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Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. 

Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald.

Hier hat der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg erreicht.
Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald. Hier hat der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg erreicht.
Armin Schwarz

Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. 

Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald.

Hier verlässt der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter in Richtung Betzdorf.
Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald. Hier verlässt der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter in Richtung Betzdorf.
Armin Schwarz

Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. 

Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald.

Hier verlässt der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter in Richtung Betzdorf.
Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald. Hier verlässt der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter in Richtung Betzdorf.
Armin Schwarz

Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. 

Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald.

Hier verlässt der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter in Richtung Betzdorf.
Normalerweise heißt es Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (Los 2), zudem auch die Linie RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" von Siegen über Betzdorf/Sieg, Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald und Westerburg nach Limburg/Lahn gehört. Bisher wurde die Verbindung nur mit Dieseltriebzügen der HLB vom Typ LINT 27 oder 41 gefahren. Aber die ca. 40 km lange Strecke zwischen Siegen und Au/Sieg ist elektrifiziert. Den weiteren ca. 78 km sind aber ohne Oberleitung. Nun wird aber auch hier elektrisch gefahren und zwar mit Hybridtriebzügen (E/Akku) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B. Ein großer Fortschritt für den Klimaschutz am Westerwald. Hier verlässt der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg und fährt weiter in Richtung Betzdorf.
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte dreiteilige NS Stadler FLIRT³ (Triebzug 2222 und 2223) der Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG), stehen am 29 April 2025, als Sprinter via Nijmegen (Nimwegen) nach Wijchen, zur Abfahrt im Bahnhof Arnhem Centraal (Arnheim Hbf) bereit. 

Der NS FLIRT ist ein elektrischer Niederflurtriebzug der Niederländischen Eisenbahnen. Der interne Projektname bei NS war Flirt Fast Forward oder FFF, weshalb dieser Spitzname auch verwendet wird. Die Züge wurden vom Schweizer Zughersteller Stadler Rail gebaut und basieren auf der FLIRT3-Plattform des Unternehmens. Die Züge sollen vor allem den Mangel an Ausrüstung und das Wachstum der Fahrgastzahlen auf dem Hauptschienennetz kompensieren.

Der FLIRT (Abkürzung für Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) ist vom Stadler GTW abgeleitet, mit dem Hauptunterschied, dass sich die Antriebseinheiten beim FLIRT hinter den Führerständen befinden (statt in einem separaten Triebkopf). Dieser Zugtyp zeichnet sich durch Licht und Platz im Innenraum aus, der durch die Verwendung von Jakobsdrehgestellen in Kombination mit breiten, offenen Wagenkastenübergängen und einem niedrigen Boden entsteht. Der niedrige Boden in Kombination mit einer ausfahrbaren Trittstufe macht den Zug für Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter zugänglich. Das geringe Gewicht des Triebzuges in Kombination mit einem hohen Anfahrdrehmoment macht ihn ideal geeignet für Zugverkehre mit vielen Haltestellen und kurzen Haltezeiten. Die Züge werden daher von der NS als Sprinter eingesetzt.

Die Niederländische Eisenbahngesellschaft NS hat im April 2015 bei Stadler 58 drei- und vierteilige Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT bestellt, es sich um 33 dreiteilige und 25 vierteilige Triebzüge. Die Züge werden durch NS Reizigers betrieben, verkehren auf regionalen Strecken und sind für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Der FLIRT der neusten Generation erfüllt die technischen Spezifikationen für Interoperabilität TSI, insbesondere die Standards für Crashanforderungen nach EN 15227. Die luftgefederten Züge überzeugen mit hohem Komfort: 158 bis 214 Fahrgäste (je nach Zuglänge) finden einen einladenden Sitzplatz in klimatisierten, farbenfrohen Innenräumen. Für die Unterbringung von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ist gesorgt. Highlight: Der Roll-In der ersten Züge am 13. April 2016 in Maastricht – nur ein Jahr nach der Bestellung – unterstreicht die hohe Leistungsfähigkeit von Stadler.

Da die SNG - Sprinter Nieuwe Generatie, die CAF Civity Triebzüge erst 2018 in Betrieb gehen würden, aber bereits ab Januar 2017, aufgrund der Ausweitung des ÖPNV-Studentenausweises, die NS mit einem starken Anstieg der Fahrgastzahlen konfrontiert war, benötigte die NS schnell zusätzliche Triebzüge. So erteilte die NS gleichzeitig beim Schweizer Hersteller Stadler Rail eine Eilbestellung über 58 FLIRT-Züge, die ab 2016 ausgeliefert wurden. Der Vertrag für diesen Auftrag wurde am 23. April 2015 unterzeichnet.

Der Aluminiumaufbau der Triebzüge wurde im Stadler-Werk in Szolnok (Ungarn) gebaut und anschließend zur Fertigstellung in das polnische Stadler-Werk in Siedlce gebracht. Die ersten drei Züge wurden am 29. März 2016 für die erforderlichen Umwelt- und Transportinspektions- und Zulassungsfahrten in den Niederlanden nach Maastricht überführt. Die Auslieferung der insgesamt 58 bestellten FLIRTs an die NS wurde am 4. September 2017 abgeschlossen.

Technik:
Die FLIRT-Triebzüge bestehen aus drei oder vier Wagen, die an den Wagenübergängen auf Jakobsdrehgestellen montiert sind. Durch den Einsatz eines Jacobs-Drehgestells ist der Wagenkastenübergang kurz und breit, was für ein hohes Maß an Transparenz sorgt. Daher verfügen diese Züge über breite Wagenkastenübergänge und einen Niederflurbereich. Die Triebzüge haben eine Länge von 63,2 m als dreiteilige Einheit bzw. 80,7 m als vierteilige Einheit, eine Breite von 2,820 m und eine Höhe von 4,120 m. Die Wagenkästen sind kürzer als üblich. Niederflurbereich beträgt über 90 %, die Bodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 780 mm. Die Züge haben je Längsseite 6 (dreiteilig) bzw. 8 (vierteilig) 1.300 mm breite Doppeltüren (2 Einstiegstüren pro Wagenkastenseite). Die Wagenkästen sind in Aluminium-Leichtbauweise gemäß den neuesten Standards in Bezug auf Kollisionssicherheit (EN 15227) und Festigkeit (EN 12663). Die Züge laufen auf luftgefederte Trieb- und Laufdrehgestelle, die Laufdrehgestelle sind als Jacobs-Drehgestelle ausgeführt. Durch die Vielfachsteuerung sind bis zu drei Fahrzeuge kuppelbar. Die Sets verfügen über ATB-EG und sind für die Installation von ERTMS vorbereitet. Die Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Die dreiteiligen Zuggarnituren verfügen über 32 Sitzplätze der 1. Klasse und 114 Sitzplätze der 2. Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die dreiteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2201 – 2233. Die vierteiligen Züge verfügen über 32 Plätze der ersten Klasse und 170 Plätze der zweiten Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die vierteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2501 – 2525.

Interieur:
Im Inneren gibt es keine Quer-/Stirnwände oder Zwischentüren, lediglich die erste und zweite Klasse sind durch Glastüren und Zwischenwände getrennt. Reisende haben Zugang zu USB-Ladestationen zum Aufladen mobiler Geräte, Steckdosen und einem kostenlosen WLAN-Netzwerk. Darüber hinaus sind die Züge mit Niederflur, Schiebetritten und einer rollstuhlgerechten Toilette ausgestattet, um Menschen mit körperlicher Behinderung das Reisen zu erleichtern. Diese Toilette verfügt über eine klappbare Ablage zum Windelwechseln. Die Züge verfügen über Abteile erster und zweiter Klasse, einen Mehrzweckbereich mit Abstellraum für Fahrräder und Kinderwagen. Der Innenraum ist mit Werken vom niederländischen Maler Piet Mondrians gestaltet. Die Innenreinrichtung (Sitze) sind vom tschechischen Unternehmen BORCAD cz a.s. Wie bei der NS üblich, ist die Innenreinrichtung rot für die 1. Klasse und blau für die 2. Klasse. Die Führerstände sind unter anderem mit einer auf die Strecke gerichteten Kamera ausgestattet. 

Außenfarbwechsel:
Die Stadler FLIRT wurden alle mit einer Front in dunkelblau/weiß ausgeliefert. Während diese Färbung den europäischen Standards entsprach, machte die Kombination aus der dunklen Farbe und dem großen Fenster es schwierig, den Zug von Bahnübergängen aus zu sehen. Der Mangel an Sichtbarkeit war die Hauptursache für eine Kollision zwischen einem Traktor und einem SNG an einem unbesicherten Bahnübergang im Mai 2020, bei dem der Lokführer getötet wurde. Die NS beschloss, die Farbe der Fronten von Triebzügen in Gelb zu ändern, die ersten Änderungen wurden bei den SNG-Triebzügen vorgenommen, wo teils noch die Restlieferung CAF anstand. So war diese bei den SNG bis August 2022 nahezu abgeschlossen. So wurde 2023 eine ähnliche Änderung an den FLIRT-Züge vorgenommen. Im Februar 2023 wurde die Garnitur 2206 mit gelben Fronten in Betrieb genommen. Ab 2024 werden alle 3er-Sets mit einer gelben Front ausgestattet.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 58 (davon 33 dreiteilige ET und 25 vierteilige ET)
Nummerierung: 2201-2233 (dreiteilige ET) / 2501-2525 (vierteilige ET)
Hersteller: Stadler Rail
Baujahre: 2016 und 2017
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'2'2'Bo' (8 Achsen) / Bo'2'2'2'Bo' (10 Achsen)
Länge über Kupplung: 63.200 mm / 80.700 mm
Fahrzeugbreite: 2.820 mm
Fahrzeughöhe: 4.120 mm
Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.500 mm
Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.700 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 760 mm (neu)
Leergewicht: 
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Planmäßig 140 km/h)
Sitzplätze: 32 in 1. Klasse, 114 bzw. 170 der 2. Klasse, sowie 12 Klappsitze
Bodenhöhe: Niederflur 780 mm (90%), Hochflur 1.180 mm
Türbreite: 1.300 mm
Türen je Längsseite: 6 / 8
Leistung am Rad: 3.000 kW
Anfahrzugkraft: 200 kN
Anzahl der Traktionsmotoren: 4 
Übersetzung: 1 : 5,347
Stromsystem: 1,5 kV Gleichstrom
Kupplung: Scharfenberg
Zwei gekuppelte dreiteilige NS Stadler FLIRT³ (Triebzug 2222 und 2223) der Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG), stehen am 29 April 2025, als Sprinter via Nijmegen (Nimwegen) nach Wijchen, zur Abfahrt im Bahnhof Arnhem Centraal (Arnheim Hbf) bereit. Der NS FLIRT ist ein elektrischer Niederflurtriebzug der Niederländischen Eisenbahnen. Der interne Projektname bei NS war Flirt Fast Forward oder FFF, weshalb dieser Spitzname auch verwendet wird. Die Züge wurden vom Schweizer Zughersteller Stadler Rail gebaut und basieren auf der FLIRT3-Plattform des Unternehmens. Die Züge sollen vor allem den Mangel an Ausrüstung und das Wachstum der Fahrgastzahlen auf dem Hauptschienennetz kompensieren. Der FLIRT (Abkürzung für Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) ist vom Stadler GTW abgeleitet, mit dem Hauptunterschied, dass sich die Antriebseinheiten beim FLIRT hinter den Führerständen befinden (statt in einem separaten Triebkopf). Dieser Zugtyp zeichnet sich durch Licht und Platz im Innenraum aus, der durch die Verwendung von Jakobsdrehgestellen in Kombination mit breiten, offenen Wagenkastenübergängen und einem niedrigen Boden entsteht. Der niedrige Boden in Kombination mit einer ausfahrbaren Trittstufe macht den Zug für Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter zugänglich. Das geringe Gewicht des Triebzuges in Kombination mit einem hohen Anfahrdrehmoment macht ihn ideal geeignet für Zugverkehre mit vielen Haltestellen und kurzen Haltezeiten. Die Züge werden daher von der NS als Sprinter eingesetzt. Die Niederländische Eisenbahngesellschaft NS hat im April 2015 bei Stadler 58 drei- und vierteilige Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT bestellt, es sich um 33 dreiteilige und 25 vierteilige Triebzüge. Die Züge werden durch NS Reizigers betrieben, verkehren auf regionalen Strecken und sind für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Der FLIRT der neusten Generation erfüllt die technischen Spezifikationen für Interoperabilität TSI, insbesondere die Standards für Crashanforderungen nach EN 15227. Die luftgefederten Züge überzeugen mit hohem Komfort: 158 bis 214 Fahrgäste (je nach Zuglänge) finden einen einladenden Sitzplatz in klimatisierten, farbenfrohen Innenräumen. Für die Unterbringung von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ist gesorgt. Highlight: Der Roll-In der ersten Züge am 13. April 2016 in Maastricht – nur ein Jahr nach der Bestellung – unterstreicht die hohe Leistungsfähigkeit von Stadler. Da die SNG - Sprinter Nieuwe Generatie, die CAF Civity Triebzüge erst 2018 in Betrieb gehen würden, aber bereits ab Januar 2017, aufgrund der Ausweitung des ÖPNV-Studentenausweises, die NS mit einem starken Anstieg der Fahrgastzahlen konfrontiert war, benötigte die NS schnell zusätzliche Triebzüge. So erteilte die NS gleichzeitig beim Schweizer Hersteller Stadler Rail eine Eilbestellung über 58 FLIRT-Züge, die ab 2016 ausgeliefert wurden. Der Vertrag für diesen Auftrag wurde am 23. April 2015 unterzeichnet. Der Aluminiumaufbau der Triebzüge wurde im Stadler-Werk in Szolnok (Ungarn) gebaut und anschließend zur Fertigstellung in das polnische Stadler-Werk in Siedlce gebracht. Die ersten drei Züge wurden am 29. März 2016 für die erforderlichen Umwelt- und Transportinspektions- und Zulassungsfahrten in den Niederlanden nach Maastricht überführt. Die Auslieferung der insgesamt 58 bestellten FLIRTs an die NS wurde am 4. September 2017 abgeschlossen. Technik: Die FLIRT-Triebzüge bestehen aus drei oder vier Wagen, die an den Wagenübergängen auf Jakobsdrehgestellen montiert sind. Durch den Einsatz eines Jacobs-Drehgestells ist der Wagenkastenübergang kurz und breit, was für ein hohes Maß an Transparenz sorgt. Daher verfügen diese Züge über breite Wagenkastenübergänge und einen Niederflurbereich. Die Triebzüge haben eine Länge von 63,2 m als dreiteilige Einheit bzw. 80,7 m als vierteilige Einheit, eine Breite von 2,820 m und eine Höhe von 4,120 m. Die Wagenkästen sind kürzer als üblich. Niederflurbereich beträgt über 90 %, die Bodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 780 mm. Die Züge haben je Längsseite 6 (dreiteilig) bzw. 8 (vierteilig) 1.300 mm breite Doppeltüren (2 Einstiegstüren pro Wagenkastenseite). Die Wagenkästen sind in Aluminium-Leichtbauweise gemäß den neuesten Standards in Bezug auf Kollisionssicherheit (EN 15227) und Festigkeit (EN 12663). Die Züge laufen auf luftgefederte Trieb- und Laufdrehgestelle, die Laufdrehgestelle sind als Jacobs-Drehgestelle ausgeführt. Durch die Vielfachsteuerung sind bis zu drei Fahrzeuge kuppelbar. Die Sets verfügen über ATB-EG und sind für die Installation von ERTMS vorbereitet. Die Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die dreiteiligen Zuggarnituren verfügen über 32 Sitzplätze der 1. Klasse und 114 Sitzplätze der 2. Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die dreiteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2201 – 2233. Die vierteiligen Züge verfügen über 32 Plätze der ersten Klasse und 170 Plätze der zweiten Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die vierteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2501 – 2525. Interieur: Im Inneren gibt es keine Quer-/Stirnwände oder Zwischentüren, lediglich die erste und zweite Klasse sind durch Glastüren und Zwischenwände getrennt. Reisende haben Zugang zu USB-Ladestationen zum Aufladen mobiler Geräte, Steckdosen und einem kostenlosen WLAN-Netzwerk. Darüber hinaus sind die Züge mit Niederflur, Schiebetritten und einer rollstuhlgerechten Toilette ausgestattet, um Menschen mit körperlicher Behinderung das Reisen zu erleichtern. Diese Toilette verfügt über eine klappbare Ablage zum Windelwechseln. Die Züge verfügen über Abteile erster und zweiter Klasse, einen Mehrzweckbereich mit Abstellraum für Fahrräder und Kinderwagen. Der Innenraum ist mit Werken vom niederländischen Maler Piet Mondrians gestaltet. Die Innenreinrichtung (Sitze) sind vom tschechischen Unternehmen BORCAD cz a.s. Wie bei der NS üblich, ist die Innenreinrichtung rot für die 1. Klasse und blau für die 2. Klasse. Die Führerstände sind unter anderem mit einer auf die Strecke gerichteten Kamera ausgestattet. Außenfarbwechsel: Die Stadler FLIRT wurden alle mit einer Front in dunkelblau/weiß ausgeliefert. Während diese Färbung den europäischen Standards entsprach, machte die Kombination aus der dunklen Farbe und dem großen Fenster es schwierig, den Zug von Bahnübergängen aus zu sehen. Der Mangel an Sichtbarkeit war die Hauptursache für eine Kollision zwischen einem Traktor und einem SNG an einem unbesicherten Bahnübergang im Mai 2020, bei dem der Lokführer getötet wurde. Die NS beschloss, die Farbe der Fronten von Triebzügen in Gelb zu ändern, die ersten Änderungen wurden bei den SNG-Triebzügen vorgenommen, wo teils noch die Restlieferung CAF anstand. So war diese bei den SNG bis August 2022 nahezu abgeschlossen. So wurde 2023 eine ähnliche Änderung an den FLIRT-Züge vorgenommen. Im Februar 2023 wurde die Garnitur 2206 mit gelben Fronten in Betrieb genommen. Ab 2024 werden alle 3er-Sets mit einer gelben Front ausgestattet. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 58 (davon 33 dreiteilige ET und 25 vierteilige ET) Nummerierung: 2201-2233 (dreiteilige ET) / 2501-2525 (vierteilige ET) Hersteller: Stadler Rail Baujahre: 2016 und 2017 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'2'2'Bo' (8 Achsen) / Bo'2'2'2'Bo' (10 Achsen) Länge über Kupplung: 63.200 mm / 80.700 mm Fahrzeugbreite: 2.820 mm Fahrzeughöhe: 4.120 mm Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.500 mm Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.700 mm Treibraddurchmesser: 920 mm (neu) Laufraddurchmesser: 760 mm (neu) Leergewicht: Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Planmäßig 140 km/h) Sitzplätze: 32 in 1. Klasse, 114 bzw. 170 der 2. Klasse, sowie 12 Klappsitze Bodenhöhe: Niederflur 780 mm (90%), Hochflur 1.180 mm Türbreite: 1.300 mm Türen je Längsseite: 6 / 8 Leistung am Rad: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 200 kN Anzahl der Traktionsmotoren: 4 Übersetzung: 1 : 5,347 Stromsystem: 1,5 kV Gleichstrom Kupplung: Scharfenberg
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte dreiteilige NS Stadler FLIRT³ (Triebzug 2222 und 2223) der Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG), stehen am 29 April 2025, als Sprinter via Nijmegen (Nimwegen) nach Wijchen, zur Abfahrt im Bahnhof Arnhem Centraal (Arnheim Hbf) bereit. 

Der NS FLIRT ist ein elektrischer Niederflurtriebzug der Niederländischen Eisenbahnen. Der interne Projektname bei NS war Flirt Fast Forward oder FFF, weshalb dieser Spitzname auch verwendet wird. Die Züge wurden vom Schweizer Zughersteller Stadler Rail gebaut und basieren auf der FLIRT3-Plattform des Unternehmens. Die Züge sollen vor allem den Mangel an Ausrüstung und das Wachstum der Fahrgastzahlen auf dem Hauptschienennetz kompensieren.

Der FLIRT (Abkürzung für Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) ist vom Stadler GTW abgeleitet, mit dem Hauptunterschied, dass sich die Antriebseinheiten beim FLIRT hinter den Führerständen befinden (statt in einem separaten Triebkopf). Dieser Zugtyp zeichnet sich durch Licht und Platz im Innenraum aus, der durch die Verwendung von Jakobsdrehgestellen in Kombination mit breiten, offenen Wagenkastenübergängen und einem niedrigen Boden entsteht. Der niedrige Boden in Kombination mit einer ausfahrbaren Trittstufe macht den Zug für Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter zugänglich. Das geringe Gewicht des Triebzuges in Kombination mit einem hohen Anfahrdrehmoment macht ihn ideal geeignet für Zugverkehre mit vielen Haltestellen und kurzen Haltezeiten. Die Züge werden daher von der NS als Sprinter eingesetzt.

Die Niederländische Eisenbahngesellschaft NS hat im April 2015 bei Stadler 58 drei- und vierteilige Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT bestellt, es sich um 33 dreiteilige und 25 vierteilige Triebzüge. Die Züge werden durch NS Reizigers betrieben, verkehren auf regionalen Strecken und sind für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Der FLIRT der neusten Generation erfüllt die technischen Spezifikationen für Interoperabilität TSI, insbesondere die Standards für Crashanforderungen nach EN 15227. Die luftgefederten Züge überzeugen mit hohem Komfort: 158 bis 214 Fahrgäste (je nach Zuglänge) finden einen einladenden Sitzplatz in klimatisierten, farbenfrohen Innenräumen. Für die Unterbringung von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ist gesorgt. Highlight: Der Roll-In der ersten Züge am 13. April 2016 in Maastricht – nur ein Jahr nach der Bestellung – unterstreicht die hohe Leistungsfähigkeit von Stadler.

Da die SNG - Sprinter Nieuwe Generatie, die CAF Civity Triebzüge erst 2018 in Betrieb gehen würden, aber bereits ab Januar 2017, aufgrund der Ausweitung des ÖPNV-Studentenausweises, die NS mit einem starken Anstieg der Fahrgastzahlen konfrontiert war, benötigte die NS schnell zusätzliche Triebzüge. So erteilte die NS gleichzeitig beim Schweizer Hersteller Stadler Rail eine Eilbestellung über 58 FLIRT-Züge, die ab 2016 ausgeliefert wurden. Der Vertrag für diesen Auftrag wurde am 23. April 2015 unterzeichnet.

Der Aluminiumaufbau der Triebzüge wurde im Stadler-Werk in Szolnok (Ungarn) gebaut und anschließend zur Fertigstellung in das polnische Stadler-Werk in Siedlce gebracht. Die ersten drei Züge wurden am 29. März 2016 für die erforderlichen Umwelt- und Transportinspektions- und Zulassungsfahrten in den Niederlanden nach Maastricht überführt. Die Auslieferung der insgesamt 58 bestellten FLIRTs an die NS wurde am 4. September 2017 abgeschlossen.

Technik:
Die FLIRT-Triebzüge bestehen aus drei oder vier Wagen, die an den Wagenübergängen auf Jakobsdrehgestellen montiert sind. Durch den Einsatz eines Jacobs-Drehgestells ist der Wagenkastenübergang kurz und breit, was für ein hohes Maß an Transparenz sorgt. Daher verfügen diese Züge über breite Wagenkastenübergänge und einen Niederflurbereich. Die Triebzüge haben eine Länge von 63,2 m als dreiteilige Einheit bzw. 80,7 m als vierteilige Einheit, eine Breite von 2,820 m und eine Höhe von 4,120 m. Die Wagenkästen sind kürzer als üblich. Niederflurbereich beträgt über 90 %, die Bodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 780 mm. Die Züge haben je Längsseite 6 (dreiteilig) bzw. 8 (vierteilig) 1.300 mm breite Doppeltüren (2 Einstiegstüren pro Wagenkastenseite). Die Wagenkästen sind in Aluminium-Leichtbauweise gemäß den neuesten Standards in Bezug auf Kollisionssicherheit (EN 15227) und Festigkeit (EN 12663). Die Züge laufen auf luftgefederte Trieb- und Laufdrehgestelle, die Laufdrehgestelle sind als Jacobs-Drehgestelle ausgeführt. Durch die Vielfachsteuerung sind bis zu drei Fahrzeuge kuppelbar. Die Sets verfügen über ATB-EG und sind für die Installation von ERTMS vorbereitet. Die Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Die dreiteiligen Zuggarnituren verfügen über 32 Sitzplätze der 1. Klasse und 114 Sitzplätze der 2. Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die dreiteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2201 – 2233. Die vierteiligen Züge verfügen über 32 Plätze der ersten Klasse und 170 Plätze der zweiten Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die vierteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2501 – 2525.

Interieur:
Im Inneren gibt es keine Quer-/Stirnwände oder Zwischentüren, lediglich die erste und zweite Klasse sind durch Glastüren und Zwischenwände getrennt. Reisende haben Zugang zu USB-Ladestationen zum Aufladen mobiler Geräte, Steckdosen und einem kostenlosen WLAN-Netzwerk. Darüber hinaus sind die Züge mit Niederflur, Schiebetritten und einer rollstuhlgerechten Toilette ausgestattet, um Menschen mit körperlicher Behinderung das Reisen zu erleichtern. Diese Toilette verfügt über eine klappbare Ablage zum Windelwechseln. Die Züge verfügen über Abteile erster und zweiter Klasse, einen Mehrzweckbereich mit Abstellraum für Fahrräder und Kinderwagen. Der Innenraum ist mit Werken vom niederländischen Maler Piet Mondrians gestaltet. Die Innenreinrichtung (Sitze) sind vom tschechischen Unternehmen BORCAD cz a.s. Wie bei der NS üblich, ist die Innenreinrichtung rot für die 1. Klasse und blau für die 2. Klasse. Die Führerstände sind unter anderem mit einer auf die Strecke gerichteten Kamera ausgestattet. 

Außenfarbwechsel:
Die Stadler FLIRT wurden alle mit einer Front in dunkelblau/weiß ausgeliefert. Während diese Färbung den europäischen Standards entsprach, machte die Kombination aus der dunklen Farbe und dem großen Fenster es schwierig, den Zug von Bahnübergängen aus zu sehen. Der Mangel an Sichtbarkeit war die Hauptursache für eine Kollision zwischen einem Traktor und einem SNG an einem unbesicherten Bahnübergang im Mai 2020, bei dem der Lokführer getötet wurde. Die NS beschloss, die Farbe der Fronten von Triebzügen in Gelb zu ändern, die ersten Änderungen wurden bei den SNG-Triebzügen vorgenommen, wo teils noch die Restlieferung CAF anstand. So war diese bei den SNG bis August 2022 nahezu abgeschlossen. So wurde 2023 eine ähnliche Änderung an den FLIRT-Züge vorgenommen. Im Februar 2023 wurde die Garnitur 2206 mit gelben Fronten in Betrieb genommen. Ab 2024 werden alle 3er-Sets mit einer gelben Front ausgestattet.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 58 (davon 33 dreiteilige ET und 25 vierteilige ET)
Nummerierung: 2201-2233 (dreiteilige ET) / 2501-2525 (vierteilige ET)
Hersteller: Stadler Rail
Baujahre: 2016 und 2017
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'2'2'Bo' (8 Achsen) / Bo'2'2'2'Bo' (10 Achsen)
Länge über Kupplung: 63.200 mm / 80.700 mm
Fahrzeugbreite: 2.820 mm
Fahrzeughöhe: 4.120 mm
Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.500 mm
Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.700 mm
Treibraddurchmesser: 920 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 760 mm (neu)
Leergewicht: 
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Planmäßig 140 km/h)
Sitzplätze: 32 in 1. Klasse, 114 bzw. 170 der 2. Klasse, sowie 12 Klappsitze
Bodenhöhe: Niederflur 780 mm (90%), Hochflur 1.180 mm
Türbreite: 1.300 mm
Türen je Längsseite: 6 / 8
Leistung am Rad: 3.000 kW
Anfahrzugkraft: 200 kN
Anzahl der Traktionsmotoren: 4 
Übersetzung: 1 : 5,347
Stromsystem: 1,5 kV Gleichstrom
Kupplung: Scharfenberg
Zwei gekuppelte dreiteilige NS Stadler FLIRT³ (Triebzug 2222 und 2223) der Nederlandse Spoorwegen N.V. (Niederländische Eisenbahnen AG), stehen am 29 April 2025, als Sprinter via Nijmegen (Nimwegen) nach Wijchen, zur Abfahrt im Bahnhof Arnhem Centraal (Arnheim Hbf) bereit. Der NS FLIRT ist ein elektrischer Niederflurtriebzug der Niederländischen Eisenbahnen. Der interne Projektname bei NS war Flirt Fast Forward oder FFF, weshalb dieser Spitzname auch verwendet wird. Die Züge wurden vom Schweizer Zughersteller Stadler Rail gebaut und basieren auf der FLIRT3-Plattform des Unternehmens. Die Züge sollen vor allem den Mangel an Ausrüstung und das Wachstum der Fahrgastzahlen auf dem Hauptschienennetz kompensieren. Der FLIRT (Abkürzung für Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug) ist vom Stadler GTW abgeleitet, mit dem Hauptunterschied, dass sich die Antriebseinheiten beim FLIRT hinter den Führerständen befinden (statt in einem separaten Triebkopf). Dieser Zugtyp zeichnet sich durch Licht und Platz im Innenraum aus, der durch die Verwendung von Jakobsdrehgestellen in Kombination mit breiten, offenen Wagenkastenübergängen und einem niedrigen Boden entsteht. Der niedrige Boden in Kombination mit einer ausfahrbaren Trittstufe macht den Zug für Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter zugänglich. Das geringe Gewicht des Triebzuges in Kombination mit einem hohen Anfahrdrehmoment macht ihn ideal geeignet für Zugverkehre mit vielen Haltestellen und kurzen Haltezeiten. Die Züge werden daher von der NS als Sprinter eingesetzt. Die Niederländische Eisenbahngesellschaft NS hat im April 2015 bei Stadler 58 drei- und vierteilige Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT bestellt, es sich um 33 dreiteilige und 25 vierteilige Triebzüge. Die Züge werden durch NS Reizigers betrieben, verkehren auf regionalen Strecken und sind für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Der FLIRT der neusten Generation erfüllt die technischen Spezifikationen für Interoperabilität TSI, insbesondere die Standards für Crashanforderungen nach EN 15227. Die luftgefederten Züge überzeugen mit hohem Komfort: 158 bis 214 Fahrgäste (je nach Zuglänge) finden einen einladenden Sitzplatz in klimatisierten, farbenfrohen Innenräumen. Für die Unterbringung von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ist gesorgt. Highlight: Der Roll-In der ersten Züge am 13. April 2016 in Maastricht – nur ein Jahr nach der Bestellung – unterstreicht die hohe Leistungsfähigkeit von Stadler. Da die SNG - Sprinter Nieuwe Generatie, die CAF Civity Triebzüge erst 2018 in Betrieb gehen würden, aber bereits ab Januar 2017, aufgrund der Ausweitung des ÖPNV-Studentenausweises, die NS mit einem starken Anstieg der Fahrgastzahlen konfrontiert war, benötigte die NS schnell zusätzliche Triebzüge. So erteilte die NS gleichzeitig beim Schweizer Hersteller Stadler Rail eine Eilbestellung über 58 FLIRT-Züge, die ab 2016 ausgeliefert wurden. Der Vertrag für diesen Auftrag wurde am 23. April 2015 unterzeichnet. Der Aluminiumaufbau der Triebzüge wurde im Stadler-Werk in Szolnok (Ungarn) gebaut und anschließend zur Fertigstellung in das polnische Stadler-Werk in Siedlce gebracht. Die ersten drei Züge wurden am 29. März 2016 für die erforderlichen Umwelt- und Transportinspektions- und Zulassungsfahrten in den Niederlanden nach Maastricht überführt. Die Auslieferung der insgesamt 58 bestellten FLIRTs an die NS wurde am 4. September 2017 abgeschlossen. Technik: Die FLIRT-Triebzüge bestehen aus drei oder vier Wagen, die an den Wagenübergängen auf Jakobsdrehgestellen montiert sind. Durch den Einsatz eines Jacobs-Drehgestells ist der Wagenkastenübergang kurz und breit, was für ein hohes Maß an Transparenz sorgt. Daher verfügen diese Züge über breite Wagenkastenübergänge und einen Niederflurbereich. Die Triebzüge haben eine Länge von 63,2 m als dreiteilige Einheit bzw. 80,7 m als vierteilige Einheit, eine Breite von 2,820 m und eine Höhe von 4,120 m. Die Wagenkästen sind kürzer als üblich. Niederflurbereich beträgt über 90 %, die Bodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 780 mm. Die Züge haben je Längsseite 6 (dreiteilig) bzw. 8 (vierteilig) 1.300 mm breite Doppeltüren (2 Einstiegstüren pro Wagenkastenseite). Die Wagenkästen sind in Aluminium-Leichtbauweise gemäß den neuesten Standards in Bezug auf Kollisionssicherheit (EN 15227) und Festigkeit (EN 12663). Die Züge laufen auf luftgefederte Trieb- und Laufdrehgestelle, die Laufdrehgestelle sind als Jacobs-Drehgestelle ausgeführt. Durch die Vielfachsteuerung sind bis zu drei Fahrzeuge kuppelbar. Die Sets verfügen über ATB-EG und sind für die Installation von ERTMS vorbereitet. Die Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die dreiteiligen Zuggarnituren verfügen über 32 Sitzplätze der 1. Klasse und 114 Sitzplätze der 2. Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die dreiteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2201 – 2233. Die vierteiligen Züge verfügen über 32 Plätze der ersten Klasse und 170 Plätze der zweiten Klasse, zudem 12 Klappsitze. Die vierteiligen Triebzüge tragen die Nummern 2501 – 2525. Interieur: Im Inneren gibt es keine Quer-/Stirnwände oder Zwischentüren, lediglich die erste und zweite Klasse sind durch Glastüren und Zwischenwände getrennt. Reisende haben Zugang zu USB-Ladestationen zum Aufladen mobiler Geräte, Steckdosen und einem kostenlosen WLAN-Netzwerk. Darüber hinaus sind die Züge mit Niederflur, Schiebetritten und einer rollstuhlgerechten Toilette ausgestattet, um Menschen mit körperlicher Behinderung das Reisen zu erleichtern. Diese Toilette verfügt über eine klappbare Ablage zum Windelwechseln. Die Züge verfügen über Abteile erster und zweiter Klasse, einen Mehrzweckbereich mit Abstellraum für Fahrräder und Kinderwagen. Der Innenraum ist mit Werken vom niederländischen Maler Piet Mondrians gestaltet. Die Innenreinrichtung (Sitze) sind vom tschechischen Unternehmen BORCAD cz a.s. Wie bei der NS üblich, ist die Innenreinrichtung rot für die 1. Klasse und blau für die 2. Klasse. Die Führerstände sind unter anderem mit einer auf die Strecke gerichteten Kamera ausgestattet. Außenfarbwechsel: Die Stadler FLIRT wurden alle mit einer Front in dunkelblau/weiß ausgeliefert. Während diese Färbung den europäischen Standards entsprach, machte die Kombination aus der dunklen Farbe und dem großen Fenster es schwierig, den Zug von Bahnübergängen aus zu sehen. Der Mangel an Sichtbarkeit war die Hauptursache für eine Kollision zwischen einem Traktor und einem SNG an einem unbesicherten Bahnübergang im Mai 2020, bei dem der Lokführer getötet wurde. Die NS beschloss, die Farbe der Fronten von Triebzügen in Gelb zu ändern, die ersten Änderungen wurden bei den SNG-Triebzügen vorgenommen, wo teils noch die Restlieferung CAF anstand. So war diese bei den SNG bis August 2022 nahezu abgeschlossen. So wurde 2023 eine ähnliche Änderung an den FLIRT-Züge vorgenommen. Im Februar 2023 wurde die Garnitur 2206 mit gelben Fronten in Betrieb genommen. Ab 2024 werden alle 3er-Sets mit einer gelben Front ausgestattet. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 58 (davon 33 dreiteilige ET und 25 vierteilige ET) Nummerierung: 2201-2233 (dreiteilige ET) / 2501-2525 (vierteilige ET) Hersteller: Stadler Rail Baujahre: 2016 und 2017 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'2'2'Bo' (8 Achsen) / Bo'2'2'2'Bo' (10 Achsen) Länge über Kupplung: 63.200 mm / 80.700 mm Fahrzeugbreite: 2.820 mm Fahrzeughöhe: 4.120 mm Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.500 mm Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.700 mm Treibraddurchmesser: 920 mm (neu) Laufraddurchmesser: 760 mm (neu) Leergewicht: Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Planmäßig 140 km/h) Sitzplätze: 32 in 1. Klasse, 114 bzw. 170 der 2. Klasse, sowie 12 Klappsitze Bodenhöhe: Niederflur 780 mm (90%), Hochflur 1.180 mm Türbreite: 1.300 mm Türen je Längsseite: 6 / 8 Leistung am Rad: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 200 kN Anzahl der Traktionsmotoren: 4 Übersetzung: 1 : 5,347 Stromsystem: 1,5 kV Gleichstrom Kupplung: Scharfenberg
Armin Schwarz

Die 185 306-8 (91 80 6185 306-8 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 10 Juni 2025, mit einem leeren Coilzug (sechsachsige Wagen u.a. der Gattung Sahmms 711.0), durch Niederschelden und Niederschelderhütte in Richtung Köln. Die Lok hat hier gerade die Sieg überquert und somit auch die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. 

Die TRAXX F140 AC2 wurde 2007 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 34174 gebaut und an die DB Cargo AG (damals Railion Deutschland AG) geliefert.
Die 185 306-8 (91 80 6185 306-8 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 10 Juni 2025, mit einem leeren Coilzug (sechsachsige Wagen u.a. der Gattung Sahmms 711.0), durch Niederschelden und Niederschelderhütte in Richtung Köln. Die Lok hat hier gerade die Sieg überquert und somit auch die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die TRAXX F140 AC2 wurde 2007 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 34174 gebaut und an die DB Cargo AG (damals Railion Deutschland AG) geliefert.
Armin Schwarz

Sechsachsiger Drehgestell-Flachwagen, mit Lademulden für Coiltransporte (Blechrollen), 31 80 4868 190-8, der Gattung Sahmms 711.0, der DB Cargo AG, 10 Juni 2025 im Zugverband bei der Durchfahrt in Niederschelderhütte/Sieg.

Der Wagen ist speziell für die Beförderung schwerer nicht witterungsempfindlicher Blechrollen geeignet. Das Untergestell besteht aus zwei durchgehenden äußeren Langträgern aus St 52, die durch die beiden Hauptquerträger - eine Schweißkonstruktion aus St 52-Blechen - und weiteren Walzprofilträgern verbunden sind. Es ist für eine Belastung entsprechend 22,5 t Radsatzlast ausgelegt. Alle Querträger sind sattelförmig angeordnet, mit geleichterten Stegblechen verbunden und bilden 7 Lademulden. Die Mulden selbst bestehen aus 8 mm dicken Stahlblechen und haben im oberen Bereich eine Neigung von 45° und im unteren Bereich für Blechrollen kleineren Durchmessers eine Neigung von 30°. Die vom Boden aus bedienbare Feststellbremse (falls vorhanden) wirkt auf ein Drehgestell, dieser Wagen hat aber keine.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 16.400 mm
Drehzapfenabstand: 9.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 (2 × 1.700) mm
Drehgestell Bauart: 714
Ladelänge: 14.920 mm
Ladebreite in den Mulden: 2.455 mm
Max. Coil-Ø: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer)
Max. Zuladung bei Lastgrenze S (intern.): 74,0 t (ab Streckenklasse D) / auf DB Netz Streckenklasse CE 89,0 t (max.100 km/h)
Max. Tragfähigkeit: 104 t (bauartspezifische Tragfähigkeit)
Eigengewicht: 31.000 kg
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP (LL)
Bremssohle: IP 116
Feststellbremse: Nein
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Sechsachsiger Drehgestell-Flachwagen, mit Lademulden für Coiltransporte (Blechrollen), 31 80 4868 190-8, der Gattung Sahmms 711.0, der DB Cargo AG, 10 Juni 2025 im Zugverband bei der Durchfahrt in Niederschelderhütte/Sieg. Der Wagen ist speziell für die Beförderung schwerer nicht witterungsempfindlicher Blechrollen geeignet. Das Untergestell besteht aus zwei durchgehenden äußeren Langträgern aus St 52, die durch die beiden Hauptquerträger - eine Schweißkonstruktion aus St 52-Blechen - und weiteren Walzprofilträgern verbunden sind. Es ist für eine Belastung entsprechend 22,5 t Radsatzlast ausgelegt. Alle Querträger sind sattelförmig angeordnet, mit geleichterten Stegblechen verbunden und bilden 7 Lademulden. Die Mulden selbst bestehen aus 8 mm dicken Stahlblechen und haben im oberen Bereich eine Neigung von 45° und im unteren Bereich für Blechrollen kleineren Durchmessers eine Neigung von 30°. Die vom Boden aus bedienbare Feststellbremse (falls vorhanden) wirkt auf ein Drehgestell, dieser Wagen hat aber keine. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen Länge über Puffer: 16.400 mm Drehzapfenabstand: 9.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 (2 × 1.700) mm Drehgestell Bauart: 714 Ladelänge: 14.920 mm Ladebreite in den Mulden: 2.455 mm Max. Coil-Ø: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer) Max. Zuladung bei Lastgrenze S (intern.): 74,0 t (ab Streckenklasse D) / auf DB Netz Streckenklasse CE 89,0 t (max.100 km/h) Max. Tragfähigkeit: 104 t (bauartspezifische Tragfähigkeit) Eigengewicht: 31.000 kg Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 75 m Bauart der Bremse: KE-GP (LL) Bremssohle: IP 116 Feststellbremse: Nein Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

Sechsachsiger Drehgestell-Flachwagen, mit Lademulden für Coiltransporte (Blechrollen), 31 80 4868 292-2, der Gattung Sahmms 711, der DB Cargo AG, 10 Juni 2025 im Zugverband bei der Durchfahrt in Niederschelderhütte/Sieg.

Der Wagen ist speziell für die Beförderung schwerer nicht witterungsempfindlicher Blechrollen geeignet. Das Untergestell besteht aus zwei durchgehenden äußeren Langträgern aus St 52, die durch die beiden Hauptquerträger - eine Schweißkonstruktion aus St 52-Blechen - und weiteren Walzprofilträgern verbunden sind. Es ist für eine Belastung entsprechend 22,5 t Radsatzlast ausgelegt. Alle Querträger sind sattelförmig angeordnet, mit geleichterten Stegblechen verbunden und bilden 7 Lademulden. Die Mulden selbst bestehen aus 8 mm dicken Stahlblechen und haben im oberen Bereich eine Neigung von 45° und im unteren Bereich für Blechrollen kleineren Durchmessers eine Neigung von 30°. Die vom Boden aus bedienbare Feststellbremse (falls vorhanden) wirkt auf ein Drehgestell, dieser Wagen hat aber keine.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 16.400 mm
Drehzapfenabstand: 9.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 (2 × 1.700) mm
Drehgestell Bauart: 714
Ladelänge: 14.920 mm
Ladebreite in den Mulden: 2.455 mm
Max. Coil-Ø: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer)
Max. Zuladung bei Lastgrenze S (intern.): 74,0 t (ab Streckenklasse D) / auf DB Netz Streckenklasse CE 89,0 t (max.100 km/h)
Max. Tragfähigkeit: 104 t (bauartspezifische Tragfähigkeit)
Eigengewicht: 31.000 kg
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP (LL)
Bremssohle: IP 116
Feststellbremse: Nein
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Sechsachsiger Drehgestell-Flachwagen, mit Lademulden für Coiltransporte (Blechrollen), 31 80 4868 292-2, der Gattung Sahmms 711, der DB Cargo AG, 10 Juni 2025 im Zugverband bei der Durchfahrt in Niederschelderhütte/Sieg. Der Wagen ist speziell für die Beförderung schwerer nicht witterungsempfindlicher Blechrollen geeignet. Das Untergestell besteht aus zwei durchgehenden äußeren Langträgern aus St 52, die durch die beiden Hauptquerträger - eine Schweißkonstruktion aus St 52-Blechen - und weiteren Walzprofilträgern verbunden sind. Es ist für eine Belastung entsprechend 22,5 t Radsatzlast ausgelegt. Alle Querträger sind sattelförmig angeordnet, mit geleichterten Stegblechen verbunden und bilden 7 Lademulden. Die Mulden selbst bestehen aus 8 mm dicken Stahlblechen und haben im oberen Bereich eine Neigung von 45° und im unteren Bereich für Blechrollen kleineren Durchmessers eine Neigung von 30°. Die vom Boden aus bedienbare Feststellbremse (falls vorhanden) wirkt auf ein Drehgestell, dieser Wagen hat aber keine. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen Länge über Puffer: 16.400 mm Drehzapfenabstand: 9.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 (2 × 1.700) mm Drehgestell Bauart: 714 Ladelänge: 14.920 mm Ladebreite in den Mulden: 2.455 mm Max. Coil-Ø: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer) Max. Zuladung bei Lastgrenze S (intern.): 74,0 t (ab Streckenklasse D) / auf DB Netz Streckenklasse CE 89,0 t (max.100 km/h) Max. Tragfähigkeit: 104 t (bauartspezifische Tragfähigkeit) Eigengewicht: 31.000 kg Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 75 m Bauart der Bremse: KE-GP (LL) Bremssohle: IP 116 Feststellbremse: Nein Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz

Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo GmbH (RATH Gruppe) vermietete SIEMENS Vectron AC 193 999-0 „Győr“ (91 80 6193 999-0 D-Rpool) fährt am 10 Juni 2025 mit einem, laut Warntafel (30/1202) mit Heizöl oder Diesel beladenen, Kesselwagenzug durch Niederschelderhütte in Richtung Siegen 

Die Wechselstromlok (AC 15 kV 16,7 Hz und AC 25 kV 50 Hz) SIEMENS Vectron AC 193 999-0 wurde 2019 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22698. Sie ist als Vectron AC B16-2b ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien (D / A / H + RO). Sie hat eine Leistung von 6.400 kW (8.700 PS).
Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo GmbH (RATH Gruppe) vermietete SIEMENS Vectron AC 193 999-0 „Győr“ (91 80 6193 999-0 D-Rpool) fährt am 10 Juni 2025 mit einem, laut Warntafel (30/1202) mit Heizöl oder Diesel beladenen, Kesselwagenzug durch Niederschelderhütte in Richtung Siegen Die Wechselstromlok (AC 15 kV 16,7 Hz und AC 25 kV 50 Hz) SIEMENS Vectron AC 193 999-0 wurde 2019 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22698. Sie ist als Vectron AC B16-2b ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien (D / A / H + RO). Sie hat eine Leistung von 6.400 kW (8.700 PS).
Armin Schwarz

Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo GmbH (RATH Gruppe) vermietete SIEMENS Vectron AC 193 999-0 „Győr“ (91 80 6193 999-0 D-Rpool) fährt am 10 Juni 2025 mit einem, laut Warntafel (30/1202) mit Heizöl oder Diesel beladenen, Kesselwagenzug durch Niederschelderhütte in Richtung Siegen 

Die Wechselstromlok (AC 15 kV 16,7 Hz und AC 25 kV 50 Hz) SIEMENS Vectron AC 193 999-0 wurde 2019 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22698. Sie ist als Vectron AC B16-2b ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien (D / A / H + RO). Sie hat eine Leistung von 6.400 kW (8.700 PS).
Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo GmbH (RATH Gruppe) vermietete SIEMENS Vectron AC 193 999-0 „Győr“ (91 80 6193 999-0 D-Rpool) fährt am 10 Juni 2025 mit einem, laut Warntafel (30/1202) mit Heizöl oder Diesel beladenen, Kesselwagenzug durch Niederschelderhütte in Richtung Siegen Die Wechselstromlok (AC 15 kV 16,7 Hz und AC 25 kV 50 Hz) SIEMENS Vectron AC 193 999-0 wurde 2019 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22698. Sie ist als Vectron AC B16-2b ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien (D / A / H + RO). Sie hat eine Leistung von 6.400 kW (8.700 PS).
Armin Schwarz

Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo GmbH (RATH Gruppe) vermietete SIEMENS Vectron AC 193 999-0 „Győr“ (91 80 6193 999-0 D-Rpool) fährt am 10 Juni 2025 mit einem, laut Warntafel (30/1202) mit Heizöl oder Diesel beladenen, Kesselwagenzug durch Niederschelderhütte in Richtung Siegen 

Die Wechselstromlok (AC 15 kV 16,7 Hz und AC 25 kV 50 Hz) SIEMENS Vectron AC 193 999-0 wurde 2019 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22698. Sie ist als Vectron AC B16-2b ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien (D / A / H + RO). Sie hat eine Leistung von 6.400 kW (8.700 PS).
Die an die RTB Cargo - Rurtalbahn Cargo GmbH (RATH Gruppe) vermietete SIEMENS Vectron AC 193 999-0 „Győr“ (91 80 6193 999-0 D-Rpool) fährt am 10 Juni 2025 mit einem, laut Warntafel (30/1202) mit Heizöl oder Diesel beladenen, Kesselwagenzug durch Niederschelderhütte in Richtung Siegen Die Wechselstromlok (AC 15 kV 16,7 Hz und AC 25 kV 50 Hz) SIEMENS Vectron AC 193 999-0 wurde 2019 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22698. Sie ist als Vectron AC B16-2b ausgeführt und hat so die Zulassung für Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien (D / A / H + RO). Sie hat eine Leistung von 6.400 kW (8.700 PS).
Armin Schwarz

Vierachsiger 95 m³ Drehgestell-Kesselwagen mit Bremserbühne (Mineralöl-Kesselwagen) 33 80 7840 436-9 D-VTG der Gattung Zacns der der VTG Rail Europe GmbH (Hamburg), laut Gefahrguttafel/Warntafel 30/1202 beladen mit Diesel oder Heizöl, am 10 Juni 2025 eingereiht im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Niederschelderhütte.

TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Zacns
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 17.000 mm
Drehzapfenabstand: 11.450 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Eigengewicht: 22.450 kg
Nutzlast: 66,2 t ab Streckenklasse D, auf DB Netz 60,2 ab CM
Gesamtvolumen: 95.055 Liter
Tankcode: L4BH
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 36 m
Bremse: KE-GP (LL)
Handbremse: Von Bremserbühne bedienbar
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV

Bedeutung des Tankcode L4BH:
L= Tank für Stoffe in flüssigem Zustand (flüssige Stoffe oder feste Stoffe, die in geschmolzenem Zustand zur Beförderung aufgegeben werden)
4 = zutreffender Mindestprüfdruck in bar (Berechnungsdruck 10 bar)
B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren 
H = luftdicht verschlossener Tank
Max. Betriebsdruck: 3,0 bar
Vierachsiger 95 m³ Drehgestell-Kesselwagen mit Bremserbühne (Mineralöl-Kesselwagen) 33 80 7840 436-9 D-VTG der Gattung Zacns der der VTG Rail Europe GmbH (Hamburg), laut Gefahrguttafel/Warntafel 30/1202 beladen mit Diesel oder Heizöl, am 10 Juni 2025 eingereiht im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Niederschelderhütte. TECHNISCHE DATEN: Gattung: Zacns Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 17.000 mm Drehzapfenabstand: 11.450 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Eigengewicht: 22.450 kg Nutzlast: 66,2 t ab Streckenklasse D, auf DB Netz 60,2 ab CM Gesamtvolumen: 95.055 Liter Tankcode: L4BH Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 36 m Bremse: KE-GP (LL) Handbremse: Von Bremserbühne bedienbar Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV Bedeutung des Tankcode L4BH: L= Tank für Stoffe in flüssigem Zustand (flüssige Stoffe oder feste Stoffe, die in geschmolzenem Zustand zur Beförderung aufgegeben werden) 4 = zutreffender Mindestprüfdruck in bar (Berechnungsdruck 10 bar) B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren H = luftdicht verschlossener Tank Max. Betriebsdruck: 3,0 bar
Armin Schwarz

Ein 2. Klasse SNCB/NMBS - I11 Wagen, eingereiht im Zugverband eines IC via Brüssel nach Ostende, am 23 November 2013 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins).

Als I11-Wagen werden Reisezugwagen der NMBS/SNCB (Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen) bezeichnet, die zwischen 1996 und 1997 von Bombardier ausgeliefert wurden und für eine Geschwindigkeit von 200 km/h geeignet sind.

Die Fertigung der I11-Wagen begann im Jahr 1995 und war 1997 abgeschlossen. Haupteinsatzgebiet der Wagen ist die IC-Linie A von Ostende über Brüssel nach Eupen. Die Umstellung dieser Linie auf I11-Wagen erfolgte im Juli 1996. Der Einsatz von Wendezügen mit den Steuerwagen des Typs I11 begann im Februar 1998. 

Es gibt drei unterschiedliche Varianten der I11-Wagen: 
•	I11 A bezeichnet die Wagen erster Klasse,
•	I11 B die Wagen zweiter Klasse und 
•	I11 BDx die Steuerwagen. 
Sowohl vom Exterieur als auch vom Interieur ähneln die Wagen den Triebzügen der Reihe AM 96, an deren Entwicklung Bombardier ebenfalls beteiligt war. Front und Führerstand der Steuerwagen wurden von der Reihe 13 übernommen. Mit den Lokomotiven dieses Typs oder der Reihe 18 können auch Wendezüge gebildet werden.

Die I11-Wagen waren die ersten Wagen der NMBS/SNCB, die für eine Geschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt sind. Diese Geschwindigkeit wird planmäßig auf der Schnellfahrstrecke HSL 2 zwischen Brüssel und Lüttich ausgefahren. Bei 200 km/h liegt der Geräuschpegel bei 65 dB.

Gegenüber den zuvor eingesetzten Wagen in Belgien wurden die I11-Wagen in zahlreichen Punkten weiterentwickelt: Eine Klimaanlage und behindertengerechte, geschlossene Chemietoiletten sind vorhanden, an den Wagenenden im Innenraum sowie an der Außenseite der Wagen sind elektronische Fahrgastinformationssysteme installiert, die Wagenbeleuchtung im Innenraum ist indirekt und es gibt ein Rollstuhlabteil. Anordnung und Komfortniveau der Sitze sind an den Hochgeschwindigkeitsverkehr angelehnt.

Siemens erhielt im Dezember 2021 den Auftrag, die 21 I11-Steuerwagen mit ETCS auszurüsten (ETCS Level 2 nach Baseline 3 M2)

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: 	Bombardier Transportation
Ehem. Nummerierung: 11801–11836 (Wagen 1. Klasse), 12801–12906 (Wagen 2. Klasse) und 19801–19821 (Steuerwagen)
Gebaute Anzahl: 36 A-Wagen, 106 B-Wagen und 21 BDx-Steuerwagen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 
Länge über Puffer : 26.400 mm
Drehzapfenabstand : 19.000 mm
Wagenkastenbreite: 2.860 mm
Eigengewicht: 46 t (B-Wagen)
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Sitzplätze: 60 im 1. Klasse Wagen, 80 im 2. Klasse Wagen und 58 im Steuerwagen zudem mit Gepäckabteil und einem Steuerabteil.
Ein 2. Klasse SNCB/NMBS - I11 Wagen, eingereiht im Zugverband eines IC via Brüssel nach Ostende, am 23 November 2013 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins). Als I11-Wagen werden Reisezugwagen der NMBS/SNCB (Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen) bezeichnet, die zwischen 1996 und 1997 von Bombardier ausgeliefert wurden und für eine Geschwindigkeit von 200 km/h geeignet sind. Die Fertigung der I11-Wagen begann im Jahr 1995 und war 1997 abgeschlossen. Haupteinsatzgebiet der Wagen ist die IC-Linie A von Ostende über Brüssel nach Eupen. Die Umstellung dieser Linie auf I11-Wagen erfolgte im Juli 1996. Der Einsatz von Wendezügen mit den Steuerwagen des Typs I11 begann im Februar 1998. Es gibt drei unterschiedliche Varianten der I11-Wagen: • I11 A bezeichnet die Wagen erster Klasse, • I11 B die Wagen zweiter Klasse und • I11 BDx die Steuerwagen. Sowohl vom Exterieur als auch vom Interieur ähneln die Wagen den Triebzügen der Reihe AM 96, an deren Entwicklung Bombardier ebenfalls beteiligt war. Front und Führerstand der Steuerwagen wurden von der Reihe 13 übernommen. Mit den Lokomotiven dieses Typs oder der Reihe 18 können auch Wendezüge gebildet werden. Die I11-Wagen waren die ersten Wagen der NMBS/SNCB, die für eine Geschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt sind. Diese Geschwindigkeit wird planmäßig auf der Schnellfahrstrecke HSL 2 zwischen Brüssel und Lüttich ausgefahren. Bei 200 km/h liegt der Geräuschpegel bei 65 dB. Gegenüber den zuvor eingesetzten Wagen in Belgien wurden die I11-Wagen in zahlreichen Punkten weiterentwickelt: Eine Klimaanlage und behindertengerechte, geschlossene Chemietoiletten sind vorhanden, an den Wagenenden im Innenraum sowie an der Außenseite der Wagen sind elektronische Fahrgastinformationssysteme installiert, die Wagenbeleuchtung im Innenraum ist indirekt und es gibt ein Rollstuhlabteil. Anordnung und Komfortniveau der Sitze sind an den Hochgeschwindigkeitsverkehr angelehnt. Siemens erhielt im Dezember 2021 den Auftrag, die 21 I11-Steuerwagen mit ETCS auszurüsten (ETCS Level 2 nach Baseline 3 M2) TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Bombardier Transportation Ehem. Nummerierung: 11801–11836 (Wagen 1. Klasse), 12801–12906 (Wagen 2. Klasse) und 19801–19821 (Steuerwagen) Gebaute Anzahl: 36 A-Wagen, 106 B-Wagen und 21 BDx-Steuerwagen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer : 26.400 mm Drehzapfenabstand : 19.000 mm Wagenkastenbreite: 2.860 mm Eigengewicht: 46 t (B-Wagen) Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Sitzplätze: 60 im 1. Klasse Wagen, 80 im 2. Klasse Wagen und 58 im Steuerwagen zudem mit Gepäckabteil und einem Steuerabteil.
Armin Schwarz

Belgien / Wagen / I 11

118 1400x933 Px, 10.06.2025

Die SNCB/NMBS HLD 7764  Toledo  leistet am 23 November 2013, einem IC nach Ostende, vom Bahnhof Lüttch-Guillemins, Schubhilfe.

Nach der Ausfahrt vom Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins) in Richtung Brüssel, der Bahnstrecke Brüssel – Lüttich (Linie 36) folgt bald die 30 ‰ steile Rampe Haut Pré, darum muss bei langen schweren Zügen eine Lok Schubhilfe leisten. Früher war oben am Haut Pré die Bergstation einer Kabelzuganlage. Hier kommt die SNCB/NMBS HLD 7764  Toledo  am 23.11.2013 nach getaner Arbeit (Schubhilfe) retour. 

Die Lok wurde 2002 unter der Fabriknummer 1000981 bei Vossloh in Kiel gebaut, sie trägt die NVR-Nummer: 92 88 0077 064-8 B-B. 

Die HLD77 ist eine speziell auf die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB) zugeschnittene Weiterentwicklung der G 1205. Zwischen 1999 und 2005 wurden insgesamt 170 Lokomotiven an die SNCB geliefert. Neben dem belgischen Dieselmotor, einen Anglo-Belgian Cooperation 6-Zylinder-Dieselmotor vom Typ 6DZC-1000-144A mit 1.150 KW Leistung, und dem elektrischen Hilfsbetriebekonzept ohne Hydrostatikanlage unterscheidet sie sich in zahlreichen Details von den Standardloks, womit den speziellen Wünschen des Kunden Rechnung getragen wurde. Das Turbowendegetriebe verfügt über ein im Stillstand schaltbares Stufengetriebe für zwei Geschwindigkeitsbereiche. Die Leistungsübertragung vom Getriebe geschieht über Kardanwellen (Gelenkwellen) auf alle 4 Achsen.

Die Lokomotiven kommen im Rangier- und Streckendienst zum Einsatz. Die Lokomotiven 7771 bis 7790 sind zusätzlich in Deutschland und den Niederlanden zugelassen und mit den entsprechenden Zugsicherungen ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1999 - 2005
gebaute Stückzahl: 170
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B´B´
Länge über Puffer: 15.590 mm
Drehzapfenabstand: 7.770 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
größte Breite: 3.052 mm
größte Höhe über Schienenoberkante: 4.220 mm
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Dienstgewicht: 90 t

Motordaten:
Dieselmotorhersteller: Anglo-Belgian Cooperation AG (ABC), Gent (Belgien)
Motorart: Wassergekühlter Mittelschnellläufer Viertakt-6-Zylinder-Reihendieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung (Wassergekühl), sowie Direkteinspritzung (eine Pumpe/Zylinder)
Motortyp: 6(T)DZC-1000-144A 
Motorleistung: 1.150 kW (1.536 PS)
Motordrehzahl: 1.000 U/min
Hubraum: 95,7 Liter (Bohrung Ø 256 mm x 310 mm Hub)

Getriebe: Voith L4r4zseU2a
Hilfsgenerator, dreiphasig: 65–130 kW
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h / 100 km/h (Rangier-/Streckengang)
Anfahrzugkraft: 265 / 210 kN (Rangier-/Streckengang)
Kraftstoffvorrat: 4.200 l
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Die SNCB/NMBS HLD 7764 "Toledo" leistet am 23 November 2013, einem IC nach Ostende, vom Bahnhof Lüttch-Guillemins, Schubhilfe. Nach der Ausfahrt vom Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins) in Richtung Brüssel, der Bahnstrecke Brüssel – Lüttich (Linie 36) folgt bald die 30 ‰ steile Rampe Haut Pré, darum muss bei langen schweren Zügen eine Lok Schubhilfe leisten. Früher war oben am Haut Pré die Bergstation einer Kabelzuganlage. Hier kommt die SNCB/NMBS HLD 7764 "Toledo" am 23.11.2013 nach getaner Arbeit (Schubhilfe) retour. Die Lok wurde 2002 unter der Fabriknummer 1000981 bei Vossloh in Kiel gebaut, sie trägt die NVR-Nummer: 92 88 0077 064-8 B-B. Die HLD77 ist eine speziell auf die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB) zugeschnittene Weiterentwicklung der G 1205. Zwischen 1999 und 2005 wurden insgesamt 170 Lokomotiven an die SNCB geliefert. Neben dem belgischen Dieselmotor, einen Anglo-Belgian Cooperation 6-Zylinder-Dieselmotor vom Typ 6DZC-1000-144A mit 1.150 KW Leistung, und dem elektrischen Hilfsbetriebekonzept ohne Hydrostatikanlage unterscheidet sie sich in zahlreichen Details von den Standardloks, womit den speziellen Wünschen des Kunden Rechnung getragen wurde. Das Turbowendegetriebe verfügt über ein im Stillstand schaltbares Stufengetriebe für zwei Geschwindigkeitsbereiche. Die Leistungsübertragung vom Getriebe geschieht über Kardanwellen (Gelenkwellen) auf alle 4 Achsen. Die Lokomotiven kommen im Rangier- und Streckendienst zum Einsatz. Die Lokomotiven 7771 bis 7790 sind zusätzlich in Deutschland und den Niederlanden zugelassen und mit den entsprechenden Zugsicherungen ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Baujahre: 1999 - 2005 gebaute Stückzahl: 170 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B´B´ Länge über Puffer: 15.590 mm Drehzapfenabstand: 7.770 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm größte Breite: 3.052 mm größte Höhe über Schienenoberkante: 4.220 mm kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m Dienstgewicht: 90 t Motordaten: Dieselmotorhersteller: Anglo-Belgian Cooperation AG (ABC), Gent (Belgien) Motorart: Wassergekühlter Mittelschnellläufer Viertakt-6-Zylinder-Reihendieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung (Wassergekühl), sowie Direkteinspritzung (eine Pumpe/Zylinder) Motortyp: 6(T)DZC-1000-144A Motorleistung: 1.150 kW (1.536 PS) Motordrehzahl: 1.000 U/min Hubraum: 95,7 Liter (Bohrung Ø 256 mm x 310 mm Hub) Getriebe: Voith L4r4zseU2a Hilfsgenerator, dreiphasig: 65–130 kW Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h / 100 km/h (Rangier-/Streckengang) Anfahrzugkraft: 265 / 210 kN (Rangier-/Streckengang) Kraftstoffvorrat: 4.200 l kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Armin Schwarz

Belgien / Dieselloks / Série 77-78

183 1400x946 Px, 10.06.2025

Die SNCB/NMBS HLD 7764  Toledo  leistet am 23 November 2013, einem IC nach Ostende, vom Bahnhof Lüttch-Guillemins, Schubhilfe.

Nach der Ausfahrt vom Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins) in Richtung Brüssel, der Bahnstrecke Brüssel – Lüttich (Linie 36) folgt bald die 30 ‰ steile Rampe Haut Pré, darum muss bei langen schweren Zügen eine Lok Schubhilfe leisten. Früher war oben am Haut Pré die Bergstation einer Kabelzuganlage. Hier kommt die SNCB/NMBS HLD 7764  Toledo  am 23.11.2013 nach getaner Arbeit (Schubhilfe) retour. 

Die Lok wurde 2002 unter der Fabriknummer 1000981 bei Vossloh in Kiel gebaut, sie trägt die NVR-Nummer: 92 88 0077 064-8 B-B. 

Die HLD77 ist eine speziell auf die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB) zugeschnittene Weiterentwicklung der G 1205. Zwischen 1999 und 2005 wurden insgesamt 170 Lokomotiven an die SNCB geliefert. Neben dem belgischen Dieselmotor, einen Anglo-Belgian Cooperation 6-Zylinder-Dieselmotor vom Typ 6DZC-1000-144A mit 1.150 KW Leistung, und dem elektrischen Hilfsbetriebekonzept ohne Hydrostatikanlage unterscheidet sie sich in zahlreichen Details von den Standardloks, womit den speziellen Wünschen des Kunden Rechnung getragen wurde. Das Turbowendegetriebe verfügt über ein im Stillstand schaltbares Stufengetriebe für zwei Geschwindigkeitsbereiche. Die Leistungsübertragung vom Getriebe geschieht über Kardanwellen (Gelenkwellen) auf alle 4 Achsen.

Die Lokomotiven kommen im Rangier- und Streckendienst zum Einsatz. Die Lokomotiven 7771 bis 7790 sind zusätzlich in Deutschland und den Niederlanden zugelassen und mit den entsprechenden Zugsicherungen ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1999 - 2005
gebaute Stückzahl: 170
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B´B´
Länge über Puffer: 15.590 mm
Drehzapfenabstand: 7.770 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
größte Breite: 3.052 mm
größte Höhe über Schienenoberkante: 4.220 mm
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Dienstgewicht: 90 t

Motordaten:
Dieselmotorhersteller: Anglo-Belgian Cooperation AG (ABC), Gent (Belgien)
Motorart: Wassergekühlter Mittelschnellläufer Viertakt-6-Zylinder-Reihendieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung (Wassergekühl), sowie Direkteinspritzung (eine Pumpe/Zylinder)
Motortyp: 6(T)DZC-1000-144A 
Motorleistung: 1.150 kW (1.536 PS)
Motordrehzahl: 1.000 U/min
Hubraum: 95,7 Liter (Bohrung Ø 256 mm x 310 mm Hub)

Getriebe: Voith L4r4zseU2a
Hilfsgenerator, dreiphasig: 65–130 kW
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h / 100 km/h (Rangier-/Streckengang)
Anfahrzugkraft: 265 / 210 kN (Rangier-/Streckengang)
Kraftstoffvorrat: 4.200 l
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Die SNCB/NMBS HLD 7764 "Toledo" leistet am 23 November 2013, einem IC nach Ostende, vom Bahnhof Lüttch-Guillemins, Schubhilfe. Nach der Ausfahrt vom Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins) in Richtung Brüssel, der Bahnstrecke Brüssel – Lüttich (Linie 36) folgt bald die 30 ‰ steile Rampe Haut Pré, darum muss bei langen schweren Zügen eine Lok Schubhilfe leisten. Früher war oben am Haut Pré die Bergstation einer Kabelzuganlage. Hier kommt die SNCB/NMBS HLD 7764 "Toledo" am 23.11.2013 nach getaner Arbeit (Schubhilfe) retour. Die Lok wurde 2002 unter der Fabriknummer 1000981 bei Vossloh in Kiel gebaut, sie trägt die NVR-Nummer: 92 88 0077 064-8 B-B. Die HLD77 ist eine speziell auf die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB) zugeschnittene Weiterentwicklung der G 1205. Zwischen 1999 und 2005 wurden insgesamt 170 Lokomotiven an die SNCB geliefert. Neben dem belgischen Dieselmotor, einen Anglo-Belgian Cooperation 6-Zylinder-Dieselmotor vom Typ 6DZC-1000-144A mit 1.150 KW Leistung, und dem elektrischen Hilfsbetriebekonzept ohne Hydrostatikanlage unterscheidet sie sich in zahlreichen Details von den Standardloks, womit den speziellen Wünschen des Kunden Rechnung getragen wurde. Das Turbowendegetriebe verfügt über ein im Stillstand schaltbares Stufengetriebe für zwei Geschwindigkeitsbereiche. Die Leistungsübertragung vom Getriebe geschieht über Kardanwellen (Gelenkwellen) auf alle 4 Achsen. Die Lokomotiven kommen im Rangier- und Streckendienst zum Einsatz. Die Lokomotiven 7771 bis 7790 sind zusätzlich in Deutschland und den Niederlanden zugelassen und mit den entsprechenden Zugsicherungen ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Baujahre: 1999 - 2005 gebaute Stückzahl: 170 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B´B´ Länge über Puffer: 15.590 mm Drehzapfenabstand: 7.770 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm größte Breite: 3.052 mm größte Höhe über Schienenoberkante: 4.220 mm kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m Dienstgewicht: 90 t Motordaten: Dieselmotorhersteller: Anglo-Belgian Cooperation AG (ABC), Gent (Belgien) Motorart: Wassergekühlter Mittelschnellläufer Viertakt-6-Zylinder-Reihendieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung (Wassergekühl), sowie Direkteinspritzung (eine Pumpe/Zylinder) Motortyp: 6(T)DZC-1000-144A Motorleistung: 1.150 kW (1.536 PS) Motordrehzahl: 1.000 U/min Hubraum: 95,7 Liter (Bohrung Ø 256 mm x 310 mm Hub) Getriebe: Voith L4r4zseU2a Hilfsgenerator, dreiphasig: 65–130 kW Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h / 100 km/h (Rangier-/Streckengang) Anfahrzugkraft: 265 / 210 kN (Rangier-/Streckengang) Kraftstoffvorrat: 4.200 l kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Vorne mit angebauter Kahlbacher Schneeschleuder. 

Die P&T Catenary Crafter Typ 1 und Typ 2, MultiCrafter sowie TransportCrafter sind Bahndienstfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen und bauen auf dem E3 Konzept von Plasser & Theurer auf.

Der Plasser MultiCrafter 15.4 E³ ist ein multifunktionales Kraftpaket mit emissionsfreiem Antrieb. Er bietet höchste Flexibilität und optimalen Leistungsumfang im Einsatz, von Arbeiten mit Kran und Arbeitskorb bis hin zu Schneeräumtechnik. Die Grundstruktur des Trägerfahrzeugs ist identisch mit anderen Maschinenausprägungen, was die Lagerhaltung von Ersatzteilen vereinfacht. Der MultiCrafter kann bis zu 900 t Anhängelast ziehen und nutzt drei Energiequellen: Oberleitung, Traktionsbatterien und ein dieselelektrisches Powerpack. Der vollelektrische Antriebsstrang ermöglicht verschleißfreies Bremsen und Rückgewinnung von Energie. Die umfassende Ausstattung beinhaltet einen leistungsstarken Eisenbahnkran (PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 21,7 m), eine große Ladeplattform und Schneeräumtechnik (von KAHLBACHER).

Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen neue Maßstäbe in der Instandhaltung ihres Schienennetzes durch die Einführung einer hochmodernen und umweltfreundlichen Flotte. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt Plasser & Theurer den Auftrag für 56 High-Tech-Hybridfahrzeuge. Neben dem technologischen Fortschritt ist damit auch das sukzessive Ausscheiden der älteren ÖBB-Flotte verbunden, die teilweise seit über 40 Jahren im Einsatz ist.

Die neuen Hochleistungs-Instandhaltungsfahrzeuge mit umweltfreundlichem Hybridantrieb spielen eine entscheidende Rolle für die Zuverlässigkeit des ÖBB-Schienennetzes. Bei Störungen sind sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h die Ersten vor Ort und sorgen dafür, dass die Strecken schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Damit leisten die Maschinen einen wichtigen Beitrag zu einem hochverfügbaren Fahrweg.

Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden vier modulare Maschinentypen auf gemeinsamer Basis entwickelt, es sind:
•	Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 1), spezialisiert auf den Neubau und die Montage von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X710 geführt.
•	Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 2), spezialisiert auf die Instandhaltung von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X720 geführt.
•	Plasser MultiCrafter 15.4 E³, für universelle Instandhaltungsarbeiten am und seitlich des Oberbaus sowie für sicheren Transport von Material und Personen zum Einsatzort, bei der ÖBB als X730 geführt.
•	Plasser TransportUnit 14.2, aus Steuerwagen ohne eigenen Antrieb, mit großer Ladefläche zum Transport von zusätzlichem Material und Equipment. Vom vollwertigen Fahrstand kann der Antrieb einer gekoppelten Maschine mittels Vielfachsteuerung genutzt werden.
Die modulare Bauweise bietet dem Betreiber mehrere Vorteile, etwa einen einheitlichen Fahrstand, der den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal reduziert, und die Möglichkeit, defekte Module schnell auszutauschen, um Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der von Plasser & Theurer entwickelten E³-Technologie fahren und arbeiten alle Maschinentypen emissionsfrei und geräuscharm über den Strom aus der Oberleitung oder batterieelektrisch aus LithiumTitanatOxid Akku 203kWh (eine volle Ladung reicht für einen Arbeitstag). Sollte mal keine Oberleitung vorhanden sein und die Akkus sind leer, dafür besitzen die Fahrzeuge noch einen Backup-Diesel (dieselelektrischer Powerpack mit 520 kW Leistung). 

Der Multi Crafter (Typ 3) besitzt eine Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Die Sozialkabine mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Sanitärbereich bietet Platz für bis zu 11 Personen auf der Maschine, auch für Überstellfahrten. Die Maschine hat Anbaumöglichkeit für Schneeräumtechnik auf beiden Seiten. Ein Einsatz im Tunnel möglich.

Von der ÖBB wurden bestellt: 
29 P&T Catenary Crafter (Typ 1 und Typ 2), 
21 P&T Multi Crafter (Typ 3) und 
6 P&T TransportUnits (Steuerwagen)

Mehr Reichweite, weniger Verschleiß:
Die Laufruhe bei 120 km/h beeindruckt, zusammen mit großer Reichweite der Batterie. Das verschleißfreie elektrische Bremssystem ermöglicht regeneratives Bremsen, selbst im Dieselbetrieb. Die gewonnene Energie wird vorrangig für das Laden der Traktionsbatterie verwendet und sorgt so für mehr Reichweite. Positiv hervorzuheben ist auch der Tandembetrieb mit Mehrfachtraktion. Mehrere Maschinen können gekoppelt werden, wobei der Antrieb von zwei Maschinen gemeinsam von einem Führerstand genutzt und gesteuert wird. Alle relevanten Informationen, inklusive jene der zweiten antreibenden Maschine, sind auf einem zusätzlichen Monitor einsehbar.

Die Eisenbahn ist Verkehrsträger Nummer eins der Zukunft:
Die neue Instandhaltungsflotte ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Eisenbahn als Verkehrsträger. Die ÖBB rüsten sich für die aktuellen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und die Notwendigkeit, Güter- und Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Erklärte Ziele sind Verdoppelung der Leistung und Etablierung als CO2-neutraler Mobilitätssektor, die bis 2040 erreicht werden sollen. 

TECHNISCHE DATEN des X730:
Hersteller: Plasser & Theurer in Linz (A)
Typ: Plasser MultiCrafter 15.4 E³ (Typ 3)
Baujahre (ÖBB-Fahrzeuge): ab 2023
Bestellt Anzahl der ÖBB: 21 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) 
Achsformel: Bo´Bo´
Länge über Puffer: 22.040 mm 
Drehzapfenabstand: 15.400 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Max. Achslast: 22,5 t
Eigengewicht: 78.000 kg
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 2,0 t ab C / 11,4 t (ab Streckenklasse D)
Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 2,0 t ab C / 10,0 t (ab Streckenklasse D)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (eigen und geschleppt)
Antrieb: über 15 kV, 16,7 Hz aus der Oberleitung, oder batterieelektrisch LithiumTitanatOxid Akku 203kWh oder Backup-Diesel
Backupantrieb: Powerpack dieselelektrisch mit Dieselmotor mit einer Leistung von 520 kW mit Abgasnorm EU Stufe V
Diesel-Tankinhalt: 1.200 l
Kleinster bef. Halbmesser: R 112 m
Bremse: KEn – GPR – A - W (D)
Zugbeeinflussung: ETCS Level 2, PZB
Eisenbahn-Ladekran: PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 20,5 m über SOK / ca. 16,9 m ab Gleismitte. 
Arbeitskorb: max. Traglast 350 kg, demontierbar
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Vorne mit angebauter Kahlbacher Schneeschleuder. Die P&T Catenary Crafter Typ 1 und Typ 2, MultiCrafter sowie TransportCrafter sind Bahndienstfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen und bauen auf dem E3 Konzept von Plasser & Theurer auf. Der Plasser MultiCrafter 15.4 E³ ist ein multifunktionales Kraftpaket mit emissionsfreiem Antrieb. Er bietet höchste Flexibilität und optimalen Leistungsumfang im Einsatz, von Arbeiten mit Kran und Arbeitskorb bis hin zu Schneeräumtechnik. Die Grundstruktur des Trägerfahrzeugs ist identisch mit anderen Maschinenausprägungen, was die Lagerhaltung von Ersatzteilen vereinfacht. Der MultiCrafter kann bis zu 900 t Anhängelast ziehen und nutzt drei Energiequellen: Oberleitung, Traktionsbatterien und ein dieselelektrisches Powerpack. Der vollelektrische Antriebsstrang ermöglicht verschleißfreies Bremsen und Rückgewinnung von Energie. Die umfassende Ausstattung beinhaltet einen leistungsstarken Eisenbahnkran (PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 21,7 m), eine große Ladeplattform und Schneeräumtechnik (von KAHLBACHER). Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen neue Maßstäbe in der Instandhaltung ihres Schienennetzes durch die Einführung einer hochmodernen und umweltfreundlichen Flotte. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt Plasser & Theurer den Auftrag für 56 High-Tech-Hybridfahrzeuge. Neben dem technologischen Fortschritt ist damit auch das sukzessive Ausscheiden der älteren ÖBB-Flotte verbunden, die teilweise seit über 40 Jahren im Einsatz ist. Die neuen Hochleistungs-Instandhaltungsfahrzeuge mit umweltfreundlichem Hybridantrieb spielen eine entscheidende Rolle für die Zuverlässigkeit des ÖBB-Schienennetzes. Bei Störungen sind sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h die Ersten vor Ort und sorgen dafür, dass die Strecken schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Damit leisten die Maschinen einen wichtigen Beitrag zu einem hochverfügbaren Fahrweg. Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden vier modulare Maschinentypen auf gemeinsamer Basis entwickelt, es sind: • Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 1), spezialisiert auf den Neubau und die Montage von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X710 geführt. • Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 2), spezialisiert auf die Instandhaltung von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X720 geführt. • Plasser MultiCrafter 15.4 E³, für universelle Instandhaltungsarbeiten am und seitlich des Oberbaus sowie für sicheren Transport von Material und Personen zum Einsatzort, bei der ÖBB als X730 geführt. • Plasser TransportUnit 14.2, aus Steuerwagen ohne eigenen Antrieb, mit großer Ladefläche zum Transport von zusätzlichem Material und Equipment. Vom vollwertigen Fahrstand kann der Antrieb einer gekoppelten Maschine mittels Vielfachsteuerung genutzt werden. Die modulare Bauweise bietet dem Betreiber mehrere Vorteile, etwa einen einheitlichen Fahrstand, der den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal reduziert, und die Möglichkeit, defekte Module schnell auszutauschen, um Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der von Plasser & Theurer entwickelten E³-Technologie fahren und arbeiten alle Maschinentypen emissionsfrei und geräuscharm über den Strom aus der Oberleitung oder batterieelektrisch aus LithiumTitanatOxid Akku 203kWh (eine volle Ladung reicht für einen Arbeitstag). Sollte mal keine Oberleitung vorhanden sein und die Akkus sind leer, dafür besitzen die Fahrzeuge noch einen Backup-Diesel (dieselelektrischer Powerpack mit 520 kW Leistung). Der Multi Crafter (Typ 3) besitzt eine Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Die Sozialkabine mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Sanitärbereich bietet Platz für bis zu 11 Personen auf der Maschine, auch für Überstellfahrten. Die Maschine hat Anbaumöglichkeit für Schneeräumtechnik auf beiden Seiten. Ein Einsatz im Tunnel möglich. Von der ÖBB wurden bestellt: 29 P&T Catenary Crafter (Typ 1 und Typ 2), 21 P&T Multi Crafter (Typ 3) und 6 P&T TransportUnits (Steuerwagen) Mehr Reichweite, weniger Verschleiß: Die Laufruhe bei 120 km/h beeindruckt, zusammen mit großer Reichweite der Batterie. Das verschleißfreie elektrische Bremssystem ermöglicht regeneratives Bremsen, selbst im Dieselbetrieb. Die gewonnene Energie wird vorrangig für das Laden der Traktionsbatterie verwendet und sorgt so für mehr Reichweite. Positiv hervorzuheben ist auch der Tandembetrieb mit Mehrfachtraktion. Mehrere Maschinen können gekoppelt werden, wobei der Antrieb von zwei Maschinen gemeinsam von einem Führerstand genutzt und gesteuert wird. Alle relevanten Informationen, inklusive jene der zweiten antreibenden Maschine, sind auf einem zusätzlichen Monitor einsehbar. Die Eisenbahn ist Verkehrsträger Nummer eins der Zukunft: Die neue Instandhaltungsflotte ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Eisenbahn als Verkehrsträger. Die ÖBB rüsten sich für die aktuellen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und die Notwendigkeit, Güter- und Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Erklärte Ziele sind Verdoppelung der Leistung und Etablierung als CO2-neutraler Mobilitätssektor, die bis 2040 erreicht werden sollen. TECHNISCHE DATEN des X730: Hersteller: Plasser & Theurer in Linz (A) Typ: Plasser MultiCrafter 15.4 E³ (Typ 3) Baujahre (ÖBB-Fahrzeuge): ab 2023 Bestellt Anzahl der ÖBB: 21 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo´Bo´ Länge über Puffer: 22.040 mm Drehzapfenabstand: 15.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Max. Achslast: 22,5 t Eigengewicht: 78.000 kg Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 2,0 t ab C / 11,4 t (ab Streckenklasse D) Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 2,0 t ab C / 10,0 t (ab Streckenklasse D) Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (eigen und geschleppt) Antrieb: über 15 kV, 16,7 Hz aus der Oberleitung, oder batterieelektrisch LithiumTitanatOxid Akku 203kWh oder Backup-Diesel Backupantrieb: Powerpack dieselelektrisch mit Dieselmotor mit einer Leistung von 520 kW mit Abgasnorm EU Stufe V Diesel-Tankinhalt: 1.200 l Kleinster bef. Halbmesser: R 112 m Bremse: KEn – GPR – A - W (D) Zugbeeinflussung: ETCS Level 2, PZB Eisenbahn-Ladekran: PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 20,5 m über SOK / ca. 16,9 m ab Gleismitte. Arbeitskorb: max. Traglast 350 kg, demontierbar
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Vorne mit angebauter Kahlbacher Schneeschleuder. 

Die P&T Catenary Crafter Typ 1 und Typ 2, MultiCrafter sowie TransportCrafter sind Bahndienstfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen und bauen auf dem E3 Konzept von Plasser & Theurer auf.

Der Plasser MultiCrafter 15.4 E³ ist ein multifunktionales Kraftpaket mit emissionsfreiem Antrieb. Er bietet höchste Flexibilität und optimalen Leistungsumfang im Einsatz, von Arbeiten mit Kran und Arbeitskorb bis hin zu Schneeräumtechnik. Die Grundstruktur des Trägerfahrzeugs ist identisch mit anderen Maschinenausprägungen, was die Lagerhaltung von Ersatzteilen vereinfacht. Der MultiCrafter kann bis zu 900 t Anhängelast ziehen und nutzt drei Energiequellen: Oberleitung, Traktionsbatterien und ein dieselelektrisches Powerpack. Der vollelektrische Antriebsstrang ermöglicht verschleißfreies Bremsen und Rückgewinnung von Energie. Die umfassende Ausstattung beinhaltet einen leistungsstarken Eisenbahnkran (PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 21,7 m), eine große Ladeplattform und Schneeräumtechnik (von KAHLBACHER).

Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen neue Maßstäbe in der Instandhaltung ihres Schienennetzes durch die Einführung einer hochmodernen und umweltfreundlichen Flotte. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt Plasser & Theurer den Auftrag für 56 High-Tech-Hybridfahrzeuge. Neben dem technologischen Fortschritt ist damit auch das sukzessive Ausscheiden der älteren ÖBB-Flotte verbunden, die teilweise seit über 40 Jahren im Einsatz ist.

Die neuen Hochleistungs-Instandhaltungsfahrzeuge mit umweltfreundlichem Hybridantrieb spielen eine entscheidende Rolle für die Zuverlässigkeit des ÖBB-Schienennetzes. Bei Störungen sind sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h die Ersten vor Ort und sorgen dafür, dass die Strecken schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Damit leisten die Maschinen einen wichtigen Beitrag zu einem hochverfügbaren Fahrweg.

Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden vier modulare Maschinentypen auf gemeinsamer Basis entwickelt, es sind:
•	Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 1), spezialisiert auf den Neubau und die Montage von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X710 geführt.
•	Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 2), spezialisiert auf die Instandhaltung von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X720 geführt.
•	Plasser MultiCrafter 15.4 E³, für universelle Instandhaltungsarbeiten am und seitlich des Oberbaus sowie für sicheren Transport von Material und Personen zum Einsatzort, bei der ÖBB als X730 geführt.
•	Plasser TransportUnit 14.2, aus Steuerwagen ohne eigenen Antrieb, mit großer Ladefläche zum Transport von zusätzlichem Material und Equipment. Vom vollwertigen Fahrstand kann der Antrieb einer gekoppelten Maschine mittels Vielfachsteuerung genutzt werden.
Die modulare Bauweise bietet dem Betreiber mehrere Vorteile, etwa einen einheitlichen Fahrstand, der den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal reduziert, und die Möglichkeit, defekte Module schnell auszutauschen, um Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der von Plasser & Theurer entwickelten E³-Technologie fahren und arbeiten alle Maschinentypen emissionsfrei und geräuscharm über den Strom aus der Oberleitung oder batterieelektrisch aus LithiumTitanatOxid Akku 203kWh (eine volle Ladung reicht für einen Arbeitstag). Sollte mal keine Oberleitung vorhanden sein und die Akkus sind leer, dafür besitzen die Fahrzeuge noch einen Backup-Diesel (dieselelektrischer Powerpack mit 520 kW Leistung). 

Der Multi Crafter (Typ 3) besitzt eine Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Die Sozialkabine mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Sanitärbereich bietet Platz für bis zu 11 Personen auf der Maschine, auch für Überstellfahrten. Die Maschine hat Anbaumöglichkeit für Schneeräumtechnik auf beiden Seiten. Ein Einsatz im Tunnel möglich.

Von der ÖBB wurden bestellt: 
29 P&T Catenary Crafter (Typ 1 und Typ 2), 
21 P&T Multi Crafter (Typ 3) und 
6 P&T TransportUnits (Steuerwagen)

Mehr Reichweite, weniger Verschleiß:
Die Laufruhe bei 120 km/h beeindruckt, zusammen mit großer Reichweite der Batterie. Das verschleißfreie elektrische Bremssystem ermöglicht regeneratives Bremsen, selbst im Dieselbetrieb. Die gewonnene Energie wird vorrangig für das Laden der Traktionsbatterie verwendet und sorgt so für mehr Reichweite. Positiv hervorzuheben ist auch der Tandembetrieb mit Mehrfachtraktion. Mehrere Maschinen können gekoppelt werden, wobei der Antrieb von zwei Maschinen gemeinsam von einem Führerstand genutzt und gesteuert wird. Alle relevanten Informationen, inklusive jene der zweiten antreibenden Maschine, sind auf einem zusätzlichen Monitor einsehbar.

Die Eisenbahn ist Verkehrsträger Nummer eins der Zukunft:
Die neue Instandhaltungsflotte ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Eisenbahn als Verkehrsträger. Die ÖBB rüsten sich für die aktuellen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und die Notwendigkeit, Güter- und Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Erklärte Ziele sind Verdoppelung der Leistung und Etablierung als CO2-neutraler Mobilitätssektor, die bis 2040 erreicht werden sollen. 

TECHNISCHE DATEN des X730:
Hersteller: Plasser & Theurer in Linz (A)
Typ: Plasser MultiCrafter 15.4 E³ (Typ 3)
Baujahre (ÖBB-Fahrzeuge): ab 2023
Bestellt Anzahl der ÖBB: 21 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) 
Achsformel: Bo´Bo´
Länge über Puffer: 22.040 mm 
Drehzapfenabstand: 15.400 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Max. Achslast: 22,5 t
Eigengewicht: 78.000 kg
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 2,0 t ab C / 11,4 t (ab Streckenklasse D)
Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 2,0 t ab C / 10,0 t (ab Streckenklasse D)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (eigen und geschleppt)
Antrieb: über 15 kV, 16,7 Hz aus der Oberleitung, oder batterieelektrisch LithiumTitanatOxid Akku 203kWh oder Backup-Diesel
Backupantrieb: Powerpack dieselelektrisch mit Dieselmotor mit einer Leistung von 520 kW mit Abgasnorm EU Stufe V
Diesel-Tankinhalt: 1.200 l
Kleinster bef. Halbmesser: R 112 m
Bremse: KEn – GPR – A - W (D)
Zugbeeinflussung: ETCS Level 2, PZB
Eisenbahn-Ladekran: PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 20,5 m über SOK / ca. 16,9 m ab Gleismitte. 
Arbeitskorb: max. Traglast 350 kg, demontierbar
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Vorne mit angebauter Kahlbacher Schneeschleuder. Die P&T Catenary Crafter Typ 1 und Typ 2, MultiCrafter sowie TransportCrafter sind Bahndienstfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen und bauen auf dem E3 Konzept von Plasser & Theurer auf. Der Plasser MultiCrafter 15.4 E³ ist ein multifunktionales Kraftpaket mit emissionsfreiem Antrieb. Er bietet höchste Flexibilität und optimalen Leistungsumfang im Einsatz, von Arbeiten mit Kran und Arbeitskorb bis hin zu Schneeräumtechnik. Die Grundstruktur des Trägerfahrzeugs ist identisch mit anderen Maschinenausprägungen, was die Lagerhaltung von Ersatzteilen vereinfacht. Der MultiCrafter kann bis zu 900 t Anhängelast ziehen und nutzt drei Energiequellen: Oberleitung, Traktionsbatterien und ein dieselelektrisches Powerpack. Der vollelektrische Antriebsstrang ermöglicht verschleißfreies Bremsen und Rückgewinnung von Energie. Die umfassende Ausstattung beinhaltet einen leistungsstarken Eisenbahnkran (PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 21,7 m), eine große Ladeplattform und Schneeräumtechnik (von KAHLBACHER). Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen neue Maßstäbe in der Instandhaltung ihres Schienennetzes durch die Einführung einer hochmodernen und umweltfreundlichen Flotte. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt Plasser & Theurer den Auftrag für 56 High-Tech-Hybridfahrzeuge. Neben dem technologischen Fortschritt ist damit auch das sukzessive Ausscheiden der älteren ÖBB-Flotte verbunden, die teilweise seit über 40 Jahren im Einsatz ist. Die neuen Hochleistungs-Instandhaltungsfahrzeuge mit umweltfreundlichem Hybridantrieb spielen eine entscheidende Rolle für die Zuverlässigkeit des ÖBB-Schienennetzes. Bei Störungen sind sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h die Ersten vor Ort und sorgen dafür, dass die Strecken schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Damit leisten die Maschinen einen wichtigen Beitrag zu einem hochverfügbaren Fahrweg. Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden vier modulare Maschinentypen auf gemeinsamer Basis entwickelt, es sind: • Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 1), spezialisiert auf den Neubau und die Montage von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X710 geführt. • Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 2), spezialisiert auf die Instandhaltung von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X720 geführt. • Plasser MultiCrafter 15.4 E³, für universelle Instandhaltungsarbeiten am und seitlich des Oberbaus sowie für sicheren Transport von Material und Personen zum Einsatzort, bei der ÖBB als X730 geführt. • Plasser TransportUnit 14.2, aus Steuerwagen ohne eigenen Antrieb, mit großer Ladefläche zum Transport von zusätzlichem Material und Equipment. Vom vollwertigen Fahrstand kann der Antrieb einer gekoppelten Maschine mittels Vielfachsteuerung genutzt werden. Die modulare Bauweise bietet dem Betreiber mehrere Vorteile, etwa einen einheitlichen Fahrstand, der den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal reduziert, und die Möglichkeit, defekte Module schnell auszutauschen, um Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der von Plasser & Theurer entwickelten E³-Technologie fahren und arbeiten alle Maschinentypen emissionsfrei und geräuscharm über den Strom aus der Oberleitung oder batterieelektrisch aus LithiumTitanatOxid Akku 203kWh (eine volle Ladung reicht für einen Arbeitstag). Sollte mal keine Oberleitung vorhanden sein und die Akkus sind leer, dafür besitzen die Fahrzeuge noch einen Backup-Diesel (dieselelektrischer Powerpack mit 520 kW Leistung). Der Multi Crafter (Typ 3) besitzt eine Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Die Sozialkabine mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Sanitärbereich bietet Platz für bis zu 11 Personen auf der Maschine, auch für Überstellfahrten. Die Maschine hat Anbaumöglichkeit für Schneeräumtechnik auf beiden Seiten. Ein Einsatz im Tunnel möglich. Von der ÖBB wurden bestellt: 29 P&T Catenary Crafter (Typ 1 und Typ 2), 21 P&T Multi Crafter (Typ 3) und 6 P&T TransportUnits (Steuerwagen) Mehr Reichweite, weniger Verschleiß: Die Laufruhe bei 120 km/h beeindruckt, zusammen mit großer Reichweite der Batterie. Das verschleißfreie elektrische Bremssystem ermöglicht regeneratives Bremsen, selbst im Dieselbetrieb. Die gewonnene Energie wird vorrangig für das Laden der Traktionsbatterie verwendet und sorgt so für mehr Reichweite. Positiv hervorzuheben ist auch der Tandembetrieb mit Mehrfachtraktion. Mehrere Maschinen können gekoppelt werden, wobei der Antrieb von zwei Maschinen gemeinsam von einem Führerstand genutzt und gesteuert wird. Alle relevanten Informationen, inklusive jene der zweiten antreibenden Maschine, sind auf einem zusätzlichen Monitor einsehbar. Die Eisenbahn ist Verkehrsträger Nummer eins der Zukunft: Die neue Instandhaltungsflotte ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Eisenbahn als Verkehrsträger. Die ÖBB rüsten sich für die aktuellen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und die Notwendigkeit, Güter- und Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Erklärte Ziele sind Verdoppelung der Leistung und Etablierung als CO2-neutraler Mobilitätssektor, die bis 2040 erreicht werden sollen. TECHNISCHE DATEN des X730: Hersteller: Plasser & Theurer in Linz (A) Typ: Plasser MultiCrafter 15.4 E³ (Typ 3) Baujahre (ÖBB-Fahrzeuge): ab 2023 Bestellt Anzahl der ÖBB: 21 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo´Bo´ Länge über Puffer: 22.040 mm Drehzapfenabstand: 15.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Max. Achslast: 22,5 t Eigengewicht: 78.000 kg Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 2,0 t ab C / 11,4 t (ab Streckenklasse D) Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 2,0 t ab C / 10,0 t (ab Streckenklasse D) Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (eigen und geschleppt) Antrieb: über 15 kV, 16,7 Hz aus der Oberleitung, oder batterieelektrisch LithiumTitanatOxid Akku 203kWh oder Backup-Diesel Backupantrieb: Powerpack dieselelektrisch mit Dieselmotor mit einer Leistung von 520 kW mit Abgasnorm EU Stufe V Diesel-Tankinhalt: 1.200 l Kleinster bef. Halbmesser: R 112 m Bremse: KEn – GPR – A - W (D) Zugbeeinflussung: ETCS Level 2, PZB Eisenbahn-Ladekran: PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 20,5 m über SOK / ca. 16,9 m ab Gleismitte. Arbeitskorb: max. Traglast 350 kg, demontierbar
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). 

Hinten mit angebautem Kahlbacher Schneekehrgerät SPS 245. Es wurde eigens für den Winterdiensteinsatz auf der Schiene entwickelt, um die Schneeräumung zwischen den Gleisen zu bewältigen. Dafür wurde die SPS mit einem leistungsstarken Hydraulikantrieb versehen, der sich durch eine hohe Laufruhe und enorme Leistung bei der Schneeräumung auszeichnet. Der Kassettenbürstenkörper aus Aluminium ermöglicht ein einfaches Wechseln der Bürstenbesätze und trägt zur robusten Bauweise und zur hohen Funktionalität im Winterdienst bei.
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Hinten mit angebautem Kahlbacher Schneekehrgerät SPS 245. Es wurde eigens für den Winterdiensteinsatz auf der Schiene entwickelt, um die Schneeräumung zwischen den Gleisen zu bewältigen. Dafür wurde die SPS mit einem leistungsstarken Hydraulikantrieb versehen, der sich durch eine hohe Laufruhe und enorme Leistung bei der Schneeräumung auszeichnet. Der Kassettenbürstenkörper aus Aluminium ermöglicht ein einfaches Wechseln der Bürstenbesätze und trägt zur robusten Bauweise und zur hohen Funktionalität im Winterdienst bei.
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). 

Hier auf der ca. 6 m langen Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Hier mit aufgesteckter Werkbank.
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Hier auf der ca. 6 m langen Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Hier mit aufgesteckter Werkbank.
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). 

Hier ein Einblick in den Führerstand 1. 
Hinweis: Da auf der Messe war diese Führerstands-Bild öffentlich möglich.
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Hier ein Einblick in den Führerstand 1. Hinweis: Da auf der Messe war diese Führerstands-Bild öffentlich möglich.
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). 

Hier der multifunktionale Sozialbereich mit Tisch und Sitzgelegenheiten.
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Hier der multifunktionale Sozialbereich mit Tisch und Sitzgelegenheiten.
Armin Schwarz

Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra
A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Vorne mit angebauter Kahlbacher Schneeschleuder. 

Die P&T Catenary Crafter Typ 1 und Typ 2, MultiCrafter sowie TransportCrafter sind Bahndienstfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen und bauen auf dem E3 Konzept von Plasser & Theurer auf.

Der Plasser MultiCrafter 15.4 E³ ist ein multifunktionales Kraftpaket mit emissionsfreiem Antrieb. Er bietet höchste Flexibilität und optimalen Leistungsumfang im Einsatz, von Arbeiten mit Kran und Arbeitskorb bis hin zu Schneeräumtechnik. Die Grundstruktur des Trägerfahrzeugs ist identisch mit anderen Maschinenausprägungen, was die Lagerhaltung von Ersatzteilen vereinfacht. Der MultiCrafter kann bis zu 900 t Anhängelast ziehen und nutzt drei Energiequellen: Oberleitung, Traktionsbatterien und ein dieselelektrisches Powerpack. Der vollelektrische Antriebsstrang ermöglicht verschleißfreies Bremsen und Rückgewinnung von Energie. Die umfassende Ausstattung beinhaltet einen leistungsstarken Eisenbahnkran (PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 21,7 m), eine große Ladeplattform und Schneeräumtechnik (von KAHLBACHER).

Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen neue Maßstäbe in der Instandhaltung ihres Schienennetzes durch die Einführung einer hochmodernen und umweltfreundlichen Flotte. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt Plasser & Theurer den Auftrag für 56 High-Tech-Hybridfahrzeuge. Neben dem technologischen Fortschritt ist damit auch das sukzessive Ausscheiden der älteren ÖBB-Flotte verbunden, die teilweise seit über 40 Jahren im Einsatz ist.

Die neuen Hochleistungs-Instandhaltungsfahrzeuge mit umweltfreundlichem Hybridantrieb spielen eine entscheidende Rolle für die Zuverlässigkeit des ÖBB-Schienennetzes. Bei Störungen sind sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h die Ersten vor Ort und sorgen dafür, dass die Strecken schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Damit leisten die Maschinen einen wichtigen Beitrag zu einem hochverfügbaren Fahrweg.

Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden vier modulare Maschinentypen auf gemeinsamer Basis entwickelt, es sind:
•	Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 1), spezialisiert auf den Neubau und die Montage von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X710 geführt.
•	Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 2), spezialisiert auf die Instandhaltung von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X720 geführt.
•	Plasser MultiCrafter 15.4 E³, für universelle Instandhaltungsarbeiten am und seitlich des Oberbaus sowie für sicheren Transport von Material und Personen zum Einsatzort, bei der ÖBB als X730 geführt.
•	Plasser TransportUnit 14.2, aus Steuerwagen ohne eigenen Antrieb, mit großer Ladefläche zum Transport von zusätzlichem Material und Equipment. Vom vollwertigen Fahrstand kann der Antrieb einer gekoppelten Maschine mittels Vielfachsteuerung genutzt werden.
Die modulare Bauweise bietet dem Betreiber mehrere Vorteile, etwa einen einheitlichen Fahrstand, der den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal reduziert, und die Möglichkeit, defekte Module schnell auszutauschen, um Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der von Plasser & Theurer entwickelten E³-Technologie fahren und arbeiten alle Maschinentypen emissionsfrei und geräuscharm über den Strom aus der Oberleitung oder batterieelektrisch aus LithiumTitanatOxid Akku 203kWh (eine volle Ladung reicht für einen Arbeitstag). Sollte mal keine Oberleitung vorhanden sein und die Akkus sind leer, dafür besitzen die Fahrzeuge noch einen Backup-Diesel (dieselelektrischer Powerpack mit 520 kW Leistung). 

Der Multi Crafter (Typ 3) besitzt eine Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Die Sozialkabine mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Sanitärbereich bietet Platz für bis zu 11 Personen auf der Maschine, auch für Überstellfahrten. Die Maschine hat Anbaumöglichkeit für Schneeräumtechnik auf beiden Seiten. Ein Einsatz im Tunnel möglich.

Von der ÖBB wurden bestellt: 
29 P&T Catenary Crafter (Typ 1 und Typ 2), 
21 P&T Multi Crafter (Typ 3) und 
6 P&T TransportUnits (Steuerwagen)

Mehr Reichweite, weniger Verschleiß:
Die Laufruhe bei 120 km/h beeindruckt, zusammen mit großer Reichweite der Batterie. Das verschleißfreie elektrische Bremssystem ermöglicht regeneratives Bremsen, selbst im Dieselbetrieb. Die gewonnene Energie wird vorrangig für das Laden der Traktionsbatterie verwendet und sorgt so für mehr Reichweite. Positiv hervorzuheben ist auch der Tandembetrieb mit Mehrfachtraktion. Mehrere Maschinen können gekoppelt werden, wobei der Antrieb von zwei Maschinen gemeinsam von einem Führerstand genutzt und gesteuert wird. Alle relevanten Informationen, inklusive jene der zweiten antreibenden Maschine, sind auf einem zusätzlichen Monitor einsehbar.

Die Eisenbahn ist Verkehrsträger Nummer eins der Zukunft:
Die neue Instandhaltungsflotte ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Eisenbahn als Verkehrsträger. Die ÖBB rüsten sich für die aktuellen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und die Notwendigkeit, Güter- und Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Erklärte Ziele sind Verdoppelung der Leistung und Etablierung als CO2-neutraler Mobilitätssektor, die bis 2040 erreicht werden sollen. 

TECHNISCHE DATEN des X730:
Hersteller: Plasser & Theurer in Linz (A)
Typ: Plasser MultiCrafter 15.4 E³ (Typ 3)
Baujahre (ÖBB-Fahrzeuge): ab 2023
Bestellt Anzahl der ÖBB: 21 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) 
Achsformel: Bo´Bo´
Länge über Puffer: 22.040 mm 
Drehzapfenabstand: 15.400 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Max. Achslast: 22,5 t
Eigengewicht: 78.000 kg
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 2,0 t ab C / 11,4 t (ab Streckenklasse D)
Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 2,0 t ab C / 10,0 t (ab Streckenklasse D)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (eigen und geschleppt)
Antrieb: über 15 kV, 16,7 Hz aus der Oberleitung, oder batterieelektrisch LithiumTitanatOxid Akku 203kWh oder Backup-Diesel
Backupantrieb: Powerpack dieselelektrisch mit Dieselmotor mit einer Leistung von 520 kW mit Abgasnorm EU Stufe V
Diesel-Tankinhalt: 1.200 l
Kleinster bef. Halbmesser: R 112 m
Bremse: KEn – GPR – A - W (D)
Zugbeeinflussung: ETCS Level 2, PZB
Eisenbahn-Ladekran: PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 20,5 m über SOK / ca. 16,9 m ab Gleismitte. 
Arbeitskorb: max. Traglast 350 kg, demontierbar
Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025), den neuen P&T MultiCrafter 15.4 E³ Typ 3 für die Oberbauinstandhaltung der ÖBB Infra A-ÖBB 99 81 9120 202-2 / X730.02 (Baujahr 2025). Vorne mit angebauter Kahlbacher Schneeschleuder. Die P&T Catenary Crafter Typ 1 und Typ 2, MultiCrafter sowie TransportCrafter sind Bahndienstfahrzeuge der Österreichischen Bundesbahnen und bauen auf dem E3 Konzept von Plasser & Theurer auf. Der Plasser MultiCrafter 15.4 E³ ist ein multifunktionales Kraftpaket mit emissionsfreiem Antrieb. Er bietet höchste Flexibilität und optimalen Leistungsumfang im Einsatz, von Arbeiten mit Kran und Arbeitskorb bis hin zu Schneeräumtechnik. Die Grundstruktur des Trägerfahrzeugs ist identisch mit anderen Maschinenausprägungen, was die Lagerhaltung von Ersatzteilen vereinfacht. Der MultiCrafter kann bis zu 900 t Anhängelast ziehen und nutzt drei Energiequellen: Oberleitung, Traktionsbatterien und ein dieselelektrisches Powerpack. Der vollelektrische Antriebsstrang ermöglicht verschleißfreies Bremsen und Rückgewinnung von Energie. Die umfassende Ausstattung beinhaltet einen leistungsstarken Eisenbahnkran (PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 21,7 m), eine große Ladeplattform und Schneeräumtechnik (von KAHLBACHER). Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen neue Maßstäbe in der Instandhaltung ihres Schienennetzes durch die Einführung einer hochmodernen und umweltfreundlichen Flotte. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt Plasser & Theurer den Auftrag für 56 High-Tech-Hybridfahrzeuge. Neben dem technologischen Fortschritt ist damit auch das sukzessive Ausscheiden der älteren ÖBB-Flotte verbunden, die teilweise seit über 40 Jahren im Einsatz ist. Die neuen Hochleistungs-Instandhaltungsfahrzeuge mit umweltfreundlichem Hybridantrieb spielen eine entscheidende Rolle für die Zuverlässigkeit des ÖBB-Schienennetzes. Bei Störungen sind sie mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h die Ersten vor Ort und sorgen dafür, dass die Strecken schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Damit leisten die Maschinen einen wichtigen Beitrag zu einem hochverfügbaren Fahrweg. Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden vier modulare Maschinentypen auf gemeinsamer Basis entwickelt, es sind: • Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 1), spezialisiert auf den Neubau und die Montage von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X710 geführt. • Plasser CatenaryCrafter 15.4 E³ (Typ 2), spezialisiert auf die Instandhaltung von Oberleitungsanlagen, bei der ÖBB als X720 geführt. • Plasser MultiCrafter 15.4 E³, für universelle Instandhaltungsarbeiten am und seitlich des Oberbaus sowie für sicheren Transport von Material und Personen zum Einsatzort, bei der ÖBB als X730 geführt. • Plasser TransportUnit 14.2, aus Steuerwagen ohne eigenen Antrieb, mit großer Ladefläche zum Transport von zusätzlichem Material und Equipment. Vom vollwertigen Fahrstand kann der Antrieb einer gekoppelten Maschine mittels Vielfachsteuerung genutzt werden. Die modulare Bauweise bietet dem Betreiber mehrere Vorteile, etwa einen einheitlichen Fahrstand, der den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal reduziert, und die Möglichkeit, defekte Module schnell auszutauschen, um Stillstandszeiten zu minimieren. Mit der von Plasser & Theurer entwickelten E³-Technologie fahren und arbeiten alle Maschinentypen emissionsfrei und geräuscharm über den Strom aus der Oberleitung oder batterieelektrisch aus LithiumTitanatOxid Akku 203kWh (eine volle Ladung reicht für einen Arbeitstag). Sollte mal keine Oberleitung vorhanden sein und die Akkus sind leer, dafür besitzen die Fahrzeuge noch einen Backup-Diesel (dieselelektrischer Powerpack mit 520 kW Leistung). Der Multi Crafter (Typ 3) besitzt eine Ladeplattform mit steckbarem Geländer zum Geräte- und Materialtransport. Die Sozialkabine mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Sanitärbereich bietet Platz für bis zu 11 Personen auf der Maschine, auch für Überstellfahrten. Die Maschine hat Anbaumöglichkeit für Schneeräumtechnik auf beiden Seiten. Ein Einsatz im Tunnel möglich. Von der ÖBB wurden bestellt: 29 P&T Catenary Crafter (Typ 1 und Typ 2), 21 P&T Multi Crafter (Typ 3) und 6 P&T TransportUnits (Steuerwagen) Mehr Reichweite, weniger Verschleiß: Die Laufruhe bei 120 km/h beeindruckt, zusammen mit großer Reichweite der Batterie. Das verschleißfreie elektrische Bremssystem ermöglicht regeneratives Bremsen, selbst im Dieselbetrieb. Die gewonnene Energie wird vorrangig für das Laden der Traktionsbatterie verwendet und sorgt so für mehr Reichweite. Positiv hervorzuheben ist auch der Tandembetrieb mit Mehrfachtraktion. Mehrere Maschinen können gekoppelt werden, wobei der Antrieb von zwei Maschinen gemeinsam von einem Führerstand genutzt und gesteuert wird. Alle relevanten Informationen, inklusive jene der zweiten antreibenden Maschine, sind auf einem zusätzlichen Monitor einsehbar. Die Eisenbahn ist Verkehrsträger Nummer eins der Zukunft: Die neue Instandhaltungsflotte ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Eisenbahn als Verkehrsträger. Die ÖBB rüsten sich für die aktuellen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und die Notwendigkeit, Güter- und Personenverkehr auf die Schiene zu verlagern. Erklärte Ziele sind Verdoppelung der Leistung und Etablierung als CO2-neutraler Mobilitätssektor, die bis 2040 erreicht werden sollen. TECHNISCHE DATEN des X730: Hersteller: Plasser & Theurer in Linz (A) Typ: Plasser MultiCrafter 15.4 E³ (Typ 3) Baujahre (ÖBB-Fahrzeuge): ab 2023 Bestellt Anzahl der ÖBB: 21 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo´Bo´ Länge über Puffer: 22.040 mm Drehzapfenabstand: 15.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Max. Achslast: 22,5 t Eigengewicht: 78.000 kg Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 2,0 t ab C / 11,4 t (ab Streckenklasse D) Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 2,0 t ab C / 10,0 t (ab Streckenklasse D) Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (eigen und geschleppt) Antrieb: über 15 kV, 16,7 Hz aus der Oberleitung, oder batterieelektrisch LithiumTitanatOxid Akku 203kWh oder Backup-Diesel Backupantrieb: Powerpack dieselelektrisch mit Dieselmotor mit einer Leistung von 520 kW mit Abgasnorm EU Stufe V Diesel-Tankinhalt: 1.200 l Kleinster bef. Halbmesser: R 112 m Bremse: KEn – GPR – A - W (D) Zugbeeinflussung: ETCS Level 2, PZB Eisenbahn-Ladekran: PALFINGER PKR 370 mit einem max. Hubmoment von 35,0 mt und einer Reichweite bis zu 20,5 m über SOK / ca. 16,9 m ab Gleismitte. Arbeitskorb: max. Traglast 350 kg, demontierbar
Armin Schwarz

Faktentafel (Factsheet) zum Plasser MultiCrafter 15.4 E³ C/B/I auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025). Die ÖBB X730 sind u.a. so ausgeführt.
Faktentafel (Factsheet) zum Plasser MultiCrafter 15.4 E³ C/B/I auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025). Die ÖBB X730 sind u.a. so ausgeführt.
Armin Schwarz

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