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Der Triebwagen TMR BDeh 4/8 22 (Z 823/Z 824), TSI-Nr. 90 85 838 0822-9 CH-TMRSA steht am 26. Mai 2023, als R132  „Mont-Blanc Express“ nach Vallorcine (F) via Châtelard, im Bahnhof Martigny (deutsch Martinach) zur Abfahrt bereit. Vom französischen Bahnhof Vallorcine kann man dann mit der SNCF die weiterführende Bahnstrecke via Chamonix nach Saint-Gervais weiterfahren.

Die beiden Triebwagen BDeh 4/8 21–22, für den gemischtem Adhäsions- und Zahnradbetrieb, der Martigny-Châtelard-Bahn (MC), wie auch die drei weitere französische Triebwagen SNCF Z800 801/802, 803/804 und 805/806, wurden (durch die gemeinsame Bestellung) die mechanischen Teile von Vevey Technologies SA in Villeneuve (vormals ACMV - Ateliers de constructions mécaniques de Vevey, später Bombardier Transportation) gebaut. Der Zahnradteil ist von der SLM, die elektrische Ausrüstung von Adtranz.

TECHNISCHE DATEN:
Bezeichnung: TMR BDeh 4/8 (21–22), SNCF Z800 (801/802, 803/804 und 805/806)
Gebaute Anzahl: 5 
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: Bo'zz 2' + 2' Bo'zz
Zahnstangensystem: Riggenbach (bzw. Strub)
Länge über Kupplung: 37.800 mm
Leergewicht: 72,0 t
Leistung: 2 x 1.000 kW
Höchstgeschwindigkeit mit Adhäsionsantrieb: 70 km/h
Höchstgeschwindigkeit mit Zahnradantrieb: 23 km/h / (Talfahrt 16 km/h)
Antriebsart: Elektrisch über Oberleitung oder seitlicher Stromschiene
Fahrleitungsspannung: 830 V DV (=)
Sitzplätze: 96
Kupplung: Scharfenberg
Der Triebwagen TMR BDeh 4/8 22 (Z 823/Z 824), TSI-Nr. 90 85 838 0822-9 CH-TMRSA steht am 26. Mai 2023, als R132 „Mont-Blanc Express“ nach Vallorcine (F) via Châtelard, im Bahnhof Martigny (deutsch Martinach) zur Abfahrt bereit. Vom französischen Bahnhof Vallorcine kann man dann mit der SNCF die weiterführende Bahnstrecke via Chamonix nach Saint-Gervais weiterfahren. Die beiden Triebwagen BDeh 4/8 21–22, für den gemischtem Adhäsions- und Zahnradbetrieb, der Martigny-Châtelard-Bahn (MC), wie auch die drei weitere französische Triebwagen SNCF Z800 801/802, 803/804 und 805/806, wurden (durch die gemeinsame Bestellung) die mechanischen Teile von Vevey Technologies SA in Villeneuve (vormals ACMV - Ateliers de constructions mécaniques de Vevey, später Bombardier Transportation) gebaut. Der Zahnradteil ist von der SLM, die elektrische Ausrüstung von Adtranz. TECHNISCHE DATEN: Bezeichnung: TMR BDeh 4/8 (21–22), SNCF Z800 (801/802, 803/804 und 805/806) Gebaute Anzahl: 5 Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsfolge: Bo'zz 2' + 2' Bo'zz Zahnstangensystem: Riggenbach (bzw. Strub) Länge über Kupplung: 37.800 mm Leergewicht: 72,0 t Leistung: 2 x 1.000 kW Höchstgeschwindigkeit mit Adhäsionsantrieb: 70 km/h Höchstgeschwindigkeit mit Zahnradantrieb: 23 km/h / (Talfahrt 16 km/h) Antriebsart: Elektrisch über Oberleitung oder seitlicher Stromschiene Fahrleitungsspannung: 830 V DV (=) Sitzplätze: 96 Kupplung: Scharfenberg
Armin Schwarz

Der Triebwagen TMR BDeh 4/8 22 (Z 823/Z 824), TSI-Nr. 90 85 838 0822-9 CH-TMRSA verlässt am 26. Mai 2023, als R132  „Mont-Blanc Express“ nach Vallorcine (F) via Châtelard, den Bahnhof Martigny (deutsch Martinach). Vom französischen Bahnhof Vallorcine kann man dann mit der SNCF die weiterführende Bahnstrecke via Chamonix nach Saint-Gervais weiterfahren.

Die Martigny-Châtelard-Bahn, abgekürzt MC, (französisch: Chemin de fer Martigny–Châtelard) ist eine 18 km lange meterspurige Bahnstrecke mit Zahnstangenabschnitten, sowie eine ehemalige Bahngesellschaft im Kanton Wallis (CH). Die Bahngesellschaft MC fusionierte 2001 mit der Martigny-Orsières-Bahn (MO) zu den Transports de Martigny et Régions (TMR). 

Auf französischer Seite führt die Strecke weiter über Vallorcine und Chamonix nach Saint-Gervais-Le Fayet, diese weiterführende Bahnstrecke Saint-Gervais–Vallorcine wird von der französischen Staatseisenbahn (SNCF) betrieben.

Von den Transports de Martigny et Régions wird ihr Zugsangebot auf der Bahnstrecke Martigny–Châtelard unter dem Namen Mont Blanc-Express vermarktet.
Der Triebwagen TMR BDeh 4/8 22 (Z 823/Z 824), TSI-Nr. 90 85 838 0822-9 CH-TMRSA verlässt am 26. Mai 2023, als R132 „Mont-Blanc Express“ nach Vallorcine (F) via Châtelard, den Bahnhof Martigny (deutsch Martinach). Vom französischen Bahnhof Vallorcine kann man dann mit der SNCF die weiterführende Bahnstrecke via Chamonix nach Saint-Gervais weiterfahren. Die Martigny-Châtelard-Bahn, abgekürzt MC, (französisch: Chemin de fer Martigny–Châtelard) ist eine 18 km lange meterspurige Bahnstrecke mit Zahnstangenabschnitten, sowie eine ehemalige Bahngesellschaft im Kanton Wallis (CH). Die Bahngesellschaft MC fusionierte 2001 mit der Martigny-Orsières-Bahn (MO) zu den Transports de Martigny et Régions (TMR). Auf französischer Seite führt die Strecke weiter über Vallorcine und Chamonix nach Saint-Gervais-Le Fayet, diese weiterführende Bahnstrecke Saint-Gervais–Vallorcine wird von der französischen Staatseisenbahn (SNCF) betrieben. Von den Transports de Martigny et Régions wird ihr Zugsangebot auf der Bahnstrecke Martigny–Châtelard unter dem Namen Mont Blanc-Express vermarktet.
Armin Schwarz

Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27. Mai 2023 die G 2x2/2 Mallet-Dampflok 105  Todtnau  der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex SEG 105  Todtnau . Links die Strecke hinab nach Blonay, rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot.
Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27. Mai 2023 die G 2x2/2 Mallet-Dampflok 105 "Todtnau" der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex SEG 105 "Todtnau". Links die Strecke hinab nach Blonay, rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot.
Armin Schwarz

Die Hippsche Wendescheibe der Museumsbahn Blonay–Chamby als Einfahrtsignal zum Bahnhof Blonay, wir sind hier am 27.05.2023 mit der G 3/3 LEB N° 5  Bercher  unterwegs und erreichen bald den Bahnhof Blonay.

Auch wenn ich hier die Drehung in drei Bildern fotografiert habe, so hat die Hippsche Wendescheibe nur zwei signalisierende Stellungen „Fahrt frei“ (linkes Bild) zu „Halt“ (rechtes Bild), das mittlere Bild zeigt eigentlich die Rückseite (in Grundstellung Halt). Zum Wechsel von der einen in die andere Signallage drehte sich die Scheibe einmal um 90°, das andere Mal um 270° in gleicher Richtung. Die Zusatzscheibchen sollen nicht nur das Erkennen des offenen Signales erleichtert haben, sondern auch die Drehung der großen Scheibe, selbst bei Sturm.

Die Hippsche Wendescheibe, ist ein historisches Eisenbahnsignal. Das automatische und visuelle Signal diente als Vor- und Hauptsignal. Dieser Signaltyp wurde vom dem in Blaubeuren (Württemberg) geboren Erfinder und Uhrmacher Matthäus Hipp entwickelt und erstmals 1862 in Winterthur angewendet. Das Signal ist nach ihm benannt und war lange vor den Flügelsignalen in Gebrauch.

Die hippsche Wendescheibe ist auf einer hohlen Gusssäule montiert. Diese trägt eine zirka 1 m große Blechscheibe. Die Vorderseite („Halt“) ist rot mit weißem Diagonalbalken, die Rückseite ist weiß mit schwarzem Diagonalbalken. Unterhalb der großen Scheibe und im rechten Winkel dazu angeordnet sind zwei kleine weiße Scheiben oder Flügel montiert. Sie sind beidseitig weiss mit je einem schwarzen Diagonalstrich. Die Scheibe ist drehbar und zeigt dem heranfahrenden Zug entweder die rote Tafel, welche „Halt“ signalisiert, oder die beiden weißen Flügel, die „Fahrt frei“ erlauben. Die kleinen Flügel-Scheiben dienen in erster Linie dem Ausgleich der Windkräfte, was die nötige Stellkraft reduziert. Die kleinen Flügel haben daneben den Vorzug, ein positives Fahrsignal zu zeigen. Die Signale wurden früher in Fahrtrichtung rechts des Gleises angeordnet. Ab 1930 aufgestellte Signale stehen links.

Der Antrieb funktioniert über ein Gewicht im Signalmast, welches nach ca. 200 Scheibenumdrehungen wieder aufgezogen werden muss. Das Signal wird mit Strom aus einer Batterie elektromagnetisch ausgelöst (elektrischer Schwachstromimpuls) und arbeitet bei Sturm und im Winter zuverlässiger als Wendescheiben, die mit Drahtzügen bedient werden. Der Stromimpuls löst die Drehung der Scheibe immer im Uhrzeigersinn aus. Bemerkenswert ist auch, dass die hippschen Wendescheiben von Anfang an mit einer elektrischen Rückmeldung der Signalstellung zur auslösenden Station ausgestattet waren.
Die Hippsche Wendescheibe der Museumsbahn Blonay–Chamby als Einfahrtsignal zum Bahnhof Blonay, wir sind hier am 27.05.2023 mit der G 3/3 LEB N° 5 "Bercher" unterwegs und erreichen bald den Bahnhof Blonay. Auch wenn ich hier die Drehung in drei Bildern fotografiert habe, so hat die Hippsche Wendescheibe nur zwei signalisierende Stellungen „Fahrt frei“ (linkes Bild) zu „Halt“ (rechtes Bild), das mittlere Bild zeigt eigentlich die Rückseite (in Grundstellung Halt). Zum Wechsel von der einen in die andere Signallage drehte sich die Scheibe einmal um 90°, das andere Mal um 270° in gleicher Richtung. Die Zusatzscheibchen sollen nicht nur das Erkennen des offenen Signales erleichtert haben, sondern auch die Drehung der großen Scheibe, selbst bei Sturm. Die Hippsche Wendescheibe, ist ein historisches Eisenbahnsignal. Das automatische und visuelle Signal diente als Vor- und Hauptsignal. Dieser Signaltyp wurde vom dem in Blaubeuren (Württemberg) geboren Erfinder und Uhrmacher Matthäus Hipp entwickelt und erstmals 1862 in Winterthur angewendet. Das Signal ist nach ihm benannt und war lange vor den Flügelsignalen in Gebrauch. Die hippsche Wendescheibe ist auf einer hohlen Gusssäule montiert. Diese trägt eine zirka 1 m große Blechscheibe. Die Vorderseite („Halt“) ist rot mit weißem Diagonalbalken, die Rückseite ist weiß mit schwarzem Diagonalbalken. Unterhalb der großen Scheibe und im rechten Winkel dazu angeordnet sind zwei kleine weiße Scheiben oder Flügel montiert. Sie sind beidseitig weiss mit je einem schwarzen Diagonalstrich. Die Scheibe ist drehbar und zeigt dem heranfahrenden Zug entweder die rote Tafel, welche „Halt“ signalisiert, oder die beiden weißen Flügel, die „Fahrt frei“ erlauben. Die kleinen Flügel-Scheiben dienen in erster Linie dem Ausgleich der Windkräfte, was die nötige Stellkraft reduziert. Die kleinen Flügel haben daneben den Vorzug, ein positives Fahrsignal zu zeigen. Die Signale wurden früher in Fahrtrichtung rechts des Gleises angeordnet. Ab 1930 aufgestellte Signale stehen links. Der Antrieb funktioniert über ein Gewicht im Signalmast, welches nach ca. 200 Scheibenumdrehungen wieder aufgezogen werden muss. Das Signal wird mit Strom aus einer Batterie elektromagnetisch ausgelöst (elektrischer Schwachstromimpuls) und arbeitet bei Sturm und im Winter zuverlässiger als Wendescheiben, die mit Drahtzügen bedient werden. Der Stromimpuls löst die Drehung der Scheibe immer im Uhrzeigersinn aus. Bemerkenswert ist auch, dass die hippschen Wendescheiben von Anfang an mit einer elektrischen Rückmeldung der Signalstellung zur auslösenden Station ausgestattet waren.
Armin Schwarz

Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Die grandiose ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, am 27. Mai 2023 beim Umsetzen im Bahnhof Blonay, sie war führte den ersten Zuglauf des Tages. Eigentlich da die Lokomotive ein kleines Gepäckabteil und sechs Achsen besitzt, müsste sie als Triebwagen De 4/6 bzw. Fe 4/6 (ex Fe 6/8) klassifiziert sein, aber die Berninabahn und später die RhB wollten sie als Lokomotive und nicht als Triebwagen klassifizieren.

Die Ge 4/4 81war ursprünglich eine sechsachsige Elektrolokomotive (Ge 6/6) der ehemaligen Berninabahn (BB), welche 1943 in der Rhätischen Bahn (RhB) aufging. Als Einzelstück wurde sie von der Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) mit elektrischer Ausrüstung von Brown, Boveri & Cie. (BBC) hergestellt und 1916 abgeliefert. Als schmalspurige Elektrolokomotive mit sechs angetriebenen Achsen erhielt sie die Bauartbezeichnung Ge 6/6 und die Betriebsnummer 81, bereits 1929 wurde sie bei der SLM in Winterthur zur BB Ge 4/4 81 umgebaut.

Die damals rasche Verkehrszunahme verlangte nach einer eigenen Lokomotive für den schweren Verkehr. Mit einem Gewicht von 45 Tonnen, verteilt auf ursprünglich sechs Antriebsachsen und zwei kleine Achsen für den Hilfsrahmen des Bremsgestells mit der elektromagnetischen Schienenbremse, und vier Fahrmotoren galt sie damals als stärkste meterspurige Lokomotive Europas. Je zwei Motoren waren in einem Drehgestellrahmen fest verschraubt, die Kraftübertragung erfolgte von der Motorwelle zunächst auf eine Vorgelegewelle. Die beiden Vorgelegewellen und die mittlere Triebachse jedes Drehgestells waren mit einem Dreiecksrahmen verbunden. Die äußeren Achsen wurden mittels Kuppelstangen angetrieben. Diese Anordnung bewährte sich nicht. Es ist überliefert, dass eine Dreieckskuppelstange in voller Fahrt nach Bruch der Kurbeln durch das Dach geschleudert wurde.

Umbau zur Ge 4/4 81:
1929 wurde die Lok von der Achsfolge C’C’ auf die Achsfolge B’B’, beim Hersteller SLM in Winterthur, umgebaut. Durch den Umbau sollte die Leistung der Lok für geplante Express-Züge erhöht werden. Die mittlere Achse jedes Drehgestells wurde durch eine Blindwelle ersetzt. Die Kraftübertragung von den Motoren her erfolgt neu durch ein Getriebe. Die Triebachsen werden durch Schlitzkuppelstangen angetrieben. Beim Umbau wurde die Lok auf die bevorstehende Spannungserhöhung von 750 Volt auf 1000 Volt vorbereitet. Dadurch konnte die Leistung von 960 PS auf 1040 PS gesteigert werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von 50 km/h auf 45 km/h gesenkt.

Als Besonderheit besitzt die Lokomotive einen mit zwei Achsen ausgerüsteten Hilfsrahmen für die aus der Fahrleitung gespeiste elektromagnetische Schienenbremse. Infolge dieses Hilfsrahmens hätte die Lokomotive korrekterweise die Achsfolge B’2’B’, ursprünglich C’2’C’. Die Bauartbezeichnung einschließlich des Bremsgestells würde Ge 4/6 (beziehungsweise früher Ge 6/8) lauten, unter Berücksichtigung des Gepäckabteils De 4/6 (früher Fe 4/6 beziehungsweise Fe 6/8).

Bei der Rh B - Rhätischen Bahn erhielt die Lokomotive 1961 die Betriebsnummer 181. 1970 wurde sie ausgemustert und kam zur Museumsbahn Blonay–Chamby (BC), wo sie anfänglich regelmäßig eingesetzt wurde. Ab 1990 verhinderte ein Schaden an der elektrischen Ausrüstung die weitere Nutzung. Erst 2008 konnte die Lokomotive mit Hilfe eines Sponsors so weit aufgearbeitet werden, dass sie seither wieder eingesetzt werden kann.

Am 23. August 2021 wurde die Lok auf der Straße nach Landquart überführt, damit sie Anfang Oktober bei Sonderfahrten auf der Berninabahn eingesetzt werden konnte. Nachdem die BC und der Club 1889, der in Samedan historische Fahrzeuge der RhB erhält, die Lokomotive für den Einsatz am Bernina angepasst haben, zog die Lokomotive im Februar 2022 aus eigener Kraft einen Extrazug von St. Moritz zur Station Alp Grüm (2.091 m.ü.M.). In Folge wurde die Maschine für weitere Sonderfahrten auf ihrer ehemaligen Stammstrecke eingesetzt und kehrte erst im Oktober 2022 wieder zur Museumsbahn BC zurück.

TECHNISCHE DATEN  der Ge 4/4 81 (Ge 4/6):
Betriebsnummern: BB 81 / RhB 81 / RhB 181
Gebaute Anzahl: 1 (Eizelstück)
Hersteller mecha. Teil: Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) 
Elektrischer Ausrüstung:  Brown, Boveri & Cie., Münchenstein (BBC)
Inbetriebsetzung: 1916  (1929 Umbau von der Ge 6/6 zur Ge 4/4)
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanordnung: B’B’, ursprünglich C’C’
Länge über Puffer: 13.900 mm
Höhe über S.o.K.: 3.840 mm (abgesenkter Stromabnehmer) / 6.250 mm gehoben 
Drehzapfenabstand: 7.560 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm (Achse/Motor/Achse 1.150 / 950 mm)
Treibraddurchmesser: 855 mm (neu)
Achsabstand im Bremswagen: 1.360 mm
Laufraddurchmesser im Bremsgestell: 280 mm (neu)
Dienstgewicht: 46,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 45km/h (anfänglich 50 km/h)
Dauerleistung: 708 kW (4 x 177 kW) / 962 PS (urspr. 455 kW / 620 PS) 
Anfahrzugkraft: 14.500 kg
Getriebeübersetzung: 1:4.28
Stromsystem: 900 V  DC (Gleichstrom)
Stromübertragung: 2 Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: elektrisch
Bremse: Vakuumbremse, elektrische Widerstandsbremse, Magnetschienenbremsen
Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Die grandiose ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, am 27. Mai 2023 beim Umsetzen im Bahnhof Blonay, sie war führte den ersten Zuglauf des Tages. Eigentlich da die Lokomotive ein kleines Gepäckabteil und sechs Achsen besitzt, müsste sie als Triebwagen De 4/6 bzw. Fe 4/6 (ex Fe 6/8) klassifiziert sein, aber die Berninabahn und später die RhB wollten sie als Lokomotive und nicht als Triebwagen klassifizieren. Die Ge 4/4 81war ursprünglich eine sechsachsige Elektrolokomotive (Ge 6/6) der ehemaligen Berninabahn (BB), welche 1943 in der Rhätischen Bahn (RhB) aufging. Als Einzelstück wurde sie von der Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) mit elektrischer Ausrüstung von Brown, Boveri & Cie. (BBC) hergestellt und 1916 abgeliefert. Als schmalspurige Elektrolokomotive mit sechs angetriebenen Achsen erhielt sie die Bauartbezeichnung Ge 6/6 und die Betriebsnummer 81, bereits 1929 wurde sie bei der SLM in Winterthur zur BB Ge 4/4 81 umgebaut. Die damals rasche Verkehrszunahme verlangte nach einer eigenen Lokomotive für den schweren Verkehr. Mit einem Gewicht von 45 Tonnen, verteilt auf ursprünglich sechs Antriebsachsen und zwei kleine Achsen für den Hilfsrahmen des Bremsgestells mit der elektromagnetischen Schienenbremse, und vier Fahrmotoren galt sie damals als stärkste meterspurige Lokomotive Europas. Je zwei Motoren waren in einem Drehgestellrahmen fest verschraubt, die Kraftübertragung erfolgte von der Motorwelle zunächst auf eine Vorgelegewelle. Die beiden Vorgelegewellen und die mittlere Triebachse jedes Drehgestells waren mit einem Dreiecksrahmen verbunden. Die äußeren Achsen wurden mittels Kuppelstangen angetrieben. Diese Anordnung bewährte sich nicht. Es ist überliefert, dass eine Dreieckskuppelstange in voller Fahrt nach Bruch der Kurbeln durch das Dach geschleudert wurde. Umbau zur Ge 4/4 81: 1929 wurde die Lok von der Achsfolge C’C’ auf die Achsfolge B’B’, beim Hersteller SLM in Winterthur, umgebaut. Durch den Umbau sollte die Leistung der Lok für geplante Express-Züge erhöht werden. Die mittlere Achse jedes Drehgestells wurde durch eine Blindwelle ersetzt. Die Kraftübertragung von den Motoren her erfolgt neu durch ein Getriebe. Die Triebachsen werden durch Schlitzkuppelstangen angetrieben. Beim Umbau wurde die Lok auf die bevorstehende Spannungserhöhung von 750 Volt auf 1000 Volt vorbereitet. Dadurch konnte die Leistung von 960 PS auf 1040 PS gesteigert werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von 50 km/h auf 45 km/h gesenkt. Als Besonderheit besitzt die Lokomotive einen mit zwei Achsen ausgerüsteten Hilfsrahmen für die aus der Fahrleitung gespeiste elektromagnetische Schienenbremse. Infolge dieses Hilfsrahmens hätte die Lokomotive korrekterweise die Achsfolge B’2’B’, ursprünglich C’2’C’. Die Bauartbezeichnung einschließlich des Bremsgestells würde Ge 4/6 (beziehungsweise früher Ge 6/8) lauten, unter Berücksichtigung des Gepäckabteils De 4/6 (früher Fe 4/6 beziehungsweise Fe 6/8). Bei der Rh B - Rhätischen Bahn erhielt die Lokomotive 1961 die Betriebsnummer 181. 1970 wurde sie ausgemustert und kam zur Museumsbahn Blonay–Chamby (BC), wo sie anfänglich regelmäßig eingesetzt wurde. Ab 1990 verhinderte ein Schaden an der elektrischen Ausrüstung die weitere Nutzung. Erst 2008 konnte die Lokomotive mit Hilfe eines Sponsors so weit aufgearbeitet werden, dass sie seither wieder eingesetzt werden kann. Am 23. August 2021 wurde die Lok auf der Straße nach Landquart überführt, damit sie Anfang Oktober bei Sonderfahrten auf der Berninabahn eingesetzt werden konnte. Nachdem die BC und der Club 1889, der in Samedan historische Fahrzeuge der RhB erhält, die Lokomotive für den Einsatz am Bernina angepasst haben, zog die Lokomotive im Februar 2022 aus eigener Kraft einen Extrazug von St. Moritz zur Station Alp Grüm (2.091 m.ü.M.). In Folge wurde die Maschine für weitere Sonderfahrten auf ihrer ehemaligen Stammstrecke eingesetzt und kehrte erst im Oktober 2022 wieder zur Museumsbahn BC zurück. TECHNISCHE DATEN der Ge 4/4 81 (Ge 4/6): Betriebsnummern: BB 81 / RhB 81 / RhB 181 Gebaute Anzahl: 1 (Eizelstück) Hersteller mecha. Teil: Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) Elektrischer Ausrüstung: Brown, Boveri & Cie., Münchenstein (BBC) Inbetriebsetzung: 1916 (1929 Umbau von der Ge 6/6 zur Ge 4/4) Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanordnung: B’B’, ursprünglich C’C’ Länge über Puffer: 13.900 mm Höhe über S.o.K.: 3.840 mm (abgesenkter Stromabnehmer) / 6.250 mm gehoben Drehzapfenabstand: 7.560 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm (Achse/Motor/Achse 1.150 / 950 mm) Treibraddurchmesser: 855 mm (neu) Achsabstand im Bremswagen: 1.360 mm Laufraddurchmesser im Bremsgestell: 280 mm (neu) Dienstgewicht: 46,0 t Höchstgeschwindigkeit: 45km/h (anfänglich 50 km/h) Dauerleistung: 708 kW (4 x 177 kW) / 962 PS (urspr. 455 kW / 620 PS) Anfahrzugkraft: 14.500 kg Getriebeübersetzung: 1:4.28 Stromsystem: 900 V DC (Gleichstrom) Stromübertragung: 2 Stromabnehmer Anzahl der Fahrmotoren: 4 Antrieb: elektrisch Bremse: Vakuumbremse, elektrische Widerstandsbremse, Magnetschienenbremsen
Armin Schwarz

Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Die grandiose ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, am 27. Mai 2023 beim Umsetzen auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin. Eigentlich da die Lokomotive ein kleines Gepäckabteil und sechs Achsen besitzt, müsste sie als Triebwagen De 4/6 bzw. Fe 4/6 (ex Fe 6/8) klassifiziert sein, aber die Berninabahn und später die RhB wollten sie als Lokomotive und nicht als Triebwagen klassifizieren.

Rechts ein weiteres Relikt der Berninabahn, die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex BB R 1052 (Berninabahn), ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214), der Museumsbahn Blonay-Chamby. Dieses Fahrzeug wie auch das heute noch bei der RhB betriebsfähige Schwesterfahrzeug Xrot d 9213 (ex BB R 1051) sind dampfgetriebene Schneeschleudern mit eigenem Antrieb die für die Berninabahn (BB) gebaut wurden, die seit 1944 zur Rhätischen Bahn gehört. Im Gegensatz zu den bisher gebauten Fahrzeugen, auch der zwei Dampfschleudern der RhB-Stammstrecke, handelt es sich bei den beiden Bernina-Schleudern um selbstfahrende Fahrzeuge. Die Berninabahn entschied sich hierzu, weil in den engen Kurven mit nicht genügend hoher Kraft geschoben werden konnte und die Bahn selbst keine Fahrdraht-unabhängigen Triebfahrzeuge besaß. Die Schleudern wurden dennoch normalerweise mit Schiebetriebfahrzeugen eingesetzt, damit die gesamte Kesselleistung für die Dampfmaschine des Schleuderrades zur Verfügung stand.

Die Ge 4/4 81war ursprünglich eine sechsachsige Elektrolokomotive (Ge 6/6) der ehemaligen Berninabahn (BB), welche 1943 in der Rhätischen Bahn (RhB) aufging. Als Einzelstück wurde sie von der Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) mit elektrischer Ausrüstung von Brown, Boveri & Cie. (BBC) hergestellt und 1916 abgeliefert. Als schmalspurige Elektrolokomotive mit sechs angetriebenen Achsen erhielt sie die Bauartbezeichnung Ge 6/6 und die Betriebsnummer 81, bereits 1929 wurde sie bei der SLM in Winterthur zur BB Ge 4/4 81 umgebaut.

Die damals rasche Verkehrszunahme verlangte nach einer eigenen Lokomotive für den schweren Verkehr. Mit einem Gewicht von 45 Tonnen, verteilt auf ursprünglich sechs Antriebsachsen und zwei kleine Achsen für den Hilfsrahmen des Bremsgestells mit der elektromagnetischen Schienenbremse, und vier Fahrmotoren galt sie damals als stärkste meterspurige Lokomotive Europas. Je zwei Motoren waren in einem Drehgestellrahmen fest verschraubt, die Kraftübertragung erfolgte von der Motorwelle zunächst auf eine Vorgelegewelle. Die beiden Vorgelegewellen und die mittlere Triebachse jedes Drehgestells waren mit einem Dreiecksrahmen verbunden. Die äußeren Achsen wurden mittels Kuppelstangen angetrieben. Diese Anordnung bewährte sich nicht. Es ist überliefert, dass eine Dreieckskuppelstange in voller Fahrt nach Bruch der Kurbeln durch das Dach geschleudert wurde.

Umbau zur Ge 4/4 81:
1929 wurde die Lok von der Achsfolge C’C’ auf die Achsfolge B’B’, beim Hersteller SLM in Winterthur, umgebaut. Durch den Umbau sollte die Leistung der Lok für geplante Express-Züge erhöht werden. Die mittlere Achse jedes Drehgestells wurde durch eine Blindwelle ersetzt. Die Kraftübertragung von den Motoren her erfolgt neu durch ein Getriebe. Die Triebachsen werden durch Schlitzkuppelstangen angetrieben. Beim Umbau wurde die Lok auf die bevorstehende Spannungserhöhung von 750 Volt auf 1000 Volt vorbereitet. Dadurch konnte die Leistung von 960 PS auf 1040 PS gesteigert werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von 50 km/h auf 45 km/h gesenkt.

Als Besonderheit besitzt die Lokomotive einen mit zwei Achsen ausgerüsteten Hilfsrahmen für die aus der Fahrleitung gespeiste elektromagnetische Schienenbremse. Infolge dieses Hilfsrahmens hätte die Lokomotive korrekterweise die Achsfolge B’2’B’, ursprünglich C’2’C’. Die Bauartbezeichnung einschließlich des Bremsgestells würde Ge 4/6 (beziehungsweise früher Ge 6/8) lauten, unter Berücksichtigung des Gepäckabteils De 4/6 (früher Fe 4/6 beziehungsweise Fe 6/8).

Bei der Rh B - Rhätischen Bahn erhielt die Lokomotive 1961 die Betriebsnummer 181. 1970 wurde sie ausgemustert und kam zur Museumsbahn Blonay–Chamby (BC), wo sie anfänglich regelmäßig eingesetzt wurde. Ab 1990 verhinderte ein Schaden an der elektrischen Ausrüstung die weitere Nutzung. Erst 2008 konnte die Lokomotive mit Hilfe eines Sponsors so weit aufgearbeitet werden, dass sie seither wieder eingesetzt werden kann.

Am 23. August 2021 wurde die Lok auf der Straße nach Landquart überführt, damit sie Anfang Oktober bei Sonderfahrten auf der Berninabahn eingesetzt werden konnte. Nachdem die BC und der Club 1889, der in Samedan historische Fahrzeuge der RhB erhält, die Lokomotive für den Einsatz am Bernina angepasst haben, zog die Lokomotive im Februar 2022 aus eigener Kraft einen Extrazug von St. Moritz zur Station Alp Grüm (2.091 m.ü.M.). In Folge wurde die Maschine für weitere Sonderfahrten auf ihrer ehemaligen Stammstrecke eingesetzt und kehrte erst im Oktober 2022 wieder zur Museumsbahn BC zurück.

TECHNISCHE DATEN  der Ge 4/4 81 (Ge 4/6):
Betriebsnummern: BB 81 / RhB 81 / RhB 181
Gebaute Anzahl: 1 (Eizelstück)
Hersteller mecha. Teil: Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) 
Elektrischer Ausrüstung:  Brown, Boveri & Cie., Münchenstein (BBC)
Inbetriebsetzung: 1916  (1929 Umbau von der Ge 6/6 zur Ge 4/4)
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanordnung: B’B’, ursprünglich C’C’
Länge über Puffer: 13.900 mm
Höhe über S.o.K.: 3.840 mm (abgesenkter Stromabnehmer) / 6.250 mm gehoben 
Drehzapfenabstand: 7.560 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm (Achse/Motor/Achse 1.150 / 950 mm)
Treibraddurchmesser: 855 mm (neu)
Achsabstand im Bremswagen: 1.360 mm
Laufraddurchmesser im Bremsgestell: 280 mm (neu)
Dienstgewicht: 46,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 45km/h (anfänglich 50 km/h)
Dauerleistung: 708 kW (4 x 177 kW) / 962 PS (urspr. 455 kW / 620 PS) 
Anfahrzugkraft: 14.500 kg
Getriebeübersetzung: 1:4.28
Stromsystem: 900 V  DC (Gleichstrom)
Stromübertragung: 2 Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: elektrisch
Bremse: Vakuumbremse, elektrische Widerstandsbremse, Magnetschienenbremsen
Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Die grandiose ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, am 27. Mai 2023 beim Umsetzen auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin. Eigentlich da die Lokomotive ein kleines Gepäckabteil und sechs Achsen besitzt, müsste sie als Triebwagen De 4/6 bzw. Fe 4/6 (ex Fe 6/8) klassifiziert sein, aber die Berninabahn und später die RhB wollten sie als Lokomotive und nicht als Triebwagen klassifizieren. Rechts ein weiteres Relikt der Berninabahn, die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex BB R 1052 (Berninabahn), ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214), der Museumsbahn Blonay-Chamby. Dieses Fahrzeug wie auch das heute noch bei der RhB betriebsfähige Schwesterfahrzeug Xrot d 9213 (ex BB R 1051) sind dampfgetriebene Schneeschleudern mit eigenem Antrieb die für die Berninabahn (BB) gebaut wurden, die seit 1944 zur Rhätischen Bahn gehört. Im Gegensatz zu den bisher gebauten Fahrzeugen, auch der zwei Dampfschleudern der RhB-Stammstrecke, handelt es sich bei den beiden Bernina-Schleudern um selbstfahrende Fahrzeuge. Die Berninabahn entschied sich hierzu, weil in den engen Kurven mit nicht genügend hoher Kraft geschoben werden konnte und die Bahn selbst keine Fahrdraht-unabhängigen Triebfahrzeuge besaß. Die Schleudern wurden dennoch normalerweise mit Schiebetriebfahrzeugen eingesetzt, damit die gesamte Kesselleistung für die Dampfmaschine des Schleuderrades zur Verfügung stand. Die Ge 4/4 81war ursprünglich eine sechsachsige Elektrolokomotive (Ge 6/6) der ehemaligen Berninabahn (BB), welche 1943 in der Rhätischen Bahn (RhB) aufging. Als Einzelstück wurde sie von der Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) mit elektrischer Ausrüstung von Brown, Boveri & Cie. (BBC) hergestellt und 1916 abgeliefert. Als schmalspurige Elektrolokomotive mit sechs angetriebenen Achsen erhielt sie die Bauartbezeichnung Ge 6/6 und die Betriebsnummer 81, bereits 1929 wurde sie bei der SLM in Winterthur zur BB Ge 4/4 81 umgebaut. Die damals rasche Verkehrszunahme verlangte nach einer eigenen Lokomotive für den schweren Verkehr. Mit einem Gewicht von 45 Tonnen, verteilt auf ursprünglich sechs Antriebsachsen und zwei kleine Achsen für den Hilfsrahmen des Bremsgestells mit der elektromagnetischen Schienenbremse, und vier Fahrmotoren galt sie damals als stärkste meterspurige Lokomotive Europas. Je zwei Motoren waren in einem Drehgestellrahmen fest verschraubt, die Kraftübertragung erfolgte von der Motorwelle zunächst auf eine Vorgelegewelle. Die beiden Vorgelegewellen und die mittlere Triebachse jedes Drehgestells waren mit einem Dreiecksrahmen verbunden. Die äußeren Achsen wurden mittels Kuppelstangen angetrieben. Diese Anordnung bewährte sich nicht. Es ist überliefert, dass eine Dreieckskuppelstange in voller Fahrt nach Bruch der Kurbeln durch das Dach geschleudert wurde. Umbau zur Ge 4/4 81: 1929 wurde die Lok von der Achsfolge C’C’ auf die Achsfolge B’B’, beim Hersteller SLM in Winterthur, umgebaut. Durch den Umbau sollte die Leistung der Lok für geplante Express-Züge erhöht werden. Die mittlere Achse jedes Drehgestells wurde durch eine Blindwelle ersetzt. Die Kraftübertragung von den Motoren her erfolgt neu durch ein Getriebe. Die Triebachsen werden durch Schlitzkuppelstangen angetrieben. Beim Umbau wurde die Lok auf die bevorstehende Spannungserhöhung von 750 Volt auf 1000 Volt vorbereitet. Dadurch konnte die Leistung von 960 PS auf 1040 PS gesteigert werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von 50 km/h auf 45 km/h gesenkt. Als Besonderheit besitzt die Lokomotive einen mit zwei Achsen ausgerüsteten Hilfsrahmen für die aus der Fahrleitung gespeiste elektromagnetische Schienenbremse. Infolge dieses Hilfsrahmens hätte die Lokomotive korrekterweise die Achsfolge B’2’B’, ursprünglich C’2’C’. Die Bauartbezeichnung einschließlich des Bremsgestells würde Ge 4/6 (beziehungsweise früher Ge 6/8) lauten, unter Berücksichtigung des Gepäckabteils De 4/6 (früher Fe 4/6 beziehungsweise Fe 6/8). Bei der Rh B - Rhätischen Bahn erhielt die Lokomotive 1961 die Betriebsnummer 181. 1970 wurde sie ausgemustert und kam zur Museumsbahn Blonay–Chamby (BC), wo sie anfänglich regelmäßig eingesetzt wurde. Ab 1990 verhinderte ein Schaden an der elektrischen Ausrüstung die weitere Nutzung. Erst 2008 konnte die Lokomotive mit Hilfe eines Sponsors so weit aufgearbeitet werden, dass sie seither wieder eingesetzt werden kann. Am 23. August 2021 wurde die Lok auf der Straße nach Landquart überführt, damit sie Anfang Oktober bei Sonderfahrten auf der Berninabahn eingesetzt werden konnte. Nachdem die BC und der Club 1889, der in Samedan historische Fahrzeuge der RhB erhält, die Lokomotive für den Einsatz am Bernina angepasst haben, zog die Lokomotive im Februar 2022 aus eigener Kraft einen Extrazug von St. Moritz zur Station Alp Grüm (2.091 m.ü.M.). In Folge wurde die Maschine für weitere Sonderfahrten auf ihrer ehemaligen Stammstrecke eingesetzt und kehrte erst im Oktober 2022 wieder zur Museumsbahn BC zurück. TECHNISCHE DATEN der Ge 4/4 81 (Ge 4/6): Betriebsnummern: BB 81 / RhB 81 / RhB 181 Gebaute Anzahl: 1 (Eizelstück) Hersteller mecha. Teil: Schweizerischen Lokomotivfabrik in Winterthur (SLM) Elektrischer Ausrüstung: Brown, Boveri & Cie., Münchenstein (BBC) Inbetriebsetzung: 1916 (1929 Umbau von der Ge 6/6 zur Ge 4/4) Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanordnung: B’B’, ursprünglich C’C’ Länge über Puffer: 13.900 mm Höhe über S.o.K.: 3.840 mm (abgesenkter Stromabnehmer) / 6.250 mm gehoben Drehzapfenabstand: 7.560 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.100 mm (Achse/Motor/Achse 1.150 / 950 mm) Treibraddurchmesser: 855 mm (neu) Achsabstand im Bremswagen: 1.360 mm Laufraddurchmesser im Bremsgestell: 280 mm (neu) Dienstgewicht: 46,0 t Höchstgeschwindigkeit: 45km/h (anfänglich 50 km/h) Dauerleistung: 708 kW (4 x 177 kW) / 962 PS (urspr. 455 kW / 620 PS) Anfahrzugkraft: 14.500 kg Getriebeübersetzung: 1:4.28 Stromsystem: 900 V DC (Gleichstrom) Stromübertragung: 2 Stromabnehmer Anzahl der Fahrmotoren: 4 Antrieb: elektrisch Bremse: Vakuumbremse, elektrische Widerstandsbremse, Magnetschienenbremsen
Armin Schwarz

Bahnhofsimpression im Bahnhof Domodossola am 25. Mai 2023. Da wo wir sehr gerne den Caffè espresso genießen, am Bahnsteig 1.
Bahnhofsimpression im Bahnhof Domodossola am 25. Mai 2023. Da wo wir sehr gerne den Caffè espresso genießen, am Bahnsteig 1.
Armin Schwarz

Italien / Bahnhöfe (Stazione di) / Domodossola

342 1400x944 Px, 30.05.2023

Die an die TX Logistik AG vermietete Re 482 021-3 (91 85 4482 021-3 CH-SBBC) der SBB Cargo AG fährt am 25.Mai 2023, mit einem Kesselwagenzug durch den Hauptbahnhof Siegen in Richtung Dillenburg bzw. Frankfurt.

Die TRAXX F140 AC1 wurde 2003 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 33578 gebaut und an die SBB Cargo AG geliefert. Sie hat die Zulassungen für die Schweiz und Deutschland. Die Re 482 wurden aber nicht auf ETSC nachgerüstet, daher sieht diese Loks meist nur in Deutschland.
Die an die TX Logistik AG vermietete Re 482 021-3 (91 85 4482 021-3 CH-SBBC) der SBB Cargo AG fährt am 25.Mai 2023, mit einem Kesselwagenzug durch den Hauptbahnhof Siegen in Richtung Dillenburg bzw. Frankfurt. Die TRAXX F140 AC1 wurde 2003 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 33578 gebaut und an die SBB Cargo AG geliefert. Sie hat die Zulassungen für die Schweiz und Deutschland. Die Re 482 wurden aber nicht auf ETSC nachgerüstet, daher sieht diese Loks meist nur in Deutschland.
Armin Schwarz

Geführt von der 147 561-5, eine TRAXX P160 AC3, erreicht der IC 2223 / RE 34 (Dortmund Hbf - Siegen Hbf – Frankfurt am Main Hbf), am 25. Mai 2023 pünktlich den Hauptbahnhof Siegen.

Im Hauptbahnhof Siegen machen die IC´s Kopf und fahren dann nach Personal- und Richtungswechsel in die entsprechende Richtung weiter.
Geführt von der 147 561-5, eine TRAXX P160 AC3, erreicht der IC 2223 / RE 34 (Dortmund Hbf - Siegen Hbf – Frankfurt am Main Hbf), am 25. Mai 2023 pünktlich den Hauptbahnhof Siegen. Im Hauptbahnhof Siegen machen die IC´s Kopf und fahren dann nach Personal- und Richtungswechsel in die entsprechende Richtung weiter.
Armin Schwarz

Der Plasser & Theurer Motorturmwagen MTW 10, D-RPSYS 99 80 9436 004-2 der Rail Power System GmbH steht am 25.05.2023, mit einem zweiachsigen Wagen, in Frankfurt am Main West. Aufnahme aus dem Zug heraus. Dahinter steht die 212 329-7 (92 80 1212 329-7 D-DB) der DB Fahrwegdienste GmbH, ex V 100 2329.
Der Plasser & Theurer Motorturmwagen MTW 10, D-RPSYS 99 80 9436 004-2 der Rail Power System GmbH steht am 25.05.2023, mit einem zweiachsigen Wagen, in Frankfurt am Main West. Aufnahme aus dem Zug heraus. Dahinter steht die 212 329-7 (92 80 1212 329-7 D-DB) der DB Fahrwegdienste GmbH, ex V 100 2329.
Armin Schwarz

Der BLS NINA der 3. Serie RABe 525 024 (94 85 7525 024-6 CH-BLS) steht am 25.Mai 2023 im Bahnhof Brig, als RE nach Domodossola (Italien), zur Abfahrt bereit. 

Eigentlich sollten die BLS RABe 528 “MIKA” von Bern über die Lötschberg-Bergstrecke (Kandersteg) und Brig nach Domodossola fahren, aber diese haben noch keine Zulassung für Italien, die sie hinter dem SBB) Simplontunnel bis Domodossola brauchen. Und so wird der Zuglauf in Brig gebrochen und “NINA” fahren (min. bis zum Sommer) als Ersatz.
Der BLS NINA der 3. Serie RABe 525 024 (94 85 7525 024-6 CH-BLS) steht am 25.Mai 2023 im Bahnhof Brig, als RE nach Domodossola (Italien), zur Abfahrt bereit. Eigentlich sollten die BLS RABe 528 “MIKA” von Bern über die Lötschberg-Bergstrecke (Kandersteg) und Brig nach Domodossola fahren, aber diese haben noch keine Zulassung für Italien, die sie hinter dem SBB) Simplontunnel bis Domodossola brauchen. Und so wird der Zuglauf in Brig gebrochen und “NINA” fahren (min. bis zum Sommer) als Ersatz.
Armin Schwarz

Die RheinCargo DE 93 alias 272 011-4 (98 80 0272 011-4 D-RHC), eine MaK DE 1002 der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-Nippes.

Die Lok wurde 1986 von der Krupp-MaK Maschinenbau GmbH in Kiel unter der Fabriknummer 1000835 gebaut. 1999 wurde sie durch Adtranz (ABB Daimler Benz Transportation GmbH) in Kassel mit einem 12-Zylinder Dieselmotor vom Typ MTU 12V 4000 R20 remotorisiert, zum dem wurde die Leittechnik umgebaut.
Die RheinCargo DE 93 alias 272 011-4 (98 80 0272 011-4 D-RHC), eine MaK DE 1002 der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-Nippes. Die Lok wurde 1986 von der Krupp-MaK Maschinenbau GmbH in Kiel unter der Fabriknummer 1000835 gebaut. 1999 wurde sie durch Adtranz (ABB Daimler Benz Transportation GmbH) in Kassel mit einem 12-Zylinder Dieselmotor vom Typ MTU 12V 4000 R20 remotorisiert, zum dem wurde die Leittechnik umgebaut.
Armin Schwarz

Die RheinCargo DE 93 alias 272 011-4 (98 80 0272 011-4 D-RHC), eine MaK DE 1002 der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-Nippes.

Die Lok wurde 1986 von der Krupp-MaK Maschinenbau GmbH in Kiel unter der Fabriknummer 1000835 gebaut. 1999 wurde sie durch Adtranz (ABB Daimler Benz Transportation GmbH) in Kassel mit einem 12-Zylinder Dieselmotor vom Typ MTU 12V 4000 R20 remotorisiert, zum dem wurde die Leittechnik umgebaut.
Die RheinCargo DE 93 alias 272 011-4 (98 80 0272 011-4 D-RHC), eine MaK DE 1002 der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-Nippes. Die Lok wurde 1986 von der Krupp-MaK Maschinenbau GmbH in Kiel unter der Fabriknummer 1000835 gebaut. 1999 wurde sie durch Adtranz (ABB Daimler Benz Transportation GmbH) in Kassel mit einem 12-Zylinder Dieselmotor vom Typ MTU 12V 4000 R20 remotorisiert, zum dem wurde die Leittechnik umgebaut.
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte vierteilige ET 423 (Elektrotriebzüge der Baureihe 423) der S-Bahn Köln (betrieben durch die DB Regio AG – NRW) verlassen am 30.04.2023, als S19 nach Hennef(Sieg), den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln Hbf.
Zwei gekuppelte vierteilige ET 423 (Elektrotriebzüge der Baureihe 423) der S-Bahn Köln (betrieben durch die DB Regio AG – NRW) verlassen am 30.04.2023, als S19 nach Hennef(Sieg), den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln Hbf.
Armin Schwarz

Die RHC DE 504 alias 4185 020-9 (92 80 4185 020-9 D-RHC), eine Vossloh DE 18, der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 mit einem KLV-Zug durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-West.

Die dieselelektrische DE 18 wurde 2018 von Vossloh in Kiel unter der Fabriknummer 5502377 gebaut und an die RheinCargo GmbH & Co. KG in Neuss geliefert.
Die RHC DE 504 alias 4185 020-9 (92 80 4185 020-9 D-RHC), eine Vossloh DE 18, der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 mit einem KLV-Zug durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-West. Die dieselelektrische DE 18 wurde 2018 von Vossloh in Kiel unter der Fabriknummer 5502377 gebaut und an die RheinCargo GmbH & Co. KG in Neuss geliefert.
Armin Schwarz

Die RHC DE 504 alias 4185 020-9 (92 80 4185 020-9 D-RHC), eine Vossloh DE 18, der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 mit einem KLV-Zug durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-West.

Die dieselelektrische DE 18 wurde 2018 von Vossloh in Kiel unter der Fabriknummer 5502377 gebaut und an die RheinCargo GmbH & Co. KG in Neuss geliefert.
Die RHC DE 504 alias 4185 020-9 (92 80 4185 020-9 D-RHC), eine Vossloh DE 18, der RheinCargo fährt am Sonntag den 30.04.2023 mit einem KLV-Zug durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln-West. Die dieselelektrische DE 18 wurde 2018 von Vossloh in Kiel unter der Fabriknummer 5502377 gebaut und an die RheinCargo GmbH & Co. KG in Neuss geliefert.
Armin Schwarz

Der 3-teilige diesel-elektrischen Bombardier Talent 644 048 / 944 048 / 644 548 der DB Regio NRW verlässt am 30.04.2023, als RB 38 „Erft-Bahn“ (Bedburg/Erft – Bergheim – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz), den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln Hbf.

Nochmals einen lieben Gruß an den netten Tf zurück.

Der TALENT ist eine Triebwagen-Plattform des Herstellers Bombardier Transportation (ursprünglich Waggonfabrik Talbot). „Talent“ ist ein Akronym für Talbots leichter Nahverkehrs-Triebwagen.
Dieser dreiteilige Triebzug besteht aus den NVR-Nummern 95 80 0644 048-0 D-DB,  95 80 0944 048-7 D-DB und 95 80 0644 548-9 D-DB. Er wurde 1998 von Bombardier in Aachen (ex Waggonfabrik Talbot)  unter den Fabriknummern190980, 190979 und 190978 gebaut.
Der 3-teilige diesel-elektrischen Bombardier Talent 644 048 / 944 048 / 644 548 der DB Regio NRW verlässt am 30.04.2023, als RB 38 „Erft-Bahn“ (Bedburg/Erft – Bergheim – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz), den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln Hbf. Nochmals einen lieben Gruß an den netten Tf zurück. Der TALENT ist eine Triebwagen-Plattform des Herstellers Bombardier Transportation (ursprünglich Waggonfabrik Talbot). „Talent“ ist ein Akronym für Talbots leichter Nahverkehrs-Triebwagen. Dieser dreiteilige Triebzug besteht aus den NVR-Nummern 95 80 0644 048-0 D-DB, 95 80 0944 048-7 D-DB und 95 80 0644 548-9 D-DB. Er wurde 1998 von Bombardier in Aachen (ex Waggonfabrik Talbot) unter den Fabriknummern190980, 190979 und 190978 gebaut.
Armin Schwarz

Der 3-teilige diesel-elektrischen Bombardier Talent 644 048 / 944 048 / 644 548 der DB Regio NRW verlässt am 30.04.2023, als RB 38 „Erft-Bahn“ (Bedburg/Erft – Bergheim – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz), den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln Hbf.

Nochmals einen lieben Gruß an den netten Tf zurück.

Der TALENT ist eine Triebwagen-Plattform des Herstellers Bombardier Transportation (ursprünglich Waggonfabrik Talbot). „Talent“ ist ein Akronym für Talbots leichter Nahverkehrs-Triebwagen.
Dieser dreiteilige Triebzug besteht aus den NVR-Nummern 95 80 0644 048-0 D-DB,  95 80 0944 048-7 D-DB und 95 80 0644 548-9 D-DB. Er wurde 1998 von Bombardier in Aachen (ex Waggonfabrik Talbot)  unter den Fabriknummern190980, 190979 und 190978 gebaut.
Der 3-teilige diesel-elektrischen Bombardier Talent 644 048 / 944 048 / 644 548 der DB Regio NRW verlässt am 30.04.2023, als RB 38 „Erft-Bahn“ (Bedburg/Erft – Bergheim – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz), den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Köln Hbf. Nochmals einen lieben Gruß an den netten Tf zurück. Der TALENT ist eine Triebwagen-Plattform des Herstellers Bombardier Transportation (ursprünglich Waggonfabrik Talbot). „Talent“ ist ein Akronym für Talbots leichter Nahverkehrs-Triebwagen. Dieser dreiteilige Triebzug besteht aus den NVR-Nummern 95 80 0644 048-0 D-DB, 95 80 0944 048-7 D-DB und 95 80 0644 548-9 D-DB. Er wurde 1998 von Bombardier in Aachen (ex Waggonfabrik Talbot) unter den Fabriknummern190980, 190979 und 190978 gebaut.
Armin Schwarz

Blick auf die Hohenzollernbrücke in Köln vom Bahnsteig 11 des Hauptbahnhofes am 30.04.2023.

Die Hohenzollernbrücke wurde von 1907 bis 1911 gebaut. Sie ersetzte die Dombrücke, die den Anforderungen des stetig zunehmenden Eisenbahnverkehrs nicht länger gewachsen war. Das Besondere am Bau der neuen Brücke war, dass sie unter laufendem Betrieb der Dombrücke errichtet wurde und diese nach und nach ersetzte. Sie bestand nach ihrer Fertigstellung aus drei nebeneinander liegenden Fachwerkbogenbrücken mit jeweils drei Bögen.

Die Hohenzollernbrücke ist die einzige Brücke in Köln, die nicht durch Bomben zerstört wurde. Vielmehr übernahm es die Wehrmacht am 6. März 1945 selbst, den herannahenden Alliierten durch Sprengung der Brücke eine Rheinüberquerung zu erschweren. Nach dem Krieg wurde bis 1948 zunächst eine der (zweigleisigen) Bahnbrücken wieder aufgebaut. Die Straßenbrücke wurde aus verkehrstechnischen Gründen nicht wiederhergestellt. In den Jahren 1956 bis 1959 und von 1986 bis 1987 wurde jeweils ein weiterer Fachwerkbogen hinzugefügt, so dass die Bahn heute über sechs Gleise auf der Hohenzollernbrücke verfügt. Die zwei nördlichen Gleise sind der S-Bahn vorbehalten. Bei der Hohenzollernbrücke gibt es zu beiden Seiten Geh- und Radwege, die von der Stadt Köln unterhalten und gepflegt werden, während sich die Brücke selbst, wie auch die Südbrücke, im Eigentum der Deutschen Bahn AG befindet.

Mit etwa 1220 Zugfahrten pro Tag ist sie eine der meistbefahrenen Eisenbahnbrücken in Deutschland.  Das Bauwerk gilt, zusammen mit dem Kölner Hauptbahnhof, als zentraler Engpass im Schienenverkehr in der Region Köln.

Technische Daten:
Typ: sechsgleisige Eisenbahnbrücke mit Geh- und Radwegen auf beiden Seiten
Bauart: drei nebeneinander liegende Fachwerkbögenbrücken
Baujahre: je eine Brücke 1946 bis 1948, 1956 bis 1959 und 1986 bis 1987
Spannweiten: 111,88 Meter - 167,75 Meter - 122,56 Meter, insgesamt 409,19 Meter
Gesamtbreite: 26,20 Meter
Blick auf die Hohenzollernbrücke in Köln vom Bahnsteig 11 des Hauptbahnhofes am 30.04.2023. Die Hohenzollernbrücke wurde von 1907 bis 1911 gebaut. Sie ersetzte die Dombrücke, die den Anforderungen des stetig zunehmenden Eisenbahnverkehrs nicht länger gewachsen war. Das Besondere am Bau der neuen Brücke war, dass sie unter laufendem Betrieb der Dombrücke errichtet wurde und diese nach und nach ersetzte. Sie bestand nach ihrer Fertigstellung aus drei nebeneinander liegenden Fachwerkbogenbrücken mit jeweils drei Bögen. Die Hohenzollernbrücke ist die einzige Brücke in Köln, die nicht durch Bomben zerstört wurde. Vielmehr übernahm es die Wehrmacht am 6. März 1945 selbst, den herannahenden Alliierten durch Sprengung der Brücke eine Rheinüberquerung zu erschweren. Nach dem Krieg wurde bis 1948 zunächst eine der (zweigleisigen) Bahnbrücken wieder aufgebaut. Die Straßenbrücke wurde aus verkehrstechnischen Gründen nicht wiederhergestellt. In den Jahren 1956 bis 1959 und von 1986 bis 1987 wurde jeweils ein weiterer Fachwerkbogen hinzugefügt, so dass die Bahn heute über sechs Gleise auf der Hohenzollernbrücke verfügt. Die zwei nördlichen Gleise sind der S-Bahn vorbehalten. Bei der Hohenzollernbrücke gibt es zu beiden Seiten Geh- und Radwege, die von der Stadt Köln unterhalten und gepflegt werden, während sich die Brücke selbst, wie auch die Südbrücke, im Eigentum der Deutschen Bahn AG befindet. Mit etwa 1220 Zugfahrten pro Tag ist sie eine der meistbefahrenen Eisenbahnbrücken in Deutschland. Das Bauwerk gilt, zusammen mit dem Kölner Hauptbahnhof, als zentraler Engpass im Schienenverkehr in der Region Köln. Technische Daten: Typ: sechsgleisige Eisenbahnbrücke mit Geh- und Radwegen auf beiden Seiten Bauart: drei nebeneinander liegende Fachwerkbögenbrücken Baujahre: je eine Brücke 1946 bis 1948, 1956 bis 1959 und 1986 bis 1987 Spannweiten: 111,88 Meter - 167,75 Meter - 122,56 Meter, insgesamt 409,19 Meter Gesamtbreite: 26,20 Meter
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte vierteilige ET 423 (Elektrotriebzüge der Baureihe 423) der S-Bahn Köln (betrieben durch die DB Regio AG – NRW) verlassen am 30.04.2023, als S19 nach Hennef(Sieg), den Hauptbahnhof Köln und fahren nun auf die Hohenzollernbrücke.
Zwei gekuppelte vierteilige ET 423 (Elektrotriebzüge der Baureihe 423) der S-Bahn Köln (betrieben durch die DB Regio AG – NRW) verlassen am 30.04.2023, als S19 nach Hennef(Sieg), den Hauptbahnhof Köln und fahren nun auf die Hohenzollernbrücke.
Armin Schwarz

Ein langer (vermutlich zwölfteiliger) ICE 4 der BR 412.0 überquert am 30.04.2023 auf der Hohenzollernbrücke den Rhein und erreicht so non bald den Hauptbahnhof Köln.
Ein langer (vermutlich zwölfteiliger) ICE 4 der BR 412.0 überquert am 30.04.2023 auf der Hohenzollernbrücke den Rhein und erreicht so non bald den Hauptbahnhof Köln.
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte vierteilige Siemens Desiro HC 462 025 und 462 036 des RRX Rhein-Ruhr-Express (betrieben vom der National Express), fahren am 30.04.2023, als RRX RE 1 „NRW-Express“  (Hamm/Westf. – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Aachen), in den Bahnhof Köln-Ehrenfeld ein. Aufgrund der Insolvenz von Abellio Rail NRW ist seit Februar 2022 National Express der Betreiber aller Linien im RRX-Vorlaufberieb.

Die Triebzüge mit  den NVR-Nummern (94 80 0462 025-8 D-SDEHC und 94 80 0462 036-5 D-SDEHC) sind Eigentum von SIEMENS Mobility und an den RRX vermietet. Siemens ist auch für die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig. Dafür wurde in Dortmund-Eving ein RRX Instandhaltungswerk (Rail Service Center) errichtet.

Der SIEMENS Desiro HC (HC für englisch High Capacity , Hohe Kapazität) sind elektrische, ein- und doppelstöckige Triebwagenzüge (DTZ) des Herstellers Siemens Mobility aus der Produktfamilie Siemens Desiro. Der Desiro HC wurde auf der Innotrans 2014 vorgestellt. Der Triebzug weist sowohl einstöckige als auch doppelstöckige Wagen auf. Der mittlere Teil der angetriebenen einstöckigen Endwagen sowie das Unterdeck der antriebslosen doppelstöckigen Zwischenwagen sind vom Bahnsteig ohne Stufen oder Rampen erreichbar. 

Die Fahrzeuge werden in Leichtbauweise aus Aluminium hergestellt, sie entsprechen der geforderten passiven Kollisionssicherheit gemäß TSI und EN 15227. Sie laufen auf luftgefederten Drehgestellen der Bauarten SF 100 und SF 500. Die Triebzüge haben eine elektrodynamische Bremse mit Energierückgewinnung.

An der Fertigung dieses Zugtyps sind unter anderem die Siemens-Standorte Krefeld (einstöckige Endwagen, doppelstöckige Mittelwagen seit Anfang 2019), Wien Simmering (doppelstöckige Mittelwagen bis Anfang 2019), Graz (Drehgestelle) und Wegberg-Wildenrath (Zusammensetzen der einzelnen Waggons und Inbetriebnahme) beteiligt.

Die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) sind mit WLAN, Steckdosen, Leseleuchten, Klapptischen und einem Infotainmentsystem ausgerüstet. In einem Endwagen befindet sich der 1.-Klasse-Bereich und ein Mehrzweckbereich der  2. Klasse, in dem zweiten Endwagen befindet sich ein Mehrzweckbereich mit behindertengerechtem Universal-WC.[

Zusätzlich zu den gelieferten 84 Triebzügen unterhält Siemens Mobility mit dem 462 083 ein weiteres Fahrzeug, das nicht Bestandteil der RRX-Bestellung ist, sondern für Test-, Demonstrations- und Schulungsfahrten genutzt wird.

TECHNISCHE DATEN der BR 462 (Desiro HC vierteilig):
Anzahl: 84 (für RRX)
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’
Länge über Kupplung: 105.252 mm
Wagenläge Endwagen: 26.226 mm
Wagenlänge Mittelwagen: 25.200 mm
Breite: 2.820 mm
Leergewicht: 200 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Kurzzeitleistung: 4.000 kW
Stundenleistung: 3.290 kW
Beschleunigung: 1,1 m/s²
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Stromübertragung: Oberleitung
Sitzplätze:  400 (davon 36 in der 1. Klasse)
Fußbodenhöhe (Einstieg): 800 mm (Endwagen) 730 mm (Mittelwagen)
Anzahl der Türen je Seite: 8
Zwei gekuppelte vierteilige Siemens Desiro HC 462 025 und 462 036 des RRX Rhein-Ruhr-Express (betrieben vom der National Express), fahren am 30.04.2023, als RRX RE 1 „NRW-Express“ (Hamm/Westf. – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Aachen), in den Bahnhof Köln-Ehrenfeld ein. Aufgrund der Insolvenz von Abellio Rail NRW ist seit Februar 2022 National Express der Betreiber aller Linien im RRX-Vorlaufberieb. Die Triebzüge mit den NVR-Nummern (94 80 0462 025-8 D-SDEHC und 94 80 0462 036-5 D-SDEHC) sind Eigentum von SIEMENS Mobility und an den RRX vermietet. Siemens ist auch für die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig. Dafür wurde in Dortmund-Eving ein RRX Instandhaltungswerk (Rail Service Center) errichtet. Der SIEMENS Desiro HC (HC für englisch High Capacity , Hohe Kapazität) sind elektrische, ein- und doppelstöckige Triebwagenzüge (DTZ) des Herstellers Siemens Mobility aus der Produktfamilie Siemens Desiro. Der Desiro HC wurde auf der Innotrans 2014 vorgestellt. Der Triebzug weist sowohl einstöckige als auch doppelstöckige Wagen auf. Der mittlere Teil der angetriebenen einstöckigen Endwagen sowie das Unterdeck der antriebslosen doppelstöckigen Zwischenwagen sind vom Bahnsteig ohne Stufen oder Rampen erreichbar. Die Fahrzeuge werden in Leichtbauweise aus Aluminium hergestellt, sie entsprechen der geforderten passiven Kollisionssicherheit gemäß TSI und EN 15227. Sie laufen auf luftgefederten Drehgestellen der Bauarten SF 100 und SF 500. Die Triebzüge haben eine elektrodynamische Bremse mit Energierückgewinnung. An der Fertigung dieses Zugtyps sind unter anderem die Siemens-Standorte Krefeld (einstöckige Endwagen, doppelstöckige Mittelwagen seit Anfang 2019), Wien Simmering (doppelstöckige Mittelwagen bis Anfang 2019), Graz (Drehgestelle) und Wegberg-Wildenrath (Zusammensetzen der einzelnen Waggons und Inbetriebnahme) beteiligt. Die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) sind mit WLAN, Steckdosen, Leseleuchten, Klapptischen und einem Infotainmentsystem ausgerüstet. In einem Endwagen befindet sich der 1.-Klasse-Bereich und ein Mehrzweckbereich der 2. Klasse, in dem zweiten Endwagen befindet sich ein Mehrzweckbereich mit behindertengerechtem Universal-WC.[ Zusätzlich zu den gelieferten 84 Triebzügen unterhält Siemens Mobility mit dem 462 083 ein weiteres Fahrzeug, das nicht Bestandteil der RRX-Bestellung ist, sondern für Test-, Demonstrations- und Schulungsfahrten genutzt wird. TECHNISCHE DATEN der BR 462 (Desiro HC vierteilig): Anzahl: 84 (für RRX) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ Länge über Kupplung: 105.252 mm Wagenläge Endwagen: 26.226 mm Wagenlänge Mittelwagen: 25.200 mm Breite: 2.820 mm Leergewicht: 200 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Kurzzeitleistung: 4.000 kW Stundenleistung: 3.290 kW Beschleunigung: 1,1 m/s² Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~ Stromübertragung: Oberleitung Sitzplätze: 400 (davon 36 in der 1. Klasse) Fußbodenhöhe (Einstieg): 800 mm (Endwagen) 730 mm (Mittelwagen) Anzahl der Türen je Seite: 8
Armin Schwarz

Zwei gekuppelte vierteilige Siemens Desiro HC 462 025 und 462 036 des RRX Rhein-Ruhr-Express (betrieben vom der National Express), fahren am 30.04.2023, als RRX RE 1 „NRW-Express“  (Hamm/Westf. – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Aachen), in den Bahnhof Köln-Ehrenfeld ein. Aufgrund der Insolvenz von Abellio Rail NRW ist seit Februar 2022 National Express der Betreiber aller Linien im RRX-Vorlaufberieb.

Die Triebzüge mit  den NVR-Nummern (94 80 0462 025-8 D-SDEHC und 94 80 0462 036-5 D-SDEHC) sind Eigentum von SIEMENS Mobility und an den RRX vermietet. Siemens ist auch für die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig. Dafür wurde in Dortmund-Eving ein RRX Instandhaltungswerk (Rail Service Center) errichtet.

Der SIEMENS Desiro HC (HC für englisch High Capacity , Hohe Kapazität) sind elektrische, ein- und doppelstöckige Triebwagenzüge (DTZ) des Herstellers Siemens Mobility aus der Produktfamilie Siemens Desiro. Der Desiro HC wurde auf der Innotrans 2014 vorgestellt. Der Triebzug weist sowohl einstöckige als auch doppelstöckige Wagen auf. Der mittlere Teil der angetriebenen einstöckigen Endwagen sowie das Unterdeck der antriebslosen doppelstöckigen Zwischenwagen sind vom Bahnsteig ohne Stufen oder Rampen erreichbar. 

Die Fahrzeuge werden in Leichtbauweise aus Aluminium hergestellt, sie entsprechen der geforderten passiven Kollisionssicherheit gemäß TSI und EN 15227. Sie laufen auf luftgefederten Drehgestellen der Bauarten SF 100 und SF 500. Die Triebzüge haben eine elektrodynamische Bremse mit Energierückgewinnung.

An der Fertigung dieses Zugtyps sind unter anderem die Siemens-Standorte Krefeld (einstöckige Endwagen, doppelstöckige Mittelwagen seit Anfang 2019), Wien Simmering (doppelstöckige Mittelwagen bis Anfang 2019), Graz (Drehgestelle) und Wegberg-Wildenrath (Zusammensetzen der einzelnen Waggons und Inbetriebnahme) beteiligt.

Die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) sind mit WLAN, Steckdosen, Leseleuchten, Klapptischen und einem Infotainmentsystem ausgerüstet. In einem Endwagen befindet sich der 1.-Klasse-Bereich und ein Mehrzweckbereich der  2. Klasse, in dem zweiten Endwagen befindet sich ein Mehrzweckbereich mit behindertengerechtem Universal-WC.[

Zusätzlich zu den gelieferten 84 Triebzügen unterhält Siemens Mobility mit dem 462 083 ein weiteres Fahrzeug, das nicht Bestandteil der RRX-Bestellung ist, sondern für Test-, Demonstrations- und Schulungsfahrten genutzt wird.

TECHNISCHE DATEN der BR 462 (Desiro HC vierteilig):
Anzahl: 84 (für RRX)
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’
Länge über Kupplung: 105.252 mm
Wagenläge Endwagen: 26.226 mm
Wagenlänge Mittelwagen: 25.200 mm
Breite: 2.820 mm
Leergewicht: 200 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Kurzzeitleistung: 4.000 kW
Stundenleistung: 3.290 kW
Beschleunigung: 1,1 m/s²
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Stromübertragung: Oberleitung
Sitzplätze:  400 (davon 36 in der 1. Klasse)
Fußbodenhöhe (Einstieg): 800 mm (Endwagen) 730 mm (Mittelwagen)
Anzahl der Türen je Seite: 8
Zwei gekuppelte vierteilige Siemens Desiro HC 462 025 und 462 036 des RRX Rhein-Ruhr-Express (betrieben vom der National Express), fahren am 30.04.2023, als RRX RE 1 „NRW-Express“ (Hamm/Westf. – Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Aachen), in den Bahnhof Köln-Ehrenfeld ein. Aufgrund der Insolvenz von Abellio Rail NRW ist seit Februar 2022 National Express der Betreiber aller Linien im RRX-Vorlaufberieb. Die Triebzüge mit den NVR-Nummern (94 80 0462 025-8 D-SDEHC und 94 80 0462 036-5 D-SDEHC) sind Eigentum von SIEMENS Mobility und an den RRX vermietet. Siemens ist auch für die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig. Dafür wurde in Dortmund-Eving ein RRX Instandhaltungswerk (Rail Service Center) errichtet. Der SIEMENS Desiro HC (HC für englisch High Capacity , Hohe Kapazität) sind elektrische, ein- und doppelstöckige Triebwagenzüge (DTZ) des Herstellers Siemens Mobility aus der Produktfamilie Siemens Desiro. Der Desiro HC wurde auf der Innotrans 2014 vorgestellt. Der Triebzug weist sowohl einstöckige als auch doppelstöckige Wagen auf. Der mittlere Teil der angetriebenen einstöckigen Endwagen sowie das Unterdeck der antriebslosen doppelstöckigen Zwischenwagen sind vom Bahnsteig ohne Stufen oder Rampen erreichbar. Die Fahrzeuge werden in Leichtbauweise aus Aluminium hergestellt, sie entsprechen der geforderten passiven Kollisionssicherheit gemäß TSI und EN 15227. Sie laufen auf luftgefederten Drehgestellen der Bauarten SF 100 und SF 500. Die Triebzüge haben eine elektrodynamische Bremse mit Energierückgewinnung. An der Fertigung dieses Zugtyps sind unter anderem die Siemens-Standorte Krefeld (einstöckige Endwagen, doppelstöckige Mittelwagen seit Anfang 2019), Wien Simmering (doppelstöckige Mittelwagen bis Anfang 2019), Graz (Drehgestelle) und Wegberg-Wildenrath (Zusammensetzen der einzelnen Waggons und Inbetriebnahme) beteiligt. Die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) sind mit WLAN, Steckdosen, Leseleuchten, Klapptischen und einem Infotainmentsystem ausgerüstet. In einem Endwagen befindet sich der 1.-Klasse-Bereich und ein Mehrzweckbereich der 2. Klasse, in dem zweiten Endwagen befindet sich ein Mehrzweckbereich mit behindertengerechtem Universal-WC.[ Zusätzlich zu den gelieferten 84 Triebzügen unterhält Siemens Mobility mit dem 462 083 ein weiteres Fahrzeug, das nicht Bestandteil der RRX-Bestellung ist, sondern für Test-, Demonstrations- und Schulungsfahrten genutzt wird. TECHNISCHE DATEN der BR 462 (Desiro HC vierteilig): Anzahl: 84 (für RRX) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ Länge über Kupplung: 105.252 mm Wagenläge Endwagen: 26.226 mm Wagenlänge Mittelwagen: 25.200 mm Breite: 2.820 mm Leergewicht: 200 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Kurzzeitleistung: 4.000 kW Stundenleistung: 3.290 kW Beschleunigung: 1,1 m/s² Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~ Stromübertragung: Oberleitung Sitzplätze: 400 (davon 36 in der 1. Klasse) Fußbodenhöhe (Einstieg): 800 mm (Endwagen) 730 mm (Mittelwagen) Anzahl der Türen je Seite: 8
Armin Schwarz

Die 218 457-0 (92 80 1218 457-0 D-AIX) der der AIXrail GmbH (Aachen) fährt am 30.04.2023, als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt), durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Aachen.

Die V 164 wurde 1978 bei Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32051 gebaut und als 218 457-0 an die DB geliefert. Bis Dezember 2018 fuhr sie als 92 80 1218 457-0 D-DB für die DB Regio Bayern und wurde 2019 an die AIXrail GmbH verkauft.
Die 218 457-0 (92 80 1218 457-0 D-AIX) der der AIXrail GmbH (Aachen) fährt am 30.04.2023, als Lz (Lokzug) bzw. auf Tfzf (Triebfahrzeugfahrt), durch den Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Richtung Aachen. Die V 164 wurde 1978 bei Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32051 gebaut und als 218 457-0 an die DB geliefert. Bis Dezember 2018 fuhr sie als 92 80 1218 457-0 D-DB für die DB Regio Bayern und wurde 2019 an die AIXrail GmbH verkauft.
Armin Schwarz

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