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Bilder von Armin Schwarz

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Die Aem 940 030-0 (Aem 91 85 4 940 030-0 CH-SBBI) der SBB Infrastruktur ist am 28. Mai 2023 mit einem Bauzug (Materialförder- und Siloeinheiten) beim Bahnhof Vevey.
Die Aem 940 030-0 (Aem 91 85 4 940 030-0 CH-SBBI) der SBB Infrastruktur ist am 28. Mai 2023 mit einem Bauzug (Materialförder- und Siloeinheiten) beim Bahnhof Vevey.
Armin Schwarz

Etwas verdeckt hinter den hohen Gräsern fährt am 06.06.2023 der RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) Steuerwagen voraus durch Kirchen an der Sieg und erreicht bald den Bahnhof Kirchen. Der Zug bestand aus sechs Doppelstock-Wagen, die Schublok war die 146 006-2 der DB Regio NRW.
Etwas verdeckt hinter den hohen Gräsern fährt am 06.06.2023 der RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) Steuerwagen voraus durch Kirchen an der Sieg und erreicht bald den Bahnhof Kirchen. Der Zug bestand aus sechs Doppelstock-Wagen, die Schublok war die 146 006-2 der DB Regio NRW.
Armin Schwarz

Die 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW schiebt am 06.06.2023 den RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) Steuerwagen voraus durch Kirchen an der Sieg und erreicht bald den Bahnhof Kirchen.

Recht  die ehemalige Lokfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg.
Die 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW schiebt am 06.06.2023 den RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) Steuerwagen voraus durch Kirchen an der Sieg und erreicht bald den Bahnhof Kirchen. Recht die ehemalige Lokfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg.
Armin Schwarz

Die 203 115-1 (92 80 1203 115-1 D-SENDO) der Sendogan Bahndienste GmbH (Recklinghausen), ex DB 202 450-3, fährt am 06.06.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) Kirchen an der Sieg in Richtung Siegen. Übrigens recht in den Fabrikhallen wurde früher auch Loks gebaut, es ist die Lokfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg.

Die V 100.1 wurde 1972 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“, Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 13489 gebaut und als DR 110 450-4 an die DR ausgeliefert. 1984 erfolgte der Umbau in DR 112 450-2, die Umzeichnung in DR 202 450-3 erfolgte 1992, die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1998. Im Jahre 2002 erfolgte durch ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal der Umbau gemäß Umbaukonzept  BR 203.1  in die heutige 203 115-1, die Inbetriebnahme war im Jahr 2005. Von 2005 bis Dezember 2010 war die Lok von ALSTOM Lokomotiven Service GmbH wieder an die DB (DB Regio bzw. DB Schenker) vermietet, bis sie Anfang 2011 an die EBM verkauft wurde. 2015 wurde die EBM Cargo GmbH von der Rail Cargo Carrier - Germany GmbH (zur ÖBB) übernommen, somit wurde die Lok zur 92 80 1203 115-1 D-RCCDE. Im Mai 2021 ging sie an die Sendogan Bahndienste GmbH in Recklinghausen.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanordnung: B'B'
Länge über Puffer: 14.240mm
Radsatzabstand im Drehgestell: 2.300mm
Drehzapfenabstand: 7.000mm
Höhe über SO: 4.255mm
Dienstgewicht: 69 t

Motor: 12-Zylinder CATERPILLAR-Dieselmotor mit Direkteinspritzung, Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, vom Typ CAT 3512 DI-TA
Motorleistung: 1.305 kW (1.774 PS)
Nenndrehzahl: 1.800 U/min
Hubraum: 51,8 Liter (Bohrung-Ø 170 x Hub 190 mm)
Motorgewicht: 6.537 kg

Getriebe: Voith Strömungsgetriebe GSR 30/5,7
Leistungsübertragung: dieselhydraulisch
Anfahrzugkraft: 207 kN
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kleinste Dauerfahrgeschwindigkeit: 11,1 km/h
Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 80m
Die 203 115-1 (92 80 1203 115-1 D-SENDO) der Sendogan Bahndienste GmbH (Recklinghausen), ex DB 202 450-3, fährt am 06.06.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) Kirchen an der Sieg in Richtung Siegen. Übrigens recht in den Fabrikhallen wurde früher auch Loks gebaut, es ist die Lokfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg. Die V 100.1 wurde 1972 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“, Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 13489 gebaut und als DR 110 450-4 an die DR ausgeliefert. 1984 erfolgte der Umbau in DR 112 450-2, die Umzeichnung in DR 202 450-3 erfolgte 1992, die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1998. Im Jahre 2002 erfolgte durch ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal der Umbau gemäß Umbaukonzept "BR 203.1" in die heutige 203 115-1, die Inbetriebnahme war im Jahr 2005. Von 2005 bis Dezember 2010 war die Lok von ALSTOM Lokomotiven Service GmbH wieder an die DB (DB Regio bzw. DB Schenker) vermietet, bis sie Anfang 2011 an die EBM verkauft wurde. 2015 wurde die EBM Cargo GmbH von der Rail Cargo Carrier - Germany GmbH (zur ÖBB) übernommen, somit wurde die Lok zur 92 80 1203 115-1 D-RCCDE. Im Mai 2021 ging sie an die Sendogan Bahndienste GmbH in Recklinghausen. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsanordnung: B'B' Länge über Puffer: 14.240mm Radsatzabstand im Drehgestell: 2.300mm Drehzapfenabstand: 7.000mm Höhe über SO: 4.255mm Dienstgewicht: 69 t Motor: 12-Zylinder CATERPILLAR-Dieselmotor mit Direkteinspritzung, Abgasturbolader und Ladeluftkühlung, vom Typ CAT 3512 DI-TA Motorleistung: 1.305 kW (1.774 PS) Nenndrehzahl: 1.800 U/min Hubraum: 51,8 Liter (Bohrung-Ø 170 x Hub 190 mm) Motorgewicht: 6.537 kg Getriebe: Voith Strömungsgetriebe GSR 30/5,7 Leistungsübertragung: dieselhydraulisch Anfahrzugkraft: 207 kN Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kleinste Dauerfahrgeschwindigkeit: 11,1 km/h Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 80m
Armin Schwarz

Die 203 115-1 (92 80 1203 115-1 D-SENDO) der Sendogan Bahndienste GmbH (Recklinghausen), ex DB 202 450-3, fährt am 06.06.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) Kirchen an der Sieg in Richtung Siegen.
Die 203 115-1 (92 80 1203 115-1 D-SENDO) der Sendogan Bahndienste GmbH (Recklinghausen), ex DB 202 450-3, fährt am 06.06.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) Kirchen an der Sieg in Richtung Siegen.
Armin Schwarz

Der VT 208 ABp (95 80 0640 108-6 D-HLB), ein Alstom Coradia LINT 27 der HLB, fährt am 06.06.2023, als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  (Siegen - Betzdorf – Au – Altenkirchen – Limburg/Lahn), durch Kirchen (Sieg) und erreicht auch bald den Bahnhof.

Der Alstom Coradia LINT 27 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter unter der Fabriknummer 1187-008 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.
Der VT 208 ABp (95 80 0640 108-6 D-HLB), ein Alstom Coradia LINT 27 der HLB, fährt am 06.06.2023, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Siegen - Betzdorf – Au – Altenkirchen – Limburg/Lahn), durch Kirchen (Sieg) und erreicht auch bald den Bahnhof. Der Alstom Coradia LINT 27 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter unter der Fabriknummer 1187-008 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.
Armin Schwarz

Die KSW 46 bzw. 277 807-4 (92 80 1277 807-4 D-KSW), die Vossloh G 1700-2 BB der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein, fährt am 06.06.2023, mit einem Coil-Güterzug, durch den Bahnhof Kirchen (Sieg) in Richtung Siegen. Vermutlich ist es ein Coilzug für Herdorf und muss noch, wegen der Streckensperrung zwischen Betzdorf und Herdorf, einen gewaltigen Umweg fahren. Aber ab den 11.06. soll die Streckensperrung aufgehoben werden.
Die KSW 46 bzw. 277 807-4 (92 80 1277 807-4 D-KSW), die Vossloh G 1700-2 BB der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein, fährt am 06.06.2023, mit einem Coil-Güterzug, durch den Bahnhof Kirchen (Sieg) in Richtung Siegen. Vermutlich ist es ein Coilzug für Herdorf und muss noch, wegen der Streckensperrung zwischen Betzdorf und Herdorf, einen gewaltigen Umweg fahren. Aber ab den 11.06. soll die Streckensperrung aufgehoben werden.
Armin Schwarz

Der MOB Triebwagen BDe 4/4 3006  GoldenPass Services  mit dem vorgestellten MOB Schneepflug X 12 wartet am 28. Mai 2023 in Vevey noch auf Schnee.

Der Triebwagen wurden 1946 von SIG / BBC / MOB gebaut und als CFe 4/4 3006 in Betrieb genommen, Umzeichnungen erfolgten 1956 in BFe 4/4 und 1962 in BDe 4/4. Im Jahr 1986 wurde die Führerstands Einrichtung (Seite Montreux) ausgebaut (Einbau in den Steuerwagen Ast 117). 1997 ging er zum Baudienst, 2007 wurde ein Personalabteil und in den ehemaligen Gepäckabteilen wurden je eine Laufschiene für eine Krankatze eingebaut. Diese erlauben das Be- und Entladen von Baudienstmaterial. Zwischen 1997 und 2015 war der Triebwagen mit ständig mit dem BDe 4/4 3005 (als Paar) gekuppelt, siehe http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~privatbahnen~mob-montreuxa8211berner-oberland-bahn/718793/die-mob-triebwagen-bde-44-3006.html
Im Jahr 2015 erhielten beide Triebwagen wieder einen 2. Führerstand und können so wieder einzeln fahren. Zudem erfolgte ein Einbau von Rechteckscheinwerfer an beiden Stirnfronten.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: Bo’Bo’
Länge über Puffer: 16.620 mm
Länge des Kastens: 15.620 mm
Drehzapfenabstand: 11.350 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.450 mm
Triebraddurchmesser: 850 mm (neu)
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.700 mm
Stundenleistung: 463 kW
Stundenzugkraft : 5,10 t
Übersetzung: 1:5,67
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h
Eigengewicht: 36 t
Ladefläche: 12,4 m²
Zuladungsgewicht: 4,0 t
Bremsen: Hs / V / C / Cr / X
Der MOB Triebwagen BDe 4/4 3006 "GoldenPass Services" mit dem vorgestellten MOB Schneepflug X 12 wartet am 28. Mai 2023 in Vevey noch auf Schnee. Der Triebwagen wurden 1946 von SIG / BBC / MOB gebaut und als CFe 4/4 3006 in Betrieb genommen, Umzeichnungen erfolgten 1956 in BFe 4/4 und 1962 in BDe 4/4. Im Jahr 1986 wurde die Führerstands Einrichtung (Seite Montreux) ausgebaut (Einbau in den Steuerwagen Ast 117). 1997 ging er zum Baudienst, 2007 wurde ein Personalabteil und in den ehemaligen Gepäckabteilen wurden je eine Laufschiene für eine Krankatze eingebaut. Diese erlauben das Be- und Entladen von Baudienstmaterial. Zwischen 1997 und 2015 war der Triebwagen mit ständig mit dem BDe 4/4 3005 (als Paar) gekuppelt, siehe http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~privatbahnen~mob-montreuxa8211berner-oberland-bahn/718793/die-mob-triebwagen-bde-44-3006.html Im Jahr 2015 erhielten beide Triebwagen wieder einen 2. Führerstand und können so wieder einzeln fahren. Zudem erfolgte ein Einbau von Rechteckscheinwerfer an beiden Stirnfronten. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsformel: Bo’Bo’ Länge über Puffer: 16.620 mm Länge des Kastens: 15.620 mm Drehzapfenabstand: 11.350 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.450 mm Triebraddurchmesser: 850 mm (neu) Höhe: 3.600 mm Breite: 2.700 mm Stundenleistung: 463 kW Stundenzugkraft : 5,10 t Übersetzung: 1:5,67 Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h Eigengewicht: 36 t Ladefläche: 12,4 m² Zuladungsgewicht: 4,0 t Bremsen: Hs / V / C / Cr / X
Armin Schwarz

Der MOB Schneepflug X 12 vor dem Triebwagen BDe 4/4 3006 wartet am 28. Mai 2023 in Vevey noch auf Schnee.

Der Schneepflug wurde 1964 in den Werkstätten der MOB auf ein altes SWS Drehgestell (vom B4 48) aufgebaut. 

Der doppelseitige Pflugkeil lässt sich hydraulisch heben. Beidseitig ausklappbare Zusatzflügel. Der Pflug wird während der Fahrt nicht bedient, er kann aber gehoben und gesenkt werden. Um auf das hohe Gewicht von 12 t (6t Achsdruck)  zu kommen, sind liegen geschichtet in zwei Boxen etliche Schienenstücke (Ballast 6,2 t). Im Jahr 2014 beikam der Pflug neue elektrische Anschlüsse, Hydraulikleitung und Hydraulikzylinder.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller/ Erbauer: MOB
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2 
Länge über Puffer: 4.520 mm (bzw. 5.610 mm über Pflugkeil)
Breite: 2.800 mm
Achsabstand: 2.300 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Eigengewicht: 12t
V max: 50 km/h
Max Schneeräum Höhe / Breite: 1.150 mm / 3.400 mm
Der MOB Schneepflug X 12 vor dem Triebwagen BDe 4/4 3006 wartet am 28. Mai 2023 in Vevey noch auf Schnee. Der Schneepflug wurde 1964 in den Werkstätten der MOB auf ein altes SWS Drehgestell (vom B4 48) aufgebaut. Der doppelseitige Pflugkeil lässt sich hydraulisch heben. Beidseitig ausklappbare Zusatzflügel. Der Pflug wird während der Fahrt nicht bedient, er kann aber gehoben und gesenkt werden. Um auf das hohe Gewicht von 12 t (6t Achsdruck) zu kommen, sind liegen geschichtet in zwei Boxen etliche Schienenstücke (Ballast 6,2 t). Im Jahr 2014 beikam der Pflug neue elektrische Anschlüsse, Hydraulikleitung und Hydraulikzylinder. TECHNISCHE DATEN: Hersteller/ Erbauer: MOB Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 2 Länge über Puffer: 4.520 mm (bzw. 5.610 mm über Pflugkeil) Breite: 2.800 mm Achsabstand: 2.300 mm Laufraddurchmesser: 750 mm (neu) Eigengewicht: 12t V max: 50 km/h Max Schneeräum Höhe / Breite: 1.150 mm / 3.400 mm
Armin Schwarz

Der MOB Schneepflug X 12 vor dem Triebwagen BDe 4/4 3006 wartet am 28. Mai 2023 in Vevey noch auf Schnee.

Der Schneepflug wurde 1964 in den Werkstätten der MOB auf ein altes SWS Drehgestell (vom B4 48) aufgebaut. 

Der doppelseitige Pflugkeil lässt sich hydraulisch heben. Beidseitig ausklappbare Zusatzflügel. Der Pflug wird während der Fahrt nicht bedient, er kann aber gehoben und gesenkt werden. Um auf das hohe Gewicht von 12 t (6t Achsdruck)  zu kommen, sind liegen geschichtet in zwei Boxen etliche Schienenstücke (Ballast 6,2 t). Im Jahr 2014 beikam der Pflug neue elektrische Anschlüsse, Hydraulikleitung und Hydraulikzylinder.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller/ Erbauer: MOB
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2 
Länge über Puffer: 4.520 mm (bzw. 5.610 mm über Pflugkeil)
Breite: 2.800 mm
Achsabstand: 2.300 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Eigengewicht: 12t
V max: 50 km/h
Max Schneeräum Höhe / Breite: 1.150 mm / 3.400 mm
Der MOB Schneepflug X 12 vor dem Triebwagen BDe 4/4 3006 wartet am 28. Mai 2023 in Vevey noch auf Schnee. Der Schneepflug wurde 1964 in den Werkstätten der MOB auf ein altes SWS Drehgestell (vom B4 48) aufgebaut. Der doppelseitige Pflugkeil lässt sich hydraulisch heben. Beidseitig ausklappbare Zusatzflügel. Der Pflug wird während der Fahrt nicht bedient, er kann aber gehoben und gesenkt werden. Um auf das hohe Gewicht von 12 t (6t Achsdruck) zu kommen, sind liegen geschichtet in zwei Boxen etliche Schienenstücke (Ballast 6,2 t). Im Jahr 2014 beikam der Pflug neue elektrische Anschlüsse, Hydraulikleitung und Hydraulikzylinder. TECHNISCHE DATEN: Hersteller/ Erbauer: MOB Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 2 Länge über Puffer: 4.520 mm (bzw. 5.610 mm über Pflugkeil) Breite: 2.800 mm Achsabstand: 2.300 mm Laufraddurchmesser: 750 mm (neu) Eigengewicht: 12t V max: 50 km/h Max Schneeräum Höhe / Breite: 1.150 mm / 3.400 mm
Armin Schwarz

Der Dampfzug Museumsbahn Blonay-Chamby erreicht am 28. Mai 2023 als Leerzug Vevey. Hier fährt er in Sandwich, geführt von der Dampflokomotive für gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb HG 3/4 B.F.D. 3 (Brig–Furka–Disentis-Bahn), ex F.O. 3, und am Zugschluss die Mallet-Dampflok G 2x2/2 105  Todtnau , ex SEG 105  Todtnau .

Die Loks setzen gleichdrauf aufwändig um, der Zug wird dann geführt G 2x2/2 105  Todtnau  und dahinter der HG 3/4 B.F.D. 3 in Doppeltraktion als Riviera Belle Epoque von Vevey über Blonay zum B-C Museum Chaulin fahren. Hätte man den Zug oben andersherum zusammengestellt, wäre das Manöver doch einfacher gewesen. Der Dampfzug hinauf war dann sehr gut gefüllt.
Der Dampfzug Museumsbahn Blonay-Chamby erreicht am 28. Mai 2023 als Leerzug Vevey. Hier fährt er in Sandwich, geführt von der Dampflokomotive für gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb HG 3/4 B.F.D. 3 (Brig–Furka–Disentis-Bahn), ex F.O. 3, und am Zugschluss die Mallet-Dampflok G 2x2/2 105 "Todtnau", ex SEG 105 "Todtnau". Die Loks setzen gleichdrauf aufwändig um, der Zug wird dann geführt G 2x2/2 105 "Todtnau" und dahinter der HG 3/4 B.F.D. 3 in Doppeltraktion als Riviera Belle Epoque von Vevey über Blonay zum B-C Museum Chaulin fahren. Hätte man den Zug oben andersherum zusammengestellt, wäre das Manöver doch einfacher gewesen. Der Dampfzug hinauf war dann sehr gut gefüllt.
Armin Schwarz

Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.012 der 1. Serie  (93 85 5 610 012-2 CH-TI / 93 85 5 610 112-x CH-TI) hat am 28.05.2023, als EC 57 von Basel SBB via Domodossola nach Milano Centrale, den Bahnhof Spiez erreicht.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.012 der 1. Serie (93 85 5 610 012-2 CH-TI / 93 85 5 610 112-x CH-TI) hat am 28.05.2023, als EC 57 von Basel SBB via Domodossola nach Milano Centrale, den Bahnhof Spiez erreicht.
Armin Schwarz

Der zwölfteilige ICE 4 der BR 412.0, Tz 9013 der DB Fernverkehr AG erreicht. als ICE 376 (Interlaken Ost – Basel - Frankfurt(Main)Hbf – Berlin Gesundbrunnen). am 28. Mai 2023 den Bahnhof Spiez. Er wird uns pünktlich nach Mannheim bringen (kommt ja auch aus der Schweiz), erst danach beginnt unsere Odyssee mit defekten Zug und Verspätungen.

Die zwölfteiligen ICE 4 haben eine Zuglänge von 346 m, sind bis zu 250 km schnell (teilweise auch 265 km) und haben die Auslandszulassungen für die Schweiz und Österreich. Sie besitzen Powercars (angetriebene Wagen) und haben so eine Traktionsleistung 	von 9.900 kW. Die Anzahl Sitzplätze beträgt insgesamt 830, davon 205 in der 1. Klasse  und 23 im Restaurant.  Die 12-Teiler sind seit 2017 im Einsatz und wurden von Siemens Mobility mit einem Zulieferanteil von etwa 30 % von Bombardier gebaut.
Der zwölfteilige ICE 4 der BR 412.0, Tz 9013 der DB Fernverkehr AG erreicht. als ICE 376 (Interlaken Ost – Basel - Frankfurt(Main)Hbf – Berlin Gesundbrunnen). am 28. Mai 2023 den Bahnhof Spiez. Er wird uns pünktlich nach Mannheim bringen (kommt ja auch aus der Schweiz), erst danach beginnt unsere Odyssee mit defekten Zug und Verspätungen. Die zwölfteiligen ICE 4 haben eine Zuglänge von 346 m, sind bis zu 250 km schnell (teilweise auch 265 km) und haben die Auslandszulassungen für die Schweiz und Österreich. Sie besitzen Powercars (angetriebene Wagen) und haben so eine Traktionsleistung von 9.900 kW. Die Anzahl Sitzplätze beträgt insgesamt 830, davon 205 in der 1. Klasse und 23 im Restaurant. Die 12-Teiler sind seit 2017 im Einsatz und wurden von Siemens Mobility mit einem Zulieferanteil von etwa 30 % von Bombardier gebaut.
Armin Schwarz

Bildschirm als Zuglaufschild imICE 4 - Tz 9013 (der BR 412.0) der DB Fernverkehr AG als ICE 376 am 28. Mai 2023 in Spiez.
Bildschirm als Zuglaufschild imICE 4 - Tz 9013 (der BR 412.0) der DB Fernverkehr AG als ICE 376 am 28. Mai 2023 in Spiez.
Armin Schwarz

Die ehemalige Fabrikhalle des 1842 gegründeten Ateliers de constructions mécaniques de Vevey (ACMV) am 28.05.2023 in Vevey. Hier wurden bis 1992 u.a. Schienenfahrzeuge gebaut. Die Herstellung von Eisenbahnwagen konnte in der Fabrik Villeneuve als Vevey Technologies SA weitergeführt werden und wurde 1998 von Bombardier gekauft. 

Davor fließt das Flüsschen Ruisseau de Bergère, es hat es nicht mehr weit zur Mündung in den Genfersee.
Die ehemalige Fabrikhalle des 1842 gegründeten Ateliers de constructions mécaniques de Vevey (ACMV) am 28.05.2023 in Vevey. Hier wurden bis 1992 u.a. Schienenfahrzeuge gebaut. Die Herstellung von Eisenbahnwagen konnte in der Fabrik Villeneuve als Vevey Technologies SA weitergeführt werden und wurde 1998 von Bombardier gekauft. Davor fließt das Flüsschen Ruisseau de Bergère, es hat es nicht mehr weit zur Mündung in den Genfersee.
Armin Schwarz

Der AL Regionalzug von Leysin nach Aigle fährt am 28. Mai 2023 (hier als Straßenbahn) durch Altstadt und erreicht bald den Bahnhof Aigle. Der Zug besteht aus dem führenden Steuerwagen AL Bt 351 „Aigle“  und dem Triebwagen AL BDeh 4/4 302 „Leysin“, beide sind noch im ursprünglichen Anstrich der AL (es sind auch die einzigen). 

In Aigle (Waadt) gibt es gleich drei Schmalspurbahnen, die seit 1999 in die Transports Publics du Chablais (TPC) fusioniert worden sind, so machten wir auf unserer Rückreise hier mal einen kurzen Zwischenhalt. Die Schmalspurbahnen sind die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC), die Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD), seit dem 22. Dezember 1913 und die Aigle–Leysin-Bahn (AL).

Die Chemin de fer Aigle–Leysin (AL), deutsch Aigle-Leysin-Bahn, war eine Eisenbahngesellschaft im Schweizer Kanton Waadt. Ihre von 1900 bis 1916 eröffnete 6,2 Kilometer lange Strecke führt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin-Grand Hôtel. Die gemischte Zahnradbahn in der Spurweite 1.000 mm (Meterspur) mit dem System Abt wird seit der Betriebsaufnahme elektrisch betrieben. Im Jahr 1999 fusionierte die AL zu den Transports Publics du Chablais (TPC).

Die Bahnstrecke Aigle–Leysin hat ihren Ausgangspunkt vor dem SBB-Bahnhof und führt als Straßenbahn auf der Rue de la Gare (Bahnhofstraße), der Avenue des Ormonts und über die Grande Eau zum Kopfbahnhof Aigle-Dépôt. Dort ändern die Züge die Fahrtrichtung, damit das Triebfahrzeug für die anschließende Bergfahrt am Ende des Zuges eingereiht ist. 

Im Keilbahnhof Aigle-Dépôt beginnt der 5,3 Kilometer lange und bis zu 230 Promille steile Zahnstangenabschnitt. Zunächst führt er durch die Rebberge und bietet den Fahrgästen einen Ausblick auf das Rhonetal. Bei der Haltestelle Pont-de-Drapel wechselt die Vegetation und das Trassee befindet sich nun im Wald. Der Zug erreicht eine Waldlichtung mit dem Bahnhof Rennaz (Leysin), wo er sich in der Regel mit dem Gegenzug kreuzt. Die Strecke führt weiter durch Wald und den 154 Meter langen Tunnel Rennaz. Ab rund 1.200 Meter über Meer fährt die Zahnradbahn durch Weiden und erreicht nach kurzer Zeit den Bahnhof Leysin-Village (Leysin-Dorf). Hier beginnt der Doppelspurabschnitt mit der 128 Meter langen Brücke Leysin nach Leysin-Feydey. Nach dem 287 Meter langen Kehrtunnel Leysin erreicht die Strecke, immer noch mit Zahnstange versehen, den Endpunkt Leysin-Grand Hôtel.


Die Triebwagen und Steuerwagen BDeh 4/4 301–302 und Bt 351–352 wurden 1966 von SIG/SAAS gebaut. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Fahrleitungsspannung: 1.500 V =

Triebwagen: BDeh 4/4 301-302
Zahnstangensystem: Abt
Achsfolge: Bo'zz Bo'zz
Länge über Puffer: 16.100 mm
Drehzapfenanstand: 9.540 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.460 mm
Leistung: 596 kW (808 PS)
Treibraddurchmesser: 840 mm (neu)
Zahnrad-Teilkreisdurchmesser: 650
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Übersetzung: 1:12,2
Gewicht: 33.0 t
Sitzplätze: 48
Max. Ladegewicht: 1,5 t

Steuerwagen Bt 351–352
Anzahl der Achsen: 4
Gewicht: 11.0 t
Sitzplätze: 48
Der AL Regionalzug von Leysin nach Aigle fährt am 28. Mai 2023 (hier als Straßenbahn) durch Altstadt und erreicht bald den Bahnhof Aigle. Der Zug besteht aus dem führenden Steuerwagen AL Bt 351 „Aigle“ und dem Triebwagen AL BDeh 4/4 302 „Leysin“, beide sind noch im ursprünglichen Anstrich der AL (es sind auch die einzigen). In Aigle (Waadt) gibt es gleich drei Schmalspurbahnen, die seit 1999 in die Transports Publics du Chablais (TPC) fusioniert worden sind, so machten wir auf unserer Rückreise hier mal einen kurzen Zwischenhalt. Die Schmalspurbahnen sind die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC), die Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD), seit dem 22. Dezember 1913 und die Aigle–Leysin-Bahn (AL). Die Chemin de fer Aigle–Leysin (AL), deutsch Aigle-Leysin-Bahn, war eine Eisenbahngesellschaft im Schweizer Kanton Waadt. Ihre von 1900 bis 1916 eröffnete 6,2 Kilometer lange Strecke führt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin-Grand Hôtel. Die gemischte Zahnradbahn in der Spurweite 1.000 mm (Meterspur) mit dem System Abt wird seit der Betriebsaufnahme elektrisch betrieben. Im Jahr 1999 fusionierte die AL zu den Transports Publics du Chablais (TPC). Die Bahnstrecke Aigle–Leysin hat ihren Ausgangspunkt vor dem SBB-Bahnhof und führt als Straßenbahn auf der Rue de la Gare (Bahnhofstraße), der Avenue des Ormonts und über die Grande Eau zum Kopfbahnhof Aigle-Dépôt. Dort ändern die Züge die Fahrtrichtung, damit das Triebfahrzeug für die anschließende Bergfahrt am Ende des Zuges eingereiht ist. Im Keilbahnhof Aigle-Dépôt beginnt der 5,3 Kilometer lange und bis zu 230 Promille steile Zahnstangenabschnitt. Zunächst führt er durch die Rebberge und bietet den Fahrgästen einen Ausblick auf das Rhonetal. Bei der Haltestelle Pont-de-Drapel wechselt die Vegetation und das Trassee befindet sich nun im Wald. Der Zug erreicht eine Waldlichtung mit dem Bahnhof Rennaz (Leysin), wo er sich in der Regel mit dem Gegenzug kreuzt. Die Strecke führt weiter durch Wald und den 154 Meter langen Tunnel Rennaz. Ab rund 1.200 Meter über Meer fährt die Zahnradbahn durch Weiden und erreicht nach kurzer Zeit den Bahnhof Leysin-Village (Leysin-Dorf). Hier beginnt der Doppelspurabschnitt mit der 128 Meter langen Brücke Leysin nach Leysin-Feydey. Nach dem 287 Meter langen Kehrtunnel Leysin erreicht die Strecke, immer noch mit Zahnstange versehen, den Endpunkt Leysin-Grand Hôtel. Die Triebwagen und Steuerwagen BDeh 4/4 301–302 und Bt 351–352 wurden 1966 von SIG/SAAS gebaut. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Fahrleitungsspannung: 1.500 V = Triebwagen: BDeh 4/4 301-302 Zahnstangensystem: Abt Achsfolge: Bo'zz Bo'zz Länge über Puffer: 16.100 mm Drehzapfenanstand: 9.540 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.460 mm Leistung: 596 kW (808 PS) Treibraddurchmesser: 840 mm (neu) Zahnrad-Teilkreisdurchmesser: 650 Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h Übersetzung: 1:12,2 Gewicht: 33.0 t Sitzplätze: 48 Max. Ladegewicht: 1,5 t Steuerwagen Bt 351–352 Anzahl der Achsen: 4 Gewicht: 11.0 t Sitzplätze: 48
Armin Schwarz

Der AL Regionalzug von Leysin nach Aigle fährt am 28. Mai 2023 (hier als Straßenbahn) durch Altstadt und erreicht bald den Bahnhof Aigle. Der Zug besteht aus dem führenden Steuerwagen AL Bt 351 „Aigle“  und dem Triebwagen AL BDeh 4/4 302 „Leysin“, beide sind noch im ursprünglichen Anstrich der AL (es sind auch die einzigen). 

In Aigle (Waadt) gibt es gleich drei Schmalspurbahnen, die seit 1999 in die Transports Publics du Chablais (TPC) fusioniert worden sind, so machten wir auf unserer Rückreise hier mal einen kurzen Zwischenhalt. Die Schmalspurbahnen sind die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC), die Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD), seit dem 22. Dezember 1913 und die Aigle–Leysin-Bahn (AL).

Die Chemin de fer Aigle–Leysin (AL), deutsch Aigle-Leysin-Bahn, war eine Eisenbahngesellschaft im Schweizer Kanton Waadt. Ihre von 1900 bis 1916 eröffnete 6,2 Kilometer lange Strecke führt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin-Grand Hôtel. Die gemischte Zahnradbahn in der Spurweite 1.000 mm (Meterspur) mit dem System Abt wird seit der Betriebsaufnahme elektrisch betrieben. Im Jahr 1999 fusionierte die AL zu den Transports Publics du Chablais (TPC).

Die Bahnstrecke Aigle–Leysin hat ihren Ausgangspunkt vor dem SBB-Bahnhof und führt als Straßenbahn auf der Rue de la Gare (Bahnhofstraße), der Avenue des Ormonts und über die Grande Eau zum Kopfbahnhof Aigle-Dépôt. Dort ändern die Züge die Fahrtrichtung, damit das Triebfahrzeug für die anschließende Bergfahrt am Ende des Zuges eingereiht ist. 

Im Keilbahnhof Aigle-Dépôt beginnt der 5,3 Kilometer lange und bis zu 230 Promille steile Zahnstangenabschnitt. Zunächst führt er durch die Rebberge und bietet den Fahrgästen einen Ausblick auf das Rhonetal. Bei der Haltestelle Pont-de-Drapel wechselt die Vegetation und das Trassee befindet sich nun im Wald. Der Zug erreicht eine Waldlichtung mit dem Bahnhof Rennaz (Leysin), wo er sich in der Regel mit dem Gegenzug kreuzt. Die Strecke führt weiter durch Wald und den 154 Meter langen Tunnel Rennaz. Ab rund 1.200 Meter über Meer fährt die Zahnradbahn durch Weiden und erreicht nach kurzer Zeit den Bahnhof Leysin-Village (Leysin-Dorf). Hier beginnt der Doppelspurabschnitt mit der 128 Meter langen Brücke Leysin nach Leysin-Feydey. Nach dem 287 Meter langen Kehrtunnel Leysin erreicht die Strecke, immer noch mit Zahnstange versehen, den Endpunkt Leysin-Grand Hôtel.


Die Triebwagen und Steuerwagen BDeh 4/4 301–302 und Bt 351–352 wurden 1966 von SIG/SAAS gebaut. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Fahrleitungsspannung: 1.500 V =

Triebwagen: BDeh 4/4 301-302
Zahnstangensystem: Abt
Achsfolge: Bo'zz Bo'zz
Länge über Puffer: 16.100 mm
Drehzapfenanstand: 9.540 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.460 mm
Leistung: 596 kW (808 PS)
Treibraddurchmesser: 840 mm (neu)
Zahnrad-Teilkreisdurchmesser: 650
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Übersetzung: 1:12,2
Gewicht: 33.0 t
Sitzplätze: 48
Max. Ladegewicht: 1,5 t

Steuerwagen Bt 351–352
Anzahl der Achsen: 4
Gewicht: 11.0 t
Sitzplätze: 48
Der AL Regionalzug von Leysin nach Aigle fährt am 28. Mai 2023 (hier als Straßenbahn) durch Altstadt und erreicht bald den Bahnhof Aigle. Der Zug besteht aus dem führenden Steuerwagen AL Bt 351 „Aigle“ und dem Triebwagen AL BDeh 4/4 302 „Leysin“, beide sind noch im ursprünglichen Anstrich der AL (es sind auch die einzigen). In Aigle (Waadt) gibt es gleich drei Schmalspurbahnen, die seit 1999 in die Transports Publics du Chablais (TPC) fusioniert worden sind, so machten wir auf unserer Rückreise hier mal einen kurzen Zwischenhalt. Die Schmalspurbahnen sind die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC), die Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD), seit dem 22. Dezember 1913 und die Aigle–Leysin-Bahn (AL). Die Chemin de fer Aigle–Leysin (AL), deutsch Aigle-Leysin-Bahn, war eine Eisenbahngesellschaft im Schweizer Kanton Waadt. Ihre von 1900 bis 1916 eröffnete 6,2 Kilometer lange Strecke führt von Aigle im Rhonetal hinauf nach Leysin-Grand Hôtel. Die gemischte Zahnradbahn in der Spurweite 1.000 mm (Meterspur) mit dem System Abt wird seit der Betriebsaufnahme elektrisch betrieben. Im Jahr 1999 fusionierte die AL zu den Transports Publics du Chablais (TPC). Die Bahnstrecke Aigle–Leysin hat ihren Ausgangspunkt vor dem SBB-Bahnhof und führt als Straßenbahn auf der Rue de la Gare (Bahnhofstraße), der Avenue des Ormonts und über die Grande Eau zum Kopfbahnhof Aigle-Dépôt. Dort ändern die Züge die Fahrtrichtung, damit das Triebfahrzeug für die anschließende Bergfahrt am Ende des Zuges eingereiht ist. Im Keilbahnhof Aigle-Dépôt beginnt der 5,3 Kilometer lange und bis zu 230 Promille steile Zahnstangenabschnitt. Zunächst führt er durch die Rebberge und bietet den Fahrgästen einen Ausblick auf das Rhonetal. Bei der Haltestelle Pont-de-Drapel wechselt die Vegetation und das Trassee befindet sich nun im Wald. Der Zug erreicht eine Waldlichtung mit dem Bahnhof Rennaz (Leysin), wo er sich in der Regel mit dem Gegenzug kreuzt. Die Strecke führt weiter durch Wald und den 154 Meter langen Tunnel Rennaz. Ab rund 1.200 Meter über Meer fährt die Zahnradbahn durch Weiden und erreicht nach kurzer Zeit den Bahnhof Leysin-Village (Leysin-Dorf). Hier beginnt der Doppelspurabschnitt mit der 128 Meter langen Brücke Leysin nach Leysin-Feydey. Nach dem 287 Meter langen Kehrtunnel Leysin erreicht die Strecke, immer noch mit Zahnstange versehen, den Endpunkt Leysin-Grand Hôtel. Die Triebwagen und Steuerwagen BDeh 4/4 301–302 und Bt 351–352 wurden 1966 von SIG/SAAS gebaut. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Fahrleitungsspannung: 1.500 V = Triebwagen: BDeh 4/4 301-302 Zahnstangensystem: Abt Achsfolge: Bo'zz Bo'zz Länge über Puffer: 16.100 mm Drehzapfenanstand: 9.540 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.460 mm Leistung: 596 kW (808 PS) Treibraddurchmesser: 840 mm (neu) Zahnrad-Teilkreisdurchmesser: 650 Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h Übersetzung: 1:12,2 Gewicht: 33.0 t Sitzplätze: 48 Max. Ladegewicht: 1,5 t Steuerwagen Bt 351–352 Anzahl der Achsen: 4 Gewicht: 11.0 t Sitzplätze: 48
Armin Schwarz

Der wunderschön aufgearbeitete zweiachsige 3.Klasse Abteilwagen mit Gepäckabteil CF²  21 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1973 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27. Mai 2023 im Museum Chaulin.

Der Wagen wurde 1900 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad)
Länge über Kupplung: 5.600 mm
Länge des Wagenkastens: 4.980 mm
Breite: 2.100 mm
Achsabstand: 2.200 mm
Eigengewicht: 4.100 kg
Sitzplätze: 20
Der wunderschön aufgearbeitete zweiachsige 3.Klasse Abteilwagen mit Gepäckabteil CF² 21 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1973 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27. Mai 2023 im Museum Chaulin. Der Wagen wurde 1900 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad) Länge über Kupplung: 5.600 mm Länge des Wagenkastens: 4.980 mm Breite: 2.100 mm Achsabstand: 2.200 mm Eigengewicht: 4.100 kg Sitzplätze: 20
Armin Schwarz

Der wunderschön aufgearbeitete zweiachsige 3.Klasse Abteilwagen mit Gepäckabteil CF²  21 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1973 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27. Mai 2023 im Museum Chaulin.

Der Wagen wurde 1900 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad)
Länge über Kupplung: 5.600 mm
Länge des Wagenkastens: 4.980 mm
Breite: 2.100 mm
Achsabstand: 2.200 mm
Eigengewicht: 4.100 kg
Sitzplätze: 20
Der wunderschön aufgearbeitete zweiachsige 3.Klasse Abteilwagen mit Gepäckabteil CF² 21 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1973 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27. Mai 2023 im Museum Chaulin. Der Wagen wurde 1900 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad) Länge über Kupplung: 5.600 mm Länge des Wagenkastens: 4.980 mm Breite: 2.100 mm Achsabstand: 2.200 mm Eigengewicht: 4.100 kg Sitzplätze: 20
Armin Schwarz

Der wunderschön aufgearbeitete zweiachsige 3.Klasse Abteilwagen mit Gepäckabteil CF²  21 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1973 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27. Mai 2023 im Museum Chaulin.

Der Wagen wurde 1900 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad)
Länge über Kupplung: 5.600 mm
Länge des Wagenkastens: 4.980 mm
Breite: 2.100 mm
Achsabstand: 2.200 mm
Eigengewicht: 4.100 kg
Sitzplätze: 20
Der wunderschön aufgearbeitete zweiachsige 3.Klasse Abteilwagen mit Gepäckabteil CF² 21 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1973 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27. Mai 2023 im Museum Chaulin. Der Wagen wurde 1900 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad) Länge über Kupplung: 5.600 mm Länge des Wagenkastens: 4.980 mm Breite: 2.100 mm Achsabstand: 2.200 mm Eigengewicht: 4.100 kg Sitzplätze: 20
Armin Schwarz

Der zweiachsige gedeckte Güterwagen mit Bremserbühne K 87 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1977 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 19. Mai 2018 im Museum Chaulin.

Der Wagen wurde 1912 von SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) in Schlieren gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad)
Länge über Kupplung: 6.600 mm
Länge des Wagenkastens: 6.000 mm
Achsabstand: 2.200 mm
Eigengewicht: 5.000 kg
Ladegewicht: 10.000 kg
Der zweiachsige gedeckte Güterwagen mit Bremserbühne K 87 der Aigle–Leysin-Bahn (AL), seit 1977 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 19. Mai 2018 im Museum Chaulin. Der Wagen wurde 1912 von SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) in Schlieren gebaut und an die Aigle–Leysin-Bahn (AL) geliefert. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 2 (jeweils mit Bremszahnrad) Länge über Kupplung: 6.600 mm Länge des Wagenkastens: 6.000 mm Achsabstand: 2.200 mm Eigengewicht: 5.000 kg Ladegewicht: 10.000 kg
Armin Schwarz

Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27. Mai 2023 die G 2x2/2 Mallet-Dampflok 105  Todtnau  der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex SEG 105  Todtnau .  Links die Strecke hinab nach Blonay, rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot.

Für den Einsatz auf den Meterspur-Strecken in Frankreich bestellten die Deutschen Heeresfeldbahnen bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe sieben Mallet-Dampflokomotiven. Aus Zeitgründen wurde keine zeitgemäße neue Serie entwickelt. Man nahm alte Konstruktionsunterlagen als Grundlage. Die Auslieferung erfolgte im August 1918. Bevor die Maschinen HK 94 bis HK 100 (HK = Heeresprüfkommission für Feldbahnen) ihren Einsatzort erreichten, war der I. Weltkrieg (Waffenstillstand von Compiegné am 11. November 1918) jedoch schon beendet. Da sie nicht mehr von den Heeresfeldbahnen benötigt und nicht zum Reparationsgut zugeordnet wurden, übernahm sie das Reichsverwaltungsamt. Dieses verkaufte in den Jahren 1919/1920 die Loks.

Die Lok wurde 1918 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe unter der Fabriknummer 2051gebaut und von der Heeresprüfkommission für Schmalspurbahnen abgenommen als Lok „HK 95“ abgenommen, wegen dem Kriegsende kam sie auf den Heeresfeldbahnen nicht mehr zum Einsatz. So wurde sie 1919 an die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld als HVB 28 verkauft. Die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld wurde elektrifiziert, und die  Nr. 28  wurde 1925 an die Zell-Todtnau-Eisenbahn (in der Nähe von Freiburg) der Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) abgegeben, wo sie die  Nummer 105  -  Todtnau  erhielt. Sie blieb bis zur Streckenstillegung der Linie im Jahre 1968 im Schwarzwald und ging gleich drauf an die Museumsbahn Blonay – Champy.
Es ist noch eine Schwesterlok erhalten geblieben, es ist die 99 5906 der HSB.

Konstruktion:
Das hintere Triebwerk mit den Hochdruckzylindern ist fest im Blechrahmen gelagert. Das vordere Triebwerk mit den Niederdruckzylindern ist mit einem Königszapfen mit dem hinteren Triebwerk verbunden, der genietete Kessel liegt mit Gleitplatten auf ihm auf. Seitliche Blattfedern halten das Triebwerk in einer mittigen Stellung. Beide Triebwerke haben einen Innenrahmen.

Der Dampf wird erst zu den hinteren Zylindern geleitet, von dort gelangt er über flexible Leitungen in die vorderen Zylinder. Alle Zylinder verfügen über Flachschieber und außenliegende Heusinger-Steuerung mit Hängeeisen. Die Loks verfügen über eine Wurfhebel-Handbremse und eine Dampfbremse als Zusatzbremse. Je nach Bahn wurden später Saugluft- oder Druckluftbremse als Zugbremse nachgerüstet. Auf dem Kessel sitzen zwei Sanddome, einer für jedes Triebwerk.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (MBK)
Baujahr: 1918
Betriebsgattung: K 44.9
Kurzbezeichnung: B' B n4vt
Spurweite: 1.000 mm
Kurzbezeichnung: B' B n4vt
Länge über Puffer: 9.400 mm
Höhe über SO: 3.800 mm
Achsstand im Triebwerk: 1.400 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm
Leergewicht: 28,5 t
Dienstgewicht: 34,4 t
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
indizierte Leistung: 200 kW (270 PS)
Anfahrzugkraft: 47,76 kN
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 50 m
Kesselüberdruck: 12 bar
Kohlevorrat : 1,1 t
Wasservorrat: 3,6 m³
Zylinderanzahl: 4
Zylinderdurchmesser: 280 mm (HD) / 425 mm (ND)
Kolbenhub: 500 mm
Bremse: Knorrbremse m. Z., Wurfhebel-Handbremse

Geschichte der Mallet-Lokomotiven:
Der zunehmende Verkehr auf schmalspurigen Eisenbahnen erschloss Mallet ein anderes Wirkungsfeld. Diese Bahnen benötigten stärkere und damit größere Maschinen, als es die engen Kurven der Schmalspurstrecken zuließen. Die einzige Lösung schienen hier Lokomotiven mit schwenkbaren Fahrwerken zu sein. Dazu waren bereits die Bauarten von Fairlie und Meyer verbreitet, die schwenkbare Maschineneinheiten verwendeten. Die einzelnen Einheiten wurden mit Dampf über flexible Verbindungen gespeist, die sich jedoch stets als Schwachpunkt der Maschinen erwiesen. Mallet entwickelte stattdessen eine Bauart mit zwei Fahrwerken, von denen nur das vordere, unter der Rauchkammer befindliche Fahrwerk schwenkbar gelagert war, während der Kessel fest auf dem anderen Fahrwerk ruhte. Damit reduzierte sich die Zahl der flexiblen Verbindungen um die Hälfte. Der wesentliche Unterschied der Konstruktion von Mallet im Vergleich zu den Bauarten Fairlie und Meyer war aber die perfekte Anwendung eines Verbundtriebwerkes. Der Frischdampf wird zunächst zu den Hochdruckzylindern des fest gelagerten Fahrwerks geleitet und nach dem Auslass in die Niederdruckzylinder des vorderen beweglichen Fahrwerks. Die dorthin führende bewegliche Dampfleitungsverbindung war wegen des geringeren Drucks besser beherrschbar als bei reiner Frischdampf-Versorgung. Diese Bauart ließ Mallet sich 1884 patentieren.

Dampflokomotiven haben im Allgemeinen zwei Arbeitszylinder, die Mallet-Loks besitzen diese Einrichtungen doppelt, also 4 Zylinder mit zugehörigen Triebwerksgruppen. Der Abdampf der ersten ist gleichzeitig der Arbeitsdampf der zweiten Zylindergruppe.

Schweizerische Bauartbezeichnung G2 x 2/2, Deutsche Reichsbahn Baureihe 99.590

Mallet-Lokomotive B'B n4vt
- B'B = Dampflokomotive mit 2 Triebwerken, das erste davon beweglich gelagert, zu je 2 Treibachsen
- n4 = Naßdampf und 4 Zylinder
- v = Verbundwirkung zwischen den Hoch- und Niederdruck-Zylindern
- t = Brennstoff und Wasservorräte werden auf der Lokomotive mitgeführt
- (in neuerer Schreibweise wird häufig das  t  weggelassen.
- Bei Angaben ohne  t  handelt es sich dann immer um eine Tenderlok, im Gegensatz dazu  T  = Schlepptenderlok).
Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27. Mai 2023 die G 2x2/2 Mallet-Dampflok 105 "Todtnau" der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex SEG 105 "Todtnau". Links die Strecke hinab nach Blonay, rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot. Für den Einsatz auf den Meterspur-Strecken in Frankreich bestellten die Deutschen Heeresfeldbahnen bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe sieben Mallet-Dampflokomotiven. Aus Zeitgründen wurde keine zeitgemäße neue Serie entwickelt. Man nahm alte Konstruktionsunterlagen als Grundlage. Die Auslieferung erfolgte im August 1918. Bevor die Maschinen HK 94 bis HK 100 (HK = Heeresprüfkommission für Feldbahnen) ihren Einsatzort erreichten, war der I. Weltkrieg (Waffenstillstand von Compiegné am 11. November 1918) jedoch schon beendet. Da sie nicht mehr von den Heeresfeldbahnen benötigt und nicht zum Reparationsgut zugeordnet wurden, übernahm sie das Reichsverwaltungsamt. Dieses verkaufte in den Jahren 1919/1920 die Loks. Die Lok wurde 1918 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe unter der Fabriknummer 2051gebaut und von der Heeresprüfkommission für Schmalspurbahnen abgenommen als Lok „HK 95“ abgenommen, wegen dem Kriegsende kam sie auf den Heeresfeldbahnen nicht mehr zum Einsatz. So wurde sie 1919 an die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld als HVB 28 verkauft. Die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld wurde elektrifiziert, und die "Nr. 28" wurde 1925 an die Zell-Todtnau-Eisenbahn (in der Nähe von Freiburg) der Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) abgegeben, wo sie die "Nummer 105" - "Todtnau" erhielt. Sie blieb bis zur Streckenstillegung der Linie im Jahre 1968 im Schwarzwald und ging gleich drauf an die Museumsbahn Blonay – Champy. Es ist noch eine Schwesterlok erhalten geblieben, es ist die 99 5906 der HSB. Konstruktion: Das hintere Triebwerk mit den Hochdruckzylindern ist fest im Blechrahmen gelagert. Das vordere Triebwerk mit den Niederdruckzylindern ist mit einem Königszapfen mit dem hinteren Triebwerk verbunden, der genietete Kessel liegt mit Gleitplatten auf ihm auf. Seitliche Blattfedern halten das Triebwerk in einer mittigen Stellung. Beide Triebwerke haben einen Innenrahmen. Der Dampf wird erst zu den hinteren Zylindern geleitet, von dort gelangt er über flexible Leitungen in die vorderen Zylinder. Alle Zylinder verfügen über Flachschieber und außenliegende Heusinger-Steuerung mit Hängeeisen. Die Loks verfügen über eine Wurfhebel-Handbremse und eine Dampfbremse als Zusatzbremse. Je nach Bahn wurden später Saugluft- oder Druckluftbremse als Zugbremse nachgerüstet. Auf dem Kessel sitzen zwei Sanddome, einer für jedes Triebwerk. TECHNISCHE DATEN: Hersteller Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (MBK) Baujahr: 1918 Betriebsgattung: K 44.9 Kurzbezeichnung: B' B n4vt Spurweite: 1.000 mm Kurzbezeichnung: B' B n4vt Länge über Puffer: 9.400 mm Höhe über SO: 3.800 mm Achsstand im Triebwerk: 1.400 mm Treibraddurchmesser: 1.000 mm Leergewicht: 28,5 t Dienstgewicht: 34,4 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h indizierte Leistung: 200 kW (270 PS) Anfahrzugkraft: 47,76 kN kleinster befahrbarer Gleisbogen: 50 m Kesselüberdruck: 12 bar Kohlevorrat : 1,1 t Wasservorrat: 3,6 m³ Zylinderanzahl: 4 Zylinderdurchmesser: 280 mm (HD) / 425 mm (ND) Kolbenhub: 500 mm Bremse: Knorrbremse m. Z., Wurfhebel-Handbremse Geschichte der Mallet-Lokomotiven: Der zunehmende Verkehr auf schmalspurigen Eisenbahnen erschloss Mallet ein anderes Wirkungsfeld. Diese Bahnen benötigten stärkere und damit größere Maschinen, als es die engen Kurven der Schmalspurstrecken zuließen. Die einzige Lösung schienen hier Lokomotiven mit schwenkbaren Fahrwerken zu sein. Dazu waren bereits die Bauarten von Fairlie und Meyer verbreitet, die schwenkbare Maschineneinheiten verwendeten. Die einzelnen Einheiten wurden mit Dampf über flexible Verbindungen gespeist, die sich jedoch stets als Schwachpunkt der Maschinen erwiesen. Mallet entwickelte stattdessen eine Bauart mit zwei Fahrwerken, von denen nur das vordere, unter der Rauchkammer befindliche Fahrwerk schwenkbar gelagert war, während der Kessel fest auf dem anderen Fahrwerk ruhte. Damit reduzierte sich die Zahl der flexiblen Verbindungen um die Hälfte. Der wesentliche Unterschied der Konstruktion von Mallet im Vergleich zu den Bauarten Fairlie und Meyer war aber die perfekte Anwendung eines Verbundtriebwerkes. Der Frischdampf wird zunächst zu den Hochdruckzylindern des fest gelagerten Fahrwerks geleitet und nach dem Auslass in die Niederdruckzylinder des vorderen beweglichen Fahrwerks. Die dorthin führende bewegliche Dampfleitungsverbindung war wegen des geringeren Drucks besser beherrschbar als bei reiner Frischdampf-Versorgung. Diese Bauart ließ Mallet sich 1884 patentieren. Dampflokomotiven haben im Allgemeinen zwei Arbeitszylinder, die Mallet-Loks besitzen diese Einrichtungen doppelt, also 4 Zylinder mit zugehörigen Triebwerksgruppen. Der Abdampf der ersten ist gleichzeitig der Arbeitsdampf der zweiten Zylindergruppe. Schweizerische Bauartbezeichnung G2 x 2/2, Deutsche Reichsbahn Baureihe 99.590 Mallet-Lokomotive B'B n4vt - B'B = Dampflokomotive mit 2 Triebwerken, das erste davon beweglich gelagert, zu je 2 Treibachsen - n4 = Naßdampf und 4 Zylinder - v = Verbundwirkung zwischen den Hoch- und Niederdruck-Zylindern - t = Brennstoff und Wasservorräte werden auf der Lokomotive mitgeführt - (in neuerer Schreibweise wird häufig das "t" weggelassen. - Bei Angaben ohne "t" handelt es sich dann immer um eine Tenderlok, im Gegensatz dazu "T" = Schlepptenderlok).
Armin Schwarz

Historischer Straßenbahn-Posttriebwagen ex RhSt Ze 2/2 Nr. 31 (Rheintalische Strassenbahnen, zuvor Straßenbahn Altstätten–Berneck) heute bei der Museumsbahn Blonay–Chamby, hier am 27.Mai 2023 im Museum Chaulin, genau 11 Jahre später nach meiner letzten Sichtung nun in 1400 px Größe.

Der Triebwagen wurde von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft, Neuhausen am Rheinfall) 1914 gebaut, die elektrische Ausrüstung lieferte BBC. Für den Bau wurde Untergestell des Wagens Ce 1/2 Nr. 4 (Baujahr 1897 von MAN, Alioth, MFO) verwendet. Er diente dann dem Posttransport vom SBB-Bahnhof zur Post in Altstätten. Der Wagen erhielt 1941 einen zweiten Fahrmotor aus einem abgebrochenen Wagen (5 oder 6). Nachdem die Post in Altstätten neu gebaut worden war, wurden die Posttransporte 1959 auf die Straße verlegt und der Triebwagen wurde nicht mehr benötigt. So gelangte 1967 als eines der ersten Fahrzeuge zur Museumsbahn Blonay–Chamby.

TECHNISCHE DATEN:
Type: Ze 2/2 (bis 1931 Ze 1/2)
Spurweite: 1.000 mm
Länge: 7.000 mm
Triebraddurchmesser: 840 mm (neu)
Eigengewicht: 6 t
Zuladung: 5 t
Ladefläche: 8 m²
Leistung: 2 x 16 kW = 32 kW (44 PS), bis 1941 1 x 16 kW
Getriebeübersetzung: 1:4,55
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Stromsystem:1000 Volt DC (Gleichstrom)
Stromabnehmer: Lyrastromabnehmer

Neben diesem ehemaligen Fahrzeug der Rheintalische Strassenbahnen ist noch ein weiteres Fahrzeug, der Ce 2/4 11, erhalten geblieben. Dieser ging an die Tram Locarno, 1960 ging er an die SSIF als Ce 2/4 4. Heute steht er als Denkmal in Santa Maria Maggiore, siehe auch http://hellertal.startbilder.de/bild/italien~privatbahnen~vigezzina-centovallibahn-ssif-und-fart/577066/der-ssif-ce-24-nr4-denkmal-triebwagen.html
Historischer Straßenbahn-Posttriebwagen ex RhSt Ze 2/2 Nr. 31 (Rheintalische Strassenbahnen, zuvor Straßenbahn Altstätten–Berneck) heute bei der Museumsbahn Blonay–Chamby, hier am 27.Mai 2023 im Museum Chaulin, genau 11 Jahre später nach meiner letzten Sichtung nun in 1400 px Größe. Der Triebwagen wurde von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft, Neuhausen am Rheinfall) 1914 gebaut, die elektrische Ausrüstung lieferte BBC. Für den Bau wurde Untergestell des Wagens Ce 1/2 Nr. 4 (Baujahr 1897 von MAN, Alioth, MFO) verwendet. Er diente dann dem Posttransport vom SBB-Bahnhof zur Post in Altstätten. Der Wagen erhielt 1941 einen zweiten Fahrmotor aus einem abgebrochenen Wagen (5 oder 6). Nachdem die Post in Altstätten neu gebaut worden war, wurden die Posttransporte 1959 auf die Straße verlegt und der Triebwagen wurde nicht mehr benötigt. So gelangte 1967 als eines der ersten Fahrzeuge zur Museumsbahn Blonay–Chamby. TECHNISCHE DATEN: Type: Ze 2/2 (bis 1931 Ze 1/2) Spurweite: 1.000 mm Länge: 7.000 mm Triebraddurchmesser: 840 mm (neu) Eigengewicht: 6 t Zuladung: 5 t Ladefläche: 8 m² Leistung: 2 x 16 kW = 32 kW (44 PS), bis 1941 1 x 16 kW Getriebeübersetzung: 1:4,55 Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Stromsystem:1000 Volt DC (Gleichstrom) Stromabnehmer: Lyrastromabnehmer Neben diesem ehemaligen Fahrzeug der Rheintalische Strassenbahnen ist noch ein weiteres Fahrzeug, der Ce 2/4 11, erhalten geblieben. Dieser ging an die Tram Locarno, 1960 ging er an die SSIF als Ce 2/4 4. Heute steht er als Denkmal in Santa Maria Maggiore, siehe auch http://hellertal.startbilder.de/bild/italien~privatbahnen~vigezzina-centovallibahn-ssif-und-fart/577066/der-ssif-ce-24-nr4-denkmal-triebwagen.html
Armin Schwarz

Der Bahnhof Martigny (deutsch Martinach) im Kanton Wallis, links die schmalspurigen Gleise 40 und 41 für den Mont-Blanc Express, nach Châtelard und weiter nach Chamonix, der TMR - Transports de Martigny et Régions, ex Martigny-Châtelard-Bahn (MC), am 26. Mai 2023 bei einem Zwischenstopp auf unserer Reise. Hier steht der TMR Triebwagen BDeh 4/8 22 (Z 823/Z 824), TSI-Nr. 90 85 838 0822-9 CH-TMRSA zur Abfahrt bereit. Rechts die normalspurigen SBB Gleise.

Die Martigny-Châtelard-Bahn, abgekürzt MC, (französisch: Chemin de fer Martigny–Châtelard) ist eine 18 km lange meterspurige Bahnstrecke mit Zahnstangenabschnitten, sowie eine ehemalige Bahngesellschaft im Kanton Wallis (CH). Die Bahngesellschaft MC fusionierte 2001 mit der Martigny-Orsières-Bahn (MO) zu den Transports de Martigny et Régions (TMR). 

Auf französischer Seite führt die Strecke weiter über Vallorcine und Chamonix nach Saint-Gervais-Le Fayet, diese weiterführende Bahnstrecke Saint-Gervais–Vallorcine wird von der französischen Staatseisenbahn (SNCF) betrieben.

Von den Transports de Martigny et Régions wird ihr Zugsangebot auf der Bahnstrecke Martigny–Châtelard unter dem Namen Mont Blanc-Express vermarktet.
Der Bahnhof Martigny (deutsch Martinach) im Kanton Wallis, links die schmalspurigen Gleise 40 und 41 für den Mont-Blanc Express, nach Châtelard und weiter nach Chamonix, der TMR - Transports de Martigny et Régions, ex Martigny-Châtelard-Bahn (MC), am 26. Mai 2023 bei einem Zwischenstopp auf unserer Reise. Hier steht der TMR Triebwagen BDeh 4/8 22 (Z 823/Z 824), TSI-Nr. 90 85 838 0822-9 CH-TMRSA zur Abfahrt bereit. Rechts die normalspurigen SBB Gleise. Die Martigny-Châtelard-Bahn, abgekürzt MC, (französisch: Chemin de fer Martigny–Châtelard) ist eine 18 km lange meterspurige Bahnstrecke mit Zahnstangenabschnitten, sowie eine ehemalige Bahngesellschaft im Kanton Wallis (CH). Die Bahngesellschaft MC fusionierte 2001 mit der Martigny-Orsières-Bahn (MO) zu den Transports de Martigny et Régions (TMR). Auf französischer Seite führt die Strecke weiter über Vallorcine und Chamonix nach Saint-Gervais-Le Fayet, diese weiterführende Bahnstrecke Saint-Gervais–Vallorcine wird von der französischen Staatseisenbahn (SNCF) betrieben. Von den Transports de Martigny et Régions wird ihr Zugsangebot auf der Bahnstrecke Martigny–Châtelard unter dem Namen Mont Blanc-Express vermarktet.
Armin Schwarz

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