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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz, Seite 7



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Steuerwagen voraus verlässt der RE 9 rsx - Rhein-Sieg-Express (Siegen – Köln – Aachen) am Freitag den 13 Juni 2025 den Bahnhof Kirchen/Sieg. Hier am Zugschluss die schiebende 146 005-4 (91 80 6146 005-4 D-DB) der DB Regio NRW. Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33812 gebaut. (zum Bild)

Roan Mokarram 15.6.2025 22:55
Hallo Armin, schönes Bild. Ich habe auch vor, bald nach Kirchen zu fahren, obwohl es wahrscheinlich ziemlich warm sein wird. Weißt du, wo es in der Nähe des Bahnhofs Wasserflaschen gibt?

Armin Schwarz 16.6.2025 12:11
Hallo Roan,
danke es freut mich das es Dir gefällt.
Wasserflaschen und sonstiges, kann man hier fast direkt in meinem Rücken, in einem Netto-Markt kaufen. Aus Köln kommend nach Siegen fahrend, vom Gleis 2 ein paar Meter über den Parkplatz, dann ist man schon da. Aber auch auf der anderen Seit gibt es kleine Geschäfte, ein Café/Bäckerei und ein Restaurant im ehemaligen Empfangsgebäude vom Bahnhof. Gegenüber ist hier auch ein Krankenhaus.
Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg in Kirchen.
Liebe Grüße
Armin

Roan Mokarram 16.6.2025 18:24
Danke! :-)

Die SNCB/NMBS HLD 7764 "Toledo" leistet am 23 November 2013, einem IC nach Ostende, vom Bahnhof Lüttch-Guillemins, Schubhilfe. Nach der Ausfahrt vom Bahnhof Lüttch-Guillemins (Gare de Liège-Guillemins) in Richtung Brüssel, der Bahnstrecke Brüssel – Lüttich (Linie 36) folgt bald die 30 ‰ steile Rampe Haut Pré, darum muss bei langen schweren Zügen eine Lok Schubhilfe leisten. Früher war oben am Haut Pré die Bergstation einer Kabelzuganlage. Hier kommt die SNCB/NMBS HLD 7764 "Toledo" am 23.11.2013 nach getaner Arbeit (Schubhilfe) retour. Die Lok wurde 2002 unter der Fabriknummer 1000981 bei Vossloh in Kiel gebaut, sie trägt die NVR-Nummer: 92 88 0077 064-8 B-B. Die HLD77 ist eine speziell auf die Belange der Belgischen Staatsbahn (SNCB) zugeschnittene Weiterentwicklung der G 1205. Zwischen 1999 und 2005 wurden insgesamt 170 Lokomotiven an die SNCB geliefert. Neben dem belgischen Dieselmotor, einen Anglo-Belgian Cooperation 6-Zylinder-Dieselmotor vom Typ 6DZC-1000-144A mit 1.150 KW Leistung, und dem elektrischen Hilfsbetriebekonzept ohne Hydrostatikanlage unterscheidet sie sich in zahlreichen Details von den Standardloks, womit den speziellen Wünschen des Kunden Rechnung getragen wurde. Das Turbowendegetriebe verfügt über ein im Stillstand schaltbares Stufengetriebe für zwei Geschwindigkeitsbereiche. Die Leistungsübertragung vom Getriebe geschieht über Kardanwellen (Gelenkwellen) auf alle 4 Achsen. Die Lokomotiven kommen im Rangier- und Streckendienst zum Einsatz. Die Lokomotiven 7771 bis 7790 sind zusätzlich in Deutschland und den Niederlanden zugelassen und mit den entsprechenden Zugsicherungen ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Baujahre: 1999 - 2005 gebaute Stückzahl: 170 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B´B´ Länge über Puffer: 15.590 mm Drehzapfenabstand: 7.770 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm größte Breite: 3.052 mm größte Höhe über Schienenoberkante: 4.220 mm kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m Dienstgewicht: 90 t Motordaten: Dieselmotorhersteller: Anglo-Belgian Cooperation AG (ABC), Gent (Belgien) Motorart: Wassergekühlter Mittelschnellläufer Viertakt-6-Zylinder-Reihendieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung (Wassergekühl), sowie Direkteinspritzung (eine Pumpe/Zylinder) Motortyp: 6(T)DZC-1000-144A Motorleistung: 1.150 kW (1.536 PS) Motordrehzahl: 1.000 U/min Hubraum: 95,7 Liter (Bohrung Ø 256 mm x 310 mm Hub) Getriebe: Voith L4r4zseU2a Hilfsgenerator, dreiphasig: 65–130 kW Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h / 100 km/h (Rangier-/Streckengang) Anfahrzugkraft: 265 / 210 kN (Rangier-/Streckengang) Kraftstoffvorrat: 4.200 l kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 75 m (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 12.6.2025 15:19
Hallo Armin,
interessante Bilder aus dem wunderschönen Bahnhof Liège Guilllemins der nun schon etwas "Patnina" angesetzt hat.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 12.6.2025 22:29
Hallo Stefan,
danke für Deinen Kommentar, freut mich das sie gefallen. Ja der Bahnhof Liège Guillemins ist wirklich ein sehr schöner und futuristischer Bahnhof.

Wir waren leider 2015 das letzte Mal in Guillemins, daher weiß ich nicht wie weit schon etwas "Patnina" angesetzt hat. Mit dem Eurostar sind auch leider günstige Tickets von uns dort hin, Mangelware geworden.

Liebe Grüße
Armin

Nun sind die HLB SIEMENS Mireo Plus B wohl schon im Planbetrieb: Der HLB 563 801 / 563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB), ein zweiteiliger Hybridtriebzug (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), erreicht am 04 Juni 2025, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Limburg/Lahn - Westerburg - Altenkirchen/Westerwald - Au/Sieg - Betzdorf/Sieg – Siegen), im Batteriemodus (Stromabnehmer sind unten) den Bahnhof Kirchen/Sieg. Nochmals einen lieben Gruß an den netten Triebfahrzeugführer zurück. Der zweiteilige SIEMENS Mireo Plus B wurden 2024/25 von SIEMENS in Krefeld gebaut und im April 2025 an die HBL ausgeliefert. Warum im Batteriemodus gefahren wird, kann ich nur vermuten das man die Reichweite mit einer Akkuladung testen will. Dann aber schonmal Hut ab / Chapeau (alle Achtung und allen Respekt!), denn von Limburg bis Kirchen hat er dann ca. 100 km zurückgelegt. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 5.6.2025 10:16
Hallo Armin,
Die Bilder dieses neuen Triebzuges gefallen mir sehr Gut,
Liebe Grüße
Hans

Armin Schwarz 5.6.2025 16:40
Hallo Hans,
danke, es freut mich sehr, dass Dir die Bilder von den neuen Hybridtriebzügen gefallen.
Jetzt bin ich noch auf das Interieur bzw. den Innenraum gespannt.
Liebe Grüße
Armin

Die Elektrolokomotive NS 1125 der NS-Baureihe 1100 am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt, leider fehlte uns dieses Mal die Zeit dafür. Die Lok wurde 1951 von Alstom in Belfort (Frankreich) gebaut und an die NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG), sie war Teil der Serie NS 1100 von 60 Stück vierachsiger Elektrolokomotiven. Die 60 Lokomotiven der Baureihe 1100, die zwischen 1950 und 1956 von der NS in Dienst gestellt wurden, waren für D-Züge, Schnellzüge und Güterzüge, sowie zunächst auch für TEE-Züge vorgesehen. Die Loks basierte auf der vierachsigen SNCF-Lokomotive der Serie BB 8100. Die französischen Lok BB 8100 waren für den Güterverkehr vorgesehen und hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h. In der Praxis fuhren sie nicht schneller als etwa 80 km/h. Allerdings mussten die niederländischen 1100er über längere Strecken mit 130 km/h fahren, wofür die Konstruktion der Drehgestelle drastisch geändert wurde. Die Höchstgeschwindigkeit betrug so 130 km/h. Alsthom lieferte die 1101 am 3. Juli 1950 als erstes Unternehmen an die NS-Hauptwerkstatt in Tilburg. Die niederländischen 1100er ähneln stark den französischen BB 8100er. Sie unterscheiden sich neben der Optik vor allem durch stärkere Motoren, eine Federung mit einer Kombination aus Federn und Gummiblöcken, Rundpuffern und einem rechts angebrachten Fahrerpult. Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt mit 12´35 km/h über der der BB 8100. Ursprünglich war die Hauptfarbe der Lokomotiven (1101 – 1150) türkis mit einer roten Pufferbohle und grauen Drehgestellen. Da Türkis zu leicht Schmutz zeigte, wurde die Hauptfarbe ab 1954 allmählich durch dunkelblau (preußisches Blau) ersetzt. Die 1151 – 1160 wurden direkt in Blau mit schwarzen Drehgestellen ausgeliefert. Die Pufferbohle blieb rot. Ab 1971 wurden die Lokomotiven in der damals üblichen gelbgrauen Lackierung lackiert. Bei der 1125 geschah dies erst im Jahr 1980. Im selben Jahr erhielt die Lokomotive eine Bugnase, die den Lokführer bei Kollisionen besser schützen sollte. Die Drehgestelle wurden zudem verlängert. Die 1125 wurde am 27. September 1987 außer Dienst gestellt und ins Eisenbahnmuseum gebracht. Im Jahr 1989 wurde, als Teil der Feierlichkeiten zum 150. Jahrestag der niederländischen Eisenbahn, die 1125 restauriert und ihre Nasenkappe entfernt und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Der 1100ter war als echter Allrounder bekannt, auf den man sich verlassen konnte, um sowohl Personenzüge als auch Güterzüge zu ziehen, ob leicht oder schwer. Allerdings waren die Fahreigenschaften eher mittelmäßig, so wurde viel Aufwand in die Verbesserung gesteckt, so richtig gut wurden sie aber nie. Crashnase (Botsneus): Die NS 1129 kollidierte 1978 bei Westervoort mit einem Dieseltriebzug. Diese wurde wieder repariert. Bei der Restaurierung der Lokomotive ging ein lang gehegter Wunsch der Lokführer in Erfüllung. Hinter der geraden Front fühlten sich die Lokführer nicht sehr sicher. Die flache Front wurde um eine Knautschzone in Form einer Frontnase, der sogenannten Crashnase, erweitert (es wurde keine Beplankung entfernt), um dem Fahrer im Falle eines Aufpralls mehr Schutz zu bieten. Bis 1981 wurden alle noch vorhandenen 58 Lokomotiven der Serie 1100 auf diese Weise umgebaut. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Alsthom, Belfort (Frankreich) Baujahre: 1950 bis 1956 Ausmusterung: bis 1999 Gebaute Anzahl: 60 Nummerierung: NS 1101 bis 1160 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo’Bo’ Länge über Puffer: 12.984 mm ursprünglich (flache Front) / 14.184 mm mit Crashnase Drehzapfenabstand: 6.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.950 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) Gewicht: 80 t ursprünglich / 83 t mit Crashnase Antriebsmotoren: 4 Stück vom Typ Alsthom TA 628 A Getriebeübersetzung: 20 : 74 Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h Stundenleistung: 2.290 kW (3.115 PS) Dauerleistung: 2.050 kW (2.287 PS) Anfahrzugkraft: 155 kN Dauerzugkraft: 102 kN Stromsystem: 1,5 kV DC (=) Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 80 m (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.6.2025 10:49
Hallo Armin,
danke für das Zeige dieser schöne Lok die mir auch als SNCF Variante immer gut gefallen hat. Danke auch für den aufschlussreichen Bildtext.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 2.6.2025 15:07
Bitteschön Stefan,
und danke es freut mich sehr dass Dir beides gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die Weltneuheit im Gleisbau, der erste 2-Wege-Betonfahrmischer Die railGOOD by Meykratec aus Bad Rothenfelde präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025) den GOODmix 3,5, einen Betonmischer mit Schienenfahrwerk. Eine Innovation auf die die Welt des Gleisbaus gewartet hat. Zugelassen ist er als Gleisfahrende Baumaschine G 9901 001 (Art: Zweiwege-Betonmischer GOODmix 3,5). Ich finde ein sehr gelungenes Gerät. Das Schienenfahrwerk des GOODmix 3,5 ermöglicht es dem Betonmischer sich mühelos auf den Gleisen zu bewegen, ohne dabei aufwändige Transportlösungen oder zusätzliche Maschinen zu benötigen. Dies spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern erhöht auch die Flexibilität und Produktivität auf der Baustelle. Dank seiner robusten Bauweise und leistungsstarken Mischtrommel liefert der GOODmix 3,5 zuverlässig eine gleichmäßige und hochwertige Betonmischung, die den Anforderungen des Gleisbaus in jeder Hinsicht gerecht wird. Das Basisfahrzeug ist ein DIECI Fahrmischer vom Typ AB L 4700 T des italienischen Herstellers Dieci s.r.l. aus Montecchio Emilia. Das Schienenfahrwerk ist vom niederländischen Hersteller AMT aus Breda. Idee Entwicklung sind von railGOOD by Meykratec aus Bad Rothenfelde, die auch den Alleinvertrieb hat. Das Fahrzeug: Der hydrostatische Antrieb mit Verstellpumpe, gewährleistet flüssige und genaue Bewegungen. Der unabhängige Hydraulikkreis für die Trommeldrehung garantiert maximale Mischleistungen. Die Mischtrommel verfügt zur einfacheren Entleerung über eine Hubeinrichtung, sowie ein 180°-Drehsystem für eine dreiseitige Entleerung. Die Fahrerkabine, die sich hinsichtlich Ergonomie, Komfort und Sicherheitsausstattungen im gehobenen Segment ansiedelt, ist mit einem umkehrbaren Fahrerstand ausgestattet, so kann der Fahrer immer in Fahrtrichtung sitzen. Technische Merkmale: Abmessungen in Transportstellung 5.825 x 2.400 x 3.140 mm Eigengewicht: ca. 9.500 kg Max. Nutzlast: 5.000 kg Inhalt Wassertank: 630 l Dieselmotor: Wassergekühlter 4 Zylinder Perkins-Dieselmotor mit Turbolader und Ladeluftkühlung, sowie Direkteinspritzung, vom Typ 904J-E36TA (Stage V) Motorleistung: 85,6 kW (116 PS) bei 2.200 U/min Maximales Drehmoment: 566 Nm – 1.500 U/min Motorhubraum: 3,621 l (Bohrung Ø 98 mm x 120 mm Hub) Höchstgeschwindigkeit Offroad: 27 km/h Auf der Schiene: Inbetriebnahme: 07.01.2025 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Höchstgeschwindigkeit: 19,5 km/h (in Arbeitsstellung 5 km/h) Zur Mitfahrt zugelassene Personen: 1 (Fahrer + 1 Rangierbegleiter) Zugelassene Streckenklasse: A und höher Laufraddurchmesser: 500 mm (neu) Hydraulische Bremse auf allen vier Eisenbahnräder im Laufwerk Federspeicherbremsen auf allen vier Eisenbahnräder im Laufwerk Durchmesser Schienenrad 500 mm Max. Rampenwinkel 13,5° Max. Überhöhung 200 mm Fahrgeschwindigkeit Gleis Stufe 1 bis 9, Stufe 1 bis 2 9-19,5 km/h Fahrgeschwindigkeit Offroad 27 km/h (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 27.5.2025 21:09
Hallo Armin,
Schönes Bild und eine Interessante Maschine die Du hier Aufgenommen hast,
damit wird die Arbeit an vielen Stellen wohl viel leichter voran gehen.
Gruß
Hans

Armin Schwarz 28.5.2025 21:18
Hallo Hans,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ja, eine sehr interessante Maschine, die hatte mich auch beeindruckt.
Liebe Grüße
Armin

Nach fast 40 Jahren im Einsatz, nach erfolgreichen Retrofit/Modernisierung bald wieder im Einsatz. Plasser & Theurer präsentierte auf der 29. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik 2025 (iaf) in Münster (hier am 20 Mai 2025) die Retrofit/Modernisierte Breitspur Universalstopfmaschine 08 - 275 UNIMAT (Baujahr 1985), EST-GTRCK 99 26 0221 002-1, der estnischen Gleisbauunternehmen GoTrack. Retrofits von Plasser & Theurer überzeugen immer mehr Kunden. 2023 entschied sich auch das estnische Gleisbauunternehmen GoTrack, einen Unimat 08-275 mit Baujahr 1985 komplett überholen und modernisieren zu lassen. GoTrack ist eines der größten Bahninfrastruktur-Unternehmen in Estland. Gegründet im Jahr 2005, schloss es bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte erfolgreich ab: Verlegung neuer Schienen, Wartung bestehender Gleise, Design und Bau von Zugsicherungssystemen, Oberleitungen und Bahnübergängen. Dabei setzte das dynamische und qualitätsbewusste Team seit Langem auch auf Maschinen Plasser & Theurer aus Linz/Donau (A). Bisher wurden nur gebrauchte Maschinen zumeist in Finnland erworben (die Spurweiten in Estland und Finnland sind ja fast gleich, 1.520 mm bzw. 1.524 mm) und in den eigenen Werkstätten in Schuss gehalten. Die erforderlichen Ersatzteile wurden in der Regel direkt von Plasser & Theurer bezogen. Daraus entwickelte sich im Lauf der Jahre eine erfolgreiche Partnerschaft. Im Jahr 2021 erhielt Plasser & Theurer eine Anfrage von Ersatzteilen für die große Überholung von dem Unimat 08-275 mit Baujahr 1985. Die Arbeiten wollte GoTrack wie gewohnt vom eigenen Personal vor Ort durchführen lassen. Aus der Anfrage wurde jedoch ein Gespräch über die Möglichkeiten, die P&T im Rahmen einer derartigen Überholung anbieten konnten. Das Thema „Retrofit“, also Überholung inklusive Modernisierung, kam auf den Tisch. Und es sollte nicht lange dauern, bis die Fachleute von GoTrack erkannten, dass die Vorteile dieses Angebots klar überwogen Umfassende Überholung und Einbau moderner Komponenten Nach der Vertragsunterzeichnung wurde der Unimat 08-275 im Juli 2024 noch in Estland bei GoTrack komplett demontiert und am Ende des Monats in Linz angeliefert. Von der Originalmaschine blieben nur der Fahrgestellrahmen, der Dieseltank und der Hydrauliktank sowie die drei Kabinen. Die Liste an Komponenten, die eingebaut wurden, umfasste zahlreiche Bauteile: • Komplett neues Design und neue ergonomische Ausstattung für drei Kabinen (inklusive Heizsysteme, Klimaanlagen und Scheibenheizungen) • Neuer Dieselmotor • Generalüberholte Drehgestelle • Generalüberholtes Bremssystem • Neues Hydrauliksystem • Neues Elektriksystem inklusive Umrüstung auf LED-Lichtsystem • Upgrade auf SmartALC und DRP • Generalüberholte Stopfaggregate • Drehzahlsteuerung für die Stopfaggregate • Generalüberholtes Hebe- und Richtaggregat TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.520 mm (Breitspur) Länge über Puffer: 19.140 mm Drehzapfenabstand: 11.500 mm Achsanzahl: 4 Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h eigen / 100 km/h geschleppt Max. Achslast: 13,5 t Bremse: KE-GP mZ (K) Bremssohle: J 816 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 24.5.2025 20:08
Hallo Armin,
Sehr interessanter Text.
Eine Frage: woher stammt die Stopfmaschiene ursprünglich?
einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 24.5.2025 20:35
Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr dass es Dir gefällt.

Die Maschine wurde 1985 von Plasser & Theurer in Linz/Donau (A), in 1524 Breitspur, gebaut und nach Finnland geliefert. Das estnische Gleisbauunternehmen GoTrack hat sie dann gebraucht erworben.

Liebe Grüße
Armin

Der 5-teiliger FLIRT 429 546 / 429 046 der HLB (Hessischen Landesbahn) fährt am 16 Mai 2025, als RE 99 „Main-Sieg-Express“ (Frankfurt - Gießen – Siegen), durch Rudersdorf (Kr. Siegen) in Richtung Siegen. Nächster Halt ist Siegen Hbf. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 20.5.2025 20:43
Hallo Armin,
der Ginster scheint farblich zu konkurrieren mit dem gelben Farbton des Triebzuges,
das Bild gefällt mir sehr gut
Liebe Grüße
Hans

Armin Schwarz 21.5.2025 18:34
Hallo Hans,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt. Ja wegen dem Ginster habe ich auch den Nachschuss gemacht und eingestellt, da ich dachte der gelbblühende Ginster passt gut zum FLIRT.
Liebe Grüße
Armin

Die Elektrolokomotive NS № 1010 NS-Baureihe 1000 am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt, leider fehlte uns dieses Mal die Zeit dafür. Die NS-Baureihe 1000 war die für das Gleichstromnetz der Niederländischen Staatsbahnen (NS) ausgelegte Version der Wechselstrom-Elektrolokomotive SBB Gotthardlokomotive Ae 4/6 der Schweizerischen Bundesbahnen. Die Fahrzeuge Nr. NS 1001 bis 1003 wurden von der SLM (Schweizerisches Lokomotiv- und Maschinenfabrik) in Winterthur und die Nummern 1004 bis 1010 von der Firma Werkspoor NV (Nederlandsche Fabriek van Werktuigen en Spoorwegmaterieel) in Utrecht produziert. Die elektrische Ausrüstung aller Lok wurde von der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) geliefert. Ab Sommer 1948 wurden sie zwischen Amsterdam und Eindhoven in Betrieb genommen. Ihre Höchstgeschwindigkeit betrug 160 km/h, die Strecke Amsterdam–Utrecht wurde dafür sogar komplett erneuert. Schnell zeigte sich jedoch, dass die Lokomotiven für 160 km/h nicht geeignet waren. Überhitzte Lager und Haarrisse in den Speichen der Antriebsräder waren die Folge der hohen Geschwindigkeit. Aus diesem Grund wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h gesenkt, wobei die Schweizer Vorbilder eh nur 125 km/h ausgelegt waren. Ab 1954 bis zur Ausmusterung 1982 wurden sie deshalb fast ausnahmslos im Güterzugdienst eingesetzt. Wie die Originalmuster in der Schweiz waren auch die niederländischen Versionen sehr störanfällig. Allgemeiner Aufbau: Der mechanische Teil der Lokomotive wurde von der SLM entworfen. Es handelt sich um eine Rahmenlokomotive, die vier Trieb- und zwei Laufachsen in der Achsfolge (1A)Bo(A1) aufweist. Um die gewünschte Kurvengängigkeit der Lok zu erreichen, wurde jede Laufachse mit der benachbarten Treibachse in ein kombiniertes Drehgestell zusammengefasst, während die beiden mittleren Treibachsen einzeln im Hauptrahen festgelagert sind. Die Laufachsen können jeweils um 2 x 125 und die Drehgestell-Triebachse um je 2 x 6 mm aus ihrer Mittellage ausschwenken (Seitenverschiebbarkeit). Dank dieser Laufwerkanordnung ist es möglich, Kurven mit einem Radius von 110 m bei 30 mm Spurerweiterung noch ohne Zwang zu durchfahren. Bis zu einem Radius von 1.300 m waren 160 km/h möglich. Wie es auch bei einem gewöhnlichen Drehgestell der Fall ist, dreht sich auch das kombinierte Drehgestell um einen zwischen der Trieb- und Laufachse gelagerten Zapfen. Antriebe: Die Loks hatten den bewährten SLM-Universalantrieb. Jede Treibachse wird durch zwei sich im Lokomotivkasten gegenüberliegende Motoren über ein doppeltes Zahnradgetriebe angetrieben. Die auf den Motorwellen sitzende Zahnritzel sind nicht gefedert. In dem trommelförmigen Antriebszahnrad sind fünf Federelemente eingebaut. Als Triebmotoren kamen 8 Stück 6-polige, fremdbelüftete Gleichstrom-Serienmotoren vom Typ 6 MB 620, welche für eine Spannung von 675 V und eine Stundenleistung von 590 PS bei 1.275 U/min ausgelegt wurden, zu Einsatz. Die Kühlluft für je zwei benachbarte Antriebsmotoren wird von einem Radialventilator geliefert, welcher von einem 750 V-Gleichstrommotor von 10 PS Leistung bei 2.400 U/min angetrieben wird. Zwei Ventilatormotoren sind ständig in Reihe geschaltet. Erhaltenes Exemplar: Von den zehn hergestellten Exemplaren ist nur eines (dieses) der Nachwelt erhalten geblieben. Die Lokomotive 1010 wurde nach ihrer Ausmusterung in das Eisenbahnmuseum von Utrecht überführt. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: (1A) Bo (A1) Länge über Puffer: 16.620 mm Max. Breite: 2.950 mm Drehzapfenabstand: 8.990 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.600 mm Achsabstände: 2.600 / 2.230 / 2.230 / 2.230 / 2.600 mm = 11.890 mm Treibraddurchmesser: 1.550 mm (neu) Laufraddurchmesser: 1.100 mm (neu) Dienstgewicht: 100 t Eigengewicht: mecha. Teil 70,5 t / elektr. Teil 29,1 t Antriebsmotoren: 8 Stück vom Typ Oerlikon 6 MB 620 mit je 590 PS Leistung Getriebeübersetzung: 1: 3,56 Antrieb: SLM-Universalantrieb Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h Stundenleistung: 3.296 kW (4.480 PS) Dauerleistung: 2.796 kW (3.800 PS) Anfahrzugkraft: 177 kN Stromsystem: 1,5 kV DC Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 110 m Zum Vergleich (NS 1000 / SBB Ae 4/6) Links zu drei tollen Bildern von Peter Ackermann, der SBB Ae 4/6: http://igschieneschweiz.startbilder.de/bild/schweiz~e-loks-aeltere-bauarten-und-rangierloks~ae-46-sbb/875212/ae-46-10801-10812-diese-loks-wurden.html http://igschieneschweiz.startbilder.de/bild/schweiz~e-loks-aeltere-bauarten-und-rangierloks~ae-46-sbb/875209/ae-46-10801-10812-lok-10805-in.html http://igschieneschweiz.startbilder.de/bild/schweiz~e-loks-aeltere-bauarten-und-rangierloks~ae-46-sbb/875208/ae-46-10801-10812-lok-10805-an.html#tocomment875208 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 6.5.2025 14:43
Hallo Armin,
ein schönes Bild der ebensolchen Lok, kaum zu glauben, dass die mit der Ae 4/6 verwandte Lok mit Vmax 160 km/h (wenn auch nur kurze Zeit) im Einsatz stand. Auch eindrücklich die komplett andere Formgebung zur Ae 4/6.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 6.5.2025 19:02
Hallo Stefan,
danke, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Bis auf die Formgebung und die Stromart ist sie wie die Gotthardlok Ae 4/6. Die Vmax von 160 km/h hatte mich auch überrascht, da ja die Ae 4/6 mur eine Vmax von 125 km/h, später 110 km/h, hatte. Aber die hohen Geschwindigkeiten waren nicht gut für die NS 1000ter.
Hast Du ggfl. noch ein Bild von einer SBB Ae 4/6, damit man den Unterschied der Formgebung sehen kann, hier gibt es ja z.Z. keines mehr.

Liebe Grüße
Armin

Er hat uns am 03 April 2025 bis zum Bahnhof Ebensee am Traunsee gebracht, nun fährt der ÖBB 4024 004-5, ein vierteiliger elektrischer TALENT, als R 70 von Linz nach Obertraun-Dachsteinhöhlen, weiter in Richtung Bad Ischl. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 17.4.2025 15:09
Hallo Armin,
ein schönes Bild eines Bahnhof, welcher durch seine tiefen Bahnsteige und den Zugänge über die Schienen zu den Bahnsteigen noch so richtige Nebenbahnambiente ausstrahlt. Zudem gefallen mir die "Talenttriebzüge" und ich bedaure, dass sie aus dem Vorarlberg abgezogen wurden. Dieser hier gefällt mir dank der bunte Farbgebung besonders gut.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 17.4.2025 20:43
Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.

Eigentlich würde ich die Salzkammergutbahn auch als Nebenbahn bezeichnen, aber sie hat auch das Flair und Ambiente. Auch die Fahrt auf ihr ist eine wunderschöne Reise. Wie eine Reise in der Winter- oder und in der Sommersaison ist mir aber noch unbekannt, ich könnte mir aber vorstellen das die Züge dann gut gefüllt sind.

Die ÖBB Talenttriebzüge gefallen mir auch sehr gut, von der Inneneirichtung könnte man sich in Deutschland ml eine Scheibe abschneiden, einfach bequem und gemütlich.

Liebe Grüße
Armin

Noch schnell aus dem Zug, daher leider nur ein Ausschnitt erwischt. Der Vollert Rangier-Robot DER 120 Pro Eco | Shunting Robot DER 120 "Henriette" der Rohrdorfer Zement GmbH / Zementwerk Hatschek GmbH, rangiert am 03 April 2025 in Gmunden einen RockTainer SAND-Zug am Werksgelände zur Anschlussstelle. Der Robot DER 120 ist ein zweiachsige Rangierlok mit diesel-elektrischem Antrieb vom Hersteller Vollert Anlagenbau GmbH in Weinsberg (Deutschland). Der elektrische Antrieb hat nicht nur einen hervorragenden Wirkungsgrad, sondern garantiert auch ein konstant hohes Drehmoment. Die Leistung ist somit umgehend bei niedrigen Motordrehzahlen abrufbar und verschafft dem Rangier-Robot ein völlig neues Fahrgefühl mit unglaublicher Schubkraft vom Stand weg. Der wassergekühlte 6-Zylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung, Ladeluftkühlung und externer Abgasrückführung hat eine Leistung von 180 kW (245 PS), so verhilft er dem Robot DER 120 über eine Zugkraft von 120 kN. Der powerMELA-Generator ist über ein Verteilergetriebe an den Dieselmotor angebunden. Dieser wandelt die vom Diesel erzeugte mechanische Energie in elektrische um und versorgt damit die Antriebsmotoren. Diese sind mit einem Stirnradgetriebe kombiniert und treiben die Achsen an. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 17.4.2025 15:12
Hallo Armin,
wie es scheint, sind alle Fahrzeuge noch Fabrikneu bzw. in keinster Weise "gealtert".
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 17.4.2025 20:29
Hallo Stefan,
ja recht neu, die Lok Baujahr 2017, die Wagen ca. 2022.
Liebe Grüße
Armin

Der zweiachsige historische Normalspur 3 Klasse Elektrotriebwagen ET 24.101, ex ET 24.001, der Lokalbahn Lambach – Vorchdorf-Eggenberg (der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H.) steht am 04 April 2025 vor der Remise der Stern & Hafferl beim Bahnhof Vorchdorf-Eggenberg. Nach der Nummerierung „24“ war dieser Triebwagen ursprünglich der bis 2009 stillgelegten Lokalbahn Lambach–Haag am Hausruck zugeordnet. Den prächtig restaurierten Triebwagen lieferte 1931 die Grazer Waggonfabrik und Siemens-Schuckert Wien gemeinsam mit einem zweiten typengleichen Triebwagen anlässlich der Elektrifizierung der Vorchdorferbahn. Die beiden einfachen aber durchaus zweckmäßig gehaltenen Triebwagen gab es zum Preis von je ÖS 77.500.- (nach heutigem Geldwert ca. Euro 300.000.-). Der Wagenkasten besteht aus Eichenholz mit großen Fenstern und Blechverkleidung. Die Innenausstattung wurde durch Verwendung verschiedener Hölzer ansprechend gestaltet. Die Dachdeckung besteht aus imprägnierter Segelleinwand. Die Triebwagen verfügen über einen Fassungsraum von 46 Sitz- und 18 Stehplätzen. Das Dienstgewicht beträgt 17,3 Tonnen. Der Wagen hat eine Länge über Puffer von 11,00 m und einen Radstand von 5,5 m. Die elektrische Ausrüstung besteht aus 2 Gleichstrommotoren á 53 kW, gesteuert über 2 Fahrschalter mit jeweils 12 Fahr- und 7 Bremsstufen. Von der elektrischen Bremse unabhängig, ist eine selbsttätige Vacuum Bremse eingebaut, welche, wie auch die Handspindelbremse auf das gleiche Bremsgestänge wirkt. Heizung und Beleuchtung erfolgen elektrisch, für die 1930 er Jahre bei Lokalbahnen oft noch ein unbekannter Luxus. Vom Triebwagen können auch allfällige Personen – oder Dienstwagen mit Licht- und Heizstrom versorgt werden. Als Stromabnehmer dient ein Scherenbügel vom Typ SBS 15, ursprünglich mit sogenannter Fischerpalette (ein Stahlblech Pressstück mit Rillen in welches Schmiermittel eingefüllt wurde) ausgestattet. Nach 1946 erfolgte, nicht zuletzt um Störungen des Rundfunks und des zunehmenden Funkverkehrs zu vermeiden, die Umstellung auf Grafit Schleifstücke. Als Signalmittel dient ein Horn welches über die Abluft der Vacuum Pumpe gespeist wird und ein, einem Rind nicht unähnliches Gebrüll abgibt. Das führte auch zum Spitznahmen „Braune Kuah“. Geliefert wurden beide Triebwagen in elegantem, aber dunklen Braun mit vornehmer Schattenschrift für den Eigentümer und die Fahrzeugnummer versehen. Die behördliche Abnahme beider Triebwagen erfolgte am 21. Dezember 1931. Die ursprüngliche Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h konnte ab 1933 auf 40 km/h angehoben werden. Gleichzeitig mit dem Einbau einer Sicherheitsfahrschaltung (Sifa) für den Einmannbetrieb wurde auch die zulässige Fahrzeughöchstgeschwindigkeit auf 50 km/h erhöht. Äußerlich kaum zu unterscheiden, folgten 1932/3 zwei ähnliche Triebwagen für die Lokalbahn Lambach – Haag am Hausruck. Der Triebwagen 24.101 erhielt 1939 eine weinrot/beige Lackierung analog den Triebwagen der Deutsche Reichsbahn. Ab den späten 1950er Jahren präsentierte sich der Triebwagen in der klassischen Stern&Hafferl Lackierung dieser Epoche, in braun-ockergelb. Durch verschiedenste Umbauten bzw. auch Ausmusterungen der Triebwagenfamilie befand sich Mitte der 1980er Jahre nur mehr der Triebwagen ET 24.101 in einem weitgehend originalen, aber schäbigen Zustand. Der Triebwagen wurde 1985/86 in der Hauptwerkstätte Vorchdorf vorbildlich restauriert und erfreut seither Jung und Alt bei seinen Ausfahrten. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 11.4.2025 15:25
Hallo Armin,
das schöne Bild, der herrliche Triebwagen und der ausführliche Text gefallen mir ausgezeichnet.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 11.4.2025 19:48
Hallo Stefan,
Dankeschön, es freut mich sehr, das Dir das Bild, der Triebwagen und der Text gefallen.
Liebe Grüße
Armin

 
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