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Viergliedrige, geschlossene Doppelstock-Autotransportwagen mit acht Radsätzen, im Vordergrund 45 80 291 4 016-7 D-ATG der Gattung Hcceerrs 330, der DB Cargo Logistics GmbH (ex ATG

(ID 757327)


Viergliedrige, geschlossene Doppelstock-Autotransportwagen mit acht Radsätzen, im Vordergrund 45 80 291 4 016-7 D-ATG der Gattung Hcceerrs 330, der DB Cargo Logistics GmbH (ex ATG Autotransportlogistic GmbH), am 20.11.2021 bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Betzdorf (Sieg). Die geschlossene Doppelstock-Autotransportwageneinheit besteht aus 4 kurzgekuppelten zweiachsigen Wagen.

Ab 2003 liefert LHB-Alstom die viergliedrige (vierteilige) festgekuppelte, bedeckte Doppelstock-Wageneinheit Hcceerrs 330 an DB Cargo bzw. ATG ab. Sie ist speziell für den Transport von Kraftfahrzeugen der Mercedes E- und S-Klasse von Daimler-Chrysler (DC) im Lademix ausgelegt. DC hatte zur Bedingung gemacht, den Schutz vor Witterungseinflüssen, bahnspezifischer Verschmutzung und Vogelkot sowie vor Vandalismus und Graffiti-Schmierereien, aber auch vor Einbruch / Diebstahl zu optimieren. Die geschlossene Bauart bietet zusätzlich die Möglichkeit, auf die bisher übliche spezielle Transportschutz-Beschichtung zu verzichten.

Die Wagen sind für den Einsatz in Ganzzügen vorgesehen und können aufgrund ihrer baulichen Abmessungen nicht in allen Ländern uneingeschränkt eingesetzt werden. Auf Radvorleger wurde im Einvernehmen mit DC verzichtet. Die doppelstöckige Beladung erfolgt über zweiteilige Falt-Stirntüren, der Zugang für das Bedienungs-Personal erfolgt über die an den Wagenenden angeordneten Seitentüren, für die obere Ebene mit Aufstiegsleiter. Die Wagenübergänge der einzelnen Wagenelemente verfügen über Überfahrklappen aus gewebeverstärktem Gummi und sind mit Faltenbälgen verschlossen. Der Ladevorgang darf nur auf Gleisen ohne Oberleitung erfolgen. Zur Beladung ist die obere Ladeebene an den Einheitsenden gemeinsam mit dem Dach anhebbar. Das vollständig aus Aluminium bestehende Hubdach wird an allen 4 Wagengliedern gleichzeitig bewegt. Der maximale Dachhub beträgt 400 mm. Die Betätigung erfolgt elektro-hydraulisch, vor Öffnen und Schließen des Daches müssen alle Türen verschlossen sein. Das abgesenkte Hubdach verriegelt gleichzeitig die Einheit gegen Zutritt und verschließt die Lüftungsschieber oberhalb der unteren Ladeebene.

Aufgrund seiner Länge von 54 m besitzt dieser Spezialwagen eine besonders hohe Ladekapazität. Das gegenüber offenen Autotransportwagen deutlich niedriger liegende Geräuschniveau beim Ladevorgang schont darüber hinaus die Umwelt. Durch die elektrohydraulische Bedienung sowie eine durchgängige Innenbeleuchtung auf beiden Ladeebenen werden die Arbeitsbedingungen an den Be- und Entladestellen erheblich verbessert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 8
Länge über Puffer: 54.000 mm
Achsabstand: 4 x 9.000 mm
Laufraddurchmesser: 840 mm (neu)
Ladelänge: 52.680 mm (unten) / 52.500 mm (oben)
Durchschnittl. Eigengewicht: 65.060 kg
Max. Ladegewicht: 48,0 t ab Streckenklasse A
Maximale Radsatzlast: 18 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 100 m (im Zugverband)
Bremse: 2 × KE-GP
Feststellbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: nein

Viergliedrige, geschlossene Doppelstock-Autotransportwagen mit acht Radsätzen, im Vordergrund 45 80 291 4 016-7 D-ATG der Gattung Hcceerrs 330, der DB Cargo Logistics GmbH (ex ATG Autotransportlogistic GmbH), am 20.11.2021 bei einer Zugdurchfahrt im Bahnhof Betzdorf (Sieg). Die geschlossene Doppelstock-Autotransportwageneinheit besteht aus 4 kurzgekuppelten zweiachsigen Wagen.

Ab 2003 liefert LHB-Alstom die viergliedrige (vierteilige) festgekuppelte, bedeckte Doppelstock-Wageneinheit Hcceerrs 330 an DB Cargo bzw. ATG ab. Sie ist speziell für den Transport von Kraftfahrzeugen der Mercedes E- und S-Klasse von Daimler-Chrysler (DC) im Lademix ausgelegt. DC hatte zur Bedingung gemacht, den Schutz vor Witterungseinflüssen, bahnspezifischer Verschmutzung und Vogelkot sowie vor Vandalismus und Graffiti-Schmierereien, aber auch vor Einbruch / Diebstahl zu optimieren. Die geschlossene Bauart bietet zusätzlich die Möglichkeit, auf die bisher übliche spezielle Transportschutz-Beschichtung zu verzichten.

Die Wagen sind für den Einsatz in Ganzzügen vorgesehen und können aufgrund ihrer baulichen Abmessungen nicht in allen Ländern uneingeschränkt eingesetzt werden. Auf Radvorleger wurde im Einvernehmen mit DC verzichtet. Die doppelstöckige Beladung erfolgt über zweiteilige Falt-Stirntüren, der Zugang für das Bedienungs-Personal erfolgt über die an den Wagenenden angeordneten Seitentüren, für die obere Ebene mit Aufstiegsleiter. Die Wagenübergänge der einzelnen Wagenelemente verfügen über Überfahrklappen aus gewebeverstärktem Gummi und sind mit Faltenbälgen verschlossen. Der Ladevorgang darf nur auf Gleisen ohne Oberleitung erfolgen. Zur Beladung ist die obere Ladeebene an den Einheitsenden gemeinsam mit dem Dach anhebbar. Das vollständig aus Aluminium bestehende Hubdach wird an allen 4 Wagengliedern gleichzeitig bewegt. Der maximale Dachhub beträgt 400 mm. Die Betätigung erfolgt elektro-hydraulisch, vor Öffnen und Schließen des Daches müssen alle Türen verschlossen sein. Das abgesenkte Hubdach verriegelt gleichzeitig die Einheit gegen Zutritt und verschließt die Lüftungsschieber oberhalb der unteren Ladeebene.

Aufgrund seiner Länge von 54 m besitzt dieser Spezialwagen eine besonders hohe Ladekapazität. Das gegenüber offenen Autotransportwagen deutlich niedriger liegende Geräuschniveau beim Ladevorgang schont darüber hinaus die Umwelt. Durch die elektrohydraulische Bedienung sowie eine durchgängige Innenbeleuchtung auf beiden Ladeebenen werden die Arbeitsbedingungen an den Be- und Entladestellen erheblich verbessert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 8
Länge über Puffer: 54.000 mm
Achsabstand: 4 x 9.000 mm
Laufraddurchmesser: 840 mm (neu)
Ladelänge: 52.680 mm (unten) / 52.500 mm (oben)
Durchschnittl. Eigengewicht: 65.060 kg
Max. Ladegewicht: 48,0 t ab Streckenklasse A
Maximale Radsatzlast: 18 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 100 m (im Zugverband)
Bremse: 2 × KE-GP
Feststellbremse: Ja
Intern. Verwendungsfähigkeit: nein

Armin Schwarz 20.11.2021, 928 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 10/1, ISO2500, Brennweite: 24/1

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Die 187 208 (91 80 6187 208-4 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 30 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln. 

Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2020 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 	35740 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Die 187 208 (91 80 6187 208-4 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 30 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln. Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2020 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35740 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Armin Schwarz

Die 187 208 (91 80 6187 208-4 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 30 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln. 

Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2020 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 	35740 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Die 187 208 (91 80 6187 208-4 D-DB) der DB Cargo AG fährt am 30 Oktober 2026 mit einem Coilzug durch Kirchen (Sieg) in Richtung Köln. Die Bombardier TRAXX F140 AC3 wurde 2020 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 35740 gebaut. Die für 140 km/h konzipierte Lok hat nur die Zulassung für Deutschland.
Armin Schwarz

Die an die DB Cargo AG vermietete 2159 240-1 (90 80 2159 240-1 D-ELP) eine sechsachsige Stadler EURO DUAL der ELP - European Loc Pool AG (Frauenfeld/Schweiz), eingestellt in Deutschland, fährt am 29 Oktober 2026 mit einem Kesselwagenzug durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen.

Die EURO DUAL eine Co'Co'-Lok wurde 2022 von Stadler Rail Valencia S.A.U. in Albuixech (Spanien) unter der Fabriknummer 4193 gebaut und an die ELP - European Loc Pool AG in Frauenfeld (CH) ausgeliefert. Diese Zweikraftlokomotive mit dieselelektrischem und elektrischem Antrieb für den Streckendienst, hat eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, mit dieselelektrischem Antrieb hat sie eine Leistung von 2.800 kW, mit elektrischem Antrieb sind es stolze 6.150 kW. Diese Lok hat die Zulassungen für Deutschland und Österreich.
Die an die DB Cargo AG vermietete 2159 240-1 (90 80 2159 240-1 D-ELP) eine sechsachsige Stadler EURO DUAL der ELP - European Loc Pool AG (Frauenfeld/Schweiz), eingestellt in Deutschland, fährt am 29 Oktober 2026 mit einem Kesselwagenzug durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Die EURO DUAL eine Co'Co'-Lok wurde 2022 von Stadler Rail Valencia S.A.U. in Albuixech (Spanien) unter der Fabriknummer 4193 gebaut und an die ELP - European Loc Pool AG in Frauenfeld (CH) ausgeliefert. Diese Zweikraftlokomotive mit dieselelektrischem und elektrischem Antrieb für den Streckendienst, hat eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, mit dieselelektrischem Antrieb hat sie eine Leistung von 2.800 kW, mit elektrischem Antrieb sind es stolze 6.150 kW. Diese Lok hat die Zulassungen für Deutschland und Österreich.
Armin Schwarz

Es steht zwar 110 dran, ist aber 139 drin, wobei sie aber mal eine 110er (E 10.2) war: Die 139 262-0 alias 110 262-3 (91 80 6139 262-0 D-BYB) der BayernBahn GmbH fährt am 29 Oktober 2026, mit dem sogenannten  Henkelzug  (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Der Henkelzug ist ein regelmäßiger Schienengüterverkehrszug des Chemie- und Konsumgüterkonzerns Henkel. Transportiert werden unter anderem Rohstoffe und Grundstoffe für Waschmittel, Kosmetik- oder Pflegeprodukte.

Die 139 262-0 alias 110 262-3 wurde 1962 von Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 18921 gebaut, der elektrische Teil ist von den Siemens-Schuckert-Werke (SSW) in Berlin. Als E 10 262 wurde sie an die an die Deutsche Bundesbahn geliefert und in Dienst gesetzt, mit der Einführung des EDV-Nummernsystems wurde sie zum 01.01.1968 zur DB 110 262-3. Zur 139er wurde sie erst 1994, nach dem Erhalt von Drehgestellen der Baureihe 140 (E40). Nach dem Umbau wurde sie in DB 139 262-0 umgezeichnet. Ende April 2012 erfolgte die Z-Stellung bei der DB AG und im Mai 2015 wurde sie an die BayernBahn GmbH verkauft und erhielt anschließend eine Untersuchung (HU). Die Neulackierung in stahlblau erhielt sie dann 2016.
Es steht zwar 110 dran, ist aber 139 drin, wobei sie aber mal eine 110er (E 10.2) war: Die 139 262-0 alias 110 262-3 (91 80 6139 262-0 D-BYB) der BayernBahn GmbH fährt am 29 Oktober 2026, mit dem sogenannten "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Der Henkelzug ist ein regelmäßiger Schienengüterverkehrszug des Chemie- und Konsumgüterkonzerns Henkel. Transportiert werden unter anderem Rohstoffe und Grundstoffe für Waschmittel, Kosmetik- oder Pflegeprodukte. Die 139 262-0 alias 110 262-3 wurde 1962 von Krauss-Maffei AG in München-Allach unter der Fabriknummer 18921 gebaut, der elektrische Teil ist von den Siemens-Schuckert-Werke (SSW) in Berlin. Als E 10 262 wurde sie an die an die Deutsche Bundesbahn geliefert und in Dienst gesetzt, mit der Einführung des EDV-Nummernsystems wurde sie zum 01.01.1968 zur DB 110 262-3. Zur 139er wurde sie erst 1994, nach dem Erhalt von Drehgestellen der Baureihe 140 (E40). Nach dem Umbau wurde sie in DB 139 262-0 umgezeichnet. Ende April 2012 erfolgte die Z-Stellung bei der DB AG und im Mai 2015 wurde sie an die BayernBahn GmbH verkauft und erhielt anschließend eine Untersuchung (HU). Die Neulackierung in stahlblau erhielt sie dann 2016.
Armin Schwarz