Vierachsiger-Drehgestell Kesselwagen mit Neigung, speziell für Kreide in flüssiger Form, der Gattung Zacns, 33 84 7840 144-5 NL-ATRR der Wagonvermietungsfirma ATIR-RAIL (Paris) am 08.02.2020 abgestellt im Rbf Augsburg (aufgenommen vom Hbf).
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Zacns
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer : 12.800 mm
Drehzapfenabstand: 7.760 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (120 km/h leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Eigengewicht: 19.650 kg
Nutzlast: 70,3 t (ab Streckenklasse D3)
Gesamtvolumen: 45.000 Liter
Behälterwerkstoff : Edelstahl mit Wärmeisolation
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE
Armin Schwarz
Drehgestell-Flachwagen mit vier Radsätzen für den Holztransport, 37 80 3521 102-8 D-ORME, der Gattung Rnoos 644 der der On Rail GmbH (Mettmann) beladen mit Fichten-Rundholz abgestellt am 31.08.2020 beim Rbf Betzdorf (Sieg).
Der Rnoos-Wagen ist besonders für Rundholz von drei bis fünf Metern Länge geeignet. Der Güterwagen Rnoos ist ein offener Wagen mit vier Radsätzen und Drehrungensystem. Und genau hier liegt seine Besonderheit: Das Drehrungensystem ermöglicht eine besonders einfache Bedienung. Das Umstecken von Rungen wie beim Roos–Wagen entfällt somit. An den Wagenenden ist jeweils eine 2.670 mm breite Stirnwand angeordnet.
An einer Wagenseite sind 9 Spanneinrichtungen zwischen den Rungenpaaren angeordnet. Die Spanneinrichtung besteht aus Bandwinde, einem Spanngurt (60 kN Bruchlast, 9,0 m lang mit Triangel) und einem Bestätigungshebel zum Spannen des Gurtes. Dieser ist am Langträger gelagert. Zwischen den Rungensystemen sind 9 Hilfsladeschwellen mit einer Höhe von 100 mm angeordnet. An der Langträgerseite mit den Bandwinden sind 18 Bindeösen mit einer Zuglast von 40 kN angeordnet. An der gegenüberliegenden Seite sind 27 Bindeösen angebracht. Der Wagen ist mit einem 3 mm dicken begehbaren Tränenblech-Fußboden ausgerüstet.
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Rnoos 644
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 20.860 mm
Drehzapfenabstand: 16.560 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Ladelänge: 21.600 mm
Ladebreite: 2.650 mm (zwischen den Rungen)
Ladefläche: 57 m²
Fußbodenhöhe über SO: 1.280 mm (OK Ladeschwelle)
Rungenhöhe: 2.000 mm
Eigengewicht: 26.500 kg
Zuladung bei Lastgrenze S: 63,55 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h / 120 km/h (leer)
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP-A
Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
4-achsiger 82,5 m³ Drehgestell-Trichtermittenentladewagen, 37 84 0839 001-1 NL- WASCO der Gattung Tadns, der Wascosa AG, am 04.09.2020 im Zugverbund beim Rangieren in Koblenz-Lützel.
Der mit einer hohen bilateral kontrollierten Schwerkraftentladung und einem zu öffnenden Dach ausgestattete Wagen ist für den Transport von Kalksteinen und anderen Schüttgütern, die vor Witterungseinflüssen geschützt werden müssen, konzipiert worden. Das Schüttgut wird mit Hilfe der Schwerkraft über die Dachöffnung eingefüllt. Das kontrollierte Entladen wird manuell durchgeführt. Die Entleereinrichtung besteht aus 4 Auslauftrichtern die mit je 2 Klappen verschlossen sind und manuell per Hebel, einzeln von den beiden Plattformen an den Wagenenden aus betätigt werden. Die Komplette Entladung des Wagens ist durch Öffnung auf nur einer Seite möglich. Die Entladung des Wagens erfolgt auf Förderbändern oder in unterirdische Bunker.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Astra Rail Industries (Rumänien)
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer : 19.040 mm
Drehzapfenabstand: 14.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 24.680 kg
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 65,3 t (Streckenklasse D oder höher)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Rauminhalt: 82,5 m³
Ladeöffnung: 15.080 x 1.200 mm
Dach: Spritzwasserfestes Hub-/Schwenkdach mit Handbetätigung
Drehgestell-Typ: Y25Lsd-KP1
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Bremse: KE-GP-A
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE Armin Schwarz
4-achsige 82,5 m³ Drehgestell-Trichtermittenentladewagen, vorne der 37 84 0839 090-4 NL- WASCO der Gattung Tadns, der Wascosa AG, am 04.09.2020 im Zugverbund beim Rangieren in Koblenz-Lützel.
Der mit einer hohen bilateral kontrollierten Schwerkraftentladung und einem zu öffnenden Dach ausgestattete Wagen ist für den Transport von Kalksteinen und anderen Schüttgütern, die vor Witterungseinflüssen geschützt werden müssen, konzipiert worden. Das Schüttgut wird mit Hilfe der Schwerkraft über die Dachöffnung eingefüllt. Das kontrollierte Entladen wird manuell durchgeführt. Die Entleereinrichtung besteht aus 4 Auslauftrichtern die mit je 2 Klappen verschlossen sind und manuell per Hebel, einzeln von den beiden Plattformen an den Wagenenden aus betätigt werden. Die Komplette Entladung des Wagens ist durch Öffnung auf nur einer Seite möglich. Die Entladung des Wagens erfolgt auf Förderbändern oder in unterirdische Bunker.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Astra Rail Industries (Rumänien)
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer : 19.040 mm
Drehzapfenabstand: 14.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 24.040 kg
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 65,9 t (Streckenklasse D oder höher)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Rauminhalt: 82,5 m³
Ladeöffnung: 15.080 x 1.200 mm
Dach: Spritzwasserfestes Hub-/Schwenkdach mit Handbetätigung
Drehgestell-Typ: Y25Lsd-KP1
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Bremse: KE-GP-A
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE Armin Schwarz
4-achsiger Containertragwagen 33 85 4505 271-8 CH-WASCO der Gattung Sgmmns 54‘, für den Transport von intermodalen Ladeeinheiten und des Wascosa flex freight systems (Wechselaufbauten), der Wascosa AG am 04.09.2020 im Zugverbund bei einer Zugdurchfahrt in Koblenz-Lützel. Der Wagen ist hier beladen, mit einem belgischen Hersteller Van Holl gebauten, 45’ Tankcontainer der BASF.
Gebaut wurde der Wagen vom slowakischen Güterwagenhersteller Tatravagónka in Poprad
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 17.800 mm
Drehzapfenabstand: 11.920 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Ladelänge: 16.470 mm
Höhe der Ladeebene für Container über S.O.: 1.105 mm
Drehgestell: Y25 Lsi(f)-C-K
Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt
Durchschnittl. Eigengewicht: 16,5 t
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 73,5 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (leer 120 km/h)
Max. Radsatzlast: 22,5 t
Druckluftbremse: Knorr KE-GP-A (K)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 150 m (im Zugverband) / 75 m der Einzelwagen
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE
Der Tankcontainer:
Der 45-Fuß-Tankcontainer mit 75 Tonnen zulässigem Gewicht (bei einem Eigengewicht von 7.660 kg) und 63.000 Liter Inhalt hat die doppelte Ladekapazität wie ein heute üblicher Tankcontainer und eine vergleichbare Kapazität wie ein Chemiekesselwagen. Der neue, bahnoptimierte Tankcontainer hat die gleiche Technik wie die bisher üblichen 20 bis 30 Fuß messenden Tankcontainer. Die 45 Fuß-Tankcontainer können zum Bahntransport, Binnenschiffstransport und, im leeren Zustand, auch zum Straßentransport eingesetzt werden. Darüber hinaus sind sie zur Lagerung in Containerlagern zugelassen. Ausgestattet sind sie außerdem mit moderner Isoliertechnik sowie Heizvorrichtungen. Der 45 Fuß-Tankcontainer verfügt im Vergleich zum Bahnkesselwagen über ein höheres Ladegewicht im Verhältnis zum Eigengewicht. Dank der Möglichkeit, vom Bahnwagen abgenommen werden zu können, und der Stapelbarkeit benutzt der Tankcontainer deutlich weniger Infrastruktur und ist flexibler beim Be- und Entladen.
Entwickelt wurden die Tankcontainer für den Bahnverkehr von Van Hool und BASF gemeinsam. Der erste Prototyp wurd 2015 geliefert.
Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Druckgaskesselwagen (wärmeisoliert) der Gattung Zagkks, 33 80 7809 814-6 D-BASF, der BASF mit dem Ladegut Ethylenoxid mit Stickstoff (Gefahrgutnummer 263/1040 am 04.09.2020 im Zugverbund bei einer Zugdurchfahrt in Koblenz-Lützel.
TECHNISCHE DATEN (gem. Anschriften) :
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer : 16.060 mm
Drehzapfenabstand: 10.160 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 36 m
Eigengewicht: 28.480 kg
Nutzlast: 61,5 t (bei Streckenklasse D)
Gesamtvolumen: 80.770 Liter
Prüfdruck: 15 bar
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Bauart der Bremse: KE – GP
Tankcode: P15BH / Sondervorschrift TE 22
P =Tank für verflüssigte oder unter Druck gelöste Gase
15= Mindestberechnungsdruck 15 bar
B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren
H = luftdicht verschlossener Tank
Betriebsdruck: max. 10,0 bar
Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Druckgaskesselwagen der Gattung Zagns, 33 80 7809 287-5 D-VTG, der VTG AG mit dem Ladegut Chlor (Gefahrgutnummer 265/1017 am 04.09.2020 im Zugverbund bei einer Zugdurchfahrt in Koblenz-Lützel.
TECHNISCHE DATEN (gem. Anschriften) :
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer : 14.070 mm
Drehzapfenabstand: 9.030 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Eigengewicht: 26.163 kg
Nutzlast: 63,8 t (bei Streckenklasse D)
Gesamtvolumen: 53.000 Liter
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Bauart der Bremse: KE – GP - A
Tankcode: P22DH / Sondervorschrift TE 22 und TE 25 (Überpufferungsschutz durchTankschutzschild)
P =Tank für verflüssigte oder unter Druck gelöste Gase
22= Mindestberechnungsdruck 22 bar
D = Tank mit obenliegenden Öffnungen ohne Öffnungen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
H = luftdicht verschlossener Tank
Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coil Transporte, 37 84 4680 269-6 NL-WASCO, der Gattung Shimmns-ttu, der WASCOSA AG, abgestellt am 19.09.2020 in Herdorf auf dem KSW Rbf (Freien Grunder Eisenbahn).
Der Wagen wurde im August 2020 vom rumänischen Güterwagenhersteller ASTRA RAIL Industries (ein Tochterunternehmen von The Greenbrier Companie) unter der Fabriknummer 03620 gebaut.
Diese Wagen sind speziell für den Transport witterungsempfindlicher Blechrollen (Coils) bestimmt. Er besitzt feste Stirnwände, 5 fest im Untergestell eingebaute Lademulden. Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planenverdeck lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird. Hierdurch ist eine einfache Beladung des Wagens sowohl von oben als auch von der Seite aus möglich.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer: 12.040 mm
Länge der Ladefläche: 10.800 mm
Drehzapfenabstand: 7.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Eigengewicht: 21.300 kg
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 68,7 t (Streckenklasse D4)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Bauart der Bremse: KE-GP-A (mit C810)
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE
Armin Schwarz
Der Wasserwagen 37 88 4961 099-1 D-WSG (aufgebaut auf einem Wagen der Gattung Sggmrss 90") zur Plasser & Theurer Bettungsreinigungsmaschine RM 95-800 W der MGW Gleis- und Weichenbau-Gesellschaft mbH & Co. KG (Berlin) am 19.09.2020 in Herdorf bei der Zugdurchfahrt.
TECHNISCHE DATEN:
Eigengewicht: 27.160 kg (ohne Tanks und Aufbauten)
Länge über Puffer: 29.590 mm
Drehzapfenabstand: 2 x 11.995 mm
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Höchstgeschwindigkeit : 100 km/h (S) / 120 km/h (SS)
Max. Ladegewicht: 107 t (ab Streckenklasse D bei S-Verkehr) / 92 t (ab Streckenklasse C bei SS-Verkehr) Armin Schwarz
4-achsiger Drehgestell-Containertragwagen 31 80 4543 024-2 D-DB der Gattung Sgns 681 der DB Cargo AG abgestellt am 30.09.2020 in Scheuerfeld (Sieg). Hier mit einem Rungen-Traggestell für den Holztransport.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 19.740 mm
Drehzapfenabstand: 14.200 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Ladelänge: 18.400 mm
Höhe der Ladeebene für Container über S.O.: 1.155 mm
Drehgestell-Bauart: 629.4 - Y25 Lsd
Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt
Eigengewicht: 18.900 kg (ohne Ladegestell)
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 71 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (leer 120 km/h)
Max. Radsatzlast: 20 t
Bremse: KE-GP-A
Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810
Handbremse: Fbr
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE
Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4777 705-7 D-GATED, der Gattung Shimmns, des Wagonvermieters GATX Rail (General American Transportation Corporation) abgestellt am 07.10.2020 in Herdorf auf dem KSW Rbf (Freien Grunder Eisenbahn).
Diese Wagen sind speziell für den Transport witterungsempfindlicher Blechrollen (Coils) bestimmt. Er besitzt feste Stirnwände, 5 fest im Untergestell eingebaute Lademulden. Die Wagenabdeckung erfolgt mit einer PVC-beschichteten Gewebeplane, die auf 11 Rohrrahmen aufliegt. Über Laufwagen ist das Planendach in Wagenlängsrichtung verschiebbar. Die Verriegelung des Planendaches an den Stirnwänden erfolgt über eine 4-Punkt-Zentralverriegelung, die sowohl vom Erdboden als auch von der Rampe aus bedient werden kann. Das Planenverdeck lässt sich an einem Wagenende so weit zusammenschieben, dass ca. 2/3 der Ladefläche zur Beladung freigegeben wird.Hierdurch ist eine einfache Beladung des Wagens sowohl von oben als auch von der Seite aus möglich.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer: 12.040 mm
Länge der Ladefläche: 10.800 mm
Drehzapfenabstand: 7.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Eigengewicht: 21.770 kg
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 68,2 t (Streckenklasse D4)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Bauart der Bremse: KE-GP-A
Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN GE
Armin Schwarz
2-achsiger Flachwagen mit zwei Radsätzen, Seiten- und Stirnwandklappen sowie Seiten- und Stirnwandrungen, 21 80 3300 214-6 D-DB, der Gattung Ks 446, der DB Cargo AG hier am 10.10.2020 im Bahnhof Herdorf, beladen mit alten Gleisstücken der Hellertalbahn KBS 462.
Der Wagen ist für den Transport von Walzwerkerzeugnissen, Baufertigteilen, Schüttgütern, sperrigen Gütern und Straßenfahrzeugen vorgesehen. Der Wagenkasten besteht aus 12 stählernen Seiten- und 2 stählernen Stirnborden mit 12 austauschbaren Seitenwanddrehrungen und 4 austauschbaren Stirnwandsteckrungen. Die Borde sind so ausgelegt, dass im abgeklappten Zustand ein unbehindertes Befahren des Wagens von Seiten- und Kopframpen aus möglich ist. Der Wagenboden besteht aus 70 mm dicken Holzbohlen. Bei abgeklappten Endseitenborden ist der Güterwagen nicht profilfrei.
TECHNISCHE DATEN des Wagens:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 13.860 mm
Achsabstand: 8.000 mm
Länge der Ladeflächen: 12.520 mm
Ladefläche: 34,7 m²
Bordwandhöhe: 450 mm
Rungenhöhe: 1.290 mm
Fußbodenhöhe über SOK: 1.245 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Eigengewicht: 12.800 kg
max. Zuladung: 27.000 kg
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Bauart der Bremse: KE-GP
Handbremse: nein
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Die Güterwagen der Gattung K bildeten ursprünglich eine der größten Gruppe von Güterwagen der DB, bedingt durch die vielen darin eingeordneten Rungenwagen älterer Bauart. Die meisten ihrer Einsatzgebiete wurden später von Flachwagen der Sonderbauarten übernommen. Bei der DB waren 1998 nur noch rund 10.000 Exemplare vorhanden.
Armin Schwarz
Der R1.1 Niederflur-Gelenktriebwagen 9455 der SWB (Stadtwerke Bonn Verkehrs GmbH) erreicht am 15.09.2018, als Straßenbahn-Linie 62 nach Dottendorf, bald die Station Bonn-Beuel Bahnhof. Rechts der Betriebshof Beuel der SWB. Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Baustofftransportwagen 251 (der Gattung Smps), 33 80 4731 053-1 D-ERAIL der eurailpool GmbH als, Schutzwagen zu Materialförder- und Siloeinheit MFS 100, am 20.10.2020 im Hp Altenseelbach der Hellertalbahn (KBS 462).
Der Wagen wurde 1975 von der Waggonfabrik Talbot in Aachen unter der Fabriknummer 136316 gebaut. Vormals war er bei der ex 84 80 473 1 053, DB 80 80 976 6 286, 80 80 976 6 839
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Smps
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 18.900 mm
Drehzapfenabstand: 13.400 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Ladelänge: 17.100 mm
Eigengewicht: 27.600 kg
Zuladung bei Lastgrenze S: 52,0 t (ab Streckenklasse C)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: R 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP (IB116)
Verwendungsfähigkeit: RIV
Besonderheit: Das Fahrzeug darf nur mit Kübel oder als Gewichtsausgleich mit Betonplatten transportiert werden.
Armin Schwarz
4-achsiger Drehgestellflachwagen, mit Stahlboden, Seitenklappen , Stirnwandklappen und mit UIC-Drehrungen, 37 80 3988 003-4 D-ERD, Gattung Rens 192 B, der Eiffage Rail Deutschland GmbH, am 20.10.2020 im Zugverband in Herdorf.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gattung/Bauart: Rens – Bauart 192 B
Anzahl der Achsen: 4 in 2 Drehgestellen
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Eigengewicht: 25.040 kg
Ladelänge: 18.400 mm
Ladebreite: 2.650 mm
Ladefläche: 49,0 m²
Maximale Ladegewicht: 64,9 t (Streckenklasse D)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser: R 75 m
Feststellbremse: ja
Bauart der Bremse: KE – GP – A (K) – 12”
Bremssohle: C 810
Besonderheiten: Boden aus 8 mm Stahlblech Armin Schwarz
4-achsiger Drehgestellflachwagen, mit Stahlboden, Seitenklappen , Stirnwandklappen und mit UIC-Drehrungen, 37 80 3988 003-4 D-ERD, Gattung Rens 192 B, der Eiffage Rail Deutschland GmbH, am 04.11.2020 im Zugverband in Herdorf.
Der Wagen wurde 2017 von Transwagon AD in Burgas (Bulgarien) unter der Fabriknummer 49068 gebaut.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gattung/Bauart: Rens – Bauart 192 B
Anzahl der Achsen: 4 in 2 Drehgestellen
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Eigengewicht: 24.900 kg
Ladelänge: 18.400 mm
Ladebreite: 2.650 mm
Ladefläche: 49,0 m²
Maximale Ladegewicht: 65,1 t (Streckenklasse D)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser: R 75 m
Feststellbremse: ja
Bauart der Bremse: KE – GP – A (K) – 12”
Bremssohle: C 810
Besonderheiten: Boden aus 8 mm Stahlblech
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GE
Armin Schwarz
4-achsiger Drehgestellflachwagen, mit Stahlboden, festen Seitenwänden und Stirnwandklappen, 31 56 3937 207-9 SK-TWG, der Gattung Res, der Vermietungsfirma European Wagon Lease Asset GmbH & Co. KGaA., am 04.11.2020 im Zugverband in Herdorf.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gattung/Bauart: Res
Anzahl der Achsen: 4 in 2 Drehgestellen
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Eigengewicht: 24.550 kg
Ladelänge: 18.600 mm
Ladefläche: 48,9 m²
Höhe Fußboden: 1.298 mm
Maximale Ladegewicht: 57,4 t (Streckenklasse C)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser: R 75 m
Feststellbremse: ja
Bauart der Bremse: DK – GP SZ 10
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
2-achsiger Flachwagen (Niederbordwagen) für Schotter und Sand, 43 84 3228 150-9 NL-RP, der Gattung NS Klmos 702, der Vermietungsfirma Railpro (voestalpine Railpro BV), am 04.11.2020 im Zugverband in Herdorf.
Dieser Wagen ist geeignet für den Transport von Schotter, Sand oder anderen Schüttgütern. Der Wagen hat einen Stahlboden und feste Seitenwände, was ihn zu einem sehr robusten Wagen macht. Die Kopfteile können heruntergelassen werden, was es ermöglicht mit einem Bagger oder Kran über den Wagen bzw. Wagenzug zu fahren. Der KLMOS-Wagen hat eine maximale Ladekapazität von 25,4 Tonnen. Die Wagen wurden ursprünglich für die Niederländischen Eisenbahnen gebaut, sie haben eine Bilaterale Zulassung für Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Niederlande und Italien.
TECHNISCHE DATEN des Wagens:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 11.740 mm
Achsabstand: 8.000 mm
Länge der Ladeflächen: 10.300 mm
Breite der Ladefläche: 2.830 mm
Ladefläche: 29,3 m²
Eigengewicht: 12.060 kg
max. Zuladung: 25.400 kg (ab Streckenklasse C)
Bremse: O-GP Armin Schwarz
50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby - Museumsbahn-Romantik pur:
In Doppeltraktion erreichen die G 3/3 Gastlok (030T) „La Ferté-Bernard“ № 60 und die G 2/2 Krauss-Kastendampflok (Tramlok) Nr. 4 der Museumsbahn Blonay–Chamby am 20.05.2018 mit ihrem Zug Blonay.
Die G 3/3 Gastlok (030T) „La Ferté-Bernard“ № 60, ex TS Tramways de la Sarthe (eine ehem. meterspurige Dampfstraßenbahnen des Umlandes von Le Mans) wurde 1898 von ANF Blanc-Misseron unter der Fabriknummer 213 gebaut. Erhalten wird die Lok durch das Musée des Tramways à Vapeur et chemins de fer Secondaires français (Frankreich)
Armin Schwarz
50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby - Museumsbahn-Romantik pur:
In Doppeltraktion fahren die G 2/2 Krauss-Kastendampflok (Tramlok) Nr. 4 der Museumsbahn Blonay–Chamby und die G 3/3 Gastlok (030T) „La Ferté-Bernard“ № 60 mit ihrem Zug am 20.05.2018 vom Bahnhof Blonay wieder hoch nach Chaulin.
Die G 2/2 Krauss-Kastendampflok Nr. 4 wurde 1900 bei Krauss, München unter der Fabriknummer 4278 für die Ferrara Codigoro in Italien gebaut, ab 1907 dann Società Anonima delle Ferrovie e Tramvie Padane (FTP) seit 2002 Ferrovie Emilia Romagna (FER). Hier fuhr sie auf der 52 km langen Meterspurstrecke zwischen Ferrara und Codigoro in der Po-Ebene am Rande der Adria. Im Jahr 1932 wurde die Strecke in Normalspur umgebaut, die G 2/2 Nr. 4 wurde dann auf die etwas südlichere Strecke Rimini-Novafeltria verlegt die auch zur FTP. Diese 32 km lange Strecke hatte jedoch eine Spurweite von 950 mm, was in Italien relativ üblich war. So musste die G 2/2 Nr. 4 entsprechend um gespurt werde. Die Strecke wurde 1960 eingestellt, das gesamte Rollmaterial stand dann in Rimini herum, wo die Nr. 4 von Mitgliedern der Museumsbahn Blonay–Chamby, in einem schlechten Zustand, entdeckt und 1970 erworben wurde. In Österreich fand sich auch ein neuer Kessel, der von den Werkstätten der Österreichischen Bundesbahnen ÖBB Knittelfeld angepasst wurde. Nun wieder auf Meterspur drehte G 2/2 Krauss-Kastendampflok Nr. 4, nun mit dem Spitznamen "la Rimini", im Jahr 1981 wieder ihre ersten Runden.
Die G 3/3 Gastlok (030T) „La Ferté-Bernard“ № 60, ex TS Tramways de la Sarthe (eine ehem. meterspurige Dampfstraßenbahnen des Umlandes von Le Mans) wurde 1898 von ANF Blanc-Misseron unter der Fabriknummer 213 gebaut. Erhalten wird die Lok durch das Musée des Tramways à Vapeur et chemins de fer Secondaires français (Frankreich). Armin Schwarz
50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Auch wenn Walter Ruetsch die Befürchtung hatte solche Straßenbahn-Triebwagen fänden bei diesem Dampffestival keine Beachtung, so fanden sie bei mir aber auch Beachtung:
Der Zweiachs-Motorwagen ex SSB Ce 2/2 52 (ehem. Triebwagen der Städtische Straßenbahnen Bern) hier am 19.05.2017 im Museumsareal Chaulin. Dahinter der ex VMCV C2 57 (ehem. Beiwagen der Vevey Montreux Chillon Villeneuve)
Die erste Serie elektrischer Zweiachs-Motorwagen Ce 2/2 1 - 24 kam 1901 in Betrieb. Sie waren bei einem Achsabstand von 2,0 Metern nur 8,48 Meter lang. Bis 1955 wurden sie alle abgebrochen. Um dem stetig steigenden Fahrzeugbedarf zu genügen, beschaffte die Städtische Straßenbahn Bern von 1906 bis 1914 einen verbesserten Motorwagentyp mit einem Achsstand von 3,2 Metern, von SWS (Elektrik von MFO). Die Wagen bekamen die Nummern 25 - 53. Sie wurden mehrmals umgebaut und erhielten dabei verschieden starke Motoren. Die Inbetriebnahme der zweiten Standardwagenserie Be 4/4 121 - 130 im Jahre 1960 führte zur Verschrottung von schwachmotorisierten Wagen der Serie 25 - 53, während einige noch als Reserve überlebten.
Der SSB Ce 2/2 52, ab 1948 SVB Ce 2/2 52 (Städtische Verkehrsbetriebe Bern), wurde 1914 von SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von MFO (Maschinenfabrik Oerlikon). Er ging1968 als Geschenk von den Städtischen Verkehrsbetrieben Bernan die Museumsbahn Blonay–Chamby. Mitte der 1980er Jahre wurde er dort in den Ursprungszustand restauriert, zudem musste die vorhandene Elektrik von 600 Volt DC auf 1000 V DC umgebaut werden.
Außer dem SSB Ce 2/2 52 überlebte von den Berner Zweiachs-Motorwagen nur noch der Wagen 37 die verschiedenen Verschrottungsaktionen. Dieser wird vom Tramverein Bern (TVB) betreut und ist Eigentum von Bernmobil (Städtische Verkehrsbetriebe Bern).
TECHNISCHE DATEN:
Inbetriebsetzung: 1914
Hersteller : SWS, MFO
Karosserie: Holz, Stahl
Spurweite: 1.000 mm
Betriebsart: Einrichtungsbetrieb
Achsstand: 3.200 mm
Eigengewicht: 12,2 t
Leistung: 2 x 38 kW = 76 kW (zuletzt in Bern 95 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Steuerung : Direktkontroller
Plätze: 20 Sitzplätze und 32 Stehplätze
Treibraddurchmesser: 860 mm
Übersetzung: 1:3,90
Stromsystem: heute 1000 V DC, ursprünglich 600 Volt DC (Gleichstrom)
Stromabnehmer: Lyrastromabnehmer
Ich hoffe sehr dass das Museum und die Museumsbahn in 25 Jahren auch eine 75 Jahr Feier feiern kann und dann noch so viel Beachtung findet. Ich wünsche mir sehr dass wir dieses dann auch alle wieder miterleben dürften.
Armin Schwarz
50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Auch wenn Walter Ruetsch die Befürchtung hatte solche Straßenbahn-Triebwagen fänden bei diesem Dampffestival keine Beachtung, so fanden sie bei mir aber auch Beachtung:
Der Zweiachs-Motorwagen ex SSB Ce 2/2 52 (ehem. Triebwagen der Städtische Straßenbahnen Bern) hier am 19.05.2017 im Museumsareal Chaulin. Dahinter der ex VMCV C2 57 (ehem. Beiwagen der Vevey Montreux Chillon Villeneuve)
Die erste Serie elektrischer Zweiachs-Motorwagen Ce 2/2 1 - 24 kam 1901 in Betrieb. Sie waren bei einem Achsabstand von 2,0 Metern nur 8,48 Meter lang. Bis 1955 wurden sie alle abgebrochen. Um dem stetig steigenden Fahrzeugbedarf zu genügen, beschaffte die Städtische Straßenbahn Bern von 1906 bis 1914 einen verbesserten Motorwagentyp mit einem Achsstand von 3,2 Metern, von SWS (Elektrik von MFO). Die Wagen bekamen die Nummern 25 - 53. Sie wurden mehrmals umgebaut und erhielten dabei verschieden starke Motoren. Die Inbetriebnahme der zweiten Standardwagenserie Be 4/4 121 - 130 im Jahre 1960 führte zur Verschrottung von schwachmotorisierten Wagen der Serie 25 - 53, während einige noch als Reserve überlebten.
Der SSB Ce 2/2 52, ab 1948 SVB Ce 2/2 52 (Städtische Verkehrsbetriebe Bern), wurde 1914 von SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von MFO (Maschinenfabrik Oerlikon). Er ging1968 als Geschenk von den Städtischen Verkehrsbetrieben Bernan die Museumsbahn Blonay–Chamby. Mitte der 1980er Jahre wurde er dort in den Ursprungszustand restauriert, zudem musste die vorhandene Elektrik von 600 Volt DC auf 1000 V DC umgebaut werden.
Außer dem SSB Ce 2/2 52 überlebte von den Berner Zweiachs-Motorwagen nur noch der Wagen 37 die verschiedenen Verschrottungsaktionen. Dieser wird vom Tramverein Bern (TVB) betreut und ist Eigentum von Bernmobil (Städtische Verkehrsbetriebe Bern).
TECHNISCHE DATEN:
Inbetriebsetzung: 1914
Hersteller : SWS, MFO
Karosserie: Holz, Stahl
Spurweite: 1.000 mm
Betriebsart: Einrichtungsbetrieb
Achsstand: 3.200 mm
Eigengewicht: 12,2 t
Leistung: 2 x 38 kW = 76 kW (zuletzt in Bern 95 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Steuerung : Direktkontroller
Plätze: 20 Sitzplätze und 32 Stehplätze
Treibraddurchmesser: 860 mm
Übersetzung: 1:3,90
Stromsystem: heute 1000 V DC, ursprünglich 600 Volt DC (Gleichstrom)
Stromabnehmer: Lyrastromabnehmer
Ich hoffe sehr dass das Museum und die Museumsbahn in 25 Jahren auch eine 75 Jahr Feier feiern kann und dann noch so viel Beachtung findet. Ich wünsche mir sehr dass wir dieses dann auch alle wieder miterleben dürften.
Armin Schwarz
Der Triebwagen 249 der Métro Lausanne bzw. U-Bahn Lausanne (Linie m2) fährt am 21.05.2018 vom Genfersee (Lausanne-Ouchy hinauf zum Bahnhof, hier kurz hinter der Station Délices (408 m). Allein der Höhenunterschied zwischen den Stationen Ouchy (unten am See gelegen) und dem SBB Bahnhof Lausanne beträgt 79 m.
Die U-Bahn Lausanne (m2) ist eine 5,9 km lange U-Bahn-Linie in Lausanne, welche von Ouchy (373 m) am Ufer des Genfersees über den Bahnhof Lausanne und das Stadtzentrum nach Epalinges-Croisettes (711 m) führt. Sie weist den größten Höhenunterschied aller U-Bahnen der Welt auf, obwohl einige Streckenabschnitte (wie hier) offen verlaufen. Die 2008 eröffnete Linie entstand aus dem Umbau der Zahnradbahn Lausanne–Ouchy. Zusammen mit der Stadtbahn Lausanne (Linie m1) werden die beiden Linien als Métro Lausanne bezeichnet. Sie ist die erste und einzige U-Bahn in der Schweiz. Betreiber beider Linien ist die Transports publics de la région lausannoise, abgekürzt TL (zu Deutsch: Öffentlicher Verkehr der Region Lausanne).
Strecke:
Die bereits bestehende Strecke der Zahnradbahn beginnt in Ouchy am Ufer des Genfersees, wobei das unterste Teilstück, das zuvor in einem Einschnitt verlief, in den Untergrund verlegt wurde. Die bestehende Station Montriond ersetzte man durch die Stationen Délices und Grancy. Oberhalb von Grancy beginnt der zweite Tunnel, der den Hauptbahnhof unterquert und zur bisherigen Endstation Flon führt. Dort besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahn m1 nach Renens und zur Chemin de fer Lausanne-Echallens-Bercher (LEB).
Oberhalb der Station Flon beginnt der Neubauabschnitt. Hinter der Station Riponne endet der zweite Tunnel, da die Strecke auf einer Brücke ein tief eingeschnittenes Tal im Stadtzentrum überquert. Der dritte Tunnel endet kurz vor La Sallaz. Nördlich dieser Station folgt der vierte Tunnel bis zur Endstation. Da die Station Vennes direkt an der Autobahn A9 liegt, entstand dort ein großer Park-and-ride-Platz. Vennes ist auch Standort des Depots und der Betriebswerkstatt. Die Strecke endet in Croisettes am Ortsrand von Epalinges.
Betrieb:
Beim Betrieb der U-Bahn wird auf französische Technik von Alstom gesetzt. Die 15 zweiteiligen Einheiten sind jeweils 30,68 m lang, 2,45 m breit und 3,47 m hoch, sie können maximal 351 Fahrgäste aufnehmen. Die erste Einheit wurde am 2. September 2006 nach Lausanne geliefert, die übrigen folgten im Abstand von zwei Monaten.
Die Linie m2 wird führerlos und vollautomatisch befahren, die Bahnsteige besitzen Türen, die gleichzeitig mit den auf gleicher Höhe befindlichen Fahrzeugtüren geöffnet und geschlossen werden. Das Prinzip von Fahrbahn und Führung wurde von der Pariser Métro übernommen. Auch die von Alstom gefertigten Fahrzeuge entsprechen weitestgehend der Pariser Pneumetro Typ MP89 CA. Allerdings bestehen Lausanner Einheiten lediglich aus zwei Wagenkästen, sie werden als Be 8/8 TL (Triebwagen TL 241 bis 258) geführt. Wie auf einigen Linien der Pariser Metro, sind die Drehgestelle mit gummibereiften Rädern ausgestattet. Damit ersparte man sich die Montage einer Zahnstange im Gleis. Die Bergfahrt für die gesamte Strecke dauert 21 und die Talfahrt 18 Minuten. Die Zufuhr der Elektrizität erfolgt über die als Stromschienen mitbenutzten seitlichen Führungsschienen.
Spezifikationen der Alstom Be 8/8 TL (Triebwagen TL 241 bis 258)
Die Züge haben vier Drehgestelle mit je zwei Achsen. Jedes Drehgestell hat seinen eigenen Motor mit einer Leistung von 314 kW, was eine Gesamtleistung von 1.256 kW ergibt. Sie werden bei einer Spannung von 750 V Gleichstrom durch eine dritte Schiene mit Strom versorgt und können eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erreichen. Der Drehzapfenabstand zwischen den äußeren und inneren Drehgestellen ist 10 m und der Drehzapfenabstand zwischen den inneren Drehgestellen ist 4,88 m.
Jeder Zug hat 36 Sitze und 20 Klappsitze. Diese Züge fahren automatisch (fahrerlos). Für Manövriervorgänge z.B. im Depot steht manuelles Bedienfeld für zur Verfügung.
TECHNISCHE DATEN der Be 8/8 TL:
Hersteller: Alstom
Baujahr: 2006
Anzahl: 15 (Triebwagen Nr. 241 bis 258)
Fahrzeugtyp: Bi-directional
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Gummi bereift
Achsfolge: Bo'Bo' + Bo'Bo'
Länge über Alles: 30.680 mm (2x 15.340 mm)
Breite: 2.450 mm
Höhe: 3.473 mm
Gewicht: 57,3 t
Anzahl der Türen: 6 (je Seite)
Einstiegshöhe: 1.905 mm
Fußbodenhöhe: 1.130 mm
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Leistung: 4 x 314 kW = 1.256 kW
Stromsystem: 750 V DC (Gleichstrom über Stromschiene)
Kleister befahrbarer Gleisbogen: 40 m
Maximalsteigung: 12 %
Quellen: Wikipedia (deutsch und französisch), sowie Alstom
Die U-Bahn-Strecke ist 5,9 Kilometer lang und umfaßt 14 Stationen, wovon vier bereits bestanden. Es gibt vier Tunnelabschnitte, die eine Gesamtlänge von 5,3 Kilometern aufweisen. 600 m der Strecke verlaufen außerhalb von Tunneln. Der Höhenunterschied zwischen den Endstationen Ouchy (unten am See gelegen) und dem am Hügel gebauten Vorort Croisettes beträgt 336 Meter, wobei die durchschnittliche Steigung 5,7 %, die Maximalsteigung 12 % beträgt. Die Linie m2 weist damit den größten Höhenunterschied aller U-Bahnen der Welt auf, sie ist auch die steilste Adhäsions-U-Bahn sowie die weltweit dritt steilste U-Bahn – nach der Karmelit in Haifa (eine pneubereifte Standseilbahn mit 30 % Steigung) und der Métro C in Lyon (eine Zahnradbahn mit bis zu 17 % Steigung). Armin Schwarz
Der MVG-Straßenbahntriebwagen 2143 des Typs R 2.2 (ein MAN/Adtranz/ AEG Gelenk-Triebwagen vom Typ GT6N) am 16.06.2018 als Linie 37 auf der über die Isar führende Innere Ludwigsbrücke (München).
Als Baureihe R wird als die 14. Generation der Straßenbahn-Triebwagen der Straßenbahn München bezeichnet. Die R-Wagen sind Einrichtungsfahrzeuge und die ersten Niederflurstraßenbahnen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).
Nachdem die Tauglichkeit der Prototypen (3Stück) des Typs R 1.1 als Ablösung der Baureihe M nachgewiesen war, bestellte die Stadt München diese Bauart in Serie. Es entstanden siebzig Niederflurtriebwagen der Bauart GT6N, die insgesamt 230 Millionen D-Mark kosteten. Der Preis eines einzelnen Fahrzeugs betrug also etwa 3,3 Millionen D-Mark. Am 10. Oktober 1994 erreichte der erste Triebwagen 2101 den Betriebshof Steinhausen, am 11. Oktober 1994 wurde er der Öffentlichkeit und der Presse vorgestellt.
Die Kapazität der R 2.2-Wagen erwies sich vor allem in den Hauptverkehrszeiten als ungenügend. Da sie nur vier Türen hatten, waren oft längere Aufenthaltszeiten an wichtigen Stationen nötig. Deshalb zog die (MVG), die 2001 aus der SWM hervorging, 2008 in Erwägung, einen Teil der Serie R 2.2 um einen vierten Wagenteil verlängern zu lassen. Diese Möglichkeit wurde jedoch verworfen, stattdessen wurden nun zur Kapazitätserweiterung der Münchner Straßenbahn zehn zusätzliche Variobahnen der Baureihe S bestellt.
1998 verkaufte die Stadt München die Nutzungsrechte der R 2.2-Wagen nach dem Cross-Border-Leasing-System an eine amerikanische Investorengruppe. Die Nutzungsrechte kauft die MVG seit 1998 innerhalb von 23 Jahren in monatlichen Raten wieder zurück.
55 Fahrzeuge des Typs R 2.2 wurden von 2009 bis 2016 modernisiert, dabei erhielten sie auch ein neues Farbdesign. Der Fahrgastraum wurde neu gestaltet und die elektrische Ausstattung modernisiert. Die modernisierten Fahrzeuge werden als Typ R 2.2b bezeichnet.
TECHNISCHE DATEN;
Fahrzeugart: Dreiteiliger Niederflur-Gelenktriebwagen für den Einrichtungsbetrieb
Hersteller: MAN/ AEG / Adtranz
Anzahl : 70 (TypR2.2)
Baujahre:1994–1997
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: (1A)+(A1)+(1A) (12 Einzelräder)
Länge über Kupplung: 27.390 mm
Wagenkastenlänge: 26.800 mm
Breite: 2.300 mm
Höhe: 3.330 m
Radsatzabstand 1,80 m
Raddurchmesser: 662 mm (neu)
Eigengewicht: 30,7 t
Motorenart: Drehstrom-Asynchronmotoren
Leistung: 3x120 kW = 360 kW
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Min. Kurvenradius:14,5 m
Anzahl der Türen: 4 zweiflüglige Drehschwenktüren
Niederfluranteil: 100 %
Fußbodenhöhe: 360 mm
Sitzplätze: 58
Stehplätze: 99
Stromsystem : 750 Volt DC (=)
Armin Schwarz
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