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Bild-Kommentare von Armin Schwarz, Seite 2



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Olé - ein ETR 400 ist als IRYO von Madrid nach Barcelona bei Bujaraloz unterwegs. 19. April 2024 (zum Bild)

Armin Schwarz 25.4.2024 16:08
Felicitaciones y bienvenido
Hola - Hallo Stefan,
Ein ganz tolles Bild von dem ETR 400 unterwegs von Madrid nach Barcelona.
Da seid Ihr aber auch weit auf der Iberische Halbinsel gefahren. Das war aber dann eine sehr große Rundreise, aber wohl auch eine wunderschöne Tour.

Liebe Grüße auch an Christine
Margareta und Armin

Stefan Wohlfahrt 25.4.2024 18:28
Hallo Armin,
danke für deinen Kommentar. Der IRYO ETR 400 reizte mich, und so habe ich den "Umweg" erst nachträglich ins Programm aufgenommen. Ein Glücksfall, denn der nicht sehr viel kürzere Weg nach Andorra via Frankreich wäre wohl infolge Schneefall kaum oder nur sehr mühsam zu passieren gewesen.
Die Tour war wirklich sehr gross und ebenso schön.
Liebe Grüsse (auch von Christine)
euch beiden

PS: Leider gab es kaum RENFE Bilder, aber dazu reichte die Zeit wirklich nicht

Armin Schwarz 19.1.2026 16:56
Sehr traurige Nachrichten heute aus Spanien.
Der eine verunglückte Zug war ein Frecciarossa 1000 (ETR 400) der Iryo.
Ich kann nur allen Betroffenen mein tieftes Mitgefühl ausdrücken.
Armin

Wieviel Bearbeitung darf es sein? Zwei ähnliche Bilder, das eine aufgehübscht und das andere praktisch unbearbeitet. Während hinter meinem Rücken die Sonne unter geht, ist zwischen St-Saphorin und Rivaz der FS Trenitalia ETR 610 002 als EC 30008 auf dem Weg von Domodossola nach Genève Aéroport. 15. November 2024 (zum Bild)

Armin Schwarz 18.1.2026 19:43
Nun das ist eine sehr gute Frage Stefan.
Für mich sind beide Bilder gelungen und schön. Es stellt sich einfach die Frage was möchte ich als Fotograf rüberbringen bzw. darstellen:
Das eigentliche Motiv oder auch die Tageszeit bzw. Dämmerung.
Ich stelle oft fest, dass das Bearbeitungsprogramm es heller machen will, als wie ich gesehen habe oder darstellen möchte. Auch am Abend muss ich achtgeben das ich den Belichtungsfaktor reduziere, da die Kamera mir sonst schon das Bild zu hell macht.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 20.1.2026 17:22
Hallo Armin,
danke für deine Anregungen. Es stimmt schon, es kommt darauf an, was der Fotograf zeigen will.
einen lieben Gruss
Stefan

Eine echte „Hercules“ die ÖBB 2016 072 (A-ÖBB 92 81 2016 072-8) am 13 Januar 2025, mit dem REX 21 (City Shuttle) von Salzburg Taxham über Neumarkt am Wallersee nach Braunau am Inn, beim Halt im Hauptbahnhof Salzburg. Die Siemens ER20 wurde 2004 von Siemens in München-Allach unter der Fabriknummer 20996 gebaut. Sie hat die Zulassungen für Österreich, Deutschland, Tschechien und die Slowakei. „Hercules“ ist ein Markenname der ÖBB für die Dieselelektrische Universallokomotive vom Typ Siemens ER20. Die Loks der Reihe 2016 der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind vierachsige dieselelektrische Lokomotiven, die unter der Bezeichnung Hercules seit 2002 im Einsatz sind. Sie gehören der mittleren Leistungsklasse an und werden vor allen Zugarten eingesetzt. Auch der Verschub und Fahrverschub auf Dieselstrecken wird mittlerweile durch die 2016 geprägt. Ende der 1990er Jahre wurde der Personen- und Güterverkehr auf den nicht elektrifizierten Strecken der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) überwiegend mit Fahrzeugen aus den 1960er und 1970er Jahren betrieben. Zur Erneuerung der Fahrzeugflotte veröffentlichte die ÖBB 1997 eine Ausschreibung, um die Reihen 2043/2143 und 2050 zu ersetzen. Der Auftrag über zunächst 40 Streckendiesellokomotiven wurde an Siemens AG, Österreich vergeben und in Verantwortung von Siemens Transport Systems, Erlangen konstruiert und gefertigt. 1999 wurde eine erste Option für 30 weitere Lokomotiven gezogen. Die erste Lokomotive wurde im Jahr Januar 2002 inbetriebgenommen. Später wurde eine Option über 30 weitere Lokomotiven gezogen. Die Konstruktion der Reihe 2016 entspricht im Wesentlichen dem der ER20. Unterschiede gibt es nur bei einigen Ausstattungen, die speziell von der ÖBB gefordert wurden. Ein 2.000 Kilowatt leistender Dieselmotor mit angeflanschtem Drehstrom-Synchrongenerator erzeugt dabei den Strom für die vier Fahrmotoren (Einzelachsantrieb). TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Siemens Baujahre: 2002-2004 Gebaute Anzahl (Ordnungsnummer): 100 Stück (2016 001-100) Achsformel: Bo’Bo’ Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 19.280 mm Breite: 2.870 mm Drehzapfenabstand: 10.360 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Raddurchmesser: 1.100 mm (neu) /1.020 mm (angenutzt) Kleinster bef. Halbmesser: 100 m Dienstmasse: 80 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Dieselmotorart: wassergekühlter viertakt-90°-V16-Zylinder-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung, Abgasturbolader und Ladeluftkühlung. Im Leerlauf werden zur Verbesserung der Abgaswerte 8 von 16 Zylindern abgeschaltet. Motortyp: MTU 16 V 4000 R41 (der MTU Friedrichshafen9 Motorhubraum: 76.265 cm³ (Bohrung × Hub = 170 mm × 210 mm) Motorgewicht (trocken): ca. 9050 kg Nenndrehzahl: 600 bis 1.800 U/min Installierte Leistung: 2.000 kW (2.719 PS) Anfahrzugkraft: 250 kN Leistungsübertragung: dieselelektrisch (Drehstrom Generator - GTO Stromrichter und 4 Drehstrom Fahrmotore mit Ritzel-Hohlwellenantrieb) Traktionsleistung (am Rad): 1.750 kW ohne ZS / 1.600 kW mit ZS Tankinhalt: 2.800 l Dynamisches Bremssystem Elektrodynamische Nutz- und Widerstandsbremse (Rückspeisung indie Zugsammelschiene bzw. für die Hilfsbetriebe je nach Möglichkeit) Höchstleistung der dynamischen Bremse: 1.000 kN Max. Bremskraft der dynamischen Bremse: 100 kN Paradigmenwechsel. Wurden die ersten ÖBB-Diesellokomotiven nach dem zweiten Weltkrieg ausschließlich mit dieselelektrischer Kraftübertragung ausgerüstet, so entschied man sich damals aus Gründen der einfacheren Wartung und leichteren Instandhaltung für alle künftigen Diesellok Generationen für einen dieselhydraulischen Antrieb. Während bei ersterem ein oder mehrere Dieselmotoren Generatoren antreiben, die letztlich die Traktionsenergie für die Fahrmotoren erzeugen, treibt beim dieselhydraulischen Antrieb (vereinfacht gesagt) der Dieselmotor das Fahrzeug über ein Wendegetriebe an. Jahrzehntelang wurden alle ÖBB-Dieselloks in dieser einfachen aber auch leistungstechnisch begrenzten Bauweise beschafft. Um die in die Jahre gekommenen Dieselloks der Reihen 2050, 2043 und 2143 zu ersetzen, wurde Ende der 1990er Jahre ein Projekt gestartet, das zum Inhalt die Erneuerung der Diesellokflotte hatte. Es sollten in drei Leistungskategorien über 200 Fahrzeuge beschafft und so für einen gehörigen Modernisierungsschub sorgen. Bei der neuen geplanten Streckendiesellok überlegte man sich erstmals seit über 40 Jahren wieder die Verwendung eines dieselelektrischen Antriebs. Während des Bieterverfahrens kristallisierte sich heraus, dass doch nur zwei Kategorien von neuen Diesellokomotiven beschafft werden sollten. Nach der Endrunde wurde der Auftrag zur Lieferung der neuen Diesellok Generation an Siemens Transportation Systems vergeben. Hier konzentrieren wir uns auf die Streckendiesellok, des Siemens Baumusters ER 20 – ÖBB Reihe 2016. Drehstromantrieb Ein Novum nach so langer Zeit war die Verwendung eines dieselelektrischen Antriebs für die 2.000 kW starke Streckendiesellok. Der eingebaute MTU Motor treibt dabei einen Drehstromgenerator an, der vier, insgesamt rund 1.600 kW starke Drehstrommotoren mit dem elektrischen Traktionsstrom versorgt. Nach der griechischen Mythologie sollte die neue Streckendiesellokflotte der ÖBB den Namen „Hercules“ tragen. Ursprünglich war die Beschaffung von insgesamt 140 Lokomotiven geplant. Infolge der Änderung des Flottenmanagements und auch mangels Bedarf blieb es bei einer Bestellung von 100 Fahrzeugen, die den Bahnbetrieb auf nicht elektrifizierten Strecken in Österreich revolutionierten. Sämtliche Fahrzeuge wurden bei Siemens TS in München-Allach (ehemals Krauss Maffei) gefertigt und beim ÖBB-Standort Wiener Neustadt in Betrieb genommen. Sofort nach der Betriebszulassung in Österreich gelangten die ÖBB-Hercules Loks zum Standort Graz, wo sie ab Mitte 2002 einen Großteil der Leistungen der damals dort eingesetzten 2143 übernahmen. Mit zunehmender Auslieferung wurden zuerst die Steiermark, dann auch zahlreiche Strecken in Niederösterreich auf die neue ÖBB-Reihe 2016 umgestellt. Besonders auf den dieselbetriebenen Steilstrecken können die Neubaufahrzeuge beweisen, was in ihnen steckt. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 17.1.2026 12:55
Hallo Armin,
ein schönes Bild des echten "Herkules". Eine Loktype, die ich leider noch nicht so oft vor die Linse bekam, besonders die "original Version. Bis vor kurzem konnte man in Lindau HBF in bunten Farben die ER20 von ALEX & Co sehen und fotografieren.
Danke auch für die ausführliche Beschreibung.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 17.1.2026 17:52
Hallo Stefan,
Dankeschön, es freut mich sehr, dass Dir Bild und die Beschreibung gefällt. Ich hatte schon überlegt ob die Beschreibung nicht zu lang sein.
Nun echten "Herkules" meist nur in Österreich vor die Linse.
Liebe Grüße
Armin

Ein beschmierter LINT 27 der Vectus Verkehrsgesellschaft mbH, eigentlich schon gerade in der neue „damals zukünftigen“ Farbgebung der HLB am 18 Mai 2014 abgestellt beim Bahnhof Westerburg. Als Rosa "Schweinetaxi" fuhr er kurz durch den Westerwald. Die Täter, die einen Zug der Vectus Verkehrsgesellschaft in ein rollendes rosa "Schweinetaxi" verwandelten, konnten in flagranti bzw. auf frischer Tät ertappt und von der Bundespolizei Trier in Siershahn festgenommen werden. Ein Sprayer-Paar aus Hamburg bekam nicht nur eine Strafanzeige, auch eine saftige Rechnung der Vectus GmbH von über 15.000 Euro. Selbst Türen und Fenster blieben von der Attacke nicht verschont. Zusätzlich wurde ein großer Schriftzug aufgebracht, der den Zug als “Vectus Schweinetaxi“ betitelte. Da die Fenster sind ebenfalls zugekleistert waren, hatten die Passagiere auch ihr Nachsehen und konnten nicht die Landschaft vom schönen Westerwald sehen. Zum Glück haben die Triebwagen ja eine Innenbeleuchtung, sonst hätten die Passagiere drinnen im Dunkeln sitzen müssen. Ich hoffe sehr das das Bild keine Werbung für die Sprayer ist, sondern doch eher eine Abschreckung. Sprayer besprüht Eure eigenen Sachen und nicht die von anderen Leuten. Schönheit ist auch etwas anderes…. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 12.1.2026 16:32
Lausige 15 Euro Busse?
Abkratzen sollten die Schmierfinke die Farbe. Und falls sie nicht parieren, werden sie ausgepeitscht.
Ich kann es mir ohnehin nicht so richtig erklären: wenn ein Fotograf einen Schritt zu nahe am Gleise ist, wird die ganze Kavaliere hochgefahren doch die Schmierfinken können scheinbar seelenruhig und ungestört überall im Gleisbereich herumspazieren und Volkseigentum zerstören. Und dann gibt es noch diese Geisteskranken, die sprechen von "Kunst".

Armin Schwarz 12.1.2026 17:59
Nun es waren 15 Tausend….
Aber ansonsten gebe ich Dir recht und sehe es genauso.
Ich weiß nicht wie der Strafrechtliche Ausgang war, aber wahrscheinlich wie immer zu gering.
Wir als Bahnfotografen werden vom Gelände (ohne Gleise) verwiesen, wenn wir ein Foto machen wollen….Wobei wir doch Spraye sofort melden würden wenn wie sie sehen.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 15.1.2026 9:57
Hallo Armin,
ich habe mich verschrieben, trotzdem für den angerichteten Schaden sind 15 000 Euro nichts...
einen lieben Gruss
Stefan

In Finhaut erreicht ein Regionalzug nach Martigny den Bahnhof. Der eingesetzten Triebwagen ist der SNCF Z 801. Zur Zeit der Aufnahme war der Bahnhof mit einer Stromschien ausgestattet, die offen neben den Gleisen lag. Analogbild vom März 1998 (zum Bild)

Armin Schwarz 12.1.2026 11:01
Hallo Stefan,
danke fürs Einstellen der wunderbaren Archivbilder der Martigny-Châtelard-Bahn zur Zeit des Stromschienenbetriebes.
Aber hier im Bild fehlt da nicht schon ein Stück?
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 12.1.2026 13:44
Hallo Armin,
zum Glück fehlt hier ein Stück, sonst währe es ziemlich gefährlich den Übergang zu nutzen. Die Stromschiene verlief (bzw. verläuft bei der SNCF und den noch verblieben Strecken der M-C) nicht durchgängig, die Triebfahrzeuge haben jeweils mindestens zwei Schleifstücke pro Seite zur Stromabnahme .

einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 12.1.2026 14:56
Ja jetzt habe ich es auch verstanden, einer vorne und einer hinten damit überbrückt man diese Stellen.
Danke für die Erklärung.
Liebe Grüße
Armin

Die E 71 19, ex preußische EG 519 Halle, am 09 März 2014 im DB Museum Koblenz-Lützel. Die E 71 19 wurde 1921 von der Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) in Hennigsdorf b. Berlin unter der Fabriknummer 1583 gebaut und als „EG 519 Halle“ an die Preußischen Staatsbahn geliefert. Die zweimotorigen Elektrolokomotiven EG 511 bis EG 537 der Preußischen Staatsbahn waren für den Güterzugdienst konzipiert. Sie zählen zu den ersten in Deutschland eingesetzten E-Loks, die noch bis 1958 ihren Dienst erfüllten und wegen ihres Aussehens den Spitznamen Krokodil bekamen. In Baden bzw. im alemannischen Dialekt wurde sie auch „Glettiise“ (Bügeleisen) genannt. Die Lokomotiven wurden 1920 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn übernommen und erhielten 1926 die Baureihenbezeichnung E 71. Auf Grund ihrer einfachen und robusten Konstruktion bewährten sich die Lokomotiven über Jahrzehnte und zählen zu den erfolgreichsten E-Loks aus der Anfangszeit der Elektrifizierung. Die Konstruktion der Lokomotiven bestand grundlegend aus zwei Triebdrehgestellen mit halbhoch gelagerten Fahrmotoren. Beide Triebdrehgestelle sind mittels einer Kupplung beweglich miteinander verbunden. Die Kraftübertragung von den Fahrmotoren auf die Achsen erfolgte durch ein Getriebe, die Blindwellen und die Kuppelstangen. Maschinenraum und die beiden Führerstände ruhten gemeinsam auf einem Brückenrahmen. Die Kühlung des Transformators wurde durch Transformatorenöl in einem geschlossenen Kreislauf realisiert. Beide dafür notwendigen Ölkühler waren unverkleidet auf beiden Seiten des Maschinenraums angebracht. Vom Aussehen erinnern diese stark an Lamellenheizkörper einer Zentralheizung. TECHNISCHE DATEN: Nummerierung: pr. EG 511 – EG 537 (bei Ablieferung), später E 71 11 – E 71 37 (DR/DB) Insgesamt gebaut: 27 als EG 511 – EG 537 Hersteller: AEG - Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft Baujahre: 1914 bis 1921 Ausmusterung: 1930 bis 1959 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B'B' Länge über Puffer: 11.600 mm Drehzapfenabstand: 5.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.900 mm Treibraddurchmesser: 1.350 mm (neu) Dienstgewicht: 64,9 t Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Urausführung), 65 km/h (nach Umbau 1931/1932) Stundenleistung: 780 kW Dauerleistung: 590 kW Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz AC Anzahl der Fahrmotoren: 2 Geschichte: Mit Beginn der Elektrifizierung bestellte die Preußische Staatsbahn 1913 zunächst 18 Lokomotiven für die Strecke Magdeburg–Dessau–Leipzig–Halle. Die erste Lok (EG 511) wurde im Jahr 1914 ausgeliefert. Ihr folgte im gleichen Jahr EG 512. Wegen des Ersten Weltkrieges wurde der elektrische Zugbetrieb bei der K.ED Halle eingestellt. Zusammen mit den anderen Loks gelangten die beiden bis dahin gelieferten Loks 1915 nach Schlesien ins Bw Nieder Salzbrunn. Dort wurden 1915 die EG 513 und 1920 die EG 514 bis EG 516 angeliefert und kamen auf den von Nieder Salzbrunn ausgehenden Strecken nach Gottesberg, Halbstadt und Königszelt zum Einsatz. 1920 waren dort die sechs Lokomotiven nachgewiesen.[3] Die restlichen Lokomotiven wurden 1921 und 22 ausgeliefert und bei der Reichsbahndirektion Halle in Dienst gestellt. Die Stationierung erfolgte erst im Bw Leipzig-Wahren und wurde mit fortlaufender Elektrifizierung auf die Betriebswerke Leipzig West, Bitterfeld und Roßlau ausgedehnt. Auch die ersten sechs Lokomotiven wurden von Schlesien hierher umstationiert. Die Reichsbahndirektion Magdeburg erhielt erstmals 1924 mit der Inbetriebnahme des Güterzugbetriebes Roßlau–Rothensee eine dieser Maschinen zugewiesen, vermutlich EG 525. Die Anzahl erhöhte sich bis Ende 1924 auf drei Ellok und erreicht 1925 eine Zahl von sechs Stück. Auf den bereits elektrifizierten Strecken in Mitteldeutschland zogen die Maschinen neben Güterzügen anfänglich auch Reisezüge und prägten das Bild der Strecken in den 1920er Jahren maßgebend. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 11.1.2026 18:39
oh was ganz schönes!
Hallo Armin,
danke für das zeigen dieser herrliche Lok die ja auch (so denke ich jedenfalls) auch in der Schweiz verkehrte, da sie auf der Strecke Basel Bald Zell im im Einsatz stand.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 11.1.2026 19:51
Hallo Stefan,
dankeschön!
Ja ein Teil der Loks war dem Badischer Bf überstellt, um dort auf der Wiesen- und der Wehratalbahn zu fahren.
Liebe Grüße
Armin

Blick von der Staumauer der Listertalsperre am 02 Februar 2014 auf den Biggesee und die Doppelstockbrücke Listertal. Auf der Doppelstockbrücke überquert gerade der HLB VT 270 ein Alstom Coradia LINT 41 der Hessischen Landesbahn, als RB 92 "Biggesee-Express" in Richtung Olpe. Es war ungewöhnlich, dass die HLB bereits auf dieser Strecke anzutreffen war, denn eigentlich fuhr im Jahr 2014 (bis Dezember) noch die 3-Länder-Bahn der DB Regio. Grund war wohl eine GPSinfradat-Fahrt, evtl. für spätere Interaktive Schulung der Fahrzeugführer der HLB auf der Strecke, da die HLB zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 das gesamte Dieselnetz in der Region (Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg) bedient. Die Doppelstockbrücke Listertal über die Biggetalsperre, oben Straßenbrücke und unten die Bahnstrecke KBS 442 "Biggetalbahn" (Finnentrop - Olpe – [Freudenberg]), ca. km 14,5. Die KBS 442 (Finnentrop–Olpe) ist eine 23,6 km lange eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn, die bis 1983 noch 20 km weiter bis Freudenberg (Kr. Siegen) ging, mit weiterem Anschluss über die auch stillgelegte Asdorftalbahn nach Betzdorf. 1956 begannen die Planungsarbeiten für die Biggetalsperre. Die Bauarbeiten begannen 1958. Dadurch bedingt war eine "Neubaustrecke" notwendig, da die alte Strecke mehrere Meter unter Wasser stehen würde. So entstanden auch die beiden Doppelstockbrücken Dumicketal und Listertal über die Biggetalsperre, jeweils oberen Ebene Straße und auf der darunter liegenden Ebene die eingleisige Bahnstrecke. Die beiden Doppelstockbrücken, Dumicketal und Listertal, sind baugleich und unterseiden sich in ihrer Länge. Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße 512 und der Eisenbahnstrecke Attendorn – Olpe wurde 1963 bei Attendorn eine 314 Meter lange Talbrücke über die Lister (vor Staubeginn der Biggetalsperre, noch ein Flüsschen und Zufluss der Bigge), errichtet. Auf der „Doppelstockbrücke“ werden auf der oberen Ebene die Landesstraße und auf der darunter liegenden Ebene die eingleisige Bahnstrecke geführt, deren Schienen unmittelbar vor und nach der Brücke in einen Tunnel münden. Die Stützweiten der zehnfeldrigen Brücke betragen einheitlich etwa 31,40 Meter, die Gesamtbreite der Straßenbrücke beträgt etwa 14 Meter. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 10.1.2026 8:01
Hallo Armin,
Schöne Bilder aus alten Tagen, bei welchen neben der Bahn auch die herrliche Landschaft begeistert.
Einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 10.1.2026 14:26
Hallo Stefan,
Dankeschön, es freut mich sehr, dass die Bilder gefallen.
Bedingt durch die derzeitige Wetterlage, bin ich nochmal ins Archiv gegangen und durch die in der heutigen Zeit möglichen höherer Auflösung habe ich auch Bilder neu bearbeitet. Aber im Archiv sind zudem noch viele Bilder liegengeblieben und warteten auf eine Bearbeitung.
Liebe Grüße
Armin

In Montroc-Le-Planet kreuzen sich der TMR BDeh 4/8 22 als TER 18914 von Vallorcine nach Saint-Gervais-Bains mit dem SNCF Z 800 003 (94 87 0000 806-3) der als TER 18959 von Les Houches nach Vallorcine unterwegs ist 26. Dez. 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 8.1.2026 19:17
Hallo Stefan,
ein wunderbares Bild.
Ab/bis hier wird wohl mit Stron aus der drieten (Stromschine) gefahren?
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 10.1.2026 8:06
Hallo Armin, Danke für deinen Kommentar. In Frankreich ist die gesanmte Strecke mit einer Stromschiene ausgestattet, ab der Grenze Richtung Martigny sind nur noch schwer zugänglich Abschnitte ohne Fahrleitung.
Einen lieben Gruß
Stefan

Stefan Wohlfahrt 12.1.2026 13:47
Hallo Armin,
auch dieses Bild zeit, das im Bereich von Übergängen keine Stromschienen liegen. Zudem Zeigt dies Bild auch, wie die Stromschienen in Frankreich, zumindest in den Bahnhöfen, geschützt werden.
einen lieben Gruss
Stefan

Breuer 171 der EFZ steht am 3 Januar 2026 in Seebrugg. (zum Bild)

Armin Schwarz 7.1.2026 19:05
Hallo Leon,
ein ganz wunderbares Bild.
Dieser Breuer Lokomotor / Breuer Traktor vom Typ V wurde 1952 von der Breuer Werke GmbH (vormals Maschinen- und Armaturenfabrik vorm. H. Breuer & Co) in Höchst am Main unter der Fabriknummer 3066 gebaut und an die Breisgauer Portland-Cementfabrik Kleinkems GmbH ausgeliefert. Dort trug er auch die Nr. 171. Später Ende der 1990er Jahre ging er an die eurovapor in Haltingen. Seit 2010 gehört er der AEV - Achertäler Eisenbahnverein e. V. in Achern (Baden) und ist zurzeit an die IG 3Seenbahn e.V. in Seebrugg ausgeliehen.

Der Breuer-Lokomotor vom Typ V besitzt einen Dieselmoto mit einer 80 PS Leistung, ein Dienstgewicht von 5.800 kg und eine max. Zugkraft von 500 kg.

Beste Grüße
Armin
PS: Ich hoffe Du bist nicht zu sehr eingeschneit.

Stefan Wohlfahrt 8.1.2026 18:58
Hallo Leon,
wirklich wunderschön: Und erfreulich, dass nun dort Schnee liegt, denn am 27.112.2025 war es nur kalt, aber es lag kein Schnee.
einen lieben Gruss
Stefan

Ein sehr langer M7 TWINDEXX-Triebwagen-Zug hat am 21 Oktober 2025, als IC über Brüssel Flughafen, Gent und Brügge, an die Küste nach Knokke, den Bahnhof Liège-Guillemins verlassen. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 5:35
Guten Morgen Armin,
Dieser moderne Zug paßt sehr gut zu dieser Fotostelle.
Einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 6.1.2026 12:06
Guten Mittag Stefan,
es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 18:07
Guten Abend Armin,
erst beim zweiten Blick auf dem PC ist mir aufgefallen, dass der lange Zug auf einen vier und einem sechsteiligen Triebzug besteht. Zudem wurde auf dem doch dem Handy-Bildschirm überlegenen PC Bildschirm mein Blick von den wunderschönen rotgefärbten Herbstbäumen angezogen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 6.1.2026 18:41
Guten Abend Stefan,
nun der Handy-Bildschirm ist einfach kleiner als ein Handy-Bildschirm.

Janein, Triebzug oder Wagenzug…
http://hellertal.startbilder.de/bild/belgien~triebzuege~m7--bmx-twindexx-triebwagen-2/898884/gefuehrt-von-dem-sncbnmbs---m7.html habe ich mal einen solchen Zug beschrieben. Es sind einzelne, eigentlich normale (M7) Doppelstock-Wagen, an den Enden sind ein Trieb- und ein Steuerwagen oder gleich zwei Triebwagen. Die M7 Wagen laufen in Belgien aber auch in Lokbespannten Zügen, meist 18ern.

Liebe Grüße
Armin

DB hat einige CD Vectronen übernommen und einer davon, 193 978, steht am 29 Dezember 2025 mit ein ICE-L in Köln Hbf. (zum Bild)

Armin Schwarz 6.1.2026 12:24
Hallo Leon,
ein tolles Bild.
Schon sehr interessant DB Cargo verkauft recht neue 193er in die Schweiz, und die DB Fernverkehr mietet oder kauft dann wieder andere 193er.

Hast Du auch ein Bild von dem interessanten neuen Zug (ICE L/Talgo-230)?

Liebe Grüße
Armin

Der dreiteilige, 3-System Stadler FLIRT³ Triebzug 550 (94 84 4 040 550-x NL-AN) der Arriva Personenvervoer Nederland steht am 21 Oktober 2025 im Bahnhof Liège Guillemins (Lüttich-Guillemins), als Dreiländerzug / Drielandentrein / Train des trois pays bzw. RE18 / S 43 (LIMAX - Liège-Maastricht-Aachen-Express (Lüttich über Maastricht nach Aachen) zur Abfahrt bereit. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 5:39
Hallo Armin,
Ein sehr gelungenes Bild des Stadler Flirts.Rechts in Bild erneut ein Beweis, dass Weiss für Eisenbahnfahrzeue ungeeignet ist Die wissen Flächen werden nur allzugern als Leinwand benutzt
Einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 6.1.2026 12:05
Hallo Stefan,
es freut mich wieder sehr, dass es Dir gefällt.
Ja Weiß für Eisenbahnfahrzeuge ist nicht ideal, aber auch oft verkehrsrot nicht. Wie auch großflächige Güterwagen werden die weißen Flächen sehr gerne von den Schmierfinken genutzt. Leider sind diese in Belgien sehr stark vertreten. Wohl ein Glück für den Flirt der ja in den Niederladen beheimatet ist, dort sieht man nicht so viele Schmierereien wie bei uns oder in Belgien.

Für manche Leute sind diese Schmierereien, leider nur Kavaliersdelikte, was für uns grobe schwere Schachbeschädigung ist. Wenn man bedenkt was die Reinigung eines beschmierten Wagens/Zuges kostet. Bei einem Güterwagen mit Planenverdeck, wechselt man wohl besser die Planen aus.

Sinnvolles kann ich zudem auch nie bei diesen Schmierereien erkennen und vermiesen einem nur das Bild.

Liebe Grüße
Armin

Die (ex DB) WRS 193 302 (91 80 6193 302-7 D-WRSCH) steht mit einem langen Kesselwagenzug in einige Zeit in Lausanne bevor ihre Fahrt weitergeht. Die Lok hat gemäss der Anschrift eine Zulassung in D, A, CH, I, NL und B, wobei praktisch an der selben Stelle angeschriebenen Spannungen für mich nicht schlüssig sind: 3000 V , 1500 V, 1500 V 50 Hz und 1000 V 16,7 Hz. Leider stand die Lok mit ihrem Zug fotografisch gesehen sehr ungeschickt, was hauptsächlich auf die Länge der Zuges zurückzuführen ist. (Richtige Kategorie?) 5. Januar 2026 (zum Bild)

Armin Schwarz 5.1.2026 19:51
Hallo Stefan,
da hast Du sehr gut aufgepasst, die Kategorie ist vollkommen korrekt.

Zu den Angeschriebenen Spannungen (3000 V, 1500 V, 1500 V 50 Hz und 1000 V 16,7 Hz): Das sind die möglichen Spannungen der Zugsammelschiene (ZS), eine einpolige Leitung, die alle Wagen insbesondere von Reisezügen untereinander und mit der Lokomotive verbindet, um alle Einheiten von zentraler Stelle mit elektrischer Energie zu versorgen. Den Rückleiter der einpoligen Zugsammelschiene bilden die Gleise.

Liebe Grüße
Armin

Armin Schwarz 5.1.2026 19:59
PS: Komisch ist das die DB Cargo nun zu viele Loks hat und diese wieder verkauft.

Stefan Wohlfahrt 6.1.2026 5:33
Guten Morgen Armin,
Danke für deinen Kommentar und die Infos zur Zugsammelschiene.
Auch ich wundere mich, das die DB solch moderne Loks "abgeben" kann.
Einen lieben Gruss
Stefan

Die NMBS/SNCB HLE 1851 schiebt den IC (Ostende – Brügge – Gent – Brüssel - Lüttich/Liège-Guillemins – Eupen) am 21 Oktober 2025 vom Bahnhof Liège-Guillemins weiter. Diese IC im Sandwich gefahren, so ist an der Zugspitze eine weitere Siemens der Serie/ Reeks 18. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 3.1.2026 14:28
Hallo Armin,
immer wieder eindrücklich, die Schönheit des Bahnhofs von Liège-Guillemins zu betrachten. Wobei bei diesem Bild besonders der Zug ganz rechts im Bild mit seiner blauen Farbe ein schönen Kontrast setzt.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 3.1.2026 15:17
Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ja rechts der blaue Zug ist ein dreiteiliger 3-System Stadler FLIRT³ Triebzug der Arriva Personenvervoer Nederland, als Dreiländerzug / Drielandentrein / Train des trois pays bzw. RE18 / S 43 (LIMAX - Liège-Maastricht-Aachen-Express). Dieser fährt von Lüttich über Maastricht nach Aachen. Die Bilder folgen noch.
Liebe Grüße
Armin

Eine weitere Variante der beiden Bahnhöfe Belfort-Montbéliard TGV (unten) und Meroux (oben). Der TGV LYRIA 9203 von Paris Gare de Lyon nach Zürich bestehend aus dem Triebzug 4726, bietet dem im Bahnhof von Meroux wartenden SNCF Z73800 Coradia A TER "Baleine" nach Belfort einen recht knappen Anschluss. Weshalb auf der elektrifizierten Strecke Delle - Belfort neuerdings (auch) Dieseltriebzüge zum Einsatz kommen entzieht sich meiner Kenntnis. 10. Dezember 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 30.12.2025 13:52
Schon sehr interessant zwei Bahnhöfe übereinander….
Es gibt es ja öfter das sich zwei Strecken in einem Kreuzungsbahnhof übereinander kreuzen, wie z.B. in Deutschland im Hauptbahnhof Osnabrück mit der Nordsüdachse „Hamburg – Ruhrgebiet“ und der Westostachse Amsterdam – Hannover – Berlin, oder auch im Hauptbahnhof Berlin, aber der Name ist und bleibt ja derselbe. In Berlin unterscheidet man ja einfach mit dem Zusatz „tief“, aber hier gibt man ihm mit „Belfort-Montbéliard TGV“ und „Meroux TGV“ gleich zwei Namen. Aber ich denke mit dem unteren Namen Belfort-Montbéliard TGV will man wohl verdeutlichen, dass man von hier schnell nach Belfort oder Montbéliard kommt. Auch wenn in Belfort direkt kein TGV hält, so ist Belfort sehr eng mit der Geschichte der TGV Züge verbunden, denn dort wurden die ersten TGV entwickelt und gebaut.

Ein eindrückliches Bild von den beiden Bahnhöfen und den beiden sehr unterschiedlichen Zügen, Stefan.

Da ich mich nun mal näher dabei geschaut habe, so habe ich nun auch die Kategorien etwas erweitert.

Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 2.1.2026 15:01
Hallo Armin
als der TGV Bahnhof "auf der grünen Wiese gebaut wurde, war die Strecke Delle - Belfort schon eingestellt. Erst später kam die Idee auf, diese wieder zu aktivieren und dazu wurde der ursprünglich weiter westlich gelegen Bahnhof Meroux quer über den TGV Bahnhof gebaut. der Grund weshalb aber beide Bahnhöfe ihren eigenen Namen habe, kenne ich (noch) nicht.
einen lieben Gruss
Stefan

Mit herrlich viel Rauch setzt die 58 311 in Titisee ihre Rangierfahrt forr. 27. Dez. 2025 (zum Bild)

Armin Schwarz 28.12.2025 14:09
Ja, herrlich viel Rauch und Dampf der 58 311...
Wunderbare Bilder der 58 311 in Titisee, Stefan.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 3.1.2026 14:24
Hallo Armin,
es freut mich, dass dir dieses Bild gefällt. Ungeschickterweise habe ich die sehr tief eingestellte Belichtungszeit für eine vergangenes Bild NICHT zurückgestellte, so dass einige Bilder unbrauchbar waren, ich aber immerhin diese "retten" konnte.
einen lieben Gruss
Stefan

Die Dreizylinder-Güterzug-Dampflokomotive 58 311 der UEF Ulmer Eisenbahnfreunde (ex DR 58 1111-2, ex DR 58 311, ex G 12 Baden 1125), fährt sie am 31.05.2014 beim Dampfspektakel 2014 in den Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße ein, um einen Personenzug anzuhängen. Sie hat die NVR-Nummer 90 80 0058 311-6 D-UEF. Die Lokomotive 58 311 wurde 1921 von der Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe unter der Fabriknummer 2153 als Baden 1125 (badische G12) gebaut. Bis 1942 war sie hauptsächlich im BW Karlsruhe Rbf stationiert, kam aber dann, mit zusätzlichem Frostschutz versehen, zum Kriegseinsatz nach Oberschlesien beim BW Groschowitz. Nach einigen Irrfahrten wurde die Lok 1946 in Senftenberg wieder in Betrieb genommen und im BW Reichenbach/Vogtland einer "Gesundungs-L0" unterzogen, mit der die ärgsten Unterhaltungsmängel behoben wurden. Nach Gastspielen in Werdau, Zwickau, Gera und Greiz kam die Lok 1960 zum BW Karl-Marx-Stadt/Hilbertsdorf, wo sie bis 1973 eingesetzt war. Die letzte Stationierung der inzwischen als 58 1111-2 umgezeichneten Lokomotive war bis 1977 das BW Aue. Am 19.03.1977 wurde 58 311 ausgemustert, sie fuhr noch als Zuglok eines Güterzuges die damalige deutsch-deutsche Grenze, um anschließend als Lz-Fahrt zum Dampflokmuseum (DDM) in Neuenmarkt-Wirsberg, die sie gekauft hatten. Hier war sie bis zum Verkauf an die UEF im Jahre 1984 als nicht-betriebsfähiges Ausstellungsstück zu sehen. Nach erfolgter Hauptuntersuchung konnte die Lok am 8. Juni 1985 bereits wieder zugelassen werden und kam bei den Fahrzeugparaden der DB zum 150-jährigen Jubiläum erstmals wieder vor großem Publikum zum Einsatz. Im Winter 1992/93 stand die Lok zur Fahrwerks-Hauptuntersuchung an, die im RAW Meiningen durchgeführt wurde. Seitdem war 58 311 bis zum Ablauf der Kesselfrist im Januar 2001 bei zahlreichen Sonderfahrten in ganz Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Einsatz zu bewundern. Seit 3. Juni 2006 ist diese Lokomotive nach langer und aufwändiger Hauptuntersuchung wieder betriebsbereit. Von dieser Lokbaureihe wurden insgesamt 1478 Loks für verschiedene Bahngesellschaften gebaut. Die Deutsche Bundesbahn musterte ihre Exemplare bereits 1953 aus. Die Deutsche Reichsbahn hatte 1968 noch 300 Maschinen im Einsatz. Bei Einführung der EDV-Nummern im Jahr 1970 wurde bei den dreistelligen Betriebsnummern im Allgemeinen eine eins an der Tausenderstelle eingefügt. Die letzten Lokomotiven wurden Ende der 1970ger-Jahre ausgemustert. Die gedrungene, bullig wirkende Güterzuglokomotive erreichte zwar nur eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h, mit ihrem Dreizylindertriebwerk verfügte sie aber übergenügend Leistung (1.540 PS) für schwere Güterzüge im Bergland. Technische Daten der 58 311: Bauart: 1'E h3 Gattung: G 56.16 (5 von 6 Achsen angetrieben / 16 t Achslast) Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 18.495 mm Dienstgewicht: 93,6 t (ohne Tender) Achslast: 16,3 t Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h Indizierte Leistung: 1.133 kW/ 1.540 PSI Treibraddurchmesser: 1.400 mm Laufraddurchmesser vorn: 1.000 mm Zylinderanzahl: 3 Zylinderdurchmesser: 570 mm Kolbenhub: 660 mm Kesselüberdruck: 14 bar Tender: pr. 3 T 20 Wasservorrat: 20,0 m³ Kohlevorrat: 6 t (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 26.8.2014 20:23
Hallo Armin,
ein traumhaft schönes Bild des schmucken Dampfers.
Die ausführliche Beschreibung und der hochinteressante Lebenslauf der Maschine gefallen mir genauso gut, wie die hervorragende Aufnahme.
Beste Grüße
Hans

Stefan Wohlfahrt 27.12.2025 16:58
Hallo Armin,
Da kann ich mich Hans nur anschließen.
Wobei sie nun 10 Jahre älter immer noch herrlich dampft und raucht.
Einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 27.12.2025 18:07
Hallo Hans,
Dir erstmal ein 11 Jahre verspätest Dankeschön für Deinen netten Kommentar.

Hallo Stefan,
danke für Deinen Kommentar, es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.
Ja die 58 311 dampft immer noch und ist in Betrieb.

Liebe Grüße
Armin

 
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