Der SBB Giruno RABe 501 018 "Appenzell Ausserrhoden" verlässt als EC 307 von Zürich kommend den Bahnhof Reggio Emilia und wird somit schon bald sein Ziel Bologna erreichen.
14. März 2023 Stefan Wohlfahrt
Während ein FS Trenitalia ETR 500 in der wunderschönen Halle des Bahnhofs von Reggio Emilia AV auf der Fahrt nach Norden kurz anhält; fährt kaum zu sehen links im Bild der bereits bei der Einfahrt gezeigte ETR 400 044 mit einem sehr hohen Tempo durch den Bahnhof.
Der Bahnhof wurde durch den Architekten Santiago Calatrava geplant.
14. März 2023 Stefan Wohlfahrt
Die 139 287-7 (91 80 6139 287-7 D-BYB) der BayernBahn GmbH fährt am 17.03.2023 mit dem sogenannten "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Scheuerfeld (Sieg) in Richtung Siegen. Der Zug bestand aus gedeckten Schiebewand-Wageneinheiten der Gattung Hiirrs.
Nochmal einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.
Die Lok wurde 1963 von Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 18956 gebaut, er elektrische Teil ist von den Siemens-Schuckert-Werke (SSW) in Berlin. Als DB E10 287 wurde in Dienst gesetzt, mit der Einführung des EDV-Nummernsystems wurde sie zum 01.01.1968 zur DB 110 287–0. Die Lok ist mit Einholmstromabnehmern ausgerüstet, sie ist die letzte gebaute Kasten 110er. Zur 139er wurde sie erst 1994 nach einem Umbau, der Lokkasten wurde auf Drehgestelle der Baureihe 140 (E40) gesetzt und es folgte die Umzeichnung in DB 139 287-7. Zum Mai 2009 erfolgte die Z-Stellung bei der DB AG. Zum 1.Oktober 2011 wurde die Lok durch die BayernBahn GmbH erworben und erhielt anschließend eine Untersuchung. Die Neulackierung in kobalt-blau/orange erhielt sie dann 2017. Armin Schwarz
Die 139 287-7 (91 80 6139 287-7 D-BYB) der BayernBahn GmbH fährt am 17.03.2023 mit dem sogenannten "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Scheuerfeld (Sieg) in Richtung Siegen. Der Zug bestand aus gedeckten Schiebewand-Wageneinheiten der Gattung Hiirrs.
Nochmal einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.
Die Lok wurde 1963 von Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 18956 gebaut, er elektrische Teil ist von den Siemens-Schuckert-Werke (SSW) in Berlin. Als DB E10 287 wurde in Dienst gesetzt, mit der Einführung des EDV-Nummernsystems wurde sie zum 01.01.1968 zur DB 110 287–0. Die Lok ist mit Einholmstromabnehmern ausgerüstet, sie ist die letzte gebaute Kasten 110er. Zur 139er wurde sie erst 1994 nach einem Umbau, der Lokkasten wurde auf Drehgestelle der Baureihe 140 (E40) gesetzt und es folgte die Umzeichnung in DB 139 287-7. Zum Mai 2009 erfolgte die Z-Stellung bei der DB AG. Zum 1.Oktober 2011 wurde die Lok durch die BayernBahn GmbH erworben und erhielt anschließend eine Untersuchung. Die Neulackierung in kobalt-blau/orange erhielt sie dann 2017. Armin Schwarz
Steuerwagen voraus rauscht der RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) am 17.03.2023 durch Scheuerfeld (Sieg) in Richtung Köln und grüßt dabei mit Licht und Handzeichen den Fotografen. Nochmals liebe Grüße an den netten Lokführer zurück. Armin Schwarz
Steuerwagen voraus rauscht der RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) am 17.03.2023 durch Scheuerfeld (Sieg) in Richtung Köln. Am Zugschluss die Schublok 146 004-7 (91 80 6146 004-7 D-DB) der DB Regio NRW. Armin Schwarz
Die 185 388-6 (91 80 6185 388-6 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 17.03.2023, mit einem SUV´s beladenen Autotransportzug (Wagen der Gattung Laaeffrs 561 der DB Cargo Logistics GmbH, ex ATG), durch Scheuerfeld (Sieg) in Richtung Köln.
Die TRAXX F 140 AC2 wurde 2009 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 34695 gebaut.
Armin Schwarz
Die 146 003-9 (91 80 6146 003-9 D-DB) der DB Regio NRW rauscht am 17.03.2023, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, durch Scheuerfeld (Sieg) in Richtung Siegen. Nächster Halt ist Betzdorf (Sieg). In Gegenrichtung fährt gerade ein Autotransportzug. Armin Schwarz
Der VT 261 (95 80 0648 161-7 D-HEB / 95 80 0648 661-6 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), verlässt am 17.03.2023 den Bahnhof Scheuerfeld (Sieg). Er fährt als RB 90 (Umlauf 61720) "Westerwald-Sieg-Bahn" die Verbindung Altenkirchen - Au/Sieg – Siegen. Armin Schwarz
Der VT 258 (95 80 0648 158-3 D-HEB / 95 80 0648 658-2 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn) verlässt am 17.03.2023 den Bahnhof Scheuerfeld (Sieg). Er fährt als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" die Verbindung Siegen - Au/Sieg – Altenkirchen. Armin Schwarz
Die an die WRS Widmer Rail Services AG vermietete Siemens Vectron MS 193 493-4 (91 80 6193 493-4D-SIEAG) der HUPAC Intermodal SA fährt am 18.03.2023 mit einem KLV-Zug durch Betzdorf (Sieg) in Richtung Siegen.
Die SIEMENS Vectron MS wurde 2018 von der Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22301gebaut. Sie hat die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und die Niederlande. Die Lok ist Eigentum der HUPAC Intermodal SA (Chiasso), ist aber durch Siemens in Deutschland eingestellt und an die WRS vermietet.
Armin Schwarz
Die Hellertalbahn (KBS 462 / Strecke 2651) bei km 88,4 in Herdorf nahe dem Hp Königsstollen am 17.03.2023. Ab den 20.03.2023 sollen die Triebzüge der RB 96 „Hellertalbahn“, anstelle von Neunkirchen (Siegerland), nun bis zum Hp Königsstollen geführt werden. Der Streckenabschnitt Königsstollen nach Betzdorf, bleibt ja nach Felsstutz am 23.12.2022 weiter, mindestens bis zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2023, gesperrt. Nun wurde hier kurz vor dem Einschnitt (der Felsstutzstelle) noch schnell eine Gleissperre gesetzt. Armin Schwarz
Die Hellertalbahn (KBS 462 / Strecke 2651) bei km 88,4 in Herdorf nahe dem Hp Königsstollen am 17.03.2023. Ab den 20.03.2023 sollen die Triebzüge der RB 96 „Hellertalbahn“, anstelle von Neunkirchen (Siegerland), nun bis zum Hp Königsstollen geführt werden. Der Streckenabschnitt Königsstollen nach Betzdorf, bleibt ja nach Felsstutz am 23.12.2022 weiter, mindestens bis zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2023, gesperrt. Nun wurde hier kurz vor dem Einschnitt (der Felsstutzstelle) noch schnell eine Gleissperre gesetzt.
Für mich ist hier nur klappbare Entgleisungsschuh eigentlich verkehrt herum. Denn so wirkt es auf Wagen aus Betzdorf bzw. Felsstutzstelle kommend und nicht aus Richtung Herdorf zur Gefahrenstelle hin. Armin Schwarz
Die Hellertalbahn (KBS 462 / Strecke 2651) bei km 88,4 in Herdorf nahe dem Hp Königsstollen am 18.03.2023. Ab den 20.03.2023 sollen die Triebzüge der RB 96 „Hellertalbahn“, anstelle von Neunkirchen (Siegerland), nun bis zum Hp Königsstollen geführt werden. Dafür wurden Vorbereitungen getroffen.
Vom Bahnhof Herdorf gibt es eine vorübergehende Langsamfahrstelle (40 km/h). Hier beim Hp Königsstollen wurde Lf 3 – Endscheibe gesetzt, diese bedeutet: Ende der vorübergehenden Langsamfahrstelle (hier 40 km/h). Die Geschwindigkeitsbeschränkung in der Langsamfahrstelle ist aufgehoben. Der Lokführer kann wieder auf die Streckengeschwindigkeit beschleunigen. Wobei den Sinn kann ich nicht ganz verstehen, denn ca. 5 m weiter ist ja die Sh 2 - (Schutz-)Halttafel, dieses ist auch bereits durch einen Geber (Sicherungstechnik) abgesichert.
Ca. 100 m weiter hinten sitzt zudem die neue Gleissperre. Und weiter hinten ist die Gefahrstelle (der Einschnitt) wo es links am 23.12.2022 zu einem Felsstutz kam. Rechts vom Gleis (vom alten 2. Gleis) hatten bereits umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen stattgefunden. Hatte da vielleicht damals jemand die Seiten vertauscht;-)
Armin Schwarz
Der 137 m lange Herdorfer Tunnel hier am 18.03.2023 vom Hp Königsstollen gesehen.
Davor das Vorsignal (fürs Einfahrtsignal Bf Herdorf) Vr 0 - Halt erwarten! Die gelbe Scheibe mit weißem Rand und gelbe Pfeil zeigt nach unten. Nachts leuchten auch die beiden gelben Lampen. Vor dem Signal die Ne 2 – Vorsignaltafel. Die Vorsignaltafel zeigt dem Lokführer, daß das Signal, vor dem sie steht, Vorsignalfunktion hat, d.h., den Begriff eines nachfolgenden Hauptsignales vorankündigt.
Armin Schwarz
Der 137 m lange Herdorfer Tunnel hier am 18.03.2023 vom Hp Königsstollen gesehen.
Davor das Vorsignal (fürs Einfahrtsignal Bf Herdorf) Vr 0 - Halt erwarten! Die gelbe Scheibe mit weißem Rand und gelbe Pfeil zeigt nach unten. Nachts leuchten auch die beiden gelben Lampen. Vor dem Signal die Ne 2 – Vorsignaltafel. Die Vorsignaltafel zeigt dem Lokführer, daß das Signal, vor dem sie steht, Vorsignalfunktion hat, d.h., den Begriff eines nachfolgenden Hauptsignales vorankündigt.
Armin Schwarz
Der 137 m lange Herdorfer Tunnel hier am 18.03.2023 vom Hp Königsstollen gesehen.
Davor das Vorsignal (fürs Einfahrtsignal Bf Herdorf) Vr 0 - Halt erwarten! Die gelbe Scheibe mit weißem Rand und gelbe Pfeil zeigt nach unten. Nachts leuchten auch die beiden gelben Lampen. Vor dem Signal die Ne 2 – Vorsignaltafel. Die Vorsignaltafel zeigt dem Lokführer, daß das Signal, vor dem sie steht, Vorsignalfunktion hat, d.h., den Begriff eines nachfolgenden Hauptsignales vorankündigt.
Armin Schwarz
Die weiße RhB Ge 4/4 III («BoBo 3») – 643 "Vals" mit Werbung für die Ems-Chemie steht am 06.09.2021im Bahnhof Chur mit dem IR (InterRegio) nach St. Moritz zur Abfahrt bereit.
Durch das ansteigende Verkehrsaufkommen war die Rhätische Bahn (RhB) veranlasst Ende der 1980er Jahre ein Konzept für eine neue Lokomotivgeneration zu erstellen. Gemeinsam mit SLM und ABB entwickelte die Rhätische Bahn eine Lok, deren Antrieb auf der Drehstromtechnik mit GTO-Thyristoren basiert. Die neuen Lokomotiven sollten in der Lage sein, Personen- und Güterzüge auf dem Stammnetz, aber auch Autotransportzüge durch den neuen Vereinatunnel zu ziehen. Wobei für den Einsatz im Vereinatunnel eine sechsachsige Lok die ideale Wahl gewesen wäre, wurde entschieden, vierachsige Fahrzeuge zu bestellen. Da die vierachsigen Loks für die Führung von Zügen auf den kurvenreichen Strecken des Stammnetzes, wie beispielsweise der Albulalinie, geeigneter sind.
Neben den modernen GTO-Stromrichtern haben die Lokomotiven neu entwickelte Drehgestelle mit selbständig radial einstellenden Radsätzen, dadurch wird der Verschleiß zwischen Rad und Schiene vermindert.
1989 bestellte die RhB sechs und 1991 weitere drei Lokn bei der Schweizer Industrie. Die Biere - Apples - Morges Bahn (BAM) schloss sich 1990 dieser Bestellung mit zwei Fahrzeugen für die Beförderung schwerer Panzerzüge an. Vier weitere Lokomotiven wurden unter Verwendung ähnlicher mechanischer Komponenten für die MOB gebaut. Der elektrische Teil der MOB Lokomotiven hingegen ist eine komplette Neuentwicklung. Pünktlich zur Eröffnung des Vereina-Tunnels wurden von der RhB Ende 1999 drei weitere Lokomotiven in Betrieb genommen.
Ein modernes und funktionelles Design wurde für die Gestaltung von dem Lokomotivkasten gewählt. Die Antriebseinheit besteht aus zwei modular aufgebauten, je einem Drehgestell zugeordneten, Zweipunkt-GTO-Umrichtern. Der Antriebsstromrichter eines Drehgestells speist zwei parallel geschaltete sechspolige Drehstrom-Asynchrontraktionsmotoren mit Kurzschlussläufer. Der unterflur angeordnete Transformator und die Wechselrichter sind Ölgekühlt. Die Leitelektronik wurde von der SBB Re 460 (Lok 2000) abgeleitet und basiert auf dem MICAS-S2 Leitsystem von ABB (später Adtranz, jetzt Bombardier Transportation).
Für die Bedienung des Fahrzeuges wurde von der RhB ein völlig neues Konzept gewählt: die Vorgabe der Zug- und Bremskräfte erfolgt über zwei Side-Sticks. Alle wichtigen Messwerte wie Fahrgeschwindigkeit, Zug-/Bremskraft, Fahrleitungsspannung und Bremsleitungsdruck werden auf zwei Displays angezeigt. Diese dienen auch zur Darstellung von Störungsmeldungen - konventionelle Messinstrumente sucht man in dem Führerraum vergeblich. Dieses Konzept konnte sich im Betriebsalltag nicht bewähren. Die 1999 gelieferten Lokomotiven Ge 4/4 III 650 - 652 (wie diese hier) wurden daher mit einem konventionellen Fahrerpult mit Handrad ausgestattet.
Die Mehrzwecklokomotiven des Typs Ge 4/4 III werden hauptsächlich im Schnellzugdienst auf der Strecke Chur - St. Moritz sowie zur Beförderung der Autozüge durch den Vereinatunnel eingesetzt.
Technische Daten der Ge 4/4 III:
Betriebsnummern: 641 – 652
Anzahl Fahrzeuge: 12
Ge 4/4 III 641 - 649
Hersteller – mecha. Teil: SLM
Hersteller - Elektrik: ABB Verkehrssysteme AG
Ge 4/4 III 650 - 652
Hersteller – mecha. Teil der : Adtranz (ex. SLM)
Hersteller - Elektrik: Adtranz (ex. ABB)
Baujahre: 1993 (6 Stück), 1994 (3 Stück) und 1999 (3 Stück)
Spurweite: 1.000 mm
Achsanordnung: Bo'Bo'
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Länge über Puffer: 16.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
Triebraddurchmesser (neu): 1.070 mm
Breite: 2.800 mm
Dienstgewicht: 62,0 t
Anhängelast bei 4,5% mit 50 km/h: 210 t
Anhängelast bei 3,5% mit 60 km/h: 290 t
Anhängelast bei 1,5% mit 78 km/h: 350 t
Fahrleitungsspannung: 11 kV, AC 16,7 Hz
Anzahl Fahrmotoren: 4 Stück vom Typ 6 FRA 5248)
Max. Leistung am Rad: 3.100 kW
Dauerleistung am Rad: 2.400 kW
Max. Zugkraft am Rad: 200 kN
Dauerzugkraft am Rad: 170 kN
Getriebeübersetzung: 1 : 6,136 Armin Schwarz
UNESCO-Weltkulturerbe Albulabahn:
Geführt von der weißen RhB Ge 4/4 III («BoBo 3») – 643 "Vals" mit Werbung für die Ems-Chemie, fahren wir am 06.09.2021, mit dem IR (Chur - St. Moritz) der Rhätischen Bahn (RhB), nun über berühmten, 136 m langen und 65 m hohen, Landwasserviadukt bei Filisur. Armin Schwarz
Die RhB Ge 6/6 II - 703 „St. Moritz“ steht am 06.09.2021 mit einem Güterzug im Bahnhof Samedan. Leider ist die RhB Ge 6/6 II – 703 auch schon Geschichte, sie wurde am 14. Juni 2022 in Chur abgebrochen (verschrottet). Auch zwei weitere (701 und 704) wurden bereits abgebrochen, die anderen vier Loks sind ausrangiert und wurden abgestellt. Nur die 707 „Scuol“ ist als historische Lok vorgesehen und z.Z. in Samedan abgestellt.
Die Ge 6/6 II ist/war eine schwere Elektrolokomotive der Rhätischen Bahn (RhB). Die sechsachsigen Maschinen (Achsformel Bo'Bo'Bo') wurden meistens im Güterzugdienst eingesetzt.
Zur Verstärkung des Lokomotivparks bestellte die RhB Mitte der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bei der schweizerischen Industrie eine leistungsstarke sechsachsige Gelenklokomotive. Zahlreiche Komponenten dieser Fahrzeuge mit geteiltem Lokomotivkasten wurden von der Ge 4/4 I übernommen. Mitte 1958 erfolgte die Auslieferung der ersten beiden Prototypen. Die folgende Serie von fünf weiteren Fahrzeugen wurde 1965, mit leicht geänderter Front ohne Übergangstür, ausgeführt. Diese wurde bei den beiden Prototypen 1968/69 zugeschweißt. Ein Umbau der Front entsprechend der Serie 703 - 707 erfolgte jedoch erst Ende der 80er Jahre. Ab 1985 wurden die ersten Maschinen umlackiert und trugen seitdem eine rote Lackierung. 1998 erfolgte, wie zuvor schon bei den Ge 4/4 I, ein Austausch der Scherenstromabnehmer durch moderne Einholmstromabnehmer.
Über weite Jahre wurden diese Fahrzeuge hauptsächlich vor den Schnellzügen zwischen Chur und St. Moritz eingesetzt. Diese Aufgabe haben inzwischen die modernen Umrichterlokomotiven Ge 4/4 III übernommen. So sieht man sie heute meistens im Güterzugdienst.
Technisch entsprechen die Maschinen dem damaligen Stand: (Niederspannungs-) Stufenschalter und Einphasen-Reihenschlussmotoren. Die äußeren beiden Drehgestelle und die Fahrmotoren können mit den Ge 4/4 I ausgetauscht werden. Das Kastengelenk zwischen den beiden Lokhälften erlaubt nur vertikale Bewegungen.
TECHNISCHE DATEN:
Bezeichnung: Ge 6/6 II
Betriebsnummern: 701 – 707
Anzahl Fahrzeuge: 7
Baujahre: 1958 (701 und 702), 1965 (703 bis 707)
Hersteller Kasten und Drehgestelle: SLM
Hersteller Elektrik: BBC, MFO
Spurweite: 1.000 mm
Achsanordnung: Bo'Bo'Bo'
Länge über Puffer: 14.500 mm
Breite: 2.650 mm
Drehzapfenabstand: 8.600 mm (Der äußeren Drehgestelle)
Gesamtradstand: 11.100 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Triebraddurchmesser (neu): 1.070 mm
Dienstgewicht:65,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Anhängelast: bei 45 ‰ 205 t / bei 35 ‰ 280 t
Fahrleitungsspannung: 11 kV, AC 16,7 Hz
Anzahl Fahrmotoren: 6 Stück (Typ 8SW570)
Max. Leistung am Rad: 1.776 kW (2.414 PS)
Max. Zugkraft am Rad: 213,9 kN
Dauerzugkraft am Rad: 135,4 kN
Getriebeübersetzung: 1 : 5,437
Armin Schwarz
UNESCO-Weltkulturerbe Berninabahn / Ferrovia del Bernina:
Geführt von dem ALLEGRA-Zweispannungstriebzug ABe 8/12 RhB 3504 "Dario Cologna" geht es 06.09.2021 mit dem RhB-Regionalzug nach Tirano, von der Station Morteratsch weiter hinauf nach Ospizio Bernina, hier kurt hinter der Montebello-Kurve. Wir sind am Zugende in einem offenen Aussichtswagen.
Ganz rechts im Bild kann man den Morteratschgletscher erahnen. Armin Schwarz
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