Ein recht langer vierachsiger großräumiger Drehgestell-Schiebewandwagen, 31 80 2780 236-8 D-DB, der Gattung Habbillns 351 (AAE H1), ex 31 68 2780 236-4, ein von der DB Cargo AG angemieteter Wagen der ehem. AAE Cargo AG (Baar/Schweiz), heute Teil der VTG, ist am 18.06.2017 im Gbf Koblenz-Lützel angestellt.
Güterwagen mit vier Radsätzen (in 2 Drehgestellen), zweiteiligen Aluminium-Schiebewänden und sechs verriegelbaren Trennwänden. Diese großräumigen Wagen sind mit Schiebewänden ausgerüstet, die von einer Person bewegt werden können. Im geöffneten Zustand ist der Zugang zur halben Ladefläche von beiden Seiten möglich.
Be- und Entladen mit Gabelstaplern ist damit sowohl von einer Rampe als auch von ebener Erde möglich. Die Wagen sind für eine schonende Beförderung hochempfindlicher Güter verschiedener Art mit der Transportschutzeinrichtung "Verriegelbare Trennwände" ausgestattet, durch die der Wagenraum in einzelne Kammern unterteilt wird. Die verriegelbaren Trennwände rasten alle 45 mm in Lochleisten im Fußboden und am Obergurt des Wagens ein.
Der Wagen besitzt ein oben geführtes und unten auf Rollen laufendes Schiebewandsystem. Das Schiebewandsystem gestattet ein zum Wagenkasten paralleles Führen der Wand beim gesamten Öffnungs- und Schließvorgang. Die Betätigungsgestänge für das Schiebewandsystem befinden sich an den Stirnwänden.
Das Untergestell ist als Schweißkonstruktion hergestellt und besteht aus zwei durchlaufenden Außenlangträgern und Querträgern, die die Langträger verbinden. Der Fußboden besteht aus 30 mm dicken Sperrholzplatten, deren Oberseite mit einem rutschhemmenden Material beschichtet ist.
Zur Ladegutsicherung sind die Wagen mit vier verriegelbaren Trennwänden ausgerüstet.
Die Bedeutung der Gattungs- und Kennbuchstaben (hier Habbillns):
H = Gedeckter Wagen in Sonderbauart
a = mit 4 Achsen
bb = Nutzbare Länge über 22 m
i = Schiebewände
ll = mit verriegelbaren beweglichen Trennwänden
n = Lastgrenze über 60 Tonnen
s = für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h (beladen) geeignet
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Waggonbau Niesky (ca. 1995)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in zwei Drehgestellen)
Länge über Puffer: 23.200 mm
Drehzapfenabstand: 17.720 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Ladelänge: 21.600 mm (mit Trennwänden) / ca. 22.150 mm (ohne Trennwände)
Ladebreite: 2.840 mm
Ladefläche: 61,3 m²
Laderaum: ca. 163 m³
Fußbodenhöhe von SOK: 1.200 mm
Min. befahrbarer Kurvenradius: R 60 m
Eigengewicht: 27.500 kg
Max. Ladegewicht: 62,5 t (ab Streckenklasse D)
Maximale Radsatzlast: 22,5 t
Schiebewandöffnung: 2 x ca. 10.800 mm x 2.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 Km/h (leer)
Bauart der Bremse: Ch-GP-A (max. 59 t)
Verwendungsfähigkeit: RIV
Die AAE Ahaus Alstätter Eisenbahn AG mit Sitz in Baar (Schweiz) war mit 30.000 Güterwagen einer der größten privatwirtschaftlichen Güterwagenvermieter in Europa. Sie gehört seit Anfang 2015 zur VTG AG. Zunächst wurden die Waggons mit einer neuen Logo-Kombination aus dem der VTG und den AAE-Schriftzeichen versehen. 2018 war die Eingliederung in die VTG weitgehend vollzogen, die Vermietung der Waggons erfolgt über die VTG. Waggons tragen aber noch das Halterkürzel AAEC. Niederlassungen bestanden in allen größeren europäischen Ländern. Instandsetzungen und Hauptuntersuchungen der Güterwagen wurden europaweit durchgeführt.
Armin Schwarz
Ein recht langer vierachsiger großräumiger Drehgestell-Schiebewandwagen, 31 80 277 7 022-7 D-DB, der Gattung Habbills 346, der DB Cargo AG ist am 18.06.2017 im Gbf Koblenz-Lützel angestellt.
Güterwagen mit vier Radsätzen (in 2 Drehgestellen), zweiteiligen Aluminium-Schiebewänden und acht verriegelbaren Trennwänden. Diese großräumigen Wagen sind mit Schiebewänden ausgerüstet, die von einer Person bewegt werden können. Im geöffneten Zustand ist der Zugang zur halben Ladefläche von beiden Seiten möglich.
Be- und Entladen mit Gabelstaplern ist damit sowohl von einer Rampe als auch von ebener Erde möglich. Die Wagen sind für eine schonende Beförderung hochempfindlicher Güter verschiedener Art mit der Transportschutzeinrichtung "Verriegelbare Trennwände" ausgestattet, durch die der Wagenraum in einzelne Kammern unterteilt wird. Die verriegelbaren Trennwände rasten in Lochleisten alle 45 mm im Fußboden und am Obergurt des Wagens ein.
Die Wagen besitzen ein oben geführtes und unten auf Rollen laufendes Schiebewandsystem. Das Schiebewandsystem gestattet ein zum Wagenkasten paralleles Führen der Wand beim gesamten Öffnungs- und Schließvorgang. Die Betätigungsgestänge für das Schiebewandsystem befinden sich an den Stirnwänden.
Das Untergestell ist als Schweißkonstruktion hergestellt und besteht aus zwei durchlaufenden Außenlangträgern und Querträgern, die die Langträger verbinden und auf denen die Kräfte aus Fußboden und Nutzlast über Fußbodenträger abgesetzt werden. Der Fußboden besteht aus 45 mm dicken Kiefernbohlen und ist zum Befahren mit Gabelstaplern für eine Belastung von max. 2,2 t pro Vorderrad zugelassen.
Die Bedeutung der Gattungs- und Kennbuchstaben (hier Habbillns):
H = Gedeckter Wagen in Sonderbauart
a = mit 4 Achsen
bb = Nutzbare Länge über 22 m
i = Schiebewände
ll = mit verriegelbaren beweglichen Trennwänden
n = Lastgrenze über 60 Tonnen
s = für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h (beladen) geeignet
TECHNISCHE DATEN:
Erstes Baujahr der Wagen: 1987
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in zwei Drehgestellen)
Länge über Puffer: 24.130 mm
Drehzapfenabstand: 18.590 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Ladelänge: 22.122 mm (mit Trennwänden) / 22.866 mm (ohne Trennwände)
Ladebreite: 2.740 mm
Ladefläche: 62,6 m²
Laderaum: 160,0 m³
Fußbodenhöhe von SOK: 1.200 mm
Min. befahrbarer Kurvenradius: R 60 m
Eigengewicht: 31.800 kg
Max. Ladegewicht: 58,0 t (ab Streckenklasse D)
Schiebewandöffnung: 2 x 11.318 mm x 2.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 Km/h (leer)
Bauart der Bremse: KE-GP-A (LL)
Feststellbremse: mit Feststellbremse
Art der Lastabbremsung: zweistufig, mechanisch, von Hand umzustellen
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Vierachsiger-Drehgestell Kesselwagen 33 80 7809 817-9 D-BASF, der Gattung Zagns, der BASF, Ladegut Ethylenoxid mit Stickstoff (Gefahrgutnummer 263/1040), abgestellt am 18.06.2017 in Koblenz-Lützel.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 16.060 mm
Drehzapfenabstand: 10.160 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (120 km/h leer)
Eigengewicht: 28.960 kg
Nutzlast: 61 t (ab Streckenklasse D)
Gesamtvolumen: 80.770 Liter
Prüfdruck: 15 bar
Tankcode: P15 BH
Bauart der Bremse: KE – GP
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Großes Sommerfest im DB Museum Koblenz-Lützel am 17. & 18.6.2017 u.a. wurden Pendelfahrten angeboten, hier fährt am 18.06.2017 die 140 423-5 (91 80 6140 423-5 D-DB) vom DB Museum, ex DB E 40 423, mit ihrem Pendelzug. Am Zugende die DB 212 372-7, ex DB V100 2372. Armin Schwarz
2. Klasse Intercity-Abteilwagen (UIC-X-Wagen) in ozeanblau-beige, D-DB 51 80 22-90 489-1, der Gattung/Bauart Bm235.0, am 18.06.2017 im Zugverband in Koblenz-Lützel.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite: 2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 366
Leergewicht: 39 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Sitzplätze (zweiter Klasse): 72
Abteile: 12 Abteile 2. Klasse
Toiletten: 2
Bremsbauart: KE-GPR-Mg
Bremsgewichte: P 47 t, G 36 t
Armin Schwarz
Ein ehemaliger Deutsche Reichsbahn alter zweiachsiger gedeckter Güterwagen, heute Teil der Sammlung der ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte GmbH ist am 03. April 2025 beim Bahnhof Timelkam abgestellt und wartet auf eine Aufarbeitung.
Am Wagen sind leider keine weiteren Angaben mehr lesen, ich vermute das es hier sich um einen Wagen der „Verbandsbauart“ der Verbandsbauartzeichnung „A2“, der Gattungsbezirke „Kassel“ oder „München“ vom Typ G 10, handelt.
Die Technische Daten der Wagen G10 waren:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 9.300 mm
Achsstand: 4.500 mm
Eigengewicht: ca. 9.000 kg
Tragfähigkeit: ca. 17.500 kg
Ladelänge: 7.920 mm
Ladebreite: 2.690 mm
Ladefläche: 21,3 m²
zul. Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Die ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte ist ein österreichischer Verein, entstanden aus einer Gruppe von Eisenbahnfreunden, die sich um 1971 zusammengefunden hatten, um in ihrer Freizeit die letzten noch aktiven Dampflokomotiven am ÖBB-Standort Linz zu pflegen. Unteranderem betreibt sie den Lokpark Ampflwang (Österreichs größtes Eisenbahn- und Bergbaumuseum). Hier in Timelkam hat sie ein viele historische Fahrzeuge abgestellt, leider ist eine Bahnfahrt nur an Betriebstagen der Museumsbahn von Timelkam möglich.
Armin Schwarz
Leider mit einem Mast davor, ein ehemaliger Deutsche Reichsbahn zweiachsiger Güterzugpackwagen der Gattung Pwgs-41, hier letzten ÖBB-Betriebszustand als 40 81 9471 298-5, heute Teil der Sammlung der ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte GmbH ist am 03. April 2025 beim Bahnhof Timelkam abgestellt und wartet auf eine Aufarbeitung.
Der Wagen wurde 1942 von Westwaggon (Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken) in Köln-Deutz gebaut und an die Deutsche Reichsbahn geliefert, nach dem Krieg verblieb in Österreich und ging so später an die ÖBB über.
Lebenslauf und Nummerierungen von dem Wagen waren:
Ab 1942 Deutsche Reichsbahn DRG 124 246 Nürnberg
1954 – 1957 Österreichischen Bundesbahnen ÖBB 77 004, Pwgs-41
1957 – 19xx ÖBB 65 331 Pwi
Später ÖBB 50 81 93-65 331-0 Di
Später ÖBB 40 81 9471 298-5
Später bis 2016 ÖCD - Dieselnostalgie GmbH, Etsdorf (A)
Seit 2016 bei der Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG)
Geschichte:
In den Jahren 1935 bis 1942 beschaffte die Deutsche Reichsbahn eine Serie von Güterzugpackwagen, die optisch den vorher gebauten Personenzug-Gepäckwagen (Pwi-28 bis 31a) ähnelten.
Ab Mitte der 1930er Jahre wurde der Plan, die Güterzüge künftig schneller verkehren zu lassen, durch die Deutsche Reichsbahn umgesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit für Güterzüge lag bislang bei 65 km/h. Neben der Beschaffung schneller laufender Güterzuglokomotiven im Rahmen des Einheitslok-Programms gehörte dazu auch die Beschaffung von Güterzuggepäckwagen, die für eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h ausgelegt waren. Zunächst wurden hierzu von der Fa. Westwaggon zwei Versuchswagen Pwgs-35 (124 071, geliefert 1936) und Pwgs-35a (124 072, geliefert 1938) geliefert. Die beiden Wagen erhielten noch einen von den späteren Serien abweichenden Wagenkasten, dessen Einstiegsende schräg zulief, ähnlich der Pwi-23 und 27. Zudem besaßen beide Wagen Holzaufbauten, der Pwgs-35 hatte diese außen mit Blech verkleidet, die Laderaumschiebetüren liefen wie bei den späteren Wagen innen. Der Pwgs-35a dagegen hatte, wie auch andere gedeckte Güterwagen, Bretterwände mit außenliegenden Kastenstützen und außen auf Laufschienen verschiebbaren Schiebetüren. Beide hatten auch eine erhöhte Dachkanzel, die ebenfalls von den späteren Ausführungen abwich.
Im Jahr 1938 wurde dann eine erste Serienbeschaffung von 35 Wagen in die Wege geleitet, welche 1939 ebenfalls von Westwaggon geliefert wurden und die als Pwgs-38 mit den Wagennummern 124 073 bis 124 107 in Dienst gestellt wurden. Die Wagen waren im Gegensatz zu den beiden Prototypen um einen Meter kürzer und wiesen eine stromlinienförmige Dachkanzel auf. Über den Fenstern im Zugführer- und Dienstabteil waren Lüftungsöffnungen angeordnet. Für den Einsatz in den kühleren Jahreszeiten waren die Wagen mit allen denkbaren Heizungssystemen ausgestattet (Ofenheizung, Dampfheizung und elektrische Heizung), um von der jeweiligen Art der auf der Zuglokomotive vorhandenen Heizung unabhängig zu sein.
Nach dem Erfolg der ersten Lieferung wurde 1941 eine große Serie von insgesamt 800 Wagen der Gattung Pwgs-41 in Auftrag gegeben, die einen Weiterbau der Pwgs-38 darstellten. Die Lieferung teilten sich die Fa. Westwaggon (Köln-Deutz), die Waggonfabrik Rastatt und Simmering-Graz-Pauker (Wien). Die Lieferung begann ab 1942. 100 Wagen konnten kriegsbedingt nicht mehr geliefert werden, so dass insgesamt 700 Wagen mit den Nummern 124 108 bis 124 907 in Dienst gestellt wurden. Der Nummernkreis verrät noch die ursprünglich geplante Anzahl von 800 Wagen. Auch die Pwgs-41 besaßen anfangs noch stromlinienförmige Dachkanzeln. Spätere Lieferungen hatten dann nur noch einfacher zu fertigende eckige Kanzeln, zum Schluss wurden diese ganz weggelassen. Im Zuge der "Entfeinerung" entfielen auch die Lüftungen über den Fenstern und auch die bei den ersten Serien noch vorhandenen hinteren Fenster im Laderaum.
Verschiedene Umbauten im Laufe der Einsatzjahre bei den verschiedenen Bahnverwaltungen nach dem Krieg betrafen u.a. den Abbau der Dachkanzeln, das Versetzen der Schlusssignalhalter auf eine vom Boden aus erreichbarer Höhe, den Einbau von Übersetzfenstern (DB) und weitere Änderungen von Fensteranordnungen und -bauarten oder von Stirnwandtüren mit Übergangsmöglichkeit zum Nachbarwagen für den Einsatz in Personenzügen (ÖBB).
TECHNISCHE DATEN der Originale:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 10.300 mm
Achsabstand: 6.000 mm
Eigengewicht: 13.000 kg
Ladegewicht: 5.300 kg
Ladefläche: 8,5 m²
zul. Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4675 098-6 D-DB, der Gattung Shimmns-ttu 722, der DB Cargo AG abgestellt am 19 Februar 2025 auf dem Rbf der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) in Herdorf (Betriebsstätte Freien Grunder Eisenbahn - NE 447).
Der Wagen wurde 1978 von der Waggon Union GmbH im Werk Siegen unter der Fabriknummer 110656 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn, als Wagen mit verschiebbaren Teleskophauben der Gattung Shimmns 708, geliefert. Im Jahr 2002 wurde der Wagen von der Deutsche Bahn AG im Werk Zwickau/Sachsen, unter der Fabriknummer 2099, in den heutigen Wagen mit verschiebbarem Planenverdeck umgebaut. Interessant ist das die Drehgestelle nicht von der WU, sondern von der LHB - Linke-Hofmann-Busch GmbH in Salzgitter-Watenstedt sind.
Armin Schwarz
Fabrikschild der Waggon Union GmbH. Werk Siegen (1978, Fabriknummer 110656) an dem Drehgestell-Flachwagen mit verschiebbarem Planenverdeck und Lademulden für Coiltransporte, 31 80 4675 098-6 D-DB, der Gattung Shimmns-ttu 722, der DB Cargo AG am 19 Februar 2025 auf dem Rbf der KSW in Herdorf. Armin Schwarz
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit Drehrungen, 37 80 3947 001-8 D-DBG, der Gattung Res, der DB Bahnbau GmbH (noch als DBG - Deutsche Bahn Gleisbau GmbH eingestellt), ist am 14 August 2013 im Rbf Betzdorf/Sieg, gekuppelt mit dem Gleisarbeitsfahrzeug GAF 100 R/A (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 97 17 52 112 18-7), abgestellt
Der Wagen wurde 2008 vom bulgarischen Hersteller Transwagon AD in Burgas gebaut.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Länge der Ladefläche: 18.660 mm
Fußbodenhöhe der Ladefläche: 1.170 mm
Ladefläche: 51 m²
Eigengewicht: 25.100 kg
Max. Zuladung: 54,5 t (ab Streckenklasse C)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 100 km/h (leer)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Bremse: KE-GP (LL)
Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Die 111 112-9 (91 80 6111 112-9 D-DB) der DB Regio NRW ist mit fünf n-Wagen (ex Silberlinge), als Verstärkerzug für dem RE 9 - Rhein-Sieg-Express, am 14 Juli 2013 beim Hbf Siegen angestellt.
Die Lok wurde 1979 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 19844 gebaut, die elektrische Ausrüstung von Siemens. Sie wurde als 111 112-9 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Im Jahr 2022 wurde sie an die TRI Train Rental GbR (Eckental-Eschenau) verkauft, wo sie nun in der schönen Farbgebung blau/schwarz unter der Betreiberbezeichnung E 11 112 (91 80 6111 112-9 D-TRAIN) fährt. Ich hoffe es sind noch einige Jahre.
Die Lok besitzt eine Konventionelle-Wendezug-Steuerung (36-poliges Kabel) und eine Zeitmultiplexe-Wendezug-Steuerung (UIC-Kabel).
Armin Schwarz
Die 111 112-9 (91 80 6111 112-9 D-DB) der DB Regio NRW ist mit fünf n-Wagen (ex Silberlinge), als Verstärkerzug für dem RE 9 - Rhein-Sieg-Express, am 14 Juli 2013 beim Hbf Siegen angestellt.
Die Lok wurde 1979 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 19844 gebaut, die elektrische Ausrüstung von Siemens. Sie wurde als 111 112-9 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Im Jahr 2022 wurde sie an die TRI Train Rental GbR (Eckental-Eschenau) verkauft, wo sie nun in der schönen Farbgebung blau/schwarz unter der Betreiberbezeichnung E 11 112 (91 80 6111 112-9 D-TRAIN) fährt. Ich hoffe es sind noch einige Jahre.
Die Lok besitzt eine Konventionelle-Wendezug-Steuerung (36-poliges Kabel) und eine Zeitmultiplexe-Wendezug-Steuerung (UIC-Kabel).
Armin Schwarz
Zwei vierachsiger Drehgestellflachwagen mit Rungen, Stirnwandklappen und klappbaren Ladeschwellen, jedoch ohne Seitenwandklappen, hinten der 31 80 3907 116-8 D-DB und davor 31 80 3909 284-4 D-DB, beide der Gattung Rs 684 der DB Cargo AG, abgestellt am 13 Juli 2013 vor dem Werkstor der Saar Blankstahl in Burbach/Siegerland.
Diese Wagen wurden in den 1970er-Jahren gebaut. Mit einer Ladelänge von 18,50 m dienen diese Wagen zur Beförderung von schweren, langen Erzeugnissen der Eisen- und Stahlindustrie und Fertigbauteilen, Holz, Halbzeug, Fahrzeugen u.a.m. Für diese Transporte bieten wir Wagen in verschiedenen Ausstattungen an.
Der Wagen dient mit aufgeklappten Ladeschwellen zur Beförderung von schweren Walzprofilen und anderen sperrigen und schweren Gütern. Mit eingeklappten Ladeschwellen, also mit ebener Ladefläche, eignet er sich auch für die Beförderung schwerer Kettenfahrzeuge.
Vor den umlegbaren Stirnwandklappen sind je zwei absenkbare Rungen angeordnet. Der Wagen kann mit umgelegten Stirnwandklappen und abgesenkten Rungen gefahren werden. Die Höhe der umgelegten Stirnwandklappen über FO beträgt 38 mm. An jeder Längsseite des Wagens sind 8 Drehrungen angeordnet.
Der Fußboden besteht aus Kiefernbohlen mit den Abmessungen 70 x 180 mm. Er kann eine Radlast von 5,0 t aufnehmen. Im Fußboden sind 8 geteilte Ladeschwellen eingebaut. An einem Teil der Wagen ist in einem Drehgestell eine vom Boden aus bedienbarer Feststellbremse eingebaut. Die Wagen haben eine Klotzbremse mit stufenlos, selbsttätiger Lastabbremsung. Die Bremskraft wird für jedes Drehgestell einzeln gesteuert. In jedem Drehgestell befindet sich ein Wiegeventil WM 10 und ein Doppelbremszylinder. Das Steuerventil ist im Wagenuntergestell angeordnet.
TECHNISCHE DATEN:
Erstes Baujahr der z. Z. ältesten Wagen: 1968
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 in 2 Drehgestellen
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Achsabstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Eigengewicht: 25 bis 26 t
Höhe Fußboden über SOK: 1.260 mm
Höhe der Ladeschwelle über FO: 70 mm
Max. Ladelänge: 18.500 mm
Ladefläche: 51,3 m²
Maximale Ladegewicht: 54 t (ab Streckenklasse C)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser: R 35 m
Bremse: KE-GP-A (LL)
Bremssohle: IB 116
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Der zweiachsige normalspurige Güterwagen DB 862 805, der Gattung Omm 52, verladen auf dem ex HSB vierachsigen meterspurigen Rollwagen 99-20-53, der Gattung Rf 4, am 31 März 2013 beim Kleinbahnmuseum Selfkantbahn der IHS - Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V. in Schierwaldenrath.
Normalspuriger Güterwagen:
Der normalspurige Güterwagen DB 862 805 wurde 1958 von der Maschinenfabrik Esslingen unter der Fabriknummer 25125 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Seit 2000 ist er bei der Selfkantbahn, der Wagen ist Eigentum DB-Museum Nürnberg (DB AG) und eine Leihgabe an die IHS.
In den 50er Jahren stellten die offenen Güterwagen die größte Gruppe unter den Güterwagen dar. Sie wurden nicht nur zum Transport von Schüttgütern wie Sand, Kies und Kohle sondern auch für Holz, Maschinen und witterungsunempfindlichen Stückgütern eingesetzt. Die Entwicklung des vollständig geschweißten Omm 52 erfolgte hauptsächlich bei der Waggonfabrik Uerdingen, hierbei wurde Neuland betreten. Der Rahmen bestand nicht mehr wie gehabt aus Walzprofilen, sondern aus Blechen, die so zusammengeschweißt wurden, dass sie Hohlträger bilden. Die Seitenwände erhielten zwischen den Türsäulen und den Ecksäulen keine weiteren Wagenkastensäulen mehr. Sie bestehen nur aus einem abgekanteten Blech. Durch die starke Beanspruchung der Waggons wurde dieses mit der Zeit leicht nach außen gewölbt, so dass die Wände ausgebaucht wirken. Als Stirnwände wurden durch Daumenwellen gesicherte Kopfklappen eingebaut. Lediglich bei Wagen mit Handbremse wurde an der Bremserbühne eine feste Stirnwand (wie hier) eingebaut. So konnte hier nur die linke Stirnwand geöffnet werden. Von 1952 bis 1962 wurden insgesamt 14.919 Exemplare gebaut, die letzten Exemplare wurden bis 1986 genutzt.
Die Wagen laufen auf rollengelagerten Radsätzen der Bauart 88 mit gewalzten Vollrädern. Die Federung übernehmen achtlagige, 1.200 mm lange Blattfedern mit einem Querschnitt von 120 mm x 16 mm, auf die sich der Wagen über Doppelschakengehänge abstützt. Die Wagen ab 1954 sind mit einer Knorr Bremse (KE-G) ausgestattet.
Die Wagen haben eine durchgehende Zugeinrichtung mit normalem Zughaken und Schraubenkupplung. Es sind Ringfeder-Hülsenpuffer mit einer Endkraft von 350 kN montiert. Das Untergestell ist diagonalelastisch, ohne Diagonalstreben und aus Stahl der Güte St 52 hergestellt. Es besteht aus dicht verschweißten Hohlprofilen, die aus abgekanteten 5 bis 8 mm starken Blechen bestehen. An den Ecken sind Verstärkungen eingebaut. Dimensioniert ist das Untergestell für eine Achslast von 20 t und für einen Pufferdruck von 240 t. Einige Wagen besitzen einen um 500 mm verlängerten Rahmen über dem sich eine Bremserbühne befindet.Der Bremserstand ist mittels Schrauben an einem Kopfstück befestigt.
Die Seitenwände bestehen aus 3 mm dicken, auf der ganzen Länge nach außen profilierten Blechen und Hohlprofilen. Die Stirnwände sind als Kopfklappen ausgeführt, bestehen aus 4 mm dickem Stahlblech und sind ebenfalls nach außen profiliert. Aufgrund dieser Konstruktion konnte auf die sonst üblichen Seitenrungen verzichtet werden. Nur die zur Türaufhängung nötigen Türrungen sind vorhanden. Die zweiflügeligen Ladetüren haben eine Öffnungsweite von 1.800 mm. Aufgrund der fehlenden Seitenrungen neigen die Seitenwände der Wagen stark zum Ausbeulen. Im Laufe der Zeit bildeten sich rundliche Wände, bei denen die Knicke fast völlig verschwunden waren. Der Wagenboden ist zwischen den Langträgern mit 45 mm dicken Kiefernbohlen ausgelegt. Zwischen den Langträgern und den Seitenwänden sind 5 mm dicke Bleche verlegt.
Zu Beginn ihrer Einsatzzeit wurden die Wagen üblicherweise mit Schütt- und Stückgut beladen. Bedingt durch einen Wandel im Güterverkehr hin zu Spezialwagen zeichnete sich schon bald ein Überhang an offenen Wagen ab. Deshalb beschloss die DB, lediglich einen Teil ihrer offenen Wagen für einen längerfristigen Weiterbetrieb zu erhalten. Der Rest der Wagen bekam nur noch Bedarfsuntersuchungen und schied bald aus dem Betriebsdienst aus. Auch ein Teil der E 037 war davon betroffen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gattung: Omm 52 (ab 1965 E037, Gattungszahl 5044)
Länge über Puffer: 10.500 mm
Achsabstand: 5.400 mm
Länge der Ladefläche: 8.700 mm
Ladefläche: 24,1 m²
Eigengewicht: 9.990 kg
Max. Ladegewicht: 29 t ab Streckenklasse C
Der Schmalspur Rollwagen 99-20-53:
Der vierachsige 1.000 mm Rollwagen der Gattung Rf 4 wurde 1964 vom (RAW) Reichsbahnausbesserungswerk Jena, als DR 99-20-53 gebaut (andere Quellen schreiben 1959 vom VEB Waggonbau Niesky). Am 1. Februar 1993 übernahm die HSB mit Sitz in Wernigerode von der Deutschen Reichsbahn (DR) Anlagen, Fahrzeuge, Personal und fungiert seitdem als Eisenbahnverkehrs- (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU), so wurde auch dieser Rollwagen zum HSB 99-20-53 Rf 4, 1999 wurde er an die IHS verkauft und dort abgestellt, eine Inbetriebnahme ist für möglichst bald vorgesehen.
Auf den Schmalspurbahnen der ehemaligen DDR erfolgte der Güterverkehr fast ausschließlich mittels Rollwagen, auf denen regelspurige Güterwagen transportiert wurden. Mit der Wende/Wiedervereinigung und den Betriebsschließungen der folgenden Jahre schmolz das Güterverkehrsaufkommen auf einen Bruchteil.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Gattung: Rf 4
Länge über Puffer: 9.000 mm
Drehzapfenabstand: 6.300 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.000 mm
Länge der Ladefläche: 8.700 mm
Eigengewicht: 8.090 kg
Max. Ladegewicht: 40 t
Bremsausrüstung: bodenbedienbare Handbremse und Druckluftbremse
Armin Schwarz
Der vierachsige 72 m³ Drehgestell-Kesselwagen, 37 80 7879 449-2 D-VTG, der Gattung Zaes, der VTG Rail Europe GmbH (Hamburg), laut Gefahrguttafel 33/1267 beladen mit Rohöl, am 29 November 2025 im Zugverband bei der Zugdurchfahrt in Betzdorf/Sieg.
Die Bedeutung der Gattung Zaes:
Z = Kesselwagen
a = 4 Radsatz
e = mit Heizung
s = zugelassen für Züge bis 100 km/h Armin Schwarz
6-achsige Drehgestell-Flachwagen mit aufgesetzten Lademulden für Coils (Blechrollen), hier im Vordergrund 31 80 4871 100-2 D-DB, der Gattung Sahmms-t 710, der DB Cargo Deutschland AG, am 21 November 2025 im Zugverband bei der Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg, hier beladen mit 3 Warmband-Coils.
Auf den eigentlichen Drehgestell-Flachwagen (Schwerlastwagen) ist ein Ladegestell aufgesetzt, im dem sich 7 Lademulden für Coils befinden. Bei Bedarf kann das Ladegestell abgehoben werden und der Wagen kann so für andere Güter verwendet werden, dann würde der Wagen zur Gattung Samms 710. Früher wurden diese Wagen als Ssylms bzw. Sas 710 bezeichnet.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 6 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 16.400 mm
Drehzapfenabstand: 8.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm (2 × 1.700 mm)
Gesamter Radsatzstand: 11.800 mm
Ladelänge: 15.000 mm
Ladebreite in den Mulden (Sahmms-t): 2.450 mm
Max. Coil-Ø: 2.200 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) /120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht (RIV): 69,5 t ab Streckenklasse D (RIV)
Maximales Ladegewicht auf DB Netz: 84,5 t ab Streckenklasse CE
Eigengewicht: 35.240 kg
Achslast: 20 t
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 80 m
Bauart der Bremse: KE-GP (LL)
Bremssohle: IB 116
Handbremse: Ja (Fbr)
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV Armin Schwarz
Vierachsiger offener Drehgestell-Güterwagen (Hochbordwagen) 31 80 5377 910-0 D-AAEC, der Gattung Eanos-x 055, der VTG Schweiz GmbH (ex Ahaus Alstätter Eisenbahn Cargo AG) am 21 November 2025 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg.
Die Bedeutung der Gattung Eanos-x 055:
E = Offener Güterwagen der Regelbauart, seitenkippbar, mit flachem Boden
a = mit vier Radsätzen
n = mit vier Radsätzen höchste Lastgrenze über 60 t
o = nicht stirnkippbar
s = lauffähig bis 100 km/h (beladen, gemäß Lastgrenzraster)
Diese Eanos sind offene Drehgestellgüterwagen mit einem großen Laderaum, hohen Lastgrenzen und mit durchgehendem Obergurt, zwei doppelflügeligen Türen (1.800 x 1.800 mm) auf jeder Seite und Stahlfußboden ausgestattet.
Sie sind geeignet für die Beförderung vieler unterschiedlichster Güter sowohl in loser Schüttung (Schrott, Kohle, Erze, Steine und Erden) als auch in Stücken (Container, Schwarzbandcoils (Warmband-Coils), Rundholz oder Stahlhalbzeuge (Stabeisen/Brammen)). Außen an den Wagen angebrachte Ringe ermöglichen die sichere Befestigung von Netzen/Wagendecken zum Schutz nässeempfindlicher Güter und vor Windabtrag. Zur Sicherung von leichtem, losem Schrott sind unterhalb der Obergurte Haken zur Befestigung von Drahtabdeckungen angebracht. Dieser Ea-Wagen ist speziell für die großen Belastungen im Schrottverkehr mit verstärkten Wänden und Fußböden sowie Schutzeinrichtungen an den Bedienelementen ausgerüstet worden.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 15.740 mm
Drehzapfenabstand: 10.700 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestell-Bauart: Y 25 Lss
Ladelänge: 14.500 mm
Ladebreite: 2.720 mm
Ladehöhe: 2.100 mm
Ladefläche: 39,4 m²
Laderaum: 82,5 m³
Türöffnung/Längsseite: 2 Stück 1.800 × 1.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht ab Streckenklasse D: 65,0 t
Maximales Ladegewicht ab Streckenklasse CE: 59,0 t (auf DB Netz)
Eigengewicht: 24.450 kg
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 35 m
Bremse: KE-GP-A
Handbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Armin Schwarz
Vierachsiger zweimuldiger Drehgestell-Schüttgutkippwagen mit elektrohydraulischer Betätigung, 31 80 6770 466-4 D-DB, der Gattung Fans 128.2, der DB Cargo Deutschland AG, am 14 November 2025 im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg.
Der zweimuldige Drehgestell-Schüttgutkippwagen (Zweiseiten-Kastenkipper) ist für den Transport von feuchtigkeitsunempfindlichen Schüttgütern wie z.B. Splitt, Kies, Schotter, erdfeuchtem Sand, Bodenaushub oder Bauschutt vorgesehen. Der Wagen besitzt einen elektrohydraulischen Kippantrieb und eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS). Entwickelt und in Serie gebaut wurde der Kastenkipper vom FEW Fahrzeug- und Entwicklungswerk Blankenburg (Harz) der DB AG. Die Drehgestelle liefert das Werk Halle, die Wagenkästen fertigen das Werk Kaiserlautern und DWA Niesky.
Für den Einsatz als Einzelwagen, in Wagengruppen oder beim Massenschüttgut-Transport in Ganzzügen besitzt er eine autarke Wagentechnik, die eine von äußeren Energiequellen unabhängige Entladung ermöglicht. Das Schüttgut kann als Nah- oder Weitablage abgegeben werden. Das Schüttgut nach beiden Längsseiten gekippt werden. Der Wagen verfügt über zwei getrennt kippbare Mulden. Die Wagen haben eine Batterie die über Achsgeneratoren (hier im Bild am rechten Drehgestell) aufgeladen werden.
TENISCHE DATEN:
Erstes Lieferjahr: 1996
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 11.600 mm
Drehzapfenabstand: 6.580 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestell-Bauart: Y 25 Lsd 1 - 629
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Laderaum: 2 x 18,0 m³
Ladefläche: 2 × 12,0 m²
Höhe der Beladeöffnung: 3.512 mm
Kippwinkel des Kastens: 45°
Kippantrieb Energieversorgung: autark, über Batterie geladen über Achsgenerator
Kippantrieb Kapazitätsverbrauch pro Entladung: 5 bis 10 (Ah)
Kippbewegungen: über zwei Hydraulikzylinder je Kasten
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (leer) / 100 km/h (beladen)
Eigengewicht: 29.500 kg
Maximales Ladegewicht: 60,5 t (ab Streckenklasse D4), oder DB CM4 54,5 t
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE-GP-A (LL)
Bremssohle: IP 116
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Der Wagen ist zum Transport von witterungsunempfindlichem Schüttgut (mit einer max. Kantenlänge von 40 cm). Der Aufbau besteht aus zwei einzeln kippbaren Kästen mit einem Fassungsvermögen von je 18 m³, die wahlweise nach rechts oder links gekippt werden können. Dabei besteht die Möglichkeit, die Abwurfweite in zwei Stufen zu variieren; „nah“ für die Tiefbunkerentleerung und „weit“ für das ebenerdige Abkippen. Für die Bedienung des Wagens befinden sich an den Stirnwänden zwei diagonal angeordnete Bedientableaus. Der gesamte Kippvorgang erfolgt nach Vorwahl der gewünschten Funktion vollautomatisch. Die entsprechenden Magnetventile werden dabei elektrisch angesteuert. Bei Ausfall des elektrohydraulischen Kippantriebes (z.B. entladene Batterie) können mittels Handpumpe und Betätigung der Handnotbetätigung an der entsprechenden Wegeventilgruppe die Hydraulikzylinder bewegt werden. Eine detaillierte Anweisung für das Vorgehen bei Ausfall ist in jedem Wagen im Batteriekasten deponiert.
Armin Schwarz
Vierachsiger 71 m³ Drehgestell-Kesselwagen 37 80 7834 779-6 D-VTG, der Gattung Zacens, der VTG (Hamburg) vermietet an Henkel, am 11 November 2025 im Zugverband (Zugschluss), eingereiht in den sogenannten "Henkelzug", bei der Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg. Das Ladegut ist ein Flüssiger Stoff, kein Gefahrgut gem. RID.
TECHNISCHE DATEN (gem. Anschriften):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestelle)
Länge über Puffer: 16.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Eigengewicht: ca. 24.320 kg
Tankinhalt: 70.980 Liter (fast 70 m³)
Max. Ladegewicht: 65,6 t (Streckenklasse D), auf DB Gleisen 59,6 ab CM
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m
Bremse: KE-GP (K)
Bremssohle: Jurid 816 M
Verwendungsfähigkeit: TEN-GE
Tankcode: L4BH
L = Tank für Stoffe in flüssigem Zustand
4 = zutreffender Mindestprüfdruck in bar
B = Tank mit Bodenöffnungen mit 3 Verschlüssen für das Befüllen oder Entleeren
H = luftdicht verschlossener Tank
Max. Betriebsdruck: 3,0 bar Armin Schwarz
Die 111 059-2 (91 80 6111 059-2 D-DBMP) der DB InfraGO AG, ex DB Netz AG / DB Netz Instandhaltung – Fahrwegmessung am 21 Oktober 2025, mit einem Messzug der DB Systemtechnik GmbH (Minden/Westf.), im Hauptbahnhof Köln.
Der Zug bestand zudem aus dem Einheitsmesswagen D-DB 63 80 99-92 007-3 Dienstüm 313 und dem Steuerwagen D-DB 73 80 80-91 310-1 Bpmbdzf 296.3.
Der Steuerwagen ist ein ehemaliger 2. Klasse behindertengerechter InterCity-Steuerwagen mit Fahrradabteil, heute mit Messarbeitsplätzen. Insgesamt sollen fünf dieser Steuerwagen von der DB Systemtechnik übernommen worden sein. Dieser Wagen wurde 1990 vom Raw Halberstadt unter der Fabriknummer 90.Bm167 und als D-DR 51 50 21-80 078-1 der Gattung Bm 2180 eingereiht. Zum 01.01.1994 ging er als D-DB 51 80 21-80 078-5 Bom 281.1 in den Bestand der DB AG über. 1999 wurde er im PFA Weiden (Partner für Fahrzeugausstattung GmbH) zum InterCity-Steuerwagen D-DB 73 80 80-90 110-6 Bpmbdzf 297.3 der DB Fernverkehr AG umgebaut. Der Steuerwagen, 2. Klasse, behindertengerecht, mit Fahrradabteil wurde 2002 zum D-DB 73 80 80-91 310-1 Bpmbdzf 296.3 umgebaut, von 2006 im „München-Nürnberg-Express“ im Einsatz bis er 2021 an die DB Systemtechnik. Heute beherbergt der Steuerwagen hinter dem Führerstand nun 3 Messarbeitsplätze. Der Wagen findet im Wendezugbetrieb bis 200 km/h auf dem Netz der Deutschen Bahn AG als eigenständiger Messwagen oder in Verbindung mit Einheitsmesswagen Verwendung. Der Wagen hat die RIC Zulassung für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.
Der Einheitsmesswagen wurde 1976 von MBB (ex WMD - Waggon- und Maschinenbau GmbH Donauwörth) unter der Fabriknummer 09036 als Einheitsmeßwagen der Gattung Dienstüm 313. Die Wagen entsprachen in der technischen Ausführung und Fahrleistungen den DB Reisezugwagen und waren für Höchstgeschwindigkeiten bis 300 km/h zugelassen. Alle Dienstüm 313 waren mit einer Grund-Messausrüstung ausgestattet, die aus einer digitalen Geschwindigkeits-, Weg- und Zeitmesseinrichtung, einer Analogregistrierung, Zug-Druckkraft-Messgeräten und einer Mess- und Meldeanlage für die Achslagertemperatur bestand.
In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn entwickelte und fertigt MBB Einheitsmesswagen für Schnellfahrversuche bis 300 km/h. Bei gleicher Grundkonzeption und entsprechender Ausrüstung werden die Fahrzeuge für Fahrleitungs- und Leistungsmessungen eingesetzt.
Folgende Untersuchungen sind durchführbar:
• Laufverhalten der Schienenfahrzeuge bei 200 km/h und mehr,
• aerodynamisches Verhalten bei Zugbegegnungen und Vorbeifahrt an Bauwerken,
• Geräuschentwicklung,
• Bremswirkung,
• Zugkraftmessung,
• Überprüfung des Oberbaus,
• Leistungsmessung, sowie
• das Verhalten der Fahrleitung und Stromabnehmer bei 200 km/h und mehr.
Die Messwagen entsprechen den Bestimmungen für den internationalen Verkehr, den Vorschriften und technischen Lieferbedingungen der Deutschen Bundesbahn, den UIC- und RIC-Vorschriften und sind somit in vielen europäischen Länder zugelassen.
Der Wagenkasten besteht aus einer robusten Schweißkonstruktion in Profilbauweise aus Stahl in der Güte St 37 bzw. St 52. Die Ausführung und Ausstattung entspricht dem bei deutschen Reisezugwagen mit hohem Komfort. Schalldämmung und Wärmeisolierung, erschütterungsfreier Einbau von Verkleidungen, Wänden, Decken und Schränken, wartungsleichte und verschleißarme Bauteile sowie zweckmäßige Gestaltung der Arbeits- und Wohnräume standen bei der Konzipierung des wagenbaulichen Teils im Vordergrund.
Die Messwagen sind in folgende Räume aufgeteilt:
- Führerstand 1 (Hauptführerstand),
- Dieselraum,
- Material- und Werkzeuglager, Werkstatt,
- Messraum,
- Auswerteraum,
- Wohn- und Schlafkabine mit Waschgelegenheit,
- Küche mit elektr, Kocher, Spülbecken u. Kühlschrank,
- WC mit Waschgelegenheit,
- Garderobe,
- Führerstand 2.
Die beiden Führerstände an den Kopfenden sind mit Kontrollgeräten und einer Gegensprechanlage zur Verbindung mit dem Lokführer ausgerüstet.
Im Werkstattraum sind die Schaltschränke für Hoch- und Niederspannung sowie für die Klimaanlage untergebracht. Eine Werkbank vervollständigt die Ausstattung. Im Messraum sind Stahlschränke für die Messausrüstung, die mit der installierten Standard-E-Ausstattung verdrahtet werden kann, eingebaut.
Alle Wagen dieser Bauart sind mit einer Grund-Messausrüstung ausgestattet, die aus einer digitalen Geschwindigkeits-, Weg- und Zeitmesseinrichtung, einer Analogregistrierung, Zug-Druckkraft-Messgeräten und einer Mess- und Meldeanlage für die Achslagertemperatur besteht. Eine Besprechungsanlage mit Vielfachgegensprechtechnik ermöglicht die Kommunikation innerhalb des Messwagens.
Der Auswerteraum ist mit einer Eckbank, einem Tisch und Sesseln eingerichtet.
TECHNISCHE DATEN des Einheitsmesswagen D(Mess)m 313.0:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 26.400 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Laufraddurchmesser: 950 mm (neu)
Drehgestelle: Bauart Minden- Deutz, schwer
Dienstgewicht: 61,5 t
Zul. Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Armin Schwarz
Recht neuer, vierachsiger offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit Schwerkraft Entladung (Selbstentladewagen), 37 80 6985 341-4 D-GATXD, der Gattung Faccns (GATX Typ 8548) der GATX Rail Germany GmbH, am 04 November 2025 eingereiht im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen/Sieg.
Der 4-achsige Wagen der Gattung Faccns mit einem G1 Lichtraumprofil und reduzierter Länge wird für den Transport von Schüttgütern mit einer Korngröße von min. 4mm (bzw. > 4mm), wie z.B. Kies, Splitt und Schotter eingesetzt. Die Auslaufschächte (Rutschen) können variabel eingestellt werden. So kann der Trichterinhalt sowohl neben den Schienen, als auch direkt zwischen den Schienen entladen werden. Die Entladung erfolgt per Schwerkraft, die Schieber werden über pneumatische Zylinder geöffnet. Die Neigung der Trichterwände beträgt 45°. Das Ladevolumen beträgt 48 m³.
ANMERKUNG:
Für eine flexible europaweite Einsetzbarkeit ist der Wagen für das Lichtraumprofil G1 ausgelegt. Der Wagen ist außerdem mit einem Zusatzluftbehälter ausgestattet, der eine autarke Betätigung der Entladeklappen ermöglicht. Darüber hinaus sind die Faccns-Wagen mit dem Kompaktbremssystem CFCB ausgestattet
TENISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 11.580 mm
Drehzapfenabstand: 6.780 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Äußere Breite: 3.125 mm
Höhe über S.O.: 4.098
Laderaum: 48 m³
Beladeöffnung: 10.230 x 1.600 mm
Breite der Entladeschurren: 700 mm
Höhe der Schurre über S.O.: 680 mm
Entladeklappen: 4
Entladesystem: pneumatisch
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Eigengewicht: 20.800 kg
Maximales Ladegewicht: 69,2 t (ab Streckenklasse D4)
Bauart der Bremse: KE-GP-A (K)
Bremssohle: C 810
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 35 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GE (G1)
Armin Schwarz
Vierachsiger offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit Schwerkraft Entladung (Selbstentladewagen), 37 80 6985 008-8 D-GATXD, der Gattung Faccns (GATX Typ 8549) der GATX Rail Germany GmbH, am 04 November 2025 eingereiht im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Kirchen/Sieg.
Dieser ("weiße") Wagen unterschiedet sich von den neuen Wagen in "kiwigrün" (Faccn(pp)s / GATX Typ 8548). Im Vergleich zu den neuen kiwigrünen Faccns-Wagen (GATX Typ 8548) der GATX-Flotte haben diese Wagen ein um eine Tonne höheres Eigengewicht (21,5 t) und sind 1,1 m länger (12,68 m Länge). Mit einem Ladevolumen von 49 m³ können sie zwar 1 m³ mehr laden, besitzen dafür aber das größere Fahrzeugbegrenzungslinie (Profil) G2.
Der 4-achsige Wagen der Gattung Faccns, mit einem G2 Lichtraumprofil, wird für den Transport von Schüttgütern mit einer Korngröße von min. 4mm (bzw. > 4mm), wie z.B. Kies, Splitt und Schotter eingesetzt. Die Entladung erfolgt per Schwerkraft, die Schieber werden über pneumatische Zylinder geöffnet. Der Wagen ist außerdem mit einem Zusatzluftbehälter ausgestattet, der eine autarke Betätigung der Entladeklappen ermöglicht. Das max. Ladevolumen beträgt 49 m³. Die Wagen sind für das Lichtraumprofil G2 ausgelegt und sind so nicht europaweit einsetzbar.
TENISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 12.680 mm
Drehzapfenabstand: 7.880 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Äußere Breite: 3.125 mm
Höhe über S.O.: 4.185 mm
Laderaum: 49 m³
Beladeöffnung: 10.252 x 2.000 mm
Breite der Entladeschurren: 1.000 mm
Höhe der Schurre über S.O.: 326 mm
Entladeklappen: 4
Entladesystem: pneumatisch
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Eigengewicht: 21.300 kg
Maximales Ladegewicht: 68,7 t (ab Streckenklasse D4)
Bauart der Bremse: KE-GP-A (K)
Bremssohle: C 810
Kleinster bef. Gleisbogenradius: R 75 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN-GW (G2)
Armin Schwarz
Der vierachsige Drehgestell-Druckgaskesselwagen (Flüssiggas-Kesselwagen für Chlor / Schwefeldioxid), 33 80 7809 254-5 D-VTG, der Gattung Zagns, der VTG AG (Hamburg), laut Anschrift und Gefahrguttafel (265/1017) beladen mit Chlor, am 29 Oktober 2025 im Zugverband bei der Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg.
Der Wagen wurde von 2006 von dem slowakischen Güterwagenhersteller Tatravagónka a.s. in Poprad gebaut.
Diese Wagen sind speziell für den Transport von Schwefeldioxid und Chlor bestimmt (Stoffe der Klassen 2TC und 2TOC nach RID). Die Befüllung und Entleerung geschieht von oben, durch Phönix-Ventile der Bauart 309.40 (DN40/PN25). Dies ist eine Tankwagenventil-Kombination mit pneumatisch betätigtem Schnellschlussventil mit Faltenbalg und federbelastetem Kugelrückschlagventil.
An Sicherheitseinrichtungen besitzen die Wagen einen Überpufferungsschutz TE25 (Tankschutzschild), verriegelbare eine Ventilschutzhaube auf dem Tankscheitel, sowie Crashpuffer.
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Zagns (VTG Bez. G75.053D)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 14.070 mm
Drehzapfenabstand: 9.030 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestelltyp: Y25Ls1-K
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Eigengewicht: 26.700 kg
Nutzlast: 63,3 t ab Streckenklasse D, auf DB-Netz ab CM 57,3 t
Gesamtvolumen: 52.850 Liter
Behälterwerkstoff: Normalstahl (ESTE 460 bzw. P460/630NL2), 10,5 mm dick
Durchmesser des Kessels: 2 500 mm
Tankcode: P22DH
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 35 m
Bremse: KG-GP-A (LL)
Handbremse: Ja, auf Bremserbühne
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Die Bedeutung der Gattung Zagns:
Z = Kesselwagen
a = 4 Radsätze
g = für verdichtete, verflüssigte oder unter Druck gelösten Gasen
n = bei vier Radsätzen höchste Lastgrenze über 60 t
s = zugelassen für Züge bis 100 km/h (beladen)
Die Bedeutung vom Tankcode:
P =Tank für verflüssigte oder unter Druck gelöste Gase
22 = Mindestberechnungsdruck 22 bar
D = Tank mit obenliegenden Öffnungen ohne Öffnungen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
H = luftdicht verschlossener Tank
Armin Schwarz
Der vierachsige Drehgestell-Druckgaskesselwagen (Flüssiggas-Kesselwagen für Chlor / Schwefeldioxid), 33 80 7809 254-5 D-VTG, der Gattung Zagns, der VTG AG (Hamburg), laut Anschrift und Gefahrguttafel (265/1017) beladen mit Chlor, am 29 Oktober 2025 im Zugverband bei der Zugdurchfahrt in Kirchen/Sieg.
Der Wagen wurde von 2006 von dem slowakischen Güterwagenhersteller Tatravagónka a.s. in Poprad gebaut.
Diese Wagen sind speziell für den Transport von Schwefeldioxid und Chlor bestimmt (Stoffe der Klassen 2TC und 2TOC nach RID). Die Befüllung und Entleerung geschieht von oben, durch Phönix-Ventile der Bauart 309.40 (DN40/PN25). Dies ist eine Tankwagenventil-Kombination mit pneumatisch betätigtem Schnellschlussventil mit Faltenbalg und federbelastetem Kugelrückschlagventil.
An Sicherheitseinrichtungen besitzen die Wagen einen Überpufferungsschutz TE25 (Tankschutzschild), verriegelbare eine Ventilschutzhaube auf dem Tankscheitel, sowie Crashpuffer.
TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Zagns (VTG Bez. G75.053D)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 14.070 mm
Drehzapfenabstand: 9.030 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Drehgestelltyp: Y25Ls1-K
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Eigengewicht: 26.700 kg
Nutzlast: 63,3 t ab Streckenklasse D, auf DB-Netz ab CM 57,3 t
Gesamtvolumen: 52.850 Liter
Behälterwerkstoff: Normalstahl (ESTE 460 bzw. P460/630NL2), 10,5 mm dick
Durchmesser des Kessels: 2 500 mm
Tankcode: P22DH
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 35 m
Bremse: KG-GP-A (LL)
Handbremse: Ja, auf Bremserbühne
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Die Bedeutung der Gattung Zagns:
Z = Kesselwagen
a = 4 Radsätze
g = für verdichtete, verflüssigte oder unter Druck gelösten Gasen
n = bei vier Radsätzen höchste Lastgrenze über 60 t
s = zugelassen für Züge bis 100 km/h (beladen)
Die Bedeutung vom Tankcode:
P =Tank für verflüssigte oder unter Druck gelöste Gase
22 = Mindestberechnungsdruck 22 bar
D = Tank mit obenliegenden Öffnungen ohne Öffnungen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
H = luftdicht verschlossener Tank
Armin Schwarz
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