Die Schnellzug-Dampflokomotive 18 505 der Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG), ex DB 018 505-8 (DB), ex DB 18 505, ex DRG 18 505, ex KBayStB S 3/6 "3706", am 31.05.2014 ausgestellt im Eisenbahnmuseum Neustadt a d. Weinstraße.
Die Dampflokomotiven der Gattung S 3/6 der Königlich Bayerischen Staatsbahn (Baureihe 18.4-5 der Deutschen Reichsbahn und der DB) waren Schnellzuglokomotiven mit der Achsfolge 2'C1' (Pacific). Diese BR fuhren u.a. den berühmten RHEINGOLD - EXPRESS.
Diese Lokomotiven sind unter den Länderbahnlokomotiven insofern bemerkenswert, als sie über einen Zeitraum von fast 25 Jahren beschafft worden sind, auch noch zu Zeiten der Deutschen Reichsbahn. Insgesamt wurden 159 Exemplare hergestellt, mehr als von allen anderen Länderbahn-Pacifics zusammengenommen. 89 der Lokomotiven (Serie a bis i) wurden von der Bayerischen Staatsbahn beschafft und 70 (Serie k bis o) von der Deutschen Reichsbahn.
Die von der Firma Maffei in München entwickelte S 3/6 war eine etwas vergrößerte Weiterentwicklung der ersten deutschen Pacific, der Badischen IV f. Wie diese hatte die S 3/6 ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk mit Antrieb auf die zweite Kuppelachse.
Alle S3/6 haben ein Vierzylinder-Verbund-Triebwerk, d.h. der Dampf leistet in den innenliegenden Hochdruckzylinder Arbeit, entspannt etwas und wird dann durch die außenliegenden Niederdruckzylinder geleitet, wo er noch weiter expandiert. Anschließend gelangt er durch Blasrohr und Schornstein ins Freie. Eine solche Lok ist im Kohleverbrauch sehr sparsam, da der Dampf sehr gut ausgenutzt wird. Dafür sind die Vierzylinder-Verbund-Triebwerke sehr kompliziert aufgebaut und bedürfen einer sehr intensiven Wartung.
Mit Ausnahme der Serien d und e, die einen Kuppelraddurchmesser von 2.000 mm aufwiesen, hatten die S 3/6 einen Kuppelraddurchmesser von 1.870 mm, der einen Einsatz sowohl im Hügelland als auch im Flachland zuließ.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Lokomotiven lag unabhängig vom Treibraddurchmesser bei 120 km/h; die Leistung wurde im Beschaffungszeitraum von 1.770 PS auf 1.830 PS gesteigert
Nach dem Ersten Weltkrieg mussten 19 Lokomotiven, darunter einige fabrikneue Fahrzeuge, im Rahmen der Waffenstillstandsvereinbarungen an Frankreich und Belgien übergeben werden. Die restlichen gelangten an die Deutsche Reichsbahn. Dort erhielten sie 1926 die Betriebsnummern 18 401- 434, 18 441 - 458 und 18 461- 478. Besondere Bekanntheit erlangten die S 3/6 durch ihren Einsatz als Zugmaschine des ab 1928 verkehrenden Rheingold.
Serie k (zu der die 18 505 gehört):
Weil die Einheitslokomotiven noch nicht gebaut waren, beschaffte die Zweigstelle Bayern des Reichsverkehrsministeriums die bewährte S 3/6 weiter. 1923 und 1924 lieferte Maffei die Bauserie k mit insgesamt 30 Exemplaren. Sie wurden noch mit den bayerischen Loknummern 3680 - 3709 abgeliefert und erhielten 1926 die Betriebsnummern 18 479 bis 18 508. Von den Vorgängerserien unterschieden sie sich technisch vor allem durch einen etwas größeren Überhitzer und optisch durch ein Führerhaus ohne Windschneide, dessen Seitenwände ebenso wie bei den späteren Einheitslokomotiven im Bereich der Fenster abgeschrägt waren.
Die hier gezeigte Lok 18 505 steht im Eisenbahnmuseum der DGEG in Neustadt an der Weinstraße und kann dort besichtigt werden. Die letzte dieser Maschinen, die 18 508, ist im Privatbesitz und in der Schweiz abgestellt. (Locorama Romanshorn).
TECHNISCHE DATEN der 18 505 (BR 18.4 - 5 (Serie k))
Ehem. Nummerierung: 18 479 - 508
Anzahl: 30 der Serie k (159 Gesamt)
Hersteller: J.A.Maffei (München)
Baujahr: 1924
Fabriknummer: 5555
Ausmusterung: 01.08.1969
Laufleitung: 2,9 Millionen km
Bauart: 2'C1' h4v (Pacific)
Gattung: S 3 6.17
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 22.827 mm
Dienstgewicht (ohne Tender): 94,0 t
Dienstgewicht (Lok und Tender): 163 t
Reibungsmasse: 52,7 t
Radsatzfahrmasse: 17,9 t
Indizierte Leistung: 1.835PS (1.350 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Treibraddurchmesser: 1.870 mm
Laufraddurchmesser vorn: 950 mm
Laufraddurchmesser hinten: 1.206 mm
Zylinderanzahl: 4 (2 Hoch- und 2 Niederdruck)
ND-Zylinderdurchmesser: 670 mm
HD-Zylinderdurchmesser: 425 mm
Kolbenhub: 610/670 mm
Kesselüberdruck: 16 bar
Rostfläche: 4,53 m²
Überhitzerfläche: 74,16 m²
Verdampfungsheizfläche: 194,41 m²
Tender: 2'2' T 31,7 (Andere meist bay. 2'2' T 26,2)
Wasservorrat: 31,7 m³
Kohlevorrat: 9 t
Der Tender wurde 1970 von Lok 18 612 angehangen.
Hersteller des Kessels: Lokomotivfabrik Henschel (Kassel), Baujahr: 1930, Fabriknummer: 21739, er wurde 1954 von Lok 18 518 eingebaut.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 3.6.2014 20:15 3.6.2014 20:15
Eine wunderschöne Aufnahme von dem schmucken Dampfer, Armin.
Die sehr lesenswerte Beschreibung wertet das tolle Bild noch zusätzlich auf.
Beides gefällt mir prima.
Gruß Hans
Hans-Gerd Seeliger 4.6.2014 17:40 4.6.2014 17:40
Hallo Armin,
wieder einmal beeindruckend die ausführliche Beschreibung zu dieser schönen Dampflokomotive, die keine Wünsche offen lässt. Beachtenswert finde ich noch die schöne Uhr am rechten oberen Bildrand und die Weisung "Nicht Qualmen" am Lokschuppen.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 4.6.2014 19:10 4.6.2014 19:10
Hallo Hans und Hans-Gerd,
danke für Eure netten Worte, es freut mich sehr das Euch das Bild und die Beschreibung gefällt. Nun bei dieser schmucken Lok musste ich einfach wieder eine ausführliche Beschreibung erstellen.
Ja die schöne Uhr war mir auch aufgefallen, die Weisung "Nicht Qualmen" am Lokschuppen war früher für das Lokpersonal wohl nicht immer einfach einzuhalten.
Liebe Grüße
Armin
Stefan Wohlfahrt 5.6.2014 9:58 5.6.2014 9:58
Ein wunderschönes Bild der ebensolchen Lok - und all die vielen Detail die es zu sehen gibt!
"Nicht Qualmen" - ich glaube, damit wurde das Lokpersonal gebeten den Rauchausstoss gering zu halten.
einen lieben Gruss
Stefan
Zagro Zweiwege Unimog U 400 (Kleinwagen Nr. 99 80 9907 026-5) mit Aufbau-Spritze JJ-D 1101 der Firma Johannes Janßen GmbH & Co. KG (Kalkar-Niedermörmter) bei der Unkrautbekämpfung am 03.06.2014 beim Hauptbahnhof Siegen.
Technische Daten:
EBA Nummer: EBA 04E01A 006
Fahrzeug Hersteller/Typ: Mercedes-Benz Unimog U 400 Zweiwegeeinrichtung
Hersteller: ZAGRO Bahn- und Baumaschinen GmbH
Baujahr: 2014
Eigengewicht: 8,6 t
Nutzlast: 3,39 t
Spurweite Schiene: 1.435 mm (Normalspur)
Spurweite Straße: 1.435 mm (durch Spezialbereifung)
Bremse: KfZ-Bremse
Zur Mitfahrt zugel. Personenanzahl: 1
Höchstgeschwindigkeit Straße: 80 km/h
Höchstgeschwindigkeit Schiene: 25 km/h(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 4.6.2014 15:55 4.6.2014 15:55
Hallo Armin,
eine hochinteressante Aufnahme von dem Unkrautvernichtungsfahrzeug in Siegen.
Gefällt mir prima.
Gruß Hans
Hans-Gerd Seeliger 4.6.2014 17:26 4.6.2014 17:26
Hallo Armin,
ich erinnere mich noch gut an den Unkrautvernichtungsspritzzug der DB, der regelmäßig das Schienennetz befuhr und sein Gift versprühte. Heute geht das umweltfreundlicher und mit weniger Aufwand, wie man auf dem Bild schön erkennen kann. Im Vordergrund hat sich das Grün auf wohl nicht mehr genutztem Bahngelände wieder breit gemacht.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 4.6.2014 18:59 4.6.2014 18:59
Hallo Hans und Hans-Gerd,
danke es freut mich dass Euch die Aufnahme gefällt.
@Hans-Gerd: Ich glaube die Unkrautvernichtungsspritzzüge gibt es noch, sie sind auf den Strecken unterwegs. Dieses Fahrzeug erledigt die Arbeit in den Bahnhofsbereich, einschl. Abstell- und Rangierbahnhof. Auffällig ist auch das die Bahn die Arbeiten durch Lohnunternehmer ausführen lässt.
Ja, im Vordergrund das Gleis wird wohl nicht oder kaum genutzt, so hat sich hier die Vegetation breit gemacht. Da muss ich beim nächsten mal wohl mit einer Leiter hin, da hier die Straße mit dem Gehweg ca. 1,5 m tiefer liegt.
Mein erster ET 430.....
430 663 fährt als S 7 der S-Bahn Rhein-Main (Riedstadt-Goddelau - Groß Gerau - Frankfurt (Main) Hbf) am 31.05.2014 auf der Riedbahn (KBS 665) bei Groß-Gerau in Richtung Frankfurt am Main.
Die Triebwagen der Baureihe 430 sind S-Bahn-Triebwagen, die seit 2014 die Züge der Baureihe 420 bei der S-Bahn Rhein-Main (seit 2013 Stuttgarter S-Bahn-Netz) ablösen.
Im November 2011 gab der Rhein-Main-Verkehrsverbund bekannt, dass die noch im Einsatz befindlichen Fahrzeuge der Baureihe 420 des S-Bahnnetzes zum Fahrplanwechsel 2014/15 durch Triebwagen der Baureihe 430 ersetzt werden sollen. Anfang 2014 wurden die Züge zu Test- und Schulungszwecken erstmals im Frankfurter Streckennetz eingesetzt. Am 5. Mai 2014 fand auf den Linien S1 (Wiesbaden-Rödermark-Ober Roden) und den Verstärkerkursen der S8 zwischen Frankfurt Hbf und Kelsterbach der erste Fahrgasteinsatz der Baureihe 430 im Rhein-Main-Gebiet statt. Knapp drei Wochen später wurde die S7 am 23. Mai 2014 vollständig umgestellt.
TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Bombardier / Alstom,
Achsformel: Bo´(Bo´)(2´)(Bo´)Bo´ (Jakobsdrehgestelle in Klammern)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 68.300 mm
Höhe: 4.273 mm
Breite: 3.020 mm
Drehzapfenabstand: 15.140 mm je Endwagen; 14.894 mm je Mittelwagen
Drehgestellachsstand: 2.200 mm je Endwagen; 2.700 mm je Mittelwagen
Leergewicht: 119 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Stundenleistung: 2.350 kW
Stundenzugkraft: 145 kN
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm
Motorbauart: Drehstrom-Asynchronmotor
Stromsystem: 15 kV; 16,7 Hz
Bremse: Druckluftbremse KB-C-el-A-E-Mg / elektrodynamische Bremse / Federspeicherbremse
Zugsicherung: Bombardier EBI Cab 500
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 176 (S-Bahn Rhein-Main)
Stehplätze: 296
Fußbodenhöhe: 1.030 mm
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 2.6.2014 19:41 2.6.2014 19:41
Ein herrliches Foto von dem neuen Triebwagen, Armin.
Gefällt mir prima, genauso wie die ausführliche Beschreibung.
Gruß Hans
Dampfspektakel 2014 - Mir war das Gedränge auf den Bahnsteigen im Bf Neustadt an der Weinstraße einfach zu viel.
So ging ich erst einmal ins Eisenbahnmuseum Neustadt/Weinstraße (Pfalzbahn - Museum), von hieraus konnte ich diese Aufnahme machen.
Die Dampflokomotive 52 4867 der HEF (Historische Eisenbahn Frankfurt e. V.), ex GKB 152.4867 (Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft), ex ÖBB 152.4867, ex DR 52 4867, beginnt am 31.05.2014 ihre Reise mit Personenzug 79819 vom Bahnhof Neustadt (W) nach Richtung Alsenz.
Die Lok wurde 1943 bei Maschinenbau und Bahnbedarf AG in Babelsberg unter der Fabriknummer 13921 gebaut und als 52 4867 an die Deutschen Reichsbahn geliefert, nach dem Krieg verblieb sie in Österreich bis die HEF sie 1980 kaufte.
So ist diese Lok noch eine Ur-52er (keine Roko-Lok) mit Barrenrahmen. Barrenrahmen, wie sonst allgemein bei der Deutschen Reichsbahn üblich, wurden von den Lokomotivfabriken bei den erste Lieferungen der Baureihe 52 non eingebaut. Dies aber nur solange wie noch vorgefertigte Rahmen, für die zugunsten der BR 52 eingestellte Produktion, der in den Abmessungen identischen Baureihe 50, lagerte. Später wurden sie mit geschweißtem Blechrahmen gefertigt.
TECHNISCHE DATEN der Güterzug - Dampflokomotive 52 4867:
Hersteller: Maschinenbau und Bahnbedarf A. G. Potsdam
Fabriknummer: 13 931
Baujahr: 1943
Spurweite: 1.435 mm
Bauart: 1`E h2
Gattung: G 56.15
Treibraddurchmesser: 1.400 mm
Laufraddurchmesser: 850 mm
Länge über Puffer: 22.975 mm
Zylinderzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 600 mm
Kolbenhub: 660 mm
Kesselüberdruck: 16 bar
Rostfläche: 3,89 m²
Verdampfungsheizfläche: 177,83 m²
Überhitzerheizfläche: 68,94 m²
Indizierte Leistung: 1.621 PS (1.192 kW)
Achslast max. : 15,3 t
Lokreibungslast: 75,5 t
Lokdienstgewicht: 84,4 t (ohne Tender)
Fahrzeugdienstgewicht: 133,1 t (mit Tender)
Wasservorrat: 30.000 l
Kohlevorrat: 8 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h (vorwärts / rückwärts)
Tender: Wannentender Typ 2'2' T 30
Wannentender, sind von Westwaggon in Köln, entwickelten Tender in Wannenform (daher die Bezeichnung), mit Drehgestellen und 30 m³ Wasserinhalt, sowie 10 Tonnen Kohleinhalt.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 1.6.2014 18:43 1.6.2014 18:43
Ein herrliches Dampflokbild und eine tolle Beschreibung, Armin.
Beides ist ganz nach meinem Geschmack.
Gruß Hans
Armin Schwarz 2.6.2014 9:01 2.6.2014 9:01
Hallo Hans,
es freut mich sehr dass Dir das Bild und auch die Bescheibung gefällt.
Liebe Grüße
Armin
Bahnhof Neustadt an der Weinstraße am 31.05.2014 beim Dampfspektakel 2014, von Gleis 1 fährt gerade Dampflokomotive 52 4867 der HEF (Historische Eisenbahn Frankfurt e. V.) in Richtung Alsenz los.
Mir war das Gedränge auf den Bahnsteigen im Bahnhof Neustadt an der Weinstraße einfach zu viel. So ging ich erst einmal ins Eisenbahnmuseum Neustadt/Weinstraße (Pfalzbahn - Museum), von hieraus konnte ich diese Aufnahme machen. (zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 1.6.2014 18:42 1.6.2014 18:42
Oh Gott, das wäre auch nicht für mich gewesen, Armin.
Die eindrückliche Aufnahme aus Neustadt an der Weinstraße wiederum gefällt mir ausgezeichnet.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Stefan Wohlfahrt 1.6.2014 19:33 1.6.2014 19:33
Eindeutig "Motiv verdeckt" oder "zuviel Beiwerk"...
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 1.6.2014 21:58 1.6.2014 21:58
Hallo Ihr lieben,
für mich war waren die Menschenmassen auch nichts und so floh ich sofort, aber die Anzahl der vielen Dampfrößer hatte mich einfach nur angezogen.
Aber es freut mich auch sehr das die Züge, die mit einem normalen Nahverkehrsticket befahrbar waren, sehr gut gefüllt waren.
Liebe Grüße
Armin
Der ET 22003 "Essen" ein 2-teiliger Stadler Flirt der Abellio Rail NRW am 30.05.2014 als RB 91 "Ruhr-Sieg-Bahn" Hagen - Finnentrop - Kreuztal - Siegen, hier kurz vor dem Bahnhof Siegen-Weidenau (früher Hüttental-Weidenau).
Er fährt auf der KBS 440 "Ruhr-Sieg-Strecke" Hagen - Siegen, hier noch auf der DB-Streckennummer 2800, ab Siegen-Weidenau bis Siegen dann DB-Streckennummer 2880.
Hinweis: Die Aufnahme entstand von einem Parkplatz aus, direkt am Fuße der Böschung/Bahndamm.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 19:49 30.5.2014 19:49
Kiki hat vorher zusammen mit mir Bahnbilder angeschaut, sie findet die Blümchen toll. ;-)
Mir gefällt die herrliche Aufnahme des Abellio Flirt natürlich auch prima, Armin.
Die wunderschöne Perspektive macht den Reiz des Bilder aus.
Viele liebe Grüße
Jeanny und Kiara
Armin Schwarz 30.5.2014 19:56 30.5.2014 19:56
Nun liebe Kiki, ich dachte mir schon dass Dir die rosa Blümchen gefallen. So freue ich mich nun auch sehr darüber.
Und liebe Jeanny, es freut mich sehr dass Dir die Aufnahme von dem Abellio Flirt auch gefällt. Bei BB habe ich auch eins eingestellt, aber die hincken wieder sehr hinterher.
Liebe Grüße
Armin
Stefan Wohlfahrt 31.5.2014 15:57 31.5.2014 15:57
Bei diesem Bild erkennt man sehr gut die etwas eingeknickte Form der "Flirts" die oft unter der Farbgebung etwas verloren geht.
einen lieben Gruss
Stefan
Hans-Gerd Seeliger 31.5.2014 19:15 31.5.2014 19:15
Hallo Armin,
das Bild vom Flirt aus dieser Perspektive gefällt mir sehr gut, auch wenn die Farbgebung eher an die graue Maus erinnert. Für Farbe sorgen ja die schönen Blümchen am Bahndamm.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Die Zeiten der Formsignale in Kreuztal gehören wohl bald der Vergangenheit an, die ersten neuen Lichtsignale, wie hier die Signale 25 ZR 3 und 25 ZR 4 stehen bereits am 30.05.2014. Und noch sind sie durchgeixt, und somit außer Funktion. (zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 19:46 30.5.2014 19:46
Oh wie schade, Armin.
Aber gut, dass die Neuerungen in Kreuztal so toll dokumentiert hast.
Viele Grüße ins Hellertal
Jeanny
Stefan Wohlfahrt 31.5.2014 15:53 31.5.2014 15:53
Der Anfang vom Ende - Schade.
einen lieben Gruss
Stefan
Hans-Gerd Seeliger 31.5.2014 19:03 31.5.2014 19:03
Interessant wird es, wenn die Xe die antiken Formsignale ungültig machen. Ein Tribut an die moderne Zeit und wahrscheinlich kann wieder Personal eingespart werden.
Trotzdem ein tolles Bild und bald ein Zeitdokument.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Die abtsche Weiche (auch Abt´sche Weiche oder abtsche Ausweiche) ist eine vom Schweizer Eisenbahn-Konstrukteur Carl Roman Abt als "passive Weiche" erfundene Gleiskonstruktion für Standseilbahnen, die eine selbsttätige Vorbeifahrt der Fahrzeuge an einer Ausweichstelle eingleisiger Strecken ermöglicht.
Diese Weichen-Konstruktion ohne Weichenzunge und sonstige bewegliche Teile findet an den in der Streckenmitte nötigen Ausweichstellen eingleisiger Standseilbahnen Anwendung, um die Vorbeifahrt entgegenkommender Bahnkabinen selbsttätig (automatisch) zu bewerkstelligen. Sie kann auch in einer Kurve liegen und muss nicht zwangsläufig in gerader Fahrtrichtung gebaut werden. Die Abtsche Weiche ermöglicht auch eine problemlose Führung des Antriebsseils, welches mit schräg gestellten Rollen zwischen den Fahrschienen korrekt in das jeweilige Ausweichgleis geführt wird.
Die Weiche selbst ist starr, muss also aufgrund systembedingt fehlender beweglicher Teile nie gestellt werden. Damit ist sie sowohl weitestgehend wartungsfrei als auch völlig ausfallsicher, was bei Bahnen dieser Art mit ihren zum Teil sehr steilen Strecken einen wichtigen Sicherheitsfaktor darstellt.
Bei diesem Bild kann man sehr gut das Funktionsprinzip der Abt'sche Weiche erklären:
Jeder der beiden Wagen hat einseitig Doppelspurkranzräder und jeweils an der gegenüber liegenden Seite spurkranzlose Rollen, die ein Überfahren der zungenlosen Ausweiche (Abt'sche Weiche) gestatten. So hat unser Wagen (Nr. 1) hier an der linken Seiten die Doppelspurkranzräder und fährt somit auf der linken Seite der Weiche. Der hier talwärts fahrenden Wagen (Nr. 2), hat sie in Blickrichtung rechts (gegenüberliegenden Seite) und fährt somit auf der rechten Seite der Weiche. Egal ob Berg- oder Talfahrt, der Wagen 1 fährt immer auf der linken und der Wagen 2 immer auf der rechten Seite.
Für die elektrische Energieversorgung der Wagen ist links und rechts vom Gleis jeweils eine Stromschiene angebracht. Der Strom wird aber nur für die Türantrieb und -verriegelung, sowie Licht, Lüfter und ggf. Klimagerät benötigt.
Das Bild entstand am 25.05.2014 auf der Kurwaldbahn Bad Ems.
(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 30.5.2014 14:36 30.5.2014 14:36
Hallo Armin,
eine tolle Erfindung und dank deiner Erklärung kann ich nun in etwa den Rädern der Standseilbahn durch das Weichegewirr folgen.
einen lieben Gruss
Stefan
Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 20:01 30.5.2014 20:01
Wunderschöne Aufnahmen von der Kurwaldbahn in Bad Ems, Armin.
Selbst ich habe nun die Funktion der abtschen Weiche verstanden. ;-)
Danke für die ausfürlichen Erklärungen und liebe Grüße
Jeanny
Armin Schwarz 30.5.2014 20:06 30.5.2014 20:06
Hallo Stefan und Jeanny,
es freut mich sehr dass ich Euch die Funktion so gut erklären konnte.
Liebe Grüße nach Blonay und Erpeldange
Armin
Thomas Wendt 5.1.2018 18:53 5.1.2018 18:53
Hier kann man sehr gut sehen, wie breit das Rad ohne Spurkranz sein muss. In Luxemburg war das nach einigen Tagen Betrieb noch nicht erkennbar, die Schienen wirkten nur normal abgenutzt. Auf jeden Fall immer wieder interessant anzusehen, was der Mensch sich so alles überlegt hat. In unseren High-Tech-Zeiten geht das schnell unter.
Auf Hilfsdrehgestelle (ähnl, Rollböcken) aufgebockt ist der Dieseltriebwagen 628 224-6 / 928 244-3 der Kurhessenbahn (DB Regio Hessen) am 26.05.2014 beim BW Limburg/Lahn abgestellt. Die Aufnahme wurde durch den Zahn vom Gehweg aus gemacht.
Der Triebzug wurde 1988 bei der DÜWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) unter den Fabriknummern 88716 / 88717 gebaut.
Am 22.06.2013 verunglückte der Triebzug auf der Oberen Lahntalbahn (KBS 623) an einem Bahnübergang in Saßmannshausen (bei Bad Laasphe) schwer. Es kam zu einem Zusammenprall mit einem 40-Tonner Sattelschlepper, dabei wurden leider 32 Menschen verletzt. Siehe auch: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-bad-berleburg-bad-laasphe-und-erndtebrueck/schweres-zugunglueck-mit-32-verletzten-bei-bad-laasphe-id8100501.html
Der Wagenkasten sieht wieder gut aus, ich hoffe die Verletzten Menschen sind auch alle wieder wohlauf.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 19:55 30.5.2014 19:55
Ein interessantes Bild und eine traurige Geschichte, Armin.
Wir hoffen auch, dass es den Verletzten inzwischen wieder gut geht und dass niemand einen dauerhaften Schaden davon getragen hat.
Liebe Grüße
Hans und Jeanny
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