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Vierachsiger offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung, 31 80 6940 387 D-DB, Gattung Facs 124 (ex DR Gattung Eads-y), der DB Cargo AG, steht 12 Oktober 2025,

(ID 898014)


Vierachsiger offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung, 31 80 6940 387 D-DB, Gattung Facs 124 (ex DR Gattung Eads-y), der DB Cargo AG, steht 12 Oktober 2025, eingereiht in einen Schotterzug, im Bahnhof Herdorf.

Der Wagen wurde 1979 ANF Industrie in Frankreich für die DR – Deutsche Reichbahn gebaut und geliefert. 

Die DR ließ zwischen 1978 und 1980 bei der französischen Firma Ateliers de construction du Nord de la France, abgekürzt ANF Industrie, auch bekannt unter Markenname „Blanc-Misseron“, über 1.450 vierachsige offene Selbstentladewagen mit vier Kammern bauen, die zunächst als Eads-y (5970) eingereiht werden. Bei der DB AG wurden die Wagen 1994 in Facs 124 umgezeichnet. Die ANF Industrie mit Sitz in der französischen Kleinstadt Crespin im Département Nord (an der Grenze zu Belgien), wurde 1990 von Bombardier Transportation übernommen, 2021 übernahm dann Alstom das Werk von Bombardier Transportation.

Bei den offenen Selbstentladewagen hat der Laderaum die Form mehrerer nebeneinanderstehender (4) Trichter. Der Entladevorgang erfolgt über die Schwerkraft des Ladegutes. Mehrere Auslauföffnungen mit Drehschiebern (4 pro Längsseite) ermöglichen die restlose Entladung des Wagens nach der einen oder anderen Seite. Die Menge ist regulierbar - so wie es zum Beispiel für die Entladung über Förderband erforderlich ist. Geeignet sind die Wagen für den Transport nicht nässeempfindlicher Güter in loser Schüttung. Die Drehschieber über einer Einrichtung auf der Bühne an einer Stirnseite des Wagens können einzeln bedient werden.

Der Wagen ist für den Transport von Nässe unempfindlichen Schüttgütern vorgesehen. Das Untergestell besteht aus miteinander verschweißten Blechen und Walzprofilen. Der Wagenkasten ist eine Schweißkonstruktion und besteht aus vier Trichtern. Querrippen teilen den Wagenkasten in vier Räume, von denen jeder an seinem Unterteil zwei Entladeöffnungen aufweist, die sich an beiden Seiten der horizontalen Mittellinie des Wagens befinden. Über jeder Entladeöffnung ist am Kastenblech eine Stütze für einen Vibrator angeschraubt.
Die acht kreisförmig ausgebildeten Wölbschieber sind auf Rollen gelagert und verschieben sich auf Laufbahnen, die außerhalb der Rinnen angebracht sind. Unter jeder Entladeöffnung sind eine feste und eine schwenkbare Auslaufrutsche angeordnet. Die schwenkbaren Auslaufrutschen werden einzeln durch einen Hebel betätigt, der in der Nähe der Rutsche angebracht ist. Die Betätigung der Wölbschieber erfolgt von der Bedienungsplattform aus. Die Entladung des Wagens erfolgt nach Öffnen der Schieber durch die Schwerkraft des Ladegutes. Für den Zugang zur Bedienungsplattform sind zwei Auftritte mit Gitterrosten (500 x 160 mm) vorhanden. Die Menge ist regulierbar - so wie es zum Beispiel beim Einschottern erforderlich ist.

Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ANF Industrie (Frankreich)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 19.040 mm
Drehzapfenabstand: 14.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Größe der Beladeöffnung: 1.800 x 15.300 mm
Laderaum:  70 m³
Breite der festen Auslaufrutschen: 600 mm
Breite der schwenkbaren Auslaufrutschen: 476 mm
Wagenhöhe:  4.000 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 55,0 t (ab Streckenklasse C)
Eigengewicht: 25.000 kg
Drehgestell-Bauart: Y 25 Cs – 639
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bauart der Bremse:  KE-GP (LL)
Bremssohle: IB 116
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV

Vierachsiger offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit dosierbarer Schwerkraftentladung, 31 80 6940 387 D-DB, Gattung Facs 124 (ex DR Gattung Eads-y), der DB Cargo AG, steht 12 Oktober 2025, eingereiht in einen Schotterzug, im Bahnhof Herdorf.

Der Wagen wurde 1979 ANF Industrie in Frankreich für die DR – Deutsche Reichbahn gebaut und geliefert.

Die DR ließ zwischen 1978 und 1980 bei der französischen Firma Ateliers de construction du Nord de la France, abgekürzt ANF Industrie, auch bekannt unter Markenname „Blanc-Misseron“, über 1.450 vierachsige offene Selbstentladewagen mit vier Kammern bauen, die zunächst als Eads-y (5970) eingereiht werden. Bei der DB AG wurden die Wagen 1994 in Facs 124 umgezeichnet. Die ANF Industrie mit Sitz in der französischen Kleinstadt Crespin im Département Nord (an der Grenze zu Belgien), wurde 1990 von Bombardier Transportation übernommen, 2021 übernahm dann Alstom das Werk von Bombardier Transportation.

Bei den offenen Selbstentladewagen hat der Laderaum die Form mehrerer nebeneinanderstehender (4) Trichter. Der Entladevorgang erfolgt über die Schwerkraft des Ladegutes. Mehrere Auslauföffnungen mit Drehschiebern (4 pro Längsseite) ermöglichen die restlose Entladung des Wagens nach der einen oder anderen Seite. Die Menge ist regulierbar - so wie es zum Beispiel für die Entladung über Förderband erforderlich ist. Geeignet sind die Wagen für den Transport nicht nässeempfindlicher Güter in loser Schüttung. Die Drehschieber über einer Einrichtung auf der Bühne an einer Stirnseite des Wagens können einzeln bedient werden.

Der Wagen ist für den Transport von Nässe unempfindlichen Schüttgütern vorgesehen. Das Untergestell besteht aus miteinander verschweißten Blechen und Walzprofilen. Der Wagenkasten ist eine Schweißkonstruktion und besteht aus vier Trichtern. Querrippen teilen den Wagenkasten in vier Räume, von denen jeder an seinem Unterteil zwei Entladeöffnungen aufweist, die sich an beiden Seiten der horizontalen Mittellinie des Wagens befinden. Über jeder Entladeöffnung ist am Kastenblech eine Stütze für einen Vibrator angeschraubt.
Die acht kreisförmig ausgebildeten Wölbschieber sind auf Rollen gelagert und verschieben sich auf Laufbahnen, die außerhalb der Rinnen angebracht sind. Unter jeder Entladeöffnung sind eine feste und eine schwenkbare Auslaufrutsche angeordnet. Die schwenkbaren Auslaufrutschen werden einzeln durch einen Hebel betätigt, der in der Nähe der Rutsche angebracht ist. Die Betätigung der Wölbschieber erfolgt von der Bedienungsplattform aus. Die Entladung des Wagens erfolgt nach Öffnen der Schieber durch die Schwerkraft des Ladegutes. Für den Zugang zur Bedienungsplattform sind zwei Auftritte mit Gitterrosten (500 x 160 mm) vorhanden. Die Menge ist regulierbar - so wie es zum Beispiel beim Einschottern erforderlich ist.

Das Entfernen von Ladegutresten in der Be- oder Entladestraße ist nur durch leichte Gummihammerschläge auf die äußeren Behälterwandungen gestattet oder durch den Einsatz von Pressluftlanzen im Laderaum!

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: ANF Industrie (Frankreich)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in 2 Drehgestellen)
Länge über Puffer: 19.040 mm
Drehzapfenabstand: 14.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Größe der Beladeöffnung: 1.800 x 15.300 mm
Laderaum: 70 m³
Breite der festen Auslaufrutschen: 600 mm
Breite der schwenkbaren Auslaufrutschen: 476 mm
Wagenhöhe: 4.000 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Maximales Ladegewicht: 55,0 t (ab Streckenklasse C)
Eigengewicht: 25.000 kg
Drehgestell-Bauart: Y 25 Cs – 639
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bauart der Bremse: KE-GP (LL)
Bremssohle: IB 116
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV

Armin Schwarz 13.10.2025, 389 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 10/1, ISO1000, Brennweite: 40/1

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Offener Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung, hydraulischem Klappenverschlusssystem und 4 Radsätzen, der Gattung Falns 121, der DB Cargo AG, eingestellt als 81 80 6645 164-7 D-DB, am 28 Juli 2026 im Zugverband (Zugschluss) bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen (Sieg).

Gut abgestimmt: Die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich.

Der Wagenkasten besteht aus einem sattelförmigen Boden, den fest mit den Untergestell-Fachwerkträgern verbundenen Stirnwänden, den Seitenwänden, den vier an den Seitenwänden aufgehängten Entladeklappen (Seitenklappen) und dem Quersattel, der den Wagenkasten in zwei gleichgroße Kammern unterteilt.

Der sattelförmige Boden ist eine Fachwerkträger-Konstruktion in Segmentbauweise, deren Untergurte die Langträger und deren Obergurte den First unter dem Firstwinkel bilden. Die Sattelneigung beträgt 49° zur Waagerechten. Zwischen den Langträgern befinden sich die Hauptquerträger, Querträger sowie die Träger für die Druckluftbremseinrichtung und den Antrieb des Klappenverschlusses. Die Kopfstücke des Untergestells sind mit festen Druckanschlägen für die Aufnahme der Zugeinrichtung ausgeführt. Der vollständig geschweißte Wagenkasten wird durch Quersattel und mittlere Trennwand in zwei gleich große Kammern unterteilt.

Im unteren Bereich sind je Seite zwei große Auslauföffnungen vorgesehen, die durch stabile Seitenklappen geschlossen werden. Der Wagenkasten ist überwiegend durch Hohlprofile ausgesteift. Die Ecken sind durch große Eckfüllbleche ausgerundet. Für sämtliche Bleche wurde Werkstoff der Qualität S355J2G3 verwendet mit Ausnahme des oberen Saumeisens (QStE 500 N) sowie der Langträger der Sattelblechverstärkung (QStE 380). Das Öffnen und Schließen der Klappen erfolgt über einen hydraulisch angetriebenen Daumenwellenverschluss, der gegenüber den Vorgängerbauarten (z.B. Falns 183) sowohl im hydraulischen als auch im mechanischen Teil komplett überarbeitet und optimiert wurde.

Die vier Seitenklappen werden gleichzeitig geöffnet oder geschlossen. Das für die hydraulischen Einrichtungen benötigte Drucköl wird von einer Radsatzpumpe während der Fahrt (nach ca. 4 km Fahrweg mit mind. 10 km/h ist der Speicher aufgeladen) in einen Gasdruckspeicher gefördert. Zur Prüfung, ob die Klappen ordnungsgemäß verschlossen sind, dient eine in Wagenmitte auf beiden Seiten angebrachte Anzeigeeinrichtung (gelbe Signalscheiben). Diese Signalscheiben ragen über die Wagenseitenwand hinaus, wenn die Klappen nicht einwandfrei verschlossen und verriegelt sind.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 13.040 mm
Drehzapfenabstand: 7.700 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Länge der Beladeöffnung: 12.120 mm
Breite der Beladeöffnung: 1.812 mm
Laderaum: 90,0 m³
Länge einer Seitenklappe: 5.325 mm
Größter Seitenklappenausschlag: 4.000 mm
Klappenverschlusssystem: hydraulisch
Wagenhöhe: 4.307 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (leer) / 100 km/h (beladen)
Max. Ladegewichte: 58 t ab Streckenklasse C / 66,0 t ab D 3 
Max. Ladegewichte auf DB Netz: 59,0 t ab CM2 / 60,0 t ab CM3 (max.100 km/h)
Eigengewicht: 23.700 kg
Drehgestell-Bauart: 655/656
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE- GP (K)
Bremssohle: K-Sohle, Jurid 816 M
Intern. Verwendungsfähigkeit: Durch Sondervereinbarungen / G 2 / Für den Einsatz in Deutschland, Polen, Österreich und den Niederlanden zugelassen.
Offener Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung, hydraulischem Klappenverschlusssystem und 4 Radsätzen, der Gattung Falns 121, der DB Cargo AG, eingestellt als 81 80 6645 164-7 D-DB, am 28 Juli 2026 im Zugverband (Zugschluss) bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen (Sieg). Gut abgestimmt: Die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich. Der Wagenkasten besteht aus einem sattelförmigen Boden, den fest mit den Untergestell-Fachwerkträgern verbundenen Stirnwänden, den Seitenwänden, den vier an den Seitenwänden aufgehängten Entladeklappen (Seitenklappen) und dem Quersattel, der den Wagenkasten in zwei gleichgroße Kammern unterteilt. Der sattelförmige Boden ist eine Fachwerkträger-Konstruktion in Segmentbauweise, deren Untergurte die Langträger und deren Obergurte den First unter dem Firstwinkel bilden. Die Sattelneigung beträgt 49° zur Waagerechten. Zwischen den Langträgern befinden sich die Hauptquerträger, Querträger sowie die Träger für die Druckluftbremseinrichtung und den Antrieb des Klappenverschlusses. Die Kopfstücke des Untergestells sind mit festen Druckanschlägen für die Aufnahme der Zugeinrichtung ausgeführt. Der vollständig geschweißte Wagenkasten wird durch Quersattel und mittlere Trennwand in zwei gleich große Kammern unterteilt. Im unteren Bereich sind je Seite zwei große Auslauföffnungen vorgesehen, die durch stabile Seitenklappen geschlossen werden. Der Wagenkasten ist überwiegend durch Hohlprofile ausgesteift. Die Ecken sind durch große Eckfüllbleche ausgerundet. Für sämtliche Bleche wurde Werkstoff der Qualität S355J2G3 verwendet mit Ausnahme des oberen Saumeisens (QStE 500 N) sowie der Langträger der Sattelblechverstärkung (QStE 380). Das Öffnen und Schließen der Klappen erfolgt über einen hydraulisch angetriebenen Daumenwellenverschluss, der gegenüber den Vorgängerbauarten (z.B. Falns 183) sowohl im hydraulischen als auch im mechanischen Teil komplett überarbeitet und optimiert wurde. Die vier Seitenklappen werden gleichzeitig geöffnet oder geschlossen. Das für die hydraulischen Einrichtungen benötigte Drucköl wird von einer Radsatzpumpe während der Fahrt (nach ca. 4 km Fahrweg mit mind. 10 km/h ist der Speicher aufgeladen) in einen Gasdruckspeicher gefördert. Zur Prüfung, ob die Klappen ordnungsgemäß verschlossen sind, dient eine in Wagenmitte auf beiden Seiten angebrachte Anzeigeeinrichtung (gelbe Signalscheiben). Diese Signalscheiben ragen über die Wagenseitenwand hinaus, wenn die Klappen nicht einwandfrei verschlossen und verriegelt sind. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 13.040 mm Drehzapfenabstand: 7.700 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Länge der Beladeöffnung: 12.120 mm Breite der Beladeöffnung: 1.812 mm Laderaum: 90,0 m³ Länge einer Seitenklappe: 5.325 mm Größter Seitenklappenausschlag: 4.000 mm Klappenverschlusssystem: hydraulisch Wagenhöhe: 4.307 mm Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (leer) / 100 km/h (beladen) Max. Ladegewichte: 58 t ab Streckenklasse C / 66,0 t ab D 3 Max. Ladegewichte auf DB Netz: 59,0 t ab CM2 / 60,0 t ab CM3 (max.100 km/h) Eigengewicht: 23.700 kg Drehgestell-Bauart: 655/656 Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE- GP (K) Bremssohle: K-Sohle, Jurid 816 M Intern. Verwendungsfähigkeit: Durch Sondervereinbarungen / G 2 / Für den Einsatz in Deutschland, Polen, Österreich und den Niederlanden zugelassen.
Armin Schwarz

Vierachsiger offener Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem 81 80 6633 014-8 D-DB der Gattung Falns 181 der DB Cargo AG am 28 Juli 2026 im Zugverband (Zugschluss) bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen (Sieg).

Ab 2010 wurden 100 dieser Schüttgutwagen bei der ehemaligen Firma Romvag sa in Caracal/Rumänien (heute ARI - Astra Rail Industries, seit 2016 Tochter der Greenbrier) gebaut und an die DB Schenker geliefert.

Bei den Wagen ist die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich.

Diese Wagen sind weitgehend aus S355J2 (St 52-3) hergestellt. Bei Materialdicken unter 6 mm ist ein Cu-Zusatz berücksichtigt. Der Wagenkasten ist in Mischbauweise hergestellt. Ausführung des Wagenkastens (der mit dem Ladegut in Berührung kommende Bereich) einschließlich der Klappenbleche, sowie für die untere Abdichtung der Klappen die metallische Dichtleiste ist aus nichtrostendem Cr-Ni-Stahl X2CrNi12 (Werkstoff-Nr. 1.4003). Um das Anbacken von Ladegutresten zu vermeiden, sind Ecken im Laderaum vermieden worden. Es sind entsprechende Ausrundungen bzw. Eckbleche eingebaut. Der Wagenkasten ist für eine Radsatzlast 23,5 t ausgelegt.

Der Wagen ist mit einer energieautarken Speicherhydraulik (B&S) mit übergeordneter Sicherheitsstufe ausgerüstet, welche aus folgenden Hauptbauteilen besteht: Radsatzpumpe, Ölbehälter mit Ventilen, Kolbenspeicher, ein Betätigungszylinder und ein Verriegelungszylinder. Die Radsatzpumpe fördert Drucköl zum Kolbenspeicher (27 ltr.) Beim Erreichen des max. Betriebsdruckes von ca. 220 bar wird die Pumpe auf drucklosen Umlauf geschaltet. Wird die Hydraulikanlage z. B. über die Schaltwelle geschaltet, fließt Drucköl über das Steuerventil zum/durch den Verriegelungszylinder zum Betätigungszylinder. Die Klappen werden geöffnet bzw. geschlossen. (3,0 x auf–zu). Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig geöffnet und geschlossen. Die Betätigung kann mit einem Vierkantschlüssel vom Bunkersteg aus geschehen oder von der Bühne des Wagens aus über Hebel, die an der Stirnwand des Wagens angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand hat der Verschluss eine Übertotpunktstellung sowie zusätzlich eine mechanische Verriegelung. Diese Verriegelung (Entriegelung) wird über einen gedämpften Hydraulikzylinder und eine Rückholfeder betätigt. An diese Verriegelung ist eine Anzeige gekoppelt, die über ein Gestänge gelbe Signalscheiben betätigt. Diese zeigen im eingeschwenkten Zustand die ordnungsgemäße Verriegelung an.

TECHNISCHE DATEN der Falns 181:
Hersteller/Baujahr: Romvag sa in Caracal (Rumänien) / ab 2010
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 12.540 mm
Drehzapfenabstand: 7.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laderaum: 86,5 m³
Eigengewicht: 23.600 kg
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Max. Ladegewichte: 56 t ab Streckenklasse C 2 / 66 t ab D 3 
Max. Ladegewichte auf DB Netz: 56,0 t ab CM2 / 60,0 t ab CM3 (max.100 km/h)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE- GP-A (K)
Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810
Handbremse: teilweise
Intern. Verwendungsfähigkeit: Durch Sondervereinbarungen / G 2
Vierachsiger offener Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem 81 80 6633 014-8 D-DB der Gattung Falns 181 der DB Cargo AG am 28 Juli 2026 im Zugverband (Zugschluss) bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen (Sieg). Ab 2010 wurden 100 dieser Schüttgutwagen bei der ehemaligen Firma Romvag sa in Caracal/Rumänien (heute ARI - Astra Rail Industries, seit 2016 Tochter der Greenbrier) gebaut und an die DB Schenker geliefert. Bei den Wagen ist die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich. Diese Wagen sind weitgehend aus S355J2 (St 52-3) hergestellt. Bei Materialdicken unter 6 mm ist ein Cu-Zusatz berücksichtigt. Der Wagenkasten ist in Mischbauweise hergestellt. Ausführung des Wagenkastens (der mit dem Ladegut in Berührung kommende Bereich) einschließlich der Klappenbleche, sowie für die untere Abdichtung der Klappen die metallische Dichtleiste ist aus nichtrostendem Cr-Ni-Stahl X2CrNi12 (Werkstoff-Nr. 1.4003). Um das Anbacken von Ladegutresten zu vermeiden, sind Ecken im Laderaum vermieden worden. Es sind entsprechende Ausrundungen bzw. Eckbleche eingebaut. Der Wagenkasten ist für eine Radsatzlast 23,5 t ausgelegt. Der Wagen ist mit einer energieautarken Speicherhydraulik (B&S) mit übergeordneter Sicherheitsstufe ausgerüstet, welche aus folgenden Hauptbauteilen besteht: Radsatzpumpe, Ölbehälter mit Ventilen, Kolbenspeicher, ein Betätigungszylinder und ein Verriegelungszylinder. Die Radsatzpumpe fördert Drucköl zum Kolbenspeicher (27 ltr.) Beim Erreichen des max. Betriebsdruckes von ca. 220 bar wird die Pumpe auf drucklosen Umlauf geschaltet. Wird die Hydraulikanlage z. B. über die Schaltwelle geschaltet, fließt Drucköl über das Steuerventil zum/durch den Verriegelungszylinder zum Betätigungszylinder. Die Klappen werden geöffnet bzw. geschlossen. (3,0 x auf–zu). Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig geöffnet und geschlossen. Die Betätigung kann mit einem Vierkantschlüssel vom Bunkersteg aus geschehen oder von der Bühne des Wagens aus über Hebel, die an der Stirnwand des Wagens angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand hat der Verschluss eine Übertotpunktstellung sowie zusätzlich eine mechanische Verriegelung. Diese Verriegelung (Entriegelung) wird über einen gedämpften Hydraulikzylinder und eine Rückholfeder betätigt. An diese Verriegelung ist eine Anzeige gekoppelt, die über ein Gestänge gelbe Signalscheiben betätigt. Diese zeigen im eingeschwenkten Zustand die ordnungsgemäße Verriegelung an. TECHNISCHE DATEN der Falns 181: Hersteller/Baujahr: Romvag sa in Caracal (Rumänien) / ab 2010 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 12.540 mm Drehzapfenabstand: 7.500 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laderaum: 86,5 m³ Eigengewicht: 23.600 kg Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Max. Ladegewichte: 56 t ab Streckenklasse C 2 / 66 t ab D 3 Max. Ladegewichte auf DB Netz: 56,0 t ab CM2 / 60,0 t ab CM3 (max.100 km/h) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE- GP-A (K) Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810 Handbremse: teilweise Intern. Verwendungsfähigkeit: Durch Sondervereinbarungen / G 2
Armin Schwarz

Vierachsiger offener Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem 81 80 6633 014-8 D-DB der Gattung Falns 181 der DB Cargo AG am 28 Juli 2026 im Zugverband (Zugschluss) bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen (Sieg).

Ab 2010 wurden 100 dieser Schüttgutwagen bei der ehemaligen Firma Romvag sa in Caracal/Rumänien (heute ARI - Astra Rail Industries, seit 2016 Tochter der Greenbrier) gebaut und an die DB Schenker geliefert.

Bei den Wagen ist die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich.

Diese Wagen sind weitgehend aus S355J2 (St 52-3) hergestellt. Bei Materialdicken unter 6 mm ist ein Cu-Zusatz berücksichtigt. Der Wagenkasten ist in Mischbauweise hergestellt. Ausführung des Wagenkastens (der mit dem Ladegut in Berührung kommende Bereich) einschließlich der Klappenbleche, sowie für die untere Abdichtung der Klappen die metallische Dichtleiste ist aus nichtrostendem Cr-Ni-Stahl X2CrNi12 (Werkstoff-Nr. 1.4003). Um das Anbacken von Ladegutresten zu vermeiden, sind Ecken im Laderaum vermieden worden. Es sind entsprechende Ausrundungen bzw. Eckbleche eingebaut. Der Wagenkasten ist für eine Radsatzlast 23,5 t ausgelegt.

Der Wagen ist mit einer energieautarken Speicherhydraulik (B&S) mit übergeordneter Sicherheitsstufe ausgerüstet, welche aus folgenden Hauptbauteilen besteht: Radsatzpumpe, Ölbehälter mit Ventilen, Kolbenspeicher, ein Betätigungszylinder und ein Verriegelungszylinder. Die Radsatzpumpe fördert Drucköl zum Kolbenspeicher (27 ltr.) Beim Erreichen des max. Betriebsdruckes von ca. 220 bar wird die Pumpe auf drucklosen Umlauf geschaltet. Wird die Hydraulikanlage z. B. über die Schaltwelle geschaltet, fließt Drucköl über das Steuerventil zum/durch den Verriegelungszylinder zum Betätigungszylinder. Die Klappen werden geöffnet bzw. geschlossen. (3,0 x auf–zu). Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig geöffnet und geschlossen. Die Betätigung kann mit einem Vierkantschlüssel vom Bunkersteg aus geschehen oder von der Bühne des Wagens aus über Hebel, die an der Stirnwand des Wagens angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand hat der Verschluss eine Übertotpunktstellung sowie zusätzlich eine mechanische Verriegelung. Diese Verriegelung (Entriegelung) wird über einen gedämpften Hydraulikzylinder und eine Rückholfeder betätigt. An diese Verriegelung ist eine Anzeige gekoppelt, die über ein Gestänge gelbe Signalscheiben betätigt. Diese zeigen im eingeschwenkten Zustand die ordnungsgemäße Verriegelung an.

TECHNISCHE DATEN der Falns 181:
Hersteller/Baujahr: Romvag sa in Caracal (Rumänien) / ab 2010
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 12.540 mm
Drehzapfenabstand: 7.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laderaum: 86,5 m³
Eigengewicht: 23.600 kg
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Max. Ladegewichte: 56 t ab Streckenklasse C 2 / 66 t ab D 3 
Max. Ladegewichte auf DB Netz: 56,0 t ab CM2 / 60,0 t ab CM3 (max.100 km/h)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Bremse: KE- GP-A (K)
Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810
Handbremse: teilweise
Intern. Verwendungsfähigkeit: Durch Sondervereinbarungen / G 2
Vierachsiger offener Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung und hydraulischem Klappenverschlusssystem 81 80 6633 014-8 D-DB der Gattung Falns 181 der DB Cargo AG am 28 Juli 2026 im Zugverband (Zugschluss) bei einer Zugdurchfahrt in Kirchen (Sieg). Ab 2010 wurden 100 dieser Schüttgutwagen bei der ehemaligen Firma Romvag sa in Caracal/Rumänien (heute ARI - Astra Rail Industries, seit 2016 Tochter der Greenbrier) gebaut und an die DB Schenker geliefert. Bei den Wagen ist die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich. Diese Wagen sind weitgehend aus S355J2 (St 52-3) hergestellt. Bei Materialdicken unter 6 mm ist ein Cu-Zusatz berücksichtigt. Der Wagenkasten ist in Mischbauweise hergestellt. Ausführung des Wagenkastens (der mit dem Ladegut in Berührung kommende Bereich) einschließlich der Klappenbleche, sowie für die untere Abdichtung der Klappen die metallische Dichtleiste ist aus nichtrostendem Cr-Ni-Stahl X2CrNi12 (Werkstoff-Nr. 1.4003). Um das Anbacken von Ladegutresten zu vermeiden, sind Ecken im Laderaum vermieden worden. Es sind entsprechende Ausrundungen bzw. Eckbleche eingebaut. Der Wagenkasten ist für eine Radsatzlast 23,5 t ausgelegt. Der Wagen ist mit einer energieautarken Speicherhydraulik (B&S) mit übergeordneter Sicherheitsstufe ausgerüstet, welche aus folgenden Hauptbauteilen besteht: Radsatzpumpe, Ölbehälter mit Ventilen, Kolbenspeicher, ein Betätigungszylinder und ein Verriegelungszylinder. Die Radsatzpumpe fördert Drucköl zum Kolbenspeicher (27 ltr.) Beim Erreichen des max. Betriebsdruckes von ca. 220 bar wird die Pumpe auf drucklosen Umlauf geschaltet. Wird die Hydraulikanlage z. B. über die Schaltwelle geschaltet, fließt Drucköl über das Steuerventil zum/durch den Verriegelungszylinder zum Betätigungszylinder. Die Klappen werden geöffnet bzw. geschlossen. (3,0 x auf–zu). Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig geöffnet und geschlossen. Die Betätigung kann mit einem Vierkantschlüssel vom Bunkersteg aus geschehen oder von der Bühne des Wagens aus über Hebel, die an der Stirnwand des Wagens angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand hat der Verschluss eine Übertotpunktstellung sowie zusätzlich eine mechanische Verriegelung. Diese Verriegelung (Entriegelung) wird über einen gedämpften Hydraulikzylinder und eine Rückholfeder betätigt. An diese Verriegelung ist eine Anzeige gekoppelt, die über ein Gestänge gelbe Signalscheiben betätigt. Diese zeigen im eingeschwenkten Zustand die ordnungsgemäße Verriegelung an. TECHNISCHE DATEN der Falns 181: Hersteller/Baujahr: Romvag sa in Caracal (Rumänien) / ab 2010 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 12.540 mm Drehzapfenabstand: 7.500 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laderaum: 86,5 m³ Eigengewicht: 23.600 kg Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Max. Ladegewichte: 56 t ab Streckenklasse C 2 / 66 t ab D 3 Max. Ladegewichte auf DB Netz: 56,0 t ab CM2 / 60,0 t ab CM3 (max.100 km/h) Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m Bremse: KE- GP-A (K) Bremssohle: K-Sohle, Cosid 810 Handbremse: teilweise Intern. Verwendungsfähigkeit: Durch Sondervereinbarungen / G 2
Armin Schwarz

2 x sechsachsige offene und kurzgekuppelte Drehgestell-Schüttgut-Wageneinheit für den Erztransport mit schlagartiger Schwerkraftentladung, hydraulischem Klappenverschlusssystem und automatischer Kupplung, 81 80 6861 661-9 D-DB der Gattung Falrrs 152.2 der DB Cargo AG, am 18. Juni 2017, im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Koblenz-Lützel in Richtung Norden (Köln).

Der Falrrs 152 ist eine kurzgekuppelte Wageneinheit aus zwei mit einer Kuppelstange verbundenen Wagen der Bauart Faals 151 und ist an den Enden mit automatischer Kupplung C-Akw ausgestattet, sie haben keine Seitenpuffer. Diese Wagen der 3. Bauserie (6861 625 bis 673) wurden 2011/2012 von Tatravagónka a.s. in Poprad (Slowakei) gebaut. Die 1. und 2. Bauserie wurden noch bei der LRS (ex DB Werk Leipzig-Engelsdorf) hergestellt.

Anhand der Anschriften, rechts am Wagen sieht am sofort das diese Wagen, folgende Eigenschaften haben:
O = Radsatzlast größer 22,5 t (hier 25 t)
H = Hydraulische Klappensteuerung
200,5 t im Kreis = Tragfähigkeit 200,5 t
Unten rechts das Dreieck = Automatische Kupplung

Der Wagen ist für die Beförderung von Eisenerzen zu einem mit besonderen Entladeeinrichtungen (Tiefbunkern) versehenen Hüttenwerk vorgesehen. Die Beladung erfolgt durch Aufschütten von oben. Er ist jedoch auch für die Beförderung von anderen Schüttgütern mit hohen spezifischen Gewichten verwendbar. Es sind jeweils 2 Wagen mittels einer Kuppelstange fest miteinander zu einer Einheit verbunden. Die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich.

Der Wagenkasten besteht aus dem sattelförmigen Boden, den fest mit den Untergestell-Fachwerkträgern verbundenen Stirnwänden, den Seitenwänden, den vier an den Seitenwänden angelenkten Entladeklappen und dem Quersattel, der den Wagenkasten in zwei gleich große Kammern unterteilt. Die Sattelneigung beträgt 49°. Zwischen den Langträgern befinden sich die Hauptquerträger, die Träger für die Druckluftbremseinrichtung und für die Lagerung der Hauptverschlusswellen sowie an beiden Wagenenden die Tragkonstruktion für die Aufnahme der automatischen Kupplung C-Akv. Der Werkstoff für die Kasten- und Sattelbleche besteht aus S355J2G3Cu (St52-3 Cu), derjenige für die Langträger aus QSt 380.

Das Öffnen und Schließen der Klappen erfolgt durch einen hydraulisch angetriebenen Daumenwellenverschluss. Zur Prüfung, ob die Klappen ordnungsgemäß verschlossen sind, dient die in Wagenmitte angeordnete Anzeigeeinrichtung mit gelber Signalscheibe. Diese ragt über die Seitenwand hinaus, wenn die Klappen nicht einwandfrei verriegelt sind.

Das Drucköl wird von der Radsatzpumpe in einem Hydrokolbenspeicher mit einem maximalen Betriebsdruck von 220 bar gegen den Druck hochgespannten Stickstoffs gefördert. Der Ladungszustand wird durch eine wegeabhängige Umschalteinrichtung im Speicher gesteuert, die bei gefülltem Speicher die Pumpe auf drucklosen Umlauf schaltet. Zur Betätigung der Klappen wird das gespeicherte Drucköl über die von Hand betätigten Steuerventile den zwei Betätigungszylindern, die in der Mitte des Wagens angeordnet sind und auf je eine Hauptverschlusswelle wirken, zugeführt.

Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig betätigt. Die dafür vorgesehenen Einrichtungen für die Bedienung mit einem langstieligen Vierkantschlüssel nach DIN 25 255 ist an der Stirnwand des bühnenseitigen Wagenendes angebracht. Bei drucklosem Speicher ermöglichen eine Handpumpe sowie entsprechende Bedienhebel eine Notbetätigung der Klappen von der Wagenbühne aus.

Um die geforderte hohe Bremsleistung realisieren zu können, sind die Wagen mit Verbundstoffsohlen (Becorit) ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: 1. und 2. Bauserie LRS (ex DB Werk Leipzig-Engelsdorf), 3. Bauserie Tatravagónka Poprad
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 2 x 6
Länge über Puffer: 30.170 mm (2 x 15.085 mm)
Drehzapfenabstände: 8.000 / 7.050 / 8.000 mm
Achsabstand im Drehgestell (je): 3.400 mm (2x 1.700 mm)
Laufraddurchmesser: 920 mm (neu)
Drehgestelltyp: BA715/BA716
Max. Achslast: 25,0 t
Beladeöffnung: 2 × 2.238 x12.760 mm
Länge der Entladeöffnung: 5.050 mm (je Klappe) = 2 x 10.710 mm
Laderaum: 140 m³ (2 x 70 m³)
Eigengewicht: ca. 70 t (2 x 35 t)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer)
Max. Ladegewichte: 140 t ab Streckenklasse D4 / DB 170 t ab Streckenklasse CE
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m (ladungsabhängig)
Bremse: KE-GP-A
Bremssohle: Becorit 929-1 bzw. Cosid 810 ab 3. Serie
Art der Lastabbremsung: automatisch
Handbremse: von der Bühne bedienbar
Automatische Kupplung: UIC-AK 69e bzw. C-Akv (3. Serie)
Intern. Verwendungsfähigkeit: Nein, Zulassung Deutschland und Niederlande
Bemerkung: Eine Wageneinheit ist gleichmäßig zu beladen.

Quellen: DB Cargo, dybas.de, Tatravagónka. und Anschriften
Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit!
Stand: Dezember 2025
2 x sechsachsige offene und kurzgekuppelte Drehgestell-Schüttgut-Wageneinheit für den Erztransport mit schlagartiger Schwerkraftentladung, hydraulischem Klappenverschlusssystem und automatischer Kupplung, 81 80 6861 661-9 D-DB der Gattung Falrrs 152.2 der DB Cargo AG, am 18. Juni 2017, im Zugverband bei einer Zugdurchfahrt in Koblenz-Lützel in Richtung Norden (Köln). Der Falrrs 152 ist eine kurzgekuppelte Wageneinheit aus zwei mit einer Kuppelstange verbundenen Wagen der Bauart Faals 151 und ist an den Enden mit automatischer Kupplung C-Akw ausgestattet, sie haben keine Seitenpuffer. Diese Wagen der 3. Bauserie (6861 625 bis 673) wurden 2011/2012 von Tatravagónka a.s. in Poprad (Slowakei) gebaut. Die 1. und 2. Bauserie wurden noch bei der LRS (ex DB Werk Leipzig-Engelsdorf) hergestellt. Anhand der Anschriften, rechts am Wagen sieht am sofort das diese Wagen, folgende Eigenschaften haben: O = Radsatzlast größer 22,5 t (hier 25 t) H = Hydraulische Klappensteuerung 200,5 t im Kreis = Tragfähigkeit 200,5 t Unten rechts das Dreieck = Automatische Kupplung Der Wagen ist für die Beförderung von Eisenerzen zu einem mit besonderen Entladeeinrichtungen (Tiefbunkern) versehenen Hüttenwerk vorgesehen. Die Beladung erfolgt durch Aufschütten von oben. Er ist jedoch auch für die Beförderung von anderen Schüttgütern mit hohen spezifischen Gewichten verwendbar. Es sind jeweils 2 Wagen mittels einer Kuppelstange fest miteinander zu einer Einheit verbunden. Die gleichzeitige Öffnung bzw. Schließung aller vier Klappen wird durch Betätigen eines Steuerventils entweder von der Wagenbühne oder vom Bunkersteg aus mit einem speziellen langstieligen Vierkantschlüssel möglich. Der Wagenkasten besteht aus dem sattelförmigen Boden, den fest mit den Untergestell-Fachwerkträgern verbundenen Stirnwänden, den Seitenwänden, den vier an den Seitenwänden angelenkten Entladeklappen und dem Quersattel, der den Wagenkasten in zwei gleich große Kammern unterteilt. Die Sattelneigung beträgt 49°. Zwischen den Langträgern befinden sich die Hauptquerträger, die Träger für die Druckluftbremseinrichtung und für die Lagerung der Hauptverschlusswellen sowie an beiden Wagenenden die Tragkonstruktion für die Aufnahme der automatischen Kupplung C-Akv. Der Werkstoff für die Kasten- und Sattelbleche besteht aus S355J2G3Cu (St52-3 Cu), derjenige für die Langträger aus QSt 380. Das Öffnen und Schließen der Klappen erfolgt durch einen hydraulisch angetriebenen Daumenwellenverschluss. Zur Prüfung, ob die Klappen ordnungsgemäß verschlossen sind, dient die in Wagenmitte angeordnete Anzeigeeinrichtung mit gelber Signalscheibe. Diese ragt über die Seitenwand hinaus, wenn die Klappen nicht einwandfrei verriegelt sind. Das Drucköl wird von der Radsatzpumpe in einem Hydrokolbenspeicher mit einem maximalen Betriebsdruck von 220 bar gegen den Druck hochgespannten Stickstoffs gefördert. Der Ladungszustand wird durch eine wegeabhängige Umschalteinrichtung im Speicher gesteuert, die bei gefülltem Speicher die Pumpe auf drucklosen Umlauf schaltet. Zur Betätigung der Klappen wird das gespeicherte Drucköl über die von Hand betätigten Steuerventile den zwei Betätigungszylindern, die in der Mitte des Wagens angeordnet sind und auf je eine Hauptverschlusswelle wirken, zugeführt. Es werden alle 4 Klappen gleichzeitig betätigt. Die dafür vorgesehenen Einrichtungen für die Bedienung mit einem langstieligen Vierkantschlüssel nach DIN 25 255 ist an der Stirnwand des bühnenseitigen Wagenendes angebracht. Bei drucklosem Speicher ermöglichen eine Handpumpe sowie entsprechende Bedienhebel eine Notbetätigung der Klappen von der Wagenbühne aus. Um die geforderte hohe Bremsleistung realisieren zu können, sind die Wagen mit Verbundstoffsohlen (Becorit) ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: 1. und 2. Bauserie LRS (ex DB Werk Leipzig-Engelsdorf), 3. Bauserie Tatravagónka Poprad Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 2 x 6 Länge über Puffer: 30.170 mm (2 x 15.085 mm) Drehzapfenabstände: 8.000 / 7.050 / 8.000 mm Achsabstand im Drehgestell (je): 3.400 mm (2x 1.700 mm) Laufraddurchmesser: 920 mm (neu) Drehgestelltyp: BA715/BA716 Max. Achslast: 25,0 t Beladeöffnung: 2 × 2.238 x12.760 mm Länge der Entladeöffnung: 5.050 mm (je Klappe) = 2 x 10.710 mm Laderaum: 140 m³ (2 x 70 m³) Eigengewicht: ca. 70 t (2 x 35 t) Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (beladen) / 120 km/h (leer) Max. Ladegewichte: 140 t ab Streckenklasse D4 / DB 170 t ab Streckenklasse CE Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m (ladungsabhängig) Bremse: KE-GP-A Bremssohle: Becorit 929-1 bzw. Cosid 810 ab 3. Serie Art der Lastabbremsung: automatisch Handbremse: von der Bühne bedienbar Automatische Kupplung: UIC-AK 69e bzw. C-Akv (3. Serie) Intern. Verwendungsfähigkeit: Nein, Zulassung Deutschland und Niederlande Bemerkung: Eine Wageneinheit ist gleichmäßig zu beladen. Quellen: DB Cargo, dybas.de, Tatravagónka. und Anschriften Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit! Stand: Dezember 2025
Armin Schwarz