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Fabrikschild Josef Meyer Waggon AG in Rheinfelden (CH), von dem vierachsigen Drehgestell-Tiefbett-Flachwagen als Dienstgüterwagen MOB X 775 der Montreux-Berner Oberland-Bahn, ex RhB Sbk-v 7705, abgestellt am 26.05.2023 in Vevey.
Fabrikschild Josef Meyer Waggon AG in Rheinfelden (CH), von dem vierachsigen Drehgestell-Tiefbett-Flachwagen als Dienstgüterwagen MOB X 775 der Montreux-Berner Oberland-Bahn, ex RhB Sbk-v 7705, abgestellt am 26.05.2023 in Vevey.
Armin Schwarz

Der vierachsige Drehgestell-Tiefbett-Flachwagen als Dienstgüterwagen MOB X 775 der Montreux-Berner Oberland-Bahn, ex RhB Sbk-v 7705, abgestellt am 28.05.2023 in Vevey.

Der Wagen wurde 1999 von der Josef Meyer Waggon AG in Rheinfelden (CH) unter der Fabriknummer 2314 gebaut und an die RhB (Rhätische Bahn AG - Bündner Güterbahn) als Niederflur-Containerwagen Sbk-v 7705 (RhB Serie Sbk-v 7701-7715) geliefert. Im Februar 2013 wurde der Wagen bei der RhB ausrangiert und an die MOB verkauft. Bei der MOB wurde der Wagen umgebaut und an die MOB Normalien angepasst. Zum Umbau gehörte die komplette Belegung des Stahlrahmens mit Holzbohlen, so wurde aus dem Containerwagen ein Tiefbettflachwagen, das Eigengewicht stieg von 14,2 t auf nun 15,6 t. Im Juni 2013 erfolgte die Inbetriebnahme als X 775 bei der MOB.

1999 bzw. 2002 stellt die RhB vierachsige Drehgestelltragwagen Sbk-v 7701-7715 (26 t Traglast) und Sb-v 7716-7730 (verstärkt, mit 30 t Traglast) in Dienst. Bedingt durch den Niederfluranteil kann zwar nur ein Container transportiert werden, dies allerdings auch auf dem eingeschränkten Lichtraumprofil der Berninabahn.

Sechs dieser Wagen Niederflur-Containerwagen der  RhB Serie Sbk-v 7701-7715 (Sbk-v 7701 bis 7706) wurden von der MOB gekauft und zu den Tiefbett-Flachwagen MOB X 771 bis 776 umgebaut.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Josef Meyer Waggon AG in Rheinfelden (CH)
Baujahr: 1999 (Umbau 2013 durch MOB)
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 16.300 mm 
Breite: 2.660 mm
Drehzapfenabstand: 10.370 mm 
Achsabstand im Drehgestellt: 1.400 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm
Drehgestell- Typ (Bauart): JMR Or 92/12
Ladelänge im Tiefbett: ca. 7.800 mm
Höhe Tiefbett  ab Schienenoberkante: ca. 600 mm
Eigengewicht: 15.600 kg (ursprünglich bei RhB 14.200 kg)
Max. Ladegewicht: 23 t
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h (>7 t Beladung) / 80 km/h (ab 7 t Beladung)
Feststellbremse: Ja
Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1)

Quellen: x-rail.ch, RhB - Bündner Güterbahn und eigene Sichtung
Der vierachsige Drehgestell-Tiefbett-Flachwagen als Dienstgüterwagen MOB X 775 der Montreux-Berner Oberland-Bahn, ex RhB Sbk-v 7705, abgestellt am 28.05.2023 in Vevey. Der Wagen wurde 1999 von der Josef Meyer Waggon AG in Rheinfelden (CH) unter der Fabriknummer 2314 gebaut und an die RhB (Rhätische Bahn AG - Bündner Güterbahn) als Niederflur-Containerwagen Sbk-v 7705 (RhB Serie Sbk-v 7701-7715) geliefert. Im Februar 2013 wurde der Wagen bei der RhB ausrangiert und an die MOB verkauft. Bei der MOB wurde der Wagen umgebaut und an die MOB Normalien angepasst. Zum Umbau gehörte die komplette Belegung des Stahlrahmens mit Holzbohlen, so wurde aus dem Containerwagen ein Tiefbettflachwagen, das Eigengewicht stieg von 14,2 t auf nun 15,6 t. Im Juni 2013 erfolgte die Inbetriebnahme als X 775 bei der MOB. 1999 bzw. 2002 stellt die RhB vierachsige Drehgestelltragwagen Sbk-v 7701-7715 (26 t Traglast) und Sb-v 7716-7730 (verstärkt, mit 30 t Traglast) in Dienst. Bedingt durch den Niederfluranteil kann zwar nur ein Container transportiert werden, dies allerdings auch auf dem eingeschränkten Lichtraumprofil der Berninabahn. Sechs dieser Wagen Niederflur-Containerwagen der RhB Serie Sbk-v 7701-7715 (Sbk-v 7701 bis 7706) wurden von der MOB gekauft und zu den Tiefbett-Flachwagen MOB X 771 bis 776 umgebaut. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Josef Meyer Waggon AG in Rheinfelden (CH) Baujahr: 1999 (Umbau 2013 durch MOB) Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen) Länge über Puffer: 16.300 mm Breite: 2.660 mm Drehzapfenabstand: 10.370 mm Achsabstand im Drehgestellt: 1.400 mm Laufraddurchmesser: 750 mm Drehgestell- Typ (Bauart): JMR Or 92/12 Ladelänge im Tiefbett: ca. 7.800 mm Höhe Tiefbett ab Schienenoberkante: ca. 600 mm Eigengewicht: 15.600 kg (ursprünglich bei RhB 14.200 kg) Max. Ladegewicht: 23 t Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h (>7 t Beladung) / 80 km/h (ab 7 t Beladung) Feststellbremse: Ja Kupplungen: Mittelpuffer mit einer Schraubenkupplungen (Zp 1) Quellen: x-rail.ch, RhB - Bündner Güterbahn und eigene Sichtung
Armin Schwarz

Die ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, fährt am 27 Mai 2023 mit einem kurzen Zug von Chaulin nach Blonay hinab.
Die ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, fährt am 27 Mai 2023 mit einem kurzen Zug von Chaulin nach Blonay hinab.
Armin Schwarz

Die ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, fährt am 27 Mai 2023 mit einem kurzen Zug von Chaulin nach Blonay hinab.
Die ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, fährt am 27 Mai 2023 mit einem kurzen Zug von Chaulin nach Blonay hinab.
Armin Schwarz

In Faido begegnen sich der einfahrende SOB Flirt3  Travers  RABe 526 216 als IR26 2319 Treno Gottardo auf dem Weg von Zürich nach Locarno und der durchfahrende SBB RABe 501 027-7  Schaffhausen  als EC 10316 von Milano Centrale nach Zürich.

4. September 2023
In Faido begegnen sich der einfahrende SOB Flirt3 "Travers" RABe 526 216 als IR26 2319 Treno Gottardo auf dem Weg von Zürich nach Locarno und der durchfahrende SBB RABe 501 027-7 "Schaffhausen" als EC 10316 von Milano Centrale nach Zürich. 4. September 2023
Stefan Wohlfahrt

RFO 1837 zieht am 23 Augustus 2023 bei Hulten ein Kesselwagenzug nach Bad Bentheim.
RFO 1837 zieht am 23 Augustus 2023 bei Hulten ein Kesselwagenzug nach Bad Bentheim.
Leon Schrijvers

Am 23 Augustus 2023 durchfahrt CapTrain 186 153 mit der aus Bottrop kommender Kohlezug Tilburg-Reeshof.
Am 23 Augustus 2023 durchfahrt CapTrain 186 153 mit der aus Bottrop kommender Kohlezug Tilburg-Reeshof.
Leon Schrijvers

Traditionell ist jedes 1. vollen Wochenende das VSM Dampflokfestival  Terug naar Toen   (Zurück ins Damals) und ebenso traditionell ist die Teilname von die SSN aus Rotterdam mit mindestens zwei Dampfloks und vier bis sechs Wagen. Am 3 September 2023 zieht SSN 23 023 eine der stündlich verkehrende Dampfzüge zwischen LOenen und Beekbergen bei Lieren während TnT 2023.
Traditionell ist jedes 1. vollen Wochenende das VSM Dampflokfestival "Terug naar Toen" (Zurück ins Damals) und ebenso traditionell ist die Teilname von die SSN aus Rotterdam mit mindestens zwei Dampfloks und vier bis sechs Wagen. Am 3 September 2023 zieht SSN 23 023 eine der stündlich verkehrende Dampfzüge zwischen LOenen und Beekbergen bei Lieren während TnT 2023.
Leon Schrijvers

Traditionell ist jedes 1. vollen Wochenende das VSM Dampflokfestival  Terug naar Toen   (Zurück ins Damals) und ebenso traditionell ist die Teilname von die SSN aus Rotterdam mit mindestens zwei Dampfloks und vier bis sechs Wagen. Am 3 September 2023 steht SSN 01 1075 in Dieren auf den verspäteten Rückfahrt nach Rotterdam, Haus-Bwe der Stoom Stichting Nederland.
Traditionell ist jedes 1. vollen Wochenende das VSM Dampflokfestival "Terug naar Toen" (Zurück ins Damals) und ebenso traditionell ist die Teilname von die SSN aus Rotterdam mit mindestens zwei Dampfloks und vier bis sechs Wagen. Am 3 September 2023 steht SSN 01 1075 in Dieren auf den verspäteten Rückfahrt nach Rotterdam, Haus-Bwe der Stoom Stichting Nederland.
Leon Schrijvers

Vom Füssgangerbrücke in Dieren wird am Morgen von 3 September 2023 die -20 Minuten verspäteter-  Einfahrt der 1.VSM Pendelzug mit 64 415 auf den Chip gebrannt.
Vom Füssgangerbrücke in Dieren wird am Morgen von 3 September 2023 die -20 Minuten verspäteter- Einfahrt der 1.VSM Pendelzug mit 64 415 auf den Chip gebrannt.
Leon Schrijvers

Gerade rechtzeitig betriebsfähig ist 41 241 der VSM geworden und am sonnigen 3.September 2023 strahlt sie im vollen Pracht beim Einfahrt in Loenen mit ein Fotoguterzug während terug naar Toen, dass grösste Dampflokfestival der Niederlande.
Gerade rechtzeitig betriebsfähig ist 41 241 der VSM geworden und am sonnigen 3.September 2023 strahlt sie im vollen Pracht beim Einfahrt in Loenen mit ein Fotoguterzug während terug naar Toen, dass grösste Dampflokfestival der Niederlande.
Leon Schrijvers

Fertig! Acht jahre nach die VSM 41 241 aus Deutschland gekauft hatte ist dieser Lok volständig einsatzfähig. Hier steht sie am 3 September 2023 ins VSM-Bw Beekbergen.
Fertig! Acht jahre nach die VSM 41 241 aus Deutschland gekauft hatte ist dieser Lok volständig einsatzfähig. Hier steht sie am 3 September 2023 ins VSM-Bw Beekbergen.
Leon Schrijvers

Fertig! Acht jahre nach die VSM 41 241 aus Deutschland gekauft hatte ist dieser Lok volständig einsatzfähig. Hier lauft sie am Abend von 3 September 2023 um in Dieren.
Fertig! Acht jahre nach die VSM 41 241 aus Deutschland gekauft hatte ist dieser Lok volständig einsatzfähig. Hier lauft sie am Abend von 3 September 2023 um in Dieren.
Leon Schrijvers

Farbenvergleich auf Sik bei der VSM am 3 September 2023 ins Bw Beekbergen während das Dampflokfest Terug naar Toen: 225 tragt die NS-Farben grun und schwarz der 50er und 60er Jahren.
Farbenvergleich auf Sik bei der VSM am 3 September 2023 ins Bw Beekbergen während das Dampflokfest Terug naar Toen: 225 tragt die NS-Farben grun und schwarz der 50er und 60er Jahren.
Leon Schrijvers

Farbenvergleich auf Sik bei der VSM am 3 September 2023 ins Bw Beekbergen während das Dampflokfest Terug naar Toen: 307 tragt die NS-Farben grau-gelb der 70er und 80er jahren.
Farbenvergleich auf Sik bei der VSM am 3 September 2023 ins Bw Beekbergen während das Dampflokfest Terug naar Toen: 307 tragt die NS-Farben grau-gelb der 70er und 80er jahren.
Leon Schrijvers

Diesellok 2233 der VSM steht am 3 September 2023 abfahrtbereit mit ein Pendelzug nach Apeldoorn während das Dampflokfest Terug naar Toen.
Diesellok 2233 der VSM steht am 3 September 2023 abfahrtbereit mit ein Pendelzug nach Apeldoorn während das Dampflokfest Terug naar Toen.
Leon Schrijvers

Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27 bis Montag 29 Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27.05. 2023 die G 3/3 LEB N° 5  Bercher  der Museumsbahn zum Kohlefassen. Links die Strecke 115 der MVR hinab nach Blonay, wir fahren mit dem ex MOB BCFe 4/4 11 rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot hinauf.
Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27 bis Montag 29 Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27.05. 2023 die G 3/3 LEB N° 5 "Bercher" der Museumsbahn zum Kohlefassen. Links die Strecke 115 der MVR hinab nach Blonay, wir fahren mit dem ex MOB BCFe 4/4 11 rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot hinauf.
Armin Schwarz

Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27.05. 2023 die G 3/3 LEB N° 5  Bercher  der Museumsbahn zum Kohlefassen. Links die Strecke 115 der MVR hinab nach Blonay, wir fahren mit dem ex MOB BCFe 4/4 11 rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot hinauf.

Die ex LEB Nr. 5  Bercher  (Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn) wurde 1890 von der Elsässische Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden (später Société Alsacienne de Constructions Mécaniques) unter der Fabriknummer 4172 gebaut und an die Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn geliefert. Die EMBG hatte auch zwei Jahre zuvor die baugleiche Nr. 2 geliefert. Die beiden dreiachsigen Tenderlokomotiven trugen die Hauptlast des Verkehrs, bis in den Jahren 1903 und 1905 zwei baugleichen Tenderlokomotiven, die G 3/3 6 „Gros-de-Vaud“ und G 3/3 7 „Talent „durch die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur abgeliefert wurden. 

Von der YSteC konnte die LEB 1920/1921 die drei 1893 ebenfalls durch die EMBG gebauten Mallet-Lokomotiven G 2x2/2 Nr. 1 bis 3 gebraucht übernehmen. Nun waren die G 3/3 Nr. 2 und 5 nicht mehr gefragt. Während die G 3/3 2 „Échallens“ bereits 1929 verschrottet wurde (seit 1920 war sie bereits abgestellt), die G 3/3 Nr. 5  Bercher  hatte es da etwas besser, sie wurde 1934 an die Firma Energie de l’Ouest Suisse (EOS) für die Baustelle der Staumauer Grande-Dixence verkauf. Nach dem die Arbeiten 1935 erledigt sind geht sie bei der EOS außer Betrieb. Im Jahr 1939 verlässt die Schweiz und geht nach Vorarlberg in Österreich, zu einer Baufirma. Die Baufirma verschenkte 1967 die Lok und sie wurde, wie viele andere Dampflokomotiven zu dieser Zeit, auf einem Kinderspielplatz in der Stadt Feldkirch aufgestellt. Das Ausstellungsobjekt weckte die Aufmerksamkeit einiger Mitarbeiter der Museumsbahn Blonay–Chamby (BC), denen es gelang 1973 diese Lokomotive im Tausch gegen eine andere Lok zu erwerben.

Nach einer Aufarbeitung war die Lokomotive 1985 bis 2005 in Betrieb. Dann musste sie abgestellt werden. 2013/2014 wurde die Lokomotive ein zweites Mal durch die Museumseisenbahner aufgearbeitet. Seit dem Frühling 2015 ist die zweitälteste Schmalspur-Dampflokomotive der Schweiz, die älteste ist die G 3/4 1 „Rhätia  der Rhätischen Bahn (RhB), nach dem Abschluss der Revisionsarbeiten wieder in Betrieb.

TECHNISCHE DATEN der LEB G 3/3 N° 5  Bercher :
Baujahr: 1890
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: C
Länge über Puffer: 6.830 mm
Achsabstand: 1.800 mm (950mm / 850 mm)
Dienstgewicht: 20,4 t
Anzahl der Zylinder: 2
Zylindergröße: Ø 270 mm x 370 mm Kolbenhub
Treibraddurchmesser: 810 mm
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Stundenleistung: 150 PS
Kesselüberdruck: 12 bar
Kohlevorrat: 0,8 t
Wasservorrat: 2,2 m³

Die Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn, abgekürzt LEB, französisch Chemin de fer Lausanne–Echallens–Bercher, ist eine meterspurige Privatbahn. Die knapp 24 Kilometer lange Strecke führt vom Stadtzentrum von Lausanne (Flon) durch die nördlichen Vororte und weiter nach Echallens und Bercher im Gros de Vaud, dem Waadtländer Hinterland. Die LEB ist eine moderne Vorortbahn, die in Lausanne teilweise unterirdisch verkehrt. Die Züge fahren alle 30 Minuten (zwischen Echallens und Bercher gibt es einige wenige Taktlücken am Vormittag). Werktags wird ein Viertelstundentakt bis Cheseaux angeboten. Von Montag bis Freitag verkehren in Lastrichtung einige beschleunigte Hauptverkehrszüge.
Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27. bis Montag 29. Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27.05. 2023 die G 3/3 LEB N° 5 "Bercher" der Museumsbahn zum Kohlefassen. Links die Strecke 115 der MVR hinab nach Blonay, wir fahren mit dem ex MOB BCFe 4/4 11 rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot hinauf. Die ex LEB Nr. 5 "Bercher" (Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn) wurde 1890 von der Elsässische Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden (später Société Alsacienne de Constructions Mécaniques) unter der Fabriknummer 4172 gebaut und an die Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn geliefert. Die EMBG hatte auch zwei Jahre zuvor die baugleiche Nr. 2 geliefert. Die beiden dreiachsigen Tenderlokomotiven trugen die Hauptlast des Verkehrs, bis in den Jahren 1903 und 1905 zwei baugleichen Tenderlokomotiven, die G 3/3 6 „Gros-de-Vaud“ und G 3/3 7 „Talent „durch die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur abgeliefert wurden. Von der YSteC konnte die LEB 1920/1921 die drei 1893 ebenfalls durch die EMBG gebauten Mallet-Lokomotiven G 2x2/2 Nr. 1 bis 3 gebraucht übernehmen. Nun waren die G 3/3 Nr. 2 und 5 nicht mehr gefragt. Während die G 3/3 2 „Échallens“ bereits 1929 verschrottet wurde (seit 1920 war sie bereits abgestellt), die G 3/3 Nr. 5 "Bercher" hatte es da etwas besser, sie wurde 1934 an die Firma Energie de l’Ouest Suisse (EOS) für die Baustelle der Staumauer Grande-Dixence verkauf. Nach dem die Arbeiten 1935 erledigt sind geht sie bei der EOS außer Betrieb. Im Jahr 1939 verlässt die Schweiz und geht nach Vorarlberg in Österreich, zu einer Baufirma. Die Baufirma verschenkte 1967 die Lok und sie wurde, wie viele andere Dampflokomotiven zu dieser Zeit, auf einem Kinderspielplatz in der Stadt Feldkirch aufgestellt. Das Ausstellungsobjekt weckte die Aufmerksamkeit einiger Mitarbeiter der Museumsbahn Blonay–Chamby (BC), denen es gelang 1973 diese Lokomotive im Tausch gegen eine andere Lok zu erwerben. Nach einer Aufarbeitung war die Lokomotive 1985 bis 2005 in Betrieb. Dann musste sie abgestellt werden. 2013/2014 wurde die Lokomotive ein zweites Mal durch die Museumseisenbahner aufgearbeitet. Seit dem Frühling 2015 ist die zweitälteste Schmalspur-Dampflokomotive der Schweiz, die älteste ist die G 3/4 1 „Rhätia" der Rhätischen Bahn (RhB), nach dem Abschluss der Revisionsarbeiten wieder in Betrieb. TECHNISCHE DATEN der LEB G 3/3 N° 5 "Bercher": Baujahr: 1890 Spurweite: 1.000 mm Achsformel: C Länge über Puffer: 6.830 mm Achsabstand: 1.800 mm (950mm / 850 mm) Dienstgewicht: 20,4 t Anzahl der Zylinder: 2 Zylindergröße: Ø 270 mm x 370 mm Kolbenhub Treibraddurchmesser: 810 mm Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h Stundenleistung: 150 PS Kesselüberdruck: 12 bar Kohlevorrat: 0,8 t Wasservorrat: 2,2 m³ Die Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn, abgekürzt LEB, französisch Chemin de fer Lausanne–Echallens–Bercher, ist eine meterspurige Privatbahn. Die knapp 24 Kilometer lange Strecke führt vom Stadtzentrum von Lausanne (Flon) durch die nördlichen Vororte und weiter nach Echallens und Bercher im Gros de Vaud, dem Waadtländer Hinterland. Die LEB ist eine moderne Vorortbahn, die in Lausanne teilweise unterirdisch verkehrt. Die Züge fahren alle 30 Minuten (zwischen Echallens und Bercher gibt es einige wenige Taktlücken am Vormittag). Werktags wird ein Viertelstundentakt bis Cheseaux angeboten. Von Montag bis Freitag verkehren in Lastrichtung einige beschleunigte Hauptverkehrszüge.
Armin Schwarz

Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27 bis Montag 29 Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt.

Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27. Mai 2023 die G 2x2/2 Mallet-Dampflok 105  Todtnau  der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex SEG 105  Todtnau .  Links die Strecke hinab nach Blonay, rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot.

Für den Einsatz auf den Meterspur-Strecken in Frankreich bestellten die Deutschen Heeresfeldbahnen bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe sieben Mallet-Dampflokomotiven. Aus Zeitgründen wurde keine zeitgemäße neue Serie entwickelt. Man nahm alte Konstruktionsunterlagen als Grundlage. Die Auslieferung erfolgte im August 1918. Bevor die Maschinen HK 94 bis HK 100 (HK = Heeresprüfkommission für Feldbahnen) ihren Einsatzort erreichten, war der I. Weltkrieg (Waffenstillstand von Compiegné am 11. November 1918) jedoch schon beendet. Da sie nicht mehr von den Heeresfeldbahnen benötigt und nicht zum Reparationsgut zugeordnet wurden, übernahm sie das Reichsverwaltungsamt. Dieses verkaufte in den Jahren 1919/1920 die Loks.

Die Lok wurde 1918 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe unter der Fabriknummer 2051gebaut und von der Heeresprüfkommission für Schmalspurbahnen abgenommen als Lok „HK 95“ abgenommen, wegen dem Kriegsende kam sie auf den Heeresfeldbahnen nicht mehr zum Einsatz. So wurde sie 1919 an die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld als HVB 28 verkauft. Die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld wurde elektrifiziert, und die  Nr. 28  wurde 1925 an die Zell-Todtnau-Eisenbahn (in der Nähe von Freiburg) der Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) abgegeben, wo sie die  Nummer 105  -  Todtnau  erhielt. Sie blieb bis zur Streckenstillegung der Linie im Jahre 1968 im Schwarzwald und ging gleich drauf an die Museumsbahn Blonay – Champy.
Es ist noch eine Schwesterlok erhalten geblieben, es ist die 99 5906 der HSB.

Konstruktion:
Das hintere Triebwerk mit den Hochdruckzylindern ist fest im Blechrahmen gelagert. Das vordere Triebwerk mit den Niederdruckzylindern ist mit einem Königszapfen mit dem hinteren Triebwerk verbunden, der genietete Kessel liegt mit Gleitplatten auf ihm auf. Seitliche Blattfedern halten das Triebwerk in einer mittigen Stellung. Beide Triebwerke haben einen Innenrahmen.

Der Dampf wird erst zu den hinteren Zylindern geleitet, von dort gelangt er über flexible Leitungen in die vorderen Zylinder. Alle Zylinder verfügen über Flachschieber und außenliegende Heusinger-Steuerung mit Hängeeisen. Die Loks verfügen über eine Wurfhebel-Handbremse und eine Dampfbremse als Zusatzbremse. Je nach Bahn wurden später Saugluft- oder Druckluftbremse als Zugbremse nachgerüstet. Auf dem Kessel sitzen zwei Sanddome, einer für jedes Triebwerk.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (MBK)
Baujahr: 1918
Betriebsgattung: K 44.9
Kurzbezeichnung: B' B n4vt
Spurweite: 1.000 mm
Kurzbezeichnung: B' B n4vt
Länge über Puffer: 9.400 mm
Höhe über SO: 3.800 mm
Achsstand im Triebwerk: 1.400 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm
Leergewicht: 28,5 t
Dienstgewicht: 34,4 t
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
indizierte Leistung: 200 kW (270 PS)
Anfahrzugkraft: 47,76 kN
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 50 m
Kesselüberdruck: 12 bar
Kohlevorrat : 1,1 t
Wasservorrat: 3,6 m³
Zylinderanzahl: 4
Zylinderdurchmesser: 280 mm (HD) / 425 mm (ND)
Kolbenhub: 500 mm
Bremse: Knorrbremse m. Z., Wurfhebel-Handbremse

Geschichte der Mallet-Lokomotiven:
Der zunehmende Verkehr auf schmalspurigen Eisenbahnen erschloss Mallet ein anderes Wirkungsfeld. Diese Bahnen benötigten stärkere und damit größere Maschinen, als es die engen Kurven der Schmalspurstrecken zuließen. Die einzige Lösung schienen hier Lokomotiven mit schwenkbaren Fahrwerken zu sein. Dazu waren bereits die Bauarten von Fairlie und Meyer verbreitet, die schwenkbare Maschineneinheiten verwendeten. Die einzelnen Einheiten wurden mit Dampf über flexible Verbindungen gespeist, die sich jedoch stets als Schwachpunkt der Maschinen erwiesen. Mallet entwickelte stattdessen eine Bauart mit zwei Fahrwerken, von denen nur das vordere, unter der Rauchkammer befindliche Fahrwerk schwenkbar gelagert war, während der Kessel fest auf dem anderen Fahrwerk ruhte. Damit reduzierte sich die Zahl der flexiblen Verbindungen um die Hälfte. Der wesentliche Unterschied der Konstruktion von Mallet im Vergleich zu den Bauarten Fairlie und Meyer war aber die perfekte Anwendung eines Verbundtriebwerkes. Der Frischdampf wird zunächst zu den Hochdruckzylindern des fest gelagerten Fahrwerks geleitet und nach dem Auslass in die Niederdruckzylinder des vorderen beweglichen Fahrwerks. Die dorthin führende bewegliche Dampfleitungsverbindung war wegen des geringeren Drucks besser beherrschbar als bei reiner Frischdampf-Versorgung. Diese Bauart ließ Mallet sich 1884 patentieren.

Dampflokomotiven haben im Allgemeinen zwei Arbeitszylinder, die Mallet-Loks besitzen diese Einrichtungen doppelt, also 4 Zylinder mit zugehörigen Triebwerksgruppen. Der Abdampf der ersten ist gleichzeitig der Arbeitsdampf der zweiten Zylindergruppe.

Schweizerische Bauartbezeichnung G2 x 2/2, Deutsche Reichsbahn Baureihe 99.590

Mallet-Lokomotive B'B n4vt
- B'B = Dampflokomotive mit 2 Triebwerken, das erste davon beweglich gelagert, zu je 2 Treibachsen
- n4 = Naßdampf und 4 Zylinder
- v = Verbundwirkung zwischen den Hoch- und Niederdruck-Zylindern
- t = Brennstoff und Wasservorräte werden auf der Lokomotive mitgeführt
- (in neuerer Schreibweise wird häufig das  t  weggelassen.
- Bei Angaben ohne  t  handelt es sich dann immer um eine Tenderlok, im Gegensatz dazu  T  = Schlepptenderlok).
Museumsbahn-Romantik pur – Pfingsten 2023 (Samstag 27 bis Montag 29 Mai 2023) fand bei der Museumsbahn Blonay–Chamby das Schweizer Dampffestival 2023 / Festival suisse de la Vapeur 2023 statt. Bei der Dampflok-Wartungsstelle der Museumsbahn Blonay–Chamby beim Museumsareal in Chaulin steht am 27. Mai 2023 die G 2x2/2 Mallet-Dampflok 105 "Todtnau" der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex SEG 105 "Todtnau". Links die Strecke hinab nach Blonay, rechts das Stichgleis zum Museum bzw. Depot. Für den Einsatz auf den Meterspur-Strecken in Frankreich bestellten die Deutschen Heeresfeldbahnen bei der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe sieben Mallet-Dampflokomotiven. Aus Zeitgründen wurde keine zeitgemäße neue Serie entwickelt. Man nahm alte Konstruktionsunterlagen als Grundlage. Die Auslieferung erfolgte im August 1918. Bevor die Maschinen HK 94 bis HK 100 (HK = Heeresprüfkommission für Feldbahnen) ihren Einsatzort erreichten, war der I. Weltkrieg (Waffenstillstand von Compiegné am 11. November 1918) jedoch schon beendet. Da sie nicht mehr von den Heeresfeldbahnen benötigt und nicht zum Reparationsgut zugeordnet wurden, übernahm sie das Reichsverwaltungsamt. Dieses verkaufte in den Jahren 1919/1920 die Loks. Die Lok wurde 1918 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe unter der Fabriknummer 2051gebaut und von der Heeresprüfkommission für Schmalspurbahnen abgenommen als Lok „HK 95“ abgenommen, wegen dem Kriegsende kam sie auf den Heeresfeldbahnen nicht mehr zum Einsatz. So wurde sie 1919 an die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld als HVB 28 verkauft. Die Kleinbahn Voerde-Haspe–Breckerfeld wurde elektrifiziert, und die "Nr. 28" wurde 1925 an die Zell-Todtnau-Eisenbahn (in der Nähe von Freiburg) der Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) abgegeben, wo sie die "Nummer 105" - "Todtnau" erhielt. Sie blieb bis zur Streckenstillegung der Linie im Jahre 1968 im Schwarzwald und ging gleich drauf an die Museumsbahn Blonay – Champy. Es ist noch eine Schwesterlok erhalten geblieben, es ist die 99 5906 der HSB. Konstruktion: Das hintere Triebwerk mit den Hochdruckzylindern ist fest im Blechrahmen gelagert. Das vordere Triebwerk mit den Niederdruckzylindern ist mit einem Königszapfen mit dem hinteren Triebwerk verbunden, der genietete Kessel liegt mit Gleitplatten auf ihm auf. Seitliche Blattfedern halten das Triebwerk in einer mittigen Stellung. Beide Triebwerke haben einen Innenrahmen. Der Dampf wird erst zu den hinteren Zylindern geleitet, von dort gelangt er über flexible Leitungen in die vorderen Zylinder. Alle Zylinder verfügen über Flachschieber und außenliegende Heusinger-Steuerung mit Hängeeisen. Die Loks verfügen über eine Wurfhebel-Handbremse und eine Dampfbremse als Zusatzbremse. Je nach Bahn wurden später Saugluft- oder Druckluftbremse als Zugbremse nachgerüstet. Auf dem Kessel sitzen zwei Sanddome, einer für jedes Triebwerk. TECHNISCHE DATEN: Hersteller Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe (MBK) Baujahr: 1918 Betriebsgattung: K 44.9 Kurzbezeichnung: B' B n4vt Spurweite: 1.000 mm Kurzbezeichnung: B' B n4vt Länge über Puffer: 9.400 mm Höhe über SO: 3.800 mm Achsstand im Triebwerk: 1.400 mm Treibraddurchmesser: 1.000 mm Leergewicht: 28,5 t Dienstgewicht: 34,4 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h indizierte Leistung: 200 kW (270 PS) Anfahrzugkraft: 47,76 kN kleinster befahrbarer Gleisbogen: 50 m Kesselüberdruck: 12 bar Kohlevorrat : 1,1 t Wasservorrat: 3,6 m³ Zylinderanzahl: 4 Zylinderdurchmesser: 280 mm (HD) / 425 mm (ND) Kolbenhub: 500 mm Bremse: Knorrbremse m. Z., Wurfhebel-Handbremse Geschichte der Mallet-Lokomotiven: Der zunehmende Verkehr auf schmalspurigen Eisenbahnen erschloss Mallet ein anderes Wirkungsfeld. Diese Bahnen benötigten stärkere und damit größere Maschinen, als es die engen Kurven der Schmalspurstrecken zuließen. Die einzige Lösung schienen hier Lokomotiven mit schwenkbaren Fahrwerken zu sein. Dazu waren bereits die Bauarten von Fairlie und Meyer verbreitet, die schwenkbare Maschineneinheiten verwendeten. Die einzelnen Einheiten wurden mit Dampf über flexible Verbindungen gespeist, die sich jedoch stets als Schwachpunkt der Maschinen erwiesen. Mallet entwickelte stattdessen eine Bauart mit zwei Fahrwerken, von denen nur das vordere, unter der Rauchkammer befindliche Fahrwerk schwenkbar gelagert war, während der Kessel fest auf dem anderen Fahrwerk ruhte. Damit reduzierte sich die Zahl der flexiblen Verbindungen um die Hälfte. Der wesentliche Unterschied der Konstruktion von Mallet im Vergleich zu den Bauarten Fairlie und Meyer war aber die perfekte Anwendung eines Verbundtriebwerkes. Der Frischdampf wird zunächst zu den Hochdruckzylindern des fest gelagerten Fahrwerks geleitet und nach dem Auslass in die Niederdruckzylinder des vorderen beweglichen Fahrwerks. Die dorthin führende bewegliche Dampfleitungsverbindung war wegen des geringeren Drucks besser beherrschbar als bei reiner Frischdampf-Versorgung. Diese Bauart ließ Mallet sich 1884 patentieren. Dampflokomotiven haben im Allgemeinen zwei Arbeitszylinder, die Mallet-Loks besitzen diese Einrichtungen doppelt, also 4 Zylinder mit zugehörigen Triebwerksgruppen. Der Abdampf der ersten ist gleichzeitig der Arbeitsdampf der zweiten Zylindergruppe. Schweizerische Bauartbezeichnung G2 x 2/2, Deutsche Reichsbahn Baureihe 99.590 Mallet-Lokomotive B'B n4vt - B'B = Dampflokomotive mit 2 Triebwerken, das erste davon beweglich gelagert, zu je 2 Treibachsen - n4 = Naßdampf und 4 Zylinder - v = Verbundwirkung zwischen den Hoch- und Niederdruck-Zylindern - t = Brennstoff und Wasservorräte werden auf der Lokomotive mitgeführt - (in neuerer Schreibweise wird häufig das "t" weggelassen. - Bei Angaben ohne "t" handelt es sich dann immer um eine Tenderlok, im Gegensatz dazu "T" = Schlepptenderlok).
Armin Schwarz

Die grandiose ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, am 27. Mai 2023 beim Umsetzen auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin. 

Rechts ein Schweizer Rangiersignal (Räumungssignal), welches hier zeigt „Rangieren gestattet“ (im Gültigkeitsbereich des Signals ist keine Zufahrtsstraße eingestellt). Bei Rangieren verboten wären die Flügel zu einem X gekreuzt. 

Hinter dem Signal ein weiteres Relikt der Berninabahn, die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex BB R 1052 (Berninabahn), ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214) der Museumsbahn Blonay-Chamby.
Die grandiose ehemalige Berninabahn RhB Ge 4/4 81 der Museumsbahn Blonay–Chamby, ex RhB Ge 4/4 181, ex BB Ge 4/4 81, ex BB Ge 6/6 81, am 27. Mai 2023 beim Umsetzen auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin. Rechts ein Schweizer Rangiersignal (Räumungssignal), welches hier zeigt „Rangieren gestattet“ (im Gültigkeitsbereich des Signals ist keine Zufahrtsstraße eingestellt). Bei Rangieren verboten wären die Flügel zu einem X gekreuzt. Hinter dem Signal ein weiteres Relikt der Berninabahn, die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex BB R 1052 (Berninabahn), ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214) der Museumsbahn Blonay-Chamby.
Armin Schwarz

Die Motor-Draisine ex RhB Dm 1/2 der Museumsbahn Blonay–Chamby am 27.05.2022 im Museum Chaulin.

Um den guten Zustand der Bahngleise zu überprüfen oder eine Baustelle anzufahren, verfügten die Eisenbahngesellschaften häufig über kleine leichte Fahrzeuge, sogenannte „Draisinen“. Im Allgemeinen konnten  zwei Mitarbeiter mitfahren. Die ersten Draisinen um die um 1900 wurden noch mit „menschlicher“ Muskelkraft bewegt (Handhebel oder Pedale). Die Entwicklung kleinerer Verbrennungsmotore ermöglichte die Konstruktion motorisierter Draisinen, die jedoch sehr leicht bleiben mussten, Diese RhB Dm 1/2 stammt aus den 1930er Jahren. Der 2-Takt-Benzinmotor ist schwedischer Bauart und wurde von der Firma Berg & Co. Mek. Verkstad AB in Lindesberg (Schweden) gebaut. Man beachte die Konstruktion der Räder in mehreren „Reifen“, die eine Fahrt auf einer leicht verschneiten Strecke ohne Entgleisen ermöglichen. 

Die Motor-Draisine war bis 1968 bei der Rhätische Bahn in Gaubünden, im März 1968 ging sie an die BC, dort wurde sie 1995 einer Restaurierung unterzogen.

Quelle: BC
Die Motor-Draisine ex RhB Dm 1/2 der Museumsbahn Blonay–Chamby am 27.05.2022 im Museum Chaulin. Um den guten Zustand der Bahngleise zu überprüfen oder eine Baustelle anzufahren, verfügten die Eisenbahngesellschaften häufig über kleine leichte Fahrzeuge, sogenannte „Draisinen“. Im Allgemeinen konnten zwei Mitarbeiter mitfahren. Die ersten Draisinen um die um 1900 wurden noch mit „menschlicher“ Muskelkraft bewegt (Handhebel oder Pedale). Die Entwicklung kleinerer Verbrennungsmotore ermöglichte die Konstruktion motorisierter Draisinen, die jedoch sehr leicht bleiben mussten, Diese RhB Dm 1/2 stammt aus den 1930er Jahren. Der 2-Takt-Benzinmotor ist schwedischer Bauart und wurde von der Firma Berg & Co. Mek. Verkstad AB in Lindesberg (Schweden) gebaut. Man beachte die Konstruktion der Räder in mehreren „Reifen“, die eine Fahrt auf einer leicht verschneiten Strecke ohne Entgleisen ermöglichen. Die Motor-Draisine war bis 1968 bei der Rhätische Bahn in Gaubünden, im März 1968 ging sie an die BC, dort wurde sie 1995 einer Restaurierung unterzogen. Quelle: BC
Armin Schwarz

Der zweiachsige gedeckte Güterwagen mit einer Bremserbühne ex LLB K 41 der Museumsbahn Blonay-Chamby steht am 27.05.2023 im Museumsareal Chaulin. 

Der Wagen wurde 1915 von der SWS in Schlieren (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) gebaut und an die 1915 eröffnete LLB geliefert. Die Leuk-Leukerbad-Bahn, abgekürzt LLB, französisch Chemin de fer Loèche-Loèche-les-Bains, betrieb zwischen 1915 und 1967 eine 10,4 Kilometer lange, elektrifizierte und schmalspurige Zahnradbahnstrecke im schweizerischen Kanton Wallis. Nach der Stilllegung der Strecke 1967 wurde der Wagen von der gerade gegründeten Museumsbahn Blonay–Chamby (ursprünglich Société pour la création du chemin de fer touristique Blonay–Chamby) übernommen.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 5.800 mm
Breite: 2.100 mm
Achsabstand: 2.700 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm (neu)
Bremszahnrad-Teilkreis: Ø 496,8 mm (ursprünglich)
Eigengewicht: 4.470 kg
Nutzlast: 5.000 kg
Der zweiachsige gedeckte Güterwagen mit einer Bremserbühne ex LLB K 41 der Museumsbahn Blonay-Chamby steht am 27.05.2023 im Museumsareal Chaulin. Der Wagen wurde 1915 von der SWS in Schlieren (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) gebaut und an die 1915 eröffnete LLB geliefert. Die Leuk-Leukerbad-Bahn, abgekürzt LLB, französisch Chemin de fer Loèche-Loèche-les-Bains, betrieb zwischen 1915 und 1967 eine 10,4 Kilometer lange, elektrifizierte und schmalspurige Zahnradbahnstrecke im schweizerischen Kanton Wallis. Nach der Stilllegung der Strecke 1967 wurde der Wagen von der gerade gegründeten Museumsbahn Blonay–Chamby (ursprünglich Société pour la création du chemin de fer touristique Blonay–Chamby) übernommen. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsanzahl: 2 Länge über Puffer: 5.800 mm Breite: 2.100 mm Achsabstand: 2.700 mm Laufraddurchmesser: 660 mm (neu) Bremszahnrad-Teilkreis: Ø 496,8 mm (ursprünglich) Eigengewicht: 4.470 kg Nutzlast: 5.000 kg
Armin Schwarz

Museumsbahnromantik
Im Museumsareal in Chaulin der Museumsbahn Blonay–Chamby am 27.05.2023, hier, in Holzbauweise an der Böschung aufgeständert, das schmucke Gebäude vom Chef de Gare (Stationsvorsteher) Chaulin- Depot.
Museumsbahnromantik Im Museumsareal in Chaulin der Museumsbahn Blonay–Chamby am 27.05.2023, hier, in Holzbauweise an der Böschung aufgeständert, das schmucke Gebäude vom Chef de Gare (Stationsvorsteher) Chaulin- Depot.
Armin Schwarz

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