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Der dreiteilige Minuetto Diesel MD 031 der Trenitalia steht am 19.07.2022 im Bahnhof Syrakus (Stazione di Siracusa), als Regionalzug R 12938 nach Vittoria, zur Abfahrt bereit.

(ID 784130)


Der dreiteilige Minuetto Diesel MD 031 der Trenitalia steht am 19.07.2022 im Bahnhof Syrakus (Stazione di Siracusa), als Regionalzug R 12938 nach Vittoria, zur Abfahrt bereit. Er fährt via Fontane Bianche, Avola, Noto, Pozzallo, Sampieri, Ragusa, Donnafugata und Comiso, so fährt er auch an den südlichen Zipfel von Sizilien.

Diese dreiteiligen Diesetriebzüge der italienischen Baureihe ALn 501 / Ln 220 / ALn 502 (MD - Minuetto Diesel) sind die Diesel Variante der Alstom-Coradia-Meridian-Familie, ähnlich wie die ME - Minuetto Elettrico (ALe 501 / Le 220 / ALe 502). Die italienischen Minuetto MD und ME sind die Mutter der Produktfamilie der Alstom Coradia Meridian, von diesen wurden später auch Triebzüge für Deutschland und Nordeuropa abgeleitet. 

Von dieser Diesel Variante ALn501 / Ln220 / ALn 502 (MD) wurden 114 Stück, zwischen 2003 und 2009, von Alstom Ferroviaria S.p.A. (ex Fiat Ferroviaria) in Italien gebaut. Von der elektrischen Variante ALe 501 / Le 220 / ALe 502 (ME) wurden 136 Stück zwischen 2003 und 2010 gebaut. Beide Varianten sind als dreiteilige Triebzüge ausgeführt. Der Minuetto ist komfortabler klimatisierter Triebwagenzug der auf dem Alstom Coradia Meridian basiert. 

Er wurde von Giorgetto Giugiaro entworfen und wurde speziell für den italienischen Markt entwickelt. Gebaut wurden sie in Italien von Alstom Ferroviaria in den italienischen Produktionsstandorten. Die Endmontage und Gesamtprojektmanagement geschah im ehemaligen Fiat Ferroviaria Werk in Savigliano. Die Drehgestelle kommen aus dem Alstom Werk Salzgitter in Deutschland.

Wie auch die anderen Züge der Coradia-Plattform, sind die Wageneinheiten fest miteinander verbunden und können nur in außergewöhnlichen Wartungs- oder Pannenfällen getrennt werden. Ein Triebzug ist durchgängig niederflurig und barrierefrei.

Die Antriebsköpfe ruhen jeweils auf einem Triebdrehgestell (konventionelle Enddrehgestelle) und stützen sich zum anderen auf einer Hälfte eines Jakobs-Drehgestelles ab. Der Mittelwagen ruht beidseitig jeweils auf einer Hälfte eines Jakobs-Drehgestelles. Die Triebzüge sind Scharfenberg-Kupplungen ausgestattet, mit der bis zu drei Züge in einem Zug verbunden werden können. Ein Dieseltriebzug kostet rund 3,45 Millionen Euro pro Fahrzeug, 150.000 Euro mehr als die Elektro-Version.

Die beinahe 52 m langen Fahrzeuge bieten 23 Sitzplätze in der 1. Klasse und 98 Sitzplätze in der 2. Klasse an. Der Antrieb erfolgt auf die beiden Enddrehgestelle, während die beiden Jakobs-Drehgestelle ohne Antrieb sind. Jedes Triebdrehgestell wird von im Unterflur eingebauten gedrosselten IVECO-V8-Dieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung, vom Typ IVECO V8 FVQE 28 angetrieben. Die Kraftübertragung vom Motor aufs Drehgestell geschieht hydraulisch, durch ein hydromechanisches Getriebe mit hydrodynamischer Bremse vom Typ Voith T 212 bre.

TECHNISCHE DATEN der MD - Minuetto Diesel:
Spurweite:  1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  Bo' 2' 2' Bo'
Länge über Puffer:  51.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.650 mm / 13.650 mm /14.650 mm
Achsabstand im Trieb-Drehgestell:  2.400 mm
Achsabstand im Lauf-Drehgestell:  2.700 mm
Treibraddurchmesser:  850 mm
Breite. 2.950 mm
Höhe:  3.820 mm
Eigengewicht:  100 t
Höchstgeschwindigkeit:  130 km/h
Motoren: 2 Stück V8-Dieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung, Typ Iveco V8 FVQE 28
Getriebe: Voith T 212 bre (hydromechanisch mit hydrodynamischer Bremse)
Leistungsübertragung: hydraulisch
Nennleistung (gedrosselt): 2 x 560 kW (760 PS) bei 2.100 U/min
Leistung ungedrosselt: 2 x 720 kW (980 PS)
Sitzplätze:  23 in der 1. Klasse und 98 in der 2 Klasse
Kupplung: Scharfenberg

Der dreiteilige Minuetto Diesel MD 031 der Trenitalia steht am 19.07.2022 im Bahnhof Syrakus (Stazione di Siracusa), als Regionalzug R 12938 nach Vittoria, zur Abfahrt bereit. Er fährt via Fontane Bianche, Avola, Noto, Pozzallo, Sampieri, Ragusa, Donnafugata und Comiso, so fährt er auch an den südlichen Zipfel von Sizilien.

Diese dreiteiligen Diesetriebzüge der italienischen Baureihe ALn 501 / Ln 220 / ALn 502 (MD - Minuetto Diesel) sind die Diesel Variante der Alstom-Coradia-Meridian-Familie, ähnlich wie die ME - Minuetto Elettrico (ALe 501 / Le 220 / ALe 502). Die italienischen Minuetto MD und ME sind die Mutter der Produktfamilie der Alstom Coradia Meridian, von diesen wurden später auch Triebzüge für Deutschland und Nordeuropa abgeleitet.

Von dieser Diesel Variante ALn501 / Ln220 / ALn 502 (MD) wurden 114 Stück, zwischen 2003 und 2009, von Alstom Ferroviaria S.p.A. (ex Fiat Ferroviaria) in Italien gebaut. Von der elektrischen Variante ALe 501 / Le 220 / ALe 502 (ME) wurden 136 Stück zwischen 2003 und 2010 gebaut. Beide Varianten sind als dreiteilige Triebzüge ausgeführt. Der Minuetto ist komfortabler klimatisierter Triebwagenzug der auf dem Alstom Coradia Meridian basiert.

Er wurde von Giorgetto Giugiaro entworfen und wurde speziell für den italienischen Markt entwickelt. Gebaut wurden sie in Italien von Alstom Ferroviaria in den italienischen Produktionsstandorten. Die Endmontage und Gesamtprojektmanagement geschah im ehemaligen Fiat Ferroviaria Werk in Savigliano. Die Drehgestelle kommen aus dem Alstom Werk Salzgitter in Deutschland.

Wie auch die anderen Züge der Coradia-Plattform, sind die Wageneinheiten fest miteinander verbunden und können nur in außergewöhnlichen Wartungs- oder Pannenfällen getrennt werden. Ein Triebzug ist durchgängig niederflurig und barrierefrei.

Die Antriebsköpfe ruhen jeweils auf einem Triebdrehgestell (konventionelle Enddrehgestelle) und stützen sich zum anderen auf einer Hälfte eines Jakobs-Drehgestelles ab. Der Mittelwagen ruht beidseitig jeweils auf einer Hälfte eines Jakobs-Drehgestelles. Die Triebzüge sind Scharfenberg-Kupplungen ausgestattet, mit der bis zu drei Züge in einem Zug verbunden werden können. Ein Dieseltriebzug kostet rund 3,45 Millionen Euro pro Fahrzeug, 150.000 Euro mehr als die Elektro-Version.

Die beinahe 52 m langen Fahrzeuge bieten 23 Sitzplätze in der 1. Klasse und 98 Sitzplätze in der 2. Klasse an. Der Antrieb erfolgt auf die beiden Enddrehgestelle, während die beiden Jakobs-Drehgestelle ohne Antrieb sind. Jedes Triebdrehgestell wird von im Unterflur eingebauten gedrosselten IVECO-V8-Dieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung, vom Typ IVECO V8 FVQE 28 angetrieben. Die Kraftübertragung vom Motor aufs Drehgestell geschieht hydraulisch, durch ein hydromechanisches Getriebe mit hydrodynamischer Bremse vom Typ Voith T 212 bre.

TECHNISCHE DATEN der MD - Minuetto Diesel:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo' 2' 2' Bo'
Länge über Puffer: 51.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.650 mm / 13.650 mm /14.650 mm
Achsabstand im Trieb-Drehgestell: 2.400 mm
Achsabstand im Lauf-Drehgestell: 2.700 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm
Breite. 2.950 mm
Höhe: 3.820 mm
Eigengewicht: 100 t
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Motoren: 2 Stück V8-Dieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung, Typ Iveco V8 FVQE 28
Getriebe: Voith T 212 bre (hydromechanisch mit hydrodynamischer Bremse)
Leistungsübertragung: hydraulisch
Nennleistung (gedrosselt): 2 x 560 kW (760 PS) bei 2.100 U/min
Leistung ungedrosselt: 2 x 720 kW (980 PS)
Sitzplätze: 23 in der 1. Klasse und 98 in der 2 Klasse
Kupplung: Scharfenberg

Armin Schwarz 23.08.2022, 500 Aufrufe, 0 Kommentare

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Ab dem Sommer 2027 ist es soweit, dann sollen die Frecciarossa 1000 von München über Innsbruck nach Mailand und Rom fahren. 

Der neuste  Rote Pfeil  der ETR 1000 als Mehrsystem-Hochgeschwindigkeits-Triebzug (UIC u.a. 93 83 3410 110-3 I-TI), hier am 23 September 2026 präsentiert auf der InnoTrans 2026 in Berlin. So können die Frecciarossa 1000 Hochgeschwindigkeits-Triebzug der Trenitalia quer durch Europa fahren, mittlerweile sind sie schon in Frankreich und Spanien unterwegs. Ab Sommer 2027 sollen die neue Direktverbindungen von München über Innsbruck nach Mailand und Rom starten. Ab Dezember 2028 sollen die Verbindungen von München–Mailand bzw. München–Rom bis nach Neapel bzw. Berlin verlängert werden. Aber auch die Schweiz, die Niederlande und Belgien sind angedacht.

Für den Start im Sommer 2027 sind je eine Verbindung München – Mailand (ca. 600 km in ca. 6,5 h) und eine Verbindung München – Rom (ca. 900 km in ca. 8,5 h) geplant. 

ETR 1000, auch Frecciarossa 1000 oder V300 Zefiro, ist eine Baureihe von italienischen Hochgeschwindigkeitszügen, die durch ein Konsortium bestehend aus Bombardier Transportation bzw. Alstom und AnsaldoBreda (seit 2015 Hitachi Rail Italia) hergestellt wurden. Seit 2021 ist die Hitachi Rail alleiniger Hersteller der Züge. Offiziell tragen die Frecciarossa 1000 in Italien die Baureihen Bezeichnung ETR 400 nur Italien tauglich und hier der ETR 410 Mehrsystem- Triebzug für Europa. Für die italienische Trenitalia, 100-prozentige Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato Italiane (FS), wurden bereits 122 Züge (ETR 400 oder 410) gebaut. Zudem wurden bereits 23 ETR 410 Züge für die spanische Marke „iryo“ der Intermodalidad de Levante gebaut.

Die ETR 410 sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h ausgelegt und für den Betrieb im europäischen Streckennetz (Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien) geeignet, dabei bewältigt er infrastrukturbedingte Besonderheiten wie die unterschiedlichen Stromversorgungssysteme und die verschiedenen in Europa gebräuchlichen Signaltechniken.

Das aerodynamische Design und modernste Lösungen zur Energieeinsparung sorgen für eine unübertroffene Betriebseffizienz. Dies hat dem ETR1000 den Titel des schnellsten jemals in Europa in Serie gefertigten Zuges eingebracht, bei gleichzeitig hervorragender Beschleunigung, Lärmreduzierung, geringer Vibrationsentwicklung und minimaler Umweltbelastung.

Die Verwendung von Leichtmetalllegierungen für den Wagenkasten und die Innenausstattung sorgt nicht nur für ein optimales Verhältnis von Masse zu Leistung, sondern ermöglicht am Ende der Lebensdauer der Fahrzeuge auch eine verbesserte Materialrückgewinnung bei geringerer Umweltbelastung. Der Zug basiert auf einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept: hohe Leistungsfähigkeit bei einem Anteil von 85 % recycelbaren und 95 % erneuerbaren Materialien.

Das Konsortium (Hitachi Rail und Bombardier) unterzeichnete 2010 den ersten Vertrag über Entwicklung und Bau der ersten 50 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ETR1000 (ETR 400). Die ersten vier Fahrzeuge nahmen im April 2015 den regulären Betrieb auf. Im Juni 2019 schloss das Konsortium einen weiteren Vertrag mit Trenitalia über die Lieferung von 14 zusätzlichen ETR1000-Zügen ab.

Jeder Zug hat eine Gesamtlänge von 202 Metern und bietet Platz für etwa 460 Fahrgäste. Diese profitieren von zahlreichen Ausstattungsmerkmalen, die das Reiseerlebnis verbessern, darunter: hervorragende Wärme- und Schalldämmung, LED-Beleuchtung, Klimaanlage, Verpflegungsangebot, barrierefreier Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen, Monitore an Bord, WLAN sowie Steckdosen für PCs.

Alle ETR1000-Hochgeschwindigkeitszüge werden in Italien entwickelt und gebaut; sie verkehren im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz unter dem Markennamen „Frecciarossa“ (was „Roter Pfeil“ bedeutet).

Technische Übersicht
Konfiguration: Elektrischer Triebzug mit 8 Wagen mit verteiltem Antrieb (DM1-TT2-M3-T4-T5-M6-TT7-DM8)
Interoperabilität: TSI-Konformität, Einsatzmöglichkeit auf 7 europäischen Korridoren
Geschwindigkeit: 360 km/h im Regelbetrieb, 400 km/h Höchstgeschwindigkeit
Beschleunigung: 0,7 m/s² beim Anfahren
Netzspannung: 25 kV 50 Hz / 3 kV DC / 1,5 kV DC / 15 kV AC (optional)
Maximale Leistung: 9.800 kW
Umrichtertyp: 16 wassergekühlte IGBT-Umrichter, 16 Asynchronmotoren (50 % angetriebene Achsen)
Achsabstand im Drehgestell: 2.850 mm
Gesamtlänge: 202 m
Wagenkastenmaterial: Leichtmetalllegierung
Türen pro Seite: 14 (inkl. 1 Tür für mobilitätseingeschränkte Personen/PRM)
Türbreite: 900 mm
Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard)   
Sitzanordnung: Executive 1+1, 1. Klasse (Business) 2+1, 2. Klasse (Standard/Premium) 2+2
Sitzabstand: 1. Klasse 1.880/950 mm, 2. Klasse 1.850/800 mm
Toiletten: 14 (inkl. 1 für PRM + 1 für das Catering-Personal)
Serviceeinrichtungen: Spezialwagen mit Bistrobereich, Abteil für Zugbegleiterl, Rollstuhlstellplatz, PRM-Toilette, Toilette für Catering-Personal

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Hitachi Rail Italia (seit 2021)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'
Länge:  202 m
Höhe:  4080 mm
Breite:  2924 mm
Leergewicht: 461 t betriebsbereit
Dienstgewicht: 498 t (besetzt)
Radsatzfahrmasse:  17 t
Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 850 mm (abgenutzt)
Höchstgeschwindigkeit:  360 km/h (geplant) / 400 km/h (Konstruktiv auf Schnellstrecken mit 25kV-Elektrifizierung)
Dauerleistung: 9.800 kW (bei 25 kV 50 Hz AC), 6.900 kW (bei 15 kV 16,7 Hz AC/ 3 kV DC) und 3.050 kW (bei 1,5 kV DC)
Anfahrzugkraft: 370 kN
Beschleunigung: bis zu 0,7 m/s²
Bremsverzögerung: bis zu 1,2 m/s²
Stromsysteme: 15 kV 16,7 Hz AC, 25 kV 50 Hz AC, 1,5 kV DC und 3 kV= DC
Anzahl der Fahrmotoren: 16
Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard)
Diese Züge haben keine Neigetechnik.

Konfiguration und Einrichtung der Wagen: 
Steuerwagen DM1- mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Executive dominante Farbe im Innenraum braun
Mittelwagen TT2 – mit Transformator, Stromabnehmer 3 kV Business dominante Farbe im Innenraum grau
Mittelwagen M3 – mit Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Bistro, Wagenklasse Business, dominante Farbe im Innenraum grau
Mittelwagen T4 – mit Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse, Premium, dominante Farbe im Innenraum rot
Mittelwagen T5 - Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange
Mittelwagen M6 - Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange
Mittelwagen TT7 - Transformator, Stromabnehmer 3 kV, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange
Steuerwagen DM8 – mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange

Die Bezeichnungen der Wagen leiten sich aus dem Englischen ab:
DM steht für Drivingcabine and Motors
TT steht für Transformator Trailer
M steht für Motor
T steht für Trailer
Ab dem Sommer 2027 ist es soweit, dann sollen die Frecciarossa 1000 von München über Innsbruck nach Mailand und Rom fahren. Der neuste "Rote Pfeil" der ETR 1000 als Mehrsystem-Hochgeschwindigkeits-Triebzug (UIC u.a. 93 83 3410 110-3 I-TI), hier am 23 September 2026 präsentiert auf der InnoTrans 2026 in Berlin. So können die Frecciarossa 1000 Hochgeschwindigkeits-Triebzug der Trenitalia quer durch Europa fahren, mittlerweile sind sie schon in Frankreich und Spanien unterwegs. Ab Sommer 2027 sollen die neue Direktverbindungen von München über Innsbruck nach Mailand und Rom starten. Ab Dezember 2028 sollen die Verbindungen von München–Mailand bzw. München–Rom bis nach Neapel bzw. Berlin verlängert werden. Aber auch die Schweiz, die Niederlande und Belgien sind angedacht. Für den Start im Sommer 2027 sind je eine Verbindung München – Mailand (ca. 600 km in ca. 6,5 h) und eine Verbindung München – Rom (ca. 900 km in ca. 8,5 h) geplant. ETR 1000, auch Frecciarossa 1000 oder V300 Zefiro, ist eine Baureihe von italienischen Hochgeschwindigkeitszügen, die durch ein Konsortium bestehend aus Bombardier Transportation bzw. Alstom und AnsaldoBreda (seit 2015 Hitachi Rail Italia) hergestellt wurden. Seit 2021 ist die Hitachi Rail alleiniger Hersteller der Züge. Offiziell tragen die Frecciarossa 1000 in Italien die Baureihen Bezeichnung ETR 400 nur Italien tauglich und hier der ETR 410 Mehrsystem- Triebzug für Europa. Für die italienische Trenitalia, 100-prozentige Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato Italiane (FS), wurden bereits 122 Züge (ETR 400 oder 410) gebaut. Zudem wurden bereits 23 ETR 410 Züge für die spanische Marke „iryo“ der Intermodalidad de Levante gebaut. Die ETR 410 sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h ausgelegt und für den Betrieb im europäischen Streckennetz (Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien) geeignet, dabei bewältigt er infrastrukturbedingte Besonderheiten wie die unterschiedlichen Stromversorgungssysteme und die verschiedenen in Europa gebräuchlichen Signaltechniken. Das aerodynamische Design und modernste Lösungen zur Energieeinsparung sorgen für eine unübertroffene Betriebseffizienz. Dies hat dem ETR1000 den Titel des schnellsten jemals in Europa in Serie gefertigten Zuges eingebracht, bei gleichzeitig hervorragender Beschleunigung, Lärmreduzierung, geringer Vibrationsentwicklung und minimaler Umweltbelastung. Die Verwendung von Leichtmetalllegierungen für den Wagenkasten und die Innenausstattung sorgt nicht nur für ein optimales Verhältnis von Masse zu Leistung, sondern ermöglicht am Ende der Lebensdauer der Fahrzeuge auch eine verbesserte Materialrückgewinnung bei geringerer Umweltbelastung. Der Zug basiert auf einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept: hohe Leistungsfähigkeit bei einem Anteil von 85 % recycelbaren und 95 % erneuerbaren Materialien. Das Konsortium (Hitachi Rail und Bombardier) unterzeichnete 2010 den ersten Vertrag über Entwicklung und Bau der ersten 50 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ETR1000 (ETR 400). Die ersten vier Fahrzeuge nahmen im April 2015 den regulären Betrieb auf. Im Juni 2019 schloss das Konsortium einen weiteren Vertrag mit Trenitalia über die Lieferung von 14 zusätzlichen ETR1000-Zügen ab. Jeder Zug hat eine Gesamtlänge von 202 Metern und bietet Platz für etwa 460 Fahrgäste. Diese profitieren von zahlreichen Ausstattungsmerkmalen, die das Reiseerlebnis verbessern, darunter: hervorragende Wärme- und Schalldämmung, LED-Beleuchtung, Klimaanlage, Verpflegungsangebot, barrierefreier Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen, Monitore an Bord, WLAN sowie Steckdosen für PCs. Alle ETR1000-Hochgeschwindigkeitszüge werden in Italien entwickelt und gebaut; sie verkehren im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz unter dem Markennamen „Frecciarossa“ (was „Roter Pfeil“ bedeutet). Technische Übersicht Konfiguration: Elektrischer Triebzug mit 8 Wagen mit verteiltem Antrieb (DM1-TT2-M3-T4-T5-M6-TT7-DM8) Interoperabilität: TSI-Konformität, Einsatzmöglichkeit auf 7 europäischen Korridoren Geschwindigkeit: 360 km/h im Regelbetrieb, 400 km/h Höchstgeschwindigkeit Beschleunigung: 0,7 m/s² beim Anfahren Netzspannung: 25 kV 50 Hz / 3 kV DC / 1,5 kV DC / 15 kV AC (optional) Maximale Leistung: 9.800 kW Umrichtertyp: 16 wassergekühlte IGBT-Umrichter, 16 Asynchronmotoren (50 % angetriebene Achsen) Achsabstand im Drehgestell: 2.850 mm Gesamtlänge: 202 m Wagenkastenmaterial: Leichtmetalllegierung Türen pro Seite: 14 (inkl. 1 Tür für mobilitätseingeschränkte Personen/PRM) Türbreite: 900 mm Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard) Sitzanordnung: Executive 1+1, 1. Klasse (Business) 2+1, 2. Klasse (Standard/Premium) 2+2 Sitzabstand: 1. Klasse 1.880/950 mm, 2. Klasse 1.850/800 mm Toiletten: 14 (inkl. 1 für PRM + 1 für das Catering-Personal) Serviceeinrichtungen: Spezialwagen mit Bistrobereich, Abteil für Zugbegleiterl, Rollstuhlstellplatz, PRM-Toilette, Toilette für Catering-Personal TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Hitachi Rail Italia (seit 2021) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo' Länge: 202 m Höhe: 4080 mm Breite: 2924 mm Leergewicht: 461 t betriebsbereit Dienstgewicht: 498 t (besetzt) Radsatzfahrmasse: 17 t Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 850 mm (abgenutzt) Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h (geplant) / 400 km/h (Konstruktiv auf Schnellstrecken mit 25kV-Elektrifizierung) Dauerleistung: 9.800 kW (bei 25 kV 50 Hz AC), 6.900 kW (bei 15 kV 16,7 Hz AC/ 3 kV DC) und 3.050 kW (bei 1,5 kV DC) Anfahrzugkraft: 370 kN Beschleunigung: bis zu 0,7 m/s² Bremsverzögerung: bis zu 1,2 m/s² Stromsysteme: 15 kV 16,7 Hz AC, 25 kV 50 Hz AC, 1,5 kV DC und 3 kV= DC Anzahl der Fahrmotoren: 16 Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard) Diese Züge haben keine Neigetechnik. Konfiguration und Einrichtung der Wagen: Steuerwagen DM1- mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Executive dominante Farbe im Innenraum braun Mittelwagen TT2 – mit Transformator, Stromabnehmer 3 kV Business dominante Farbe im Innenraum grau Mittelwagen M3 – mit Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Bistro, Wagenklasse Business, dominante Farbe im Innenraum grau Mittelwagen T4 – mit Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse, Premium, dominante Farbe im Innenraum rot Mittelwagen T5 - Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Mittelwagen M6 - Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Mittelwagen TT7 - Transformator, Stromabnehmer 3 kV, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Steuerwagen DM8 – mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Die Bezeichnungen der Wagen leiten sich aus dem Englischen ab: DM steht für Drivingcabine and Motors TT steht für Transformator Trailer M steht für Motor T steht für Trailer
Armin Schwarz

Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie  (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als  EC 151.

Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151. Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz

Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie  (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als  EC 151.

Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151. Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz

In Roma Termini wartet der FS Trenitalia ETR 485.044 als Frecciargento AV 8863 auf die Abfahrt (08:58) nach Reggio di Calabria (an 15:24) - und wir auf die Rückfahrt nach Hause... 

23. März 2026
In Roma Termini wartet der FS Trenitalia ETR 485.044 als Frecciargento AV 8863 auf die Abfahrt (08:58) nach Reggio di Calabria (an 15:24) - und wir auf die Rückfahrt nach Hause... 23. März 2026
Stefan Wohlfahrt