Der nächste Winter kommt bestimmt - dafür steht in Erstfeld schon mal die SBB Xrotm 491 115 (99 85 9 491 115-3 CH-SBBI) bereit. Wohl auch, da die Panoramastrecke diesen Winter einen beträchtlichen Reiseverkehr zu übernehmen hat.
19. Oktober 2023 Stefan Wohlfahrt
Drei vierachsige schmalspurige MOB Golden Pass Panoramawagen sind am 28 Mai 2012 beim Bahnhof Montreux abgestellt. Von links nach rechts: Der 1. Klasse Panoramawagen As 110, der 2. Klasse Panoramawagen mit Barabteil Brs 223 und hinten der 2. Klasse Panoramawagen Bs 226 oder 227. Aufnahme aus einem Zug heraus.
1976 erschien bei der MOB der erste Wagen, «voiture panoramique» As 110 (welcher der linke Wagen ist), der auf dem Untergestell eines alten Holzkastenwagens (AB 92, von SIG Baujahr 1924) mitsamt den (erst 1962 untergesetzten) SIG-Torsionsstab-Drehgestellen aufgebaut worden war. Die Einstiegspartien gleichen den Einheitswagen, aber die äußere Form des Wagens ist kantiger, die mit Fenstern versehene Dachschräge läuft mit ca. 45° hinauf zu einem ziemlich flachen Dach. Der Wagenboden ist etwas erhöht, von der Einstiegsplattform führen zwei Stufen hinauf in den Passagierraum. Die Sitze beim Prototypwagen waren anfänglich als reine Reihenbestuhlung ausgeführt, so dass man immer auf der linken Seite vorwärts fuhr. Trotz 1. Wagenklasse wurden 4 Sitze in der Breite eingebaut. Anfänglich kam der Wagen zusammen mit den beiden noch vorhandenen alten Pullmanwagen (Ar 101 und As 102) zum Einsatz.
1979 erschienen drei weitere Wagen, darunter zwei Wagen 2. Klasse. Mit dem nun vorhandenen Vierwagenzug war die maximale Anhängelast der damals verfügbaren Triebfahrzeuge (ABDe 8/8 4000 oder zwei BDe 4/4 3000 in Vielfachsteuerung) erreicht. 1982 erschienen vier weitere Wagen für eine zweite Zugskomposition und 1983 wurden noch einmal zwei Wagen geliefert, da die in diesem Jahr abgelieferten Lokomotiven (GDe 4/4 6000) fünf solcher Wagen befördern konnten. Vorhanden waren jetzt:
4 Wagen 1. Kl. As 110–112 und 114
6 Wagen 2. Kl. Bs 220–225, wovon einer mit Barabteil, Brs 223
Mit 18 bis 20 t waren diese klimatisierten Wagen relativ schwer geworden. Die FFA-Einheitswagen I in Leichtstahlausführung von 1964 wogen nur rund 16 t, die 1979–80 abgelieferten SIG-Einheitswagen II in Leichtmetallausführung brachten noch etwa 14 t auf die Waage. Für Gebirgsbahnen sind diese Gewichtsunterschiede relevant.
Armin Schwarz
Der vierachsige Flachwagen Baudienst (Niederbordwagen) MOB X 15, ex MOB Rko 825 Flachwagen mit Stirnwänden und Rungen. ex MOB O 823, ist am 28 Mai 2012 im Bahnhof Montreux abgestellt. Dahinter drei gedeckte Güterwagen u.a. recht MOB Gk 501, dahinter noch ein Pullmanzug. Aufnahme aus einem Zug heraus.
Der schmalspurige Drehgestell-Güterwagen mit Bremserbühne wurde 1914 von der SWS (Schweizerische Wagonsfabrik AG in Schlieren) gebaut und als Flachwagen mit Stirnwänden und sechs klappbaren Rungen pro Seite O 823 an die MOB (Montreux–Berner Oberland-Bahn) geliefert, 1973 erfolgte die Umbezeichnung in Rko 823. Im Jahr 1976 erfolgte der Umbau (mit Aufbau von steckbaren Metallwänden an Seite und Stirnwand) zum Baudienst-Wagen und 1977 die Umbezeichnung zum X 15.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: SWS (1914) / MOB (Umbau 1976)
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 14.500 mm
Höhe: 2.050 mm
Breite: 2.550 mm
Drehzapfenabstand: 8.960 mm
Achsabstand im Drehgestellt: 1.600 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm
Eigengewicht: 9.800 kg
Max. Ladelänge: 12.830 mm
Ladefläche: 32,0 m²
Max. Ladegewicht: 15 t
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1)
Armin Schwarz
Drei ehemalige SBB Brünig meterspurige Holzwand Hochbord Güterwagen vorne der Eak 6017, dahinter der Eak 6016 und ein weiterer, sie wurden 2008 an die tpc verkauft, am 28 Mai 2012 im Dépôt der tpc -Transports Publics du Chablais in Châlex (bei Aigle), aus einem Zug heraus aufgenommen.
Die Wagen sind hier noch im originalen Zustand der SBB Brünig, später wurden die Wagen umgebaut.
Hinter den Wagen steht noch die He 2/2 12 (Baujahr1915 von SLM/MFO), leider 2020 abgebrochen.
TECHNISCHE DATEN bei SBB:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Länge über Kupplung: 9.840 mm
Länge der Ladefläche: 8.500 mm
Ladefläche: 20,4 m²
Eigengewicht: 8.300 kg
Max. Zuladung: 19,0 t ab Streckenklasse A
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h
Zulassung (bei SBB): SBB und LSE
Armin Schwarz
Der MOB Fahrleitungs-Turmtriebwagen Tm 2/2 - 7 (ex RhB Xm 2/2 9914) abgestellt am 28.05.2012 in Château d'Oex, aufgenommen aus fahrendem Zug.
Der Fahrleitungs-Turmtriebwagen wurde 1903 als RhB F 511 gebaut, 1911 erfolgte die Umzeichung in RhB F 4011, 1950 erfolgte dann der Umbau zum Fahrleitung Turmtriebwagen RhB Xm 2/2 9914.
Der Triebwagen (bzw. Traktor) besitzt beidseitig eine Kabine für stehende Bedienung, eine Höhenverstellbare Arbeitsbühne 360° drehbar und einen Saurer BXD 4 Zylinder-Dieselmotor mit 110 kW Leistung.
Die MOB (Montreux–Berner Oberland-Bahn) kaufte ihn dann 2007 von der RhB, 2009 erfolgte die Inbetriebnahme mit neuer Bezeichnung Tm 2/2 7. Er bleibt für den SE (Sécurité et Energie) in Château d'Oex stationiert. Wegen fehlender Magnetschienenbremse ist er nur für den Streckenabschnitt Montbovon - Lenk zugelassen.
TECHNISCHE DATEN:
Anzahl Fahrzeuge: 1
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: B
Länge über Puffer: 8.800 mm
Achsabstand: 4.400 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm (neu)
Breite: 2.580 mm
Höhe: 4.030 mm
Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h (60 km/h Schleppfahrt)
Dieselmotor: 4 Zylinder Saurer BXD
Leistung: 110 kW
Dienstgewicht: 20.00 t
Max. Zuladung: 2 t
Ladefläche: 2 m² Armin Schwarz
Zwei zweiachsige MOB Zementsilowagen MOB Ucek 888 und Ucek 881 abgestellt am 28.05.2012 beim Bahnhof Rougemont.
Diese Wagen wurden 1982 von Ateliers de constructions mécaniques de Vevey (ACMV) unter Mitwirkung der Werkstätte der MOB gebaut.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ACMV / MOB
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 7.700 mm
Höhe: 3.250 mm
Breite: 2.430 mm
Achsabstand: 3.750 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Eigengewicht: 7.300 kg
Ladevolumen: 13,0 m³
Max. Ladegewicht: 7,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1)
Quellen: x-rail.ch und eigene Sichtung
Armin Schwarz
Der SILAD 1 der SCHEUCHZER S.A. abgestellt am 28.05.2012 im Bahnhof Spiez. Links der Vs 40 85 95 07 530-5 CH-SBB mit dem Portalkran und rechts der Vs 40 85 95 07 531-3 CH-SBB.
Der SILAD ist eine Abladeeinrichtung von Langschienen im Gleis. Diese Einheit besteht aus 2 Wagen, und einem Portalkran, der mit Zangen für die Bearbeitung von Langschienenausgerüstet ist. Der Portalkran fährt auf einer Rollbahn die am Wagen befestigt ist. Die Fahrspur des Nachbargleises wird nicht engagiert.
TECHNISCHE DATEN je Wagen:
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Puffer: 13.860 mm
Achsabstand: 8.000 mm
Eigengewicht: 17.500 kg
Max. Zuladung: 22,5 t (ab Streckenklasse C)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Bremse: O-GP
Armin Schwarz
Die Dampflokomotive für gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb B.F.D. 3 HG 3/4 (Brig–Furka–Disentis-Bahn), später FO 3 (Furka-Oberalp-Bahn), heute im Bestand der Museumsbahn Blonay–Chamby, fährt am 09 September 2023 mit ihren Zug vom Museum Chaulin nach Blonay hinab. Der Zug bestand aus dem Post- und Gepäckwagen CEG FZ² 36, Großraum-Plattformwagen BOB C4 44, Salonwagen BB As 2 und dem Großraum-Plattformwagen CEV BC² 21.
Die Dampflok war an dem Tag die einzige unter Dampf befindliche Lok, das Wochenende stand aber auch zum 125 Jahre Jubiläum der BVB unter dem Motto "Le Chablais en fête", dort wird seit Eröffnung elektrisch gefahren. Armin Schwarz
Die elektrische reine Zahnradlokomotive BGV He 2/2 2, später BVB He 2/2 2 "La Grisette" der Museumsbahn Blonay–Chamby am 09 September 2023 im Museum Chaulin. Sie war eine der Highlights von der Veranstaltung an dem Wochenende welches zum 125 Jahre Jubiläum der BVB unter dem Motto "Le Chablais en fête" stand. Mit ihrem Alter von 124 ist sie die älteste erhaltene Lok der BVB (ex BGV) und passte so bestens als Ausstellungsexponat.
Die Gleichstrom-Zahnradelektrolok wurde 1899 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 1196 gebaut, der elektrische Teil ist von der CIE (Compagnie de l'industrie électrique, ab 1902 CIEM - Compagnie de l’industrie électrique et mécanique und ab 1918 Société Anonyme des Ateliers de Sécheron). Die Lieferung erfolgte an die Chemin de fer électrique Bex–Gryon–Villars (BGV), ab 1905 Chemin de fer Bex–Gryon–Villars–Chesières (BGVC), im Jahr 1942 fusionierten die BGVC mit der VB zur BVB. Im Jahre 1999 fusionierte die BVB mit der Chemin der fer Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC), der Chemin de fer Aigle–Leysin (AL) und der Chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) zu den Transports Publics du Chablais (TPC). Mit der Gründung der TPC konnten die vorher zum Teil von der Einstellung bedrohten Schmalspurbahnen ihre Mittel zusammenlegen und ihr Angebot vereinheitlichen.
Die Lok erhielt 1920 einen neuen Lokomotivkasten und war so bis 1985 bei der BVG, insbesondere für den Schneepflugdienst, in Betrieb. Den Spitznamen „la Grisette“ erhielt sie, weil sie ursprünglich eine graue Lackierung trug. Später ging sie an den Verein B.V.B. Promotion, der sie 1997 nicht betriebsfähig restaurierte, im Oktober 2011 ging sie dann an die Museumsbahn Blonay–Chamby und war bis 2014 in einer Lagerhalle abgestellt. Da die SLM He 2/2 elektrische Lokomotiven mit reinen Zahnradantrieb sind und so keinen Adhäsionsantrieb besitzen, können sie sich also nur in einem mit Zahnstange versehenen Gleis fortbewegen, so bleibt die BVB He 2/2 2 "La Grisette" bei der BC wohl eine reines Ausstellungsexponat.
Die SLM He 2/2 sind elektrische Lokomotiven mit Zahnradantrieb, die von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) gebaut und mit Drehstrom- oder Gleichstrom-Ausrüstungen verschiedener Hersteller wie Alioth, BBC, CIE, MFO und Rieter versehen wurden. He 2/2 wurden von 1898 bis 1957 in den Spurweiten 800, 1.000 und 1.435 mm hergestellt. Sie weisen keinen Adhäsionsantrieb auf, können sich also nur in einem mit Zahnstange versehenen Gleis fortbewegen.
Bei Lokomotiven der Bex-Villars-Bretaye-Bahn (BVB) und zwei Triebzahnrädern handelt es sich um reine Zahnradlokomotiven. Die beiden Triebzahnräder, für das Zahnstangensystem Abt sind nicht auf den Laufachsen angebracht, sondern unmittelbar neben der Laufachsen gegen die Fahrzeugmitte. Der mechanische Teil stammt von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur.
Die 5.000 mm langen Lokomotiven mit einem Dienstgewicht von rund 14,8 t verkehren mit ihren 2 x 81 kW = 162 kW (220 PS) Leistung auf Neigungen bis zu 200 ‰. Sie erreichen dabei bei der Bergfahrt eine Geschwindigkeit von rund 10 km/h, bei Talfahrt war die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf maximal 7,5 km/h limitiert.
TECHNISCH DATEN:
Baujahr: 1899
Nummerierung: 1 und 2 (später noch 3 und 4 von der MC)
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: 1zz1
Zahnradsystem: Abt
Länge über Puffer : 5.000 mm
Länge Lokkasten: 4.250 mm
Breite: 2.500 mm
Achsstand: 2.270 mm
Zahnradabstand: 930 mm
(720 – 930 – 520 mm)
Zahnradteilkreis-Ø: 573 mm
Dienstgewicht: 14,8 t
Leistung: 2 x 110 kW
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 10 km/h (Talfahrt 7,5 km/h)
Übersetzung: 1:7,84
Stromsystem: 700 V DC (Gleichstrom)
Max. Neigung : 200 ‰
Armin Schwarz
Die Beschilderung der elektrischen Zahnradlokomotive BGV He 2/2 2, später BVB He 2/2 2 "La Grisette" der Museumsbahn Blonay–Chamby am 09 September 2023 im Museum Chaulin. Hier mit dem Schild der ehemaligen Chemin de fer électrique Bex = Gryon = Villars (BGV). Und den Fabrikschildern der CIEM - Compagnie de l’industrie électrique et mécanique (ab 1918 SAAS) und der SLM - Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur (hier in Französisch). Armin Schwarz
Die elektrische reine Zahnradlokomotive BGV He 2/2 2, später BVB He 2/2 2 "La Grisette" der Museumsbahn Blonay–Chamby am 09 September 2023 im Museum Chaulin. Sie war eine der Highlights von der Veranstaltung an dem Wochenende welches zum 125 Jahre Jubiläum der BVB unter dem Motto "Le Chablais en fête" stand. Mit ihrem Alter von 124 ist sie die älteste erhaltene Lok der BVB (ex BGV) und passte so bestens als Ausstellungsexponat.
Die Gleichstrom-Zahnradelektrolok wurde 1899 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 1196 gebaut, der elektrische Teil ist von der CIE (Compagnie de l'industrie électrique, ab 1902 CIEM - Compagnie de l’industrie électrique et mécanique und ab 1918 Société Anonyme des Ateliers de Sécheron). Die Lieferung erfolgte an die Chemin de fer électrique Bex–Gryon–Villars (BGV), ab 1905 Chemin de fer Bex–Gryon–Villars–Chesières (BGVC), im Jahr 1942 fusionierten die BGVC mit der VB zur BVB. Im Jahre 1999 fusionierte die BVB mit der Chemin der fer Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC), der Chemin de fer Aigle–Leysin (AL) und der Chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) zu den Transports Publics du Chablais (TPC). Mit der Gründung der TPC konnten die vorher zum Teil von der Einstellung bedrohten Schmalspurbahnen ihre Mittel zusammenlegen und ihr Angebot vereinheitlichen.
Die Lok erhielt 1920 einen neuen Lokomotivkasten und war so bis 1985 bei der BVG, insbesondere für den Schneepflugdienst, in Betrieb. Den Spitznamen „la Grisette“ erhielt sie, weil sie ursprünglich eine graue Lackierung trug. Später ging sie an den Verein B.V.B. Promotion, der sie 1997 nicht betriebsfähig restaurierte, im Oktober 2011 ging sie dann an die Museumsbahn Blonay–Chamby und war bis 2014 in einer Lagerhalle abgestellt. Da die SLM He 2/2 elektrische Lokomotiven mit reinen Zahnradantrieb sind und so keinen Adhäsionsantrieb besitzen, können sie sich also nur in einem mit Zahnstange versehenen Gleis fortbewegen, so bleibt die BVB He 2/2 2 "La Grisette" bei der BC wohl eine reines Ausstellungsexponat.
Die SLM He 2/2 sind elektrische Lokomotiven mit Zahnradantrieb, die von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) gebaut und mit Drehstrom- oder Gleichstrom-Ausrüstungen verschiedener Hersteller wie Alioth, BBC, CIE, MFO und Rieter versehen wurden. He 2/2 wurden von 1898 bis 1957 in den Spurweiten 800, 1.000 und 1.435 mm hergestellt. Sie weisen keinen Adhäsionsantrieb auf, können sich also nur in einem mit Zahnstange versehenen Gleis fortbewegen.
Bei Lokomotiven der Bex-Villars-Bretaye-Bahn (BVB) und zwei Triebzahnrädern handelt es sich um reine Zahnradlokomotiven. Die beiden Triebzahnräder, für das Zahnstangensystem Abt sind nicht auf den Laufachsen angebracht, sondern unmittelbar neben der Laufachsen gegen die Fahrzeugmitte. Der mechanische Teil stammt von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur.
Die 5.000 mm langen Lokomotiven mit einem Dienstgewicht von rund 14,8 t verkehren mit ihren 2 x 81 kW = 162 kW (220 PS) Leistung auf Neigungen bis zu 200 ‰. Sie erreichen dabei bei der Bergfahrt eine Geschwindigkeit von rund 10 km/h, bei Talfahrt war die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf maximal 7,5 km/h limitiert.
TECHNISCH DATEN:
Baujahr: 1899
Nummerierung: 1 und 2 (später noch 3 und 4 von der MC)
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: 1zz1
Zahnradsystem: Abt
Länge über Puffer : 5.000 mm
Länge Lokkasten: 4.250 mm
Breite: 2.500 mm
Achsstand: 2.270 mm
Zahnradabstand: 930 mm
(720 – 930 – 520 mm)
Zahnradteilkreis-Ø: 573 mm
Dienstgewicht: 14,8 t
Leistung: 2 x 110 kW
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 10 km/h (Talfahrt 7,5 km/h)
Übersetzung: 1:7,84
Stromsystem: 700 V DC (Gleichstrom)
Max. Neigung : 200 ‰
Armin Schwarz
Die elektrische reine Zahnradlokomotive BGV He 2/2 2, später BVB He 2/2 2 "La Grisette" der Museumsbahn Blonay–Chamby am 09 September 2023 im Museum Chaulin. Sie war eine der Highlights von der Veranstaltung an dem Wochenende welches zum 125 Jahre Jubiläum der BVB unter dem Motto "Le Chablais en fête" stand. Mit ihrem Alter von 124 ist sie die älteste erhaltene Lok der BVB (ex BGV) und passte so bestens als Ausstellungsexponat.
Die Gleichstrom-Zahnradelektrolok wurde 1899 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur unter der Fabriknummer 1196 gebaut, der elektrische Teil ist von der CIE (Compagnie de l'industrie électrique, ab 1902 CIEM - Compagnie de l’industrie électrique et mécanique und ab 1918 Société Anonyme des Ateliers de Sécheron). Die Lieferung erfolgte an die Chemin de fer électrique Bex–Gryon–Villars (BGV), ab 1905 Chemin de fer Bex–Gryon–Villars–Chesières (BGVC), im Jahr 1942 fusionierten die BGVC mit der VB zur BVB. Im Jahre 1999 fusionierte die BVB mit der Chemin der fer Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC), der Chemin de fer Aigle–Leysin (AL) und der Chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) zu den Transports Publics du Chablais (TPC). Mit der Gründung der TPC konnten die vorher zum Teil von der Einstellung bedrohten Schmalspurbahnen ihre Mittel zusammenlegen und ihr Angebot vereinheitlichen.
Die Lok erhielt 1920 einen neuen Lokomotivkasten und war so bis 1985 bei der BVG, insbesondere für den Schneepflugdienst, in Betrieb. Den Spitznamen „la Grisette“ erhielt sie, weil sie ursprünglich eine graue Lackierung trug. Später ging sie an den Verein B.V.B. Promotion, der sie 1997 nicht betriebsfähig restaurierte, im Oktober 2011 ging sie dann an die Museumsbahn Blonay–Chamby und war bis 2014 in einer Lagerhalle abgestellt. Da die SLM He 2/2 elektrische Lokomotiven mit reinen Zahnradantrieb sind und so keinen Adhäsionsantrieb besitzen, können sie sich also nur in einem mit Zahnstange versehenen Gleis fortbewegen, so bleibt die BVB He 2/2 2 "La Grisette" bei der BC wohl eine reines Ausstellungsexponat.
Die SLM He 2/2 sind elektrische Lokomotiven mit Zahnradantrieb, die von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) gebaut und mit Drehstrom- oder Gleichstrom-Ausrüstungen verschiedener Hersteller wie Alioth, BBC, CIE, MFO und Rieter versehen wurden. He 2/2 wurden von 1898 bis 1957 in den Spurweiten 800, 1.000 und 1.435 mm hergestellt. Sie weisen keinen Adhäsionsantrieb auf, können sich also nur in einem mit Zahnstange versehenen Gleis fortbewegen.
Bei Lokomotiven der Bex-Villars-Bretaye-Bahn (BVB) und zwei Triebzahnrädern handelt es sich um reine Zahnradlokomotiven. Die beiden Triebzahnräder, für das Zahnstangensystem Abt sind nicht auf den Laufachsen angebracht, sondern unmittelbar neben der Laufachsen gegen die Fahrzeugmitte. Der mechanische Teil stammt von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur.
Die 5.000 mm langen Lokomotiven mit einem Dienstgewicht von rund 14,8 t verkehren mit ihren 2 x 81 kW = 162 kW (220 PS) Leistung auf Neigungen bis zu 200 ‰. Sie erreichen dabei bei der Bergfahrt eine Geschwindigkeit von rund 10 km/h, bei Talfahrt war die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf maximal 7,5 km/h limitiert.
TECHNISCH DATEN:
Baujahr: 1899
Nummerierung: 1 und 2 (später noch 3 und 4 von der MC)
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: 1zz1
Zahnradsystem: Abt
Länge über Puffer : 5.000 mm
Länge Lokkasten: 4.250 mm
Breite: 2.500 mm
Achsstand: 2.270 mm
Zahnradabstand: 930 mm
(720 – 930 – 520 mm)
Zahnradteilkreis-Ø: 573 mm
Dienstgewicht: 14,8 t
Leistung: 2 x 110 kW
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 10 km/h (Talfahrt 7,5 km/h)
Übersetzung: 1:7,84
Stromsystem: 700 V DC (Gleichstrom)
Max. Neigung : 200 ‰
Armin Schwarz
Die elektrische reine Zahnradlokomotive BGV He 2/2 2, später BVB He 2/2 2 "La Grisette" der Museumsbahn Blonay–Chamby am 09 September 2023 im Museum Chaulin. Sie war eine der Highlights von der Veranstaltung an dem Wochenende welches zum 125 Jahre Jubiläum der BVB unter dem Motto "Le Chablais en fête" stand. Mit ihrem Alter von 124 ist sie die älteste erhaltene Lok der BVB (ex BGV) und passte so bestens als Ausstellungsexponat.
Hier von der anderen Seite mit geöffneten Klappen/Türen.
Armin Schwarz
Der vierachsige gedeckte Güterwagen mit einer Bremserbühne, ex TL K⁴ 510 (Tramway de Lausanne / Straßenbahn Lausanne), später AOMC DZ⁴ 192 (Gepäckwagen), heute im Bestand der Museumsbahn Blonay–Chamby, hier am 09 September 2023 in der Halle der (BC) in Chaulin.
Der Wagen wurde 1910 von der SWS in Schlieren (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) gebaut. Von 1964 bis 1993 war er bei der AOCM (heute tpc) als DZ⁴ 192 (Gepäckwagen) im Einsatz. Im Dezember 1993 ging er an die Museumsbahn BC.
Ab 1906 trug das Tramnetz von Lausanne auch zum Transport unterschiedlichster Güter bei, Waggons aus der Nestlé-Fabrik in Bercher, Kohle für die Fabrik Pierre de Plan, Bau- und Aushubmaterial usw.. Mehr als 52.000 Tonnen, das sind rund 5.200 Waggons, die für den Bau des Trinkwasserreservoirs Calvaire und den Bau des Bundesgerichtshofs in Mont-Repos transportiert wurden. Landwirtschaftliche Produkte, wie Gemüse, Weizen, Rüben, sowie frisch produzierter Milch, kommen dank der „ländlichen“ Linien von Montheron und Jorat „in die Stadt“.
Der Wagen Nr. 510 wurde 1910 von der Stadt Lausanne erworben. Er verfügt über eine große Kapazität und er war einer der ersten in Dienst gestellten Drehgestell -Wagen. Er wurde insbesondere für den Transport von Vieh zum Schlachthof Borde eingesetzt. Bis zur Einstellung des Straßenbahnnetzes im Jahr 1964 dienten zwei Triebwagen, die von mehreren ausgemusterten Triebwagen unterstützt wurden, dem Güterverkehr.
Dieser Wagen ging anschließend an die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn (AOCM) und wurde im Güterverkehr zwischen Aigle und Monthey eingesetzt, bevor er im Dezember 1993 in die Blonay-Chamby-Sammlung aufgenommen wurde.
TECHNISCHE DATEN:
Typ: K⁴
Baujahr: 1910
Hersteller: SWS Schlieren
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4
Länge über Puffer: 9.700 mm
Wagenkastenlänge ohne Plattform: 7.800 mm
Drehzapfenabstand: 5.200 mm
Achsabstand im Drehgesell: 1.300 mm
Breit: 2.000
Eigengewicht: 7,0 t
Nutzlast: 10 t
Quellen: Museumsbahn BC Armin Schwarz
Fabrikschild „Schweiz. Wagonsfabrik A.G. Schlieren-Zürich – 1910“ von dem Güterwagen TL K⁴ 510 , hier am 09 September 2023 in der Halle der (BC) in Chaulin. Armin Schwarz
Modell vom Viadukt de Baye de Clarens darauf der MOB BCFe 4/4 11 mit dem gedeckten Güterwagen GMF K³ 653 mit Werbung der Schokolade-Firmen Nestlé-Cailler-Peter-Kohler, hier am 09 September 2023 ausgestellt im Museumsshop der Museumsbahn Blonay–Chamby in Chaulin. Armin Schwarz
„La DER du Blonay-Chamby 2023“ – Das Baye de Clarens-Viadukt wird grundlegend saniert.
Die Blonay-Chamby-Bahn bot einen Ausflug zur Besichtigung des Viadukts an. Ein Ausstieg war zwar nicht vorgesehen, war aber aufgrund der geringen Teilnehmerzahl aus Sicherheitsgründen unter Aufsicht des Personals möglich.
28. Okt. 2023 Stefan Wohlfahrt
"La DER de la Saison 2023" - Trotz umfangreicher Sanierungsarbeiten am Viadukt Baye de Clarens verläuft der Museumsbahnbetrieb fahrplanmässig und selbst das "Dampf ablassen" auf dem Viadukt nimmt seinen gewohnten Gang.
28. Oktober 2023 Stefan Wohlfahrt
"La DER de la Saison 2023" - herbstliche Ambiente bei der Abschlussfeier der 55. Saison der B-C bei Chaulin. Der MOB BCFe 4/4 N° 11 von 1905 ist kurz nach Chaulin auf der Fahrt nach Blonay.
28. Okt. 2023 Stefan Wohlfahrt
"La DER de la Saison" - Die kleine Dampflok raucht wie eine grosse; was den Fotografen freut freut nicht unbedingt die Anwohner...
Die G 3/3 N° 5 ist bei Chaulin auf dem Weg nach Chamby.
28. Okt 2023
Stefan Wohlfahrt
"La DER de la Saison" - Etwas Tiefdruck, Föhn und doch schwacher Sonnenschein gestalteten mit dem Rauch der beiden B-C Dampfloks eine reizvolle Stimmung im BW von Chaulin.
Die beiden B-C BFD HG 3/4 N° und LEB G 3/3 N° 5 werden für den nächsten Einsatz versorgt.
28. Okt. 2023 Stefan Wohlfahrt
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