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Beladener vierachsiger Drehgestell-Flachwagen (Holzwaggon) mit Niederbindeeinrichtung (Ladungssicherungssystem „Autonordic“) und Rungensystem ExTe (SR8), 81 80 4723 525-9 D-TWA, der

(ID 861354)


Beladener vierachsiger Drehgestell-Flachwagen (Holzwaggon) mit Niederbindeeinrichtung (Ladungssicherungssystem „Autonordic“) und Rungensystem ExTe (SR8), 81 80 4723 525-9 D-TWA, der Gattung Snps (TWA Bezeichnung SNPZ), der TRANSWAGGON GmbH (Hamburg) zurzeit an die Mercer Holz vermietet, beladen mit Fichten-Rundholz abgestellt am 07 September 2024 in Siegen-Eintracht auf der Gleisanlage der KSW - Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (Eisern-Siegener Eisenbahn NE 437).

Der Wagen wurde 2022 von Tatravagonka Poprad (Slowakei) unter der Fabriknummer 013 gebaut (die Drehgestelle unter Fabriknummer 297016).

Die 4-achsigen Wagen Snps sind zum Transport von Holz der Längen 2 m, 2,5 m, 3 m, 4 m, 5,1 m und 6 m bestimmt. Die Wagen sind mit ExTe Ladungssicherungs- und Rungensystem (ExTe SR8) vom schwedischen Hersteller ExTe Fabriks AB in Färila (Schweden) ausgestattet. Die ExTe liefert Produkte an Holzspediteure in der ganzen Welt, die Anforderungen an die Sicherheit auf Straße und Schiene, ein gutes Arbeitsumfeld und einen rationellen Transport stellen. Für die TWA wurden (über die Tatravagonka Poprad) zwischen 2015 und 2022 für 409 dieser Drehgestell-Flachwagen (Snps / SNPZ) diese Systeme geliefert. Wenn man das Rungensystem und die Ladeschwellen entfernt, ist es auch möglich den Wagen für Containertransporte zu verwenden.

TECHNISCHE DATEN des Wagens:
Gattung: Snps (TWA SNPZ, mit Rungensystem ExTe)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Profil: G2
Länge über Puffer: 20.770 mm
Drehzapfenabstand: 15.230 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Drehgestellbauart: Y25Ls-K (Kopfstückloses Güterwagen-Drehgestell)
Laufragdurchmesser: 920 mm (neu) / 840 mm (abgenutzt)
Ladelänge: 19.530 mm
Fußbodenhöhe über SOK: 1.120 mm UK Ladeschwellen/Rungen (+ 150 mm)
Höhe der Ladeebene: 1.270 mm
Ladequerschnitt: 6,3 m²
Rungenhöhe: 2.488 mm
Ladebreite zw. den Rungen: 2.620 mm
Anzahl der Rungenpaare: 12
Anzahl der Spanngurte („ExTe Autonordic“): 10
Eigengewicht: 23.000 kg 
Max. Zuladung: 67 t (ab Streckenklasse D) 
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bremse: KE-GP-A max. 59 t (K)
Bremssohle: K-Sohle C 810
Feststellbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN CW

Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Snps) :
S = Flachwagen mit Drehgestellen in Sonderbauart
n = Lademasse bei Lastgrenze C: m > 60 t
p = ohne Borde
s = beladen zugelassen für Züge bis 100 km/h

Zudem verfügen diese Wagen der TWA über PJM WaggonTracker ADV:
Die digitale Welt eröffnet viele Möglichkeiten und verschafft vor allem Transporteuren enorme Vorteile. PJM hat die notwendige Verknüpfung zwischen Gütertransporten im Schienenverkehr und der Digitalisierung schon vor langer Zeit erkannt und ist mit dem patentierten Monitoring-System WaggonTracker Pionier. WaggonTracker kombiniert Monitoring und Automation und bietet damit ein robustes Gesamtsystem, das dem Flottenbetreiber enorme Effizienz und Kosten-Einsparungen verschafft: Man erhält wichtige Informationen in Echtzeit über die Fahrzeugflotte und aufwändige Prozesse werden automatisiert.

Der WaggonTracker ADV ist Energieautark, ein Radnabengenerator versorgt die WaggonTracker-Plattform autonom mit Strom. 

Der WaggonTracker übermittelt die Echtzeit-Lokalisierung via Web-Service, u.a. über die Fahrleistung, die aktuelle Position und Radsatz-Laufleistungs-Verwaltung.  Das ADV-System (wie hier) bietet zusätzlich die Überwachung des Fahrzeugzustands, einzelner Komponenten und der geladenen Güter. Im Anlassfall werden Alarmmeldungen verschickt. Es werden z.B. die Achslager-Temperatur und Beladezustand überwacht. Eine Signalisierung / akustische Warnung bei Überladung (asymmetrische Beladung, Radsatzlast) werden bei Ladevorgängen direkt am Wagen signalisiert. Was hier bei solchen Wagen sicherlich für die Holzverladung sehr hilfreich ist. 

Die Signallampen am Wagen zeigen an:
    Überladung
    Radsatzüberlast
    Radscheibenüberlast
    Asymmetrische Beladung
    Unzulässige Drehgestell-Lastverteilung
    Ladung in Ordnung
    Beladungsschwellwert

Automatische Bremsprobe: 
Eine automatische Bremsprobe ersetzt die aufwändige, händische Überprüfung. Bei einem 500 m langen Güterzug bedeutet das eine Zeitersparnis von 30 Minuten. Die Ergebnisse der automatischen Bremsprobe werden auf dem Display des Zugführers oder Bremsproben-Verantwortlichen übersichtlich angezeigt.

Die MERCER Holz:
Mercer Holz ist die Holzeinkaufsorganisation für alle deutschen Produktionsstandorte von Mercer International (Mercer Rosenthal, Mercer Stendal, Mercer Torgau und Mercer Timber Products). Seit mehr als 15 Jahren beliefert sie Zellstoff- und Sägewerke mit großen Industrieholz- und Hackschnitzelmengen. Neben der Belieferung der deutschen Mercer-Werke bietet sie zudem kompetente Beschaffungs-, Holzernte- und Logistikdienstleistungen für Drittkunden an. 

Die Mercer Holz ist auch ein gefragter Dienstleister für die Waldbesitzer. Sie kaufen Holz ein, bündeln es nach Baumarten und Qualitäten und beliefern eigene und dritte Unternehmen gemäß ihrer jeweiligen Ansprüche an Qualität und Logistik. Auf diese Weise kann sowohl für Lieferanten als auch Kunden eine maximale Wertschöpfung bei der Holzaushaltung erzielt werden.

Beladener vierachsiger Drehgestell-Flachwagen (Holzwaggon) mit Niederbindeeinrichtung (Ladungssicherungssystem „Autonordic“) und Rungensystem ExTe (SR8), 81 80 4723 525-9 D-TWA, der Gattung Snps (TWA Bezeichnung SNPZ), der TRANSWAGGON GmbH (Hamburg) zurzeit an die Mercer Holz vermietet, beladen mit Fichten-Rundholz abgestellt am 07 September 2024 in Siegen-Eintracht auf der Gleisanlage der KSW - Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (Eisern-Siegener Eisenbahn NE 437).

Der Wagen wurde 2022 von Tatravagonka Poprad (Slowakei) unter der Fabriknummer 013 gebaut (die Drehgestelle unter Fabriknummer 297016).

Die 4-achsigen Wagen Snps sind zum Transport von Holz der Längen 2 m, 2,5 m, 3 m, 4 m, 5,1 m und 6 m bestimmt. Die Wagen sind mit ExTe Ladungssicherungs- und Rungensystem (ExTe SR8) vom schwedischen Hersteller ExTe Fabriks AB in Färila (Schweden) ausgestattet. Die ExTe liefert Produkte an Holzspediteure in der ganzen Welt, die Anforderungen an die Sicherheit auf Straße und Schiene, ein gutes Arbeitsumfeld und einen rationellen Transport stellen. Für die TWA wurden (über die Tatravagonka Poprad) zwischen 2015 und 2022 für 409 dieser Drehgestell-Flachwagen (Snps / SNPZ) diese Systeme geliefert. Wenn man das Rungensystem und die Ladeschwellen entfernt, ist es auch möglich den Wagen für Containertransporte zu verwenden.

TECHNISCHE DATEN des Wagens:
Gattung: Snps (TWA SNPZ, mit Rungensystem ExTe)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Profil: G2
Länge über Puffer: 20.770 mm
Drehzapfenabstand: 15.230 mm
Radsatzstand in den Drehgestellen: 1.800 mm
Drehgestellbauart: Y25Ls-K (Kopfstückloses Güterwagen-Drehgestell)
Laufragdurchmesser: 920 mm (neu) / 840 mm (abgenutzt)
Ladelänge: 19.530 mm
Fußbodenhöhe über SOK: 1.120 mm UK Ladeschwellen/Rungen (+ 150 mm)
Höhe der Ladeebene: 1.270 mm
Ladequerschnitt: 6,3 m²
Rungenhöhe: 2.488 mm
Ladebreite zw. den Rungen: 2.620 mm
Anzahl der Rungenpaare: 12
Anzahl der Spanngurte („ExTe Autonordic“): 10
Eigengewicht: 23.000 kg
Max. Zuladung: 67 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bremse: KE-GP-A max. 59 t (K)
Bremssohle: K-Sohle C 810
Feststellbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: TEN CW

Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Snps) :
S = Flachwagen mit Drehgestellen in Sonderbauart
n = Lademasse bei Lastgrenze C: m > 60 t
p = ohne Borde
s = beladen zugelassen für Züge bis 100 km/h

Zudem verfügen diese Wagen der TWA über PJM WaggonTracker ADV:
Die digitale Welt eröffnet viele Möglichkeiten und verschafft vor allem Transporteuren enorme Vorteile. PJM hat die notwendige Verknüpfung zwischen Gütertransporten im Schienenverkehr und der Digitalisierung schon vor langer Zeit erkannt und ist mit dem patentierten Monitoring-System WaggonTracker Pionier. WaggonTracker kombiniert Monitoring und Automation und bietet damit ein robustes Gesamtsystem, das dem Flottenbetreiber enorme Effizienz und Kosten-Einsparungen verschafft: Man erhält wichtige Informationen in Echtzeit über die Fahrzeugflotte und aufwändige Prozesse werden automatisiert.

Der WaggonTracker ADV ist Energieautark, ein Radnabengenerator versorgt die WaggonTracker-Plattform autonom mit Strom.

Der WaggonTracker übermittelt die Echtzeit-Lokalisierung via Web-Service, u.a. über die Fahrleistung, die aktuelle Position und Radsatz-Laufleistungs-Verwaltung. Das ADV-System (wie hier) bietet zusätzlich die Überwachung des Fahrzeugzustands, einzelner Komponenten und der geladenen Güter. Im Anlassfall werden Alarmmeldungen verschickt. Es werden z.B. die Achslager-Temperatur und Beladezustand überwacht. Eine Signalisierung / akustische Warnung bei Überladung (asymmetrische Beladung, Radsatzlast) werden bei Ladevorgängen direkt am Wagen signalisiert. Was hier bei solchen Wagen sicherlich für die Holzverladung sehr hilfreich ist.

Die Signallampen am Wagen zeigen an:
Überladung
Radsatzüberlast
Radscheibenüberlast
Asymmetrische Beladung
Unzulässige Drehgestell-Lastverteilung
Ladung in Ordnung
Beladungsschwellwert

Automatische Bremsprobe:
Eine automatische Bremsprobe ersetzt die aufwändige, händische Überprüfung. Bei einem 500 m langen Güterzug bedeutet das eine Zeitersparnis von 30 Minuten. Die Ergebnisse der automatischen Bremsprobe werden auf dem Display des Zugführers oder Bremsproben-Verantwortlichen übersichtlich angezeigt.

Die MERCER Holz:
Mercer Holz ist die Holzeinkaufsorganisation für alle deutschen Produktionsstandorte von Mercer International (Mercer Rosenthal, Mercer Stendal, Mercer Torgau und Mercer Timber Products). Seit mehr als 15 Jahren beliefert sie Zellstoff- und Sägewerke mit großen Industrieholz- und Hackschnitzelmengen. Neben der Belieferung der deutschen Mercer-Werke bietet sie zudem kompetente Beschaffungs-, Holzernte- und Logistikdienstleistungen für Drittkunden an.

Die Mercer Holz ist auch ein gefragter Dienstleister für die Waldbesitzer. Sie kaufen Holz ein, bündeln es nach Baumarten und Qualitäten und beliefern eigene und dritte Unternehmen gemäß ihrer jeweiligen Ansprüche an Qualität und Logistik. Auf diese Weise kann sowohl für Lieferanten als auch Kunden eine maximale Wertschöpfung bei der Holzaushaltung erzielt werden.

Armin Schwarz 08.09.2024, 524 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 10/1, ISO160, Brennweite: 50/1

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Ein  Sonderling  der sechsachsige Schwertransport-Gelenkwagen 37 80 4608 001-6 D-PRESS der Gattung Scmmrs 123 der PRESS - Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH ist am 24 September 2026 beim Bahnhof Stendal abgestellt. 

Der Wagen wurde 2006 vom tschechischer Hersteller LOSTR a.s. in Louny (später LEGIOS a.s.) unter der Fabriknummer 001001A+B als Prototyp für den Wagenvermieter AAE Cargo (Ahaus Alstätter Eisenbahn AG, seit 2015 zur VTG AG) für den Transport von Stahlbrammen und schweren Blechpaketen gebaut. Es ist bei diesem Einzelstück geblieben. Interessant das man für diesen Wagen noch einen Interessenten gefunden hat, nachdem solche Exoten ja oftmals schnell den Weg zum Schrott gehen, wenn sie nicht in Serie gebaut werden. Das Besondere an diesem Wagentyp ist seine Konstruktion, er besitzt drei zweiachsige Drehgestelle bei einer verhältnismäßig kurzen Länge von nur 16,9 Metern über Puffer (LüP).

Wagenuntergestell
Das Untergestell besteht aus zwei geschweißten Stahlkonstruktionen. Die beiden Untergestellteile sind über ein Drehgelenk miteinander verbunden. Jeder Teil ist mit einem Auflagesattel zur Aufnahme von Brammen und Blechpaketen ausgestattet. Der Wagen verfügt über feste Rungen sowie feste, niedrige Stirnwände.

Laufwerk
Das Laufwerk umfasst zwei Drehgestelle des Typs Y25Lssi sowie ein Drehgestell des Typs Y25Lssif (ausgelegt für eine Achslast von 25 t), hergestellt vom polnischen Hersteller EKK Wagon Sp. z o.o. – Fabryka Ostrów Wielkopolski. Das mittlere Drehgestell ist mit einer Handbremse ausgerüstet. Es verfügt über 80V-Achslagergehäuse mit SKF-Lagern.

Bremse
Die Bremsanlage des Wagens entspricht den Anforderungen des UIC-Merkblatts 543 und ist für die Bremsstellung „ss“ ausgelegt, was eine Zulassung für 120 km/h im beladenen Zustand bedeutet. Der hier vorgestellte Wagen war in der Bremsstellung „s“ eingestellt, die für 100 km/h im beladenen Zustand ausgelegt ist. Er verfügt über ein Zweikreis-Bremssystem mit zwei Knorr-Steuerventilen und Lastabbremsvorrichtungen. Das maximale Bremsgewicht beträgt 102 Tonnen. Die Handbremse wirkt nur auf das mittlere Drehgestell und liefert ein Bremsgewicht von 20 t.

TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Scmmrs 123 (Gattungskennzahl 4608) 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 16.900 mm
Drehzapfenabstand: 2x 5.680 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Drehgestelle: Y25Lssi/f 
Ladeflächenhöhe über Schienenoberkante: 1.225 mm
Ladelänge: 2x 7.500 mm
Ladebreite: 2.760 mm
Eigengewicht: 31.870 kg
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 103,0 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bauart der Bremse: 2 x KE-GP-A (LL) 
Bremssohle: IB 116
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Handbremse: JA, nur auf das mittlere Drehgestell
Internationale Verwendungsfähigkeit: RIV  

Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Scmmrs):
S - Flachwagen mit Drehgestellen in Sonderbauart
c - mit Drehschemel
mm - mit sechs o. mehr Radsätzen Ladelänge unter 18 m
r - Gelenkwagen
s - lauffähig (beladen) bis 100 km/h
Ein "Sonderling" der sechsachsige Schwertransport-Gelenkwagen 37 80 4608 001-6 D-PRESS der Gattung Scmmrs 123 der PRESS - Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH ist am 24 September 2026 beim Bahnhof Stendal abgestellt. Der Wagen wurde 2006 vom tschechischer Hersteller LOSTR a.s. in Louny (später LEGIOS a.s.) unter der Fabriknummer 001001A+B als Prototyp für den Wagenvermieter AAE Cargo (Ahaus Alstätter Eisenbahn AG, seit 2015 zur VTG AG) für den Transport von Stahlbrammen und schweren Blechpaketen gebaut. Es ist bei diesem Einzelstück geblieben. Interessant das man für diesen Wagen noch einen Interessenten gefunden hat, nachdem solche Exoten ja oftmals schnell den Weg zum Schrott gehen, wenn sie nicht in Serie gebaut werden. Das Besondere an diesem Wagentyp ist seine Konstruktion, er besitzt drei zweiachsige Drehgestelle bei einer verhältnismäßig kurzen Länge von nur 16,9 Metern über Puffer (LüP). Wagenuntergestell Das Untergestell besteht aus zwei geschweißten Stahlkonstruktionen. Die beiden Untergestellteile sind über ein Drehgelenk miteinander verbunden. Jeder Teil ist mit einem Auflagesattel zur Aufnahme von Brammen und Blechpaketen ausgestattet. Der Wagen verfügt über feste Rungen sowie feste, niedrige Stirnwände. Laufwerk Das Laufwerk umfasst zwei Drehgestelle des Typs Y25Lssi sowie ein Drehgestell des Typs Y25Lssif (ausgelegt für eine Achslast von 25 t), hergestellt vom polnischen Hersteller EKK Wagon Sp. z o.o. – Fabryka Ostrów Wielkopolski. Das mittlere Drehgestell ist mit einer Handbremse ausgerüstet. Es verfügt über 80V-Achslagergehäuse mit SKF-Lagern. Bremse Die Bremsanlage des Wagens entspricht den Anforderungen des UIC-Merkblatts 543 und ist für die Bremsstellung „ss“ ausgelegt, was eine Zulassung für 120 km/h im beladenen Zustand bedeutet. Der hier vorgestellte Wagen war in der Bremsstellung „s“ eingestellt, die für 100 km/h im beladenen Zustand ausgelegt ist. Er verfügt über ein Zweikreis-Bremssystem mit zwei Knorr-Steuerventilen und Lastabbremsvorrichtungen. Das maximale Bremsgewicht beträgt 102 Tonnen. Die Handbremse wirkt nur auf das mittlere Drehgestell und liefert ein Bremsgewicht von 20 t. TECHNISCHE DATEN: Gattung: Scmmrs 123 (Gattungskennzahl 4608) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 16.900 mm Drehzapfenabstand: 2x 5.680 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Drehgestelle: Y25Lssi/f Ladeflächenhöhe über Schienenoberkante: 1.225 mm Ladelänge: 2x 7.500 mm Ladebreite: 2.760 mm Eigengewicht: 31.870 kg Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 103,0 t (ab Streckenklasse D) Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m Bauart der Bremse: 2 x KE-GP-A (LL) Bremssohle: IB 116 Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m Handbremse: JA, nur auf das mittlere Drehgestell Internationale Verwendungsfähigkeit: RIV Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Scmmrs): S - Flachwagen mit Drehgestellen in Sonderbauart c - mit Drehschemel mm - mit sechs o. mehr Radsätzen Ladelänge unter 18 m r - Gelenkwagen s - lauffähig (beladen) bis 100 km/h
Armin Schwarz

Ein  Sonderling  der sechsachsige Schwertransport-Gelenkwagen 37 80 4608 001-6 D-PRESS der Gattung Scmmrs 123 der PRESS - Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH ist am 24 September 2026 beim Bahnhof Stendal abgestellt. 

Der Wagen wurde 2006 vom tschechischer Hersteller LOSTR a.s. in Louny (später LEGIOS a.s.) unter der Fabriknummer 001001A+B als Prototyp für den Wagenvermieter AAE Cargo (Ahaus Alstätter Eisenbahn AG, seit 2015 zur VTG AG) für den Transport von Stahlbrammen und schweren Blechpaketen gebaut. Es ist bei diesem Einzelstück geblieben. Interessant das man für diesen Wagen noch einen Interessenten gefunden hat, nachdem solche Exoten ja oftmals schnell den Weg zum Schrott gehen, wenn sie nicht in Serie gebaut werden. Das Besondere an diesem Wagentyp ist seine Konstruktion, er besitzt drei zweiachsige Drehgestelle bei einer verhältnismäßig kurzen Länge von nur 16,9 Metern über Puffer (LüP).

Wagenuntergestell
Das Untergestell besteht aus zwei geschweißten Stahlkonstruktionen. Die beiden Untergestellteile sind über ein Drehgelenk miteinander verbunden. Jeder Teil ist mit einem Auflagesattel zur Aufnahme von Brammen und Blechpaketen ausgestattet. Der Wagen verfügt über feste Rungen sowie feste, niedrige Stirnwände.

Laufwerk
Das Laufwerk umfasst zwei Drehgestelle des Typs Y25Lssi sowie ein Drehgestell des Typs Y25Lssif (ausgelegt für eine Achslast von 25 t), hergestellt vom polnischen Hersteller EKK Wagon Sp. z o.o. – Fabryka Ostrów Wielkopolski. Das mittlere Drehgestell ist mit einer Handbremse ausgerüstet. Es verfügt über 80V-Achslagergehäuse mit SKF-Lagern.

Bremse
Die Bremsanlage des Wagens entspricht den Anforderungen des UIC-Merkblatts 543 und ist für die Bremsstellung „ss“ ausgelegt, was eine Zulassung für 120 km/h im beladenen Zustand bedeutet. Der hier vorgestellte Wagen war in der Bremsstellung „s“ eingestellt, die für 100 km/h im beladenen Zustand ausgelegt ist. Er verfügt über ein Zweikreis-Bremssystem mit zwei Knorr-Steuerventilen und Lastabbremsvorrichtungen. Das maximale Bremsgewicht beträgt 102 Tonnen. Die Handbremse wirkt nur auf das mittlere Drehgestell und liefert ein Bremsgewicht von 20 t.

TECHNISCHE DATEN:
Gattung: Scmmrs 123 (Gattungskennzahl 4608) 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 16.900 mm
Drehzapfenabstand: 2x 5.680 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Drehgestelle: Y25Lssi/f 
Ladeflächenhöhe über Schienenoberkante: 1.225 mm
Ladelänge: 2x 7.500 mm
Ladebreite: 2.760 mm
Eigengewicht: 31.870 kg
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 103,0 t (ab Streckenklasse D)
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Bauart der Bremse: 2 x KE-GP-A (LL) 
Bremssohle: IB 116
Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m
Handbremse: JA, nur auf das mittlere Drehgestell
Internationale Verwendungsfähigkeit: RIV  

Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Scmmrs):
S - Flachwagen mit Drehgestellen in Sonderbauart
c - mit Drehschemel
mm - mit sechs o. mehr Radsätzen Ladelänge unter 18 m
r - Gelenkwagen
s - lauffähig (beladen) bis 100 km/h
Ein "Sonderling" der sechsachsige Schwertransport-Gelenkwagen 37 80 4608 001-6 D-PRESS der Gattung Scmmrs 123 der PRESS - Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH ist am 24 September 2026 beim Bahnhof Stendal abgestellt. Der Wagen wurde 2006 vom tschechischer Hersteller LOSTR a.s. in Louny (später LEGIOS a.s.) unter der Fabriknummer 001001A+B als Prototyp für den Wagenvermieter AAE Cargo (Ahaus Alstätter Eisenbahn AG, seit 2015 zur VTG AG) für den Transport von Stahlbrammen und schweren Blechpaketen gebaut. Es ist bei diesem Einzelstück geblieben. Interessant das man für diesen Wagen noch einen Interessenten gefunden hat, nachdem solche Exoten ja oftmals schnell den Weg zum Schrott gehen, wenn sie nicht in Serie gebaut werden. Das Besondere an diesem Wagentyp ist seine Konstruktion, er besitzt drei zweiachsige Drehgestelle bei einer verhältnismäßig kurzen Länge von nur 16,9 Metern über Puffer (LüP). Wagenuntergestell Das Untergestell besteht aus zwei geschweißten Stahlkonstruktionen. Die beiden Untergestellteile sind über ein Drehgelenk miteinander verbunden. Jeder Teil ist mit einem Auflagesattel zur Aufnahme von Brammen und Blechpaketen ausgestattet. Der Wagen verfügt über feste Rungen sowie feste, niedrige Stirnwände. Laufwerk Das Laufwerk umfasst zwei Drehgestelle des Typs Y25Lssi sowie ein Drehgestell des Typs Y25Lssif (ausgelegt für eine Achslast von 25 t), hergestellt vom polnischen Hersteller EKK Wagon Sp. z o.o. – Fabryka Ostrów Wielkopolski. Das mittlere Drehgestell ist mit einer Handbremse ausgerüstet. Es verfügt über 80V-Achslagergehäuse mit SKF-Lagern. Bremse Die Bremsanlage des Wagens entspricht den Anforderungen des UIC-Merkblatts 543 und ist für die Bremsstellung „ss“ ausgelegt, was eine Zulassung für 120 km/h im beladenen Zustand bedeutet. Der hier vorgestellte Wagen war in der Bremsstellung „s“ eingestellt, die für 100 km/h im beladenen Zustand ausgelegt ist. Er verfügt über ein Zweikreis-Bremssystem mit zwei Knorr-Steuerventilen und Lastabbremsvorrichtungen. Das maximale Bremsgewicht beträgt 102 Tonnen. Die Handbremse wirkt nur auf das mittlere Drehgestell und liefert ein Bremsgewicht von 20 t. TECHNISCHE DATEN: Gattung: Scmmrs 123 (Gattungskennzahl 4608) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 16.900 mm Drehzapfenabstand: 2x 5.680 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Drehgestelle: Y25Lssi/f Ladeflächenhöhe über Schienenoberkante: 1.225 mm Ladelänge: 2x 7.500 mm Ladebreite: 2.760 mm Eigengewicht: 31.870 kg Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 103,0 t (ab Streckenklasse D) Max. Geschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m Bauart der Bremse: 2 x KE-GP-A (LL) Bremssohle: IB 116 Kleinster Gleisbogenhalbmesser: 75 m Handbremse: JA, nur auf das mittlere Drehgestell Internationale Verwendungsfähigkeit: RIV Bedeutung der Gattungsbezeichnung (Scmmrs): S - Flachwagen mit Drehgestellen in Sonderbauart c - mit Drehschemel mm - mit sechs o. mehr Radsätzen Ladelänge unter 18 m r - Gelenkwagen s - lauffähig (beladen) bis 100 km/h
Armin Schwarz

Transport von drei schweren UP geschweißten Großrohren, verladen auf jeweils auf einem sechsachsige0 Drehgestell-Flachwagen der Gattung Samms 489 der DB Cargo AG, eingereiht in einen gemischten Güterzug bei der Durchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg) am 16 Juli 2026. Nach meiner Schätzung haben die Rohre eine Abmessung von Ø 2.500 mm x 60 mm, bei einer Länge von 20 m, so liegt das Stückgewicht bei ca. 75 t. Da die Rohre länger sind als die 16,4 m langen Samms-Wagen, sind jeweils vor und hinter diesen Wagen, leere vierachsige Drehgestell-Flachwagen mit Drehrungen und Stirnwandklappen, jedoch ohne Seitenborde, der Gattung Rmms 664, als Schutz- und Kuppelwagen eingereiht.
Transport von drei schweren UP geschweißten Großrohren, verladen auf jeweils auf einem sechsachsige0 Drehgestell-Flachwagen der Gattung Samms 489 der DB Cargo AG, eingereiht in einen gemischten Güterzug bei der Durchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg) am 16 Juli 2026. Nach meiner Schätzung haben die Rohre eine Abmessung von Ø 2.500 mm x 60 mm, bei einer Länge von 20 m, so liegt das Stückgewicht bei ca. 75 t. Da die Rohre länger sind als die 16,4 m langen Samms-Wagen, sind jeweils vor und hinter diesen Wagen, leere vierachsige Drehgestell-Flachwagen mit Drehrungen und Stirnwandklappen, jedoch ohne Seitenborde, der Gattung Rmms 664, als Schutz- und Kuppelwagen eingereiht.
Armin Schwarz

Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit Drehrungen und Stirnwandklappen, jedoch ohne Seitenborde, 31 80 3961 632-7 D-DB, der Gattung Rmms 664, der DB Cargo AG, eingereiht in einen gemischten Güterzug bei der Durchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg) am 16 Juli 2026. Der Wagen ist hier als Schutz- und Kuppelwagen vor dem Wagen der Gattung Samms 489 (31 80 4852 858-8 D-DB) eingereiht.

Ab 1968 ließ die DB 1.760 Rmms 664 bauen, dieser wurde 1973 von der Waggon Union in Berlin gebaut.

Mit einer Ladelänge von 12,80 m dienen diese Wagen mit aufgeklappten Ladeschwellen zur Beförderung von schweren langen Erzeugnissen der Eisen- und Stahlindustrie (wie Walzprofile) und anderen sperrigen und schweren Gütern. Mit eingeklappten Ladeschwellen, also mit ebener Ladefläche, eignet er sich auch für die Beförderung von schweren Kettenfahrzeugen. Vor den umlegbaren Stirnwänden sind je zwei absenkbare Rungen angeordnet. Der Wagen kann mit umgelegten Stirnwänden und abgesenkten Rungen gefahren werden. Die Höhe der umgelegten Stirnwände über FO beträgt 38 mm. An den Längsseiten hat der Wagen je 6 Drehrungen. Der Fußboden besteht aus Kiefernbohlen mit den Abmessungen 70 x 180 mm. Er kann eine Radlast von 5,0 t aufnehmen. Im Fußboden sind 6 geteilte, klappbare Ladeschwellen eingebaut.

Die an den Stirnseiten angeordneten Überfahrklappen gestatten abgeklappt das Durchfahren von Gleisbögen mit mindestens 150 m Halbmesser. Die Überfahrklappen liegen im abgeklappten Zustand auf 4 Konsolen auf. In senkrechter Stellung werden sie durch je 2 am Kopfstück angeordneten Fallrungen gehalten.

Die Wagen haben eine Klotzbremse mit stufenlos, selbsttätiger Lastabbremsung. Die Bremskraft nach dem minder belasteten Drehgestell gesteuert. Das Steuerventil ist im Wagenuntergestell angeordnet.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gattung/Bauart: Rmms 664
Erstes Baujahr: 1968
Anzahl der Achsen: 4 in 2 Drehgestellen
Länge über Puffer: 14.040 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Ladelänge: 12.644 mm
Ladebreite: 2.904 mm
Ladefläche: 36,0 m²
Fußbodenhöhe über SO: 1.235 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Eigengewicht: 21.000 kg 
Maximale Ladegewicht: 59,0 t (ab Streckenklasse C)
Laufraddurchmesser (neu): 920 mm
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Bauart der Bremse: KE-GP-A max. 55 t (LL)
Bremssohle: IB 116 (C952-1)
Internationale Verwendungsfähigkeit: RIV

Die Bedeutung der Gattung Rmms:
R = Drehgestellflachwagen in Regelbauart
mm = Ladelänge unter 15 m
s = zugelassen für Züge bis 100 km/h (beladen)
664 = Bauartnummer
Vierachsiger Drehgestell-Flachwagen mit Drehrungen und Stirnwandklappen, jedoch ohne Seitenborde, 31 80 3961 632-7 D-DB, der Gattung Rmms 664, der DB Cargo AG, eingereiht in einen gemischten Güterzug bei der Durchfahrt im Bahnhof Kirchen (Sieg) am 16 Juli 2026. Der Wagen ist hier als Schutz- und Kuppelwagen vor dem Wagen der Gattung Samms 489 (31 80 4852 858-8 D-DB) eingereiht. Ab 1968 ließ die DB 1.760 Rmms 664 bauen, dieser wurde 1973 von der Waggon Union in Berlin gebaut. Mit einer Ladelänge von 12,80 m dienen diese Wagen mit aufgeklappten Ladeschwellen zur Beförderung von schweren langen Erzeugnissen der Eisen- und Stahlindustrie (wie Walzprofile) und anderen sperrigen und schweren Gütern. Mit eingeklappten Ladeschwellen, also mit ebener Ladefläche, eignet er sich auch für die Beförderung von schweren Kettenfahrzeugen. Vor den umlegbaren Stirnwänden sind je zwei absenkbare Rungen angeordnet. Der Wagen kann mit umgelegten Stirnwänden und abgesenkten Rungen gefahren werden. Die Höhe der umgelegten Stirnwände über FO beträgt 38 mm. An den Längsseiten hat der Wagen je 6 Drehrungen. Der Fußboden besteht aus Kiefernbohlen mit den Abmessungen 70 x 180 mm. Er kann eine Radlast von 5,0 t aufnehmen. Im Fußboden sind 6 geteilte, klappbare Ladeschwellen eingebaut. Die an den Stirnseiten angeordneten Überfahrklappen gestatten abgeklappt das Durchfahren von Gleisbögen mit mindestens 150 m Halbmesser. Die Überfahrklappen liegen im abgeklappten Zustand auf 4 Konsolen auf. In senkrechter Stellung werden sie durch je 2 am Kopfstück angeordneten Fallrungen gehalten. Die Wagen haben eine Klotzbremse mit stufenlos, selbsttätiger Lastabbremsung. Die Bremskraft nach dem minder belasteten Drehgestell gesteuert. Das Steuerventil ist im Wagenuntergestell angeordnet. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Gattung/Bauart: Rmms 664 Erstes Baujahr: 1968 Anzahl der Achsen: 4 in 2 Drehgestellen Länge über Puffer: 14.040 mm Drehzapfenabstand: 9.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Ladelänge: 12.644 mm Ladebreite: 2.904 mm Ladefläche: 36,0 m² Fußbodenhöhe über SO: 1.235 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Eigengewicht: 21.000 kg Maximale Ladegewicht: 59,0 t (ab Streckenklasse C) Laufraddurchmesser (neu): 920 mm Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m Bauart der Bremse: KE-GP-A max. 55 t (LL) Bremssohle: IB 116 (C952-1) Internationale Verwendungsfähigkeit: RIV Die Bedeutung der Gattung Rmms: R = Drehgestellflachwagen in Regelbauart mm = Ladelänge unter 15 m s = zugelassen für Züge bis 100 km/h (beladen) 664 = Bauartnummer
Armin Schwarz