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Personenwagen 4-achsig Fotos

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Der meterspurige vierachsige 2./3. Klasse (Raucher / Nichtraucher) Drehgestell-Abteil-Plattformwagen MOB BC⁴ 22 (ex MOB C⁴ 45) der Museumsbahn Blonay-Chamby am 27 Mai 2023 im Bahnhof Blonay.

Der Wagen wurde von der Schweizerische Industrie-Gesellschaft Neuhausen (SIG) 1902 gebaut und als MOB BC⁴ 22 an die Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) geliefert, 1912 erfolgte die Umzeichnung zum C⁴ 22 45. Die auf der linken Seite erkennbaren zwei Doppelfenster mit größerem Abstand erinnern noch an die früheren 2.-Klasse-Abteile, die sich dort befanden. Im Jahr 1956, mit dem Wegfall der 3. Klasse, wurde der Wagen zum B 45. Im Jahr 1971 kam der Wagen als Geschenk an die Museumsbahn Blonay–Chamby und wurde wieder in den alten Zustand versetzt. Der 9,6 Tonnen schwere, 11,5 m lange Wagen bietet 48 Fahrgästen in der 3. Klasse Platz.

Das Bild zeigt den Zustand des Wagens von 2012, aktuell fährt der Wagen bei der Museumsbahn Blonay–Chamby wieder als MOB BC4 22.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.500 mm
Drehzapfenabstand: 6.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.200 mm
Eigengewicht: 9,6 t
Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h
Sitzplätze: 16 in der 2. Klasse und 32 in der 3. Klasse
Der meterspurige vierachsige 2./3. Klasse (Raucher / Nichtraucher) Drehgestell-Abteil-Plattformwagen MOB BC⁴ 22 (ex MOB C⁴ 45) der Museumsbahn Blonay-Chamby am 27 Mai 2023 im Bahnhof Blonay. Der Wagen wurde von der Schweizerische Industrie-Gesellschaft Neuhausen (SIG) 1902 gebaut und als MOB BC⁴ 22 an die Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) geliefert, 1912 erfolgte die Umzeichnung zum C⁴ 22 45. Die auf der linken Seite erkennbaren zwei Doppelfenster mit größerem Abstand erinnern noch an die früheren 2.-Klasse-Abteile, die sich dort befanden. Im Jahr 1956, mit dem Wegfall der 3. Klasse, wurde der Wagen zum B 45. Im Jahr 1971 kam der Wagen als Geschenk an die Museumsbahn Blonay–Chamby und wurde wieder in den alten Zustand versetzt. Der 9,6 Tonnen schwere, 11,5 m lange Wagen bietet 48 Fahrgästen in der 3. Klasse Platz. Das Bild zeigt den Zustand des Wagens von 2012, aktuell fährt der Wagen bei der Museumsbahn Blonay–Chamby wieder als MOB BC4 22. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 11.500 mm Drehzapfenabstand: 6.500 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.200 mm Eigengewicht: 9,6 t Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h Sitzplätze: 16 in der 2. Klasse und 32 in der 3. Klasse
Armin Schwarz

RhB Bp 2505 ein vierachsiger zweite Klasse Stadler Bernina-Panoramawagen, eingereiht in einen RhB Regio von St. Moritz nach Tirano, am 19 Februar 2017 auf der Via Elvezia in Tirano. Links die Basilika Madonna di Tirano, oben die Chiesa di Santa Perpetua und geradeaus an der Ecke das Caffè Basilika wo auch der Caffè espresso ein Genuss ist.

Für den berühmten Bernina-Express ließ die Rhätische Bahn RhB 26 Panorama-Wagen in zwei Serien (2000 und 2006/7) bauen. Gegenüber den zuvor für andere Strecken gebauten Wagen, weisen die Bernina-Wagen eine um 3,2 m geringere Gesamtlänge auf. Es entstanden neun 1.-Klasse- und 17 2.-Klasse-Wagen, die sich großer Beliebtheit bei den Fahrgästen erfreuen. 

Dieser Wagen ist aus der 1. Serie  wurde 2000 von Stadler gebaut. Die Wagen der 1. Serie besitzen noch Drehgestelle vom Typ SIG 90, die aber auch von Stadler gebaut wurden. Die Wagen der 2. Serie besitzen dagegen Drehgestell mit Luftfederung und vakuumgesteuerter Druckluftbremse.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Stadler Rail
Baujahr: 2000
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4 (2´2´)
Länge über Puffer: 16.460 mm
Drehgestellbauart: SIG 90
Sitzplätze: 50
Stehplätze: 42
Eigengewicht: 19,3  t
zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Besonderheiten: Klimaanlage
RhB Bp 2505 ein vierachsiger zweite Klasse Stadler Bernina-Panoramawagen, eingereiht in einen RhB Regio von St. Moritz nach Tirano, am 19 Februar 2017 auf der Via Elvezia in Tirano. Links die Basilika Madonna di Tirano, oben die Chiesa di Santa Perpetua und geradeaus an der Ecke das Caffè Basilika wo auch der Caffè espresso ein Genuss ist. Für den berühmten Bernina-Express ließ die Rhätische Bahn RhB 26 Panorama-Wagen in zwei Serien (2000 und 2006/7) bauen. Gegenüber den zuvor für andere Strecken gebauten Wagen, weisen die Bernina-Wagen eine um 3,2 m geringere Gesamtlänge auf. Es entstanden neun 1.-Klasse- und 17 2.-Klasse-Wagen, die sich großer Beliebtheit bei den Fahrgästen erfreuen. Dieser Wagen ist aus der 1. Serie wurde 2000 von Stadler gebaut. Die Wagen der 1. Serie besitzen noch Drehgestelle vom Typ SIG 90, die aber auch von Stadler gebaut wurden. Die Wagen der 2. Serie besitzen dagegen Drehgestell mit Luftfederung und vakuumgesteuerter Druckluftbremse. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Stadler Rail Baujahr: 2000 Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 (2´2´) Länge über Puffer: 16.460 mm Drehgestellbauart: SIG 90 Sitzplätze: 50 Stehplätze: 42 Eigengewicht: 19,3 t zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn) Besonderheiten: Klimaanlage
Armin Schwarz

Der vierachsigen Mitteleinstiegswagen leichte Stahlbauart RhB B 2302 (ex B⁴ü 2303, ex C⁴ 2303) zum „Fliegender Rhätier“ (ABe 4/4 501 – 504) am 20 Februar 2017 abgestellt beim Bahnhof Landquart.

Die zeitlosen vierachsigen Wagen vom Typ „Fliegender Rhätier“ wurden 1939 als Serie von zwei 2. Klasse Wagen (B⁴ 1251 bis 1252) und sechs 2. Klasse Wagen (C⁴  2301 bis 2306) in der damals neuen leichten Stahlbauart mit dem klassischen Mitteleinstieg, von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut. Sie waren für die 1939 von der SWS (elektrische Ausrüstung von BBC und MFO) abgelieferten  Triebwagen BCe 4/4  «Fliegender Rhätier» (später ABe 4/4) in Betrieb. Auffälliges Merkmal sind die Fensterscheiben an den Wagenenden neben den Übergängen, diese ermöglichen den Fahrgästen, eine ungehinderte Sicht auf die grandiose Landschaft.

TECHNISCHE DATEN (2.Klasse EW I, verkürzt):
Hersteller: SIG
Inbetriebsetzung: 1939
Betriebsnummern: C⁴  2301 bis 2306 (und B⁴ 1251 bis 1252) 
Anzahl Fahrzeuge: 6 und (2 B⁴)
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Kupplung: 17.726 mm
Drehzapfenabstand: 12.210 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestelle: SIG Torsionsstab
Gewicht: 18.000 kg
Sitzplätze: 64
zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Toilette: 1 mit offenem Fallrohr
Bremse: Vakuum
Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Letzte Revision 21.08.2009

Für die Berninabahn (BB) ist der Wagen, wegen den engen Gleisbögen, einfach zu lang.
Der vierachsigen Mitteleinstiegswagen leichte Stahlbauart RhB B 2302 (ex B⁴ü 2303, ex C⁴ 2303) zum „Fliegender Rhätier“ (ABe 4/4 501 – 504) am 20 Februar 2017 abgestellt beim Bahnhof Landquart. Die zeitlosen vierachsigen Wagen vom Typ „Fliegender Rhätier“ wurden 1939 als Serie von zwei 2. Klasse Wagen (B⁴ 1251 bis 1252) und sechs 2. Klasse Wagen (C⁴ 2301 bis 2306) in der damals neuen leichten Stahlbauart mit dem klassischen Mitteleinstieg, von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut. Sie waren für die 1939 von der SWS (elektrische Ausrüstung von BBC und MFO) abgelieferten Triebwagen BCe 4/4 «Fliegender Rhätier» (später ABe 4/4) in Betrieb. Auffälliges Merkmal sind die Fensterscheiben an den Wagenenden neben den Übergängen, diese ermöglichen den Fahrgästen, eine ungehinderte Sicht auf die grandiose Landschaft. TECHNISCHE DATEN (2.Klasse EW I, verkürzt): Hersteller: SIG Inbetriebsetzung: 1939 Betriebsnummern: C⁴ 2301 bis 2306 (und B⁴ 1251 bis 1252) Anzahl Fahrzeuge: 6 und (2 B⁴) Spurweite: 1.000 mm Länge über Kupplung: 17.726 mm Drehzapfenabstand: 12.210 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Drehgestelle: SIG Torsionsstab Gewicht: 18.000 kg Sitzplätze: 64 zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Toilette: 1 mit offenem Fallrohr Bremse: Vakuum Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn) Letzte Revision 21.08.2009 Für die Berninabahn (BB) ist der Wagen, wegen den engen Gleisbögen, einfach zu lang.
Armin Schwarz

Der vierachsigen Mitteleinstiegswagen leichte Stahlbauart RhB B 2302 (ex B⁴ü 2303, ex C⁴ 2303) zum „Fliegender Rhätier“ (ABe 4/4 501 – 504) am 20 Februar 2017 abgestellt beim Bahnhof Landquart.

Die zeitlosen vierachsigen Wagen vom Typ „Fliegender Rhätier“ wurden 1939 als Serie von zwei 2. Klasse Wagen (B⁴ 1251 bis 1252) und sechs 2. Klasse Wagen (C⁴  2301 bis 2306) in der damals neuen leichten Stahlbauart mit dem klassischen Mitteleinstieg, von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut. Sie waren für die 1939 von der SWS (elektrische Ausrüstung von BBC und MFO) abgelieferten  Triebwagen BCe 4/4  «Fliegender Rhätier» (später ABe 4/4) in Betrieb. Auffälliges Merkmal sind die Fensterscheiben an den Wagenenden neben den Übergängen, diese ermöglichen den Fahrgästen, eine ungehinderte Sicht auf die grandiose Landschaft.

TECHNISCHE DATEN (2.Klasse EW I, verkürzt):
Hersteller: SIG
Inbetriebsetzung: 1939
Betriebsnummern: C⁴  2301 bis 2306 (und B⁴ 1251 bis 1252) 
Anzahl Fahrzeuge: 6 und (2 B⁴)
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Kupplung: 17.726 mm
Drehzapfenabstand: 12.210 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestelle: SIG Torsionsstab
Gewicht: 18.000 kg
Sitzplätze: 64
zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Toilette: 1 mit offenem Fallrohr
Bremse: Vakuum
Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Letzte Revision 21.08.2009

Für die Berninabahn (BB) ist der Wagen, wegen den engen Gleisbögen, einfach zu lang.
Der vierachsigen Mitteleinstiegswagen leichte Stahlbauart RhB B 2302 (ex B⁴ü 2303, ex C⁴ 2303) zum „Fliegender Rhätier“ (ABe 4/4 501 – 504) am 20 Februar 2017 abgestellt beim Bahnhof Landquart. Die zeitlosen vierachsigen Wagen vom Typ „Fliegender Rhätier“ wurden 1939 als Serie von zwei 2. Klasse Wagen (B⁴ 1251 bis 1252) und sechs 2. Klasse Wagen (C⁴ 2301 bis 2306) in der damals neuen leichten Stahlbauart mit dem klassischen Mitteleinstieg, von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut. Sie waren für die 1939 von der SWS (elektrische Ausrüstung von BBC und MFO) abgelieferten Triebwagen BCe 4/4 «Fliegender Rhätier» (später ABe 4/4) in Betrieb. Auffälliges Merkmal sind die Fensterscheiben an den Wagenenden neben den Übergängen, diese ermöglichen den Fahrgästen, eine ungehinderte Sicht auf die grandiose Landschaft. TECHNISCHE DATEN (2.Klasse EW I, verkürzt): Hersteller: SIG Inbetriebsetzung: 1939 Betriebsnummern: C⁴ 2301 bis 2306 (und B⁴ 1251 bis 1252) Anzahl Fahrzeuge: 6 und (2 B⁴) Spurweite: 1.000 mm Länge über Kupplung: 17.726 mm Drehzapfenabstand: 12.210 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Drehgestelle: SIG Torsionsstab Gewicht: 18.000 kg Sitzplätze: 64 zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Toilette: 1 mit offenem Fallrohr Bremse: Vakuum Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn) Letzte Revision 21.08.2009 Für die Berninabahn (BB) ist der Wagen, wegen den engen Gleisbögen, einfach zu lang.
Armin Schwarz

Der 4-achsige RhB Einheitswagen I (EW I) - B 2317  Bärenland Arosa , ein 2. Klasse Personenwagen am 07 September 2021in Chur am Bahnhofsvorplatz. Dahinter der Steuerwagen RhB Bt 52802, sowie zwei vierachsige Drehgestell-Schotterwagen (Schwerkraftentladewagen) RhB Fac 8712 und RhB Fac 8704.

Im August 2018 wurde bei Arosa das Bärenland eröffnet. Für diesen Anlass hat die RhB die Einheitswagen EW I B 2315 -2319 zu Bärenlandwagen innen und außen umgestaltet. Mit der Bahn anreisende Besucher können sich bereits während der Bahnfahrt zum Beispiel mit Büchern einstimmen.

Mit mehr als 100 Fahrzeugen bilden die als Einheitswagen I bezeichneten Personenwagen bis heute die größte Serie im Rollmaterialbestand der RhB. Das Fahrzeugkonzept wurde Anfang der sechziger Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und RhB entwickelt. Als Neuheit galten damals die Einstiegsbereiche mit WC und Stauraum für sperriges Gepäck an den Wagenübergängen. Folglich weicht das Konzept deutlich von den Mitteleinstiegswagen aus den vierziger Jahren ab.

Die ersten von FFA und SIG gebauten Einheitswagen I wurden Ende 1963 in Betrieb genommen. In einem Zeitraum von etwa zehn Jahren wuchs der Bestand an EW I kontinuierlich. Neben den 18,42 m langen Wagen, die hauptsächlich auf dem Stammnetz eingesetzt werden, kamen auch Sonderbauformen mit Aluminiumwagenkasten hinzu. Zu diesen zählen die auf 14,19 m verkürzten Fahrzeuge für den Einsatz auf der Berninabahn.

TECHNISCHE DATEN (B 2315-2319):
Hersteller Wagenkasten: FFA
Hersteller Drehgestelle: SWP
Inbetriebsetzung: 1969
Betriebsnummern: B 2315-2319
Anzahl Fahrzeuge: 5
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Kupplung: 18.420 mm
Breite: 2.650 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehzapfenabstand: 12.830 mm
Gewicht: 13.000 kg
Sitzplätze: 62
zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: Chur-Arosa, StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Auf der BB (Berniabahn) wäre es möglich, aber nur bis Alp Grüm. Denn dahinter werden die Gleisradien zu eng. Für die BB wurden verkürzte Einheitswagen beschafft.
Der 4-achsige RhB Einheitswagen I (EW I) - B 2317 "Bärenland Arosa", ein 2. Klasse Personenwagen am 07 September 2021in Chur am Bahnhofsvorplatz. Dahinter der Steuerwagen RhB Bt 52802, sowie zwei vierachsige Drehgestell-Schotterwagen (Schwerkraftentladewagen) RhB Fac 8712 und RhB Fac 8704. Im August 2018 wurde bei Arosa das Bärenland eröffnet. Für diesen Anlass hat die RhB die Einheitswagen EW I B 2315 -2319 zu Bärenlandwagen innen und außen umgestaltet. Mit der Bahn anreisende Besucher können sich bereits während der Bahnfahrt zum Beispiel mit Büchern einstimmen. Mit mehr als 100 Fahrzeugen bilden die als Einheitswagen I bezeichneten Personenwagen bis heute die größte Serie im Rollmaterialbestand der RhB. Das Fahrzeugkonzept wurde Anfang der sechziger Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und RhB entwickelt. Als Neuheit galten damals die Einstiegsbereiche mit WC und Stauraum für sperriges Gepäck an den Wagenübergängen. Folglich weicht das Konzept deutlich von den Mitteleinstiegswagen aus den vierziger Jahren ab. Die ersten von FFA und SIG gebauten Einheitswagen I wurden Ende 1963 in Betrieb genommen. In einem Zeitraum von etwa zehn Jahren wuchs der Bestand an EW I kontinuierlich. Neben den 18,42 m langen Wagen, die hauptsächlich auf dem Stammnetz eingesetzt werden, kamen auch Sonderbauformen mit Aluminiumwagenkasten hinzu. Zu diesen zählen die auf 14,19 m verkürzten Fahrzeuge für den Einsatz auf der Berninabahn. TECHNISCHE DATEN (B 2315-2319): Hersteller Wagenkasten: FFA Hersteller Drehgestelle: SWP Inbetriebsetzung: 1969 Betriebsnummern: B 2315-2319 Anzahl Fahrzeuge: 5 Spurweite: 1.000 mm Länge über Kupplung: 18.420 mm Breite: 2.650 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Drehzapfenabstand: 12.830 mm Gewicht: 13.000 kg Sitzplätze: 62 zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: Chur-Arosa, StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn) Auf der BB (Berniabahn) wäre es möglich, aber nur bis Alp Grüm. Denn dahinter werden die Gleisradien zu eng. Für die BB wurden verkürzte Einheitswagen beschafft.
Armin Schwarz

Der vierachsige Personenwagen A 4162, ex BVZ A 2062, ein Mitteleinstiegswagen der ersten Wagenklasse, abgestellt in Realp (Uri) von/bei der DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG am 07 September 2021, aufgenommen aus einem fahrenden MGB-Zug heraus.

Der Wagen wurde 1961 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die damalige BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn / BVZ Zermatt-Bahn) als A 2062 geliefert. Nach dem Zusammenschuss am 01. Januar 2003 der BVZ mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde er zum MGB A 2062, im Jahr 2015 ging er dann an die DFB. Im Mai 2017 war er der erste reine 1. Klasse-Wagen im DFB-Rot.

TECHNISCHE DATEN
Hersteller: SIG
Baujahr: 1961
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Anzahl der Achsen 4 (2´2´)
Länge über Puffer : 15.780 mm
Länge des Wagenkastens: 14.900 mm
Breite: 2.656 mm
Höhe: 3.365 mm
Drehzapfenabstand: 11.010 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 675 mm
Bremszahnrad: System Abt  (Drehgestell Seite Visp/Talseite)
Eigengewicht:  11,8 t 
Ladegewicht:  3 t
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Anzahl der Fenster (1.400 mm breit): 6 (WC-Seite) bzw. 7
Sitzplätze: 34 und 2 Klappsitze
Stehplätze: 6
Lichte Türbreite: 2 x 610 mm
Toiletten: 1
Heizung: Zugsammelschiene RhB/MGB
Bremsen: automatische Vakuum- und Handbremse
Zulassungen: MGB und RhB

Warum ist aus dem BVZ A 2062 nun der DFB A 4162 geworden?
Dies liegt an dem Nummernsystem der der Bahnwagen der DFB.

Die Wagenbezeichnungen setzen sich aus einem Typenschlüssel bestehend aus Buchstaben und einer Nummer zusammen. Die Typenbezeichnung – z.B. das A aus A 2062 - ist genormt. Wenn ein Wagen von der DFB übernommen wird, wird sie deswegen beibehalten, sofern die Art des Wagens gleich bleibt.
Nachstehend die wichtigsten Typenbezeichnungen:
A 1. Klasse-Wagen
B 2. Klasse-Wagen
C 3. Klasse-Wagen (offene Plattform)
D Gepäckwagen
E Offener Hochbordwagen
F Schüttgutwagen
G Gedeckter Güterwagen
K Flachwagen, Regelbauart
L Flachwagen 2-achsig, Sonderbauart
S Flachwagen 4-achsig, Sonderbauart
X Dienstwagen
Y Dienstwagen, nicht in Zügen einsetzbar
Diesem ersten Buchstaben der Typenbezeichnung können weitere Buchstaben zur Kennzeichnung weiterer Merkmale folgen.

Die Systematik der Nummer der Wagenbezeichnung kann von jeder Bahn selbst gewählt werden. Sie hat im Wesentlichen die Aufgabe, jedem Wagen eine eindeutige Identifikation zuzuweisen.
Für die DFB gilt der nachstehende Nummernschlüssel:
1. Ziffer Achsanzahl
2. Ziffer Wagenbauart, für gilt der nachstehende Schlüssel:
 • 0     - Salonwagen
 • 1     - 1. Klasse-Wagen
 • 2     - 2. Klasse-Wagen
 • 3     - 3. Klasse-Wagen
 • 4     - 1. und 2. Klasse-Wagen
 • 5     - 1./2. Klasse-Wagen mit Gepäckabteil
 • 6     - Güterwagen
 • 7     - Gepäckwagen
 • 8     - Speise- und Barwagen
 • 9     - Dienstwagen
3. und 4. Ziffer in der Regel die zwei Endziffern (der letzten Wagennummer) vor dem Wechsel zur DFB.

Am Beispiel des A 4162, bedeutet die Wagennummer daher:
A = 1. Klassewagen (Norm)
4 = vierachsiger Wagen
1 = 1. Klasse-Wagen (DFB)
62 = Endziffern der BVZ bzw. zuletzt MGB-Bahn

Die Informationen sind der DFB-Broschüre Rollmaterial der DFB entnommen.
Der vierachsige Personenwagen A 4162, ex BVZ A 2062, ein Mitteleinstiegswagen der ersten Wagenklasse, abgestellt in Realp (Uri) von/bei der DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG am 07 September 2021, aufgenommen aus einem fahrenden MGB-Zug heraus. Der Wagen wurde 1961 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die damalige BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn / BVZ Zermatt-Bahn) als A 2062 geliefert. Nach dem Zusammenschuss am 01. Januar 2003 der BVZ mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde er zum MGB A 2062, im Jahr 2015 ging er dann an die DFB. Im Mai 2017 war er der erste reine 1. Klasse-Wagen im DFB-Rot. TECHNISCHE DATEN Hersteller: SIG Baujahr: 1961 Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Anzahl der Achsen 4 (2´2´) Länge über Puffer : 15.780 mm Länge des Wagenkastens: 14.900 mm Breite: 2.656 mm Höhe: 3.365 mm Drehzapfenabstand: 11.010 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 675 mm Bremszahnrad: System Abt (Drehgestell Seite Visp/Talseite) Eigengewicht: 11,8 t Ladegewicht: 3 t Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Anzahl der Fenster (1.400 mm breit): 6 (WC-Seite) bzw. 7 Sitzplätze: 34 und 2 Klappsitze Stehplätze: 6 Lichte Türbreite: 2 x 610 mm Toiletten: 1 Heizung: Zugsammelschiene RhB/MGB Bremsen: automatische Vakuum- und Handbremse Zulassungen: MGB und RhB Warum ist aus dem BVZ A 2062 nun der DFB A 4162 geworden? Dies liegt an dem Nummernsystem der der Bahnwagen der DFB. Die Wagenbezeichnungen setzen sich aus einem Typenschlüssel bestehend aus Buchstaben und einer Nummer zusammen. Die Typenbezeichnung – z.B. das A aus A 2062 - ist genormt. Wenn ein Wagen von der DFB übernommen wird, wird sie deswegen beibehalten, sofern die Art des Wagens gleich bleibt. Nachstehend die wichtigsten Typenbezeichnungen: A 1. Klasse-Wagen B 2. Klasse-Wagen C 3. Klasse-Wagen (offene Plattform) D Gepäckwagen E Offener Hochbordwagen F Schüttgutwagen G Gedeckter Güterwagen K Flachwagen, Regelbauart L Flachwagen 2-achsig, Sonderbauart S Flachwagen 4-achsig, Sonderbauart X Dienstwagen Y Dienstwagen, nicht in Zügen einsetzbar Diesem ersten Buchstaben der Typenbezeichnung können weitere Buchstaben zur Kennzeichnung weiterer Merkmale folgen. Die Systematik der Nummer der Wagenbezeichnung kann von jeder Bahn selbst gewählt werden. Sie hat im Wesentlichen die Aufgabe, jedem Wagen eine eindeutige Identifikation zuzuweisen. Für die DFB gilt der nachstehende Nummernschlüssel: 1. Ziffer Achsanzahl 2. Ziffer Wagenbauart, für gilt der nachstehende Schlüssel: • 0 - Salonwagen • 1 - 1. Klasse-Wagen • 2 - 2. Klasse-Wagen • 3 - 3. Klasse-Wagen • 4 - 1. und 2. Klasse-Wagen • 5 - 1./2. Klasse-Wagen mit Gepäckabteil • 6 - Güterwagen • 7 - Gepäckwagen • 8 - Speise- und Barwagen • 9 - Dienstwagen 3. und 4. Ziffer in der Regel die zwei Endziffern (der letzten Wagennummer) vor dem Wechsel zur DFB. Am Beispiel des A 4162, bedeutet die Wagennummer daher: A = 1. Klassewagen (Norm) 4 = vierachsiger Wagen 1 = 1. Klasse-Wagen (DFB) 62 = Endziffern der BVZ bzw. zuletzt MGB-Bahn Die Informationen sind der DFB-Broschüre Rollmaterial der DFB entnommen.
Armin Schwarz

Der vierachsige Personenwagen A 4161 der DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG, ex MGB A 2061, ex BVZ A 2061, ein Mitteleinstiegswagen der ersten Wagenklasse noch in MGB Lackierung, ist am 07 September 2021 in Oberwald (Wallis) abgestellt, aufgenommen aus einem fahrenden MGB-Zug heraus. Aktuell ist der Wagen frisch lackiert als DFB Infowagen A 4161 im Bahnhof Oberwald abgestellt (als Provisorium Oberwald, trägt er denVermerk darf den Bhf. Oberwald nicht Verlassen). 

Der Wagen wurde 1961 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die damalige BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn / BVZ Zermatt-Bahn) als A 2061 geliefert. Nach dem Zusammenschuss am 01. Januar 2003 der BVZ mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde er zum MGB A 2061, im Jahr 2016 ging er dann an die DFB. 

TECHNISCHE DATEN
Hersteller: SIG
Baujahr: 1961
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Anzahl der Achsen 4 (2´2´)
Länge über Puffer : 15.780 mm
Länge des Wagenkastens: 14.900 mm
Breite: 2.656 mm
Höhe: 3.365 mm
Drehzapfenabstand: 11.010 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 675 mm
Bremszahnrad: System Abt  (Drehgestell Seite Visp/Talseite)
Eigengewicht:  11,8 t 
Ladegewicht:  3 t
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Anzahl der Fenster (1.400 mm breit): 6 (WC-Seite) bzw. 7
Sitzplätze: 34 und 2 Klappsitze
Stehplätze: 6
Lichte Türbreite: 2 x 610 mm
Toiletten: 1
Heizung: Zugsammelschiene RhB/MGB
Bremsen: automatische Vakuum- und Handbremse
Zulassungen: MGB und RhB
Der vierachsige Personenwagen A 4161 der DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG, ex MGB A 2061, ex BVZ A 2061, ein Mitteleinstiegswagen der ersten Wagenklasse noch in MGB Lackierung, ist am 07 September 2021 in Oberwald (Wallis) abgestellt, aufgenommen aus einem fahrenden MGB-Zug heraus. Aktuell ist der Wagen frisch lackiert als DFB Infowagen A 4161 im Bahnhof Oberwald abgestellt (als Provisorium Oberwald, trägt er denVermerk darf den Bhf. Oberwald nicht Verlassen). Der Wagen wurde 1961 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die damalige BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn / BVZ Zermatt-Bahn) als A 2061 geliefert. Nach dem Zusammenschuss am 01. Januar 2003 der BVZ mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde er zum MGB A 2061, im Jahr 2016 ging er dann an die DFB. TECHNISCHE DATEN Hersteller: SIG Baujahr: 1961 Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Anzahl der Achsen 4 (2´2´) Länge über Puffer : 15.780 mm Länge des Wagenkastens: 14.900 mm Breite: 2.656 mm Höhe: 3.365 mm Drehzapfenabstand: 11.010 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 675 mm Bremszahnrad: System Abt (Drehgestell Seite Visp/Talseite) Eigengewicht: 11,8 t Ladegewicht: 3 t Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Anzahl der Fenster (1.400 mm breit): 6 (WC-Seite) bzw. 7 Sitzplätze: 34 und 2 Klappsitze Stehplätze: 6 Lichte Türbreite: 2 x 610 mm Toiletten: 1 Heizung: Zugsammelschiene RhB/MGB Bremsen: automatische Vakuum- und Handbremse Zulassungen: MGB und RhB
Armin Schwarz

Der vierachsige Personenwagen A 4161 der DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG, ex MGB A 2061, ex BVZ A 2061, ein Mitteleinstiegswagen der 1. Klasse noch in MGB Lackierung, ist am 07 September 2021 in Oberwald (Wallis) abgestellt, aufgenommen aus einem fahrenden MGB-Zug heraus. Aktuell ist der Wagen frisch lackiert als DFB Infowagen A 4161 im Bahnhof Oberwald abgestellt (als Provisorium Oberwald, trägt er denVermerk darf den Bhf. Oberwald nicht Verlassen). 

Der Wagen wurde 1961 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die damalige BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn / BVZ Zermatt-Bahn) als A 2061 geliefert. Nach dem Zusammenschuss am 01. Januar 2003 der BVZ mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde er zum MGB A 2061, im Jahr 2016 ging er dann an die DFB. 

TECHNISCHE DATEN
Hersteller: SIG
Baujahr: 1961
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Anzahl der Achsen 4 (2´2´)
Länge über Puffer : 15.780 mm
Länge des Wagenkastens: 14.900 mm
Breite: 2.656 mm
Höhe: 3.365 mm
Drehzapfenabstand: 11.010 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 675 mm
Bremszahnrad: System Abt  (Drehgestell Seite Visp/Talseite)
Eigengewicht:  11,8 t 
Ladegewicht:  3 t
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Anzahl der Fenster (1.400 mm breit): 6 (WC-Seite) bzw. 7
Sitzplätze: 34 und 2 Klappsitze
Stehplätze: 6
Lichte Türbreite: 2 x 610 mm
Toiletten: 1
Heizung: Zugsammelschiene RhB/MGB
Bremsen: automatische Vakuum- und Handbremse
Zulassungen: MGB und RhB
Der vierachsige Personenwagen A 4161 der DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG, ex MGB A 2061, ex BVZ A 2061, ein Mitteleinstiegswagen der 1. Klasse noch in MGB Lackierung, ist am 07 September 2021 in Oberwald (Wallis) abgestellt, aufgenommen aus einem fahrenden MGB-Zug heraus. Aktuell ist der Wagen frisch lackiert als DFB Infowagen A 4161 im Bahnhof Oberwald abgestellt (als Provisorium Oberwald, trägt er denVermerk darf den Bhf. Oberwald nicht Verlassen). Der Wagen wurde 1961 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut und an die damalige BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn / BVZ Zermatt-Bahn) als A 2061 geliefert. Nach dem Zusammenschuss am 01. Januar 2003 der BVZ mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde er zum MGB A 2061, im Jahr 2016 ging er dann an die DFB. TECHNISCHE DATEN Hersteller: SIG Baujahr: 1961 Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Anzahl der Achsen 4 (2´2´) Länge über Puffer : 15.780 mm Länge des Wagenkastens: 14.900 mm Breite: 2.656 mm Höhe: 3.365 mm Drehzapfenabstand: 11.010 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 675 mm Bremszahnrad: System Abt (Drehgestell Seite Visp/Talseite) Eigengewicht: 11,8 t Ladegewicht: 3 t Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Anzahl der Fenster (1.400 mm breit): 6 (WC-Seite) bzw. 7 Sitzplätze: 34 und 2 Klappsitze Stehplätze: 6 Lichte Türbreite: 2 x 610 mm Toiletten: 1 Heizung: Zugsammelschiene RhB/MGB Bremsen: automatische Vakuum- und Handbremse Zulassungen: MGB und RhB
Armin Schwarz

Der SIG EW I / Brünig Typ III  zweite Klasse Personenwagen MGB B 2090, ex BVZ B 2090, ist am 07 September 2021 beim Bahnhof Disentis/Mustér abgestellt.

Die SBB wählten für ihre einzige Schmalspurbahn, die Brünigbahn (heute Teil der Zentralbahn) nicht FFA, sondern SIG als Lieferantin der Einheitswagen. Deren Entwurf hielt sich äußerlich stärker an das normalspurige Vorbild, indem Plattform und Toilette außerhalb der Einstiege angesetzt wurden. Die Einstiegstüren wurden über den Drehgestellen angeordnet. Der Sitzteiler in der 2. Klasse ist mit 1.540 mm sogar noch geringer als beim FFA EW I ausgefallen.

Der Beschaffung bei der SIG schlossen sich auch BOB und BVZ an. FO und die MOB, als einzige Adhäsionsbahn, verzichteten auf eine Endplattform, was den Wagen ein eigenartiges unsymmetrisches Aussehen gibt. 

So beschaffte  zwischen 1968 und 1975 die BVZ (heute MGB) mit den A 2071-2078 bzw. B 2281-2290 insgesamt 18 neue Einheitswagen. Die Fahrzeuge sind eng verwandt mit den Einheitswagen Typ III der SBB Brünigbahn sowie den Wagen der BOB. Dank ihrer Vielfachsteuerleitung werden sie gemeinsam mit den Steuerwagen Bt 2251-2254 im Pendelzugdienst eingesetzt, häufig sind bzw. waren sie auch im  Glacier Express  anzutreffen. Zwei der Erstklasswagen wurden zwischenzeitlich mit einem Gepäckabteil bestückt und als AD 2077-2078 bezeichnet. Nach der Fusion der BVZ mit der FO zur Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) wurden Modifizierungen an der Belüftung durchgeführt und zusätzliche Aggregate auf dem Dach montiert.

Da die Wagen für den Einsatz auf Zahnradbahnen konzipiert sind, wurde möglichst gewichtssparend gebaut. Es gibt (außer früher bei den Brünig AB) nur ein WC. Der Kasten ist aus Aluminium.

Technische Daten:
Baujahr: 1975 (1997 Umbau)
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer : 18.070 mm
Wagenkastenlänge: 17.300 mm
Drehzapfenabstand: 12.830 mm
Drehgestelle: SIG-66 mit Bremszahnrad
Eigengewicht: 13,4 t
Sitzplätze: 64 in der 2. Klasse
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Zugelassen für Netz der: MGB und RhB
Der SIG EW I / Brünig Typ III zweite Klasse Personenwagen MGB B 2090, ex BVZ B 2090, ist am 07 September 2021 beim Bahnhof Disentis/Mustér abgestellt. Die SBB wählten für ihre einzige Schmalspurbahn, die Brünigbahn (heute Teil der Zentralbahn) nicht FFA, sondern SIG als Lieferantin der Einheitswagen. Deren Entwurf hielt sich äußerlich stärker an das normalspurige Vorbild, indem Plattform und Toilette außerhalb der Einstiege angesetzt wurden. Die Einstiegstüren wurden über den Drehgestellen angeordnet. Der Sitzteiler in der 2. Klasse ist mit 1.540 mm sogar noch geringer als beim FFA EW I ausgefallen. Der Beschaffung bei der SIG schlossen sich auch BOB und BVZ an. FO und die MOB, als einzige Adhäsionsbahn, verzichteten auf eine Endplattform, was den Wagen ein eigenartiges unsymmetrisches Aussehen gibt. So beschaffte zwischen 1968 und 1975 die BVZ (heute MGB) mit den A 2071-2078 bzw. B 2281-2290 insgesamt 18 neue Einheitswagen. Die Fahrzeuge sind eng verwandt mit den Einheitswagen Typ III der SBB Brünigbahn sowie den Wagen der BOB. Dank ihrer Vielfachsteuerleitung werden sie gemeinsam mit den Steuerwagen Bt 2251-2254 im Pendelzugdienst eingesetzt, häufig sind bzw. waren sie auch im "Glacier Express" anzutreffen. Zwei der Erstklasswagen wurden zwischenzeitlich mit einem Gepäckabteil bestückt und als AD 2077-2078 bezeichnet. Nach der Fusion der BVZ mit der FO zur Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) wurden Modifizierungen an der Belüftung durchgeführt und zusätzliche Aggregate auf dem Dach montiert. Da die Wagen für den Einsatz auf Zahnradbahnen konzipiert sind, wurde möglichst gewichtssparend gebaut. Es gibt (außer früher bei den Brünig AB) nur ein WC. Der Kasten ist aus Aluminium. Technische Daten: Baujahr: 1975 (1997 Umbau) Spurweite: 1.000 mm Länge über Puffer : 18.070 mm Wagenkastenlänge: 17.300 mm Drehzapfenabstand: 12.830 mm Drehgestelle: SIG-66 mit Bremszahnrad Eigengewicht: 13,4 t Sitzplätze: 64 in der 2. Klasse Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Zugelassen für Netz der: MGB und RhB
Armin Schwarz

Der 2. Klasse Reisezugwagen MGB B 4286 (ex FO - Furka-Oberalp-Bahn) am 07 September 2021 im Bahnhof Andermatt im Zugverband.

Der Wagen wurde 1980 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut. Kurz vor dem Ausstieg aus der Fertigung ganzer Eisenbahnwagen (SIG konzentrierte sich danach auf Drehgestelle) wurde auch hier noch ein Einheitswagen II entwickelt. Dieser nahm die Spezifikationen des BAV auf und ähnelte deshalb sehr stark dem EW II von FFA. WC und Plattform waren nun ebenfalls innen, die Türen ganz am Wagenende. Von den insgesamt gebauten 39 Wagen (verkürzte EW II) gingen deren 26 an die FO, die im Hinblick auf die Eröffnung des Furkatunnels und den ganzjährigen Betrieb den Rollmaterialpark erheblich aufstockte und modernisierte. 

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: SIG 
Serie: B 4273–88 (16 Stück), Baujahr 1980
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer 17.910 mm
Drehgestelle: SIG-S
Eigengewicht: 15,7 t
Sitzplätze: 48 in der 2. Klasse
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Zugelassen für Netz der: MGB und RhB
Der 2. Klasse Reisezugwagen MGB B 4286 (ex FO - Furka-Oberalp-Bahn) am 07 September 2021 im Bahnhof Andermatt im Zugverband. Der Wagen wurde 1980 von SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut. Kurz vor dem Ausstieg aus der Fertigung ganzer Eisenbahnwagen (SIG konzentrierte sich danach auf Drehgestelle) wurde auch hier noch ein Einheitswagen II entwickelt. Dieser nahm die Spezifikationen des BAV auf und ähnelte deshalb sehr stark dem EW II von FFA. WC und Plattform waren nun ebenfalls innen, die Türen ganz am Wagenende. Von den insgesamt gebauten 39 Wagen (verkürzte EW II) gingen deren 26 an die FO, die im Hinblick auf die Eröffnung des Furkatunnels und den ganzjährigen Betrieb den Rollmaterialpark erheblich aufstockte und modernisierte. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: SIG Serie: B 4273–88 (16 Stück), Baujahr 1980 Spurweite: 1.000 mm Länge über Puffer 17.910 mm Drehgestelle: SIG-S Eigengewicht: 15,7 t Sitzplätze: 48 in der 2. Klasse Zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Zugelassen für Netz der: MGB und RhB
Armin Schwarz

Der ehemalige Personenwagen MOB B⁴ 61 und der Triebwagen ex MOB De 4/4 26, am 28 Mai 2012 in Saanen, aufgenommen aus fahrendem Zug. Der Zug ist seit 1994  abgestellt als Vereinslokal der Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS). Davor noch angeschnitten der gedeckte Güterwagen ex MOB K 529.
Der ehemalige Personenwagen MOB B⁴ 61 und der Triebwagen ex MOB De 4/4 26, am 28 Mai 2012 in Saanen, aufgenommen aus fahrendem Zug. Der Zug ist seit 1994 abgestellt als Vereinslokal der Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS). Davor noch angeschnitten der gedeckte Güterwagen ex MOB K 529.
Armin Schwarz

Der schmalspurige vierachsige zweite Klasse Personenwagen mit zwei Plattformen MOB B⁴ 61 seit 2016 als Geschenk von der Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27 Mai 2023 im Zugverband eines BC Zuges in Blonay.

Der Wagen wurde 1906 SIG (Schweizerische Industriegesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall als B⁴ 61 für die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn) gebaut. 

Die beiden Wagen B⁴ 61 und B⁴ 62, die keine Toilette aufwiesen, wurden zusammen mit den Personenwagen BC⁴  23–26 beschafft. Grund war die Aufnahme des durchgehenden Betriebs auf der Strecke Montreux–Zweisimmen im Jahr 1905. Zudem wurden die Prognosen zur Zahl der Reisenden übertroffen. Nachdem die MOB anfänglich für die Reisezüge Drehgestell-Wagen beschafft hatte, folgten aus Kostengründen Zweiachser. Infolge von Reklamationen wechselte die MOB wiederum auf Drehgestell-Wagen, wobei es dann auch blieb.

Geschichte:
Ab 1901 in mehreren Etappen in Betrieb genommen, erreichte die Linie der Montreux-Berner Oberland (MOB) 1905 Zweisimmen. Neben der Erschließung durchquerte sie auch die bis dahin schwer zugänglichen Gebiete, insbesondere das kleine Dorf Gstaad. Das landwirtschaftliche Dorf verwandelt sich schnell in einen weltberühmten Bergkurort, es ermöglicht Touristen, die an der Waadtländer Riviera (der östlichen Teil des Nordufers des Genfersees) übernachten, direkt nach Spiez und dann nach Interlaken zu gelangen, ohne den Umweg über Bern zu machen, und gleichzeitig einen Ausflug inmitten außergewöhnlicher Panoramen zu genießen. Zudem war es damals wohl die schneller Strecke nach Spiez.

Zu diesem Zweck verband 1910 eine Expressverbindung mit Anschluss Zweisimmen Montreux in nur 4 Stunden über eine Strecke von 114 km mit Interlaken. Dieser als „Montreux-Simmenthal-Express“ bezeichnete Zug fuhr mit einem Speisewagen sowie mit Wagen der 1. Wagenklasse, was damals auf einer Nebenbahn sehr selten war. Insgesamt war das Rollmaterial von Anfang an mit einem hohen Maß an Komfort ausgestattet, wie der „B 61“, mit 30 Sitzplätzen (Polstersessel) in der 2. Klasse. Wie damals üblich war in allen Zügen auch eine dritte Klasse mit Holzbänken vorhanden; 1956 wurde das System auf europäischer Ebene mit 2 Klassen vereinheitlicht. Die bequemen historischen Polstersessel wurden dann 1956 durch Holzbänke ersetzt, dadurch hatte der Wagen nun 40 Sitzplätzen in der „neuen“ 2. Klasse. Der „B 61“ beendete seine „aktive“ Karriere bei der MOB Ende der 1979 im Regionalverkehr, insbesondere zwischen Montreux und Les Avants. Er wurde 1979 für 100 Franken an die MOS - Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) verkauft. Die MOS nutzte ihn von 1979 bis 2015 als Vereinslokal in Saanen, zusammen mit dem 1995 übernommenen ursprünglichen MOB BFZe 4/4 26 und K 529. 2015 musste die Modellbahngruppe (heute aufgelöst) den Standort in Saanen infolge Sanierung der Bahnstrecke und des Bahnhofes aufgeben und verlegte diesen nach Zweisimmen. Sie schenkte in der Folge 2016 den Wagen B⁴ 61 (ohne Inneneinrichtung) der Museumsbahn Blonay–Chamby. Bei der BC wurde er komplett überholt und in den Originalzustand, einschließlich der bequemen historischen Polstersessel, versetzt. Am 10. Mai 2018, anlässlich des „Mega Steam Festival“ dem 50-jährigenJubiläums der BC wurde er in Dienst gestellt und präsentiert.	
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: SIG (1906) 
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.630 mm 
Länge Wagenkaten: 10.630
Höhe / Breite: 3.600 mm / 2.700 mm
Drehzapfenabstand: 6.500 mm 
Achsabstand im Drehgestellt: 1.200 mm
Drehgestelle Typ: SIG, einfache Federung
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Eigengewicht: 9.800 kg
Sitzplätze: 30 (40 mit Holzbänken von 1956 bis 1979)
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1)

Quellen: Museumsbahn BC, x-rail.ch und wikipedia
Der schmalspurige vierachsige zweite Klasse Personenwagen mit zwei Plattformen MOB B⁴ 61 seit 2016 als Geschenk von der Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27 Mai 2023 im Zugverband eines BC Zuges in Blonay. Der Wagen wurde 1906 SIG (Schweizerische Industriegesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall als B⁴ 61 für die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn) gebaut. Die beiden Wagen B⁴ 61 und B⁴ 62, die keine Toilette aufwiesen, wurden zusammen mit den Personenwagen BC⁴ 23–26 beschafft. Grund war die Aufnahme des durchgehenden Betriebs auf der Strecke Montreux–Zweisimmen im Jahr 1905. Zudem wurden die Prognosen zur Zahl der Reisenden übertroffen. Nachdem die MOB anfänglich für die Reisezüge Drehgestell-Wagen beschafft hatte, folgten aus Kostengründen Zweiachser. Infolge von Reklamationen wechselte die MOB wiederum auf Drehgestell-Wagen, wobei es dann auch blieb. Geschichte: Ab 1901 in mehreren Etappen in Betrieb genommen, erreichte die Linie der Montreux-Berner Oberland (MOB) 1905 Zweisimmen. Neben der Erschließung durchquerte sie auch die bis dahin schwer zugänglichen Gebiete, insbesondere das kleine Dorf Gstaad. Das landwirtschaftliche Dorf verwandelt sich schnell in einen weltberühmten Bergkurort, es ermöglicht Touristen, die an der Waadtländer Riviera (der östlichen Teil des Nordufers des Genfersees) übernachten, direkt nach Spiez und dann nach Interlaken zu gelangen, ohne den Umweg über Bern zu machen, und gleichzeitig einen Ausflug inmitten außergewöhnlicher Panoramen zu genießen. Zudem war es damals wohl die schneller Strecke nach Spiez. Zu diesem Zweck verband 1910 eine Expressverbindung mit Anschluss Zweisimmen Montreux in nur 4 Stunden über eine Strecke von 114 km mit Interlaken. Dieser als „Montreux-Simmenthal-Express“ bezeichnete Zug fuhr mit einem Speisewagen sowie mit Wagen der 1. Wagenklasse, was damals auf einer Nebenbahn sehr selten war. Insgesamt war das Rollmaterial von Anfang an mit einem hohen Maß an Komfort ausgestattet, wie der „B 61“, mit 30 Sitzplätzen (Polstersessel) in der 2. Klasse. Wie damals üblich war in allen Zügen auch eine dritte Klasse mit Holzbänken vorhanden; 1956 wurde das System auf europäischer Ebene mit 2 Klassen vereinheitlicht. Die bequemen historischen Polstersessel wurden dann 1956 durch Holzbänke ersetzt, dadurch hatte der Wagen nun 40 Sitzplätzen in der „neuen“ 2. Klasse. Der „B 61“ beendete seine „aktive“ Karriere bei der MOB Ende der 1979 im Regionalverkehr, insbesondere zwischen Montreux und Les Avants. Er wurde 1979 für 100 Franken an die MOS - Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) verkauft. Die MOS nutzte ihn von 1979 bis 2015 als Vereinslokal in Saanen, zusammen mit dem 1995 übernommenen ursprünglichen MOB BFZe 4/4 26 und K 529. 2015 musste die Modellbahngruppe (heute aufgelöst) den Standort in Saanen infolge Sanierung der Bahnstrecke und des Bahnhofes aufgeben und verlegte diesen nach Zweisimmen. Sie schenkte in der Folge 2016 den Wagen B⁴ 61 (ohne Inneneinrichtung) der Museumsbahn Blonay–Chamby. Bei der BC wurde er komplett überholt und in den Originalzustand, einschließlich der bequemen historischen Polstersessel, versetzt. Am 10. Mai 2018, anlässlich des „Mega Steam Festival“ dem 50-jährigenJubiläums der BC wurde er in Dienst gestellt und präsentiert. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: SIG (1906) Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 11.630 mm Länge Wagenkaten: 10.630 Höhe / Breite: 3.600 mm / 2.700 mm Drehzapfenabstand: 6.500 mm Achsabstand im Drehgestellt: 1.200 mm Drehgestelle Typ: SIG, einfache Federung Laufraddurchmesser: 750 mm (neu) Eigengewicht: 9.800 kg Sitzplätze: 30 (40 mit Holzbänken von 1956 bis 1979) Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1) Quellen: Museumsbahn BC, x-rail.ch und wikipedia
Armin Schwarz

Der schmalspurige vierachsige zweite Klasse Personenwagen mit zwei Plattformen MOB B⁴ 61 seit 2016 als Geschenk von der Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27 Mai 2023 im Zugverband im Museum Chaulin.

Der Wagen wurde 1906 SIG (Schweizerische Industriegesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall als B⁴ 61 für die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn) gebaut. 

Die beiden Wagen B⁴ 61 und B⁴ 62, die keine Toilette aufwiesen, wurden zusammen mit den Personenwagen BC⁴  23–26 beschafft. Grund war die Aufnahme des durchgehenden Betriebs auf der Strecke Montreux–Zweisimmen im Jahr 1905. Zudem wurden die Prognosen zur Zahl der Reisenden übertroffen. Nachdem die MOB anfänglich für die Reisezüge Drehgestell-Wagen beschafft hatte, folgten aus Kostengründen Zweiachser. Infolge von Reklamationen wechselte die MOB wiederum auf Drehgestell-Wagen, wobei es dann auch blieb.

Geschichte:
Ab 1901 in mehreren Etappen in Betrieb genommen, erreichte die Linie der Montreux-Berner Oberland (MOB) 1905 Zweisimmen. Neben der Erschließung durchquerte sie auch die bis dahin schwer zugänglichen Gebiete, insbesondere das kleine Dorf Gstaad. Das landwirtschaftliche Dorf verwandelt sich schnell in einen weltberühmten Bergkurort, es ermöglicht Touristen, die an der Waadtländer Riviera (der östlichen Teil des Nordufers des Genfersees) übernachten, direkt nach Spiez und dann nach Interlaken zu gelangen, ohne den Umweg über Bern zu machen, und gleichzeitig einen Ausflug inmitten außergewöhnlicher Panoramen zu genießen. Zudem war es damals wohl die schneller Strecke nach Spiez.

Zu diesem Zweck verband 1910 eine Expressverbindung mit Anschluss Zweisimmen Montreux in nur 4 Stunden über eine Strecke von 114 km mit Interlaken. Dieser als „Montreux-Simmenthal-Express“ bezeichnete Zug fuhr mit einem Speisewagen sowie mit Wagen der 1. Wagenklasse, was damals auf einer Nebenbahn sehr selten war. Insgesamt war das Rollmaterial von Anfang an mit einem hohen Maß an Komfort ausgestattet, wie der „B 61“, mit 30 Sitzplätzen (Polstersessel) in der 2. Klasse. Wie damals üblich war in allen Zügen auch eine dritte Klasse mit Holzbänken vorhanden; 1956 wurde das System auf europäischer Ebene mit 2 Klassen vereinheitlicht. Die bequemen historischen Polstersessel wurden dann 1956 durch Holzbänke ersetzt, dadurch hatte der Wagen nun 40 Sitzplätzen in der „neuen“ 2. Klasse. Der „B 61“ beendete seine „aktive“ Karriere bei der MOB Ende der 1979 im Regionalverkehr, insbesondere zwischen Montreux und Les Avants. Er wurde 1979 für 100 Franken an die MOS - Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) verkauft. Die MOS nutzte ihn von 1979 bis 2015 als Vereinslokal in Saanen, zusammen mit dem 1995 übernommenen ursprünglichen MOB BFZe 4/4 26 und K 529. 2015 musste die Modellbahngruppe (heute aufgelöst) den Standort in Saanen infolge Sanierung der Bahnstrecke und des Bahnhofes aufgeben und verlegte diesen nach Zweisimmen. Sie schenkte in der Folge 2016 den Wagen B⁴ 61 (ohne Inneneinrichtung) der Museumsbahn Blonay–Chamby. Bei der BC wurde er komplett überholt und in den Originalzustand, einschließlich der bequemen historischen Polstersessel, versetzt. Am 10. Mai 2018, anlässlich des „Mega Steam Festival“ dem 50-jährigenJubiläums der BC wurde er in Dienst gestellt und präsentiert. 
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: SIG (1906) 
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.630 mm 
Länge Wagenkaten: 10.630
Höhe / Breite: 3.600 mm / 2.700 mm
Drehzapfenabstand: 6.500 mm 
Achsabstand im Drehgestellt: 1.200 mm
Drehgestelle Typ: SIG, einfache Federung
Laufraddurchmesser: 750 mm (neu)
Eigengewicht: 9.800 kg
Sitzplätze: 30 (40 mit Holzbänken von 1956 bis 1979)
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1)

Quellen: Museumsbahn BC, x-rail.ch und wikipedia
Der schmalspurige vierachsige zweite Klasse Personenwagen mit zwei Plattformen MOB B⁴ 61 seit 2016 als Geschenk von der Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) bei der Museumsbahn Blonay–Chamby hier am 27 Mai 2023 im Zugverband im Museum Chaulin. Der Wagen wurde 1906 SIG (Schweizerische Industriegesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall als B⁴ 61 für die MOB (Montreux-Berner Oberland-Bahn) gebaut. Die beiden Wagen B⁴ 61 und B⁴ 62, die keine Toilette aufwiesen, wurden zusammen mit den Personenwagen BC⁴ 23–26 beschafft. Grund war die Aufnahme des durchgehenden Betriebs auf der Strecke Montreux–Zweisimmen im Jahr 1905. Zudem wurden die Prognosen zur Zahl der Reisenden übertroffen. Nachdem die MOB anfänglich für die Reisezüge Drehgestell-Wagen beschafft hatte, folgten aus Kostengründen Zweiachser. Infolge von Reklamationen wechselte die MOB wiederum auf Drehgestell-Wagen, wobei es dann auch blieb. Geschichte: Ab 1901 in mehreren Etappen in Betrieb genommen, erreichte die Linie der Montreux-Berner Oberland (MOB) 1905 Zweisimmen. Neben der Erschließung durchquerte sie auch die bis dahin schwer zugänglichen Gebiete, insbesondere das kleine Dorf Gstaad. Das landwirtschaftliche Dorf verwandelt sich schnell in einen weltberühmten Bergkurort, es ermöglicht Touristen, die an der Waadtländer Riviera (der östlichen Teil des Nordufers des Genfersees) übernachten, direkt nach Spiez und dann nach Interlaken zu gelangen, ohne den Umweg über Bern zu machen, und gleichzeitig einen Ausflug inmitten außergewöhnlicher Panoramen zu genießen. Zudem war es damals wohl die schneller Strecke nach Spiez. Zu diesem Zweck verband 1910 eine Expressverbindung mit Anschluss Zweisimmen Montreux in nur 4 Stunden über eine Strecke von 114 km mit Interlaken. Dieser als „Montreux-Simmenthal-Express“ bezeichnete Zug fuhr mit einem Speisewagen sowie mit Wagen der 1. Wagenklasse, was damals auf einer Nebenbahn sehr selten war. Insgesamt war das Rollmaterial von Anfang an mit einem hohen Maß an Komfort ausgestattet, wie der „B 61“, mit 30 Sitzplätzen (Polstersessel) in der 2. Klasse. Wie damals üblich war in allen Zügen auch eine dritte Klasse mit Holzbänken vorhanden; 1956 wurde das System auf europäischer Ebene mit 2 Klassen vereinheitlicht. Die bequemen historischen Polstersessel wurden dann 1956 durch Holzbänke ersetzt, dadurch hatte der Wagen nun 40 Sitzplätzen in der „neuen“ 2. Klasse. Der „B 61“ beendete seine „aktive“ Karriere bei der MOB Ende der 1979 im Regionalverkehr, insbesondere zwischen Montreux und Les Avants. Er wurde 1979 für 100 Franken an die MOS - Modellbahngruppe Obersimmental-Saanenland (MOS) verkauft. Die MOS nutzte ihn von 1979 bis 2015 als Vereinslokal in Saanen, zusammen mit dem 1995 übernommenen ursprünglichen MOB BFZe 4/4 26 und K 529. 2015 musste die Modellbahngruppe (heute aufgelöst) den Standort in Saanen infolge Sanierung der Bahnstrecke und des Bahnhofes aufgeben und verlegte diesen nach Zweisimmen. Sie schenkte in der Folge 2016 den Wagen B⁴ 61 (ohne Inneneinrichtung) der Museumsbahn Blonay–Chamby. Bei der BC wurde er komplett überholt und in den Originalzustand, einschließlich der bequemen historischen Polstersessel, versetzt. Am 10. Mai 2018, anlässlich des „Mega Steam Festival“ dem 50-jährigenJubiläums der BC wurde er in Dienst gestellt und präsentiert. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: SIG (1906) Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 11.630 mm Länge Wagenkaten: 10.630 Höhe / Breite: 3.600 mm / 2.700 mm Drehzapfenabstand: 6.500 mm Achsabstand im Drehgestellt: 1.200 mm Drehgestelle Typ: SIG, einfache Federung Laufraddurchmesser: 750 mm (neu) Eigengewicht: 9.800 kg Sitzplätze: 30 (40 mit Holzbänken von 1956 bis 1979) Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1) Quellen: Museumsbahn BC, x-rail.ch und wikipedia
Armin Schwarz

Drei vierachsige schmalspurige MOB Golden Pass Panoramawagen sind am 28 Mai 2012 beim Bahnhof Montreux abgestellt. Von links nach rechts: Der 1. Klasse Panoramawagen As 110, der 2. Klasse Panoramawagen mit Barabteil Brs 223 und hinten der 2. Klasse Panoramawagen Bs 226 oder 227. Aufnahme aus einem Zug heraus.

1976 erschien bei der MOB der erste Wagen, «voiture panoramique» As 110 (welcher der linke Wagen ist), der auf dem Untergestell eines alten Holzkastenwagens (AB 92, von SIG Baujahr 1924) mitsamt den (erst 1962 untergesetzten) SIG-Torsionsstab-Drehgestellen aufgebaut worden war. Die Einstiegspartien gleichen den Einheitswagen, aber die äußere Form des Wagens ist kantiger, die mit Fenstern versehene Dachschräge läuft mit ca. 45° hinauf zu einem ziemlich flachen Dach. Der Wagenboden ist etwas erhöht, von der Einstiegsplattform führen zwei Stufen hinauf in den Passagierraum. Die Sitze beim Prototypwagen waren anfänglich als reine Reihenbestuhlung ausgeführt, so dass man immer auf der linken Seite vorwärts fuhr. Trotz 1. Wagenklasse wurden 4 Sitze in der Breite eingebaut. Anfänglich kam der Wagen zusammen mit den beiden noch vorhandenen alten Pullmanwagen (Ar 101 und As 102) zum Einsatz.

1979 erschienen drei weitere Wagen, darunter zwei Wagen 2. Klasse. Mit dem nun vorhandenen Vierwagenzug war die maximale Anhängelast der damals verfügbaren Triebfahrzeuge (ABDe 8/8 4000 oder zwei BDe 4/4 3000 in Vielfachsteuerung) erreicht. 1982 erschienen vier weitere Wagen für eine zweite Zugskomposition und 1983 wurden noch einmal zwei Wagen geliefert, da die in diesem Jahr abgelieferten Lokomotiven (GDe 4/4 6000) fünf solcher Wagen befördern konnten. Vorhanden waren jetzt:
    4 Wagen 1. Kl. As 110–112 und 114
    6 Wagen 2. Kl. Bs 220–225, wovon einer mit Barabteil, Brs 223

Mit 18 bis 20 t waren diese klimatisierten Wagen relativ schwer geworden. Die FFA-Einheitswagen I in Leichtstahlausführung von 1964 wogen nur rund 16 t, die 1979–80 abgelieferten SIG-Einheitswagen II in Leichtmetallausführung brachten noch etwa 14 t auf die Waage. Für Gebirgsbahnen sind diese Gewichtsunterschiede relevant.
Drei vierachsige schmalspurige MOB Golden Pass Panoramawagen sind am 28 Mai 2012 beim Bahnhof Montreux abgestellt. Von links nach rechts: Der 1. Klasse Panoramawagen As 110, der 2. Klasse Panoramawagen mit Barabteil Brs 223 und hinten der 2. Klasse Panoramawagen Bs 226 oder 227. Aufnahme aus einem Zug heraus. 1976 erschien bei der MOB der erste Wagen, «voiture panoramique» As 110 (welcher der linke Wagen ist), der auf dem Untergestell eines alten Holzkastenwagens (AB 92, von SIG Baujahr 1924) mitsamt den (erst 1962 untergesetzten) SIG-Torsionsstab-Drehgestellen aufgebaut worden war. Die Einstiegspartien gleichen den Einheitswagen, aber die äußere Form des Wagens ist kantiger, die mit Fenstern versehene Dachschräge läuft mit ca. 45° hinauf zu einem ziemlich flachen Dach. Der Wagenboden ist etwas erhöht, von der Einstiegsplattform führen zwei Stufen hinauf in den Passagierraum. Die Sitze beim Prototypwagen waren anfänglich als reine Reihenbestuhlung ausgeführt, so dass man immer auf der linken Seite vorwärts fuhr. Trotz 1. Wagenklasse wurden 4 Sitze in der Breite eingebaut. Anfänglich kam der Wagen zusammen mit den beiden noch vorhandenen alten Pullmanwagen (Ar 101 und As 102) zum Einsatz. 1979 erschienen drei weitere Wagen, darunter zwei Wagen 2. Klasse. Mit dem nun vorhandenen Vierwagenzug war die maximale Anhängelast der damals verfügbaren Triebfahrzeuge (ABDe 8/8 4000 oder zwei BDe 4/4 3000 in Vielfachsteuerung) erreicht. 1982 erschienen vier weitere Wagen für eine zweite Zugskomposition und 1983 wurden noch einmal zwei Wagen geliefert, da die in diesem Jahr abgelieferten Lokomotiven (GDe 4/4 6000) fünf solcher Wagen befördern konnten. Vorhanden waren jetzt: 4 Wagen 1. Kl. As 110–112 und 114 6 Wagen 2. Kl. Bs 220–225, wovon einer mit Barabteil, Brs 223 Mit 18 bis 20 t waren diese klimatisierten Wagen relativ schwer geworden. Die FFA-Einheitswagen I in Leichtstahlausführung von 1964 wogen nur rund 16 t, die 1979–80 abgelieferten SIG-Einheitswagen II in Leichtmetallausführung brachten noch etwa 14 t auf die Waage. Für Gebirgsbahnen sind diese Gewichtsunterschiede relevant.
Armin Schwarz

Der vierachsige Personenwagen (zweite Klasse) tpc BVB B 62, eingereiht in einem Pendelzug mit dem Triebwagen tpc BVB BDeh 4/4 82 „Ollon“, am 28 Mai 2012 beim Bahnhof Bex (Vorplatz). Bild aus einem SBB Zug heraus.

Der Zwischenwagen wurde 1976 als B 62 zu den BVB Triebwagen BDeh 4/4 81 und 82 (von SWP/SLM/SAAS) von SWP (Schindler Waggon AG) in Pratteln gebaut, die Elektrik ist von SAAS (Société Anonyme des Ateliers de Sécheron in Genf, später ABB).

TECHNISCHE DATEN des B 62:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (2´2´)
Zahnradsystem:  Abt (Bremszahnrad)
Länge über Kupplung: 15.600 mm
Eigengewicht: 8,5 t
Max. Neigung : 200 ‰
Höchstgeschwindigkeit (Adhäsion): 40 km/h
Höchstgeschwindigkeit (Zahnrad): 20 km/h 
(Berg auf) / 15 km/h (Talfahrt)
Sitzplätze: 48 (in der 2.Klasse), bei 
Rev. 05.08 noch 40
Stehplätze: 72
Kupplung: +GF+-Kupplung
Bremse: Frein P-A
Revision: 05.16 (es kamen 8 Sitzplätze hinzu)
Der vierachsige Personenwagen (zweite Klasse) tpc BVB B 62, eingereiht in einem Pendelzug mit dem Triebwagen tpc BVB BDeh 4/4 82 „Ollon“, am 28 Mai 2012 beim Bahnhof Bex (Vorplatz). Bild aus einem SBB Zug heraus. Der Zwischenwagen wurde 1976 als B 62 zu den BVB Triebwagen BDeh 4/4 81 und 82 (von SWP/SLM/SAAS) von SWP (Schindler Waggon AG) in Pratteln gebaut, die Elektrik ist von SAAS (Société Anonyme des Ateliers de Sécheron in Genf, später ABB). TECHNISCHE DATEN des B 62: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 (2´2´) Zahnradsystem: Abt (Bremszahnrad) Länge über Kupplung: 15.600 mm Eigengewicht: 8,5 t Max. Neigung : 200 ‰ Höchstgeschwindigkeit (Adhäsion): 40 km/h Höchstgeschwindigkeit (Zahnrad): 20 km/h (Berg auf) / 15 km/h (Talfahrt) Sitzplätze: 48 (in der 2.Klasse), bei Rev. 05.08 noch 40 Stehplätze: 72 Kupplung: +GF+-Kupplung Bremse: Frein P-A Revision: 05.16 (es kamen 8 Sitzplätze hinzu)
Armin Schwarz

Der MOB Regionalzug nach Zweisimmen steht am 10 September 2023 im Bahnhof Montreux zur Abfahrt bereit. Der Zug besteht hier aus dem MOB ALPINA 9201 bzw. Be 4/4 9201, dazwischen drei normalen (konventionellen) Personenwagen und am Schluss den MOB ALPINA 9301 bzw. ABe 4/4 9301.

Die vier von Stadler 2016 gebauten MOB Alpina-Triebzüge ABe 8/8 9000 sind modular einsetzbar. Ein Triebzug besteht jeweils aus einem Be 4/4 9200er und einem ABe 4/4 9300er Triebwagen. So können sie (wie hier mit 2) mit bis zu neun (hier 2) bestehenden Zwischenwagen ergänzt werden.

Die MOB (Montreux–Berner Oberland-Bahn) bestellt Ende 2013 diese Triebzüge bei Stadler Rail, da die ABDe 8/8 Doppeltriebwagen der Serie 4000, die lange Zeit das Rückgrat der Zugförderung auf der Strecke Montreux – Zweisimmen waren, an der Leistungsgrenze waren um den Bedürfnissen des Verkehrs gerecht zu werden. Auch die Geschwindigkeit und Beschleunigung sind unzureichend. Die neuen Triebwagen können sowohl für die Traktion von schwere Züge (bis zu 9 Wagons), sowie für Solofahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten, was ihre optimale Nutzung mit bis zu vier Umläufen zwischen Montreux und Zweisimmen ermöglicht. Diese dynamischen und zeitgemäßen Züge sind einladend und komfortabel für Reisende (obwohl wir wohl lieber die ABDe 8/8 4000 sehen würden). Sie reagieren technologisch auf schwierige Betriebsbedingungen, aber auch auf Erwartungen Kunden (Reisende).

Technische Merkmale:
-Wagenkasten aus Aluminium-Strangpressprofile für eine höhere Lebensdauer und leichtere Instandhaltung bei gleichzeitig geringerem Fahrzeuggewicht.
- Luftgefederte Drehgestelle sorgen für noch mehr Komfort und eine verbesserte Laufruhe
- Mehrfachtraktion mit bis zu 3 Doppeltriebwagen
- Rekuperationsbremse / dynamische und elektromagnetische Bremse
- 2 Eingänge pro Seite für einen schnellen Fahrgastwechsel
- Behindertengerechte Zugangsmöglichkeiten
- Behindertengerechtes geschlossenes WC-System

TECHNISCHE DATEN (als Triebzug ohne Zwischenwagen):
Fahrzeugbezeichnung: ABe 8/8 (ABe 4/4 + Be 4/4)
Anzahl Fahrzeuge: 4 (je 4 ABe 4/4 und Be 4/4)
Inbetriebsetzung: 2016
Spurweite: 1.000 mm
Achsanordnung: Bo’Bo’ + Bo’Bo’
Länge über Kupplung: 40.920 mm
Fahrzeugbreite: 2.650 mm
Fahrzeughöhe: 3.850 mm
Drehzapfenabstand:12.830 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.000 mm
Treibraddurchmesser (neu): 810 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Dauerleistung am Rad: 2 x 1.020 kW
Maximalleistung am Rad: 2 x 1.400 kW
Anfahrzugkraft: 300 kN (bis 35 km/h)
Speisespannung: 960 V DC (Gleichstrom)
Maximale Anfahrtsbeschleunigung: 1,2 m/s²
Maximale Bremsverzögerung: 1,33 m/s²
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R = 47 m
Sitzplätze: 1. Klasse 18 / 2. Klasse 55 und 8 Klappsitze
Stehplätze (4 Pers./m²): 125
Fußbodenhöhe: Niederflur 400 mm / Hochflur 1.040 mm
Einstiegbreite: 1.300 mm
Kasten-Längsdruckkraft: 800 kN

Quelle: Stadler Rail (französisch)
Der MOB Regionalzug nach Zweisimmen steht am 10 September 2023 im Bahnhof Montreux zur Abfahrt bereit. Der Zug besteht hier aus dem MOB ALPINA 9201 bzw. Be 4/4 9201, dazwischen drei normalen (konventionellen) Personenwagen und am Schluss den MOB ALPINA 9301 bzw. ABe 4/4 9301. Die vier von Stadler 2016 gebauten MOB Alpina-Triebzüge ABe 8/8 9000 sind modular einsetzbar. Ein Triebzug besteht jeweils aus einem Be 4/4 9200er und einem ABe 4/4 9300er Triebwagen. So können sie (wie hier mit 2) mit bis zu neun (hier 2) bestehenden Zwischenwagen ergänzt werden. Die MOB (Montreux–Berner Oberland-Bahn) bestellt Ende 2013 diese Triebzüge bei Stadler Rail, da die ABDe 8/8 Doppeltriebwagen der Serie 4000, die lange Zeit das Rückgrat der Zugförderung auf der Strecke Montreux – Zweisimmen waren, an der Leistungsgrenze waren um den Bedürfnissen des Verkehrs gerecht zu werden. Auch die Geschwindigkeit und Beschleunigung sind unzureichend. Die neuen Triebwagen können sowohl für die Traktion von schwere Züge (bis zu 9 Wagons), sowie für Solofahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten, was ihre optimale Nutzung mit bis zu vier Umläufen zwischen Montreux und Zweisimmen ermöglicht. Diese dynamischen und zeitgemäßen Züge sind einladend und komfortabel für Reisende (obwohl wir wohl lieber die ABDe 8/8 4000 sehen würden). Sie reagieren technologisch auf schwierige Betriebsbedingungen, aber auch auf Erwartungen Kunden (Reisende). Technische Merkmale: -Wagenkasten aus Aluminium-Strangpressprofile für eine höhere Lebensdauer und leichtere Instandhaltung bei gleichzeitig geringerem Fahrzeuggewicht. - Luftgefederte Drehgestelle sorgen für noch mehr Komfort und eine verbesserte Laufruhe - Mehrfachtraktion mit bis zu 3 Doppeltriebwagen - Rekuperationsbremse / dynamische und elektromagnetische Bremse - 2 Eingänge pro Seite für einen schnellen Fahrgastwechsel - Behindertengerechte Zugangsmöglichkeiten - Behindertengerechtes geschlossenes WC-System TECHNISCHE DATEN (als Triebzug ohne Zwischenwagen): Fahrzeugbezeichnung: ABe 8/8 (ABe 4/4 + Be 4/4) Anzahl Fahrzeuge: 4 (je 4 ABe 4/4 und Be 4/4) Inbetriebsetzung: 2016 Spurweite: 1.000 mm Achsanordnung: Bo’Bo’ + Bo’Bo’ Länge über Kupplung: 40.920 mm Fahrzeugbreite: 2.650 mm Fahrzeughöhe: 3.850 mm Drehzapfenabstand:12.830 mm Achsstand im Drehgestell: 2.000 mm Treibraddurchmesser (neu): 810 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Dauerleistung am Rad: 2 x 1.020 kW Maximalleistung am Rad: 2 x 1.400 kW Anfahrzugkraft: 300 kN (bis 35 km/h) Speisespannung: 960 V DC (Gleichstrom) Maximale Anfahrtsbeschleunigung: 1,2 m/s² Maximale Bremsverzögerung: 1,33 m/s² Kleister befahrbarer Gleisbogen: R = 47 m Sitzplätze: 1. Klasse 18 / 2. Klasse 55 und 8 Klappsitze Stehplätze (4 Pers./m²): 125 Fußbodenhöhe: Niederflur 400 mm / Hochflur 1.040 mm Einstiegbreite: 1.300 mm Kasten-Längsdruckkraft: 800 kN Quelle: Stadler Rail (französisch)
Armin Schwarz

Der vierachsige 2.Klasse Personenwagen tpc BVB B 51, eingereiht in einen Personenzug hinter der tpc BVB HGe 4/4 32 „Villars“ am 10 September 2023 im Bergbahnhof Col-de-Bretaye (1.808 m ü. M.).

Der Wagen wurde 1953 von der SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut, die Elektrik ist von der MFO (Maschinenfabrik Oerlikon). Der Wagen hat ein Eigengewicht von 8,5 t und hat 40 Sitzplätze sowie 60 Stehplätze.

Heute sind diese Garnituren nicht mehr im Planeinsatz. Hier an dem Wochenende (08 bis 10 September 2023) feiert die TPC 125 Jahre BVB! (Les TPC célèbrent les 125 ans du BVB!). So kamen auch historische Züge und Triebwagen zum Einsatz.
Der vierachsige 2.Klasse Personenwagen tpc BVB B 51, eingereiht in einen Personenzug hinter der tpc BVB HGe 4/4 32 „Villars“ am 10 September 2023 im Bergbahnhof Col-de-Bretaye (1.808 m ü. M.). Der Wagen wurde 1953 von der SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall gebaut, die Elektrik ist von der MFO (Maschinenfabrik Oerlikon). Der Wagen hat ein Eigengewicht von 8,5 t und hat 40 Sitzplätze sowie 60 Stehplätze. Heute sind diese Garnituren nicht mehr im Planeinsatz. Hier an dem Wochenende (08 bis 10 September 2023) feiert die TPC 125 Jahre BVB! (Les TPC célèbrent les 125 ans du BVB!). So kamen auch historische Züge und Triebwagen zum Einsatz.
Armin Schwarz

Ein Blick aus dem unserem SBB-Zug beim Dépôt in Châlex der TPC - Transports Publics du Chablais (bei Aigle) hier steht am 10 September 2023, von links nach rechts:

Der bunte vierachsige erste Klasse Salonsteuerwagen tpc Arst 433  Chez Rose . Der heutige Salonsteuerwagen wurde 1966 von SWP (Schindler Waggon Pratteln), mit elektrischer Ausrüstung von BBC, gebaut und als einer von 7 Steuerwagen an die Birsigthalbahn-Gesellschaft als BTB Bt 27 geliefert. 

Anlässlich der Modernisierung des BTB-Rollmaterials und für die Bildung von die Betriebsabwicklung stark vereinfachenden Pendelzügen wurden 1966 auch sieben Steuerwagen Bt 21 bis 27 beschafft. Diese standen jedoch lediglich sechs neuen Triebwagen ABe 4/4 11 bis 16 gegenüber. Der zusätzliche Steuerwagen wurde ab 1977 für einen Pendelzug mit den entsprechend angepassten Be 4/4 der Serie 8 bis 9 aus dem Jahre 1951 benötigt.

Die Steuerwagen entsprachen bezüglich des wagenbaulichen Teils so weit als möglich den Motorwagen. Es waren zwei Fahrgastabteile (Raucher/Nichtraucher) vorhanden. Auf der führerstandslosen Seite befanden sich die Plattformen mit den beidseitigen, pneumatisch betätigten Falttüren ganz am Wagenende, um im Wageninnern möglichst viele Sitzplätze anordnen zu können. Als Drehgestelle kamen solche elastischer Bauart mit Flexicoil-Lagerung und Gummi-Zusatzfedern sowie Klotzbremse zum Einbau.

Der Führerstand entsprach jenem der Motorwagen (ABe 4/4). Er war von Anfang an so ausgelegt, dass auch die entsprechend angepassten Be 4/4 8 und 9 ferngesteuert werden konnten. Eine Stirnwandtüre ermöglichte das Mitführen von Zusatzwagen oder das Einreihen eines Steuerwagens in der Zugsmitte. 1972 wurde der Zugfunk nachgerüstet.

Mit der Fusion der Basler Vorortsbahnen 1974 gingen alle sieben Steuerwagen, welche immer Seite Rodersdorf an die Züge gestellt wurden, an die neugegründete Baselland Transport AG (BLT) über ,so wurde dieser zum BLT Bt 27. 

Nach der Betriebsumstellung im Herbst 1984 verkaufte die BLT alle sieben Fahrzeuge in die Westschweiz. Die Bt 22, 23, 24 und 25 kamen als Bt 132, 133, 134 und 131 zur Schmalspurbahn Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC). 

Die Bt 21 sowie 26 und 27 fanden den Weg zur Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD). Ab September 1985 wurden sie bei ACMV in Vevey für den Betrieb mit den für 1987 bestellten Triebwagen BDe 4/4 401 bis 404 hergerichtet. Die Anpassungen umfassten im Wesentlichen:
•	Neuanstrich
•	Verschließen der vorderen Stirnwandtüren
•	Einbau eines neuen Führertisches
•	Anpassungen an den Steuerstromkreisen
•	Anpassungen der elektrischen, pneumatischen und mechanischen Kupplungen
•	Einbau von Schienenbremsmagneten in beide Drehgestelle

Der Bt 433 wurde 1997 durch einen Umbau zum Salonsteuerwagen Arst 433 «Chez Rose» und erhielt dabei unter anderem eine Dachrandverglasung auf der einen Wagenseite. Im Gegensatz zu den ASD-Steuerwagen, welche nach wie vor in Betrieb stehen, schieden die Bt der AOMC bis 2016 restlos aus dem Dienst, da AOMC die Fahrleitungsspannung umgestellt worden war. 

TECHNISCCHE DATEN bei Inbetriebsetzung (1966):
Spurweite: 1.000 mm
Typenbezeichnung: Bt
Anzahl Wagen: 7
Länge über alles: 17.212 mm
Größte Breite: 2.500 mm
Höhe über Dach: 3.450 mm
Drehzapfenabstand: 11.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 17.000 kg
Sitz-/Stehplätze: 64 / 66 (zusätzlich 2 Klappsitze)
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Anschaffungskosten/Wg.: CHF 356’205.–


Recht steht noch der tpc ASD Sommerwagen By 884-3, ein vierachsiger Wagen mit einer Plattform.
TECHNISCCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Typenbezeichnung: By
Eigengewicht: 8,3 t
Sitzplätze: 39 
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h

Die Chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD), deutsch Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn, ist eine Schmalspurbahn die 1999 zusammen mit der AL AOMC und der BVB zur heutigen Transports Publics du Chablais (TPC) fusionierte. Die 23 Kilometer lange Meterspurlinie von Aigle zum Wintersportort Les Diablerets, wird seit der Betriebsaufnahme (1913) elektrisch betrieben. Im Gegensatz zu den anderen drei Bahnen ist sie eine reine Adhäsionsbahn.
Ein Blick aus dem unserem SBB-Zug beim Dépôt in Châlex der TPC - Transports Publics du Chablais (bei Aigle) hier steht am 10 September 2023, von links nach rechts: Der bunte vierachsige erste Klasse Salonsteuerwagen tpc Arst 433 "Chez Rose". Der heutige Salonsteuerwagen wurde 1966 von SWP (Schindler Waggon Pratteln), mit elektrischer Ausrüstung von BBC, gebaut und als einer von 7 Steuerwagen an die Birsigthalbahn-Gesellschaft als BTB Bt 27 geliefert. Anlässlich der Modernisierung des BTB-Rollmaterials und für die Bildung von die Betriebsabwicklung stark vereinfachenden Pendelzügen wurden 1966 auch sieben Steuerwagen Bt 21 bis 27 beschafft. Diese standen jedoch lediglich sechs neuen Triebwagen ABe 4/4 11 bis 16 gegenüber. Der zusätzliche Steuerwagen wurde ab 1977 für einen Pendelzug mit den entsprechend angepassten Be 4/4 der Serie 8 bis 9 aus dem Jahre 1951 benötigt. Die Steuerwagen entsprachen bezüglich des wagenbaulichen Teils so weit als möglich den Motorwagen. Es waren zwei Fahrgastabteile (Raucher/Nichtraucher) vorhanden. Auf der führerstandslosen Seite befanden sich die Plattformen mit den beidseitigen, pneumatisch betätigten Falttüren ganz am Wagenende, um im Wageninnern möglichst viele Sitzplätze anordnen zu können. Als Drehgestelle kamen solche elastischer Bauart mit Flexicoil-Lagerung und Gummi-Zusatzfedern sowie Klotzbremse zum Einbau. Der Führerstand entsprach jenem der Motorwagen (ABe 4/4). Er war von Anfang an so ausgelegt, dass auch die entsprechend angepassten Be 4/4 8 und 9 ferngesteuert werden konnten. Eine Stirnwandtüre ermöglichte das Mitführen von Zusatzwagen oder das Einreihen eines Steuerwagens in der Zugsmitte. 1972 wurde der Zugfunk nachgerüstet. Mit der Fusion der Basler Vorortsbahnen 1974 gingen alle sieben Steuerwagen, welche immer Seite Rodersdorf an die Züge gestellt wurden, an die neugegründete Baselland Transport AG (BLT) über ,so wurde dieser zum BLT Bt 27. Nach der Betriebsumstellung im Herbst 1984 verkaufte die BLT alle sieben Fahrzeuge in die Westschweiz. Die Bt 22, 23, 24 und 25 kamen als Bt 132, 133, 134 und 131 zur Schmalspurbahn Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC). Die Bt 21 sowie 26 und 27 fanden den Weg zur Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD). Ab September 1985 wurden sie bei ACMV in Vevey für den Betrieb mit den für 1987 bestellten Triebwagen BDe 4/4 401 bis 404 hergerichtet. Die Anpassungen umfassten im Wesentlichen: • Neuanstrich • Verschließen der vorderen Stirnwandtüren • Einbau eines neuen Führertisches • Anpassungen an den Steuerstromkreisen • Anpassungen der elektrischen, pneumatischen und mechanischen Kupplungen • Einbau von Schienenbremsmagneten in beide Drehgestelle Der Bt 433 wurde 1997 durch einen Umbau zum Salonsteuerwagen Arst 433 «Chez Rose» und erhielt dabei unter anderem eine Dachrandverglasung auf der einen Wagenseite. Im Gegensatz zu den ASD-Steuerwagen, welche nach wie vor in Betrieb stehen, schieden die Bt der AOMC bis 2016 restlos aus dem Dienst, da AOMC die Fahrleitungsspannung umgestellt worden war. TECHNISCCHE DATEN bei Inbetriebsetzung (1966): Spurweite: 1.000 mm Typenbezeichnung: Bt Anzahl Wagen: 7 Länge über alles: 17.212 mm Größte Breite: 2.500 mm Höhe über Dach: 3.450 mm Drehzapfenabstand: 11.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Eigengewicht: 17.000 kg Sitz-/Stehplätze: 64 / 66 (zusätzlich 2 Klappsitze) Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h Anschaffungskosten/Wg.: CHF 356’205.– Recht steht noch der tpc ASD Sommerwagen By 884-3, ein vierachsiger Wagen mit einer Plattform. TECHNISCCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Typenbezeichnung: By Eigengewicht: 8,3 t Sitzplätze: 39 Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h Die Chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD), deutsch Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn, ist eine Schmalspurbahn die 1999 zusammen mit der AL AOMC und der BVB zur heutigen Transports Publics du Chablais (TPC) fusionierte. Die 23 Kilometer lange Meterspurlinie von Aigle zum Wintersportort Les Diablerets, wird seit der Betriebsaufnahme (1913) elektrisch betrieben. Im Gegensatz zu den anderen drei Bahnen ist sie eine reine Adhäsionsbahn.
Armin Schwarz

Der tpc 2. Klasse Personenwagen BVB B 62 (ex BV 54) trägt die Werbung warum wir u.a. dieses Wochenende (08 bis 10 September 2023) dorthin gefahren sind. 

Die TPC feiert 125 Jahre BVB! (Les TPC célèbrent les 125 ans du BVB!)
Im Jahr 2023 feiert der BVB-Zug (Bex – Villars – Bretaye) sein 125-jähriges Jubiläum! Zu diesem Anlass organisiert das TPC eine Reihe von Veranstaltungen, um Ihnen die Geschichte und den Charme dieser symbolträchtigen Linie der Waadtländer Alpen näher zu bringen oder wiederzuentdecken. Unteranderem gab es am 08. bis 10. September 2023 Tageskarten für das gesamte TPC-Netz für jeweils günstige 10,00 CHF/Tag und Person.

Hier fährt am 10. September 2023 der Gepäcktriebwagen BVB BDeh 4/4 82 mit dem BVB B 62 und dem Steuerwagen BVB Bt 64 von der Abstellgruppen zum Bahnsteig 3 in Villars-sur-Ollon (Départ Villars – Bretaye). Der Bahnsteig 3 in Villars-sur-Ollon ist speziell gesichert, für den Zugang muss man ein spezielles Ticket haben. Bei allen anderen Haltestellen, auf der durchgehenden 4,65 km langen Zahnradstrecke (System Abt), zum Col-de-Bretaye auf 1.808 m ü. M., sind dan frei zugänglich.

Der BVB B 62 hat ein Eigengewicht von 8,5 t, ein max. Dienstgewicht von 19 t, er bietet 48 Sitzplätze und 72 Stehplätze.
Der tpc 2. Klasse Personenwagen BVB B 62 (ex BV 54) trägt die Werbung warum wir u.a. dieses Wochenende (08 bis 10 September 2023) dorthin gefahren sind. Die TPC feiert 125 Jahre BVB! (Les TPC célèbrent les 125 ans du BVB!) Im Jahr 2023 feiert der BVB-Zug (Bex – Villars – Bretaye) sein 125-jähriges Jubiläum! Zu diesem Anlass organisiert das TPC eine Reihe von Veranstaltungen, um Ihnen die Geschichte und den Charme dieser symbolträchtigen Linie der Waadtländer Alpen näher zu bringen oder wiederzuentdecken. Unteranderem gab es am 08. bis 10. September 2023 Tageskarten für das gesamte TPC-Netz für jeweils günstige 10,00 CHF/Tag und Person. Hier fährt am 10. September 2023 der Gepäcktriebwagen BVB BDeh 4/4 82 mit dem BVB B 62 und dem Steuerwagen BVB Bt 64 von der Abstellgruppen zum Bahnsteig 3 in Villars-sur-Ollon (Départ Villars – Bretaye). Der Bahnsteig 3 in Villars-sur-Ollon ist speziell gesichert, für den Zugang muss man ein spezielles Ticket haben. Bei allen anderen Haltestellen, auf der durchgehenden 4,65 km langen Zahnradstrecke (System Abt), zum Col-de-Bretaye auf 1.808 m ü. M., sind dan frei zugänglich. Der BVB B 62 hat ein Eigengewicht von 8,5 t, ein max. Dienstgewicht von 19 t, er bietet 48 Sitzplätze und 72 Stehplätze.
Armin Schwarz

Der sehr schöne meterspurige vierachsige 3. Klasse (Raucher / Nichtraucher) Drehgestell-Großraum-Plattformwagen SEG C⁴ 171 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ein ehemaliger Wagen Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft, am 28.05.2023 im Zugverband in Vevey, dahinter die Mallet-Dampflok G 2x2/2 105  Todtnau , ex SEG 105  Todtnau .

Der Wagen wurde 1891 von der Waggonfabrik P. Herbrand & Cie. in Köln-Ehrenfeld gebaut und an die Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) geliefert, 1950 wurde der Wagen modernisiert. Am 1. Januar 1953 übernahm das Land Baden-Württemberg alle drei Betriebe und brachte sie zum 1. Oktober 1953 als Auffanggesellschaft in die Mittelbadische Eisenbahnen AG ein. Dazu gehörte u.a. die schmalspurige Zell-Todtnauer-Eisenbahn. Die Stilllegung der Zell-Todtnauer Eisenbahn für den Personenverkehr erfolgte am 25. September 1966 sowie für den Güterverkehr am 24. September 1967. Seit 1967 ist der Wagen bei der Museumsbahn BC, die Form der Beschriftung ist unhistorisch.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1891
Hersteller: Waggonfabrik P. Herbrand & Cie. in Köln-Ehrenfeld
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4
Länge über Puffer: 11.300 mm
Länge Wagenkasten: 10.600 mm (mit Plattformen)
Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.200 mm
Eigengewicht: 10,0 t
Sitzplätze: 46 in der 3. Klasse
Der sehr schöne meterspurige vierachsige 3. Klasse (Raucher / Nichtraucher) Drehgestell-Großraum-Plattformwagen SEG C⁴ 171 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ein ehemaliger Wagen Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft, am 28.05.2023 im Zugverband in Vevey, dahinter die Mallet-Dampflok G 2x2/2 105 "Todtnau", ex SEG 105 "Todtnau". Der Wagen wurde 1891 von der Waggonfabrik P. Herbrand & Cie. in Köln-Ehrenfeld gebaut und an die Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) geliefert, 1950 wurde der Wagen modernisiert. Am 1. Januar 1953 übernahm das Land Baden-Württemberg alle drei Betriebe und brachte sie zum 1. Oktober 1953 als Auffanggesellschaft in die Mittelbadische Eisenbahnen AG ein. Dazu gehörte u.a. die schmalspurige Zell-Todtnauer-Eisenbahn. Die Stilllegung der Zell-Todtnauer Eisenbahn für den Personenverkehr erfolgte am 25. September 1966 sowie für den Güterverkehr am 24. September 1967. Seit 1967 ist der Wagen bei der Museumsbahn BC, die Form der Beschriftung ist unhistorisch. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1891 Hersteller: Waggonfabrik P. Herbrand & Cie. in Köln-Ehrenfeld Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 Länge über Puffer: 11.300 mm Länge Wagenkasten: 10.600 mm (mit Plattformen) Drehzapfenabstand: 6.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.200 mm Eigengewicht: 10,0 t Sitzplätze: 46 in der 3. Klasse
Armin Schwarz

Die Mallet-Dampflok G 2x2/2 ex SEG 105  Todtnau mit einem Dampfzug der Museumsbahn Blonay-Chamby am 28.05.2023 beim Umsetzen im Bahnhof Vevey. Hier im dem ersten Wagen hinter der Lok, dem  3. Klasse Großraum-Plattformwagen SEG C⁴ 171, sieht es sogar sehr stilecht Süddeutsch aus.
Die Mallet-Dampflok G 2x2/2 ex SEG 105 "Todtnau mit einem Dampfzug der Museumsbahn Blonay-Chamby am 28.05.2023 beim Umsetzen im Bahnhof Vevey. Hier im dem ersten Wagen hinter der Lok, dem 3. Klasse Großraum-Plattformwagen SEG C⁴ 171, sieht es sogar sehr stilecht Süddeutsch aus.
Armin Schwarz

Als Testfahrt für eine künftige Gruppenreise ab Blonay unternahm der damals  **** Superpanoramic Express  genannte Zug via Chamby nach Blonay. Das Bild zeigt die Einfahrt des Zuges in Blonay mit dem Steuerwagen Ast 116  Lausanne  an der Spitze. 

Analogbild vom Juli 1986
Als Testfahrt für eine künftige Gruppenreise ab Blonay unternahm der damals "**** Superpanoramic Express" genannte Zug via Chamby nach Blonay. Das Bild zeigt die Einfahrt des Zuges in Blonay mit dem Steuerwagen Ast 116 "Lausanne" an der Spitze. Analogbild vom Juli 1986
Stefan Wohlfahrt

GALERIE 3
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