Der ET 232108 "Finnentrop" (94 80 0427 107-8 D-ABRN / 94 80 0827 107-4 D-ABRN / 94 80 0427 607-7 D-ABRN), ex ET 23008, ein 3-teiliger Stadler Flirt der Abellio Rail NRW GmbH fährt am 28.01.2017, als RE 16 "Ruhr-Sieg-Express" (siegen - Hagen - Essen) durch Siegen-Geisweid in Richtung Hagen. Armin Schwarz
Die 152 0081-6 (91 80 6152 081-6 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG fährt am 28.01.2017 mit eine Coil-Güterzug (6-achsigen Drehgestellflachwagen der Gattung Sahimms 900 bzw. Sahimms-u 901) durch Siegen-Geisweid in Richtung Süden (wahrscheinlich war das Ziel Dillenburg). Armin Schwarz
Die frisch revidierte Lok 42 (92 80 1277 902-3 D-KSW) der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), eine Vossloh MaK G 1700 BB, am 27.01.2017 mit einem beladenen Coil-Güterzug (Teleskophaubenwagen der Gattung Shimmns 2) in Neunkirchen-Salchendorf kurz vor dem Bü Wildener Str., hier geht es gleich in der Steilstrecke und der Spitzkehre zum Pfannenberg hinauf.
Dort oben wo früher (bis 1962) die Eisenerzgrube "Pfannenberger Einigkeit" befand werden die Blechcoils zu Spaltband, Tafeln und anderen Produkten weiter verarbeitet, der Versand erfolgt dann leider per LKW´s. Armin Schwarz
Der Vossloh Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG - 2 (Vossloh High Speed Grinding), Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-VMRS 9980 9527 002-6, der Vossloh Mobile Rail Services GmbH (Bützow), abgestellt am 22.01.2017 beim ICE-Bahnhof Montabaur.
Der Schleifzug wurde von Vossloh unter der Fabriknummer HSG-2-02 im Jahr 2012 gebaut. Die EBA-Nummer ist 10 C04A002.
Das Vossloh High Speed Grinding (HSG) ist eine innovatives und neuartiges Schienenschleifverfahren, dessen herausragendes Merkmal die weltweit einzigartige Arbeitsgeschwindigkeit von 80 km/h ist. Dadurch ist die Bearbeitung von Schienen ohne betriebsbehindernde Sperrpausen möglich. Hauptanwendungsbereich ist das präventive Schleifen zur Vermeidung von Rollkontaktschäden und Verriffelung.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: unbek.
Anzahl der Achsen: 8 (in 4 Drehgestelle, vom Typ ELH RC25NT)
Länge über Puffer: 37.000 mm (18,50 m / 18,50 m)
Drehzapfenabstand: 2 x 14.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 120.000 kg
Nutzlast: 32 t
max. Achslast: 23 t (Zul. Streckenklasse C2/CM2 und höher)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (Im Schleifbetrieb 80 km/h)
Motorleistung: unbek.
Laufkreisdurchmesser: 920 m
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 150 m
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 5
Max. Anhängelast: - t
Tankinhalt: 3.600 l (Diesel)
Arbeitsrichtung: beidseitig
Anzahl der Schleifsteine: 96
Mit dem Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG-2 ermöglicht Vossloh den Netzbetreibern Schienenpflege im Fahrplan. Der gezielte Abtrag der aufgehärteten Schienenoberfläche mit High Speed Grinding beugt Head Checks oder Verriffelungen vor, und die stufenlose Anpassung der Schleifaggregate bietet eine Optimierung des Schienenquerprofils – bei bis zu 80 km/h Arbeitsgeschwindigkeit!
Die Absaugtechnik fängt den Materialabtrag auf; die Staubbehälter fassen sechs Tonnen. Der Prozess wird exakt überwacht, und die Arbeitsergebnisse werden dokumentiert. Dank modularer Bauweise lassen sich zudem zwei Schleifzüge zu einer noch leistungsfähigeren twin-Version koppeln.
Prinzip:
High Speed Grinding basiert auf dem Prinzip des Umfangsschleifens, wobei alle Schleifkörper der Maschine passiv angetrieben (durch die Fahrbewegung) und hydraulisch zugestellt werden. Dieses patentierte Verfahren ermöglicht Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Der Abtrag von 0,1 mm wird routinemäßig durch drei Überfahrten (2x Schrupp-, 1x Schlichtmodus) sichergestellt.
Maschinenleistung:
Abtrag: ca. 50 µm pro Überfahrt, Rauhigkeit Ra < 8 µm
Arbeitsgeschwindigkeit: 60 bis 100 km/h (Normal 80 km/h)
Reichweite: ca. 100 km pro Schicht
Weichen werden ohne Einschränkung durchfahren, von der Bearbeitung aber ausgespart, Schaltmittel/Bahnübergänge müssen nicht ausgebaut werden.
Einsatzgebiete für das High Speed Grinding sind:
Präventivschleifen: Vermeidung von Rollkontaktermüdungsschäden durch regelmäßiges Entfernen der ermüdeten Schienenoberfläche, dadurch dauerhaft gute Qualität des Fahrwegs. Der Arbeitsbetrieb erfolgt im Fahrplan.
Walzhautschleifen: Zweck des Walzhaut- oder Erstlagenschliffs ist die Verzögerung von Riffelbildung sowie die Beseitigung bauseitig entstandener Schienenfehler. Hierbei werden 0,2 bis 0,3 mm von der Schienenoberfläche entfernt, welches in 5 bis 6 Überfahrten bei geringster Baubehinderung geschieht.
Akustikschleifen: Instandhaltung der Fahrflächenebenheit bedeutet, dies bedeutet Reduzierung des durchschnittlichen Schienenlärms durch regelmäßige Schienenpflege, zudem Minimierung von Verriffelungen und Schlupfwellen.
Schmierfilmbeseitigung: Herbstliche, durch Laub verursachte Schmierfilme auf der Schiene führen alljährlich zu erheblichen Betriebsproblemen. Auch andere Schmierfilme, beispielsweise durch Industrieansiedlungen an der Strecke und deren Luftverunreinigungen verursacht, können Probleme bei der Anfahrt oder beim Bremsen verursachen. Zudem kann die Signalgebung beeinträchtigt werden.
Quelle: Vossloh Rail Service GmbH und eigene Sichtung.
Armin Schwarz
Der Vossloh Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG - 2 (Vossloh High Speed Grinding), Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-VMRS 9980 9527 002-6, der Vossloh Mobile Rail Services GmbH (Bützow), abgestellt am 22.01.2017 beim ICE-Bahnhof Montabaur.
Der Schleifzug wurde von Vossloh unter der Fabriknummer HSG-2-02 im Jahr 2012 gebaut. Die EBA-Nummer ist 10 C04A002.
Das Vossloh High Speed Grinding (HSG) ist eine innovatives und neuartiges Schienenschleifverfahren, dessen herausragendes Merkmal die weltweit einzigartige Arbeitsgeschwindigkeit von 80 km/h ist. Dadurch ist die Bearbeitung von Schienen ohne betriebsbehindernde Sperrpausen möglich. Hauptanwendungsbereich ist das präventive Schleifen zur Vermeidung von Rollkontaktschäden und Verriffelung.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: unbek.
Anzahl der Achsen: 8 (in 4 Drehgestelle, vom Typ ELH RC25NT)
Länge über Puffer: 37.000 mm (18,50 m / 18,50 m)
Drehzapfenabstand: 2 x 14.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 120.000 kg
Nutzlast: 32 t
max. Achslast: 23 t (Zul. Streckenklasse C2/CM2 und höher)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (Im Schleifbetrieb 80 km/h)
Motorleistung: unbek.
Laufkreisdurchmesser: 920 m
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 150 m
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 5
Max. Anhängelast: - t
Tankinhalt: 3.600 l (Diesel)
Arbeitsrichtung: beidseitig
Anzahl der Schleifsteine: 96
Mit dem Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG-2 ermöglicht Vossloh den Netzbetreibern Schienenpflege im Fahrplan. Der gezielte Abtrag der aufgehärteten Schienenoberfläche mit High Speed Grinding beugt Head Checks oder Verriffelungen vor, und die stufenlose Anpassung der Schleifaggregate bietet eine Optimierung des Schienenquerprofils – bei bis zu 80 km/h Arbeitsgeschwindigkeit!
Die Absaugtechnik fängt den Materialabtrag auf; die Staubbehälter fassen sechs Tonnen. Der Prozess wird exakt überwacht, und die Arbeitsergebnisse werden dokumentiert. Dank modularer Bauweise lassen sich zudem zwei Schleifzüge zu einer noch leistungsfähigeren twin-Version koppeln.
Prinzip:
High Speed Grinding basiert auf dem Prinzip des Umfangsschleifens, wobei alle Schleifkörper der Maschine passiv angetrieben (durch die Fahrbewegung) und hydraulisch zugestellt werden. Dieses patentierte Verfahren ermöglicht Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Der Abtrag von 0,1 mm wird routinemäßig durch drei Überfahrten (2x Schrupp-, 1x Schlichtmodus) sichergestellt.
Maschinenleistung:
Abtrag: ca. 50 µm pro Überfahrt, Rauhigkeit Ra < 8 µm
Arbeitsgeschwindigkeit: 60 bis 100 km/h (Normal 80 km/h)
Reichweite: ca. 100 km pro Schicht
Weichen werden ohne Einschränkung durchfahren, von der Bearbeitung aber ausgespart, Schaltmittel/Bahnübergänge müssen nicht ausgebaut werden.
Einsatzgebiete für das High Speed Grinding sind:
Präventivschleifen: Vermeidung von Rollkontaktermüdungsschäden durch regelmäßiges Entfernen der ermüdeten Schienenoberfläche, dadurch dauerhaft gute Qualität des Fahrwegs. Der Arbeitsbetrieb erfolgt im Fahrplan.
Walzhautschleifen: Zweck des Walzhaut- oder Erstlagenschliffs ist die Verzögerung von Riffelbildung sowie die Beseitigung bauseitig entstandener Schienenfehler. Hierbei werden 0,2 bis 0,3 mm von der Schienenoberfläche entfernt, welches in 5 bis 6 Überfahrten bei geringster Baubehinderung geschieht.
Akustikschleifen: Instandhaltung der Fahrflächenebenheit bedeutet, dies bedeutet Reduzierung des durchschnittlichen Schienenlärms durch regelmäßige Schienenpflege, zudem Minimierung von Verriffelungen und Schlupfwellen.
Schmierfilmbeseitigung: Herbstliche, durch Laub verursachte Schmierfilme auf der Schiene führen alljährlich zu erheblichen Betriebsproblemen. Auch andere Schmierfilme, beispielsweise durch Industrieansiedlungen an der Strecke und deren Luftverunreinigungen verursacht, können Probleme bei der Anfahrt oder beim Bremsen verursachen. Zudem kann die Signalgebung beeinträchtigt werden.
Quelle: Vossloh Rail Service GmbH und eigene Sichtung. Armin Schwarz
Der Vossloh Hochgeschwindigkeitsschleifzug HSG - 2 (Vossloh High Speed Grinding), Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-VMRS 9980 9527 002-6, der Vossloh Mobile Rail Services GmbH (Bützow), abgestellt am 22.01.2017 beim ICE-Bahnhof Montabaur.
Armin Schwarz
Ein LINT im rechtem Licht.....
Der VT 208 (95 80 0640 108-6 D-HLB), ein Alstom Coradia LINT 27 der HLB, ex vectus VT 208, fährt am 22.01.2017,als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" die Verbindung Siegen - Betzdorf/Sieg - Au/Sieg - Altenkirchen - Westerburg, kurz vor Hachenburg in Richtung Hachenburg. Armin Schwarz
Die RAILPOOL 187 311-6 (91 80 6187 311-6 D-Rpool), eine Bombardier TRAXX F140 AC3 LM auch bekannt als Last-Mile-Lokomotive, abgestellt am 22.01.2016 beim ICE-Bahnhof Montabaur.
Die TRAXX F140 AC3 LM wurde 2016 von Bombardier gebaut. Nach meiner Sichtung hat die Lok die Zulassung für Deutschland und Österreich. Für Ungarn und Rumänien sind die Zulassungen noch nicht erteilt (H und RO sind durchgestrichen).
Die TRAXX F140 AC LM ist eine vierachsige Lokomotive mit einer Leistung von 5.600 kW für den grenzüberschreitenden Einsatz. Die Lokomotive befördert hauptsächlich Güterzüge auf den europäischen Hauptstrecken, die mit 15 kV oder 25 kV elektrifiziert sind. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140km/h. Die Lokomotiven können in gemischter Mehrfachtraktion mit BR185 und BR186 eingesetzt werden.
Mehr als 2.140 TRAXX-Lokomotiven wurden bisher weltweit verkauft. Ihr modularer Aufbau macht sie so einzigartig: In rund 70 Prozent ihrer Bauteile sind alle TRAXX-Loks identisch. Sie sind 18,9 Meter lang, haben die gleichen Drehgestelle, Traktionsmotoren, Führerstände und Kommunikationssysteme. TRAXX-Lokomotiven fahren je nach Bedarf grenzüberschreitend und sind in 19 Ländern zugelassen. Die Baureihe 187 ist die erste Variante der Traxx-3-Reihe. Die interne Bezeichnung von Bombardier für die Baureihe 187 lautet Traxx F140 AC3 LM.
Die Endmontage der Lokomotiven erfolgt im Bombardier-Werk Kassel, einem Teil des ehemaligen Henschel-Werkes. Die Wagenkästen kommen aus Wrocław (Polen), die Drehgestelle aus Siegen. Antriebs-, Steuerungs- und Sicherheitssysteme werden in Mannheim und Hennigsdorf sowie in Västeras (Schweden) hergestellt.
Die Baureihe 187 ( Traxx F140 AC3 LM) wurde von Bombardier auf der Messe Transport und Logistik im Mai 2011 in München erstmals präsentiert. Die BR 187 ist eine für 15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstrom ausgerüstete Lokomotive, die mit einem 180 kW starken Dieselhilfsmotor vom Typ Deutz TCD2013 4V ausgestattet ist, um auch Streckenabschnitte ohne Oberleitung (Last Mile) befahren zu können. Im Dieselbetrieb werden alle vier Fahrmotoren betrieben; die Anfahrzugkraft ist dabei genauso hoch wie bei elektrischem Betrieb. Ohne Anhängelast kann eine Lokomotive der Baureihe 187 mit ihrem Dieselmotor eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erreichen; ein 2.000 Tonnen schwerer Zug kann noch auf 40 km/h beschleunigt werden. Der Diesel-Hilfsmotor verfügt über einen Hubraum von 7.150 cm³ und erfüllt die Stage-IIIB-Abgasnorm. Der Tankinhalt von 400 Litern reicht für bis zu acht Stunden Dieselbetrieb, kurze Strecken können auch ausschließlich mit der eingebauten Batterie zurückgelegt werden. Der Übergang von elektrischer Traktion zu Dieseltraktion kann während der Fahrt erfolgen. Für den Rangierbetrieb ist eine Funkfernsteuerung erhältlich.
Mit der Last Mile Funktion gehört der Wechsel der von elektrischer Lokomotive hin zu Rangier- oder regulärer Diesellok auf nicht-elektrifizierten Streckenabschnitten der Vergangenheit an. Das erhöht die Flexibilität etwa an Systemwechselbahnhöfen, Terminals, Werksbahnhöfen oder Häfen und somit die Effizienz des Schienenverkehrs. Das Dieselaggregat erfüllt die Stage IIIB/VERT-Anforderungen für emissionsarme Motoren, ist also ausgesprochen umweltfreundlich. Er erreicht bei geringer Geschwindigkeit maximale Zugkraft.
Die Baureihe 187 mit Last-Mile-Diesel ist mit Stand März 2016 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Bulgarien und Kroatien zugelassen.
Die Seitenflächen der Baureihe 187 verfügen über eine Vorrichtung zum Einspannen von Planen, auf denen Werbung angebracht werden kann
In die Entwicklung flossen Erfahrungen der in den USA eingesetzten Zweikraftlokomotive ALP-45DP ein. Erster Besteller dieser Lokomotiven war Ende 2010 der Fahrzeugvermieter Railpool mit fünf Exemplaren. Drei von diesen wurden an die BLS Cargo vermietet, die sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz einsetzt.
Im März 2014 wurden erste Fahrten im Rahmen des Zulassungsverfahren absolviert. Die Baureihe 187 mit Last-Mile-Diesel ist mit Stand März 2016 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Bulgarien und Kroatien zugelassen.
Im Mai 2013 gab die Deutsche Bahn AG bekannt, einen Rahmenvertrag mit Bombardier unterzeichnet zu haben, welcher die Lieferung von bis zu 450 weiteren elektrischen Traxx-Lokomotiven verschiedener Bauarten vorsieht.
Auf Grund der Ausschreibungsbedingungen musste Bombardier umfangreiche Änderungen an der Traxx 3 vornehmen. Insbesondere die Drehgestelle der neuen Version P189AC (Höchstgeschwindigkeit 160 km/h, optional 189 km/h) unterscheiden sich deutlich von denen der Baureihe 187.
Erste der Bestellungen (der DB):
Aus diesem Rahmenvertrag rief die Deutsche Bahn Tag 110 Fahrzeuge für DB Cargo (als Baureihe 187.1) sowie 20 Traxx P160AC3 für DB Regio (als Baureihe 147) ab.
Der Einbau einer Last-Mile-Einrichtung ist möglich, aber nach derzeitigen Planungen ist aber für den großen Rahmenvertrag von bis zu 450 Lokomotiven kein Einbau des Dieselmotors vorgesehen.
Weitere Aufträge:
Die israelische Staatsbahn bestellte im August 2015 zunächst 62 Lokomotiven mit einer Option über bis zu 32 weitere Exemplare. Die Lokomotiven mit einer Leistung von sechs Megawatt unter 25 Kilovolt kommen auf dem neu elektrifizierten Netz Israels zum Einsatz
TECHNISHE DATEN der BR 187 (TRAXX F140 AC3 LM)
Hersteller: Bombardier Transportation
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanordnung: Bo’Bo’
Länge über Puffer: 18.900 mm
Drehzapfenabstand: 10.440 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.600 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt)
Höhe: 4.283 mm
Breite: 2.977 mm
Lichtraumprofil: UIC 505-1
Dienstgewicht: 87 t
Fahrmotoren: 4 Asynchronmotoren
Bremse: Elektrische Bremse
Daten im Oberleitungsbetrieb:
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Dauerleistung: 5.600 kW
Anfahrzugkraft: 300 kN
Dauerzugkraft: 252 kN bei 80 km/h
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz~ und 25 kV 50 Hz~
Daten im Dieselbetrieb (Last-Mile):
Motor: Wassergekühlter Deutz 6-Zylinder Reihen-Dieselmotoren mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung vom Typ TCD 2013 L6 4V (Der Motor ist aus der Großserienproduktion)
Nenndrehzahl: 1.800 – 2.000 U/min
Motorhubraum: 7.150 cm³
Abgasnorm: Stage-IIIB
Motorgewicht: ca. 650 kg
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Dauerleistung: 180 kW (245 PS)
Anfahrzugkraft: 260 kN (Last Mile)
Tankinhalt: 400 l
Zugsicherung: GSMR Zugfunk, ETCS, PZB, LZB, ZUB, Signum
Armin Schwarz
Eine 185.2 (TRAXX F140 AC2) der der DB Cargo AG fährt am 21.01.2017 mit einem gemischten Güterzug über den Rudersdorfer Viadukt in Richtung Siegen. Armin Schwarz
Das gleiche Bild, wie mein 2000ste bei Bahnbilder.de, nur ein ganz anderer Zuschnitt...
Ein Alstom Coradia LINT 27 (BR 640) der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 21.01.2017, als RB 95 "Sieg-Dill.Bahn" Dillenburg - Siegen, Umlauf RB 61668, über den Rudersdorfer Viadukt in Richtung Siegen. Armin Schwarz
Ein Alstom Coradia LINT 27 (BR 640) der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 21.01.2017, als RB 95 "Sieg-Dill.Bahn" Siegen - Dillenburg, Umlauf RB 61665, über den Rudersdorfer Viadukt in Richtung Dillenburg und erreicht bald Rudersdorf. Armin Schwarz
Der VT 504 ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation (95 80 1648 104-5 D-HEB / 95 80 1648 604-4 D-HEB) der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 18.01.2017, als RB 96 "Hellertalbahn" (Neunkirchen - Herdorf - Betzdorf), Umlauf 61772, in den Bahnhof Herdorf ein. Armin Schwarz
Der VT 504 ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation (95 80 1648 104-5 D-HEB / 95 80 1648 604-4 D-HEB) der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 18.01.2017, als RB 96 "Hellertalbahn" (Neunkirchen - Herdorf - Betzdorf), Umlauf 61772,vom Bahnhof Herdorf weiter in Richtung Betzdorf. Armin Schwarz
Auch wenn das Ausfahrtssignal (N2) auf Gleis 2 Hp 0 („Halt!“) zeigt, so darf die Lok 44 der KSW -Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (92 80 1271 004-4 D-KSW) mit ihrem Coilgüterzug, in Rangiergeschwindigkeit weiter fahren, denn das kleine Schutzsignal (Sh) zeigt Signal Sh 1 - Fahrverbot aufgehoben. Armin Schwarz
Der VT 261 (95 80 0648 161-7 D-HEB / 95 80 0648 661-6 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), ex vectus VT 261 am 17.01.2017, RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Westerburg - Altenkirchen - Au/Sieg - Siegen), Umlauf RB 61730, von Hachenburg weiter in Richtung Altenkirchen. Er befährt die Oberwesterwaldbahn (KBS 461) zwischen Hachenburg und Ingelbach. Armin Schwarz
Bei Schneefall....
Der VT 504 ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation (95 80 1648 104-5 D-HEB / 95 80 1648 604-4 D-HEB) der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 08.01.2017, als RB 96 "Hellertalbahn" (Neunkirchen - Herdorf - Betzdorf), Umlauf 61776, und erreicht bald den Bahnhof Herdorf.
Der LINT 41 wurde im Juli 2015 von ALSTOM LHB (Salzgitter) an die HLB für den Standort Siegen ausgeliefert. Eigentlich müssten diese LINT mit der neuen Kopfform ja LINT 42 heißen, da sie mit einer Länge von 42,17 m etwas länger sind als die ursprünglichen LINT 41 (41,81 m). Denn die Bezeichnung LINT 41 bedeutet „leichter innovativer Nahverkehrstriebwagen“, die 41 steht für die Länge der vollen Meter (bei dem ursprünglichen 41,81 m). Wird die Bezeichnung „H“ (LINT 41/H) verwendet, so sind es Hochflur-Fahrzeuge. Dies hier sind aber zweiteilige Niederflur-Dieseltriebwagen, welches man gut an der bis unten gehenden Tür erkennen kann.
Die LINT-Triebwagen sind in Stahlbauweise ausgeführt. Bei den LINT 41 wird pro Wagenkasten ein Enddrehgestell von einer dieselmechanischen Antriebsanlage mit liegend eingebauten MTU-Reihen-Sechszylinder-Dieselmotoren mit Leistung von 390 kW über eine Gelenkwelle angetrieben.
Bis zu drei Einheiten sind über automatische Scharfenbergkupplung Typ 10 zu einem Zug kuppelbar.
Als Bremsen werden druckluftbetätigte Scheibenbremsen verwendet, an je einem Triebdrehgestell befinden sich zusätzlich Magnetschienenbremsen. Als Feststellbremse sind Federspeicher vorhanden. Die Bremsanlagen ist von Knorr-Bremse. Die Fahrzeuge der HLB (wie auch die DB Regio) verwenden zudem Retarder als hydrodynamische Ergänzungsbremse. Die Fahrzeuge verfügen zusätzlich über Rußpartikelfilter.
Die Fahrzeuge verfügen über voneinander unabhängige Führerraumklimaanlagen und Fahrgastraumklimaanlagen. Je Wagenkasten sind zwei Dachklimageräte vorhanden. Die Abwärme der Dieselmotoren wird zur Beheizung von Fahrgasträumen und Führerräumen genutzt. Reicht die Abwärme nicht aus, so werden dieselbefeuerte Zusatzheizgeräte zugeschaltet. Geliefert wird die Heizungs-, Lüftungs-, Klimaanlage von „Spheros“ (ehemals Webasto).
Die Steuerschränke im Führerraum werden als Sonderlösung von Rittal produziert und von Alstom ausgerüstet.
Technische Daten:
Baureihenbezeichnung: 1 648 (anstelle der alten Ausführung 0 648)
Hersteller: Alstom Transport Deutschland GmbH
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Radsatzfolge: Bx’ (2) By’
Länge: 42,17 m
Breite: 2.750 mm
Drehzapfenabstand: 16.500 mm
Drehgestellachsstand (Antriebsgestelle): 1.900 mm
Drehgestellachsstand (Jakobsgestell): 2.700 mm
Eigengewicht: 76,3 t
Geschwindigkeit: 140 km/h
Leistung: 2 x 390 kW
Fahrgastsitzplätze: 8 in der 1. Klasse und 94 in der 2. Klasse
Niederfluranteil: 60 %
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Typ 10
Fahrzeugbestand der HLB: 7
Armin Schwarz
Die 120 206-8 (ex 120 117-7) der DB Regio NRW mit 6 DoSto´s als RE 9 - Rhein Sieg Express (RSX) Aachen - Köln - Siegen erreicht am 16.07.2016 bald den Bahnhofes Betzdorf/Sieg.
Die Lok wurde 1987 bei Krupp unter der Fabriknummer 5572 gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von AEG, und als 120 117-7 an die DB geliefert. 2010 erfolgte der Umbau mit einem Nahverkehrspaket (Zugzielanzeiger, Zugabfertigungssystem, Server u. a.) in die heutige 91 80 6120 206-8 D-DB.
Der große Vorteil der BR 120.2 liegt in den erhöhten fahrdynamischen Werten, dadurch kann ein Zug hier auf der Siegstrecke mit sechs Doppelstockwagen gebildet werden, statt wie mit einer 111er mit fünf Doppelstockwagen. Armin Schwarz
Zweiachsgier Zement Silowagen mit Druckluft-Entleerung der Gattung Ucs 909 (ex Staubbehälterwagen Kds 56), 33 80 D-MEG 9107 569-9 der Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (ein Tochterunternehmen der DB
Cargo AG und der VTG Rail Logistics GmbH) am 16.07.2016 im Zugverband (bei einer Zugduchfahrt) in Betzdorf/Sieg..
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Ucs 909 (ex Kds 56)
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer : 9.040 mm
Achsabstand: 5.000 mm
Wagenhöhe: 4.616 mm (wegen der Wagenhöhe nicht mehr RIV-fähig)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
zul. Gesamtgewicht: 40,00 t
Eigengewicht: 11.850 kg
Nutzlast: 28,1 t
Kleinster bef. Halbmesser: 35 m
Gesamtvolumen: 34 m³ (2x 17 m³)
Betriebsdruck: 2,50 bar
Prüfdruck: 5 bar
Tankcode: 05.18
Ladegut: Zement Armin Schwarz
Die 111 011-3 (91 80 6111 011-3 D-DB) der DB Regio schiebt am 16.07.2016 den RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln - Aachen von Betzdorf/Sieg weiter in Richtung Köln.
Die 111er wurde 1975 von Krauss-Maffei AG in München unter der Fabriknummer 19748 gebaut, der elektrische Teil ist von Siemens. Armin Schwarz
Die Tartaruga (deutsch: Schildkröte) E.444.011 (91 83 2444 011-7 I-TI) der Trenitalia am 29.12.2015 mit einem IC im Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral).
Die in den 1960er Jahren geplante Neubaustrecke Florenz–Rom benötigte Lokomotiven, die die maximal acht Wagen langen Rapido-Züge mit 200 km/h oder die gemischtklassigen, maximal zwölf Wagen lange Expresszüge mit 160 km/h zogen. Daher wurde in den Studienbüros des FS-Maschinendienstes Servizio Materiale e Trazione eine gleisschonende, stark motorisierte Bo'Bo'-Elektrolokomotive entworfen, die sich durch tiefangelenkte, drehzapfen- und wiegenlosen Drehgestelle mit kurzem Achsstand auszeichnete. Die Alternativentwicklung einer Co'Co'-E-Lok der Baureihe E.666 kam über einen Prototyp nicht heraus.
Der Lokkasten der E.444 lastet über Sekundärfedern und Schräglenker auf einem Hilfslenker. Dieser liegt wiederum auf Gleitdrehbahnen auf dem Drehgestellrahmen. Die Zug- und Bremskräfte werden durch tiefangelenkte Stahlseile, die unter dem Drehgestell geführt werden, übertragen. Hohlwellen-Antriebe übertragen das Drehmoment auf die Achsen, wobei zur Übertragung Winkelhebel-Gelenkkupplungen mit sogenanntem „tanzenden Ring“ Verwendung finden.
Die E.444 besitzt eine feingestufte Schützensteuerung, die in Verbindung mit sechs Feldschwächungsgraden und 43 Widerstandskombinationen arbeitet. Die 1120 kW-Motoren sind in Serien-Parallelgruppierung geschaltet. Die Widerstandsbremse erbring zwischen 200 km/h und 50 km/h eine Verzögerungskraft von 88 kN. Im Inneren der E-Lok sind die Anfahr- und Bremswiderstände eingebaut; die erhitzte Luft wird durch die Dachhutze nach außen abgeleitet.
Von 1989 bis 1997 wurden alle E.444 modernisiert: Der Führerstand wurde neu aufgebaut und besitzt nun eine kastenartige anstelle der eleganten runden Form. Dadurch wurde der Führerstand geräumiger. Gleichzeitig sind die Führerkabinen asbestfrei, lärmgedämmt und klimatisiert. Die Traktionselektrik blieb unverändert, erhielt aber eine elektronische Vorsteuerung. Gleichzeitig wurden die Motorgeneratoren durch statische Hilfsbetriebeumrichter ersetzt, sofern dies nicht schon vor 1982 geschehen war. Die umgebauten E-Loks erhielten die Bezeichnung E.444R (riqualificata, deutsch: wiederbefähigt).
Technische Daten:
Gebaute Stückzahl: 117
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge: 16.840 mm
Höhe: 4.300 mm
Breite: 3.020 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.020 mm
Dienstgewicht: 83 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Dauerleistung: 4.272 kW (5.729 PS)
Anfahrzugkraft: 201 kN
Treibraddurchmesser: 1.250 mm
Stromsysteme: 3.000 V DC / 1.500 V DC
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Hohlwellen-Antrieb
Bremse: Widerstandsbremse
Armin Schwarz
Der ETR 400.06 als "Frecciarossa 1000" der Trenitalia fährt am 29.12.2015 aus dem Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral). Der Frecciarossa (deutsch: roter Pfeil) ist eine Zuggattung für Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Die Züge verkehren auf Schnellfahrstrecken, zwischen Turin, Mailand, Rom und Neapel. Armin Schwarz
Der ETR 400.06 als "Frecciarossa 1000" der Trenitalia verlässt am 29.12.2015 den Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral). Der Frecciarossa (deutsch: roter Pfeil) ist eine Zuggattung für Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Die Züge verkehren auf Schnellfahrstrecken, zwischen Turin, Mailand, Rom und Neapel. Armin Schwarz
Mal im Vergleich eine E.402A und die Weiterentwicklung daraus eine E.402B
Oben: Die E.402.007 (91 83 2402 007-5 I-TI) eine E.402A der Trenitalia ist am 29.12.2015 beim Bahnhof Milano Centrale abgestellt.
Unten: Die E.402.168 (91 83 2402 168-5 I-TI) eine E.402B der Trenitalia in Frecciabiancalackierung fährt am 29.12.2015 aus dem Bahnhof Milano Centrale.
Am Auffälligsten ist der neu gestaltete und futuristischere Wagenkasten, dieser wurde Pininfarina designt. Die E.402B ist ca. 2 t schwerer, 980 mm länger, zudem erreicht die E.402B nur eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, ihr Vorgängermodell kann 220 km/h erreichen.
Armin Schwarz
Als Lokportrait……
Die SBB Cargo Re 484 021 "Gotthardo" (91 85 4 484 021-1 CH-SBBC / 91 83 2 484 021-7 I-SBBC) kommt am 22.06.2016 mit einem Ralpin-Zug (Rola-Zug) im Bahnhof Domodossola aus Richtung Süden an. Im Domodossola wird sie dann von einer BLS Re 485 (Traxx F140 AC1) abgelöst und den Zug dann, via dem Simplon-Tunnel nach Freiburg im Breisgau bringt.
Die TRAXX F140 MS2 wurde 2006 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 34297 gebaut. Sie hat die Zulassung und Zugsicherung für die Schweiz und Italien.
Die Re 484 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist eine Baureihe von Vierstrom-Elektrolokomotiven, die von Drehstrom-Asynchronmotoren angetrieben wird. Die Lokomotiven stammen aus der TRAXX-Familie von Bombardier Transportation und tragen die Herstellerbezeichnung TRAXX F140 MS2.
2003 entschied sich SBB Cargo als erster Betreiber in Europa, die TRAXX-Plattform von Bombardiers (1,5kV / 3kV DC + 15kV / 25kV AC) mit vier Spannungen zu bestellen. Bis dahin existierten diese Maschinen nur auf Papier. Für Bombardier stellte der Auftrag einen solchen Meilenstein dar, dass für die SBB Cargo 484 001, die erste TRAXX-Lokomotive, die auf allen vier wichtigsten europäischen Fahrleitungssystemen eingesetzt werden konnte, die Seriennummer 34000 reserviert wurde.
Die SBB Cargo Re 484-Serie wurde in drei Tranchen ausgeliefert. Der erste Auftrag mit der Re 484 001-012, der im Jahr 2005 abgeschlossen wurden. Im selben Jahr wurde auch der erste Folgeauftrag von sechs Maschinen abgegeben (Re 484 013-018). 2007 wurden drei zusätzliche Maschinen gebaut (Re 484 019-021).
Die Maschinen werden ausschließlich für Dienstleistungen in Italien und der Schweiz seit Lieferung verwendet. Sie verfügen entsprechend über eine 15 kV 16,7 Hz Wechselstromausrüstung (AC) und eine 3 kV Gleichstromausrüstung (DC). Die Umrichteranlage würde auch den Einsatz unter den anderen in Europa verwendeten Stromsystemen 25 kV 50 Hz (AC) und 1,5 kV (DC) erlauben, jedoch ist die Lokomotive nicht mit den dafür notwendigen Zugsicherungssystemen ausgerüstet.
Die Re 484 ist eine Weiterentwicklung der TRAXX-Baureihe F140 AC1 (DB BR 185, SBB Re 482, u. a.), gegenüber welcher sie als augenfälligste Änderung einen überarbeiteten Lokkasten besitzt. Die Änderung erfolgte, um den neuen, strengeren Sicherheitsnormen bezüglich Crashfestigkeit zu genügen. Sie ist am einfachsten an der Lokfront zu erkennen, welche im Bereich der unteren Signalleuchten gerade nach unten verläuft und nicht eingezogen ist wie bei der ersten Serie der BR 185. Außerdem ist unterhalb der Stirnfenster eine Klappe für den Ausbau der Klimaanlage angebracht und die Anzahl der Griffstangen im Frontbereich erhöht worden. Die Lokomotive erhielt auch eine neue wassergekühlte IGBT Umrichteranlage.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Gebaute Stückzahl: 21
Umgrenzungsprofil: UIC 505-1
Länge über Puffer: 18.900 mm
Virtueller Drehgestellmittenabstand: 10.440 mm
Radsatzabstand im Drehgestell: 2.600 mm
Höhe: 4.283 mm
Breite: 2.977 mm
Dienstgewicht: 85,4 t
Radsatzlast: 21.5 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Stundenleistung: 5.600 kW
Anfahrzugkraft: 300 kN
Max. elektrische Bremskraft: 240 kN
Leistung elektrische Bremse: 5.6 MW (bei AC) / 2.6 MW (bei DC)
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu)/ 1.170 mm (abgenutzt)
Motorentyp: Drehstrom-Asynchronmotoren
Stromrichter: 2 x MITRAC TC 3300
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Tatzlagerantrieb
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom (AC) und 3 kV Gleichstrom (25 kV 50 Hz AC und 1,5 kV DC wären aber auch möglich)
Anhängelasten: bis 6 Promille 1.950 t, bis 12 Promille 1.620 t und bis 26 Promille 700 t
Fördervolumen des Kompressors: 2.400 l/min
Hauptluftbehältervolumen: 800 l
Besonderheiten: Automatische Feuerlöschanlage, Rückseheinrichtung (Videokameras) Armin Schwarz
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