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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz



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Der DSB MG 5618 (DSB IC 4) – MG 5618 / FH 6618 / FG 6818 / MG 5818 am 20.06.2019 als DSB Re nach Kalundborg beim Halt im Hauptbahnhof Kopenhagen (Københavns H). Der DSB MG ist eine Baureihe vierteiliger Dieseltriebwagen vom italienischen Schienenfahrzeughersteller AnsaldoBreda (heute Hitachi Rail Italia) für den Fernverkehr des dänischen Eisenbahnunternehmens Danske Statsbaner (DSB). Der Zug ist auch als Bauart IC4 bekannt. Es gab bei Auslieferung und Betrieb bereits mehrfach Komplikationen, die Züge gelten als mängelbehaftet. Ein Triebzug besteht jeweils aus zwei Triebköpfen der DSB-Baureihe MG und je einem Mittelwagen der DSB-Baureihe FG und einem Niederflur-Mittelwagen der DSB-Baureihe FH. Ein Triebzug hat jeweils am Ende ein Enddrehgestell und dazwischen ruhen die Wagenkästen auf Jakobs-Drehgestellen.Bis zu vier der vierteiligen Einheiten können zu einem Zug zusammengekuppelt werden. Nach einer europaweiten Ausschreibung bestellte die DSB im Dezember 2000 insgesamt 83 vierteilige Einheiten beim Hersteller AnsaldoBreda. Die MG-Züge sollen die DSB MF im Fernverkehr ablösen. Die IC3-Einheiten sollen wiederum lokbespannte Züge im Regionalverkehr ablösen. Die ersten Züge sollten im April 2003 ausgeliefert und ab Januar 2004 bis 2006 in Dienst gestellt werden. Technische Probleme bei einem Zulieferer machten diesen Zeitplan erstmals zunichte. Im Sommer 2007 befanden sich schließlich erste Züge im Zulassungsverfahren. Als vorübergehender Ersatz werden im Verkehr nach Deutschland angemietete ICE-TD (DB BR 605) eingesetzt. Die für 2006 anvisierte Einsatzreife der IC4-Züge wurde nicht erreicht, im September 2006 waren lediglich neun IC4-Züge in Dänemark ohne Abnahme fertiggestellt. Im Juni 2007 fuhren erste Testzüge mit Fahrgästen zwischen Århus und Ålborg im Regionalverkehr. Als wesentliche Mängel wurden die fehlende Zulassung für den Betrieb auf der Storebæltquerung sowie die nicht funktionierende Mehrfachsteuerung genannt. Anfang 2008 wurde der Probebetrieb vorübergehend eingestellt, da überhitzte Verbindungen der Abgasleitungen zu Geruchsbelästigung in den Innenräumen des Zuges führten. Schließlich stellte die DSB ein 12-monatiges Ultimatum, wonach bis Mai 2009 insgesamt 14 Triebzüge eine Abnahme für den Inlandsverkehr bestanden haben mussten und ein weiteres Fahrzeug alle vertraglichen Bedingungen zu erfüllen hatte. Andernfalls drohte eine Annullierung der gesamten Bestellung. Im Mai 2009 hatte AnsaldoBreda die geforderte Anzahl von Triebzügen abgeliefert, konnte aber nur eine eingeschränkte Bauartzulassung für gekuppelte Züge erreichen und nach wie vor bestanden erhebliche Softwareprobleme. Daher schloss die DSB folgenden Vergleich mit dem Hersteller: AnsaldoBreda erstattete nahezu die Hälfte des ursprünglichen Auftragswertes und akzeptierte einen neuen Lieferzeitplan. Die DSB hielt dagegen ihre Bestellung aufrecht und beteiligte sich an der Entwicklung der Steuersoftware. Im März 2011 gab die DSB bekannt, daß bei Bombardier in Randers zwei Hallen als zusätzliche Werkstattkapazitäten für 5 Jahre angemietet wurden. Entsprechend dem Vergleich von 2009 sollen hier die Fahrzeuge der Reihen MQ und MP/FP fertig gestellt werden. Die Arbeiten erfolgen in DSB-Regie und sorgen für 20-25 neue Arbeitsplätze. Zunächst sollen die ersten 14 IC4-Züge abgearbeitet werden, die 2007-09 mit erheblichen Mängeln ausgeliefert worden waren. Bis Mai 2011 waren 43 Triebzüge ausgeliefert, von denen 18 zum Einsatz zugelassen waren. Zahlreiche Probleme reduzieren regelmäßig die Zahl der einsatzfähigen Fahrzeuge erheblich. Es bleibt abzuwarten, ob diese Lösung zielführend ist. Wichtige Aspekte bei der Akzeptanz der Reihe MG waren sicher die Tatsachen, dass kurzfristig keine moderne Dieselalternative zur Verfügung stand und eine Elektrifizierung weiterer DSB-Strecken erst nach der Einführung des neuen Zugsicherungssystems ETCS um 2020 realisierbar scheint. Die bereits zwischen 2013 und 2016 abgestellten und anschließend zum Jahresende 2016 abgeschriebenen Garnituren MG 5607, 5608 sowie 5612–14 wurden 2017 in Randers verschrottet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: AnsaldoBreda (heute Hitachi Rail Italia) Baujahre: ab 2005 Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Achsformel: 1A' (A1)' (2') (1A)' A1' Länge über Kupplung: 86.530 mm (24 m / 19 m / 19 m / 24 m) Höhe: 4.200 mm Breite: 3.150 mm Leergewicht: 160,0 t Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Installierte Leistung: 4 x 560 kW (4 x 762 PS) = 2.204 kW (3.048 PS) Dieselmotoren 4 × 8 Zylinder IVECO Unterflur-Dieselmotor mit je 560 kW (762 PS) Leistungsübertragung: dieselmechanisch (zum Bild)

Armin Schwarz 23.6.2019 13:42
Ich kann es nicht ganz verstehen das ein Unternehmen welches u.a. am Bau des italienischen Hochgeschwindigkeitszug ETR 400 (FS Frecciarossa 1000) beteiligt ist, bis heute nicht in der Lage ist die Probleme des DSB MG aus der Welt zu schaffen.

Die 101 112-1 “RHEINGOLD” (91 80 6101 112-1 D-DB) der DB Fernverkehr AG, mit Werbung für Händlergemeinschaft „Die wilde 13 Plus“, fährt am 05.06.2019 mit einem IC (im Sandwich mit Schublok DB 101 097-4) durch Gröbenzell in Richtung Augsburg. Die DB 101 112-1 wurde 1998 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH (ADtranz) in Kassel unter der Fabriknummer 33222 gebaut. Von April 2017 bis Oktober 2018 war sie in den Rheingold Farben beige/ kobaltblau für w13plus unterwegs und nun seit dem 24.10.2018 als „TEE Rheingold“ (Trans Europ Express) in den TEE-Farben purpurrot/elfenbein unterwegs. Einen historischen Bezug mit der BR 101 mit dem „TEE Rheingold“ gibt es freilich nicht. (zum Bild)

Karl Sauerbrey 14.6.2019 17:46
Hallo Armin,
eine sehr gute Aufnahme mit der "Rheingold" 101 112-1. Die ist heute in Ulm durchgekommen mit einem Steuerwagen vorn, und den IC schiebend. Liebe Grüße von Karl

Da ist Siemens ein guter Wurf gelungen.... Innenraum mit dem Blick ins Oberdeck eines Mittelwagen des Siemens Desiro HC 462 083 desRhein-Ruhr-Express (RRX), von Siemens präsentiert auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018). Hintergrundinformationen und Technische Daten siehe: http://hellertal.startbilder.de/bild/deutschland~museen-und-ausstellungen~innotrans-2018/629248/da-ist-siemens-ein-guter-wurf.html (zum Bild)

Armin Schwarz 2.6.2019 12:09
Am 01.06.2019 konnte ich zum ersten Mal mit einem solchen Triebzug reisen, leider ist wenig Staufläche vorhanden, so passt in obere Ablage gerademal eine Brieftasche. Da

Eine Wandmalerei beim Bahnhof Blonay (19.05.2018), zur Erinnerung an die Clarens-Chailly-Blonay-Bahn (CCB) auch als Straßenbahn Clarens–Chailly–Blonay bekannt,. Die Clarens–Chailly–Blonay-Bahn, abgekürzt CCB, offiziell Compagnie du chemin de fer Clarens–Chailly–Blonay, war von 1911 bis 1956 eine elektrische Meterspurbahn. Die Bahn wurde am 23. November 1911 eröffnet und verband das Dorf Clarens, heute ein Quartier der Stadt Montreux an der Waadtländer Riviera, über Chailly und Fontanivent mit Blonay. Zum 1. Januar 1956 übernahmen Autobusse den Betrieb, die Strecke wurde anschließend abgebaut. Heute befährt die vom Verkehrsunternehmen Vevey–Montreux–Chillon–Villeneuve (VMCV) betriebene Autobuslinie 214 dieselbe Strecke. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.6.2019 6:15
Guten Morgen Armin

Ein wunderschönes Bild als Erinnerung einer Bahn, die ich nie gekannt habe.

einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 2.6.2019 9:34
Guten Tag Stefan,
danke, es freut mich dass es Dir gefällt. Das Ende der Bahn war auch klar vor unserer Zeit. Nach meinen Recherchen wurden auch leider die Fahrzeuge nach der Einstellung abgebrochen und es blieb keines erhalten.
Vielleicht ist dieser Link nach was für Dich:
http://www.eingestellte-bahnen.ch/636/19785.html

Liebe Grüße nach Blonay
Armin

Der Frecciarossa 1000 - ETR 400.34 der Trenitalia steht am 14.09.2017 im Bahnhof Milano Centrale (Mailand Zentral) zur Abfahrt bereit. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 25.11.2017 13:41
Einer der wohl schönsten Züge wunderschön in Szene gesetzt!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 25.5.2019 21:38
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die Re 420 281-8 (91 85 4420 281-82 CH-SBBC) bzw. Re 4/4 II 11281 der SBB Cargo fährt am 18.05.2018 mit einem Güterzug durch den Bahnhof Neuchâtel (Neuenburg). (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 25.5.2019 6:32
Hallo Armin,
bei solch einem herrlichem Fotowetter gelingen herrliche Bilder,
dies hier aus Neuchâtel gefällt mir sehr gut.
MfG
Hans

P.S. bei der fahrt nach Bozen am 14.05.2019 hatten wir am Brenner eine starke Schneeschauer, dies war am nächsten Tag noch gut zu sehen.

Armin Schwarz 25.5.2019 12:30
Hallo Hans,
ja wir hatten letztes Jahr auf unserer Reise tolles Wetter, bei dem nicht so guten Wetter der letzten Tage habe ich nun noch einige bearbeiten können.
Es freut mich sehr dass es gefällt.
Liebe Grüße
Armin
PS: An der Alpennordseite war die letzte Woche viel Regen.

Der Klimatisierter Doppelstock-Steuerwagen 2. Klasse (DoSto-Steuerwagen) D-DB 50 80 86 -75 028-0 DBpbzf 763.6 am 04.05.2019 im Bahnhof Betzdorf/Sieg am Zugschluss des RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express). Ab 1999 wurden die neu beschafften Steuerwagen mit einem vergrößerten behindertengerechtem WC ausgestattet, welches die Bauart DBpbzfa 763.6 charakterisiert. Derzeit sind Wagen dieser Bauart nur in Hessen und Nordrhein-Westfalen beheimatet.Der Wagen ist klimatisiert, besitzt BiLED-Anzeigen und ist für 160 km/h zugelassen. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 27.270 mm Wagenkastenlänge: 26.660 mm Wagenkastenbreite: 2.784 mm Höhe über Schienenoberkante: 4.631 mm Drehzapfenabstand: 20.000 mm Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm Drehgestellbauart: Görlitz VIII Leergewicht: 52 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Bremsbauart: KE-PR-A-Mg-mZ (D) [ep|NBÜ] Sitzplätze: 101 (2. Klasse) und 2 Rollstuhlplätze Toiletten: 1, behindertengerecht, geschlossenes System Hersteller: Deutsche Waggonbau AG (DWA), Werk Görlitz Baujahre: 1999 bis 2000 Bemerkungen: 1 Mehrzweckabteil (zum Bild)

Hans und Jeanny De Rond 9.5.2019 7:06
Hallo Armin.
Ein Bild welches sofort ins Auge fällt, eines was mir gut gefällt.
Schönes Porträt des fast sauberen Steuerwagens,
auch mit der kompletten Beschreibung,
auf den ersten Blick glaubt man es wäre ein Neuer, aber die Bürsten der Waschanlage erreichen nicht jede Ecke.

LG
Hans

Armin Schwarz 9.5.2019 17:38
Hallo Hans,
danke es freut mich sehr dass Dir das Bild und der Text gefällt.
LG Armin

U-Bahn Stockholm, schwedisch Stockholms tunnelbana: Ein U-Bahn-Zug der bestehend aus drei Triebwagen der SL Baureihe C20 erreicht am 21.03.2019 die Station Gamla Stan. Die SL Baureihe C40 sind achtachsige, dreiteilige und 100% niederflurige Einrichtungs-Gelenktriebwagen (8xGelER NfV) mit der Achsfolge Bo'Bo'Bo'Bo', von denen 270 Stück (Nr. 2001–2270) zwischen 1997 und 2004 von Kalmar Verkstad AB (damals zu Adtranz, heute Bombardier) für die SL (AB Storstockholms Lokaltrafik) gebaut wurden. Im Gegensatz zu den bisher in der Stockholmer U-Bahn (C1 - C15) gelieferten Fahrzeugtypen ist der C20 eine völlig neue Konstruktion. Ein Triebwagen besteht aus drei Wagenteilen und ist mit 46,5 Metern deutlich länger als die bisherigen Wagen. Der Wagen hat nur vier Drehgestelle, um Kosten und Gewicht zu sparen, der mittlere Wagenteil hat zwei Drehgestelle, wobei die Endwagen jeweils ein Drehgestell besitzen und über eine sogenannte Sattelzugverbindung mit dem mittleren Teil verbunden sind. Die Wagenkästen sind aus Edelstahl und im Innenraum aus Verbundmaterial. Ein U-Bahn-Zug wird meist aus drei Triebwagen gebildet und iswt so 139,5 m lang und hat so 378 Sitzplätze. TECHNISCHE DATEN der Baureihe C20: Anzahl: 270 Wagennummer: 2001–2270 Baujahre: 1997-2004 Hersteller: Adtranz (Kalmar Verkstad AB) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo' Bo'Bo' Bo' Länge: 46.500 mm Raddurchmesser: 780 mm (neu) Breite: 2.900 mm Höhe: 3.800 mm Eigengewicht: 67 t Motorentyp: ASEA MJA 220-1 Leistung: 1.000 kW Betriebsspannung: 650 V / 750 V DC Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h (80 km/h planmässig) Sitzplätze: 126 Stehplätze: 288 (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 28.4.2019 18:44
Sehr schön, auch wenn mir da etwas zu arg gebaut wird.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 29.4.2019 8:01
Hallo Stefan,
danke es freut mich dass es Dir gefällt.
Aber richtig an der Stelle wird viel gebaut, wohl teilweise für den ÖPNV.
Liebe Grüße
Armin

Blick von der Aussichtsplattform der KölnTriangle Panorama in Köln-Deutz auf den Dom, Hauptbahnhof und die Hohenzollernbrücke am 21.04.2019. Bedingt durch Bauarbeiten auf der Hohenzollernbrücke gab es auch wenig Zugverkehr über diese. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 22.4.2019 17:05
Wunderschön, und erstaunlicherweise sehe ich nur einen einzigen Zug!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 22.4.2019 17:55
Hallo Stefan,
danke, es freut mich dass es gefällt.
das war wohl den Bauarbeiten auf der Brücke geschuldet, da nur wernig Verkehr über die Brücke ging.
Liebe Grüße
Armin

Der ET 349 (94 80 1440 349-7 D-HEB / 94 80 1441 849-5 D-HEB / 94 80 1440 849-6 D-HEB) ein dreiteiliger Alstom Coradia Continental der HLB (Hessische Landesbahn) hat am 24.09.2018, als RB 95 "Sieg-Dill-Bahn" Dillenburg - Siegen , nun den Hp Wilnsdorf-Rudersdorf bzw. Rudersdorf (Kr. Siegen) erreicht. Hier oben wird man ihn wohl nicht lange sehen, zurzeit fährt er diese Verbindung (einzelne Umläufe) zur Personalschulung (auf diese Triebwagen). Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2018 verkehren die Alstom Coradia Continental der HLB im „Südhessen-Untermain-Netz“ auf den Linien RB 58, RE 59 und RB 75. Dafür hat die Hessische Landesbahn insgesamt 30 neue Niederflur-Elektrotriebzüge vom Typ Alstom Coradia Continental gekauft, 17 vierteilige und 13 dreiteilige ET. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 14.4.2019 17:34
Hallo Armin,

ein schönes Bild des "dicken" Zuges, der da auf dich zukommt.

einen lieben Gruss
Stefan

Die Svensk Tågkraft AB (STAB) TMX 1042, ex DSB MX 1042, eine NOHAB AA16, steht am 22.03.2019 in Nässjö (Schweden). Die Aufnahme konnte ich aus einem fahrenden Zug machen. Die NoHAB Rundnase wurde 1962 von der schwedischen Lokfabrik Nydqvist och Holm AB (NoHAB) unter der Fabriknummer 2482 gebaut und als MX 1042 an die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) geliefert. Seit 1994 ist sie wieder in ihren Entstehungsland Schweden. Lebenslauf: 1962 bis 1994: DSB 1994 bis 1997: BSX 1997 bis 2000: BSM 2000 bis 2004: BK-Tåg 2004 bis 2008: STT 2008 bis heute: Tågkraft Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung in Europa war der schwedische Maschinen- und Lokbauer „Nydqvist och Holm AB“ (NoHAB) in Trollhättan, der 1949 die Lizenzen zum Bau von EMD-Dieselloks erhielt. Dieser überarbeitete die Konstruktion einer an die australische Victoria Railways gelieferten Lok, wobei das engere UIC-Umgrenzungsprofil eine wesentliche Rolle spielte. Besonders das niedrige Lichtraumprofil der SNCF in Frankreich war dabei maßgeblich. Tatsächlich wurde die AA16 vor Schnellzügen und TEE-Zügen zwischen Brüssel und Paris eingesetzt. Als erste Staatsbahn beschaffte die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) Lokomotiven von NOHAB. Die ersten vier dieselelektrischen Loks wurden bereits 1952 bestellt, obwohl die Loks nur auf dem Papier existierten. Im Frühjahr 1954 erfolgte die Auslieferung von NOHAB als MY 1101 bis 1104. Die Beschaffung von Loks aus Übersee war heftig umstritten und so wurde der DSB-Haus-und-Hof-Lieferant Frichs aus Aarhus in die Lieferung mit einbezogen. Frichs lieferte die Lokkästen und Drehgestelle ab MY 1102 NOHAB zu. Die Loks der ersten Kleinserie erhielten den 16-Zylinder-Motor Typ GM 16-567 B, der nur eine Leistung von 1.700 PS hatte. Die MY 1101 wurde als erste NOHAB-Rundnase überhaupt am 07.02.1954 an die DSB ausgeliefert. Die DSB Baureihe MY mit ca. 17 Tonnen Achslast konnten aber nicht auf den dänischen Nebenbahnen eingesetzt werden. Aus diesem Grund beschaffte ab 1960 die DSB 45 Loks als Baureihe MX. Diese MX-Loks bekamen 12-Zylinder-Motoren. Die erste Serie bekam den Motortyp GM 12-567 C mit 1.425 PS und die zweite den Typ GM 12-567 D1 mit 1.445 PS. Mit einem Dienstgewicht von nur noch 89 Tonnen und einer Achslast von 16 Tonnen konnten die MX auf allen DSB-Strecken eingesetzt werden. Bei dem (General Motors) GM-Dieselmotor handelte es sich um den V12-Zylinder-Zweitakt-Dieselmotor mit Roots-Lader, ab MX 1021, vom Typ GM 12-567 D1. Dieser hat wie allen EMD 567-Motore einen Zylinderdurchmesser von 8 1/2 Zoll (216 mm) und ein Hub von 10 Zoll (254 mm), was zu einem Hubraum von 567 Kubikzoll pro Zylinder, entsprechend 9.292 cm³, führte. Aus diesem Wert leitet sich die Bezeichnung der Baureihe ab. Mit 835 U/min und einer Verdichtung von 20:1 hat der Motor eine Leistung von 1.064 kW (1.445 PS) Die Idee, ein 2-Takt-Diesel zu verwenden war theoretisch gut, denn ein 2-Takter erbringt (rechnerisch) bei gleichem Hubraum die doppelte Leistung eines 4-Takt-Motors, hat also große Gewichtsvorteile und braucht weniger Platz. - In der Praxis ist dies jedoch relativ. Bauteile müssen stärker dimensioniert werden, die großen Gebläse (meist Rootsgebläse) und deren Antrieb sind schwer und brauchen einigen Platz. Zudem nutzt der 2-Takt-Motor den Kraftstoff schlechter aus, er "säuft". Außerdem ist ein 2-Takt-Diesel sehr laut, fast kreischend, daher auch der typische Sound dieser Lokomotiven. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 45 (für DSB) Hersteller: NOHAB / GM Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: (Ao1Ao)' (Ao1Ao)' Länge über Puffer : 18.900 mm Höhe: 4.295 mm Breite: 3.080 mm Drehzapfenabstand: 10.300 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm Treibraddurchmesser: 1.015 mm Laufraddurchmesser: 950 mm Dienstgewicht: 89 t Achslast: 16 t Motor: GM type 567D1, 12-Zylinder, Zweitakt-Dieselmotor Hubraum: 111,50 Liter Leistung: 1.064 kW (1.445 PS) bei 835 U/min Tankinhalt: 2.800 l Anzahl der Fahrmotoren: 4 Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 4 Fahrmotoren) Höchstgeschwindigkeit : 120 km/h Kupplungstyp: Schraubenkupplung (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 28.3.2019 18:11
Hallo Armin,
deine "aus dem Zug" Bilder sind erstaunlich gut - danke fürs Zeigen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 30.3.2019 10:47
Hallo Stefan,
Bitteschön!
Die "aus dem Zug" Bilder gelingen mir auch nur ab und zu, denn oft ist man schon vorbei wenn man ausgelöst hat oder Masten laufen einem davor.
Liebe Grüße
Armin

Die TMZ 1404 der Peterson Rail AB (92 74 001 1404-3), ex DSB MZ 1404, eine NOHAB dieselelektrische Lokomotive, steht am 20.03.2019 in Nässjö (Schweden). Die Aufnahme konnte ich aus einem fahrenden Zug machen. Die Lok wurde 1968 von der schwedischen Lokfabrik Nydqvist och Holm AB (NoHAB) in Trollhättan unter der Fabriknummer 2705 gebaut und als MZ 1404 an die Dänische Staatsbahn DSB (Danske Statsbaner) geliefert. Der Lokkasten ist von dänischen Firma Frichs in Aarhus und die elektrischen Fahrmotoren kamen von Thrige Titan in Odense. Seit 2004 ist sie in Schweden. Die Baureihe DSB MZ waren 61 dieselelektrische Lokomotiven, die an Danske Statsbaner (deutsch Dänische Staatsbahnen) in vier Bauserien geliefert wurden. Diese Bauserien wurden von 1967 bis 1978 mit den Nummern MZ 1401–1461 von der schwedischen Firma Nydqvist och Holm in Trollhättan unter Lizenz von General Motors Electro-Motive Division (EMD) hergestellt. Die Beschaffung der ersten Bauserie der MZ erfolgte, um eine steigende Nachfrage nach leistungsfähigeren Lokomotiven gerecht zu werden, weil die Zuggewichte in den späten 1960er Jahren zunahmen. Der Prototyp, die MZ 1401, wurde ein Jahr lang getestet, bevor die Serienlieferung begann. Die beiden ersten Serien, 10 MZ (I) und 16 MZ (II) sind Universallokomotiven, die den 16-Zylinder-GM- Zweitakt-Dieselmotor 16-645E3 mit 2.426kW (3.300 PS) Leistung erhielten. Lokomotiven erreichten eine maximale Geschwindigkeit von 143 km/h. Im Gegensatz zu den beiden ersten Serien erhielt die Lokomotiven der dritten und vierten Bauserie 20 MZ (III) und 15 MZ (IV) den 20-Zylinder-GM- Zweitakt-Dieselmotor 20-645E3 mit 2.867 kW (3.900 PS) Leistung. Damit waren die Lokomotiven leistungsmäßig für den Einbau der elektrischen Zugheizung vorbereitet. Lokomotiven erreichten nun eine maximale Geschwindigkeit von 165 km/h. TECHNISCHE DATEN: Anzahl: 61 (für DSB) Hersteller: NOHAB Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Co'Co' Länge über Puffer : 20.800 mm (MZ I + II) / 21.000 mm (MZ III + IV) Höhe: 4.200 mm Breite: 3.060 mm Drehzapfenabstand: 12.400 mm Achsabstand im Drehgestell: 2 x 2.000 mm Treibraddurchmesser: 1.015 mm Dienstgewicht: 116,5 t (MZ I und II), 125 t (MZ III) und 123 t (MZ IV) Motor (MZ I und II): GM type 16-645E3 Motor (MZ III und IV): GM type 20-645E3 Leistung: 2.426kW / 3.300 PS (MZ I und II), 2.867 kW / 3.900 PS (MZ III und IV) Anfahrzugkraft: 390 kN Anzahl der Fahrmotoren: 6 Kraftübertragung: dieselelektrisch (Dieselmotor auf Generator, dieser liefert dann die elektrische Energie für die 6 Fahrmotoren) Höchstgeschwindigkeit : 143 km/h (MZ I und II), 165 km/h (MZ III und IV): Kupplungstyp: Schraubenkupplung (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 27.3.2019 18:49
Hallo Armin,
hier sieht man erst, wie lang die ohnehin recht mächtige Lok ist.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 28.3.2019 17:08
Hallo Stefan,
ja, sie ist z.B. fast 2,5m länger als eine DB V200. Aber auch die Leistung ist höher und vorallem habe sie eine ernorme Anfahrzugkraft.
Liebe Grüße
Armin

Seit Januar 2019 auch nicht mehr im Dienst... Die DB 115 350-1 (91 80 6115 350-1 D-DB), ex DB 110 350-6, ex DB E10 350, mit einem IC am 06.05.2017 im Hbf Hannover. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 24.2.2019 18:18
Hallo Armin,
wie gut hast du die schöne Lok noch fotografiert!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 24.2.2019 19:31
Hallo Stefan,
ich war vor 2 Jahren schon froh dass ich noch eine vor die Linse bekam.
Es freut mich dass es dir auch gefällt.
Liebe Grüße
Armin






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