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Luxemburg

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Entlang der luxemburgischen Nordstrecke gibt es einige Mühlen, welche durchaus interessante Motive ergeben könnten, leider gibt es einige Tücken beim Umsetzen dieser Motive. Im Tal der Clerve zwischen Drauffelt und Enscherange gibt es die Möglichkeit den Zug in seiner voller Länge abzulichten mitsamt der Fréires Mühle, die leider in seinem sehr desolaten Zustand ist und man versuchen muss den ganzen Unrat, der davor liegt, geschickt nicht mit aufs Bild nehmen. Heute morgen (16.03.2012) fuhr die Computermaus 2218 als IR 3735 von Troisvierges nach Luxemburg Stadt an der Mühle zwischen Drauffelt und Enscherange vorbei. (Jeanny)
Entlang der luxemburgischen Nordstrecke gibt es einige Mühlen, welche durchaus interessante Motive ergeben könnten, leider gibt es einige Tücken beim Umsetzen dieser Motive. Im Tal der Clerve zwischen Drauffelt und Enscherange gibt es die Möglichkeit den Zug in seiner voller Länge abzulichten mitsamt der Fréires Mühle, die leider in seinem sehr desolaten Zustand ist und man versuchen muss den ganzen Unrat, der davor liegt, geschickt nicht mit aufs Bild nehmen. Heute morgen (16.03.2012) fuhr die Computermaus 2218 als IR 3735 von Troisvierges nach Luxemburg Stadt an der Mühle zwischen Drauffelt und Enscherange vorbei. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Im Tal der Alzette zwischen Cruchten und Pettingen liegt die gut erhaltene Mühle von Essingen, aber leider gibt es hier kaum Möglichkeiten diese mitsamt des ganzen Zuges abzulichten. So entstand am 09.03.2012 dieses etwas andere Bahnbild, als der Triebzug Z 2011 als RB 3595 Diekirch - Luxemburg Stadt an der Mühle in Essingen vorbei fuhr. (Jeanny)
Im Tal der Alzette zwischen Cruchten und Pettingen liegt die gut erhaltene Mühle von Essingen, aber leider gibt es hier kaum Möglichkeiten diese mitsamt des ganzen Zuges abzulichten. So entstand am 09.03.2012 dieses etwas andere Bahnbild, als der Triebzug Z 2011 als RB 3595 Diekirch - Luxemburg Stadt an der Mühle in Essingen vorbei fuhr. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

ROBEL IIF 701 fährt am 24.10.2011 in den Bahnhof von Ettelbrück ein. In den Jahren 2010 bis 2011 bekam die CFL 22 Instandhaltung- und Interventionsfahrzeuge (IIF) und Zubehör im Gesamtwert von rund 25.000.000 ¤. Die Fahrzeuge wurden im ROBEL-Werk in Freilassing gebaut. Die IIF sind Gleiskraftwagen, also vollwertige Traktionsfahrzeuge, die Steuerwagen können in Eigentraktion nur bis 30 km/h (Rangiergeschwindigkeit) fahren, sind aber als STW für 100 km/h geschoben oder gezogen zugelassen. (Hans)
ROBEL IIF 701 fährt am 24.10.2011 in den Bahnhof von Ettelbrück ein. In den Jahren 2010 bis 2011 bekam die CFL 22 Instandhaltung- und Interventionsfahrzeuge (IIF) und Zubehör im Gesamtwert von rund 25.000.000 ¤. Die Fahrzeuge wurden im ROBEL-Werk in Freilassing gebaut. Die IIF sind Gleiskraftwagen, also vollwertige Traktionsfahrzeuge, die Steuerwagen können in Eigentraktion nur bis 30 km/h (Rangiergeschwindigkeit) fahren, sind aber als STW für 100 km/h geschoben oder gezogen zugelassen. (Hans)
Hans und Jeanny De Rond

ROBEL IIF 701 war am 24.10.2011 mit 3 Güterwagen zwischen Mersch und Lintgen unterwegs. Das IFF 701 ist mit PR220C ausgerüstet, einem spezifischen Oberbaukran der Firma Palfinger mit 22 Meter-Tonnen. (Jeanny)
ROBEL IIF 701 war am 24.10.2011 mit 3 Güterwagen zwischen Mersch und Lintgen unterwegs. Das IFF 701 ist mit PR220C ausgerüstet, einem spezifischen Oberbaukran der Firma Palfinger mit 22 Meter-Tonnen. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

ROBEL IIF 701 durchfährt am 01.02.2012 den Bahnhof von Luxembourg. Dieses Fahrzeug wurde 2010 von der Firma ROBEL unter der Fabriknummer 54.22-0072 gebaut und am 25.10.2010 an die CFL ausgeliefert. Alle IIF wurden den Bedürfnissen der CFL angepasst (DB, ÖBB und SBB haben sehr ähnliche, aber nicht gleiche Fahrzeuge). (Jeanny)
ROBEL IIF 701 durchfährt am 01.02.2012 den Bahnhof von Luxembourg. Dieses Fahrzeug wurde 2010 von der Firma ROBEL unter der Fabriknummer 54.22-0072 gebaut und am 25.10.2010 an die CFL ausgeliefert. Alle IIF wurden den Bedürfnissen der CFL angepasst (DB, ÖBB und SBB haben sehr ähnliche, aber nicht gleiche Fahrzeuge). (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

ROBEL IIF 706 durchfährt am 09.03.2012 das Alzette Tal zwischen Cruchten und Colmar-Berg. Dieses Fahrzeug wurde 2010 unter der Fabriknummer 54.22-0077 von ROBEL gebaut und am 12.11.2010 an die CFL ausgeliefert. Es ist ebenfalls mit einem spezifischen Oberbaukran PR220C der Firma Palfinger ausgestattet. (Jeanny)
ROBEL IIF 706 durchfährt am 09.03.2012 das Alzette Tal zwischen Cruchten und Colmar-Berg. Dieses Fahrzeug wurde 2010 unter der Fabriknummer 54.22-0077 von ROBEL gebaut und am 12.11.2010 an die CFL ausgeliefert. Es ist ebenfalls mit einem spezifischen Oberbaukran PR220C der Firma Palfinger ausgestattet. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

ROBEL IIF 706 trifft am 09.03.2012 den Triebzug Z 2015 zwischen Cruchten und Colmar-Berg. Bei allen ROBEL IIF kann der Übestieg und der Aufstieg beidseitg erfolgen. Von hier hat man Zugang zur Kabine und zur Ladefläche. An der hinteren Pufferbrust befindet sich ein Geländer, ein klappbarar Überstieg, sowie beidseitig ein Hilfsaufstieg. An der vorderen Pufferbrust befindet sich ein Rangiertritt. (Hans)
ROBEL IIF 706 trifft am 09.03.2012 den Triebzug Z 2015 zwischen Cruchten und Colmar-Berg. Bei allen ROBEL IIF kann der Übestieg und der Aufstieg beidseitg erfolgen. Von hier hat man Zugang zur Kabine und zur Ladefläche. An der hinteren Pufferbrust befindet sich ein Geländer, ein klappbarar Überstieg, sowie beidseitig ein Hilfsaufstieg. An der vorderen Pufferbrust befindet sich ein Rangiertritt. (Hans)
Hans und Jeanny De Rond

Wir waren gestern (03.03.2012) in Esneux und haben Dieter Schumacher besucht (die Details folgen per mail). Das Bild zeigt den etwas verspäteten IR 119 Liers - Luxembourg bei der Durchfahrt durch den Bahnhof von Esneux. (Jeanny)
Wir waren gestern (03.03.2012) in Esneux und haben Dieter Schumacher besucht (die Details folgen per mail). Das Bild zeigt den etwas verspäteten IR 119 Liers - Luxembourg bei der Durchfahrt durch den Bahnhof von Esneux. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

- Shit happens - Nicht der Schatten eines Mastes, sondern gleich des ganzen Bahnhofsgebäudes verunziert die Lokfront der 3018, als sie heute mit dem IR 114 Luxembourg - Liers ohne Halt durch Michelau brauste. Ich hatte kurz vorher versentlich die Serienbildfunktion deaktiviert und so entstand nur dieses eine schattige Bild von diesem Zug an dieser Stelle. ;-) 01.03.2012 (Jeanny)
- Shit happens - Nicht der Schatten eines Mastes, sondern gleich des ganzen Bahnhofsgebäudes verunziert die Lokfront der 3018, als sie heute mit dem IR 114 Luxembourg - Liers ohne Halt durch Michelau brauste. Ich hatte kurz vorher versentlich die Serienbildfunktion deaktiviert und so entstand nur dieses eine schattige Bild von diesem Zug an dieser Stelle. ;-) 01.03.2012 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Im Süden von Luxemburg führt von Fond de Gras die Schmalspurgrubenbahn (700 mm)  Minièresbunn Doihl  auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in der Stadt Saulnes in Frankreich. 

Am 11.07.2010 setzt die Dampflok N° 4 der Grubenhahn in Fond de Gras um. Diese Lok wurde 1895 von Krauss in München für die Eisenhütte Steinfort gebaut. Um 1940 kam die Lok zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg. Dort wurde sie auf 800mm Spurweite umgebaut. Später kam die Maschine auf den Schrott, konnte jedoch von H. Baldauff (privat) erworben und so vor der Verschrottung gerettet werden. 2001 hat das Luxemburger Denkmalamt die Lok gekauft und sie kam zur Revision nach Meiningen. Dort wurde sie wieder auf 700mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn Doihl. (Hans)

Die technischen Daten der Lok: 
Hersteller: Krauss München
Fabrik-Nr/Modell: 3175
Baujahr: 1895
Gewicht: 7,5t
Leistung: 29,4kW/40PS
Antrieb: Nassdampf
Original-Spurweite: 700mm
Sonstiges: Lok lief zeitweise auf 800mm Spurweite
Kesselinhalt: 300l bei 12bar Betriebsdruck
Vorrat: ca. 500l Wasser/70kg Kohlen
Im Süden von Luxemburg führt von Fond de Gras die Schmalspurgrubenbahn (700 mm) "Minièresbunn Doihl" auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in der Stadt Saulnes in Frankreich. Am 11.07.2010 setzt die Dampflok N° 4 der Grubenhahn in Fond de Gras um. Diese Lok wurde 1895 von Krauss in München für die Eisenhütte Steinfort gebaut. Um 1940 kam die Lok zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg. Dort wurde sie auf 800mm Spurweite umgebaut. Später kam die Maschine auf den Schrott, konnte jedoch von H. Baldauff (privat) erworben und so vor der Verschrottung gerettet werden. 2001 hat das Luxemburger Denkmalamt die Lok gekauft und sie kam zur Revision nach Meiningen. Dort wurde sie wieder auf 700mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn Doihl. (Hans) Die technischen Daten der Lok: Hersteller: Krauss München Fabrik-Nr/Modell: 3175 Baujahr: 1895 Gewicht: 7,5t Leistung: 29,4kW/40PS Antrieb: Nassdampf Original-Spurweite: 700mm Sonstiges: Lok lief zeitweise auf 800mm Spurweite Kesselinhalt: 300l bei 12bar Betriebsdruck Vorrat: ca. 500l Wasser/70kg Kohlen
Hans und Jeanny De Rond

Die Burg Bourscheid thront hoch über dem Geschehen unten im Sauertal, als der Triebzug Z 2014 als leicht verspätete RB 3210 nach Wiltz am 10.02.2012 durch Michelau braust. (Jeanny)
Die Burg Bourscheid thront hoch über dem Geschehen unten im Sauertal, als der Triebzug Z 2014 als leicht verspätete RB 3210 nach Wiltz am 10.02.2012 durch Michelau braust. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Eine der schönsten Fotostellen in Luxemburg befindet sich hoch über Kautenbach auf dem Aussichtspunkt  Hockslay , von wo man den Keilbahnhof, sowie das Dorf überblicken kann. Der am 24.05.2009 in den Bahnhof einfahrenden Zug ist der IR 116 Luxembourg - Liers. (Jeanny)
Eine der schönsten Fotostellen in Luxemburg befindet sich hoch über Kautenbach auf dem Aussichtspunkt "Hockslay", von wo man den Keilbahnhof, sowie das Dorf überblicken kann. Der am 24.05.2009 in den Bahnhof einfahrenden Zug ist der IR 116 Luxembourg - Liers. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Ein eiskaltes Bild, welches die Sauerbrücke in Michelau einmal aus einer ganz anderen Perspektive zeigt. Der Aussichtspunkt  Gringlee  in Lipperscheid bietet nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Sauerschleife, sondern auch noch auf den IR 113 Liers - Luxemburg, welcher soeben den Tunnel Bourscheid verlassen hat und nun die Sauerbrücke erreicht. (Jeanny)
Ein eiskaltes Bild, welches die Sauerbrücke in Michelau einmal aus einer ganz anderen Perspektive zeigt. Der Aussichtspunkt "Gringlee" in Lipperscheid bietet nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Sauerschleife, sondern auch noch auf den IR 113 Liers - Luxemburg, welcher soeben den Tunnel Bourscheid verlassen hat und nun die Sauerbrücke erreicht. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Heute glich das Tunnelportal in Goebelsmühle dem Eingang zu einer Eishöhle. Die Lichter gehören dem Triebzug Z 2009, welcher als RB 3211 von Luxemburg Stadt nach Wiltz unterwegs war. 03.02.2012 (Jeanny)
Heute glich das Tunnelportal in Goebelsmühle dem Eingang zu einer Eishöhle. Die Lichter gehören dem Triebzug Z 2009, welcher als RB 3211 von Luxemburg Stadt nach Wiltz unterwegs war. 03.02.2012 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

. Vom Spätherbst 1963 bis Juli 1964 nahm die CFL zwanzig Lokomotiven der Baureihe 1800 in ihren Bestand auf. Diese Loks wurden bei La Brugeoise et Nivelles (BN) in Belgien gebaut, es handelte sich bei den Maschinen um eine Weiterentwicklung der bewährten Baureihe 1600. Bei dem GM-Dieselmotor handelte es sich um den denselben Typ, der auch in den 1600er Verwendung fand. Die elektrische Anlage erlaubte eine Drehzahl des Dieselmotors von 835 t/min und somit eine Leistungssteigerung um 200 PS. 

Die CFL 1800er sind baugleich mit der BR 205 (55) der SNCB, allerdings unterscheiden sie sich im elektrischen Teil (Generator und Traktionsmotoren). Die CFL 1800er wurden hauptsächlich im Güterverkehr eingesetzt, lediglich die 1818 und 1819 konnten dank einer Heizungsanlage auch im Reisezugdienst vor den Wegmann-Wagen eingesetzt werden. 

In den fast 50 Betriebsjahren waren die 1800er eine zuverlässige Lokbaureihe im schweren Streckendienst. Wendepunkte im Ausland waren Ehrang, Aachen West über Visé-Montzen, Metz, Longuyon sowie diverse belgische Bahnhöfe (u.a. Ronet über die Athus-Meuse Linie und auch die Strecke 162, Hasselt über Visé sowie Liège und Ans). Mit Sonderreisezügen wurde Koblenz sowie Köln-Deutz über die Eifelstrecke und auch das schwäbische Göppingen, in Belgien Blankenberge, Oostende, Antwerpen, in den Niederlanden Maastricht sowie Strasbourg in Frankreich erreicht. 1995/1996 kamen einige Maschinen bei der SNCB im Rahmen des Kilometerausgleiches vor schweren Erzzügen auf der Athus-Meuse Linie zum Einsatz. 

Die Ära der 1800er neigt sich aber Anfang 2012 ihrem Ende entgegen. Nur noch 2 Exemplare der formschönen Großdieselloks sind noch im täglichen Einsatz: 1817 und 1818. Letzterer wird die Ehre zuteil, als Museumslok die Nachwelt mit ihrem typischen GM Sound vor Sonderzügen zu erfreuen. 

Wenig bekannt sein dürfte, dass BN 198 Maschinen mit GM-Motorisierung baute und somit größter Hersteller amerikanischer Technik in Europa war. 

Hier noch die technischen Daten der 1800er: 
Achsfolge: Co'Co'
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Dienstgewicht: 110/114 t (bei 2/3 Vorräten)
Leistung: 1800 PS (1324 kW) 
Mindestkurvenradius: 80 m
Kraftstofftank: 4000 l
Kraftübertragung: diesel-elektrisch
Hersteller: BN (La Brugeoise et Nivelles)


Das Bild zeigt die 1817 mit einem Güterzug in Belval/Université am 06.08.2010. (Jeanny)
. Vom Spätherbst 1963 bis Juli 1964 nahm die CFL zwanzig Lokomotiven der Baureihe 1800 in ihren Bestand auf. Diese Loks wurden bei La Brugeoise et Nivelles (BN) in Belgien gebaut, es handelte sich bei den Maschinen um eine Weiterentwicklung der bewährten Baureihe 1600. Bei dem GM-Dieselmotor handelte es sich um den denselben Typ, der auch in den 1600er Verwendung fand. Die elektrische Anlage erlaubte eine Drehzahl des Dieselmotors von 835 t/min und somit eine Leistungssteigerung um 200 PS. Die CFL 1800er sind baugleich mit der BR 205 (55) der SNCB, allerdings unterscheiden sie sich im elektrischen Teil (Generator und Traktionsmotoren). Die CFL 1800er wurden hauptsächlich im Güterverkehr eingesetzt, lediglich die 1818 und 1819 konnten dank einer Heizungsanlage auch im Reisezugdienst vor den Wegmann-Wagen eingesetzt werden. In den fast 50 Betriebsjahren waren die 1800er eine zuverlässige Lokbaureihe im schweren Streckendienst. Wendepunkte im Ausland waren Ehrang, Aachen West über Visé-Montzen, Metz, Longuyon sowie diverse belgische Bahnhöfe (u.a. Ronet über die Athus-Meuse Linie und auch die Strecke 162, Hasselt über Visé sowie Liège und Ans). Mit Sonderreisezügen wurde Koblenz sowie Köln-Deutz über die Eifelstrecke und auch das schwäbische Göppingen, in Belgien Blankenberge, Oostende, Antwerpen, in den Niederlanden Maastricht sowie Strasbourg in Frankreich erreicht. 1995/1996 kamen einige Maschinen bei der SNCB im Rahmen des Kilometerausgleiches vor schweren Erzzügen auf der Athus-Meuse Linie zum Einsatz. Die Ära der 1800er neigt sich aber Anfang 2012 ihrem Ende entgegen. Nur noch 2 Exemplare der formschönen Großdieselloks sind noch im täglichen Einsatz: 1817 und 1818. Letzterer wird die Ehre zuteil, als Museumslok die Nachwelt mit ihrem typischen GM Sound vor Sonderzügen zu erfreuen. Wenig bekannt sein dürfte, dass BN 198 Maschinen mit GM-Motorisierung baute und somit größter Hersteller amerikanischer Technik in Europa war. Hier noch die technischen Daten der 1800er: Achsfolge: Co'Co' Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Dienstgewicht: 110/114 t (bei 2/3 Vorräten) Leistung: 1800 PS (1324 kW) Mindestkurvenradius: 80 m Kraftstofftank: 4000 l Kraftübertragung: diesel-elektrisch Hersteller: BN (La Brugeoise et Nivelles) Das Bild zeigt die 1817 mit einem Güterzug in Belval/Université am 06.08.2010. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Luxemburg / Dieselloks / Série 1800

949 1024x768 Px, 03.02.2012

Entgegen unseren Befürchtungen nur noch orange farbene Loks vor dem IC 91 Vauban in Luxemburg zu sehen, war heute (01.02.2012) eine von Stefans Lieblings-Sybics zu Gast. Eine von den sechs BB 26000 im schönen  en voyage  Design zog heute den IC Vauban von Luxembourg nach Basel. Insgesamt gibt es 234 Loks dieses Typs bei der SNCF und sie lösten zum Fahrplanwechsel am 12.12.2011 die Loks der Série BB 15000 (nez cassés) vor der beiden Intercitys 90/91 Vauban und 96/97 Iris ab. 

Hier noch einige Informatinen zu der SNCF Série BB 26000: Die SYBIC ist vornehmlich aus Stahl gefertigt und besitzt aufgrund ihres futuristisch-kantigen Designs eine sehr eigene Erscheinung. Besonders bemerkenswert mit Blick auf ihre Konstruktion ist die Tatsache, dass sie, wie bereits einige frühere französische E-Loks, so genannte Monomoteur-Drehgestelle besitzt, in denen jeweils nur ein großer Fahrmotor über eine nachgeschaltete Getriebeeinheit alle Achsen des jeweiligen Drehgestells antreibt. Die Zugkraftübertragung zwischen Lokkasten und Drehgestellen erfolgt über tief liegende Zug- und Druckstangen, während die Primärfederung auf Schraubenfedern und die Sekundärfederung auf Gummi-Stahl-Blöcken beruht. Die Kraftübertragung vom jeweiligen Fahrmotor bzw. vom Verteilergetriebe auf die Radsätze erfolgt über Hohlwellen-Gummiringfeder-Antriebe. 

Im elektrischen Teil kommen bei der SYBIC auf GTO-Thyristoren basierende Traktionsstromrichter zur Anwendung, welche flüssigkeitsgekühlt sind. Diese arbeiten mit einer Zwischenkreisspannung von 1,5 kV Gleichstrom und können somit während des Betriebs im französischen Gleichstromnetz ohne weiteres direkt aus der Oberleitung gespeist werden. Im Wechselstromnetz ist ihnen der Haupttransformator vorgeschaltet. 

Auf dem Dach sind zwei unterschiedliche Stromabnehmer angebracht, jeweils einer für Gleichstrom (mit vier Schleifleisten) und Wechselstrom (mit zwei Schleifleisten). Für die Bedienung stehen dem Lokführer eine einfache manuelle Zug- und Bremskraftsteuerung, das so genannte  dispositif de vitesse imposée  (eine Geschwindigkeitssteuerung ähnlich der deutschen AFB, aber ohne Koppelung mit der pneumatischen Bremse) und als Hilfe für den Betrieb im 1,5-kV-Netz eine Leistungsbegrenzung zur Limitierung der Stromaufnahme zur Verfügung. Bedienelemente für direkte und indirekte Bremse sind ebenfalls vorhanden. Die SYBIC besitzt Bordgeräte für die Zugsicherungssysteme RS bzw.  Crocodile  und KVB. 

Die BB 26000 ist unter dem Kunstnamen  SYBIC  gut bekannt, dieses wurde aus  synchrone  für die Synchronmotoren und  bicourant  für die Zweisystemfähigkeit gebildet. (Jeanny)
Entgegen unseren Befürchtungen nur noch orange farbene Loks vor dem IC 91 Vauban in Luxemburg zu sehen, war heute (01.02.2012) eine von Stefans Lieblings-Sybics zu Gast. Eine von den sechs BB 26000 im schönen "en voyage" Design zog heute den IC Vauban von Luxembourg nach Basel. Insgesamt gibt es 234 Loks dieses Typs bei der SNCF und sie lösten zum Fahrplanwechsel am 12.12.2011 die Loks der Série BB 15000 (nez cassés) vor der beiden Intercitys 90/91 Vauban und 96/97 Iris ab. Hier noch einige Informatinen zu der SNCF Série BB 26000: Die SYBIC ist vornehmlich aus Stahl gefertigt und besitzt aufgrund ihres futuristisch-kantigen Designs eine sehr eigene Erscheinung. Besonders bemerkenswert mit Blick auf ihre Konstruktion ist die Tatsache, dass sie, wie bereits einige frühere französische E-Loks, so genannte Monomoteur-Drehgestelle besitzt, in denen jeweils nur ein großer Fahrmotor über eine nachgeschaltete Getriebeeinheit alle Achsen des jeweiligen Drehgestells antreibt. Die Zugkraftübertragung zwischen Lokkasten und Drehgestellen erfolgt über tief liegende Zug- und Druckstangen, während die Primärfederung auf Schraubenfedern und die Sekundärfederung auf Gummi-Stahl-Blöcken beruht. Die Kraftübertragung vom jeweiligen Fahrmotor bzw. vom Verteilergetriebe auf die Radsätze erfolgt über Hohlwellen-Gummiringfeder-Antriebe. Im elektrischen Teil kommen bei der SYBIC auf GTO-Thyristoren basierende Traktionsstromrichter zur Anwendung, welche flüssigkeitsgekühlt sind. Diese arbeiten mit einer Zwischenkreisspannung von 1,5 kV Gleichstrom und können somit während des Betriebs im französischen Gleichstromnetz ohne weiteres direkt aus der Oberleitung gespeist werden. Im Wechselstromnetz ist ihnen der Haupttransformator vorgeschaltet. Auf dem Dach sind zwei unterschiedliche Stromabnehmer angebracht, jeweils einer für Gleichstrom (mit vier Schleifleisten) und Wechselstrom (mit zwei Schleifleisten). Für die Bedienung stehen dem Lokführer eine einfache manuelle Zug- und Bremskraftsteuerung, das so genannte "dispositif de vitesse imposée" (eine Geschwindigkeitssteuerung ähnlich der deutschen AFB, aber ohne Koppelung mit der pneumatischen Bremse) und als Hilfe für den Betrieb im 1,5-kV-Netz eine Leistungsbegrenzung zur Limitierung der Stromaufnahme zur Verfügung. Bedienelemente für direkte und indirekte Bremse sind ebenfalls vorhanden. Die SYBIC besitzt Bordgeräte für die Zugsicherungssysteme RS bzw. "Crocodile" und KVB. Die BB 26000 ist unter dem Kunstnamen "SYBIC" gut bekannt, dieses wurde aus "synchrone" für die Synchronmotoren und "bicourant" für die Zweisystemfähigkeit gebildet. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

. Die Diesellok 802 steht am Ende eines Sonderzuges am 23.09.2007 im Bahnhof von Luxemburg Stadt anlässlich der Veranstaltung  Classic Transport Day . (Hans)

Die CFL Baureihe 800 ist an den General Motors Exporttyp G8 angelehnt und ist die interessanteste, weil in Europa einzigartige Diesellokbaureihe. Vorbild der Exportlok war eine in den vierziger Jahren in den USA entwickelte Rangierlok mit 750 PS-Motorleistung. AFB (Anglo-Franco-Belge des Ateliers de la Croyère) war der einzige Lizenznehmer für die US-Lok in Europa und lieferte 1954 mit der Fabriknummer 114-119 sechs Lokomotiven an die CFL aus. 

Die robusten Maschinen bewährten sich im schweren Rangierdienst in Esch/Belval und Bettembourg. Sie waren auch im Raum Luxembourg im Verschub zu beobachten. Die 802 könnte noch immer in Betrieb sein, die 806 ist in Belgien beim Museumsverein PFT/TSP und die 804 wird als Museumslok in Luxemburg restauriert.
. Die Diesellok 802 steht am Ende eines Sonderzuges am 23.09.2007 im Bahnhof von Luxemburg Stadt anlässlich der Veranstaltung "Classic Transport Day". (Hans) Die CFL Baureihe 800 ist an den General Motors Exporttyp G8 angelehnt und ist die interessanteste, weil in Europa einzigartige Diesellokbaureihe. Vorbild der Exportlok war eine in den vierziger Jahren in den USA entwickelte Rangierlok mit 750 PS-Motorleistung. AFB (Anglo-Franco-Belge des Ateliers de la Croyère) war der einzige Lizenznehmer für die US-Lok in Europa und lieferte 1954 mit der Fabriknummer 114-119 sechs Lokomotiven an die CFL aus. Die robusten Maschinen bewährten sich im schweren Rangierdienst in Esch/Belval und Bettembourg. Sie waren auch im Raum Luxembourg im Verschub zu beobachten. Die 802 könnte noch immer in Betrieb sein, die 806 ist in Belgien beim Museumsverein PFT/TSP und die 804 wird als Museumslok in Luxemburg restauriert.
Hans und Jeanny De Rond

Am 03.03.2004 war die Welt für die Fans der 3600er noch in Ordnung. BB 3609 erreicht im Regelverkehr den Bahnhof von Clervaux mit dem morgendlichen Nahverkehrszug Troisvierges - Luxembourg. (Hans)
Am 03.03.2004 war die Welt für die Fans der 3600er noch in Ordnung. BB 3609 erreicht im Regelverkehr den Bahnhof von Clervaux mit dem morgendlichen Nahverkehrszug Troisvierges - Luxembourg. (Hans)
Hans und Jeanny De Rond

Am 19.09.2004 war es vorbei mit dem Planeinsatz der 3600er und die BB 3608 übt schon mal für ihre zukünftige Tätigkeit als Museumslok im Bahnhof von Pétange. Ihr wird die Ehre zuteil, als einzige ihrer Baureihe der Nachwelt erhalten zu bleiben und die Restaurierung steht kurz vor dem Abschluss. (Hans)
Am 19.09.2004 war es vorbei mit dem Planeinsatz der 3600er und die BB 3608 übt schon mal für ihre zukünftige Tätigkeit als Museumslok im Bahnhof von Pétange. Ihr wird die Ehre zuteil, als einzige ihrer Baureihe der Nachwelt erhalten zu bleiben und die Restaurierung steht kurz vor dem Abschluss. (Hans)
Hans und Jeanny De Rond

Die CFL 3618 mit einem für die Zeit typischen Zug in Luxembourg. 
13 Mai 1998
Die CFL 3618 mit einem für die Zeit typischen Zug in Luxembourg. 13 Mai 1998
Stefan Wohlfahrt

Luxemburg / E-Loks / Série 3600

691 1024x627 Px, 05.01.2012

. Die beiden erhaltenen WESTWAGGON Triebwagen (201/211 und 208/218) pendelten am 27.09.2009 auf der Museumsstrecke des CFV3V zwischen Mariembourg und Treignes, hier bei der Ankunft im Bahnhof Vierves-sur-Viroin. (Jeanny)
. Die beiden erhaltenen WESTWAGGON Triebwagen (201/211 und 208/218) pendelten am 27.09.2009 auf der Museumsstrecke des CFV3V zwischen Mariembourg und Treignes, hier bei der Ankunft im Bahnhof Vierves-sur-Viroin. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

. Eine gute Regie war am 16.05.2009 wichtig, um die 3 Rundnasen [v.r.n.l.: 1604, 1603, 202.020 (ex 1602)] in Reih und Glied im Bahnhof von Ciney für die Fotografen aufzustellen. (Jeanny)

Die Geschichte der CFL BR 1600: Als 1954 die internationale Fahrplankonferenz die Mindestgeschwindigkeit von Schnellzügen auf 80 km/h heraufsetzte, mussten die CFL schnellstens eine langfristige Lösung herbeisuchen, da ihre Dampflokomotiven mit 80km/h den neuen Normen nicht gewachsen waren. Man beschloss daher vier schwere Diesellokomotiven zu bestellen, eingebunden in einen schon getätigten Großauftrag der belgischen Eisenbahnen. Eine Dreierkonvention wurde unterzeichnet zwischen der SNCB der CFL und der Lokschmiede Anglo-Franco-Belge in La Croyère (B), welche vorsah, daß die vier Maschinen , die ursprünglich für die SNCB bestimmt waren, prioritär an die CFL geliefert wurden. AFB baute die Lokomotiven nach Plänen von General Motors und der schwedischen Lokschmiede NOHAB. 

Die erste Staatsbahn die sich komplett von ihren Loks trennte war die CFL. Nachdem bereits im Jahr 1985 die 1601 abgestellt worden war, wurden mit dem Winterfahrplan 94/95 auch die restlichen 3 Maschinen abgestellt. Einzig die 1604 blieb im Land. Sie gehört heute dem luxemburgischen Kulturministerium und wurde zum technischen Denkmal erklärt. Nach 4 jähriger Restauration wurde die Lok 1999 eingeweiht. Nun steht die 1604 als funktionstüchtige Museumslokomotive zur Verfügung und soll die Entwicklung der Eisenbahn in den 50er Jahren festhalten. Sie steht jetzt für Sonderzüge jeglicher Art zur Verfügung. 

Die 1603 erlitt 1958 bei Bascharage (L) einen schweren Unfall. Nach dem sie eigentlich schrottreif war, wurde sie aber wieder vollständig hergerichtet. Nach der Instandsetzung war der Lokkasten etwa 30 cm kürzer als bei den anderen drei Loks. Um auch nach Trier fahren zu können bekam die Lok 1961, wie ihre Schwestern, ein drittes Spitzensignal auf ihre runde Nase gesetzt. Bei der CFL wurde sie Ende 1994 außer Dienst gestellt. Nachdem sie zwischenzeitlich bei der Vennbahn im Einsatz gewesen war, gehört sie heute dem belgischen Museumsverein PFT/TSP. 

Die 1602 wechselte nach dem Verkauf durch die CFL bereits zweimal den Besitzer. 1995 kam sie in den Besitz von Märklin Belgien, die sie im Eisenbahn Museum in Treignes (B) hinterstellte. Die Lok blieb dort bis Anfang 1998 und kam nur sehr selten zum Einsatz. 1998 wurde sie dann an einen belgischen Privatmann verkauft, der sie in die Hände des Museumsvereins PFT/TSP gab. Im Winter 98/99 wurde die 1602 ein zweites mal restauriert und meldete sich als SNCB 202.020 zurück. Diese Nummer hätte die Lok schon 1955 erhalten, wäre sie nicht in letzter Minute vor der Auslieferung an die CFL verkauft worden.
. Eine gute Regie war am 16.05.2009 wichtig, um die 3 Rundnasen [v.r.n.l.: 1604, 1603, 202.020 (ex 1602)] in Reih und Glied im Bahnhof von Ciney für die Fotografen aufzustellen. (Jeanny) Die Geschichte der CFL BR 1600: Als 1954 die internationale Fahrplankonferenz die Mindestgeschwindigkeit von Schnellzügen auf 80 km/h heraufsetzte, mussten die CFL schnellstens eine langfristige Lösung herbeisuchen, da ihre Dampflokomotiven mit 80km/h den neuen Normen nicht gewachsen waren. Man beschloss daher vier schwere Diesellokomotiven zu bestellen, eingebunden in einen schon getätigten Großauftrag der belgischen Eisenbahnen. Eine Dreierkonvention wurde unterzeichnet zwischen der SNCB der CFL und der Lokschmiede Anglo-Franco-Belge in La Croyère (B), welche vorsah, daß die vier Maschinen , die ursprünglich für die SNCB bestimmt waren, prioritär an die CFL geliefert wurden. AFB baute die Lokomotiven nach Plänen von General Motors und der schwedischen Lokschmiede NOHAB. Die erste Staatsbahn die sich komplett von ihren Loks trennte war die CFL. Nachdem bereits im Jahr 1985 die 1601 abgestellt worden war, wurden mit dem Winterfahrplan 94/95 auch die restlichen 3 Maschinen abgestellt. Einzig die 1604 blieb im Land. Sie gehört heute dem luxemburgischen Kulturministerium und wurde zum technischen Denkmal erklärt. Nach 4 jähriger Restauration wurde die Lok 1999 eingeweiht. Nun steht die 1604 als funktionstüchtige Museumslokomotive zur Verfügung und soll die Entwicklung der Eisenbahn in den 50er Jahren festhalten. Sie steht jetzt für Sonderzüge jeglicher Art zur Verfügung. Die 1603 erlitt 1958 bei Bascharage (L) einen schweren Unfall. Nach dem sie eigentlich schrottreif war, wurde sie aber wieder vollständig hergerichtet. Nach der Instandsetzung war der Lokkasten etwa 30 cm kürzer als bei den anderen drei Loks. Um auch nach Trier fahren zu können bekam die Lok 1961, wie ihre Schwestern, ein drittes Spitzensignal auf ihre runde Nase gesetzt. Bei der CFL wurde sie Ende 1994 außer Dienst gestellt. Nachdem sie zwischenzeitlich bei der Vennbahn im Einsatz gewesen war, gehört sie heute dem belgischen Museumsverein PFT/TSP. Die 1602 wechselte nach dem Verkauf durch die CFL bereits zweimal den Besitzer. 1995 kam sie in den Besitz von Märklin Belgien, die sie im Eisenbahn Museum in Treignes (B) hinterstellte. Die Lok blieb dort bis Anfang 1998 und kam nur sehr selten zum Einsatz. 1998 wurde sie dann an einen belgischen Privatmann verkauft, der sie in die Hände des Museumsvereins PFT/TSP gab. Im Winter 98/99 wurde die 1602 ein zweites mal restauriert und meldete sich als SNCB 202.020 zurück. Diese Nummer hätte die Lok schon 1955 erhalten, wäre sie nicht in letzter Minute vor der Auslieferung an die CFL verkauft worden.
Hans und Jeanny De Rond

Die BB 3602 wartet am 31.08.2004 im Bahnhof von Clervaux auf die Weiterfahrt nach Troisvierges. (Hans)
Die BB 3602 wartet am 31.08.2004 im Bahnhof von Clervaux auf die Weiterfahrt nach Troisvierges. (Hans)
Hans und Jeanny De Rond

Am 19.09.2004 beteiligte sich die BB 3608 am Bahnfest  Péiteng am Damp  in Pétange und ermöglichte dem Fotografen sogar einen Blick in ihr interessantes Innenleben. Hans)

Die komplexe Stromversorgung dieser Maschinen macht sie so einzigartig: Der einphasige Strom (25000 V 50 Hz) wird durch den Pantographen empfangen und zuerst durch einen primären Transformator auf 750 V herabgesetzt. Der Strom versorgt eine rotierende Maschine, die den einphasigen in Dreiphasenstrom konvertiert, dann eine zweite rotierende Maschine, welche die Funktion eines Frequenzvariators übernimmt. Der Strom versorgt schließlich die 4 dreiphasigen Antriebsmotoren mit Kurzschlussläufer, deren Zahnräder direkt auf den Zahnkranz der Antriebsachsen greifen. 

Obwohl die Drehstrommotoren a priori verlässlicher sind wegen des Fehlens eines Kollektors, so stellte die Komplexität der Stromzuführung das größte Problem dar. Die Fortschritte in der Elektronik haben allerdings erlaubt, das Modell weiterzuentwickeln und es wird heute noch z.B. bei den Eurostar Zügen eingesetzt.
Am 19.09.2004 beteiligte sich die BB 3608 am Bahnfest "Péiteng am Damp" in Pétange und ermöglichte dem Fotografen sogar einen Blick in ihr interessantes Innenleben. Hans) Die komplexe Stromversorgung dieser Maschinen macht sie so einzigartig: Der einphasige Strom (25000 V 50 Hz) wird durch den Pantographen empfangen und zuerst durch einen primären Transformator auf 750 V herabgesetzt. Der Strom versorgt eine rotierende Maschine, die den einphasigen in Dreiphasenstrom konvertiert, dann eine zweite rotierende Maschine, welche die Funktion eines Frequenzvariators übernimmt. Der Strom versorgt schließlich die 4 dreiphasigen Antriebsmotoren mit Kurzschlussläufer, deren Zahnräder direkt auf den Zahnkranz der Antriebsachsen greifen. Obwohl die Drehstrommotoren a priori verlässlicher sind wegen des Fehlens eines Kollektors, so stellte die Komplexität der Stromzuführung das größte Problem dar. Die Fortschritte in der Elektronik haben allerdings erlaubt, das Modell weiterzuentwickeln und es wird heute noch z.B. bei den Eurostar Zügen eingesetzt.
Hans und Jeanny De Rond

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