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La DER de la Saison 2024! Am Bahnsteig in Blonay steht ein ganz besonderer Zug: "Mon dernier Train - Mein letzter Zug". Sicherheit ist das oberste Gebot der Eisenbahn, dies gilt auch für Museumsbahnen, das "Personal" muss wie, wie die Kollegen der echten Bahn periodischen Prüfungen ablegen. Und so kommt es auch bei einer Museumbahn vor, dass ein Lokführer seine letzte Fahrt absolviert. In diesem Sinne: Alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Freude mit dem wunderschönen Hobby Eisenbahn! Der LLB ABFe 2/4 10 der Blonay-Chamby Bahn wartet in Blonay auf die Abfahrt nach Chaulin. 26. Okt. 2024 Stefan Wohlfahrt
La DER de la Saison 2024! "Mon dernier Train - Mein letzter Zug". Nochmals richtig fein gepfiffen, und dann setzte sich der Zug in Bewegung, passierte das Ausfahrsignal von Blonay und fährt nun nach Chaulin. Ein Abschiedsbild mit den wohl eizigsten Sonnenstrahlen des heutigen Tages bei der Abfahrt des LLB ABFe 2/4 10 der Blonay-Chamby Bahn in Blonay. 26. Okt. 2024 Stefan Wohlfahrt
Der zweiachsige gedeckte Güterwagen mit einer Bremserbühne ex LLB K 41 der Museumsbahn Blonay-Chamby steht am 27.05.2023 im Museumsareal Chaulin.
Der Wagen wurde 1915 von der SWS in Schlieren (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) gebaut und an die 1915 eröffnete LLB geliefert. Die Leuk-Leukerbad-Bahn, abgekürzt LLB, französisch Chemin de fer Loèche-Loèche-les-Bains, betrieb zwischen 1915 und 1967 eine 10,4 Kilometer lange, elektrifizierte und schmalspurige Zahnradbahnstrecke im schweizerischen Kanton Wallis. Nach der Stilllegung der Strecke 1967 wurde der Wagen von der gerade gegründeten Museumsbahn Blonay–Chamby (ursprünglich Société pour la création du chemin de fer touristique Blonay–Chamby) übernommen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 5.800 mm
Breite: 2.100 mm
Achsabstand: 2.700 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm (neu)
Bremszahnrad-Teilkreis: Ø 496,8 mm (ursprünglich)
Eigengewicht: 4.470 kg
Nutzlast: 5.000 kg Armin Schwarz
Der „kleine“ zweiachsige Behelfs-Personenwagen (Sommerwagen) ex LLB L° 60 der Museumsbahn Blonay–Chamby am 27.05.2023 auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin. Eigentlich ein Güterwagen (Flachwagen) mit aufgesetzten Sitzbänken.
Der Wagen wurde 1915 von SWS Schlieren (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) für die LLB (Leuk-Leukerbad-Bahn, französisch Chemin de fer Loèche-Loèche-les-Bains) gebaut und geliefert. Bereits 1967 ging er an die Museumsbahn Blonay–Chamby und wurde 2015 von der BC umfassend restauriert.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsanzahl: 2
Länge über Puffer: 5.800 mm
Achsabstand: 2.700 mm
Breite: 2.000 mm
Laufraddurchmesser: 660 mm (neu)
Teilkreis-Ø Bremszahnrad: 496,8 mm (Zahnstangensystem Abt)
Eigengewicht: 3.970 kg
Nutzlast: 5.000 kg Armin Schwarz
Der zweiachsige Kranwagen X52 der Museumsbahn Blonay-Chamby, ex LLB M 52 (Leuk-Leukerbad-Bahn, französisch Chemin de fer Loèche-Loèche-les-Bains), abgestellt am 27. Mai 2023 beim Bahnhof Chamby.
Der zweiachsige Wagen wurde als Flachwagen wurde 1915 von SWS Schlieren (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) für die Leuk-Leukerbad-Bahn (LLB) gebaut. Nach Einstellung der Bahn 1967 ging er an die BC und wurde 2008 von der Museumsbahn B-C zum Kranwagen X52 umgebaut.
Armin Schwarz
Der LLB (Leuk - Leukerbad Bahn 1915 - 1967) Triebwagen mit der phantasievollen Bezeichnung ABFe 2/4 N° 10 ist mit einem Zug der Blonay-Chamby Bahn bei Cornaux auf der Fahrt nach Blonay.
21. Mai 2022 Stefan Wohlfahrt
Zwei Motoren treiben über Kuppelstangen alle Radsätze des LLB Zahnrad-Triebwagens an, trotzdem nennt er sich ABFe 2/4 N° 10; und die Blonay-Chamby Bahn hat historische "Ungenauigkeit" bis heute dokumentiert und den schönen Triebwagen seit 1967 gepflegt, so dass er bei schönem Wetter die Besucher an die alte, leider stillgelegte LLB erinnern kann.
19. August 2018 Stefan Wohlfahrt
Nun liegen neuerdings nicht nur wieder Geleise im Dala-Tal, sondern sie sind auch gleich mit einem "neuen" LLB -Wagen bestückt, auch wenn der auf dem Dach (!!!) der Gemeindeverwaltung nicht darauf schliessen lässt, dass die LLB nun wieder aufgebaut wird...
Imden, den 14. Nov. 2018 Stefan Wohlfahrt
Nun liegen neuerdings nicht nur wieder Geleise im Dala-Tal, sondern sie sind auch gleich mit einem "neuen" LLB -Wagen bestückt, auch wenn der auf dem Dach (!!!) der Gemeindeverwaltung nicht darauf schliessen lässt, dass die LLB nun wieder aufgebaut wird... Imden, den 14. Nov. 2018 Stefan Wohlfahrt
50 Jahre Blonay - Chamby Museumsbahn; auch wenn kein "MEGA"-Anlass stattfindet, gibt es was zu feiern (ich habe nur nicht mitbekommen was); jedenfalls warten gleich zwei B-C Extrazüge mit geladenen Gästen in Blonay auf die Abfahrt.
(Nachtrag: Der Anlass der Festveranstaltung waren jene, die sie 50 Jahren mit vile Fleiss die herrliche Museumsbahn am Laufen halten: die Freiwilligen Mitarbeiter und Vereinsmitglieder der B-C; in diesem Sinne auch ein herzliches Dankeschön von meiner Seite aus. 24.7.18)
21. Juli 2018 Stefan Wohlfahrt
Stillecht fährt Museumszug als Leuk-Leukerbad-Bahn (LLB), französisch Chemin de fer Loèche–Loèche-les-Bains, am 27.05.2012 in Richtung Blonay hinab...
Vorne der Triebwagen ex LLB ABFe 2/4 – 10, ursprünglich LLB BCFeh 2/4 – 10, in der Mitte der Personenwagen ex LLB AB 4 – 22 ursprünglich LLB BC 4 – 22 und am Schluss der ehemalige LLB Güterwagen L 60 (restauriert zum Sommerwagen/Aussichtswagen).
Triebwagen ABFe 2/4:
Drei dieser Triebwagen (10, 11 und 12) wurden 1914 von den SWS, SIG und BBC gebaut. Je zwei 255 PS-Motoren konnten die ein Dienstgewicht von 33 Tonnen aufweisenden Fahrzeuge, mit einer Länge über Puffer von 12,6 Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h auf Adhäsion und 18 km/h auf Zahnstange bergauf bewegen. Sie boten acht Sitzplätze in der ehemaligen zweiten und 24 Sitze in der ehemaligen dritten Wagenklasse. In den Wintern 1944/1945 und 1945/1946 wurden die Triebwagen in den Werkstätten der SIG, SLM und BBC grundlegend erneuert. Dabei ersetzten kleinere und stärkere Motoren die beiden ursprünglichen jeweils Antriebe.
Mit der Typenbezeichnung nahm man es bei der LLB nicht so genau. So fehlte der Index "h" für den Zahnradantrieb. Total irreführend jedoch war die Bezeichnung 2/4. Wohl besaß das Fahrzeug nur 2 Motoren, da die beiden Achsen der Drehgestelle mit Kuppelstangen verbunden waren und daher alle 4 Achsen angetrieben, wäre die korrekte Bezeichnung natürlich ABFeh 4/4 bzw. BCFeh 4/4 gewesen.
Personenwagen ex LLB AB 4 – 22:
Die Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren-Zürich (SWS) baute 1915 drei dieser Wagen (BC4 Nr. 20 bis 22) für die LLB, dieser (Nr. 22) blieb bei der BC erhalten.
Technische Daten:
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer: 9.360 mm
Gewicht: 9 t
Sitzplätze: 30
Güterwagen L° 60 (restauriert zum Sommerwagen/Aussichtswagen):
Zwei dieser Güterwagen wurden ebenfalls 1915 von der SWS für die LLB gebaut, beide sind heute bei der BC erhalten und wurden zum Sommerwagen/Aussichtswagen umgebaut.
Technische Daten:
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer: 5.800 mm
Gewicht: 4 t
Der Bau der Leuk-Leukerbad-Bahn begann am 29. Februar 1912. Um Kosten zu sparen, verlegte man die Schienen auf einer Länge von 2,5 Kilometern im Planum der Straße nach Leukerbad. Am 15. Juli 1915 wurde der Fahrbetrieb aufgenommen.
Die Trasse der Leuk-Leukerbad-Bahn zweigte von der Hauptstrecke Lausanne–Brig ab. Der Ausgangspunkt liegt im Rhonetal auf einer Höhe von 623 Meter über Meer und auf dem Gemeindegebiet des Leuker Ortsteils Susten. Um den zentral in Leuk (französisch Loèche) gelegenen Bahnhof vom etwas abseits gelegenen Staatsbahnhof zu unterscheiden, wurde der Fernbahnhof ursprünglich als Leuk SBB bezeichnet. Der in der Ortschaft Leuk gelegene Bahnhof hieß hingegen Leuk Stadt.
Vom Startpunkt aus führte die Strecke durch das Dalatal über das etwas höhergelegene Leuk hinauf zum Kurort Leukerbad (französisch Loèche-les-Bains) auf einer Höhe von 1.394 Metern. Um den Höhenunterschied von 771 Metern und die Steigungen von bis zu 160 Promille zu überwinden, waren 5,1 Streckenkilometer mit einer Zahnstange des Systems Abt versehen.
Neben den drei größeren Stationen Leuk SBB, Leuk Stadt und Leukerbad existierten weitere kleine Zwischenstationen. Dies waren der Bahnhof Inden und die Haltepunkte Albinen, Rumeling und Russengraben. Die Depotgebäude und die Werkstatt der Leuk-Leukerbad-Bahn befanden sich am Ausgangspunkt Leuk SBB. Am Endpunkt Leukerbad bestand zusätzlich eine kleine Remise.
In den ersten Betriebsjahren fuhren die Züge im Winter jedoch nur von Leuk Bahnhof bis Leuk Stadt. Die letzte Fahrt fand am 27. Mai 1967 statt. Danach wurde die Bahnlinie stillgelegt und zum größten Teil zurückgebaut. Einer der Gründe für die Einstellung lag in der Trassierung, die zu Behinderungen des Straßenverkehres geführt hatte. Außerdem wäre die Auswechselung der in die Jahre gekommenen Fahrzeuge durch neues Rollmaterial zu kostspielig gewesen.
Heute setzt die LLB, die Abkürzung steht heute für Verkehrsbetriebe Leuk-Leukerbad und Umgebung, auf der Strecke nach Leukerbad Omnibusse ein. Das Empfangsgebäude von Inden blieb erhalten und wird heute als Dorfladen verwendet.
Armin Schwarz
Geduldig wartet Stefan am 27.05.2012 auf die Abfahrt des LLB (Leuk - Leukerbad Bahn) Triebwagens ABFe 2/4 N° 10 in Chaulin. (Jeanny) Hans und Jeanny De Rond
Während man in Leukerbad vergeblich auf den Zug wartet, wird man in Blonay freundlichst eingeladen mit einem Zug der LLB zu reisen...
12. Juni 2011 Stefan Wohlfahrt
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