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Das ist der neue Klimaschutz am Westerwald....

(ID 879997)


Das ist der neue Klimaschutz am Westerwald....
Zwei der drei neuen zweiteiligen Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) sind am 30 April 2025 in Betzdorf/Sieg abgestellt. Links der 563 801/563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB) und rechts daneben der 563 803/563 903 (94 80 0563 803-6 D-HEB / 94 80 0563 903-4 D-HEB)

Die beiden zweiteiligen SIEMENS Mireo Plus B wurden 2024 von SIEMENS in Krefeld gebaut. 

Auszug aus der Pressemitteilung der HLB:
Alternative Antriebe im Norden von Rheinland-Pfalz: Durchbruch beim Pilotprojekt mit Batteriezügen im Westerwald / Zuschlag an Siemens Mobility für Mireo Plus B Fahrzeuge

Als Aufgabenträger für den Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz setzt sich der SPNV-Nord gemeinsam mit seinen Projektpartnern von Bund, Land und Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für den Einsatz von alternativen Antrieben als Abkehr vom Dieselbetrieb ein.

Dabei konnte bereits im letzten Jahr für die Beschaffung der Fahrzeuge eine Unterstützung aus dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) für alternative Antriebe gewonnen werden.

Als Besonderheit sollen im SPNV-Nord erstmalig die beiden Antriebstechnologien für die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs, Wasserstoff und Batterieelektrik, nebeneinander im mehrjährigen Fahrgastbetrieb zum Einsatz kommen mit einer vollständigen Rückfallebene mit Dieselfahrzeugen.

Das betrifft auch den Pilotbetrieb mit drei batterie-elektrischen Fahrzeugen im Westerwald, der zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 geplant ist. Dieser sieht einen Fahrzeugeinsatz auf der RB 90 Limburg – Au – Siegen (Oberwesterwaldbahn und Siegstrecke) und auf der RB 29 Limburg – Siershahn (Unterwesterwaldbahn) durch die Hessische Landesbahn (HLB) vor. Bei diesem Pilotprojekt wurde jüngst ein wichtiger Durchbruch erzielt:

Als Ergebnis der von der HLB dafür durchgeführten Fahrzeugausschreibung hat Siemens Mobility jetzt den Zuschlag für drei zweiteilige Mireo Plus B Batteriezüge erhalten. Das Fahrzeug mit seiner hohen Antriebsleistung ist für den anspruchsvollen Einsatz im Westerwald bestens geeignet. Der geplante Einsatz der drei Batteriezüge auf den Linien RB 90 und RB 29 umfasst eine Jahresfahrleistung von fast 400.000 Zug-km und ersetzt drei Dieselfahrzeuge. Da die HLB emissionsfreien Bahnstrom bezieht, werden jährlich fast 1.150 Tonnen CO2 eingespart. Der Betrieb der Batteriefahrzeuge erfordert keine neue Infrastruktur, denn die Wendezeiten in Limburg von über 20 Minuten auf der RB 29 werden für die Aufladung der Fahrzeuge ausreichend sein. Bei den auf der RB 90 verkehrenden Batteriefahrzeugen erfolgt dies im elektrifizierten Abschnitt zwischen Au und Siegen. Die Oberwesterwaldbahn (Limburg – Au) ist mit der Länge von rund 75 km und der zu überwindende Höhe von ca. 350 m derzeit in Deutschland die anspruchsvollste Strecke für den vorgesehenen Einsatz von Batteriezügen.

Die Ausschreibung der Batteriefahrzeuge war so ausgestaltet, dass die Hersteller die Möglichkeit hatten, die Fahrzeuge in laufende Bestellungen zu integrieren, so dass eine schnelle Lieferzeit in Aussicht gestellt wurde.

Siemens Mobility baut für den Einsatz im Westerwald drei zweiteilige Mireo Plus B Batteriezüge, die durch jeweils drei Türen pro Seite einen schnellen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Die Züge verfügen für den Betrieb unter Oberleitung und zum Aufladen der Batterien über einen Stromabnehmer und verkehren auf den nicht-elektrifizierten Strecken im Batteriebetrieb. Die geräumigen Fahrzeuge bieten den Fahrgästen 126 Sitzplätze und 156 Stehplätze und sind mit einer speziellen Einstiegshilfe ausgestattet, die mobilitätseingeschränkten Menschen das Bahnfahren erleichtert.

Die neuen Batteriezüge werden auf der Oberwesterwaldbahn Limburg – Altenkirchen - Au - Siegen, und auf der Unterwesterwaldbahn zwischen Limburg – Montabaur – Siershahn unterwegs sein. Die Strecke der OWB beträgt ca. 115 km, davon sind ca. 75 km ohne Fahrdraht. Es ist vorgesehen die Züge in Limburg und auf dem Teilabschnitt Au – Siegen nachzuladen. Auf der UWB beträgt die nicht elektrifizierte Strecke ca. 35 km. Damit ist ein Zugbetrieb hin und zurück ohne Nachladen möglich. Insgesamt werden die Züge über 50 Bahnhöfe anfahren.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo’-2’-Bo’
Fahrzeuglänge über Kupplung: 46.560 mm
Drehzapfenanstand: 2 x 17.930 mm
Anzahl der Türen je Seite: 3
Installierte Leistung: 1.700 kW
Leistungsübertragung: elektrisch
Motoren: 2 Drehstrom-Asynchronmotoren
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h 
Kupplung: Mittelpufferkupplung Schaku Typ 10
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 150 m (Normal) / R 100 m (Werkstatt)

Ein kleiner Nachteil gegenüber den LINT-Dieseltriebzügen ist mir aufgefallen, die Gesamt-Fensterfläche ist geringer. Ich bin aber sehr gespannt auf den Betriebseinsatz und wie es läuft.

Das ist der neue Klimaschutz am Westerwald....
Zwei der drei neuen zweiteiligen Hybridtriebzüge (E/Akku) der BR 563 vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) sind am 30 April 2025 in Betzdorf/Sieg abgestellt. Links der 563 801/563 901 (94 80 0563 801-0 D-HEB / 94 80 0563 901-8 D-HEB) und rechts daneben der 563 803/563 903 (94 80 0563 803-6 D-HEB / 94 80 0563 903-4 D-HEB)

Die beiden zweiteiligen SIEMENS Mireo Plus B wurden 2024 von SIEMENS in Krefeld gebaut.

Auszug aus der Pressemitteilung der HLB:
Alternative Antriebe im Norden von Rheinland-Pfalz: Durchbruch beim Pilotprojekt mit Batteriezügen im Westerwald / Zuschlag an Siemens Mobility für Mireo Plus B Fahrzeuge

Als Aufgabenträger für den Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz setzt sich der SPNV-Nord gemeinsam mit seinen Projektpartnern von Bund, Land und Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für den Einsatz von alternativen Antrieben als Abkehr vom Dieselbetrieb ein.

Dabei konnte bereits im letzten Jahr für die Beschaffung der Fahrzeuge eine Unterstützung aus dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) für alternative Antriebe gewonnen werden.

Als Besonderheit sollen im SPNV-Nord erstmalig die beiden Antriebstechnologien für die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs, Wasserstoff und Batterieelektrik, nebeneinander im mehrjährigen Fahrgastbetrieb zum Einsatz kommen mit einer vollständigen Rückfallebene mit Dieselfahrzeugen.

Das betrifft auch den Pilotbetrieb mit drei batterie-elektrischen Fahrzeugen im Westerwald, der zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 geplant ist. Dieser sieht einen Fahrzeugeinsatz auf der RB 90 Limburg – Au – Siegen (Oberwesterwaldbahn und Siegstrecke) und auf der RB 29 Limburg – Siershahn (Unterwesterwaldbahn) durch die Hessische Landesbahn (HLB) vor. Bei diesem Pilotprojekt wurde jüngst ein wichtiger Durchbruch erzielt:

Als Ergebnis der von der HLB dafür durchgeführten Fahrzeugausschreibung hat Siemens Mobility jetzt den Zuschlag für drei zweiteilige Mireo Plus B Batteriezüge erhalten. Das Fahrzeug mit seiner hohen Antriebsleistung ist für den anspruchsvollen Einsatz im Westerwald bestens geeignet. Der geplante Einsatz der drei Batteriezüge auf den Linien RB 90 und RB 29 umfasst eine Jahresfahrleistung von fast 400.000 Zug-km und ersetzt drei Dieselfahrzeuge. Da die HLB emissionsfreien Bahnstrom bezieht, werden jährlich fast 1.150 Tonnen CO2 eingespart. Der Betrieb der Batteriefahrzeuge erfordert keine neue Infrastruktur, denn die Wendezeiten in Limburg von über 20 Minuten auf der RB 29 werden für die Aufladung der Fahrzeuge ausreichend sein. Bei den auf der RB 90 verkehrenden Batteriefahrzeugen erfolgt dies im elektrifizierten Abschnitt zwischen Au und Siegen. Die Oberwesterwaldbahn (Limburg – Au) ist mit der Länge von rund 75 km und der zu überwindende Höhe von ca. 350 m derzeit in Deutschland die anspruchsvollste Strecke für den vorgesehenen Einsatz von Batteriezügen.

Die Ausschreibung der Batteriefahrzeuge war so ausgestaltet, dass die Hersteller die Möglichkeit hatten, die Fahrzeuge in laufende Bestellungen zu integrieren, so dass eine schnelle Lieferzeit in Aussicht gestellt wurde.

Siemens Mobility baut für den Einsatz im Westerwald drei zweiteilige Mireo Plus B Batteriezüge, die durch jeweils drei Türen pro Seite einen schnellen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Die Züge verfügen für den Betrieb unter Oberleitung und zum Aufladen der Batterien über einen Stromabnehmer und verkehren auf den nicht-elektrifizierten Strecken im Batteriebetrieb. Die geräumigen Fahrzeuge bieten den Fahrgästen 126 Sitzplätze und 156 Stehplätze und sind mit einer speziellen Einstiegshilfe ausgestattet, die mobilitätseingeschränkten Menschen das Bahnfahren erleichtert.

Die neuen Batteriezüge werden auf der Oberwesterwaldbahn Limburg – Altenkirchen - Au - Siegen, und auf der Unterwesterwaldbahn zwischen Limburg – Montabaur – Siershahn unterwegs sein. Die Strecke der OWB beträgt ca. 115 km, davon sind ca. 75 km ohne Fahrdraht. Es ist vorgesehen die Züge in Limburg und auf dem Teilabschnitt Au – Siegen nachzuladen. Auf der UWB beträgt die nicht elektrifizierte Strecke ca. 35 km. Damit ist ein Zugbetrieb hin und zurück ohne Nachladen möglich. Insgesamt werden die Züge über 50 Bahnhöfe anfahren.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge: Bo’-2’-Bo’
Fahrzeuglänge über Kupplung: 46.560 mm
Drehzapfenanstand: 2 x 17.930 mm
Anzahl der Türen je Seite: 3
Installierte Leistung: 1.700 kW
Leistungsübertragung: elektrisch
Motoren: 2 Drehstrom-Asynchronmotoren
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Kupplung: Mittelpufferkupplung Schaku Typ 10
kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 150 m (Normal) / R 100 m (Werkstatt)

Ein kleiner Nachteil gegenüber den LINT-Dieseltriebzügen ist mir aufgefallen, die Gesamt-Fensterfläche ist geringer. Ich bin aber sehr gespannt auf den Betriebseinsatz und wie es läuft.

Armin Schwarz 02.05.2025, 472 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/60, Blende: 10/1, ISO100, Brennweite: 50/1

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Der VT 257 (95 80 0648 157-5 D-HEB / 95 80 0648 657-4 D-HEB) ein Dieseltriebzug vom Typ Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), ex Vectus VT 257, fährt am 16 Oktober 2026, als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  (Siegen - Betzdorf/Sieg - Au/Sieg - Altenkirchen/Westerwald – Limburg/Lahn), vom Bahnhof Kirchen/Sieg weiter in Richtung Betzdorf.

Der LINT 41 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter –Watenstedt unter der Fabriknummer 1188-007 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.
Der VT 257 (95 80 0648 157-5 D-HEB / 95 80 0648 657-4 D-HEB) ein Dieseltriebzug vom Typ Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), ex Vectus VT 257, fährt am 16 Oktober 2026, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Siegen - Betzdorf/Sieg - Au/Sieg - Altenkirchen/Westerwald – Limburg/Lahn), vom Bahnhof Kirchen/Sieg weiter in Richtung Betzdorf. Der LINT 41 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter –Watenstedt unter der Fabriknummer 1188-007 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.
Armin Schwarz

Bahnalltag in Deutschland:
Wir wollten auf die InnoTrans 2026 in Berlin, eine Unterkunft hatten wir in Brandenburg an der Havel gefunden, so ging es am 22 September 2026 frühmorgens los. Eigentlich sollte unsere Reise von Betzdorf über Siegen, Dortmund und Berlin nach Brandenburg gehen. Doch bereits am 16. September 2026 bekamen wir die Nachricht: Dass die Fahrt über Dortmund nicht möglich sei (Ruhr-Sieg-Strecke war noch weiter gesperrt). Wir hatten Sparpreis mit Zugbindung, diese war nun aufgehoben und so wählten wir die Route über Frankfurt und Berlin nach Brandenburg.

Um 4:24 Uhr fuhren wir mit der RB 90 in Betzdorf/Sieg los, im Hbf Siegen ging es um 04:58 mit dem RE 99 Siegen Hbf los, der eigentlich um 6:40 Uhr in Frankfurt (Main)Hbf ankommen sollte. Bis kurz vor Ehringshausen (Kr Wetzlar) lief alles normal, dann kam die Durchsage vom Lokführer: „Es gibt Probleme an der Strecke, so würde es etwas dauern“. Ca. 20 Minuten später kam dann die Durchsage: „Wegen einem Defekt an einer Weiche kann ich nicht weiterfahren, wann ist auch noch ungewiss. Steigen Sie bitte aus und gehen auf gegenüberliegende Gleis, aber nicht über die Gleise, dort kommt gleich der RB 40, mit ihm kommen sie dann nach Frankfurt. So wir nun über die sehr komplizierte und lange Unterführung zum anderen Gleis. Wo wir dann lange in der kälte standen und auf den RB 40 warteten. Dann kam über den Außenlautsprecher die Durchsage: Entschuldigung, mit dem RB 40 wird es noch was dauern, der rückwertige Fahrdienstleiter hat den Zug auf unserem Gleis weiterfahren lassen, ist uns aufgelaufen und nun muss der Zug erstmal wieder zurücksetzen. Sie können aber gerne in unseren Zug zurückkommen um sich aufzuwärmen.“ Alles blieb erst noch hier am anderen Bahnsteig in der Kälte. Später machte der Lokführer die Durchsage über den Außenlautsprecher: „Kommen sie wieder rüber in unseren Zug und wärmen sich auf, wenn der andere Zug kommt, dann halte ich den solange auf bis sie drin sind. Außerdem arbeitet nun ein Techniker an der Behebung der Störung“ Den RB 40 konnten wir nicht sehen, aber nach eineinhalb Stunden um 7:10 Uhr ging es dann mit dem RE 99 weiter. Der Lokführer teilte uns mit das der Defekt behoben sei und wir so weiterfahren könnten, er wüsste aber noch nicht wie weit. Später sagte er dann durch das er die Anweisung von der HLB Leitstelle bekommen hätte den Zug nur bis Friedberg (Hessen) zufahren, wo dann unsere Zug endete (gebrochen würde). Von dort müssten wir dann mit einem anderen Zug nach Frankfurt fahren. Um 7:57 erreichten wir denn so Friedberg. Um 8:10 Uhr ging es dann von Friedberg, mit dem HLB ET 264 als RB 41, weiter nach Frankfurt am Main Hbf, wo wir dann mit 2 Stunden Verspätung, um 8:40 Uhr endgültig ankamen.

Eine entsprechende alternative ICE-Verbindung nach Berlin hatten wir dann schnell gefunden, aber vorher war noch etwas Zeit für einen Kaffee. 

Das Bild zeigt zwei gekuppelte Stadler Flirt (BR 427) der HLB als RE 99 „Main-Sieg-Express“ nach Frankfurt(Main)Hbf am 22 September 2026 im Bahnhof Ehringshausen (Kr Wetzlar). Die HLB trug aber keine Schuld an der Verspätung.
Bahnalltag in Deutschland: Wir wollten auf die InnoTrans 2026 in Berlin, eine Unterkunft hatten wir in Brandenburg an der Havel gefunden, so ging es am 22 September 2026 frühmorgens los. Eigentlich sollte unsere Reise von Betzdorf über Siegen, Dortmund und Berlin nach Brandenburg gehen. Doch bereits am 16. September 2026 bekamen wir die Nachricht: Dass die Fahrt über Dortmund nicht möglich sei (Ruhr-Sieg-Strecke war noch weiter gesperrt). Wir hatten Sparpreis mit Zugbindung, diese war nun aufgehoben und so wählten wir die Route über Frankfurt und Berlin nach Brandenburg. Um 4:24 Uhr fuhren wir mit der RB 90 in Betzdorf/Sieg los, im Hbf Siegen ging es um 04:58 mit dem RE 99 Siegen Hbf los, der eigentlich um 6:40 Uhr in Frankfurt (Main)Hbf ankommen sollte. Bis kurz vor Ehringshausen (Kr Wetzlar) lief alles normal, dann kam die Durchsage vom Lokführer: „Es gibt Probleme an der Strecke, so würde es etwas dauern“. Ca. 20 Minuten später kam dann die Durchsage: „Wegen einem Defekt an einer Weiche kann ich nicht weiterfahren, wann ist auch noch ungewiss. Steigen Sie bitte aus und gehen auf gegenüberliegende Gleis, aber nicht über die Gleise, dort kommt gleich der RB 40, mit ihm kommen sie dann nach Frankfurt. So wir nun über die sehr komplizierte und lange Unterführung zum anderen Gleis. Wo wir dann lange in der kälte standen und auf den RB 40 warteten. Dann kam über den Außenlautsprecher die Durchsage: Entschuldigung, mit dem RB 40 wird es noch was dauern, der rückwertige Fahrdienstleiter hat den Zug auf unserem Gleis weiterfahren lassen, ist uns aufgelaufen und nun muss der Zug erstmal wieder zurücksetzen. Sie können aber gerne in unseren Zug zurückkommen um sich aufzuwärmen.“ Alles blieb erst noch hier am anderen Bahnsteig in der Kälte. Später machte der Lokführer die Durchsage über den Außenlautsprecher: „Kommen sie wieder rüber in unseren Zug und wärmen sich auf, wenn der andere Zug kommt, dann halte ich den solange auf bis sie drin sind. Außerdem arbeitet nun ein Techniker an der Behebung der Störung“ Den RB 40 konnten wir nicht sehen, aber nach eineinhalb Stunden um 7:10 Uhr ging es dann mit dem RE 99 weiter. Der Lokführer teilte uns mit das der Defekt behoben sei und wir so weiterfahren könnten, er wüsste aber noch nicht wie weit. Später sagte er dann durch das er die Anweisung von der HLB Leitstelle bekommen hätte den Zug nur bis Friedberg (Hessen) zufahren, wo dann unsere Zug endete (gebrochen würde). Von dort müssten wir dann mit einem anderen Zug nach Frankfurt fahren. Um 7:57 erreichten wir denn so Friedberg. Um 8:10 Uhr ging es dann von Friedberg, mit dem HLB ET 264 als RB 41, weiter nach Frankfurt am Main Hbf, wo wir dann mit 2 Stunden Verspätung, um 8:40 Uhr endgültig ankamen. Eine entsprechende alternative ICE-Verbindung nach Berlin hatten wir dann schnell gefunden, aber vorher war noch etwas Zeit für einen Kaffee. Das Bild zeigt zwei gekuppelte Stadler Flirt (BR 427) der HLB als RE 99 „Main-Sieg-Express“ nach Frankfurt(Main)Hbf am 22 September 2026 im Bahnhof Ehringshausen (Kr Wetzlar). Die HLB trug aber keine Schuld an der Verspätung.
Armin Schwarz

Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Armin Schwarz

Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Armin Schwarz