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Die EU43 – 003 (91 83 2043 003-9 I-RTC) der Rail Traction Company (RTC) im Lokomotion Design fährt am 28.03.2022 vom Brenner kommend mit einem offenen Güterzug (DB Wagen der Gattung Eanos) durch den Bahnhof Gossensaß/Colle Isarco in Richtung Verona. Nochmal einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.
Armin Schwarz
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Die 147 579-7 (91 80 6147 579-7 D-DB – IC 4880) der DB Fernverkehr AG, fährt am Abend des 28.03.2022 (22:20 Uhr) mit der Doppelstock IC 4880 Garnitur, auf Überführungsfahrt als Leerzug, durch den Bahnhof Siegburg/Bonn in Richtung Köln.
Die TRAXX P160 AC3 wurde 2020 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35662 gebaut und an die DB Fernverkehr AG geliefert. Sie hat die Zulassungen für Deutschland. Für die Schweiz ist/war die Zulassung auch vorgesehen, daher hat sie auch vier Stromabnehmer, doch wurde noch keine Zulassung für die Schweiz vom Hersteller erlangt.
Armin Schwarz
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Deutschland / E-Loks / BR 147.5 (TRAXX P160 AC3) für IC 2, Deutschland / Personenzüge / Intercity-Züge (Doppelstock - IC 2), Deutschland / Bahnhöfe / Siegburg/Bonn, Nachtschwärmereien
699 1200x813 Px, 10.05.2022
Der ICE 3 M – Triebzug 4682 – DB 406 582-7 / 406 082-8 „Köln“ der DB Fernverkehr AG fährt am Abend des 28.03.2022 (22:30 Uhr), auf Werkstattfahrt, durch den Bahnhof Siegburg/Bonn in Richtung Köln, hier hatte er kurz Hp 0.
Armin Schwarz
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Deutschland / Hochgeschwindigkeitszüge / BR 406 / ICE 3 M und 3 MF, Nachtschwärmereien
513 1200x821 Px, 10.05.2022
Der aller letzte eingesetzte „Jumbo“....
Die Denkmallok ex DB 043 903-4, ex DB/DR 44 903, am 01.05.2011 auf dem Bahnhofsvorplatz in Emden. Sie war die letzte eingesetzte Dampflok der Deutschen Bundesbahn (nach der deutschen Wiedervereinigung gab es kurz wieder Dampfloks bei der DB AG). Als letzte Leistung beförderte 043 903-4 am 26.10.1977 für das Neubauamt Nord den Arbeitszug Az 81354 (bestehend aus einem Hilfszug-Gerätewagen) von Oldersum nach Emden Rbf, der letzte planmäßig mit Dampflok beförderte Zug der Deutschen Bundesbahn. Um 15:45 Uhr lief das kurze Gespann in Emden ein. Nach der letzten Kontrolle, wie sie nach Abschluss jeder Fahrt vorgeschrieben ist, durch den Lokführer und Heizer kurz nach 16 Uhr verabschiedet. Damit endete bei der Deutschen Bundesbahn das Zeitalter der Dampflokomotive im Bw Emden am 26. Oktober 1977 um 16:04 Uhr.
Armin Schwarz
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Deutschland / Dampfloks / BR 44 (DB 043; DB 044)
475 1200x839 Px, 08.05.2022
Die 193 355-5 (91 80 6193 355-5 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 14.04.2022 mit einem gemischten Güterzug durch Niederschelden / Niederschelderhütte in Richtung Köln.
Die Siemens Vectron MS (200 km/h - 6.4 MW) wurden 2018 von von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 22478 und gebaut, sie hat die Zulassungen für D/A/CH/I/NL.
Armin Schwarz
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Deutschland / E-Loks / BR 193.3 (SIEMENS Vectron MS der DB Cargo)
480 1200x848 Px, 08.05.2022
Die 120 127-6 (91 80 6120 127-6 D-BLC) der Bahnlogistik24 GmbH (Dresden) ist am 17.04.2022 in Kreuztal angestellt. Eigentümer der Lok ist die Nürnberger Leasing GmbH (Schwaig).
Die Lok wurde 1987 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 19958 (die elektrische Ausrüstung ist von Siemens) gebaut DB geliefert. Bis 2021 war sie im Bestand der DB Fernverkehr AG, nun fährt sie für die Bahnlogistik24 GmbH (BLC), wobei Eigentümer der Lok ist die Nürnberger Leasing GmbH (Schwaig).
Eigentlich beträgt die Höchstgeschwindigkeit dieser Baureihe 200 km/h (als BR 120.2 160 km/h), bei dieser konnte ich sehen das sie nur für 140 km/h noch zugelassen ist.
Die Baureihe 120 ist eine Elektro-Lokomotivbaureihe der Deutschen Bahn AG. Sie gilt als die weltweit erste in Serie gebaute Drehstrom-Lokomotive im Hochleistungsbereich mit Umrichter in Halbleitertechnik und ist ein Meilenstein in der Entwicklung elektrischer Lokomotiven. Sie repräsentierte zu ihrer Zeit den letzten Stand der Entwicklung des Drehstromantriebs, bei dem aus dem Wechselstrom der Fahrleitung in Traktionsstromrichtern der Drehstrom zum Antrieb der Asynchron-Fahrmotoren gewonnen wird. Ausgehend von der Technologie der Baureihe 120 wurden Mitte der 1980er Jahre die ersten ICE-Triebköpfe entwickelt. Bis 2020 wurden fast alle sich noch im Einsatz befindlichen Loks der Baureihe 120 abgestellt, wie dies bereits 2019.
Die Serienlok BR 120.1:
Nach vierjähriger Erprobung wurden 1984 insgesamt 60 Serienlokomotiven der Baureihe 120.1 zu einem Stückpreis von 5,5 Millionen D-Mark bestellt.
Die technischen Änderungen im Vergleich zu den Prototypen waren gering, so entfiel beispielsweise die als Rückfallebene eingebaute elektrische Widerstandsbremse, da sich die Nutzbremse entgegen ersten Erwartungen als zuverlässig herausgestellt hatte. Dafür erhielten die Lokomotiven einen zusätzlichen Hochspannungsfilter, der zwei zusätzliche Dachleitungen erforderlich machte. Diese wurden bei den Vorserienlokomotiven nachgerüstet. Kritisch betrachtet, wurden die mechanischen Schwächen der Vorserienmodelle der Baureihe 120.0 ebenfalls in der Serie beibehalten. Nach erfolgreichen Versuchen mit den für maximal 160 km/h zugelassenen Prototypen 120 001 bis 004 und der bereits für 200 km/h zugelassenen 120 005 konnten die Serienloks für bis zu 200 km/h zugelassen werden.
Am 13. Januar 1987 übergab die Industrie im Bundesbahn-Ausbesserungswerk München-Freimann mit der 120 103 die erste Serien-Drehstromlokomotive an die damalige Deutsche Bundesbahn. Die Auslieferung der Serienloks dauerte bis Ende des Jahres 1989. Sie wurden sofort im planmäßigen Dienst eingesetzt, wobei sie in einem gestrafften Umlaufplan tagsüber Intercity- und Interregio-Züge und nachts schnelle Güterzüge bespannten.
Ausmusterung:
Durch den technischen Fortschritt im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik gilt die Baureihe 120 mittlerweile als überholt und zeigt sich zunehmend störanfällig. Der Betriebsbestand der Serienmaschinen bei der DB ist stetig rückläufig. Erste Serienlokomotiven sind bereits verschrottet. Andere Lokomotiven wurden verkauft, wie auch diese hier.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm,
Achsformel: Bo`Bo`
Länge über Puffer: 19.200 mm
Drehzapfenabstand: 10.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu)
Dienstgewicht: 83,2 t
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Dauerleistung: 5.600 kW (4 x 1.400 kW)
Anfahrzugkraft: 340 kN (20 137 bis 120 160 nur 290 kN)
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (als BR 120.2 160 km/h)
Fahrmotoren: 4 Drehstrom-Asynchron-Motoren
Antrieb: Hohlwellen-Kardan-Einzelachsantrieb
Armin Schwarz
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Deutschland / E-Loks / BR 120.1, Deutschland / Unternehmen / Bahnlogistik24 GmbH (BLC)
608 1200x811 Px, 08.05.2022
Zwei gekuppelte vierteilige Stadler FLIRT³ der WestfalenBahn GmbH (WFB), ein Unternehmen der Abellio GmbH erreichen am 01.05.2022, als RE 15 „Emsland-Express“ den Bahnhof Emden Außenhafen. Vorne der ET 414 „Rheine“ und dahinter der ET 411 „Lingen (Ems)“. Nach dem Halt hier im Bahnhof Außenhafen geht es zurück zum Hbf Emden, nach dem Richtungswechsel geht es dann, via Leer, Lingen und Rheine, nach Münster Hbf.
Die beiden FLIRT³ der Baureihe 1428 wurden 2015 von der Stadler Pankow GmbH in Berlin gebaut.
Armin Schwarz
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Zwei gekuppelte vierteilige Stadler FLIRT³ der WestfalenBahn GmbH (WFB), ein Unternehmen der Abellio GmbH erreichen am 01.05.2022, als RE 15 „Emsland-Express“ den Bahnhof Emden Außenhafen. Vorne der ET 414 „Rheine“ und dahinter der ET 411 „Lingen (Ems)“. Nach dem Halt hier im Bahnhof Außenhafen geht es zurück zum Hbf Emden, nach dem Richtungswechsel geht es dann, via Leer, Lingen und Rheine, nach Münster Hbf.
Die beiden FLIRT³ der Baureihe 1428 wurden 2015 von der Stadler Pankow GmbH in Berlin gebaut.
Armin Schwarz
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Deutschland / Bahnhöfe / Emden - Außenhafen
477 1200x800 Px, 07.05.2022
Der Innenraum / Interieur eines Stadler FLIRT³ der WestfalenBahn GmbH (WFB), hier der ET 411 „Lingen (Ems)“ am 01.05.2022 im Bahnhof Emden-Außenhafen.
Armin Schwarz
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Der Innenraum / Interieur eines Stadler FLIRT³ der WestfalenBahn GmbH (WFB), hier der ET 411 „Lingen (Ems)“ am 01.05.2022 im Bahnhof Emden-Außenhafen.
Armin Schwarz
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Emden Hauptbahnhof am 01.05.2022, rechts auf Gleis 1 stehen zwei gekuppelte vierteilige Stadler FLIRT³ der WestfalenBahn GmbH (WFB), als RE 15 „Emsland-Express“. Vorne der ET 414 „Rheine“ und dahinter der ET 411 „Lingen (Ems)“. Zuvor war der Zug im Bahnhof Emden-Außenhafen, nach dem Richtungswechsel hier im Hbf geht es dann, via Leer, Lingen und Rheine, nach Münster Hbf.
Der Emder Hauptbahnhof liegt im nördlichen Teil der Emslandstrecke Norddeich Mole – Emden – Münster (– Ruhrgebiet). In Emden zweigt die Stichstrecke zum Bahnhof Emden Außenhafen, dem zweiten Personenbahnhof der ostfriesischen Seehafenstadt ab.
Armin Schwarz
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Deutschland / Strecken / KBS 395 "Emslandstrecke" (Rheine - Emden - Norddeich Mole), Deutschland / Bahnhöfe / Emden Hauptbahnhof
706 1200x817 Px, 07.05.2022
Emden Hauptbahnhof am 01.05.2022, von der Straßenseite.
Der Emder Hauptbahnhof liegt im nördlichen Teil der Emslandstrecke Norddeich Mole – Emden – Münster (– Ruhrgebiet). In Emden zweigt die Stichstrecke zum Bahnhof Emden Außenhafen, dem zweiten Personenbahnhof der ostfriesischen Seehafenstadt ab.
Armin Schwarz
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Deutschland / Bahnhöfe / Emden Hauptbahnhof
345 1200x800 Px, 07.05.2022
Die D&D 1702 bzw. 203 130-0 (92 80 1203 130-0 D-DUD) der D&D Eisenbahngesellschaft mbH (Hagenow), ex DB 202 602-9, ex DR 112 602-8, ex DR 110 602-0, steht am 30.04.2022 beim Bahnhof Hamm (Westf.). Aufnahme aus dem Zug heraus.
Die Diesellok eine DR V 100.1 wurde 1973 von LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“, Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 13920 gebaut und als DR 110 602-0 an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1984 erfolgte bereits eine Remotorisierung/Umbau im Bw Meiningen und die Umzeichnung in DR 112 602-8. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in DR 202 602-9 und zum 01.01.1994 dann DB AG. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1999. Im Jahre 1998 ging sie an die SFZ - Schienenfahrzeugzentrum Stendal. Von der ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal erfolgte dann 2002 der Umbau gemäß Umbaukonzept "BR 203.1" in die heutige 203 130-0. Im Jahr 2007 wurde sie an die D&D Eisenbahngesellschaft mbH (Hagenow) verkauft.
Armin Schwarz
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Deutschland / Dieselloks / BR 203 (Umbau DR V 100.1), Deutschland / Unternehmen / D&D Eisenbahngesellschaft mbH
570 1200x822 Px, 06.05.2022
Aus dem IC heraus, daher leider etwas mit Spiegelungen......
Die „Ludmilla“ 232 068-7 (92 80 1232 068-7 D-SLRS) der Salzland Rail Service GmbH (Bernburg/Saale), Eigentümer ist jedoch die Nürnberger Leasing GmbH, steht am 30.04.2022 beim Bahnhof Hamm (Westf.).
Die Ludmilla bzw. V 300 wurde 1974 von LTS (Luhanskyj Teplowosobudiwnyj Sawod , auch bekannt als Lokomotivfabrik Lugansk (ehemals Woroschilowgrad) unter der Fabriknummer 0258 gebaut und als DR 132 068-8 an die Deutsche Reichsbahn (DR) geliefert. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in DR 232 068-7 und zum 01.01.1994 dann in DB 232 068-7. Im Jahre 2005 wurde sie bei der DB Cargo ausgemustert und sie ging an die Tochter MEG - Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH als Lok 313, 2017 ging sie an die Leipziger Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH (LEG) und im April 2022 ging sie über die Nürnberger Leasing GmbH an die Salzland Rail Service GmbH.
Armin Schwarz
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NEUHEIT - Die neusten Güterwagen am Markt....
Nagelneuer Güterwagen 9300 014-5 D-DB der Gattung Uas der DB Cargo AG abgestellt am 30.04.2022 in Schwerte (Ruhr). Aus einen IC heraus fotografiert. An dem Wagen fehlen noch die Querträger und der sonstige Aufbau.
TECHNISCHE DATEN (laut Anschriften):
Gattung: Uas
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 23.900 mm
Drehzapfenabstand: 18.360 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Eigengewicht: 19.500 kg
Max. Zuladung: 70,0 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP-A (K)
Bremssohle: Cosit 810
Handbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GE
So sieht der Güterwagen (Grundwagen) der Zukunft aus. Das innovative Konzept m² steht für multifunktionale und modulare Güterwagen. Dahinter steht ein revolutionäres Konzept in Sachen Güterwagenbau und -einsatz, das in Zusammenarbeit von DB Cargo und VTG entwickelt wurde. Der neue Tragwagen ist standardisiert und modular. Durch den Einsatz abnehmbarer und austauschbarer Aufbauten wird die Multifunktionalität erreicht.
Armin Schwarz
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Die 1921 von der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG unter Fabriknummer 4169 für die Miele & Cie. KG in Gütersloh gebaute Deutz C XIV R Rangierlok (heute Denkmallok) am 30.04.2022 beim Fensterbahnhof Westhofen (Ruhr). Aufnahme aus dem Zug heraus.
Armin Schwarz
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Deutschland / Dieselloks / Deutz, sonstige (div. Typen)
480 1200x935 Px, 06.05.2022
Vierachsiger Weichentransportwagen (Drehgestell-Flachwagen) 87 80 4749 006-4 D-LOG der Gattung Sklps der Vossloh Logistics GmbH abgestellt am 30.04.2022 in Schwerte (Ruhr). Aus einen IC heraus fotografiert.
Der Wagen wurde von KIROW Ardelt GmbH in Leipzig gebaut. Von KIROW werden diese Wagen als „Switch Tilter TSI-UIC“ vermarktet. Für die hydraulischen Bewegungen hat der Wagen ein Diesel-hydraulisches POWER PACK.
TECHNISCHE DATEN (laut Anschriften):
Gattung: Sklps
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 25.240 mm
Drehzapfenabstand: 19.300 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Ladelänge: 24.200 mm
Ladebreite: 4.600 mm (hydraulisch schräggestellt)
Eigengewicht: 48.000 kg
Max. Zuladung: 32,0 t (ab Streckenklasse C)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h /
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 120 m
Bauart der Bremse: KE-GP-A (K)
Bremssohle: CoFren C 810
Handbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-CW
Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Sklps) :
S Drehgestell-Flachwagen in Sonderbauart
k mit 4 Radsätzen: Lastgrenze < 40 t
l ohne Rungen
p ohne Borde
s geeignet für Züge bis 100 km/h
Armin Schwarz
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Deutschland / Bahndienstfahrzeuge / Schienentransport, Be- und Entladung, Deutschland / Wagen / Güterwagen der Gattung S... (sonst. Drehgestellflachwagen), allgemein Europa / Güterwagen / Gattung S... (sonst. Drehgestellflachwagen), Deutschland / Unternehmen / Vossloh Logistics GmbH
596 1200x815 Px, 06.05.2022
Die zweiachsige Deutz 42845 vom Typ A4M 420 R der MKO - Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e. V. am 01.05.2022 auf dem Museumsareal in Norden, gleich neben dem Bahnhof Norden.
Die Deutz A4M 420 R normalspurige Rangierlokomotive wurde 1943 von Deutz (KHD) in Köln-Deutz unter der Fabriknummer 42845 gebaut und an das Volkswagenwerk in die Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben geliefert. Wolfsburg trug bis zum Mai 1945 den Namen Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben. Im Jahr 1958 ging die Lok ans VW Werk in Kassel-Baunatal und 1965 ins Werk Emden, als VW 884 587. Im Jahr 1973 an die Rheinstahl Nordseewerke GmbH in Emden verkauft und fuhr dort als 6228, ab 1976 firmierte die Werft als Thyssen Nordseewerke GmbH. Seit dem 09.11.2001 befindet sich diese letzte Werklok der Nordseewerke bei der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland, nachdem die Werft seit Sommer des Jahres auf Anlieferungen per Bahn wegen der gestiegenen Kosten verzichtete. Die Anschlussweiche von Emden Rbf aus wurde kurz darauf ausgebaut und der Bahnübergang schließlich asphaltiert.
Die Deutz A4M 220 R bzw. A4M 420 R war eine zweiachsige Diesellokomotive mit Stangenantrieb, die für den Rangierdienst konzipiert wurde. Insgesamt wurden 47 Lokomotiven von 1934 bis 1943 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) gebaut, die bis in die 1990er Jahre im Einsatz waren.
Ab 1933 wurden die Lokomotiven im Baukastenprinzip mit Motoren mit stehenden Zylindern gefertigt. In der Lokbezeichnung ist die Bauart des Motors enthalten. Bei KHD A4M 420 R ergibt sich A = stehender Fahrzeugmotor, 4 = Zylinderzahl, M = Kühlungsart wassergekühlt, die folgende 4 ist die Bauform des Motors mit 20 Kolbenhub=20 cm. R ist eine Rangierlok. Die erste Lokomotive wurde 1934 mit einem Motor der Bauform 4 gefertigt. Daher wurde sie als KHD A4M 420 R bezeichnet. Später wurden parallel Lokomotiven mit dem Motor der Bauform 2 ausgestattet, die die Bezeichnung KHD A4M 220 R erhielten.
Die Lokomotiven waren wegen ihrer Leistung und Höchstgeschwindigkeit nur für untergeordnete Dienste geeignet. Sie wurden in deutschen Werken sowie auf Privatbahnen eingesetzt.
Die Lokomotiven besaßen einen Maschinenvorbau und ein dahinter befindliches Führerhaus. Die Kraftübertragung erfolgte durch Stangenantrieb, wobei die Blindwelle als Getriebeabgangswelle unter dem Führerhaus zwischen den Antriebsrädern gelagert war. Die Lokomotiven besaßen eine Treibstange und eine Kuppelstange sowie einen schnelllaufenden Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor von KHD, dem nach einer Einscheibentrockenkupplung ein 4-Gang-Wechselgetriebe mit Wendegetriebe folgte.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: KHD (Klöckner-Humboldt-Deutz)
Gebaute Anzahl: 47
Baujahre: 1934–1943
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge über Puffer: 6.920 mm
Länge: 5.100 mm
Höhe: 3.090 mm
Breite: 3.000 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 25.000 kg
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Installierte Leistung: 82 kW (110 PS)
Treibraddurchmesser: 850 mm
Motorbauart: KHD wassergekühlter 4-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor vom Typ KHD A4M 220 bzw. 420
Nenndrehzahl: 900/min
Leistungsübertragung: mechanisch
Bremse: Indirekte Bremse Bauart Knorr
Armin Schwarz
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Die zweiachsige Deutz 42845 vom Typ A4M 420 R der MKO - Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e. V. am 01.05.2022 auf dem Museumsareal in Norden, gleich neben dem Bahnhof Norden.
Die Deutz A4M 420 R normalspurige Rangierlokomotive wurde 1943 von Deutz (KHD) in Köln-Deutz unter der Fabriknummer 42845 gebaut und an das Volkswagenwerk in die Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben geliefert. Wolfsburg trug bis zum Mai 1945 den Namen Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben. Im Jahr 1958 ging die Lok ans VW Werk in Kassel-Baunatal und 1965 ins Werk Emden, als VW 884 587. Im Jahr 1973 an die Rheinstahl Nordseewerke GmbH in Emden verkauft und fuhr dort als 6228, ab 1976 firmierte die Werft als Thyssen Nordseewerke GmbH. Seit dem 09.11.2001 befindet sich diese letzte Werklok der Nordseewerke bei der Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland, nachdem die Werft seit Sommer des Jahres auf Anlieferungen per Bahn wegen der gestiegenen Kosten verzichtete. Die Anschlussweiche von Emden Rbf aus wurde kurz darauf ausgebaut und der Bahnübergang schließlich asphaltiert.
Die Deutz A4M 220 R bzw. A4M 420 R war eine zweiachsige Diesellokomotive mit Stangenantrieb, die für den Rangierdienst konzipiert wurde. Insgesamt wurden 47 Lokomotiven von 1934 bis 1943 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) gebaut, die bis in die 1990er Jahre im Einsatz waren.
Ab 1933 wurden die Lokomotiven im Baukastenprinzip mit Motoren mit stehenden Zylindern gefertigt. In der Lokbezeichnung ist die Bauart des Motors enthalten. Bei KHD A4M 420 R ergibt sich A = stehender Fahrzeugmotor, 4 = Zylinderzahl, M = Kühlungsart wassergekühlt, die folgende 4 ist die Bauform des Motors mit 20 Kolbenhub=20 cm. R ist eine Rangierlok. Die erste Lokomotive wurde 1934 mit einem Motor der Bauform 4 gefertigt. Daher wurde sie als KHD A4M 420 R bezeichnet. Später wurden parallel Lokomotiven mit dem Motor der Bauform 2 ausgestattet, die die Bezeichnung KHD A4M 220 R erhielten.
Die Lokomotiven waren wegen ihrer Leistung und Höchstgeschwindigkeit nur für untergeordnete Dienste geeignet. Sie wurden in deutschen Werken sowie auf Privatbahnen eingesetzt.
Die Lokomotiven besaßen einen Maschinenvorbau und ein dahinter befindliches Führerhaus. Die Kraftübertragung erfolgte durch Stangenantrieb, wobei die Blindwelle als Getriebeabgangswelle unter dem Führerhaus zwischen den Antriebsrädern gelagert war. Die Lokomotiven besaßen eine Treibstange und eine Kuppelstange sowie einen schnelllaufenden Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor von KHD, dem nach einer Einscheibentrockenkupplung ein 4-Gang-Wechselgetriebe mit Wendegetriebe folgte.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: KHD (Klöckner-Humboldt-Deutz)
Gebaute Anzahl: 47
Baujahre: 1934–1943
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge über Puffer: 6.920 mm
Länge: 5.100 mm
Höhe: 3.090 mm
Breite: 3.000 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 25.000 kg
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Installierte Leistung: 82 kW (110 PS)
Treibraddurchmesser: 850 mm
Motorbauart: KHD wassergekühlter 4-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor vom Typ KHD A4M 220 bzw. 420
Nenndrehzahl: 900/min
Leistungsübertragung: mechanisch
Bremse: Indirekte Bremse Bauart Knorr
Armin Schwarz
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Die 146 564-0 (91 80 6146 564-0 D-DB) hat am 01.05.2022 mit dem IC 2434 (teils RE 56), einem IC 2 (Doppelstock-IC), von Leipzig den Zielbahnhof Emden Außenhafen erreicht. Rechts das Gebäude der Reederei AG Ems, die den Fährverkehr vom Emder Hafen und ab Eemshaven (Niederlande) zur ostfriesischen Nordseeinsel Borkum betreibt.
Der Bahnhof Emden Außenhafen ist ein Hafenbahnhof in der ostfriesischen Stadt Emden in Niedersachsen, es gibt so einen direkten Anschluss an die Fähre der AG Ems nach Borkum.
Der Bahnhof verfügt über ein Bahnsteiggleis, dazu mehrere Rangier- und Abstellgleise sowie Anschlussgleise der Niedersachsen Ports GmbH & Co KG. Er dient als Zubringer für die Fähre nach Borkum und befindet sich daher in unmittelbarer Nähe zum Borkumkai des Emder Hafens.
Der Hafenbahnhof ist über eine eingleisige Nebenbahn mit dem Emder Hauptbahnhof verbunden. Alle von Leer kommenden Züge zum Hafenbahnhof müssen im Hauptbahnhof einen Fahrtrichtungswechsel vornehmen. Im Juni 2006 wurden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen des Bahnhofs und der Strecke abgeschlossen, seitdem ist die Strecke auch elektrifiziert.
Armin Schwarz
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Bahnhof Emden Außenhafen / Emden Hafen Borkumkai am 01.05.2022, links ein IC 2 (Doppelstock-IC) im Bahnhof, recht der Katamaran „Nordlicht II“ der Reederei AG Ems, steht als Fähre nach Borkum bereit.
Der Bahnhof Emden Außenhafen ist ein Hafenbahnhof in der ostfriesischen Stadt Emden in Niedersachsen, es gibt so einen direkten Anschluss an die Fähre der AG Ems nach Borkum. Eine Reise zur ostfriesischen Nordseeinsel Borkum, mit den „normalen“ Fähren, kann man mit einem Bahnticket durchbuchen, aber nicht den Katamaran (Schnellfähre).
Der Katamaran, die Nordlicht II wurde unter der Baunummer 422 auf der zur Penguin-Werftgruppe in Singapur gehörenden Werft Kim Seah Shipyard Indonesia in Batam für die AG „Ems“ gebaut. Er wurde am 25. März 2021 mithilfe eines Krans zu Wasser gelassen. Die Nordlicht II kam im Herbst 2021 an Deck des SAL-Schwergutschiffs Paula in Emden an.
Das Schiff wird von zwei Viertakt-Sechzehnzylinder-Dieselmotoren des Typs MAN 16V175D-MM mit jeweils 2.960 kW Leistung angetrieben. Die Motoren wirken auf zwei Hamilton-Wasserstrahlantriebe. Die Antriebsmotoren sind für den Betrieb mit synthetischen GtL-Kraftstoffen vorbereitet. Für die Stromerzeugung an Bord stehen zwei Caterpillar-Stromaggregate (Typ: C7.1) mit 175 bzw. 150 kW Leistung zur Verfügung.
Die Maschinenräume sind in den beiden Rümpfen des Katamarans untergebracht. Darauf sind drei Decks aufgesetzt. Auf den beiden unteren Decks befinden sich die Passagiereinrichtungen, darunter drei Salons mit Sitzgelegenheiten und gastronomischem Angebot. Weitere Sitzgelegenheiten befinden sich auf dem offenen Sonnendeck am Heck des Schiffes. An Bord ist Platz für 450 Passagiere. Neben den Passagiereinrichtungen befinden sich auf dem Hauptdeck im hinteren Bereich Einrichtungen für die Schiffsbesatzung. Auf dem obersten Deck befinden sich das Steuerhaus sowie weitere Einrichtungen für die Schiffsbesatzung, darunter auch die Messe.
Armin Schwarz
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Deutschland / Personenzüge / Intercity-Züge (Doppelstock - IC 2), Deutschland / Bahnhöfe / Emden - Außenhafen
574 1200x800 Px, 05.05.2022
Der aller letzte eingesetzte „Jumbo“....
In Doppeltraktion zogen sie bis in die 1970er-Jahre die berühmten 4.000 t-Erzzüge „Langer Heinrich“ auf der Emslandstrecke zwischen Emden Außenhafen und Rheine. Der Name „Langer Heinrich“ rührte daher, dass für die 4000-Tonnen-Züge Waggons mit verstärkten Kupplungen eingesetzt werden mussten, die seitlich durch ein großes „H“ („H wie Heinrich“). Auf der Emslandstrecke hatten diese Züge Vorrang, die Durchfahrt ohne Zwischenhalt zwischen Emden und Rheine war sicherzustellen, bei Bedarf wurden dafür auch D-Züge auf ein Überholgleis geschickt.
Die Denkmallok ex DB 043 903-4, ex DB/DR 44 903, am 01.05.2011 auf dem Bahnhofsvorplatz in Emden. Sie war die letzte eingesetzte Dampflok der Deutschen Bundesbahn (nach der deutschen Wiedervereinigung gab es kurz wieder Dampfloks bei der DB AG). Als letzte Leistung beförderte 043 903-4 am 26.10.1977 für das Neubauamt Nord den Arbeitszug Az 81354 (bestehend aus einem Hilfszug-Gerätewagen) von Oldersum nach Emden Rbf, der letzte planmäßig mit Dampflok beförderte Zug der Deutschen Bundesbahn. Um 15:45 Uhr lief das kurze Gespann in Emden ein. Nach der letzten Kontrolle, wie sie nach Abschluss jeder Fahrt vorgeschrieben ist, durch den Lokführer und Heizer kurz nach 16 Uhr verabschiedet. Damit endete bei der Deutschen Bundesbahn das Zeitalter der Dampflokomotive im Bw Emden am 26. Oktober 1977 um 16:04 Uhr.
Bei der Emder Denkmallok handelt es sich um eine Einheitslokomotive der Baureihe 44, von der fast 2.000 Exemplare für den schweren Güterzugdienst beschafft wurde. Die 44 903 wurde 1943 im besetzten Frankreich von der Compagnie Genérale de Construction de Locomotives Batignolles-Châtillon in Nantes-St. Joseph unter der Fabriknummer 695 gebaut. Nach der Abnahme am 26.10.1943 reihte die Deutsche Reichsbahn sie als 44 903 in ihren Fahrzeugpark ein. Es handelte sich um eine bereits etwas vereinfachte Ausführung der Baureihe 44, die als „Übergangs-Kriegslokomotive“ (kurz „44 ÜK“) bezeichnet wurde. 44 903 gehört zu den während der deutschen Besatzungszeit gebauten Lok der Reihe 44, die aus unerfindlichen Gründen nach dem Krieg nicht wie gefordert an Frankreich abgegeben wurden.
Die Baureihe 44 hat sehr viel Dampf und entsprechend viel Kohle verbraucht. Um die Arbeit zu vereinfachen und die Leistung konstant zu halten, wurden ab 1958 bei der DB 36 Loks auf Ölhauptfeuerung umgebaut. Bei der Ölhauptfeuerung wird das zähe, im kalten Zustand fast feste Schweröl im Tender auf circa 70 °C vorgewärmt, damit es fließfähig wird, durch einen Dampfstrahl im Brennraum zerstäubt und dann verbrannt.
Der Umbau auf Ölhauptfeuerung erfolgte zwischen dem 21.April und dem 15.Juni 1960 im AW Braunschweig, dabei bekam die Lok den Kessel von der Lok 44 456. Der Kessel war 1941 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 26065 gebaut worden. Durch den Umbau von Kohle- auf Ölfeuerung erhielt die Lok ab 1968 die EDV-gerechte Nummer 043 903-4. Die 44er mit Kohlefeuerung wurden als DB 044 gereiht, die mit Ölhauptfeuerung als DB 043, diese Baureihennummer war bei der DB frei, da alle Fahrzeuge der ursprünglichen DR-Baureihe 43 nun zum Bestand der DR gehörten.
Am 06.12.1978 erwarb der neu gegründete Verein "Arbeitskreis zur Aufstelllung und Erhalt einer Denkmallok e.V." die abgestellte 043 903-4.Seit dem 6.12.1980 steht die Dampflok nun auf ihrem Sockel am Bahnhofspatz. Im Jahr 2020 wurden durch die Mitglieder Überprüfungen zum Zustand der Lok angestellt. Die Lok bedarf nun wieder einer gründlichen Aufarbeitung, welche jedoch nicht auf dem Sockel am Emder Hauptbahnhof durchgeführt werden kann. Hier entwickelte sich im Verein die Idee die Denkmallok wieder betriebsfähig aufzuarbeiten. Aus diesem Grund wurden mehrere Fachwerkstätten zu Begutachtungen eingeladen, um die Machbarkeit der betriebsfähigen Aufarbeitung zu prüfen.
Die Maschine verfügt über ein Drei-Zylinder-Triebwerk, fünf Antriebsachsen und einen Schlepptender, Typ 2'2' T34 Öl, in dem sie 12 m³ Öl und 34 Kubikmeter Wasser mitführen kann. Sie erreicht eine maximale Leistung von 1.545 kW / 2.100 PSi.
TECHNISCHE DATEN
Gebaute Stückzahl: ca. 2.000
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Bauart 1'E h3
Gattung: G 56.20
Länge über Puffer: 22.620 mm
Höhe: 4.550 mm
Fester Radstand: 3.400 mm
Gesamtradstand: 9.650 mm
Dienstgewicht: 169,8 t (mit Tender)
Radsatzfahrmasse: 19,8 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h (rückwärts nur 50 km/h)
Leistung: 1.545 kW / 2.100 PSi (mit Ölfeuerung)
Treibraddurchmesser: 1.400 mm
Laufraddurchmesser vorn: 850 mm
Zylinderanzahl: 3
Zylinderdurchmesser: 550 mm
Kolbenhub: 660 mm
Kesselüberdruck: 16 bar
Rostfläche: 4,55 m²
Überhitzerfläche: 100,00 m²
Verdampfungsheizfläche: 237,67 m²
Bremse: selbsttätig wirkende Einkammerdruckluftbremse Bauart Knorr
Steuerung: Bauart Heusinger
Tender: 2´2´T34 Öl
Ölvorrat: 12 m³
Wasservorrat: 34 m³
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der zweiachsige gedeckter Güterwagen G 10 mit Bremserhaus „ Karlsruhe 47103“ (heutige UIC-Nr. 49 80 1200 345-1 D-MKO) der MKO - Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland e. V. am 01.05.2022 auf dem Museumsareal in Norden, gleich neben dem Bahnhof Norden.
Der G 10 ist ein zweiachsiger gedeckter Güterwagen der so genannten Verbandsbauart. Diese und andere Wagentypen der ehemaligen Königlich Preußischen Eisenbahn Verwaltung wurden konstruiert und gefertigt nach Zeichnungen und Vorschriften des ehemaligen deutschen Staatswagenverbandes von 1910. Der Typ G 10 wurde in großen Stückzahlen mit und ohne Bremserhaus gebaut und war praktisch in ganz Europa anzutreffen.
Der Wagen Karlsruhe 47103 wurde zuletzt als Bahnhofswagen im Rangierbahnhof Emden als Brikettwagen eingesetzt. Mit dem Niedergang der Massentransporte im Emder Hafen geriet der G 10 aufs Abstellgleis. Im Februar 1999 konnte die MKO das Wrack übernehmen und nach Norden überführen. Dort wurde das Fahrzeug vollständig restauriert, das nicht mehr vorhandene Bremserhaus wurde nach Originalzeichnungen rekonstruiert. In den Wagen wurde ein Generator mit 75 kVA Leistung eingebaut, er versorgt den MKO-Zug mit der nötigen Energie für die Zugheizung und Beleuchtung. Seit Beginn der Fahrsaison 2000 ist der Wagen bei der MKO im Einsatz.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: unbekannt
Baujahr: 1922
Bauart: G 10
Wagennummer DRG/DB: Karlsruhe 47103
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Puffer: 9.600 mm
Wagengewicht: 11.300 kg
Tragfähigkeit: 17.500 kg
Ladefläche: 21,3 m²
Armin Schwarz
Armin Schwarz