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Der Trenitalia Treno 05, Treno Alta Frequentazione Ale 426 - 005/ Ale 506 - 005 (94 83 4426 005-4 I-TI), der Trenitalia steht am 16 Juli 2022 im Hauptbahnhof Neapel/Napoli Centrale zur Abfahrt bereit.

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Der Trenitalia Treno 05, Treno Alta Frequentazione Ale 426 - 005/ Ale 506 - 005 (94 83 4426 005-4 I-TI), der Trenitalia steht am 16 Juli 2022 im Hauptbahnhof Neapel/Napoli Centrale zur Abfahrt bereit.

Der Treno Alta Frequentazione wurde, als Doppelstock-Elektrotriebzug für den Regionalverkehr mit hoher Dichte, konzipiert. Das Design der von dem Konsortium AnsaldoBreda, ABB Tecnomasio (Motore) und Firema (Bordsysteme und Steuerung) produzierten Züge stammt vom italienischen Designer Pininfarina, der zuvor mit dem Design 500 ETR betraut war. 

Die aus vier miteinander verbundenen doppelstöckigen Wagen bestehenden Züge besitzen auf beiden Seiten 8 doppeltürige Schwenkschiebetüren. Die Einstiege befinden sich auf mittlerer Höhe zwischen dem Untergeschoss und der mittleren Ebene über den Drehgestellen, wobei das Obergeschoss direkt über eine Treppe erreichbar ist.

Ein Zug bietet 467 Sitzplätze, die Endwagen verfügen über Bereiche für Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität, Fahrradstellplätze und Rampen für einen leichteren Einstieg. Die vollklimatisierten Fahrgasträume des Treno Alta Frequentazione sind einklassig (2.Klasse) ausgeführt und enthalten pro Sitzreihe 4 Sitze in der Konfiguration 2+2.

Ein Triebzug setzt sich zusammen aus dem Motorwagen Ale 426, zwei nicht angetriebene Zwischenwagen Le 736 und einem Motorwagen Ale 506. Auch zwei Züge in Mehrfachtraktion sind möglich. Der TAF bietet eine gute Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Die Gesamtlänge eines Zuges beträgt rund 104 Meter. 

Alle elektrischen und technischen Anlagen befinden sich in den Triebwagen an beiden Enden des Zuges, wo sich auch die Zugtoiletten befinden (geschlossenem System). Jeder Triebwagen ist mit zwei Drehstrom-Asynchronmotoren ausgestattet, diese sind zwangsgekühlt. Es gibt zwei statische Umrichter, die jeweils redundant sind, unter normalen Betriebsbedingungen reicht nur einer für den gesamten Zug aus, der zweite steht im Störungsfall jederzeit zur Verfügung.

Das Getriebesystem ist ein Dreigang-Zahnradgetriebe, das die Beschleunigung auf Kosten der Höchstgeschwindigkeit verbessern soll. Trotzdem bleiben Beschleunigung mit nur zwei Antriebsdrehgestellen für einen Doppelstockzug mit einer Gesamtlänge von fast 105 Metern eher gering, was für den S-Bahn-ähnlichen Einsatz im Stadtverkehr einen erheblichen Nachteil darstellt. Ein weiterer kritischer Punkt ist das relativ hohe Leistungsgewicht des Zuges, das ihn bei Nässe anfällig für Schlupf macht.

Ab 2025 begann die Trenitalia mit der Ausmusterung der ersten Fahrzeuge, diese werden an Marokko weitergegeben. Hingegen die FNM und Trenord haben 2023 eine Modernisierung ihrer Züge gestartet das 2025 abgeschlossen sein soll. 

Eine Weiterentwicklung des TAF ist der TSR - Treno Servizio Regionale (ALe 711+ALe 710)

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'2' + 2'2' + 2'2' + 2'Bo'
Zugzusammensetzung: ALe 426 + Le 736 + Le 736 + ALe 506
Länge über Puffer: 103.970 (25.895/26.090/26.090/25.895 mm)
Achsabstand im Motor-Drehgestell:  2.700 mm
Achsabstand im Lauf-Drehgestell:  2.550 mm
Drehzapfenabstände: Ale 18.590 mm / Le 19.500 mm
Breite: 2.828 mm
Höhe: 4.300 mm
Eigengewicht:  213 t (63 + 44 + 44 + 62 t)
Höchstgeschwindigkeit:  140 km/h
Stundenleistung:  3.640 kW
Dauerleistung: 2.500 kW
Anfahrzugkraft: 214 kN
Dauerzugkraft: 147 kN
Treibraddurchmesser: 1.100 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Stromsystem: 3 kV Gleichstrom
Sitzplätze: 467
Stehplätze: 374

Quellen: Trenord, Anschriften, Wikipedia (Italien) 
Stand/Überarbeitung: September 2025

Der Trenitalia Treno 05, Treno Alta Frequentazione Ale 426 - 005/ Ale 506 - 005 (94 83 4426 005-4 I-TI), der Trenitalia steht am 16 Juli 2022 im Hauptbahnhof Neapel/Napoli Centrale zur Abfahrt bereit.

Der Treno Alta Frequentazione wurde, als Doppelstock-Elektrotriebzug für den Regionalverkehr mit hoher Dichte, konzipiert. Das Design der von dem Konsortium AnsaldoBreda, ABB Tecnomasio (Motore) und Firema (Bordsysteme und Steuerung) produzierten Züge stammt vom italienischen Designer Pininfarina, der zuvor mit dem Design 500 ETR betraut war.

Die aus vier miteinander verbundenen doppelstöckigen Wagen bestehenden Züge besitzen auf beiden Seiten 8 doppeltürige Schwenkschiebetüren. Die Einstiege befinden sich auf mittlerer Höhe zwischen dem Untergeschoss und der mittleren Ebene über den Drehgestellen, wobei das Obergeschoss direkt über eine Treppe erreichbar ist.

Ein Zug bietet 467 Sitzplätze, die Endwagen verfügen über Bereiche für Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität, Fahrradstellplätze und Rampen für einen leichteren Einstieg. Die vollklimatisierten Fahrgasträume des Treno Alta Frequentazione sind einklassig (2.Klasse) ausgeführt und enthalten pro Sitzreihe 4 Sitze in der Konfiguration 2+2.

Ein Triebzug setzt sich zusammen aus dem Motorwagen Ale 426, zwei nicht angetriebene Zwischenwagen Le 736 und einem Motorwagen Ale 506. Auch zwei Züge in Mehrfachtraktion sind möglich. Der TAF bietet eine gute Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Die Gesamtlänge eines Zuges beträgt rund 104 Meter.

Alle elektrischen und technischen Anlagen befinden sich in den Triebwagen an beiden Enden des Zuges, wo sich auch die Zugtoiletten befinden (geschlossenem System). Jeder Triebwagen ist mit zwei Drehstrom-Asynchronmotoren ausgestattet, diese sind zwangsgekühlt. Es gibt zwei statische Umrichter, die jeweils redundant sind, unter normalen Betriebsbedingungen reicht nur einer für den gesamten Zug aus, der zweite steht im Störungsfall jederzeit zur Verfügung.

Das Getriebesystem ist ein Dreigang-Zahnradgetriebe, das die Beschleunigung auf Kosten der Höchstgeschwindigkeit verbessern soll. Trotzdem bleiben Beschleunigung mit nur zwei Antriebsdrehgestellen für einen Doppelstockzug mit einer Gesamtlänge von fast 105 Metern eher gering, was für den S-Bahn-ähnlichen Einsatz im Stadtverkehr einen erheblichen Nachteil darstellt. Ein weiterer kritischer Punkt ist das relativ hohe Leistungsgewicht des Zuges, das ihn bei Nässe anfällig für Schlupf macht.

Ab 2025 begann die Trenitalia mit der Ausmusterung der ersten Fahrzeuge, diese werden an Marokko weitergegeben. Hingegen die FNM und Trenord haben 2023 eine Modernisierung ihrer Züge gestartet das 2025 abgeschlossen sein soll.

Eine Weiterentwicklung des TAF ist der TSR - Treno Servizio Regionale (ALe 711+ALe 710)

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'2' + 2'2' + 2'2' + 2'Bo'
Zugzusammensetzung: ALe 426 + Le 736 + Le 736 + ALe 506
Länge über Puffer: 103.970 (25.895/26.090/26.090/25.895 mm)
Achsabstand im Motor-Drehgestell: 2.700 mm
Achsabstand im Lauf-Drehgestell: 2.550 mm
Drehzapfenabstände: Ale 18.590 mm / Le 19.500 mm
Breite: 2.828 mm
Höhe: 4.300 mm
Eigengewicht: 213 t (63 + 44 + 44 + 62 t)
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Stundenleistung: 3.640 kW
Dauerleistung: 2.500 kW
Anfahrzugkraft: 214 kN
Dauerzugkraft: 147 kN
Treibraddurchmesser: 1.100 mm (neu)
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Stromsystem: 3 kV Gleichstrom
Sitzplätze: 467
Stehplätze: 374

Quellen: Trenord, Anschriften, Wikipedia (Italien)
Stand/Überarbeitung: September 2025

Armin Schwarz 16.10.2022, 1034 Aufrufe, 0 Kommentare

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Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie  (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als  EC 151.

Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151. Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz

Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie  (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als  EC 151.

Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151. Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
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