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Nun fahren auch ICE auf der Siegstrecke (KBS 460), zwischen Siegen und Köln, auch wenn die Züge sehr kurz sind und nur in einer Richtung fahren können.

(ID 855295)


Nun fahren auch ICE auf der Siegstrecke (KBS 460), zwischen Siegen und Köln, auch wenn die Züge sehr kurz sind und nur in einer Richtung fahren können. 
Der ICE 1-Triebkopf 401 051-8 (93 80 5401 051-8 D-DB) mit dem 1. Klasse ICE1-Mittelwagen 801 047-2 (93 80 5801 047-2 D-DB / Wagen 11 vom Tz 0158 „Gütersloh“, beide der DB Fernverkehr AG, fahren am 18. Juli 2024 durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln.

Nochmals einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.

Der Mittelwagen (Gattung Avmz ) sah recht frisch (wie neu) aus, obwohl er bereits 1991 von DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) unter der Fabriknummer 89774 gebaut wurde. Der Triebkopf 401 051-8 wurde 1990 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach  unter der Fabriknummer 19975 gebaut, der elektrische Teil wurde von SIEMENS geliefert.

Die Erste-Klasse-Wagen (Baureihe 801)
Die Wagen verfügten bei ihrer Auslieferung über zwei Großraumbereiche mit 2+1-Bestuhlung sowie drei geschlossene Abteile mit je fünf Sitzplätzen. Insgesamt standen 48 Sitzplätze in diesen Wagen zur Verfügung. An die Abteile schloss sich zum Wagenübergang hin eine Toilette an. Im Bereich zum Wagenübergang befanden sich auch drei Schauvitrinen, Schließfächer und verschiedene Mülleimer. Die beiden Großraumbereiche wurden durch einen Garderobenbereich getrennt. Der Sitzabstand (Reihenbestuhlung) lag bei 1.114 Millimetern, die Breite des Mittelgangs bei 636 Millimetern. Sitzbreite betrug 500 Millimetern. Im Zuge der ersten ICE-1-Serie (41 Triebzüge) wurden 105 Wagen dieser Gattung bestellt.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 105 (erste Serie)
Achsformel:  2’2’
Gattung: Avmz
Länge: 26.400 mm
Breite: 3.020 mm
Leergewicht: 52 t (vor Umbau)
Dienstgewicht: 52,8 t (vor Umbau, einschl. 800 l Wasser)
Sitzplätze: 56 (nach Umbau) / 48 (vor Umbau)
Fußbodenhöhe: 1.210 mm
Klassen: 1

Nun fahren auch ICE auf der Siegstrecke (KBS 460), zwischen Siegen und Köln, auch wenn die Züge sehr kurz sind und nur in einer Richtung fahren können.
Der ICE 1-Triebkopf 401 051-8 (93 80 5401 051-8 D-DB) mit dem 1. Klasse ICE1-Mittelwagen 801 047-2 (93 80 5801 047-2 D-DB / Wagen 11 vom Tz 0158 „Gütersloh“, beide der DB Fernverkehr AG, fahren am 18. Juli 2024 durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln.

Nochmals einen lieben Gruß an den netten Lokführer zurück.

Der Mittelwagen (Gattung Avmz ) sah recht frisch (wie neu) aus, obwohl er bereits 1991 von DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) unter der Fabriknummer 89774 gebaut wurde. Der Triebkopf 401 051-8 wurde 1990 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 19975 gebaut, der elektrische Teil wurde von SIEMENS geliefert.

Die Erste-Klasse-Wagen (Baureihe 801)
Die Wagen verfügten bei ihrer Auslieferung über zwei Großraumbereiche mit 2+1-Bestuhlung sowie drei geschlossene Abteile mit je fünf Sitzplätzen. Insgesamt standen 48 Sitzplätze in diesen Wagen zur Verfügung. An die Abteile schloss sich zum Wagenübergang hin eine Toilette an. Im Bereich zum Wagenübergang befanden sich auch drei Schauvitrinen, Schließfächer und verschiedene Mülleimer. Die beiden Großraumbereiche wurden durch einen Garderobenbereich getrennt. Der Sitzabstand (Reihenbestuhlung) lag bei 1.114 Millimetern, die Breite des Mittelgangs bei 636 Millimetern. Sitzbreite betrug 500 Millimetern. Im Zuge der ersten ICE-1-Serie (41 Triebzüge) wurden 105 Wagen dieser Gattung bestellt.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 105 (erste Serie)
Achsformel: 2’2’
Gattung: Avmz
Länge: 26.400 mm
Breite: 3.020 mm
Leergewicht: 52 t (vor Umbau)
Dienstgewicht: 52,8 t (vor Umbau, einschl. 800 l Wasser)
Sitzplätze: 56 (nach Umbau) / 48 (vor Umbau)
Fußbodenhöhe: 1.210 mm
Klassen: 1

Armin Schwarz 18.07.2024, 729 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 10/1, ISO500, Brennweite: 40/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
Stefan Wohlfahrt 21.7.2024 16:42

Hallo Armin,
ein toller "kurz-ICE"!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 21.7.2024 18:46

Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Eingereiht als Wagen 8 in den ICE 1 – Tz 120 „Lüneburg“ der Buckel- Speisewagen bzw. das Bordrestaurant 804 026-3 (93 80 5804 026-3 D-DB) am 11. Juni 2022 im Hauptbahnhof Frankfurt am Main. 

Im Hintergrund das ehemalige Frankfurt (Main) Hbf Fpf, auch als U-Boot bekannt. Bei der Inbetriebnahme 1957 war das Stellwerk Fpf im Frankfurter Hauptbahnhof absolute Spitzentechnologie im Stellwerksbau mit Fernsteuerung der umliegenden Betriebsstellen, Zugnummernmeldeanlage und automatischer Zugsteuerung. Wegen veralteter Technik und altersbedingter Materialersprödungen der Kabel wurde die Anlage 2005 nach fast fünf Jahrzehnten abgeschaltet. Die Steuerung erfolgt seither über moderne Elektronische Stellwerke (ESTW).

Der Speisewagen: 
Der Speisewagen (Baureihe 804, auch als Bordrestaurant bezeichnet), nimmt insgesamt 40 Sitzplätze auf. Auf der zur ersten Klasse hingewandten Seite werden Gäste in einem Sitzplatzbereich von 24 Sitzplätzen in 2+1-Bestuhlung an acht Tischen bedient. Zur Wagenmitte schließt sich daran eine Küche (Galley) mit einem 70 Zentimeter breiten Gang für das Küchenpersonal an, die in eine Ausgabetheke für das BordBistro (ehemals auch Bord-Treff) übergeht. In diesem Selbstbedienungsbereich können bis zu 16 Reisende einen Sitz- sowie 10 Reisende einen Stehplatz finden.

Markantes Erkennungsmerkmal des Speisewagens im Zugverband ist das gegenüber den übrigen Reisezugwagen um rund 45 Zentimeter erhöhte Dach. Anfangs zur Betonung des Wagens im Zugverband gedacht, wurden diese Oberlichter später zur Unterbringung zusätzlicher technischer Geräte in der Küche genutzt. Im Gegensatz zu allen anderen Wagen verfügt der Speisewagen nicht über Ein- und Ausstiegstüren für Reisende, jedoch über eine Ladetür im Bereich der Küche, die nur von innen bedient werden kann.

Im Zuge des seit 2005 laufenden Modernisierungsprogramms wurde die Galley des Speisewagens umgestaltet und mit Mikrowelle, Container-Stellplätzen sowie einer neuen Kaffeemaschine für verschiedene Heißgetränke ausgerüstet.

Im Zuge der ersten ICE-1-Serie bestellte die Deutsche Bundesbahn 41 Wagen dieser Gattung (WSmz). Vor Betriebsaufnahme der ICE-1-Züge war erwogen worden, bei Überlastung des Restaurantbereiches die Bedienung auf die Tische des benachbarten Erste-Klasse-Wagens auszudehnen.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl: 59 (gebaut 60)
Achsformel:  2’2’
Gattung: WSmz
Achsformel: 2’2’
Länge: 26.400 mm
Breite: 3.020 mm
Höhe: 4.295 mm
Sitzplätze: 	40
Fußbodenhöhe: 1.210 mm
Eingereiht als Wagen 8 in den ICE 1 – Tz 120 „Lüneburg“ der Buckel- Speisewagen bzw. das Bordrestaurant 804 026-3 (93 80 5804 026-3 D-DB) am 11. Juni 2022 im Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Im Hintergrund das ehemalige Frankfurt (Main) Hbf Fpf, auch als U-Boot bekannt. Bei der Inbetriebnahme 1957 war das Stellwerk Fpf im Frankfurter Hauptbahnhof absolute Spitzentechnologie im Stellwerksbau mit Fernsteuerung der umliegenden Betriebsstellen, Zugnummernmeldeanlage und automatischer Zugsteuerung. Wegen veralteter Technik und altersbedingter Materialersprödungen der Kabel wurde die Anlage 2005 nach fast fünf Jahrzehnten abgeschaltet. Die Steuerung erfolgt seither über moderne Elektronische Stellwerke (ESTW). Der Speisewagen: Der Speisewagen (Baureihe 804, auch als Bordrestaurant bezeichnet), nimmt insgesamt 40 Sitzplätze auf. Auf der zur ersten Klasse hingewandten Seite werden Gäste in einem Sitzplatzbereich von 24 Sitzplätzen in 2+1-Bestuhlung an acht Tischen bedient. Zur Wagenmitte schließt sich daran eine Küche (Galley) mit einem 70 Zentimeter breiten Gang für das Küchenpersonal an, die in eine Ausgabetheke für das BordBistro (ehemals auch Bord-Treff) übergeht. In diesem Selbstbedienungsbereich können bis zu 16 Reisende einen Sitz- sowie 10 Reisende einen Stehplatz finden. Markantes Erkennungsmerkmal des Speisewagens im Zugverband ist das gegenüber den übrigen Reisezugwagen um rund 45 Zentimeter erhöhte Dach. Anfangs zur Betonung des Wagens im Zugverband gedacht, wurden diese Oberlichter später zur Unterbringung zusätzlicher technischer Geräte in der Küche genutzt. Im Gegensatz zu allen anderen Wagen verfügt der Speisewagen nicht über Ein- und Ausstiegstüren für Reisende, jedoch über eine Ladetür im Bereich der Küche, die nur von innen bedient werden kann. Im Zuge des seit 2005 laufenden Modernisierungsprogramms wurde die Galley des Speisewagens umgestaltet und mit Mikrowelle, Container-Stellplätzen sowie einer neuen Kaffeemaschine für verschiedene Heißgetränke ausgerüstet. Im Zuge der ersten ICE-1-Serie bestellte die Deutsche Bundesbahn 41 Wagen dieser Gattung (WSmz). Vor Betriebsaufnahme der ICE-1-Züge war erwogen worden, bei Überlastung des Restaurantbereiches die Bedienung auf die Tische des benachbarten Erste-Klasse-Wagens auszudehnen. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 59 (gebaut 60) Achsformel: 2’2’ Gattung: WSmz Achsformel: 2’2’ Länge: 26.400 mm Breite: 3.020 mm Höhe: 4.295 mm Sitzplätze: 40 Fußbodenhöhe: 1.210 mm
Armin Schwarz

Der ICE 1 – Tz 120 „Lüneburg“, geführt von dem Triebkopf 401 019-5 (93 80 5401 019-5 D-DB) und hier am Zugschluss 401 520-2 (93 80 5401 520-2D-DB) verlässt am 11 Juni 2022 den Hauptbahnhof Frankfurt am Main. 

Im Hintergrund das ehemalige Frankfurt (Main) Hbf Fpf, auch als U-Boot bekannt. Bei der Inbetriebnahme 1957 war das Stellwerk Fpf im Frankfurter Hauptbahnhof absolute Spitzentechnologie im Stellwerksbau mit Fernsteuerung der umliegenden Betriebsstellen, Zugnummernmeldeanlage und automatischer Zugsteuerung. Wegen veralteter Technik und altersbedingter Materialersprödungen der Kabel wurde die Anlage 2005 nach fast fünf Jahrzehnten abgeschaltet. Die Steuerung erfolgt seither über moderne Elektronische Stellwerke (ESTW).
Der ICE 1 – Tz 120 „Lüneburg“, geführt von dem Triebkopf 401 019-5 (93 80 5401 019-5 D-DB) und hier am Zugschluss 401 520-2 (93 80 5401 520-2D-DB) verlässt am 11 Juni 2022 den Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Im Hintergrund das ehemalige Frankfurt (Main) Hbf Fpf, auch als U-Boot bekannt. Bei der Inbetriebnahme 1957 war das Stellwerk Fpf im Frankfurter Hauptbahnhof absolute Spitzentechnologie im Stellwerksbau mit Fernsteuerung der umliegenden Betriebsstellen, Zugnummernmeldeanlage und automatischer Zugsteuerung. Wegen veralteter Technik und altersbedingter Materialersprödungen der Kabel wurde die Anlage 2005 nach fast fünf Jahrzehnten abgeschaltet. Die Steuerung erfolgt seither über moderne Elektronische Stellwerke (ESTW).
Armin Schwarz

Geführt von dem ICE 1-Triebkopf 401 005-4 (93 80 5401 005-4 D-DB) fährt am 22 Juli 2026, der leere ICE 1 LDV-Kurzzug (9 Mittelwagen) Tz 116 „Pforzheim“ wohl auf Überführungsfahrt, auf der Siegstrecke (KBS 460) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Ein LDV-Kurzzug ist ein modernisierter ICE-1-Triebzug (2. Modernisierung 2020) der DB Fernverkehr AG, der im Rahmen der Lebensdauerverlängerung (LDV) von ursprünglich 12 auf 9 Mittelwagen verkürzt wurde.

Hier der Triebkopf 401 005-4, der eigentlich nicht dem Tz 116 „Pforzheim“ zugeordnet ist, wurde 1989 von Thyssen-Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32924 gebaut, der elektrische Teil ist von der ABB Ltd - Asea Brown Boveri. Welcher Triebkopf am Zugschluss war konnte ich nicht erkennen.
Geführt von dem ICE 1-Triebkopf 401 005-4 (93 80 5401 005-4 D-DB) fährt am 22 Juli 2026, der leere ICE 1 LDV-Kurzzug (9 Mittelwagen) Tz 116 „Pforzheim“ wohl auf Überführungsfahrt, auf der Siegstrecke (KBS 460) durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Ein LDV-Kurzzug ist ein modernisierter ICE-1-Triebzug (2. Modernisierung 2020) der DB Fernverkehr AG, der im Rahmen der Lebensdauerverlängerung (LDV) von ursprünglich 12 auf 9 Mittelwagen verkürzt wurde. Hier der Triebkopf 401 005-4, der eigentlich nicht dem Tz 116 „Pforzheim“ zugeordnet ist, wurde 1989 von Thyssen-Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32924 gebaut, der elektrische Teil ist von der ABB Ltd - Asea Brown Boveri. Welcher Triebkopf am Zugschluss war konnte ich nicht erkennen.
Armin Schwarz

Der ICE 1 – Tz 106 „Itzehoe“ ein Langzug mit 12 Mittelwagen (2006 bis 2025) und den Triebköpfen 401 006 und 401 506 am 06 Juni 2019 im Hauptbahnhof München.
Der ICE 1 – Tz 106 „Itzehoe“ ein Langzug mit 12 Mittelwagen (2006 bis 2025) und den Triebköpfen 401 006 und 401 506 am 06 Juni 2019 im Hauptbahnhof München.
Armin Schwarz