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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz, Seite 134



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711 203-0 der DB Netz AG fährt am 07.04.2014 in den Himmelbergtunnel beim ICE-Bahnhof Montabauer ein, zuvor musste er für einen ICE das Gleis frei machen. Zur neusten Generation an Fahrzeugen für die Durchführung von Instandhaltungs- und Entstörungsarbeiten an Oberleitungsanlagen gehört die von der Deutsche Bahn AG bezeichnete Baureihe 711.2, welche von der Firma ROBEL Bahnbaumaschinen GmbH in Freilassing seit 2009 unter der Bezeichnung IFO 57.44 hergestellt wird. Im Auftrag der DB hatte die Firma Robel mit dem IFO 57.44 ein vierachsiges Fahrzeug für Reparaturen und Wartung an Oberleitungsanlagen entwickelt, dass auf allen Strecken der DB einsetzbar ist. Der Wagenkasten ist zweckmäßig gestaltet und mit Stahlblech verkleidet. An den Fronten finden sich unter der Verkleidung der Fahrzeugköpfe, die an moderne Elektrolokomotiven angelehnt sind, stabile Schweißkonstruktionen zur Aufnahme der bei einem Unfall freiwerdenden Kräfte. Der Antrieb erfolgt durch zwei Dieselmotoren der Bauart TCD 2015 V08 von Deutz mit jeweils 340 kW, die jeweils mittels eines hydraulischen Getriebes (Voith Turbogetriebe T 212 bre), auf beide Achsen (mit je einem Voith Radsatzgetriebe SK-525) eines Drehgestells wirken. Lassen es die Streckenverhältnisse zu oder kommt es zu Störungen, kann auch mit nur einer Antriebsanlage gefahren werden. Für die Arbeitsfahrt (bei den Montage- und Wartungsarbeiten) ist an einem Drehgestell ein hydrostatischer Antrieb installiert, der durch einen der beiden Haupt-Dieselmotoren angetrieben wird. Dieser erlaubt eine Fahrt im Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 10 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h (Technisch möglich 155 km/h), was vor allem für die schnelle Beseitigung von Störungen nötig ist. Bei einer Fahrt mit 100 km/h kann das Fahrzeug eine Anhängelast von 150 t befördern und ist hierzu mit einer Schraubenkupplung ausgerüstet. Das Fahrzeug besitzt zwei Endführerstände mit jeweils zwei Plätzen. Über ein Monitorsystem können die Fahrzeuglängsseiten beobachtet werden. Eine weitere Kamera ist auf die Oberleitung und den Mess-Stromabnehmer gerichtet, wobei die Bilder zur späteren Dokumentation aufgezeichnet werden können. An die Führerstände schließen sich Sozial- und Arbeitsräume an. So ist beispielsweise für längere Einsätze eine vollwertige Küchenzeile mit Kühlschrank, Mikrowelle und Kaffeemaschine eingebaut worden. Ebenfalls vorhanden ist eine Nasszelle, deren Abwässer über einen Bioreaktor aufbereitet und erst dann gereinigt in das Gleis abgegeben werden. Mittelpunkt des Fahrzeugs ist der Arbeits- und Werkstattraum, der von außen über die beidseitigen 1.510 mm breiten Türen erreichbar ist. Auf beiden Seiten befinden sich ausschwenkbare Hebevorrichtungen für Lasten bis zu 250 kg. Auf dem Dach befinden sich zwei Hubarbeitsbühnen, je eine vom Typ PA 95 und eine vom Typ PA 360 der Firma Palfinger. Die PA 95 ist vorrangig für Arbeiten am Fahrdraht bis zu einer Höhe von 9 m über Schienenoberkante gedacht, während mit der PA 360 bis zu einer Arbeitshöhe von 21 m auch das Kettenwerk und Mastspitzen erreicht werden können. Auch ein Absenken der Bühne neben dem Fahrzeug ist möglich, um beispielsweise Geräte und/oder Material aus dem Werkstattwagen direkt in die Bühne umzuladen. Von diesem modernen Fahrzeug hatte die Deutsche Bahn AG ursprünglich acht Fahrzeuge dieser Bauart bestellt, die bis zum Sommer 2011 ausgeliefert wurden. Sie kommen im gesamten deutschen Streckennetz zum Einsatz und ersetzen die über 30 Jahre alten Turmtriebwagen der DB-Baureihe 704. Ab Februar 2014 wurden nach einem Folgeauftrag vier weitere Fahrzeuge ausgeliefert. Das Fahrzeug ist in dieser Ausführung speziell für die Belange der Deutschen Bahn AG konstruiert worden, kann aber bei Bedarf auch für andere interessierte Bahnunternehmen auf deren spezifische Anforderungen angepasst werden. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: ROBEL Bahnbaumaschinen GmbH, Freilassing Fabriknummer: 57.44-003 Baujahr: 2010 NVR-Nummer: 99 80 9136 003-7 D-DB EBA-Nummer: EBA 07H07A003 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B'B' Länge über Puffer: 24.500 mm Drehzapfenabstand: 17.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Eigengewicht: 76 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (Technisch möglich 155 km/h) Tankinhalt: 2×750 l Kraftübertragung: hydrodynamisch (Streckenfahrt) hydrostatisch (Arbeitsfahrt) Zuladung 5 t Motordaten: Deutz - wassergekühlter-V8-Dieselmotor mit Turboaufladung, Ladeluftkühlung und Vierventiltechnik. Motor in V-Ausführung im Winkel von 90°, er hat ein elektronisches, über Magnet-Ventile gesteuertes Einspritzsystem. Motortyp: TCD 2015 V08 Zylinderzahl: 8 Bohrung/Hub: 132 / 145 mm Hubvolumen: 15,9 l Verdichtungsverhältnis: 17,5:1 Nenndrehzahl: 1800 min-1 Leistung: 480 kW (652 PS) Max. Drehmoment: 2.890 Nm Niedrigste Leerlaufdrehzahl: 600 min-1 Motorgewicht: 1.245 kg Getriebe für Streckenfahrt (2 Stück): Voith Turbogetriebe T 212 bre Das Turbogetriebe ist ein 3-Gang-Getriebe mit einem Drehmomentwandler, zwei Strömungskupplungen, einer integrierten hydrodynamischen Bremse und mechanischem Wendeteil. Zusätzlich ist eine Voith-Federkupplung an das Schwungrad des Dieselmotors angeflanscht. Bei Traktion erfolgen die Gangwechsel automatisch ohne Zugkraftunterbrechung weich, stoß- und verschleißfrei durch Füllen und Entleeren der Kreisläufe. Die dynamische Bremse ermöglicht verschleißfreies Bremsen, kurzzeitig bis 450 kW Bremsleistung. Die Kraftübertragung vom Turbogetriebe erfolgt über Gelenkwellen auf Voith Radsatzgetriebe SK-525 (1 Stück/Achse = 4 Stück) und somit auf die Achse. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 13.5.2014 18:19 13.5.2014 18:19
Atemberaubende Perspektive und ebensolche Beschreibung, Armin.
Bild und Text gefallen mir ausgezeichnet.
Gruß Hans

Triebzug 902 der CVAG (Chemnitzer Verkehrs-AG) als Linie 2, ein Adtranz Variobahn 6NGT-LDZ Zweirichtungs-Niederflurtreibwagen, am 25.08.2013 in Chemnitz, aufgenommen aus unserem Hotelfenster. Der Triebzug kommt vom Hauptbahnhof und erreicht gleich die Haltestelle Brückenstraße. Die Fahrzeug ist in Multigelenk-Ausführung mit schwebenden Mittelteilen. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 13.5.2014 18:17 13.5.2014 18:17
Eine sehr schöne Aussicht aus Eurem Hotelzimmer, Armin.
Das herrliche Straßenbahnbild ist ganz nach meiem Geschmack.
Einen lieben Gruß
Jeanny

Die 363 238-7 der DB Schenker Rail Deutschland AG, ex DB 365 238-5, ex DB 361 238-9, ex DB 261 238-0 und ex V 60 1238, ist am 25.08.2013 im Hauptbahnhof Chemnitz abgestellt. Die V 60 der schweren Bauart wurde 1964 bei MaK in Kiel unter der Fabriknummer 600474 gebaut und als V 60 1238 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. In Jahr 1968 erfolgte die Umzeichnung in 261 238-0, eine weitere Umzeichnung in 361 238-9 erfolgte 1987. Ein Umbau mit Einbau einer Funkfernsteuerungen und Umzeichnung in 365 238-52 erfolgte 1988. Im Jahr 2002 erfolgte eine Modernisierung durch die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH im Werk Chemnitz dabei bekam sie einen Caterpillar 12-Zylinder V-Motor CAT 3412E DI-TTA mit elektronischer Drehzahlregelung sowie u.a. eine neue Lichtmaschinen und Luftpresser, zudem erfolgte die Umzeichnung in 363 238-7. Sie trägt nun die NVR-Nummer 98 80 3363 238-7 D-DB. Technische Daten: Achsanordnung: C Höchstgeschwindigkeit im Streckengang: 60 km/h Höchstgeschwindigkeit im Rangiergang: 30 km/h Nennleistung: 465 kW (632 PS) Drehzahl: 1.800 U/min Anfahrzugkraft: 117,6 kN Länge über Puffer: 10.450 mm Gewicht: 53,0 t Radsatzlast max: 16,7 t Kraftübertragung: hydraulisch Antriebsart: Blindwelle-Stangen (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 10.5.2014 20:49 10.5.2014 20:49
Ein Foto aus der Zukunft als 4000. Bild bei Hellertal.startbilder, wenn das kein gutes Omen ist. ;-)))))

Das herrliche Lokportrait aus Chemnitz und die tolle Beschreibung gefallen uns ausgezeichnet, Armin.

Schmunzelnde Grüße nach Herdorf
Hans und Jeanny

Armin Schwarz 11.5.2014 10:21 11.5.2014 10:21
Oh, sind es nun schon 4000...Wir sind auch wieder zurück aus der Zukunft, denn ich habe das Datum korrigiert.

Danke Jeanny und Hans es freut mich sehr dass Euch das Lokportrait mir der Beschreibung gefällt.

Liebe Grüße nach Erpeldange
Armin

Auch in Deutschland regnet es......Wie hier am 08.05.2014 in Scheuerfeld/Sieg..... Rechts beim Kleinbahnhof Scheuerfeld/Sieg der Westerwaldbahn (WEBA) stehen in Doppeltaktion die Lok 1 und 3 (V 26) der WEBA, zwei Jung R 30 B Loks, mit ihrem kurzem Güterzug. Links am DB Gleis setzt gerade die Lok 42 (277 902-3) der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) eine MaK 1700 BB um. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 8.5.2014 21:43 8.5.2014 21:43
Trotz dem Regen, eine hochinteressante Aufnahme aus Scheuerfeld, Armin.
Es gibt viel zu entdecken und das gefällt mir prima.
Gruß Hans

Stefan Wohlfahrt 9.5.2014 11:15 9.5.2014 11:15
Das geschäftige Bild gefällt mir sehr gut, Armin.
einen lieben Gruss
Stefan

Die Lok Nr. 12 der BBL Logistik, (die 203 156-5, ex DR 110 496-7, DR 112 496-5 und DB 202 496-6) ist am 08.05.2014 in Betzdorf/Sieg abgestellt. Die V 100.1 wurde 1972 bei LEW (VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke "Hans Beimler", Hennigsdorf) unter der Fabriknummer 13535 gebaut und als 110 496-7 an die DR ausgeliefert. 1985 erfolgte der Umbau und Umzeichnung in DR 112 496-5, die Umzeichnung in DR 202 496-6 erfolgte 1992 und ab 01.01.94 dann DB 202 496-6, die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1998 und ging dann an SFZ - Schienenfahrzeugzentrum Stendal (heute ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH, Stendal) 202 496-6, hier war sie erst im Mietpool. Dann 2008/9 erfolgte durch ALS der Umbau gemäß Umbaukonzept "BR 203.1" in die heutige 203 156-5, die Inbetriebnahme war im Jahr 2009, bis 2011 blieb sie Eigentum der ALS (92 80 1203 156-5 D-ALS) und war sie als Mietlok unterwegs. Bis sie 2011 an die BBL Logistik in Hannover verkauft wurde, nun hat sie die NVR-Nummer 92 80 1203 156-5 D-BB und die EBA-Nummer EBA 01C23K 170. Technische Daten: Achsanordnung: B'B' Leistungsübertragung: dieselhydraulisch Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kleinste Dauerfahrgeschwindigkeit: 18 km/h Dienstgewicht: 69 t Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 14.240 mm Breite: 3.110 mm Höhe über SO: 4.255mm Radsatzabstand im Drehgestell: 2.300mm Drehzapfenabstand: 7.000mm Raddurchmesser: 1.000 mm (neu) / 910 mm (abgenutzt) Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 100 m Kleinster befahrbarer Brückenradius: 300m Motor: Motorart: 12-Zylinder-Dieselmotor mit Direkteinspritzung, Abgasturbolader und Ladeluftkühlung Motortyp: Caterpillar 3512 B DI-TA JW Motorleitung: 1.305 kW (1.775 PS) bei 1.750 U/min Hubraum: 51,8 l (Bohrung-Ø 170 x Hub 190 mm) Motorgewicht: 6.537 kg Getriebe: Voith Strömungsgetriebe GSR 30/5,7 Kühlsystem und Hdrostatikanlage: Voith Turbo Antriebstechnik Typ A 2024 H Radsatzgetriebe: vom Getriebewerk Gotha; Radsatz 1 und 4 AÜK 18-07; Radsatz 2 und 3 AÜK 18-06 Bremse: Knorr-Bremse AG; Typ KE-GP-mZ (Steuerventil KELak-V5d). Indirekt wirkende, mehrlösige elektrisch angesteuerte Druckluftbremse mit G/P Wechsel. Direkt wirkende, elektrisch angesteuerte Druckluft-Zusatzbremse. Sowie Handspindelbremse (Feststellbremse). (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 8.5.2014 20:42 8.5.2014 20:42
Hallo Armin,
heute scheint es nur in Luxemburg zu regnen, ansonsten wäre auch dieses tolle Foto nicht in Betzdorf entstanden.
Die sehr informative Bescheibung wertet das schöne Bild noch zusätzlich auf.
Gruß Hans

Armin Schwarz 8.5.2014 21:00 8.5.2014 21:00
Oh nein Hans, auch hier regnete es heute, wie hier in Betzdorf 10 Minuten später wieder.
Hier habe ich auch viel mit der Fotobearbeitung noch heraus holen können.
Es freut mich sehr dass Dir das Bild und der Text gefallen.
Liebe Grüße
Armin

Heute (07.05.2014) als gab es einen Wolkenbruch als gerade die Lok 44 (271 004-4) - eine MaK G 1000 BB der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW) mit ihrem Coil-Güterzug den Bahnhof Herdorf erreicht. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 8.5.2014 20:34 8.5.2014 20:34
Lebt Deine Kamera noch, Armin.
Ein faszinierendes Regenbild, das mir prima gefällt.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny

Armin Schwarz 8.5.2014 20:55 8.5.2014 20:55
Ja, sie lebt noch....
Es freut mich sehr dass das Regenbild Dir gefällt, Jeanny.
Liebe Grüße nach Erpeldange
Armin

Der VT 123 der vectus Verkehrsgesellschaft mbH, ein Stadler GTW 2/6, fährt am 05.05.2013 als RB 28 "Oberwesterwald-Bahn" die Verbindung Au/Sieg - Altenkirchen - Hachenburg - Westerburg - Limburg/Lahn, auf der KBS 461 (Oberwesterwaldbahn), hier kurz vor dem Haltepunkt Enspel. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 6.5.2014 21:37 6.5.2014 21:37
Eine herrliche Aufnahme von dieser tollen Strecke, Armin.
Das alte Geländer im Vordergrund ist das Sahnehäubchen.
Viele Grüße nach Herdorf
Jeanny

Armin Schwarz 7.5.2014 18:21 7.5.2014 18:21
Hallo Jeanny,
danke für Deinen lieben Kommentar. Es freut mich sehr dass es gefällt.
Übrigens, Rechts unten, links vom Pfosten des Geländers da sitzt der Käfer.
Liebe Grüße
Armin

Blick von Süden auf den Bahnhof Westerburg/Ww an der KBS 461 "Oberwesterwaldbahn" km 28,6 am 05.05.2014. Links das Stellwerk Westerburg Süd (Ws). (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 6.5.2014 21:30 6.5.2014 21:30
Wunderschöne Aufnahmen von der Oberwesterwaldbahn, Armin.
Liebe Grüße
Hans und Jeanny

Armin Schwarz 7.5.2014 17:39 7.5.2014 17:39
Hallo Ihr zwei,
danke, es freut mich sehr dass es Euch beiden gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Hans-Gerd Seeliger 7.5.2014 18:03 7.5.2014 18:03
Ein zweites schönes Bild von diesem malerischen Wärterstellwerk, Armin. Würde sich gut für ein H0-Gebäudemodell eignen.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Blick auf die Bahnstrecke Limburg - Altenkirchen die DB Kursbuchstrecke (KBS 461), DB Streckennummer 3730, auch als Oberwesterwaldbahn bekannt am 05.05.2014 bei Enspel (Blickrichtung Nistertal). Hier gibt es nach teilweise Telegrafenmasten, zudem hat das Gleis teilweise (wie hier) Y-Schwellen. Recht liegen noch zwei alte Stumpfgleise von der ehem. Basaltverladung Anschlußst. Enspel Adrian (Adrian Basalt GmbH & Co.KG). Die Oberwesterwaldbahn ist eine 65,1 km lange Nebenbahn von Limburg an der Lahn über Westerburg nach Altenkirchen (Westerwald) und weiter über Bahnstrecke Engers-Au nach Au an der Sieg durch den Westerwald. Die Strecke führt durch Hessen und Rheinland-Pfalz. Streckenlänge: 65,1 km Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Streckenklasse: D4 Maximale Neigung: 19 o/oo Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 6.5.2014 21:35 6.5.2014 21:35
Einfach nur wunderschön, Armin.
Einen lieben Gruß
Jeanny

Armin Schwarz 7.5.2014 8:53 7.5.2014 8:53
Hallo Jeanny,
danke, es freut mich sehr dass es gefällt.
Pausengruß Armin

Gleis mit Y-Schwellen, S 54-Schienen und Vossloh-Klemme (Oberbau W) der KBS 461 "Oberwesterwaldbahn" am 05.05.2014 bei Enspel. Eine besondere Form der Eisenbahnschwelle ist diese Y-Stahlschwelle, bei der paarweise geschwungen geformte Stahlprofile zusammengefügt werden und so eine Y-förmige Schwelle ergeben. Im Gleis wird diese Schwelle mit jeweils einem Befestigungspunkt an der einen und zwei Befestigungspunkten an der gegenüberliegenden Schiene und in der Abfolge jeweils wechselweise um 180° gedreht im Schotterbett platziert. Vorteile der Y-Stahlschwelle gegenüber herkömmlichen Stabschwellen sind die geringe Bauhöhe, um 50 % geringerer Schwellenbedarf, die hohe Gleislagestabilität auch bei engen Kurvenradien, das schmale Schotterbett (nur 2,6 m an der Schotterbettoberkante, Vorkopfschotter eingerechnet) und die weitgehende Unempfindlichkeit gegen Entgleisungsfolgen im Rangierbetrieb. Die Y-Stahlschwelle weist einen hohen Querverschiebewiderstand auf und ist elastischer als Betonschwellen. Ruhiges Laufverhalten und Langlebigkeit sind die Folge. Nachteilig sind die Kosten je einzelner Schwelle aufgrund der hohen Stahlpreise. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 6.5.2014 21:33 6.5.2014 21:33
Hallo Armin,

wir haben diese Schwellen schon mal bei der Erfttalbahn gesehen:

http://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~strecken~kbs-475-erfttalbahn/232536/da-der-unterbau-der-erfttalbahn-teilweise.html

Eine hochinteressante Aufnahme und tolle Erklärungen dazu. gefällt uns prima.

Viele Grüße
Hans und Jeanny

LINSINGER Rail milling train MG31 (Schienenfräszug MG 31), Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-DB 99 80 9427 009-2, der DB Bahnbau Gruppe GmbH steht am 04.05.2014, mit dem Gerätewagen 40 80 3302 203-4 Ks, in Kreuztal. Leider war eine Aufnahme nur von der Schattenseite möglich. Der Schienenfräszug MG 31 wurde 2012 von LINSINGER Austria Maschinenbau Ges. m.b.H. in Steyrermühl (Österreich) entwickelt und gebaut. Auf der InnoTrans 2012 wurde er erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Technische Daten: Spurweite: 1.435 mm Achsanzahl: 24 (je 3 Achsen in 4 Drehgestelle) Achsfolge: unbek. Länge über Puffer: 23.800 mm/Einh. = 47.600 mm Ges. Drehzapfenabstand: 15.300 mm Eigengewicht: 183 t Zur Mitfahrt zugel Personen: 5 Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Zugelassen für Streckenklasse: CE und höher und CM4 Kleister befahrbarer Gleisradius: 150 m Anzahl der Bearbeitungseinheiten : links und rechts je 3 Fräseinheiten, sowie je eine Schleifeinheit links und rechts Weitere Daten sind mir noch unbekannt. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 5.5.2014 20:04 5.5.2014 20:04
Hallo Armin,
eine wunderschöne Aufnahme von dem tollen Schienenfräszug.
Auch die Schattenseite tut dem eindrucksvollen Bild keinen Abbruch.
Gefällt mir ausgezeichnet.
Gruß Hans

Die Luxemburgischen Staatsbahnen CFL (Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois) beschafften nach den positiven Erfahrungen mit der Reihe 1600 "Kartoffelkäfer" (ein Nachbau der Nohab-GM Loks entsprechend der DSB Reihe MY) ein weiterentwickeltes Muster. 1963 und 1964 lieferte "La Brugeoise et Nivelles" (BN) 20 Maschinen als Reihe 1800, die ebenfalls mit dem bewährten EMD 567 motorisiert waren. Äußerlich ließen sich die Loks an den deutlich kantigeren Fronten und den zum Dach hin geneigten, seitlichen Lüftergittern erkennen. Die belgischen Staatsbahnen (SNCB) beschafften zuvor (1961 und 62) 42 baugleiche Loks als Reihe 205 (55), allerdings unterscheiden sie sich im elektrischen Teil (Generator und Traktionsmotoren). Bei dem (General Motors) GM-Dieselmotor handelte es sich um den denselben Typ, der auch in den 1600er Verwendung fand, den V16-Zylinder-Zweitakt-Dieselmotor mit Roots-Lader vom Typ GM 16-567 C. Dieser hat wie allen EMD 567-Motore einen Zylinderdurchmesser von 8 1/2 Zoll (216 mm) und ein Hub von 10 Zoll (254 mm), was zu einem Hubraum von 567 Kubikzoll pro Zylinder, entsprechend 9.292 cm³, führte. Aus diesem Wert leitet sich die Bezeichnung der Baureihe ab. Die Drehzahl des Dieselmotors konnte auf 835 U/min gesteigert werden und somit ergab sich eine Leistungssteigerung um 200 PS. Die Idee, einen 2-Takt-Diesel zu verwenden war theoretisch gut, denn ein 2-Takter erbringt (rechnerisch !) bei gleichem Hubraum die doppelte Leistung eines 4-Takt-Motors, hat also große Gewichtsvorteile und braucht weniger Platz. - In der Praxis wird das jedoch relativ. Bauteile müssen stärker dimensioniert werden, die großen Gebläse (meist Rootsgebläse) und deren Antrieb sind schwer und brauchen einigen Platz. Zudem nutzt der 2-Takt-Motor den Kraftstoff schlechter aus, er "säuft". Außerdem ist ein 2-Takt-Diesel sehr laut, fast kreischend, daher auch der typische Sound dieser Lokomotiven. Technische Daten der CFL 1800: Hersteller: BN (La Brugeoise et Nivelles) Baujahre: 1963-64 Achsfolge: Co' Co' Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer : 19.550 mm Höhe: 4.250 mm Breite: 2.900 mm Drehzapfenabstand: 10.480 mm Drehgestellachsabstand: 4.000 mm (2 x 2.000mm) Treibraddurchmesser: 1.010 mm Motor: GM type V16-567C, (Zweitakt-Dieselmotor) Hubraum: 148,67 Liter Leistung: 1.360 kW (1.850 PS) bei 835 U/min Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 6 Fahrmotoren) Anfahrzugkraft: 272 kN Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Dienstgewicht: 110,0 t (mit Heizung 114,0 t) Tankinhalt: 4.000 l Kupplungstyp: Schraubenkupplung Das Bild zeigt: Die die kalte CFL Cargo 1805 "Mondorf-les-Bains" wird am 03.05.2014 von der 185 518-8 der CFL Cargo durch den Bahnhof Gießen in Richtung Frankfurt/Main gezogen. Der Zug kam aus Richtung Kassel. Die 1805 war seit 2012 in Padborg (CFL Cargo Danmark ApS), ob sie wohl wieder in die alte Heimat soll, es würde mich freuen. Die CFL Cargo 1805 "Mondorf-les-Bains" wurde 1963 bei La Brugeoise et Nivelles (BN) in Belgien gebaut, die Typenbezeichnung ist 18 CN 7. Die Lok hat die NVR-Nummer 92 82 000 1805-1 L-CFL CA, (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 4.5.2014 15:57 4.5.2014 15:57
Fast kreischend, der Sound der 1800er, dafür aber auch unverkennbar und wunderschööön. ;-)
Eine sehr gelungene Aufnahme und eine äußerst interessane Beschreibung, Armin.
Beides gefällt mir ausgezeichnet.
Einen lieben Gruß
Jeanny

 
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