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Von der Tenderseite, die Dampflokomotive HSM 89  Nestor , später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.   

Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme.

HSM 89  Nestor  ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.
Von der Tenderseite, die Dampflokomotive HSM 89 "Nestor", später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme. HSM 89 "Nestor" ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.
Armin Schwarz

Deteilbild Dampflokomotive HSM 89  Nestor , später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.   

Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme.

HSM 89  Nestor  ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.
Deteilbild Dampflokomotive HSM 89 "Nestor", später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme. HSM 89 "Nestor" ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.
Armin Schwarz

Die Dampflokomotive HSM 89  Nestor , später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.   

Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme.

HSM 89  Nestor  ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.

In den frühen Tagen war die HSM die einzige Eisenbahngesellschaft in den Niederlanden, die ihren Lokomotiven immer einen Namen sowie eine Nummer gab. Der Nestor zum Beispiel wurde auch die Zahl 89 zugewiesen. Trotz der Tatsache, dass es immer als  Der Nestor  bezeichnet wurde, zeigt das Namensschild nur  Nestor . Diese Serie von Lokomotiven wurde  Tenners  genannt, weil sie mit Dampfdruck in Höhe von 10 Atmosphären umgehen konnten. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Lokomotivserie ist, dass der Führerstand der aus Holz und nicht aus Metall besteht. Ihre Lokführer und Heizer wurden daher manchmal  Woonwagenbewoners  genannt, was ungefähr  Caravan-Bewohner  bedeutet. Metallstangen, die als Schienenwächter bekannt sind, wurden an der Vorderseite der Rahmenplatten befestigt. Der Lokführer konnte Besen zu diesen Wachen montieren, um die Schienen unter verschneiten Bedingungen zu räumen. Wie alle Lokomotiven hat der Nestor auch Fetttöpfe montiert. Diese Töpfe wären mit Fett und Garn gefüllt oder gefühlt, um die Achsen zu schmieren.

HSM
Mit dem Ausbau einer Eisenbahnlinie und der Eröffnung einer weiteren 1879 wurde die Notwendigkeit, ihre Sammlung von Lokomotiven zu erweitern, deutlich und bestellte 29 dieser Maschinen in Borsig. Sie waren 74-82, 89-98 und 116-125 nummeriert, weil die HSM Lokomotiven anhand des Empfangsauftrags nummerierte. Die Serie hieß EOS - JORDAENS, die Namen von 74 und 125. Trotz der Namensschilder, die nur einen Namen haben, wurden sie in der Sprache immer als Der Name bezeichnet (z. B.  Der Nestor  statt  Nestor ).

Bei ihrer Ankunft erhielten verschiedene ältere Lokomotiven weniger wichtige Arbeiten, die noch ältere Lokomotiven aus dem Dienst zogen. Mit der Ankunft neuer Sharp Stewart-Lokomotiven im Jahr 1890 wurden die EOS - JORDAENS auf sekundäre, weniger wichtige Aufgaben reduziert, wie sie es zuvor bei älteren Lokomotiven getan hatten. Sie arbeiteten in den Depots Almelo, Amsterdamer Hauptbahnhof, Apeldoorn, Haarlem und Zutphen und den meisten großen Stationen entlang einer Linie nach Osten nach Westen mitten im Land. Später verteilten sie sich noch mehr auf andere HSM-Depots, die immer mehr auf Rangierarbeiten reduziert wurden.

NS
Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM beziehungsweise HIJSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die EOS - JORDAENS zu NS 1001 - 1029 nummeriert. Die NS vergrößerte auch die Fenster in der Kabine.

Bis 1923 befanden sich acht von ihnen am Hauptbahnhof Utrecht, der vor der Fusion ausschließlich Staatsspoorwegen-Gebiet war. Sie wurden ausschließlich zum Rangieren verwendet. In Amersfoort waren fünf weitere mit der gleichen Arbeit und in Winterswijk, vier, obwohl diese vier auch Züge zu einigen nahe gelegenen Bahnhöfen fuhren. 1924 wurde jedoch die Mehrheit der NS-1000 in die westlichsten Depots, einschließlich Apeldoorn, verlegt.

Elf der Baureihe wurden 1921-1923 ausgemustert. Der NESTOR überlebte mit dem Rest bis 1934. In diesem Jahr schickte NS alle bis auf zwei, NS 1010 & 1011, auf den Schrottplatz. Ein Jahr später folgte auch NS 1011. Obwohl der NESTOR (NS 1010) auch 1934 abgeschafft werden sollte, half die NVBS (Niederländische Vereinigung der Interessenten in der Eisenbahn- und Straßenbahnindustrie) dabei, sie für das noch zu bauende niederländische Eisenbahnmuseum zu erhalten, so dass sie in Boxtel gelagert wurde.

Die Lokomotive wurde zusammen mit anderen für das Museum reservierten Rollmaterial ein paar Mal während des Zweiten Weltkriegs bewegt. 1944 war die NESTOR in Maastricht, dort wurde sie den zurückweichenden Deutschen schwer beschädigt (gesprengt). Als der Krieg endete, wurde die Maschine eine Weile in Almelo gelagert, immer noch schwer beschädigt. Erst 1953 erteilte die NS die Erlaubnis, sie zu reparieren. Die Reparatur wurde 1964 abgeschlossen. In diesem Jahr fuhr die Lokomotive die letzten 100 Meter alleine zum niederländischen Eisenbahnmuseum, obwohl die nötige Energie mit Druckluft aus einem Diesel geliefert wurde.

Der NESTOR war die letzte NS-Lokomotive, die für Museen restauriert wurde. Sie bekam ihren Look aus den 1880er Jahren, einschließlich der Holzkabine mit hohen Fenstern.

Im niederländischen Eisenbahnmuseum ist NESTOR nicht der einzige Ex-NS 1010. Die Baunummer der Baureihe 1000 wurde später für Elektrolokomotiven verwendet, deren Zehnter ebenfalls erhalten blieb.

TECHNISCHE DATEN:
Typ: Schnelldampflok 
HSM-Serie: EOS - JORDAENS, ab 1921 NS 1001 - 1029
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 1B (engl. 2-4-0)
Länge über Puffer: 14.160 mm (Lok 8.260 mm + Tender 5.900 mm)
Treibraddurchmesser: 1.860 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Gesamtheizfläche: 93,5 m²
max. Dampfdruck: 10,3 kg/cm²
Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 558 mm Hub)
Eigengewicht: Lok 38,8 und Tender 25,1 t = 63,9 t
Anhängelast: 3560 kg
Wasservorrat: 9 m³
Kohlevorrat: 3,6 t
Die Dampflokomotive HSM 89 "Nestor", später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme. HSM 89 "Nestor" ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut. In den frühen Tagen war die HSM die einzige Eisenbahngesellschaft in den Niederlanden, die ihren Lokomotiven immer einen Namen sowie eine Nummer gab. Der Nestor zum Beispiel wurde auch die Zahl 89 zugewiesen. Trotz der Tatsache, dass es immer als "Der Nestor" bezeichnet wurde, zeigt das Namensschild nur "Nestor". Diese Serie von Lokomotiven wurde "Tenners" genannt, weil sie mit Dampfdruck in Höhe von 10 Atmosphären umgehen konnten. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Lokomotivserie ist, dass der Führerstand der aus Holz und nicht aus Metall besteht. Ihre Lokführer und Heizer wurden daher manchmal "Woonwagenbewoners" genannt, was ungefähr "Caravan-Bewohner" bedeutet. Metallstangen, die als Schienenwächter bekannt sind, wurden an der Vorderseite der Rahmenplatten befestigt. Der Lokführer konnte Besen zu diesen Wachen montieren, um die Schienen unter verschneiten Bedingungen zu räumen. Wie alle Lokomotiven hat der Nestor auch Fetttöpfe montiert. Diese Töpfe wären mit Fett und Garn gefüllt oder gefühlt, um die Achsen zu schmieren. HSM Mit dem Ausbau einer Eisenbahnlinie und der Eröffnung einer weiteren 1879 wurde die Notwendigkeit, ihre Sammlung von Lokomotiven zu erweitern, deutlich und bestellte 29 dieser Maschinen in Borsig. Sie waren 74-82, 89-98 und 116-125 nummeriert, weil die HSM Lokomotiven anhand des Empfangsauftrags nummerierte. Die Serie hieß EOS - JORDAENS, die Namen von 74 und 125. Trotz der Namensschilder, die nur einen Namen haben, wurden sie in der Sprache immer als Der Name bezeichnet (z. B. "Der Nestor" statt "Nestor"). Bei ihrer Ankunft erhielten verschiedene ältere Lokomotiven weniger wichtige Arbeiten, die noch ältere Lokomotiven aus dem Dienst zogen. Mit der Ankunft neuer Sharp Stewart-Lokomotiven im Jahr 1890 wurden die EOS - JORDAENS auf sekundäre, weniger wichtige Aufgaben reduziert, wie sie es zuvor bei älteren Lokomotiven getan hatten. Sie arbeiteten in den Depots Almelo, Amsterdamer Hauptbahnhof, Apeldoorn, Haarlem und Zutphen und den meisten großen Stationen entlang einer Linie nach Osten nach Westen mitten im Land. Später verteilten sie sich noch mehr auf andere HSM-Depots, die immer mehr auf Rangierarbeiten reduziert wurden. NS Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM beziehungsweise HIJSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die EOS - JORDAENS zu NS 1001 - 1029 nummeriert. Die NS vergrößerte auch die Fenster in der Kabine. Bis 1923 befanden sich acht von ihnen am Hauptbahnhof Utrecht, der vor der Fusion ausschließlich Staatsspoorwegen-Gebiet war. Sie wurden ausschließlich zum Rangieren verwendet. In Amersfoort waren fünf weitere mit der gleichen Arbeit und in Winterswijk, vier, obwohl diese vier auch Züge zu einigen nahe gelegenen Bahnhöfen fuhren. 1924 wurde jedoch die Mehrheit der NS-1000 in die westlichsten Depots, einschließlich Apeldoorn, verlegt. Elf der Baureihe wurden 1921-1923 ausgemustert. Der NESTOR überlebte mit dem Rest bis 1934. In diesem Jahr schickte NS alle bis auf zwei, NS 1010 & 1011, auf den Schrottplatz. Ein Jahr später folgte auch NS 1011. Obwohl der NESTOR (NS 1010) auch 1934 abgeschafft werden sollte, half die NVBS (Niederländische Vereinigung der Interessenten in der Eisenbahn- und Straßenbahnindustrie) dabei, sie für das noch zu bauende niederländische Eisenbahnmuseum zu erhalten, so dass sie in Boxtel gelagert wurde. Die Lokomotive wurde zusammen mit anderen für das Museum reservierten Rollmaterial ein paar Mal während des Zweiten Weltkriegs bewegt. 1944 war die NESTOR in Maastricht, dort wurde sie den zurückweichenden Deutschen schwer beschädigt (gesprengt). Als der Krieg endete, wurde die Maschine eine Weile in Almelo gelagert, immer noch schwer beschädigt. Erst 1953 erteilte die NS die Erlaubnis, sie zu reparieren. Die Reparatur wurde 1964 abgeschlossen. In diesem Jahr fuhr die Lokomotive die letzten 100 Meter alleine zum niederländischen Eisenbahnmuseum, obwohl die nötige Energie mit Druckluft aus einem Diesel geliefert wurde. Der NESTOR war die letzte NS-Lokomotive, die für Museen restauriert wurde. Sie bekam ihren Look aus den 1880er Jahren, einschließlich der Holzkabine mit hohen Fenstern. Im niederländischen Eisenbahnmuseum ist NESTOR nicht der einzige Ex-NS 1010. Die Baunummer der Baureihe 1000 wurde später für Elektrolokomotiven verwendet, deren Zehnter ebenfalls erhalten blieb. TECHNISCHE DATEN: Typ: Schnelldampflok HSM-Serie: EOS - JORDAENS, ab 1921 NS 1001 - 1029 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 1B (engl. 2-4-0) Länge über Puffer: 14.160 mm (Lok 8.260 mm + Tender 5.900 mm) Treibraddurchmesser: 1.860 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Gesamtheizfläche: 93,5 m² max. Dampfdruck: 10,3 kg/cm² Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 558 mm Hub) Eigengewicht: Lok 38,8 und Tender 25,1 t = 63,9 t Anhängelast: 3560 kg Wasservorrat: 9 m³ Kohlevorrat: 3,6 t
Armin Schwarz

Die Dampflokomotive HSM 89  Nestor , später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan.   

Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme.

HSM 89  Nestor  ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut.

In den frühen Tagen war die HSM die einzige Eisenbahngesellschaft in den Niederlanden, die ihren Lokomotiven immer einen Namen sowie eine Nummer gab. Der Nestor zum Beispiel wurde auch die Zahl 89 zugewiesen. Trotz der Tatsache, dass es immer als  Der Nestor  bezeichnet wurde, zeigt das Namensschild nur  Nestor . Diese Serie von Lokomotiven wurde  Tenners  genannt, weil sie mit Dampfdruck in Höhe von 10 Atmosphären umgehen konnten. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Lokomotivserie ist, dass der Führerstand der aus Holz und nicht aus Metall besteht. Ihre Lokführer und Heizer wurden daher manchmal  Woonwagenbewoners  genannt, was ungefähr  Caravan-Bewohner  bedeutet. Metallstangen, die als Schienenwächter bekannt sind, wurden an der Vorderseite der Rahmenplatten befestigt. Der Lokführer konnte Besen zu diesen Wachen montieren, um die Schienen unter verschneiten Bedingungen zu räumen. Wie alle Lokomotiven hat der Nestor auch Fetttöpfe montiert. Diese Töpfe wären mit Fett und Garn gefüllt oder gefühlt, um die Achsen zu schmieren.

HSM
Mit dem Ausbau einer Eisenbahnlinie und der Eröffnung einer weiteren 1879 wurde die Notwendigkeit, ihre Sammlung von Lokomotiven zu erweitern, deutlich und bestellte 29 dieser Maschinen in Borsig. Sie waren 74-82, 89-98 und 116-125 nummeriert, weil die HSM Lokomotiven anhand des Empfangsauftrags nummerierte. Die Serie hieß EOS - JORDAENS, die Namen von 74 und 125. Trotz der Namensschilder, die nur einen Namen haben, wurden sie in der Sprache immer als Der Name bezeichnet (z. B.  Der Nestor  statt  Nestor ).

Bei ihrer Ankunft erhielten verschiedene ältere Lokomotiven weniger wichtige Arbeiten, die noch ältere Lokomotiven aus dem Dienst zogen. Mit der Ankunft neuer Sharp Stewart-Lokomotiven im Jahr 1890 wurden die EOS - JORDAENS auf sekundäre, weniger wichtige Aufgaben reduziert, wie sie es zuvor bei älteren Lokomotiven getan hatten. Sie arbeiteten in den Depots Almelo, Amsterdamer Hauptbahnhof, Apeldoorn, Haarlem und Zutphen und den meisten großen Stationen entlang einer Linie nach Osten nach Westen mitten im Land. Später verteilten sie sich noch mehr auf andere HSM-Depots, die immer mehr auf Rangierarbeiten reduziert wurden.

NS
Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM beziehungsweise HIJSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die EOS - JORDAENS zu NS 1001 - 1029 nummeriert. Die NS vergrößerte auch die Fenster in der Kabine.

Bis 1923 befanden sich acht von ihnen am Hauptbahnhof Utrecht, der vor der Fusion ausschließlich Staatsspoorwegen-Gebiet war. Sie wurden ausschließlich zum Rangieren verwendet. In Amersfoort waren fünf weitere mit der gleichen Arbeit und in Winterswijk, vier, obwohl diese vier auch Züge zu einigen nahe gelegenen Bahnhöfen fuhren. 1924 wurde jedoch die Mehrheit der NS-1000 in die westlichsten Depots, einschließlich Apeldoorn, verlegt.

Elf der Baureihe wurden 1921-1923 ausgemustert. Der NESTOR überlebte mit dem Rest bis 1934. In diesem Jahr schickte NS alle bis auf zwei, NS 1010 & 1011, auf den Schrottplatz. Ein Jahr später folgte auch NS 1011. Obwohl der NESTOR (NS 1010) auch 1934 abgeschafft werden sollte, half die NVBS (Niederländische Vereinigung der Interessenten in der Eisenbahn- und Straßenbahnindustrie) dabei, sie für das noch zu bauende niederländische Eisenbahnmuseum zu erhalten, so dass sie in Boxtel gelagert wurde.

Die Lokomotive wurde zusammen mit anderen für das Museum reservierten Rollmaterial ein paar Mal während des Zweiten Weltkriegs bewegt. 1944 war die NESTOR in Maastricht, dort wurde sie den zurückweichenden Deutschen schwer beschädigt (gesprengt). Als der Krieg endete, wurde die Maschine eine Weile in Almelo gelagert, immer noch schwer beschädigt. Erst 1953 erteilte die NS die Erlaubnis, sie zu reparieren. Die Reparatur wurde 1964 abgeschlossen. In diesem Jahr fuhr die Lokomotive die letzten 100 Meter alleine zum niederländischen Eisenbahnmuseum, obwohl die nötige Energie mit Druckluft aus einem Diesel geliefert wurde.

Der NESTOR war die letzte NS-Lokomotive, die für Museen restauriert wurde. Sie bekam ihren Look aus den 1880er Jahren, einschließlich der Holzkabine mit hohen Fenstern.

Im niederländischen Eisenbahnmuseum ist NESTOR nicht der einzige Ex-NS 1010. Die Baunummer der Baureihe 1000 wurde später für Elektrolokomotiven verwendet, deren Zehnter ebenfalls erhalten blieb.

TECHNISCHE DATEN:
Typ: Schnelldampflok 
HSM-Serie: EOS - JORDAENS, ab 1921 NS 1001 - 1029
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 1B (engl. 2-4-0)
Länge über Puffer: 14.160 mm (Lok 8.260 mm + Tender 5.900 mm)
Treibraddurchmesser: 1.860 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Gesamtheizfläche: 93,5 m²
max. Dampfdruck: 10,3 kg/cm²
Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 558 mm Hub)
Eigengewicht: Lok 38,8 und Tender 25,1 t = 63,9 t
Anhängelast: 3560 kg
Wasservorrat: 9 m³
Kohlevorrat: 3,6 t
Die Dampflokomotive HSM 89 "Nestor", später NS № 1010 (NS-Baureihe 1000) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaan. Die Dampflok wurde 1879 von Borsig in Berlijn-Tegel unter der Fabriknummer 3730 gebaut und an die damalige HSM - Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (Holländische Eisenbahn-Gesellschaft) geliefert, 1880 erfolgte die Inbetriebnahme. HSM 89 "Nestor" ist eine niederländische 1B (2-4-0) Tenderlokomotive, die vom Niederländischen Nationalbahnmuseum erhalten wurde. 29 seiner Art wurden für den NS-Vorgänger Hollandsche IJzeren Spoorwegmaatschappij (HSM) gebaut. In den frühen Tagen war die HSM die einzige Eisenbahngesellschaft in den Niederlanden, die ihren Lokomotiven immer einen Namen sowie eine Nummer gab. Der Nestor zum Beispiel wurde auch die Zahl 89 zugewiesen. Trotz der Tatsache, dass es immer als "Der Nestor" bezeichnet wurde, zeigt das Namensschild nur "Nestor". Diese Serie von Lokomotiven wurde "Tenners" genannt, weil sie mit Dampfdruck in Höhe von 10 Atmosphären umgehen konnten. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Lokomotivserie ist, dass der Führerstand der aus Holz und nicht aus Metall besteht. Ihre Lokführer und Heizer wurden daher manchmal "Woonwagenbewoners" genannt, was ungefähr "Caravan-Bewohner" bedeutet. Metallstangen, die als Schienenwächter bekannt sind, wurden an der Vorderseite der Rahmenplatten befestigt. Der Lokführer konnte Besen zu diesen Wachen montieren, um die Schienen unter verschneiten Bedingungen zu räumen. Wie alle Lokomotiven hat der Nestor auch Fetttöpfe montiert. Diese Töpfe wären mit Fett und Garn gefüllt oder gefühlt, um die Achsen zu schmieren. HSM Mit dem Ausbau einer Eisenbahnlinie und der Eröffnung einer weiteren 1879 wurde die Notwendigkeit, ihre Sammlung von Lokomotiven zu erweitern, deutlich und bestellte 29 dieser Maschinen in Borsig. Sie waren 74-82, 89-98 und 116-125 nummeriert, weil die HSM Lokomotiven anhand des Empfangsauftrags nummerierte. Die Serie hieß EOS - JORDAENS, die Namen von 74 und 125. Trotz der Namensschilder, die nur einen Namen haben, wurden sie in der Sprache immer als Der Name bezeichnet (z. B. "Der Nestor" statt "Nestor"). Bei ihrer Ankunft erhielten verschiedene ältere Lokomotiven weniger wichtige Arbeiten, die noch ältere Lokomotiven aus dem Dienst zogen. Mit der Ankunft neuer Sharp Stewart-Lokomotiven im Jahr 1890 wurden die EOS - JORDAENS auf sekundäre, weniger wichtige Aufgaben reduziert, wie sie es zuvor bei älteren Lokomotiven getan hatten. Sie arbeiteten in den Depots Almelo, Amsterdamer Hauptbahnhof, Apeldoorn, Haarlem und Zutphen und den meisten großen Stationen entlang einer Linie nach Osten nach Westen mitten im Land. Später verteilten sie sich noch mehr auf andere HSM-Depots, die immer mehr auf Rangierarbeiten reduziert wurden. NS Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde 1917 eine Zweckgemeinschaft der unabhängigen Eisenbahngesellschaften HSM beziehungsweise HIJSM (Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij) und SS (Maatschappij tot Exploitatie van Staatsspoorwegen) gegründet. Die beiden Gesellschaften errichteten einen gemeinsamen Bahnbetrieb, blieben aber rechtlich unabhängig. Dies änderte sich 1938, als HIJSM und SS vollständig fusionierten und in der AG NS (Nederlandse Spoorwegen, früher Nederlandsche Spoorwegen geschrieben) aufgingen. Das Rollmaterial wurde bereits 1921 zusammengelegt, so wurden die EOS - JORDAENS zu NS 1001 - 1029 nummeriert. Die NS vergrößerte auch die Fenster in der Kabine. Bis 1923 befanden sich acht von ihnen am Hauptbahnhof Utrecht, der vor der Fusion ausschließlich Staatsspoorwegen-Gebiet war. Sie wurden ausschließlich zum Rangieren verwendet. In Amersfoort waren fünf weitere mit der gleichen Arbeit und in Winterswijk, vier, obwohl diese vier auch Züge zu einigen nahe gelegenen Bahnhöfen fuhren. 1924 wurde jedoch die Mehrheit der NS-1000 in die westlichsten Depots, einschließlich Apeldoorn, verlegt. Elf der Baureihe wurden 1921-1923 ausgemustert. Der NESTOR überlebte mit dem Rest bis 1934. In diesem Jahr schickte NS alle bis auf zwei, NS 1010 & 1011, auf den Schrottplatz. Ein Jahr später folgte auch NS 1011. Obwohl der NESTOR (NS 1010) auch 1934 abgeschafft werden sollte, half die NVBS (Niederländische Vereinigung der Interessenten in der Eisenbahn- und Straßenbahnindustrie) dabei, sie für das noch zu bauende niederländische Eisenbahnmuseum zu erhalten, so dass sie in Boxtel gelagert wurde. Die Lokomotive wurde zusammen mit anderen für das Museum reservierten Rollmaterial ein paar Mal während des Zweiten Weltkriegs bewegt. 1944 war die NESTOR in Maastricht, dort wurde sie den zurückweichenden Deutschen schwer beschädigt (gesprengt). Als der Krieg endete, wurde die Maschine eine Weile in Almelo gelagert, immer noch schwer beschädigt. Erst 1953 erteilte die NS die Erlaubnis, sie zu reparieren. Die Reparatur wurde 1964 abgeschlossen. In diesem Jahr fuhr die Lokomotive die letzten 100 Meter alleine zum niederländischen Eisenbahnmuseum, obwohl die nötige Energie mit Druckluft aus einem Diesel geliefert wurde. Der NESTOR war die letzte NS-Lokomotive, die für Museen restauriert wurde. Sie bekam ihren Look aus den 1880er Jahren, einschließlich der Holzkabine mit hohen Fenstern. Im niederländischen Eisenbahnmuseum ist NESTOR nicht der einzige Ex-NS 1010. Die Baunummer der Baureihe 1000 wurde später für Elektrolokomotiven verwendet, deren Zehnter ebenfalls erhalten blieb. TECHNISCHE DATEN: Typ: Schnelldampflok HSM-Serie: EOS - JORDAENS, ab 1921 NS 1001 - 1029 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 1B (engl. 2-4-0) Länge über Puffer: 14.160 mm (Lok 8.260 mm + Tender 5.900 mm) Treibraddurchmesser: 1.860 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Gesamtheizfläche: 93,5 m² max. Dampfdruck: 10,3 kg/cm² Anzahl der Zylinder: 2 (Ø 406 mm x 558 mm Hub) Eigengewicht: Lok 38,8 und Tender 25,1 t = 63,9 t Anhängelast: 3560 kg Wasservorrat: 9 m³ Kohlevorrat: 3,6 t
Armin Schwarz

Elektrotriebzüge in Herdorf, das hätte ich nicht gedacht, dass ich das erlebe, auch wenn im Batteriemodus. Die beiden gekuppelten zweiteilige Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) 563 903 / 563 803 und 563 902 / 563 802 haben am 05 September 2025, als RB 96 „Hellertalbahn“ (Dillenburg – Haiger – Herdorf - Betzdorf/Sieg), den Bahnhof Herdorf erreicht.
Elektrotriebzüge in Herdorf, das hätte ich nicht gedacht, dass ich das erlebe, auch wenn im Batteriemodus. Die beiden gekuppelten zweiteilige Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) 563 903 / 563 803 und 563 902 / 563 802 haben am 05 September 2025, als RB 96 „Hellertalbahn“ (Dillenburg – Haiger – Herdorf - Betzdorf/Sieg), den Bahnhof Herdorf erreicht.
Armin Schwarz

Zurzeit wird auf der Hellertalbahn (KBS 462) emissionsfrei gefahren. Die beiden gekuppelten zweiteilige Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) 563 903 / 563 803 und 563 902 / 563 802 erreichen am 05 September 2025, als RB 96 „Hellertalbahn“ (Dillenburg – Haiger – Herdorf - Betzdorf/Sieg), nun den Bahnhof Herdorf. Wegen den derzeitigen Sperrungen der Siegstrecke und der Oberwesterwaldbahn sind die SIEMENS Mireo Plus B. So ist der neue Klimaschutz auch auf der Hellertalbahn angekommen.

Laut Aussage von einem Lokführer bewähren sie die neuen Hybridtriebzüge auch auf der Hellertalbahn sehr gut. 

In Betzdorf, sowie auf der Strecke zwischen Haiger und Dillenburg, können die Akkus aufgeladen werden. Selbst eine Wendezeit von 20 Minuten ist für eine Aufladung der Fahrzeuge ausreichend.
Zurzeit wird auf der Hellertalbahn (KBS 462) emissionsfrei gefahren. Die beiden gekuppelten zweiteilige Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) 563 903 / 563 803 und 563 902 / 563 802 erreichen am 05 September 2025, als RB 96 „Hellertalbahn“ (Dillenburg – Haiger – Herdorf - Betzdorf/Sieg), nun den Bahnhof Herdorf. Wegen den derzeitigen Sperrungen der Siegstrecke und der Oberwesterwaldbahn sind die SIEMENS Mireo Plus B. So ist der neue Klimaschutz auch auf der Hellertalbahn angekommen. Laut Aussage von einem Lokführer bewähren sie die neuen Hybridtriebzüge auch auf der Hellertalbahn sehr gut. In Betzdorf, sowie auf der Strecke zwischen Haiger und Dillenburg, können die Akkus aufgeladen werden. Selbst eine Wendezeit von 20 Minuten ist für eine Aufladung der Fahrzeuge ausreichend.
Armin Schwarz

Zurzeit wird auf der Hellertalbahn (KBS 462) emissionsfrei gefahren. Die beiden gekuppelten zweiteilige Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) 563 802 / 563 902 und 563 803 / 563 903, stehen am 05 September 2025 im Bahnhof Betzdorf/Sieg, als RB 96 „Hellertalbahn“ nach Dillenburg, zur Abfahrt bereit. Wegen den derzeitigen Sperrungen der Siegstrecke und der Oberwesterwaldbahn sind die SIEMENS Mireo Plus B. So ist der neue Klimaschutz auch auf der Hellertalbahn angekommen.

Laut Aussage von einem Lokführer bewähren sie die neuen Hybridtriebzüge auch auf der Hellertalbahn sehr gut. 

Hier in Betzdorf, sowie auf der Strecke zwischen Haiger und Dillenburg, können die Akkus aufgeladen werden. Selbst eine Wendezeit von 20 Minuten ist für eine Aufladung der Fahrzeuge ausreichend.
Zurzeit wird auf der Hellertalbahn (KBS 462) emissionsfrei gefahren. Die beiden gekuppelten zweiteilige Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) 563 802 / 563 902 und 563 803 / 563 903, stehen am 05 September 2025 im Bahnhof Betzdorf/Sieg, als RB 96 „Hellertalbahn“ nach Dillenburg, zur Abfahrt bereit. Wegen den derzeitigen Sperrungen der Siegstrecke und der Oberwesterwaldbahn sind die SIEMENS Mireo Plus B. So ist der neue Klimaschutz auch auf der Hellertalbahn angekommen. Laut Aussage von einem Lokführer bewähren sie die neuen Hybridtriebzüge auch auf der Hellertalbahn sehr gut. Hier in Betzdorf, sowie auf der Strecke zwischen Haiger und Dillenburg, können die Akkus aufgeladen werden. Selbst eine Wendezeit von 20 Minuten ist für eine Aufladung der Fahrzeuge ausreichend.
Armin Schwarz

Der VSOE Schlafwagen Nr. 3553 – VSOE Voiture-Lits / Carrozza-Letti N° 3553 (F- VSOE 61 87 06-70 553-9 [P]) im Zugverbund vom Venice Simplon-Orient-Express am 02 August 2019 beim Halt im Bahnhof Göschenen (CH), leider bei Regen.

Der Schlafwagen, wurde 1929 von EIC - Entreprises industrielles des Charentes (EIC, heute zu Alstom gehörend) in Aytré (F), als CIWL Typ Lx 18 (Schlafwagen mit Schlafwagenschaffnerabteil), gebaut und als Schlafwagen Nr. 3553 an die CIWL - Compagnie Internationale des Wagons-Lits geliefert. 1943 wurde er zum in den Typ LX 20 (zehn Zweibettabteile) umgebaut. Im Jahr 1980 wurde er an die VSOE (Venice Simplon-Orient-Express Ltd.) verkauft. Hier wurde der Wagen überholt und technisch modernisiert, unter anderem mit Klimaanlagen. Bei den VSOE-Wagen wurde ein Schlafwagenabteil zum Abteil für den Schlafwagenschaffner hergerichtet, die Wagen werden seitdem (wieder) als Typ Lx 18 bezeichnet. 

Zwischen 2003 und 2006 wurde die Wagen der VSOE wieder modernisiert und erhielten unter anderem moderne Drehgestelle von Bombardier sowie neue Klimaanlagen. Durch die neuen Drehgestelle sind die Wagen seitdem für 160 km/h zugelassen. 

TECHNIK
Mit der Einführung von Ganzstahlwagen ging die CIWL dazu über, von Ausnahmen abgesehen alle Fahrzeuge auf einem einheitlichen Rahmen mit 23.452 mm Länge über Puffer und einem Drehzapfenabstand von 16.000 mm aufzubauen. Die Fahrzeugbreite beträgt 2.850 mm, die Höhe über Schienenoberkante 4.000 mm. Auf dieser Basis entstanden neben dem Typ Lx auch die Schlafwagen der Typen S, Y und Z. Die gleichen Rahmen wurden auch für Speisewagen und Pullmanwagen verwendet, sie bestehen aus drei Längsträgern mit Querverbindungen und zwei Gussstahlblöcken an den Enden zur Aufnahme der Zug- und Stoßvorrichtungen. Auf dem Rahmen sind die Seitenwände und Fußböden sowie die beiden Zustiegsplattformen aufgebaut. Das Gewicht des Typs Lx beläuft sich auf 53 Tonnen (heute 57 t). Als Drehgestelle erhielten die Wagen ursprünglich Schwanenhals-Drehgestelle mit Rollenlagern, auch als Pennsylvania-Drehgestelle bezeichnet. Im Laufe der Jahre wurden diese teilweise durch neuere Drehgestelle oder andere Bauarten ersetzt. Ursprünglich waren die Wagen lediglich für 130 km/h zugelassen, nach dem Krieg wurde die Geschwindigkeit auf 140 km/h angehoben. Die mit neuen Drehgestellen modernisierten Wagen des VSOE sind für 160 km/h zugelassen.

Die CIWL rüstete alle Wagen neben einer über die Heizdampfleitung des Zuges versorgten Dampfheizung mit einer unabhängig zu betreibenden Kohleheizung aus, die durch den Schlafwagenschaffner bedient wurde und bei längerem Stillstand eines Zuges zum Einsatz kam. In den Nachkriegsjahren erhielten viele Fahrzeuge außerdem elektrische Heizleitungen. In jedem Abteil befand sich zur Belüftung ein Ventilator, die Wagen der VSOE wurden mit Klimaanlagen ausgerüstet.

Es gab kein gesondertes Abteil für den Schlafwagenschaffner, dieser nächtigte auf einer an einem Ende des Wagens aufgeklappten Liege im Gang. Vorräte für die Versorgung der Fahrgäste befanden sich in Schränken an den Wagenenden. An einem Ende war ein WC untergebracht. Jeweils zwei der Abteile (mit Ausnahme der beiden äußersten Abteile) ließen sich mittels einer verschließbaren Tür zu einer größeren Suite verbinden. Die in den historischen Luxuszügen eingesetzten, noch erhaltenen Wagen des Typs sind teils umfassend modernisiert und umgebaut worden. Bei den im VSOE eingesetzten Wagen wird eines der Abteile für den Schaffner genutzt. Die Wagen besitzen zudem moderne Klimaanlagen.

TECHNISCE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 in zwei Drehgestellen
Länge über Puffer: 23.452 mm
Drehzapfenabstand: 16.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Eigengewicht: 57 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (ursprünglich 140 km/h)
Betten- und Sitzplätze: 18 (in 9 Zweibettabteilen) plus Schaffnerabteil 

DER HEUTIGE WAGEN 3553 - L'Observatoire
Im Jahr 2023 entwarf französische Künstler JR das Innere des neuen Privatwagens 3553 - L'Observatoire (Privatwagen) des Venedig Simplon-Orient-Express, der so 2023/24 umgebaut wurde und nun die UIC-Nummer F- VSOE 61 87 76-70 000-6 [P] trägt. Jetzt ist es ein Privatwagen mit einem Schlafzimmer für zwei Personen, einem Wohnzimmer, einer Bibliothek, einer Teekammer und einem Badezimmer mit freistehender Badewanne. Das Fahrzeug wurde im April 2024 auf der Biennale in Venedig ausgestellt, um erste Eindrücke zu liefern, und es läuft seit 2025 im Zug des Venice Simplon-Orient-Express. Ich würde ich gerne mal selbst von innen sehen. 

L’Observatoire, das sich über einen ganzen Wagen an Bord des Venedig Simplon-Orient-Expresss entfaltet, ist ein einzigartiger Raum, um Neugier, Abenteuer und Kreativität zu genießen. Inspiriert von astronomischen Observatorien hat der Künstler JR eine wagengroße Suite entworfen, er soll ermutigen, zu blicken, hinaus und darüber hinaus - und zwar mit Handwerkskunst sowohl von alten Meistern als auch von aufstrebenden Wegbereitern harmonieren. Wenn man das nötige Kleingeld hat😉.

In einem 23 Meter langen Raum entfalten sich die Innenräume des Wagens in mehreren Umgebungen, von einem Schlafzimmer mit einer freistehenden Badewanne bis zu einer Bibliothek voller Gallimard-Bücher. Wenn man den Korridor entlang schlendert, kann man die ausgestellte JR-Fotografie bewundern. Ein Plattenspieler mit einer kuratierten Vinyl-Sammlung ist als Soundtrack zum außergewöhnlichen Abenteuer auch dabei.

Zudem heißt es: Enthüllen Sie handgefertigte Intarsien, Glasmalereien und sogar einen Miniatur-Zugwagen, der von einem Modellbaumeister aus der Schweiz geschaffen wurde. Schauen Sie näher, um eine Welt von Feiernden zu entdecken, die auf winzigen Bildschirmen im Inneren des Modells laufen. Entdecken Sie die versteckte Teestube, ein kreisförmiges Refugium, in dem Sie Momente stiller Kontemplation genießen können. Dieser exklusive Raum ist nur für Ihre Augen reserviert. Schließlich schauen Sie auf, um einen Oculus zu enthüllen und den Himmel zu bestaunen.
Der VSOE Schlafwagen Nr. 3553 – VSOE Voiture-Lits / Carrozza-Letti N° 3553 (F- VSOE 61 87 06-70 553-9 [P]) im Zugverbund vom Venice Simplon-Orient-Express am 02 August 2019 beim Halt im Bahnhof Göschenen (CH), leider bei Regen. Der Schlafwagen, wurde 1929 von EIC - Entreprises industrielles des Charentes (EIC, heute zu Alstom gehörend) in Aytré (F), als CIWL Typ Lx 18 (Schlafwagen mit Schlafwagenschaffnerabteil), gebaut und als Schlafwagen Nr. 3553 an die CIWL - Compagnie Internationale des Wagons-Lits geliefert. 1943 wurde er zum in den Typ LX 20 (zehn Zweibettabteile) umgebaut. Im Jahr 1980 wurde er an die VSOE (Venice Simplon-Orient-Express Ltd.) verkauft. Hier wurde der Wagen überholt und technisch modernisiert, unter anderem mit Klimaanlagen. Bei den VSOE-Wagen wurde ein Schlafwagenabteil zum Abteil für den Schlafwagenschaffner hergerichtet, die Wagen werden seitdem (wieder) als Typ Lx 18 bezeichnet. Zwischen 2003 und 2006 wurde die Wagen der VSOE wieder modernisiert und erhielten unter anderem moderne Drehgestelle von Bombardier sowie neue Klimaanlagen. Durch die neuen Drehgestelle sind die Wagen seitdem für 160 km/h zugelassen. TECHNIK Mit der Einführung von Ganzstahlwagen ging die CIWL dazu über, von Ausnahmen abgesehen alle Fahrzeuge auf einem einheitlichen Rahmen mit 23.452 mm Länge über Puffer und einem Drehzapfenabstand von 16.000 mm aufzubauen. Die Fahrzeugbreite beträgt 2.850 mm, die Höhe über Schienenoberkante 4.000 mm. Auf dieser Basis entstanden neben dem Typ Lx auch die Schlafwagen der Typen S, Y und Z. Die gleichen Rahmen wurden auch für Speisewagen und Pullmanwagen verwendet, sie bestehen aus drei Längsträgern mit Querverbindungen und zwei Gussstahlblöcken an den Enden zur Aufnahme der Zug- und Stoßvorrichtungen. Auf dem Rahmen sind die Seitenwände und Fußböden sowie die beiden Zustiegsplattformen aufgebaut. Das Gewicht des Typs Lx beläuft sich auf 53 Tonnen (heute 57 t). Als Drehgestelle erhielten die Wagen ursprünglich Schwanenhals-Drehgestelle mit Rollenlagern, auch als Pennsylvania-Drehgestelle bezeichnet. Im Laufe der Jahre wurden diese teilweise durch neuere Drehgestelle oder andere Bauarten ersetzt. Ursprünglich waren die Wagen lediglich für 130 km/h zugelassen, nach dem Krieg wurde die Geschwindigkeit auf 140 km/h angehoben. Die mit neuen Drehgestellen modernisierten Wagen des VSOE sind für 160 km/h zugelassen. Die CIWL rüstete alle Wagen neben einer über die Heizdampfleitung des Zuges versorgten Dampfheizung mit einer unabhängig zu betreibenden Kohleheizung aus, die durch den Schlafwagenschaffner bedient wurde und bei längerem Stillstand eines Zuges zum Einsatz kam. In den Nachkriegsjahren erhielten viele Fahrzeuge außerdem elektrische Heizleitungen. In jedem Abteil befand sich zur Belüftung ein Ventilator, die Wagen der VSOE wurden mit Klimaanlagen ausgerüstet. Es gab kein gesondertes Abteil für den Schlafwagenschaffner, dieser nächtigte auf einer an einem Ende des Wagens aufgeklappten Liege im Gang. Vorräte für die Versorgung der Fahrgäste befanden sich in Schränken an den Wagenenden. An einem Ende war ein WC untergebracht. Jeweils zwei der Abteile (mit Ausnahme der beiden äußersten Abteile) ließen sich mittels einer verschließbaren Tür zu einer größeren Suite verbinden. Die in den historischen Luxuszügen eingesetzten, noch erhaltenen Wagen des Typs sind teils umfassend modernisiert und umgebaut worden. Bei den im VSOE eingesetzten Wagen wird eines der Abteile für den Schaffner genutzt. Die Wagen besitzen zudem moderne Klimaanlagen. TECHNISCE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 in zwei Drehgestellen Länge über Puffer: 23.452 mm Drehzapfenabstand: 16.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Eigengewicht: 57 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (ursprünglich 140 km/h) Betten- und Sitzplätze: 18 (in 9 Zweibettabteilen) plus Schaffnerabteil DER HEUTIGE WAGEN 3553 - L'Observatoire Im Jahr 2023 entwarf französische Künstler JR das Innere des neuen Privatwagens 3553 - L'Observatoire (Privatwagen) des Venedig Simplon-Orient-Express, der so 2023/24 umgebaut wurde und nun die UIC-Nummer F- VSOE 61 87 76-70 000-6 [P] trägt. Jetzt ist es ein Privatwagen mit einem Schlafzimmer für zwei Personen, einem Wohnzimmer, einer Bibliothek, einer Teekammer und einem Badezimmer mit freistehender Badewanne. Das Fahrzeug wurde im April 2024 auf der Biennale in Venedig ausgestellt, um erste Eindrücke zu liefern, und es läuft seit 2025 im Zug des Venice Simplon-Orient-Express. Ich würde ich gerne mal selbst von innen sehen. L’Observatoire, das sich über einen ganzen Wagen an Bord des Venedig Simplon-Orient-Expresss entfaltet, ist ein einzigartiger Raum, um Neugier, Abenteuer und Kreativität zu genießen. Inspiriert von astronomischen Observatorien hat der Künstler JR eine wagengroße Suite entworfen, er soll ermutigen, zu blicken, hinaus und darüber hinaus - und zwar mit Handwerkskunst sowohl von alten Meistern als auch von aufstrebenden Wegbereitern harmonieren. Wenn man das nötige Kleingeld hat😉. In einem 23 Meter langen Raum entfalten sich die Innenräume des Wagens in mehreren Umgebungen, von einem Schlafzimmer mit einer freistehenden Badewanne bis zu einer Bibliothek voller Gallimard-Bücher. Wenn man den Korridor entlang schlendert, kann man die ausgestellte JR-Fotografie bewundern. Ein Plattenspieler mit einer kuratierten Vinyl-Sammlung ist als Soundtrack zum außergewöhnlichen Abenteuer auch dabei. Zudem heißt es: Enthüllen Sie handgefertigte Intarsien, Glasmalereien und sogar einen Miniatur-Zugwagen, der von einem Modellbaumeister aus der Schweiz geschaffen wurde. Schauen Sie näher, um eine Welt von Feiernden zu entdecken, die auf winzigen Bildschirmen im Inneren des Modells laufen. Entdecken Sie die versteckte Teestube, ein kreisförmiges Refugium, in dem Sie Momente stiller Kontemplation genießen können. Dieser exklusive Raum ist nur für Ihre Augen reserviert. Schließlich schauen Sie auf, um einen Oculus zu enthüllen und den Himmel zu bestaunen.
Armin Schwarz

Der „König der Züge“ der Orient-Express, oder für mich der Zug der Züge. Wir hatten am Vortag bei der Ankunft im Hotel davon erfahren, das der VSOE am nächsten Tag durchfährt, so haben wir unsere Weiterfahrt über den Gotthardbahn nach Locarno und weiter mit der Centovallibahn nach Domodossola, etwas verschoben. 

Der VSOE - Venice Simplon-Orient-Express von Amsterdam über Brüssel und Paris nach Venedig hat am 02. August 2019 leider bei Regen, gezogen von einer SBB Re 8/8 (Doppeltraktion der Re 4/4 11194 und Re 4/4 11156), den Bahnhof Göschenen erreicht und steht so nun vor dem Nordportal des 15 km langen Gotthard-Scheiteltunnels. Hier fährt er aber nicht, wie es im Namen steht, durch den Simplon, sondern über den Gotthard. Der Orient-Express bestand aus einem Zug mit 18 Wagen, meinst waren es modernisierte historische ehemalige CIWL-Wagen. Ob es auch einen „Mord im Orient-Express“ gab? Das kann ich nicht sagen, hatte aber gehört das man wohl einen im Zug nachspielte.

Wer kennt den Film nicht „Mord im Orient-Express“ nach dem Roman von Agatha Christie aus dem Jahr 1934. Wo der berühmte belgische Privatdetektiv Hercule Poirot den Mord an einem reichen Amerikaner untersucht, der im berühmtesten Zug der Welt reist.

Der Venice Simplon-Orient-Express (abgekürzt VSOE), verkehrt seit 1982. Der Luxuszug wird von der Firma Belmond Ltd. betrieben. Der Zug besteht aus historischen Wagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL). Es werden Fahrten in Form von Schienenkreuzfahrten über verschiedene europäische Strecken angeboten, darunter auch die historischen Strecken des früheren Simplon-Orient-Express und des Orient-Express.
Der „König der Züge“ der Orient-Express, oder für mich der Zug der Züge. Wir hatten am Vortag bei der Ankunft im Hotel davon erfahren, das der VSOE am nächsten Tag durchfährt, so haben wir unsere Weiterfahrt über den Gotthardbahn nach Locarno und weiter mit der Centovallibahn nach Domodossola, etwas verschoben. Der VSOE - Venice Simplon-Orient-Express von Amsterdam über Brüssel und Paris nach Venedig hat am 02. August 2019 leider bei Regen, gezogen von einer SBB Re 8/8 (Doppeltraktion der Re 4/4 11194 und Re 4/4 11156), den Bahnhof Göschenen erreicht und steht so nun vor dem Nordportal des 15 km langen Gotthard-Scheiteltunnels. Hier fährt er aber nicht, wie es im Namen steht, durch den Simplon, sondern über den Gotthard. Der Orient-Express bestand aus einem Zug mit 18 Wagen, meinst waren es modernisierte historische ehemalige CIWL-Wagen. Ob es auch einen „Mord im Orient-Express“ gab? Das kann ich nicht sagen, hatte aber gehört das man wohl einen im Zug nachspielte. Wer kennt den Film nicht „Mord im Orient-Express“ nach dem Roman von Agatha Christie aus dem Jahr 1934. Wo der berühmte belgische Privatdetektiv Hercule Poirot den Mord an einem reichen Amerikaner untersucht, der im berühmtesten Zug der Welt reist. Der Venice Simplon-Orient-Express (abgekürzt VSOE), verkehrt seit 1982. Der Luxuszug wird von der Firma Belmond Ltd. betrieben. Der Zug besteht aus historischen Wagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL). Es werden Fahrten in Form von Schienenkreuzfahrten über verschiedene europäische Strecken angeboten, darunter auch die historischen Strecken des früheren Simplon-Orient-Express und des Orient-Express.
Armin Schwarz

Am 6 September 2025 ist es wieder Terug-naar-Toen (Zurück ins Damals) bei der VSM und deren 50 3654 steht mit ein Dampfpendel in Loenen und wird zehn Minuten vor der Abfahrt nach Beekbergen fotografiert.
Am 6 September 2025 ist es wieder Terug-naar-Toen (Zurück ins Damals) bei der VSM und deren 50 3654 steht mit ein Dampfpendel in Loenen und wird zehn Minuten vor der Abfahrt nach Beekbergen fotografiert.
Leon Schrijvers

Am Morgen von 6 September 2025 zieht RFO 193 507 ein Gaskesselwagen zug durch Dieren nach Sloe.
Am Morgen von 6 September 2025 zieht RFO 193 507 ein Gaskesselwagen zug durch Dieren nach Sloe.
Leon Schrijvers

VSM 532 steht etwas ausser der Bahnhof von Beekbergen VSM am 6 September 2025.
VSM 532 steht etwas ausser der Bahnhof von Beekbergen VSM am 6 September 2025.
Leon Schrijvers

Arriva Limburg 387 verlasst am Abend von 6 September 2025 Nijmegen.
Arriva Limburg 387 verlasst am Abend von 6 September 2025 Nijmegen.
Leon Schrijvers

Chemion 275 001 schleppt zwei Kesselwagen durch Kaarst am 23 Juli 2025.
Chemion 275 001 schleppt zwei Kesselwagen durch Kaarst am 23 Juli 2025.
Leon Schrijvers

Am 23 Juli 2025 schleppt 187 191 ein Mischer durch Kaarst-Broicherseite.
Am 23 Juli 2025 schleppt 187 191 ein Mischer durch Kaarst-Broicherseite.
Leon Schrijvers

Am 12 Augustus 2025 passiert National Express 861 der Fotograf bei Kaarst.
Am 12 Augustus 2025 passiert National Express 861 der Fotograf bei Kaarst.
Leon Schrijvers

Kleine Überraschung während Terug naar Toen bei der VSM in Beekbergen am 6 September 2025: TKp23 ist wieder zumindestens optisch optimalisiert und steht ins Bw Beekbergen -einige Jahre nachdem es bei die VSM vom Rede war, sich von diese Pölnische Vierkuppler zu trennen.
Kleine Überraschung während Terug naar Toen bei der VSM in Beekbergen am 6 September 2025: TKp23 ist wieder zumindestens optisch optimalisiert und steht ins Bw Beekbergen -einige Jahre nachdem es bei die VSM vom Rede war, sich von diese Pölnische Vierkuppler zu trennen.
Leon Schrijvers

VSM 52 3879 steht am 3 September 2023 in Loenen während das Dampfspektakel Terug naar Toen (Zurück ins Damals).
VSM 52 3879 steht am 3 September 2023 in Loenen während das Dampfspektakel Terug naar Toen (Zurück ins Damals).
Leon Schrijvers

VSM 52 3879 steht am 3 September 2023 in Loenen während das Dampfspektakel Terug naar Toen (Zurück ins Damals).
VSM 52 3879 steht am 3 September 2023 in Loenen während das Dampfspektakel Terug naar Toen (Zurück ins Damals).
Leon Schrijvers

Der Schweizer Grenzbahnhof Camedo der FART - Ferrovie autolinee regionali ticinesi hier am 02 August 2019.

Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola.

Ausgehend von Bahnhof Locarno (km 0,0) führt die Bahnlinie unterirdisch bis zum Haltepunkt Solduno San Martino, wo die Tunnelstrecke endet. In Ponte Brolla verlässt die Trasse das Maggiatal und durchquert in westlicher Richtung das Pedemonte bis nach Intragna. Hier beginnt das eigentliche Centovalli, das bis zur Grenze nach Italien bei Camedo so genannt wird, gleichzeitig beginnt hier der stärkere Anstieg der Strecke. Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo mit den größeren Orten Re, Malesco und Santa Maria Maggiore, wo mit 836 m der höchste Punkt erreicht wird. 

Es folgt ein zunächst sanfter, dann immer steilerer Abstieg entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Zwischen Trontano und Masera im Tal des Toce erreicht die Strecke das maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien mit 50 m. Nach kurzer Querung des Tocetals wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht.
Der Schweizer Grenzbahnhof Camedo der FART - Ferrovie autolinee regionali ticinesi hier am 02 August 2019. Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola. Ausgehend von Bahnhof Locarno (km 0,0) führt die Bahnlinie unterirdisch bis zum Haltepunkt Solduno San Martino, wo die Tunnelstrecke endet. In Ponte Brolla verlässt die Trasse das Maggiatal und durchquert in westlicher Richtung das Pedemonte bis nach Intragna. Hier beginnt das eigentliche Centovalli, das bis zur Grenze nach Italien bei Camedo so genannt wird, gleichzeitig beginnt hier der stärkere Anstieg der Strecke. Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo mit den größeren Orten Re, Malesco und Santa Maria Maggiore, wo mit 836 m der höchste Punkt erreicht wird. Es folgt ein zunächst sanfter, dann immer steilerer Abstieg entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Zwischen Trontano und Masera im Tal des Toce erreicht die Strecke das maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien mit 50 m. Nach kurzer Querung des Tocetals wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht.
Armin Schwarz

Der Schweizer Grenzbahnhof Camedo der FART - Ferrovie autolinee regionali ticinesi hier am 02 August 2019.

Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola.

Ausgehend von Bahnhof Locarno (km 0,0) führt die Bahnlinie unterirdisch bis zum Haltepunkt Solduno San Martino, wo die Tunnelstrecke endet. In Ponte Brolla verlässt die Trasse das Maggiatal und durchquert in westlicher Richtung das Pedemonte bis nach Intragna. Hier beginnt das eigentliche Centovalli, das bis zur Grenze nach Italien bei Camedo so genannt wird, gleichzeitig beginnt hier der stärkere Anstieg der Strecke. Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo mit den größeren Orten Re, Malesco und Santa Maria Maggiore, wo mit 836 m der höchste Punkt erreicht wird. 

Es folgt ein zunächst sanfter, dann immer steilerer Abstieg entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Zwischen Trontano und Masera im Tal des Toce erreicht die Strecke das maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien mit 50 m. Nach kurzer Querung des Tocetals wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht.
Der Schweizer Grenzbahnhof Camedo der FART - Ferrovie autolinee regionali ticinesi hier am 02 August 2019. Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola. Ausgehend von Bahnhof Locarno (km 0,0) führt die Bahnlinie unterirdisch bis zum Haltepunkt Solduno San Martino, wo die Tunnelstrecke endet. In Ponte Brolla verlässt die Trasse das Maggiatal und durchquert in westlicher Richtung das Pedemonte bis nach Intragna. Hier beginnt das eigentliche Centovalli, das bis zur Grenze nach Italien bei Camedo so genannt wird, gleichzeitig beginnt hier der stärkere Anstieg der Strecke. Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo mit den größeren Orten Re, Malesco und Santa Maria Maggiore, wo mit 836 m der höchste Punkt erreicht wird. Es folgt ein zunächst sanfter, dann immer steilerer Abstieg entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Zwischen Trontano und Masera im Tal des Toce erreicht die Strecke das maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien mit 50 m. Nach kurzer Querung des Tocetals wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht.
Armin Schwarz

Der Schweizer Grenzbahnhof Camedo der FART - Ferrovie autolinee regionali ticinesi hier am 02 August 2019.

Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola.

Ausgehend von Bahnhof Locarno (km 0,0) führt die Bahnlinie unterirdisch bis zum Haltepunkt Solduno San Martino, wo die Tunnelstrecke endet. In Ponte Brolla verlässt die Trasse das Maggiatal und durchquert in westlicher Richtung das Pedemonte bis nach Intragna. Hier beginnt das eigentliche Centovalli, das bis zur Grenze nach Italien bei Camedo so genannt wird, gleichzeitig beginnt hier der stärkere Anstieg der Strecke. Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo mit den größeren Orten Re, Malesco und Santa Maria Maggiore, wo mit 836 m der höchste Punkt erreicht wird. 

Es folgt ein zunächst sanfter, dann immer steilerer Abstieg entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Zwischen Trontano und Masera im Tal des Toce erreicht die Strecke das maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien mit 50 m. Nach kurzer Querung des Tocetals wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht.
Der Schweizer Grenzbahnhof Camedo der FART - Ferrovie autolinee regionali ticinesi hier am 02 August 2019. Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola. Ausgehend von Bahnhof Locarno (km 0,0) führt die Bahnlinie unterirdisch bis zum Haltepunkt Solduno San Martino, wo die Tunnelstrecke endet. In Ponte Brolla verlässt die Trasse das Maggiatal und durchquert in westlicher Richtung das Pedemonte bis nach Intragna. Hier beginnt das eigentliche Centovalli, das bis zur Grenze nach Italien bei Camedo so genannt wird, gleichzeitig beginnt hier der stärkere Anstieg der Strecke. Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo mit den größeren Orten Re, Malesco und Santa Maria Maggiore, wo mit 836 m der höchste Punkt erreicht wird. Es folgt ein zunächst sanfter, dann immer steilerer Abstieg entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Zwischen Trontano und Masera im Tal des Toce erreicht die Strecke das maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien mit 50 m. Nach kurzer Querung des Tocetals wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht.
Armin Schwarz

Der FART Gelenktriebwagen ABe 4/6 54 „Intragna“ (90 85 843 0054-9 CH-FRT) hat am 02 August 2019 seinen Endbahnhof Camedo erreicht, und steht nun wieder zur Rückfahrt nach Locarno bereit. Er hatte uns zuvor hierhergebracht. 

Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Gelenktriebwagen mit Niederfluranteil, wobei das Fahrzeug kein Jakobs-Drehgestell besitzt, sondern das antriebslose Laufgestell fest unter der einen Wagenhälfte sitzt, welche mit dem anderen Kasten über ein Wagengelenk verbunden ist. Dadurch konnte der Niederflurbereich über den Wagenübergang durchgezogen werden, was bei einem Drehgestell unter dem Kastengelenk nicht möglich gewesen wäre. Die beiden angetriebenen Drehgestelle befinden sich unter dem erhöhten Fahrgastraum hinter den Führerständen. Die 2.650 mm breiten Wagenkästen sind geschweißte Stahlkonstruktionen. Jeder der 15.450 mm langen Wagenkästen besitzt auf jeder Seite eine zweiflüglige Schwenkschiebetüre. Praktisch die komplette Traktions- und Hilfsausrüstung befindet sich auf dem Wagendach, dies auch, weil die Besteller einen freien Durchblick nach vorne durch die Führerstände auf die Strecke gefordert hatten, was einen Einbau hoher Schränke in den Innenraum unmöglich machte. Die eingebaute Toilette wurde als eine eigenständige Baugruppe vorfabriziert und als Ganzes eingebaut. Alle Sitze sind in der Grundkonstruktion gleich. Die Sitze der ersten Klasse besitzen aber andere Armlehnen und sind in der Anordnung 1-2 angeordnet, während die Sitze der 2. Klasse in der Anordnung 2-2 angeordnet sind.

Zwölf dieser Gelenk-Triebwagen ABe 4/6 51–58 (FART), 61-64 (SSIF) wurden durch die Firma Vevey Technologies in Villeneuve VD (mechanischer Teil) und die Firma ABB (elektrischer Teil) hergestellt und 1992–1994 in Betrieb genommen. Acht Fahrzeuge gingen an die FART und vier Fahrzeuge an die SSIF, wobei zwischen diesen beiden Bahnen ein Betriebsvertrag besteht und die Fahrzeuge gemeinsam eingesetzt werden. Die Triebwagen können in Doppeltraktion verkehren und bewältigten lange die Hauptlast des  internationalen  Verkehrs der Centovallibahn zwischen Locarno und Domodossola.

Im Jahr 2011 ließ die FART die vier ABe 4/6 55–58 zu ABe 4/8 verlängern. Die zusätzlichen Wagenkästen wurden bei Bombardier in Villeneuve eingebaut. Nach dem Umbau erhielten die Fahrzeuge die Nummern 45–48. Sie sind nun 44,00 m lang und verkehren als Centovalli-Express.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: Bo'2'Bo'
Länge über Puffer: 31.900 mm
Breite: 2.650 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Dienstgewicht: 45.9 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dauerleistung: 640 kW (4x160kW)
Treibraddurchmesser: 720 mm
Stromsystem: 1.200 Volt DC
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Asynchronmotoren
Steuerung: GTO-Umrichter

AKTUELL:
Der Gelenktriebwagen ABe 4/6 54 „Intragna“, wie auch die 2011 zu ABe 4/8 verlängerten Schwestern ABe 4/8 45 bis 48 (ex Abe 55 bis 58), wurde 2025 von der FART an italienische FGC - Ferrovia Genova–Casella (Eisenbahn Genua–Casella) nach Genua verkauft. Die FGC ist auch bekannt als Ferrovia delle tre valli (Eisenbahn der drei Täler) und Trenino di Casella (Bähnchen von Casella). Vermutlich müssen die Triebwagen aber etwas angepasst werden, da die FGC unter 3.000 Volt DC fährt. 

So haben wir nochmal einen Grund malwieder nach Genua zu fahren😉
Der FART Gelenktriebwagen ABe 4/6 54 „Intragna“ (90 85 843 0054-9 CH-FRT) hat am 02 August 2019 seinen Endbahnhof Camedo erreicht, und steht nun wieder zur Rückfahrt nach Locarno bereit. Er hatte uns zuvor hierhergebracht. Camedo ist ein Ort der Gemeinde Centovalli im Kanton Tessin in der Schweiz. Der Bahnhof ist der letzte auf der Schweizer Seite bei km 13,06 der Centovalli-Bahn, bzw. der von der FART (Ferrovie autolinee regionali ticinesi) als Centovalli-Bahn betrieben wird, 600 m weiter ist die schweizerisch-italienische Grenze. Der nächste Bahnhof ist Ribellasca, der von der italienischen SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) betrieben wird und ab hier beginnt dann die Valle Vigezzo bis Domodossola. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Gelenktriebwagen mit Niederfluranteil, wobei das Fahrzeug kein Jakobs-Drehgestell besitzt, sondern das antriebslose Laufgestell fest unter der einen Wagenhälfte sitzt, welche mit dem anderen Kasten über ein Wagengelenk verbunden ist. Dadurch konnte der Niederflurbereich über den Wagenübergang durchgezogen werden, was bei einem Drehgestell unter dem Kastengelenk nicht möglich gewesen wäre. Die beiden angetriebenen Drehgestelle befinden sich unter dem erhöhten Fahrgastraum hinter den Führerständen. Die 2.650 mm breiten Wagenkästen sind geschweißte Stahlkonstruktionen. Jeder der 15.450 mm langen Wagenkästen besitzt auf jeder Seite eine zweiflüglige Schwenkschiebetüre. Praktisch die komplette Traktions- und Hilfsausrüstung befindet sich auf dem Wagendach, dies auch, weil die Besteller einen freien Durchblick nach vorne durch die Führerstände auf die Strecke gefordert hatten, was einen Einbau hoher Schränke in den Innenraum unmöglich machte. Die eingebaute Toilette wurde als eine eigenständige Baugruppe vorfabriziert und als Ganzes eingebaut. Alle Sitze sind in der Grundkonstruktion gleich. Die Sitze der ersten Klasse besitzen aber andere Armlehnen und sind in der Anordnung 1-2 angeordnet, während die Sitze der 2. Klasse in der Anordnung 2-2 angeordnet sind. Zwölf dieser Gelenk-Triebwagen ABe 4/6 51–58 (FART), 61-64 (SSIF) wurden durch die Firma Vevey Technologies in Villeneuve VD (mechanischer Teil) und die Firma ABB (elektrischer Teil) hergestellt und 1992–1994 in Betrieb genommen. Acht Fahrzeuge gingen an die FART und vier Fahrzeuge an die SSIF, wobei zwischen diesen beiden Bahnen ein Betriebsvertrag besteht und die Fahrzeuge gemeinsam eingesetzt werden. Die Triebwagen können in Doppeltraktion verkehren und bewältigten lange die Hauptlast des "internationalen" Verkehrs der Centovallibahn zwischen Locarno und Domodossola. Im Jahr 2011 ließ die FART die vier ABe 4/6 55–58 zu ABe 4/8 verlängern. Die zusätzlichen Wagenkästen wurden bei Bombardier in Villeneuve eingebaut. Nach dem Umbau erhielten die Fahrzeuge die Nummern 45–48. Sie sind nun 44,00 m lang und verkehren als Centovalli-Express. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsformel: Bo'2'Bo' Länge über Puffer: 31.900 mm Breite: 2.650 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Dienstgewicht: 45.9 t Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dauerleistung: 640 kW (4x160kW) Treibraddurchmesser: 720 mm Stromsystem: 1.200 Volt DC Anzahl der Fahrmotoren: 4 Antrieb: Asynchronmotoren Steuerung: GTO-Umrichter AKTUELL: Der Gelenktriebwagen ABe 4/6 54 „Intragna“, wie auch die 2011 zu ABe 4/8 verlängerten Schwestern ABe 4/8 45 bis 48 (ex Abe 55 bis 58), wurde 2025 von der FART an italienische FGC - Ferrovia Genova–Casella (Eisenbahn Genua–Casella) nach Genua verkauft. Die FGC ist auch bekannt als Ferrovia delle tre valli (Eisenbahn der drei Täler) und Trenino di Casella (Bähnchen von Casella). Vermutlich müssen die Triebwagen aber etwas angepasst werden, da die FGC unter 3.000 Volt DC fährt. So haben wir nochmal einen Grund malwieder nach Genua zu fahren😉
Armin Schwarz

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