1992-2004: 99 715 (GbR 99 715) seit 2004: 99 715 (GbR 99 715, Leihgabe an Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V.) Als Gattung VI K (sprich: sechs Ka) bezeichneten die Sächsischen Staatseisenbahnen fünffach gekuppelte Schmalspurdampflokomotiven mit der Spurweite 750 mm. Die Deutsche Reichsbahn (DR) ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 99.64–65 ein und beschaffte in den Jahren 1923 bis 1927 mehrere Nachbauserien, die innerhalb der Baureihe 99.67–71 eingeordnet wurden. Insgesamt waren 62 Exemplare dieser Gattung gebaut worden, von denen auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch 26 bei der DR in Sachsen, 13 bei der DB und zwei in Österreich im Einsatz waren. Fünf weitere Loks kamen in anderen Ländern zum Einsatz. Insgesamt waren nach dem Zweiten Weltkrieg noch 46 Loks vorhanden. Technische Merkmale: Die VI K waren fünffach gekuppelte Heißdampflokomotiven. Der erste, dritte und fünfte Radsatz der Lok war zu den Seiten hin beweglich gelagert (Gölsdorf-Achse), wobei zur Führung der ersten und fünften Achse eine Rückstellvorrichtung eingebaut wurde. Diese besteht aus einer auf der Radsatzwelle mittig befestigten Stahlscheibe, welche durch federbelastete Druckstücke zentriert wird. Durch diese Konstruktion konnten Gleisbögen bis zu einem Halbmesser von 50 m durchfahren werden. Treibachse war ursprünglich die vierte Achse, bei den bei der DR erneuerten Lokomotiven diente die dritte Achse als Treibachse. Die Lokomotiven hatten Schmidt’sche Rauchrohrüberhitzer. Als Bremsen waren eine Saugluftbremse Bauart Körting, die Seilhaspel für die Heberleinbremse und bei den neu gebauten Lokomotiven auch eine Druckluftbremse Bauart Knorr als Zusatzbremse vorhanden. Die württembergischen Lokomotiven hatten nur eine Druckluftbremse der Bauart Knorr. Ursprungsbauart: Die Lokomotiven waren ursprünglich für die Heeresverwaltung entwickelt worden. 15 Stück wurden von Henschel & Sohn in Cassel (heute Kassel geschr.) gebaut. Sie sollten auf polnischen Schmalspurstrecken zum Einsatz kommen. Durch den Friedensvertrag von Brest-Litowsk kam ein Einsatz im Osten nicht mehr zustande. Im Jahr 1919 kauften die Sächsischen Staatseisenbahnen alle Maschinen der Serie für ihre Schmalspurstrecken auf. Sie erhielten die sächsischen Bahnnummern 210 bis 224. Die Deutsche Reichsbahn übernahm alle 15 Loks mit den Nummern 99 641 bis 99 655. Die Maschinen mit den Nummern 99 650 und 99 651 kamen Ende des Jahres 1928 zur Reichsbahndirektion Stuttgart, welche sie beim Lokbahnhof Ochsenhausen, der dem Bw Aulendorf unterstellt war, einsetzte. Beide Loks waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs am 31. Mai 1964 die Stammfahrzeuge der württembergischen Schmalspurbahn Biberach – Warthausen – Ochsenhausen. Anschließend kamen sie zur Bottwartalbahn. Die zwei Loks (99 643 und 99 647) kamen im Juli 1944 aus Sachsen nach Österreich, erstere sofort zu den Waldviertler Schmalspurbahnen, 99 647 zunächst zur Vellachtalbahn in Kärnten. Von Österreich gelangten sie im Dezember 1948 als Reparationsleistung in die Sowjetunion.Die 99 649 ging bereits im Zweiten Weltkrieg verloren, die 99 641, 645 und 652 mussten nach 1945 auch an die Sowjetunion abgegeben werden. Die letzten beiden Exemplare bei der Deutschen Bundesbahn, die Fahrzeuge der Bottwartalbahn, wurden am 31. Juli und am 29. September 1969 ausgemustert. Letztere, die Nummer 99 651, wurde anschließend in Steinheim an der Murr als Denkmal aufgestellt. Sie war die einzige Schmalspurdampflokomotive der Deutschen Bundesbahn, die noch eine EDV-Betriebsnummer erhalten hatte. Nachbaulokomotiven der Deutschen Reichsbahn (DR): Die Loks der Baureihe 99.67–71 der Deutschen Reichsbahn waren Nachbauten der sächsischen Gattung VI K, die in den Jahren 1923 bis 1927 gebaut wurden. Sie trugen die Betriebsnummern 99 671 bis 99 717. Gebaut wurden die 47 Lokomotiven von Henschel & Sohn (13 Lokomotiven), der Sächsischen Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann AG in Chemnitz (22 Loks) und der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (12 Loks). Eine Reihe dieser Lokomotiven wurde auch in Württemberg bei der Bottwartalbahn und der Zabergäubahn eingesetzt: Die 99 679 bis 99 683 wurden gleich nach Württemberg geliefert, später wurden noch 99 671, 672, 698, 701, 704 und 716 aus Sachsen nach Württemberg umgesetzt. Die meisten dieser Maschinen waren bis etwa 1965 bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz, 1967 wurde als letzte die 99 704 ausgemustert. Bis auf wenige Details unterschieden sich die Nachbauten kaum von ihren nachgerüsteten Vorgängern. Äußerlich waren die Nachbaulokomotiven vor allem an der weniger abgerundeten Verkleidung des Dampfdoms zu erkennen. 1927 baute die Maschinenfabrik Esslingen vier meterspurige Lokomotiven dieses Typs nach, welche als Baureihe 99.19 bei der Deutschen Reichsbahn eingeordnet wurden. In den 1960er Jahren unterzog die Deutsche Reichsbahn (DR) die sieben Lokomotiven 99 673, 678, 685, 692, 703, 713 und 715 einer Generalreparatur (GR). Dabei kamen neue Kessel in Schweißkonstruktion zum Einbau. Teilweise erhielten sie auch neue Wasser- und Kohlenkästen. 1970 erhielten die im Reichsbahnbetriebsbestand verbliebenen Lokomotiven eine neue Nummer, indem eine 1 vor die Ordnungsnummer gestellt wurde, die eine mit Bindestrich angefügte EDV-Kontrollziffer abschloss. Heute sin noch 4 Loks erhalten geblieben, es sind: • 99 651 der Öchsle Schmalspurbahn e. V., Baujahr 1918 von Henschel unter Fabriknummer 16132, nicht betriebsfähig, soll rollfähig gemacht werden. • 99 713 der SDG im Einsatz bei Lößnitzgrundbahn, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4670, betriebsfähig. • 99 715 der GbR 99 715, Leihgabe an Preßnitztalbahn Jöhstadt, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, betriebsfähig. • 99716 der Öchsle Bahn AG, Warthausen, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, z.Z. nicht betriebsfähig, aber in Hauptuntersuchung. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Henschel, Sächsische Maschinenfabrik, Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe Gebaut: 15 (1918-19), 47 (1923–27) Bauart: E h2 Gattung: K 55.9 Spurweite: 750 mm Länge über Kupplung: 8.990 mm (BR 99.64–65: 8.680 mm) Höhe: 3.550 mm Breite: 2.400 mm Gesamtradstand: 3.720 mm (später teilw. Nach DR-Umbau 4.000 mm) Kleinster befahrbarer Radius: 50m Leergewicht: 32,50 t (BR 99.64–65: 30,4 t) Dienstgewicht: 42,25 t (BR 99.64–65: 40,4 t) Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Indizierte Leistung: 480 PSi, Anfahrzugkraft: 76,20 kN Steuerungsart: Heusinger Zylinderanzahl: 2 Zylinderdurchmesser: 430 mm Kolbenhub: 400 mm Kesselüberdruck: 14 bar Wasservorrat: 4,5 m³ Brennstoffvorrat: 2,5 t Kohle Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

Die 99 715 der GbR (Leihgabe an die Preßnitztalbahn, heute wieder als 99 1715-4 geführt, eine Sächsische VI K (Baureihe 99.67–71) steht am 24 August 2013 im Dampflokwerk Meiningen. Die Aufnahme entstand auf einer offiziellen Führung.

Die Lok 99 1715-4 ist eine Lokomotive der Sächsischen Gattung VI K. Sie ist als eine von nur noch 4 existierenden Maschinen dieser Gattung wichtiger Zeitzeuge der sächsischen Schmalspurbahngeschichte. Beinahe hätte die Lok 99 715 das gleiche Schicksal wie ihre 58 Schwesterlokomotiven ereilten. Sieben Eisenbahnfreunde aus dem Raum Dresden und Freital hatten zur Rettung der Lok 99 1715-4 die Gesellschaft  GbR 99 715 Wilsdruff  gegründet und die Lokomotive im Jahr 1991 mit Hilfe des VSE und der SEG von der DR gekauft. 
Die Lok wurde aufgearbeitet und konnte am 17.04.2003 ihre erfolgreiche Probefahrt zwischen Dippoldiswalde und Seifersdorf erleben. Damit konnte die Gesellschaft  GbR 99 715 Wilsdruff  ihr Ziel, die Lokomotive nach mehr als dreißig Jahren auf Abstellgleisen wieder auf sächsischen Schmalspurstrecken einzusetzen, verwirklichen. 

Gebaut wurde die Lok 1927 von der Sächsische Maschinenfabrik AG in Chemnitz (vormals R. Hartmann AG) unter der Fabriknummer 4672. Im Jahr 1963 bekam sie im RAW Cottbus einen Neubaukessel für 99 715 unter der Fabriknummer 9. Im Jahr 1973 fand die Außerbetriebsetzung bei der DR statt, bis Januar 1992 stand die Lok in Radebeul-Ost, wo sie über viele Jahre von Mitgliedern der DMV-Arbeitsgemeinschaft bzw. der Traditionsbahn Radebeul e.V. gepflegt wurde. Vom Juli 1992 bis 1994 war sie in Wilsdruff als Denkmal. Von 1994 bis zum 26.November 1999 war die Lok im Lokschuppen in Nossen abgestellt. Nach erfolgreicher Hauptuntersuchung im DLW Meiningen erfolgte 2003 dann die Wiederinbetriebsetzung durch die GbR 99 715.

Bezeichnungen und Eigentümer:
1927-1949: 99 715 (DRB)
1949-1970: 99 715 (DR)
1970-1991: 99 1715-4 (DR)
1991-1992: 99 715 (VSE - Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.)
1992-2004: 99 715 (GbR 99 715)
seit 2004: 99 715 (GbR 99 715, Leihgabe an Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V.)

Als Gattung VI K (sprich: sechs Ka) bezeichneten die Sächsischen Staatseisenbahnen fünffach gekuppelte Schmalspurdampflokomotiven mit der Spurweite 750 mm. Die Deutsche Reichsbahn (DR) ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 99.64–65 ein und beschaffte in den Jahren 1923 bis 1927 mehrere Nachbauserien, die innerhalb der Baureihe 99.67–71 eingeordnet wurden. Insgesamt waren 62 Exemplare dieser Gattung gebaut worden, von denen auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch 26 bei der DR in Sachsen, 13 bei der DB und zwei in Österreich im Einsatz waren. Fünf weitere Loks kamen in anderen Ländern zum Einsatz. Insgesamt waren nach dem Zweiten Weltkrieg noch 46 Loks vorhanden. 

Technische Merkmale:
Die VI K waren fünffach gekuppelte Heißdampflokomotiven. Der erste, dritte und fünfte Radsatz der Lok war zu den Seiten hin beweglich gelagert (Gölsdorf-Achse), wobei zur Führung der ersten und fünften Achse eine Rückstellvorrichtung eingebaut wurde. Diese besteht aus einer auf der Radsatzwelle mittig befestigten Stahlscheibe, welche durch federbelastete Druckstücke zentriert wird. Durch diese Konstruktion konnten Gleisbögen bis zu einem Halbmesser von 50 m durchfahren werden. Treibachse war ursprünglich die vierte Achse, bei den bei der DR erneuerten Lokomotiven diente die dritte Achse als Treibachse. Die Lokomotiven hatten Schmidt’sche Rauchrohrüberhitzer. Als Bremsen waren eine Saugluftbremse Bauart Körting, die Seilhaspel für die Heberleinbremse und bei den neu gebauten Lokomotiven auch eine Druckluftbremse Bauart Knorr als Zusatzbremse vorhanden. Die württembergischen Lokomotiven hatten nur eine Druckluftbremse der Bauart Knorr.

Ursprungsbauart:
Die Lokomotiven waren ursprünglich für die Heeresverwaltung entwickelt worden. 15 Stück wurden von Henschel & Sohn in Cassel (heute Kassel geschr.) gebaut. Sie sollten auf polnischen Schmalspurstrecken zum Einsatz kommen. Durch den Friedensvertrag von Brest-Litowsk kam ein Einsatz im Osten nicht mehr zustande. Im Jahr 1919 kauften die Sächsischen Staatseisenbahnen alle Maschinen der Serie für ihre Schmalspurstrecken auf. Sie erhielten die sächsischen Bahnnummern 210 bis 224. Die Deutsche Reichsbahn übernahm alle 15 Loks mit den Nummern 99 641 bis 99 655.

Die Maschinen mit den Nummern 99 650 und 99 651 kamen Ende des Jahres 1928 zur Reichsbahndirektion Stuttgart, welche sie beim Lokbahnhof Ochsenhausen, der dem Bw Aulendorf unterstellt war, einsetzte. Beide Loks waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs am 31. Mai 1964 die Stammfahrzeuge der württembergischen Schmalspurbahn Biberach – Warthausen – Ochsenhausen. Anschließend kamen sie zur Bottwartalbahn.

Die zwei Loks (99 643 und 99 647) kamen im Juli 1944 aus Sachsen nach Österreich, erstere sofort zu den Waldviertler Schmalspurbahnen, 99 647 zunächst zur Vellachtalbahn in Kärnten. Von Österreich gelangten sie im Dezember 1948 als Reparationsleistung in die Sowjetunion.Die 99 649 ging bereits im Zweiten Weltkrieg verloren, die 99 641, 645 und 652 mussten nach 1945 auch an die Sowjetunion abgegeben werden.

Die letzten beiden Exemplare bei der Deutschen Bundesbahn, die Fahrzeuge der Bottwartalbahn, wurden am 31. Juli und am 29. September 1969 ausgemustert. Letztere, die Nummer 99 651, wurde anschließend in Steinheim an der Murr als Denkmal aufgestellt. Sie war die einzige Schmalspurdampflokomotive der Deutschen Bundesbahn, die noch eine EDV-Betriebsnummer erhalten hatte.


Nachbaulokomotiven der Deutschen Reichsbahn (DR):
Die Loks der Baureihe 99.67–71 der Deutschen Reichsbahn waren Nachbauten der sächsischen Gattung VI K, die in den Jahren 1923 bis 1927 gebaut wurden. Sie trugen die Betriebsnummern 99 671 bis 99 717. Gebaut wurden die 47 Lokomotiven von Henschel & Sohn (13 Lokomotiven), der Sächsischen Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann AG in Chemnitz (22 Loks) und der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (12 Loks).

Eine Reihe dieser Lokomotiven wurde auch in Württemberg bei der Bottwartalbahn und der Zabergäubahn eingesetzt: Die 99 679 bis 99 683 wurden gleich nach Württemberg geliefert, später wurden noch 99 671, 672, 698, 701, 704 und 716 aus Sachsen nach Württemberg umgesetzt. Die meisten dieser Maschinen waren bis etwa 1965 bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz, 1967 wurde als letzte die 99 704 ausgemustert.

Bis auf wenige Details unterschieden sich die Nachbauten kaum von ihren nachgerüsteten Vorgängern. Äußerlich waren die Nachbaulokomotiven vor allem an der weniger abgerundeten Verkleidung des Dampfdoms zu erkennen.

1927 baute die Maschinenfabrik Esslingen vier meterspurige Lokomotiven dieses Typs nach, welche als Baureihe 99.19 bei der Deutschen Reichsbahn eingeordnet wurden.

In den 1960er Jahren unterzog die Deutsche Reichsbahn (DR) die sieben Lokomotiven 99 673, 678, 685, 692, 703, 713 und 715 einer Generalreparatur (GR). Dabei kamen neue Kessel in Schweißkonstruktion zum Einbau. Teilweise erhielten sie auch neue Wasser- und Kohlenkästen.

1970 erhielten die im Reichsbahnbetriebsbestand verbliebenen Lokomotiven eine neue Nummer, indem eine 1 vor die Ordnungsnummer gestellt wurde, die eine mit Bindestrich angefügte EDV-Kontrollziffer abschloss.

Heute sin noch 4 Loks erhalten geblieben, es sind:
•	99 651 der Öchsle Schmalspurbahn e. V., Baujahr 1918 von Henschel unter Fabriknummer 16132, nicht betriebsfähig, soll rollfähig gemacht werden.
•	99 713 der SDG im Einsatz bei Lößnitzgrundbahn, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4670, betriebsfähig.
•	99 715 der GbR 99 715, Leihgabe an Preßnitztalbahn Jöhstadt, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, betriebsfähig.
•	99716 der Öchsle Bahn AG, Warthausen, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, z.Z. nicht betriebsfähig, aber in Hauptuntersuchung.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Henschel, Sächsische Maschinenfabrik, Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe
Gebaut: 15 (1918-19), 47 (1923–27)
Bauart:  E h2
Gattung:  K 55.9
Spurweite:  750 mm
Länge über Kupplung: 8.990 mm (BR 99.64–65: 8.680 mm)
Höhe:  3.550 mm
Breite: 2.400 mm
Gesamtradstand:  3.720 mm (später teilw. Nach DR-Umbau 4.000 mm)
Kleinster befahrbarer Radius:  50m
Leergewicht:  32,50 t (BR 99.64–65: 30,4 t)
Dienstgewicht:  42,25 t (BR 99.64–65: 40,4 t)
Höchstgeschwindigkeit:  30 km/h
Indizierte Leistung:  480 PSi, 
Anfahrzugkraft: 76,20 kN
Steuerungsart: Heusinger
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 430 mm
Kolbenhub: 400 mm
Kesselüberdruck: 14 bar
Wasservorrat: 4,5 m³ 
Brennstoffvorrat: 2,5 t Kohle
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Die 99 715 der GbR (Leihgabe an die Preßnitztalbahn, heute wieder als 99 1715-4 geführt, eine Sächsische VI K (Baureihe 99.67–71) steht am 24 August 2013 im Dampflokwerk Meiningen. Die Aufnahme entstand auf einer offiziellen Führung. Die Lok 99 1715-4 ist eine Lokomotive der Sächsischen Gattung VI K. Sie ist als eine von nur noch 4 existierenden Maschinen dieser Gattung wichtiger Zeitzeuge der sächsischen Schmalspurbahngeschichte. Beinahe hätte die Lok 99 715 das gleiche Schicksal wie ihre 58 Schwesterlokomotiven ereilten. Sieben Eisenbahnfreunde aus dem Raum Dresden und Freital hatten zur Rettung der Lok 99 1715-4 die Gesellschaft "GbR 99 715 Wilsdruff" gegründet und die Lokomotive im Jahr 1991 mit Hilfe des VSE und der SEG von der DR gekauft. Die Lok wurde aufgearbeitet und konnte am 17.04.2003 ihre erfolgreiche Probefahrt zwischen Dippoldiswalde und Seifersdorf erleben. Damit konnte die Gesellschaft "GbR 99 715 Wilsdruff" ihr Ziel, die Lokomotive nach mehr als dreißig Jahren auf Abstellgleisen wieder auf sächsischen Schmalspurstrecken einzusetzen, verwirklichen. Gebaut wurde die Lok 1927 von der Sächsische Maschinenfabrik AG in Chemnitz (vormals R. Hartmann AG) unter der Fabriknummer 4672. Im Jahr 1963 bekam sie im RAW Cottbus einen Neubaukessel für 99 715 unter der Fabriknummer 9. Im Jahr 1973 fand die Außerbetriebsetzung bei der DR statt, bis Januar 1992 stand die Lok in Radebeul-Ost, wo sie über viele Jahre von Mitgliedern der DMV-Arbeitsgemeinschaft bzw. der Traditionsbahn Radebeul e.V. gepflegt wurde. Vom Juli 1992 bis 1994 war sie in Wilsdruff als Denkmal. Von 1994 bis zum 26.November 1999 war die Lok im Lokschuppen in Nossen abgestellt. Nach erfolgreicher Hauptuntersuchung im DLW Meiningen erfolgte 2003 dann die Wiederinbetriebsetzung durch die GbR 99 715. Bezeichnungen und Eigentümer: 1927-1949: 99 715 (DRB) 1949-1970: 99 715 (DR) 1970-1991: 99 1715-4 (DR) 1991-1992: 99 715 (VSE - Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.) 1992-2004: 99 715 (GbR 99 715) seit 2004: 99 715 (GbR 99 715, Leihgabe an Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V.) Als Gattung VI K (sprich: sechs Ka) bezeichneten die Sächsischen Staatseisenbahnen fünffach gekuppelte Schmalspurdampflokomotiven mit der Spurweite 750 mm. Die Deutsche Reichsbahn (DR) ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 99.64–65 ein und beschaffte in den Jahren 1923 bis 1927 mehrere Nachbauserien, die innerhalb der Baureihe 99.67–71 eingeordnet wurden. Insgesamt waren 62 Exemplare dieser Gattung gebaut worden, von denen auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch 26 bei der DR in Sachsen, 13 bei der DB und zwei in Österreich im Einsatz waren. Fünf weitere Loks kamen in anderen Ländern zum Einsatz. Insgesamt waren nach dem Zweiten Weltkrieg noch 46 Loks vorhanden. Technische Merkmale: Die VI K waren fünffach gekuppelte Heißdampflokomotiven. Der erste, dritte und fünfte Radsatz der Lok war zu den Seiten hin beweglich gelagert (Gölsdorf-Achse), wobei zur Führung der ersten und fünften Achse eine Rückstellvorrichtung eingebaut wurde. Diese besteht aus einer auf der Radsatzwelle mittig befestigten Stahlscheibe, welche durch federbelastete Druckstücke zentriert wird. Durch diese Konstruktion konnten Gleisbögen bis zu einem Halbmesser von 50 m durchfahren werden. Treibachse war ursprünglich die vierte Achse, bei den bei der DR erneuerten Lokomotiven diente die dritte Achse als Treibachse. Die Lokomotiven hatten Schmidt’sche Rauchrohrüberhitzer. Als Bremsen waren eine Saugluftbremse Bauart Körting, die Seilhaspel für die Heberleinbremse und bei den neu gebauten Lokomotiven auch eine Druckluftbremse Bauart Knorr als Zusatzbremse vorhanden. Die württembergischen Lokomotiven hatten nur eine Druckluftbremse der Bauart Knorr. Ursprungsbauart: Die Lokomotiven waren ursprünglich für die Heeresverwaltung entwickelt worden. 15 Stück wurden von Henschel & Sohn in Cassel (heute Kassel geschr.) gebaut. Sie sollten auf polnischen Schmalspurstrecken zum Einsatz kommen. Durch den Friedensvertrag von Brest-Litowsk kam ein Einsatz im Osten nicht mehr zustande. Im Jahr 1919 kauften die Sächsischen Staatseisenbahnen alle Maschinen der Serie für ihre Schmalspurstrecken auf. Sie erhielten die sächsischen Bahnnummern 210 bis 224. Die Deutsche Reichsbahn übernahm alle 15 Loks mit den Nummern 99 641 bis 99 655. Die Maschinen mit den Nummern 99 650 und 99 651 kamen Ende des Jahres 1928 zur Reichsbahndirektion Stuttgart, welche sie beim Lokbahnhof Ochsenhausen, der dem Bw Aulendorf unterstellt war, einsetzte. Beide Loks waren bis zur Einstellung des Personenverkehrs am 31. Mai 1964 die Stammfahrzeuge der württembergischen Schmalspurbahn Biberach – Warthausen – Ochsenhausen. Anschließend kamen sie zur Bottwartalbahn. Die zwei Loks (99 643 und 99 647) kamen im Juli 1944 aus Sachsen nach Österreich, erstere sofort zu den Waldviertler Schmalspurbahnen, 99 647 zunächst zur Vellachtalbahn in Kärnten. Von Österreich gelangten sie im Dezember 1948 als Reparationsleistung in die Sowjetunion.Die 99 649 ging bereits im Zweiten Weltkrieg verloren, die 99 641, 645 und 652 mussten nach 1945 auch an die Sowjetunion abgegeben werden. Die letzten beiden Exemplare bei der Deutschen Bundesbahn, die Fahrzeuge der Bottwartalbahn, wurden am 31. Juli und am 29. September 1969 ausgemustert. Letztere, die Nummer 99 651, wurde anschließend in Steinheim an der Murr als Denkmal aufgestellt. Sie war die einzige Schmalspurdampflokomotive der Deutschen Bundesbahn, die noch eine EDV-Betriebsnummer erhalten hatte. Nachbaulokomotiven der Deutschen Reichsbahn (DR): Die Loks der Baureihe 99.67–71 der Deutschen Reichsbahn waren Nachbauten der sächsischen Gattung VI K, die in den Jahren 1923 bis 1927 gebaut wurden. Sie trugen die Betriebsnummern 99 671 bis 99 717. Gebaut wurden die 47 Lokomotiven von Henschel & Sohn (13 Lokomotiven), der Sächsischen Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann AG in Chemnitz (22 Loks) und der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (12 Loks). Eine Reihe dieser Lokomotiven wurde auch in Württemberg bei der Bottwartalbahn und der Zabergäubahn eingesetzt: Die 99 679 bis 99 683 wurden gleich nach Württemberg geliefert, später wurden noch 99 671, 672, 698, 701, 704 und 716 aus Sachsen nach Württemberg umgesetzt. Die meisten dieser Maschinen waren bis etwa 1965 bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz, 1967 wurde als letzte die 99 704 ausgemustert. Bis auf wenige Details unterschieden sich die Nachbauten kaum von ihren nachgerüsteten Vorgängern. Äußerlich waren die Nachbaulokomotiven vor allem an der weniger abgerundeten Verkleidung des Dampfdoms zu erkennen. 1927 baute die Maschinenfabrik Esslingen vier meterspurige Lokomotiven dieses Typs nach, welche als Baureihe 99.19 bei der Deutschen Reichsbahn eingeordnet wurden. In den 1960er Jahren unterzog die Deutsche Reichsbahn (DR) die sieben Lokomotiven 99 673, 678, 685, 692, 703, 713 und 715 einer Generalreparatur (GR). Dabei kamen neue Kessel in Schweißkonstruktion zum Einbau. Teilweise erhielten sie auch neue Wasser- und Kohlenkästen. 1970 erhielten die im Reichsbahnbetriebsbestand verbliebenen Lokomotiven eine neue Nummer, indem eine 1 vor die Ordnungsnummer gestellt wurde, die eine mit Bindestrich angefügte EDV-Kontrollziffer abschloss. Heute sin noch 4 Loks erhalten geblieben, es sind: • 99 651 der Öchsle Schmalspurbahn e. V., Baujahr 1918 von Henschel unter Fabriknummer 16132, nicht betriebsfähig, soll rollfähig gemacht werden. • 99 713 der SDG im Einsatz bei Lößnitzgrundbahn, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4670, betriebsfähig. • 99 715 der GbR 99 715, Leihgabe an Preßnitztalbahn Jöhstadt, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, betriebsfähig. • 99716 der Öchsle Bahn AG, Warthausen, Baujahr 1927 von Sächsische Maschinenfabrik AG unter Fabriknummer 4672, z.Z. nicht betriebsfähig, aber in Hauptuntersuchung. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Henschel, Sächsische Maschinenfabrik, Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe Gebaut: 15 (1918-19), 47 (1923–27) Bauart: E h2 Gattung: K 55.9 Spurweite: 750 mm Länge über Kupplung: 8.990 mm (BR 99.64–65: 8.680 mm) Höhe: 3.550 mm Breite: 2.400 mm Gesamtradstand: 3.720 mm (später teilw. Nach DR-Umbau 4.000 mm) Kleinster befahrbarer Radius: 50m Leergewicht: 32,50 t (BR 99.64–65: 30,4 t) Dienstgewicht: 42,25 t (BR 99.64–65: 40,4 t) Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Indizierte Leistung: 480 PSi, Anfahrzugkraft: 76,20 kN Steuerungsart: Heusinger Zylinderanzahl: 2 Zylinderdurchmesser: 430 mm Kolbenhub: 400 mm Kesselüberdruck: 14 bar Wasservorrat: 4,5 m³ Brennstoffvorrat: 2,5 t Kohle Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

Der Siemens Desiro Classic 642 055 / 642 555  Stadt Augustusburg  der Erzgebirgsbahn (DB Regio) steht am 26 August 2013 im Bahnhof Cranzahl.
Der Siemens Desiro Classic 642 055 / 642 555 "Stadt Augustusburg" der Erzgebirgsbahn (DB Regio) steht am 26 August 2013 im Bahnhof Cranzahl.
Armin Schwarz

Vierachsiger offener 750mm-Schmalspur-Drehgestell-Güterwagen 97-21-17 der Gattung OOw, der SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (Fichtelbergbahn), (ex DR 97-21-17) abgestellt am 26 August 2013 beim Bahnhof Cranzahl.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 750 mm
Hersteller: Waggon- und Wagenfabrik Hermann Schumann in Zwickau
Baujahr: 1922
Länge über Kupplung: 11.000 mm
Drehzapfenabstand: 6.700 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.300 mm
Länge der Ladefläche: 9.500 mm
Ladefläche: 18,0 m²
Eigengewicht: 7.330 kg
Max. Ladegewicht: 15,0 t / Tragfähigkeit: 15,75 t
Bremse: Köbr.
Handbremse: Ja
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Vierachsiger offener 750mm-Schmalspur-Drehgestell-Güterwagen 97-21-17 der Gattung OOw, der SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (Fichtelbergbahn), (ex DR 97-21-17) abgestellt am 26 August 2013 beim Bahnhof Cranzahl. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 750 mm Hersteller: Waggon- und Wagenfabrik Hermann Schumann in Zwickau Baujahr: 1922 Länge über Kupplung: 11.000 mm Drehzapfenabstand: 6.700 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.300 mm Länge der Ladefläche: 9.500 mm Ladefläche: 18,0 m² Eigengewicht: 7.330 kg Max. Ladegewicht: 15,0 t / Tragfähigkeit: 15,75 t Bremse: Köbr. Handbremse: Ja Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

Die 99 1741-0 der SDG - Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft mbH (ex DB 099 725-4, ex DR 99 741, hier am 26 August 2013 bei der SDG Fichtelbergbahn beim Umsetzen im Bahnhof Cranzahl.

Die 750 mm-schmalspurige Dampflok der Baureihe 99.73-76 (sächsische VII K Altbau) wurde 1928 bei Sächsische Maschinenfabrik (SMF) vorm. Richard Hartmann AG in Chemnitz unter der Fabriknummer 4691 gebaut.

Weitere Lebenslauf und Nummerierungen:
1929-1949: 99 741 (DRB)
1949-1970: 99 741 (DR)
1970-1992: 99 1741-0 (DR)
1992-1994: 099 725-4 (DR)
1994-2004: 099 725-4 (DBAG)
2004-2007: 99 1741-0 (BVO - Busverkehr Ober- und Westerzgebirge Bahn GmbH)
seit 2007: 99 1741-0 (SDG - Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft mbH)

Diese 5-fach-gekuppelten Loks der Gattung K 57.9 haben eine Leistung von 600 PS, zusammen mit der Nachfolgebauart Baureihe 99.77–79 stellen die Lokomotiven die stärksten Schmalspurlokomotiven für 750 mm-Spurweite in Deutschland dar.

Ende der 1960er Jahre mussten wegen Schäden an den Kesseln die ersten Lokomotiven ausgemustert werden. Zehn Lokomotiven erhielten neue, geschweißte Kessel und wurden auch weiterhin auf ihren Stammstrecken eingesetzt. 

Technische Merkmale:
Die fünffach gekuppelten Lokomotiven haben einen Barrenrahmen und verfügen über in Bisselgestellen gelagerte Laufachsen. Als Treibachse dient die fest gelagerte dritte Achse, welche anfangs geschwächte Spurkränze aufwies. Nach 1945 wurden die Spurkränze dann völlig entfernt, um die Bogenläufigkeit weiter zu verbessern. Die zweite und die fünfte Kuppelachse waren seitenverschiebbar. Der feste Achsstand betrug anfangs 3.000 Millimeter, wurde dann aber später auf 4.000 Millimeter verlängert. Wie für alle Einheitslokomotiven typisch, wurden die Lokomotiven 99 731 bis 99 750 mit Kolbenspeisepumpe und einen quer über der Rauchkammer eingebauten Knorr-Oberflächenvorwärmer geliefert. Die 99 751 bis 99 762 wurden dagegen mit Abdampfinjektor Bauart Friedmann geliefert, später jedoch ebenfalls auf Knorr-Vorwärmer umgebaut. Die zweite Kesselspeisevorrichtung ist eine saugende Dampfstrahlpumpe. Der Langkessel bestand aus zwei Schüssen.

Wegen der damals noch teilweise gebräuchlichen Heberleinbremse erhielten die Lokomotiven ab Werk auch die dafür erforderliche Ausrüstung mit Rollenführungen und Haspel. Die Lokomotive selbst bekam eine Knorr-Druckluftbremse, welche über die Saugluftbremse für den Wagenzug angesteuert wird. Als die ersten Lokomotiven 1928 ausgeliefert wurden, war schon geplant, die veraltete Trichterkupplung durch die Scharfenbergkupplung abzulösen. So erhielten die ersten Lokomotiven zunächst Trichterkupplungen. Diese wurden später problemlos gegen die neuen Kupplungen getauscht.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 32
Baujahre: 1928, 1929 und 1933
Hersteller: Sächsische Maschinenfabrik, Berliner Maschinenbau AG
Bauart:  1’E1’ h2t
Gattung:  K 57.9
Spurweite:  750 mm
Länge über Kupplung:  10.540 mm
Höhe:  3.570 mm
Fester Radstand:  4.000 mm
Gesamtradstand:  7.600 mm
Kleinster befahrbarer Radius:  50m
Leergewicht:  44,3 t
Dienstgewicht:  56,7 t
Reibungsmasse:  46,1 t
Höchstgeschwindigkeit:  30 km/h
Indizierte Leistung:  600 PSi, 441 kW
Anfahrzugkraft: 83,35 kN
Steuerungsart: Heusinger
Zylinderanzahl: 2
Kesselüberdruck: 14 bar
Wasservorrat: 5,80 m³
Brennstoffvorrat:  2,5 t Kohle
Lokbremse:  Knorr-Druckluftbremse, ursprünglich saugluftgesteuert, mit Zusatzbremse
Zugbremse:  Körting-Saugluftbremse, anfangs Heberleinbremse, heute Knorr-Druckluftbremse
Zugheizung:  Dampf
Kupplungstyp:  Scharfenbergkupplung
Die 99 1741-0 der SDG - Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft mbH (ex DB 099 725-4, ex DR 99 741, hier am 26 August 2013 bei der SDG Fichtelbergbahn beim Umsetzen im Bahnhof Cranzahl. Die 750 mm-schmalspurige Dampflok der Baureihe 99.73-76 (sächsische VII K Altbau) wurde 1928 bei Sächsische Maschinenfabrik (SMF) vorm. Richard Hartmann AG in Chemnitz unter der Fabriknummer 4691 gebaut. Weitere Lebenslauf und Nummerierungen: 1929-1949: 99 741 (DRB) 1949-1970: 99 741 (DR) 1970-1992: 99 1741-0 (DR) 1992-1994: 099 725-4 (DR) 1994-2004: 099 725-4 (DBAG) 2004-2007: 99 1741-0 (BVO - Busverkehr Ober- und Westerzgebirge Bahn GmbH) seit 2007: 99 1741-0 (SDG - Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft mbH) Diese 5-fach-gekuppelten Loks der Gattung K 57.9 haben eine Leistung von 600 PS, zusammen mit der Nachfolgebauart Baureihe 99.77–79 stellen die Lokomotiven die stärksten Schmalspurlokomotiven für 750 mm-Spurweite in Deutschland dar. Ende der 1960er Jahre mussten wegen Schäden an den Kesseln die ersten Lokomotiven ausgemustert werden. Zehn Lokomotiven erhielten neue, geschweißte Kessel und wurden auch weiterhin auf ihren Stammstrecken eingesetzt. Technische Merkmale: Die fünffach gekuppelten Lokomotiven haben einen Barrenrahmen und verfügen über in Bisselgestellen gelagerte Laufachsen. Als Treibachse dient die fest gelagerte dritte Achse, welche anfangs geschwächte Spurkränze aufwies. Nach 1945 wurden die Spurkränze dann völlig entfernt, um die Bogenläufigkeit weiter zu verbessern. Die zweite und die fünfte Kuppelachse waren seitenverschiebbar. Der feste Achsstand betrug anfangs 3.000 Millimeter, wurde dann aber später auf 4.000 Millimeter verlängert. Wie für alle Einheitslokomotiven typisch, wurden die Lokomotiven 99 731 bis 99 750 mit Kolbenspeisepumpe und einen quer über der Rauchkammer eingebauten Knorr-Oberflächenvorwärmer geliefert. Die 99 751 bis 99 762 wurden dagegen mit Abdampfinjektor Bauart Friedmann geliefert, später jedoch ebenfalls auf Knorr-Vorwärmer umgebaut. Die zweite Kesselspeisevorrichtung ist eine saugende Dampfstrahlpumpe. Der Langkessel bestand aus zwei Schüssen. Wegen der damals noch teilweise gebräuchlichen Heberleinbremse erhielten die Lokomotiven ab Werk auch die dafür erforderliche Ausrüstung mit Rollenführungen und Haspel. Die Lokomotive selbst bekam eine Knorr-Druckluftbremse, welche über die Saugluftbremse für den Wagenzug angesteuert wird. Als die ersten Lokomotiven 1928 ausgeliefert wurden, war schon geplant, die veraltete Trichterkupplung durch die Scharfenbergkupplung abzulösen. So erhielten die ersten Lokomotiven zunächst Trichterkupplungen. Diese wurden später problemlos gegen die neuen Kupplungen getauscht. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 32 Baujahre: 1928, 1929 und 1933 Hersteller: Sächsische Maschinenfabrik, Berliner Maschinenbau AG Bauart: 1’E1’ h2t Gattung: K 57.9 Spurweite: 750 mm Länge über Kupplung: 10.540 mm Höhe: 3.570 mm Fester Radstand: 4.000 mm Gesamtradstand: 7.600 mm Kleinster befahrbarer Radius: 50m Leergewicht: 44,3 t Dienstgewicht: 56,7 t Reibungsmasse: 46,1 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Indizierte Leistung: 600 PSi, 441 kW Anfahrzugkraft: 83,35 kN Steuerungsart: Heusinger Zylinderanzahl: 2 Kesselüberdruck: 14 bar Wasservorrat: 5,80 m³ Brennstoffvorrat: 2,5 t Kohle Lokbremse: Knorr-Druckluftbremse, ursprünglich saugluftgesteuert, mit Zusatzbremse Zugbremse: Körting-Saugluftbremse, anfangs Heberleinbremse, heute Knorr-Druckluftbremse Zugheizung: Dampf Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

SmartRail 111 223 schleppt ein PKW Ganzzug durch Koblenz Hbf am 3 Jänner 2025.
SmartRail 111 223 schleppt ein PKW Ganzzug durch Koblenz Hbf am 3 Jänner 2025.
Leon Schrijvers

NIAG 189 289 treft mit ein Sonderzug nach Maasvlakte West (tatsachlich am Bahnhof bei die Reisezüge angekundigt, obwohl Maasvlakte west ein Rangierbahnhof ist) am 4 Jänner 2024 in Rotterdam Centraal ein.
NIAG 189 289 treft mit ein Sonderzug nach Maasvlakte West (tatsachlich am Bahnhof bei die Reisezüge angekundigt, obwohl Maasvlakte west ein Rangierbahnhof ist) am 4 Jänner 2024 in Rotterdam Centraal ein.
Leon Schrijvers

<<  vorherige Seite  325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 nächste Seite  >>





Statistik Statistik
 
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.