Die Westerwaldbahn (WEBA) Lok 3 (V 26.3), eine Jung R 30 B, fährt am 25.08.2015 mit ihrem Güterzug bei Elkenroth in Richtung Bindweide. Die etwas in die Jahre gekommene Strecke, von Scheuerfeld/Sieg über Bindweide nach Weitefeld, ist Eigentum der WEBA. Früher ging die Strecke bis zu Siegerland Flughafen.
Die Jung Lok vom Typ R 30 B wurden bei der Firma Jung in Kirchen/Sieg 1957 unter der Fabriknummer 12748 gebaut und als V 26.3 an die WEBA geliefert. Sie hat die NVR-Nummer 98 80 3944 005-8 D-WEBA.
Die WEBA hatte 4 dieser Jung R 30 B Loks, diese zwei Loks sind heute noch als Reserveloks erhalten geblieben. Die anderen zwei dienen als Ersatzteilspender.
Die Maschinen besitzen ein hydraulisches Getriebe, die Kraftübertragung erfolgt vom Getriebe mittels Blindwellen über Treibstangen auf die Räder.
Technische Daten:
Achsformel: B
Länge über Puffer: 7.680 mm
Achsabstand: 3.000 mm
Gewicht der Lok: 28 t
Höchstgeschwindigkeit: 46 km/h (23,4 km/h im Rangiergang)
Leistung: 191 kW (260 PS)
Armin Schwarz
Der VT 255 (95 80 0648 155-9 D-HEB / 95 80 0648 655-8 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), ex VT 255 der vectus (noch in vetus Farbgebung) , fährt am 23.08.2015, als RB 95 "Sieg-Dill.Bahn" Dillenburg - Siegen - Au/Sieg, in Siegen-Eiserfeld über die Siegbrücke und erreicht gleich den Bf Eiserfeld.
Der Alstom Coradia LINT 41 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter unter der Fabriknummer 1188-005 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB Armin Schwarz
Zwei gekoppelte 4-teilige Bombardier Talent 2 (BR 442 / 443) der DB Regio NRW fahren am 23.08.2015, als RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln - Aachen, bei Siegen-Eiserfeld über die Siegbrücke in Richtung Köln. Armin Schwarz
Fast frisch auch dem Werk (Baujahr Juni 2015).......
Der nagelneue VT 505 ein Alstom Coradia LINT 41 der neuen Generation / neue Kopfform (95 80 1648 105-2 D-HEB / 95 80 1648 605-1 D-HEB) der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 23.08.2015, als RB 93 "Rothaarbahn" (Siegen - Kreuztal - Bad Berleburg), durch Kreuztal, nächter Halt der Bahnhof Kreuztal. Armin Schwarz
Der VT 256 ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 23.08.2015, als RB 95 "Sieg-Dill.Bahn" Au/Sieg - Siegen, von Eiserfeld weiter in Richtung Siegen. Armin Schwarz
Die 185 140-1 (91 80 6185 140-1 D-DB) der DB Schenker Rail Deutschland AG fährt am 22.08.2015 mit einem "Winner"-Ganzzug durch Betzdorf/Sieg in Richtung Köln.
Heute am Samstag war verhältnismäßig viel Güterverkehr auf der Siegstrecke. Armin Schwarz
Die SNCF "Sybic" BB 26162 (NVR Nummer 91 87 0026 162-4 F-SNCF) fährt nun (am 15.08.2015), mit dem IC 97/IR 97 Bruxelles-Midi - Luxembourg - Strasbourg - Basel SBB. vom Bahnhof Luxemburg Stadt weiter in Richtung Basel. Ab Thionville (deutsch Diedenhofen) in Lothringen fährt der Zug dann als IR 97 durch Frankreich. Der Zug hat in Luxembourg etwas Aufenthalt, da er bis hier von einer belgischen Lok gezogen wird, die dann hier durch eine SNCF BB 26000 ersetzt wird. Zudem werden einige Wagen abgehangen
Die Baureihe BB 26000 ist eine elektrische zweisystem mehrzweck Lokomotive der Société nationale des chemins de fer français (SNCF). Sie wurde zwischen 1988 und 1998 von Alsthom (heute Alstom) in Belfort gebaut.
Die BB 26000 ist auch unter dem Kunstnamen Sybic gut bekannt, dieses wurde aus synchrone für die Synchronmotoren und bicourant für die Zweisystemfähigkeit gebildet. Armin Schwarz
Zwei gekoppelte Dieseltriebwagen mit Neigetechnik der Baureihe 612 "RegioSwinger" der DB Regio fahren am 01.07.2015 von Marktredwitz, als RE 3085 (Nürnberg Hbf - Hof Hbf), weiter in Richtung Hof. Vorne ist es 612 165.
Der RE fährt hier nun auf der KBS 855 (Regensburg–Hof), die linke Strecke ist die KBS 860 (Nürnberg–Cheb) Armin Schwarz
Neue Version und in 1200 px..........
Die 323 634-6, ex DB Köf 6322 am 12.06.2011 beim Bahnhofsfest in Königstein/Taunus. Die Köf II wurde 1958 von Gmeinder unter Fabrik-Nr. 5022 gebaut. Armin Schwarz
Die 185 208-6 (91 80 6185 208-6 D-DB) der DB Schenker Rail Deutschland AG fährt am 08.08.2015 als Lz (solo) von Kreuztal in Richtung Hagen. Armin Schwarz
Das Highlight des diesjährigen Lokschuppenfestes am 08. und 09.08.2015 im Südwestfälisches Eisenbahnmuseum in Siegen (hier 08.08.2015) war der Uerdinger-Schienenbus in der Farbgebung der Kleinbahn Weidenau-Deuz als KWD VT 26.
Es ist aber nicht das Original, denn dies wäre ein VT 95 – BR 795 (und nicht ein VT 98 – BR 796 / BR 798). Diese Fahrzeuge verfügten nur über einen Büssing-Unterflur-Motor und ein Sechs-Gang-Getriebe. Aber sie hatten einen verstärkten Rahmen, der dem späteren zweimotorigen VT 98. Normalerweise besaßen die VT 95 Mittelpufferkupplungen und Stoßfederbügel.
Das Original wurde 1956 von der Waggonfabrik Uerdingen unter der Fabriknummer 62482 gebaut und bei der Kleinbahn Weidenau - Deuz in Betrieb als VT 26 genommen. Dort fuhr er bis zur Stilllegung des Personenverkehrs der Kleinbahn Weidenau - Deuz 1968 und wurde an die AKN - Altona - Kaltenkirchen - Neumünster Eisenbahn AG verkauft, wo er noch in KWD-Lackierung als VT 2.23 bis zur Verschrottung 1978 fuhr.
Die Kleinbahn Weidenau–Deuz GmbH war eine Bahngesellschaft, die Eigentümerin der normalspurigen Bahnstrecke von Siegen-Weidenau nach Irmgarteichen-Werthenbach war. Der Personen- und Güterverkehr auf dem 11,3 Kilometer langen Teilstück von Weidenau nach Deuz wurde am 1. Dezember 1906 aufgenommen. Die Fortsetzung bis Irmgarteichen-Werthenbach (4,8 km) folgte für Personenzüge am 1. Dezember 1916 und für Güterzüge am 21. Mai 1917.
Über mehrere Jahrzehnte entwickelten sich die Verkehrsleistungen positiv. Auch nach der Einstellung des Personenverkehrs am 25. Mai 1968 nahm der Güterverkehr noch zu.
Am 1. Januar 1970 wurde die Kleinbahngesellschaft Weidenau–Deuz GmbH aufgelöst und ihr Vermögen auf die Siegener Kreisbahn (heute Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) übertragen, die mehr als 90 Prozent der Gesellschaftsanteile in Besitz hatte und schon seit dem 1. April 1955 Betriebsführerin war. Erst in den Jahren ab 1990 begann der Rückgang. Viele Teilstücke sind heute demontiert.
Der reguläre Betrieb beschränkt sich heute auf den Bereich Weidenau Vorbahnhof bis Dreis-Tiefenbach, dort werden mehrere Industriebetriebe noch bedient. Mittlerweile endet das Gleis bei KM 2,9 im Werk Bombardier (ehemals Waggon Union - WU). Dieses stellt Drehgestelle für Schienenfahrzeuge her, früher ganze Güterwaggons.
Armin Schwarz
Ein nagelneuer Alstom Coradia LINT 41, der VT 502 (95 80 1648 102-9 D-HEB / 95 80 1648 602-8 D-HEB) der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 08.08.2015, als RB 93 "Rothaarbahn" (Siegen - Kreuztal - Bad Berleburg), von Siegen-Weidenau weiter in Richtung Kreuztal.
Der LINT 41 wurde im Juli 2015 von ALSTOM LHB (Salzgitter) an die HLB für den Standort Siegen ausgeliefert. Eigentlich müssten diese LINT mit der neuen Kopfform ja LINT 42 heißen, da sie mit einer Länge von 42,17 m etwas länger sind als die ursprünglichen LINT 41 (41,81 m). Denn die Bezeichnung LINT 41 bedeutet „leichter innovativer Nahverkehrstriebwagen“, die 41 steht für die Länge der vollen Meter (bei dem ursprünglichen 41,81 m). Wird die Bezeichnung „H“ (LINT 41/H) verwendet, so sind es Hochflur-Fahrzeuge, dies hier sind aber zweiteilige Niederflur-Dieseltriebwagen.
Der LINT 41 besteht aus zwei Wagenhälften, die sich in der Zugmitte auf ein Jakobs-Drehgestell stützen.
Technische Daten:
Baureihenbezeichnung: 1 648 (anstelle der alten Ausführung 0 648)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Radsatzfolge: Bx’ (2) By’
Länge: 42,17 m
Breite: 2.750 mm
Drehzapfenabstand: 16.500 mm
Drehgestellachsstand (Antriebsgestelle): 1.900 mm
Drehgestellachsstand (Jakobsgestell): 2.700 mm
Eigengewicht: 76,3 t
Geschwindigkeit: 140 km/h
Leistung: 2 x 390 kW
Fahrgastsitzplätze: 8 in der 1. Klasse und 94 in der 2. Klasse
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Typ 10
Fahrzeugbestand der HLB: 7
Armin Schwarz
Die 265 027-3 (92 80 1265 027-3 D-DB), eine Voith Gravita 15L BB der DB Schenker Rail AG, abgestellt am 08.08.2015 in Kreuztal unter der Langenauer Brücke.
Die Lok wurde 2013 von Voith in Kiel unter der Fabriknummer L04-18028 gebaut und an die DB Schenker geliefert.
Die Loks vom Typ Gravita 15L BB (BR 265) haben einen Leistung von 1.800 kW und habe somit 800 kW mehr Leistung als eine Gravita 10 BB (BR 261). Zudem sind sie über 1m länger als die kleine Schwester.
Technische Daten:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 16.860 mm
Drehzapfenabstand: 8.200 mm
Drehgestell-Mittenabstand: 2.400 mm
größte Breite: 3.075 mm
größte Höhe über SOK: 4.273 mm
Raddurchmesser neu: 1.000 mm
kleinster bef. Gleisbogen: 80 m
Dienstgewicht: 84 t
Kraftstoffvorrat: 5.000 l
Motor: V-12-Zylinder-Dieselmotor MTU 12V 4000 R43
Leistung: 1.800 kW
Drehzahl: 1.800 1/min
Getriebe: Voith L 5r4 zseU2
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Gebaute Stückzahl: 36 Armin Schwarz
Ein Alstom Coradia LINT 41 (BR 648) der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 02.07.2015, als RB 95 "Sieg-Dill.Bahn" Dillenburg - Siegen - Au/Sieg, über den Rudersdorfer Viadukt, nächster Halt ist Siegen. Armin Schwarz
Im Einsatz....
Die Plasser & Theurer Universal-Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S (Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-SPAG 99 80 9124 019-7) der Spitzke SE (Großbeeren) am 02.08.2015 auf der Siegstrecke (KBS 460) bei Windeck-Schladern. Hier zwischen Schladern und Rosbach (2 km) ist die Siegstrecke, durch die Auswirkungen des 2 Weltkrieges nur eingleisig, da die zerstörte Brücken nur eingleisig wieder aufgebaut wurden.
Die Stopfmaschinen wurde 2014 von Plasser & Theurer unter der Fabriknummer 6009 gebaut.
Die Unimat 09-4x4/4S – schließt die Lücke zwischen den kompakten und den großen Universal-Stopfmaschinen von Plasser & Theurer.
Die Universalstopfmaschine Unimat 09-4x4/4S für Gleise und Weichen verfügt über vier unabhängig voneinander arbeitende Stopfaggregate mit insgesamt 16 Stopfpickeln. Bei der Gleisdurcharbeitung ist kontinuierliches Fahren und zyklisches Stopfen bis weit in den Weichenbereich hinein möglich.
Hervorragende Stopfleistung durch kontinuierliche Arbeitsweise sowie vielfach bewährte Komponenten, wie z.B. das Universal-Stopfaggregat, 4-Strang-Stopfung und 3-Strang-Hebung für Gleisen und Weichen, zeichnen den neuen Unimat 09-4x4/4S aus. Die bewährte Einschwellen-Stopftechnik ist hier in eine neue Maschine integriert. Geringere Achslasten ermöglichen einen größeren Einsatzradius.
Die Universal-Stopfmaschine erreicht mit der vollständigen Unterstopfung einer Weiche eine nachhaltige Lagestabilität. Dafür entwickelte Plasser & Theurer eine Reihe von Technologien: einerseits seitenverschiebbare und drehbare Stopfaggregate sowie einzeln schwenkbare Stopfpickel und andererseits Hebe- und Richtaggregate wie auch Hebehaken für sicheres Anheben. All das ermöglicht eine vollständige und sichere Weichenbearbeitung dank der einfachen Verstellbarkeit der vielen Einstellmöglichkeiten.
Präzise Messsysteme sind in den Unimat 09-4x4/4S integriert, ein Beispiel: der Bogenlaser CAL, zur Verlängerung der Messbasis auch in Radien. Zur umfassenden Steuerung der Messsysteme während der Arbeit sorgt der Automatische Leitcomputer WIN-ALC.
Technische Daten Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 8
Länge über Puffer: 33.440 mm
Drehzapfenabstände: 10.000 mm / 4.550 mm / 11.250 mm
Achsabstände in den Drehgestellen: 1.800 mm
Breite: 3.000 mm
Höhe zur Schienenoberkante: 3.743 mm
Eigengewicht: 135 t
Raddurchmesser: 920 mm
Motorleistung: 597 kW
Höchstgeschwindigkeit bei Eigenfahrt: 100 km/h
zul. Geschwindigkeit geschleppt: 100 km/h
Maximale Steigung: 40 ‰
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 120 m
Arbeitsleistung bei Durcharbeitung im Gleis: 800 m/h
Arbeitsleistung bei Umbaustopfung im Gleis: 500 m/h
Arbeitsleistung bei Durcharbeitung von Weichen: 6 Stück/10 h
Arbeitsleistung bei Umbaustopfung von Weichen: 3 Stück/10 h
Arbeiten in Überhöhung: 160 mm
Mindestradius beim Stopfen und Richten: 160 m
Armin Schwarz
Von einer etwas anderen Pespektive....
Die Plasser & Theurer Universal-Stopfmaschinen Unimat 09-4x4/4S (Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-SPAG 99 80 9124 019-7) der Spitzke SE (Großbeeren) am 02.08.2015 auf der Siegstrecke (KBS 460) bei Windeck-Schladern. Hier zwischen Schladern und Rosbach (2 km) ist die Siegstrecke, durch die Auswirkungen des 2 Weltkrieges nur eingleisig, da die zerstörte Brücken nur eingleisig wieder aufgebaut wurden.
Armin Schwarz
Als Denkmal..........
Eine Deutz A4L 514 R als Denkmal aufgestellt bei der ASCEM - Arndt Schaefer Chemicals Environment Metals in Windeck-Schladern (Sieg), hier am 02.08.2015, aufgenommen durch durchs Tor. Sie hat sogar eine automatische Rangierkupplung.
Die Deutz vom Typ A4L 514 R wurde 1953 von der Klöckner-Humboldt-Deutz AG in Köln unter der Fabriknummer 55574 gebaut und an Matthes & Weber GmbH in Duisburg-Hochfeld geliefert.
Die A4L 514 R war der Nachfolger der erfolgreichen Vorkriegstype OMZ 122 R. Ein 55 PS starker luftgekühlter Deutz Vierzylinder-4-Takt-Dieselmotor vom Typ A4L 514 trieb über ein mechanisches Vier-Gang-Getriebe die Hinterachse an. Über Stangen wurde die Kraft auf die vordere Achse übertragen.
Einfacher Aufbau und Robustheit bescherten den Lokomotiven oftmals einen sehr langen Einsatzzeitraum. Auch heute sind diese Loks zum Teil noch im Einsatz anzutreffen.
Konstruktiv unverändert war der Nachfolger im Typenprogramm 1959 die KS 55 B.
Technische Daten
Spurweite 1.435 mm
Achsfolge: B-dm
Länge über Puffer: 5.730 mm
Achsstand: 2.500 mm
größte Breite: 2.538 mm
größte Höhe über Schienenoberkante: 3.017 mm
Raddurchmesser: 850 mm
Dienstgewicht:14 t
Achslast: 7 t
Dieselmotortyp: Deutz A4L 514
Dieselmotorbauart: 4-Zylinder / 4-Takt / Reihenmotor
Motor Hubraum: 5,3 l
Dieselmotorleistung: 55 PS bei 1500 1-min
Getriebe: Viergang mechanisch
Getriebehersteller: Deutz
Höchstgeschwindigkeit: 14,5 km/h
Anfahrzugkraft: 3460 kg / 34,6 kN
Baujahre 1950 - 1960
gebaute Stückzahl 175
Armin Schwarz
Die 364 578-5 (98 80 3364 578-5 D-AIX) der AIXrail GmbH (Aachen), ex DB 364 578-5, ex DB 365 300-3, ex DB 360 578-9, ex DB 260 578-0 und ex DB V 60 578, abgestellt am 02.08.2015 beim Bahnhof Au / Sieg.
Die „leichte“ V 60 (leichte Bauart) wurde 1960 von Krupp unter Fabriknummer 4001 gebaut und als V 60 578 an Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Mit der Einführung das EDV-Nummernschema erfolgte zum 01.01.1968 die Umzeichnung in DB 260 578-0. Im Jahr 1987 erhielt sie als erste "leichte" V 60 eine Funkfernsteuerung.
Die Baureihe wurde zudem 1987 als Kleinlok eingestuft und trug seitdem die Baureihenbezeichnung 360 bzw. 361, so wurde diese Lok in 360 578-9 umgezeichnet. Die Einstufung als Kleinlok sparte Personalkosten, da die Bundesbahn nun keine „Lokführer“ mehr einsetzen musste, sondern „Kleinlokbediener“, deren Ausbildung günstiger war.
Im Jahr 1988 wurde sie in 365 300-3 umbezeichnet und zum 01.01.1990 in 364 578-5, denn für die fernsteuerbaren Modelle der V60 (leichte Bauart) war nun die Baureihe 364 vorgesehen. Die Ausmusterung bei der DB bzw. Railion Deutschland AG erfolgte zum 28.10.2008. Weitere Stationen waren die Johann Walthelm GmbH (2009 – 2013) und Backer Bau (2013 – 13.01.2015), bis sie nun zum 14.01.2015 an die AIXrail GmbH (Aachen) ging.
Armin Schwarz
Der ET 23 2107 (94 80 0427 106-0 D-ABRN / 94 80 0827 106-6 D-ABRN / 94 80 0427 606-9 D-ABRN), ex ET 23007, ein 3-teiliger Stadler FLIRT der Abellio Rail NRW GmbH fährt am 01.08.2015, als RE 16 "Ruhr-Sieg-Express" (Essen - Hagen - Siegen) und erreicht gleich den Bahnhof Siegen-Weidenau (früher Hüttental-Weidenau).
Er fährt auf der KBS 440 "Ruhr-Sieg-Strecke" Hagen - Siegen, hier noch auf der DB-Streckennummer 2800, ab Siegen-Weidenau bis Siegen dann DB-Streckennummer 2880.
Hinweis: Die Aufnahme entstand auf halber Höhe der Böschung/Bahndamm, das Bild wurde etwas zugeschnitten. Armin Schwarz
Die BBL 18 - 214 027-5 (92 80 1214 027-5 D-BBL) der BBL Logistik GmbH (Lüneburg), ex DB 212 109-3, ex DB V 100 2109, donnert am 01.08.2015 mit 5 Drehgestell-Schüttgutkippwagen der Gattung Fas am Haken durch Siegen-Weidenau in Richtung Süden.
Die ursprüngliche DB V 100.20 wurde 1963 von Henschel unter der Fabriknummer 30795 gebaut und als V 100 2109 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschema erfolgte zum 01.01.1968 die Umzeichnung in DB 212 109-3, so fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB zum 30.11.1995. Im Jahr 2002 ging sie an ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal, wo sie 2013 gemäß Umbaukonzept "BR 214" umgebaut wurde. Am 28.03.2013 wurde sie an die BBL Logistik GmbH in Lüneburg als BBL 18 (NVR-Nummer 92 80 1214 027-5 D-BBL) geliefert.
Das Umbaukonzept "BR 214"
Ab November 2006 wurde von Alstom und der Gmeinder Lokomotivfabrik Mosbach ein Modernisierungskonzept für die Lokomotiven der ehemaligen Baureihe V 100 der DB entwickelt. Auf der Transport & Logistik München im Juni 2007 wurde der Prototyp 214 001 präsentiert, beschriftet als 212 197 der Nordbayerischen Eisenbahn (NBE). Die Bauartzulassung durch das Eisenbahnbundesamt wurde am 20. Mai 2008 erteilt, zugleich die Bezeichnung als Baureihe 1214 im EBA-Fahrzeugregister festgelegt. Für den Umbau werden nur die Rahmen und Drehgestelle bisheriger V 100 nach Aufarbeitung weiterverwendet. Der niedrigere Fahrzeugaufbau ist komplett neu und kantiger ausgefallen. Angetrieben werden die Loks vom neuen Caterpillar-Motor 3508 BSC (970 kW). Die DB bezeichnet die von ihr angemieteten Loks als Baureihe 262. Bisher wurden 36 Fahrzeuge umgebaut.
Technische Daten der BR 214:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B´B´
Länge über Puffer: 12.300 mm
Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Drehgestellachsstand: 2.200 mm
Größte Höhe über SOK: 4.260 mm
Breite: 3.100 mm
Treibraddurchmesser: 950 mm (neu) / 870 mm (abgenutzt)
abgenutzt
Dienstgewicht mit 2/3 Vorräten: 65 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Motor: Caterpillar V-8-Viertakt-Dieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung, vom Typ CAT 3508 B SC
Motorhubraum: 34,5 l (Bohrung 170 mm x Hub 190 mm)
Motorgewicht: ca. 4.300 kg
Motornenndrehzahl : 1.800/min
Motorleistung: 970 kW
Antriebsleistung: 957 kW
Max, Anfahrzugkraft: 210 kN
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 100 m Armin Schwarz
Das „Mopsgesicht“ 440 310-1 (94 80 0440 310-1 D-DB), ein dreiteiliger elektrischer Triebzug vom Typ Alstom Coradia Continental der DB Regio „Mainfrankenbahn“ fährt am 01.07.2015, als RB 58806 (Fürth – Nürnberg - Neustadt an der Aisch), in den Hbf Nürnberg ein.
Der ET wurde 2009 von ALSTOM Transport Deutschland GmbH in Salzgitter gebaut, die Abnahme erfolgte jedoch erst am 07.12.2010.
Die Triebzüge Alstom Coradia Continental gehören zur Fahrzeugfamilie modularer, vollständig niederfluriger elektrischer Nahverkehrs-Gliedertriebzüge Alstom Coradia, des Herstellers Alstom Transport Deutschland, vormals Alstom LHB, Salzgitter.
Der Coradia Continental wird mit seiner ursprünglichen Kopfform (BR 440) umgangssprachlich „Mopsgesicht“, mit der crashoptimierten Kopfform (BR 1440) „Grinsekatze“ genannt.
Aus dem Konzept des auf radial einstellenden Einzelachsfahrwerken fahrende LIREX entstand durch Fortentwicklung eine Familie von vollständig niederflurigen Triebzügen mit konventionellen Enddrehgestellen und Jakobs-Drehgestellen zwischen den Mittelwagen. Dabei wurde zuerst die für den Betrieb in nordischen Ländern geeignete Unterfamilie Alstom Coradia Nordic entwickelt und später daraus die Unterfamilie Coradia Continental für den Betrieb in Mitteleuropa abgeleitet. Von den Coradia Nordic unterscheiden sich die Coradia Continental-Fahrzeuge durch einen neuen, dem deutschen Umgrenzungsprofil angepassten Wagenkasten mit geraden Seitenwänden.
Die Züge der Fahrzeugfamilie werden aus einem Baukasten standardisierter Einzelfahrzeuge gebildet, die ihre technische Ausrüstung mit Ausnahme der Fahrmotoren auf dem Dach tragen. Die Endwagen gibt es in zwei Längen, die jeweils einen Haupttransformator, einen Antriebsumrichter und einen Nebenbetriebeumrichter tragen. Die Mittelwagen tragen die weiteren Ausrüstungen Stromabnehmer, Kompressor und Batteriekasten. Mittig auf jedem Fahrzeug ist das Klimagerät für den Fahrgastraum angeordnet. Bei den Fahrzeugen der Baureihe 0440 steht auf den Endwagen ein separater Motorkühler, bei den Fahrzeugen der Baureihe 1440 ist dieser mit dem Kühler des Haupttransformators zusammengefasst.
Der Fahrzeugkopf kann mit Crashverzehrelementen ausgeführt werden; bei den Fahrzeugen der Baureihe 0440 sind diese nicht installiert, um die Fahrzeuglänge zu verringern und Kosten zu sparen.
Der Coradia Continental wird in unterschiedlichen Längen angeboten. Dazu wird die Anzahl der Mittelwagen (Baureihe 441.x: mit Antriebsachsen, 841.x: nicht angetrieben) variiert und zusätzlich werden die Endwagen (Baureihe 440.x) in zwei verschiedenen Längen geliefert, hier in der kurzen Form.
TECHNISCHE DATEN des dreiteiligen ET (440.3 – 441.3 – 440.8):
Hersteller: Alstom,
Achsformel: Bo’(2’) (Bo’) Bo’ (Jakobsdrehgestelle in Klammern)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 54.500 mm
Höhe: 4.280 mm
Breite: 2.920 mm
Leergewicht: 112 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stundenleistung: 2.160 kW
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Armin Schwarz
Die 212 036-8 (92 80 1212 036-8 D-DB) der DB Fahrwegdienste GmbH (gehört zur DB Netz AG), ex DB V 100 2036, ist am 01.07.2015 beim Bahnhof Marktredwitz abgestellt.
Die V 100.20 wurde 1963 von MaK unter der Fabriknummer 1000172 gebaut, 2009 wurde die Lok im DB-Werk Cottbus modernisiert.
Die Aufnahme entstand aus einem fahrenden Zug heraus. Armin Schwarz
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