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Leider sehr beschmiert....

(ID 771081)


Leider sehr beschmiert....
Die E405 036 und dahinter die E412 007 der Trenitalia sind am 27.03.2022 m Bahnhof Brenner / Brennero abgestellt.

Die E.405.036 wurde 2003 (Loknummer = Fabriknummer) Bombardier Transportation im Werk Wrocław (Breslau) in Polen gebaut und an die Trenitalia geliefert.

Die E.405 sind elektrische Lokomotiven der Trenitalia, die von 1998 bis 2002 in 42 Einheiten von Adtranz-Pafawag in Wrocław (Breslau) in Polen, später Bombardier, gebaut wurden. Die Lokomotiven wurden ursprünglich nicht für Italien gebaut, sondern für die polnische Staatsbahn PKP. In Polen verkehrten sie (nur auf Testfahrten) unter der Baureihen EU11, mit diesen Nummern gelangten die Lokomotiven auch nach Italien. Die Adtranz-Typbezeichnung war 113E. Im Jahr 2003 wurden die Maschinen, umgeändert und in den Farben der Trenitalia umlackiert und erhielten die italienische Baureihenbezeichnung E.405. Die Loks sind meist Brenner-Route unterwegs.

Die Lokomotiven sind auf den Betrieb mit Gleichspannung von 3 kV ausgelegt. Sie sind modular aufgebaut, damit können viele Bauteile mit ähnlichen Loks ausgetauscht werden. Sie entwickeln eine vergleichsweise hohe Anfahrzugkraft von 250 kN (Leistung 6.000 kW) und können eine Geschwindigkeit von 200 km/h erreichen. In Italien sind sie für 160 km/h zugelassen. Der Drehstromantrieb ermöglicht einen Einsatz im schweren Güter- wie auch im schnellen Reiseverkehr.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge: 19.400 mm
Drehzapfenabstand: 11.400mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.650 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm (neu) / 1.010 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 82 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Italien, in Polen 200 km/h (Auslegung 220 km/h)
Dauerleistung: 6.000 kW
Anfahrzugkraft: 250 kN (kurzzeitig 300 kN)
Stromsysteme: 3.000 V DC 
Anzahl der Fahrmotoren:  4× Typ 4FIA 7065
Übersetzung: 20:79
Bremse: Druckluftbremse, el. Nutzbremse
Zugbeeinflussung: RS 4 Codici, PZB, LZB


Hintergrund:
Im Jahr 1996 bestellte die Polnische Eisenbahn (PKP) eine Serie von fünfzig Elektrolokomotiven der letzten Generation bei Adtranz, 8 Mehrsystemeinheiten (3kVDC und 15kVAC / EU43 / Typ 112E) und 42 Einzelspannungslokomotiven (3kVDC / EU11 / Typ 113E). Beide wurden als Mehrzwecklokmotiven konzipiert, die Personenzüge mit ihrer maximalen Auslegungsgeschwindigkeit von 220 km/h und schwere Güterzüge bis zu 1.200 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h befördern können.

Der Bau der ersten EU11 Loks begann 1998 bei Adtranz-Pafawag in Wrocław (Breslau) in Polen. Im Jahr 2000 gab es zwischen Adtranz Polen und PKP erste geschäftliche Probleme, die schließlich im Februar 2002 zur Kündigung des Liefervertrags führten. Zu diesem Zeitpunkt wurden nur Testläufe mit EU11 in geringem Umfang durchgeführt.
Am 23.01.2001 besuchten Ingenieure aus Italien Polen, um die bereits fertiggestellten EU11 (und EU43) (25 Stück) zu begutachten.  Sie dokumentierten alle notwendigen Änderungen, wenn diese Maschinen von italienischen Betreibern gekauft würden. Es war zu diesem Zeitpunkt ungewiss, ob alle 42 EU11 gebaut würden.

Der Streit zwischen Adtranz und PKP endete, als Bombardier Transportation Adtranz kaufte. Das jetzt deutsch-kanadische Unternehmen entschied, dass der EU11-Auftrag abgeschlossen werden musste (alle EU43 waren zu diesem Zeitpunkt bereits fertig), weil sie potenzielle, alternative Kunden in Italien fanden.

nach Italien:
Am 21.01.2002 kaufte Trenitalia eine erste Serie von 24 ehemaligen EU11-Lokomotiven von Bombardier. Die RTC überlegte, sechzehn EU11 zu kaufen, aber am 23.04.2002 bekam Trenitalia die restlichen achtzehn Lokomotiven.Im Jahr 2002 kamen EU11-001, -002 und -022 zu Versuchszwecken nach Italien. In Breslau begann Bombardier damit, alle Lokomotiven an die Anforderungen von FS/Trenitalia anzupassen. Sie wurden neu lackiert und als E.405-Serie neu nummeriert. Bemerkenswert ist, dass die Änderung des rechtsgerichteten Fahrerpults als zu kostspielig angesehen wurde (in Italien ist die linksgerichtete Ausrichtung der Standard).

Anfangs wurden alle Maschinen dem Güterverkehr des Depots Milano Smistamento zugeteilt, dies änderte sich jedoch sehr schnell, da sich die E405 als gute Traktion für den Personenverkehr zwischen Verona und dem Brenner erwiesen. Seit Februar 2006 ist der Einsatz von E405 im Verbund mit E412 auf der Brennerstrecke dauerhaft erlaubt. 2007 erweitert Trenitalia den Einsatz von E405 an der Spitze von Personenzügen auch nach Venedig und Bologna, mit EC 86/87  Tiepolo  und 286/287  Capri .

Leider sehr beschmiert....
Die E405 036 und dahinter die E412 007 der Trenitalia sind am 27.03.2022 m Bahnhof Brenner / Brennero abgestellt.

Die E.405.036 wurde 2003 (Loknummer = Fabriknummer) Bombardier Transportation im Werk Wrocław (Breslau) in Polen gebaut und an die Trenitalia geliefert.

Die E.405 sind elektrische Lokomotiven der Trenitalia, die von 1998 bis 2002 in 42 Einheiten von Adtranz-Pafawag in Wrocław (Breslau) in Polen, später Bombardier, gebaut wurden. Die Lokomotiven wurden ursprünglich nicht für Italien gebaut, sondern für die polnische Staatsbahn PKP. In Polen verkehrten sie (nur auf Testfahrten) unter der Baureihen EU11, mit diesen Nummern gelangten die Lokomotiven auch nach Italien. Die Adtranz-Typbezeichnung war 113E. Im Jahr 2003 wurden die Maschinen, umgeändert und in den Farben der Trenitalia umlackiert und erhielten die italienische Baureihenbezeichnung E.405. Die Loks sind meist Brenner-Route unterwegs.

Die Lokomotiven sind auf den Betrieb mit Gleichspannung von 3 kV ausgelegt. Sie sind modular aufgebaut, damit können viele Bauteile mit ähnlichen Loks ausgetauscht werden. Sie entwickeln eine vergleichsweise hohe Anfahrzugkraft von 250 kN (Leistung 6.000 kW) und können eine Geschwindigkeit von 200 km/h erreichen. In Italien sind sie für 160 km/h zugelassen. Der Drehstromantrieb ermöglicht einen Einsatz im schweren Güter- wie auch im schnellen Reiseverkehr.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge: 19.400 mm
Drehzapfenabstand: 11.400mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.650 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm (neu) / 1.010 mm (abgenutzt)
Dienstgewicht: 82 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Italien, in Polen 200 km/h (Auslegung 220 km/h)
Dauerleistung: 6.000 kW
Anfahrzugkraft: 250 kN (kurzzeitig 300 kN)
Stromsysteme: 3.000 V DC
Anzahl der Fahrmotoren: 4× Typ 4FIA 7065
Übersetzung: 20:79
Bremse: Druckluftbremse, el. Nutzbremse
Zugbeeinflussung: RS 4 Codici, PZB, LZB

Hintergrund:
Im Jahr 1996 bestellte die Polnische Eisenbahn (PKP) eine Serie von fünfzig Elektrolokomotiven der letzten Generation bei Adtranz, 8 Mehrsystemeinheiten (3kVDC und 15kVAC / EU43 / Typ 112E) und 42 Einzelspannungslokomotiven (3kVDC / EU11 / Typ 113E). Beide wurden als Mehrzwecklokmotiven konzipiert, die Personenzüge mit ihrer maximalen Auslegungsgeschwindigkeit von 220 km/h und schwere Güterzüge bis zu 1.200 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h befördern können.

Der Bau der ersten EU11 Loks begann 1998 bei Adtranz-Pafawag in Wrocław (Breslau) in Polen. Im Jahr 2000 gab es zwischen Adtranz Polen und PKP erste geschäftliche Probleme, die schließlich im Februar 2002 zur Kündigung des Liefervertrags führten. Zu diesem Zeitpunkt wurden nur Testläufe mit EU11 in geringem Umfang durchgeführt.
Am 23.01.2001 besuchten Ingenieure aus Italien Polen, um die bereits fertiggestellten EU11 (und EU43) (25 Stück) zu begutachten. Sie dokumentierten alle notwendigen Änderungen, wenn diese Maschinen von italienischen Betreibern gekauft würden. Es war zu diesem Zeitpunkt ungewiss, ob alle 42 EU11 gebaut würden.

Der Streit zwischen Adtranz und PKP endete, als Bombardier Transportation Adtranz kaufte. Das jetzt deutsch-kanadische Unternehmen entschied, dass der EU11-Auftrag abgeschlossen werden musste (alle EU43 waren zu diesem Zeitpunkt bereits fertig), weil sie potenzielle, alternative Kunden in Italien fanden.

nach Italien:
Am 21.01.2002 kaufte Trenitalia eine erste Serie von 24 ehemaligen EU11-Lokomotiven von Bombardier. Die RTC überlegte, sechzehn EU11 zu kaufen, aber am 23.04.2002 bekam Trenitalia die restlichen achtzehn Lokomotiven.Im Jahr 2002 kamen EU11-001, -002 und -022 zu Versuchszwecken nach Italien. In Breslau begann Bombardier damit, alle Lokomotiven an die Anforderungen von FS/Trenitalia anzupassen. Sie wurden neu lackiert und als E.405-Serie neu nummeriert. Bemerkenswert ist, dass die Änderung des rechtsgerichteten Fahrerpults als zu kostspielig angesehen wurde (in Italien ist die linksgerichtete Ausrichtung der Standard).

Anfangs wurden alle Maschinen dem Güterverkehr des Depots Milano Smistamento zugeteilt, dies änderte sich jedoch sehr schnell, da sich die E405 als gute Traktion für den Personenverkehr zwischen Verona und dem Brenner erwiesen. Seit Februar 2006 ist der Einsatz von E405 im Verbund mit E412 auf der Brennerstrecke dauerhaft erlaubt. 2007 erweitert Trenitalia den Einsatz von E405 an der Spitze von Personenzügen auch nach Venedig und Bologna, mit EC 86/87 "Tiepolo" und 286/287 "Capri".

Armin Schwarz 05.04.2022, 558 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 10/1, ISO250, Brennweite: 105/1

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Ab dem Sommer 2027 ist es soweit, dann sollen die Frecciarossa 1000 von München über Innsbruck nach Mailand und Rom fahren. 

Der neuste  Rote Pfeil  der ETR 1000 als Mehrsystem-Hochgeschwindigkeits-Triebzug (UIC u.a. 93 83 3410 110-3 I-TI), hier am 23 September 2026 präsentiert auf der InnoTrans 2026 in Berlin. So können die Frecciarossa 1000 Hochgeschwindigkeits-Triebzug der Trenitalia quer durch Europa fahren, mittlerweile sind sie schon in Frankreich und Spanien unterwegs. Ab Sommer 2027 sollen die neue Direktverbindungen von München über Innsbruck nach Mailand und Rom starten. Ab Dezember 2028 sollen die Verbindungen von München–Mailand bzw. München–Rom bis nach Neapel bzw. Berlin verlängert werden. Aber auch die Schweiz, die Niederlande und Belgien sind angedacht.

Für den Start im Sommer 2027 sind je eine Verbindung München – Mailand (ca. 600 km in ca. 6,5 h) und eine Verbindung München – Rom (ca. 900 km in ca. 8,5 h) geplant. 

ETR 1000, auch Frecciarossa 1000 oder V300 Zefiro, ist eine Baureihe von italienischen Hochgeschwindigkeitszügen, die durch ein Konsortium bestehend aus Bombardier Transportation bzw. Alstom und AnsaldoBreda (seit 2015 Hitachi Rail Italia) hergestellt wurden. Seit 2021 ist die Hitachi Rail alleiniger Hersteller der Züge. Offiziell tragen die Frecciarossa 1000 in Italien die Baureihen Bezeichnung ETR 400 nur Italien tauglich und hier der ETR 410 Mehrsystem- Triebzug für Europa. Für die italienische Trenitalia, 100-prozentige Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato Italiane (FS), wurden bereits 122 Züge (ETR 400 oder 410) gebaut. Zudem wurden bereits 23 ETR 410 Züge für die spanische Marke „iryo“ der Intermodalidad de Levante gebaut.

Die ETR 410 sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h ausgelegt und für den Betrieb im europäischen Streckennetz (Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien) geeignet, dabei bewältigt er infrastrukturbedingte Besonderheiten wie die unterschiedlichen Stromversorgungssysteme und die verschiedenen in Europa gebräuchlichen Signaltechniken.

Das aerodynamische Design und modernste Lösungen zur Energieeinsparung sorgen für eine unübertroffene Betriebseffizienz. Dies hat dem ETR1000 den Titel des schnellsten jemals in Europa in Serie gefertigten Zuges eingebracht, bei gleichzeitig hervorragender Beschleunigung, Lärmreduzierung, geringer Vibrationsentwicklung und minimaler Umweltbelastung.

Die Verwendung von Leichtmetalllegierungen für den Wagenkasten und die Innenausstattung sorgt nicht nur für ein optimales Verhältnis von Masse zu Leistung, sondern ermöglicht am Ende der Lebensdauer der Fahrzeuge auch eine verbesserte Materialrückgewinnung bei geringerer Umweltbelastung. Der Zug basiert auf einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept: hohe Leistungsfähigkeit bei einem Anteil von 85 % recycelbaren und 95 % erneuerbaren Materialien.

Das Konsortium (Hitachi Rail und Bombardier) unterzeichnete 2010 den ersten Vertrag über Entwicklung und Bau der ersten 50 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ETR1000 (ETR 400). Die ersten vier Fahrzeuge nahmen im April 2015 den regulären Betrieb auf. Im Juni 2019 schloss das Konsortium einen weiteren Vertrag mit Trenitalia über die Lieferung von 14 zusätzlichen ETR1000-Zügen ab.

Jeder Zug hat eine Gesamtlänge von 202 Metern und bietet Platz für etwa 460 Fahrgäste. Diese profitieren von zahlreichen Ausstattungsmerkmalen, die das Reiseerlebnis verbessern, darunter: hervorragende Wärme- und Schalldämmung, LED-Beleuchtung, Klimaanlage, Verpflegungsangebot, barrierefreier Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen, Monitore an Bord, WLAN sowie Steckdosen für PCs.

Alle ETR1000-Hochgeschwindigkeitszüge werden in Italien entwickelt und gebaut; sie verkehren im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz unter dem Markennamen „Frecciarossa“ (was „Roter Pfeil“ bedeutet).

Technische Übersicht
Konfiguration: Elektrischer Triebzug mit 8 Wagen mit verteiltem Antrieb (DM1-TT2-M3-T4-T5-M6-TT7-DM8)
Interoperabilität: TSI-Konformität, Einsatzmöglichkeit auf 7 europäischen Korridoren
Geschwindigkeit: 360 km/h im Regelbetrieb, 400 km/h Höchstgeschwindigkeit
Beschleunigung: 0,7 m/s² beim Anfahren
Netzspannung: 25 kV 50 Hz / 3 kV DC / 1,5 kV DC / 15 kV AC (optional)
Maximale Leistung: 9.800 kW
Umrichtertyp: 16 wassergekühlte IGBT-Umrichter, 16 Asynchronmotoren (50 % angetriebene Achsen)
Achsabstand im Drehgestell: 2.850 mm
Gesamtlänge: 202 m
Wagenkastenmaterial: Leichtmetalllegierung
Türen pro Seite: 14 (inkl. 1 Tür für mobilitätseingeschränkte Personen/PRM)
Türbreite: 900 mm
Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard)   
Sitzanordnung: Executive 1+1, 1. Klasse (Business) 2+1, 2. Klasse (Standard/Premium) 2+2
Sitzabstand: 1. Klasse 1.880/950 mm, 2. Klasse 1.850/800 mm
Toiletten: 14 (inkl. 1 für PRM + 1 für das Catering-Personal)
Serviceeinrichtungen: Spezialwagen mit Bistrobereich, Abteil für Zugbegleiterl, Rollstuhlstellplatz, PRM-Toilette, Toilette für Catering-Personal

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Hitachi Rail Italia (seit 2021)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel:  Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'
Länge:  202 m
Höhe:  4080 mm
Breite:  2924 mm
Leergewicht: 461 t betriebsbereit
Dienstgewicht: 498 t (besetzt)
Radsatzfahrmasse:  17 t
Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 850 mm (abgenutzt)
Höchstgeschwindigkeit:  360 km/h (geplant) / 400 km/h (Konstruktiv auf Schnellstrecken mit 25kV-Elektrifizierung)
Dauerleistung: 9.800 kW (bei 25 kV 50 Hz AC), 6.900 kW (bei 15 kV 16,7 Hz AC/ 3 kV DC) und 3.050 kW (bei 1,5 kV DC)
Anfahrzugkraft: 370 kN
Beschleunigung: bis zu 0,7 m/s²
Bremsverzögerung: bis zu 1,2 m/s²
Stromsysteme: 15 kV 16,7 Hz AC, 25 kV 50 Hz AC, 1,5 kV DC und 3 kV= DC
Anzahl der Fahrmotoren: 16
Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard)
Diese Züge haben keine Neigetechnik.

Konfiguration und Einrichtung der Wagen: 
Steuerwagen DM1- mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Executive dominante Farbe im Innenraum braun
Mittelwagen TT2 – mit Transformator, Stromabnehmer 3 kV Business dominante Farbe im Innenraum grau
Mittelwagen M3 – mit Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Bistro, Wagenklasse Business, dominante Farbe im Innenraum grau
Mittelwagen T4 – mit Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse, Premium, dominante Farbe im Innenraum rot
Mittelwagen T5 - Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange
Mittelwagen M6 - Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange
Mittelwagen TT7 - Transformator, Stromabnehmer 3 kV, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange
Steuerwagen DM8 – mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange

Die Bezeichnungen der Wagen leiten sich aus dem Englischen ab:
DM steht für Drivingcabine and Motors
TT steht für Transformator Trailer
M steht für Motor
T steht für Trailer
Ab dem Sommer 2027 ist es soweit, dann sollen die Frecciarossa 1000 von München über Innsbruck nach Mailand und Rom fahren. Der neuste "Rote Pfeil" der ETR 1000 als Mehrsystem-Hochgeschwindigkeits-Triebzug (UIC u.a. 93 83 3410 110-3 I-TI), hier am 23 September 2026 präsentiert auf der InnoTrans 2026 in Berlin. So können die Frecciarossa 1000 Hochgeschwindigkeits-Triebzug der Trenitalia quer durch Europa fahren, mittlerweile sind sie schon in Frankreich und Spanien unterwegs. Ab Sommer 2027 sollen die neue Direktverbindungen von München über Innsbruck nach Mailand und Rom starten. Ab Dezember 2028 sollen die Verbindungen von München–Mailand bzw. München–Rom bis nach Neapel bzw. Berlin verlängert werden. Aber auch die Schweiz, die Niederlande und Belgien sind angedacht. Für den Start im Sommer 2027 sind je eine Verbindung München – Mailand (ca. 600 km in ca. 6,5 h) und eine Verbindung München – Rom (ca. 900 km in ca. 8,5 h) geplant. ETR 1000, auch Frecciarossa 1000 oder V300 Zefiro, ist eine Baureihe von italienischen Hochgeschwindigkeitszügen, die durch ein Konsortium bestehend aus Bombardier Transportation bzw. Alstom und AnsaldoBreda (seit 2015 Hitachi Rail Italia) hergestellt wurden. Seit 2021 ist die Hitachi Rail alleiniger Hersteller der Züge. Offiziell tragen die Frecciarossa 1000 in Italien die Baureihen Bezeichnung ETR 400 nur Italien tauglich und hier der ETR 410 Mehrsystem- Triebzug für Europa. Für die italienische Trenitalia, 100-prozentige Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato Italiane (FS), wurden bereits 122 Züge (ETR 400 oder 410) gebaut. Zudem wurden bereits 23 ETR 410 Züge für die spanische Marke „iryo“ der Intermodalidad de Levante gebaut. Die ETR 410 sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h ausgelegt und für den Betrieb im europäischen Streckennetz (Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien) geeignet, dabei bewältigt er infrastrukturbedingte Besonderheiten wie die unterschiedlichen Stromversorgungssysteme und die verschiedenen in Europa gebräuchlichen Signaltechniken. Das aerodynamische Design und modernste Lösungen zur Energieeinsparung sorgen für eine unübertroffene Betriebseffizienz. Dies hat dem ETR1000 den Titel des schnellsten jemals in Europa in Serie gefertigten Zuges eingebracht, bei gleichzeitig hervorragender Beschleunigung, Lärmreduzierung, geringer Vibrationsentwicklung und minimaler Umweltbelastung. Die Verwendung von Leichtmetalllegierungen für den Wagenkasten und die Innenausstattung sorgt nicht nur für ein optimales Verhältnis von Masse zu Leistung, sondern ermöglicht am Ende der Lebensdauer der Fahrzeuge auch eine verbesserte Materialrückgewinnung bei geringerer Umweltbelastung. Der Zug basiert auf einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept: hohe Leistungsfähigkeit bei einem Anteil von 85 % recycelbaren und 95 % erneuerbaren Materialien. Das Konsortium (Hitachi Rail und Bombardier) unterzeichnete 2010 den ersten Vertrag über Entwicklung und Bau der ersten 50 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ETR1000 (ETR 400). Die ersten vier Fahrzeuge nahmen im April 2015 den regulären Betrieb auf. Im Juni 2019 schloss das Konsortium einen weiteren Vertrag mit Trenitalia über die Lieferung von 14 zusätzlichen ETR1000-Zügen ab. Jeder Zug hat eine Gesamtlänge von 202 Metern und bietet Platz für etwa 460 Fahrgäste. Diese profitieren von zahlreichen Ausstattungsmerkmalen, die das Reiseerlebnis verbessern, darunter: hervorragende Wärme- und Schalldämmung, LED-Beleuchtung, Klimaanlage, Verpflegungsangebot, barrierefreier Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen, Monitore an Bord, WLAN sowie Steckdosen für PCs. Alle ETR1000-Hochgeschwindigkeitszüge werden in Italien entwickelt und gebaut; sie verkehren im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz unter dem Markennamen „Frecciarossa“ (was „Roter Pfeil“ bedeutet). Technische Übersicht Konfiguration: Elektrischer Triebzug mit 8 Wagen mit verteiltem Antrieb (DM1-TT2-M3-T4-T5-M6-TT7-DM8) Interoperabilität: TSI-Konformität, Einsatzmöglichkeit auf 7 europäischen Korridoren Geschwindigkeit: 360 km/h im Regelbetrieb, 400 km/h Höchstgeschwindigkeit Beschleunigung: 0,7 m/s² beim Anfahren Netzspannung: 25 kV 50 Hz / 3 kV DC / 1,5 kV DC / 15 kV AC (optional) Maximale Leistung: 9.800 kW Umrichtertyp: 16 wassergekühlte IGBT-Umrichter, 16 Asynchronmotoren (50 % angetriebene Achsen) Achsabstand im Drehgestell: 2.850 mm Gesamtlänge: 202 m Wagenkastenmaterial: Leichtmetalllegierung Türen pro Seite: 14 (inkl. 1 Tür für mobilitätseingeschränkte Personen/PRM) Türbreite: 900 mm Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard) Sitzanordnung: Executive 1+1, 1. Klasse (Business) 2+1, 2. Klasse (Standard/Premium) 2+2 Sitzabstand: 1. Klasse 1.880/950 mm, 2. Klasse 1.850/800 mm Toiletten: 14 (inkl. 1 für PRM + 1 für das Catering-Personal) Serviceeinrichtungen: Spezialwagen mit Bistrobereich, Abteil für Zugbegleiterl, Rollstuhlstellplatz, PRM-Toilette, Toilette für Catering-Personal TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Hitachi Rail Italia (seit 2021) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+2'2'+Bo'Bo'+2'2'+Bo'Bo' Länge: 202 m Höhe: 4080 mm Breite: 2924 mm Leergewicht: 461 t betriebsbereit Dienstgewicht: 498 t (besetzt) Radsatzfahrmasse: 17 t Raddurchmesser: 920 mm (neu) / 850 mm (abgenutzt) Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h (geplant) / 400 km/h (Konstruktiv auf Schnellstrecken mit 25kV-Elektrifizierung) Dauerleistung: 9.800 kW (bei 25 kV 50 Hz AC), 6.900 kW (bei 15 kV 16,7 Hz AC/ 3 kV DC) und 3.050 kW (bei 1,5 kV DC) Anfahrzugkraft: 370 kN Beschleunigung: bis zu 0,7 m/s² Bremsverzögerung: bis zu 1,2 m/s² Stromsysteme: 15 kV 16,7 Hz AC, 25 kV 50 Hz AC, 1,5 kV DC und 3 kV= DC Anzahl der Fahrmotoren: 16 Sitzplätze: 455 + 2 Rollstuhlplätze (10 Executive, 69 Business, 76 Premium, 300 Standard) Diese Züge haben keine Neigetechnik. Konfiguration und Einrichtung der Wagen: Steuerwagen DM1- mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Executive dominante Farbe im Innenraum braun Mittelwagen TT2 – mit Transformator, Stromabnehmer 3 kV Business dominante Farbe im Innenraum grau Mittelwagen M3 – mit Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Bistro, Wagenklasse Business, dominante Farbe im Innenraum grau Mittelwagen T4 – mit Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse, Premium, dominante Farbe im Innenraum rot Mittelwagen T5 - Stromabnehmer 25 kV, Batterien, Batterieladegeräte, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Mittelwagen M6 - Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Mittelwagen TT7 - Transformator, Stromabnehmer 3 kV, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Steuerwagen DM8 – mit Führerstand, Traktionsstromrichter, Bremswiderstand, 4 Fahrmotoren, Wagenklasse Standard dominante Farbe im Innenraum orange Die Bezeichnungen der Wagen leiten sich aus dem Englischen ab: DM steht für Drivingcabine and Motors TT steht für Transformator Trailer M steht für Motor T steht für Trailer
Armin Schwarz

Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie  (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als  EC 151.

Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151. Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz

Der Trenitalia  Frecciargento“  ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie  (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als  EC 151.

Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151. Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz

In Roma Termini wartet der FS Trenitalia ETR 485.044 als Frecciargento AV 8863 auf die Abfahrt (08:58) nach Reggio di Calabria (an 15:24) - und wir auf die Rückfahrt nach Hause... 

23. März 2026
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Stefan Wohlfahrt