KBS 460 (Siegstrecke) Fotos
1050 Bilder
- ...
Zwei gekuppelte siebenteilige ICE T der BR 411 bzw. 4011 fahren am 06 November 2026 durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Vorne der Tz 1110 „Naumburg (Saale)“ (93 80 5411 110-0 D-DB ff) und dahinter gekuppelt der ICE T Tz 1190 „Wien“, ex ÖBB ICE T, (93 81 4011 090-0 A-DB ff).
Nochmals einen Lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück.
Diese ICE T haben die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), die Wagen Nr. 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8) haben jeweils eine Ausstattung mit Fahrradträger.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Zwei gekuppelte siebenteilige ICE T der BR 411 bzw. 4011 fahren am 06 November 2026 durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Vorne der Tz 1110 „Naumburg (Saale)“ (93 80 5411 110-0 D-DB ff) und dahinter gekuppelt der ICE T Tz 1190 „Wien“, ex ÖBB ICE T, (93 81 4011 090-0 A-DB ff).
Nochmals einen Lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück.
Diese ICE T haben die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), die Wagen Nr. 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8) haben jeweils eine Ausstattung mit Fahrradträger.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der siebenteilige ICE T Tz 1190 „Wien“, ex ÖBB ICE T, (93 81 4011 090-0 A-DB, von 2007 bis Dezember 2020 als 93 81 4011 090-0 A-ÖBB), ex DB 411 014-4 Tz 1114 „Bamberg“, fährt am 06 November 2026, gekuppelt mit dem
Durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Der ICE T hat die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), der Wagen 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8) hat eine Ausstattung mit Fahrradträger.
ÖBB 4011
Ende 2004 wurden Pläne der ÖBB bekannt, ICE-T-Triebzüge als Nachfolger der ÖBB-Reihe 4010 einzusetzen. Für Versuchsfahrten zur Zulassung der Züge in Österreich eine Garnitur im Oktober 2005 im österreichischen Netz unterwegs.
Der Kaufvertrag über drei ICE-T-Garnituren, die im Dezember 2006 an die ÖBB abgetreten werden sollten, wurde im Februar 2006 unterschrieben. Diese Triebzüge kamen zwischen Dezember 2006 und Dezember 2008 im innerösterreichischen Verkehr zwischen Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck und Bregenz ebenso zum Einsatz wie im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Wien und München. Dabei handelte es sich um drei siebenteilige Triebzüge der ersten Bauserie. Die Instandhaltung sollte weiterhin in München erfolgen. Ab dem Fahrplanwechsel Ende 2007 wurde zwischen Frankfurt am Main und Wien ein Zweistundentakt realisiert. Dazu bildeten die Deutsche Bahn und die ÖBB ein Joint Venture. Im Dezember 2007 wurde auch der Triebzug 1114 in 1190 umbeschriftet und als letzte der drei geplanten Einheiten an die ÖBB übergeben.
Im Dezember 2020 wurden die drei ÖBB-Züge an die Deutsche Bahn zurückgegeben. Der Rückkaufpreis wurde nicht bekanntgegeben. Die Züge blieben in Österreich eingestellt, Einsteller war nun wieder die DB AG.
ICE T Allgemein
Von diesen 7-teiligen Triebzüge mit Neigetechnik (BR 411) wurde 60 Stück von 1996 bis 2005 von dem Konsortium ICN T (Bombardier Transportation, Deutsche Waggonbau AG, DUEWAG, Fiat Ferroviaria und SIEMENS) in 2 Serien für die DB Fernverkehr AG gebaut. Von der 5-teiligen Variante (BR 415) waren es 11 Stück.
Der ICE T sieht äußerlich dem ICE 3 (BR 403 / 406) sehr ähnlich, wenn man aber auf die Drehgestelle schaut, sieht man aber schon den Unterschied. Der ICE T ist der Kurvenspezialist, er verfügt über eine spezielle Neigetechnik:
Der ICE T wurde 1999 in Betrieb genommen (1. Serie, die 2. Serie 2004). Er ist mit einer besonderen Technik konzipiert, um auf kurvenreichen Strecken den Wagenkasten ähnlich wie ein Motorradfahrer auf die Seite neigen zu können. Den ICE T gibt es in zwei Varianten, als Fünftiler (BR 415) und als Siebenteiler (BR DB 411 bzw. BR ÖBB 4011), welche aber miteinander gekuppelt und als Doppelzug gefahren werden können. Die fünfteilige Variante der Baureihe 415 beinhaltet ein Bordbistro und die siebenteilige Variante der Baureihe 411 zusätzlich noch einen Restaurantbereich. Am Anfang und Ende jedes ICE T bietet ein spezielles Abteil, das durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen.
Im Dezember 2013 wurde ein Modernisierungsprogramm für die ICE T-Flotte gestartet. Neben einer neuen Außenlackierung sowie neuen Teppichböden wurden die ICE T-Züge als einige der ersten Züge in Deutschland mit dem europaweiten Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit kann die ICE T-Flotte beispielsweise auf der neugebauten Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig - Erfurt eingesetzt werden, welche bis zu 50 Minuten Reisezeit einspart. Zudem fährt der ICE T nach Österreich und ermöglicht so zum Beispiel Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Wien.
Ein siebenteiliger ICE T der BR 411 besteht aus:
• Wagen 1 (BR 411.0): Trafowagen der ersten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Apmzf, geführt als Wagen-Nr. 28 oder 38
• Wagen 2 (BR 411.1): Stromrichterwagen der ersten/zweiten Klasse, Gattung ABpmz, geführt als Wagen-Nr. 27 oder 37Wagen 3 (BR 411.2): Fahrmotorwagen mit Bordrestaurant, Gattung WRmz, geführt als Wagen-Nr. 26 oder 36
• Wagen 4 (BR 411.8): Mittelwagen zweiter Klasse (mit 3 Fahrradstellplätzen, Gattung Bpmdz, geführt als Wagen-Nr. 24 oder 34
• Wagen 5 (BR 411.7): Fahrmotorwagen der zweiten Klasse (mit Info-Point), Gattung Bmpz, geführt als Wagen-Nr. 23 oder 33
• Wagen 6 (BR 411.6): Stromrichterwagen der zweiten Klasse (mit 1 Rollstuhlplatz), Gattung Bpmbz. geführt als Wagen-Nr. 22 oder 32
• Wagen 7 (BR 411.5): Trafowagen der zweiten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Bpmzf, geführt als Wagen-Nr. 21 oder 31
TECHNISCHE DATEN (BR 411):
Betriebsaufnahme: 1999 (1.Serie) / 2004 (2. Serie)
Zugkonzept: Triebwagenzug, Kuppelbare Zugeinheiten (auch mit BR 415)
Zahl der Züge: 32 (1.Serie) / 28 (2. Serie) und 11 (5-teiler der BR 415)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’
Zahl der Wagen pro Zug: 7 (5 bei BR 405)
Breite: bis 2.850 mm
Höhe: bis 3.910
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Zuglänge: 184,4 m
Eigengewicht: 368 t
Antrieb: Elektrisch, Unterflur-Antrieb
Motortyp: Siemens 1TB2223-0GB03
Achsgetriebe: DURUTRAIL RK 18-2,53 von HENSCHEL Antriebstechnik GmbH
Übersetzungsverhältnis: 1: 2,53
Bremse: Elektrodynamische Bremsen, Scheibenbremsen, Magnetschienenbremsen und Federspeicherbremsen
Anzahl angetriebener Achsen: 8
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Leistung: 4.000 kW (3.000 kW BR 415)
Sitzplätze (BR 411 der 1.Serie): 359, davon 304 in der 2. Klasse, 55 in der 1. Klasse, zudem sind im Restaurant noch 24 Sitzplätze
Technik:
Die angetriebenen Mittelwagen verfügen jeweils über zwei angetriebene Achsen, und zwar jeweils die innenliegende eines Drehgestells. Jede Achse wird von einem vierpoligen, fremdbelüfteten Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer, vom Typ SIEMENS 1TB2223-0GB03 angetrieben. Die Motoren sind in Längsrichtung unterhalb des Wagenbodens aufgehängt. Die Kraftübertragung auf die Treibachsen erfolgt jeweils mittels einer Kardan-Gelenkwellen auf das Kegelrad-Achsgetriebe vom Typ DURUTRAIL RK 18-2,53 vom Hersteller HENSCHEL Antriebstechnik GmbH (Kassel). Das Getriebe hat ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2,53. Auch wenn der Name „HENSCHEL“ im Lokomotiv- und Triebfahrzeugbau verschwunden ist, so kann man den Namen doch noch in so mancher Lok oder Triebzug finden.
Die Stromrichter- und Fahrmotorwagen sind über eine Drehstromsammelschiene miteinander verbunden; die beiden Stromrichterwagen darüber hinaus mit einer Hochspannungsdachleitung, sodass ein gehobener Stromabnehmer genügt.
Trieb- und Laufdrehgestelle sind gleicher Bauart, tragen alle Komponenten der aktiven Neigetechnik und entsprechen denen der Pendolino ETR 460 und ETR 470. Die Neigetechnik wird über redundante Sensoren, deren Signale über Rechner in jedem Wagen verarbeitet werden, gesteuert. Diese Rechner steuern Hydraulikzylinder an, die den Wagenkasten neigen. Als Sensoren zum Einsatz kommen in den beiden Endwagen je zwei Kreisel im vorderen Drehgestell sowie vier Querbeschleunigungsmesser in beiden Drehgestellen. In jedem Wagen wurden je Wagenrechner, Beschleunigungsmesser, die auch Überschreitungen der Höchstgrenzen der Querbeschleunigung erfassen, und zwei Winkelgeber installiert. Die Wagenrechner sind über einen redundanten Bus miteinander verbunden. Die Drehgestelle sind mit einer aktiven, vom Wagenrechner gesteuerten Querfederung ausgerüstet, die den Wagenkasten beim Befahren von Kurven zentriert. Eine Komfortneigung bis zu vier Grad wirkt sich zwar auf den allgemeinen Fahrkomfort aus, ermöglicht jedoch noch kein bogenschnelles Fahren. Die für letzteres notwendige Neigung von bis zu 8 Grad ist nur unter Einsatz der Geschwindigkeitsüberwachung Neigetechnik (GNT) vorgesehen, bzw. zugelassen. Über dieses, auf der punktförmigen Zugbeeinflussung aufbauende System erfolgt dann die Überwachung der Neigetechnik-Fahrten, einschließlich der zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten.
Die Züge verfügen über elektromotorische Bremsen (an allen angetriebenen Achsen), Scheibenbremsen (je drei Wellenbremsscheiben aus Sphäroguss an nicht angetriebenen, je zwei an angetriebenen Radsätzen) und Magnetschienenbremsen. Die Bremssteuerung nutzt vorrangig die dynamische Bremse und schaltet erst in höheren Bremsstufen Druckluftbremsen zu. Federspeicherbremsen dienen als Feststellbremsen. Auch zum Anhalten wird die Druckluftbremse zugeschaltet.
Die Endwagen sind 27.450 mm lang, die Mittelwagen 25.900 mmr. Der Achsstand der Drehgestelle liegt bei 2.700 mm. Gegenüber den ICE 3 wurde mit Blick auf das bogenschnelle Fahren die zulässige Radsatzlast von 17 auf 16 Tonnen gesenkt. Aus Gewichtsgründen wurden die Transformatoren und Stromabnehmer in die Endwagen eingebaut.
Nachdem die Ausrüstung der ICE-T-Flotte mit ETCS im August 2009 europaweit ausgeschrieben worden war, wurde der Auftrag im Dezember 2010 vergeben. Ein Teil der Fahrzeuge der zweiten Bauserie (17 Triebzüge) wurde für den Betrieb auf der Österreichischen Westbahn und der Unterinntalbahn bis Ende 2012 entsprechend ausgerüstet. Die übrigen Züge erhielten die Ausrüstung bis zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle im Dezember 2015.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Fernverkehr AG, Österreich / Triebzüge / BR 4011 (ICE T)
5 1500x1000 Px, 06.11.2026
Zwei gekuppelte siebenteilige ICE T der BR 411 bzw. 4011 fahren am 06 November 2026 durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln. Vorne der Tz 1110 „Naumburg (Saale)“ (93 80 5411 110-0 D-DB ff) und dahinter gekuppelt der ICE T Tz 1190 „Wien“, ex ÖBB ICE T, (93 81 4011 090-0 A-DB ff).
Nochmals einen Lieben Gruß an den freundlichen Lokführer zurück.
Diese ICE T haben die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), die Wagen Nr. 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8) haben jeweils eine Ausstattung mit Fahrradträger.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Fernverkehr AG, Österreich / Triebzüge / BR 4011 (ICE T)
5 1500x1035 Px, 06.11.2026
Die 187 208 (91 80 6187 208-4 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 30 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2020 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35740 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die 187 208 (91 80 6187 208-4 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 30 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2020 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35740 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die an die DB Cargo AG vermietete 2159 240-1 (90 80 2159 240-1 D-ELP) eine sechsachsige Stadler EURO DUAL der ELP - European Loc Pool AG (Frauenfeld/Schweiz), eingestellt in Deutschland, fährt am 29 Oktober 2026 mit einem Kesselwagenzug durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen.
Die EURO DUAL eine Co'Co'-Lok wurde 2022 von Stadler Rail Valencia S.A.U. in Albuixech (Spanien) unter der Fabriknummer 4193 gebaut und an die ELP - European Loc Pool AG in Frauenfeld (CH) ausgeliefert. Diese Zweikraftlokomotive mit dieselelektrischem und elektrischem Antrieb für den Streckendienst, hat eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, mit dieselelektrischem Antrieb hat sie eine Leistung von 2.800 kW, mit elektrischem Antrieb sind es stolze 6.150 kW. Diese Lok hat die Zulassungen für Deutschland und Österreich.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Cargo AG (ex DB Schenker Rail Deutschland AG), Deutschland / Güterzüge / Kesselwagenzüge, Deutschland / Hybrid- und Zweikraftloks / BR 159 - Stadler Eurodual, Schweiz / Unternehmen / ELP - European Loc Pool AG
14 1500x1000 Px, 30.10.2026
Es steht zwar 110 dran, ist aber 139 drin, wobei sie aber mal eine 110er (E 10.2) war: Die 139 262-0 alias 110 262-3 (91 80 6139 262-0 D-BYB) der BayernBahn GmbH fährt am 29 Oktober 2026, mit dem sogenannten "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Der Henkelzug ist ein regelmäßiger Schienengüterverkehrszug des Chemie- und Konsumgüterkonzerns Henkel. Transportiert werden unter anderem Rohstoffe und Grundstoffe für Waschmittel, Kosmetik- oder Pflegeprodukte.
Die 139 262-0 alias 110 262-3 wurde 1962 von Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 18921 gebaut, der elektrische Teil ist von den Siemens-Schuckert-Werke (SSW) in Berlin. Als E 10 262 wurde sie an die an die Deutsche Bundesbahn geliefert und in Dienst gesetzt, mit der Einführung des EDV-Nummernsystems wurde sie zum 01.01.1968 zur DB 110 262-3. Zur 139er wurde sie erst 1994, nach dem Erhalt von Drehgestellen der Baureihe 140 (E40). Nach dem Umbau wurde sie in DB 139 262-0 umgezeichnet. Ende April 2012 erfolgte die Z-Stellung bei der DB AG und im Mai 2015 wurde sie an die BayernBahn GmbH verkauft und erhielt anschließend eine Untersuchung (HU). Die Neulackierung in stahlblau erhielt sie dann 2016.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Es steht zwar 110 dran, ist aber 139 drin, wobei sie aber mal eine 110er (E 10.2) war: Die 139 262-0 alias 110 262-3 (91 80 6139 262-0 D-BYB) der BayernBahn GmbH fährt am 29 Oktober 2026, mit dem sogenannten "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Der Henkelzug ist ein regelmäßiger Schienengüterverkehrszug des Chemie- und Konsumgüterkonzerns Henkel. Transportiert werden unter anderem Rohstoffe und Grundstoffe für Waschmittel, Kosmetik- oder Pflegeprodukte.
Die 139 262-0 alias 110 262-3 wurde 1962 von Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 18921 gebaut, der elektrische Teil ist von den Siemens-Schuckert-Werke (SSW) in Berlin. Als E 10 262 wurde sie an die an die Deutsche Bundesbahn geliefert und in Dienst gesetzt, mit der Einführung des EDV-Nummernsystems wurde sie zum 01.01.1968 zur DB 110 262-3. Zur 139er wurde sie erst 1994, nach dem Erhalt von Drehgestellen der Baureihe 140 (E40). Nach dem Umbau wurde sie in DB 139 262-0 umgezeichnet. Ende April 2012 erfolgte die Z-Stellung bei der DB AG und im Mai 2015 wurde sie an die BayernBahn GmbH verkauft und erhielt anschließend eine Untersuchung (HU). Die Neulackierung in stahlblau erhielt sie dann 2016.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die an die BEG - Bocholter Eisenbahngesellschaft mbH (Dinslaken) vermietete 274 103-7 (98 80 0274 103-7 D-NRAIL) eine MaK G 1205 BB der northrail GmbH (Hamburg) fährt am 22 Oktober 2026 solo auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen.
Die Lok wurde 1993 von der Maschinenbau Kiel (MaK) unter der Fabriknummer 1000891 für die Bayernwerk AG in Schwandorf (ab 2000 e.on Kraftwerke GmbH) als "M 21"gebaut. Im November 2002 wurde sie dann an die OHE - Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle verkauft wo sie als "150006" lief. Im Dezember 2009 wurde sie dann an die Vermietungsfirma Northrail GmbH (Hamburg) verkauft und hatte dort schon einige Mietstationen.
Die MaK G 1205
1991 wurden unter der Typenbezeichnung G1205 zwölf dieselhydraulische Lokomotiven mit Caterpillar-Dieselmotoren für Eisenbahn und Häfen (EH) in Duisburg gebaut. Später wurde diese Typenbezeichnung für die vierachsigen Loks des dritten Standardprogramms (3. Generation) übernommen. Diese besitzen nun den MTU-Motor 12V396TC14 mit einer Leistung von 1.180 kW, und im Bereich der Leittechnik und Hilfsbetriebe wurde sie analog zur G 765 dem neuesten Stand der Technik angepasst.
Die Achsfolge der MaK G 1205 ist B’B’. Sie hat eine Leistung von wahlweise 1.120 kW (die 12 Loks der EH) oder 1.180 kW und erreicht je nach Ausführung eine maximale Geschwindigkeit von 60 km/h (die 12 Loks der EH), 80 km/h oder 100 km/h (2 Loks für Banverket/Schweden). Eingebaut wurden Motoren von Caterpillar oder MTU. Ihre Dienstgewicht beträgt je nach Version 80 t oder 88 t. Ihr Tankinhalt beträgt 2.500 l oder 3.000 l.
Die MaK G 1205 wurde zwischen 1991 und 1997 insgesamt 31 Loks gebaut. Davon gingen allein zwölf Exemplare (1. Serie) an die Eisenbahn und Häfen (EH) in Duisburg. Weitere 17 Exemplare (2. Serie) gingen an unterschiedliche Kunden, diese hatte den MTU V12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor MTU 12V 396 TC14 mit einer Leistung von 1.180 kW mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Im Jahr 1995 wurden zudem zwei Exemplare für Banverket in Schweden gebaut, diese hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die letzten drei Lokomotiven (1995 und 1997) wurden unter der Firmenbezeichnung Siemens Schienenfahrzeugtechnik (SFT) hergestellt.
TECHNISCHE DATEN der G 1205 der 2. Serie:
Baujahre: 1992 bis 1997 (17 Stück)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Antriebart: dieselhydraulisch
Achsfolge: B'B'
Länge über Puffer: 12.800 mm
Drehzapfenabstand: 6.100 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
größte Breite: 3.100 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.220 mm
Raddurchmesser: 1.000 mm (neu)
Motor: V12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor MTU 12V 396 TC14
Leistung: 1.180 kW (1.604 PS) bei 1.800 U/min
Strömungsgetriebe: Voith L 5r4U2
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 60 m
Dienstgewicht: 80 t
Kraftstoffvorrat: 2.500 l
Motorhauptdaten:
Hersteller: MTU - Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Motortyp: V12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung im Motorkühlwasserkreislauf
Motorenbauform: 90°-V-Motor
Motorhubraum: 47,52 Liter (Bohrung Ø 165 mm x 185 mm Hub)
Abmessung (L x B x H): 2.238 mm x 1.522 mm x 1.347 mm)
Motorgewicht (trocken): 3.670 kg
Leistung: 1.180 kW (1.604 PS) bei 1.800 U/min
Nenndrehzahl: 1.800 U/min
Weiterentwicklung für Belgien
Für die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB/NMBS) wurde eine Weiterentwicklung der G 1205 zugeschnitten. Diese wird als HLR 77 bezeichnet. Zwischen 1999 und 2005 wurden insgesamt 170 Lokomotiven an die SNCB geliefert. Sie sind dort als HLD 7701 bis 7870 eingereiht. Diese Maschinen sind mit einem belgischen Dieselmotor, vom Typ 6DZC-1000-144A des Herstellers ABC - Anglo-Belgian Cooperation, mit einer Leistung von 1.150 kW ausgerüstet.
Die HLD77 ist eine speziell auf die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB) zugeschnittene Weiterentwicklung der G 1205. Neben dem belgischen Dieselmotor und dem elektrischen Hilfsbetriebekonzept ohne Hydrostatikanlage unterscheidet die HLD 77 sich in zahlreichen Details von den Standardloks. Das Turbowendegetriebe verfügt über ein im Stillstand schaltbares Stufengetriebe für zwei Geschwindigkeitsbereiche.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Ein ET 423 der S-Bahn Rhein-Main, vermutlich am Rückweg von der Revision nach Hause, fährt am 16 Oktober 2026 durch Kirchen/Sieg in Richtung Siegen. In Siegen geht es dann auf die Dillstrecke in Richtung Frankfurt. Der vierteilige Elektrotriebzug der S-Bahn Rhein-Main (DB Regio Mitte) besteht aus den Einheiten 423 885-3, 433 885-1, 433 385-2 und 423 385-4.
Nochmals einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Elektotriebzüge / BR 423 / 433, Deutschland / S-Bahnen / S-Bahn Rhein-Main
17 1400x1345 Px, 18.10.2026
Ein ET 423 der S-Bahn Rhein-Main, vermutlich am Rückweg von der Revision nach Hause, fährt am 16 Oktober 2026 durch Kirchen/Sieg in Richtung Siegen. In Siegen geht es dann auf die Dillstrecke in Richtung Frankfurt. Der vierteilige Elektrotriebzug der S-Bahn Rhein-Main (DB Regio Mitte) besteht aus den Einheiten 423 885-3, 433 885-1, 433 385-2 und 423 385-4.
Nochmals einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Elektotriebzüge / BR 423 / 433, Deutschland / S-Bahnen / S-Bahn Rhein-Main
24 1500x1068 Px, 18.10.2026
Und noch eine S-Bahn in Kirchen/Sieg. Der vierteilige Elektrotriebzug 430 058 / 431 058 / 431 558 / 430 558 der S-Bahn Stuttgart (DB Regio AG - Baden-Württemberg) fährt am 16 Oktober 2026, wohl auf Werkstattfahrt, durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Elektotriebzüge / BR 430 / 431, Deutschland / S-Bahnen / S-Bahn Stuttgart
20 1500x1000 Px, 18.10.2026
Und noch eine S-Bahn in Kirchen/Sieg. Der vierteilige Elektrotriebzug 430 058 / 431 058 / 431 558 / 430 558 der S-Bahn Stuttgart (DB Regio AG - Baden-Württemberg) fährt am 16 Oktober 2026, wohl auf Werkstattfahrt, durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Elektotriebzüge / BR 430 / 431, Deutschland / S-Bahnen / S-Bahn Stuttgart
19 1500x1000 Px, 18.10.2026
Und noch eine S-Bahn in Kirchen/Sieg. Der vierteilige Elektrotriebzug 430 058 / 431 058 / 431 558 / 430 558 der S-Bahn Stuttgart (DB Regio AG - Baden-Württemberg) fährt am 16 Oktober 2026, wohl auf Werkstattfahrt, durch den Bahnhof Kirchen/Sieg in Richtung Köln.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Elektotriebzüge / BR 430 / 431, Deutschland / S-Bahnen / S-Bahn Stuttgart
13 1500x1000 Px, 18.10.2026
Die 187 181 (91 80 6187 181-3 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 15 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2017 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35511 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die 187 181 (91 80 6187 181-3 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 15 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln.
Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2017 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35511 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die 187 181 (91 80 6187 181-3 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 15 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Köln, während die 193 336 (91 80 6193 336-5 D-DB) mit einem KLV-Zug in Gegenrichtung noch Hp 0 hat.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Cargo AG (ex DB Schenker Rail Deutschland AG), Deutschland / E-Loks / BR 187.1 (TRAXX F140 AC3) DB ohne LM, Deutschland / Güterzüge / Coilzüge, Deutschland / Güterzüge / Container- und KLV-Züge (Kombinierter Ladungsverkehr), Deutschland / E-Loks / BR 193.3 (SIEMENS Vectron MS der DB Cargo)
16 1500x1000 Px, 16.10.2026
Die 193 335 (91 80 6193 336-5 D-DB) der DB Cargo AG hat am 15 Oktober 2026 mit ihrem KLV-Zug in Richtung Siegen fahrend in Betzdorf (Sieg) Hp 0.
Die Siemens Vectron MS wurden 2018 von Siemens unter der Fabriknummer 22415 in der Variante A22-4e (D / A / CH / I / NL) gebaut, im Juli 2020 wurde sie in die Variante A39 umgebaut und hat so nun die Zulassungen für D/A/CH/I/NL/B, so kann sie vom Mittelmeer bis an die Nordsee ohne Lokwechsel durchfahren.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Cargo AG (ex DB Schenker Rail Deutschland AG), Deutschland / Güterzüge / Container- und KLV-Züge (Kombinierter Ladungsverkehr), Deutschland / E-Loks / BR 193.3 (SIEMENS Vectron MS der DB Cargo)
15 1500x1000 Px, 16.10.2026
Die 193 335 (91 80 6193 336-5 D-DB) der DB Cargo AG hat am 15 Oktober 2026 mit ihrem KLV-Zug in Richtung Siegen fahrend in Betzdorf (Sieg) Hp 0.
Die Siemens Vectron MS wurden 2018 von Siemens unter der Fabriknummer 22415 in der Variante A22-4e (D / A / CH / I / NL) gebaut, im Juli 2020 wurde sie in die Variante A39 umgebaut und hat so nun die Zulassungen für D/A/CH/I/NL/B, so kann sie vom Mittelmeer bis an die Nordsee ohne Lokwechsel durchfahren.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Nach dem Hp 0 Halt kann die 193 335 (91 80 6193 336-5 D-DB) der DB Cargo AG am 15 Oktober 2026 nun mit ihrem KLV-Zug weiter in Richtung Siegen fahren. Von geht es dann über die Dillstrecke in Richtung Siegen.
Die Siemens Vectron MS wurden 2018 von Siemens unter der Fabriknummer 22415 in der Variante A22-4e (D / A / CH / I / NL) gebaut, im Juli 2020 wurde sie in die Variante A39 umgebaut und hat so nun die Zulassungen für D/A/CH/I/NL/B, so kann sie vom Mittelmeer bis an die Nordsee ohne Lokwechsel durchfahren.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Cargo AG (ex DB Schenker Rail Deutschland AG), Deutschland / Güterzüge / Container- und KLV-Züge (Kombinierter Ladungsverkehr), Deutschland / E-Loks / BR 193.3 (SIEMENS Vectron MS der DB Cargo)
20 1500x1022 Px, 16.10.2026
Nach dem Hp 0 Halt kann die 193 335 (91 80 6193 336-5 D-DB) der DB Cargo AG am 15 Oktober 2026 nun mit ihrem KLV-Zug weiter in Richtung Siegen fahren. Von geht es dann über die Dillstrecke in Richtung Siegen.
Die Siemens Vectron MS wurden 2018 von Siemens unter der Fabriknummer 22415 in der Variante A22-4e (D / A / CH / I / NL) gebaut, im Juli 2020 wurde sie in die Variante A39 umgebaut und hat so nun die Zulassungen für D/A/CH/I/NL/B, so kann sie vom Mittelmeer bis an die Nordsee ohne Lokwechsel durchfahren.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Strecken / KBS 460 (Siegstrecke), Deutschland / Unternehmen / DB Cargo AG (ex DB Schenker Rail Deutschland AG), Deutschland / Güterzüge / Container- und KLV-Züge (Kombinierter Ladungsverkehr), Deutschland / E-Loks / BR 193.3 (SIEMENS Vectron MS der DB Cargo)
21 1600x1067 Px, 16.10.2026
Neuer Zuwachs im Fuhrpark der DPB Rail Infra Service GmbH.
Die Fabrikneue und weiße SIEMENS Vectron Dual Mode 3193 001 (90 81 3193 001-2 A-DPB) der DPB Rail Infra Service GmbH (Frauental/Österreich) fährt am 10 Oktober 2026 solo auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch den Bahnhof Betzdorf/Sieg in Richtung Köln.
Der Vectron X Dual Mode wurde 2026 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach gebaut. Die Lok ist so neu, dass die Fabriknummer noch nicht in eine der einschlägigen Datenbanken verzeichnet ist. Exklusiv hier kann man sie das erste Mal sehen😉
Bei der modernen Zweikraftlokomotive (Hybridlokomotive) handelt es sich um ein der ersten für Österreich und Deutschland zugelassenen Vectron Dual Mode in der Version G13. Die neue Version G13 beinhaltet die Zulassung für Österreich und ist mit ETCS (European Train Control System) Level 2 Baseline 3 Release 2 sowie PZB 90 ausgerüstet. Die Version G13 ergänzt die bisherigen Versionen G05 (nur Zulassung DE für Güterverkehr) und G18 (nur Zulassung DE mit Zugheizung). Die Version G18 wird bislang nur für die DB Fernverkehr hergestellt. Siemens hatte bislang angekündigt, die Vectron DM mit den weiteren Zulassungen CZ-SK-HU-RO-BG anzubieten. Tests in den Ländern sind bereits erfolgt.
Bereits auf der InnoTrans 2024 in Berlin führte die DPB Rail Infra Service GmbH intensive Gespräche zum Kauf von drei neuen Vectron-Lokomotiven (zwei Dual Mode G13 und eine A10) und sicherte sich zudem eine Option auf sechs weitere Loks. Die Auslieferung der Vectrons ist für Ende 2026 geplant. Damit setzt die DPB Rail Infra Service GmbH ihren Wachstumskurs fort. Mit dieser Investition wird nicht nur die Position am Markt gestärkt, sondern werden auch die Kapazitäten, um den steigenden Anforderungen im internationalen Schienengüterverkehr gerecht zu werden, erweitert.
Vectron Dual Mode
Die Vectron Dual Mode Lok zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus, da sie auch auf elektrifizierten Strecken eingesetzt werden kann. Sie nutzt den Strom aus Oberleitungen, wo verfügbar, und schaltet bei Bedarf auf Dieselantrieb um, um Abschnitte ohne Stromversorgung zu überbrücken. Dies ermöglicht Betreibern wie der DPB, Lokwechsel zu vermeiden und ihre Betriebseffizienz zu erhöhen.
Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs, mittels einem MTU 16V 4000 R84 V16-Zylinder-Dieselmotors (2.400 kW Motorleistung, 2.000 kW Leistungen am Rad), sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative.
Mit der Vectron Dual Mode ist es möglich Güterzüge aus dem Umland umweltschonend in die Zentren der Ballungsräume zu befördern. Nur so einfach, wie in der Siemens Werbung ist es auch nicht, denn die Lok vier Achsen (Bo’Bo’) und wiegt 90 t, so ergibt sich eine Achslast von 22,5 t. Nicht elektrifizierte Nebenstrecken haben nicht gerade alle von min. D2 (22,5 t), und können so auch nicht befahren werden. Auch die Leistung der DM im Vergleich zu heutigen Hochleistungselektrolokomotiven ist mit 2.400 kW erheblich geringer. Mit den Dieselstreckenloks kann sie aber mit 2.000 kW sehr gut mithalten, zudem liegt die Anfahrzugskraft bei stattlichen 300 kN.
TECHNISCHE DATEN der Siemens Vectron Dual Mode (BR 3193)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 19.975 mm
Drehzapfenabstand: 10.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Breite: 3.020mm
Höhe: 4.220 mm
Raddurchmesser: 1.100 mm (neu) / 1.020 mm (abgenutzt)
Gewicht: 90 t (bei vollen Vorräten)
Achslast: 22,5 t
Spannungssysteme (bei E-Betrieb): 15 kV, 16,7 Hz und 25 kV / 50 Hz
Dieselmotor: MTU 16V 4000 R84 (16-Zylinder-V-Motor)
Dieselmotorleistung an der Kurbelwelle: 2.400 kW
Max. Leistung am Rad: 2.400 kW bei E-Antrieb / 2.000 kW bei D-Antrieb
Höchstgeschwindigkeit:160 km/h
Antriebsart: elektrisch oder dieselelektrisch
Kraftübertragung: Teilabgefederter Antrieb (Ritzelhohlwellenantrieb)
Kraftstoffbehälter Nutzvolumen: 2.600 l
Anfahrzugskraft: 300 kN
Elektrische Bremskraft: 150 kN
Elektrische Bremsleistung (am Rad): E-Betrieb 2.100 kW / Dieselbetrieb 1.700 kW
Doppeltraktion: Über WTB ÖBB mit typgleichen Fahrzeugen sowie Vectron E, Vectron DE und ER20
Zugsicherung: PZB 90 / Level 2 (Baseline 3 Release 2), Mirel (LS, EVM, SHP)
Zulassungen: Österreich und Deutschland (A, D)
Sonstiges: Emissionsstandard Diesel EU Stage V
Der Dieselmotor (MTU 16V 4000 R84):
Der MTU 16V 4000 R84 ist ein leistungsstarker wassergekühlter V16-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung, zweistufigen (Registeraufladung) Turboaufladung und Ladeluftkühlung als separater Kreislauf, von der MTU Friedrichshafen GmbH, der speziell für Schienenfahrzeuge und Lokomotiven entwickelt wurde. Über dem Motor ist zudem ein Dieselpartikelfilter von MTU verbaut.
Technische Daten
• Zylinder: 16 Zylinder in V-Form (90° Winkel), 64 Ventile (4 Ventile/Zylinder)
• Bohrung / Hub: Ø 170 mm / 210 mm
• Hubraum: ca. 76,265 Liter (4,77 Liter pro Zylinder)
• Nennleistung: 2.400 kW (ca. 3.264 PS)
• Nenndrehzahl: 1.750 U/min
• Spitzendrehmoment: 13.096 Nm
• Anmessung (L x B x H): 3.140 mm x 1.696 mm x 2.001 mm
• Motorgewicht (trocken): 9.050 kg
• Kraftstoffart: DIN EN 590
• Abmessung vom Dieselpartikelfilter (L x B x H): 720 mm x 2.100 mm x 900 mm
• Gewicht des Dieselpartikelfilters: 1.300 kg
Quellen: SIEMENS, DPB und MTU
Stand: Oktober 2026
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Neuer Zuwachs im Fuhrpark der DPB Rail Infra Service GmbH.
Die Fabrikneue und weiße SIEMENS Vectron Dual Mode 3193 001 (90 81 3193 001-2 A-DPB) der DPB Rail Infra Service GmbH (Frauental/Österreich) fährt am 10 Oktober 2026 solo auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) / als Lz (Lokzug) durch den Bahnhof Betzdorf/Sieg in Richtung Köln.
Der Vectron X Dual Mode wurde 2026 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach gebaut. Die Lok ist so neu, dass die Fabriknummer noch nicht in eine der einschlägigen Datenbanken verzeichnet ist. Exklusiv hier kann man sie das erste Mal sehen😉
Bei der modernen Zweikraftlokomotive (Hybridlokomotive) handelt es sich um ein der ersten für Österreich und Deutschland zugelassenen Vectron Dual Mode in der Version G13. Die neue Version G13 beinhaltet die Zulassung für Österreich und ist mit ETCS (European Train Control System) Level 2 Baseline 3 Release 2 sowie PZB 90 ausgerüstet. Die Version G13 ergänzt die bisherigen Versionen G05 (nur Zulassung DE für Güterverkehr) und G18 (nur Zulassung DE mit Zugheizung). Die Version G18 wird bislang nur für die DB Fernverkehr hergestellt. Siemens hatte bislang angekündigt, die Vectron DM mit den weiteren Zulassungen CZ-SK-HU-RO-BG anzubieten. Tests in den Ländern sind bereits erfolgt.
Bereits auf der InnoTrans 2024 in Berlin führte die DPB Rail Infra Service GmbH intensive Gespräche zum Kauf von drei neuen Vectron-Lokomotiven (zwei Dual Mode G13 und eine A10) und sicherte sich zudem eine Option auf sechs weitere Loks. Die Auslieferung der Vectrons ist für Ende 2026 geplant. Damit setzt die DPB Rail Infra Service GmbH ihren Wachstumskurs fort. Mit dieser Investition wird nicht nur die Position am Markt gestärkt, sondern werden auch die Kapazitäten, um den steigenden Anforderungen im internationalen Schienengüterverkehr gerecht zu werden, erweitert.
Vectron Dual Mode
Die Vectron Dual Mode Lok zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus, da sie auch auf elektrifizierten Strecken eingesetzt werden kann. Sie nutzt den Strom aus Oberleitungen, wo verfügbar, und schaltet bei Bedarf auf Dieselantrieb um, um Abschnitte ohne Stromversorgung zu überbrücken. Dies ermöglicht Betreibern wie der DPB, Lokwechsel zu vermeiden und ihre Betriebseffizienz zu erhöhen.
Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs, mittels einem MTU 16V 4000 R84 V16-Zylinder-Dieselmotors (2.400 kW Motorleistung, 2.000 kW Leistungen am Rad), sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative.
Mit der Vectron Dual Mode ist es möglich Güterzüge aus dem Umland umweltschonend in die Zentren der Ballungsräume zu befördern. Nur so einfach, wie in der Siemens Werbung ist es auch nicht, denn die Lok vier Achsen (Bo’Bo’) und wiegt 90 t, so ergibt sich eine Achslast von 22,5 t. Nicht elektrifizierte Nebenstrecken haben nicht gerade alle von min. D2 (22,5 t), und können so auch nicht befahren werden. Auch die Leistung der DM im Vergleich zu heutigen Hochleistungselektrolokomotiven ist mit 2.400 kW erheblich geringer. Mit den Dieselstreckenloks kann sie aber mit 2.000 kW sehr gut mithalten, zudem liegt die Anfahrzugskraft bei stattlichen 300 kN.
TECHNISCHE DATEN der Siemens Vectron Dual Mode (BR 3193)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 19.975 mm
Drehzapfenabstand: 10.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Breite: 3.020mm
Höhe: 4.220 mm
Raddurchmesser: 1.100 mm (neu) / 1.020 mm (abgenutzt)
Gewicht: 90 t (bei vollen Vorräten)
Achslast: 22,5 t
Spannungssysteme (bei E-Betrieb): 15 kV, 16,7 Hz und 25 kV / 50 Hz
Dieselmotor: MTU 16V 4000 R84 (16-Zylinder-V-Motor)
Dieselmotorleistung an der Kurbelwelle: 2.400 kW
Max. Leistung am Rad: 2.400 kW bei E-Antrieb / 2.000 kW bei D-Antrieb
Höchstgeschwindigkeit:160 km/h
Antriebsart: elektrisch oder dieselelektrisch
Kraftübertragung: Teilabgefederter Antrieb (Ritzelhohlwellenantrieb)
Kraftstoffbehälter Nutzvolumen: 2.600 l
Anfahrzugskraft: 300 kN
Elektrische Bremskraft: 150 kN
Elektrische Bremsleistung (am Rad): E-Betrieb 2.100 kW / Dieselbetrieb 1.700 kW
Doppeltraktion: Über WTB ÖBB mit typgleichen Fahrzeugen sowie Vectron E, Vectron DE und ER20
Zugsicherung: PZB 90 / Level 2 (Baseline 3 Release 2), Mirel (LS, EVM, SHP)
Zulassungen: Österreich und Deutschland (A, D)
Sonstiges: Emissionsstandard Diesel EU Stage V
Der Dieselmotor (MTU 16V 4000 R84):
Der MTU 16V 4000 R84 ist ein leistungsstarker wassergekühlter V16-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung, zweistufigen (Registeraufladung) Turboaufladung und Ladeluftkühlung als separater Kreislauf, von der MTU Friedrichshafen GmbH, der speziell für Schienenfahrzeuge und Lokomotiven entwickelt wurde. Über dem Motor ist zudem ein Dieselpartikelfilter von MTU verbaut.
Technische Daten
• Zylinder: 16 Zylinder in V-Form (90° Winkel), 64 Ventile (4 Ventile/Zylinder)
• Bohrung / Hub: Ø 170 mm / 210 mm
• Hubraum: ca. 76,265 Liter (4,77 Liter pro Zylinder)
• Nennleistung: 2.400 kW (ca. 3.264 PS)
• Nenndrehzahl: 1.750 U/min
• Spitzendrehmoment: 13.096 Nm
• Anmessung (L x B x H): 3.140 mm x 1.696 mm x 2.001 mm
• Motorgewicht (trocken): 9.050 kg
• Kraftstoffart: DIN EN 590
• Abmessung vom Dieselpartikelfilter (L x B x H): 720 mm x 2.100 mm x 900 mm
• Gewicht des Dieselpartikelfilters: 1.300 kg
Quellen: SIEMENS, DPB und MTU
Stand: Oktober 2026
Armin Schwarz
Armin Schwarz