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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz, Seite 129



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Zwei gekuppelte Bombardier Talent (644 027 / 527 und 644 033 / 533) am 07.06.2014 beim Halt im Bahnhof Dieringhausen. Er fährt als RB 25 "Oberbergische Bahn" die Verbindung Meinerzhagen - Gummersbach -Köln Hansring. Die RB 25 beginnt in Köln-Hansaring und führt über die Gleise der S-Bahn-Stammstrecke auf die Bahnstrecke Köln-Kalk–Overath, in Overath dann auf die Bahnstrecke Siegburg–Olpe "Aggertalbahn" (KBS 459), auf der sie bis Dieringhausen fährt, ab dort fährt sie auf der "Volmetalbahn" (KBS 434) zum Endpunkt Meinerzhagen. Die RB 25 verkehrt im Abschnitt zwischen Köln-Hansaring und Engelskirchen (in den Hauptverkehrszeiten bis Gummersbach) halbstündlich. Stündlich fahren die Züge über Overath hinaus nach Meinerzhagen. (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 13.6.2014 12:03
Hallo Armin,
interessantes Bild mit dem schmucken Talent aus Dieringhausen. Die wieder eröffnete Strecke nach Meinerzhagen muss ich gelegentlich auch einmal "erfahren".
Noch habe ich die schmucken und blitzsauberen Stationen der RhB im Kopf, da ist der Unterschied zum hier gezeigten Umfeld des Bahnsteiges in Dieringhausen schon etwas krass. Die Kacheln sind doch bestimmt noch aus der Nachkriegszeit....
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 13.6.2014 17:43
...oder gar vor dem Krieg ;-)
Ja Hans-Gerd, leider wird in Deutschland nicht mehr soviel Wert auf saubere und schöne Stationen gelegt. Diese Station ist da leider nicht die Ausnahme. Nur die Vorzeige-Projekte an den Fernbahnen glänzen. Die Bahnhöfe wie wir sie noch kennen werden an den Nebenstrecken nicht mehr benötigt.
Gruß Armin

Die für die Crossrail Italia S.r.l. fahrende 186 910 (91 83 2186 910-2 I-XRAIL) zieht am 06.06.2014 einem Hupac-Zug durch Königswinter in Richtung Süden. Die TRAXX F140 MS wurde 2008 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 34371 gebaut. Sie hat die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 9.6.2014 14:18
Hallo Armin,
ein herrliches Bild aus Königswinter mit einer einmal sauberen Crossrail-Lokomotive .
Dem neuen Drachenfelsrestaurant sollte ich einen Besuch abstatten.
Danke für die beiden schönen Bilder.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 10.6.2014 10:57
Hallo Hans-Gerd,
bitteschön, aber ich muss Dir danken, zum einen dass Dir die Bilder gefallen, zum anderen aber auch zum mitmachen an dieser Seite.
An diesem Tag waren wir auch noch nicht oben, die Zeit reichte dafür nicht aus. Wir haben aber unten die Bilder gesehen und wollen es in naher Zukunft auch selbst einen Besuch abstatten.
Liebe Grüße nach Porz
Armin

Hans-Gerd Seeliger 13.6.2014 11:53
Hallo Armin,
fast jeden Tag besuche ich die Seite und es macht immer großen Spaß, die neuen Bilder mit den interessanten und ausführlichen Kommentaren anzuschauen.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Die 120 207-6 (ex 120 136-7) der DB Regio mit 6 DoSto´s als RE 9 - Rhein Sieg Express (RSX) Aachen - Köln - Siegen überquert am 10.06.2014 bei Au(Sieg) die Sieg und fährt in Richtung Siegen. Die Lok wurde 1988 von Krauss-Maffei unter der Fabriknummer 19961 (die elektrische Ausrüstung ist von Siemens) gebaut und als 120 136-7 an die DB geliefert, ende 2010 wurde sie mit einem Nahverkehrspaket ausgestattet (Zugzielanzeiger, Zugabfertigungssystem, Server u. a.) und in 120 207-6 umgezeichnet. Wegen der erhöhten fahrdynamischen Werte bildet sie mit sechs neuen Doppelstockwagen einen Wendezug (anstelle von fünf). Sie hat die NVR-Nummer 91 80 6120 207-6 D-DB. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 12.6.2014 16:27
Noch eine schöne Brücke!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 13.6.2014 8:28
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Hans-Gerd Seeliger 13.6.2014 12:09
Und auf der schönen Brücke fährt ein Zug mit komfortablen Wagen! Einige der Hamsterbacken sollen ja wieder in der Werkstatt stehen.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Voilà ein Ergebnis von dem Bahnfotograf in seinem Element. Eine Inspiration an der KDL 8 Dampflok im Dampflokmuseum Hermeskeil am 09.06.2014. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 11.6.2014 13:54
Schön geworden das Ergebnis, Armin.
Solche Bilder spiegeln perfekt den Charme von Eisenbahn Museen und Museumsbahnen.
Viele Grüße ins Hellertal
Jeanny

Hans-Gerd Seeliger 13.6.2014 12:36
Hallo Armin,
das wäre ein gutes Titelbild für einen Kriminalroman mit dem Titel: "Nur die Spinne kennt den Mörder".
Ein Bild nach meinem Geschmack.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Zwei kurz vor der Einfahrt in ihre Endstation den Bahnhof Au an der Sieg, am 10.06.2014: Links der Stadler GTW 2/6, VT 101 der Vectus kommt von Altenkirchen als RB 28 "Oberwesterwald-Bahn", er fährt auf der KBS 461 (Oberwesterwaldbahn). Rechts hinten, über die zweigleisige Siegstrecke (KBS 460) kommen zwei ET 423 der S-Bahn Köln in Doppeltraktion (423 555-2 und 423 553-7) als S 12 von Dürren via Köln. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 11.6.2014 13:51
Eine äußerst eindrucksvolle Aufnahme von dieser interessanten Fotostelle, Armin.
Es gibt viel zu entdecken und das gefällt mir ausgezeichnet.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Die 44 1251 (ex DR 44 1251-6, ex DR 44 0251-7, ex DR 44 1251) am 09.06.2014 im Dampflok-Museum Hermeskeil. Die Lok wurde 1942 bei Borsig in Berlin unter der Fabriknummer 15237 gebaut, 1966 wurde sie auf Ölfeuerung umgebaut, aber Anfang der 1980er Jahre wurde die Lok wieder auf Rostfeuerung zurückgebaut. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 11.6.2014 13:48
Hallo Armin,
ein sehr schönes Bild von dem schmucken Dampfer in Hermeskeil.
Gefällt mir prima.
Gruß Hans

Die Re 482 022-1 der SBB Cargo fährt am 06.06.2014 mit einem Hupac-Zug durch Königswinter in Richtung Süden. Die TRAXX F140 AC1 wurde 2003 Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 33584 gebaut. Sie hat die NVR-Nummer 91 85 4482 022-1 CH-SBBC und die EBA-Nummer EBA 99A22D 099. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 7.6.2014 21:46
Ein ganz tolles Bild aus Königswinter, Armin.
Gefällt mir ausgezeichnet.
Gruß Hans

Stefan Wohlfahrt 8.6.2014 11:54
Hallo Armin, ein sehr schönes Bild der hierzulande eher selten zu sehenden Lok.
einen lieben Gruss
Stefan

Hans-Gerd Seeliger 9.6.2014 14:28
Hallo,
manchmal habe ich den Eindruck, dass SBB Cargo-Lokomotiven öfter im Ausland unterwegs sind, als in ihrer Heimat. Seinerzeit bei einem Urlaub in Wassen habe ich am Gotthard überwiegend DB AG Lokomotiven gesehen und die SBB Loks fuhren durch Porz!
Ein herrliches Bild, Arnim.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 10.6.2014 10:51
Hallo Hans, Stefan und Hans-Gerd,
es freut mich sehr dass das Bild bei Euch Gefallen findet.
Nun die Lok fahren wohl viel mehr Kilometer im Ausland, als in der Schweiz selbst. So fährt z.B. ein Zug von Basel nach Hamburg wohl min. 99 % der Strecke auf deutschen Gleisen.
Liebe Grüße
Armin

Güterzugelektrolokomotive E 94 040, ex DR 254 040-9, ex DR E 94 040, ex SZD (Sowjetischen Eisenbahnen) TEL 94-040 (1946-1952), ex DR E 94 040 am 09.06.2014 im Dampflok-Museum Hermeskeil. Die E 94 wurde 1942 bei Krauss-Maffei AG in München unter der Fabriknummer 15809 gebaut, der elektrische Teil von SSW (Siemens-Schuckert-Werke, Berlin. Die Lok wurde 1992 bei der DR ausgemustert. Die Baureihe E 94 (DB-Baureihe 194 ab 1968, DR-Baureihe 254 ab 1970, ÖBB Reihe 1020) mit dem Spitznamen "Deutsches Krokodil" (bei der DR auch "Eisenschwein") bezeichnet eine Baureihe sechsachsiger schwerer Elektrolokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die für den Güterzugdienst konzipiert waren. Diese Co´Co´-Loks stellten eine direkte Weiterentwicklung der Baureihe E 93 dar. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Die Loks der Reihe E 94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85 km/h, 1600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40 km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50 km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50 km/h zu ziehen. Die E 94 bei der DR nach 1945: Im Bereich der Deutschen Reichsbahn waren 30 Lokomotiven verblieben, von denen aber zehn schadhaft abgestellt waren. Davon wurden nach dem Ende des elektrischen Betriebs im März 1946 25 Stück in die Sowjetunion als Reparationsgut verbracht, wie auch diese Lok hier. Dort wurden sie in der Mehrzahl für einen Versuchsbetrieb bei Perm auf 1.520 mm umgespurt und mit SA3-Mittelpufferkupplung ausgerüstet. Die nicht dafür ausgelegten Drehgestelle büßten dabei an Stabilität ein. Wegen des Platzmangels musste man auch die Radsterne abdrehen. 1952 und 1953 wurden von der UdSSR die 25 Lokomotiven wieder an die DR zurückgegeben. Wegen der geänderten Spurweite erfolgte das in der Regel in drei Teile zerlegt und auf Flach- bzw. Tiefladewagen verladen. Da E 94 032 schon im Jahr 1948 zur DB abgegeben wurde, befanden sich damit 29 Loks im Schadpark, von denen bis Ende der 1950er Jahre 23 Maschinen wieder in Dienst gestellt werden konnten. Dabei mussten die Drehgestelle wieder in den Ursprungszustand gebracht werden, wobei auch die ausgedrehten Radsterne durch Neuteile ersetzt werden mussten. Problematisch bei der Aufarbeitung war, dass der Großteil der mit abgelieferten Zeichnungen nicht mit zurückgegeben wurde. TECHNISCHE DATEN: Achsformel: Co´Co´ Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 18.600 mm Drehzapfenabstand: 10.000 mm Drehgestellachsstand: 4.600 mm Gesamtradstand: 13.700 mm Dienstgewicht: 118,7 t Radsatzfahrmasse: 19,8 t Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Stundenleistung: 3.300 kW Dauerleistung: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 363 kN Treibraddurchmesser: 1.250 mm Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz Anzahl der Fahrmotoren: 6 Antrieb: Tatzlager Bauart Fahrstufenschalter: Handbetätigtes Nockenschaltwerk mit Zusatztrafo und Feinregler, eine halbe Umdrehung am Fahrstufenschalter bedeutete eine Fahrstufe Bremse: einlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse und elektrische Widerstandsbremse Kbr/K-GP m.Z. (Widerstandsbremse bei der DR ab 1981 ausgebaut) (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 10.6.2014 9:51
Ein wunderschönes Bild aus Hermeskeil und eine sehr interessante Bescheibung der tollen Lok, Armin.
Beides trifft genau meinen Geschmack.
Gruß Hans

Armin Schwarz 10.6.2014 10:45
Hallo Hans,
danke es freut mich dass Dir das Bild und der Text gefällt. Zudem danke an Euch für die tollen Stunden.
Liebe Grüße
Armin

Ehemalige Schmalspur-Dampflokomotive Nr. 53 der Rhein-Sieg Eisenbahn (RSE) am 08.06.2014 im Museum Asbach (Ww). Bei dieser Tenderdampflokomotive handelt es sich um die größte, schwerste und leistungsfähigste ehemalige Lok der Rhein-Sieg Eisenbahn (RSE), gleichzeitig ist sie eine der modernsten Schmalspurdampfloks Deutschlands. Die Lok wurde 1944 unter Fabriknummer 10175 von der Firma Jung in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut. Technische Daten: Hersteller: Lokomotivfabrik Jung/Jungenthal bei Kirchen/Sieg Fabriknummer: 10175 Baujahr: 1944 Spurweite: 785 mm Bauart: 1'D1' h2t Baujahr: 1944 Leergewicht: 40,5 Tonnen Dienstgewicht: 51 Tonnen Wasser: 4,6 m³ Kohle: 2,0 Tonnen Länge über Puffer: 11.345 mm Breite: 2.260 mm Höhe ü. SO: 3.370 mm Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h max. Kesselüberdruck: 15 bar Rostfläche: 2,0 m² Ausrüstung: Heusinger-Steuerung, Schieber Bauart Karl-Schulz, Antrieb auf 4. Kuppelachse, 1 und 4 Kuppelachse gebremst, 2. + 3. Kuppelachse um ± 25 mm seitenbeweglich; Nachlaufachse mit Außenrahmen und Zug- / Stoßeinrichtungen, Laufachsen als Bisselachsen, vorn ± 150 mm, hinten ± 200 mm; genieteter Kessel mit Stahlfeuerbüchse, Wagner-Heißdampfregler, genieteter Blechrahmen, 21,8 % ausgeglichene Massen, Strube Dampfstrahlpumpe (125 l/min), S.H.G. Abdampfstrahlpumpe (52/86 l/min), Einkammer-Druckluftbremse Bauart Knorr mit Zusatzbremse und Handhebelbremse, zweistufige Luftpumpe, Druckluftsandstreuer, Dampfheizung-Anschluß, Lichtmaschine Geschichte: Für den steigenden Basaltverkehr aus den Brüchen des Westerwalds zu den Reichsbahn-Übergabebahnhöfen Hennef und Siegburg und zum Rheinhafen in Beuel benötigte die RSE Ende der dreißiger Jahre neue Lokomotiven. Die C-Kuppler von Jung und O&K aus Zeit der Jahrhundertwende waren zu klein und veraltet, die drei Jung-D-Kuppler wurden für Rollwagenzüge benötigt, und die vier 1'D1'-Tenderloks aus den zwanziger Jahren (Jung und Borsig) reichten allein nicht aus. So bestellte die Direktion 1939 bei der Lokfabrik Jung/Jungenthal zwei Neubaudampfloks, die den großen Verkehrsbedürfnissen entsprechend völlig neu konstruiert wurden und die Nummern 53 und 54 tragen sollten. Während der Zeit des zweiten Weltkriegs konnte eine solche Bestellung nur mit kriegswichtigen Transportgütern begründet werden, die sich bei der RSE in Form von Basalt für den Bau von Befestigungen und in U-Boot-Batterien der Bleihütte Luise (Krautscheid) fanden. Um die für den Bau benötigten Metallkontingente genehmigt zu bekommen, mußten erst einmal 60 Tonnen Schrott für 40 Tonnen Lokgewicht gesammelt werden. Die Kriegsereignisse behinderten den Bau so sehr, daß man zunächst nur eine Lok in Angriff nahm. Bereits 1943 erfolgte die Druckprobe des Kessels, aber die Fertigstellung der gesamten Lok verzögerte sich bis 1944. Am 12. Juni 1944 kam sie in Hennef an, aber erst am 31. Januar 1945 konnte die erfolgreiche Probefahrt nach Waldbröl und Asbach durchgeführt werden, die Abnahme erfolgte zwei Tage später. Die 53 kam sofort in den Betriebsdienst und geriet während einer Fahrt durch das Bröltal im März '45 unter Tieffliegerbeschluß. Nur der Geistesgegenwart des Personals war zu verdanken, daß keine großen Schäden oder sogar Totalzerstörung eintraten. Die Einschußstellen sind noch heute sichtbar! Nach Ende der Kampfhandlungen und langsamer Wiederaufnahme des Bahnbetriebs mit den üblichen Einschränkungen wurde die Lok bei ihrem Hersteller Jung repariert und kam mehr schlecht als recht wieder ans laufen. Die kriegsbedingte Verwendung minderwertiger Materialien zeigte nun Folgen, vor allem die stählerne Feuerbüchse bereitete viele Probleme. Die Jahre 1951 bis 1954 verbrachte sie im Herstellerwerk, erst nach Austausch der Feuerbüchse gegen eine solche aus Kupfer zeigte die 53 allgemein befriedigende Leistungen. Aber sie hatte Macken und war nicht leicht zu handhaben, weshalb nur ausgesuchte Lokführer mit ihr fahren durften, die sehr stolz auf ihre prächtige Maschine waren. 1957 erfolgte in der Hennefer Werkstatt ein Umbau zum Betrieb mit Ölfeuerung, welche sich zuvor bei Lok 32 sehr bewährt hatte. Im Gegensatz zur DB, die für ihre später umgebauten Ölloks das zähe Bunkeröl C verwendete, benutzte die RSE das leichtere B-Öl. So entfiel die Notwendigkeit einer ständigen Ölheizung, mit der zähe Öle fließfähig gemacht werden müssen. Nun konnte auch der Heizer eingespart werden, die Bedienung des Kessels hatte der Lokführer mit zu verantworten. Bei Streckenfahrten fuhr nun der Zugführer zwecks Streckenbeobachtung im Führerstand mit, wodurch auch die Mitnahme des Packwagens entfallen konnte. Zur noch rationelleren Betriebsdurchführung beschaffte die RSE 1959/60 drei Dieselloks vom O&K-Typ MV8 mit je 130 PS Leistung. Die anfällige 53 kam immer seltener zum Einsatz, ihre letzte Fahrt ist für den 17.8.1966 verbürgt. Zuvor war sie längere Zeit arbeitslos, die letzten regulären Einsätze fanden an neun Tagen im November 1965 statt. Ein letztes Probeheizen führte das Personal am 16.8.66 durch, am nächsten Tag bewegte sich die Lok zum letzten Mal aus eigener Kraft. Weitere Informationen: http://www.museum-asbach.de/index.html Das kleine Museum ist einen Abstecher wert, leider ist es nur einmal im Monat offen. Der Eintritt ist freiwillig, aber man sollte immer bedenken welch Aufwand für den erhalt der Loks erforderlich ist. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 10.6.2014 9:55
Hallo Armin,
ein wunderschönes Foto von der tollen Jung Schmalspur Dampflok.
Der äußerst lesenswerte Text wertet das herrliche Bild noch zusätzlich auf.
Gruß Hans

Armin Schwarz 10.6.2014 10:43
Danke Hans,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Nach über 40 Jahren wieder in der alten Heimat.... Die V13 (O&K 25965), ex Zillertalbahn D11 (Zillertaler Verkehrsbetriebe AG), ex V13 der RSE (Rhein-Sieg-Eisenbahn AG) ist wieder in Asbach/Westerwald, hier am 08.06.2014 Museum Asbach. Im Hintergrund das ehem. Bahnhofgebäude. Die Dieselhydraulische-Schmalspur-Lok vom Typ MV 8 wurde 1960 von Orenstein & Koppel AG im Werk in Dortmund-Dorstfeld unter der Fabriknummer 25965 gebaut und an die RSE - Rhein-Sieg-Eisenbahn AG mit Sitz in Bonn-Beuel als V 13 geliefert, nach der Einstellung des Schienenverkehrs (Bröltalbahn, eine 785 mm Schmalspurbahn) wurden die verbliebenen drei Dieselloks (V11, V12, V13) an die Zillertalbahn verkauft, und auf die Bosnischen Spurweite von 760 mm umgespurt. TECHNISCHE DATEN: Lieferfirma: Orenstein & Koppel Dortmund-Dorstfeld Baujahr: 1960 Fabriknummer: 25965 Type: MV 8 Achsanordnung: B Spurweite: 785 mm (im Zillertal 760 mm) Länge über Puffer: 5.490 mm Gesamtachsstand: 1.500 mm Größte Höhe: 2.905 mm Größte Breite: 2.350 mm Treibraddurchmesser: 700 mm Dienstgewicht (mit vollen Vorräten): 18,0 t Bremsgewicht :14.5 t Größte Achslast: 9,0 t Kraftstoffvorrat: 190 l Motor: Orenstein & Koppel wassergekühlter 6-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor vom Typ 116 V6 D Leistung: 140 PS (103 kW) bei 1.500 U/min Kleinste Dauergeschwindigkeit: 2,5 km/h Höchstgeschwindigkeit: 20,0 km/h Zylinderdurchmesser: 120 mm Kolbenhub: 160 mm Hubraum: 10,85 Liter Traktionsart: Diesel - hydraulisch Getriebe: VOITH Zweigang-Turbogetriebe Wandler + Kupplung, Typ L 22 nV Kühlanlage: 0 & K - Kühlanlage Antrieb: Blindwelle und Kuppelstangen Bremse: Handspindelbremse; Druckluftbremse für Lok Anfahrzugkraft am Rad: 48,6 kN Dauerzugkraft am Rad: 12,9 kN (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 10.6.2014 9:46
Ein herrliches Bild von der schmucken kleinen Lok, Armin.
Das Museum Asbach ist bestimmt auch mal einen Besuch wert.
Beste Grüße
Hans

Ein Elektrotriebwagen der Drachenfelsbahn kommt am 06.06.2014 vom Drachenfels hinab, hier kurz vor dem Erreichen der Talstation. Die Drachenfelsbahn ist die älteste der vier noch betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland. Sie wird nach einer eigenen "Bau- und Betriebsordnung für die Drachenfelsbahn (BO-DRACH)" von der Bergbahnen im Siebengebirge AG betrieben. Die meterspurige Bahn, mit Zahnstangensystem Riggenbach, verbindet seit 1883 die im Rheintal gelegene Altstadt von Königswinter mit dem Siebengebirge und endet knapp unterhalb des Drachenfels-Gipfels. Die 1.520 Meter lange Strecke überwindet dabei 220 Höhenmeter, die maximale Steigung beträgt 20 Prozent. Die Drachenfelsbahn ist eine der meistgenutzten Zahnradbahnen Europas, bis heute beförderte sie mehr als 35 Millionen Fahrgäste. Neben der Bayerischen Zugspitzbahn, der Wendelsteinbahn und der Zahnradbahn Stuttgart ist die Drachenfelsbahn eine von nur noch vier betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland. Sie ist komplett auf Stahlschwellen verlegt. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 10.6.2014 9:41
Hallo Armin,
eine wunderschöne Aufnahme von der Drachenfelsbahn.
Gefällt mir bestens.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Ist sie nicht einfach eine Schönheit...... Die Schnellzug-Dampflokomotive 01 202 (90 85 0001 202-0 CH-VPAC) vom Verein Pacific 01 202, ex DB 001 202-1, ex DB 01 202, .... Hier fährt sie am 31.05.2014 mit ihren Personenzug beim Dampfspektakel 2014 gleich in den Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße ein. Die Lok wurde 1937 von Henschel & Sohn, in Kassel unter der Fabriknummer 23254 gebaut und wurde an die Deutsche Reichsbahn als DR 01 202 geliefert. Der Kessel wurde 1935 bei Henschel und Sohn in Kassel unter der Fabriknummer 22569 gefertigt, und ist heute noch immer Bestandteil der Lok. Nach Kriegsende kam die Maschine zur Deutschen Bundesbahn und wurde vorwiegend im süddeutschen Raum eingesetzt. Ihre letzten Einsätze erlebte die 01 202 vom BW (Betriebswerk) Hof aus, wo sie auch oft auf der schiefen Ebene anzutreffen war. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte 1973 und 1975 wurde sie an die Eurovapor in die Schweiz verkauft. Die Dampflokomotiven der Baureihe 01.0 waren Schlepptenderlokomotiven der Deutschen Reichsbahn für den schweren Schnellzugdienst. Sie waren die ersten in Serie gebauten Einheitsdampflokomotiven mit der Achsfolge 2´C1´ (auch Pacific genannt). Die Firmen AEG und Borsig, welche die Haupthersteller dieser Maschinen waren, sowie Henschel, Hohenzollern, Krupp und BMAG vormals Schwartzkopff lieferten zwischen 1926 und 1938 insgesamt 231 Exemplare dieser Einheitslokomotive für den schnellen Reisezugverkehr an die Deutsche Reichsbahn. Mit einer Zughakenleistung von 1.850 PSe bei 60 km/h war die Baureihe die bis dahin stärkste deutsche Schnellzuglokomotivbauart, der Kohlenverbrauch von niedrigen 1,17 kg/PSe*h lag gleichauf mit der bayerischen S 3/6 und damit ebenfalls im Spitzenbereich deutscher Lokomotiven. Zunächst wurden zu Vergleichszwecken zehn Maschinen dieser Baureihe mit Zweizylindertriebwerk sowie zehn Maschinen der Schwester-Baureihe 02 mit Vierzylinderverbundtriebwerk gebaut und ausgiebigen Mess- und Erprobungsfahrten unterzogen. Die sehr kontrovers und leidenschaftlich diskutierte Entscheidung fiel schließlich zugunsten des in der Wartung einfacheren Zweizylindertriebwerks, das allerdings hinsichtlich der Brennstoffverwertung und der Leistungsfähigkeit etwas hinter dem Vierzylinderverbundtriebwerk zurückstand. (Darüber hinaus waren bei der Konstruktion des Vierzylinderverbundtriebwerks Fehler gemacht worden.) Die Lokomotiven der Baureihe 01 standen bei der Deutschen Bundesbahn bis zum Jahre 1973 im Einsatz. Die letzten Expemplare waren ab Ende der 60er Jahre allesamt beim BW Hof in Oberfranken beheimatet. Die Einsätze der 01 über die bekannte Steilstrecke Schiefe Ebene erreichten während des zu Ende gehenden Dampflokbetriebes der Bundesbahn Kultstatus bei vielen Eisenbahnfreunden, die Schiefe Ebene wurde zur Pilgerstätte für Fotografen und Dampflokenthusiasten aus aller Welt. Im Juni 1973 wurden schließlich die letzten acht betriebsfähigen Maschinen nach zahlreichen Abschiedsfahrten und einer Parade vor dem Hofer Lokschuppen außer Dienst gestellt. Bei der Deutschen Reichsbahn war diese Baureihe, sogar weitgehend im Ursprungszustand mit den großen Wagnerblechen, noch bis Anfang der 1980er Jahre im Dienst. Legendär waren in den letzten Jahren die Einsätze vor den D-Zügen auf der Strecke Berlin - Dresden bis zum Herbst 1977. Erst mit dem Aufkommen der sowjetischen Großdiesellokomotiven der damaligen Baureihe 132 konnten die inzwischen fast 50 Jahre alten Schnellzuglokomotiven der Baureihe 01 in der DDR aus dem Plandienst verdrängt werden. TECHNISCHE DATEN: Ausmusterung: 1982 Bauart: 2´C1´ h2 Gattung: S 36.20 (Schweiz A 3/6) Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 23.940 mm Höhe: 4550 mm Dienstmasse: 108,9 t Gewicht Lok und Tender: 169 t Reibungsmasse: 59,2 t Radsatzfahrmasse: 20,2 t Höchstgeschwindigkeit: vorwärts 130 km/h rückwärts 50 (80 km/h mit Sonderzulassung) Indizierte Leistung: 1.648 kW (ca. 2.240 PS) Kuppelraddurchmesser: 2.000 mm Treibraddurchmesser: 2.000 mm Laufraddurchmesser vorn: 1.000 mm Laufraddurchmesser hinten: 1.250 mm Steuerungsart: Heusingersteuerung mit Hängeeisen Zylinderanzahl: 2 Zylinderdurchmesser: 600 mm Kolbenhub: 660 mm Kesselüberdruck: 16 bar Anzahl der Heizrohre: 107 Anzahl der Rauchrohre: 70 Heizrohrlänge: 6800 mm Rostfläche: 4,32 m² Strahlungsheizfläche: 17 m² Überhitzerfläche: 85,00 m² Verdampfungsheizfläche: 247,15 m² Tender: 2' 2 T 34 Wasservorrat: 34,0 m³ Brennstoffvorrat: 10,0 t Steinkohle Zugheizung: Dampf (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.6.2014 11:59
Hallo Armin, doch, sie ist eine wahre Schönheit die 01 202! Und für dich muss der Anlick der 01 202 was ganz besonders gewesen sin, da du die 01 202 ziemlich zerlegt schon mal gesehen hast.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 8.6.2014 12:27
Das war es Stefan, zudem hat es mich sehr gefreut das ich sie sehen und ablichten konnt.
Liebe Grüße
Armin

 
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