Die E.402.007 (91 83 2402 007-5 I-TI) eine E.402A der Trenitalia fährt am 29.12.2015 im Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral) auf ein Abstellgleis.
Die FS E.402A wurde 1994 von ANSALDO Transporti und FIREMATransporti gebaut.
Anfang der 1990er Jahre benötigte man in Italien schnellere Elektrolokomotiven. Nachdem die FS ihre vollelektronischen Chopper-Elektrolokomotiven der Baureihe E.632 ausgiebig getestet hatte, entschloss sie sich zum Bau einer weiteren Chopper-Elektrolokomotivbaureihe (Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt).
In Zusammenarbeit mit Ansaldo entwickelte die FS eine neue Elektrolokomotivgattung, die sowohl schwere Güterzüge ziehen und als auch 200 km/h erreichen kann. Es entstanden fünf Vorserienloks (E.402.001–005) mit einem an der E.632 angelehnten Design. Nach ihrer Erprobung wurden 40 Serienloks mit einem neu gestalteten, windschnittigeren Fahrzeuggehäuse gebaut, die die Nummerierung E.402.006 bis 045 tragen.
Die E.402A verfügt über dreistufige Wechselrichter und einen Zerhacker an jedem Drehgestell.
Die 45 Fahrzeuge werden heute im regulären Dienst bei der FS verwendet. Obwohl sie auch für schwere Güterzüge konstruiert wurde, setzt man sie meistens vor Personenzügen ein, vorrangig Intercitys.
Technische Daten:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge: 18.440 mm
Höhe: 4.235 mm
Breite: 3.000 mm
Drehzapfenabstand: 10.400 mm
Fester Radstand: 2.850 mm
Dienstgewicht: 87 t
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Stundenleistung: 6.000 kW
Dauerleistung: 5.200 kW
Treibraddurchmesser: 1.250 mm
Stromsysteme: 3000 V DC(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 24.1.2016 18:39
Wunderschön, auch wenn der E 402.007 ein Neuanstgrich nicht schaden würde. Das Bild gefällt auch durch das schöne Winterlicht und durch die spannende Farge: Was ist denn das für eine rote Lok mittem im Bild?
einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 24.1.2016 19:26
Hallo Stefan,
danke für Deinen netten Kommentar. Es freut mich sehr dass Dir das Bild gefällt.
Ja, die E 402.007 sah, von dieser Seite, sehr ramponiert aus;-)
Die rote Lok mitten im Bild, ist eine die der Stefan nicht so liebt, es eine Vossloh G 2000 BB. Und zwar die G 2000 18 ER der DP - Dinazzano Po S.p.A., ex FER G 2000 18 ER, ex ACT G 2000 18 AT.
Liebe Grüße
Armin
Eine Trenitalia bzw. FS E.414 fährt am 27.12.2015 mit einem Frecciabianca (deutsch: weißer Pfeil) in dem Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral) ein.
Die FS E.414 sind ehemalige Triebköpfe (E.404 A) der ersten Serie der ETR 500 (Monotensione = Ein-Spannung (3000 V DV)), diese wurden ab 2006 bis 2008 zu Lokomotiven umgebaut (59 Stück) um wie hier IC-Großraumwagen mit bis zu 200 km/h zu ziehen. Meist erfolgt die Zugkomposition mit zwei FS E.414 und IC-Wagen dazwischen, möglich ist aber auch E.414, IC-Wagen und IC-Steuerwagen. Diese Züge fahren ausschließlich auf dem italischen 3000 V Gleichstromnetz.
Oft werden diese Züge (Frecciabianca) noch als ETR 500 bezeichnet, es sind aber keine Triebzüge mehr, da Triebköpfe zu Loks umgebaut wurden sind und normale IC-Wagen (bis 200 km/h) dazwischen hängen.
Die Zwischenwagen der ersten Serie der ETR 500 wurden auch erneuert und mit neugelieferten Triebköpfen (E.404 B) der zweiten Tranche der zweiten Serie gekuppelt.
Ein Frecciabianca (deutsch: weißer Pfeil) der Trenitalia (100-prozentige Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato) steht am 29.12.2015 zur Abfahrt im Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral) bereit. Der Frecciabianca ist eine Zuggattung für Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h (IC), die nur im italienischen Gleichspannungsnetz verkehren. Hier ist es die E.414 102-0 und eine weitere am anderen Ende mit vielen IC-Großraumwagen dazwischen. Die Loks der BR E.414 sind ehemalige Triebköpfe der ersten Serie der ETR 500.
Technische Daten:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge: 20.250 mm
Höhe: 4.000 mm
Breite: 3.020 mm
Drehzapfenabstand: 11.450 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Dienstgewicht: 68 t
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h möglich (mit IC-Wagen 200 km/h)
Dauerleistung: 4.400 kW (4 x 1.100 kW)
Anfahrzugkraft: 200 kN
Treibraddurchmesser: 1.100 mm
Stromsysteme: 3000 V DC
(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 24.1.2016 18:34
Danke Armin für die interessante Beschreibung und das nicht minder gute Bild!
Einen lieben Gruss
Stefan
Armin Schwarz 24.1.2016 19:00
Bitteschön Stefan,
und danke für die netten Worte, es freut mich sehr wenn das Bild und die Beschreibung Gefallen finden.
Liebe Grüße
Armin
Über den Dächern von Marseille....
Blick auf den Bahnhof von Marseille-Saint-Charles am 26.03.2015, aufgenommen unterhalb der Marien-Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde. Die Fassade des Bahnhofs ist noch die Ursprüngliche aus dem Jahr 1848.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 17.1.2016 19:18
Imposant der Bahnhof Marseille Saint-Charles, Armin.
Eine sehr gelungene Aufnahme.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Hans-Gerd Seeliger 23.1.2016 17:53
Ein Bild, das Lust auf einen Besuch in Marseille macht!! Scheint ein sehr interessanter Bahnhofskomplex zu sein.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 24.1.2016 10:00
Hallo Jeanny, hallo Hans-Gerd,
danke für Eure netten Kommentare, es freut mich sehr dass es Euch gefällt.
In der Zeit wo man auf die "Hamster" als RE 9 noch wartete wurde im Sandwich gefahren....
Die 111 077-4 (91 80 6111 077-4 D-DB) als Zuglok und die 111 075-8 (91 80 6111 075-8 D-DB) als Schublok am 14.04.2012, mit 5 DoSto-Wagen als RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, bei der Einfahrt in den Bahnhof Betzdorf/Sieg.
Beide Loks sind Stuttgarter-Loks und waren, durch den Lokmangel in NRW bedingt durch die Sandwich-Züge, vom Dez. 2010 bis Dez. 2012 von der DB Regio Baden-Württemberg an die DB Regio NRW ausgeliehen.
Durch das Fahren im Sandwich konnte man wie hier mit 5 DoSto-Wagen, anstelle von vier fahren, und dabei den Fahrplan halten.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 23.1.2016 18:13
Ein wunderschönes Bild vom Sandwich Rhein-Sieg-Express, Armin.
In den Dostos hat man wenigstens Platz, während die Hamster eher an Sardinendosen erinnern.
Liebe Grüße nach Herdorf
Hans
Armin Schwarz 24.1.2016 10:15
Danke Hans,
es freut mich sehr dass es Dir so gut gefällt.
Ich fahre auch lieber mit den Dostos, da sie mehr Platz haben und zudem einen besseren Sitzkomfort haben.
Liebe Grüße
Armin
Der Wagen 1 - Personenwagen der Standseilbahn der Oberweißbacher Bergbahn befindet sich am 24.08.2013 auf Bergfahrt und erreicht gleich den Bergbahnhof Lichtenhain.
Der Personenwagen, im betrieblichen Umgang als Wagen 1 bezeichnet, ist seit der Eröffnung 1923 nur an den Stirnseiten leicht verändert worden. Das erfolgte 1959, als er größere Stirnfenster erhielt und die leicht ausgestellte Stirnpartie. Bei der Rekonstruktion 2002 wurde die Fahrradbühne angebaut. Besonderheit, sie ist nur am Fahrgestell befestigt und kann 8 Fahrräder aufnehmen.
TECHNISCHE DATEN:
Länge: 9,66 m (ohne Fahrradbühne)
Breite: 3,93 m (ohne Tritte und Haltestangen)
Höhe über SO: 4,08 m (variiert wegen Federung)
Eigengewicht: 26 t
Nutzlast: 7,5 t
Sitzplätze: 42
Stehplätze: 58
Bergbahntechnik einer ganz besonderen Art:
Die Bergbahn besteht aus zwei Teilen:
- der Standseilbahn, von Obstfelderschmiede nach Lichtenhain und
- der "Flachstrecke" der Bergbahn, von Lichtenhain nach Cursdorf
Die Konzession zum Bau wurde für eine Eisenbahnstrecke von Obstfelderschmiede nach Cursdorf erteilt, heute als Strecke Nr. 6691, KBS 563, der Deutschen Bahn AG geführt. Die Standseilbahn ist also ein Bestandteil dieser Eisenbahnstrecke.
Die Standseilbahn hat zwei unterschiedliche Fahrzeuge, einen “Personenwagen” und eine “Güterbühne” zum Transport normalspuriger Eisenbahnwagen bis 27 t Gesamtmasse.
Sie wurde gebaut für den Güterverkehr, um die Hochebene um Oberweißbach an das deutsche Eisenbahn-Netz anzuschließen.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 22.1.2016 14:04
Hallo Armin,
sehr gelungene Bilder von der Standseilbahn der Oberweißbacher Bergbahn.
Neben den tollen Fotos, gefallen mir die ausführlichen Beschreibungen ebefalls prima.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Armin Schwarz 24.1.2016 9:33
Hallo Jeanny,
danke, es freut mich sehr dass die Bilder und die Beschreibungen Gefallen finden.
Liebe Grüße
Armin
Einen Tag später der gleicher Stelle der gleiche Triebwagen und Verbindung, nur mit fast vollen Mond...
Der HLB 127 bzw. VT 526 127 (95 80 0646 427-4 D-HEB / 95 80 0946 927-0 D-HEB / 95 80 0946 427-1 D-HEB) ein Stadler GTW 2/6 der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 21.01.2016, als RB 96 "Hellertalbahn" (HLB 61778) die Verbindung Dillenburg - Haiger - Neunkirchen - Herdorf - Betzdorf), hier erreicht er nun bald den Bahnhof Herdorf.
Einen Gruß an den netten TF zurück.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 23.1.2016 18:14
Tolle Vergleichsbilder aus Herdorf, Armin.
Wobei mir diese Aufnahme mit dem fast vollen Mond am besten gefällt.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Stefan Wohlfahrt 23.1.2016 19:38
Ein toller (fast) Vollmond, Armin!
einen lieben Gruss
Stefan
Einfach eine Schönheit....
Die 18 201 (ex DR 18 201 ex DR 02 0201-0) der Dampf Plus steht am 24.08.2013, Dampflokwerk Meiningen (DLW).
Sie ist, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 182,5 km/h, die schnellste betriebsfähige Dampflokomotive der Welt. Zudem ist sie ein Unikat, diese Lok gab und gibt es nur einmal auf der Welt.(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 20.1.2016 17:27
Ja, Armin, einmalig schön - bzw. einmalig und schön!
einen lieben Gruss
Stefan
Heute musste ich länger arbeiten, so sah ich auf der Heimfahrt was am Herdorfer Einfahrtsignal stehen und gleich drauf fuhr sie auch los...
Die WLE 53 "Kreis Soest" (92 80 1275 106-3 D-WLE) der Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH in Lippstadt (eine MaK G 1206) kommt mit einem leeren Güterzug (Schwerlastwagen) von Burbach-Holzhausen über die Hellertalbahn (KBS 462), hier am 19.01.2016 in Herdorf (km 90,5) kurz vor der Brücke Wolfsweg.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 19.1.2016 20:18
Wieder sehenswerte Nachtschwärmereien aus Herdorf, Armin.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Es ist Winter: Nun ist auch der Schnee im Hellertal angekommen....
Bedingt durch einen Defekt und Ausfalles eines Stadler GTW 2/6. der HLB, musste am einen Triebzug von der Westerwaldbahn (WEBA) anmieten.
Der Dieseltriebzug 928 677-4 / 628 677-7 der Westerwaldbahn (WEBA) fährt am 17.01.2016, als (HLB61768) RB 96 "Hellertalbahn" nach Betzdorf/Sieg (Dillenburg - Haiger - Neunkirchen - Herdorf - Betzdorf), hier erreicht er nun bald den Bahnhof Herdorf.
Der Trieb-/Steuerwagen wurden 1994 von der Düsseldorfer Waggonfabrik AG, Düsseldorf (DUEWAG) unter den Fabrik-Nr. 91286/91287 gebaut und im Dezember 1994 an die Deutsche Bahn AG (BW Gießen) geliefert. Bereits zum 31.07.1995 wurde er an die WEBA verkauft, so war der Triebzug mal gerade etwas über 7 Monate bei der DB.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 17.1.2016 19:22
Sehr stimmungsvolle Schnee Bilder aus Herdorf, Armin.
Die weiße Pracht verändert nicht nur die Landschaft, sondern lässt auch die Farben der Züge strahlen.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Die SNCF "en voyage" BB 67573 (567573) steht am 26.03.2015 mit einem Regionalzug im Bahnhof Marseille Saint-Charles. Die erste Zahl vor der Loknummer gibt an welchen Geschäftsbereich der SNCF die Lok zugeordnet ist, hier „5“ = TER.
Zur Beschleunigung des Traktionswandels beschaffte die SNCF ab 1963 bei Brisonneau & Lotz/MTE (Matériel de traction électrique) eine mittelschwere vierachsige Lok mit dieselelektrischer Leistungsübertragung zum Einsatz sowohl vor Reise- wie auch vor Güterzügen. Da die neue Baureihe BB 67000 auf den meisten SNCF-Strecken verkehren sollte, musste ihr Gewicht so niedrig wie möglich gehalten werden. Daher wurde beim mechanischen Teil in großem Maße auf Leichtmetall- und Kunststoffteile zurückgegriffen. Kernstück ihres Antriebs war ein Dieselmotor vom Typ SEMT Pielstick V16 PA4 mit einer Leistung von 1.472 kW, angeflanscht an diesen Motor war ein Gleichstromgenerator, welcher die beiden Gleichstromfahrmotoren des Typs SW 9209 680 mit Energie versorgte. Auf die beiden Radsätze eines jeden, von der BB 9400 adaptierten „Monomoteur“-Drehgestells wirkte jeweils ein Fahrmotor über ein spezielles Getriebe mit zwei Übersetzungsverhältnissen (für 90 und 135 km/h).
Da die BB 67000 weder mit einer Dampfheizung noch einer elektrischen Heizung ausgestattet waren, ließ die SNCF die BB 67036 in den Jahren 1965/66 mit einem Drehstromgenerator ausrüsten, welcher mit Hilfe einer Doppelsternschaltung die beiden Fahrmotoren mit Strom versorgte. Am Generator konnte nun auch die Heizspannung für die elektrische Wagenheizung abgegriffen werden und so stand einem Reisezugeinsatz nichts mehr im Wege. Am 1. Mai 1966 wurde die BB 67036 in BB 67291 umgezeichnet und diente fortan als Prototyp für die kurz darauf bestellte Baureihe 67300. Sie waren bevorzugt für den Reisezugeinsatz gedacht und für eine etwas höhere Geschwindigkeit ausgelegt. Zwischen Dezember 1967 und November 1969 lieferten BL/MTE insgesamt 70 Exemplare aus. Der Motor blieb derselbe, seine Leistung konnte jedoch auf 1.765 kW gesteigert werden. Die elektrische Energie für Fahrmotoren und Wagenheizung erzeugte nun ein angeflanschter Drehstromgenerator. Wie die BB 67000 erhielten auch die BB 67300 eine Doppeltraktionssteuerung eingebaut.
Weitgehend identisch mit den BB 67300 lieferten BL/MTE zwischen August 1969 und Oktober 1975 insgesamt 232 Exemplare der Baureihe BB 67400 aus, welche sich im Wesentlichen nur durch eine geänderte Drehgestellkonstruktion von der Ursprungsausführung unterschieden. Die neu konzipierten Drehgestelle besaßen nun einen Radsatzstand von 2.500 mm (statt vorher 2.400 mm) und die Sekundärfederung bestand nun aus Federn und Silentblöcken. Zudem haben sie anderen Fahrmotoren und zwar zwei CTS 66.43.4 1460 V fremdbelüftete Antriebe.
Zwischen 1975 und 1979 wurden noch 20 Maschinen der Ursprungsbaureihe BB 67000 in BB 67300 umgebaut. insgesamt 80 weitere BB 67000 zeichnete die SNCF zwischen 1980 und 2007 in die Baureihe BB 67200 um. Sie wurden auf den neuen TGV-Strecken für Bau- und Arbeitszugdienste sowie zum Abschleppen liegengebliebener TGV verwendet. Hierfür installierte man die für Schnellfahrstrecken notwendige Führerstandsignalisierung TVM 300 oder TVM 430 sowie teilweise eine Scharfenberg-Hilfskupplung. Die restlichen 24 Exemplare der BB 67000 mussten in den Jahren 2002 bis 2004 alle den Dienst quittieren. Die verbliebenen Baureihen stehen hingegen noch in großer Stückzahl in Betrieb. Während die BB 67200 ausschließlich SNCF-lnfra zugeordnet sind, kommen die beiden anderen Reihen bei allen SNCF-Sparten wie CiC, FRET, IDF, lnfra, TER und im Pariser Vorortverkehr Transilien zum Einsatz.
Technische Daten der SNCF BB 67400
Anzahl: 232 (Anfang Dez. 2015 noch 134 Maschinen in Betrieb)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 17.090 mm
Breite: 2.940 mm
Höhe: 4.140 mm
Drehzapfenabstand: 9.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Dienstmasse: 83,3 t
Radsatzfahrmasse: 20,8 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Installierte Leistung: 1.765 kW
Treibraddurchmesser: 1.260 mm
Dieselmotor: 16V-Dieselmotor, Typ S.E.M.T. Pielstick 16 PA 4
Tankinhalt: 3.400 L
Verbrauch: ca. 3 L/km
Antrieb: dieselelektrisch
Fahrmotoren: 2 Stück fremdbelüftete 1460 V Gleichstrommotoren CTS 66.43.4
Bremse: automatische Druckluftbremse
Zugheizung: elektrisch 1500 V =
Kupplungstyp: Schraubenkupplung(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 17.1.2016 18:55
Ein schönes bild eine meiner Lieblings-Dieselloks, Armin.
einen lieben Gruss
Stefan
Hans und Jeanny De Rond 17.1.2016 19:15
Hallo Armin,
die tolle BB 67573 sieht schon etwas mitgenommen aus, trotzdem ist sie noch immer wunderschön in ihrer "En voyage..." livrée.
Beides, Bild und Beschreibung, sind ganz nach meinem Geschmack.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Es ist Winter: Nun ist auch der Schnee im Hellertal angekommen....
Der HLB 127 bzw. VT 526 127 (95 80 0646 427-4 D-HEB / 95 80 0946 927-0 D-HEB / 95 80 0946 427-1 D-HEB) ein Stadler GTW 2/6 der HLB (Hessische Landesbahn GmbH) fährt am 17.01.2016, als RB 96 "Hellertalbahn" nach Dillenburg (Betzdorf - Herdorf - Neunkirchen - Haiger - Dillenburg), in den Bahnhof Herdorf ein.
Der Stadler GTW 2/6 wurde 2001 von Deutsche Waggonbau AG (DWA) in Bautzen (heute Bombardier) unter der Fabriknummer 526/009 gebaut und an die HLB geliefert. Für die Hessische Landesbahn wurden insgesamt 30 dieser Triebzüge dort gebaut.
(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 17.1.2016 17:55
Schön! Nicht nur er Schnee, sondern auch die Sonne ist im Hellertal angekommen.
einen lieben Gruss
Stefan
Der "Ventotto" 1950 am 28.12.2015 als Linie 1 an der Endhaltestelle Piazza Castelli in Mailand.
Die ATM-Baureihe 1500 besser bekannt als "Ventotto" (italienisch für achtundzwanzig) abgeleitet vom ersten Baujahr der Serienwagen im Jahr 1928, ist ein ursprünglich mit 502 Wagen mit den Betriebsnummern 1501 bis 2002 umfassender Triebwagen-Typ der Mailänder Verkehrsgesellschaft Azienda Trasporti Milanesi (ATM), welche die Straßenbahn Mailand betreibt.
Die vierachsigen, viermotorigen und hochflurigen Großraumwagen in Einrichtungsbauweise verfügen noch über einen Holzaufbau sowie eine Druckluftbremse. Die beiden Prototypen mit den Nummern 1501 und 1502 entstanden in den Jahren 1927–1928, die 500 Serienwagen mit den Nummern 1503–2002 in den Jahren 1928–1930. Über 100 von ihnen sind noch in Betrieb, sie sind – noch vor den Lissabonner Remodelados – die ältesten planmäßig eingesetzten Straßenbahnwagen in Europa. Aufgrund ihres relativ geringen Fassungsvermögens fahren sie nur noch auf den weniger frequentierten Linien 1, 5, 19, 23 und 33, als Verstärker außerdem auch auf der Linie 2.
Die Ventotto-Baureihe basiert auf den ab 1914 gebauten Peter Witt-Wagen aus den Vereinigten Staaten. An der Produktion der 502 Wagen für Mailand waren insgesamt sechs Unternehmen beteiligt, die Drehgestelle lieferte FIAT zu:
Società Italiana Carminati & Toselli, Nr.1501–1612 (112 Wagen)
Società Italiana Ernesto Breda, Nr.1613–1722 (110 Wagen)
Officine Meccaniche di Reggio Emilia, Nr.1723–1772 (50 Wagen)
Officine Meccaniche (OM), Nr.1773–1882 (110 Wagen)
Officine Elettroferroviarie Tallero (OEFT), Nr.1883–1992 (110 Wagen)
Officine Meccaniche Lodigiane (OML), Nr.1993–2002 (10 Wagen)
Technische Daten:
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo'Bo'
Stromsystem: 600 V DC (=)
Baujahr: 1927 bis 1930
Länge über alles: 13.890 mm
Höhe: 3.230 mm
Breite: 2.350 mm
Drehzapfenabstand: 7.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.625 mm
Treibraddurchmesser: 680 mm
Dienstgewicht: 15 t
Sitzplätze: 29
Stehplätze: 101
Fußbodenhöhe: 742 mm
Leistung: 4 x 21 kW (84 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 42 km/h
Motoren: 4 Stück vom Typ TIBB Milano 28 oder Ansaldo LC 221
(zum Bild)
Hans-Gerd Seeliger 17.1.2016 15:15
Hallo Armin,
tolle Bilderserie von den Oldtimer-Straßenbahnen in Mailand. Wunderschöne antike Fahrzeuge und ein gediegenes Inneres, offensichtlich auch picobello sauber. Als Krönung kommt wieder der sehr informative Bildtext dazu.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 17.1.2016 16:44
Danke Hans-Gerd,
es freut mich sehr dass Dir die Bilderserie von den Ventotto´s gefällt. Ja, das Innere ist nicht modern, aber picobello sauber. Es freut mich zudem sehr dass auch die Bildbeschreibungen Gefallen finden und ankommen, da diese bei solchen ausländische Fahrzeugen oft etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Liebe Grüße nach Porz
Armin
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