hellertal.startbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden  | Eigene Seite eröffnen 
Forum   Impressum

Neue Bilder

40634 Bilder
<<  vorherige Seite  1122 1123 1124 1125 1126 1127 1128 1129 1130 1131 nächste Seite  >>

Eigentlich ist auf der Bahnstrecke Herdorf–Unterwilden der Freien Grunder Eisenbahn AG (heute Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) der Personenverkehr bereits am 31. Oktober 1950 eingestellt worden, doch am 02.06.2012 gab es eine Sonderfahrt vom Förderverein Schienenbus e.v., Menden. 

Hier fährt die Schienenbusgarnitur, bestehend aus Schienenbus 796 690-6, Beiwagen 996 309-1 und Schienenbus 796 802-7, durch Neunkirchen-Struthütten in Richtung Neunkirchen. 

Lebensläufe der Fahrzeuge:
Der Schienenbus 796 690-6 wurde 1960 von der Waggonfabrik Uerdingen unter der Fabriknummer 66577 gebaut. 
Der Beiwagen 996 309-1 wurde 1962 von Rathgeber in München unter der Fabriknummer 20302/24 gebaut.
Der Schienenbus 796 802-7 wurde 1961 von MAN in Nürnberg unter der Fabriknummer 146684 gebaut.
Eigentlich ist auf der Bahnstrecke Herdorf–Unterwilden der Freien Grunder Eisenbahn AG (heute Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) der Personenverkehr bereits am 31. Oktober 1950 eingestellt worden, doch am 02.06.2012 gab es eine Sonderfahrt vom Förderverein Schienenbus e.v., Menden. Hier fährt die Schienenbusgarnitur, bestehend aus Schienenbus 796 690-6, Beiwagen 996 309-1 und Schienenbus 796 802-7, durch Neunkirchen-Struthütten in Richtung Neunkirchen. Lebensläufe der Fahrzeuge: Der Schienenbus 796 690-6 wurde 1960 von der Waggonfabrik Uerdingen unter der Fabriknummer 66577 gebaut. Der Beiwagen 996 309-1 wurde 1962 von Rathgeber in München unter der Fabriknummer 20302/24 gebaut. Der Schienenbus 796 802-7 wurde 1961 von MAN in Nürnberg unter der Fabriknummer 146684 gebaut.
Armin Schwarz


In den Wäldern des Siegerlandes: Schienenbusgarnitur der FSB - Förderverein Schienenbus e.v. (Menden) auf Sonderfahrt, hier am 02.06.2012 in Neunkirchen-Salchendorf auf dem Gleis der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), ex Freien Grunder Eisenbahn, kurz vor der Spitzkehre Pfannenberg. 

Die Garnitur bestand aus Motorwagen 796 802-7 , Beiwagen 996 309-1 und dem Motorwagen 796 690-6.

NEUE Version in 1200px
In den Wäldern des Siegerlandes: Schienenbusgarnitur der FSB - Förderverein Schienenbus e.v. (Menden) auf Sonderfahrt, hier am 02.06.2012 in Neunkirchen-Salchendorf auf dem Gleis der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), ex Freien Grunder Eisenbahn, kurz vor der Spitzkehre Pfannenberg. Die Garnitur bestand aus Motorwagen 796 802-7 , Beiwagen 996 309-1 und dem Motorwagen 796 690-6. NEUE Version in 1200px
Armin Schwarz

Sonderfahrt vom Förderverein Schienenbus e.v., Menden am 02.06.2012, u.a. von Herdorf zur Grube Pfannenberger Einigkeit eine priv. Strecke der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (Betriebsstätte Freien Grunder Eisenbahn - NE 447). Um die letzten Höhenmeter zu überwinden gibt es hier die Spitzkehre Pfannenberg in der ein letzter Richtungswechsel erfolgt.

Hier fährt die Schienenbusgarnitur, bestehend aus Schienenbus 796 690-6, Beiwagen 996 309-1 und Schienenbus 796 802-7, nun hinauf.

Heute gibt es zwischen Herdorf und der Grube Pfannenberger Einigkeit noch jeden Werktag Güterverkehr, obwohl die Erzgrube Pfannenberger Einigkeit ihren Betrieb im April 1962 aufgegeben hat. An ihrer Stelle benötigen seitdem die Schäfer Werke KG den Anschluss für die Zulieferung von Stahlcoils sowohl als Rohstoff als auch für ihren Handel mit deren Zuschnitten nach Kundenwunsch.

Eigentlich war und ist die Steigung nicht so das Problem, aber die Wagen sind schwer. Früher ging es mit beladenen Erzwagen hinab, heute geht es mit beladenen Coilwagen hinauf.
Sonderfahrt vom Förderverein Schienenbus e.v., Menden am 02.06.2012, u.a. von Herdorf zur Grube Pfannenberger Einigkeit eine priv. Strecke der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (Betriebsstätte Freien Grunder Eisenbahn - NE 447). Um die letzten Höhenmeter zu überwinden gibt es hier die Spitzkehre Pfannenberg in der ein letzter Richtungswechsel erfolgt. Hier fährt die Schienenbusgarnitur, bestehend aus Schienenbus 796 690-6, Beiwagen 996 309-1 und Schienenbus 796 802-7, nun hinauf. Heute gibt es zwischen Herdorf und der Grube Pfannenberger Einigkeit noch jeden Werktag Güterverkehr, obwohl die Erzgrube Pfannenberger Einigkeit ihren Betrieb im April 1962 aufgegeben hat. An ihrer Stelle benötigen seitdem die Schäfer Werke KG den Anschluss für die Zulieferung von Stahlcoils sowohl als Rohstoff als auch für ihren Handel mit deren Zuschnitten nach Kundenwunsch. Eigentlich war und ist die Steigung nicht so das Problem, aber die Wagen sind schwer. Früher ging es mit beladenen Erzwagen hinab, heute geht es mit beladenen Coilwagen hinauf.
Armin Schwarz


Schienenbusgarnitur der FSB - Förderverein Schienenbus e.v. (Menden) auf Sonderfahrt, hier am 02.06.2012 in Neunkirchen-Salchendorf auf dem Gleis der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), ex Freien Grunder Eisenbahn, fährt von der Spitzkehre hinauf zur ehem. Grube Pfannenberger Einigkeit, wo heute ein Industriebetrieb ist.

Die Garnitur bestand aus Motorwagen 796 690-6, Beiwagen 996 309-1 und dem Motorwagen 796 802-7.
Schienenbusgarnitur der FSB - Förderverein Schienenbus e.v. (Menden) auf Sonderfahrt, hier am 02.06.2012 in Neunkirchen-Salchendorf auf dem Gleis der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), ex Freien Grunder Eisenbahn, fährt von der Spitzkehre hinauf zur ehem. Grube Pfannenberger Einigkeit, wo heute ein Industriebetrieb ist. Die Garnitur bestand aus Motorwagen 796 690-6, Beiwagen 996 309-1 und dem Motorwagen 796 802-7.
Armin Schwarz

Die SBB Re 4/4 II 11156 (und am Zugschluss eine weitere) sind mit einem Dispo Zug Richtung Lausanne bei Cully unterwegs.
einen lieben Gruss 
Stefan
Die SBB Re 4/4 II 11156 (und am Zugschluss eine weitere) sind mit einem Dispo Zug Richtung Lausanne bei Cully unterwegs. einen lieben Gruss Stefan
Stefan Wohlfahrt

Ein SBB ETR 610 bzw. RABe 503 als EC Milano - Genève bei der Druchfahrt in Cully.
16. Okt. 2017
Ein SBB ETR 610 bzw. RABe 503 als EC Milano - Genève bei der Druchfahrt in Cully. 16. Okt. 2017
Stefan Wohlfahrt

Die BLS Tm 2/2 - 097 bzw. Tm 235 097-3 (Tm 98 85 52 35 095-7 CH-BLS), ex BN 97 (Bern-Neuenburg-Bahn), abgestellt am 28.05.2012 bei Bahnhof Goppenstein, aufgenommen aus dem fahrenden Zug. Die diesel-elektrische Rangierlok wurde 1984 von Stadler unter der Fabriknummer 164 gebaut, der elektr. Teil von BBC, der Dieselmotor ist von Mercedes-Benz.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 7.950 mm
Achsabstand: 4.050 mm
Eigengewicht: 29 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h (geschleppt 75 km/h)
Leistung: 350 kW
Motor: 12-Zylinder Mercedes-Benz Dieselmotor
Raddurchmesser: 960 mm 
Bremse:  OP, Wb, Hf
Die BLS Tm 2/2 - 097 bzw. Tm 235 097-3 (Tm 98 85 52 35 095-7 CH-BLS), ex BN 97 (Bern-Neuenburg-Bahn), abgestellt am 28.05.2012 bei Bahnhof Goppenstein, aufgenommen aus dem fahrenden Zug. Die diesel-elektrische Rangierlok wurde 1984 von Stadler unter der Fabriknummer 164 gebaut, der elektr. Teil von BBC, der Dieselmotor ist von Mercedes-Benz. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 7.950 mm Achsabstand: 4.050 mm Eigengewicht: 29 t Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h (geschleppt 75 km/h) Leistung: 350 kW Motor: 12-Zylinder Mercedes-Benz Dieselmotor Raddurchmesser: 960 mm Bremse: OP, Wb, Hf
Armin Schwarz

Ein BLS Dienstzug abgestellt im Bahnhof Goppenstein am 28.05.2012, aufgenommen aus dem fahrenden Zug, bestehend aus:
Vorne der zweiachsige Schneepflugwagen X-v 40 63 94 05 001-6, Baujahr 1961 (Umbau 1993), mit den
TECHNISCHE DATEN (gemäß Anschriften):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Puffer: 8.540 mm
Eigengewicht: 21.200 kg
Max. Ladegewicht: 9.000 kg (ab Streckenklasse A)
Ladefläche: 17,7 m²

dahinter der zweiachsige Flachwagen X-w 40 63 94 05 189-9, Baujahr 1953 (Umbau 1984), beladen u.a. mit einem Werkstatt-Container; 

und hinten der diesel-elektrische Tm 2/2 Traktor (Rangierlok) Tm 235 097-3 (Tm 98 85 52 35 095-7 CH-BLS), ex BN 97 (Bern-Neuenburg-Bahn), Baujahr 1984 von Stadler unter Fabriknummer 164( elektr. Teil von BBC, der Dieselmotor ist von Mercedes-Benz).
Ein BLS Dienstzug abgestellt im Bahnhof Goppenstein am 28.05.2012, aufgenommen aus dem fahrenden Zug, bestehend aus: Vorne der zweiachsige Schneepflugwagen X-v 40 63 94 05 001-6, Baujahr 1961 (Umbau 1993), mit den TECHNISCHE DATEN (gemäß Anschriften): Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 2 Länge über Puffer: 8.540 mm Eigengewicht: 21.200 kg Max. Ladegewicht: 9.000 kg (ab Streckenklasse A) Ladefläche: 17,7 m² dahinter der zweiachsige Flachwagen X-w 40 63 94 05 189-9, Baujahr 1953 (Umbau 1984), beladen u.a. mit einem Werkstatt-Container; und hinten der diesel-elektrische Tm 2/2 Traktor (Rangierlok) Tm 235 097-3 (Tm 98 85 52 35 095-7 CH-BLS), ex BN 97 (Bern-Neuenburg-Bahn), Baujahr 1984 von Stadler unter Fabriknummer 164( elektr. Teil von BBC, der Dieselmotor ist von Mercedes-Benz).
Armin Schwarz


BLS Autoverlad Lötschberg im Bahnhof Goppenstein am 28.05.2012. Die BLS Re 4/4 168  Baltschieder  (Re 425 168) und die BLS Re 4/4 180  Ville de Neuchâtel  (Re 425 180) stehen mit den Autoverladezügen bereit.
BLS Autoverlad Lötschberg im Bahnhof Goppenstein am 28.05.2012. Die BLS Re 4/4 168 "Baltschieder" (Re 425 168) und die BLS Re 4/4 180 "Ville de Neuchâtel" (Re 425 180) stehen mit den Autoverladezügen bereit.
Armin Schwarz


MGB Schneeplug X2906, ein zweiachsiger Spurpflug, abgestellt am 28.05.2012 beim Werkstattareal in Brig, aufgenommen aus einem fahrenden IR.
MGB Schneeplug X2906, ein zweiachsiger Spurpflug, abgestellt am 28.05.2012 beim Werkstattareal in Brig, aufgenommen aus einem fahrenden IR.
Armin Schwarz

Der Rangiertraktor (Rangierlok) Tm 232 227-9 (Tm 98 85 5 232 227-9 CH-SBBC) der SBB Cargo, ex SBB Tm IV -  9677, ist am 28.05.2012 beim Bahnhof Martigny abgestellt.

Die Lok wurde 1976 von der SLM unter der Fabriknummer 5084 gebaut und an die SBB, als Tm IV -  9677, geliefert. Ein Umbau, Remotorisierung (einschl. Partikelfiltern der neuesten Generation ohne Brenner) und Einbau einer Funkfernsteuerung erfolgte ca. im Jahr 2010 im SBB Industriewerk Biel, danach erfolgte die Umzeichnung in Tm 232 227-9.
Der Rangiertraktor (Rangierlok) Tm 232 227-9 (Tm 98 85 5 232 227-9 CH-SBBC) der SBB Cargo, ex SBB Tm IV - 9677, ist am 28.05.2012 beim Bahnhof Martigny abgestellt. Die Lok wurde 1976 von der SLM unter der Fabriknummer 5084 gebaut und an die SBB, als Tm IV - 9677, geliefert. Ein Umbau, Remotorisierung (einschl. Partikelfiltern der neuesten Generation ohne Brenner) und Einbau einer Funkfernsteuerung erfolgte ca. im Jahr 2010 im SBB Industriewerk Biel, danach erfolgte die Umzeichnung in Tm 232 227-9.
Armin Schwarz


Der Rangiertraktor (Rangierlok) Tm 232 227-9 (Tm 98 85 5 232 227-9 CH-SBBC) der SBB Cargo, ex SBB Tm IV -  9677, ist am 28.05.2012 beim Bahnhof Martigny abgestellt.

Die Lok wurde 1976 von der SLM unter der Fabriknummer 5084 gebaut und an die SBB, als Tm IV -  9677, geliefert. Ein Umbau, Remotorisierung (einschl. Partikelfiltern der neuesten Generation ohne Brenner) und Einbau einer Funkfernsteuerung erfolgte ca. im Jahr 2010 im SBB Industriewerk Biel, danach erfolgte die Umzeichnung in Tm 232 227-9. 

Als Tm IV werden bei der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die 80 Rangiertraktoren mit Dieselantrieb bezeichnet, die zwischen 1970 und 1978 beschafft (und von der SLM gebaut) wurden. Der Index IV steht für die Leistungsklasse IV (über 350 PS).

Die Fahrzeuge wurden als fahrdrahtunabhängiges Fahrzeug für den Rangier- und Baudienst beschafft. Erstmals bei einer großen SBB-Fahrzeugserie, kam bei diesen Fahrzeugen die hydraulische Kraftübertragung zum Einsatz. Da das Turbowendegetriebe eine Ausrüstung für beide Fahrtrichtungen hatte, konnte auf das störungsanfällige mechanische Wendegetriebe verzichtet werden. Um die ungünstige Wirkungsgradcharakteristik abzuschwächen, wurde ein nur im Stillstand schaltbares Stufengetriebe eingebaut, das die Wahl zwischen einer Höchstgeschwindigkeit von 30 oder 60 km/h, oder die Wahl zwischen größerer Zugkraft oder größerer Geschwindigkeit ermöglicht.

Die Rangiertraktoren besitzen einen Außenrahmen mit obenliegenden Blattfedern, die sich auf die Achslager abstützen. Die Federn besitzen keinen Lastausgleich.

Die Kraftübertragung erfolgt von der Motorwelle über eine Kardanwelle (Gelenkwelle) zu einem zentralen Schaltgetriebe. Dieses ist als Voith-Turbogetriebe mit nachgeschaltetem Verteilgetriebe ausgeführt. Von dessen Antriebswelle (beidseitig)  weiter über zwei Gelenkwellen auf eine Achsgetriebe, das sich auf der jeweiligen Antriebachse befindet. Die beiden Achsen sind über die Gelenkwellen und Antriebswellen mechanisch verbunden.

Das Voith-Turbogetriebe ist ein vollautomatisch arbeitendes hydrodynamisches Strömungsgetriebe, das zwei Wandler besitzt. Als Betriebsflüssigkeit kommt Mineralöl zu Einsatz. Die beiden Wandler sind zueinander gegenläufig, wodurch die Fahrtrichtung geändert wird. Dem Turbogetriebe ist das Verteilgetriebe nachgeschaltet. Dort kann mechanisch die Übersetzung zwischen Rangier- und Streckengang geschaltet werden. Da es sich um ein nicht synchronisiertes Schaltgetriebe handelt, darf es nur im Stillstand geschaltet werden. Es besitzt auch eine Neutralstellung, in welchen der Schalthebel bei Schleppfahrt gebracht und verriegelt wird. Das Achsgetriebe besteht aus einem Kegelradgetriebe mit einem Übersetzungsverhältnis 1:3.357. Auf der der Kardanwelle abgewandten Seite ist das Gehäuse des Achsantriebes mit einer Drehmomentabstützung mit dem Fahrzeugrahmen verbunden.

Als Motor wurde ein schnelllaufender nicht aufgeladener 8-Zylinder Dieselmotor eingebaut. Die ersten Fahrzeuge waren mit einem MAN Motor des Typs R8V 16/18, mit 280 kW / 380 PS Leistung, ausgerüstet, dessen Produktion später von der MTU übernommen wurden. 

Umbau zu Tm 232
Neben der Neumotorisierung war der Einbau einer Zugsicherung der wichtigste Umbaupunkt, denn es werden doch heute vermehrt Streckenfahrten mit den Rangiertraktoren unternommen. Es kommt ein Caterpillar 6 Zylinder-Dieselmotor des Typs 13C Acert mit Ladeluftkühler und Partikelfilter zum Einbau. Die Motorleistung beträgt nun 310 kW, mehr lässt das hydraulische Getriebe auch nicht zu. Daneben wurde die Spannung der Steuerung von 36 Volt auf 24 Volt abgeändert. Neben dem Einbau einer neuen Sicherheitssteuerung und Zugsicherung werden auch alle Fahrzeuge mit einer modernen Funkfernsteuerung ausgerüstet. Die Umbauten wurden im Industriewerk Biel durchgeführt, das heute der SBB Division Personenverkehr zugeteilt ist.


TECHNISCHE DATEN (Tm 232, ex Tm IV)
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge über Puffer:  7.670 mm
Achsabstand:  3.570 mm
Treibraddurchmesser: 	 950 mm
Kleinster bef. Halbmesser: 	35m
Dienstgewicht: 	30 t
Höchstgeschwindigkeit: 30 (Rangiergang) / 60 km/h (Streckengang) / 90 km/h (geschleppt)
Traktionsleistung:  310 kW/421 PS (urspr. 280 kW / 380 PS)
Anfahrzugkraft: 90 kN
Dauerzugkraft:  60 kN
Motor (neu): 6 Zylinder Reihenmotor vom Typ Caterpillar 13C Acert)
Ursprünglicher Motor: 	8 Zylinder Reihenmotor vom Typ MAN Typs R8V 16/18
Leistungsübertragung:  Hydraulisch
Tankinhalt:  850 l (Diesel)
Der Rangiertraktor (Rangierlok) Tm 232 227-9 (Tm 98 85 5 232 227-9 CH-SBBC) der SBB Cargo, ex SBB Tm IV - 9677, ist am 28.05.2012 beim Bahnhof Martigny abgestellt. Die Lok wurde 1976 von der SLM unter der Fabriknummer 5084 gebaut und an die SBB, als Tm IV - 9677, geliefert. Ein Umbau, Remotorisierung (einschl. Partikelfiltern der neuesten Generation ohne Brenner) und Einbau einer Funkfernsteuerung erfolgte ca. im Jahr 2010 im SBB Industriewerk Biel, danach erfolgte die Umzeichnung in Tm 232 227-9. Als Tm IV werden bei der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die 80 Rangiertraktoren mit Dieselantrieb bezeichnet, die zwischen 1970 und 1978 beschafft (und von der SLM gebaut) wurden. Der Index IV steht für die Leistungsklasse IV (über 350 PS). Die Fahrzeuge wurden als fahrdrahtunabhängiges Fahrzeug für den Rangier- und Baudienst beschafft. Erstmals bei einer großen SBB-Fahrzeugserie, kam bei diesen Fahrzeugen die hydraulische Kraftübertragung zum Einsatz. Da das Turbowendegetriebe eine Ausrüstung für beide Fahrtrichtungen hatte, konnte auf das störungsanfällige mechanische Wendegetriebe verzichtet werden. Um die ungünstige Wirkungsgradcharakteristik abzuschwächen, wurde ein nur im Stillstand schaltbares Stufengetriebe eingebaut, das die Wahl zwischen einer Höchstgeschwindigkeit von 30 oder 60 km/h, oder die Wahl zwischen größerer Zugkraft oder größerer Geschwindigkeit ermöglicht. Die Rangiertraktoren besitzen einen Außenrahmen mit obenliegenden Blattfedern, die sich auf die Achslager abstützen. Die Federn besitzen keinen Lastausgleich. Die Kraftübertragung erfolgt von der Motorwelle über eine Kardanwelle (Gelenkwelle) zu einem zentralen Schaltgetriebe. Dieses ist als Voith-Turbogetriebe mit nachgeschaltetem Verteilgetriebe ausgeführt. Von dessen Antriebswelle (beidseitig) weiter über zwei Gelenkwellen auf eine Achsgetriebe, das sich auf der jeweiligen Antriebachse befindet. Die beiden Achsen sind über die Gelenkwellen und Antriebswellen mechanisch verbunden. Das Voith-Turbogetriebe ist ein vollautomatisch arbeitendes hydrodynamisches Strömungsgetriebe, das zwei Wandler besitzt. Als Betriebsflüssigkeit kommt Mineralöl zu Einsatz. Die beiden Wandler sind zueinander gegenläufig, wodurch die Fahrtrichtung geändert wird. Dem Turbogetriebe ist das Verteilgetriebe nachgeschaltet. Dort kann mechanisch die Übersetzung zwischen Rangier- und Streckengang geschaltet werden. Da es sich um ein nicht synchronisiertes Schaltgetriebe handelt, darf es nur im Stillstand geschaltet werden. Es besitzt auch eine Neutralstellung, in welchen der Schalthebel bei Schleppfahrt gebracht und verriegelt wird. Das Achsgetriebe besteht aus einem Kegelradgetriebe mit einem Übersetzungsverhältnis 1:3.357. Auf der der Kardanwelle abgewandten Seite ist das Gehäuse des Achsantriebes mit einer Drehmomentabstützung mit dem Fahrzeugrahmen verbunden. Als Motor wurde ein schnelllaufender nicht aufgeladener 8-Zylinder Dieselmotor eingebaut. Die ersten Fahrzeuge waren mit einem MAN Motor des Typs R8V 16/18, mit 280 kW / 380 PS Leistung, ausgerüstet, dessen Produktion später von der MTU übernommen wurden. Umbau zu Tm 232 Neben der Neumotorisierung war der Einbau einer Zugsicherung der wichtigste Umbaupunkt, denn es werden doch heute vermehrt Streckenfahrten mit den Rangiertraktoren unternommen. Es kommt ein Caterpillar 6 Zylinder-Dieselmotor des Typs 13C Acert mit Ladeluftkühler und Partikelfilter zum Einbau. Die Motorleistung beträgt nun 310 kW, mehr lässt das hydraulische Getriebe auch nicht zu. Daneben wurde die Spannung der Steuerung von 36 Volt auf 24 Volt abgeändert. Neben dem Einbau einer neuen Sicherheitssteuerung und Zugsicherung werden auch alle Fahrzeuge mit einer modernen Funkfernsteuerung ausgerüstet. Die Umbauten wurden im Industriewerk Biel durchgeführt, das heute der SBB Division Personenverkehr zugeteilt ist. TECHNISCHE DATEN (Tm 232, ex Tm IV) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Länge über Puffer: 7.670 mm Achsabstand: 3.570 mm Treibraddurchmesser: 950 mm Kleinster bef. Halbmesser: 35m Dienstgewicht: 30 t Höchstgeschwindigkeit: 30 (Rangiergang) / 60 km/h (Streckengang) / 90 km/h (geschleppt) Traktionsleistung: 310 kW/421 PS (urspr. 280 kW / 380 PS) Anfahrzugkraft: 90 kN Dauerzugkraft: 60 kN Motor (neu): 6 Zylinder Reihenmotor vom Typ Caterpillar 13C Acert) Ursprünglicher Motor: 8 Zylinder Reihenmotor vom Typ MAN Typs R8V 16/18 Leistungsübertragung: Hydraulisch Tankinhalt: 850 l (Diesel)
Armin Schwarz

Der MOB ABDe 8/8 4002 VAUD bei Schönried.
10. Jan. 2018
Der MOB ABDe 8/8 4002 VAUD bei Schönried. 10. Jan. 2018
Stefan Wohlfahrt

Ist der Fotograf zu klein, oder liegt zuviel Schnee? 
ABDe 8/8 4002 VAUD (bzw. was man davon noch zu sehen bekommt) in Schönried.
10. Jan. 2018
Ist der Fotograf zu klein, oder liegt zuviel Schnee? ABDe 8/8 4002 VAUD (bzw. was man davon noch zu sehen bekommt) in Schönried. 10. Jan. 2018
Stefan Wohlfahrt

Kriegslok 52 8047 steht am 19 September 2016 auf die Drehscheibe ins Bw Arnstadt.
Kriegslok 52 8047 steht am 19 September 2016 auf die Drehscheibe ins Bw Arnstadt.
Leon schrijvers

Deutschland / Dampfloks / BR 52.80 (Reko)

429 1200x800 Px, 25.01.2018

Sonderzug während das 2014 Dampfspektakel Rheinland-Pfälz in Neustadt (W), mit 58 311 an der Spitze, am 31 Mai 2014.
Sonderzug während das 2014 Dampfspektakel Rheinland-Pfälz in Neustadt (W), mit 58 311 an der Spitze, am 31 Mai 2014.
Leon schrijvers

Am 12 September 2009 steht 64.169 in Saint-Ghislain bei der PFT-TSP. Der Punkt ins Loknummer ist für belgische Loks korrekt.
Am 12 September 2009 steht 64.169 in Saint-Ghislain bei der PFT-TSP. Der Punkt ins Loknummer ist für belgische Loks korrekt.
Leon schrijvers

TX Log U2-099 in DB Regio Dienst hällt am miesen 2 Juni 2013 in Grosskorbetha. Ein Tag später müsste der gesamte Zugverkehr ins Saaletal, wie in Elbetal in Deutschland wegen Hochwasser eingestellt werden.
TX Log U2-099 in DB Regio Dienst hällt am miesen 2 Juni 2013 in Grosskorbetha. Ein Tag später müsste der gesamte Zugverkehr ins Saaletal, wie in Elbetal in Deutschland wegen Hochwasser eingestellt werden.
Leon schrijvers

Am 4 Mai 2016 rangiert 111 013 in Praha Liben.
Am 4 Mai 2016 rangiert 111 013 in Praha Liben.
Leon schrijvers

Tschechien / E-Loks / BR 111 (ex ČSD E 458.1)

346 1200x801 Px, 25.01.2018

DB 111 227 steht am 19 Mai 2002 in Frankfurt (Main).
DB 111 227 steht am 19 Mai 2002 in Frankfurt (Main).
Leon schrijvers

Deutschland / E-Loks / BR 111

562 1200x800 Px, 25.01.2018

DB 111 111 treft in Herzogenrath ein am 14 Mai 2009.
DB 111 111 treft in Herzogenrath ein am 14 Mai 2009.
Leon schrijvers

Deutschland / E-Loks / BR 111

509 1200x802 Px, 25.01.2018


Eigentlich wollte ich das Bild einfach austauschen, aber dieses funktioniert wohl nicht bei den Startbilderseiten....Somit hier nun in 1200px dieses Bild neu....

Die MGB HGe 4/4 I 15, ex VZ HGe 4/4 I 15, abgestellt am 28.05.2012 in Brig, aufgenommen aus einem fahrenden IR. Davor und dahinter je ein Schneepflug.

Die Lok wurde 1930 unter der Fabriknummer 3340 von der SLM gebaut, sie hat eine Leistung von 736 KW und Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h (Adhäsion) bzw. 25 km/h (Zahnrad).

Die HGe 4/4I ist eine Schmalspur-Elektrolokomotivbaureihe, die ursprünglich an die Visp-Zermatt-Bahn (VZ) geliefert wurde. Später nannte sich die Visp-Zermatt-Bahn in Brig-Visp-Zermatt-Bahn (BVZ) um, und ist heute Teil der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB). Die Lokomotiven können auf Zahnrad- sowie auf Adhäsionsstrecken fahren. Seit der Inbetriebnahme der HGe 4/4II werden die Loks als HGe 4/4I bezeichnet. 

1929/1930 wurden die Loks 11–15 anlässlich der Elektrifizierung an die damalige Visp-Zermatt-Bahn ausgeliefert. 1939 wurde eine im mechanischen Teil verbesserte Version, nachbestellt, die HGe 4/4I 16. Diese sieht auch optisch ganz anders aus und hat nicht diese Vorbauten. Nach dem Vorbild der VZ HGe 4/4I 16, aber mit stärkerer elektrischer Ausrüstung, wurden dann später auch die HGe 4/4I 31–37 der Furka-Oberalp-Bahn (FO) gebaut, die 1941 bis 1956 ausgeliefert wurden. Nach der Fusion von BVZ und FO gingen alle verbliebenen Loks in den Bestand der neuen MGB über.

Die VZ entschied sich 1929 nach dem Vorbild der Rhätischen Bahn für eine Elektrifizierung mit 11.000 Volt 16,7 Hz Wechselstrom, da man bei 11 kV noch luftgekühlte Transformatoren verwenden konnte, was eine deutliche Gewichtseinsparung bedeutete. Die Lokomotiven 11–15  (wie diese) haben einen Lokomotivkasten mit zwei Führerständen, einem Gepäckabteil sowie einem Maschinen- und Apparateraum aus Leichtmetall, um so das vorgegebene Gewicht einzuhalten. Die zwei kleinen Vorbauten an den Enden, die ihnen das Erscheinungsbild eines Krokodils geben, beinhalten Hilfsaggregate. Insofern ähneln sie weniger „echten“ Krokodilen, sondern eher den deutschen Lokomotiven E 44 und E 05 der DR.

Die Lokomotiven 16 und 31–37 hingegen erhielten neu konstruierte Aufbauten in Stahlleichtbauweise, weil der Leichtmetallkasten nicht befriedigte. Zur Verringerung des dadurch bedingten Mehrgewichts wurden die Vorbauten weggelassen und die gesamte technische Ausrüstung in den dazu verlängerten Innenraum verlegt. Statt der Vorbauten entstanden an den Enden offene Plattformen, über die die Führerstände betreten werden können. Die Transformatoren bekamen eine Ölkühlung.

Die Lokomotiven besitzen zwei zweiachsige Drehgestelle. Die Zug- und Stoßvorrichtungen – das heißt Puffer, Zughaken und Kupplungslasche – sind jeweils direkt mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Im Gegensatz dazu werden diese Vorrichtungen heute bei Drehgestelllokomotiven in der Regel am Lokomotivkasten befestigt. Die bei der Beförderung von Zügen auftretenden Zug- und Druckspannungen wirken im Normalbetrieb daher zunächst direkt auf das in Fahrtrichtung hintere Drehgestell. Erst über eine zentrale kugelige Drehpfanne werden die Kräfte auf eine Brücke, die aus kräftigen Profilen zusammengenietet ist, und von dort auf das vordere Drehgestell übertragen. Auf dieser Brücke aufgebaut ist der sehr leicht konstruierte Lokomotivkasten.

Von den ehemaligen Lokomotiven der VZ (Nr. 11–15) ist nur diese Nr. 15 für den Einsatz vor Nostalgiezügen erhalten geblieben, die andern wurden leider abgebrochen (verschrottet).

TECHNISCHE DATEN:
Technische Daten:
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: Bo'Bo'
Hersteller: SLM Winterthur / Maschinenfabrik Oerlikon
Dienstgewicht: 47 t
Länge über Puffer: 14.100 mm
Höchstgeschwindigkeit : 45 km/h (Adhäsion)  / 25 km/h (Zahnrad)
Anzahl der Motoren: 4
Stundenleistung: 736 kW
Stromsystem: Einphasenwechselstrom 11 kV / 16,7 Hz,
Zahnstangensystem : Systems Abt (mit zwei Lamellen)
Eigentlich wollte ich das Bild einfach austauschen, aber dieses funktioniert wohl nicht bei den Startbilderseiten....Somit hier nun in 1200px dieses Bild neu.... Die MGB HGe 4/4 I 15, ex VZ HGe 4/4 I 15, abgestellt am 28.05.2012 in Brig, aufgenommen aus einem fahrenden IR. Davor und dahinter je ein Schneepflug. Die Lok wurde 1930 unter der Fabriknummer 3340 von der SLM gebaut, sie hat eine Leistung von 736 KW und Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h (Adhäsion) bzw. 25 km/h (Zahnrad). Die HGe 4/4I ist eine Schmalspur-Elektrolokomotivbaureihe, die ursprünglich an die Visp-Zermatt-Bahn (VZ) geliefert wurde. Später nannte sich die Visp-Zermatt-Bahn in Brig-Visp-Zermatt-Bahn (BVZ) um, und ist heute Teil der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB). Die Lokomotiven können auf Zahnrad- sowie auf Adhäsionsstrecken fahren. Seit der Inbetriebnahme der HGe 4/4II werden die Loks als HGe 4/4I bezeichnet. 1929/1930 wurden die Loks 11–15 anlässlich der Elektrifizierung an die damalige Visp-Zermatt-Bahn ausgeliefert. 1939 wurde eine im mechanischen Teil verbesserte Version, nachbestellt, die HGe 4/4I 16. Diese sieht auch optisch ganz anders aus und hat nicht diese Vorbauten. Nach dem Vorbild der VZ HGe 4/4I 16, aber mit stärkerer elektrischer Ausrüstung, wurden dann später auch die HGe 4/4I 31–37 der Furka-Oberalp-Bahn (FO) gebaut, die 1941 bis 1956 ausgeliefert wurden. Nach der Fusion von BVZ und FO gingen alle verbliebenen Loks in den Bestand der neuen MGB über. Die VZ entschied sich 1929 nach dem Vorbild der Rhätischen Bahn für eine Elektrifizierung mit 11.000 Volt 16,7 Hz Wechselstrom, da man bei 11 kV noch luftgekühlte Transformatoren verwenden konnte, was eine deutliche Gewichtseinsparung bedeutete. Die Lokomotiven 11–15 (wie diese) haben einen Lokomotivkasten mit zwei Führerständen, einem Gepäckabteil sowie einem Maschinen- und Apparateraum aus Leichtmetall, um so das vorgegebene Gewicht einzuhalten. Die zwei kleinen Vorbauten an den Enden, die ihnen das Erscheinungsbild eines Krokodils geben, beinhalten Hilfsaggregate. Insofern ähneln sie weniger „echten“ Krokodilen, sondern eher den deutschen Lokomotiven E 44 und E 05 der DR. Die Lokomotiven 16 und 31–37 hingegen erhielten neu konstruierte Aufbauten in Stahlleichtbauweise, weil der Leichtmetallkasten nicht befriedigte. Zur Verringerung des dadurch bedingten Mehrgewichts wurden die Vorbauten weggelassen und die gesamte technische Ausrüstung in den dazu verlängerten Innenraum verlegt. Statt der Vorbauten entstanden an den Enden offene Plattformen, über die die Führerstände betreten werden können. Die Transformatoren bekamen eine Ölkühlung. Die Lokomotiven besitzen zwei zweiachsige Drehgestelle. Die Zug- und Stoßvorrichtungen – das heißt Puffer, Zughaken und Kupplungslasche – sind jeweils direkt mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Im Gegensatz dazu werden diese Vorrichtungen heute bei Drehgestelllokomotiven in der Regel am Lokomotivkasten befestigt. Die bei der Beförderung von Zügen auftretenden Zug- und Druckspannungen wirken im Normalbetrieb daher zunächst direkt auf das in Fahrtrichtung hintere Drehgestell. Erst über eine zentrale kugelige Drehpfanne werden die Kräfte auf eine Brücke, die aus kräftigen Profilen zusammengenietet ist, und von dort auf das vordere Drehgestell übertragen. Auf dieser Brücke aufgebaut ist der sehr leicht konstruierte Lokomotivkasten. Von den ehemaligen Lokomotiven der VZ (Nr. 11–15) ist nur diese Nr. 15 für den Einsatz vor Nostalgiezügen erhalten geblieben, die andern wurden leider abgebrochen (verschrottet). TECHNISCHE DATEN: Technische Daten: Spurweite: 1.000 mm Achsformel: Bo'Bo' Hersteller: SLM Winterthur / Maschinenfabrik Oerlikon Dienstgewicht: 47 t Länge über Puffer: 14.100 mm Höchstgeschwindigkeit : 45 km/h (Adhäsion) / 25 km/h (Zahnrad) Anzahl der Motoren: 4 Stundenleistung: 736 kW Stromsystem: Einphasenwechselstrom 11 kV / 16,7 Hz, Zahnstangensystem : Systems Abt (mit zwei Lamellen)
Armin Schwarz


BLS Schienenfahrzeuge für Bau und Unterhalt sind am 28.05.2012 beim Bahnhof Spiez (aufgenommen aus einfahrendem Zug) abgestellt.

Vorne der BLS Baudiensttraktor Tm 235 081-7 (Tm 98855 235 081-7 CH-BLS) ein RACO Tm DT4H (Tm 2/2), dieser wurde 1991 von RACO (Robert Aebi AG) in Regensdorf unter der Fabriknummer 2000 gebaut. RACO gab 1996 das Geschäftsfeld Schienenfahrzeuge auf, es wurde von der SLM übernommen und gehört heute zu Stadler.

Die RACO Tm DT4H (heute meist als Tm 235 bezeichnet) sind Baudiensttraktoren (Kleinlokomotiven), die zwischen 1977 und 1993 von RACO für verschiedene Privatbahnen gebaut wurden. Die meisten Tm wiesen eine Kippbrücke von 9 m² für 6 t Nutzlast und einen Kran/Baggerarm auf.

Ein sehr geräumiges Führerhaus mit Webasto-Heizung nimmt gut die Hälfte der Fahrzeuglänge von 9.96 m in Anspruch. Es ist von der Plattform her über eine Stirntür zugänglich. Seitentüren sind in der Ursprungsausführung nicht vorhanden. An das Führerhaus anschließend findet sich eine Kippbrücke und am anderen Ende ist ein hydraulischer Kranarm angebracht, der auch mit Baggerschaufeln ausgestattet werden kann.

Die Normalspurfahrzeuge sind, da sich zur Beförderung erheblicher Anhängelasten konzipiert sind, mit drei Bremsen ausgerüstet, nämlich einer elektrischen Wirbelstrombremse, einer pneumatischen Anhängerbremse (Druckluftbremse) und einer Handbremse. Für Überfuhren in Schleppfahrt ist zudem eine automatische Luftbremse eingebaut. 
Dank dem schmalen Führerhaus der Normalspurausführung war es möglich, beidseitig auf der Höhe des Längsträgers ausklappbare Schienenhalter zu montieren (gelb/schwarz gestreift). So ist es möglich, seitlich einen Gegenstand in der Fahrzeuglänge, insbesondere ein Schienenstück mitzunehmen, welcher für die Kippbrücke zu lang ist.

Die Tm vom Typ DT4h sind mit einem hydrodynamischen 4-Gang-Getriebe und einem 177 kW starken Deutz-Dieselmotor mit zwölf Zylindern ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 75 km/h.

Die Traktoren werden bei allen Bahngesellschaften für den täglichen Unterhalt eingesetzt, da die geräumige Kabine erlaubt, die Baudienstrotte mitzuführen. Dank der Kippbrücke wird nur dann ein Dienst- oder Güterwagen mitgeführt, wenn größere Mengen Material benötigt werden. Diese können mit dem Kran auf- und abgeladen werden. Für kleinere Erdarbeiten wird die Baggerschaufel montiert. Andererseits kommen diese Tm auch bei sporadisch anfallenden größeren Baustellen zum Einsatz.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 9.960 mm
Achsabstand: 5.000 mm
Eigengewicht: 19 t
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h (Eigen oder geschleppt)
Leistung: 175 kW (238 PS)
Motor: Deutz Dieselmotor
Getriebe: Hydrostatisches Twin Disc Getriebe
 
Dahinter die dieselelektrische Baudienstlokomotive Tm 235 093-2 (Tm 98 85 5 235 093-2 CH-BLS) und das Erhaltungsfahrzeug EHF bzw. der selbstfahrende Dienstwagen XTmas 516 mit Palfinger Kran 100002 D 100mt  (99 85 92 59 516-4 CH-BLS) .
BLS Schienenfahrzeuge für Bau und Unterhalt sind am 28.05.2012 beim Bahnhof Spiez (aufgenommen aus einfahrendem Zug) abgestellt. Vorne der BLS Baudiensttraktor Tm 235 081-7 (Tm 98855 235 081-7 CH-BLS) ein RACO Tm DT4H (Tm 2/2), dieser wurde 1991 von RACO (Robert Aebi AG) in Regensdorf unter der Fabriknummer 2000 gebaut. RACO gab 1996 das Geschäftsfeld Schienenfahrzeuge auf, es wurde von der SLM übernommen und gehört heute zu Stadler. Die RACO Tm DT4H (heute meist als Tm 235 bezeichnet) sind Baudiensttraktoren (Kleinlokomotiven), die zwischen 1977 und 1993 von RACO für verschiedene Privatbahnen gebaut wurden. Die meisten Tm wiesen eine Kippbrücke von 9 m² für 6 t Nutzlast und einen Kran/Baggerarm auf. Ein sehr geräumiges Führerhaus mit Webasto-Heizung nimmt gut die Hälfte der Fahrzeuglänge von 9.96 m in Anspruch. Es ist von der Plattform her über eine Stirntür zugänglich. Seitentüren sind in der Ursprungsausführung nicht vorhanden. An das Führerhaus anschließend findet sich eine Kippbrücke und am anderen Ende ist ein hydraulischer Kranarm angebracht, der auch mit Baggerschaufeln ausgestattet werden kann. Die Normalspurfahrzeuge sind, da sich zur Beförderung erheblicher Anhängelasten konzipiert sind, mit drei Bremsen ausgerüstet, nämlich einer elektrischen Wirbelstrombremse, einer pneumatischen Anhängerbremse (Druckluftbremse) und einer Handbremse. Für Überfuhren in Schleppfahrt ist zudem eine automatische Luftbremse eingebaut. Dank dem schmalen Führerhaus der Normalspurausführung war es möglich, beidseitig auf der Höhe des Längsträgers ausklappbare Schienenhalter zu montieren (gelb/schwarz gestreift). So ist es möglich, seitlich einen Gegenstand in der Fahrzeuglänge, insbesondere ein Schienenstück mitzunehmen, welcher für die Kippbrücke zu lang ist. Die Tm vom Typ DT4h sind mit einem hydrodynamischen 4-Gang-Getriebe und einem 177 kW starken Deutz-Dieselmotor mit zwölf Zylindern ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 75 km/h. Die Traktoren werden bei allen Bahngesellschaften für den täglichen Unterhalt eingesetzt, da die geräumige Kabine erlaubt, die Baudienstrotte mitzuführen. Dank der Kippbrücke wird nur dann ein Dienst- oder Güterwagen mitgeführt, wenn größere Mengen Material benötigt werden. Diese können mit dem Kran auf- und abgeladen werden. Für kleinere Erdarbeiten wird die Baggerschaufel montiert. Andererseits kommen diese Tm auch bei sporadisch anfallenden größeren Baustellen zum Einsatz. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 9.960 mm Achsabstand: 5.000 mm Eigengewicht: 19 t Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h (Eigen oder geschleppt) Leistung: 175 kW (238 PS) Motor: Deutz Dieselmotor Getriebe: Hydrostatisches Twin Disc Getriebe Dahinter die dieselelektrische Baudienstlokomotive Tm 235 093-2 (Tm 98 85 5 235 093-2 CH-BLS) und das Erhaltungsfahrzeug EHF bzw. der selbstfahrende Dienstwagen XTmas 516 mit Palfinger Kran 100002 D 100mt (99 85 92 59 516-4 CH-BLS) .
Armin Schwarz

<<  vorherige Seite  1122 1123 1124 1125 1126 1127 1128 1129 1130 1131 nächste Seite  >>





Statistik Statistik
 
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.