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Der neue DB Rettungszug Fulda (früher Tunnelrettungszug) der DB Netz Notfalltechnik am 30.04.2016 in Fulda.

(ID 493625)


Der neue DB Rettungszug Fulda (früher Tunnelrettungszug) der DB Netz Notfalltechnik am 30.04.2016 in Fulda.

Im Rahmen der neunen Schnellfahrstrecken für den ICE der Deutschen Bundesbahn wurde auch die Notwendigkeit erkannt, auf den tunnelreichen Neubaustrecken besondere Hilfszüge im Havariefall einzusetzen. Ein erster Prototyp wurde am 19.05.88 in Fulda der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorgesehen waren sie für die langen Tunnel auf der Neubaustrecke Fulda - Würzburg. Mittlerweile gibt es sechs solcher Züge, die in Hildesheim, Kassel, Fulda, Würzburg, Mannheim und Kornwestheim stationiert sind. Im Ernstfall sollen mit diesen zunächst Tunnelhilfszüge genannten Zügen entsprechend ausgerüstete Feuerwehren und Spezialkräfte schnell zum Unfallort transportiert werden. Dabei ist vorgesehen, dass der Zug bis zur Unfallstelle vorfährt. Im Bedarfsfall kann dieser jedoch geteilt werden, wobei die Lok 2 mit dem Transportwagen 2 quasi im Pendelverkehr evakuierte Personen zur Tunnelausfahrt bringt. Das Konzept der Tunnelhilfszüge wurde in enger Kooperation der Deutschen Bundesbahn, des hessischen Innenministeriums und der Feuerwehr Fulda entwickelt. Da diese Züge natürlich auch bei Unfällen außerhalb von Tunneln eingesetzt werden können, wurde die Bezeichnung zu Beginn der 90er Jahre richtigerweise in Rettungszüge geändert.

Dieser in Fulda stationierte Zug ist der erste Neubauzug (Indienststellung Ende 2015), von sieben neuen Rettungszügen, wobei ein Zug als Reserve vorgesehen ist. Die DB AG hatte im September 2012 einen Vertrag mit den Firmen Dräger und Tatravagonka zur Lieferung von 36 Rettungszugwagen unterzeichnet. Die neuen Züge sollen die seit 1988 bzw. 1990 vorhandenen  Altbau -Züge nach und nach ersetzen. 

Die Loks der neuen BR 714.1 (UCI Nr. 99 80 9 170....D-DB) sind neu grundlegend umgebaute Loks der BR 212 bzw. ex DB V 100.20. Die Ursprungslok ist optisch äußerlich kaum auszumachen, Drehgestelle und Rahmen sind wohl die alten. Ob Motor und Getriebe noch die alten sind kann ich hier nicht sagen. Modernisierung zur  Tunnelhilfszuglok  wurde im Werk Bremen-Sebaldsbrück der DB Fahrzeuginstandhaltungs GmbH durchgeführt. Es ist u.a. das Kompetenzzentrum für die Instandhaltung von Großdieselmotoren.

Der Zug besteht hier (am Tage der Aufnahme) aus folgender Reihung (von vorne nach hinten):
Lok 2 - Diesellok 714 103 - UCI 99 80 9 170 003-4 D-DB 
Transportwagen 2 (D-DB 99 80 9370 157-6) 
Sanitätswagen (D-DB 99 80 9370 152-7)
Löschmittelwagen (D-DB 99 80 9370 021-4)
Gerätewagen (D-DB 99 80 9370 018-0)
Transportwagen 1(D-DB 99 80 9370 104-8) 
Lok 1 - Diesellok Baureihe 714 101 - UCI 99 80 9 170 001-8 D-DB

Der Zug kommt so auf eine Länge über Puffer von 137,82 m. Die Transportwagen haben jeweils einen Steuerstand mit dem der Zug gefahren werden kann

Der neue DB Rettungszug Fulda (früher Tunnelrettungszug) der DB Netz Notfalltechnik am 30.04.2016 in Fulda.

Im Rahmen der neunen Schnellfahrstrecken für den ICE der Deutschen Bundesbahn wurde auch die Notwendigkeit erkannt, auf den tunnelreichen Neubaustrecken besondere Hilfszüge im Havariefall einzusetzen. Ein erster Prototyp wurde am 19.05.88 in Fulda der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorgesehen waren sie für die langen Tunnel auf der Neubaustrecke Fulda - Würzburg. Mittlerweile gibt es sechs solcher Züge, die in Hildesheim, Kassel, Fulda, Würzburg, Mannheim und Kornwestheim stationiert sind. Im Ernstfall sollen mit diesen zunächst Tunnelhilfszüge genannten Zügen entsprechend ausgerüstete Feuerwehren und Spezialkräfte schnell zum Unfallort transportiert werden. Dabei ist vorgesehen, dass der Zug bis zur Unfallstelle vorfährt. Im Bedarfsfall kann dieser jedoch geteilt werden, wobei die Lok 2 mit dem Transportwagen 2 quasi im Pendelverkehr evakuierte Personen zur Tunnelausfahrt bringt. Das Konzept der Tunnelhilfszüge wurde in enger Kooperation der Deutschen Bundesbahn, des hessischen Innenministeriums und der Feuerwehr Fulda entwickelt. Da diese Züge natürlich auch bei Unfällen außerhalb von Tunneln eingesetzt werden können, wurde die Bezeichnung zu Beginn der 90er Jahre richtigerweise in Rettungszüge geändert.

Dieser in Fulda stationierte Zug ist der erste Neubauzug (Indienststellung Ende 2015), von sieben neuen Rettungszügen, wobei ein Zug als Reserve vorgesehen ist. Die DB AG hatte im September 2012 einen Vertrag mit den Firmen Dräger und Tatravagonka zur Lieferung von 36 Rettungszugwagen unterzeichnet. Die neuen Züge sollen die seit 1988 bzw. 1990 vorhandenen "Altbau"-Züge nach und nach ersetzen.

Die Loks der neuen BR 714.1 (UCI Nr. 99 80 9 170....D-DB) sind neu grundlegend umgebaute Loks der BR 212 bzw. ex DB V 100.20. Die Ursprungslok ist optisch äußerlich kaum auszumachen, Drehgestelle und Rahmen sind wohl die alten. Ob Motor und Getriebe noch die alten sind kann ich hier nicht sagen. Modernisierung zur "Tunnelhilfszuglok" wurde im Werk Bremen-Sebaldsbrück der DB Fahrzeuginstandhaltungs GmbH durchgeführt. Es ist u.a. das Kompetenzzentrum für die Instandhaltung von Großdieselmotoren.

Der Zug besteht hier (am Tage der Aufnahme) aus folgender Reihung (von vorne nach hinten):
Lok 2 - Diesellok 714 103 - UCI 99 80 9 170 003-4 D-DB
Transportwagen 2 (D-DB 99 80 9370 157-6)
Sanitätswagen (D-DB 99 80 9370 152-7)
Löschmittelwagen (D-DB 99 80 9370 021-4)
Gerätewagen (D-DB 99 80 9370 018-0)
Transportwagen 1(D-DB 99 80 9370 104-8)
Lok 1 - Diesellok Baureihe 714 101 - UCI 99 80 9 170 001-8 D-DB

Der Zug kommt so auf eine Länge über Puffer von 137,82 m. Die Transportwagen haben jeweils einen Steuerstand mit dem der Zug gefahren werden kann

Armin Schwarz 01.05.2016, 3125 Aufrufe, 0 Kommentare

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Hinter der 185 263-1 (91 80 6185 263-1 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG am eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik das vierachsige modulares Trägerfahrzeug 99 80 9370 003-2 DBMP der Gattung MTF 17 mit aufgesetztem Anwendungsorientierter Container (AOC) als SSA-Wagen (Schlaf/Sanitär), am 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Daran gekuppelt ein modulares Trägerfahrzeug MTF 24 WWE-Wagen (Wohn/Werkstatt/Energie)

Der Mannschafts- und der Werkstattwagen basieren auf modularen Trägerfahrzeugen mit anwendungsorientierten Containern. Sie sind über einen Doppelwellen-Faltenbalg verbunden, um einen wettergeschützten Übergang zu schaffen. Im Einsatz werden ein Kraneinsatzleiter und vier Kranbediener benötigt. Der Container WWE besteht aus einem Küchenbereich, dem Büro des Kraneinsatzleiters, Sanitär- und Werkstattbereich. Zur autarken Stromversorgung dient ein Stromaggregat mit 88 kVA-Leistung, außerdem sind zahlreiche Garderoben- und Werkzeugschränke vorhanden. Der Container SSA hat einen durchgehenden Seitengang und sechs Abteile, davon fünf Schlafabteile und ein Sanitärabteil.

Die Wechselaufbauten können im Falle einer Revision des Trägerwagens einfach auf ein anderes Trägerfahrzeug umgesetzt werden. Dadurch spart man das mühsame und vor allem zeitintensive Umladen des gesamten Equipments von einem zum anderen Wagen. Dieses neuartige System aus Wechselaufbau und Trägerwagen heißt in der Fachsprache AOC/MTF (Anwendungs Orientierter Container kombiniert mit einem Multifunktionalen – oder auch modularem TrägerFahrzeug). Die Wechselbehälter haben einen geraden Boden und zwischen diesem und der Tiefladefläche sind zusätzliche Staukästen eingebaut worden. Diese bieten z.B. der Aufgleisbrücke einen idealen gleisnahen Platz. Die Toilettenanlage wurde mit einer umweltfreundlichen Verbrennungstoilette realisiert.

Die Wagen sind mit Drehgestellen vom Typ RC25NT-C (Radial Controlled 25 t Radsatzlast New Technology) ausgerüstet. Diese Bauart wurde gewählt, um ausreichende Komforteigenschaften für den Personentransport zu gewährleisten. Die Drehgestelle verfügen über eine zweistufige Federung mit einer Gummifeder als Primärfeder und einer progressiven Schraubenfeder als Sekundärfeder. Das Drehgestell ist mit einer CFCB-Bremsklotzeinheit und Verbundstoff-Bremsklotzsohlen von Knorr-Bremse ausgerüstet.

Es gibt die MTF 17 mit einer Ladelänge von 17 m und einer Länge über Puffer von 18.240 mm, sowie die MTF 24 mit einer Ladelänge von 24 m und einer Länge über Puffer von 25.740 mm. Zudem gibt es noch 16 Wagen für die Rettungszüge vom Typ MTF 24 MPK (Mittelpufferkupplung), diese sind einseitig mit einer automatischen Mittelpufferkupplung vom Typ Scharfenberg ausgerüstet. 

TECHNISCHE DATEN (MTF 17):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 18.240 mm
Drehzapfenabstand: 11.790 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h /120 km/h (je nach Zuladung)
Leergewicht: 23.500 kg
Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 48,5 t (ab Streckenklasse B)
Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 40,5 t (ab Streckenklasse A)
Kleinster befahrbarer Radius: 75 m
Bremse: KE – GP – A (K), Max 65 t
Bremssohle: C 810
Handbremse: an einem Drehgestell
Hinter der 185 263-1 (91 80 6185 263-1 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG am eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik das vierachsige modulares Trägerfahrzeug 99 80 9370 003-2 DBMP der Gattung MTF 17 mit aufgesetztem Anwendungsorientierter Container (AOC) als SSA-Wagen (Schlaf/Sanitär), am 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Daran gekuppelt ein modulares Trägerfahrzeug MTF 24 WWE-Wagen (Wohn/Werkstatt/Energie) Der Mannschafts- und der Werkstattwagen basieren auf modularen Trägerfahrzeugen mit anwendungsorientierten Containern. Sie sind über einen Doppelwellen-Faltenbalg verbunden, um einen wettergeschützten Übergang zu schaffen. Im Einsatz werden ein Kraneinsatzleiter und vier Kranbediener benötigt. Der Container WWE besteht aus einem Küchenbereich, dem Büro des Kraneinsatzleiters, Sanitär- und Werkstattbereich. Zur autarken Stromversorgung dient ein Stromaggregat mit 88 kVA-Leistung, außerdem sind zahlreiche Garderoben- und Werkzeugschränke vorhanden. Der Container SSA hat einen durchgehenden Seitengang und sechs Abteile, davon fünf Schlafabteile und ein Sanitärabteil. Die Wechselaufbauten können im Falle einer Revision des Trägerwagens einfach auf ein anderes Trägerfahrzeug umgesetzt werden. Dadurch spart man das mühsame und vor allem zeitintensive Umladen des gesamten Equipments von einem zum anderen Wagen. Dieses neuartige System aus Wechselaufbau und Trägerwagen heißt in der Fachsprache AOC/MTF (Anwendungs Orientierter Container kombiniert mit einem Multifunktionalen – oder auch modularem TrägerFahrzeug). Die Wechselbehälter haben einen geraden Boden und zwischen diesem und der Tiefladefläche sind zusätzliche Staukästen eingebaut worden. Diese bieten z.B. der Aufgleisbrücke einen idealen gleisnahen Platz. Die Toilettenanlage wurde mit einer umweltfreundlichen Verbrennungstoilette realisiert. Die Wagen sind mit Drehgestellen vom Typ RC25NT-C (Radial Controlled 25 t Radsatzlast New Technology) ausgerüstet. Diese Bauart wurde gewählt, um ausreichende Komforteigenschaften für den Personentransport zu gewährleisten. Die Drehgestelle verfügen über eine zweistufige Federung mit einer Gummifeder als Primärfeder und einer progressiven Schraubenfeder als Sekundärfeder. Das Drehgestell ist mit einer CFCB-Bremsklotzeinheit und Verbundstoff-Bremsklotzsohlen von Knorr-Bremse ausgerüstet. Es gibt die MTF 17 mit einer Ladelänge von 17 m und einer Länge über Puffer von 18.240 mm, sowie die MTF 24 mit einer Ladelänge von 24 m und einer Länge über Puffer von 25.740 mm. Zudem gibt es noch 16 Wagen für die Rettungszüge vom Typ MTF 24 MPK (Mittelpufferkupplung), diese sind einseitig mit einer automatischen Mittelpufferkupplung vom Typ Scharfenberg ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN (MTF 17): Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 18.240 mm Drehzapfenabstand: 11.790 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h /120 km/h (je nach Zuladung) Leergewicht: 23.500 kg Max. Zuladung bei Lastgrenze S: 48,5 t (ab Streckenklasse B) Max. Zuladung bei Lastgrenze SS: 40,5 t (ab Streckenklasse A) Kleinster befahrbarer Radius: 75 m Bremse: KE – GP – A (K), Max 65 t Bremssohle: C 810 Handbremse: an einem Drehgestell
Armin Schwarz

Als zweiter Wagen eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik, hinter dem modularen Trägerfahrzeug 99 80 9370 003-2 DBMP der Gattung MTF 17, das vierachsige modulare Trägerfahrzeug 99 80 9370 103-0 DBMP der Gattung MTF 24 mit aufgesetztem Anwendungsorientierter Container (AOC) als WWE-Wagen (Wohn/Werkstatt/Energie) am 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg.

Der Mannschafts- und der Werkstattwagen basieren auf modularen Trägerfahrzeugen mit anwendungsorientierten Containern. Sie sind über einen Doppelwellen-Faltenbalg verbunden, um einen wettergeschützten Übergang zu schaffen. Im Einsatz werden ein Kraneinsatzleiter und vier Kranbediener benötigt. Der Container WWE besteht aus einem Küchenbereich, dem Büro des Kraneinsatzleiters, Sanitär- und Werkstattbereich. Zur autarken Stromversorgung dient ein Stromaggregat mit 88 kVA-Leistung, außerdem sind zahlreiche Garderoben- und Werkzeugschränke vorhanden. Der Container SSA hat einen durchgehenden Seitengang und sechs Abteile, davon fünf Schlafabteile und ein Sanitärabteil.

Die Wechselaufbauten können im Falle einer Revision des Trägerwagens einfach auf ein anderes Trägerfahrzeug umgesetzt werden. Dadurch spart man das mühsame und vor allem zeitintensive Umladen des gesamten Equipments von einem zum anderen Wagen. Dieses neuartige System aus Wechselaufbau und Trägerwagen heißt in der Fachsprache AOC/MTF (Anwendungs Orientierter Container kombiniert mit einem Multifunktionalen – oder auch modularem TrägerFahrzeug). Die Wechselbehälter haben einen geraden Boden und zwischen diesem und der Tiefladefläche sind zusätzliche Staukästen eingebaut worden. Diese bieten z.B. der Aufgleisbrücke einen idealen gleisnahen Platz. Die Toilettenanlage wurde mit einer umweltfreundlichen Verbrennungstoilette realisiert.

Die Wagen sind mit Drehgestellen vom Typ RC25NT-C (Radial Controlled 25 t Radsatzlast New Technology) ausgerüstet. Diese Bauart wurde gewählt, um ausreichende Komforteigenschaften für den Personentransport zu gewährleisten. Die Drehgestelle verfügen über eine zweistufige Federung mit einer Gummifeder als Primärfeder und einer progressiven Schraubenfeder als Sekundärfeder. Das Drehgestell ist mit einer CFCB-Bremsklotzeinheit und Verbundstoff-Bremsklotzsohlen von Knorr-Bremse ausgerüstet.

Es gibt die MTF 17 mit einer Ladelänge von 17 m und einer Länge über Puffer von 18.240 mm, sowie die MTF 24 mit einer Ladelänge von 24 m und einer Länge über Puffer von 25.740 mm. Zudem gibt es noch 16 Wagen für die Rettungszüge vom Typ MTF 24 MPK (Mittelpufferkupplung), diese sind einseitig mit einer automatischen Mittelpufferkupplung vom Typ Scharfenberg ausgerüstet. 

TECHNISCHE DATEN (MTF 24):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 25.740 mm
Drehzapfenabstand: 19.290 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Leergewicht: ca. 31.500 kg
Bremssohle: C 810
Handbremse: an einem Drehgestell
Als zweiter Wagen eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik, hinter dem modularen Trägerfahrzeug 99 80 9370 003-2 DBMP der Gattung MTF 17, das vierachsige modulare Trägerfahrzeug 99 80 9370 103-0 DBMP der Gattung MTF 24 mit aufgesetztem Anwendungsorientierter Container (AOC) als WWE-Wagen (Wohn/Werkstatt/Energie) am 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Der Mannschafts- und der Werkstattwagen basieren auf modularen Trägerfahrzeugen mit anwendungsorientierten Containern. Sie sind über einen Doppelwellen-Faltenbalg verbunden, um einen wettergeschützten Übergang zu schaffen. Im Einsatz werden ein Kraneinsatzleiter und vier Kranbediener benötigt. Der Container WWE besteht aus einem Küchenbereich, dem Büro des Kraneinsatzleiters, Sanitär- und Werkstattbereich. Zur autarken Stromversorgung dient ein Stromaggregat mit 88 kVA-Leistung, außerdem sind zahlreiche Garderoben- und Werkzeugschränke vorhanden. Der Container SSA hat einen durchgehenden Seitengang und sechs Abteile, davon fünf Schlafabteile und ein Sanitärabteil. Die Wechselaufbauten können im Falle einer Revision des Trägerwagens einfach auf ein anderes Trägerfahrzeug umgesetzt werden. Dadurch spart man das mühsame und vor allem zeitintensive Umladen des gesamten Equipments von einem zum anderen Wagen. Dieses neuartige System aus Wechselaufbau und Trägerwagen heißt in der Fachsprache AOC/MTF (Anwendungs Orientierter Container kombiniert mit einem Multifunktionalen – oder auch modularem TrägerFahrzeug). Die Wechselbehälter haben einen geraden Boden und zwischen diesem und der Tiefladefläche sind zusätzliche Staukästen eingebaut worden. Diese bieten z.B. der Aufgleisbrücke einen idealen gleisnahen Platz. Die Toilettenanlage wurde mit einer umweltfreundlichen Verbrennungstoilette realisiert. Die Wagen sind mit Drehgestellen vom Typ RC25NT-C (Radial Controlled 25 t Radsatzlast New Technology) ausgerüstet. Diese Bauart wurde gewählt, um ausreichende Komforteigenschaften für den Personentransport zu gewährleisten. Die Drehgestelle verfügen über eine zweistufige Federung mit einer Gummifeder als Primärfeder und einer progressiven Schraubenfeder als Sekundärfeder. Das Drehgestell ist mit einer CFCB-Bremsklotzeinheit und Verbundstoff-Bremsklotzsohlen von Knorr-Bremse ausgerüstet. Es gibt die MTF 17 mit einer Ladelänge von 17 m und einer Länge über Puffer von 18.240 mm, sowie die MTF 24 mit einer Ladelänge von 24 m und einer Länge über Puffer von 25.740 mm. Zudem gibt es noch 16 Wagen für die Rettungszüge vom Typ MTF 24 MPK (Mittelpufferkupplung), diese sind einseitig mit einer automatischen Mittelpufferkupplung vom Typ Scharfenberg ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN (MTF 24): Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 25.740 mm Drehzapfenabstand: 19.290 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Leergewicht: ca. 31.500 kg Bremssohle: C 810 Handbremse: an einem Drehgestell
Armin Schwarz

Als dritter Wagen eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik der vierachsige Materialwagen zum KRC 1200 (BR 790.0) 99 80 9370 071-9 D-DBMP (790 002), ex 31 80 3937 149-3 D-DB der Gattung Res 687, am 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Auf diesem befinden sich u.a. ein Stromaggregat, eine Dieseltankstelle und ein Werkstattcontainer.
Als dritter Wagen eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik der vierachsige Materialwagen zum KRC 1200 (BR 790.0) 99 80 9370 071-9 D-DBMP (790 002), ex 31 80 3937 149-3 D-DB der Gattung Res 687, am 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Auf diesem befinden sich u.a. ein Stromaggregat, eine Dieseltankstelle und ein Werkstattcontainer.
Armin Schwarz

Als vierter Wagen eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik der Kranauslegerschutzwagen für KRC 1200 (BR 785.0) - 99 80 9 370 075-0 D-DBMP (785 003), m 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Auf diesem Wagen stütz sich Kranseitig der Kranausleger ab, zudem befinden sich u.a. auf dem Wagen entsprechende Krantraversen, Anschlagmittel und sonstige Hilfsmittel. Der Wagen ist ein ehemaliger Wagen der Gattung Res und wurde von Kirow zum Kranauslegerschutzwagen umgebaut.

Durch die Abstützung von dem Kranausleger auf den Kranschutzwagen, damit wird das Gewicht des Krans in der Transportstellung verteilt und somit die Radsatzlast reduziert. Dadurch ist ein Transport des Krans auf niedrigen Streckenklassen ohne Restriktionen möglich.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 16.700 mm
Äußerer Achsabstand: 18.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Eigengewicht: 23.200 kg
Max. Zuladung: 54.5 t
Als vierter Wagen eingereiht in den Leipziger Kranzug der DB InfraGO Netz Notfalltechnik der Kranauslegerschutzwagen für KRC 1200 (BR 785.0) - 99 80 9 370 075-0 D-DBMP (785 003), m 14 Oktober 2026 in Betzdorf/Sieg. Auf diesem Wagen stütz sich Kranseitig der Kranausleger ab, zudem befinden sich u.a. auf dem Wagen entsprechende Krantraversen, Anschlagmittel und sonstige Hilfsmittel. Der Wagen ist ein ehemaliger Wagen der Gattung Res und wurde von Kirow zum Kranauslegerschutzwagen umgebaut. Durch die Abstützung von dem Kranausleger auf den Kranschutzwagen, damit wird das Gewicht des Krans in der Transportstellung verteilt und somit die Radsatzlast reduziert. Dadurch ist ein Transport des Krans auf niedrigen Streckenklassen ohne Restriktionen möglich. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 19.900 mm Drehzapfenabstand: 16.700 mm Äußerer Achsabstand: 18.500 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Eigengewicht: 23.200 kg Max. Zuladung: 54.5 t
Armin Schwarz