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Bilder von Armin Schwarz

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Der 2.Klasse ÖBB-Railjet-Wagen mit Fahrradabteil (economy / 2. Klasse) A-ÖBB 73 81 84-90 135 Bmpvz am 12.09.2022 im Hauptbahnhof Salzburg.

Von diesen Wagen wurden 60 Stück zwischen 2008 und 2016 von Siemens in Wien (ehemals SGP - Simmering-Graz-Pauker AG) gebaut.

Der Wagenkasten ist eine Schweißkonstruktion aus Profilen und Blechen (Differentialbauweise). Die Einzelteile sind mehrheitlich aus Baustahl und ferritischem rostfreien Stahl hergestellt. Der Untergestell-Rahmen ist eine Schweißkonstruktion, bestehend aus gewalzten Stahlprofilen, Abkantprofilen und Stahlblechteilen. Der Untergestell-Rahmen bildet mit den Seitenwänden, dem Dach und den Stirnwänden eine tragende Einheit. Ein Wellblech an der Unterseite dieser Konstruktion schließt das Untergestell ab. An den beiden Wagenenden befinden sich die Kopfstücke für die Aufnahme der Kurzkupplung,

Fahrwerk          
Die Drehgestellfamilie SF400, luftgefederte Laufdrehgestelle, wurde für den Einsatz in lokbespannten Reisezügen im Wendezugbetrieb entwickelt. Optimales Laufverhalten im Hinblick auf Stabilität, Komfort und Entgleisungssicherheit sowie hohe Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten sind Merkmale dieses Drehgestelltyps.   
Das gegenständliche Drehgestell SF400 ÖBB-railjet ist ein Drehgestell mit drei Bremsscheiben, Magnetschienenbremse (außer Afmpz am WE 2) und ist lauf- und bremstechnisch abgestimmt auf eine max. Betriebsgeschwindigkeit von 230 km/h.                      

TECHNISCHE DATEN (Bmpvz): 
Spurweite 1.435 mm
Länge über Puffer: 26.500 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm 
Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt)
Drehgestell: SF400
Wagenhöhe über SO: 4.050 mm
Wagenbreite: 2.825 mm
Fußbodenhöhe Abteil über SO: 1.250 mm
Lichte Weite Einstieg: 2 x 850 mm
Lichte Weite Übergang: 1.100 mm
Bremsanlage: 3 Scheiben pro Achse + Mg
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h (lauftechnisch 250 km/h möglich)
Min. Kurvenradius: 150 m
Eigengewicht: 50  t
Sitzplätze: 72 (2.Klasse) im Großraumabteil
Fahrradabstellplätze: 5
Toiletten: 1 (Rollstuhlgerecht)
Besonderheit: Kinderkino & Familienzone
Bremse: KE-PR-Mg (D) 
Bremsanlage: 3 Scheiben pro Achse + Mg
Der 2.Klasse ÖBB-Railjet-Wagen mit Fahrradabteil (economy / 2. Klasse) A-ÖBB 73 81 84-90 135 Bmpvz am 12.09.2022 im Hauptbahnhof Salzburg. Von diesen Wagen wurden 60 Stück zwischen 2008 und 2016 von Siemens in Wien (ehemals SGP - Simmering-Graz-Pauker AG) gebaut. Der Wagenkasten ist eine Schweißkonstruktion aus Profilen und Blechen (Differentialbauweise). Die Einzelteile sind mehrheitlich aus Baustahl und ferritischem rostfreien Stahl hergestellt. Der Untergestell-Rahmen ist eine Schweißkonstruktion, bestehend aus gewalzten Stahlprofilen, Abkantprofilen und Stahlblechteilen. Der Untergestell-Rahmen bildet mit den Seitenwänden, dem Dach und den Stirnwänden eine tragende Einheit. Ein Wellblech an der Unterseite dieser Konstruktion schließt das Untergestell ab. An den beiden Wagenenden befinden sich die Kopfstücke für die Aufnahme der Kurzkupplung, Fahrwerk Die Drehgestellfamilie SF400, luftgefederte Laufdrehgestelle, wurde für den Einsatz in lokbespannten Reisezügen im Wendezugbetrieb entwickelt. Optimales Laufverhalten im Hinblick auf Stabilität, Komfort und Entgleisungssicherheit sowie hohe Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten sind Merkmale dieses Drehgestelltyps. Das gegenständliche Drehgestell SF400 ÖBB-railjet ist ein Drehgestell mit drei Bremsscheiben, Magnetschienenbremse (außer Afmpz am WE 2) und ist lauf- und bremstechnisch abgestimmt auf eine max. Betriebsgeschwindigkeit von 230 km/h. TECHNISCHE DATEN (Bmpvz): Spurweite 1.435 mm Länge über Puffer: 26.500 mm Drehzapfenabstand: 19.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 860 mm (abgenutzt) Drehgestell: SF400 Wagenhöhe über SO: 4.050 mm Wagenbreite: 2.825 mm Fußbodenhöhe Abteil über SO: 1.250 mm Lichte Weite Einstieg: 2 x 850 mm Lichte Weite Übergang: 1.100 mm Bremsanlage: 3 Scheiben pro Achse + Mg Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h (lauftechnisch 250 km/h möglich) Min. Kurvenradius: 150 m Eigengewicht: 50 t Sitzplätze: 72 (2.Klasse) im Großraumabteil Fahrradabstellplätze: 5 Toiletten: 1 (Rollstuhlgerecht) Besonderheit: Kinderkino & Familienzone Bremse: KE-PR-Mg (D) Bremsanlage: 3 Scheiben pro Achse + Mg
Armin Schwarz

Die ÖBB-railjet 1116 235 (A-ÖBB 91 81 1116 235-3), eine Taurus 2 bzw. Siemens ES64U2, verlässt als Schublok mit dem RJ 797 „Hochkönig“ (Klagenfurt - Villach - Salzburg - Linz - Wien - Flughafen Wien), am 12.09.2022 im Hauptbahnhof Salzburg.
Die ÖBB-railjet 1116 235 (A-ÖBB 91 81 1116 235-3), eine Taurus 2 bzw. Siemens ES64U2, verlässt als Schublok mit dem RJ 797 „Hochkönig“ (Klagenfurt - Villach - Salzburg - Linz - Wien - Flughafen Wien), am 12.09.2022 im Hauptbahnhof Salzburg.
Armin Schwarz

Niederflurgelenktriebwagen 2621 der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) fährt am 07.12.2022 als Linie 10 vom Hauptbahnhof Dresden (Wiener Platz) weiter in Richtung Messe Dresden.
	
Der Treibwagen vom Typ NGT D 8 DD – ER (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 8 Achsen, Typ Dresden, Einrichtungswagen bzw. für eine Fahrtrichtung), 40 Triebwagen wurden zwischen 2006 und 2009 von Bombardier Transportation in Bautzen gebaut. Wie die Gelenktriebwagen NGT D12DD gehören die Wagen zur Produktserie Flexity Classic. Die Wagen sind 29,30 Meter lang und damit die kürzesten Niederflurwagen in Dresden. Sie bestehen aus drei Fahrzeugmodulen, die denen vom Typ NGT D12DD ähneln. Das erste und letzte Modul laufen auf je zwei Drehgestellen und sind jeweils mit einer elektromechanisch betriebenen Doppelaußenschwenkschiebetür ausgestattet. Verbunden sind sie mit einem laufwerkslosen Zwischenmodul (Sänfte), das über zwei Türen verfügt.

Die Einheiten laufen auf vier Drehgestellen, von diesen sind drei Triebdrehgestelle mit je zwei Fahrmotoren und einer Leistung von 2 × 85 kW. Das vierte Drehgestell ist ein Laufdrehgestell. Die Triebwagen verfügen über das kleinste und damit beste Leistungsgewicht aller Straßenbahnwagen in Dresden.Alle Fahrzeuge dieses Typs verfügen über Rollstuhlrampen, Monitore zur Fahrgastinformation sowie Videoüberwachungskameras im Fahrgastbereich.

Mit den 69 (erste Lieferserie) bzw. 73 (zweite Lieferserie) Sitz- und 103 Stehplätzen können insgesamt 172 bzw. 176 Fahrgäste befördert werden. Damit haben die Wagen dieser Bauart die geringste Beförderungskapazität aller Dresdner Niederflurwagen.

Übrigens das Dresdner Straßenbahnnetz hat die Sonderspurbreite von 1.450 mm.

TECHNISCHE DATEN (NGT D 8 DD):
Spurweite: 1.450 mm
Achsfolge: Bo’Bo’2’Bo’
Länge über Kupplung: 30.040 mm
Fahrzeugbreite: 2.300 mm
Anzahl der Achsen: 8
Anzahl angetriebene Achsen: 6
Anzahl der Fahrzeugteile: 3
Leergewicht: 39,1  t
Sitzplätze / Stehplätze (4 Pers./m²): 69 / 102
Höchstgeschwindigkeit : 70 km/h
Motorisierung: 6 x 85 kW = 510kW
Fahrgasttüren: 4
Fahrzeuganzahl bei der DVB: 40
Niederflurgelenktriebwagen 2621 der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) fährt am 07.12.2022 als Linie 10 vom Hauptbahnhof Dresden (Wiener Platz) weiter in Richtung Messe Dresden. Der Treibwagen vom Typ NGT D 8 DD – ER (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 8 Achsen, Typ Dresden, Einrichtungswagen bzw. für eine Fahrtrichtung), 40 Triebwagen wurden zwischen 2006 und 2009 von Bombardier Transportation in Bautzen gebaut. Wie die Gelenktriebwagen NGT D12DD gehören die Wagen zur Produktserie Flexity Classic. Die Wagen sind 29,30 Meter lang und damit die kürzesten Niederflurwagen in Dresden. Sie bestehen aus drei Fahrzeugmodulen, die denen vom Typ NGT D12DD ähneln. Das erste und letzte Modul laufen auf je zwei Drehgestellen und sind jeweils mit einer elektromechanisch betriebenen Doppelaußenschwenkschiebetür ausgestattet. Verbunden sind sie mit einem laufwerkslosen Zwischenmodul (Sänfte), das über zwei Türen verfügt. Die Einheiten laufen auf vier Drehgestellen, von diesen sind drei Triebdrehgestelle mit je zwei Fahrmotoren und einer Leistung von 2 × 85 kW. Das vierte Drehgestell ist ein Laufdrehgestell. Die Triebwagen verfügen über das kleinste und damit beste Leistungsgewicht aller Straßenbahnwagen in Dresden.Alle Fahrzeuge dieses Typs verfügen über Rollstuhlrampen, Monitore zur Fahrgastinformation sowie Videoüberwachungskameras im Fahrgastbereich. Mit den 69 (erste Lieferserie) bzw. 73 (zweite Lieferserie) Sitz- und 103 Stehplätzen können insgesamt 172 bzw. 176 Fahrgäste befördert werden. Damit haben die Wagen dieser Bauart die geringste Beförderungskapazität aller Dresdner Niederflurwagen. Übrigens das Dresdner Straßenbahnnetz hat die Sonderspurbreite von 1.450 mm. TECHNISCHE DATEN (NGT D 8 DD): Spurweite: 1.450 mm Achsfolge: Bo’Bo’2’Bo’ Länge über Kupplung: 30.040 mm Fahrzeugbreite: 2.300 mm Anzahl der Achsen: 8 Anzahl angetriebene Achsen: 6 Anzahl der Fahrzeugteile: 3 Leergewicht: 39,1 t Sitzplätze / Stehplätze (4 Pers./m²): 69 / 102 Höchstgeschwindigkeit : 70 km/h Motorisierung: 6 x 85 kW = 510kW Fahrgasttüren: 4 Fahrzeuganzahl bei der DVB: 40
Armin Schwarz

Die 742 441-9 (CZ- ČDC 92 54 2 742 441-9) der ČD Cargo steht am 22.11.2022 mit einem Güterzug beim Bahnhof Doma¸lice (Taus).
Die 742 441-9 (CZ- ČDC 92 54 2 742 441-9) der ČD Cargo steht am 22.11.2022 mit einem Güterzug beim Bahnhof Doma¸lice (Taus).
Armin Schwarz

Der „RegioShark“  ČD 844 007-5 (CZ- ČD 95 54 5 844 007-5), ein Dieseltriebzug vom Typ PESA LINK II (Projektname DMU 120), steht am 22.11.2022 beim Bahnhof Doma¸lice (Taus).

Die Fahrzeuge setzen sich aus zwei weitgehend identischen Hälften zusammen, die über ein nicht angetriebenes Jakobsdrehgestell verbunden sind. Angetrieben werden die beiden äußeren Drehgestelle über zwei MTU-Powerpacks, vom Typ MTU 6H 1800 R85 mit je 390 kW Leistung, die unter dem Wagenfußboden angeordnet sind. Die Leistungsübertragung erfolgt jeweils mittels hydromechanischen Getriebe auf jeweils beide Achsen der Triebdrehgestelle. Bei Strecken mit Steigung hört man im Innenraum sehr stark wie die Motoren arbeiten müssen, ansonsten sind die Fahrzeuge aber sehr Laufruhig.

Zwischen den Drehgestellen ist der Fahrgastraum niederflurig ausgeführt, sodass an Bahnsteigen mit einer Höhe von 550 Millimetern über Schienenoberkante ein barrierefreier Einstieg gewährleistet ist. Der Fahrgastraum ist klimatisiert. 

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl: 31 Hersteller:  PESA, Bydgoszcz, Polen
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B'2'B'
Länge über Kupplung:  43.730 mm
Achsstand im Drehgestell:  2.100 mm
Höhe:  4.185 mm
Breite: 2.900 mm
Dienstgewicht: 84,4 t
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Motoren: 2 Stück MTU Unterflur-Powerpack  6H 1800 R85L
Installierte Leistung: 2 x 390 kW
Leistungsübertragung: hydromechanisch (Voith-Diwa-Getriebe)  
Kupplungstyp: Scharfenberg
Sitzplätze: 120
Der „RegioShark“ ČD 844 007-5 (CZ- ČD 95 54 5 844 007-5), ein Dieseltriebzug vom Typ PESA LINK II (Projektname DMU 120), steht am 22.11.2022 beim Bahnhof Doma¸lice (Taus). Die Fahrzeuge setzen sich aus zwei weitgehend identischen Hälften zusammen, die über ein nicht angetriebenes Jakobsdrehgestell verbunden sind. Angetrieben werden die beiden äußeren Drehgestelle über zwei MTU-Powerpacks, vom Typ MTU 6H 1800 R85 mit je 390 kW Leistung, die unter dem Wagenfußboden angeordnet sind. Die Leistungsübertragung erfolgt jeweils mittels hydromechanischen Getriebe auf jeweils beide Achsen der Triebdrehgestelle. Bei Strecken mit Steigung hört man im Innenraum sehr stark wie die Motoren arbeiten müssen, ansonsten sind die Fahrzeuge aber sehr Laufruhig. Zwischen den Drehgestellen ist der Fahrgastraum niederflurig ausgeführt, sodass an Bahnsteigen mit einer Höhe von 550 Millimetern über Schienenoberkante ein barrierefreier Einstieg gewährleistet ist. Der Fahrgastraum ist klimatisiert. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 31 Hersteller: PESA, Bydgoszcz, Polen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B'2'B' Länge über Kupplung: 43.730 mm Achsstand im Drehgestell: 2.100 mm Höhe: 4.185 mm Breite: 2.900 mm Dienstgewicht: 84,4 t Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Motoren: 2 Stück MTU Unterflur-Powerpack 6H 1800 R85L Installierte Leistung: 2 x 390 kW Leistungsübertragung: hydromechanisch (Voith-Diwa-Getriebe) Kupplungstyp: Scharfenberg Sitzplätze: 120
Armin Schwarz

Der tschechische Schwerlastkleinwagen mit Kran MUV 69.2 -577 (CZ-SZCZ 99 54 9628 023-2) der S´DC - Správa ¸elezniční dopravní cesty (deutsch: Verwaltung der Eisenbahn-Verkehrswege) steht, mit einem Gleiskraftwagen-Anhänger, am 22.11.2022 beim Bahnhof Doma¸lice (Taus).

MUV 69 ist die Typenbezeichnung eines Schwerlastkleinwagens die bei tschechischen und slowakischen Eisenbahnen als Gleisarbeitsfahrzeug mit Plattform und hydraulischen Kran weit verbreitet sind. Hersteller war die ČSD-Abteilung Mechanisierung des Gleismanagements Prag (Werk Brno-Horní Her¨pice). Ab Mai 1992 wurde die Abteilung in ein eigenständiges Unternehmen MTH Praha a. s. umgewandelt.

6 Fahrzeuge des Typs MUV 69/750 wurden 1990 für Deutschland (DR), in Spurweite 750 mm, gefertigt und als DR GKW-MUV 69/750 LK (Klv 23.0) eingereiht.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: MTH Prag (Baujahr  ca. 1980)
Hergestellte Anzahl:  über 1.000 Stück(Normalspur),
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  B'
Länge über Kupplung:  6.760 mm
Achsabstand: 
Betriebsgewicht: 9.600 kg
Ladekapazität: 5.500 kg
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6
Dieselmotor: Tatra T912-3
Installierte Leistung:  81 kW
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Konstruktiv möglich 60 km/h)
Leistungsübertragung: dieselmechanisch
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 90 m
Der tschechische Schwerlastkleinwagen mit Kran MUV 69.2 -577 (CZ-SZCZ 99 54 9628 023-2) der S´DC - Správa ¸elezniční dopravní cesty (deutsch: Verwaltung der Eisenbahn-Verkehrswege) steht, mit einem Gleiskraftwagen-Anhänger, am 22.11.2022 beim Bahnhof Doma¸lice (Taus). MUV 69 ist die Typenbezeichnung eines Schwerlastkleinwagens die bei tschechischen und slowakischen Eisenbahnen als Gleisarbeitsfahrzeug mit Plattform und hydraulischen Kran weit verbreitet sind. Hersteller war die ČSD-Abteilung Mechanisierung des Gleismanagements Prag (Werk Brno-Horní Her¨pice). Ab Mai 1992 wurde die Abteilung in ein eigenständiges Unternehmen MTH Praha a. s. umgewandelt. 6 Fahrzeuge des Typs MUV 69/750 wurden 1990 für Deutschland (DR), in Spurweite 750 mm, gefertigt und als DR GKW-MUV 69/750 LK (Klv 23.0) eingereiht. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: MTH Prag (Baujahr ca. 1980) Hergestellte Anzahl: über 1.000 Stück(Normalspur), Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B' Länge über Kupplung: 6.760 mm Achsabstand: Betriebsgewicht: 9.600 kg Ladekapazität: 5.500 kg Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6 Dieselmotor: Tatra T912-3 Installierte Leistung: 81 kW Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Konstruktiv möglich 60 km/h) Leistungsübertragung: dieselmechanisch Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 90 m
Armin Schwarz

Die Neubaulokomotive 99 7238-1 der HSB (Harzer Schmalspurbahnen GmbH) hat am 23.03.2013 ihren Sonderzug vom Brocken zum Bahnhof Schierke hinab gebracht. Die Spuren von dem viele Schnee Mitte März von auf dem Brocken sind (1,5 m) deutlich zu sehen.

Die Neubaumaschinen 99 231 bis 99 247 wurden in den 50er Jahren für die Schmalspurbahnen Eisfeld - Schönbrunn, Gera-Pforten - Wuitz - Mumsdorf und die Harzquer- und Brockenbahn durch den VEB Lokomotivbau  Karl Marx  in Babelsberg gebaut. Dies war unbedingt nötig, da der Lokomotivpark dieser Bahnen völlig überaltert war. Außerdem ging ein Teil der Maschinen im Krieg verloren.

Die Konstruktion der Neubaumaschinen lehnt sich sehr stark an die der Einheitslokomotiven 99 221 bis 99 223 an. Von diesen ist aber nur die 99 222 erhalten geblieben. In vielen Konstruktionsmerkmalen weicht die Neubaulok jedoch von ihren Vorbildern ab. So wurde zum Beispiel der Rahmen als Blechrahmen ausgeführt. Die technologischen Möglichkeiten der Nachkriegszeit ließen die Ausführung als Barrenrahmen nicht zu. Der Kessel ist vollständig geschweißt, wobei der Langkessel aus einem einzigem Kesselschuss besteht.
Nach der Einstellung des Betriebes auf der Eisfeld Schönbrunner Strecke gelangten auch die 99 231, 99 235, 99 236 und 99 237 in den Harz. In einigen Details mussten diese Maschinen verändert werden. Der Grund hierfür besteht in den engen Bögen der Harzstrecken. Die Einheitslokomotiven 99 222 kam bereits 1966 in den Harz.

Anfang der 70er Jahre erfolgte eine Umnummerierung der Lokomotiven. Aus der 99 231 wurde die 99 7231 usw.. Dies sollte sich zwischenzeitlich noch einmal ändern, als Ende der 70er Jahre alle Neubaumaschinen auf Ölhauptfeuerung umgestellt wurden. Nun wurde aus der 99 7231 die 99 0231 usw.. Dies war für diese Lokomotiven eine nicht besonders positive Maßnahme. Bei dem Umbau glaubte man, Brennstoff-Einsparungen vornehmen zu können. Die Einsparung eines zweiten Brenners erkaufte man sich aber mit Kesselschäden.

Im Rahmen der Ölablösung in der damaligen DDR baute man die Maschinen wieder auf Rostfeuerung um. Ein Segen für die Loks aber auch für die Umwelt, denn nicht verbranntes Öl sickerte nicht mehr in die Gleise und in den Boden.
Heute ist die Arbeit des Heizers zwar etwas beschwerlicher aber besonders in den Sommermonaten ist die Hitze lange nicht so groß wie damals mit dem geheizten Öltender und dem harten Ölfeuer.

Nun haben die Maschinen wieder ihre 99 72er Nummer. Obwohl die Deutschen Reichsbahn dazu überging Schmalspurdampflokomotiven mit 099 zu bezeichnen und mit einer neuen Betriebsnummer zu versehen, wurde auf den Harzer Schmalspurbahnen die alte Reichsbahnbezeichnung beibehalten.

Technische Daten dieser Loks:
Hersteller: VEB Lokomotivbau  Karl Marx  in Babelsberg
Baujahre: 1954 - 1956
Achsfolge: 1'E1'
Gattung: K57.10
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Länge über Puffer: 12.500 mm
Kesselüberdruck : 14 bar
Leistung: 515 kW (700 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Vor- und Rückwärts)
Dienstgewicht: 64,5 t (bei vollen Vorräten)
Kohlevorrat: 4,0 t
Wasservorrat: 8 m³
Achslast: 9,5 t 
Die Neubaulokomotive 99 7238-1 der HSB (Harzer Schmalspurbahnen GmbH) hat am 23.03.2013 ihren Sonderzug vom Brocken zum Bahnhof Schierke hinab gebracht. Die Spuren von dem viele Schnee Mitte März von auf dem Brocken sind (1,5 m) deutlich zu sehen. Die Neubaumaschinen 99 231 bis 99 247 wurden in den 50er Jahren für die Schmalspurbahnen Eisfeld - Schönbrunn, Gera-Pforten - Wuitz - Mumsdorf und die Harzquer- und Brockenbahn durch den VEB Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg gebaut. Dies war unbedingt nötig, da der Lokomotivpark dieser Bahnen völlig überaltert war. Außerdem ging ein Teil der Maschinen im Krieg verloren. Die Konstruktion der Neubaumaschinen lehnt sich sehr stark an die der Einheitslokomotiven 99 221 bis 99 223 an. Von diesen ist aber nur die 99 222 erhalten geblieben. In vielen Konstruktionsmerkmalen weicht die Neubaulok jedoch von ihren Vorbildern ab. So wurde zum Beispiel der Rahmen als Blechrahmen ausgeführt. Die technologischen Möglichkeiten der Nachkriegszeit ließen die Ausführung als Barrenrahmen nicht zu. Der Kessel ist vollständig geschweißt, wobei der Langkessel aus einem einzigem Kesselschuss besteht. Nach der Einstellung des Betriebes auf der Eisfeld Schönbrunner Strecke gelangten auch die 99 231, 99 235, 99 236 und 99 237 in den Harz. In einigen Details mussten diese Maschinen verändert werden. Der Grund hierfür besteht in den engen Bögen der Harzstrecken. Die Einheitslokomotiven 99 222 kam bereits 1966 in den Harz. Anfang der 70er Jahre erfolgte eine Umnummerierung der Lokomotiven. Aus der 99 231 wurde die 99 7231 usw.. Dies sollte sich zwischenzeitlich noch einmal ändern, als Ende der 70er Jahre alle Neubaumaschinen auf Ölhauptfeuerung umgestellt wurden. Nun wurde aus der 99 7231 die 99 0231 usw.. Dies war für diese Lokomotiven eine nicht besonders positive Maßnahme. Bei dem Umbau glaubte man, Brennstoff-Einsparungen vornehmen zu können. Die Einsparung eines zweiten Brenners erkaufte man sich aber mit Kesselschäden. Im Rahmen der Ölablösung in der damaligen DDR baute man die Maschinen wieder auf Rostfeuerung um. Ein Segen für die Loks aber auch für die Umwelt, denn nicht verbranntes Öl sickerte nicht mehr in die Gleise und in den Boden. Heute ist die Arbeit des Heizers zwar etwas beschwerlicher aber besonders in den Sommermonaten ist die Hitze lange nicht so groß wie damals mit dem geheizten Öltender und dem harten Ölfeuer. Nun haben die Maschinen wieder ihre 99 72er Nummer. Obwohl die Deutschen Reichsbahn dazu überging Schmalspurdampflokomotiven mit 099 zu bezeichnen und mit einer neuen Betriebsnummer zu versehen, wurde auf den Harzer Schmalspurbahnen die alte Reichsbahnbezeichnung beibehalten. Technische Daten dieser Loks: Hersteller: VEB Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg Baujahre: 1954 - 1956 Achsfolge: 1'E1' Gattung: K57.10 Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Länge über Puffer: 12.500 mm Kesselüberdruck : 14 bar Leistung: 515 kW (700 PS) Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Vor- und Rückwärts) Dienstgewicht: 64,5 t (bei vollen Vorräten) Kohlevorrat: 4,0 t Wasservorrat: 8 m³ Achslast: 9,5 t 
Armin Schwarz

Das  Rote Kamele , auch bekannt als  Harzkamel , 199 861-6 der HSB (Harzer Schmalspurbahnen), ex DR 110 861-2, ex DR 299 110-7, am 23.03.2013 im Bf Wernigerode. 

Wie man es hier schon aus den ehemaligen Nummern der DR sehen kann, handelt es sich bei dieser Diesellok um eine ehemalige normalspurige V 100.1 der DR. Sie wurde als normalspurige V 100.1 im Jahre 1976 bei LEW  Hans Beimler  in Hennigsdorf unter der Fabriknummer 15379 für die DR gebaut. 1990 erfolgte der Umbau in DR 199 861-6 dabei bekam die B'B'-Lok nun neue 3-achsige Drehgestelle in 1.000 mm Spurweite, 1992 wurde sie dann in DR 299 110-7 umbezeichnet, als sie 1993 von der HSB übernommen wurde, bekam sie wieder die Bezeichnung 199 861-6.

In der ehem. DDR hatte in den 80er-Jahren der Güterverkehr auf der Schiene eine größere Bedeutung als etwa bei der Deutsche Bundesbahn in der Bundesrepublik. Das lag zum einen an dem schlechten Zustand der Fernverkehrsstraßen, zum anderen am mangelnden Bestand an leistungsfähigen Lastkraftwagen in der DDR. Im Harz zogen die schmalspurigen Neubauloks in Doppeltraktion Kohlezüge. Mit dem verstärktem Güterverkehr im Südharz und der notwendig gewordenen Abordnung von Neubaumaschinen ins Selketal, wurden Mitte der achtziger Jahre die Loks knapp.

Woher sollten die Dieselloks mit 1.000 mm Spurweite nur kommen. Die damalige DDR war vertraglich fest an den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gebunden. Daher durfte sie keine Dieselloks mehr bauen! Aber mit Diesellok aus anderen Bruderländern hatte man schlechte Erfahrungen, so faste man den Entschluss, im Rahmen einer Rekonstruktion eine bewährte deutsche Lokomotive für die Harzer Schmalspurbahnen umzubauen.

Wobei sich die Umkonstruktion jedoch in die Länge zog. Bereits 1982 sprach man davon - doch erst im Dezember 1988 stand die erste Maschine auf dem Hof in Wernigerode. Die Lokomotiven wurden vom RAW Stendal, wo der Umbau erfolgte, auf Schleppgestellen nach Wernigerode verbracht. Hier wurden die Loks angehoben und mit Schmalspurdrehgestellen versehen.
Neben der Spurweite, ist ein ganzgroßer Unterschied in den Drehgestellen ersichtlich. Während die Normalspurloks die Achsfolge BB haben, hat die Schmalspurvariante, um die Achslast zu reduzieren, die Achsfolge CC. Auch die Zug- und Stoßvorrichtung (Puffer und Zughaken) wurden am Drehgestell angebracht, nicht wie bei der Regelspur am Rahmen (die alte Befestigungslöcher kann hier noch gut sehen).

Dadurch wird die Zugkraft zum Teil über die Drehzapfen der Drehgestelle übertragen. Aus diesem Grund dürfen die 199 8 nicht zum Zweck der Zugkrafterhöhung (Doppeltraktion) zusammen gekuppelt werden.
Interessant ist auch der Tausch von Primär- und Sekundärfederung. Während bei der Normalspur Schraubenfedern zur Federung des Drehgestells zum Hauptrahmen dienen, findet man diese bei der Schmalspur zu Federung jeder einzelnen Achse. Umgekehrt ist bei der Normalspur die einzelne Achse mit Gummischubdruckelementen gefedert, bei der 199.8 dienen diese Elemente zum Federn des Drehgestells.

An der eigentlichen Lokomotive gibt es nur wenige Änderungen. Trotzdem ist es manchmal nicht ganz einfach auf den Führerstand zu kommen, denn die Schmalspurausführung ist 11cm höher als ihr Original.

Bevor die  Roten Kamele  eingesetzt werden konnten, mussten noch einige Veränderungen an den Strecken vorgenommen werden. Dies wurde notwendig, da das Lichtraumprofil der Dieselloks an einigen Stellen das der Strecke überschritt. In einige Gleise dürfen die 199.8 auch heute noch nicht hinein. Sie passen teilweise auch nicht in den Lokschuppen hinein, darum findet man manchmal ein Schild  Halt für BR 199.8! .

Umgebaut wurden insgesamt zehn Loks der Serie V 100.1 mit 800er Ordnungsnummer – die Nummer blieb unverändert bestehen. Geplant waren sogar dreißig Loks umzubauen und alle Dampfloks zu ersetzen und zu auszumustern. Durch die politische Wende blieb es allerdings bei den zehn Lokomotiven, welch ein Glück im doppelten Sinne (Wiedervereinigung und der Erhalt der Dampfloks).

Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Daher kam es ab dem 01.01.1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) noch zur Umzeichnung der Loks in die Baureihe 299.
Durch die politische Wende bzw. Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete sich ab, dass die Schmalspurbahnen im Harz unter Regie der DR keine Zukunft haben werden. Über eine kommunale Gründungsgesellschaft entstand am 13. März 1991 das private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)  Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) . Am 01.02.1993 übernahm die HSB die Strecken, die Anlagen, die Fahrzeuge und den größten Teil der bei den Schmalspurbahnen im Harz tätigen Mitarbeiter der DR. Seit diesem Tag ist die HSB zuständig für den Betrieb auf den Harzer Schmalspurbahnen. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Harz und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage.
Nun wurden auch die Loks wieder zurück umgezeichnet in BR 199.8.

Die HSB unterhält heute (seit der Streckenverlängerung 2006 von Gernrode nach Quedlinburg) ein Schmalspur-Streckennetz von 140,4 km Länge mit 42 Bahnhöfen und Haltepunkten.

Drei Lokomotiven (199 861-6, 872-3 und 874-9) wurden 1998 bei Adtranz in Kassel modernisiert, sie bekamen eine Funkfernsteuerung und zwei Loks zusätzliche Normalspurpuffer für den Rollbockverkehr auf entsprechender Höhe vorne und hinten angebaut, bei der hinteren 199 872-3 (die auch z.Z. die einzige ist die sie hat) kann man die noch oben geklappten Puffer deutlich sehen. Vier überzählige gleichzeitig verkauft und diese wurden danach zu Normalspurfahrzeugen zurückgebaut. Die drei anderen nicht modernisierten Lokomotiven (199 871-5, 877-2 und 892-1) wurden mangels Bedarf und wegen Fristablauf abgestellt.

Technische Daten der BR 199.8:
Achsfolge: C´C´
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Länge über Puffer: 14.240 mm
Motor: 12-Zylinder-4 Takt-Diesel-V-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler
Leistung: 883 KW / 1200 PS
Getriebe: 3-Wandler Strömungsgetriebe
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Vor- und Rückwärts)
Dienstgewicht: 66,0 t
Befahrbarer Bogenradius: R 30 m
Achslast: 10,7 t

Quellen: HSB Harzer Schmalspurbahnen GmbH; V 100-online.de
Das "Rote Kamele", auch bekannt als "Harzkamel", 199 861-6 der HSB (Harzer Schmalspurbahnen), ex DR 110 861-2, ex DR 299 110-7, am 23.03.2013 im Bf Wernigerode. Wie man es hier schon aus den ehemaligen Nummern der DR sehen kann, handelt es sich bei dieser Diesellok um eine ehemalige normalspurige V 100.1 der DR. Sie wurde als normalspurige V 100.1 im Jahre 1976 bei LEW "Hans Beimler" in Hennigsdorf unter der Fabriknummer 15379 für die DR gebaut. 1990 erfolgte der Umbau in DR 199 861-6 dabei bekam die B'B'-Lok nun neue 3-achsige Drehgestelle in 1.000 mm Spurweite, 1992 wurde sie dann in DR 299 110-7 umbezeichnet, als sie 1993 von der HSB übernommen wurde, bekam sie wieder die Bezeichnung 199 861-6. In der ehem. DDR hatte in den 80er-Jahren der Güterverkehr auf der Schiene eine größere Bedeutung als etwa bei der Deutsche Bundesbahn in der Bundesrepublik. Das lag zum einen an dem schlechten Zustand der Fernverkehrsstraßen, zum anderen am mangelnden Bestand an leistungsfähigen Lastkraftwagen in der DDR. Im Harz zogen die schmalspurigen Neubauloks in Doppeltraktion Kohlezüge. Mit dem verstärktem Güterverkehr im Südharz und der notwendig gewordenen Abordnung von Neubaumaschinen ins Selketal, wurden Mitte der achtziger Jahre die Loks knapp. Woher sollten die Dieselloks mit 1.000 mm Spurweite nur kommen. Die damalige DDR war vertraglich fest an den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) gebunden. Daher durfte sie keine Dieselloks mehr bauen! Aber mit Diesellok aus anderen Bruderländern hatte man schlechte Erfahrungen, so faste man den Entschluss, im Rahmen einer Rekonstruktion eine bewährte deutsche Lokomotive für die Harzer Schmalspurbahnen umzubauen. Wobei sich die Umkonstruktion jedoch in die Länge zog. Bereits 1982 sprach man davon - doch erst im Dezember 1988 stand die erste Maschine auf dem Hof in Wernigerode. Die Lokomotiven wurden vom RAW Stendal, wo der Umbau erfolgte, auf Schleppgestellen nach Wernigerode verbracht. Hier wurden die Loks angehoben und mit Schmalspurdrehgestellen versehen. Neben der Spurweite, ist ein ganzgroßer Unterschied in den Drehgestellen ersichtlich. Während die Normalspurloks die Achsfolge BB haben, hat die Schmalspurvariante, um die Achslast zu reduzieren, die Achsfolge CC. Auch die Zug- und Stoßvorrichtung (Puffer und Zughaken) wurden am Drehgestell angebracht, nicht wie bei der Regelspur am Rahmen (die alte Befestigungslöcher kann hier noch gut sehen). Dadurch wird die Zugkraft zum Teil über die Drehzapfen der Drehgestelle übertragen. Aus diesem Grund dürfen die 199 8 nicht zum Zweck der Zugkrafterhöhung (Doppeltraktion) zusammen gekuppelt werden. Interessant ist auch der Tausch von Primär- und Sekundärfederung. Während bei der Normalspur Schraubenfedern zur Federung des Drehgestells zum Hauptrahmen dienen, findet man diese bei der Schmalspur zu Federung jeder einzelnen Achse. Umgekehrt ist bei der Normalspur die einzelne Achse mit Gummischubdruckelementen gefedert, bei der 199.8 dienen diese Elemente zum Federn des Drehgestells. An der eigentlichen Lokomotive gibt es nur wenige Änderungen. Trotzdem ist es manchmal nicht ganz einfach auf den Führerstand zu kommen, denn die Schmalspurausführung ist 11cm höher als ihr Original. Bevor die "Roten Kamele" eingesetzt werden konnten, mussten noch einige Veränderungen an den Strecken vorgenommen werden. Dies wurde notwendig, da das Lichtraumprofil der Dieselloks an einigen Stellen das der Strecke überschritt. In einige Gleise dürfen die 199.8 auch heute noch nicht hinein. Sie passen teilweise auch nicht in den Lokschuppen hinein, darum findet man manchmal ein Schild "Halt für BR 199.8!". Umgebaut wurden insgesamt zehn Loks der Serie V 100.1 mit 800er Ordnungsnummer – die Nummer blieb unverändert bestehen. Geplant waren sogar dreißig Loks umzubauen und alle Dampfloks zu ersetzen und zu auszumustern. Durch die politische Wende blieb es allerdings bei den zehn Lokomotiven, welch ein Glück im doppelten Sinne (Wiedervereinigung und der Erhalt der Dampfloks). Im Rahmen der Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn war es erforderlich, ein einheitliches System zu schaffen. Daher kam es ab dem 01.01.1992 (Gemeinsames Baureihenschema DR und DB) noch zur Umzeichnung der Loks in die Baureihe 299. Durch die politische Wende bzw. Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete sich ab, dass die Schmalspurbahnen im Harz unter Regie der DR keine Zukunft haben werden. Über eine kommunale Gründungsgesellschaft entstand am 13. März 1991 das private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) "Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)". Am 01.02.1993 übernahm die HSB die Strecken, die Anlagen, die Fahrzeuge und den größten Teil der bei den Schmalspurbahnen im Harz tätigen Mitarbeiter der DR. Seit diesem Tag ist die HSB zuständig für den Betrieb auf den Harzer Schmalspurbahnen. Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Harz und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. Nun wurden auch die Loks wieder zurück umgezeichnet in BR 199.8. Die HSB unterhält heute (seit der Streckenverlängerung 2006 von Gernrode nach Quedlinburg) ein Schmalspur-Streckennetz von 140,4 km Länge mit 42 Bahnhöfen und Haltepunkten. Drei Lokomotiven (199 861-6, 872-3 und 874-9) wurden 1998 bei Adtranz in Kassel modernisiert, sie bekamen eine Funkfernsteuerung und zwei Loks zusätzliche Normalspurpuffer für den Rollbockverkehr auf entsprechender Höhe vorne und hinten angebaut, bei der hinteren 199 872-3 (die auch z.Z. die einzige ist die sie hat) kann man die noch oben geklappten Puffer deutlich sehen. Vier überzählige gleichzeitig verkauft und diese wurden danach zu Normalspurfahrzeugen zurückgebaut. Die drei anderen nicht modernisierten Lokomotiven (199 871-5, 877-2 und 892-1) wurden mangels Bedarf und wegen Fristablauf abgestellt. Technische Daten der BR 199.8: Achsfolge: C´C´ Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Länge über Puffer: 14.240 mm Motor: 12-Zylinder-4 Takt-Diesel-V-Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler Leistung: 883 KW / 1200 PS Getriebe: 3-Wandler Strömungsgetriebe Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Vor- und Rückwärts) Dienstgewicht: 66,0 t Befahrbarer Bogenradius: R 30 m Achslast: 10,7 t Quellen: HSB Harzer Schmalspurbahnen GmbH; V 100-online.de
Armin Schwarz

Die 218 488-5 (92 80 1218 488-5 D-RPRS) der Railsystems RP GmbH (Gotha) ist am 08.12.2022 auf einem der Abstellgleisen im Hauptbahnhof Dresden (Ost) angestellt.

Die V 164 wurde 1978 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 19803 gebaut und an die DB geliefert, bis 2018 war sie in verkehrsrot im Bestand der DB Regio Südost (Leipzig). Nun ist sie bei der Railsystems RP GmbH. Die Lok hat die Zulassungen für D, A, B, CH, F, DK und CS (Serbien und Montenegro).

Die Railsystems RP GmbH halt als Einsatzbestand 11 Fahrzeuge dieser Baureihe. Die 218 488 hat eine 36-polige Doppeltraktions- und Wendezugsteuerung, sowie eine Zugsammelschiene (AEG). 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  B'B'
Spurweite:  1.435 mm
Länge: 16.400 mm
Drehzapfenabstand:  8.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Gewicht:  79 Tonnen
Achslast: 20 t
Höchstgeschwindigkeit:  140 km/h
Motor: Wassergekühlter V 12 Zylinder Viertakt MTU - Dieselmotor vom Typ 12 V 952 TB 10 mit Direkteinspritzung und Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühlung
Motorleistung: 1.839 kW (2.500 PS) bei 1.500 U/min
Anfahrzugkraft: 235kN / Dauerzugkraft: 175kN
Getriebe: MTU-Getriebe K 252 SUBB (mit 2 hydraulische Drehmomentwandler)
Leistungsübertragung: hydraulisch
Tankinhalt:  3.150 l
Bremse: KE-GPP-R-H mZ
Besonderheiten: doppeltraktionsfähig / wendezugfähig, elektrische Zugsammelschiene
Die 218 488-5 (92 80 1218 488-5 D-RPRS) der Railsystems RP GmbH (Gotha) ist am 08.12.2022 auf einem der Abstellgleisen im Hauptbahnhof Dresden (Ost) angestellt. Die V 164 wurde 1978 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 19803 gebaut und an die DB geliefert, bis 2018 war sie in verkehrsrot im Bestand der DB Regio Südost (Leipzig). Nun ist sie bei der Railsystems RP GmbH. Die Lok hat die Zulassungen für D, A, B, CH, F, DK und CS (Serbien und Montenegro). Die Railsystems RP GmbH halt als Einsatzbestand 11 Fahrzeuge dieser Baureihe. Die 218 488 hat eine 36-polige Doppeltraktions- und Wendezugsteuerung, sowie eine Zugsammelschiene (AEG). TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B'B' Spurweite: 1.435 mm Länge: 16.400 mm Drehzapfenabstand: 8.600 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm Gewicht: 79 Tonnen Achslast: 20 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Motor: Wassergekühlter V 12 Zylinder Viertakt MTU - Dieselmotor vom Typ 12 V 952 TB 10 mit Direkteinspritzung und Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühlung Motorleistung: 1.839 kW (2.500 PS) bei 1.500 U/min Anfahrzugkraft: 235kN / Dauerzugkraft: 175kN Getriebe: MTU-Getriebe K 252 SUBB (mit 2 hydraulische Drehmomentwandler) Leistungsübertragung: hydraulisch Tankinhalt: 3.150 l Bremse: KE-GPP-R-H mZ Besonderheiten: doppeltraktionsfähig / wendezugfähig, elektrische Zugsammelschiene
Armin Schwarz

Ehemaliger vierachsiger Schmalspur (750 mm) Rohsteinwagen 02-04 der VEB Mansfeld Kombinat Wilhelm Pieck Eisleben (heute MBB - Mansfelder Bergwerksbahn), nun wohl als 4-achsiger Seitenentlade-Schotterwagen der Lößnitzgrundbahn (zur SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH), angestellt am 08.12.2022 in Radebeul Ost, aufgenommen aus einem IC).

Seit dem Ende des Kupferbergbaus werden diese Wagen nur noch in historischen Güterzügen zum Transport von Rohsteinen verwendet. Da sie sich aber gut für den Transport von Schotter eignen und ihn zugleich auch an die richtigen Stellen platzieren können, sind sie oft für die Unterhaltung der Strecken im Einsatz. Deswegen machen auch andere Bahnen (wie hier die SDG) gern von diesem Wagentyp Gebrauch.

Diese Wagen wurden 1953 vom VEB Waggonbau Gotha, die zur Vereinigung Volkseigener Betriebe Lokomotiv- und Waggonbau (VVB LOWA) gehörte, für die Mansfelder Bergwerksbahn gebaut.

TECHNISCHE DATEN:
Bezeichnung : Schüttgutwagen / Bauart Sattelboden-Selbstentlader
Spurweite: 750 mm
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Kupplung: 9.400 mm
Drehzapfenabstand: 6.300 mm 
Breite: 2.000 mm 
Auswurfbreite:1.600 mm (800 mm von Greismitte)
Achsanstand im Drehgestell: 1.320 mm
Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) 
Eigengewicht: 10.500 kg
Max. Ladegewicht: 20.000 kg
Max. Achslast: 7,5 t
Ladevolumen: 10,0 m³
Länge der Beladeöffnung: 8.000 mm
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 60 m
Bremse: Druckluftbremse Knorr / Handbremse
Ehemaliger vierachsiger Schmalspur (750 mm) Rohsteinwagen 02-04 der VEB Mansfeld Kombinat Wilhelm Pieck Eisleben (heute MBB - Mansfelder Bergwerksbahn), nun wohl als 4-achsiger Seitenentlade-Schotterwagen der Lößnitzgrundbahn (zur SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH), angestellt am 08.12.2022 in Radebeul Ost, aufgenommen aus einem IC). Seit dem Ende des Kupferbergbaus werden diese Wagen nur noch in historischen Güterzügen zum Transport von Rohsteinen verwendet. Da sie sich aber gut für den Transport von Schotter eignen und ihn zugleich auch an die richtigen Stellen platzieren können, sind sie oft für die Unterhaltung der Strecken im Einsatz. Deswegen machen auch andere Bahnen (wie hier die SDG) gern von diesem Wagentyp Gebrauch. Diese Wagen wurden 1953 vom VEB Waggonbau Gotha, die zur Vereinigung Volkseigener Betriebe Lokomotiv- und Waggonbau (VVB LOWA) gehörte, für die Mansfelder Bergwerksbahn gebaut. TECHNISCHE DATEN: Bezeichnung : Schüttgutwagen / Bauart Sattelboden-Selbstentlader Spurweite: 750 mm Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Kupplung: 9.400 mm Drehzapfenabstand: 6.300 mm Breite: 2.000 mm Auswurfbreite:1.600 mm (800 mm von Greismitte) Achsanstand im Drehgestell: 1.320 mm Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) Eigengewicht: 10.500 kg Max. Ladegewicht: 20.000 kg Max. Achslast: 7,5 t Ladevolumen: 10,0 m³ Länge der Beladeöffnung: 8.000 mm Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R = 60 m Bremse: Druckluftbremse Knorr / Handbremse
Armin Schwarz

Obwohl die Zugehörigkeit zur DB sehr kurz war, ist dieser Schmalspur-Schneepflug 97-09-42  SPS 038 noch im DB Design.....
Der zweiachsige Schmalspur (750mm) Schneepflug 97-09-40  SPS 036 der Lößnitzgrundbahn (zur SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH), am 08.12.2022 in Radebeul Ost, aufgenommen aus einem IC).

Diese Serie von zweiachsigen nicht selbstfahrenden Schneepflügen (Neubauschneepflug) der Bauart 805 endstanden 1988 bis 1990 im Raw Meiningen eine welche für alle Schmalspurbahnen geeignet waren und nur die Spurweite verändert werden musste. Die Hauptpflugschare können zwischen 40 mm und 130 mm über Schienenoberkante angehoben werden. Außerdem sind zwei kleinere Pflugschare unter dem Wagenboden vorhanden, welche auch zwischen den Schienen räumen können.

TECHNISCHE DATEN:
Bauart: 805
Hersteller: RAW Meiningen
Baujahr: 1989
Spurweite: 750 mm
Achsanzahl: 2
Achsabstand: 4.000 mm
Länge über Kupplung: 9.350 mm
Eigengewicht: 16.800 kg
Höchstgeschwindigkeit.: 30 km/h
Zulässige Personenzahl zur Mitfahrt: 6
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Obwohl die Zugehörigkeit zur DB sehr kurz war, ist dieser Schmalspur-Schneepflug 97-09-42 SPS 038 noch im DB Design..... Der zweiachsige Schmalspur (750mm) Schneepflug 97-09-40 SPS 036 der Lößnitzgrundbahn (zur SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH), am 08.12.2022 in Radebeul Ost, aufgenommen aus einem IC). Diese Serie von zweiachsigen nicht selbstfahrenden Schneepflügen (Neubauschneepflug) der Bauart 805 endstanden 1988 bis 1990 im Raw Meiningen eine welche für alle Schmalspurbahnen geeignet waren und nur die Spurweite verändert werden musste. Die Hauptpflugschare können zwischen 40 mm und 130 mm über Schienenoberkante angehoben werden. Außerdem sind zwei kleinere Pflugschare unter dem Wagenboden vorhanden, welche auch zwischen den Schienen räumen können. TECHNISCHE DATEN: Bauart: 805 Hersteller: RAW Meiningen Baujahr: 1989 Spurweite: 750 mm Achsanzahl: 2 Achsabstand: 4.000 mm Länge über Kupplung: 9.350 mm Eigengewicht: 16.800 kg Höchstgeschwindigkeit.: 30 km/h Zulässige Personenzahl zur Mitfahrt: 6 Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

Obwohl die Zugehörigkeit zur DB sehr kurz war, ist dieser Schmalspur-Schneepflug 97-09-42  SPS 038 noch im DB Design.....
Der zweiachsige Schmalspur (750mm) Schneepflug 97-09-40  SPS 036 der Lößnitzgrundbahn (zur SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH), am 08.12.2022 in Radebeul Ost, aufgenommen aus einem IC).

Diese Serie von zweiachsigen nicht selbstfahrenden Schneepflügen (Neubauschneepflug) der Bauart 805 endstanden 1988 bis 1990 im Raw Meiningen eine welche für alle Schmalspurbahnen geeignet waren und nur die Spurweite verändert werden musste. Die Hauptpflugschare können zwischen 40 mm und 130 mm über Schienenoberkante angehoben werden. Außerdem sind zwei kleinere Pflugschare unter dem Wagenboden vorhanden, welche auch zwischen den Schienen räumen können.

TECHNISCHE DATEN:
Bauart: 805
Hersteller: RAW Meiningen
Baujahr: 1989
Spurweite: 750 mm
Achsanzahl: 2
Achsabstand: 4.000 mm
Länge über Kupplung: 9.350 mm
Eigengewicht: 16.800 kg
Höchstgeschwindigkeit.: 30 km/h
Zulässige Personenzahl zur Mitfahrt: 6
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Obwohl die Zugehörigkeit zur DB sehr kurz war, ist dieser Schmalspur-Schneepflug 97-09-42 SPS 038 noch im DB Design..... Der zweiachsige Schmalspur (750mm) Schneepflug 97-09-40 SPS 036 der Lößnitzgrundbahn (zur SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH), am 08.12.2022 in Radebeul Ost, aufgenommen aus einem IC). Diese Serie von zweiachsigen nicht selbstfahrenden Schneepflügen (Neubauschneepflug) der Bauart 805 endstanden 1988 bis 1990 im Raw Meiningen eine welche für alle Schmalspurbahnen geeignet waren und nur die Spurweite verändert werden musste. Die Hauptpflugschare können zwischen 40 mm und 130 mm über Schienenoberkante angehoben werden. Außerdem sind zwei kleinere Pflugschare unter dem Wagenboden vorhanden, welche auch zwischen den Schienen räumen können. TECHNISCHE DATEN: Bauart: 805 Hersteller: RAW Meiningen Baujahr: 1989 Spurweite: 750 mm Achsanzahl: 2 Achsabstand: 4.000 mm Länge über Kupplung: 9.350 mm Eigengewicht: 16.800 kg Höchstgeschwindigkeit.: 30 km/h Zulässige Personenzahl zur Mitfahrt: 6 Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

Der Niederflurgelenktriebwagen 2541 (TW-232-541) der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) erreicht am 08.12.2022, als Linie 10 nach Striesen, bald die Haltestelle Hauptbahnhof Dresden (Wiener Platz).

Der Triebwagen vom Typ NGT D 6 DD – ER (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 6 Achsen, Typ Dresden, Einrichtungswagen bzw. für eine Fahrtrichtung) wurde 1998 von DWA in Bautzen (auch Siemens, ADtranz, DUEWAG waren beteiligt) gebaut. Der Niederfluranteil beträgt ca. 70 %.
Der Niederflurgelenktriebwagen 2541 (TW-232-541) der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) erreicht am 08.12.2022, als Linie 10 nach Striesen, bald die Haltestelle Hauptbahnhof Dresden (Wiener Platz). Der Triebwagen vom Typ NGT D 6 DD – ER (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 6 Achsen, Typ Dresden, Einrichtungswagen bzw. für eine Fahrtrichtung) wurde 1998 von DWA in Bautzen (auch Siemens, ADtranz, DUEWAG waren beteiligt) gebaut. Der Niederfluranteil beträgt ca. 70 %.
Armin Schwarz

Straßenbahn Dresden der DVB - Dresdner Verkehrsbetriebe AG, blick auf die Haltestelle Hauptbahnhof Dresden (Wiener Platz) am 08.12.2022.
Straßenbahn Dresden der DVB - Dresdner Verkehrsbetriebe AG, blick auf die Haltestelle Hauptbahnhof Dresden (Wiener Platz) am 08.12.2022.
Armin Schwarz

Der Zweirichtungs-Niederflurgelenktriebwagen 2590 (TW-232-590) der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) fährt am 08.12.2022 auf Fahrschulfahrt vom Hauptbahnhof Dresden weiter in Richtung Pennrich.
 
Der Triebwagen vom Typ NGT D 6 DD – ZR (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 6 Achsen, Typ Dresden, Zweirichtungswagen bzw. für zwei Fahrtrichtung) wurde 1998 von DWA in Bautzen (auch Siemens, ADtranz, DUEWAG waren beteiligt) gebaut. Der Niederfluranteil beträgt ca. 70 %.
Der Zweirichtungs-Niederflurgelenktriebwagen 2590 (TW-232-590) der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) fährt am 08.12.2022 auf Fahrschulfahrt vom Hauptbahnhof Dresden weiter in Richtung Pennrich. Der Triebwagen vom Typ NGT D 6 DD – ZR (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 6 Achsen, Typ Dresden, Zweirichtungswagen bzw. für zwei Fahrtrichtung) wurde 1998 von DWA in Bautzen (auch Siemens, ADtranz, DUEWAG waren beteiligt) gebaut. Der Niederfluranteil beträgt ca. 70 %.
Armin Schwarz

Nun sieht man sogar 120er vor Güterzügen....
Die 120 102-9 (91 80 6120 102-9 D-BLC) der Bahnlogistik24 GmbH (Dresden) fährt am 12.12.2022 mit einem langen Containerzug in Kirchen an der Sieg über die Siegbrücke in Richtung Siegen. Eigentümer der Lok ist die Nürnberger Leasing GmbH (Schwaig).

Die Lok wurde 1987 von der Friedrich Krupp AG in Essen unter der Fabriknummer 5567 (die elektrische Ausrüstung ist von AEG) gebaut un an die DB geliefert. Bis Januar 2021 war sie im Bestand der DB Fernverkehr AG, nun fährt sie für die Bahnlogistik24 GmbH (BLC), wobei Eigentümer der Lok ist die Nürnberger Leasing GmbH (Schwaig).

Eigentlich beträgt die Höchstgeschwindigkeit dieser Baureihe 200 km/h (als BR 120.2 160 km/h), bei dieser konnte ich sehen das sie nur für 140 km/h noch zugelassen ist.
Nun sieht man sogar 120er vor Güterzügen.... Die 120 102-9 (91 80 6120 102-9 D-BLC) der Bahnlogistik24 GmbH (Dresden) fährt am 12.12.2022 mit einem langen Containerzug in Kirchen an der Sieg über die Siegbrücke in Richtung Siegen. Eigentümer der Lok ist die Nürnberger Leasing GmbH (Schwaig). Die Lok wurde 1987 von der Friedrich Krupp AG in Essen unter der Fabriknummer 5567 (die elektrische Ausrüstung ist von AEG) gebaut un an die DB geliefert. Bis Januar 2021 war sie im Bestand der DB Fernverkehr AG, nun fährt sie für die Bahnlogistik24 GmbH (BLC), wobei Eigentümer der Lok ist die Nürnberger Leasing GmbH (Schwaig). Eigentlich beträgt die Höchstgeschwindigkeit dieser Baureihe 200 km/h (als BR 120.2 160 km/h), bei dieser konnte ich sehen das sie nur für 140 km/h noch zugelassen ist.
Armin Schwarz

Der Hauptbahnhof Dresden am 06.12.2022, Ansicht von Nordwesten (Wiener Platz).
Der Hauptbahnhof Dresden am 06.12.2022, Ansicht von Nordwesten (Wiener Platz).
Armin Schwarz

Deutschland / Bahnhöfe / Dresden Hauptbahnhof

285 1400x946 Px, 11.12.2022

Tender voraus, erreicht die sächsische VII K (Altbau) 99 1761-8 am 07.12.2022 mit dem Lößnitzdackel (Lößnitzgrundbahn) wieder Radebeul Ost. 

Die 750 mm-schmalspurige Dampflok der Altbau-Baureihe 99.73-76 wurde 1933 von der BMAG - Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff in Berlin unter der Fabriknummer 10152 gebaut und als 99 761 an die DRG - Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft geliefert.

Weitere Lebenslauf und Nummerierungen:
1933 bis 1970 - DRG / DRB / DR 99 761 
1970-1992 - DR 99 1761-8 
1992-1994 - DR 099 734-6 
1994-2004 - DB 099 734-6 
2004-2007 - BVO 99 1761-8 (Busverkehr Ober- und Westerzgebirge Bahn GmbH)
seit 2007- SDG 99 1761-8 (Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft mbH)
Im Jahr 1964 bekam sie im Raw Cottbus einen Neubaukessel (Baujahr 1964, Fabriknummer 15).

Die 5-fach-gekuppelten Lokomotiven der Baureihe 99.73–76 waren Einheitslokomotiven der Gattung K 57.9  der Deutschen Reichsbahn für die sächsischen Schmalspurbahnen. Zusammen mit der Nachfolgebauart Baureihe 99.77–79 stellen die Lokomotiven die stärksten Schmalspurlokomotiven für 750 mm-Spurweite in Deutschland dar.

Obwohl mit der fünffach gekuppelten Baureihe 99.67–71 schon eine recht leistungsfähige Lokomotive für den Betrieb auf den Gebirgsstrecken im Erzgebirge vorhanden war, bestand auch weiterhin Bedarf an einer besonders leistungsstarken Bauart. So gelang es der neu gegründeten Reichsbahndirektion Dresden, die Beschaffung einer Einheitslokomotive für 750 mm-Spur durchzusetzen. Das Vereinheitlichungsbüro der Deutschen Lokomotiv-Vereinigung in Berlin-Tegel erarbeitete den Entwurf für die Konstruktion.

Die erste Serie von 13 Lokomotiven fertigte die Sächsische Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann in Chemnitz. Laut Liefervereinbarung sollte die Sächsische Maschinenfabrik noch weitere Loks liefern, durch den Konkurs und die Liquidation des Unternehmens 1930 ging dieser Auftrag an die Berliner Maschinenbau AG vormals Schwartzkopff (BMAG) über. 1928 wurden sieben und 1933 noch weitere zwölf Lokomotiven von der BMAG geliefert. Die damals hochmodernen Lokomotiven entsprachen in ihrer Konstruktion den regelspurigen Einheitslokomotiven. Die Lokomotiven erfüllten die Erwartungen. Mit Vorspann war es nun möglich, auch überlange Schmalspurzüge mit bis zu 56 Achsen bergwärts zu befördern.

1945 mussten zehn Lokomotiven als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben werden. Zudem erhielten die Loks dort auch einige, bauliche Änderungen. Die hintere Laufachse wurde entfernt, und sie wurden alle auf Ölfeuerung umgebaut und mit Schlepptendern ausgerüstet. Zwischen 1975 und 1979 wurden alle Maschinen der UdSSR ausgemustert. Es waren die Loks 733, 736, 737, 744, 748, 751, 752, 753, 755 und 756. Demgegenüber stand eine enorme Zunahme der Verkehrsleistung auf den Schmalspurbahnen im Erzgebirge durch den neu aufgenommenen Uran-Bergbau der SDAG Wismut. Um dem daraus resultierenden Lokomotivmangel abzuhelfen, entstand ab 1952 eine ähnliche Nachfolgebauart beim VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg als Baureihe 99.77–79.

Ende der 1960er Jahre mussten wegen Schäden an den Kesseln die ersten Lokomotiven ausgemustert werden. Zehn Lokomotiven erhielten neue, geschweißte Kessel und wurden auch weiterhin auf ihren Stammstrecken eingesetzt. Die 99 1760 wurde 1992 auf Ölhauptfeuerung umgebaut.

Technische Merkmale:
Die fünffach gekuppelten Lokomotiven haben einen Barrenrahmen und verfügen über in Bisselgestellen gelagerte Laufachsen. Als Treibachse dient die fest gelagerte dritte Achse, welche anfangs geschwächte Spurkränze aufwies. Nach 1945 wurden die Spurkränze dann völlig entfernt, um die Bogenläufigkeit weiter zu verbessern. Die zweite und die fünfte Kuppelachse waren seitenverschiebbar. Der feste Achsstand betrug anfangs 3.000 Millimeter, wurde dann aber später auf 4.000 Millimeter verlängert. Wie für alle Einheitslokomotiven typisch, wurden die Lokomotiven 99 731 bis 99 750 mit Kolbenspeisepumpe und einen quer über der Rauchkammer eingebauten Knorr-Oberflächenvorwärmer geliefert. Die 99 751 bis 99 762 wurden dagegen mit Abdampfinjektor Bauart Friedmann geliefert, später jedoch ebenfalls auf Knorr-Vorwärmer umgebaut. Die zweite Kesselspeisevorrichtung ist eine saugende Dampfstrahlpumpe. Der Langkessel bestand aus zwei Schüssen.

Wegen der damals noch teilweise gebräuchlichen Heberleinbremse erhielten die Lokomotiven ab Werk auch die dafür erforderliche Ausrüstung mit Rollenführungen und Haspel. Die Lokomotive selbst bekam eine Knorr-Druckluftbremse, welche über die Saugluftbremse für den Wagenzug angesteuert wird. Als die ersten Lokomotiven 1928 ausgeliefert wurden, war schon geplant, die veraltete Trichterkupplung durch die Scharfenbergkupplung abzulösen. So erhielten die ersten Lokomotiven zunächst Trichterkupplungen. Diese wurden später problemlos gegen die neuen Kupplungen getauscht.

TECHNISCHE DATEN:
Bauart:  1’E1’ h2t
Gattung:  K 57.9
Spurweite:  750 mm
Länge über Kupplung:  10.540 mm
Höhe:  3.570 mm
Fester Radstand:  4.000 mm
Gesamtradstand:  7.600 mm
Kleinster befahrbarer Radius:  50m
Leergewicht:  44,3 t
Dienstgewicht:  56,7 t
Reibungsmasse:  46,1 t
Höchstgeschwindigkeit:  30 km/h
Indizierte Leistung:  600 PSi, 441 kW
Anfahrzugkraft:  83,35 kN
Steuerungsart:  Heusinger
Zylinderanzahl:  2
Kesselüberdruck:  14 bar
Wasservorrat:  5,80 m³
Brennstoffvorrat:  2,5 t Kohle
Lokbremse:  Knorr-Druckluftbremse, ursprünglich saugluftgesteuert, mit Zusatzbremse
Zugbremse:  Körting-Saugluftbremse, anfangs Heberleinbremse, heute Knorr-Druckluftbremse
Zugheizung:  Dampf
Kupplungstyp:  Scharfenbergkupplung
Tender voraus, erreicht die sächsische VII K (Altbau) 99 1761-8 am 07.12.2022 mit dem Lößnitzdackel (Lößnitzgrundbahn) wieder Radebeul Ost. Die 750 mm-schmalspurige Dampflok der Altbau-Baureihe 99.73-76 wurde 1933 von der BMAG - Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff in Berlin unter der Fabriknummer 10152 gebaut und als 99 761 an die DRG - Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft geliefert. Weitere Lebenslauf und Nummerierungen: 1933 bis 1970 - DRG / DRB / DR 99 761 1970-1992 - DR 99 1761-8 1992-1994 - DR 099 734-6 1994-2004 - DB 099 734-6 2004-2007 - BVO 99 1761-8 (Busverkehr Ober- und Westerzgebirge Bahn GmbH) seit 2007- SDG 99 1761-8 (Sächsische Dampfeisenbahn Gesellschaft mbH) Im Jahr 1964 bekam sie im Raw Cottbus einen Neubaukessel (Baujahr 1964, Fabriknummer 15). Die 5-fach-gekuppelten Lokomotiven der Baureihe 99.73–76 waren Einheitslokomotiven der Gattung K 57.9 der Deutschen Reichsbahn für die sächsischen Schmalspurbahnen. Zusammen mit der Nachfolgebauart Baureihe 99.77–79 stellen die Lokomotiven die stärksten Schmalspurlokomotiven für 750 mm-Spurweite in Deutschland dar. Obwohl mit der fünffach gekuppelten Baureihe 99.67–71 schon eine recht leistungsfähige Lokomotive für den Betrieb auf den Gebirgsstrecken im Erzgebirge vorhanden war, bestand auch weiterhin Bedarf an einer besonders leistungsstarken Bauart. So gelang es der neu gegründeten Reichsbahndirektion Dresden, die Beschaffung einer Einheitslokomotive für 750 mm-Spur durchzusetzen. Das Vereinheitlichungsbüro der Deutschen Lokomotiv-Vereinigung in Berlin-Tegel erarbeitete den Entwurf für die Konstruktion. Die erste Serie von 13 Lokomotiven fertigte die Sächsische Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann in Chemnitz. Laut Liefervereinbarung sollte die Sächsische Maschinenfabrik noch weitere Loks liefern, durch den Konkurs und die Liquidation des Unternehmens 1930 ging dieser Auftrag an die Berliner Maschinenbau AG vormals Schwartzkopff (BMAG) über. 1928 wurden sieben und 1933 noch weitere zwölf Lokomotiven von der BMAG geliefert. Die damals hochmodernen Lokomotiven entsprachen in ihrer Konstruktion den regelspurigen Einheitslokomotiven. Die Lokomotiven erfüllten die Erwartungen. Mit Vorspann war es nun möglich, auch überlange Schmalspurzüge mit bis zu 56 Achsen bergwärts zu befördern. 1945 mussten zehn Lokomotiven als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben werden. Zudem erhielten die Loks dort auch einige, bauliche Änderungen. Die hintere Laufachse wurde entfernt, und sie wurden alle auf Ölfeuerung umgebaut und mit Schlepptendern ausgerüstet. Zwischen 1975 und 1979 wurden alle Maschinen der UdSSR ausgemustert. Es waren die Loks 733, 736, 737, 744, 748, 751, 752, 753, 755 und 756. Demgegenüber stand eine enorme Zunahme der Verkehrsleistung auf den Schmalspurbahnen im Erzgebirge durch den neu aufgenommenen Uran-Bergbau der SDAG Wismut. Um dem daraus resultierenden Lokomotivmangel abzuhelfen, entstand ab 1952 eine ähnliche Nachfolgebauart beim VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg als Baureihe 99.77–79. Ende der 1960er Jahre mussten wegen Schäden an den Kesseln die ersten Lokomotiven ausgemustert werden. Zehn Lokomotiven erhielten neue, geschweißte Kessel und wurden auch weiterhin auf ihren Stammstrecken eingesetzt. Die 99 1760 wurde 1992 auf Ölhauptfeuerung umgebaut. Technische Merkmale: Die fünffach gekuppelten Lokomotiven haben einen Barrenrahmen und verfügen über in Bisselgestellen gelagerte Laufachsen. Als Treibachse dient die fest gelagerte dritte Achse, welche anfangs geschwächte Spurkränze aufwies. Nach 1945 wurden die Spurkränze dann völlig entfernt, um die Bogenläufigkeit weiter zu verbessern. Die zweite und die fünfte Kuppelachse waren seitenverschiebbar. Der feste Achsstand betrug anfangs 3.000 Millimeter, wurde dann aber später auf 4.000 Millimeter verlängert. Wie für alle Einheitslokomotiven typisch, wurden die Lokomotiven 99 731 bis 99 750 mit Kolbenspeisepumpe und einen quer über der Rauchkammer eingebauten Knorr-Oberflächenvorwärmer geliefert. Die 99 751 bis 99 762 wurden dagegen mit Abdampfinjektor Bauart Friedmann geliefert, später jedoch ebenfalls auf Knorr-Vorwärmer umgebaut. Die zweite Kesselspeisevorrichtung ist eine saugende Dampfstrahlpumpe. Der Langkessel bestand aus zwei Schüssen. Wegen der damals noch teilweise gebräuchlichen Heberleinbremse erhielten die Lokomotiven ab Werk auch die dafür erforderliche Ausrüstung mit Rollenführungen und Haspel. Die Lokomotive selbst bekam eine Knorr-Druckluftbremse, welche über die Saugluftbremse für den Wagenzug angesteuert wird. Als die ersten Lokomotiven 1928 ausgeliefert wurden, war schon geplant, die veraltete Trichterkupplung durch die Scharfenbergkupplung abzulösen. So erhielten die ersten Lokomotiven zunächst Trichterkupplungen. Diese wurden später problemlos gegen die neuen Kupplungen getauscht. TECHNISCHE DATEN: Bauart: 1’E1’ h2t Gattung: K 57.9 Spurweite: 750 mm Länge über Kupplung: 10.540 mm Höhe: 3.570 mm Fester Radstand: 4.000 mm Gesamtradstand: 7.600 mm Kleinster befahrbarer Radius: 50m Leergewicht: 44,3 t Dienstgewicht: 56,7 t Reibungsmasse: 46,1 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Indizierte Leistung: 600 PSi, 441 kW Anfahrzugkraft: 83,35 kN Steuerungsart: Heusinger Zylinderanzahl: 2 Kesselüberdruck: 14 bar Wasservorrat: 5,80 m³ Brennstoffvorrat: 2,5 t Kohle Lokbremse: Knorr-Druckluftbremse, ursprünglich saugluftgesteuert, mit Zusatzbremse Zugbremse: Körting-Saugluftbremse, anfangs Heberleinbremse, heute Knorr-Druckluftbremse Zugheizung: Dampf Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz

Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4109 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG am 08.12.2022 beim Halt im Hauptbahnhof Dresden auf Gleis 3 in der Südhalle. Er fährt als IC 2270 die Verbindung Chemnitz Hbf - Dresden Hbf - Berlin Hbf (tief) - Rostock Hbf – Warnemünde.

Diese vierteilige Stadler KISS - Garnitur IC 4109 besteht aus den Wagen 93 85 4110 109-4 CH-DB / 93 85 4110 409-8 CH-DB / 93 85 4110 509-5 CH-DB / 93 85 4110 609-3 CH-DB. Der Triebzug wurde 2016 von der Stadler Rail AG unter den Fabriknummern 4333 102, 202, 302 und 602 gebaut und an die österreichische WESTbahn geliefert. Seit Dezember 2019 sind, 9 dieser KISS. bei der DB Fernverkehr AG. Nach Anpassungen erfolgte die Betriebsaufnahme im März 2020. Diese Triebzüge sind in der Schweiz eingestellt/registriert und haben die Zulassungen für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Eigentlich wollte die DB die Züge um ein Wagenteil verlängern, da dies aber eine komplette neue Zulassung durch das EBA erfordert hätte, hat man davon Abstand genommen.
Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4109 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG am 08.12.2022 beim Halt im Hauptbahnhof Dresden auf Gleis 3 in der Südhalle. Er fährt als IC 2270 die Verbindung Chemnitz Hbf - Dresden Hbf - Berlin Hbf (tief) - Rostock Hbf – Warnemünde. Diese vierteilige Stadler KISS - Garnitur IC 4109 besteht aus den Wagen 93 85 4110 109-4 CH-DB / 93 85 4110 409-8 CH-DB / 93 85 4110 509-5 CH-DB / 93 85 4110 609-3 CH-DB. Der Triebzug wurde 2016 von der Stadler Rail AG unter den Fabriknummern 4333 102, 202, 302 und 602 gebaut und an die österreichische WESTbahn geliefert. Seit Dezember 2019 sind, 9 dieser KISS. bei der DB Fernverkehr AG. Nach Anpassungen erfolgte die Betriebsaufnahme im März 2020. Diese Triebzüge sind in der Schweiz eingestellt/registriert und haben die Zulassungen für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Eigentlich wollte die DB die Züge um ein Wagenteil verlängern, da dies aber eine komplette neue Zulassung durch das EBA erfordert hätte, hat man davon Abstand genommen.
Armin Schwarz

Die Siemens Vectron 193 891-9 „Michael“ (91 80 6193 891-9 D-ITL) der CAPTRAIN Deutschland GmbH / ITL Eisenbahngesellschaft mbH fährt am Abend des 06,12.2022 (20:15 Uhr) mit einem LKW-Walter KLV-Zug durch den Hauptbahnhof Dresden in Richtung Pirna.

Die Multisystemlokomotive Siemens Vectron MS wurde 2015 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 21964 gebaut. Die Vectron MS mit einer Leistung von 6.4 MW ist für 160 km/h, in Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei (D/A/H/PL/CZ/SK) zugelassen.

Captrain ist das Gesicht der SNCF außerhalb Frankreichs. Die SNCF Logistics ist die Transport- und Logistiksparte der französischen Société Nationale des Chemins de fer Français (SNCF).  Die ITL Eisenbahngesellschaft mbH (ITL) mit Sitz in Dresden gehört seit Dezember 2010 vollständig zur SNCF-Gruppe und ist Teil des Captrain-Netzes.
Die Siemens Vectron 193 891-9 „Michael“ (91 80 6193 891-9 D-ITL) der CAPTRAIN Deutschland GmbH / ITL Eisenbahngesellschaft mbH fährt am Abend des 06,12.2022 (20:15 Uhr) mit einem LKW-Walter KLV-Zug durch den Hauptbahnhof Dresden in Richtung Pirna. Die Multisystemlokomotive Siemens Vectron MS wurde 2015 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 21964 gebaut. Die Vectron MS mit einer Leistung von 6.4 MW ist für 160 km/h, in Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei (D/A/H/PL/CZ/SK) zugelassen. Captrain ist das Gesicht der SNCF außerhalb Frankreichs. Die SNCF Logistics ist die Transport- und Logistiksparte der französischen Société Nationale des Chemins de fer Français (SNCF). Die ITL Eisenbahngesellschaft mbH (ITL) mit Sitz in Dresden gehört seit Dezember 2010 vollständig zur SNCF-Gruppe und ist Teil des Captrain-Netzes.
Armin Schwarz

Die Siemens Vectron 193 891-9 „Michael“ (91 80 6193 891-9 D-ITL) der CAPTRAIN Deutschland GmbH / ITL Eisenbahngesellschaft mbH fährt am Abend des 06,12.2022 (20:15 Uhr) mit einem LKW-Walter KLV-Zug durch den Hauptbahnhof Dresden in Richtung Pirna.

Die Multisystemlokomotive Siemens Vectron MS wurde 2015 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 21964 gebaut. Die Vectron MS mit einer Leistung von 6.4 MW ist für 160 km/h, in Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei (D/A/H/PL/CZ/SK) zugelassen.

Captrain ist das Gesicht der SNCF außerhalb Frankreichs. Die SNCF Logistics ist die Transport- und Logistiksparte der französischen Société Nationale des Chemins de fer Français (SNCF).  Die ITL Eisenbahngesellschaft mbH (ITL) mit Sitz in Dresden gehört seit Dezember 2010 vollständig zur SNCF-Gruppe und ist Teil des Captrain-Netzes.
Die Siemens Vectron 193 891-9 „Michael“ (91 80 6193 891-9 D-ITL) der CAPTRAIN Deutschland GmbH / ITL Eisenbahngesellschaft mbH fährt am Abend des 06,12.2022 (20:15 Uhr) mit einem LKW-Walter KLV-Zug durch den Hauptbahnhof Dresden in Richtung Pirna. Die Multisystemlokomotive Siemens Vectron MS wurde 2015 von Siemens Mobilitiy in München-Allach unter der Fabriknummer 21964 gebaut. Die Vectron MS mit einer Leistung von 6.4 MW ist für 160 km/h, in Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei (D/A/H/PL/CZ/SK) zugelassen. Captrain ist das Gesicht der SNCF außerhalb Frankreichs. Die SNCF Logistics ist die Transport- und Logistiksparte der französischen Société Nationale des Chemins de fer Français (SNCF). Die ITL Eisenbahngesellschaft mbH (ITL) mit Sitz in Dresden gehört seit Dezember 2010 vollständig zur SNCF-Gruppe und ist Teil des Captrain-Netzes.
Armin Schwarz

Der Niederflurgelenktriebwagen NGT D12 DD - 2828 (EDV-Nr. 232 828-2) „Stadt Radeburg“ der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) erreicht am Abend des 06,12.2022  (20:21 Uhr) als Linie 3 die Haltestelle Hauptbahnhof Dresden.

Der Treibwagen vom Typ NGT D 12 DD (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 12 Achsen, Typ Dresden) wurde 2005 von Bombardier (ehemals DWA) in Bautzen unter der Fabriknummer 837/028 gebaut, der elektrische Teil ist von Siemens.
Der Niederflurgelenktriebwagen NGT D12 DD - 2828 (EDV-Nr. 232 828-2) „Stadt Radeburg“ der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) erreicht am Abend des 06,12.2022 (20:21 Uhr) als Linie 3 die Haltestelle Hauptbahnhof Dresden. Der Treibwagen vom Typ NGT D 12 DD (Niederflurgelenktriebwagen, Drehgestell, 12 Achsen, Typ Dresden) wurde 2005 von Bombardier (ehemals DWA) in Bautzen unter der Fabriknummer 837/028 gebaut, der elektrische Teil ist von Siemens.
Armin Schwarz

Diese Lokomotivbaureihe wird man bald auf deutschen Gleisen wohl öfters sehen können. Denn die DB Cargo erneuert seine Rangier- und Strecken-Lokflotte und beschafft neue Zweikraftlokomotiven der BR 248, als Ersatz für die älteren Diesellokomotiven der Reihe 294 (V 90). Es wurde Rahmenvertrag mit dem Hersteller Siemens Mobility über bis zu 400 Fahrzeuge, die einem Investitionsvolumen von deutlich über einer Milliarde Euro entsprechen, angeschlossen. Geliefert werden Lokomotiven vom Typ Vectron Dual Mode mit spezifischen Anpassungen für das von DB Cargo geplante Einsatzspektrum. Zunächst bestellt die DB Cargo 100 Loks der Baureihe 248. Die Auslieferung startet ab 2023. Die DB Loks sind aber stark modifiziert, so soll bei ihnen die Achslast maximal 21 t betragen (statt 22,5 t). Sie erhalten in den Führerständen einen zusätzlichen Seitenfahrschalter und einem Mikrofon statt des gewohnten Seitenfensters versehen. 

Hier fährt am 08.12.2022, die sehr neue (Baujahr 2022) Siemens Vectron Dual Mode 248 999-5 (90 80 2248 999-5 D-SIEAG) der Siemens Mobility GmbH (evtl. Vorführmaschine) durch den Hauptbahnhof Dresden in westlicher Richtung.

Die Vectron DM wurden 2022 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23166 gebaut.

Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative. 

Mit der Vectron Dual Mode ist es möglich Güterzüge aus dem Umland umweltschonend in die Zentren der Ballungsräume zu befördern. Nur so einfach, wie in der Siemens Werbung ist es auch nicht, denn die Lok vier Achsen (Bo’Bo’) und wiegt 90 t, so ergibt sich eine Achslast  von 22,5 t. Nicht elektrifizierte Nebenstrecken haben nicht gerade alle von min. D2 (22,5 t), und können so auch nicht befahren werden. Auch die Leistung der DM im Vergleich zu heutigen Hochleistungselektrolokomotiven ist mit 2.400 kW erheblich geringer. Mit den Dieselstreckenloks kann sie aber mit 2.000 kW sehr gut mithalten, zudem liegt die Anfahrzugskraft bei stattlichen 300 kN.

TECHNISCHE DATEN der Siemens Vectron Dual Mode (BR 248)
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 19.975 mm
Drehzapfenabstand: 10.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Breite: 3.020mm
Höhe:  4.220 mm
Raddurchmesser :  1.100 mm (neu) / 1.020 mm (abgenutzt)
Gewicht:  90 t (bei vollen Vorräten)
Achslast: 22,5 t
Spannungssysteme (bei E-Betrieb): 15 kV, 16,7 Hz
Dieselmotor: MTU 16V 4000 R84 (16-Zylinder-V-Motor)
Dieselmotorleistung an der Kurbelwelle: 2.400 kW
Max. Leistung am Rad: 2.400 kW bei E-Antrieb / 2.000 kW bei D-Antrieb
Höchstgeschwindigkeit:160 km/h
Antriebsart: elektrisch oder dieselelektrisch
Kraftübertragung :Teilabgefederter Antrieb (Ritzelhohlwellenantrieb)
Kraftstoffbehälter Nutzvolumen: 2.600 l
Anfahrzugskraft:  300 kN
Elektrische Bremskraft: 150 kN
Elektrische Bremsleistung (am Rad): E-Betrieb 2.100 kW / Dieselbetrieb 1.700 kW
Doppeltraktion: Über WTB ÖBB mit typgleichen Fahrzeugen sowie Vectron E, Vectron DE und ER20
Zugsicherung: PZB / für ETCS vorbereitet
Diese Lokomotivbaureihe wird man bald auf deutschen Gleisen wohl öfters sehen können. Denn die DB Cargo erneuert seine Rangier- und Strecken-Lokflotte und beschafft neue Zweikraftlokomotiven der BR 248, als Ersatz für die älteren Diesellokomotiven der Reihe 294 (V 90). Es wurde Rahmenvertrag mit dem Hersteller Siemens Mobility über bis zu 400 Fahrzeuge, die einem Investitionsvolumen von deutlich über einer Milliarde Euro entsprechen, angeschlossen. Geliefert werden Lokomotiven vom Typ Vectron Dual Mode mit spezifischen Anpassungen für das von DB Cargo geplante Einsatzspektrum. Zunächst bestellt die DB Cargo 100 Loks der Baureihe 248. Die Auslieferung startet ab 2023. Die DB Loks sind aber stark modifiziert, so soll bei ihnen die Achslast maximal 21 t betragen (statt 22,5 t). Sie erhalten in den Führerständen einen zusätzlichen Seitenfahrschalter und einem Mikrofon statt des gewohnten Seitenfensters versehen. Hier fährt am 08.12.2022, die sehr neue (Baujahr 2022) Siemens Vectron Dual Mode 248 999-5 (90 80 2248 999-5 D-SIEAG) der Siemens Mobility GmbH (evtl. Vorführmaschine) durch den Hauptbahnhof Dresden in westlicher Richtung. Die Vectron DM wurden 2022 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23166 gebaut. Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative. Mit der Vectron Dual Mode ist es möglich Güterzüge aus dem Umland umweltschonend in die Zentren der Ballungsräume zu befördern. Nur so einfach, wie in der Siemens Werbung ist es auch nicht, denn die Lok vier Achsen (Bo’Bo’) und wiegt 90 t, so ergibt sich eine Achslast von 22,5 t. Nicht elektrifizierte Nebenstrecken haben nicht gerade alle von min. D2 (22,5 t), und können so auch nicht befahren werden. Auch die Leistung der DM im Vergleich zu heutigen Hochleistungselektrolokomotiven ist mit 2.400 kW erheblich geringer. Mit den Dieselstreckenloks kann sie aber mit 2.000 kW sehr gut mithalten, zudem liegt die Anfahrzugskraft bei stattlichen 300 kN. TECHNISCHE DATEN der Siemens Vectron Dual Mode (BR 248) Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 19.975 mm Drehzapfenabstand: 10.800 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Breite: 3.020mm Höhe: 4.220 mm Raddurchmesser : 1.100 mm (neu) / 1.020 mm (abgenutzt) Gewicht: 90 t (bei vollen Vorräten) Achslast: 22,5 t Spannungssysteme (bei E-Betrieb): 15 kV, 16,7 Hz Dieselmotor: MTU 16V 4000 R84 (16-Zylinder-V-Motor) Dieselmotorleistung an der Kurbelwelle: 2.400 kW Max. Leistung am Rad: 2.400 kW bei E-Antrieb / 2.000 kW bei D-Antrieb Höchstgeschwindigkeit:160 km/h Antriebsart: elektrisch oder dieselelektrisch Kraftübertragung :Teilabgefederter Antrieb (Ritzelhohlwellenantrieb) Kraftstoffbehälter Nutzvolumen: 2.600 l Anfahrzugskraft: 300 kN Elektrische Bremskraft: 150 kN Elektrische Bremsleistung (am Rad): E-Betrieb 2.100 kW / Dieselbetrieb 1.700 kW Doppeltraktion: Über WTB ÖBB mit typgleichen Fahrzeugen sowie Vectron E, Vectron DE und ER20 Zugsicherung: PZB / für ETCS vorbereitet
Armin Schwarz

Diese Lokomotivbaureihe wird man bald auf deutschen Gleisen wohl öfters sehen können. Denn die DB Cargo erneuert seine Rangier- und Strecken-Lokflotte und beschafft neue Zweikraftlokomotiven der BR 248, als Ersatz für die älteren Diesellokomotiven der Reihe 294 (V 90). Es wurde Rahmenvertrag mit dem Hersteller Siemens Mobility über bis zu 400 Fahrzeuge, die einem Investitionsvolumen von deutlich über einer Milliarde Euro entsprechen, angeschlossen. Geliefert werden Lokomotiven vom Typ Vectron Dual Mode mit spezifischen Anpassungen für das von DB Cargo geplante Einsatzspektrum. Zunächst bestellt die DB Cargo 100 Loks der Baureihe 248. Die Auslieferung startet ab 2023. Die DB Loks sind aber stark modifiziert, so soll bei ihnen die Achslast maximal 21 t betragen (statt 22,5 t). Sie erhalten in den Führerständen einen zusätzlichen Seitenfahrschalter und einem Mikrofon statt des gewohnten Seitenfensters versehen. 

Hier fährt am 08.12.2022, die sehr neue (Baujahr 2022) Siemens Vectron Dual Mode 248 999-5 (90 80 2248 999-5 D-SIEAG) der Siemens Mobility GmbH (evtl. Vorführmaschine) durch den Hauptbahnhof Dresden in westlicher Richtung.

Die Vectron DM wurden 2022 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23166 gebaut.

Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative. 

Mit der Vectron Dual Mode ist es möglich Güterzüge aus dem Umland umweltschonend in die Zentren der Ballungsräume zu befördern. Nur so einfach, wie in der Siemens Werbung ist es auch nicht, denn die Lok vier Achsen (Bo’Bo’) und wiegt 90 t, so ergibt sich eine Achslast  von 22,5 t. Nicht elektrifizierte Nebenstrecken haben nicht gerade alle von min. D2 (22,5 t), und können so auch nicht befahren werden. Auch die Leistung der DM im Vergleich zu heutigen Hochleistungselektrolokomotiven ist mit 2.400 kW erheblich geringer. Mit den Dieselstreckenloks kann sie aber mit 2.000 kW sehr gut mithalten, zudem liegt die Anfahrzugskraft bei stattlichen 300 kN.

TECHNISCHE DATEN der Siemens Vectron Dual Mode (BR 248)
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 19.975 mm
Drehzapfenabstand: 10.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Breite: 3.020mm
Höhe:  4.220 mm
Raddurchmesser :  1.100 mm (neu) / 1.020 mm (abgenutzt)
Gewicht:  90 t (bei vollen Vorräten)
Achslast: 22,5 t
Spannungssysteme (bei E-Betrieb): 15 kV, 16,7 Hz
Dieselmotor: MTU 16V 4000 R84 (16-Zylinder-V-Motor)
Dieselmotorleistung an der Kurbelwelle: 2.400 kW
Max. Leistung am Rad: 2.400 kW bei E-Antrieb / 2.000 kW bei D-Antrieb
Höchstgeschwindigkeit:160 km/h
Antriebsart: elektrisch oder dieselelektrisch
Kraftübertragung :Teilabgefederter Antrieb (Ritzelhohlwellenantrieb)
Kraftstoffbehälter Nutzvolumen: 2.600 l
Anfahrzugskraft:  300 kN
Elektrische Bremskraft: 150 kN
Elektrische Bremsleistung (am Rad): E-Betrieb 2.100 kW / Dieselbetrieb 1.700 kW
Doppeltraktion: Über WTB ÖBB mit typgleichen Fahrzeugen sowie Vectron E, Vectron DE und ER20
Zugsicherung: PZB / für ETCS vorbereitet
Diese Lokomotivbaureihe wird man bald auf deutschen Gleisen wohl öfters sehen können. Denn die DB Cargo erneuert seine Rangier- und Strecken-Lokflotte und beschafft neue Zweikraftlokomotiven der BR 248, als Ersatz für die älteren Diesellokomotiven der Reihe 294 (V 90). Es wurde Rahmenvertrag mit dem Hersteller Siemens Mobility über bis zu 400 Fahrzeuge, die einem Investitionsvolumen von deutlich über einer Milliarde Euro entsprechen, angeschlossen. Geliefert werden Lokomotiven vom Typ Vectron Dual Mode mit spezifischen Anpassungen für das von DB Cargo geplante Einsatzspektrum. Zunächst bestellt die DB Cargo 100 Loks der Baureihe 248. Die Auslieferung startet ab 2023. Die DB Loks sind aber stark modifiziert, so soll bei ihnen die Achslast maximal 21 t betragen (statt 22,5 t). Sie erhalten in den Führerständen einen zusätzlichen Seitenfahrschalter und einem Mikrofon statt des gewohnten Seitenfensters versehen. Hier fährt am 08.12.2022, die sehr neue (Baujahr 2022) Siemens Vectron Dual Mode 248 999-5 (90 80 2248 999-5 D-SIEAG) der Siemens Mobility GmbH (evtl. Vorführmaschine) durch den Hauptbahnhof Dresden in westlicher Richtung. Die Vectron DM wurden 2022 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23166 gebaut. Der Vectron Dual Mode vereint die Vorteile einer vollwertigen Diesellokomotive mit denen von elektrischen Lokomotiven. Dank des leistungsstarken Dieselantriebs sowie der Ausstattung für die Nutzung der Fahrleitung kann man jederzeit flexibel auf die Traktionsanforderungen reagieren. So bleibt man immer in Bewegung, egal ob mit oder ohne Fahrdraht. Wo ein Fahrdraht ist, sollte man ihn nutzen. Denn der Betrieb unter Oberleitung ist im Vergleich zum Dieselbetrieb deutlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher. Doch weil es in Deutschland noch lange Zeit Strecken geben wird, die nicht vollständig elektrifiziert sind, fahren viele Diesellokomotiven unter Fahrdraht weiter. Das ist aber ökonomisch und ökologisch wenig sinnvoll. Dies ist hier ein Beispiel einer echten Alternative. Mit der Vectron Dual Mode ist es möglich Güterzüge aus dem Umland umweltschonend in die Zentren der Ballungsräume zu befördern. Nur so einfach, wie in der Siemens Werbung ist es auch nicht, denn die Lok vier Achsen (Bo’Bo’) und wiegt 90 t, so ergibt sich eine Achslast von 22,5 t. Nicht elektrifizierte Nebenstrecken haben nicht gerade alle von min. D2 (22,5 t), und können so auch nicht befahren werden. Auch die Leistung der DM im Vergleich zu heutigen Hochleistungselektrolokomotiven ist mit 2.400 kW erheblich geringer. Mit den Dieselstreckenloks kann sie aber mit 2.000 kW sehr gut mithalten, zudem liegt die Anfahrzugskraft bei stattlichen 300 kN. TECHNISCHE DATEN der Siemens Vectron Dual Mode (BR 248) Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 19.975 mm Drehzapfenabstand: 10.800 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Breite: 3.020mm Höhe: 4.220 mm Raddurchmesser : 1.100 mm (neu) / 1.020 mm (abgenutzt) Gewicht: 90 t (bei vollen Vorräten) Achslast: 22,5 t Spannungssysteme (bei E-Betrieb): 15 kV, 16,7 Hz Dieselmotor: MTU 16V 4000 R84 (16-Zylinder-V-Motor) Dieselmotorleistung an der Kurbelwelle: 2.400 kW Max. Leistung am Rad: 2.400 kW bei E-Antrieb / 2.000 kW bei D-Antrieb Höchstgeschwindigkeit:160 km/h Antriebsart: elektrisch oder dieselelektrisch Kraftübertragung :Teilabgefederter Antrieb (Ritzelhohlwellenantrieb) Kraftstoffbehälter Nutzvolumen: 2.600 l Anfahrzugskraft: 300 kN Elektrische Bremskraft: 150 kN Elektrische Bremsleistung (am Rad): E-Betrieb 2.100 kW / Dieselbetrieb 1.700 kW Doppeltraktion: Über WTB ÖBB mit typgleichen Fahrzeugen sowie Vectron E, Vectron DE und ER20 Zugsicherung: PZB / für ETCS vorbereitet
Armin Schwarz

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