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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz, Seite 131



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Die abtsche Weiche (auch Abt´sche Weiche oder abtsche Ausweiche) ist eine vom Schweizer Eisenbahn-Konstrukteur Carl Roman Abt als "passive Weiche" erfundene Gleiskonstruktion für Standseilbahnen, die eine selbsttätige Vorbeifahrt der Fahrzeuge an einer Ausweichstelle eingleisiger Strecken ermöglicht. Diese Weichen-Konstruktion ohne Weichenzunge und sonstige bewegliche Teile findet an den in der Streckenmitte nötigen Ausweichstellen eingleisiger Standseilbahnen Anwendung, um die Vorbeifahrt entgegenkommender Bahnkabinen selbsttätig (automatisch) zu bewerkstelligen. Sie kann auch in einer Kurve liegen und muss nicht zwangsläufig in gerader Fahrtrichtung gebaut werden. Die Abtsche Weiche ermöglicht auch eine problemlose Führung des Antriebsseils, welches mit schräg gestellten Rollen zwischen den Fahrschienen korrekt in das jeweilige Ausweichgleis geführt wird. Die Weiche selbst ist starr, muss also aufgrund systembedingt fehlender beweglicher Teile nie gestellt werden. Damit ist sie sowohl weitestgehend wartungsfrei als auch völlig ausfallsicher, was bei Bahnen dieser Art mit ihren zum Teil sehr steilen Strecken einen wichtigen Sicherheitsfaktor darstellt. Bei diesem Bild kann man sehr gut das Funktionsprinzip der Abt'sche Weiche erklären: Jeder der beiden Wagen hat einseitig Doppelspurkranzräder und jeweils an der gegenüber liegenden Seite spurkranzlose Rollen, die ein Überfahren der zungenlosen Ausweiche (Abt'sche Weiche) gestatten. So hat unser Wagen (Nr. 1) hier an der linken Seiten die Doppelspurkranzräder und fährt somit auf der linken Seite der Weiche. Der hier talwärts fahrenden Wagen (Nr. 2), hat sie in Blickrichtung rechts (gegenüberliegenden Seite) und fährt somit auf der rechten Seite der Weiche. Egal ob Berg- oder Talfahrt, der Wagen 1 fährt immer auf der linken und der Wagen 2 immer auf der rechten Seite. Für die elektrische Energieversorgung der Wagen ist links und rechts vom Gleis jeweils eine Stromschiene angebracht. Der Strom wird aber nur für die Türantrieb und -verriegelung, sowie Licht, Lüfter und ggf. Klimagerät benötigt. Das Bild entstand am 25.05.2014 auf der Kurwaldbahn Bad Ems. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 30.5.2014 14:36
Hallo Armin,
eine tolle Erfindung und dank deiner Erklärung kann ich nun in etwa den Rädern der Standseilbahn durch das Weichegewirr folgen.
einen lieben Gruss
Stefan

Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 20:01
Wunderschöne Aufnahmen von der Kurwaldbahn in Bad Ems, Armin.
Selbst ich habe nun die Funktion der abtschen Weiche verstanden. ;-)
Danke für die ausfürlichen Erklärungen und liebe Grüße
Jeanny

Armin Schwarz 30.5.2014 20:06
Hallo Stefan und Jeanny,
es freut mich sehr dass ich Euch die Funktion so gut erklären konnte.
Liebe Grüße nach Blonay und Erpeldange
Armin

Thomas Wendt 5.1.2018 18:53
Hier kann man sehr gut sehen, wie breit das Rad ohne Spurkranz sein muss. In Luxemburg war das nach einigen Tagen Betrieb noch nicht erkennbar, die Schienen wirkten nur normal abgenutzt. Auf jeden Fall immer wieder interessant anzusehen, was der Mensch sich so alles überlegt hat. In unseren High-Tech-Zeiten geht das schnell unter.

Der ET 22003 "Essen" ein 2-teiliger Stadler Flirt der Abellio Rail NRW am 30.05.2014 als RB 91 "Ruhr-Sieg-Bahn" Hagen - Finnentrop - Kreuztal - Siegen, hier kurz vor dem Bahnhof Siegen-Weidenau (früher Hüttental-Weidenau). Er fährt auf der KBS 440 "Ruhr-Sieg-Strecke" Hagen - Siegen, hier noch auf der DB-Streckennummer 2800, ab Siegen-Weidenau bis Siegen dann DB-Streckennummer 2880. Hinweis: Die Aufnahme entstand von einem Parkplatz aus, direkt am Fuße der Böschung/Bahndamm. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 19:49
Kiki hat vorher zusammen mit mir Bahnbilder angeschaut, sie findet die Blümchen toll. ;-)
Mir gefällt die herrliche Aufnahme des Abellio Flirt natürlich auch prima, Armin.
Die wunderschöne Perspektive macht den Reiz des Bilder aus.
Viele liebe Grüße
Jeanny und Kiara

Armin Schwarz 30.5.2014 19:56
Nun liebe Kiki, ich dachte mir schon dass Dir die rosa Blümchen gefallen. So freue ich mich nun auch sehr darüber.

Und liebe Jeanny, es freut mich sehr dass Dir die Aufnahme von dem Abellio Flirt auch gefällt. Bei BB habe ich auch eins eingestellt, aber die hincken wieder sehr hinterher.

Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 31.5.2014 15:57
Bei diesem Bild erkennt man sehr gut die etwas eingeknickte Form der "Flirts" die oft unter der Farbgebung etwas verloren geht.
einen lieben Gruss
Stefan

Hans-Gerd Seeliger 31.5.2014 19:15
Hallo Armin,
das Bild vom Flirt aus dieser Perspektive gefällt mir sehr gut, auch wenn die Farbgebung eher an die graue Maus erinnert. Für Farbe sorgen ja die schönen Blümchen am Bahndamm.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Auf Hilfsdrehgestelle (ähnl, Rollböcken) aufgebockt ist der Dieseltriebwagen 628 224-6 / 928 244-3 der Kurhessenbahn (DB Regio Hessen) am 26.05.2014 beim BW Limburg/Lahn abgestellt. Die Aufnahme wurde durch den Zahn vom Gehweg aus gemacht. Der Triebzug wurde 1988 bei der DÜWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) unter den Fabriknummern 88716 / 88717 gebaut. Am 22.06.2013 verunglückte der Triebzug auf der Oberen Lahntalbahn (KBS 623) an einem Bahnübergang in Saßmannshausen (bei Bad Laasphe) schwer. Es kam zu einem Zusammenprall mit einem 40-Tonner Sattelschlepper, dabei wurden leider 32 Menschen verletzt. Siehe auch: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-bad-berleburg-bad-laasphe-und-erndtebrueck/schweres-zugunglueck-mit-32-verletzten-bei-bad-laasphe-id8100501.html Der Wagenkasten sieht wieder gut aus, ich hoffe die Verletzten Menschen sind auch alle wieder wohlauf. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 19:55
Ein interessantes Bild und eine traurige Geschichte, Armin.
Wir hoffen auch, dass es den Verletzten inzwischen wieder gut geht und dass niemand einen dauerhaften Schaden davon getragen hat.
Liebe Grüße
Hans und Jeanny

Die Zeiten der Formsignale in Kreuztal gehören wohl bald der Vergangenheit an, die ersten neuen Lichtsignale, wie hier die Signale 25 ZR 3 und 25 ZR 4 stehen bereits am 30.05.2014. Und noch sind sie durchgeixt, und somit außer Funktion. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 30.5.2014 19:46
Oh wie schade, Armin.
Aber gut, dass die Neuerungen in Kreuztal so toll dokumentiert hast.
Viele Grüße ins Hellertal
Jeanny

Stefan Wohlfahrt 31.5.2014 15:53
Der Anfang vom Ende - Schade.
einen lieben Gruss
Stefan

Hans-Gerd Seeliger 31.5.2014 19:03
Interessant wird es, wenn die Xe die antiken Formsignale ungültig machen. Ein Tribut an die moderne Zeit und wahrscheinlich kann wieder Personal eingespart werden.
Trotzdem ein tolles Bild und bald ein Zeitdokument.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Zu meiner Überraschung und zum Glück war ich am richtigen Bahnsteig..... Der VT 25 (95 80 0301 025-2 D-RSE) der RSE (Rhein-Sieg Eisenbahn GmbH), ex VT 25 SWEG, ex VT 25 MEG, durchfährt am 25.05.2014 den Hauptbahnhof Koblenz in Richtung Süden. Der Verbrennungstriebwagen wurde 1960 bei MAN in Nürnberg unter der Fabriknummer 145166 gebaut und als VT 25 an die Mittelbadischen Eisenbahnen AG (MEG, später SWEG) geliefert. Der MAN-Schienenbus ist ein Schienenbus, der von MAN entwickelt und hergestellt wurde. Die Entwicklung des Triebwagens begann in den 1950er Jahren, seit 1955 kam er bei Nichtbundeseigenen Eisenbahnen zum Einsatz. Anfang der 1950er Jahre benötigte die Deutsche Bundesbahn neue, kostengünstige Triebwagen für ihre Nebenstrecken, die dort die teuren Dampfzüge ablösen sollten. Als Ergebnis der Entwicklungen entstand der Uerdinger Schienenbus, der es auf insgesamt 1492 Fahrzeuge brachte. Auch MAN war an der Produktion, der als Baureihe 795 bezeichneten, Triebwagens beteiligt. Doch auch viele kleinere Privatbahnen mit eigenen Streckennetzen suchten nach Alternativen zu ihren lokbespannten Zügen. Für diese Kundengruppe boten mehrere Hersteller Modelle an, darunter MAN den MAN-Schienenbus mit zwei Einachs-Drehgestellen. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 38 Baujahre: 1955 - 1969 Achsformel: A'A' Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 16.200 mm Höhe: 3.450 mm Breite: 2.950 mm Gesamtradstand: 9.000 mm Kleinster bef. Halbmesser: 150 m Leergewicht: 20,5 t Höchstgeschwindigkeit: / 80 km/h (Bauart MEG) Motor: 2 Stück MAN Sechszylinder-Dieselmotoren vom Typ D 1546 MTU2S Leistung: 2 x 180 PS (2x 134 kW) Nenndrehzahl: 2.000 U/min Treibraddurchmesser: 900 mm Leistungsübertragung: Voith Diwabus 200 D oder ZF Friedrichshafen 3 HM 60 Tankinhalt: 300 l Kupplungstyp: Schraubenkupplung Fußbodenhöhe: 1.100 mm (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 29.5.2014 8:57
Der "etwas andere" Schienenbus gefällt mir sehr gut, Armin, wie gut hattest du eine "Tribünen"-Platz für das schöne Bild.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 29.5.2014 11:36
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Der VT 281 (95 80 0648 021-3 D-HEB / 95 80 0648 521-2 D-HEB) ein LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn) am 27.05.2014 kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Leun/Braunfels. Er fährt als RB 25 "Lahntalbahn" die Verbindung Gießen - Wetzlar - Limburg a.d. Lahn. Der LINT 41 wurde 2011 bei Alstom gebaut. Er hat die EBA-Nummer EBA 10C 08B 012. (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 27.5.2014 23:19
Hallo Armin,
ich wohne ja gar nicht so weit entfernt und bin immer wieder erstaunt, welch interessante Züge es in schöner Umgebung gibt.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 28.5.2014 12:10
Hallo Hans-Gerd,
nun diese Treibwagen (LINT 41) wie auch die LINT 27 und Stadler GTW 2/6 gibt es hier in der Region zu Hauf. Mein Problem ist eher einen neuen Fotopunkt zu finden um sie immer wieder anders darzustellen. Diese Fotostelle habe ich das erstmals neu entdeckt und war sicherlich nicht das letztmals da.
Ja am Rhein sind diese Triebwagen wohl seltener, da dort alle Strecken elektrifiziert sind. Zudem gibt es dort viel mehr Güterverkehr, und beneide oft Fotografen die in dieser Region wohnen, zumal dort auch die Verkehrsdichte viel höher ist. Denn hier muss man schon mal lange warten bis ein Zug kommt.
Liebe Grüße nach Porz
Armin

Hans und Jeanny De Rond 28.5.2014 13:53
Hallo Armin,
also mir gefällt die Fotostelle auch bestens, genauso wie die wunderschöne Aufnahme.
Einen lieben Gruß
Jeanny

Tschüss und bis bald...... Nachdem wir mir unseren lieben Luxemburger Freunden zwei tolle Ausflüge mit dem Auto ins Lahntal unternommen hatten, müssten sie heute wieder die Heimreise antreten, hierfür wurde nun ihre Rückreise mit dem "Lahntalexpress" (RE 25) durchs Lahntal bis Koblenz gewählt. Der "RegioSwinger" Dieseltriebwagen mit Neigetechnik 612 622 / 612 122 der DB Regio fährt am 05.05.2013, als RE 25 "Lahntalexpress" (Gießen - Wetzlar - Limburg/Lahn - Koblenz Hbf) vom Bahnhof Wetzlar weiter in Richtung Koblenz. Wir hoffen die lieben Luxemburger hatten eine schöne Reise mit ihm. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 28.5.2014 10:59
Ein wunderschöner Nachschuss von "unserem Zug", Armin.

Die Reise mit ihm war wunderschön, wir haben es sehr genossen das Lahntal auch noch von den Schienen aus zu erkunden und zu bewundern. Wir möchten uns nochmal bei Euch bedanken für die herrlichen Tage. Wir sind wieder einmal sehr verwöhnt worden und da nicht nur kulinarisch, für alle Sinne war etwas dabei.

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Treffen.

Viele liebe Grüße an alle Hellertaler
Hans und Jeanny

Armin Schwarz 28.5.2014 12:14
Hallo Jeanny und Hans,
es freut mich sehr daß es Euch gefällt. Zudem freut es mich daß die Wahl für Eure Heimstrecke die richtige war und Euch gefallen hat.
Wir haben Euren kurzen Besuch auch sehr genossen und freuen uns auf ein nächtes Mal.
Liebe Grüße nach Erpeldange
Armin (und Margaretha)

Der Alstom Coradia LINT 41 - 648 204 / 648 704 der DreiLänderBahn (DB Regio NRW) als RB 95 "Sieg-Dill-Bahn" (Dillenburg-Siegen-Au/Sieg) fährt gerade (am 16.05.2014) vom Gleis 106 im Bahnhof Betzdorf/Sieg weiter in Richtung Au/Sieg los. Der LINT 41 (95 80 0648 204-5 D-DB / 95 80 0648 704-4 D-DB) wurde 2004 bei Alstom (LHB) in Salzgitter unter der Fabriknummer 1001222-004 gebaut. Er hat die EBA-Nummer EBA 04D 14B 004. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 24.5.2014 18:54
Oh eine etwas andere Sicht auf den Bahnhof von Betzdorf, Armin.
Aber eine, die mir prima gefällt, genauso wie Dein herrliches Bild.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Die Fahrt des 2000 t-Coilzuges nach Herdorf beginnt... Zwei Lok der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) Im Doppelpack, ziehen vorne Lok 46 die MaK G 1700 BB-2 (92 80 1277 807-4 D-KSW) und dahinter Lok 42 die Vossloh MaK G 1700 BB (92 80 1277 902-3 D-KSW) der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein) einen 2000 t schweren Coil-Güterzug am 16.05.2014 von Betzdorf/Sieg in Richtung Herdorf. Hier sieht man sehr gut die äußerlichen Unterschiede zwischen der MaK G 1700 BB (modifizierte MaK G 1206) und des Nachfolgers der MaK G 1700 BB-2 (komplett neu entwickelt). Innerlich gibt es auch einige Unterschiede u.a. die Motoren und Getriebe: die G 1700 BB hat MTU-Motor 12V4000R20 und ein Voith Getriebe L 5r4 zU2, dagegen hat die G 1700 BB-2 einen Caterpillar Motor 3512B-HD und ein Voith Getriebe L 620 reU2. (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 24.5.2014 18:18
Hallo Armin,
schönes Bild und wieder einmal eine interessante Beschreibung der beiden unterschiedlichen MaK-Lokomotiven.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Die 111 101-2 der DB Regio NRW schiebt am 23.05.2014 den RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln - Aachen vom Bahnhof Betzdorf/Sieg Steuerwagen voraus in Richtung Köln. Die Lok wurde 1977 bei Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32154 gebaut, der elektische Teil ist von BBC. (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 23.5.2014 20:23
Ein sehr gelungenes Foto vom Rhein-Sieg-Express in Betzdorf, Armin.
Bei uns war das Wetter heute so ähnlich, wir hoffen, dass es zum Wochenende hin wieder besser wird. ;-)
Liebe Grüße nach Herdorf
Hans und Jeanny

Armin Schwarz 23.5.2014 20:46
Hallo ihr zwei,
danke es freut mich dass es Euch gefällt.
Nun lacht hier dir Sonne, wir hoffen dass es ein paar Tage anhält ;-)
Liebe Grüße nach Erpeldange
Armin

Ehemalige Lok 1 der Hafenbahn Worms (Denkmallok), am 25.04.2009 in Worms. Die Lok ist eine Krauss-Maffei ML440C, sie wurde 1955 unter der Fabriknummer 18156 gebaut und an die Stadtwerke Worms bzw. Hafenbahn Worms geliefert, sie war die erste Diesellok der Hafenbahn. Die ML 440 C ist eine dieselhydraulische, dreiachsige Steifrahmen-Lokomotive mit Endführerhaus. Die Kraftanlage besteht aus dem aufgeladenen MAN-Dieselmotor W8V 17,5A mit 440 PS (324 kW) Leistung, der über eine elastische Kupplung das Flüssigkeitsgetriebe Voith L 37V antreibt. Diesem Getriebe ist ein Kegelrad - Wendegetriebe nachgeschaltet, dem das Stufengetriebe folgt. Von dessen Stufenzahn-rädern aus erfolgt die Kraftübertragung mittels Stirnradvorgelege auf die Blindwelle, die ihrerseits über Treib- und Kuppelstangen die Achsen antreibt. Die Lokomotiven des Typs ML 440 C waren konstruktiv ähnlich aufgebaute Wehrmachtslokomotive WR 360 C 14 (bekannt als V 36), sozusagen als bayerische Version der V 36. Krauss-Maffei hatte zwar nie WR-Diesellokomotiven gebaut, jedoch nach dem Krieg WR - Lok - erfahrene Konstrukteure ins Münchner Werk geholt. Zudem war es KM gelungen, über die MaK Kiel an komplette Zeichnungssätze der Wehrmachtslokomotiven zu kommen, die als basierende Konstruktionsunterlagen unverkennbare Einflüsse auf die Entwicklung der ML 440 C hatten. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 53 Baujahre: 1954ဓ66 Achsformel: C Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 8.700 mm Höhe: 4.190 mm Breite: 3.100 mm Fester Radstand: 3.000 mm Kleinster bef. Halbmesser: 50 m Dienstmasse: 48 t Radsatzfahrmasse: 16 t Höchstgeschwindigkeit: 28 km/h im Rangiergang / 55 km/h im Streckengang Installierte Leistung: 440 PS bei 1.100/min Treibraddurchmesser: 1.006/mm Motorentyp: MAN W 8 V 17,5/22 A Motorbauart: 8 Zylinder-Viertakt-Reihenmotor mit Abgasturbolader Leistungsübertragung: hydraulisch (Voith-Turbo-Getriebe L 37 v) Tankinhalt: 1.300 l Lokbremse: Druckluftbremse (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 23.5.2014 20:19
Hallo Armin,
ein wunderschönes Archiv Bild in blau.
Die kleine Museumslok, sowie Deine tolle Aufnahme und der interessante Text treffen genau meinen Geschmack.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny

Die Deutz 57513 - eine DEUTZ KS 230 B Diesellokomotive ehemals der Bundeswehr, am 18.05.2014 ausgestellt beim Erlebnisbahnhof Westerwald der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. hier war Museumstag. Die Lok ist Eigentum vom Militärhistorisches Museum Dresden und eine Leihgabe an die Eisenbahnfreunde. In der Lokstation Westerburg findet man eine einzigartige Spezialsammlung von Schienenfahrzeugen der Bundeswehr. Die Lok wurde 1962 bei Deutz unter der Fabriknummer 57513 gebaut und an die BW (Fliegerhorstgruppe Erding) ausgeliefert, 2007 wurde sie außer Dienst gestellt. Die Lokomotive KS 230 B ist die Weiterentwicklung der A12L 614 R und kam Anfang der Sechziger Jahre auf den Markt. Die erste Maschine wurde am 28. Februar 1962 ausgeliefert. Die DEUTZ-Diesellok KS 230 B (A12L 714A) ist eine zweiachsige Rangiermaschine mit hydraulischer Kraftübertragung und Stangenantrieb. Als Antriebsmotor wird der luftgekühlte DEUTZ-Vielstoffmotor A12L 714 A mit einer Leistung von 230 PS verwandt. Die Motorleistung wird über eine Gummi-Dämpfungskupplung und Gelenkwelle auf das VOITH-Getriebe L 33 yUb übertragen. Von hier aus wird die Antriebskraft über das angeflanschte Wendegetriebe auf die zwischen den Achsen liegende Blindwelle weitergeleitet, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Radsätze antreibt. Die Lokomotive hat ein Dienstgewicht von etwa 28 Tonnen und erreicht bei einer Zugkraft von 7000 kg auf gerader horizontaler Strecke eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Kraftstoffverbrauch beträgt bei 50 % Durchschnittsbelastung um die 22 Kilogramm Dieseltreibstoff pro Stunde. Am 19. Dezember 1961 wurde zwischen dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und der KHD AG, Köln-Deutz, der Hauptvertrag über die Lieferung von 21 Lokomotiven geschlossen. Diese Fahrzeuge waren für den Einsatz in Liegenschaften der Luftwaffe und Marine bestimmt. Sie erhielten die Versorgungsartikel-Bezeichnung: "Lokomotive, Vielstoff, 1.435 mm Spurbreite, 200 PS" und wurden der Versorgungsnummer 2210-12-137-0042 zugeordnet. Die Inbetriebsetzung der Maschinen bedeutete allerdings nicht für alle Fahrzeuge auch gleichzeitig den geplanten Einsatz. Viele bürokratische Hemmnisse, fehlende Infrastruktur und Betriebskostenrechnungen aus unterschiedlichster Betrachtungsweise führten dazu, dass Ende 1963 nur acht der Loks im planmäßigen Einsatz waren. Die übrigen dreizehn Loks standen unbenutzt an den einzelnen Standorten abgestellt. Mangelnde Erfahrung, nicht erfolgte Wartungen und mangelhafte Unterbringung der Fahrzeuge führten naturgemäß zu Störungen bei den nachfolgenden Inbetriebnahmen. Der Ersatzteilservice, anstehende Reparaturen, sowie Frist- und Hauptuntersuchungen, wurden bis zur Einstellung der Lokomotivproduktion bei KHD Köln-Deutz, vom Lieferanten im Einzelauftragsverfahren vorgenommen. Ab 1972 übernahm die Firma Henschel & Sohn, Kassel die Wartung und Instandsetzung von Deutz - Lokomotiven. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung strebte allerdings zur Kostenreduzierung den Abschluss eines Instandhaltungs - Rahmenvertrages für alle Lokomotiven der Bundeswehr an. Es galt eine Werkstatt zu finden, die über das notwendige Know-How verfügte, um alle Arbeiten über die gesamte Palette der Bundeswehr - Lokomotiven fachgerecht auszuführen. In Moers wurde man fündig und so wurde wurde am 09. Juli 1975 ein Vertrag zwischen der Firma MaK Kiel, Reparaturwerk Moers und dem BwB Koblenz geschlossen, der den gesamten Bestand von damals 50 regelspurigen Lokomotiven umfasste. Quelle: http://www.bundeswehrloks.de/ Technische Daten: Typ: KS 230 B Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 7.310 mm Achsanzahl: zwei (B-dh) Motor: KHD luftgekühlter 12-Zylinder-V- Vielstoffmotor A12L 714 A Hubraum: 19,0 l Leistung: 170 kW (230 PS) bei 2000 U/min Getriebe: Voith L 33 yUb Antriebübertragung: s.o. Dienstgewicht: 28 t Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h Raddurchmesser 850 mm Anfahrzugkraft 9000 kg / 90 kN Bremse: Knorr Druckluftbremse (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 23.5.2014 20:09
Beide Bilder der schmucken Deutz Lok sind genau nach meinem Geschmack, Armin.
Auch die hochinteressante Beschreibung ist sehr lesenswert.
Gruß Hans

 
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